DE69325885T2 - Zigarettenherstellungsmaschine - Google Patents
ZigarettenherstellungsmaschineInfo
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- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/14—Machines of the continuous-rod type
- A24C5/18—Forming the rod
- A24C5/1864—Conditioning means, e.g. drying
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- Manufacture Of Tobacco Products (AREA)
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
- Formation And Processing Of Food Products (AREA)
- Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)
- Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)
Description
- Diese Erfindung betrifft das Verarbeiten von Zigarettentabak und insbesondere das Herstellen von Zigaretten mit verringerter Packungsdichte ohne einen signifikanten Verlust an Festigkeit.
- Bei der Herstellung von Zigaretten werden normalerweise pneumatische Fördersysteme verwendet, um den Schnittabakfüller zur Zigarettenherstellungsvorrichtung zu fördern. Eine Luftschleuse am Eingang zur Zigarettenherstellungsvorrichtung wird verwendet, um den Tabak vom Blasluftstrom zu trennen, wobei der Tabak aus der Luftschleuse in einen Trichter fällt. Der Trichter ist mit einer Einrichtung ausgerüstet, um einen gleichförmigen Tabakstrom zu bilden, den Massentabak aufzumachen und einzelne Fasern zu erzeugen und um Fremdteile und Stiele zu entfernen. Im allgemeinen wird der Tabak in kleinen Portionen einem Reservoir zugeführt, aus dem ein Steilförderband, das mit Nadeln oder Dornen bewehrt ist, den Tabak kontinuierlich einer Masserutsche zuführt. Ein Niveausensor zusammen mit einer Geschwindigkeitssteuerung des Steilförderbandes hält das Niveau im Trichter konstant. Am stromabwärts gelegenen Ende der Rutsche befindet sich eine Abführrolle, die mit Nadeln bewehrt ist. Diese Rolle oder Kardentrommel nimmt den Tabak mit einer gleichförmigen Geschwindigkeit auf, wodurch ein kontinuierlicher Tabakstrom erzeugt wird. Eine sich verhältnismäßig schnell drehende Pickerrolle kämmt dann den Tabak aus der Kardentrommel und schleudert ihn in ein sich schnell bewegendes Luftstromband nach vorne. Dies führt im wesentlichen zu einer wünschenswerten Verteilung von einzelnen Tabakpartikeln, die für die anschließende Abtrennung von Worfelmaterial (im allgemeinen Adern und Stiele des Tabakblattes) und für die Bildung eines verhältnismäßig gleichförmigen Tabakstrangs erforderlich sind. In einigen Maschinen unterstützt ein Drehkollektorrohr die Aufwärtsbeschleunigung der Fasern. Während dieses Transportverfahrens und Abtrennverfahrens für schwere Partikel findet etwas Qualitätsminderung der Tabakpartikel statt, was zu einem Verlust in der Qualität von resultierenden Zigaretten führt. Der Tabakstrang wird von einem engen durchlöcherten Förderband von etwa acht bis zehn Millimetern Breite gebildet, das sich unter rechtem Winkel zur Richtung der pneumatischen Förderung schnell bewegt. Die Qualitätsminderung in Zigarettenherstellungsmaschinen findet hauptsächlich in der Elevator-Fördereinrichtung, den Kardentrommeln und Picker-Worfelmaterial-Anordnungen statt.
- Man nimmt im allgemeinen an, daß Zigaretteneigenschaften, die durch den Tabak beeinflußt werden, einschließen: (a) Raucharoma, (b) Auftreten von Fleckenbildung, (c) Festigkeit des Tabakstrangs, (d) Zusammenfallen während des Rauchens, (e) Zupffestigkeit und (f) Ausmaß eines Endabfallprodukts. Die Eigenschaften oder Merkmale (c) bis (f) sind rein physikalisch und können normalerweise mit einem hohen Grad an Zuverlässigkeit durch vier Eigenschaften des Tabakstrangs vorhergesagt werden. Diese Eigenschaften sind (i) Tabakpackungsdichte, (ii) Mischungsfüllvermögen, (iii) Niveau und Art von Zusatzverfüllstoffen und (iv) Partikelgrößenverteilung.
- Die Brüchigkeit von Zigaretten ist eng mit der Packungsdichte des Tabaks und der Partikelgröße verknüpft. Eine Verringerung der Packungsdichte unter Verwendung gegenwärtiger Herstellungsverfahren ist nicht zufriedenstellend erzielt worden, da die resultierenden Zigaretten die Neigung aufweisen, zu brüchig zu sein, was zu signifikanten Handhabungsverlusten führt. Weiter liegt die Tabakpartikelgröße, die man normalerweise bei durch gegenwärtige Herstellungsverfahren erzeugten Zigaretten findet, im allgemeinen deutlich unter derjenigen, die Zigaretten von bester Qualität zur Folge haben würde. Es gibt dafür mehrere Gründe, einschließlich (α) der Größe des gedroschenen Blättchens, (β) des primären Verarbeitens, (γ) der Handhabung des geschnittenen Füllers und (δ) der Qualitätsminderung von Tabakpartikeln in der Zigarettenherstellungsmaschine.
- Die DE-C-90 34 36 offenbart einen Trockner für Schnittabak, bei dem verhältnismäßig warme Luft durch eine Schicht von Tabak auf einem Förderband geblasen wird.
- Die DE-A-22 11 520 offenbart eine Vorrichtung zum Vorbereiten von Tabak, umfassend eine Tabakzuführung, die eine Kardentrommel einschließt, eine Fördereinrichtung zum Fördern der separierten Tabakfasern zu einer Tabakstrangbildungseinrichtung und eine Wärmequelle zum Erwärmen der separierten Tabakfasern vor der Fördereinrichtung.
- Es ist erwünscht gewesen, eine Verbesserung beim Zigarettenherstellungsverfahren bereitzustellen, um die Tabakqualitätsminderung zu verringern. Es ist ebenfalls erwünscht gewesen, ein Zigarettenherstellungsverfahren bereitzustellen, das zu Zigaretten mit verringerter Packungsdichte ohne signifikanten Verlust an Festigkeit führt.
- Gemäß dieser Erfindung wird eine Vorrichtung zum Vorbereiten von Tabak bereitgestellt, umfassend eine Einrichtung zum Zuführen von Tabak, eine Einrichtung zum Separieren von zugeführtem Tabak in Fasern, eine Einrichtung zum Fördern der separierten Tabakfasern zu einer Tabakstrangbildungseinrichtung und eine Wärmequelle zum Erwärmen der separierten Tabakfasern vor der Fördereinrichtung, die die separierten Tabakfasern zur Strangbildungseinrichtung fördert, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung weiter umfaßt: eine Flotationskammer in Fluidverbindung mit der Zufuhreinrichtung und der Fördereinrichtung, eine Einrichtung zum Abtrennen von unerwünschten Bestandteilen aus den separierten Tabakfasern in der Flotationskammer, bevor die unerwünschten Bestandteile zur Strangbildungseinrichtung gefördert werden, sowie eine erste Leitung, um Luft von der Wärmequelle zur Flotationskammer zu leiten, um Tabakfasern darin zu erwärmen.
- Auch wird gemäß dieser Erfindung ein Verfahren zum Vorbereiten von Tabak bereitgestellt, umfassend die Schritte: Liefern eines Nachschubs von Tabakfasern mit einem Feuchtigkeitsgehalt, der größer ist als etwa 12,4%, zu einem Luftkamin, pneumatisches Fördern des Nachschubs von Tabakfasern zu einer Tabakstrangbildungseinrichtung durch Blasluft und Erwärmen der Tabakfasern im Luftkamin vor der Ankunft an der Tabakstrangbildungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Tabakfasern im Luftkamin auf eine Temperatur erwärmt werden, die größer ist als etwa 35ºC.
- Gemäß einem Aspekt der Erfindung werden Partikel von Tabakfüller mit einem Feuchtigkeitsgehalt von zwischen 13,5 Gew.-% und 17 Gew.-% erwärmt, indem man sie einer Erwärmungseinrichtung mit einer Temperatur von zwischen 35º und 60ºCelsius aussetzt, bevor sie in Tabakstränge gebildet werden. Vorzugsweise wird ein Temperaturbereich von zwischen 43º und 52ºCelsius verwendet. Die Erwärmungseinrichtung kann ausgewählt werden aus: Infrarotstrahlungsquellen, Heißwasserummantelungen; Heizschlangen, Mikrowellenstrahlungsquellen oder Luft, die durch irgendeines oder mehrere der vorhergehenden erwärmt ist. Das Erwärmungsverfahren kann während der Beschleunigung der Tabakfüllerpartikel vom Verteiler hinauf zum durchlässigen Strangförderband stattfinden oder vom Tabakzufuhrsystem, das den Verteiler versorgt.
- Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung wird eine verbesserte Zigarettenherstellungsmaschine bereitgestellt, wobei die Verbesserung die Bereitstellung einer Einrichtung zur Erwärmung der Tabakfüllerpartikel vor der Zigarettenherstellung umfaßt. Wie zuvor angegeben, kann die Erwärmungseinrichtung umfassen oder kann ausgewählt sein aus: Infrarotstrahlungsquellen, Heißwasserummantellungen, Heizschlangen, Mikrowellenstrahlungsquellen oder Luft, die durch irgendeines oder mehrere der vorhergehenden erwärmt ist. Vorzugsweise ist die Erwärmungseinrichtung erwärmte Luft, die entweder vor dem Eintritt des Tabakfüllers in die Zigarettenherstellungseinrichtung oder vor der Tabakstrangherstellung in das pneumatische Fördersystem eingespeist wird.
- Man hat gefunden, daß die Herstellung von Zigaretten aus Tabakfasern, die auf diese Weise erwärmt sind, zu einer verringerten Qualitätsminderung des Tabaks während des Transports und zu einer verringerten Qualitätsminderung in der Zigarettenherstellungsvorrichtung führt. Die erste Wirkung entsteht, weil die Verwendung einer erhöhten Temperatur während der Zigarettenherstellung den Feuchtigkeitsverlust während des Transports von Tabakmaterial zwischen dem Trichter und der Zigarettenherstellungsvorrichtung erhöht. Um Zigaretten mit einem festen Endfeuchtigkeitsgehalt zu erzeugen, muß der Anfangsfeuchtigkeitsgehalt im geschnittenen Füller größer sein als es der Fall sein würde, wenn sich der Tabak bei einer niedrigeren Temperatur befinden müßte. Man ist der Ansicht, daß dieser Anstieg im Feuchtigkeitsgehalt zu einem besseren Widerstand gegenüber Qualitätsminderung während einer mechanischen und pneumatischen Handhabung führt. Früher führten Versuche, Zigaretten unter Verwendung von geschnittenem Füller bei Umgebungstemperatur und mit einem hohen Feuchtigkeitsgehalt zu erzeugen, zu minderwertigen Produkten. Eine zweite Wirkung entsteht dadurch, daß den Tabakpartikeln aufgrund des Erwärmens selbst eine Scheinordnung verliehen wird, was zu einer erhöhten Biegsamkeit der Tabakpartikel beiträgt, was zur Folge hat, daß eine Qualitätsminderung während des Zigarettenherstellungsverfahrens möglicherweise verringert wird.
- Weiter wird das Füllvermögen der Tabakpartikel erhöht. Dies führt zum Zustandekommen von geringeren Packungsdichten. Experimentelle Untersuchungen haben gezeigt, daß warmer Tabak weniger dicht packt als kalter Tabak. Ausgehend davon kann man erwarten, daß Tabak, wenn man ihn bei einer erhöhten Temperatur verarbeitet (und bei einer gesteuerten Zigarettendichte hält) stabilere Zigaretten ergeben würde als bei der Standardarbeitstemperatur möglich sein würde.
- Man hat beobachtet, daß fertiggestellte Zigaretten heißer sind als normal, und eine Abkühlperiode oder ein Abkühlverfahren vor dem Packen ist erforderlich.
- Damit die Erfindung deutlicher verstanden wird, wird Bezug auf die begleitenden nicht beschränkenden Zeichnungen genommen.
- Fig. 1 ist ein Schnitt durch den Trichter einer Molins-MK-9- Zigarettenherstellungsvorrichtung vor der Abwandlung;
- Fig. 2 ist ein Schnitt durch einen Teil des Trichters einer Molins-MK-9-Zigarettenherstellungsvorrichtung, die gemäß der Erfindung abgewandelt ist;
- Fig. 3 ist ein schematisches Schaubild der Rohrleitung des Kleingebläsekreises einer Molins-MK-9-Zigarettenherstellungsvorrichtung, die gemäß der Erfindung abgewandelt ist; und
- Fig. 4 zeigt eine teilweise Phantom-Perspektivrückansicht des Trichters und Kleingebläsekreises einer Molins-MK-9-Zigarettenherstellungsvorrichtung, die gemäß der Erfindung abgewandelt ist.
- In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 10 einen Vorverteilungstrichter, der Schnittabak 12 enthält. Ein Niveausensor 14 zusammen mit einer Geschwindigkeitssteuerung einer Steilfördereinrichtung 16 hält das Tabakniveau unter einem vorbestimmten Maximum, so daß der Druck gegen die Steilfördereinrichtung 16 und folglich die Tabakmenge, die durch Nadeln 18 aufgenommen wird, sehr gleichförmig ist. Die Steilfördereinrichtung speist kontinuierlich Schnittabak vorbei an Rückweisrolle 20 und Elevatorreiniger 22 in eine Masserutsche 24. Eine mit Nadeln 28 bewehrte Kardentrommel 26 am stromabwärtsseitigen Ende der Masserutsche 24 nimmt den Schnittabak mit einer gleichförmigen Rate auf, wodurch ein kontinuierlicher Tabakstrom erzeugt wird. Eine sich entgegengesetzt drehende kleinere Kardentrommel 30 dünnt die Schicht von Schnittabak auf der Oberfläche der Kardentrommel aus. Eine sich verhältnismäßig schnell drehende Pickerwalze 32 kämmt den Tabak aus der Oberfläche der Kardentrommel 26 und schleudert ihn in einen aufwärts gerichteten, sich schnell bewegenden Luftstrom, der durch Luft erzeugt wird, die durch einen Düsenblock 34 hindurchgeht. Drehkollektorrohr 36 unterstützt die Aufwärtsbeschleunigung des Schnittabaks. Worfelmaterialien werden aus dem Luftstrom wegen Unterschieden im Verhältnis von Partikelmasse zu aerodynamischem Widerstand ausgesondert. Eine weitere Abtrennung erfolgt in einer Flotationkammer 38, wobei die Worfelmaterialien in ein Überlaufrohr 40 fallen. Die Tabakpartikel werden einen Kamin 42 hinauf zum zigarettenbildenden Teil der Herstellungsvorrichtung beschleunigt. Eine Abwandlung der Zigarettenherstellungsvorrichtung, um die Erfindung in Wirkung 2u bringen, schließt Entfernen des Standard- und Kleingebläses 44 und Kleingebläsemotors 46 aus innerhalb der Grenzen der Herstellungsmaschine ein und neues Anordnen derselben auf der Rückseite der Maschine. Die Gebläsegeschwindigkeit wird erhöht, indem man verschiedene Scheiben verwendet. Eine Leitung 48, die Verschiebeverbindungen enthält, um Variationen zwischen Maschinen zu ermöglichen, ist zwischen dem Gebläse 44 und einem Staubabscheider 50 eingebaut. Ein Wärmetauscher 52 ist in einer vorhandenen Leitung 54 zwischen dem Kleingebläse 44 und der Flotationskammer 38 bei einer 90º-Biegung 56 eingefügt. Der Kunststoff-Luftdiffusor in der Leitung ist durch einen Edelstahldiffusor 58 ersetzt, um ein Verwerfen zu verhindern. Nach Erwärmen im Wärmetauscher 52 strömt Luft längs der Leitung 54 zum Edelstahldiffusor, von wo sie gleichmäßig die Kaminöffnung hinauf umgelenkt wird, nachdem sie durch den Düsenblock 34 hindurchgeströmt ist. Die Tabakpartikel werden beim Transportieren über den Düsenblock 34 und innerhalb der Flotationskammer 38 erwärmt. Rückluft geht durch die Leitung 48 über den Staubabscheider 50 zum Kleingebläse 44, wodurch der Kreis vervollständigt wird. Der Staubabscheider 50 führt dieselben Funktionen aus wie in einer nicht abgewandelten Zigarettenherstellungsvorrichtung.
- Nachdem die Erwärmung des Tabaks stattgefunden hat, wird die Temperatur des Luftstroms durch ein Thermoelement an der Spitze des Kamins 42 gemessen. Die Temperatur wird durch ein Eurotherm-Steuergerät überwacht (hier nicht dargestellt), das auch ein Dreiwegmischventil mit Motorantrieb in den Rohren (hier nicht dargestellt) aktiviert, das dem Wärmetauscher 52 Wasser zuführt. Die Wassertemperatur im Wärmetauscher 52 wird mittels eines Boilersystems (hier nicht dargestellt) bei im wesentlichen konstanten 82ºCelsius gehalten. Bei gesteuertem Wasserstrom und im wesentlichen konstanter Luftgeschwindigkeit hält der Wärmetauscher 52 die Lufttemperatur in der Leitung 54 bei zwischen 35ºCelsius und 60º Celsius.
- In der Flotationskammer 38 ist an der Vorderseite der Kammer eine Perspex-Abdeckplatte 60 angebracht, wodurch ein einstellbarer Zwischenraum 62 von zwei bis acht Millimetern für Luftzutritt ermöglicht wird. Ein Aluminium-Verstärkungsprofil 64 wird an der Basis der Abdeckung verwendet, um Verwerfen zu verhindern. Erwärmte Luft zur Flotationskammer 38 wird durch eine Heizschlange 66 (Fig. 3 und 4), die an der Rückseite der Maschine angeordnet ist, und einen Kanal 68 mit 50 Millimeter mal 600 Millimeter, der unter der Maschine angeordnet ist, angesaugt. Das der Heizschlange 66 zugeführte heiße Wasser ist mit dem Wärmetauscher 52 in Reihe geschaltet. Tabakstiel wird nach Abtrennung in der Flotationskammer zum zentralen Staubsystem ausgeschieden. Wie in der Standard-MK-9-Herstellungsmaschine besteht der Zweck der Flotationskammer darin, übergroße Stielstücke aus der Tabakmischung zu entfernen. Für das Verfahren der Erfindung wird die Temperatur der in die Kammer gesaugten Luft durch eine sechsreihige Heizschlange erhöht. Diese Heizschlange liefert sogar eine Wärmeübertragung von Aluminiumrippen im Innern des Gehäuses. Der Heißwasserdurchsatz durch die Schlange ist derselbe wie für den Wärmetauscher. Variationen der Einlaßtemperatur sind gering, da die Luft mit einer geringen Geschwindigkeit in die Kammer gesaugt wird. Die Stielausscheidung zum zentralen System findet über ein Überlaufrohr 40 statt, das als Bausatz eingebaut ist und unter der Maschine verläuft. Die Lufttemperatur im Kamin 42 hängt von der Flotationskammereinstellung ab. Eine vergrößerte hintere Lüftungsöffnung 70 ist vorgesehen, um den Luftstrom zu leiten und den Tabak am Eindringen in das Überlaufrohr und das Staubausscheidesystem zu hindern.
- Ein motorgetriebenes Mischventil wird verwendet, um dem Wärmetauscher Wasser zuzuteilen. Bei durch das Gebläse konstant gehaltener Geschwindigkeit kann hindurchströmende Luft auf ±1ºCelsius gesteuert werden. Die Temperatur wird am Kaminausgang durch ein PT100-Thermoelement erfaßt, und eine Eürotherm-Steuereinrichtung vom Typ 818 kann verwendet werden, um das Dreiwegmischventil in der Wasserzuführung einzustellen. Strom zum System kann entweder durch Abschalten der Steuerung oder manuelle Steuerung des Ventils gestoppt werden. Das Eurothermgerät kann zuvor eingestellte Alarme einschließen, die verwendet werden können, um die Herstellungsmaschine abzuschalten, sollte die Wassertemperatur außerhalb vorbestimmter oberer oder unterer Grenzen liegen.
Claims (30)
1. Vorrichtung (10) zum Vorbereiten von Tabak, umfassend eine
Einrichtung zum Zuführen von Tabak, eine Einrichtung (26, 30) zum Separieren
von zugeführtem Tabak in Fasern, eine Einrichtung zum Fördern der
separierten Tabakfasern zu einer Tabakstrangbildungseinrichtung und eine
Wärmequelle (52, 66) zum Erwärmen der separierten Tabakfasern vor der
Fördereinrichtung, die die separierten Tabakfasern zur
Strangbildungseinrichtung fördert, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung
weiter umfaßt: eine Flotationskammer (38) in Fluidverbindung mit der
Zufuhreinrichtung und der Fördereinrichtung, eine Einrichtung zum
Abtrennen von unerwünschten Bestandteilen aus den separierten
Tabakfasern in der Flotationskammer, bevor die unerwünschten Bestandteile zur
Strangbildungseinrichtung gefördert werden, sowie eine erste Leitung
(68), um Luft von der Wärmequelle zur Flotationskammer zu leiten, um
Tabakfasern darin zu erwärmen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Tabakzufuhreinrichtung
Tabak zuführt, der einen Feuchtigkeitsgehalt aufweist, der größer ist
als etwa 12, 4%.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der die
Tabakzufuhreinrichtung Tabak zuführt, der einen Feuchtigkeitsgehalt bis zu etwa 17%
aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei der die Wärmequelle die
separierten Tabakfasern auf eine Temperatur erwärmt, die höher ist als
etwa 35ºC.
5. Vorrichtung nach einem vorangehenden Anspruch, bei der die
Wärmequelle eine Temperatur zwischen etwa 35ºC und etwa 60ºC aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, bei der die Wärmequelle
eine Temperatur zwischen etwa 43ºC und etwa 52ºC aufweist.
7. Vorrichtung nach einem vorangehenden Anspruch, bei der die
Fördereinrichtung ein Gebläse (44) umfaßt, das Blasluft bereitstellt, um die
Tabakfasern zu fördern.
8. Vorrichtung nach einem vorangehenden Anspruch, bei der die
Fördereinrichtung umfaßt: einen Luftkamin (42), der Blasluft bereitstellt, die
die separierten Tabakfasern fördert, und weiter umfaßt: eine zweite
Leitung (54), um die erwärmte Luft von der Wärmequelle (52, 66) zu der
die separierten Tabakfasern fördernden Blasluft des Luftkamins zu
leiten, um die Tabakfasern zu erwärmen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, bei der die zweite Leitung (54) zum
Leiten der erwärmten Luft umfaßt: eine Leitung, die von der Wärmequelle
(52, 66) zum Luftkamin (42) führt, an eine Stelle, wo die separierten
Fasern anfänglich durch Blasluft aus der Luftkammer gefördert werden.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, bei der die Fördereinrichtung
weiter umfaßt: ein Gebläse (44), das die Blasluft zum Luftkamin liefert,
wobei der Gebläse Luft zum Erwärmen an der Wärmequelle (52, 66) vorbei
durch die zweite Leitung (54) zum Luftkamin (42) bläst.
11. Vorrichtung nach Anspruch 8, 9 oder 10, bei der die Wärmequelle
(52, 66) die vorbeigeleitete Luft auf zwischen etwa 35ºC und etwa 50ºC
erwärmt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8, 9, 10 oder 11 weiter umfassend: eine
dritte Leitung (48), um Luft zum Erwärmen zur Wärmequelle zu leiten,
wobei die dritte Leitung in Fluidverbindung mit dem Luftkamin (42)
steht, wodurch ein geschlossener Luftkreislauf gebildet wird.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, bei der der Luftkamin (42) die
erwärmten Tabakfasern zu einem Transportband fördert, das sich unter
einem rechten Winkel dazu bewegt, wobei die dritte Leitung (48) zum
Leiten von Luft zur Wärmequelle mit dem Luftkamin (42) an einem Oberteil
des Kamins vor dem Transportband in Fluidverbindung steht.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 13, bei der die
Wärmequelle umfaßt: einen ersten Erhitzer (52) zum Erwärmen von Luft, die zum
Luftkamin (42) geblasen wird, und einen zweiten Erhitzer (66) zum
Erwärmen von Luft, die zur Flotationskammer (38) geblasen wird.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 14, bei der der
Luftkamin (42) eine obere Öffnung aufweist, die unmittelbar mit der
Tabakstrangbildungseinrichtung in Verbindung steht.
16. Vorrichtung nach einem vorangehenden Anspruch, bei der die
Wärmequelle ein Wärmetauscher (52) ist.
17. Vorrichtung nach einem vorangehenden Anspruch, bei der die
Wärmequelle ein Wärmetauscher (52) ist, der heißes Wasser enthält.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, bei der das heiße Wasser etwa 82ºC
heiß ist.
19. Vorrichtung nach einem vorangehenden Anspruch, weiter umfassend
eine Steuereinrichtung zum Steuern der Temperatur der Wärmequelle.
20. Vorrichtung nach einem vorangehenden Anspruch, bei der die
Wärmequelle eine Heizschlange (66) umfaßt.
21. Vorrichtung nach einem vorangehenden Anspruch, weiter umfassend
eine Einrichtung zum Verändern eines Volumens der Flotationskammer,
wobei die Volumenveränderungseinrichtung eine Temperatur von erwärmter
Luft verändert, um Tabakfasern darin zu erwärmen.
22. Vorrichtung nach einem vorangehenden Anspruch, bei der die
Tabakzufuhreinrichtung Tabak zuführt, der einen Feuchtigkeitsgehalt aufweist,
der größer ist als etwa 13,5%.
23. Vorrichtung nach einem vorangehenden Anspruch, bei der die
Tabakzufuhreinrichtung Tabak zuführt, der einen Feuchtigkeitsgehalt aufweist,
der zwischen etwa 13,5% und etwa 17% liegt.
24. Verfahren zum Vorbereiten von Tabak, umfassend die Schritte:
Liefern eines Nachschubs von Tabakfasern mit einem Feuchtigkeitsgehalt,
der größer ist als etwa 12, 4%, zu einem Luftkamin (42), pneumatisches
Fördern des Nachschubs von Tabakfasern zu einer
Tabakstrangbildungseinrichtung durch Blasluft und Erwärmen der Tabakfasern im Luftkamin vor
der Ankunft an der Tabakstrangbildungseinrichtung, dadurch
gekennzeichnet, daß die Tabakfasern im Luftkamin auf eine Temperatur erwärmt
werden, die größer ist als etwa 35ºC.
25. Verfahren nach Anspruch 24, bei dem der Lieferschritt das
Bereitstellen von Tabak mit einem Feuchtigkeitsgehalt bis zu etwa 17% umfaßt.
26. Verfahren nach Anspruch 24 oder 25, bei dem der Erwärmungsschritt
ein Erwärmen der Tabakfasern auf eine Temperatur zwischen etwa 35ºC und
etwa 65ºC umfaßt.
27. Verfahren nach einem der Ansprüche 24, 25 oder 26, bei dem der
Erwärmungsschritt ein Erwärmen der Tabakfasern auf eine Temperatur
zwischen etwa 43ºC und etwa 52ºC umfaßt.
28. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 bis 27, bei dem der
Erwärmungsschritt ein Erwärmen der Blasluft auf zwischen etwa 35ºC und etwa
50ºC umfaßt.
29. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 bis 28, bei dem der
Lieferschritt Bereitstellen von Tabak mit einem Feuchtigkeitsgehalt, der
größer ist als etwa 13,5%, umfaßt.
30. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 bis 29, bei dem der
Lieferschritt Bereitstellen von Tabak mit einem Feuchtigkeitsgehalt zwischen
etwa 13,5% und etwa 17% umfaßt.
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