DE69300071T2 - Vorrichtung zum Beimischen flüssiger Farbstoffe in eine Zusammensetzung eines Beschichtungsmittels in wiederverschliessbaren Behältern unterschiedlicher Höhe. - Google Patents

Vorrichtung zum Beimischen flüssiger Farbstoffe in eine Zusammensetzung eines Beschichtungsmittels in wiederverschliessbaren Behältern unterschiedlicher Höhe.

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DE69300071T2
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Description

  • Die Erfindung betrifft ein Mittel zum Bereitstellen eines dispergierten fließfähigen Farbstoffs in einer Beschichtungszusammensetzung wie einem Anstrichmittel, Lack, einer Holzbeize oder ähnliches, die in einem mit einem Deckel verschließbaren Behälter enthalten ist, der eines von mehreren alternativen Fassungsvermögen (beispielsweise 1 oder 2,5 l) und daher eine oder mehrere alternative Höhen haben kann. "Anstrichmittel" umfaßt traditionelle Anstrichmittel auf der Grundlage organischer Lösungsmittel und auch Anstrichmittel auf der Grundlage wässriger Lösungsmittel, von denen viele als Emulsions- oder Latexfarben bekannt sind. Der fließfähige Farbstoff (einschließlich weiße und schwarze Farbstoffe) kann irgendein Material sein, das gut genug strömen kann, um es durch die Düse eines Ausgabegerätes pumpen zu können. Ausgabegerätdüsen haben üblicherweise einen Durchmesser von 2 bis 6 mm.
  • Die Erfindung betrifft insbesondere ein Mittel zum Einführen einer Dosis eines (üblicherweise flüssigen oder halbfesten) Farbstoffs in ein Grundanstrichmittel, das in einem mit einem Deckel verschließbaren Anstrichmittelbehälter enthalten ist und insbesondere zur Verwendung in Geschäften geeignet ist, die Händler versorgen, d.h. professionelle Maler. Ein derartiges Einführen von Farbstoffen in ein Anstrichmittel in Geschäften ist häufig als "geschäftsinternes Abtönen" bekannt. Das geschäftinterne Abtönen erlaubt das Anbieten einer viel größeren Vielfalt von Farben, als dies möglich wäre, wenn Behälter eines jeden individuellen eingefärbten Anstrichmittels bevorratet werden müßten. Das ergibt sich daraus, daß der benötigte Raum zur Bevorratung einer großen Anzahl von eingefärbten Anstrichmitteln viel größer ist als der benötigte Raum zur Bevorratung von Containern für ein Grundanstrichmittel und einen Farbstoff.
  • 30 Jahre lang oder länger verwendeten typische geschäftsinterne Abtönungssysteme erstens ein Farbstoffausgabegerät mit einer Vielzahl (gewöhnlich 6 bis 30) von Ausgabedüsen, wobei durch jede von diesen eine von einer Vielzahl alternativer Farbstoffe in einem mit einem Deckel verschließbaren Behälter gepumpt werden konnte, der mit einem Grundanstrichmittel oder ähnlichem gefüllt war, und zweitens eine Schüttelvorrichtung zum Feinverteilen des Farbstoffs im Grundanstrichmittel. Das Ausgabegerät und die Schüttelvorrichtung sind separate Maschinen. Geht ein Kundenauftrag ein, gibt eine Bedienungsperson die für den speziellen Auftrag relevante Information in das Farbstoffausgabegerät ein und sammelt einen mit einem Deckel versehenen Behälter des Grundanstrichmittels oder ähnliches von einem Lagerbereich auf, der sich gewöhnlicherweise in einem gewissen Abstand vom Ausgabegerät befindet. Aus einem Vorrat an Containern alternativer Fassungsvermögen, die alternative Grundanstrichmittel enthalten, wird ein mit einem Deckel versehener Behälter mit richtigem Fassungsvermögen und richtigem Grundanstrichmittel ausgewählt. Der Deckel wird entfernt und der Behälter dann in das Ausgabegerät gestellt (was üblicherweise das Öffnen und Schließen einer Zugangstür erforderlich macht) und dann werden wenigstens die kleineren Behälter in Richtung der Ausgabedüsen angehoben. Dies ist erforderlich, um die Auslässe der Düsen nahe an die Oberfläche des Grundanstrichmittels im Behälter zu bringen, da anderweitig im Falle einer geringfügigen Blockierung eines Auslasses der ausgegebene Farbstoffstrom abgelenkt werden könnte und die Ablenkung ausreichend sein könnte, daß der abgelenkte Farbstoffstrom die Öffnung des deckellosen Behälters verfehlt. Nach der Ausgabe werden die angehobenen Behälter wieder abgesenkt. Jeder Behälter wird dann aus dem Ausgabegerät entfernt und die Bedienungsperson bringt ein Etikett an, bevor der Deckel wieder angebracht wird. Um den Deckel anzubringen, wird der Behälter auf den Fußboden gestellt, der Deckel wird über die Öffnung des Behälters gelegt und die Bedienungsperson benutzt dann (wobei er ein Verschütten riskiert) seinen Fuß, um auf den Deckel einen Druck aufzubringen, so daß der Deckel durch Druck in die Öffnung eingepaßt wird. Als nächstes wird der wieder mit einem Deckel versehene Behälter zur Schüttelvorrichtung getragen. Eine Tür an der Schüttelvorrichtung wird geöffnet, der Behälter wird in ein Mischabteil gestellt und die Tür wird geschlossen, bevor die Schüttelvorrichtung eingeschaltet wird. Nachdem die Schüttelvorrichtung eine vorbestimmte Zeitdauer gelaufen ist, wird die Tür geöffnet und der Behälter entfernt und dem Kunden ausgehändigt. Üblicherweise werden für den gesamten Ablauf von der Eingabe der Information in das Farbstoffausgabegerät bis zum Entfernen des Behälters aus der Schüttelvorrichtung etwa 2 Minuten benötigt. Während 2 Minuten keine ernsthafte Verzögerung darstellen, wenn dies nur manchmal am Tag stattfindet, kommt es bei Handelsgeschäften bekannterweise häufig vor, daß sie Spitzen- und Flautenperioden haben. Beispielsweise ist es bei Handelsgeschäften üblich, daß nach dem ersten Öffnen am Morgen, wenn sich Händler ihren Tagesbedarf an Anstrichmittel besorgen, besonders viel Betrieb herrscht. Mittags herrscht bei den Geschäften wiederum ziemlich viel Betrieb, da sich Händler weitere Anstrichmittel besorgen, um ihren Vorrat aufzustocken. Das Ende des Arbeitstages kann ebenso eine Spitzenzeit sein, wenn sich Händler Anstrichmittel besorgen, um diese sehr frühzeitig am nächsten Morgen zu verwenden. In Spitzenzeiten bilden sich schnell Schlangen, da die Geschäfte eine große Anzahl von Händler bedienen. Die für das geschäftsinterne Abtönen benötigte Zeit wird dann kritisch.
  • Eine Vorrichtung zum Ausgeben eines fließfähigen Farbstoffs in eine Beschichtungszusammensetzung, die in einem mit einem Deckel verschließbaren Behälter enthalten ist, ist aus der Europäischen Patentanmeldung EP-A-0 427 497 bekannt. Die Vorrichtung erfordert ein motorbetriebenes bewegbares Fördersystem und verwendet feststehende Düsen, um den fließfähigen Farbstoff in den Behälter auszugeben, der eine von mehreren alternativen Höhen haben kann. Da die Düsen feststehende Mittel darstellen, ist es erforderlich, den Behälter relativ zu den Düsen anzuheben und abzusenken, was zu den vorstehend beschriebenen Nachteilen führt.
  • Für das Verständnis der Erfindung und ihr Verhältnis zum Stand der Technik ist auch die Offenbarung der US-A-3 851 798 nützlich.
  • Es ist ein Ziel der Erfindung, die Tendenz der Schlangenbildung in Farbengeschäften zu verringern, wenn sich Händler ein Grundanstrichmittel oder ähnliches färben lassen, wobei ein geschäftsinternes Abtönungssystem verwendet wird.
  • Gemäß einem Aspekt der Erfindung sind Mittel vorgesehen, um einen dispergierten fließfähigen Farbstoff in eine Beschichtungszusammensetzung einzubringen, die in einem mit einem Deckel verschließbaren Behälter enthalten ist, der eine von mehreren alternativen Höhen aufweisen kann, wobei die Mittel ein Farbstoffausgabegerät mit einer Vielzahl von Ausgabedüsen aufweisen, durch die der fließfähige Farbstoff in den Behälter gepumpt werden kann, wenn dieser ohne Deckel ist, und eine Schüttelvorrichtung, die seitlich vom Ausgabegerät beabstandet ist, wobei sich eine feststehende Platte zwischen dem Ausgabegerät und der Schüttelvorrichtung erstreckt, entlang welcher der Behälter vom Ausgabegerät zur Schüttelvorrichtung bewegt werden kann, und wobei die Düsen des Ausgabegerätes relativ zur feststehenden Platte angehoben und abgesenkt werden können.
  • Indem anhebbare und absenkbare Ausgabedüsen vorgesehen werden, ist es möglich, daß eine feststehende horizontale Platte vorhanden ist, die sich zwischen dem Ausgabegerät und der Schüttelvorrichtung erstreckt, so daß das Tragen des Behälters zwischen dem Ausgabegerät und der Schüttelvorrichtung ausgeschaltet werden kann, da die Bedienungsperson den Behälter auf einfache Weise entlang der Platte vom Farbstoffausgabegerät zur Schüttelvorrichtung verschieben kann, wodurch Zeit und Mühen gespart werden können. Zusätzlich muß nicht darauf gewartet werden, daß ein Behälter nach der Beendigung der Ausgabe abgesenkt wird. Alle Behälter können sofort nach der Ausgabe bewegt werden, wodurch wertvolle Sekunden gespart werden.
  • Vorzugsweise ist die Auswahl und die Ausgabe des Farbstoffs computergesteuert und es kann ein Eingabemittel wie eine Tastatur vorgesehen sein, das es einer Bedienungsperson ermöglicht, die für die Kundenanforderungen relevanten Informationen in den Computer einzugeben. Zusätzlich wird der Computer vorzugsweise derart programmiert, daß er das Fassungsvermögen und daher die Höhe des geeigneten Grundanstrichmittelbehälters erkennt, so daß er das Anheben und das Absenken der Ausgabedüsen steuern kann. Um sicherzustellen, daß der Farbstoff nicht freigegeben wird, bevor ein Behälter in aufnahmebereiter Position ist, kann das Farbstoffausgabegerät eine Sensoreinrichtung enthalten, um die Anwesenheit des Behälters zu erfassen.
  • Die Behälter tragen vorzugsweise ein detektierbares Codemittel wie einen Barcode, das am oder in der Nähe des Farbstoffausgabegerätes erfaßt werden kann. Das Codemittel kann auch derart angeordnet sein, daß der Computer mit Informationen versorgt wird, die für den Behälter selbst relevant sind, beispielsweise seine Höhe, und/oder die für das Grundanstrichmittel oder eine ähnliche Basiszusammensetzung im Behälter relevant sind.
  • Die durch Abtasten des Codemittels gelieferten Informationen können im Computer mit Informationen verglichen werden, die über das Eingabemittel eingegeben wurden, um eine Überbrückung vorzunehmen, daß der zur Aufnahme des Farbstoffs bereitgestellte Behälter die richtige Menge des richtigen Grundanstrichmittels oder ähnliches enthält. Gibt die Bedienungsperson richtige Informationen in den Computer ein, aber wählt versehentlich einen Behälter, der das falsche Grundanstrichmittel oder auch das falsche Volumen des Grundanstrichmittels enthält, so gibt der Computer auf diese Weise bei Erhalt des abgetasteten Behältercodes ein Signal an die Bedienungsperson ab, um anzuzeigen, daß ein falscher Behälter gewählt worden ist.
  • Um die Bedienungsperson beim Positionieren des Behälters zur Aufnahme des Farbstoffs zu unterstützen, können (beispielsweise auf der Platte) feste Positioniermittel vorgesehen sein, die den Behälter in einer richtigen Position festlegen. Die Positioniermittel können die Form einer V-förmigen Aussparung einnehmen, die die Basis des Behälters etwa nach der Art eines V-Blocks festlegen kann. Es wurde gefunden, daß ein "V" mit einem Winkel von 27º bis 33º zwischen seinen Armen besonders universal geeignet ist, die meisten üblichen zylindrischen Behälter mit einer Kapazität im Bereich von 1 bis 5 l festzulegen.
  • Da Ausgabedüsen verwendet werden, die anhebbar und absenkbar sind, um Behälter mit verschiedenen Höhen aufzunehmen, ist es aus Sicherheitsgründen vorzuziehen, ein Abschaltmittel vorzusehen, das die Absenkbewegung stoppt, wenn eine Hand oder Finger einer Bedienungsperson während einer derartigen Bewegung erfaßt werden. Üblicherweise kann das Abschaltmittel eine bewegliche Platte, Riegel oder ähnliches aufweisen, die (der) mechanisch mit einem Schalter verbunden ist, den sie (er) betätigen kann, um den Antrieb für die Absenkbewegung abzuschalten.
  • Wie vorstehend erwähnt, ist es bei bestehenden geschäftsinternen Abtönungen erforderlich, daß die Bedienungsperson typischerweise den Behälter ohne Deckel auf den Fußboden stellt und den Deckel wieder anbringt, indem sie ihren Fuß benutzt. Dies führt nicht nur dazu, daß die Bedienungsperson sich niederbücken muß, um den Behälter auf den Fußboden zu stellen, und ihn dann wieder hochheben muß, wenn sie ihn zur Schüttelvorrichtung trägt, sondern es besteht auch die Gefahr, daß die Bedienungsperson an der Farbbüchse abkippt, wenn sie ihren Fuß auf den Deckel aufsetzt. Beim erfindungsgemäßen Mittel kann eine Deckelverschließstation vorgesehen werden, die vorzugsweise zwischen dem Farbstoffausgabegerät und der Schüttelvorrichtung angeordnet ist, und die es unnötig macht, daß die Bedienungsperson den Behälter auf den Boden stellt, um den Deckel anzubringen. Vorzugsweise erstreckt sich die Platte hinter die Deckelverschließstation, wodurch der Behälter entlang der Platte vom Ausgabegerät zur Schüttelvorrichtung über die Deckelverschließstation geschoben werden kann, wo der Deckel wieder aufgebracht werden kann.
  • Es ist höchst wünschenswert, daß die Deckelverschließstation eine Presse umfaßt, die vorzugsweise durch einhändig aufgebrachte Handkraft schnell und einfach zu bedienen ist, während sie gleichzeitig ebenso schnell und einfach durch dieselbe eine Hand einstellbar ist, so daß sie an Behälter unterschiedlicher Höhe angepaßt wird. Bei einer derartigen einhändigen Bedienung hat der Bediener die andere Hand frei, um den Behälter die Platte entlang zu schieben, wodurch die früheren Sekunden gespart werden.
  • Die Presse kann ein hebelbetätigtes, mit dem Deckel in Eingriff tretendes Teil aufweisen, über das ein Druck auf den Deckel aufgebracht werden kann, um diesen unter Druck in die Öffnung des deckellosen Behälters einzupassen. Der Betätigungshebel muß derart angeordnet sein, daß er gegen eine von einer Vielzahl alternativer Reaktionsflächen wirkt, so daß sich die Deckelverschließeinrichtung an Behälter mit verschiedenen Höhen anpassen kann. Beispielsweise können drei derartige Reaktionsflächen vorgesehen werden, um sich am Behälter mit den drei Höhen 120, 160 und 235 mm anzupassen, was eine Aufnahmemenge von 1, 2,5 und 5 l entspricht.
  • Demgemäß schafft die Erfindung auch ein Mittel, um einen dispergierten fließfähigen Farbstoff in einer Beschichtungszusammensetzung einzubringen, in denen zusätzlich eine Deckelverschließpresse vorgesehen ist, um einen Deckel in eine Öffnung innerhalb eines deckellosen Behälters mit einer oder mehreren alternativen Höhen einzupressen, wobei die Presse unter Verwendung einer Hand manuell betätigbar und daher besonders geeignet ist, in Mittel zum Einbringen eines dispergierten Farbstoffes in Beschichtungszusammensetzungen verwendet zu werden, die in dem Behälter enthalten sind, wobei die Presse umfaßt:
  • 1 einen Träger;
  • 2 ein Deckeleingriffsmittel zum Aufbringen von Druck auf den Deckel, um ihn in die Öffnung einzupressen;
  • 3 einen Haupthebel, an dem das Deckeleingriffsmittel befestigt ist, wobei der Haupthebel in der Nähe um eine im wesentlichen horizontale Achse am Träger schwenkbar befestigt ist;
  • 4 einen sich nach oben erstreckenden Betätigungshebel, der um eine im wesentlichen horizontale Achse am Haupthebel an einem Punkt zwischen den Befestigungen des Haupthebels und des Deckeleingriffsmittels befestigt ist;
  • 5 eine Verlängerung des Betätigungshebels über seine Befestigung hinaus, wobei die Verlängerung im Verhältnis zum Betätigungshebel kurz ist und
  • 6 mehrere alternative Reaktionsflächen für den Eingriff mit der kurzen Verlängerung, die übereinander angeordnet und alle relativ zur Befestigung des Haupthebels festgelegt sind
  • und wobei die Drehung des Betätigungshebels in einer Richtung in Verbindung mit der Drehung des Haupthebels die Verlängerung des Betätigungshebels in und außer Eingriff mit irgendeiner der alternativen Reaktionsflächen bringen kann und wobei die Drehung des Betätigungshebels in der entgegengesetzten Richtung die Verlängerung in Eingriff mit einer Reaktionsfläche bringt und das Deckeleingriffsmittel nach unten drängt. Die Presse kann relativ zum Farbstoffausgabegerät, der Schüttelvorrichtung und der Platte befestigt sein oder kann eine unabhängige, freistehende Maschine sein. Vorzugsweise sind die Schwenkbefestigungen für die Hebel derart angeordnet, daß sie einen mechanischen Vorteil bringen, wenn sie das Deckeleingriffsmittel nach unten drängen. Die Länge der Verlängerung des Betätigungshebels beträgt beispielsweise 5 bis 30% der Länge des Restes des Betätigungshebels.
  • Umfangreiche Versuche haben gezeigt, daß das Deckeleinsetzen am effektivsten durchgeführt werden kann, wenn sich die Platte in einer Höhe von 890 bis 950 mm oberhalb des Bodens befindet, d.h. oberhalb des unteren Teils des Mittels, das auf dem Boden stehen soll. Der Behälter ist vorzugsweise feststehend unter der Presse positionierbar, und wo die Deckelpresse im Mittel zum Bereitstellen dispergierten Farbstoffs befestigt ist, trägt die sich zwischen dem Ausgabegerät und der Schüttelvorrichtung erstreckende Platte vorzugsweise den Behälter, während der Deckel im Behälter mittels der Deckeleinsetzpresse wieder eingesetzt wird. Ein Positioniermittel in der Art, wie beim Ausgabegerät verwendet wird, ist besonders geeignet.
  • Um zu vermeiden, daß der Farbstoff in den Auslässen der Ausgabedüsen austrocknet und um insbesondere die Gefahr einer teilweisen oder totalen Blockade der Düsen zu verringern, wenn das Ausgabegerät nicht in Gebrauch ist, können die Mittel zum Einbringen des dispergierten fließfähigen Farbstoffs in eine Beschichtungszusammensetzung auch mit einer Befeuchtigungseinrichtung versehen sein, die einen in der Nähe der Düsenauslässe angeordneten Wasserbehälter aufweist, aus dem Wasser verdampfen kann, um Wasserdampf um die Düsenauslässe herum zu schaffen. Der Dampf trägt dazu bei, das Austrocknen des Farbstoffs zu verhindern. Der Behälter kann passenderweise die Form einer ringförmigen Wanne aufweisen, die sich unterhalb und um die Düsenauslässe herum erstreckt. Ein Verschlußglied kann vorgesehen werden, das zusammen mit dem Wasserbehälter und den Düsen dazu beiträgt, wenigstens teilweise einen Raum um die Düsenauslässe herum einzuschließen, in dem Wasser verdampfen kann, das häufig einen gesättigten Dampfdruck erreicht. Das Befeuchtungsteil muß Zurückziehungs- und Rückführmittel aufweisen, um das Verschlußglied aus der Position zurückzuziehen, wo es dazu beiträgt, die Düse zu umschließen, in eine Position, wo sie den Durchtritt des Farbstoffs während der Ausgabe nicht behindert, und um dann das Verschlußglied zurückzuführen, wenn die Ausgabe beendet ist. Das Verschlußglied kann nützlicherweise die Form einer Schale einnehmen, die auch dazu dienen kann, irgendwelche Farbstofftropfen aufzufangen, wenn sie sich in der Umschließungsposition befindet.
  • Die Befeuchtungseinrichtung weist ferner vorzugsweise ein Reservoir für Wasser auf, das von der Atmosphäre abgeschlossen, jedoch mit dem Wasserbehälter mittels eines Rohres verbunden ist, das sich vom unteren Bereich des Reservoirs zum Wasserbehälter erstreckt, wodurch der Wasserbehälter mit Wasser vom Reservoir in einer gesteuerten Weise infolge der Ausbildung eines Teilvakuums im Reservoir wieder aufgefüllt werden kann, das gelegentlich durch den über das Rohr erfolgenden Eintritt einer Luftblase abgemildert wird. Es hat sich gezeigt, daß Befeuchtigungseinrichtungen dieser Art sehr wenig Wasser verbrauchen (beispielsweise 3 bis 6 l jährlich) und ein 5-l-Reservoir daher üblicherweise lediglich ungefähr einmal im Jahr wieder aufgefüllt werden muß.
  • Eine Etikettierstation kann vorgesehen werden, bei der ein Etikett zur Anbringung am Behälter erzeugt wird. Vorzugsweise ist die Etikettierstation zwischen dem Farbstoffausgabegerät und der Deckeleinsetzstation angeordnet. Die Informationen, die das Etikett tragen muß, werden vorzugsweise mittels des Computers in Reaktion auf die Informationen geliefert, die ursprünglich von der Bedienungsperson eingegeben worden sind. Das Etikett kann vorzugsweise durch einen Schlitz in einer zum Ausgabegerät benachbarten Oberfläche abgegeben werden. Auf diese Weise kann das Etikett der Bedienungsperson an einer Stelle dargeboten werden, die unmittelbar benachbart zum Behälter am Ausgabegerät liegt, um das Etikett unmittelbar am Behälter anzubringen.
  • Um eine genaue Überprüfung der Menge an Farbstoff einzuhalten, die durch die Düsen ausgegeben werden, können Überprüfungsmittel angeordnet werden, um eine Menge des von jeder Düse ausgegebenen Farbstoffs zu wiegen, und das Gewicht kann dann mit einem bekannten Wert verglichen werden, der dem Gewicht entspricht, das bei einer korrekten Funktion des Ausgabegerätes zur Verfügung gestellt werden würde. Der Vergleich wird vorzugsweise vom Computer durchgeführt, der zur Steuerung des Einfügens des Farbstoffs in den Behälter ausgebildet ist. Im Falle einer Diskrepanz signalisiert der Computer vorzugsweise der Bedienungsperson, daß eine Wartung notwendig ist.
  • Die Schüttelvorrichtung weist vorzugsweise (aus Sicherheitsgründen) eine zu öffnende Zugangstür oder eine andere zu öffnende Sperre auf, die geöffnet werden muß, damit der Behälter in der Schüttelvorrichtung positioniert werden kann, und die auch verschlossen werden muß, bevor die Schüttelvorrichtung tätig wird.
  • Um eine rechtzeitige Wartung des Ausgabegerätes und der Schüttelvorrichtung zu unterstützen, können Überwachungsmittel zur Überwachung verschiedener Betriebsparameter vorgesehen sein. Auf diese Weise kann ein Signal beispielsweise über ein Modem zu einer zentralen Wartungseinheit übertragen werden, um anzuzeigen, daß die Wartung einer oder mehrerer Komponenten erforderlich ist.
  • Die Platte, die sich zwischen dem Ausgabegerät und der Schüttelvorrichtung erstreckt, kann sich auch in die entgegengesetzte Richtung weg vom Ausgabegerät erstrecken, um einen oder mehrere Behälter zu tragen, die auf das Einfüllen des Farbstoffs warten.
  • Aus Gründen der Einfachheit kann eine Anzahl zusätzlicher Platten zum Tragen eines Vorrats an Behältern unterhalb der Platte vorgesehen sein, die sich zwischen dem Ausgabegerät und der Schüttelvorrichtung erstreckt. Vorzugsweise bilden die zusätzlichen Platten einen Teil eines Wagens, der zwischen den Mitteln zum Einführen des Farbstoffs und einem Hauptlagerbereich verfahren werden kann. Die zusätzlichen Platten können zur Aufbewahrung einer Menge von Grundanstrichmitteln verwendet werden, so daß sie während Spitzenhandelszeiten zur Hand sind. Durch Verwendung eines Wagens können Bedienungspersonen die Platten während relativ ruhiger Handelszeiten aus dem Hauptlagerbereich wieder auffüllen.
  • Die erfindungsgemäßen Mittel zum Einfüllen von Farbstoff werden im folgenden beispielsweise unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert; in dieser zeigen:
  • Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform der Mittel gemäß der Erfindung,
  • Fig. 2 eine schematische Darstellung der in Fig. 1 gezeigten Mittel,
  • Fig. 3 einen schematischen Querschnitt durch die in Fig. 2 gezeigten Mittel entlang der Linie III-III in Fig. 2,
  • Fig. 4 einen schematischen Querschnitt durch einen Teil der in Fig. 3 gezeigten Mittel entlang der Linie IV-IV in Fig. 3, wobei auch ein Teil einer Überprüfungseinrichtung gezeigt ist,
  • Fig. 5 eine schematische Rückansicht eines deckellosen Behälters, der auf der Platte der Mittel positioniert ist, wobei der Weg gezeigt ist, auf dem der Barcode des Behälters in der Nähe eines Sensors positioniert ist,
  • Fig. 6 einen schematischen Querschnitt eines Teils der in Fig. 2 gezeigten Mittel entlang der Linie VI-VI in Fig. 2,
  • Fig. 7 eine perspektivische Darstellung eines Teils einer Dekkeleinsetzpresse an einer Deckeleinsetzstation der Mittel,
  • Fig. 8 eine Seitenansicht der in Fig. 7 gezeigten Deckeleinsetzeinrichtung mit einem Behälter, der in der Position des Deckeleinsetzens gezeigt ist, und
  • Fig. 9 eine Seitenansicht eines Teils der in Fig. 8 gezeigten Deckelseinsetzpresse, wobei ein Behälter mit unterschiedlicher Größe in Position ist.
  • Wie aus Fig. 1 ersichtlich, weisen die Mittel ein Gehäuse 10 auf, das eine (nicht dargestellte) Trägerstruktur für verschiedene Komponenten der nachfolgend beschriebenen Maschine umfaßt.
  • Das Gehäuse 10 hat eine vordere vertikale Fläche 12, von dem aus sich eine horizontale Platte 13 erstreckt, die eine obere Fläche 14 hat. Auf der Oberseite des Gehäuses 10 sind eine Tastatur 15 und ein Bildschirm 16 angeordnet, die mit einem Computer 17 (siehe Fig. 2) verbunden sind, dessen Funktion nachfolgend beschrieben wird.
  • Die Mittel weisen ein Farbstoffausgabegerät 18 auf, bei dem ein Farbstoff 1 (Fig. 3) in einen deckellosen Behälter 20 (Fig. 3) über dessen Öffnung 21a (Fig. 5) eingebracht werden kann. Der Behälter 20 steht auf der Fläche 14 der Platte 13 und enthält ein Grundanstrichmittel 2. Unmittelbar rechts neben dem Farbstoffausgabegerät 18 befindet sich die Etikettierstation 22. Unmittelbar rechts neben der Etikettierstation 22 befindet sich eine Deckeleinsetzstation 23 und unmittelbar rechts von dieser eine Schüttelvorrichtung 24, um den Farbstoff 1 im Grundanstrichmittel 2 fein zu verteilen. Die verschiedenen anderen Komponenten werden nachstehend näher beschrieben.
  • Die Platte 13 ist in einer Höhe von 920 mm oberhalb des Bodens angeordnet und läßt genügend Freiraum unterhalb der Platte 13, um wenigstens einen, jedoch vorzugsweise zwei Wägen 25 mit mehreren Platten aufzunehmen. In Fig. 1 ist der Wagen mit 3 Platten 26 für mit Deckeln verschlossene Behälter 20, 20a und 20b gezeigt, die alternative Standard-Fassungsvermögen und daher alternative Höhen H (Fig. 8) aufweisen.
  • Die obere Fläche 14 der Platte 13 trägt beabstandete Platten 27, die miteinander eine V-förmige Aussparung 28 bestimmen, um einen deckellosen Behälter 20 in der Art eines V-Blocks fest zu Positionieren. Die Art, wie die Platten 27 den Behälter festlegen, ist deutlich aus Fig. 5 ersichtlich. Der Winkel zwischen den Armen des "V" beträgt 30º.
  • Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, nimmt das Gehäuse 10 eine Reihe von Pumpen 30 (beispielsweise zwölf) auf, die durch eine Antriebsanordnung 32 in geeigneter Weise angetrieben werden.
  • Für alternative Farbstoffzusätze 1 ist eine Reihe von Farbstoffreservoirs 33 vorgesehen, und jedes Reservoir weist eine motorgetriebene Rühranordnung 33a auf. Ein derartiges Rühren hilft, den Farbstoff fließfähig zu halten und verhindert das Absetzen gewisser dichter Pigmente. Jede Pumpe 30 ist derart ausgebildet, daß sie den Farbstoff 1 von einem der Reservoirs 33 in eine Kreisbahn P pumpt, die in bekannter Weise für jede Pumpe und jedes Reservoir vorgesehen ist, so daß der Betrieb der Pumpe die Zirkulation des Farbstoffs entlang der zugeordneten Bahn bewirkt. Die Bahnen P weisen entsprechende Ventile 34 auf (siehe Fig. 3 und 6). Die Betätigung irgendeines Ventils ermöglicht es, daß der Farbstoff in seiner Bahn P durch das Ventil hindurch und in eine zugeordnete Zuführleitung 35 umgelenkt wird (von denen lediglich vier in Fig. 6 komplett dargestellt sind). Die Leitungen 35 gehen durch eine mit Öffnungen versehene Festlegplatte 41 hindurch (siehe Fig. 4) und in einen Ausgabekopf 36, und jede Leitung 35 bestimmt dann eine Düse 37, die in einem Düsenauslaß 37a endet.
  • Der Ausgabekopf 36 weist die Form eines Wagens auf, der auf Schienen 38 im Gehäuse 10 befestigt ist, um eine Anheb- und Absenkbewegung zu ermöglichen. Der Ausgabekopf 36 kann in Reibungseingriff mit den Schienen 38 stehen oder mit Rollen 38a versehen sein, die gegen die Schienen 38 laufen. Die Anheb- und Absenkbewegung des Ausgabekopfes 36 wird mittels eines Elektromotors 39 bewirkt, der eine rückwärts gerichtete Verlängerung 40 am Ausgabekopf 36 bewegt. In Fig. 3 ist die obere Bewegungsgrenze des Ausgabekopfes 36 in durchgezogenen Linien und die untere Bewegungsgrenze in unterbrochenen Linien dargestellt. Um zu vermeiden, daß ein Finger oder eine Hand der Bedienungsperson zwischen dem Ausgabekopf 36 und der Oberseite des Behälters 20 eingefangen wird, ist eine Abschalteinrichtung (31 und 31a) vorgesehen. Die Abschalteinrichtung weist eine schwimmende Platte oder Riegel 31 auf, die (der) einen Schalter 31a betätigt, wenn sich die Platte aufgrund des Hand- oder Fingerkontaktes in Richtung des Schalters bewegt. Die Betätigung des Schalters 31a schaltet den Motor 39 ab, um eine weitere Absenkbewegung des Ausgabekopfes 36 zu verhindern.
  • Der Ausgabekopf 36 bestimmt einen kreisförmigen Raum 42, in dem die Ausgabedüsen 37 angeordnet sind. Unterhalb und neben dem Ausgabekopf 36 befindet sich eine ringförmige Wasserwanne 43, die zusammen mit dem Ausgabekopf 36 anhebbar und absenkbar ist, so daß sich die Wanne 43 immer in der Nähe des Düsenauslasses 37a befindet. Die Wanne 43 empfängt Wasser 44a aus einem Reservoir 44, das in geeigneter Weise innerhalb oder auf der Rückseite des Gehäuses 10 angeordnet und von der Atmosphäre mittels einer Kappe 44b abgeschlossen ist. Aus dem Reservoir 44 über ein gewendeltes Rohr 44c entnommenes Wasser füllt die Wanne 43 wieder auf, wobei das Wasser ersetzt wird, das durch Verdampfung in den Raum 42 langsam abgegeben wurde, so daß das Wasser in der Wanne 43 auf einem vorbestimmten Niveau gehalten wird. Da die Entnahme ein leichtes Teilvakuum im Reservoir 44 entstehen läßt, erfolgt das Wiederaufsetzen der Wanne 43 in einer gesteuerten Weise, wobei das Vakuum gelegentlich durch den Zutritt einer Luftblase über das Rohr 44c gemildert wird. Ein schalenförmiger Verschluß 45 kann unmittelbar unterhalb der Wasserwanne 43 angeordnet sein, wie in Fig. 4 gezeigt, so daß der Verschluß zusammen mit der Wasserwanne und den Düsen dazu beiträgt, wenigstens teilweise einen Raum um die Düsenauslässe herum einzuschließen, in welchem Wasser aus der Wanne 43 verdampfen kann, die die Luft häufig sättigt. Auf diese Weise wird vermieden, daß der Farbstoff in den Düsen 37 austrocknet. Der Verschluß 45 kann aus der in Fig. 4 gezeigten Position mittels eines geeigneten Betätigungsglieds 46 zurückgezogen werden, um die Düsen freizugeben, so daß der Durchtritt des Farbstoffs während der Ausgabe nicht behindert wird.
  • Wie aus Fig. 4 ersichtlich, ist in der Nähe des Farbstoffausgabegerätes 18 ein Überwachungsmittel 47 vorgesehen. Das Überwachungsmittel 47 weist einen Lastsensor 48 auf, der eine ausgesparte Platte 50 trägt. Die Platte kann in eine in Fig. 4 gezeigte Position unmittelbar unterhalb der Düsen 37 bewegt werden, und eine Schale 52 (in unterbrochenen Linien in Fig. 4 gezeigt) kann auf der ausgesparten Platte 50 angeordnet werden, um Proben des Farbstoffs aus den Düsen 37 aufzunehmen, wie nachfolgend beschrieben wird.
  • Das Ausgabegerät weist unmittelbar angrenzend an eine Öffnung 53a in der Vorderfläche 12 des Gehäuses 10 einen Sensor 53 auf. Der Sensor 53 ist derart angeordnet, daß er einen Barcode 53b auf jedem Container 20 abtasten kann (siehe Fig. 5), wenn sich der Behälter in der Aussparung 28 befindet.
  • Die Etikettierstation 22 umfaßt eine Etikettiereinrichtung 54, die ein Klebeetikett 54a (Fig. 1) durch einen Schlitz 55 in der Vorderwand 12 des Gehäuses ausgibt.
  • Die Deckeleinsetzstation 23 weist eine Deckeleinsetzpresse 56 auf, die im Detail in den Fig. 7 bis 9 gezeigt ist. Die Deckeleinsetzpresse weist einen Rahmen 57 innerhalb des Gehäuses 10 mit einer vertikalen Stütze 58 und einem sich nach hinten erstreckenden Teil 59 auf, die in den Stützaufbau innerhalb des Gehäuses 10 eingebaut sind. Das in der Nähe liegende Ende 60a eines Haupthebels 60 ist am Teil 59 um eine im wesentlichen horizontale Achse schwenkbar befestigt. Der Haupthebel 60 weist zwei beabstandete Abschnitte 62 auf, von denen sich jeweils einer auf einer Seite der Stütze 58 erstreckt. Der Haupthebel 60 steht durch eine Öffnung 63 in der Vorderwand 12 des Gehäuses 10 hindurch vor und erstreckt sich über die Platte 13. Die entfernt liegenden Enden 60b der Hebelabschnitte 62 sind mit U-förmigen Aussparungen 64 versehen, in denen ein Deckeleingriffsteil 65 um eine im wesentlichen horizontale Achse herum schwenkbar befestigt ist. Die Abschnitte 62 des Haupthebels 60 tragen eine im wesentlichen horizontale Schwenkbefestigung 73 für einen sich nach oben erstreckenden Betätigungshebel 66, die einen Handgriff 67 an seinem oberen Ende aufweist. Die Befestigung 73 ist näher am entfernt liegenden Ende 60b des Haupthebels 60 als an seinem nahegelegenen Ende 60a angeordnet. Vorzugsweise ist der Abstand von der Befestigung 73 bis zum nahegelegenen Ende 60a wenigstens zweimal so groß, wie derjenige von der Befestigung 73 zum entfernt liegenden Ende 60b, wodurch ein wesentlicher mechanischer Vorteil erzielt wird, wenn das Deckeleingriffsteil 65 nach unten gedrängt wird. Die Stütze 58 trägt ein sich nach oben erstreckendes Reaktionsteil 68, das mit drei im wesentlichen horizontalen alternativen Reaktionsflächen 69, 70 und 71 ausgebildet ist, die übereinander angeordnet und relativ zur Befestigung 73 für den Betätigungshebel 66 festgelegt sind, so daß die Presse dazu verwendet werden kann, Behälter mit unterschiedlichen Höhen wieder mit Deckeln zu versehen. Die Reaktionsflächen sind derart angeordnet, daß sie mit einer kurzen abgewinkelten Verlängerung des Betätigungshebels 66 in Form eines Ansatzes 72 in Eingriff treten können. Der Ansatz 72 ist relativ zum Rest des Betätigungshebels 66 fest stehend und erstreckt sich über dessen Schwenkbefestigung 73 in einer Richtung hinaus, die zum Rest des Hebels 66 schräg verläuft. Der Ansatz 72 ist viel kürzer als der Rest des Hebels 66 und weist lediglich 10 bis 15% von dessen Länge auf, wodurch ein wesentlicher mechanischer Vorteil erzielt werden kann, wenn der Betätigungshebel 66 dazu verwendet wird, das Deckeleingriffsteil 65 nach unten zu drängen. Die beabstandeten Abschnitte 62 des Haupthebels 60 tragen zwischen sich eine Befestigung 74 für eine Druckfeder 75, die den Hebel 66 in die in den Fig. 7, 8 oder 9 mit einer durchgezogenen Linie gezeigte Position vorspannt, wo der Ansatz 72 mit der einen oder anderen Reaktionsfläche 69, 70 oder 71 in Eingriff ist. Die naheliegenden Enden der Hebelabschnitte 62 haben nach unten vorspringende Arme 62a, zwischen denen ein Ende einer Zugfeder 62b befestigt ist. Das andere Ende der Feder 63 ist in geeigneter Weise an einem Bolzen 58a befestigt, der zur Einstellung der Federspannung gedreht werden kann.
  • Um einen Deckel 21 in den größten der alternativen Behälter 20 (in Fig. 7 mit unterbrochenen Linien dargestellt) einzupressen, nachdem die Presse für einen kürzeren Behälter verwendet worden war, wird der Betätigungshebel 66 anfänglich nach vorne gegen die Vorspannung der Feder 75 in die Position 66a geschwenkt, die in Fig. 8 mit unterbrochenen Linien dargestellt ist. Eine derartige Betätigung bewegt den Ansatz 72 von den Reaktionsflächen 69 und 70 weg. Befindet sich der Hebel 66 in der Position 66a, wird der Haupthebel 60 durch den Zug in der Feder 62b nach oben geschwenkt, um den Ansatz 22 unmittelbar unterhalb der obersten Reaktionsfläche 69 zu bringen. Der Betätigungshebel 66 kann dann unter der Vorspannung der Feder 75 zurückkehren, so daß er wieder seine mit einer durchgezogenen Linie dargestellte Position einnimmt, wo der Ansatz 72 mit der Reaktionsfläche 69 in Eingriff tritt. Diese ganze Betätigung kann mit nur einer einzigen Hand ausgeführt werden. Der deckellose Behälter 20 wird entlang der Oberfläche 14 auf der Platte 13 verschoben und in einer V- förmigen Aussparung 28a, die ähnlich zur Aussparung 28 ist, in der Art eines V-Blocks festgelegt. Die Aussparung 28a ist, wie vorstehend, durch Platten 27 auf der Platte 13 bestimmt. Die aus Fig. 7 ersichtliche linke Platte 27 ist eine Fortführung der Platte, die einen Arm der Aussparung 28 bestimmt. Der Betätigungshebel 66 wird dann nach unten in Richtung zur Position 66b gedreht, wobei wieder lediglich eine Hand der Bedienungsperson erforderlich ist, worauf der Ansatz 72 auf die Oberfläche 69 einwirkt, wodurch der Drehzapfen des Hebels 66 auf den Haupthebel 60 niederdrückt, so daß ein wesentlicher mechanischer Vorteil erzielt wird. Der Haupthebel 60 bringt einen bedeutenden nach unten gerichteten Druck auf das Deckeleingriffsteil 65 auf, der ausreicht, um den Deckel 21 in die Öffnung 21a des Behälters 20 einzupressen.
  • Die Fig. 8 und 9 zeigen die zwei Behälter 20a, 20b mit weiteren Maßen, die von der Deckeleinsetzpresse 56 aufgenommen werden können. Um die Deckel 21 in die kleineren Behälter 20a, 20b einzupressen, wird der Ansatz 72 in Eingriff mit den geeigneten niedrigeren Reaktionsflächen 70 oder 71 gebracht. Die Deckeleinsetzpresse 56 wird dann, wie vorstehend erläutert, betätigt.
  • Es ist vorstellbar, daß die Deckeleinsetzpresse 56 als freistehende handbetätigte Maschine verwendet werden kann. In diesem Fall kann der Rahmen 67 eine hintere vertikale Stütze 76 aufweisen, wobei sich die Stütze 76 und die Stütze 58 von einer Basis 77 nach oben erstrecken, die nach vorn über die Stütze 58 hinaussteht, um einen Behälter 20 zu tragen.
  • Die Schüttelvorrichtung 24 weist eine vertikale Schiebetür 80 mit einem Fenster 82 auf. Ein Hochheben der Tür 80 in die in Fig. 1 mit unterbrochenen Linien gezeichnete Position verschafft Zugang zu einer Mischkammer. Die Schüttelvorrichtung kann ähnlich zu derjenigen sein, die in GB-A-1 310 655 gezeigt ist, deren Inhalt hier durch Bezugnahme umfaßt ist. Die Schüttelvorrichtung 24 kann zwei der größten erwarteten Behälter 20 aufnehmen, die zwischen einer oberen und unteren Platte 84, 85 gehalten werden. Die untere Platte weist eine obere Fläche 86 auf, die im wesentliche koplanar mit der Oberfläche 14 der Platte 13 ist, wenn sich die Schüttelvorrichtung in ihrer Ruheposition befindet. Aus Gründen der Sicherheit wird beim Anheben der Tür 80 ein Schalter 87 betätigt, um einen Antriebsmotor für die Schüttelvorrichtung 24 außer Betrieb zu setzen.
  • Die Betätigung der Maschine wird im folgenden beschrieben.
  • Bei Empfang eines Auftrags zum Erzeugen eines Anstrichmittels durch Mischen eines Farbstoffs mit einem Grundanstrichmittel tippt eine Bedienungsperson die der geforderten Endfarbe entsprechende Informationen in die Tastatur 15 ein und der Computer 17 läßt auf den Empfang der Informationen hin den Bildschirm 16 das geforderte Grundanstrichmittel anzeigen. Die Bedienungsperson nimmt dann den mit einem Deckel versehenen Behälter 20, 20a oder 20b mit geeigneter Größe vom Wagen 25, entfernt seinen Deckel 21 und stellt den Behälter in die "V"-förmige Aussparung 28, wobei die Basis des Behälters mit den Rändern der Platte 27 in Eingriff ist, wie in Fig. 5 gezeigt, und wobei der Barcode 53b dem Sensor 53 gegenüberliegt. Der Sensor 53 hat ein breites Gesichtsfeld, so daß es nicht absolut wesentlich ist, daß der Barcode 53b mit dem Sensor 53 genau ausgerichtet ist. Der Barcode 53b entspricht einer besonderen Formulierung des Grundanstrichmittels, und wenn der Barcode nicht vorhanden ist oder wenn ein Barcode vorhanden ist, der nicht einem vom Computer 17 erkannten Code entspricht, läuft die Maschine nicht. Zusätzlich zum Barcode-Sensor 53 kann auch ein weiterer Sensor 90 und 91 vorgesehen sein, der das Vorhandensein des Behälters abtastet, wenn dieser innerhalb der Aussparung positioniert ist. Der weitere Sensor könnte einen Lichtübertrager 90 und einen Empfänger 91 (Fig. 2) aufweisen, deren Lichtstrahl durch das Vorhandensein des Behälters 20 unterbrochen wird. Der weitere Sensor würde verwendet werden, um zu verhindern, daß die Maschine in Abwesenheit des Behälters läuft.
  • Ist der deckellose Behälter 20 in seiner Position, drückt die Bedienungsperson einen Startknopf an der Tastatur 15, um ein Startsignal für die Maschine abzugeben. Nachdem die Informationen von der Tastatur 15 verarbeitet worden sind, nimmt der Computer eine Ablesung vom Barcode-Sensor 53 vor, unmittelbar bevor ein Zusatz eingeführt wird, um sicherzustellen, daß ein richtiger Behälter 20 gewählt worden ist. Anschließend werden die Pumpen 30 betätigt und das Betätigungsglied 46 zieht den Verschluß 45 zurück. Als nächstes wird das Betätigungsglied 39 betätigt, um den Abtönkopf 36 in die geeignete vertikale Position in Abhängigkeit der Größe des Behälters anzuheben oder abzusenken, und ein oder mehrere Ventile 35 wird/werden geöffnet, um zu ermöglichen, daß eine geeignete Menge eines oder mehrerer Farbstoffe aus ihrer jeweils eigenen Zirkulationsbahn P durch eine oder mehrere Düsen 37 hindurch und in den deckellosen Behälter 20 gepumpt werden. Nach vollständiger Ausführung des Farbabgabeschrittes gibt der Computer ein geeignetes Signal an den Bildschirm 16 für die Bedienungsperson ab. Die Etikettiereinrichtung 55 stellt ein Etikett 55a durch den Schlitz 55b hindurch zur Verfügung. Das Etikett trägt bedruckte Informationen, die beispielsweise die Farbe des Anstrichmittels betreffen, und die Bedienungsperson bringt das Etikett 55a auf dem Behälter an. Die Informationen werden mittels des Computers 17 der Etikettiereinrichtung 55 zur Verfügung gestellt.
  • Die Bedienungsperson schiebt dann den deckellosen Behälter 20 entlang der Oberfläche 14 der Platte 13 zur Deckeleinsetzstation 23 und legt den Deckel 21 über die Öffnung des Behälters 20. War die Höhe des vorhergehenden Behälters, der durch die Deckeleinsetzstation 23 hindurchgeführt wurde, unterschiedlich zu derjenigen des Behälters 20, muß die Bedienungsperson die Deckeleinsetzpresse 56 an den Ansatz 72 mit der geeigneten alternativen Reaktionsfläche einstellen. Ist der Ansatz 72 korrekt in Eingriff, wird der den Deckel 31 tragende Behälter 20 unter das Deckeleingriffsteil 65 geschoben und der Betätigungshebel 66 nach unten gezogen, um den Deckel in die Öffnung einzupressen. Der wieder mit einem Deckel versehene Behälter wird anschließend entlang der Oberfläche 14 zur Schüttelvorrichtung 24 geschoben. Die Tür 80 der Schüttelvorrichtung 24 wird angehoben und der wieder mit einem Deckel versehene Behälter in die Mischkammer auf die untere Platte 85 geschoben. Die Tür 80 wird anschließend abgesenkt und ein (nicht dargestellter) Startknopf gedrückt, wodurch der Behälter zwischen den Platten 84, 85 festgeklemmt und die Schüttelvorrichtung 24 gestartet wird. Die Mischzeit wird von der Bedienungsperson gemäß der Art des Anstrichmittels ausgewählt, beispielsweise erfordern Glanzlacke kürzere Mischzeiten als seidenmatte Lacke, die ihrerseits geringere Mischzeiten benötigen als matte Lacke. Die Mischzeit wird von einem Zeitmesser gesteuert und am Ende des Mischzyklus wird die Tür 80 geöffnet und der Behälter entfernt.
  • Es hat sich gezeigt, daß der gesamte Prozeß ein wenig mehr als 70 Sekunden in Anspruch nimmt, was eine bedeutende Verbesserung hinsichtlich der typischen Zeit von etwa 2 Minuten für vergleichbares Abtönen mit existierenden Maschinen darstellt.
  • Es ist zu beachten, daß sich die Platte 13 links vom Ausgabegerät 18 erstreckt, wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich. Dies ist vorteilhaft, da eine Bedienungsperson wenigstens zwei große Behälter 20 auf der Oberfläche 14 links neben dem Ausgabegerät 18 abstellen kann, während vom Ausgabegerät Farbstoff in einen anderen Behälter ausgegeben wird. Es ist dann sehr einfach, den ersten Behälter vom Ausgabegerät nach dem vollständigen Ausführen des Ausgabeschrittes wegzuschieben und dann einen anderen Behälter in die Aussparung 28 zu schieben.
  • Alternativ kann eine zweite Bedienungsperson Informationen bezüglich eines zweiten Auftrags eintippen, die im Speicher des Computers 17 gehalten werden. Die zweite Bedienungsperson kann dann die geeigneten Behälter des Grundanstrichmittels auf die Oberfläche 14 links neben dem Ausgabegerät 18 stellen, so daß sie eine Schlange bilden, während ein erster Auftrag ausgeführt wird. Auf diese Weise wird ein verbesserter Auftragsdurchsatz erreicht, der mit existierenden Maschinen nicht erzielt werden kann.
  • Nachdem ein letzter Auftrag ausgeführt worden ist, bewirkt der Computer, daß das Betätigungsglied 46 den Verschluß 45 in die in Fig. 4 gezeigte Position zurückführt, um ein Austrocknen des Farbstoffes in der Düse 37a zu verhindern.
  • Von Zeit zu Zeit ist es notwendig, die Genauigkeit der durch die Düsen 37 ausgegebenen Mengen an Farbstoff zu überprüfen. Hierfür wird die ausgesparte Platte 50 wie in Fig. 4 gezeigt positioniert und die Schale 52 auf die Platte 50 unter die Düsen 37 gestellt. Jedes Ventil 34 wird dann abwechselnd geöffnet. Das erste Ventil erlaubt, eine Menge an Farbstoff in die Schale 52 mittels einer vorbestimmten Anzahl von Pumpenumdrehungen aus zugeben. Das Gewicht des ausgegebenen Farbstoffs wird von dem Lastsensor 48 abgetastet, der ein Signal an den Computer 17 sendet. Daraufhin wird ein Vergleich innerhalb des Computers zwischen dem Gewicht des tatsächlich ausgegebenen Farbstoffs und dem Farbstoffgewicht durchgeführt, das für die gleiche Anzahl von Pumpenumdrehungen geliefert werden sollte, wenn die Maschine korrekt arbeitet. Befindet sich das gemessene Gewicht innerhalb einer gegebenen Toleranzgrenze, ist keine Nachstellung für den Betrieb dieses Ventils erforderlich. Hat jedoch beispielsweise die Düse 37 eine kleine Blockade entwickelt, die in wirksamer Weise die Strömung verringert, gibt der Computer ein Signal an die Bedienungsperson ab, daß eine Wartung erforderlich ist. Jedes Ventil wird abwechselnd geöffnet, um Farbstoff in die Schale auszugeben und der Lastsensor 48 wird jedes Mal genullt. Die verschiedenen Signale vom Lastsensor 48 werden innerhalb des Computers 17 für den Bereich der überprüften Werte verglichen und der Überprüfungsvorgang kann ziemlich schnell ausgeführt werden. Nachdem der Überprüfungsvorgang beendet ist, wird die ausgesparte Platte 50 frei vom Abtönkopf 36 bewegt.
  • Die Mittel können Diagnostiziereinrichtungen umfassen, die irgendwelche Störungen beispielsweise in größeren Komponenten wie Pumpen und Betätigungsgliedern sichtbar machen. Zu diesem Zweck können die Mittel mit einem Modem verbunden sein, das beispielsweise am Ende einer jeden Woche von einer zentralen Wartungsbasis aus überwacht wird, und jedes angezeigte Problem kann aufgezeichnet und Wartungsmannschaften können vor der Besichtigung auf das korrekte Ersatzteil hingewiesen werden.
  • Es ist auch möglich, daß die Software ein Instandhaltungsprogramm enthält, das verschiedene Vorgänge aufzeichnet. Beispielsweise kann es anzeigen, wenn eine spezielle Pumpe 30 ausgetauscht werden muß, da das zu pumpende spezielle Pigment besonders abrasiv ist und bei einer gegebenen Anzahl von Pumpenumdrehungen eine Abnutzung verursachen würde, die ein frühzeitiges Austauschen der Pumpe rechtfertigt. Ein derartiges Instandhaltungsprogramm hilft, die Wartungsmannschaft darauf hinzuweisen, daß innerhalb einer bestimmten Periode eine besondere Pumpe oder andere Komponente ausgetauscht werden muß. Durch eine auf diese Weise durchgeführte Wartungsvoraussage ist es möglich, die Auswechselzeit näher an die Zeit des vorhergesagten Ausfalls zu bringen, statt daß die Komponente lediglich während einer Routineinspektion ausgetauscht wird.
  • Das Gehäuse 10 weist mehrere (nicht dargestellte) entfernbare Platten auf, um einen Zugang zu den verschiedenen Maschinenkomponenten zu ermöglichen.
  • Anstelle der Zuführleitungen 35, die sich durch eine Festlegplatte 41 erstrecken, können die Düsen einstückig mit oder auf einer Platte befestigt sein, die die Stelle einer Festlegplatte 41 einnimmt, wobei die verschiedenen Leitungslängen 35 mit dieser verbunden sind. Auf diese Weise kann die Leitung zwischen den Ventilen 34 und dem Ausgabekopf 36 auf einfache Weise ohne Einbeziehung der Düsen ersetzt werden.
  • Es ist möglich, daß die Schüttelvorrichtung 24 als Einheit ausgebildet ist, die vom Rest der Mittel getrennt ist und in unmittelbarer Nachbarschaft zu diesen in der in Fig. 1 gezeigten Position aufgestellt wird. Auf diese Weise wird keinerlei Vibration von der Schüttelvorrichtung auf den Rest der Mittel zum Einfüllen des Farbstoffs übertragen.

Claims (18)

1. Vorrichtung zum Bereitstellen eines dispergierten fließfähigen Farbstoffs (1) in einer Beschichtungszusammensetzung (2), die in einem mit einem Deckel verschließbaren Behälter (20) enthalten ist, der eine von mehreren alternativen Höhen haben kann, wobei die Vorrichtung ein Farbstoffausgabegerät (18) mit einer Vielzahl von Düsen (37) aufweist, durch die fließfähiger Farbstoff in den Behälter gepumpt werden kann, wenn dieser ohne Deckel ist, und eine Schüttelvorrichtung (24), die seitlich vom Ausgabegerät beabstandet ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich eine feststehende Platte (13) zwischen dem Ausgabegerät und der Schüttelvorrichtung erstreckt, entlang welcher der Behälter vom Ausgabegerät zur Schüttelvorrichtung bewegt werden kann und wobei die Düsen des Ausgabegerätes relativ zur feststehenden Platte angehoben und abgesenkt werden können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgabegerät einen Sensor (53) aufweist, der derart positioniert ist, daß er ein Codemittel (54) erfassen kann, das Informationen trägt, die für den Behälter und/oder die darin enthaltene Beschichtungszusammensetzung relevant sind, wobei das Codemittel am Behälter vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Sensor bereitgestellte Information vom Computer mit der Information verglichen wird, die über die Eingabemittel zur Verfügung gestellt wird, um eine Überprüfung vorzusehen, daß der in Position gebrachte Behälter zur Aufnahme des Farbstoffs das richtige Fassungsvermögen hat und die richtige Grundbeschichtungszusammensetzung enthält.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgabegerät "V"-förmige feststehende Festlegmittel (28) zum Festlegen des Behälters (20) in einer Position aufweist, um den Farbstoff aufzunehmen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen den Armen des "V" der "V"-förmigen Aussparung 27º bis 33º beträgt.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die sich zwischen dem Ausgabegerät und der Schüttelvorrichtung erstreckende Platte in einer Höhe von 890 bis 950 mm oberhalb des untersten Teils des Mittels, das auf einem Boden stehen soll, angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte sich auch hinter dem Ausgabegerät in eine Richtung weg von der Schüttelvorrichtung erstreckt.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ausgabegerät und der Schüttelvorrichtung eine Deckeleinsetzstation (23) vorgesehen ist, an der ein deckelloser Behälter, der auf der Platte abgestützt ist und eine Öffnung hat, über die ein Deckel (21) gelegt wird, den Deckel in die Öffnung eingepreßt bekommen kann.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein "V"-förmiges Festlegmittel, wie in Anspruch 5 oder Anspruch 6 definiert, an der Deckeleinsetzstation vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Farbstoffausgabegerät eine Befeuchtungseinrichtung aufweist, um ein Austrocknen des Farbstoffs in Auslässen (37a) der Düsen zu verhindern, während das Ausgabegerät nicht in Gebrauch ist, wobei die Befeuchtungseinrichtung einen Behälter (43) für Wasser (44a) aufweist, der benachbart zu den Düsenauslässen und mit den Düsen anhebbar und absenkbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserbehälter eine ringförmige Wanne aufweist, die sich unterhalb und um die Düsenauslässe herum erstreckt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Befeuchtungseinrichtung auch ein Verschlußteil (45) aufweist, das zusammen mit dem Wasserbehälter und den Düsen hilft, wenigstens teilweise einen Raum um die Düsenauslässe herum zu umschließen, in welchem Wasserdampf vom Wasserbehälter verdampfen kann, und wobei die Befeuchtungseinrichtung ferner ein Zurückziehungs- und Zurückführungsmittel aufweist, um das Verschlußteil (45) in und aus einer Position zu bewegen, in der es von den Düsen frei ist, so daß ein freier Durchtritt für den Farbstoff von den Düsen zum Behälter ermöglicht wird.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Befeuchtungseinrichtung ferner ein Reservoir (44) für Wasser aufweist, das von der Atmosphäre abgeschlossen, jedoch mit dem Wasserbehälter über ein Rohr (44c) verbunden ist, das sich von einem unteren Bereich des Reservoirs zum Wasserbehälter erstreckt, wodurch der Wasserbehälter mit Wasser aus dem Reservoir in einer gesteuerten Weise infolge der Ausbildung eines Teilvakuums im Reservoir wieder befüllt werden kann, das gelegentlich durch den Eintritt einer Luftblase über das Rohr gemildert wird.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auch eine Deckeleinsetzpresse (56) vorgesehen ist, um einen Deckel (21) in eine Öffnung (21a) innerhalb eines deckellosen Behälters (20) von einer oder mehreren alternativen Höhen einzupressen, wobei die Presse manuell unter Verwendung einer Hand betätigbar ist und daher insbesondere in Mittel zum Bereitstellen von dispergiertem Farbstoff (1) in Beschichtungszusammensetzungen (2) geeignet ist, die im Behälter enthalten sind, wobei die Presse aufweist:
(1) eine Stütze (57, 58 und 59);
(2) ein Deckeleingriffsmittel (65) zum Aufbringen von Druck auf den Deckel, um diesen in die Öffnung einzupressen;
(3) einen Haupthebel (60), auf dem das Deckeleingriffsmittel (65) befestigt ist, wobei der Haupthebel nahe und um eine im wesentlichen horizontale Achse auf der Stütze schwenkbar befestigt ist;
(4) einen sich nach oben erstreckenden Betätigungshebel (66), der um eine im wesentlichen horizontale Achse auf dem Haupthebel an einem Punkt zwischen den Befestigungen des Haupthebels und des Deckeleingriffsmittels schwenkbar befestigt ist;
(5) eine Verlängerung des Betätigungshebels (72) über seine Befestigung hinaus, wobei diese Verlängerung relativ zum Betätigungshebel kurz ist und
(6) mehrere alternative Reaktionsflächen (69, 70, 71) für den Eingriff mit der kurzen Verlängerung, die übereinander angeordnet sind und alle relativ zur Befestigung des Haupthebels festgelegt sind
und wobei die Drehung des Betätigungshebels in einer Richtung, kombiniert mit der Drehung des Haupthebels, die Verlängerung des Betätigungshebels in und außer Eingriff mit irgendeiner der alternativen Reaktionsflächen bringen kann, und die Drehung des Betätigungshebels in die entgegengesetzte Richtung die Verlängerung in Eingriff mit einer Reaktionsfläche bringt und das Deckeleingriffsmittel nach unten drängt.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, wobei die Länge der Verlängerung für den Betätigungshebel 5 bis 30% der Länge des Restes des Betätigungshebels beträgt.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder Anspruch 15, wobei sich die Verlängerung für den Betätigungshebel in einer Richtung erstreckt, die schräg zum Rest des Betätigungshebels verläuft.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, wobei der Abstand von der Befestigung (73) für den Betätigungshebel zum nahen Ende (60a) des Haupthebels wenigstens zweimal so groß ist wie der Abstand von der Befestigung (73) zum entfernten Ende (60b)
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 17, wobei die Verlängerung für den Betätigungshebel in Eingriff mit der einen oder anderen Reaktionsfläche vorgespannt ist.
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