DE69200074T2 - Behälter zum Mischen und Verteilen von Produkten für die Aufzucht von Tieren. - Google Patents

Behälter zum Mischen und Verteilen von Produkten für die Aufzucht von Tieren.

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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K5/00Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
    • A01K5/001Fodder distributors with mixer or shredder
    • A01K5/005Fodder distributors with mixer or shredder where fodder, e.g. bales, is conveyed by conveyor or slide to mixing or shredding elements on transversal and horizontal axes
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    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
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Description

  • Die Erfindung betrifft einen Behälter zum Mischen und Verteilen von Produkten für die Aufzucht von Tieren.
  • Bei derartigen Installationen ist es bekannt, das Futtermittel und insbesondere das Viehfutter mit Zusätzen oder Ergänzungen zu verteilen, beispielsweise mit Mehl oder dergleichen. Diese Futtermittel werden mit Hilfe eines Behälters verteilt, und zwar ausgehend von einem Gang, der entweder in der Mitte oder an der Seite der Stallungen vorgesehen ist. Der Verteilungsbehälter muß also Mittel haben, mit denen die Futtermittel entweder nach rechts oder nach links verteilt werden.
  • Behälter dieses Typs haben auch Mittel, die es ermöglichen, Produkte in den Bunker zurückzuführen. Dadurch kann man die Produkte mischen, d. h. man kann die Futtermittel mit Zusätzen oder Ergänzungen vermischen, und zwar vor der Verteilung.
  • Ein Behälter dieses Typs ist insbesondere in der FR-A-2 335 370 und in der US-A-4 124 166 beschrieben. Der Behälter hat im unteren Teil des Bunkers Mittel, die es ermöglichen, die Produkte nach vorne zu transportieren und insbesondere zu einem Zentrifugalrotor zum Auswerfen der Produkte. Der Rotor ist auf der Längsachse des Behälters zentriert. Der Rotor gehört zu einem großen Ventilator, der durch den Rotor angetrieben wird, und zwar in einer Volute oder in einem Gehäuse, das ein Schutzgehäuse an der Vorderseite des Behälters ausbildet. Er weist sich in radialer Richtung erstreckende Propellerflügel auf, die das Produkt in Bezug auf die Volute nach außen werfen, und zwar über einen tangentialen Ausgang.
  • Um eine Verteilung zu beiden Seiten des Behälters zu erzielen und auch für ein Rezyklieren des Produkts ist die Volute schwenkbar um die Achse des Auswerfrotors montiert derart, daß der Ausgang Deflektoren gegenüber positioniert werden kann, die sich an beiden Seiten des Behälters befinden, so daß dadurch die Produkte seitlich nach rechts oder nach links ausgeworfen werden können und auch nach oben, zum Rezyklieren und zum Mischen der Produkte vor deren Verteilung.
  • Die Position der Deflektoren oder Abweiser, die am Behälter befestigt sind, erschwert die Bedienung der Vorrichtung und erschwert auch die Genauigkeit, mit der der Strahl der ausgeworfenen Produkte gelenkt werden kann.
  • Die FR-A-2 528 773 beschreibt ebenfalls einen Mischbehälter zum Verteilen von Produkten, der eine zylindrische Volute aufweist, die zu einem Auswerfrotor gehört. Bei dieser Vorrichtung gehört die feste Volute zu einer Verteilerrutsche, die durch Verschwenken um eine vertikale Achse ausgerichtet werden kann.
  • Die hier verwendete Rutsche bildet mit der Volute einen kreisförmigen Verbindungsquerschnitt.
  • Dieser Verbindungstyp zwischen Volute und Rutsche bringt aber Komplexe und teuere Blecharbeiten mit sich, und zwar wegen der Abwicklung der Querschnitte. Die Querschnitte entwickeln sich in Wirklichkeit aus einem rechteckigen oder quadratischen Polygon hin zum Kreis, um dann wieder in den meisten Fällen ein quadratisches Polygon zu werden.
  • Die vorliegende Erfindung schlägt eine Verbesserung derartiger Misch- und Verteilerbehälter und insbesondere eine Verbesserung in Bezug auf das von der Volute und der Rutsche gebildete Bauteil zum Auswerfen der Produkte vor derart, daß die Produkte entsprechend ihrer Natur und Bestimmung rationeller verteilt werden können. Auch ist es erfindungsgemäß möglich, die Leistung des Auswerfrotors besser zu nutzen.
  • Ein derartiger Behälter muß in der Tat Operationen durchführen, zu denen das sogenannte Bedecken mit Stroh besteht, wobei also die gesamte Fläche der Stallungen mit verhältnismäßig viel Stroh bedeckt wird, um eine Unterlage nach Art eines Bettes zu schaffen. Diese Operation setzt eine verhältnismäßig hohe Auswurfleistung voraus, um das Stroh auch in die Tiefe der Stallungen werfen zu können.
  • Mit derartigen Behältern oder Vorrichtungen werden auch die Tröge gefüllt. Dies erfolgt direkt neben dem Behälter. Hierbei ist es aber nicht notwendig, die gesamte Leistung des Auswurfrotors einzusetzen.
  • Der Rotor schleudert die Produkte, um sie zum Rezyklieren zu mischen. Auch hier benötigt der Rotor nur wenig Leistung.
  • Die Erfindung schlägt eine Gesamtheit Volute/Rutsche vor, die für derartige Behälter mit mehrfachen Funktionen besser angepaßt ist und sie schlägt insbesondere eine Verbesserung des Wirkungsgrads beim Auswerfen vor, welche Verbesserung einer wesentlichen Verstärkung der Leistung des Auswerfrotors entspricht.
  • Die Erfindung ermöglicht es ebenfalls mit Hilfe der erwähnten Baueinheit Volute/Rutsche, einen Produktstrom mit verbesserter Regelmäßigkeit und auch mit verbesserter Positionierung des Produktstroms herzustellen.
  • Die Erfindung schlägt auch eine Verbesserung der Baueinheit Volute/Rutsche vor, die es ebenfalls ermöglicht, einen verhältnismäßig kleinen Raum zwischen dem Rotor und der Vorderwand des Behälters einzunehmen derart, daß ein Stagnieren oder Verstopfen vermieden wird, was auf einem Agglomerieren der Produkte in denjenigen Zonen beruhen würde, die vom Rotor nicht überstrichen werden.
  • Die Erfindung ermöglicht auch die Anpassunge einer Rutsche oder eines Deflektors an eine vereinfachte Konzeption, wobei Mittel vorgesehen sind, die es ermöglichen, die Winkel des abgegebenen Produktstroms in einem sehr breiten Bereich zu variieren.
  • Der erfindungsgemäße Behälter weist einen Auswerfrotor auf, der an der Vorderseite des Behälters angeordnet ist. Er dreht sich um eine im wesentlichen sich in Längsrichtung erstreckende Achse, und zwar in einem Gehäuse oder in einer Volute, die ihrerseits um die Achse schwenkbar angeordnet ist. Die Volute weist die folgenden Bauteile auf: eine Rutsche zum Auswerfen der Produkte, die tangential angeordnet ist, sowie Mittel, um die Ausrichtung der Rutsche derart abzuändern, daß die Verteilung des Strohs oder die Verteilung der Produkte vom Behälter aus gesehen nach außen, und zwar nach rechts oder links realisiert wird, und damit ein Rezyklieren des Produkts zum Inneren des Behälters in dessen Bunker möglich wird.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Auswerfrutsche fest mit der Volute verbunden, und zwar über eine zum Ausrichten dienende Krone, die aus einem Kreisring besteht, der fest mit dem Ausgang der Volute verbunden ist, nämlich vor der Vorderwand des Behälters, und wodurch die Führung der vier Ecken eines Rahmens möglich ist, der als Stützbasis für die Rutsche dient. Der Rahmen kann in gewissen Lagen der Volute entweder bewegt werden, und zwar geführt vom Kreisring, oder an die Vorderwand des Behälters angelegt werden, ohne daß er sich drehen kann.
  • Immer noch erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß der tangentielle Ausgang der Volute und der Eingang der Rutsche auf dem Niveau des Ausrichtungs-Kreisringes denselben Querschnitt haben, und zwar in Rechteckform oder quadratisch, wobei die Seitenabmessung fühlbar größer ist als die Abmessung der Flügel des Rotors. Dieser rechteckige Querschnitt ermöglicht eine Verstärkung in der Größenordnung von 30 %, verglichen mit einem kreisförmigen Querschnitt, dessen Durchmesser der Breite des Quadrats entspricht.
  • Entsprechend einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Rutsche Mittel zur Ausrichtung auf, die eine Kette aufweisen, die sich in einer Ebene befindet parallel zu der Ebene des Kreisrings. Die Kette ist zwischen zwei Punkten gespannt, die sich in der Höhe derjenigen Fläche der Rutsche befinden, die sich an der Auswurfseite der Produkte befindet. Andererseits ist ein Motor zwischen der Kette und der Rutsche vorgesehen. Die Mitnahmekette hat Mittel, die elastisch die Zugspannungen der Kette aufnehmen.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht die Rutsche aus einem einstückigen Abweiser oder Deflektor, der ein Band aufweist und Flanken in Schuppenform. Der Abweiser wird darüber hinaus Verformungsmitteln unterworfen, die eine Änderung der Krümmung des Bogens bewirken, der vom Band gebildet wird. Diese Mittel bestehen aus einer Kolben-Zylinder-Einheit, die zwischen der Basis der Rutsche und einem Bügel angeordnet ist, der in einem Gehäuse geführt ist, das fest mit der Basis verbunden ist und der an seinem Ende am stromab gewandten Teil des Abweisers angelenkt ist.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand der nachfolgenden Beispielsbeschreibung und unter Zuhilfenahme der beigefügten Zeichnungen näher erläutert, die nicht beschränkend auf zufassen sind. Es zeigt:
  • Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Behälters zum Mischen und Verteilen;
  • Fig. 2 eine Draufsicht auf den Behälter;
  • Fig. 3 eine Vorderansicht des Behälters;
  • Fig. 4 verschiedene Positionen, die von der Auswerfrutsche eingenommen werden, um die Produkte zu verteilen, und auch für das Verteilen von Stroh;
  • Fig. 5 eine detaillierte Teilansicht in einem Schnitt durch die Volute längs der Linie 5-5;
  • Fig. 6 eine Teilansicht von vorne der Volute mit ihren Führungsmitteln an der Vorderseite des Behälters;
  • Fig. 7 eine schematische Draufsicht auf die Ausrichtvorrichtung für die Rutsche;
  • Fig. 8 einen Schnitt längs der Linie 8-8 der Ausrichtvorrichtung für die Rutsche;
  • Fig. 9 einen Schnitt längs der Linie 9-9, wobei der Ausgang der Volute und der Rutsche gezeigt ist;
  • Fig. 10 schematisch die Position der Basis der Rutsche bei deren Verschwenken, bezogen auf die Vorderseite des Behälters.
  • In den Figuren 1, 2 und 3 ist gezeigt, daß die Gesamtvorrichtung, vorstehend und im folgenden als Behälter bezeichnet, im wesentlichen einen Bunker 1 aufweist, der auf Rädern 2 steht, und der mit einem Chassis 3 verbunden ist. Außerdem ist eine Deichsel 4 vorgesehen, die an eine zeichnerisch nicht dargestellte Zugstange eines Traktors angekoppelt werden kann.
  • Das Chassis 3 an der Vorderseite des Behälters hat eine große U-Form, die den unteren Teil des Gehäuses oder der Volute 5 umgibt. Die Volute 5 befindet sich zwischen der Vorderseite 6 des Bunkers 1 und dem Kasten oder Gehäuse 7, der die Leistung des Traktors durch eine Kupplung 8 (Kardankupplung) aufnimmt. Der Kasten 7 verteilt die Leistung an die verschiedenen Organe des Behälters. Er ist fest mit der Querstange des Chassis 3 verbunden.
  • Die Volute 5 hat eine zylindrische Wand, die auf der horizontalen Längsachse 9 zentriert ist. Die Volute 5 wird von der Wand 6 begrenzt, die sich vor dem Bunker befindet, und von einer Wand 10 am Vorderende in Scheibenform. Die Wand 10 wird drehend auf einer Nabe 11 geführt, die zur Führung der Welle des Auswerfrotors dient, der weiter unten näher erläutert wird. Die Nabe 11 ist mit dem Kasten 7 verbunden. Der Rand der zylindrischen Wand der Volute 5 ist in einem großen Kreisring 12 geführt, der sich an der Vorderwand 6 des Bunkers 1 befindet. Diese verschiedenen Führungsmittel für die Volute 5 sind im einzelnen in den Figuren 5 und 6 gezeigt.
  • Das Verschwenken der Volute um die horizontale Längsachse 9 wird mit Hilfe des Motors 13 erreicht, der am Chassis 3 seitlich befestigt ist, und zwar außen und zur Unterseite der Volute 5 gerichtet. Der Motor 13 ist ein Hydraulikmotor. Er treibt eine Kette 14 an, die um die zylindrische Wand der Volute 5 gelegt ist, und zwar zwischen zwei Punkten 15 und 16, die sich beidseits eines tangentiellen Ausgangs 17 der Volute befinden. Der Motor 13 nimmt die Kette 14 mit und bewirkt dadurch ein Verschwenken der Volute 5 um die Längsachse 9. Dadurch wird der Ausgang 17 willkürlich verschoben, so daß die Produkte je nach den jeweiligen Anforderungen ausgeworfen werden, nämlich nach rechts oder links bezogen auf den Behälter, oder auch in den Bunker 1.
  • Das Auswerfen der Produkte erfolgt mit Hilfe einer Auswerfrutsche 18, die an den tangentiellen Ausgang 17 angeschlossen ist. Die Rutsche 18 ist mit dem Ausgang 17 fest verbunden, und zwar mit Hilfe einer Vorrichtung 19 zum Ausrichten, die in den Figuren 7 - 10 im einzelnen gezeigt ist. Diese Ausrichtvorrichtung ermöglicht es, die ausgeworfenen Produkte zu verteilen, und zwar mit Hilfe der Rutsche 18, nämlich entweder in Bezug auf den Behälter nach außen, oder auch in den Bunker, um die Produkte zu rezyklieren und zu mischen.
  • Figur 3 zeigt strichpunktiert die Position der Rutsche 18, etwas geneigt zum Rezyklieren und Mischen.
  • Figur 4 zeigt mehrere unterschiedliche Positionen, die die Volute 5 und die Rutsche 18 einnehmen können, um Futtermittel und Stroh zu verteilen, und zwar vom Behälter aus gesehen nach links und nach rechts.
  • In Figur 4, die eine Vorderansicht des Behälters ist, ist in schraffierten Zonen auch dargestellt, daß der Ausgang 17 der Volute 5 verschiedene Positionen einnehmen kann. In diesen Positionen kann die Rutsche 18 um ihre Achse 20 nicht ausgerichtet werden. Die Achse 20 entspricht der Auswurfrichtung für die Produkte auf dem Niveau des Ausgangs 17 der Volute 5, d. h. dies ist die Tangentialachse des Ausgangs 17.
  • In den Figuren 5 und 6 sind detaillierter die Führungsmittel der Volute 5 gezeigt. Die Volute 5 hat eine zylindrische Umhüllung, die sich von der Vorderseite 6 des Bunkers 1 bis zur Wand 10 erstreckt, die sich hinter dem Auswerfrotor 21 befindet. Der Rotor 21 ist auf einer Welle 22 befestigt die auf der Längsachse 9 zentriert ist. Die Welle 22 ist in der Nabe 11 geführt, die mit dem Kasten 7 fest verbunden ist, der zur Verteilung der Leistung dient.
  • Der Rotor 21 weist in an sich bekannter Weise Flügel 23 auf, die den Innenraum der Volute 5 reinigen. Es ist ein Spiel e zwischen der Kante des Flügels 23 und der Innenseite der Vorderwand 6 vorgesehen. Das Spiel e muß so klein wie möglich gehalten werden, um zu verhindern, daß sich stagnierende Produkte in dieser Zone ausbilden. In Figur 5 ist der Boden 24 des Bunkers gezeigt und über dem Boden ein Transportband 25 mit Querstangen 26, die die Produkte im zentralen Konus des Auswerfrotors 21 verteilen.
  • Die Volute 5 weist an der Seite der Vorderwand 6 des Bunkers am Rand eine kreisförmige Verstärkung auf, die aus einem Winkel 27 besteht, dessen einer Schenken sich an die Wand 6 anlegt. Siehe die vergrößerte Zeichnung in Figur 5 des dort strichpunktiert angedeuteten Kreises. Dieser Winkel 27 und insbesondere sein nach außen weisender Schenkel wird in einem Kreisring 28 geführt, der auf geeignete Art und Weise min Hilfe von Gewindebolzen 29 oder dergleichen an der Vorderwand 6 befestigt ist. Der Kreisring 28 hat eine kreisförmige Rille 30, in die der Schenkel 31 des Winkels 27 eingreift. Der Kreisring 28 wird vorzugsweise aus Kunststoff (Teflon) hergestellt. Der Kreisring kann aus einer Abfolge von Abschnitten zusammengesetzt werden, die bogenförmig ausgebildet sind.
  • Die Volute 5 ist an der Nabe 11 geführt, die fest mit dem Kasten 7 ist. Die Wand 10 der Volute weist einen zentralen Ring 23 auf, der am Ende der Nabe 11 befestigt ist. Die Wand 10 hat außerdem Verstärkungen 33, die sternförmig zwischen dem Ring 32 und der kreisförmigen Wand der Volute angeordnet sind.
  • Figur 8 zeigt den Abstand e, der zwischen der Kante der Flügel 23 und der Innenseite der Vorderseite des Behälters ausgebildet ist. Dieser Abstand e hat einen bestimmten Wert, den man vorzugsweise so klein wie möglich halten muß, um, wie vorstehend erwähnt, ein Anbacken der Produkte am Innenteil der Volute zu verhindern.
  • Um einen Mindestabstand zu erzielen, wobei immer noch auf dem Niveau des Ausgangs 17 der Volute 5 ein fühlbarer Auswerfquerschnitt beibehalten bleibt, wird die Rutsche 18 so weit wie möglich an der Vorderwand 6 des Bunkers angeordnet. Die Rutsche 18 ist um die Achse 20 verschwenkbar, wie dies vorstehend anhand der Figuren schon erläutert wurde und die Achse 20 entspricht der Tangentialachse des Ausgangs 17 der Volute 5. Der Schnitt der Rutsche 18, ganz wie auch der Schnitt des Ausgangs 17, auf dem Niveau des zum Ausrichten dienenden Kreisrings 19 ist quadratisch: die Länge dieses Quadrats entspricht etwa der Breite der Volute 5. Das von den Flügeln 23 des Rotors ausgeworfene Produkt geht ohne Hindernisse durch den Ausgang 17 und gelangt dann in die Rutsche 18, ohne das dabei die Querschnitte sich ändern. Diese Umwandlung des Querschnitts verbessert fühlbar den Wirkungsgrad des Rotors zum Auswerfen der Produkte.
  • Berücksichtigt man den rechteckigen Querschnitt der Rutsche 18 und die enge Nachbarschaft der Vorderwand 6, so ergibt sich, daß die Rutsche, wie dies in Figur 4 gezeigt ist, nur in der Zone verschwenkbar ist, in der die Basis 25 der Rutsche an der Wand 6 vorbeigehen kann, wie dies in Figur 10 gezeigt ist. Das Verschwenken der Rutsche 8 erfolgt um 90º.
  • Die Basis 35 der Rutsche 18 ist an ihren vier Ecken in einem Kreisring 36 in Kreisbogenform geführt, welcher Kreisring sich über einen Winkel von etwa 270º vor der Vorderwand 6 erstreckt. Die Basis 35 hat Ecken 37, die mit demselben Durchmesser abgerundet sind, wie der Kreisring 36. Der Kreisring 36 ist fest mit dem Ende des Ausgangs 17 der Volute 5 verbunden.
  • Die Schwenkbewegung der Rutsche 18 erfolgt mit Hilfe eines Motors 40, der auf einer Platte 41 befestigt ist, die ihrerseits am Ende des Ausgangs 17 der Volute 5 befestigt ist. Die Platte 41 trägt den Kreisring 36 zum Ausrichten der Rutsche. Der Motor 40 ist längs einer Achse 47 positioniert, die parallel zur Achse 20 für das Verschwenken der Rutsche ausgerichtet ist. Der Motor ist der Wand 6 gegenüberliegend angeordnet. Der Motor weist ein Zahnrad 42 auf, das eine Gliederkette 43 antreibt, deren Enden 44 und 45 an der Vorderwand 46 der Rutsche 18 befestigt sind. Die Wand 46 der Rutsche befindet sich an derjenigen Seite, wo die Produkte ausgeworfen werden, und, wie in Figur 7 und 8 gezeigt, gegenüber der Vorderwand 6. In der in den Figuren 7 und 8 gezeigten Konfiguration werden die von den Flügeln 23 ausgeworfenen Produkte rezykliert und kommen wieder in den Bunker 1 zurück, um beispielsweise gemischt zu werden.
  • Die Kettenglieder 48 und 49 der Kette 43 werden mit Hilfe von Rollen 50 und 51 gespannt gehalten, die zwischen dem Zahnrad 42 und der Rutsche 18 angeordnet sind, und zwar fest mit der Platte 41 verbunden. Die Rollen 50 und 51 können in Rillen 52 bzw. 53 geführt werden, die sich parallel zur Vorderseite 6 des Bunkers erstrecken. Die Rollen können unter der Einwirkung eines elastischen Mittels in Gestalt einer Feder 54 eine konstante Spannung auf die Kettenglieder ausüben. Diese Spannung ändert sich abhängig vom Verschwenken der Rutsche 18, wobei zu berücksichtigen ist, daß die Rutsche einen quadratischen oder rechteckigen Querschnitt hat. Die Rollen 50 und 51 können auch an der Platine 41 befestigt sein, um die beiden Kettenglieder 48 und 49 der Kette zu führen. Die Spannung wird hierbei über Federmittel 54' aufgebracht, die einstellbar zwischen den Enden 44 und 45 der Kette und der Wand 46 der Rutsche angeordnet sind. Die Federmittel 54' sind schematisch mit gestrichelten Linien dargestellt.
  • Figur 9 zeigt auch, daß ein Gegenmesser 55 am Tubus des Ausgangs 17 angeordnet ist derart, daß ein Verstopfen im Winkel 56 vermieden wird, der zwischen dem Ausgang 17 und der äußeren Zylinderwand der Volute 5 ausgebildet ist.
  • Die Figuren 1 bis 4 zeigen, daß die Rutsche 18 mit einer Einstellvorrichtung für ihren Krümmungsbogen versehen ist. Diese Vorrichtung weist eine Kolben-Zylinder-Einheit 60 auf, die zwischen der Basis 35 und dem hinteren Ende eines Bügels 61 angeordnet ist, der an einen Rahmen 62 angelenkt ist, der ebenfalls mit der Basis 35 fest verbunden ist, und der am vorderen Ende 63 des Abweisers 64 angelenkt ist, der die Rutsche 18 ausbildet. Der Abweiser 64 wird einstückig hergestellt, und zwar ausgehend von einem Blechzuschnitt, der geeignet vorgeschnitten und gefaltet ist, der ein Rückenband 65 und Flanken 66 aufweist, die aus Platten bestehen, die schuppenförmig aneinander liegen.
  • Die in den Patentansprüchen hinter technischen Merkmalen eingefügten Bezugszeichen haben lediglich den Zweck, das Verständnis der Patentansprüche zu erleichtern; sie beschränken in keinem Fall den Schutzumfang der Patentansprüche.

Claims (9)

1. Behälter zum Mischen und Verteilen von Produkten für die Aufzucht von Tieren mit einem Answerfrotor (21), der vor dem Behälter auf einer Achse (9) angeordnet ist, und der in einer Volute bzw. in einem Gehäuse (5) angeordnet ist, das um die Achse (9) schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet daß fest mit der Volute (5) eine Auswerfrutsche (18) vorgesehen ist, die tangential angeordnet ist, und daß Mittel vorgesehen sind, um die Rutsche derart auszurichten, daß eine Verteilung des Produkts außerhalb des Behälters erfolgt oder ein Wiedereinfüllen in den Bunker (1) des Behälters.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Volute (5) vorgesehen ist, die um die Achse (9) verschwenkt, und zwar mit Hilfe einer Führung ihrer Vorderwand (10) auf der Nabe (11) des Rotors (21) und einer Führung an ihrem Umfang an der Seite der Vorderwand (6) des Bunkers (1) in einem Kreisring (28), der fest mit der Vorderwand (6) verbunden ist.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die ein Verschwenken der Volute (5) um die Längsachse (9) ermöglichen und die aus einer Gliederkette (14) bestehen, die zwischen zwei Punkten (15 und 16) gespannt ist, die an der Umfangswand der Volute angeordnet sind, und mit einem Motor (13), der zwischen der Kette (14) und der Umfangswand der Volute (5) angeordnet ist, um die Volute in der einen oder anderen Richtung mitzunehmen und um die Rutsche (18) an der gewünschten Stelle zu Positionieren.
4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Volute (5) und eine Rutsche (18) vorgesehen sind, die mit dem tangentiellen Ausgang (17) der Volute fest verbunden ist, und deren Querschnitte in Bezug auf die Ausrichtmittel der Rutsche identisch und quadratisch bzw. viereckig sind.
5. Behälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ausgang (17) der Volute (5) und der Rutsche (18) ein zur Ausrichtung dienender Kreisring (36) vorgesehen ist, der aus einem kreisförmigen Bogen besteht, der fest mit dem Ausgang (17) verbunden ist, der sich über einen Winkel von etwa 270º vor der Vorderwand (6) des Bunkers erstreckt, wobei der Kreisring die Drehführung der Ecken (37) eines Rahmens (35) ausbildet, der als Basis oder Fuß für die Rutsche (18) dient.
6. Behälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rutsche (18) vorgesehen ist, die mit Ausrichtmitteln zusammenarbeitet, die einerseits aus einer Gliederkette (43) gebildet sind, die in einer Ebene parallel zur Ebene des zur Ausrichtung dienenden Kreisringes (36) angeordnet ist, und die zwischen zwei Punkten (44 und 45) gespannt ist, die an der Vorderseite (46) der Rutsche vorgesehen sind, das heißt an derjenigen Seite, die zur Seite des Auswerfens der Produkte weist, und andererseits bestehend aus einem Motor (40), der zwischen der Kette (41) und der Rutsche (18) angeordnet ist.
7. Behälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kette (43) mit Hilfe von Rollen (50, 51) geführt ist und elastischen Mitteln (54, 54') unterworfen ist, die Spannungsschwankungen beim Drehen der Rutsche absorbieren.
8. Behälter nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet daß die Rutsche Mittel aufweist, die es ermöglichen, ihre Krümmung zu ändern, und die aus wenigstens einer Kolben- Zylinder-Einheit (60) bestehen, die zwischen der Basis (35) und einem Bügel (61) angeordnet ist, der an einen Rahmen (62) angelenkt ist, der fest mit der Basis (35) verbunden ist, und der an seinem Ende an dem stromab gelegenen Ausgang der Rutsche (18) angelenkt ist.
9. Behälter nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rutsche vorgesehen ist, die aus einem vorgeschnittenen und vorgeformten Blechzuschnitt besteht, um ein dorsales, monolithisches Band (64) auszubilden sowie schuppenförmige Flanken (66).
DE69200074T 1991-01-11 1992-01-06 Behälter zum Mischen und Verteilen von Produkten für die Aufzucht von Tieren. Expired - Fee Related DE69200074T2 (de)

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DE69200074D1 DE69200074D1 (de) 1994-04-28
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PL (1) PL168447B1 (de)
RU (1) RU2093021C1 (de)

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