DE69211698T2 - Abdichtungsverfahren - Google Patents

Abdichtungsverfahren

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Description

  • Die Erfindung betrifft die Bildung einer Kanalabdichtung, um entweder um einen Gegenstand herum, wie etwa eine Versorgungsleitung, die sie durchsetzt, abzudichten oder um den Kanal vollständig abzusperren. Der in dieser Beschreibung verwendete Begriff "Kanal" umfaßt nicht nur Durchführungen durch Wände oder andere Zwischen- bzw. Trennwände, sondern auch solche Gegenstände, wie z.B. etwa Kabelumschließungen, insbesondere Kabelspleißmuffen. Eine Kabelspleißmuffe kann beispielsweise ein allgemein rohrförmiges Gehäuse (den "Kanal") aufweisen und dichtet an dem einen oder jedem Ende der ankommenden oder abgehenden Kabel ab.
  • Kanalabdichtungen, wie sie vorstehend definiert sind, müssen einen Teil von (beispielsweise) einem Kabelnetz von einem anderen trennen. Ein Kabel kann unterirdisch in einem Kanal installiert sein, der zwischen Mannlöchern verläuft, in denen Bereiche des Kabel miteinander verspleißt sind. Da es wichtig ist, den Spleiß vor Wasser zu schützen, und da es von Zeit zu Zeit erforderlich ist, Zugang zu dem Spleiß zu haben, ist es wünschenswert zu verhindern, daß sich das Mannloch mit Wasser füllt. Kanalabdichtungen werden daher bereitgestellt, um den ringförmigen Zwischenraum zwischen dem Kanal und dem Kabel, das er führt, abzudichten, um zu verhindern, daß Wasser entlang dem Kanal und in das Mannloch fließt.
  • Eine weitere Verwendung von Kanalabdichtungen dient dazu, um ein Kabel herum dort abzudichten, wo es durch die Wand eines Gebäudes oder eine andere Zwischenwand verläuft. Solche Abdichtungen werden häufiger als "Durchführungen" bezeichnet, der hier verwendete Begriff Kanalabdichtung schließt sie jedoch ein.
  • Kabelspleißverschlüsse haben die folgende Form und Funktion. Ein Kabelspleiß wird hergestellt, indem der Kabelmantel von den Enden der zu spleißenden Kabel entfernt wird und dann die einzelnen Leiter der Kabel elektrisch miteinander verbunden werden. Der Kabelspleiß, der im Fall von Telefonkabeln viele hundert Verbinder enthalten und sperrig sein kann, wird von einer sogenannten Umkleidung umgeben, um mechanischen Schutz zu bieten. Es ist dann erforderlich, um den Spleiß herum Schutz gegenüber der Umgebung von dem intakten Kabelmantel an der einen Seite des Spleißes zu dem intakten Kabelmantel an der anderen Seite des Spleißes vorzusehen. Dies kann erfolgen, indem ein im allgemeinen rohrförmiges Gehäuse um den Spleiß herum vorgesehen wird und die Enden des Gehäuses auf den ankommenden und abgehenden Kabeln abgedichtet werden. Auf diese Weise werden Feuchtigkeit und andere Verschmutzungen von den Leitern der Kabel ferngehalten.
  • Bei jedem dieser Beispiele von Kanalabdichtungen ist das Problem die Bildung einer guten Abdichtung zwischen dem Ende des Kanals und dem Kabel (oder bei Abwesenheit eines Kabels die Bildung einer vollständigen Absperrung).
  • Einige bekannte Kanalabdichtungen werden kurz erläutert.
  • Die US 4194750 (Sovish et al.) beschreibt eine Kanalabdichtung, die ein Hohlkörperelement aufweist, das eine Vielzahl von voneinander beabstandeten äußeren verformbaren Flanschen hat und mit einem Dichtmittel an seiner äußeren Oberfläche bevorzugt zwischen den Flanschen versehen ist. Die Einrich tung kann verwendet werden, um eine Versorgungsleitung in einem Kanal abzudichten, indem sie in dem Kanal so verschoben wird, daß die Flansche verformt werden. Das Hohlkörperelement kann dann auf der Versorgungsleitung unter Verwendung beispielsweise einer wärmeschrumpfbaren Hülle abgedichtet werden.
  • Die US 3339011 (Ewers) beschreibt eine pneumatisch abgedichtete Kabelumschließung, die Halbschalen und aufblasbare Dichtmittel an jedem Ende der Halbschalen aufweist.
  • Die EP-B-0152696 (Raychem) beschreibt eine Anordnung zum Abdichten eines Kanals, die eine flexible Umhüllung aufweist, die so angeordnet ist, daß sie zum Einführen in den Kanal auf sich selbst gewickelt wird, wobei die Umhüllung eine Öffnung darin hat, um ein aufweitbares oder sich aufweitendes Füll material aufzunehmen. Ein Klebstoff oder Dichtmittel ist auf wenigstens einem Teil der äußeren Oberfläche der Umhüllung angeordnet oder diesem zugeordnet. Die Umhüllung kann mit einem zusätzlichen Element, beispielsweise einer äußeren Lasche oder einem Ansatz versehen sein, der sich von einem Rand der Umhüllung aus erstreckt und auf wenigstens einem Teil seiner Oberfläche mit einem Dichtmittel oder Klebstoff versehen ist. Alternativ kann das Dichtmittel oder der Klebstoff, anstatt eine unmittelbare Beschichtung auf der Oberfläche der Umhüllung zu sein, ein zusätzliches Element oder ein Teil davon sein, beispielsweise eine selbständige Schicht, Lage oder ein selbsttragendes Element, das über geeigneten Bereichen der Umhüllung, des Kanals oder des Kabels positioniert ist.
  • Trotz der Vielfalt an Konstruktionen von bekannten Kanaldichtungen bleibt ein Problem bei Kanälen mit ungleichförmigem Querschnitt bestehen. Insbesondere haben geschlitzte Kanäle innere, in Längsrichtung verlaufende Vorsprünge, mittels derer sie in einer rohrförmigen Konfiguration befestigt sind. Sie können zwei Schlitze haben, die im allgemeinen um 180º voneinander beabstandet sind, und weisen somit zwei halbzylindrische Halbschalen auf. Diese Halbschalen können durch jeweilige Steck- und Aufnahmeprofile ineinander einrasten, wobei diese Profile in Bereichen mit einer zusätzlichen Wand dicke gebildet sind und somit die genannten in Längsrichtung verlaufenden Vorsprünge bilden. Kanalabdichtungen können daher in geteilter Form gebildet werden, damit sie eine "Umwickel"-Konstruktion haben, die es ermöglicht, daß sie um ein Kabel usw. herum ohne Zugang zu einem freien Ende des Kabels installiert werden.
  • Das Problem entsteht, da ein Dichtelement in dem Kanal aufgrund des Vorsprungs der inneren Oberfläche des Kanals nicht genau folgen kann. Daher ergeben sich Kriechwege entlang dem Kanal zwischen dem Kanal und dem inneren Dichtelement angrenzend an den Vorsprung.
  • Wir haben versucht, dieses Problem durch Beschichten des Dichtelements mit einer signifikanten Dicke von Mastix oder einem anderen Dichtmaterial, durch Aufbringen von separaten Umwicklungen von Dichtmaterial und durch manuelles Einpressen von Mastix angrenzend an die Vorsprünge zu lösen. Keine dieser Techniken ist ideal.
  • Unsere Lösung des Problems besteht darin, eine Einrichtung bereitzustellen, die von dem Dichtelement separat ist und die ein Dichtmaterial in gewünschten Positionen festlegt.
  • Die Erfindung stellt also ein Verfahren zum Abdichten eines Kanals, der einen ungleichförmigen Querschnitt hat, bereit, wobei das Verfahren folgendes aufweist:
  • (i) Positionieren einer Einrichtung in dem Kanal, um ein Dichtmaterial, bevorzugt als einen Streifen, an einem lokalisierten Bereich einer inneren Oberfläche des Kanals an der Ungleichförmigkeit anzuordnen; und
  • (ii) Positionieren eines Dichtelements in dem Kanal, das wenigstens teilweise einen Querschnitt des Kanals absperren kann, so daß das Dichtmaterial eine Abdichtung zwischen einem Bereich des Kanals und einem Bereich des Dichtelements bildet.
  • Die Erfindung stellt ferner einen Teilesatz zum Herstellen einer Kanalabdichtung bereit, der folgendes aufweist:
  • (a) eine Einrichtung, die innerhalb des Kanals positioniert werden kann, um ein Dichtmaterial an einem lokalisierten Bereich einer inneren Oberfläche des Kanals anzuordnen; und
  • (b) ein Dichtelement, das wenigstens teilweise einen Querschnitt des Kanals absperren kann, so daß das Dichtmaterial eine Abdichtung zwischen einem Bereich des Kanals und einem Bereich des Dichtelements bildet.
  • Wenn ein Kabelverschluß herzustellen ist, kann der Satz zusätzlich einen Kanal, insbesondere einen geschlitzten Kanal aufweisen. Der Kanal kann an einem Ende blind sein, im allgemeinen weist er jedoch ein offenendiges Rohr auf, und es werden wenigstens zwei Dichtelemente plus Einrichtungen zugeführt, damit jedes Ende abgedichtet wird.
  • Der Kanal kann eine Wand, beispielsweise eine Wand eines Mannlochs oder eines Gebäudes, oder eine innere Zwischenwand durchsetzen. Ein solcher Kanal kann lediglich ein Loch durch die Wand sein, oder er kann irgendein rohrförmiges Element aufweisen, das seinerseits in einem Loch in der Wand positioniert oder darin eingebaut ist. Alternativ kann der Kanal einen Bereich eines Kabelverschlusses aufweisen, wie etwa ein zentrales Teil einer Telekommunikations- oder anderen Kabelspleißmuffe.
  • Wie vorstehend bei der Diskussion des durch die Erfindung gelösten Problems erwähnt, kann die Ungleichförmigkeit des Kanals einen oder mehrere innere, in Längsrichtung verlaufende Vorsprünge aufweisen, mittels derer Halbschalen usw. zusammengehalten werden. Gegenüberstehende Ränder von jeweiligen Halbschalen können daher durch jeweilige Steck- und Aufnahmeprofile ineinander einrasten.
  • Die Einrichtung weist bevorzugt folgendes auf:
  • (a) ein erstes Teil, das im Gebrauch innerhalb des Kanals verläuft;
  • (b) ein zweites Teil, das im Gebrauch an einem Ende des Kanals anliegt; und
  • (c) das an dem ersten Teil befestigte Dichtmaterial.
  • Sie kann in Form eines Rahmens ausgebildet sein, der beispielsweise zwei Schenkel hat, die entlang der jeweiligen Seiten des Vorsprungs des Kanals liegen. Jeder Schenkel kann einen Bereich des Dichtmaterials tragen. Jeder Schenkel kann durch einen Streifen Dichtmaterial verlaufen, dessen Querschnittsgestalt der zu füllenden Querschnittsgestalt entspricht. Im allgemeinen hat die eine Seite der beiden Streifen gemeinsam eine Gestalt, die die der Vorsprünge im wesentlichen ergänzt, und die andere Seite der Streifen hat eine Gestalt (im allgemeinen eine flache oder leicht konkave Oberfläche), an der durch das Dichtelement zuverlässig abgedichtet werden kann. Die Übereinstimmung in der Gestalt braucht natürlich nicht genau zu sein, da sich im allgemeinen das Dichtmaterial bei der Installation verformt.
  • Das zweite Teil der Einrichtung erstreckt sich bevorzugt unter einem Winkel, beispielsweise im wesentlichen rechtwinklig, zu dem ersten Teil. Auf diese Weise kann das zweite Teil durch eine Schraube oder eine andere Befestigungseinrichtung in einem Ende des Kanals angebracht werden. Es ist im allgemeinen zweckmäßig, die Schraube usw. in das Ende des Vorsprungs einzuführen, da er sich offensichtlich in der richtigen Position befindet und seine größere Dicke (im Vergleich zum Rest der Wand des Kanals) die Anbringung erleichtert.
  • Das erste Teil ist bevorzugt 50 bis 200 mm, insbesondere 80 bis 150 mm lang und 20 bis 40 mm breit.
  • Die Einrichtung kann Funktionen zusätzlich zu der des Anordnens des Dichtmaterials haben. Beispielsweise kann das zweite Teil oder ein anderes Teil davon das Dichtelement innerhalb des Kanals gegen Innendruck festhalten, der dazu tendieren würde, es zu verlagern oder zu verschieben. Das zweite Teil kann dies bewerkstelligen, indem es sich wenigstens teilweise über das offene Ende des Kanals erstreckt. Bei einer anderen Ausführungsform kann ein weiteres Element vorgesehen sein, das sich über das offene Ende des Kanals zwischen beispielsweise zwei der Einrichtungen erstreckt, die um ca. 180º voneinander entfernt um den Umfang des Kanals herum positioniert sind. Solche weiteren Elemente können elastomere Schnüre oder steife oder federnde Stäbe oder Platten usw. aufweisen.
  • Das Dichtelement kann ein flexibles hohles Dichtelement (bevorzugt mit im wesentlichen nicht dehnfähigen Wänden) aufweisen, das aufgeblasen werden kann, um einen Zwischenraum zwischen dem ersten und dem zweiten Gegenstand abzudichten, und das ein Ventil hat, wobei das Dichtelement bevorzugt folgendes aufweist:
  • ein Loch direkt durch eine Wand oder zwischen Wänden davon hindurch, durch das eine Sonde eingeführt werden kann (und aus dem sie bevorzugt durch bloßes Ziehen entfernt werden kann), um ein Druckmedium in das Element einzuleiten, und Mittel, mit denen das Loch beim Zurückziehen der Sonde automatisch abgedichtet wird.
  • Das Produkt kann mit der durch das Loch eingeführten Sonde geliefert werden. Außerdem kann das Einführen der Sonde Teil des Herstellungsverfahrens des Dichtelements sein.
  • Wir haben gefunden, daß solche hohlen Dichtelemente strengen mechanischen, Temperatur- und Druckprüfungen unterzogen und dabei gute Ergebnisse erhalten werden können. Die genaue Be schaffenheit der Materialien und die Konstruktion des Dichtelements können in Abhängigkeit von dem Verwendungszweck gewählt werden; das überraschende Ergebnis ist jedoch, daß ein Loch direkt durch eine Wand des Elements oder zwischen den Wänden einer Überlapptverbindung hindurch usw. automatisch ohne Erfordernis von teuren Ventilen und sämtlicher damit verbundenen Nachteile abdichten kann. Man glaubt, daß nie zuvor aufblasbare Gegenstände zum Abdichten gegenüber der Umgebung verwendet worden sind (insbesondere auf dem Gebiet von Kabelgarnituren), wo Lebensdauern von vielen Jahren ohne die Notwendigkeit eines periodischen Wiederaufblasens gefordert werden.
  • Die genaue Konstruktion des Dichtsystems wird zwar nach dem Verwendungszweck des Produkts gewählt, wir bevorzugen jedoch Konstruktionen, die eines oder beide der nachstehenden Merkmale umfassen.
  • Erstens kann eine innere Lasche über dem Loch in oder zwischen den Wänden des Elements vorgesehen sein. Die Lasche kann aufgrund von Druck in dem Element abdichten. Die Lasche weist bevorzugt einen flexiblen polymeren Flächenkörper auf, der an einer Wand des Elements derart befestigt ist, daß die Sonde durch das Loch hindurchtreten und die Lasche verdrängen kann, wobei die Sonde bevorzugt zwischen der Lasche und der Wand im wesentlichen in der Ebene der Wand (beispielsweise unter einem Winkel von weniger als 45º zu dieser Ebene) verläuft. Ein Dichtmaterial, beispielsweise ein Gel oder ein Mastix, kann zwischen der Lasche und der Wand, beispielsweise als Beschichtung auf der Lasche, vorgesehen sein. Die Lasche kann mit der Wand entlang zweier Linien, die durch einen schmalen Zwischenraum (beispielsweise 5 bis 20 mm) voneinander getrennt sind, verklebt oder verschweißt sein, so daß die Sonde durch das Loch in der Wand und zwischen der Wand und der Lasche hindurch im allgemeinen entlang der Achse des Kanals eingeführt werden kann, der zwischen den beiden Klebeoder Schweißlinien gebildet ist.
  • Die zweite Konstruktion ist besonders geeignet, wenn das Loch zwischen überlappenden Wänden einer Überlappungsverbindung ist. (Die Überlappungsverbindung kann bei der Ausbildung des Elements durch Bilden eines Rohrs aus einem Flächenkörper aus einem Material entstehen.) Das Loch, das sich über die Breite der Überlappungsverbindung erstreckt, kann in der Querschnittsgröße zur Außenseite des Dichtelements abnehmen. Das Loch kann daher eine Trichter- oder abgeflachte Trichterform haben. Ein Dichtmaterial (bevorzugt ein Mastix oder ein Gel) kann in diesem trichterartig oder anderweitig geformten Loch vorgesehen sein, so daß das Dichtmaterial durch Innendruck getrieben wird, um das Loch abzusperren. Die Größe des Lochs und die physischen Eigenschaften und die Menge an Dichtmaterial können derart gewählt sein, daß das Material nicht in einem unannehmbaren Ausmaß aus dem Loch herauskriecht. Eine Lasche, wie sie vorstehend erwähnt ist, kann in Verbindung mit diesem Typ von Loch verwendet werden.
  • Das Dichtmaterial kann beispielsweise einen Mastix oder ein Gel aufweisen. Mastixmaterialien können aufgrund ihrer guten Haftung an der Wand des Dichtelements bevorzugt sein. Eine Abdichtung kann daher selbst bei Verlust eines Teils oder des gesamten Innendrucks, der die Lasche gegen die Wand drückt, verbleiben. Mastixmaterialien haben jedoch eine hohe bleibende Druckverformung, im allgemeinen von 100 %, und wo dies voraussichtlich ein Problem ist, kann der Mastix durch ein Gel ersetzt oder ergänzt werden. Wenn beispielsweise die Sonde beim Zurückziehen voraussichtlich einen Kanal in dem Mastix zurückläßt, kann ein Gel als eine Ergänzungsschicht zwischen dem Mastix und der Wand vorgesehen werden, die bevorzugt eine kleinere Oberfläche als der Mastix hat (und daher von diesem vollständig umgeben ist). Ein Gel kann durch Ölverstreckung eines polymeren Materials gebildet werden. Das polymere Material kann vernetzt sein.
  • Ich bevorzuge, daß das Gel eine Härte bei Raumtemperatur, bestimmt unter Verwendung eines Stevens-Volland Texture Analyser, von mehr als 45 g, insbesondere mehr als 50 g, speziell mehr als 60 g hat. Es hat bevorzugt eine Spannungsrelaxation von weniger als 12 %, insbesondere weniger als % und speziell weniger als 8 %. Die Bruchdehnung, ebenfalls bei Raumtemperatur, ist bevorzugt größer als 60 %, speziell größer als 1000 %, insbesondere größer als 1400 %, bestimmt nach ASTM D638. Der Elastizitätsmodul bei einer Dehnung von 100 % ist bevorzugt wenigstens 1,8, stärker bevorzugt wenigstens 2,2 MPa. Im allgemeinen ist die bleibende Druckverformung geringer als 35 %, speziell geringer als %. Bevorzugte Gele werden durch Verstrecken mit einem Öl- Blockcopolymer hergestellt, das harte Blöcke und kautschukelastische Blöcke hat.
  • Beispiele umfassen Triblockcopolymere des Styrol-Ethylen- Butylen-Styrol-Typs (wie etwa die unter dem Shell-Warenzeichen Kraton bekannten, beispielsweise G1650, 1651 und 1652). Die Menge an Blockcopolymer kann beispielsweise 5 bis % des Gesamtgewichts des Gels sein, wobei bevorzugte Mengen 6 bis 15 %, speziell 8 bis 12 % sind. Die Menge an Copolymer und sein Molekulargewicht können geändert werden, um die gewünschten physischen Eigenschaften, wie etwa Härte zu ergeben.
  • Die vorstehend beschriebenen Konstruktionen finden besondere Verwendung zum Schutz von Versorgungsleitungen, wie etwa Rohren und Kabeln, insbesondere Telekommunikationskabeln, gegenüber der Umgebung. Insbesondere können sie zur Bildung von Kanalabdichtungen oder Spleißmuffen verwendet werden.
  • Um eine eventuelle Tendenz des Dichtelements, sich in dem Kanal zu bewegen, zu verringern, bevorzugen wir, daß das Dichtelement folgende Merkmale hat:
  • eine erste Oberfläche, die beispielsweise ein Kabel berührt;
  • und eine zweite Oberfläche, die den Kanal berührt;
  • wobei ein mittlerer Reibungskoeffizient der ersten Oberfläche geringer als der der zweiten Oberfläche ist, so daß sich das Dichtelement unter einer Druckdifferenz über das Element von kPa, und bevorzugt auch 70 kPa, in bezug auf den Kanal nicht bewegt, während es gleichzeitig eine Bewegung des Kabels relativ zu dem Dichtelement zuläßt.
  • Auf diese Weise, lassen wir eine Bewegung des Kabels (usw.) relativ zu dem Kanal zu, während gleichzeitig die gewünschte Abdichtung aufrechterhalten wird.
  • Reibungskoeffizienten können durch verschiedene Beschichtungen und Ergänzungsschichten auf den äußeren Oberflächen des flexiblen Elements gewählt werden. Beispielsweise bevorzugen wir, ein Dichtmaterial wie etwa ein Gel oder einen Mastix oder einen Gummischaum oder anderen elastomeren Schaumstoff auf einer äußeren Oberfläche des Dichtelements vorzusehen. Ein solches Dichtmaterial kann Hohlräume zwischen dem Dichtelement und dem Kanal, beispielsweise in Falten, die sich in dem Dichtelement bilden, wenn es um ein Kabel herum gewickelt ist, abdichten.
  • Wenn ein Mastix verwendet wird, kann eine Trennschicht wünschenswert sein, um die Kanalabdichtung leicht zu handhaben, insbesondere damit sie ohne weiteres in den Kanal eingeführt werden kann. Eine dünne, flexible polymere Schicht kann auf einer nach außen weisenden Oberfläche beispielsweise über einer Mastixschicht vorgesehen sein. Eine solche Schicht kann zulassen, daß sich der Mastix verformt, um Hohlräume auszufüllen, so daß Kriechwege eliminiert werden, sie kann die Klebrigkeit verringern und dadurch den Einbau erleichtern und kann einen sehr hohen Reibungskoeffizienten haben, insbesondere in bezug auf Kunststoffe wie etwa Polyvinylchlorid und Polyethylen, typische Materialien, aus denen Kabel und Kanäle hergestellt werden.
  • Bevorzugte Schichten weisen Polyethylen niedriger Dichte mit linearer Struktur wie etwa das als "Haftfolie" bekannte auf. Die Oberfläche des Dichtelements, die dem Kanal zugewandt sein wird, kann in einem größeren Ausmaß (und fakultativ vollständig) mit einer solchen Schicht bedeckt sein, was eine größere Reibung in bezug auf den Kanal als in bezug auf das Kabel ergibt. Die Schicht kann Öffnungen darin haben, die eine gewisse unmittelbare Berührung zwischen Dichtmaterial und der ersten oder zweiten Oberfläche zulassen. Die Schicht kann zwischen zwei Schichten von Mastix oder anderem Dichtmaterial vorgesehen sein, um dem kombinierten Laminat Festigkeit zu geben. In diesem Fall gestatten Öffnungen in der Schicht, daß sich die beiden Schichten unmittelbar miteinander verbinden.
  • Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert, in denen
  • Fig. 1 eine bekannte Kanalabdichtung zeigt;
  • Fig. 2 einen bekannten geteilten Kanal zeigt;
  • Fig. 3 eine Perspektivansicht der Installation einer Einrichtung zum Anordnen eines Dichtmaterials in einem Kanal ist;
  • Fig. 4 eine Endansicht eines Kanals mit solchen installierten Einrichtungen ist;
  • Fig. 5, 6 und 7 verschiedene Einrichtungen zeigen;
  • Fig. 8 und 9 Kanalabdichtungen zeigen, die unter Verwendung der Einrichtung und einer aufgeweiteten Umhüllung gebildet sind; und
  • Fig. 10 eine Spleißmuffe zeigt, die unter Verwendung der Einrichtung und einer aufgeweiteten Umhüllung gebildet ist.
  • Fig. 1 zeigt eine Kanalabdichtung, die gemäß der EP-B-0152696 (Raychem) gebildet ist.
  • Ein Kanal 1 ist unmittelbar in einer Wand 2 gebildet, um den Durchtritt eines Kabels 3 durch die Wand zu gestatten. Eine Kanalabdichtung 4 ist gezeigt, die den ringförmigen Zwischenraum zwischen dem Kabel und dem Kanal teilweise absperrt.
  • Die Kanalabdichtung 4 weist eine aufweitbare Umhüllung auf, wobei ein Füllstoff in die Umhüllung durch ein Rohr 5 eingebracht ist. Sie ist teilweise aufgeweitet gezeigt, und wenn sie vollständig aufgeweitet ist, verhindert sie den Durchtritt von Wasser usw. entlang dem Kanal und durch die Wand. Ein separater Flächenkörper 6 ist um einen Teil der Oberfläche der Kanalabdichtung 4 herum positioniert. Der Flächenkörper ist auf seinen nach außen weisenden Oberflächen mit einem Schmelzklebstoff beschichtet, durch den er bei Aufweitung der Kanalabdichtung 4 mit dem Kanal und dem Kabel verklebt wird.
  • Der Kanal von Fig. 1 ist ein einfaches Loch mit Kreisquerschnitt, und das Abdichten durch die gezeigte Umhüllung und den Flächenkörper ist relativ einfach.
  • Ein Problem entsteht jedoch bei einem geschlitzten Kanal 7, wie dem in Fig. 2 gezeigten. Dieser Kanal weist Haibschalen 8, 9 auf, die durch ineinandergreifende Steck- und Aufnahme- Randbereiche zusammengefügt sind, die gemeinsam einen inneren in Längsrichtung verlaufenden Vorsprung 10 ergeben. Der Kanal wird wünschenswerterweise entlang seiner Länge abgedichtet, und dies kann erreicht werden, indem der Schlitz mit einem elastomeren oder anderen Stab 11 innerhalb des Aufnahme-Randbereichs abgedichtet wird. Der in Längsrichtung verlaufende Vorsprung 10 ergibt zwei Aussparungen 12, die nicht abgedichtet werden können, indem einfach eine Umhüllung, wie etwa die in Fig. 1 gezeigte, in dem Kanal aufgeweitet wird. Außerdem löst der Flächenkörper 6 von Fig. 1 das Problem nicht.
  • Die vorliegende Lösung des Problems ist in den restlichen Figuren gezeigt.
  • Fig. 3 zeigt einen geschlitzten Kanal 7 und zwei Einrichtungen 13, um ein Dichtmaterial anzuordnen; eine der Einrichtungen ist in ihrer Lage in dem Kanal gezeigt, und die andere ist bereit, in ihre Position geschoben oder anderweitig dort angeordnet zu werden. Jede Einrichtung 13 weist folgendes auf: ein erstes Teil 14, das sich im Gebrauch innerhalb des Kanals erstreckt, ein zweites Teil 15, das im Gebrauch an einem Ende des Kanals anliegt, und ein Dichtmaterial 16, bevorzugt einen Mastix und bevorzugt in Streifenform. Das Dichtmaterial 16 ist an dem ersten Teil 14 befestigt, indem es bevorzugt als Beschichtung darum herum vorgesehen ist. Im allgemeinen bevorzugen wir, daß das erste Teil 14 zwei langgestreckte Schenkel aufweist, die jeweils mit Dichtmaterial beschichtet sind und zwischen denen sich der in Längsrichtung verlaufende Vorsprung 10 des Kanals erstrecken kann. Somit ist Dichtmaterial an jeder Seite des Vorsprungs angeordnet.
  • Die Einrichtung 13 kann weitere Merkmale haben. Beispielsweise kann eine Einrichtung 17 vorgesehen sein, um das zweite Teil 15 (oder ein anderes Teil) der Einrichtung an dem Kanal anzubringen. Eine solche Einrichtung 17 kann ein Loch aufweisen, durch das eine Schraube 18 oder ein anderes Befestigungselement hindurchtreten kann. Die Schraube 18 kann in den Vorsprung 10 eintreten. Ansätze 19 oder andere Mittel können ebenfalls vorgesehen sein, um einen Stab oder eine Schnur usw. zwischen den beiden Einrichtungen 13 zu befestigen, die um beispielsweise 180º voneinander entfernt um den Kanal herum angeordnet sind. Ein solcher Stab oder eine solche Schnur könnte dann dazu dienen, auf ein Dichtelement, wie etwa eine aufblasbare Umhüllung, die in dem Kanal positioniert ist, einen mechanischen Zwang auszuüben.
  • Eine Endansicht eines Kanals mit zwei Einrichtungen 13 in ihrer Position ist in Fig. 4 gezeigt.
  • Fig. 5A und 5B zeigen eine Einrichtung 13, und zwar ohne bzw. mit Dichtmaterial 16 um das erste Teil 14 herum positioniert. Es ist ersichtlich, daß das Dichtmaterial eine Seite (in der Zeichnung die untere Seite), deren Gestalt den Aussparungen 12 (siehe Fig. 2) entspricht, und eine entgegengesetzte Seite (in der Zeichnung die obere Seite) hat, die im allgemeinen flach ist und an der ein Dichtelement abdichten kann.
  • Fig. 5B zeigt ein weiteres Merkmal, nämlich zwei Einrichtungen 17. Das ist nützlich, wenn die Position an dem Kanal, wo eine Schraube usw. einzusetzen ist, von der Mitte der Einrichtung 13 versetzt ist. Mit zwei solchen Einrichtungen 17 kann an jeder der beiden Positionen, die beispielsweise in Fig. 4 gezeigt sind, und an jedem Ende des Kanals eine einzige Konstruktion einer Einrichtung verwendet werden.
  • Fig. 6A zeigt in Perspektivansicht eine Einrichtung 13, die ein abgewinkeltes Ende an dem von dem zweiten Teil 15 fernen Ende hat. Dieses abgewinkelte Ende kann dazu dienen, eine übermäßige Bewegung eines Dichtelements in einen Kanal hinein zu verhindern. Einrichtungen 19 sind einfach aus dem Material des zweiten Teils 15 gestanzt oder anderweitig gebildet. Fig. 6B zeigt einen Flächenkörper aus Metall oder anderem Material vor einem Formvorgang, der ihn zu der Einrichtung gemäß Fig. 6A umformt.
  • Fig. 7A und 7B zeigen eine Einrichtung 13, die aus Draht oder Stabmaterial gebildet ist.
  • Fig. 8 und 9 zeigen durch die Erfindung gebildete Kanalab dichtungen, die sich in der Einrichtung 20 unterscheiden, die an der Einrichtung 13 angebracht ist und dazu dient, ein Dichtelement 21 in dem Kanal 7 gegen Innendruck festzulegen. In Fig. 8 erstrecken sich elastische Schnüre 20 von einer Einrichtung 13 zu der anderen, wohingegen in Fig. 9 jede Einrichtung 13 eine Platte oder ein anderes Element trägt, an dem das Dichtelement 21 anliegt.
  • Die gezeigten Dichtelemente 21 weisen flexible, hohle aufblasbare Umhüllungen auf, die um Kabel 3 herum gewickelt und dann entlang den Kabeln in Kanäle 7 geschoben worden sind. Wenn sie in ihrer Position sind, werden sie aufgeblasen, bevorzugt mit Luft oder einem anderen Gas oder einem sich nicht verfestigenden Fluid, um die gewünschte Abdichtung zu bilden. Sie können unter Verwendung einer Sonde aufgeblasen werden, die mit einem Ventil in Verbindung steht oder ein solches aufweist. Bevorzugt ist das Ventil Teil der Umhüllung, was das Entfernen der Sonde nach dem Aufbiasen gestattet.
  • Eine Spleißmuffe 22 ist in Fig&sub5; 10 gezeigt. Hier ist ein verzweigter Spleiß zwischen einem ankommenden Telekommunikationskabel 3 und zwei abgehenden Kabeln 23 in einem allgemein rohrförmigen Verschluß 7 eingeschlossen. Der Verschluß 7 ist geteilt, damit er um den Spleiß herum ohne Zugang zu freien Enden der Kabel installierbar ist. Es handelt sich daher um eine sogenannte "Umwickel"-Konstruktion.
  • Ein Dichtelement, das bevorzugt eine aufblasbare Umhüllung aufweist, ist um das Kabel 3 herum gewickelt, und eine oder mehrere zweite Umhüllungen (in der Zeichnung nicht ersichtlich) sind um die verzweigten Kabel 23 herum und zwischen diese gewickelt.
  • Die in Fig. 10 verwendete Einrichtung 13 unterscheidet sich von den in Fig. 8 und 9 gezeigten dadurch, daß eine unterschiedliche Konstruktion der Befestigung 24 verwendet ist, um die Mittel 20, die hier federnde Metallstäbe aufweisen, zu befestigen.
  • Eine Wand des Dichtelements ist im allgemeinen bevorzugt flexibel und somit in der Lage, sich an Substrate verschiedener Größe und/oder unregelmäßiger oder problematischer Gestalt anzupassen. Sie kann wenigstens drei Schichten aufweisen, wobei beispielsweise eine dazu dient, das Fluid zurückzuhalten, eine dazu dient, mechanische Festigkeit zu verleihen, beispielsweise Zugfestigkeit gegenüber Innendruck, Reißfestigkeit oder Durchschlagfestigkeit, und eine Schicht dazu dient, eine Abdichtung an dem Substrat zu bilden, indem sie kleine Unregelmäßigkeiten in der Oberfläche des Substrats aufnimmt. Zu diesem Zweck kann die Wand folgendes aufweisen: eine erste Schicht aus Metall (oder metallisiertem Kunststoff oder metallbeschichtetem Kunststoff), mit der das Fluid fakultativ in Berührung ist, und eine zweite Verstärkungsschicht, wie etwa Polyethylen hoher Dichte, gemeinsam mit einer dritten Schicht, die in direkter oder indirekter Flächenbeziehung mit der ersten Schicht ist und zwischen der ersten Schicht und dem Substrat positioniert ist. Die vorstehend erwähnte dritte Schicht kann ein verformbares Material, wie etwa einen Kautschuk oder ein anderes Elastomer oder einen Schaumstoff, aufweisen.
  • Die Wand kann beispielsweise ein Laminat aus einer Metallfolie und einer Schicht aus Kunststoff auf jeder Seite aufweisen. Solche Kunststoffschichten können es ermöglichen, daß die Wand mit sich selbst warmverschweißt wird, um die Umhüllung zu bilden. Eine Laschenschweißstelle oder -verbindung, die unter Scherbeanspruchung und nicht unter Schälbeanspruchung ist, wenn der Gegenstand aufgeblasen wird, erstreckt sich bevorzugt entlang der Länge des Dichtelements, wenn das Dichtelement im allgemeinen zylindrisch ist. Einfache Schweißstellen, die unter Schälbeanspruchung sind, können dann durch Heißprägen gebildet werden, um seine Enden zu schließen.
  • Zusätzliche Schichten können für die mechanische Festigkeit vorgesehen sein, wie etwa orientiertes, beispielsweise biaxial orientiertes Polyethylen hoher Dichte oder zwei Schichten von uniaxial orientiertem Polyethylen hoher Dichte, wie etwa das unter der Marke Valeron bekannte. Ein möglicher Aufbau ist wie folgt, wobei die Dimensionen lediglich bevorzugt sind.
  • Copolymer 15 bis 30 µm
  • Valeron (Marke) 40 bis 160 µm
  • Mylar (Marke) 10 bis 30 µm
  • Aluminium (als ein oder mehr Schichten) 5 bis 60 µm
  • Mylar (Marke) 10 bis 30 µm
  • LLDPE 0 bis 80 µm
  • Copolymer 15 bis 30 µm
  • Ein alternativer Aufbau weist folgendes auf:
  • Rayofix T (Marke) 75 bis 125 µm
  • Polyester "0" (wie etwa Mylar) 75 bis 125 µm
  • Aluminium 8 bis 16 µm
  • Polyester "0" (wie etwa Mylar) 75 bis 125 µm
  • Rayofix T 75 bis 125 µm
  • "Rayofix"-Material ist ein Terpolymer, das Ethylenbutylacrylat, Acrylsäure und Ethylengruppen aufweist.

Claims (1)

  1. Verfahren zum Abdichten eines Kanals (7), der einen ungleichförmigen Querschnitt hat, wobei das Verfahren folgendes aufweist:
    (i) Positionieren einer Einrichtung (13) in dem Kanal, um ein Dichtmaterial (16) an einem lokalisierten Bereich einer inneren Oberfläche des Kanals an der Ungleichförmigkeit anzuordnen; und
    (ii) Positionieren eines Dichtelements (21) in dem Kanal, das wenigstens teilweise einen Querschnitt des Kanals absperren kann, so daß das Dichtmaterial (16) eine Abdichtung zwischen einem Bereich des Kanals (7) und einem Bereich des Dichtelernents (21) bildet.
    2. Verfahren nach Anspruch 1,
    wobei der Kanal eine Wand durchsetzt.
    Verfahren nach Anspruch 1,
    wobei der Kanal einen Bereich eines Kabelverschlusses aufweist.
    Verfahren nach Anspruch 3,
    wobei eine solche Kanalabdichtung an jedem Ende des Kanals (7) gebildet wird.
    5. Verfahren nach Anspruch 3,
    wobei der Kanal (7) an einem Ende blind ist.
    6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    wobei der Kanal ein geteilter Kanal (7) ist.
    Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    wobei der Kanal einen inneren, in Längsrichtung verlaufenden Vorsprung (10) hat.
    8. Verfahren nach Anspruch 7,
    wobei der Kanal ein geteilter Kanal ist und wobei der in Längsrichtung verlaufende Vorsprung (10) in gegenseitigem Eingriff befindliche Bereiche der jeweiligen Kanalteile aufweist.
    9. Verfahren nach Anspruch 7,
    wobei die Einrichtung derart positioniert wird, daß das Dichtmaterial (16) entlang der einen oder jeder Seite des in Längsrichtung verlaufenden Vorsprungs (10) angeordnet wird.
    10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Einrichtung außerdem das Dichtelement (21) innerhalb des Kanals festhält.
    11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Einrichtung folgendes aufweist:
    (a) ein erstes Teil (14), das sich im Gebrauch innerhalb des Kanals erstreckt;
    (b) ein zweites Teil (15), das im Gebrauch an einem Ende des Kanals anliegt; und
    (c) das an dem ersten Teil befestigte Dichtmaterial (16)
    wobei das Verfahren zusätzlich das Befestigen des zweiten Teils (15) an einem Ende des Kanals aufweist.
    12. Verfahren nach Anspruch 11,
    wobei das zweite Teil (15) an einem Ende eines in Längsrichtung verlaufenden inneren Vorsprungs (10) des Kanals befestigt wird.
    13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    wobei zwei der Einrichtungen innerhalb eines Kanals (7), der Halbschalten (8, 9) aufweist, positioniert werden, wobei jede Einrichtung (13) an einer Verbindungsstelle zwischen den Halbschalen (8, 9) positioniert wird.
    14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    wobei ein Kabel (3) innerhalb des Kanals dicht angeordnet ist und das Dichtelernent (21) so positioniert wird, daß es einen ringförmigen Zwischenraum zwischen dem Kabel (3) und dem Kanal (7) abdichtet.
    15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    wobei das Dichtelement (21) flexibel und hohl ist und das Verfahren das Aufblasen des Dichtelements innerhalb des Kanals umfaßt.
    16. Verfahren nach Anspruch 15,
    wobei das Dichtelement ein Loch direkt durch eine Wand oder zwischen Wänden davon hindurch hat und durch dieses Loch eine Sonde eingeführt werden kann, und wobei Mittel vorgesehen sind, mit denen das Loch beim Zurückziehen der Sonde automatisch abgedichtet wird; wobei das Verfahren folgendes aufweist:
    Einführen der Sonde durch das Loch,
    Einleiten von Druckmedium in das Element durch die Sonde und
    Zurückziehen der Sonde.
    17. Teilesatz zum Herstellen einer Kanalabdichtung, der folgendes aufweist:
    (a) eine Einrichtung (13), die innerhalb des Kanals (7) positioniert werden kann, um ein Dichtmaterial (16) an einem lokalisierten Bereich einer inneren Oberfläche des Kanals anzuordnen; und
    (b) ein Dichtelement (21), das wenigstens teilweise einen Querschnitt des Kanals (7) absperren kann, so daß das Dichtmaterial (16) eine Abdichtung zwischen einem Bereich des Kanals und einem Bereich des Dichtelements bildet.
    18. Teilesatz zum Herstellen eines Kabelverschlusses, der folgendes aufweist:
    (a) einen Teilesatz nach Anspruch 17 zum Herstellen einer Kanalabdichtung; und
    (b) einen Kanal (7).
    19. Teilesatz nach Anspruch 18,
    der zwei Einrichtungen (13) und Elemente (21) nach Anspruch 17 aufweist, wobei jeweils eines von jedem zum Herstellen einer Abdichtung an jedem Ende des Kanals (7) dient.
    20. Teilesatz nach Anspruch 18 oder 19,
    wobei der Kanal ein geteilter Kanal (7) ist.
    21. Teilesatz nach Anspruch 20,
    wobei der Kanal einen in Längsrichtung verlaufenden inneren Vorsprung (10) hat.
    22. Teilesatz nach einem der Ansprüche 17 bis 21,
    wobei die oder jede Einrichtung folgendes aufweist:
    (a) ein erstes Teil (14), das im Gebrauch innerhalb des Kanals verläuft;
    (b) ein zweites Teil (15), das im Gebrauch an einem Ende des Kanals anliegt; und
    (c) das an dem ersten Teil befestigte Dichtmaterial (16).
    23. Teilesatz nach einem der Ansprüche 17 bis 22, wobei die Einrichtung das Dichtmaterial (16) aufweist.
    24. Teilesatz nach Anspruch 23,
    wobei das Dichtelement (21) flexibel und hohl ist und innerhalb des Kanal aufgeblasen werden kann.
    25. Teilesatz nach Anspruch 24,
    wobei das Dichtelement (21) ein Loch direkt durch eine Wand oder zwischen Wänden davon hat und durch dieses Loch eine Sonde eingeführt werden kann, und Mittel aufweist, mit denen das Loch beim Herausziehen der Sonde automatisch abgedichtet wird
    26. Teilesatz nach Anspruch 25,
    wobei das Loch durch eine innere Lasche abgedichtet wird.
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