DE69320237T2 - Behälter für Platte - Google Patents
Behälter für PlatteInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Hülle (Gehäuse) für eine Mini-Disk-Kassette, in welcher die Kassette für den Einzelhandel verpackt werden kann und/oder durch den Verbraucher aufbewahrt werden kann.
- Wie in Fig. 12 gezeigt ist, werden herkömmliche Aufbewahrungsbehälter für eine Standard-Compact-Disk 12 oder dgl. oft als "Schmucksteinboxen" ("jewel boxes") bezeichnet. Die Schmucksteinbox besteht üblicherweise aus einem transparenten Kunststoff und besitzt eine rechteckige Form. Viele derartiger Schmucksteinboxen enthalten drei unterschiedliche Komponenten: eine rechteckige Basisschale 50', einen entsprechenden rechtekkigen Deckel 30' und eine Befestigungsnabe (nicht gezeigt). Üblicherweise ist die Basisschale und der Deckel an den Basisekken drehbar miteinander verbunden, so daß sie eine enge schalenförmige Hülle bilden, wobei die Befestigungsnabe in die Basisschale eingeführt ist.
- Der Deckel der Schmucksteinbox kann Innenwände besitzen, die der Gesamthöhe des Behälters entsprechen. Diese Wände können mehrere nach innen ragende Ansätze besitzen, die dazu verwendet werden, ein Reklameheftchen oder ein anderes Identifikationsmaterial 26' an einer Position zu halten, wo dies durch den Deckel hindurch betrachtet werden kann. Wenn dies lagerichtig unter den Ansätzen angeordnet ist, bedecken diese Artikel üblicherweise die Platte und wirken wie eine Kopfansichtsdarstellung.
- Die Basisschale der typischen bekannten Schmucksteinbox ist so festgelegt, daß sie etwas größer ist als eine typische Compact Disk bezüglich aller Abmessungen. Bei einer bestimmten Schmucksteinbox ragen mehrere Ansätze von den Innenwänden der Basisschale. Die Befestigungsnabe ist lagerichtig auf dem Kopf dieser Ansätze eingeführt, und es kann eine Werbekarte mit dem Gesicht nach unten auf der Innenfläche der Basisschale unter den Ansätzen angeordnet werden. Das Anbringen der Befestigungsnabe über der Karte erlaubt es dem Benutzer, schnell den Inhalt der Schmucksteinbox sowohl vom Boden als auch vom Kopf der Verpackung her zu erkennen. Die Innenfläche der Basisschale kann außerdem gebogene Rippen enthalten, die sich nach oben ausdehnen und die Platte in einer Weise umgeben, daß verhindert wird, daß der Deckel die Platte berührt. Jedoch macht es die Anordnung der Rippen dann unmöglich, die Platte zu schützen, wenn ein Deckel als Folge einer gewaltsamen Einwirkung bricht.
- Eine übliche Befestigungsnabe für die oben beschriebene Schmucksteinbox ist üblicherweise hohl und besteht aus einer zentralen kreisförmigen Ausnehmung und einer zentralen kreisförmigen Halterung. Die Halterung hält die Platte sicher, wenn die Platte in den Behälter eingeführt ist. Die Ausnehmung erlaubt es, daß die Platte leicht im Behälter aufbewahrt werden kann, und außerdem, daß diese leicht aus dem Behälter entfernt werden kann.
- Auf den Seitenwänden der Basisschale sind üblicherweise kleine Ausschnitte gebildet, und kleine dazu passende Ansätze sind entsprechend auf den Seitenwänden des Deckels gebildet. Die Passung zwischen den Ausschnitten und den Ansätzen bildet im allgemeinen ein ausreichendes Übermaß, um den Behälter in der normalerweise geschlossenen Position zu halten. Das Ende des Deckels erstreckt sich üblicherweise etwas über das Ende der Basis, damit der Deckel mit einer Hand aufgestemmt werden kann, wobei der Behälter mit der anderen Hand gehalten wird.
- Eine weitere bekannte Ausführungsform der Schmucksteinbox für Standard-Compact-Disk enthält nur zwei Komponenten: den Deckel und die Basisschale. In die Basisschale ist die Befestigungsnabe eingespritzt. Damit man entschädigt wird, da man nicht in der Lage ist, eine Reklamekarte in den Innenraum der Basisschale einzufügen, ist die Bodenfläche dieser Basisschale abgesetzt und es ragen mehrere Ansätze unter die Bodenfläche von den Außenwänden der Basisschale. Dieser Aufbau erlaubt es, daß eine Karte auf der Außenseite des Behälters unter der Bodenfläche der Basisschale eingeführt werden kann. Diese Ausführungsform ist weniger kostenintensiv als die übliche Schmucksteinbox, da sie lediglich aus zwei Komponenten besteht und weniger Rohmaterial als die Standard-Schmucksteinbox verwendet, die dreistückig ausgebildet ist. Jedoch sind die automatisierten Montageverfahren, die das Einführen der hinteren Werbekarte auf die Außenfläche der Basisschale umfassen, teuerer und zeitaufwendiger, wenn diese Art von Box verwendet wird. Die erhöhten Herstellungskosten treten daher auf, da die Ansätze und/oder die hervortretenden Seitenwände benachbart zum abgesetzten Boden der Fläche der Basisschale sich oft in den Automaten verfangen. Aus diesem Grund wird das Einführen von Karten und der Platte oft mit der Hand durchgeführt oder es muß eine besondere Wartung für den Automaten durchgeführt werden, um die Produktionslinie und den Lauf aufrechtzuerhalten.
- Bis vor kurzem betrug die Größe der Standard-Compact- Disk nur die Größe einer optischen Platte, die für Audio-Anwendungen verwendet wird. Jedoch neigen heutzutage viele Gesellschaften dazu, eine kleinere Version der Standard-Compact-Disk zu verwenden, die als Mini-Compact-Disk oder Mini-Disk bekannt ist. Diese Mini-Disk ist immer in einer rechteckigen Kunststoffhülle (Kassette) verpackt und kann nicht in einem existierenden Standard-Compact-Disk-Behälter aufbewahrt werden. Es bestand daher die Notwendigkeit nach einem Behälter, in dem eine Mini-Disk-Kassette aufbewahrt und gezeigt werden kann und der außerdem bei im Handel erhältlichen existierenden Audiobandkassetten- und Standard-Compact-Plattengestellen verwendet werden kann.
- Die US-PS 4 993 552 offenbart einen Behälter für eine Mini-Disk-Kassette, wobei der Behälter eine Basisschale, einen Deckel, der an der Basisschale angelenkt ist, und eine Plattenschale umfaßt.
- Erfindungsgemäß wird ein Behälter zum Halten einer rechteckigen Mini-Disk-Kassette bereitgestellt, wobei der Behälter umfaßt:
- eine Basisschale, mit:
- einer Innenbodenfläche,
- einem Paar von Seitenwänden, welches von der Innenseitenbodenfläche nach oben ragt;
- einer Rückwand, die sich von der Innenseitenbodenfläche nach oben ausdehnt, und
- einer Vorderwand, die sich von der Bodeninnenfläche nach oben ausdehnt;
- einen Deckel, mit:
- einer Innenseitenoberfläche, und
- einem Paar von parallelen Seitenwänden, die von der Innenseitenoberfläche nach unten ragen;
- einer Einrichtung, um die Basisschale an dem Deckel über ein Gelenk zu verbinden; und
- eine Plattenschale, um die Kassette aufzunehmen, mit:
- einem Paar von Seitenwänden,
- einer Vorderwand;
- einer Rückwand;
- wobei die Seitenwände, die Vorderwand und die Rückwand eine rechteckig-geformte Öffnung bilden, und
- einem hinteren vorspringenden Rand, der sich von der hinteren Wand nach außen hin ausdehnt;
- gekennzeichnet durch: eine Einrichtung, um die Plattenschale innerhalb der Basisschale zu sichern, wobei die Sicherungseinrichtung umfaßt: einen Ansatz auf zumindest einem Außenbereich der zumindest einen der Plattenschalen-Seitenwände; und eine Vertiefung auf zumindest einem Seitenbereich der zumindest einen der Basisschalen-Seitenwände entsprechend der Form und Lage zum Ansatz in der entsprechenden zumindest einen der Plattenschalen-Seitenwände.
- Bevorzugte Anwendungen dieser Erfindung, die anschließend ausführlich beschrieben werden, stellen einen Behälter für Mini-Disk-Kassetten oder dgl. bereit:
- der bei existierenden, im Handel erhältlichen Audioband-Kassettengestellen verwendet werden kann; der bei existierenden Standard-Compact-Disk-Gestellen verwendet werden kann, der eine Einrichtung besitzt, die umschlossene Platte vom Boden des Behälters aus zu identifizieren; und bei dem die Bodenfläche der Basisschale nicht eine Ausnehmung hat und eine Einrichtung besitzt, um die umschlossene Platte vom Boden des Behälters aus zu identifizieren.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform besteht der Behälter aus drei Hauptkomponenten, nämlich einer Basisschale, einem Deckel und einer Plattenschale. Die Basisschale ist drehbar am Deckel angelenkt, und die Plattenschale ist in die Basisschale eingelegt. Der Behälter hat Abmessungen, bei denen die Breite etwas größer ist als die Breite einer üblichen Mini- Disk-Kassette, und die Länge und die Höhe sind ungefähr gleich einem Kassettengehäuse eines Standard-Audiobandes (richtiger:? Audio-CD). Durch Unterbringung eines Behälters mit der gleichen Länge und Höhe wie bei einem Standard-Audio-Kassettenbandgehäuse kann der Behälter bei schon existierenden Audio-Kassettenbandgestellen (wahrscheinlich: Audio-Kassetten-CD) verwendet werden.
- Der Deckel nach dieser Ausführungsform hat zwei parallele Seitenwände, die die Höhe des Behälters festlegen. Ein oder mehrere Ansätze erstrecken sich nach innen von einem jeden dieser Wände. Die Ansätze werden dazu verwendet, ein dünnes Reklameheftchen oder ein anderes Material an der inneren Oberfläche des Deckels zu sichern. Wenn dieses lagerichtig eingefügt ist, kann das Werbematerial die gesamte Mini-Disk-Kassette von oben her überdecken. Sogar, wenn das Werbematerial nicht im Deckel eingeschlossen ist, wenn die Mini-Disk-Kassette in den Behälter mit dem Etikett nach oben eingefügt ist, kann der Benutzer schnell die umschlossene Mini-Disk über die Ansicht von oben durch den Deckel identifizieren.
- Die Basisschale der obigen Ausführungsform besitzt zumindest zwei parallele Wände. Diese Wände können Ausschnitte entsprechend den Ansätzen in dem Deckel haben, wodurch eine Ausnehmung vorgesehen wird, in welcher die Deckelansätze ruhen können, wenn der Behälter geschlossen ist. Auf zumindest einer der parallelen Seitenwände der Basisschale gibt es zumindest eine kleine Vertiefung, die entsprechend zu einem kleinen Ansatz paßt, der sich von einem Innenbereich einer zumindest einen Seitenwand des Deckels ausdehnt. Die Vertiefung und der dazu passende Ansatz sichern den Behälter im geschlossenen Zustand.
- Auf zumindest einer der parallelen Seitenwände der Basisschale gibt es außerdem zumindest eine kleine Vertiefung, die entsprechend zu einem zumindest kleinem Ansatz paßt, der sich von einem äußeren Bereich einer zumindest einen Seitenwand der Plattenschale ausdehnt. Die Vertiefung und der dazu passende Ansatz sichern die Plattenschale, wenn diese in die Basisschale eingeführt ist.
- Eine innere Vorderwand, die gegenüber dem angelenkten Bereich angeordnet ist, besitzt eine kleine Ausnehmung, so daß sich das vordere Ende des Deckels über diese ausdehnt. Dadurch ist man in der Lage, den Deckel mit einem Finger aufzustemmen, während der Behälter lagerichtig mit der anderen Hand gehalten wird.
- Die Plattenschale nach dieser Ausbildung besitzt eine eingefaßte Mittelöffnung mit einem Boden, der Abmessungen hat, die etwas größer als die Länge und Breite einer Mini-Disk-Kassette sind. Ein abgesetzter Abstandshalter, welcher am Boden in zumindest zwei seiner Ecken befestigt ist, erlaubt es, daß die Platte sicher und komfortabel ruhen kann. Auf zumindest einer Seite der eingefaßten Öffnung ist eine Fingereinführungsausnehmung, die es gestattet, leicht die Mini-Disk-Kassette zu entnehmen. Der hintere Rand der Mittelöffnung wirkt als Auflage für den Deckel, wenn der Behälter geschlossen ist.
- Die Seitenwände der Plattenschale können Ausschnitte haben, die mit den Ausschnitten in der Basisschale fluchten und den Ansätzen im Deckel entsprechen. Dadurch wird eine Ausnehmung gebildet, in welcher die Deckelansätze ruhen können, wenn der Behälter geschlossen ist.
- Werbematerial, welches nach unten gerichtet ist, kann in die Basisschale eingefügt werden, bevor die Plattenschale eingeführt wird, und die Platte kann eingeführt werden, wobei ihr Etikett (Label) nach oben oder unten schaut. Wenn der Behälter geschlossen ist, kann der Verbraucher leicht den Inhalt vom Boden her mittels des Werbematerials identifizieren, und er kann den Inhalt des Behälters von oben her über das zusätzliche Werbematerial identifizieren, welches unter die Ansätze des Deckels oder über die Mini-Disk-Kassettenetiketten eingeführt ist. Außerdem kann der Inhalt des Behälters über ein Verzeichnis oder einen Ansatz identifiziert werden, der in diesen Innenraum der Rückwand eingefügt ist.
- Bei einer zweiten Ausführungsform hat die Plattenschale einen Ansatz, der am Boden der Plattenschale in zumindest zwei ihrer Ecken befestigt ist. Vorzugsweise hat zumindest eine Seitenwand der Mittelöffnung einen kleinen Ausschnitt, der es erlaubt; daß sich die Mittelöffnung verbiegt, so daß, wenn eine Mini-Disk-Kassette in die Plattenschale eingeführt wird, diese sicher lagerichtig gehalten wird. Bei dieser Ausführungsform kann die Mini-Disk-Kassette und das Werbematerial fast in der gleichen Weise wie oben bei der ersten Ausführungsform beschrieben eingeführt werden.
- Bei einer dritten Ausbildung besitzt die Plattenschale nicht-abgesetzte Abstandshalter, die am Boden der Plattenschale an zumindest zwei ihrer Ecken befestigt sind. Diese Ausführungsform kann wieder bei der Mini-Disk-Kassette und dem Werbematerial, wie oben der ersten Ausführungsform beschrieben wurde, verwendet werden. Jedoch ruht bei dieser Ausführungsform die Fläche der Mini-Disk-Kassette auf dem Boden der Plattenschale.
- Bei einer vierten Ausbildung hat die Mittelöffnung der Plattenschale eine Fensteröffnung anstatt eines Bodens. Vorzugsweise hat zumindest eine Ecke der Mittelöffnung eine schmale Ausnehmung, die es den Seitenwänden der Mittelöffnung erlaubt, daß sie sich biegen, so daß die Mini-Disk-Kassette sicher und komfortabel ruhen kann.
- Bei einer ersten Anordnung, die bei der vierten Ausbildung verwendet wird, kann die Mini-Disk-Kassette in die Plattenschale eingeführt werden, wobei ihr Etikett nach unten schaut, und es kann ein Heftchen oder anderes Werbematerial in den Deckel unter den Ansätzen eingeführt werden. Wenn der Behälter geschlossen ist, kann der Benutzer leicht den Inhalt des Behälters von oben her identifizieren, und er kann schnell eine zusätzliche Information auf dem Etikett der Platte vom Boden her erkennen. Bei einer zweiten Anordnung kann die Mini-Disk- Kassette und das Werbematerial wie bei der ersten Ausführungsform eingeführt werden.
- Bei einer fünften Ausbildung hat die Plattenschale, bei der der Boden an ihrer Mittelöffnung befestigt ist, keinen Abstandshalter oder einen Ansatz, der auf ihrer Oberfläche angespritzt ist. Somit verwendet sie lediglich einen Ausschnitt in zumindest einer Seitenwand der Mittelöffnung, um die Mini-Disk- Kassette zu sichern.
- Bei einer sechsten Ausbildung kann der Drei-Komponenten-Behälter, der die Plattenschale mit dem Mittelöffnungsfenster hat, eine Befestigungsnabe haben, die der Zentralöffnung der Platte entspricht, die einstückig mit einer Bodenfläche der Basisschale ausgebildet ist. Die Nabe wird dazu verwendet, um für zusätzliche Sicherheit zu sorgen, daß die Mini-Disk-Kassette sicher im Behälter bleibt. Bei dieser Ausbildung kann die Mini-Disk-Kassette und Werbematerial eingeführt werden und in fast der gleichen Weise wie bei der ersten Anordnung der vierten Ausbildung oder der ersten Ausbildung angewandt werden.
- Bei einer siebten Ausbildung kann der Drei-Komponenten- Behälter, der die Plattenschale hat, bei der ein Boden am Boden der Mittelöffnung befestigt ist, eine Befestigungsnabe haben, die der Mittelöffnung der Mini-Disk-Kassette entspricht, die einstückig mit der Bodenfläche der Plattenschale ausgebildet ist. Die Nabe wird wieder für eine zusätzliche Stabilisierung der Mini-Disk-Kassette innerhalb des Behälters verwendet. Bei dieser Ausführungsform kann die Mini-Disk-Kassette und das Werbematerial eingeführt werden und wie bei der ersten Ausbildung verwendet werden.
- Die Erfindung wird nun durch ein Ausführungsbeispiel mit Hilfe der Zeichnungen beschrieben, in denen:
- Fig. 1 eine perspektivische Explosionsansicht eines offenen Behälters ist, mit einer Plattenschale, die ein Fenster hat, einer Mini-Disk-Kassette und einem Heftchen kurz vor der Einführung;
- Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines offenen Behälters ist, bei dem der Deckel abgetrennt ist, mit einer Plattenschale, einer Mini-Disk-Kassette und einem Heftchen;
- Fig. 3 eine perspektivische Bodenansicht des geschlossenen Behälters mit der Plattenschale und einer Mini-Disk-Kassette ist;
- Fig. 4 eine Querschnitts-Seitenansicht des offenen Behälters längs der Linie 4 in Fig. 1 ist, mit einer Mini-Disk- Kassette kurz vor der Einführung in die Plattenschale, die ein Fenster hat;
- Fig. 5 eine Querschnitts-Seitenansicht des geschlossenen Behälters längs der Linie 5 in Fig. 2 ist, wobei eine Mini- Disk-Kassette und ein Heftchen eingeführt ist;
- Fig. 6 eine perspektivische Explosionsansicht des offenen Behälters ist, mit einer Plattenschale, die einen Boden hat, einer Mini-Disk-Kassette und einem Heftchen kurz vor dem Einführen;
- Fig. 7 eine Querschnitts-Seitenansicht des offenen Behälters längs der Linie 7 von Fig. 6 ist, mit einer Mini-Disk- Kassette kurz vor der Einführung in die Plattenschale, die einen Boden hat;
- Fig. 8 eine Querschnitts-Seitenansicht des offenen Behälters längs der Linie 7 in Fig. 6 ist, mit einer Mini-Disk- Kassette und einem Heftchen, welches in die Plattenschale, die einen Boden hat, eingeführt ist;
- Fig. 9 eine perspektivische Explosionsansicht des offenen Behälters ist, der eine Befestigungsnabe in der Basisschale hat, mit der Plattenschale, die ein Fenster hat, einer Mini- Disk-Kassette und einem Heftchen kurz vor der Einführung;
- Fig. 10 eine perspektivische Kopfansicht der Befestigungsnabe ist;
- Fig. 11 eine perspektivische Explosionsansicht des offenen Behälters ist, mit der Plattenschale, die einen Boden und eine Befestigungsnabe hat, der Mini-Disk-Kassette und einem Heftchen kurz vor der Einführung;
- Fig. 12 eine perspektivische Ansicht einer Standard- Schmucksteinbox ist, wobei der Deckel abgetrennt ist, mit einer Mini-Disk-Kassette und einem Heftchen;
- Fig. 13 eine perspektivische Explosionsansicht des offenen Behälters ist, mit der Plattenschale, die einen Boden mit abgesetzten Abstandshaltern hat, einer Mini-Disk-Kassette und einem Heftchen kurz vor der Einführung;
- Fig. 14 eine Querschnitts-Seitenansicht des offenen Behälters ist, mit einer Mini-Disk-Kassette kurz vor der Einführung in die Plattenschale, die einen Boden mit abgesetzten Abstandshaltern hat;
- Fig. 15 eine Querschnitts-Seitenansicht des geschlossenen Behälters ist, mit einer Mini-Disk-Kassette kurz vor der Einführung in die Plattenschale, die einen Boden mit abgesetzten Abstandshaltern hat;
- Fig. 16 eine perspektivische Ansicht, wobei der Deckel abgetrennt ist, des geschlossenen Behälters mit der Plattenschale ist, die einen Boden mit abgesetzten Abstandshaltern hat, einer Mini-Disk-Kassette und einem Heftchen;
- Fig. 17 eine perspektivische Explosionsansicht des offenen Behälters ist, mit der Plattenschale, die einen Boden mit Ansätzen hat, einer Mini-Disk-Kassette und einem Heftchen kurz vor der Einführung; und
- Fig. 18 eine perspektivische Explosionsansicht des offenen Behälters ist, mit der Plattenschale, die einen Boden mit hinteren Absatzhaltern hat, einer Mini-Disk-Kassette und einem Heftchen kurz vor der Einführung.
- Wie in Fig. 13 bis 18 gezeigt ist, besteht bei einer ersten Ausführungsform der Erfindung ein Aufbewahrungsbehälter 10 aus einem transparenten Kunststoff. Der Behälter 10 besitzt drei Bestandteile, nämlich eine Basisschale 50, einen Deckel 30 und eine Plattenschale (Disk-Schale) 25. Obwohl die Abmessungen des Behälters 10 variieren können, damit dieser an Mini-Disk- Kassetten unterschiedlicher Größe angepaßt werden kann, ist eine bevorzugte Ausführungsform für eine typische Mini-Disk- Kassette 10 bestimmt, in welcher eine optische Platte in einem rechteckigen Gehäuse untergebracht ist. Die Breite des Behälters 10 beträgt ungefähr 91 mm, die Länge beträgt ungefähr 109 mm und die Höhe beträgt ungefähr 15 mm (siehe Fig. 16). Die Breite ist so festgelegt, daß sie etwas größer ist als die Breite einer Mini-Disk-Kassette 13, während die Länge und Höhe es dem Behälter 10 erlauben soll, in schon existierenden Gestellen für Standard-Audioband-Kassetten-Behälter verwendet zu werden. Bei einer anderen Ausführungsform kann die Länge, die Höhe und die Breite des Behälters 10 variierende Abmessungen haben, um den Behälter 10 für schon existierende, im Handel erhältliche Gestelle für Standard-Compact-Disk-Behälter anzupassen.
- Der Deckel 30 besitzt zwei Seitenwände 34, die sich senkrecht von einer Oberseite 32 ausdehnen. Von jeder Seitenwand 34 ragen ein oder mehrere Seitenansätze 36 nach innen. Die Seitenansätze 36 sind in einem ausreichenden Abstand von der Oberseite angeordnet, um das Einführen eines Heftchens oder einer Karte 26 zwischen den Seitenansätzen und der Oberfläche zu ermöglichen. Ein kleiner Ausschnitt 33 ist in der Mitte von zumindest der einen Seitenwand 34 gebildet, jedoch vorzugsweise von beiden zwischen den Seitenansätzen 36 und der Oberfläche 32. Die Ausschnitte 33 verbessern den Wirkungsgrad beim Spritzverfahren und dienen außerdem für andere Zwecke.
- Ein Heftchen oder eine Karte 26, deren Schriftseite 28 der Oberseite 32 des Deckels (siehe Fig. 16) gegenüberliegt, kann in den Deckel 30 am offenen vorderen Ende 44 des Deckels 30 eingeführt werden und unter die Ansätze 36 gleiten, bis sie an einer Rückwand 42 des Deckels 30 ruht. Kleine vordere Ansätze 46 ragen nach oben von einem Bereich der Innenfläche des Deckels 30 benachbart zum offenen vorderen Ende 44 des Deckels 30, um das Heftchen oder die Karte 26 lagerichtig zu halten, wenn diese an der Rückwand 42 ruht.
- Außerdem haben zumindest eine Seitenwand 34, vorzugsweise beide, einen Fangansatz 48, der sich nach innen ausdehnt. Ein jedes hinteres Ende 31 der beiden Deckelseitenwände 34 hat einen Drehansatz 40, der sich nach innen erstreckt.
- Die Basisschale 50 besitzt einen Boden 52, zwei Seitenwände 80, eine Vorderwand 78 und eine Rückwand 71. Jede Seitenwand 80 hat eine Aussparung 82, die lagerichtig der Position der Ansätze 36 des Deckels 30 entsprechen. Zumindest jede Seitenwand 80, vorzugsweise beide, hat eine Fangvertiefung 90, die jeweils zum Fangansatz 48 paßt, der sich vom Deckel 30 ausdehnt. Zumindest eine Seitenwand 80, vorzugsweise beide, haben eine Plattenschalen-Fangvertiefung 88 auf beiden Seiten der Seitenwand-Aussparung 82. Jede hintere Seitenwand 75 der Schale hat eine Drehvertiefung oder Loch 49, die dem Drehansatz 40 auf dem Deckel 30 entspricht. Die Außenfläche der Vorderwand 78 besitzt einen leicht ausgebuchteten Bereich 53, vorzugsweise in seiner Mitte, der als Fingergriff verwendet werden kann, wenn der Behälter 10 geöffnet wird.
- Die Plattenschale 25 besitzt eine Rückwand 69, eine Vorderwand 77 und eine eingefaßte Mittelöffnung 85, die Abmessungen hat, die etwas größer sind als die Länge und die Breite einer Mini-Disk-Kassette 13. Die eingefaßte Mittelöffnung 85 besitzt einen hinteren Rand 37, zwei Seitenränder 38, einen vorderen Rand 39 und einen Boden 45, der an den Bodenrändern der Ränder 37, 38 und 39 befestigt ist. An zumindest zwei Ecken des Bodens 45, vorzugsweise an allen vier Ecken sind abgesetzte Abstandshalter 100 angeordnet, die aus der Oberfläche des Bodens 45 herausragen. Jeder Abstandshalter 100 hat einen Rücken, der so ausgebildet ist, daß er in etwa entsprechende Ecken einer Mini-Disk-Kassette 13 umgibt. Jeder Abstandshalter 100 kann außerdem eine Stufe 102 haben, welche die Ecken der Mini-Disk- Kassette 13 in einer Position beabstandet vom Boden 45 lagert und es dem Benutzer erlaubt, leicht die Spitze seines Fingers unter die Mini-Disk-Kassette 13 gleiten zu lassen, um deren Entnahme aus dem Behälter 10 zu erleichtern. Vorzugsweise erstreckt sich der Rücken 101 eines jeden Abstandshalters 100 ungefähr um 3,2 mm (1/8 eines Inch) über dem Boden 45, und die Stufe 102 eines jeden Abstandshalters 100 dehnt um ungefähr 1,6 mm (1/16 eines Inch) über dem Boden 45 aus. Diese Höhen können jedoch variieren.
- Ein jeder Seitenrand 38 hat eine Ausnehmung 83 auf seiner Außenseite, die lagerichtig den Aussparungen 82 der Basisschale und den Ansätzen 36 des Deckels entsprechen. Zumindest ein Seitenrand 38, vorzugsweise jedoch beide, hat eine Fingereinführung 81, die auf seiner Innenseite gebildet ist, die vorzugsweise zwischen den Ecken der Mittelöffnung 85 liegt. Die Außenseite jedes Seitenrands 38 besitzt außerdem Fangansätze 86, die auf beiden Seiten der Seitenwandausnehmungen 83 angeordnet sind, die den Fangvertiefungen 88 der Basisschale 50 entsprechen.
- An die Oberseite der Rückwand 69 der Plattenschale 25 ist ein hinterer vorspringender Rand 87 angespritzt, der sich über den Drehbereich der Basisschale 50 erstreckt. Der hintere vorspringende Rand 87 ist durch zumindest eine, vorzugsweise drei Rippen 35 (siehe Fig. 3) gelagert. Am Boden der Rückwand und am Kopf des hinteren Randes 37 ist ein hinteres Deckellager 41 angespritzt, welches als Auflage für die Rückwand 42 des Deckels dient, wenn der Behälter 10 geschlossen ist.
- Die Basisschale 50 und der Deckel 30 sind dadurch miteinander befestigt, daß die Drehansätze 40 auf dem Deckel 30 in die Drehvertiefungen 49 in der Basisschale eingreifen. Die Vorderwand 78 der Basisschale ist leicht abgesetzt, so daß das vordere Ende 44 des Deckels sich über diese erstreckt, damit der Deckel 30 mit einem Finger hochgestemmt werden kann, während der Behälter 10 mit der anderen Hand gehalten wird. Der leicht ausgebuchtete Bereich 53 auf der Außenseite der Vorderwand 78 der Basisschale kann als Fingergriff verwendet werden. Der Deckel 30 dreht um eine Achse, die durch die Länge der Rückwand 71 horizontal zentriert ist.
- Die Plattenschale 25 ist an der Basisschale 50 dadurch befestigt, daß die Plattenschalen-Fangansätze 86 in die Plattenschalen-Fangvertiefungen 88 eingeführt werden. Wenn die Plattenschale 25 eingeführt ist, ruht ihre Vorderwand 77 fluchtend an der Vorderwand 78 der Basisschale, und die Außenseite eines jeden Plattenschalen-Seitenrands 38 ruht fluchtend an der Innenseite einer jeder Basisschalen-Seitenwand 80. Der vorspringende Rand 87 der Plattenschale ruht auf der Oberseite der Rückwand 71 der Basisschale.
- Wie in Fig. 15 gezeigt ist, kann Werbematerial 27, welches nach unten schaut, unter die Plattenschale 25 eingeführt werden. Eine Mini-Disk-Kassette 13 kann im Behälter 10 in der Mittelöffnung 85 der Plattenschale angeordnet sein, und ein Heftchen oder eine Karte 26 kann sicher unter den Deckel 30 eingeführt werden. Die Mini-Disk-Kassette 13 kann in die Plattenschale 25 eingeführt werden, wobei ihre nicht-etikettierte Seite 19 oder ihre etikettierte Seite 17 dem Deckel 30 zugewandt ist.
- Wie in Fig. 14 gezeigt ist, ruhen die Ecken der Mini- Disk-Kassette 13 auf den Stufen 102 der Abstandshalter 100. Das Werbematerial 27 kann so gebogen werden, daß es an der Innenseite der Vorderwand 78 ruht, so daß die Information oder die Schrift angezeigt werden kann.
- Wie in Fig. 16 gezeigt ist, kann das Heftchen oder die Karte 26 schnell über die transparente Oberfläche 32 des Dekkels betrachtet werden. Obwohl es nicht gezeigt ist, kann die Rückwand 71 dazu verwendet werden, eine Information oder eine Graphik anzuzeigen, indem ein Verzeichnis oder eine Nase an der Innenseite der Rückwand 71 angeordnet ist.
- Bei einer zweiten Ausbildung haben, wie in Fig. 17 gezeigt ist, zumindest zwei Ecken des Bodens 45, vorzugsweise alle vier Ecken eine Stufe 102, die auf seiner Oberfläche angeordnet ist. Vorzugsweise hat zumindest ein Seitenrand 38 einen kleinen Ausschnitt 47, der es der Plattenschale 45 erlaubt, flexibler beim Befestigen der Mini-Disk-Kassette 13 zu sein. Der hintere Rand 37 und der vordere Rand 38 können ebenfalls Ausschnitte 47 haben.
- Bei einer dritten Ausbildung haben, wie in Fig. 18 gezeigt ist, zumindest zwei Ecken des Bodens 45 einen Abstandshalterrücken 101, der auf seiner Oberfläche angeordnet ist. Wie bei der ersten Ausbildung umgibt jeder Abstandshalterrücken 101 im wesentlichen die Ecken der Mini-Disk-Kassette 13. Bei dieser Ausbildung jedoch ruht die Bodenfläche der Mini-Disk-Kassette 13 fluchtend auf dem Boden 45 der Plattenschale 25.
- Bei einer vierten Ausbildung kann, wie in Fig. 1 gezeigt ist, die eingefaßte Mittelöffnung 85 der Plattenschale 24 ohne einen Boden 45 verwendet werden. Die Ränder 37, 38 und 39 sind flexibel und treffen sich bei Eckenausschnitten 43, um eine Fensteröffnung zu bilden.
- Wie in Fig. 2 gezeigt ist, kann eine Mini-Disk-Kassette 13 im Behälter 10 in der Mittelöffnung 85 der Plattenschale 24 angeordnet werden. Ein Heftchen oder eine Karte 26 oder eine Etikettenseite 17 der Nini-Disk-Kassette 13 kann schnell durch die Oberseite 32 des transparenten Deckels betrachtet werden. Wenn jedoch, wie in Fig. 3 gezeigt ist, kein Werbematerial 27 unter die Plattenschale 24 eingeführt wird, kann die Etikettenseite 17 der Mini-Disk-Kassette 13 so eingeführt werden, daß diese nach unten schaut. Dies gestattet es dem Benutzer, das Etikett 17 der Mini-Disk-Kassette durch die transparente Bodenfläche 52 der Basisschale zu betrachten.
- Wie man am besten in Fig. 2 bis 5 erkennt, biegt sich, wenn die Mini-Disk-Kassette 13 eingeführt wird, der Boden der flexiblen Ränder 37, 38 und 39 nach außen, um die Mini-Disk- Kassette 13 zu umgeben und zu sichern. Wenn der Behälter 10 geschlossen ist, ruht die Rückwand 42 des Deckels über dem hinteren Deckellager 41 der Plattenschale.
- Bei einer fünften Ausbildung ist, wie in Fig. 6 gezeigt ist, die Plattenschale 25 in etwa ähnlich der in Fig. 1 gezeigten Plattenschale 24. Diese Plattenschale 25 hat jedoch einen Boden 45, der am Boden der Mittelöffnung 85 befestigt ist. Der hintere Rand 37, die beiden Seitenränder 38, der vordere Rand 39 und die Fingereinführungen 81 besitzen starre Bodenbereiche, um den Boden 45 zu lagern. Anstelle der Eckenausschnitte 43 (siehe Fig. 1) besitzt diese Plattenschale 25 zumindest einen Seitenausschnitt 47, vorzugsweise zwei, der auf der Innenseite der Seitenrippen 38 auf jeder Seite der Fingereinführungen 81 und auf der Innenseite des hinteren Randes 37 und des vorderen Randes 39 angeordnet ist. Wie in Fig. 7 und 8 gezeigt ist, umgeben, wenn die Mini-Disk-Kassette 13 eingeführt wird, die Ränder 37, 38 und 39 die Mini-Disk-Kassette 13, um sicherzustellen, daß diese komfortabel und sicher ruht.
- Bei einer sechsten Ausbildung kann, wie in Fig. 9 gezeigt ist, der Deckel 30, die Plattenschale 24 mit der Mittelöffnung 85 in Verbindung mit einer Basisschale 50 verwendet werden, die eine kreisförmige Befestigungsnabe 54 hat, die einstückig mit dem Boden 52 ausgebildet ist. Die Mini-Disk-Kassette 13 kann über ihr Mittelloch 15 auf dem Kopf der Befestigungsnabe 54 befestigt werden. Wie in Fig. 10 gezeigt ist, besitzt die Befestigungsnabe 54 ein nach oben stehendes, kreisförmiges Befestigungselement 56 und nach oben stehende Finger 58. Die Befestigungsnabe 54 liefert eine zusätzliche Sicherheit, daß die Mini-Disk-Kassette 13 sicher im Behälter 10 verbleibt.
- Bei einer siebten Ausbildung kann, wie in Fig. 11 gezeigt ist, die Plattenschale mit einem Boden 45 eine kreisförmige Befestigungsnabe 54 haben, die einstückig mit der Mitte des Bodens 45 ausgebildet ist. Die Befestigungsnabe 54 stellt wiederum sicher, daß die Mini-Disk-Kassette 13 sicher im Behälter 10 verbleibt.
- Bei einer weiteren Ausführungsform, wie in Fig. 12 gezeigt ist, besteht der Behälter 10 aus zwei Hauptkomponenten, nämlich einer Basisschale 50 und einem Deckel 30. Die Basisschale 50, der Deckel 30 und die Abmessungen des Behälters 10 bei dieser Ausführungsform sind in etwa die gleichen wie bei der Basisschale 50, dem Deckel 30 und den Abmessungen bei der vierten Ausbildungsform (siehe Fig. 1).
- Die Basisschale 50 besitzt vier flexible nach oben stehende Ränder 65, die einstückig mit ihrer Bodenfläche 52 ausgebildet sind. Die nach oben stehenden Ränder 65 ragen nach oben und umgeben in etwa die Mini-Disk-Kassette 13, damit diese komfortabel und sicher ruht. Die anderen Lagen der Ränder können im Augenblick dazu verwendet werden, daß ihr optimaler Abstand zwischen jeden Paar von parallel gegenüberliegenden Rändern wahrscheinlich 0,2 mm geringer ist als die Länge und Breite der Mini-Disk-Kassette 13. Wenn die Mini-Disk-Kassette 13 eingeführt wird, biegen sich die Ränder nach außen und bilden ein ausreichendes Übermaß, daß die Mini-Disk-Kassette 13 komfortabel und sicher ruhen kann. Die Rückwand 70 der Basisschale besteht aus einer inneren Rückwand 73, einer äußeren Rückwand 74 und einer oberen Rückwand 72. Im Gegensatz zur Basisschale 50 der bevorzugten Ausführungsform hat diese Basisschale 50 keine Plattenschalen-Fangvertiefungen 88 in den Seitenwänden 82, wie in Fig. 1 gezeigt ist.
- Wenn der Behälter 10 geschlossen ist, wie in Fig. 13 gezeigt ist, kann eine Mini-Disk-Kassette 13 im Behälter 10 innerhalb der nach oben stehenden Ränder 65 der Basisschale 50 untergebracht werden. Wie bei der bevorzugten Ausführungsform liegt ein Heftchen oder eine Karte 26 unter dem Deckel 30, und die Mini-Disk-Kassette 13 wird in die Basisschale 50 eingeführt, wobei die nicht-etikettierte Seite 19 dem Deckel 30 zugewandt ist. Das Heftchen oder die Karte 26 kann leicht durch die transparente Abdeckung 32 des Deckels betrachtet werden. Wie in Fig. 14 gezeigt ist, kann die Etikettenseite der Mini- Disk-Kassette 17 durch die transparente Bodenfläche 52 der Basisschale beobachtet werden.
- Wie am besten in Fig. 13 bis 16 gezeigt ist, umgeben die nach oben stehenden Ränder 65 in etwa die Mini-Disk-Kassette 13, um diese zu sichern. Wenn der Behälter 10 geschlossen ist, ruht die Rückwand 42 des Deckels auf der Oberseite des Randes 65 am nächsten zur inneren Rückwand 73 der Basisschale.
Claims (13)
1. Behälter zum Halten einer rechteckigen Mini-Disk-
Kassette (13), wobei der Behälter umfaßt:
eine Basisschale (50), mit:
einer Innenbodenfläche (52),
einem Paar von Seitenwänden (80), welches von
der Innenseitenbodenfläche (52) nach oben ragt;
einer Rückwand (71), die sich von der
Innenseitenbodenfläche (52) nach oben ausdehnt,
und
einer Vorderwand (78), die sich von der
Bodeninnenfläche (52) nach oben ausdehnt;
einen Deckel (30), mit:
einer Innenseitenoberfläche (32), und
einem Paar von parallelen Seitenwänden (34),
die von der Innenseitenoberfläche (32) nach
unten ragen;
einer Einrichtung (40, 49), um die Basisschale
(50) an dem Deckel (30) über ein Gelenk zu
verbinden; und
eine Plattenschale (25), um die Kassette (13)
aufzunehmen, mit:
einem Paar von Seitenwänden (38),
einer Vorderwand (39);
einer Rückwand (37);
wobei die Seitenwände (38), die Vorderwand (39)
und die Rückwand (37) eine rechteckig-geformte
Öffnung (85) bilden, und
einem hinteren vorspringenden Rand (87), der
sich von der hinteren Wand (37) nach außen hin
ausdehnt;
gekennzeichnet durch:
eine Einrichtung (86, 88), um die Plattenschale (25)
innerhalb der Basisschale zu sichern, wobei die
Sicherungseinrichtung (86, 88) umfaßt: einen Ansatz (86) auf zumindest einem
Außenbereich der zumindest einen der Plattenschalen-Seitenwände
(38); und eine Vertiefung (88) auf zumindest einem
Seitenbereich der zumindest einen der Basisschalen-Seitenwände (88)
entsprechend der Form und Lage zum Ansatz (86) in der
entsprechenden zumindest einen der Plattenschalen-Seitenwände (38).
2. Behälter nach Anspruch 11 wobei die
Verbindungseinrichtung (40, 49) zum Verbinden der Basisschale (50) mit dem
Deckel (30) umfaßt:
eine Vertiefung (49) in einem hinteren Außenbereich der
Basisschalen-Seitenwände (80);
einen Ansatz (40) auf einem hinteren Innenbereich (75)
einer jeden der Deckelseitenwände (34) entsprechend der Form
und Lage der Vertiefung (49) in der entsprechenden
Basisschalen-Seitenwand (80); und
wobei der Ansatz (40) passend in die Vertiefung (49)
eingreift.
3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, wobei die
Deckelseitenwände (34) einen sich nach innen ausdehnenden ergänzenden
Ansatz (36) entsprechend der Basisschalen-Seitenwandvertiefung
(82) und der Plattenschalen-Seitenwandvertiefung (81)
aufweisen.
4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die
Seitenwände (34) des Deckels (30) von der Innenoberfläche (32)
sich etwas länger als die Seitenwände (80) der Basisschale (50)
von der Innenbodenfläche (52) ausdehnen.
5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei ein
Innenseitenteil von zumindest einer Plattenschalen-Seitenwand
(38) zumindest einen vertieften Bereich (81) aufweist.
6. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die
Seitenwände (38), die Vorderwand (39) und die Rückwand (37) der
Plattenschale (25) so angeordnet sind, daß sie ein Fenster (85)
bilden.
7. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei ein Boden (45), der eine Innenoberfläche hat, einstückig
mit dem Boden der Seitenwände (38), der Vorderwand (39) und der
Rückwand (37) der gebildeten rechteckigen Öffnung (85) der
Plattenschale (25) ausgebildet ist.
8. Behälter nach Anspruch 7, wobei eine
Plattenbefestigungsnabe (54) einstückig mit der Oberfläche des Bodens (45)
der Plattenschale (25) ausgebildet ist.
9. Behälter nach Anspruch 7 oder 8, wobei eine Stufe
(102) einstückig mit der Oberfläche des Bodens (45) der
Plattenschale (25) in zumindest zwei Ecken gebildet ist.
10. Behälter nach Anspruch 7 oder 8, wobei ein
eckenförmiges Abstandselement (101), welches eine Innenfläche hat,
einstückig mit der Oberfläche des Bodens (45) der Plattenschale
(25) in zumindest zwei Ecken einstückig ausgebildet ist.
11. Behälter nach Anspruch 10, wobei eine Stufe (102)
mit der Innenfläche des Abstandselements (101) einstückig
ausgebildet ist.
12. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei
eine Plattenbefestigungsnabe (54) mit der Innenbodenfläche (52)
der Basisschale (50) einstückig ausgebildet ist.
13. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei ein ausgebuchteter Bereich (53) auf einem Außenbereich
der Vorderwand (78) der Basisschale (50) gebildet ist.
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