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Diese Erfindung betrifft einen Kollationierer, insbesondere
einen horizontalen Kollationierer.
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Ein Kollationierer dieser Art ist in der GB-A-654 442
offenbart. Der in der GB-A-654 442 beschriebene Kollationierer
umfaßt eine Anzahl von Stapelstützen, die in parallelen Reihen
angeordnet sind, eine Sammelstrecke in Verbindung mit jeder der
Reihen, einen Sammelkäfig am Ende jeder Sammelstrecke, und
einen Satz von Greifern zum Umsetzen eines Blattes aus jedem
Stapel zu der entsprechenden Sammelstrecke. Eine
Fördereinrichtung wirkt mit jeder Sammelstrecke zusammen für
eine abgestufte Bewegung der Blätter in der Sammelstrecke zu
dem Übergabeende der Strecke. Ein Senkrechtförderer ist für
eine abgestufte Bewegung der in den Sammelkäf igen gesammelten
Gruppen von Blättern vorgesehen. Ein Ejektor setzt die letzte
vollständige Gruppe der Blätter von dem Sammelkäfig auf einen
Übergabetisch. Die Greifer enthalten Luftsauger für jede
Stapelreihe. Die Sauger sind an einer an Armen drehbar
angebauten gemeinsamen Rohrleitung befestigt, die um eine Achse
parallel zur Rohrleitung gedreht werden können, um ein Blatt
von jedem Stapel zu der entsprechenden Sammelstrecke
gleichzeitig umzusetzen. Die Fördereinrichtungen weisen einen
Förderriemen auf, der sich parallel zu jeder Sammelstrecke
erstreckt und mit Transportstiften versehen ist.
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In dieser Anordnung ist eine Vielzahl von Paaren einer
Stapelauflagereihe und eine Sammelstrecke parallel zueinander
angebracht. Das heißt, eine Sammelstrecke ist geteilt in
Untersammelstrecken für die jeweiligen Stapelauflagereihen,
wobei deshalb nur eine Stapelauflagereihe entlang einer
Sammelstrecke angeordnet ist. Die Blätter werden in einem
Sammelkäfig für jede Untersammelstrecke gesammelt und die
gesammelten Blätter werden durch einen Senkrechtförderer zu
einem vorbestimmten Sammelkäfig umgesetzt. In diesem
Kollationierer ist die Abmessung in Richtung senkrecht zu einer
Sammelstrecke vergrößert, obwohl die Länge jeder Sammelstrecke
reduziert ist. Darüber hinaus ist für einen Kollationiervorgang
wegen einer komplexen Blattumsetzungsvorrichtung ziemlich viel
Zeit erforderlich.
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Deshalb ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
kompakteren Kollationierer zu schaffen, mit dem erreicht werden
kann, den geringsten Platz in Anspruch zu nehmen.
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Nach der vorliegenden Erfindung ist ein Kollationierer, der
eine Mehrzahl von Reihen parallel zueinander angeordneter
Blattladestationen zum Aufnehmen einer Lieferung von zu
kollationierenden Blättern enthält und eine Blattaufnahme- und
-übertragungsstrecke mit einer Mehrzahl von
Blattempfangsstationen vorgesehen, die zur Aufnahme von
Blättern von den Blattladestationen ausgerichtet sind. Die
Blattaufnahme- und -übertragungsstrecke ist parallel zu jeder
Reihe von Blattladestationen angeordnet. Eine
Blattzufuhrvorrichtung ist vorgesehen, die wiederholt die
Blätter alle zusammen von jeder Reihe von Blattladestationen zu
den Blattempfangsstationen auf der Blattaufnahme- und
-übertragungsstrecke liefert. Eine Vorrichtung ist zum Übertragen von
an den Blattempfangsstationen auf der Blattaufnahme- und -
übertragungsstrecke aufgenommenen Blättern an die jeweils
nächsten Blattempfangsstationen auf der Blattaufnahme- und -
übertragungsstrecke synchron mit dem folgenden
Blattliefervorgang durch die Blattzufuhrvorrichtung vorgesehen,
um Blätter aufzunehmen, die von einer weiteren Reihe von
Blattladestationen nach einer vorbestimmten
Kollationierungsfolge geliefert werden. Zur Lösung der
obengenannten Aufgabe der Erfindung weist die
Blattzufuhrvorrichtung ein Paar Wellen auf, von denen eine unter der
äußersten Reihe von Blattladestationen parallel zu ihr und die
andere unmittelbar vor der Blattaufnahme- und
-übertragungsstrecke parallel zu ihr angeordnet ist. Jede der Wellen ist mit
einem ersten Kettenrad an ihren Enden versehen. Die
Blattzufuhrvorrichtung umfaßt ferner ein Paar von ersten
Endlosketten, die sich zwischen dem Paar von Wellen über die
ersten Ketteräder erstrecken, einen Motor zum Antrieb einer der
zwei Wellen über einen Antriebsriemen und eine Mehrzahl von
Verbindungselementen, die sich zwischen dem Paar von ersten
Endlosketten erstrecken. Die Verbindungselemente sind in
geeigneten Abständen angeordnet. Eine Mehrzahl von
Klemmelementen ist mit jedem Verbindungselement verbunden, um
alle Blätter zusammen aus der entsprechenden Reihe von
Blattladestationen zu nehmen und so die Blätter zu den
Blattempfangsstationen auf der Blattaufnahme- und -
übertragungsstrecke zu liefern. Für jede Blattladestation ist
ein Blattliefermittel angeordnet. Das Blattliefermittel ist zum
Zuführen von Blättern eines nach dem anderen von der
Blattladestation zu den Klemmelementen vorgesehen.
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Nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel umfaßt jedes
Klemmelement einen festen Teil, der von dem Verbindungselement
getragen wird, einen bewegbaren Teil, der auf einer an dem
Verbindungselement befestigten Welle schwenkbar gelagert ist.
Der bewegbare Teil ist mit einem Nockenfolger versehen. Jedes
Klemmelement weist außerdem eine Feder, die die Spitze des
bewegbaren Teils gegen den festen Teil zwingt, und einen Nocken
auf, der mit einer Nockennut versehen ist, in der der
Nockenfolger des bewegbaren Teils geführt ist, wodurch der bewegbare
Teil zwischen einer offenen Stellung, bei der seine Spitze von
dem festen Teil weg gegen die Kraft der Feder gehalten wird,
und einer geschlossenen Stellung bewegbar ist, bei der seine
Spitze durch die Kraft der Feder gegen den festen Teil gedrückt
wird.
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Nach einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die
Mehrzahl der Blattempfangsstationen kontinuierlich auf der
Blattaufnahme- und -übertragungsstrecke angeordnet. Außerdem
weist die Vorrichtung zum übertragen von an den
Blattempfangsstationen auf der Blattaufnahme- und -übertragungsstrecke
aufgenommenen Blättern zu den jeweiligen nächsten
Blattempfangsstationen auf der Blattaufnahme- und-übertragungsstrecke
ein Paar zweiter Kettenräder auf, die jeweils an beiden Enden
der Blattaufnahme- und -übertragungsstrecke angeordnet sind,
eine zweite Endloskette, die sich zwischen dem Paar der zweiten
Kettenräder erstreckt, wobei die zweite Endloskette parallel zu
der Blattaufnahme- und-übertragungsstrecke angeordnet ist, und
eine Mehrzahl von Armen, die an der zweiten Endloskette in
vorbestimmten Abständen befestigt sind und zu der
Blattaufnahme- und-übertragungsstrecke herausragen, um an den
Blattempfangsstationen auf der Blattaufnahme- und-übertragungsstrecke
aufgenommene Blätter zu den jeweiligen nächsten
Blattempfangsstationen auf der Blattaufnahme- und-übertragungsstrecke durch
das Umlaufen der zweiten Endloskette zu bewegen.
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Nach einem noch weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel ist
ein Satz Kegelräder zum übertragen der Drehung des ersten
Kettenrads auf eines der zweiten Kettenräder der zweiten
Endloskette vorgesehen, um den Blattübertragungsvorgang durch die
Einrichtung zum Übertragen von Blättern, die an den
Blattempfangsstationen auf der Blattaufnahme- und-übertragungsstrecke
aufgenommen wurden, zu den jeweiligen nächsten
Blattempfangsstationen auf der Blattaufnahme- und-übertragungsstrecke mit
dem Blattzufuhrvorgang durch die Blattzufuhrvorrichtung zu
synchronisieren.
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Wenn M Reihen von Blattladestationen vorgesehen sind und jede
Reihe aus N Blattladestationen besteht, können N*M Seiten
kollationiert werden. In diesem Fall entspricht die Querabmessung
des Kollationierers jedoch nicht mehr als der Länge einer Reihe
von Blattladestationen. Folglich ist ein kompakter
Kollationierer so vorgesehen, daß er auch in dem Fall, daß eine Anzahl von
Seiten kollationiert werden soll, den Platz zum Installieren
des Kollationierers minimiert.
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Die anderen Aufgaben und Merkmale dieser Erfindung werden aus
der folgenden Beschreibung mit Bezug auf die begleitenden
Zeichnungen verständlich, in denen zeigen:
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Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels
eines Kollationierers nach der vorliegenden Erfindung;
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Fig. 2 eine Draufsicht, die eine Anordnung von Blattladeregalen
in dem Kollationierer darstellt, der in der Fig. 1 gezeigt ist;
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Fig. 3 eine Draufsicht, die eine Anordnung von Blattladeregalen
in einem weiteren Ausführungsbeispiel eines Kollationierers
nach der vorliegenden Erfindung darstellt;
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Fig. 4 eine Seitenansicht einer ersten Klemmvorrichtung des in
der Fig. 1 gezeigten Kollationierers;
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Fig. 5 eine Seitenansicht einer zweiten Klemmvorrichtung des in
der Fig. 1 gezeigten Kollationierers;
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Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der in den Fig. 4 und 5
dargestellten Klemmvorrichtung;
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Fig. 7 den Grundriß eines in der ersten Klemmvorrichtung
verwendeten Nockens, die in der Fig. 4 dargestellt ist.
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Fig. 8 den Grundriß eines Nockens, der in der zweiten
Klemmvorrichtung verwendet wird, die in der Fig. 5 dargestellt ist;
Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
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Die Fig. 1 und 2 veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel eines
Kollationierers nach der vorliegenden Erfindung. In den Fig. 1
und 2 sind zwei Reihen von Blattladestationen zum Aufnehmen
einer Lieferung von zu kollationierenden Blättern im geeigneten
Abstand parallel angeordnet, und die jeweiligen Reihen bestehen
aus vier Blattladestationen, die in regelmäßigen Abständen quer
ausgerichtet sind. Die Bezugszeichen (A1) - (A4) bezeichnen die
Blattladestationen, die jeweils eine erste Reihe bilden und die
Bezugszeichen (B1) - (B4) bezeichnen die Blattladestationen,
die jeweils eine zweite Reihe bilden. Die jeweiligen
Blattladestationen (A1) - (A4) der ersten Reihe und die jeweiligen
Blattladestationen (B1) - (B4) der zweiten Reihe sind
abwechselnd in der Querrichtung angeordnet. Diese Blattladestationen
sind in einer solchen Weise angebracht, daß die Blätter in der
Kollationierungsfolge (A1) - (B1) - (A2) - (B2) - ... -(A4) -
- (B4) kollationiert werden. In der Fig. 2 entspricht das jeder
Blattladestation zugewiesene Bezugszeichen der
Kollationierungsfolge.
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Wie es in der Fig. 4 dargestellt wird, ist jede der
Blattladestationen mit einer an einem Maschinenrahmen befestigten
Vorderplatte (42) versehen, um als Anschlag zur Bildung der
Vorderenden der Bögen eines Papierblattstapels (A) zu dienen,
und mit einer Blattaufnahmeplatte (41) versehen, wobei der
Stapel (A) horizontal an dem Maschinenrahmen befestigt ist. Die
Blattauflageplatte (41) ist senkrecht zur Fläche der
Vorderplatte (42) in einem bestimmten Abstand von dem vorderen Ende
der Blattauflageplatte (41) angeordnet. Darüber hinaus wird der
vordere Endteil der Unterfläche des Stapels (A) auf eine
Aufnahmeschraube (43) aufgelegt, die an der Vorderplatte (42)
befestigt ist.
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Mit Bezug auf die Fig. 1 ist eine Blattaufnahme- und
-übertragungsstrecke (28) parallel zu den Reihen der Blattladestationen
zum Aufnehmen von Blättern aus den Blattladestationen
angeordnet. Wie in der Fig. 4 dargestellt umfaßt die
Blattaufnahme- und -übertragungsstrecke (28) eine Grundplatte (56), die
abwärts nach hinten geneigt ist und eine Führungsplatte (55),
die senkrecht zu der Grundplatte (56) in einem bestimmten
Abstand von der oberen Fläche der Grundplatte (56) angeordnet
ist. Wie es in der Fig. 2 dargestellt wird, ist eine Mehrzahl
von Blattaufnahmestationen vorgesehen, die auf der
Blattaufnahme- und-übertragungsstrecke (28) ausgerichtet sind. Zum
Beispiel gibt es in diesem Ausführungsbeispiel insgesamt acht
Blattkollationierstationen. In diesem Ausführungsbeispiel sind
benachbarte Blattaufnahmestationen teilweise miteinander
überlappt.
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Eine Blattzufuhrvorrichtung ist vorgesehen, um Blätter alle
zusammen von jeder Reihe der Blattladestationen wiederholt
zuzuführen. Mit Bezug auf die Fig. 1, 4 und 5 enthält die
Blattzufuhrvorrichtung ein Paar Wellen (36), von denen eine
unter der zweiten Reihe der Blattladestationen parallel zu ihr,
die andere davon unmittelbar vor der Blattaufnahme-
und -übertragungsstrecke (28) parallel zu ihr angeordnet ist, wobei
jede der Wellen (36) mit einem ersten Kettenrad (25) an ihren
Enden versehen ist, ein Paar Endlosketten (26), (26), die sich
zwischen dem Wellenpaar (36) über die ersten Kettenräder (25)
erstrecken, und einen Motor (27) zum Antreiben von einer der
Wellen über einen Antriebsriemen (37). Somit wird das Paar der
ersten Endlosketten (26) zwischen der zweiten Reihe der
Blattladestationen und der Blattaufnahme- und-übertragungsstrecke
(28) angetrieben. Darüber hinaus erstrecken sich zwei erste
Verbindungselemente (23) bzw. zwei zweite Verbindungselemente
(24) zwischen dem Kettenpaar (26). Das erste Verbindungselement
(23) und das zweite Verbindungslement (24) sind in geeigneten
Abständen abwechselnd angeordnet. Weiter ist eine Mehrzahl von
ersten Klemmelementen (21) mit den jeweiligen ersten
Verbindungselementen (23) verbunden und eine Mehrzahl von zweiten
Klemmelementen (22) ist mit den jeweiligen zweiten
Verbindungselementen (24) verbunden.
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Jedes erste Klemmelement (21) ist mit den Blattladestationen
der ersten Reihe und jedes zweite Klemmelement (22) mit den
Blattladestationen der zweiten Reihe verbunden.
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In dem in der Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind
zwei erste Verbindungselemente (23) und zwei zweite
Verbindungselemente (24) vorgesehen, weil es beabsichtigt ist, daß
während einer einzelnen Umdrehung des ersten Kettenpaars (26),
daher einer zweifachen Rotation des Kettenradpaars (25),
Blätter zweimal von jeder Reihe der Blattladestationen zugeführt
werden.
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Beim Antrieb des Paars der ersten Endlosketten (26) durch die
Kettenräder (25) wird das erste Verbindungselement (23) bzw.
das zweite Verbindungselemente (24) bewegt, was zu der gleichen
Bewegung der Klemmelemente führt, die mit den gleichen
Verbindungselementen verbunden sind. Am Anfang werden Blätter durch
die ersten Klemmelemente (21) alle zusammen von der ersten
Reihe von Blattladestationen zu den Blattempfangsstationen auf
der Blattaufnahme- und -übertragungsstrecke (28) zugeführt und
schrittweise alle zusammen durch die Blattzufuhrvorrichtung
(22) von der zweiten Reihe der Blattladestationen zu den
Blattempfangsstationen auf der Blattaufnahme- und
-übertragungsstrecke (28) zugeführt.
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Das erste Klemmelement (21) und das zweite Klemmelement (22)
sind ausführlich in der Fig. 4 bzw. Fig. 5 dargestellt. Die
Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht des in den Fig. 4 und
5 gezeigten Klemmelements.
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Wie es in den Fig. 4 und 5 dargestellt wird, ist jede
Blattladestation mit einem Sauger (44) versehen, um Blätter, eins
nach dem anderen von der Blattladestation zu dem dazugehörigen
Klemmelement zu liefern. In der Fig. 4 ist der Sauger (44)
zwischen der Blattauflageplatte (41) und der Vorderplatte (42)
zum Schwingen um eine Welle (45) angeordnet, die an dem
Maschinenrahmen befestigt ist. Der Sauger (44) ist zwischen einer
ersten Position, in der er das unterste Blatt des Stapels (A)
ergreifen kann, und einer zweiten Position bewegbar, in der er
von der unteren Fläche des Stapels nach unten zurückgezogen
ist, um das unterste Blatt herauszuziehen. Wenn Luft aus einem
Luftrohr (nicht dargestellt) geblasen wird, das von der
Vorderplatte (42) nach vorn angeordnet ist, um das unterste Blatt des
Stapels von dem Stapel zu trennen, dreht sich der Sauger (44)
in Uhrzeigerrichtung in die erste Stellung, um es anzusaugen.
Nach dem Ansaugen bewegt sich der Sauger (44) gegen den
Uhrzeigersinn in die zweite Stellung, die in der Fig. 4
dargestellt ist, um das Blatt zu dem ersten Klemmelement (21)
zu liefern.
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Das Klemmelement (46) enthält einen bewegbaren Teil (48), der
auf einer Welle (47) schwenkbar getragen wird, die mit dem
Verbindungselement (23) und einem festen Teil (49) befestigt
ist, der durch das Verbindungselement (23) getragen wird. Die
Spitze des bewegbaren Teils (48) wird durch die Kraft einer
Feder (nicht dargestellt) zu dem festen Teil (49) gedrückt. Der
bewegbare Teil (48) ist mit einem Nockenfolger (50) versehen,
der in einer Nockennut (52) eines Nockens (51) geführt wird,
der am Maschinenrahmen befestigt ist. Somit ist der bewegbare
Teil (48) zwischen einer offenen Stellung, in der seine Spitze
von dem festen Teil (49) weg ist, gegen die Kraft der Feder und
einer geschlossenen Stellung bewegbar, in der seine Spitze zu
dem feststehenden Teil (49) durch die Kraft der Feder gedrückt
wird, um ein Blatt zwischen dem bewegbaren Teil und dem
feststehenden Teil während des Antriebs des Paars der ersten
Endlosketten (26) einzuklemmen.
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Die Fig. 7 stellt den Nocken (51) und die Nockennut (52) dar.
Zur Klarheit ist in der Fig. 6 der Nockenfolger (50) auf der
gleichen Seite wie die Welle (47) dargestellt, aber tatsächlich
ist der Nockenfolger auf der gegenüberliegenden Seite angeordnet.
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In der zweiten Stellung des Saugers (44) wird das Blatt vom
Sauger (44) zum Klemmelement (46) geliefert. Dann wird das
Klemmelement (46) durch den Antrieb des ersten Kettenpaars (26)
zu der Blattaufnahme- und -übertragungsstrecke (28) mit dem
dadurch eingeklemmten Blatt bewegt.
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Das Klemmelement (46) erreicht dann die Blattaufnahme- und -
übertragungsstrecke (28), wo das durch das Klemmelement (46)
eingeklemmte Blatt mit Hilfe der Führungsplatte (55) auf die
Grundplatte (56) der Blattaufnahme- und -übertragungsstrecke
(28) gelegt wird. In diesem Augenblick wird der bewegbare Teil
(48) in die offene Stellung gedreht, die durch eine
unterbrochene
Linie in der Fig. 4 dargestellt ist, so daß das Blatt (A)
aus der Einklemmung durch das Klemmelement (46) gelöst wird, um
auf die Grundplatte (56) zu fallen.
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Dann wird der bewegbare Teil (48) wieder in die geschlossene
Stellung bewegt und mit dem Antrieb der ersten Endlosketten
transportiert. Danach befindet sich ein weiteres Klemmelement
(46A) nahe am Sauger (44), der in der zweiten Stellung ist, und
ein bewegbarer Teil (48) des Klemmelements (46A) wird durch die
Bewegung des Nockenfolgers (50) in der Nockennut (52) zu der
offenen Stellung bewegt, um den nächsten Blattklemmvorgang
durchzuführen.
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In der Fig. 5 führt das zu der zweiten Reihe der
Blattladestationen gehörige zweite Klemmelement (22), (22A) den gleichen
Blattzufuhrvorgang wie die ersten Klemmelemente (21), (21A)
aus, wie es in der Fig. 4 dargestellt ist. Die Nockennut (52A)
eines Nockens (51A) ist jedoch zu der Nockennut (52) des
Nockens (51) etwas unterschiedlich, wie es in der Fig. 8
dargestellt ist, weil die zweiten Klemmelemente (22), (22A)
Blätter aus der zweiten Reihe der Blattladestationen ziehen,
die hinter der ersten Reihe der Blattladestationen angeordnet
ist.
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Somit wird der oben erwähnte Blattzufuhrvorgang der
Blattzufuhrvorrichtung wiederholt.
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Es ist eine Vorrichtung (29) zum Übertragen von an den
Blattempfangsstationen auf der Blattaufnahme- und -übertragungsstrecke
(28) aufgenommenen Blättern an die jeweils nächsten
Blattempfangsstationen auf der Blattaufnahme- und -übertragungsstrecke
(28) vorgesehen, um Blätter aufzunehmen, die von einer weiteren
Reihe von Blattladestationen entsprechend einer vorbestimmten
Kollationierungsfolge zugeführt werden. Die Vorrichtung (29)
umfaßt ein Paar Kettenräder (31), (31), die an dem
Maschinenrahmen (20) befestigt sind, wobei jedes der Kettenradpaare an
den Enden der Grundplatte (56) der Blattaufnahme- und
-übertragungsstrecke
(28) angeordnet ist, einen Satz Kegelräder (30)
zur Übertragung der Rotation des ersten Kettenrads (25) auf
eines der zweiten Kettenräder (31), eine zweite Endloskette
(32), die sich zwischen einem Paar von Kettenrädern (31)
parallel zu der Blattaufnahme- und -übertragungsstrecke (28)
erstreckt, eine Mehrzahl von Armen (33), die an der zweiten
Endloskette (32) in geeigneten Abständen befestigt sind. Die
jeweiligen Arme (33) sind in einer solchen Weise angeordnet,
daß sie über den Spalt zwischen der Grundplatte (56) und der
Führungsplatte (55) zu der Grundplatte (56) herausragen. Die
Arme (33) werden alle durch die Drehung der Kette (32) entlang
der Blattaufnahme- und -übertragungsstrecke (28) quer bewegt.
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Die Bewegung der Arme (33) ist mit dem Blattzufuhrvorgang in
einer solchen Weise synchronisiert, daß jeder Arm die Seite
jedes Blattsatzes drückt, der an den Blattempfangsstationen auf
der Blattaufnahme- und -übertragungsstrecke (28) von den
jeweiligen nächsten Blattempfangsstationen auf der
Blattaufnahme- und-übertragungsstrecke (28) nach jedem Blattzufuhrvorgang
empfangen wird.
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Somit wird am Anfang der Blattzufuhrvorgang des ersten
Klemmelements durchgeführt und Blätter gleichzeitig von jeder
Blattladestation der ersten Reihe zugeführt. Jetzt wird ein Blatt
von der ersten Blattladestation (A1) der ersten Reihe zu einer
ersten Blattempfangsstation auf der Blattaufnahme- und
-übertragungsstrecke (28) zugeführt. Dann wird das Blatt durch den
dazugehörigen Arm (33) von der ersten Blattempfangsstation zu
einer zweiten Blattempfangsstation auf der Blattaufnahme- und -
übertragungsstrecke (28) synchron mit dem Blattzufuhrvorgang
der zweiten Klemmelemente übertragen, so daß ein von der ersten
Blattladestation (B1) der zweiten Reihe zugeführtes Blatt mit
dem Blatt überlappt ist, das an der zweiten
Blattempfangsstation angeordnet ist. Außerdem wird der Blattsatz durch den
dazugehörigen Arm (33) von der zweiten Blattempfangsstation zu
einer dritten Blattempfangsstation synchron mit dem folgenden
Blattzufuhrvorgang der ersten Klemmelemente übertragen, so daß
ein von der ersten Blattladestation (A1) der ersten Reihe
zugeführtes Blatt zu der ersten Blattempfangsstation und ein von
der zweiten Blattladestation (A2) der ersten Reihe zugeführtes
Blatt mit dem Blattsatz überlappt ist, der an der dritten
Blattempfangsstation angeordnet ist.
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Die Fig. 1 veranschaulicht die Situation, wo Blattsätze (34) an
zweiten, vierten, sechsten und achten Blattempfangsstationen
auf der Blattaufnahme- und -übertragungsstrecke (28) angeordnet
sind, und die Fig. 2 veranschaulicht die Situation, in der
Blattsätze (34) an den ersten, dritten, fünften, siebenten und
neunten Blattempfangsstationen auf der Blattaufnahme-
und-übertragungsstrecke (28) angeordnet sind.
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Ein solcher Vorgang wird wiederholt, und schließlich ist ein
vollständiger Satz von Blättern in der achten
Blattempfangsstation auf der Blattaufnahme- und-übertragungsstrecke (28)
kollationiert. Der vervollständigte Blattsatz (35) wird durch
den dazugehörigen Arm (33) von der achten Blattempfangsstation
zu der Station bewegt, die als die Station auf der Seite in der
Fig. 2 ganz rechts dargestellt ist, wo er von der
Blattaufnahme- und -übertragungsstrecke (28) herausgenommen ist.
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Obwohl das mit zwei Reihen Blattladestationen versehene
Ausführungsbeispiel erläutert wurde, können im Kollationierer mehr
als zwei Reihen angeordnet sein. Die Fig. 3 zeigt ein weiteres
Ausführungsbeispiel, das mit drei Reihen Blattladestationen
versehen ist. In der Fig. 3 bezeichnen die Bezugszeichen (C1) -
-(C4) Blattladestationen, die eine dritte Reihe bilden, und die
jeder Blattladestation zugewiesene Zahl entspricht der
Kollationierungsfolge und die auf der Unterseite jedes Satzes von
Blättern (34) erscheinenden Zahlen entsprechen der
Kollationierungsfolge.
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Nach der vorliegenden Erfindung ist auch für den Fall, daß eine
Anzahl von Seiten kollationiert werden soll, ein kompakter
Kollationierer vorgesehen, der den Platz für die Installierung des
Kollationierers minimiert.
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Während die bevorzugten Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung dargestellt und beschrieben wurden, sind diese
Darstellungen der Erfindung zum Zweck der Veranschaulichung und
daß verschiedene Änderungen und Modifikationen gemacht werden
können zu verstehen, ohne von dem Umfang der Erfindung
abzuweichen, wie sie in den angefügten Patentansprüchen erläutert
ist.