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Diese Erfindung bezieht sich auf Praktiken für das
Warmpressen von ein Element der raren Erden
enthaltenden Pulverlegierungen. Insbesondere bezieht sich diese
Erfindung auf eine Schmierpraktik für das Bilden eines
kaltgepreßten kompakten Körpers wie im Oberbegriff von
Anspruch 1 spezifiziert.
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Ein Element der raren Erden enthaltende Legierungen,
die so zusammengesetzt sind, um eine tetragonale
RE&sub2;TM&sub1;&sub4;B Kristallphase zu bilden, sind unter sorgfältig
gesteuerter Verarbeitung schmelzgesponnen worden, um
nützliche Permanentmagnetmaterialien zu erzeugen, wie
in der US-A-4,802,931 und US-A-4,851,058 offenbart.
Derartige schmelzgesponnene Materialien, entweder wie
abgeschreckt oder in einem überabgeschreckten und
ausgeglühten Zustand, bestehen im wesentlichen und
überwiegend aus einem tetragonalen Kristall, der Nd&sub2;Fe&sub1;&sub4;B-
Prototypphase. Die tetragonaler-kristall-enthaltenden
Körner sind sehr klein, typischerweise weniger als
einige einhundert Nanometer im Durchschnitt in der
Korngröße, und sind durch eine oder mehrere
Sekundärkorngrenzphasen umgeben, welche zu den
Permanentmagnetcharakteristiken der Zusammensetzung beitragen. Dieses
feine Kornmaterial ist magnetisch isotrop und die
schmelzgesponnenen Bandfragmente können zu einem
geeigneten Pulver pulverisiert werden, mit einem
geeigneten Bindemittelmaterial zusammengefügt werden
und in nützliche gebundene isotrope Permanentmagnete
geformt werden, wie in der US-A-
4,902,361 offenbart.
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Wo Permanentmagnete eines höheren Energieprodukts
gewünscht werden, ist es bekannt, daß das
schmelzgesponnene Pulvermaterial warmgepreßt werden kann, um
einen voll verdichteten Permanentmagnetkörper zu
bilden,
und daß, wo es gewünscht wird, ein derartiger voll
verdichteter Körper weiter in einen magnetisch sehr
starken anisotropen Magnet warm-formungs-deformiert
werden kann. Diese Praktiken sind z. B. in der US-A-
4,792,367 und US-A-4,844,754 offenbart.
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Das feinkörnige, schmelzgesponnene, Elemente der
seltenen Erden enthaltende Material ist anfänglich in
der Form von Bandpartikeln oder eines Pulver, das durch
die Zerkleinerung der Bandfragmente erzeugt wird. Um
das Material warm zu pressen oder auf andere Weise warm
zu formen, ist es notwendig, daß es auf eine geeignete
Warmformtemperatur typischerweise in dem Bereich von
700ºC bis 800ºC geheizt werden sollte. Wie in den
vorgenannten US-Patenten offenbart, ist es umsichtig, das
Pulver in Vakuum oder einem geeigneten Inertgas zu
erhitzen, das eine trockene und im wesentlichen
sauerstofffreie Umgebung vorsieht, um das Pulver am Brennen
zu hindern. Im Versuch, mit derartigen leicht
oxydierbaren Elemente der seltenen Erden enthaltenden
Materialien zu arbeiten, ist es notwendig gewesen, eine
geeignete Schutzatmosphäre vorzusehen, in welcher die
seltenen Erden und andere Bestandteile nicht oxydiert
werden und die Permanentmagneteigenschaften des
Materials nicht verschlechtert werden.
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In unserer ebenfalls anhängigen europäischen Anmeldung
EP-A-92 201 203.4 ist ein Zweischritt-
Kaltpreß-Warmpreßverfahren offenbart, um warmgepreßte seltene
Erde-Übergangsmetalle-Bor-Magnete (RE-TM-B) in einer
zur Luft offenen Presse zu erzeugen. In dem ersten
Schritt dieses Verfahrens wird feinkörniges RE-TM-B-
Material in Pulverform bei Umgebungstemperatur in zur
Luft offenen Pressen kompaktifiziert. Der kaltgepreßte
kompakte Körper, der gebildet wird, hat eine Dichte von
ungefähr 5 bis 5,5 Gramm pro cm³, was ungefähr 70 % der
Dichte eines voll verdichteten Körpers der gleichen
Zusammensetzung ist. In Übereinstimmung mit der
derartigen Zweistufenanwendung werden die kalten
Kompaktkörper dann auf geeignete Weise in einer zur
Luft offenen Warmpresse warm gepreßt, in welcher der
Gesenkformhohlraum geheizt und mit einem trockenen
Inertgas wie Argon geflutet wird, um den Kompaktkörper
vor dem Brennen oder vor einer anderen Oxydation zu
schützen, welche die magnetischen Eigenschaften des
Produktes herabsetzen würde. Die GB-A-22 35 700
offenbart die Herstellung von Vorformen aus
Magnetlegierungspulver ohne die Schmierung der Gesenkform.
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Das Elemente der seltenen Erden enthaltende Pulver und
der kaltgepreßte Kompaktkörper sind beide für die
Reaktion mit Feuchtigkeit und mit bestimmten chemischen
Spezies wie dem Chloridion empfänglich. Daher ist es,
um die chemische Reaktion der Bestandteile des Pulver
oder des Kompaktkörpers zu verhindern, notwendig
gewesen, Vorsichtsmaßnahmen zusätzlich zu der Verwendung
von trockenem Inertgas während des
Warmpreßarbeitsganges zu ergreifen. Zum Beispiel wird in der Kaltpreß-
Warmpreßanwendung, auf die oben Bezug genommen wurde,
ein Schmiermittel in dem Kaltpreßarbeitsgang verwendet,
um die Verdichtung des Pulvers und die Entfernung des
Kompaktkörpers aus der Gesenkform ohne Abrieb der
Gesenkform oder des Kompaktkörpers zu vereinfachen und
ohne den Kompaktkörper dazu zu veranlassen,
auseinanderzubrechen. Um diese erfolgreiche Kaltpressung zu
erreichen, wurde es bestimmt, daß ein fester
Schmierfilm wie ein Film von Polytetrafluorethan oder
fluorierten Ethylen-Propylen-Copolymeren (Teflon ) auf
die Gesenkformwand aufgetragen werden sollte. Kein
Schmiermittel sollte mit dem pulverisierten Material
gemischt werden, das zu der Gesenkform für die
Verdichtung zugegeben wird. Wenn das Kompakte
ringförmig oder dergleichen sein sollte, und ein Kernstück
als Teil des Preßwerkzeugs erfordern sollte, könnte ein
Film von festem Schmiermittel auch auf die Oberfläche
eines derartigen Kernstücks auf geeignete Weise
aufgebracht werden.
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Teflon -Pulver ist ein bevorzugter fester
Schmiermittelfilm. Die Aufbringung des Pulvers auf das Gesenk oder
die Kernoberfläche wird erreicht, indem eine Suspension
von Teflon in einem flüchtigen Trägermittel,
vorzugsweise eine Flüssigkeit von relativ hoher Dichte,
verwendet wird, um so die Teflon -Pulverteilchen besser zu
suspendieren. Flüchtige Chlor-Fluor enthaltende
aliphatische Kohlenwasserstoffflüssigkeiten sind in dem
oben beschriebenen Verfahren verwendet worden, um die
Teflon -Teilchen zu suspendieren. Jedoch verbleibt
einige Flüssigkeit in dem Schmiermittelfilm nach der
Trocknung und wird in den kalten Kompaktkörper
überführt. In einigen Arbeitsgängen ist es notwendig oder
wünschenswert, die kalten Kompaktkörper für Stunden
oder Tage zu lagern, bevor sie warmgepreßt werden.
Während der derartigen Zeit können Spurenmengen der
Chlor enthaltenden Flüssigkeiten oder anderer reaktiver
Flüssigkeiten, insbesondere feuchte Atmosphären, mit
dem ein Elelemt der seltenen Erden enthaltenden Pulver
reagieren. Die derartige Reaktion setzt die
Permanentmagneteigenschaften des resultierenden Produktes herab,
wie durch die Reduzierung seiner magnetischen
Koerzitivkraft.
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Demgemäß ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung,
ein geeignetes flüssiges Trägermittel zur Suspendierung
fester Schmiermittelmaterialien wie Teflon -Pulver für
die Gesenkformschmierung in der Herstellung von ein
Element der seltenen Erden enthaltenden kalten
Kompaktkörpern für das nachfolgende Warmpressen zu
schaffen.
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Ein Verfahren zum Kaltpressen eines ein Element der
seltenen Erden enthaltenden Legierungspulvers gemäß der
vorliegenden Erfindung ist durch die Merkmale
gekennzeichnet, die in dem kennzeichnenden Teil von
Anspruch 1 spzifiziert sind.
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In Übereinstimmung mit bevorzugten
Ausführungsbeispielen der Erfindung werden diese und andere Ziele wie
folgt erreicht.
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Das Ausgangsmaterial für die Anwendung der Erfindung
ist geeigneterweise eine schmelzgesponnene
Bandteilchen- oder Pulverzusammensetzung, die so
zusammengesetzt ist, um schließlich einen Magnetkörper zu bilden,
der im wesentlichen aus der tetragonalen Phase RE&sub2;TM&sub1;&sub4;B
und einem kleineren Anteil einer Korngrenzphase(n) von
höherem Gehalt seltener Erdelemente ist. Während RE im
allgemeinen für Elemente der seltenen Erden steht, ist
es bevorzugt, daß der seltene Erde-Bestandteil dieses
Materials aus zumindest 60 % Neodym und/oder Praseodym
besteht. Das Übergangsmetallelement (TM) ist
vorzugsweise Eisen oder Mischungen von Eisen mit Kobalt und/oder
mit geringeren Anteilen von anderen Metallen. Dieses
schnellverfestigte Ausgangsmaterial wird
geeigneterweise von sehr feiner Korngröße (z. B. weniger als 50 nm)
oder fast amorph sein. Das Warmpreßverfahren und jeder
zusätzliche Warmformungsprozeß wird dann das Material
verdichten und bearbeiten und gleichzeitig ein Wachstum
der Korngröße derart bewirken, daß die
Durchschnittskorngröße größer, aber immer noch weniger als
ungefähr 500 Nanometer in der größten Abmessung ist.
Das Produkt hat nützliche Permanentmagneteigenschaften.
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Die Anwendung der vorliegenden Erfindung wird
geeigneterweise in einer Freiluftpresse des Typus ausgeführt,
der eine Gesenkform(en) mit einer Gesenkformwand hat,
die einen Gesenkformhohlraum von geeigneter
Querschnittsanordnung
festlegt. In derartigen Pressen wird
das Arbeitsstückmaterial oder der -körper in den
Formhohlraum eingeschoben und durch sich
gegenüberliegende Bearbeitungsglieder verdichtet oder bearbeitet,
üblicherweise untere und obere Stempel. Im Betrieb
einer derartigen Zweistempelpresse wird der obere
Stempel anfänglich aus dem Formhohlraum angehoben und
der untere Stempel wird anfänglich in eine niedrige
Position gebracht, um so den Hohlraum zu öffnen und so
das zu bearbeitende Material zu empfangen. Der obere
Stempel wird dann abgesenkt, um den Hohlraum zu
schließen und die zwei Stempel werden dann mechanisch
oder hydraulisch betätigt, um das Arbeitsstückmaterial
zwischen ihnen zu pressen und zu verdichten. Die
Stempel passen sich der Formwand eng an, um so das Material
einzuschließen, das bearbeitet wird, aber sie sind
geringfügig von der Formwand beabstandet, um so die
Reibung und die Abnutzung zu verringern. Nachdem das
Material verdichtet ist, wird der obere Stempel aus dem
Hohlraum heraus angehoben und der niedrigere Stempel
wird angehoben, um das kompaktifizierte Werkstück über
den Oberrand der Gesenkform oder so zu erhöhen, daß das
bearbeitete Stück entfernt werden kann. Dieses
Verfahren wird auf einer mehr oder weniger
kontinuierlichen Basis wiederholt.
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In Übereinstimmung mit dem breiten Zusammenhang der
Erfindung wird ein warmgepreßter voll verdichteter
Permanentmagnetkörper in zwei Preßschritten erzeugt;
ein Kaltpreßschritt, der durch einen Warmpreßschritt
gefolgt wird. Die vorliegende Erfindung wird in dem
Kaltpreßschritt angewendet.
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Pulvermaterial einer oben beschriebenen Zusammensetzung
in einer Menge, die auf den Dimensionen des gewünschten
Arbeitsstückes beruht, wird zuerst zu einem grünen
Kornpaktkörper bei Umgebungstemperatur und in Luft
verdichtet.
Dieses Pressen kann das Kaltpressen genannt
werden. Der kaltgepreßte Kompaktkörper hat geeigneterweise
eine Dichte von ungefähr 5 Gramm pro Kubikzentimeter
oder höher, vorzugsweise von 5,3 bis 5,5 Gramm pro
Kubikzentimeter. In diesem Kaltpreßarbeitsgang wird ein
Film von festem Formschmiermittel, wie Teflon -Pulver
auf der Formwand der Presse gebildet. Kein
Schmiermittel oder Binder wird mit dem ein Element der
seltenen Erden enthaltenden Pulver gemischt.
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Das Teflon oder das ähnliche Material wird
vorzugsweise in der Form einer flüssigen Suspension von Pulver in
einem nicht entflammbaren hochflüchtigen flüssigen
Trägermittel aufgebracht. In dieser Hinsicht ist es
bevorzugt, vollständig fluorierte aliphatische
Kohlenwasserstoffe von ungefähr zwei bis acht
Kohlenstoffatomen pro Molekül zu verwenden. Die fluide Teflon
-enthaltende Mischung wird vorzugsweise auf die
Formhohlraumwand durch geeignete kleine Löcher in dem
unteren Stempel aufgebracht, nachdem der vorhergehend
gebildete Kompaktkörper aus der Gesenkform ausgeworfen
wurde und der Stempel auf seine unterste Position
bewegt wird, um die nächste Ladung von schmelzgesponnenen
Pulver aufzunehmen. Der obere Stempel wird betätigt, um
das Pulver in einem porösen grünen Kompaktkörper kalt
zu pressen. Der getrocknete Schmiermittelfilm auf der
Formwand vereinfacht die Verdichtung und die Entfernung
des Kompaktkörpers aus der Gesenkform ohne die
Beschädigung der Gesenkform oder des Kompaktkörpers.
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Nachdem der grüne Kompaktkörper gebildet worden ist,
ist er dann fertig, um in einer anderen zur Luft
offenen Presse warm geformt zu werden. Üblicherweise
wird eine unterschiedliche Presse verwendet, weil sie
dazu ausgebildet ist, die Gesenkform zu heizen, um den
Warmpreßarbeitsgang zu erleichtern, und hitzebeständige
Werkzeugmaterialien erfordert.
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Eine bestimmte Menge von flüssigem Trägermittel
verbleibt auf den kalten Kompaktkörpern.
Anzunehmenderweise ist dies aufgrund der Tatsache, daß auf das
Preßwerkzeug keine Wärme aufgebracht wird und der
Preßarbeitsgang sehr schnell ausgeführt wird. Der feste
Schmiermittelfilm ist nicht vollständig frei von dem flüssigen
Trägermittel. Kaltgepreßte Teile können nicht sofort
warm gepreßt werden. Die zeitweilige Lagerung der
kompakten Körper setzt sie sowohl dem restlichen
flüssigen Trägermittel als auch feuchtigkeitsbeladener
Luft aus. Indem geeignete flüchtige fluorierte
Kohlenwasserstoffflüssigkeiten als ein Trägermittel für
die Bildung des festen Schmiermittelfilms verwendet
werden, ist es möglich, ein Element der seltenen Erden
enthaltende Kompaktkörper auf effiziente Weise zu
bilden, die sich bei der Lagerung nicht verschlechtern.
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Andere Ziele und Vorteile der Erfindung werden aus
einer detaillierten Beschreibung derselben mit Bezug
auf die begleitenden Zeichnungen offensichtlich, in
welchen:
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Figuren 1a bis 1d schematische Ansichten einer zur Luft
offenen Kaltformungspresse sind, teilweise in
Querschnitt, die die Abfolge der
Kaltverdichtungsbildungsschritte einschließlich der Schmierung der
Gesenkformhohlraumwände veranschaulichen, indem die Wand mit
einer flüssigen Schmiermittelmischung besprüht wird,
die durch den unteren Stempel geliefert wird.
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Während der Beschreibung des Verfahrens der Erfindung
wird Bezug auf die Zeichnungen genommen, in welchen nur
ein kleiner Teil der Presse gezeigt ist, nämlich jener,
der die Gesenkform und die oberen und unteren Stempel
zeigt, denn es ist in diesem Bereich der Presse, daß
die speziellen Merkmale des Verfahrens der Erfindung
mit einbezogen sind. Ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel der Erfindung ist veranschaulicht, das
die Herstellung eines kalten Kompaktkörpers
veranschaulicht, der dazu vorgesehen ist, in einen Sensormagneten
in der Form eines kreisförmigen aufrechten Zylinders
warmgeformt zu werden. Jedoch ist es zu verstehen, daß
andere Magnetformen erzeugt werden können, indem der
Gesenkformquerschnitt und der Stempelumriß geändert
wird. Es ist auch zu verstehen, daß andere Preßwerkzeug
bauten verwendet werden können, wie eine
Stempelamboßpressung, wobei die Pressung von Ringumrissen Kerne
erfordert und die Pressung von Anordnungen, z. B.
Magneten auf Rotoren oder Stromableitungen und die
Verwendung von Formumrissen wie Schalengesenkformen und
Stufengesenkformen.
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Die Figuren 1a bis 1d zeigen so nur einen kleinen Teil
einer zur Luft offenen unter Umgebungsbedingungen
betreibbaren Kaltpresse 10. Die Kaltpresse 10 hat ein
Formglied 12 mit einem runden zylindrischen
Formhohlraum 14. In den Formhohlraum 14 hin- und her
arbeitend ist eine untere Stempelanordnung 16. Auch
hin- und her in den Formhohlraum betätigbar ist ein
oberer Stempel 18. Der obere Stempel 18 ist gleitfähig
zurückgehalten und durch einen oberen Stempelträger 20
geführt. Der obere Stempel 18 hat eine runde flache
Stempelstirn 22. Wie in den Figuren 1a bis 1c gezeigt,
ist der obere Stempel 18 zu seiner obersten Position
angehoben, um die Entfernung eines verdichteten
Produktes aus der Gesenkform der Kaltpresse und die Zugabe
eines neuen teilchenförmigen Ausgangsmaterials zu
vereinfachen.
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Der untere Stempel 16 umfaßt einen Kopf 24 mit einer
flachen Stirn 26, die kreisförmig im Querschnitt und
dazu angepaßt ist, sich eng an die Wand des
Formhohlraumes 14 anzupassen, und ein Einsteckendteil 28
kleineren Durchmessers. Der untere Stempel 16 umfaßt
auch eine vergrößerte Basis 30, die unterhalb des
Formblockes 12 ist. Wie in Figur 1a gezeigt, ist der
untere Stempel zu seiner obersten Position erhöht und
zwar mit der Stirn 26 gerade bündig mit einer oberen
Oberfläche 32 des Formblockes 12. In dieser Position
hat der untere Stempel einen gerade geformten
kaltverdichteten Körper der RE-TM-B-Teilchen 34
angehoben. Dieser kalte Kompaktkörper 34 ist gerade durch
einen Abstreicher oder ein anderes mechanisches Mittel
(nicht gezeigt) am Ende des Verdichtungszyklus des
Preßarbeitsganges zur Seite bewegt worden.
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Üblicherweise ist ein derartiger Kaltkompaktkörper ein
noch geringfügig poröser grüner Kompaktkörper der
RE-TM-B-Teilchen des Typus, der oben beschrieben wurde.
Er hat eine Dichte über 5 Gramm pro Kubikzentimeter und
ist sehr nützlich in Übereinstimmung mit dem Verfahren
des Warmpressens und, falls notwendig, weiterer
Warmbearbeitung dieses Kompaktkörpers in einen voll
verdichteten Magnetkörper hinein mit ausnehmend guten
Permanentmagneteigenschaften, wie in unserer
vorgenannten Patentanmeldung offenbart.
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Dem Auswurf des Kaltkompaktkörpers 34 folgend, wird der
untere Stempel 16 dann zu seiner untersten Position
(wie in Figur 1b gezeigt) in der Betätigung der Presse
herabgelassen. Es ist während dieses
Herablassungsverfahrens, daß dieser untere Stempel einen wichtigen
Teil der Anwendung der vorliegenden Erfindung ausführt.
In dem unteren Stempel 16 ausgebildet gibt es einen
zentralen axialen Kanal 36, der sich von der Basis 30
des Stempels 16 über die Länge des Einsteckendes 28 des
Stempels und in den Kopf 24 hinein erstreckt. Der
axiale Kanal 36 kann gebildet werden, indem ein Loch
durch die Basis 30 nach oben durch das Einsteckende 28
in den Kopf 24 hinein gebohrt wird, und dann der Auslaß
in der Basis mit einem Stöpselglied 38 abgeschlossen
wird. Das Stöpselglied 38 ist vorzugsweise mit dem
Boden des Basisgliedes 30 bündig, so daß die mechanisch
betätigte Presse auf dem Boden der Basis arbeiten kann,
um den unteren Stempel 16 anzuheben und herabzulassen.
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Ein Durchführkanal 40 ist in dem Basisglied 30
vorgesehen, der den axialen Kanal 36 schneidet. Der Kanal 40
ist mit einem Gewinde versehen, um einen Anschluß 42
und eine Versorgungsröhre 44 aufzunehmen, die für
Zwecke verwendet wird, die bald beschrieben werden. Ein
zweiter Querkanal 46 kleinen Durchmessers mit Bezug auf
den axialen Kanal 36 ist in dem Kopf 24 des Stempels 16
gebohrt. Der kleine Kanal 46 erstreckt sich diametral
über den Kopf 24 des Stempels und hat Auslässe in einem
bearbeiteten ringförmigen Ring 48, der parallel zu der
Stirn 26 des Stempels ist, aber geringfügig unter ihm
an dem oberen Ende des axialen Kanals 36. So enthält
der untere Stempel 16 einen durchgehenden internen
Durchgang, der aus der Röhre 44 in den Querkanal 40
durch den axialen Kanal 36 zu dem kleinen Auslaßkanal
46 in den Kopf 24 des Stempels führt. Der Zweck dieses
Durchtritts ist es, ein geeignetes Schmiermittel an die
Wandoberfläche des Formhohlraumes 14 zu liefern.
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Die Verwendung eines Teflon -Schmiermittelfilmes wird
bevorzugt. Teflon -Teilchen werden durch die Verwendung
eines flüssigen Trägermittels aufgebracht. Die Mischung
hat geeigneterweise ungefähr 90 Volumen-% des flüssigen
Trägermittels und 10 Volumen-% an Teflon -Teilchen. Das
flüssige Trägermittel ist ein Material, das die
Teflon -Teilchen suspendieren kann, wenn die flüssige
Mischung bewegt wird und sie dann durch die Röhren und
die Leitungen des unteren Stempels tragen kann. Das
flüssige Trägermittel muß auch ein Material sein, das
ohne weiteres von der Wand der Gesenkform verdampfen
wird.
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Ein geeignetes flüssiges Trägerrnittel für die
Verwendung in der vorliegenden Erfindung ist ein
vollständiges fluoriertes Derivat eines aliphatischen
Kohlenwasserstoffs, vorzugsweise eines Kohlenwasserstoffs von
2 bis 8 Kohlenstoffatomen im Molekül. Ein
perfluoriertes Hexan oder Octan ist geeignet. Diese
Moleküle können in der Form von entweder molekularen
Ketten oder den Cyclo-Bestandteilen sein. Es ist
bevorzugt, perfluoriertes Hexan zu verwenden.
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So wird eine Mischung von ungefähr 90 Volumen-% des
flüssigen Fluorkohlenstoffs und 10 Volumen-% von
Teflon -Pulver gemischt und in einem separaten in den
Zeichnungen nicht gezeigten Behälter vorbereitet. Die
Mischung wird bewegt und dann aus dem Behälter durch
die Röhre 44 und die Kanäle 40, 36 und 46 zu der
Formhohlraumwand 14 der Gesenkform 12 geliefert. Der
Behälter und das Liefersystem (nicht gezeigt) sind dazu
angepaßt, das Fluid unter Druck wie erfordert zu
liefern.
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Nun bezugnehmend auf die Figuren 1a und 1b wird die
Schmiermittelmischung zu der Zeit unter Druck gesetzt,
zu der der untere Stempel 16 an seinem obersten Punkt
ist, wie in der Figur 1a dargestellt. Wenn der untere
Stempel 16 in den Formhohlraum 14 herabgelassen wird,
bis er seine Position wie in der Figur 1b erreicht,
wird der Druck an die Schmiermittelmischung angelegt
und ein Überzugsfilm 50 der Schmiermittelmischung wird
auf die Hohlraumwand 14 des Gesenks wie in Figur 1b
dargestellt aufgebracht. Das flüssige Trägermittel
verdampft sehr schnell, obwohl es eine Restmenge gibt,
die in dem Film verbleibt. Ein anderes wichtiges
Merkmal der Erfindung, das die Verwendung der
perfluorierten Verbindung erfordert, ist die Tatsache, daß
dieses Material, wenn es auf der Oberfläche des kalten
Kompaktkörpers verbleibt, die
Permanentmagneteigenschaften des Körpers während irgendeiner Lagerung oder dem
nachfolgenden Warmpressen davon nicht nachteilig
beeinflußt.
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So ist, mit dem unteren Stempel 16 in seiner
Unten-Position und dem oberen Stempel 18 in seiner oberen
Position und dem auf die Wand des Gesenkformhohlraums
aufgebrachten Schmiermittelfilm (Figur 1b), der Hohlraum 14
nun fertig, um das pulverisierte schnell verfestigende
Material des Eisen-Neodym-Bor-Typus zu empfangen. Der
untere Stempel 16 wird zu einer Füllposition (Figur 1c)
erhoben, die durch das Volumen des zuzusetzenden
Pulvers bestimmt wird. Das Material wird in die untere
Gesenkform in loser Teilchenform beschickt. Es wird in
die Gesenkform aus einem Aufgabebehälter (nicht
gezeigt) fallengelassen und es wird durch irgendein
geeignetes Verfahren in den Formhohlraum hinein
gemessen. Wie in Figur 1c gesehen, befindet sich das
pulverisierte Material 52 nun in der Gesenkform.
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Der untere Stempel 18 kommt dann nach unten und die
zwei Stempel 16, 18 und die Formwand wirken miteinander
für die Verfestigung des Pulvers in den grünen
Kompaktkörper 34 zusammen. Die Figur 1d veranschaulicht
die Position der oberen und unteren Stempel zu der
Zeit, zu der die Teilchen in den grünen Kompaktkörper
34 hinein verfestigt worden sind.
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Sobald die Verdichtung abgeschlossen worden ist, wird
der obere Stempel 18 aus dem Weg zu seiner oberen
Position wie in Figur 1a angehoben, der untere Stempel
16 angehoben, um den Kompaktkörper 34 aus der
Gesenkform 12 auszuwerfen, der Kompaktkörper 34 wird
entfernt, und der Prozeß wird wiederholt. Dieser
Kaltverdichtungsprozeß erfordert üblicherweise ungefähr eine
bis sechs Sekunden pro Zyklus und wird bei
Umgebungsbedingungen
ausgeführt. Der kalte Kompaktkörper wird
wahrscheinlich Spuren von Teflon -Pulver auf seinen äußeren
Oberflächen haben. Er wird auch Spuren des fluorierten
flüssigen Trägermittels haben. Die Zusammensetzung des
flüssigen Trägermittels ist jedoch derart, daß es die
Permanentmagneteigenschaften des Materials des
Eisen-Neodym-Typus nicht nachteilig beeinflußt, selbst
obwohl der Kompaktkörper in Luft gelagert wird, bevor
das Warmpressen des Kompaktkörpers stattfindet.
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Während die Anwendung der Erfindung in Abhängigkeit von
einigen wenigen spezifischen Ausführungsbeispielen
davon beschrieben worden ist, wird einzuschätzen sein,
daß andere Formen der Erfindung ohne weiteres durch
Fachleute angepaßt werden könnten. Wie beschrieben,
wurde der Schmiermittelfilm durch Sprühen durch einen
der Preßstempel gebildet. Offensichtlich kann die
fluorierte Flüssigkeits-Pulvermischung durch andere
Sprühtechniken, durch Wischen, oder durch einen
ähnlichen Beschichtungsablauf aufgebracht werden. Demgemäß
sollte der Umfang der Erfindung nur als durch den
Umfang der folgenden Ansprüche begrenzt zu sein
betrachtet werden.