DE69232C - Schutzvorrichtung für Förderschächte - Google Patents

Schutzvorrichtung für Förderschächte

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Publication number
DE69232C
DE69232C DENDAT69232D DE69232DA DE69232C DE 69232 C DE69232 C DE 69232C DE NDAT69232 D DENDAT69232 D DE NDAT69232D DE 69232D A DE69232D A DE 69232DA DE 69232 C DE69232 C DE 69232C
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DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
protective device
springs
protective grille
shaft
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT69232D
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English (en)
Original Assignee
H. MENDE auf Samuelsglück-Grube per Grofs-Dombrowka bei Beuthen O.-Schl
Publication of DE69232C publication Critical patent/DE69232C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/02Door or gate operation
    • B66B13/06Door or gate operation of sliding doors
    • B66B13/10Door or gate operation of sliding doors by car or cage movement

Landscapes

  • Chain Conveyers (AREA)

Description

KAISERLICHES
Patentamt:
KLASSE S: Bergbau.
In den Füllorten der Bergwerke kommen vielfach durch die Förderung Unglücksfälle vor, welche durch die nachstehend beschriebene Schutzvorrichtung verhütet werden sollen.
Im wesentlichen kennzeichnet sich die Einrichtung dadurch, dafs die herabgehende Förderschale auf eine Leiste trifft, diese bis auf den Boden des Füllortes niederdrückt und dadurch ein andererseits mit der Leiste in Verbindung stehendes, den Schacht für gewöhnlich geschlossen haltendes Schutzgitter so weit hochhebt, dafs die Förderschale vollständig frei dasteht. Umgekehrt senkt sich das Schutzgitter zum Verschlufs, wenn die Förderschale in die Höhe geht. Als ein geeignetes Verbindungsglied zwischen Druckleiste und Schutzgitter sollen in Führungen gleitende Schraubenfedern dienen, welche den Druck der sich senkenden Förderschale elastisch auf das Schutzgitter übertragen.
Auf der Zeichnung enthält:
Fig. ι die Vorderansicht der Einrichtung mit geschlossenem Schutzgitter,
Fig. 2 die Seitenansicht derselben, theilweise im Schnitt,
Fig. 3 den Grundrifs derselben,
Fig. 4 und 5 Querschnitte der Führungsrohre für die Schraubenfedern,
Fig. 6 und 7 einen Längs- und einen Querschnitt eines Führungsrohres mit einem Druckstabe.
Am Füllorte des Schachtes sind zu beiden Seiten die U-förmig gebogenen Rohre M von rundem oder rechteckigem Querschnitt (Fig. 4 und 5) derart befestigt, dafs der gebogene Theil unter der Sohle des Füllortes liegt. In den mit seitlichen Schlitzen N versehenen Rohren M stecken weit gewundene Schraubenfedern O, die sich auf und ab im Bogen verschieben lassen.
Die Querleiste C liegt mit ihren beiden Enden auf dem einen Ende der beiden Federn O und führt sich in den Schlitzen N der einen Schenkel der Rohre M, während das Schutzgitter D sich mit seinen Querriegeln in den Schlitzen der anderen Rohrschenkel führt und auf den anderen Enden der Federn aufliegt. Damit die Leiste C nicht durch die Federn oben aus den Rohren herausgehoben wird, hat die Leiste die nöthige Schwere zu den ausgedehnten Federn erhalten oder die Rohrenden haben einen entsprechenden Anschlag für die Leiste.
Beim Herabgehen des Förderkorbes A trifft die Unterplatte B desselben auf die Querleiste C und schiebt mit derselben die Schraubenfedern O in den einen Rohrschenkeln abwärts und in den anderen Rohrschenkeln aufwärts, wodurch das Schutzgitter gehoben und der Zugang zum Schacht geöffnet wird. Sobald der Förderkorb wieder in die Höhe gezogen wird, schiebt das Schutzgitter durch sein Uebergewicht die Federn in den einen Rohrschenkeln abwärts und in den anderen Rohrschenkeln mit der Leiste C aufwärts, so dafs der Schacht wieder geschlossen ist.
Das Schutzgitter kann auch aufserhalb des Schachtes angebracht sein; ebenso kann dasselbe für beide Seiten eines Schachtes, in welchem auf beiden Seiten gefördert wird, verwendet werden.
Anstatt der einen durchgehenden Leiste C können zwei kurze Stäbe C1 benutzt werden, welche je auf einer Feder aufruhen und mit ihren Enden aus den Rohrschlitzen seitlich vorstehen, so dafs die Unterplatte B des Förderkorbes auf die beiden Stabenden drückt, wenn der Korb sich senkt. Jeder Stab erhält dann in seinem Rohre eine sichere Führung, damit er infolge der einseitigen Belastung von oben sich nicht klemmt und im Rohre festsetzt. Beispielsweise können die in den Rohren sitzenden Stabenden kolbenartig ausgebildet sein, wie Fig. 6 und 7 veranschaulichen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schutzvorrichtung für Förderschächte, Füllorte und Aufzüge, gekennzeichnet durch in gebogenen Rohren (M) befindliche Schraubenfedern (O), auf welchen einerseits ein oder mehrere Stäbe (C bezw. C1) und andererseits das den Schacht verschliefsende Schutzgitter (D) liegen, welch letzteres von der herabgehenden, den oder die Stäbe treffenden Förderschale unter Vermittelung der Federn gehoben wird und während des Hochziehens der Schale sich durch sein- Eigengewicht wieder schliefst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT69232D Schutzvorrichtung für Förderschächte Expired - Lifetime DE69232C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0659159B2 (de) 1992-09-17 2001-03-21 Metro Waste Systems B.V. Vorrichtung zum sammeln von müll

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0659159B2 (de) 1992-09-17 2001-03-21 Metro Waste Systems B.V. Vorrichtung zum sammeln von müll

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