DE69209355T2 - Einrichtung für eine Maschine zum Eintreiben von Nägeln - Google Patents

Einrichtung für eine Maschine zum Eintreiben von Nägeln

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    • B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25C—HAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/08—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure
    • B25C1/10—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge
    • B25C1/18—Details and accessories, e.g. splinter guards, spall minimisers
    • B25C1/188—Arrangements at the forward end of the barrel, e.g. splinter guards, spall minimisers, safety arrangements, silencers, bolt retainers

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Halten von Befestigungsmitteln von im wesentlichen länglicher Form, wobei die Einrichtung an einem Antriebsgerät montiert ist, das mit einem Antriebselement versehen ist, das zum Eintreiben der Befestigungselemente in ein Werkstück geeignet ist, wobei die Einrichtung einen Kanal aufweist, der mit Halteelementen zum positionsgerechten Fixieren des Befestigungselementes versehen ist.
  • Hintergrund
  • Nagler der eingangs genannten Art sind im Stand der Technik bekannt. Bei diesen Naglern bzw. Nagelgeräten wird von verschiedenen Arten passiver Halteelemente zum positionsgenauen Fixieren des Nagels im Kanal, bevor der Nagler betätigt wird, Gebrauch gemacht, so daß beispielsweise der Nagel nicht herausfällt, wenn das Nagelgerät mit der Mündung nach unten gehalten ist. Solche Halteelemente können zahlreiche Varianten gespannter oder federbelasteter Greifervorrichtungen oder Federn besitzen, die teilweise in den Kanal sich erstrecken und dort mit dem Nagel zusammenwirken. Erfolgt eine Betätigung, sollen diese Federn oder Greifervorrichtungen gegen ihre Nagelvorspannung oder das den Nagel bewegende Triebelement beiseite bewegt werden, so daß der Nagel und möglicherweise auch das Triebelement zum Eintreiben des Nagels passieren können.
  • In der GB-A-1 223 133, die den am nächsten kommenden Stand der Technik darstellt, ist ein Nagler offenbart, der einen Sicherheitsmechanismus aufweist, der dazu vorgesehen ist, das Betätigen des Naglers zu verhindern, wenn kein Nagel vorhanden ist.
  • Der Sicherheitsmechanismus besitzt einen federvorgespannten Fühler, der mit Hilfe des Nagels gegen das Ausschwenken aus dem den Nagel aufnehmenden Zuführkanal teilweise verschwenkt ist. In dieser Position ist es möglich, ein Berührungselement, das ebenfalls Teil des Sicherheitsmechanismus ist, niederzudrücken, wodurch der Nagler in eine Betriebsart überführt wird, in welcher er betätigt bzw. abgeschossen werden kann. Findet das Abschießen statt, wird der Fühler vom Kopf des Nagels und möglicherweise auch durch die Ramme, die den Nagel antreibt, scharf getroffen, wodurch der Fühler aus dem Kanal geworfen wird.
  • Im praktischem Betrieb solcher bekannter Nagler hat sich erwiesen, daß die Nutzungsdauer solcher federnd zuführbarer Halteelemente und der entsprechenden Fühler extrem kurz ist.
  • Der Stoß gegen die Halteelemente oder Fühler bzw. die den Halteelementen oder Fühlern erteilte Bewegungsgeschwindigkeit ist, wenn sie mit großer Kraft durch den Nagel oder das Antriebselement beiseite gedrückt werden, ausreichend schnell, um die Halteelemente abzunutzen.
  • Entsprechende Anordnungen und Konstruktionen waren bei Anwendungen in ähnlichem Zusammenhang, wie bei Schrauber, automatischen Nietpistolen usw. ebenfalls relevant.
  • Aufgabenbereich
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Gerät der eingangsgenannten Art zu schaffen, das derart ausgestaltet ist, daß es die obengenannten Nachteile vermeidet. Somit besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, ein Gerät zu realisieren, das ein positives Zurückziehen der Halteelemente im den nagelaufnehmenden Kanal, unmittelbar bevor der Nagler betätigt wird, schafft. Die vorliegende Erfindung soll auch ein einfaches und zuverlassiges Gerät realisieren, das unter geringem Kostenaufwand herstellbar ist.
  • Lösung
  • Das Ziel, das vorliegenden Erfindung zugrundeliegt, wird mit Hilfe einer Einrichtung gemäß den Merkmalen des Anspruchs 1 erreicht.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform vorliegender Erfindung ergibt sich durch die Merkmale gemäß Anspruch 2.
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel ist ferner durch die Merkmale gemäß Anspruch 3 gegeben.
  • Weitere Vorteile ergeben sich, wenn das Gerät gemäß vorliegender Erfindung eines oder mehrere der Merkmale der Ansprüche 4 bis 6 aufweist.
  • Kurze Beschreibung der beigefügten Zeichnung
  • Die vorliegende Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnung in weiteren Einzelheiten beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
  • Figur 1 eine Seitenansicht eines Gerätes gemäß vorliegender Erfindung und
  • Figur 2 eine Draufsicht auf das Gerät gemäß vorliegender Erfindung, wobei gewisse Teile zur Darstellung innenliegender Bauteile auf-/abgebrochen sind.
  • Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
  • In ihrer allgemeinsten Form sieht die vorliegende Erfindung vor, daß die Halteelemente mit mechanischen, pneumatischen, hydraulischen, elektrischen oder ähnlichen Antriebsmitteln versehen sind, die ein aktives und positives Zurückziehen der Halteelemente, so daß der Nagel losgelassen wird, unmittelbar vor dem Betätigen des Naglers realisieren, wobei diese Antriebsmittel in geeigneter Weise gehalten sind, so daß sie durch den Sicherheits- oder Entlademechanismus des Naglers aktiviert werden.
  • Dieses grundsätzliche Prinzip kann auch bei Schraubern, automatischen Nietpistolen und bei ähnlichen Geräten Anwendung finden.
  • In Figur 1 bezieht sich die Bezugsziffer 1 auf einen Befestigungsflansch, mit dessen Hilfe das erfindungsgemäße Gerät an einem Nagler bzw. einer Nagelpistole herkömmlicher Bauart befestigt ist. Der Nagler bzw. die Nagelpistole ist mit (in der Zeichnung nicht im Detail dargestellten) Antriebsmitteln versehen, die entsprechend dem Doppelpfeil 2 in einen rohrförmigen Kanal 3, der mit dem Befestigungsflansch 1 verbunden ist, hinein bewegbar sind. Beim Zurückführen eines Nagels in die Ruhestellung ist der Nagel innen im Kanal 3 angeordnet und der Kopf des Nagels wird vom Antriebsmittel getroffen, dessen Abmessungen und Position durch die gestrichelten Linien 4 dargestellt ist. Beim Abfeuern bzw. Betätigen des Naglers bewegt sich das Antriebsmittel 4 mit hoher Geschwindigkeit und mit großer Kraft in eine Richtung nach links gemäß Figur 1, wobei in diesem Falle der Nagel nach vorne aus dem Gerät geschossen wird, so daß der Nagel an der Pistolenmündung bzw. dem Ausgabeende 5 das Gerät verläßt.
  • Das Gerät besitzt einen Anschluß 6 zum Zuführen loser Nägel, die auf diese Weise über einen (nicht dargestellten) Schlauch, der mit dem Anschluß 6 verbunden ist, einzeln zugeführt werden. Eine Nagelführung 7, die weiter unten in größeren Einzelheiten beschrieben wird, ist gemäß Figur 1 mit dem linksseitigen Ende des Anschlusses 6 verbunden. Eine abnehmbare Führungskappe 8 ist ferner mit der Nagelführung 7 verbunden, wobei der Zweck dieser Kappe darin besteht, das vordere Ende des Nagels zur Abschußposition im Kanal 3 nach unten zu führen. In diesem Falle ist Zweck der Nagelführung 7, den Kopf des Nagels zu halten und den Kopf aus der Einsteckrichtung über den Anschluß 6 schräg nach unten in die axiale Position im Kanal 3 zu führen.
  • Fest angeordnete Verankerungsnasen 9 sind an gegenüberliegenden Seiten des Kanals 3 und in Zuordnung zum Montageflansch 1 angeordnet. Eine Schwenkachse 10 erstreckt sich durch die beiden Verankerungsnasen seitlich des Kanals, wobei die Achse quer zur Längserstreckung des Kanals 3 gerichtet ist und zur schwenkbaren Sicherung einer Backe 11 auf jeder Seite des Kanals 3 dient. Als Ergebnis der vorgenannten Anordnung und Konstruktion mit den Verankerungsnasen 9 und den Schwenkachsen 10 sieht man, daß beide Backen 11 in einer diametralen Ebene zum Kanal 3 aufeinander zu und voneinander weg schwenkbar sind. Diese Schwenkwirkung ist in Figur 2 mit Hilfe der Pfeile 12 dargestellt.
  • Am Entladeende 5 des Kanals ist ein Betätigungselement angeordnet, das bei Anlegen des Ausgabeendes des Naglers an ein Werkstücks zum Nagler hin verschiebbar bzw. bewegbar ist. Das Betätigungselement ist bei seiner Bewegung zum Nagler hin in Betrieb, um zu erreichen, daß die Halteelemente in ihrer aus dem Kanal 3 zurückgezogenen Positionen geschaltet werden. Idealerweise ist das Betätigungselement auch im Sicherheitsund Entlademechanismus des Naglers enthalten bzw. damit fest verbunden.
  • Den Kanal 3 umgebend ist eine Hülse 13 vorgesehen, die in ihrer Längsrichtung und längs des Kanals verschiebbar ist und die das oben genannte Betätigungselement bildet und die an ihrem am Nagler angeordneten Ende gegenüberliegende Paare von Sicherheitsnasen 14 besitzt. Zwischen jedem Paar der Sicherheitsnasen 14 erstreckt sich ein Stift bzw. Antriebselement 15 (senkrecht in Figur 1), der in einer Nut 16 in jeder Backe 11 angeordnet ist. Die Teile 17 der Nuten 16, die von der Nagelpistole weit entfernt sind, sind derart schräg gerichtet, daß ihre vom Nagler weit entfernten Enden in einem größeren Abstand sind als dies für die Teile der Nuten, die dem Nagler näher sind, zutrifft. Infolge dieser schrägen Anordnung der Nuten werden die Antriebsmittel 15 dann, wenn sie in eine Richtung nach rechts gemäß Figur 2 bewegt sind, beide Backen 11 voneinander weg verschwenken, so daß sie aus dem Kanal 3 zurückgezogen sind.
  • Die obengenannte Anordnung mit den Nuten 16 und den Antriebsmittel 15 bildet eine mechanische Antriebsanordnung für die Halteelemente, wobei die Antriebsanordnung eine aktiv betätigte Nockenfläche und eine Mitnehmervorrichtung besitzt.
  • Die obengenannten Nuten 16 sind ferner mit Bereichen versehen, die näher dem Nagler sind, wobei diese Bereiche nach einem teilweisen Zurückziehen der Hülse 13 und entsprechendem Verschwenken der Backen 11 voneinander weg etwa parallel mit dem Kanal 3 sind, so daß ein weiteres Zurückziehen der Hülse 13 stattfinden kann, ohne daß die Backen in einer der Richtungen beeinflußt werden. Es sollte beachtet werden, daß während dieser Bewegung die Backen jedoch in ihren nach außen verschwenkten Positionen außerhalb des Innenquerschnitts des Kanals 3 verriegelt sind.
  • An ihrer Unterseite besitzt die Hülse 13 eine Betätigungsstange 18 mit einer Federverankerung 19. Ferner besitzt der Montageflansch 1 eine Federverankerung 20, wobei eine Druckfeder 21 zwischen diesen Federverankerungen angeordnet ist und dazu dient, die Hülse 13 in eine Richtung weg vom Nagler, d.h. in eine Richtung nach links gemäß Figur 1, zu verschieben. Die Betätigungsstange 18 ist mit dem Sicherheitsmechanismus des Naglers derart verbunden, daß dann, wenn die Hülse 13 in einer gegenüber dem Nagler zurückgezogenen Position ist, der Nagler geladen ist, so daß das Ausbringen eines Nagels möglich ist. In diesem Falle ist das Bewegungsmuster derart, daß der erste Teil der Rückzugsbewegung der Hülse 13 ein maximales Öffnen der Backen 11 voneinander weg realisiert, während das nachfolgende Zurückziehen in der Hülse 13 das Laden und mögliche Abfeuern des Naglers realisiert.
  • Um die Bewegungen der Hülse 13 nicht zu stören, ist eine Längsnut 22 in deren oberer Seite vorgesehen, wodurch der Kanal 3 freiliegt. Der untere Eckbereich der Führungskappe 8 ist in dieser Nut aufgenommen und liegt somit mit seiner unteren Seite an der oberen Seite des Kanals 3 an. Der Kanal 3 ist mit einem Verriegelungsendstück 23 zum Halten des vorderen Endes der Führungskappe 8 versehen, wobei das Endstück auch die Bewegung der Hülse 13 in eine Richtung nach rechts gemäß den Figuren begrenzt.
  • Ein Sitz 24 ist in entsprechender Weise an der Nagelführung 7 zum Zusammenwirken mit der Führungskappe 8 vorgesehen, so daß dieser in der richtigen Position gehalten ist. Desweiteren kann die Führungskappe mit Hilfe einer (in der Zeichnung nicht dargestellten) Schraube gesichert werden.
  • Die oben beschriebenen Halteelemente sind an den Backen 11 an deren einander zugewandten Seiten in Form von vorstehenden Endstücken 25 angeordnet, die sich von gegenüberliegenden Seiten durch Öffnungen 26 in der Wand des Kanals 3 in den freien Raum des Kanals hineinerstrecken. Der Abstand zwischen den Endstücken 25 ist derart angepasst, daß ein Durchgang des Nagelschaftes, jedoch nicht des Kopfes des Nagels, vgl. Figur 2, ermöglicht ist. Es ist aus dieser Figur auch ersichtlich, daß die Hülse 13 an ihrer oberen Seite eine Längsnut 27 besitzt, die etwa dieselbe Breite besitzt, wie der Abstand zwischen den Endstücken ist, wenn diese in den Kanal 3 eingesteckt angeordnet sind.
  • Die Nagelführung 7 besitzt innenseitige streifenförmige Führungen 28, die in Figur 1 durch gestrichelte Linien dargestellt sind und die dazwischen eine Nut 29 bilden, die in geeigneter Weise dieselbe Breite aufweist, wie der Abstand zwischen den Endstücken 25 und die Breite der Nut 27 ist.
  • Beim Laden eines Nagels über den Anschluß 6 kommt der Nagel mit seiner Spitze voraus in einer Richtung, wie sie durch Pfeil 30 sich in Figur 1 dargestellt ist, an. In diesem Falle wird die Spitze des Nagels durch die Nut 29 gelangen, so daß der Nagel mit dem größeren Teil seiner Länge in die Führungskappe 8 gebracht wird. Danach schlägt der Kopf des Nagels an beiden Führungen 28 an und der Kopf wird nach unten längs der Führungen schräg geführt, um schlußendlich eine Position hinter (an der rechten Seite gemäß Figur 2) den Endstücken 25 einzunehmen. In diesem Falle ist auch der Schaft des Nagels durch die Führungskappe 8 gelangt, die eine Innenweite (rechtwinklig zur Ebene des Zeichnungspapiers der Figur 1) besitzt, welche etwa gleich der Weite der Nut 27 ist, und dann nach unten durch die Nut 27 in den Kanal 3, so daß der Nagel danach axial zentriert im Kanal liegt, wobei sein Kopf an der rechten Seite des Endstücks 25 in Figur 2 liegt. In dieser Position ist der Nagel positionsgerecht in einer Richtung nach links gemäß Figur 2 durch das Zusammenwirken mit den Endstücken 25 fixiert und in eine Richtung nach rechts durch das Zusammenwirken mit dem (nicht dargestellten) Antriebselement 4.
  • Ist ein Betätigungszyklus beendet, wird der Nagler mit seiner Nase gegen das Werkstück gedrückt, worauf die Hülse 13 zum Nagler zurückgezogen bzw. eingebracht ist. In dieser Stellung wird der Stift 15 längs des schrägen Bereichs 17 der Nut 16 verschoben, so daß die Backen 11 auseinander geschwenkt werden, wobei auch die Endstücke 25 aus dem Kanal 3 gezogen werden. Wenn dieses Verschwenken beendet ist, ist der Nagel nicht mehr daran gehindert, in eine Richtung nach links gemäß den Figuren sich zu bewegen, da die Endstücke in dieser Position außerhalb des Querschnittes des Kanals angeordnet sind. In diesem Zustand sind die Stifte 15 in die Bereiche der Nuten 16, die nahe dem Nagler angeordnet und, eingedrungen und können ihre Bewegung in diesen Nuten in eine Richtung nach rechts gemäß den Figuren fortsetzen, so daß ein Laden der Pistole durch die Wirkung der Betätigungsstange 18 stattfindet. Nach dem Laden wird die Pistole abgeschossen und der Nagel wird aus dem Kanal 3 in das Werkstück eingetrieben. Wird der Druck gegen die Hülse 13 daraufhin gelöst, drängt die Feder 21 die Hülse in eine Richtung nach links gemäß den Figuren zurück, aus welchem Grunde die Backen wieder aufeinander zu und die Endstücke in den Querschnitt des Kanals 3 verschwenkt werden. In dieser Position kann ein neuer Nagel über den Anschluß 6 geladen und in eine positionsgerecht bestimmte Lage zum Ausbringen aus dem Kanal 3 gebracht werden.
  • Beschreibung alternativer Ausführungsbeispiele
  • Gemäß vorliegender Erfindung ist es nicht notwendig, daß das Betätigungselement als die oben beschriebene Hülse 13 ausgebildet ist. Als eine Alternative zur Hülse kann eine Stange (möglicherweise zwei) verwendet werden, die längs des Kanals verschiebbar geführt ist. Solch eine Stange kann, mit ihrem Ende dem Nagler zugewandt, mit einer Gabel versehen sein, die die Antriebselemente, d.h. die Stifte 15 trägt.
  • Bei einer anderen Alternative kann das Betätigungselement derart ausgebildet sein, daß es einen elektrischen Kontakt, ein pneumatisches oder hydraulisches Ventil, usw. betätigt, da es wiederum die Betätigung der Antriebsmittel, die auf die Halteelemente wirken, steuert. Solch ein Kontakt oder Ventil kann selbstverständlich auch mit dem Sicherheits- bzw. Entlademechanismus des Naglers verbunden sein.
  • Gemäß vorliegender Erfindung ist es auch möglich, die Halteelemente und ihre Antriebsmittel ganz separat vom Sicherheits- und Entlademechanismus anzuordnen, in welchem Falle es jedoch notwendig ist, sicherzustellen, daß die Funktion dieser Systeme (Mechanismen) derart synchronisiert sind, daß die Haltemittel in ihren aktivierten Positionen (aus dem Kanal 3 zurückgezogen) angeordnet sind, bevor ein Abfeuern des Naglers stattfindet. Bei dieser Alternative kann das Gerät gemäß vorliegender Erfindung zwei Systeme besitzen, die ganz oder teilweise parallel zueinander sind.
  • Bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen sind die Backen 11 mit den Endstücken 25 derart beschrieben, daß sie relativ weit im Kanal 3 in einer Richtung von der Mündung bzw. dem Entladeende 5 weg entfernt sind, wodurch ein Eingriff mit dem Nagelkopf stattfindet. Gemäß vorliegender Erfindung jedoch können die Backen 11 näher an die Mündung heran angeordnet sein, so daß der Eingriff von den Endstücken 25 gegen den Nagelschaft bewirkt ist. Bei den obigen Ausführungsbeispielen erstrecken sich die Endstücke 25 teilweise in den Querschnitt des Kanals 3 so, daß Raum für den Nagelschaft belassen ist.
  • Gemäß vorliegender Erfindung können die Backen 11 mit den Endstücken 25 auch an der Mündung bzw. dem Entladeende 5 angeordnet sein, um dort mit dem Ende des Nagels in Eingriff zu kommen. In diesem Falle erstrecken sich die Endstücke 25 weiter in den Querschnitt des Kanals hinein, möglicherweise soweit, daß die Endstücke aufeinandertreffen oder den gesamten Querschnitt des Kanals bedecken.
  • Die vorliegende Erfindung kann weiter modifiziert werden, ohne den Rahmen der Ansprüche zu verlassen.

Claims (6)

1. Einrichtung zum Haltenvon Befestigungsmitteln von im wesentlichen länglicher Form, wobei die Einrichtung an einem Antriebsgerät montiert ist, das mit einem Antriebselement (4) versehen ist&sub1; das zum Eintreiben der Befestigungselemente in ein Werkstück geeignet ist, welches Antriebsgerät ferner eine Sicherheitsverriegelung aufweist, die verhindert, daß das Antriebselement betätigt wird, solange die Sicherheitsverriegelung nicht gelöst ist, wobei die Einrichtung einen Kanal (3) aufweist, der mit dem Antriebselement (4) des Antriebsgerätes in Flucht ist und dem ein Befestigungselement in eine derartige Lage zugeführt werden kann, daß es vom Antriebselement in das Werkstück eingetrieben werden kann, und welcher Kanal mit Halteelementen (11) zum Halten des Befestigungselementes innerhalb des Kanals versehen ist, welche Halteelemente (11) jeweils ein Greiferteil (25) besitzen, welche Greiferteile in ihren Ruhestellungen zumindest teilweise in den Kanal (3) vorstehen und im Betrieb in ihre aktivierten Lagen, die außerhalb des Kanals angeordnet sind, zum Freigeben des Befestigungselementes bewegt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente zwischen den Ruhelagen der Greiferteile und den aktivierten Lagen der Greiferteile mit Hilfe eines Betätigungsmittels (13 bis 15, 18), mit dem ein Lösen der Sicherheitsverriegelung erst nach der Bewegung der Greiferteile der Halteelemente aus dem Kanal (3) beendet ist, bewegbar sind, und daß mit dem Betätigungsmittel vorzugsweise auch die Betätigung des Antriebselementes (4) initiiert ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (3) in seiner Begrenzungswand mit einander gegenüberliegenden Öffnungen (26) versehen ist, daß die Halteelemente (11) schwenkbar sind, um dessen Greiferteile (25) aufeinander zu bewegen können derart, daß sie in den Ruhelagen zumindest teilweise in den Kanal hineinstehen, daß die Halteelemente unter Einwirkung des Betätigungsmittels schwenkbar sind, das eine verschiebbare Hülse (13) aufweist, die um den Kanal derart angeordnet ist, daß die Greiferteile in die aktivierten Lagen dann überführt werden, wenn die Hülse längs des Kanals zum Antriebsgerät hin zurückgezogen ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (13) mit Antriebsmitteln (15) versehen ist, die in Nuten (16) der Halteelemente (11) gleitend angeordnet sind, daß die Halteelemente um Schwenkachsen (10) schwenkbar sind, die näher als die Nuten und die Griffbereiche (25) am Antriebsgerät angeordnet sind , und daß die Nuten geneigt verlaufende Bereiche (17) derart aufweisen, daß die Enden der Nuten, die den größten Abstand vom Antriebsgerät besitzen, in einem größeren Abstand voneinander als ihre verbleibenden Teile angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (16) in Verbindung mit ihren geneigten Bereichen (17) Innenbereiche besitzen, die sich zum Antriebsgerät hin erstrecken, daß die Innenbereiche im wesentlichen parallel zum Kanal (3) sind, wenn die Greiferteile (25) in die aktivierten Lagen überführt worden sind, wodurch die Hülse (13) weiter zum Antriebsgerät hin verschiebbar ist, wobei die Greiferteile in den aktivierten Lagen verbleiben und ein Scharfmachen des Antriebsgerätes während der weiteren Verschiebung stattfindet.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (13) zum Betätigen der sicherheitsverriegelung des Antriebsgeräts angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (13) vom Antriebsgerät weg federbelastet ist.
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