DE69408596T2 - Wärmetauscher mit seiner Endkammer und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Wärmetauscher mit seiner Endkammer und Verfahren zu deren Herstellung

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Description

  • Die Erfindung betrifft einen Endkasten für einen Wärmetauscher, einen mit einem solchen Endkasten ausgestatteten Wärmetauscher sowie ein Verfahren zu deren Zusammenbau.
  • Wärmetauscher, wie sie typischerweise in Klinaanlagen z.B. für Kraftfahrzeuge eingesetzt werden, umfassen in der Regel eine Vielzahl von Wärmetauscherrohren zur Führung des Kühlmittels, die mit einen Endkasten verbunden sind. Dieser Endkasten ist innen in mehrere Kammern aufgeteilt, darunter eine mit einer Flüssigkeitszuleitung verbundene Einlaßkammer, eine mit einer Flüssigkeitsrückleitung verbundene Auslaßkammer sowie eine oder mehrere weitere Zwischenkammer(n), die so ausgeführt sind, daß der Endkasten und die Wärmetauscherrohre zusammen einen gewundenen, mehrzügigen strömungsweg für das Kühlmittel bilden. Der Wärmeaustausch findet dabei zwischen dem durch die Wärmetauscherrohre strömenden Kühlmittel und der Umgebungsluft statt.
  • Derartige innen unterteilte Endkästen sind schwierig herzustellen und zusammenzubauen. Herkömmlicherweise besteht der Endkasten aus zwei Gehäusehälften, nämlich einem mit Öffnungen für die Wärmetauscherrohre ausgestatteten Verteilerteil sowie einem Behälterteil. Diese Teile verfügen über innere Zwischenwände, die darin eingegossen, eingeschweißt oder hart eingelötet sind, und werden z.B. durch Hartlöten zu dem kompletten Endkasten zusammengefügt. Diese Bauweise setzt eine hohe Präzision in der Herstellung der einzelnen Komponenten voraus. Werden die Zwischenwände nicht sehr genau positioniert, können sie die Öffnungen in der Wand des Endkastens ganz oder teilweise verdecken und damit den Flüssigkeitsstrom behindern oder zu Undichtigkeiten führen, wodurch der Wirkungsgrad der Wärmeübertragung sowie die Funktion des Systems beeinträchtigt werden.
  • Vorbekannt ist auch die Verwendung eines einstückigen röhrenförmigen Endkastens, in dem entsprechende Innenwandelemente eingesetzt und dann durch Hartlöten befestigt werden. So wurde z.B. vorgeschlagen, die Wand des Endkastens mit zusätzlichen Schlitzen auszuführen, durch die sich interne Leitplatten einschieben und dann hartverlöten lassen. Ein Nachteil dieser Bauweise besteht jedoch darin, daß die Herstellung der Rohrwand durch die Notwendigkeit der Einbringung präziser Schlitze erschwert wird. Überdies können diese Schlitze zusätzliche leckgefährdete Stellen darstellen.
  • Andere Anordnungen sehen die präzise Einformung von Sitzen oder Fixierungsflächen in den Innenflächen des Endkastens vor, die der Aufnahme der Trennwände bzw. Leitplatten dienen.
  • Von den Anmeldern wurde zudem die Verwendung eines einstückigen rohrförmigen Endkastens mit Innen- und Endwänden in Form von Leitplatten vorgeschlagen, die auf einer Führungsschiene montiert sind. Bei der Montäge erfolgt zunächst die Befestigung der Leitplatten auf der Führungsschiene, die dann von einem Ende des röhrenförmigen Endkastens in diesen eingeführt wird. Bei dieser Bauweise entfällt die Notwendigkeit der Herstellung von Schlitzen zur Einführung der Innenwände sowie der Herstellung von Sitzen oder Dichtflächen an der Innenfläche des röhrenförmigen Endkastengehäuses. Es hat sich jedoch erwiesen, daß die Einführung der aus Eührungsschiene und Leitplatten bestehenden Baugruppe problematisch sein kann, wenn die Innenseite des rohrförmigen Endkastens gießbedingte Unregelmäßigkeiten wie z.B. Gießgrate oder sog. "Bärte" aufweist. Eine derartige Anordung ist in der EP-A-0512903 beschrieben.
  • US-A-5107926 beschreibt eine Wärmetauscher- Endkastenvorrichtung, die ein Verteilerteil in Form eines langgestreckten Elements mit mehreren Öffnungen zur Aufnahme von Wärmetauscherrohren, ein mit diesem Verteilerteil zu einem rohrfömigen Gehäuse zusammenfügbares Behälterteil, wobei Verteiler- und Behälterteil ineinandergreifende Elemente zu ihrer Verbindung aufweisen, sowie mehrere Wandelemente umfaßt, deren Abmessungen so gewählt sind, daß sie sich guer in das rohrförmige Gehäuse einbauen lassen.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines Endkastens und eines Wärmetauschers, bei dem die vorgenannten Probleme zumindest teilweise überwunden werden.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung sieht diese mehrere Bauteile zum Zusammenbau zu einem Wärmetauscher-Endkasten vor, der ein Verteilerteil in Form eines langgestreckten Elements mit mehreren Öffnungen zur Aufnahme der Endstücke von Wärmetauscherrohren, ein Behälterteil mit einem langgestreckten Element, das sich mit diesem Verteilerteil zu einem rohrförmigen Gehäuse zusammenfügen und mit diesem an in Längsrichtung verlaufenden Eingriffsflächen der Verteiler- und Behälterteile verbinden läßt, sowie mehrere Wandelemente umfaßt, deren Abmessungen so gewählt sind, daß sie sich quer in das rohrförmige Gehäuse einbauen lassen, dadurch gekennzeichnet, daß eine langgestreckte Befestigungsschiene vorgesehen ist, die durch das rohrförmige Gehäuse verläuft und die genannten Wandelemente in Querrichtung zu dem rohrförmigen Gehäuse trägt, und daß sich diese Befestigungsschiene an dem Behälterteil oder dem Verteilerteil rastend befestigen läßt.
  • Vorgesehen ist zudem ein Wärmetauscher-Endkasten, der Elemente des ersten Aspekts der Erfindung aufweist, wobei der Verteilerteil mit dem Behälterteil an in Längsrichtung verlaufenden Eingriffsflächen der Behälter- und Verteilerteile zusammengefügt wird und die langgestreckte Befestigungsschiene an dem Behälterteil rastend befestigt wird, in dem rohrförmigen Gehäuse angeordnet ist und die Wandelemente innerhalb des rohrförmigen Gehäuses quer zu diesem trägt.
  • Durch die Ausführung eines geteilten Endkastengehäuses aus Verteiler- und Behälterteil, in dem die Innenwände des Gehäuses auf der zwischen diesen Teilen fixierten Befestigungsschiene montiert sind, lassen sich die Innenwände im Inneren des Endkastengehäuses sehr genau positionieren, ohne daß hierzu weitere Befestigungsmittel, Sitze oder Sitzflächen an den Innenwänden des Gehäuses vorgesehen werden müssen.
  • Die Befestigungsschiene weist vorzugsweise an ihren gegenüberliegenden Enden mehrere von dieser Schiene seitlich vorstehende Füße mit abgewinkelten Enden auf, die sich über den Enden des Behälterteils einrasten lassen. Die Enden des Behälterteils sind vorzugsweise mit darin ausgebildeten Aussparungen versehen, die diese Füße mindestens teilweise aufnehmen. Auf diese Weise läßt sich die Befestigungsschiene leicht und präzise an dem Behälterteil befestigen.
  • Vorzugsweise sind sowohl der Verteiler- als auch der Behälterteil aus langgestreckten Elemente in Form jeweils eines U-Profils von im wesentlichem halbkreisförmigen Querschnitt ausgeführt, wobei der Querschnitt des Verteilerteils einen größeren Radius als der Querschnitt des Behälterteils aufweist, so daß Längskantenbereiche des Behälterteils in dem U-Profil des Verteilerteils aufgenommen werden können und somit Überlappungsbereiche bilden, wodurch Eingriffsflächen entstehen, an denen sich das Verteiler- und Behälterteil miteinander im Eingriff befinden. Diese Anordnung gewährleistet, daß sich die Kanten der Behälter- und Verteilerteile in einem erheblichen Bereich so überdecken, daß sich eine feste Fügeverbindung zwischen diesen Teilen problemlos herstellen läßt.
  • Die Differenz zwischen dem Radius des Verteilerteils und demjenigen des Behälterteils ist vorzugsweise ungefähr gleich der Wandstärke im Kantenbereich des Behälterteils. Ist diese Differenz geringfügig kleiner, so läßt sich- reine gewisse Übermaßpassung erzielen, die der Herstellung einer einwandfreien Fügeverbindung zwischen diesen Teilen förderlich ist.
  • Vorzugsweise sind die gegenüberliegenden Enden des Behälterteils nahe den Längskantenbereichen mit Ausrichtkerben und gegenüberliegende Enden des Verteilerteils nahe dessen Kantenbereichen mit entsprechenden Laschen ausgestattet, die in diese Kerben hineingebogen werden. Diese Anordnung gewährleistet eine einwandfreie Passung der beiden Teile zueinander, bevor diese endgültig durch einen Vorgang verbunden werden, der u.a. das Hartverlöten der gesamten Baugruppe zwecks Herstellung einer druckdichten Fügeverbindung umfaßt.
  • Der Behälterteil kann dabei in seinen Längskantenbereichen Vertiefungen aufweisen, in denen Eingriffsflächen der Wandelemente fixiert werden. Dies trägt dazu bei, daß sich eine einwandfreie und stabile Positionierung der Wandelemente in dem Behälterteil gewährleisten läßt.
  • Vorzugsweise sind in der Befestigungsschiene mehrere iber ihre Länge beabstandete Schlitze vorgesehen, wobei die Wandelemente plattenförmige Teile umfassen, in denen jeweils ein Schlitz zur Aufnahme in einem entsprechenden Schlitz der Schiene vorgesehen ist, um die Halterung der Wandelemente in der genannten Querrichtung innerhalb des Gehäuses zu gewährleisten.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung sieht diese ein Verfahren zum Zusammenbau eines Wärmetauschers gemäß vorstehender Beschreibung vor, das
  • a) die Montage der Wandelemente auf der Befestigungsschiene
  • sowie vor oder nach diesem Schritt (a)
  • b) das Einrasten der Befestigungsschiene an den Behälterteil zur Bildung einer Behälterteil- Unterbaugruppe,
  • c) die Einführung von Endstücken der Wärmetauscherrohre in entsprechende Öffnungen des Verteilerteils zur Bildung einer Verteilerteil-Unterbaugruppe und
  • d) das Zusammenfügen der genannten Behälterteil- - und Verteilerteil-Unterbaugruppen an den genannten Längseingriffsflächen und damit die Bildung des genannten rohrförmigen Endkastengehäuses aus dem Behälter- und Verteilerteil umfaßt.
  • Dieses Verfahren erlaubt einen präzisen und problemlosen Zusammenbau des Wärmetauschers sowie insbesondere eine prazise Positionierung der auf der Befestigungs schiene montierten Wandelemente.
  • Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß sich im Falle einer Unregelmäßigkeit in der Ausbildung der Öffnungen des Verteilerteils (z.B. einem konstanten geringfügigen Fluchtungsfehler oder Unregelmäßigkeiten aufgrund geringfügiger Verwindungen dieses Bauteils) die Ausrichtung oder Lage der Wandelemente sehr einfach durch entsprechende Anpassung der Befestigungsschiene anpassen läßt.
  • Bei Schritt d) wird eine korrekte Fluchtung der Teile zueinander vorzugsweise durch ineinandergreifende Ausrichtmittel hergestellt, die an dem Verteiler- und Behälterteil vorgesehen sind. Danach werden die Verteiler- und Behälterteil-Unterbaugruppen, die zumindest auf den Eingriffsflächen des Behälter- oder Verteilerteils sowie auf deren Innenflächen oder auf den Wandelementen eine schmelzfähige Metallschicht tragen, in einem Ofen hartgelötet, um eine druckdichte Fügeverbindung zwischen ihnen herzustellen.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachstehend lediglich beispielhaft unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen erläutert, wobei
  • Abb. 1 einen Teil eines Wärmetauschers mit einem Endkasten gemäß vorliegender Erfindung zeigt,
  • Abb. 2 eine Explosionsdarstellung eines erfindungsgemäßen Endkastens zeigt,
  • Abb. 3 eine Detailansicht eines Endbereichs einer Behälter-Unterbaugruppe zeigt,
  • Abb. 4 eine (vergrößerte) Endansicht in Richtung des Pfeils A aus Abb. 1 zeigt,
  • Abb. 5 eine (vergrößerte) Querschnittsansicht entlang der Linie B-B in Abb. 1 zeigt und
  • Abb. 6 eine weitere Detailansicht eines Endes der Behälter-Unterbaugruppe zeigt.
  • Abb. 1 zeigt einen Teil eines allgemein mit dem Bezugszeichen 2 versehenen Wärmetauschers, wie er z.B. als Kondensator in einer Kraftfahrzeug-Klimaanlage eingesetzt wird. Dieser Wärmetauscher 2 umfaßt einen rohrförmigen Endkasten 4, der mit dem Block 5 des Wärmetauschers verbunden ist. Der Endkasten 4 ist als rohrförmiges Gehäuse ausgeführt, das an seinen gegenberliegenden Enden mittels quer angeordneter endeitiger Leitplatten oder Wände 6 abgeschlossen ist, wodurch ein Innenraum entsteht, der wiederum durch darin befindliche Zwischenwände bzw. Zwischenleitplatten 8 in mehrere Kammern 4a, 4b und 4c unterteilt ist.
  • Der rohrförmige Endkasten 4 weist mehrere langgestreckte Öffnungen auf. Der Wärmetauscherblock 5 umfaßt mehrere Wärmetauscherohre 12, die jeweils in eine der Öffnungen 10 so hineinragen, daß eine Mündung jedes Wärmetauscherrohrs im Inneren des Endkastens liegt (wie in dem rechten Teil der Darstellung des Endkastens 4 in Abb. 1, der zur Verdeutlichung des Inneren des Endkastens aufgeschnitten ist, gezeigt) und damit die Rohre 12 und die Kammern 4a, 4b, 4c in Strömungsverbindung miteinander stehen. Die Wärmetauscherrohre 12 weisen einen länglichen Querschnitt auf, wie am besten in Abb. 4 erkennbar, und verlaufen parallel zueinander sowie rechtwinklig zur Achse des Endkastens. Diese Rohre 12 werden auf herkömmliche Weise stranggepreßt. Der Wärmetauscherblock 5 ist an seiner dem Endkasten 4 gegenüberliegenden Seite mit einem weiteren (nicht abgebildeten) Endkasten verbunden, der von ähnlicher Form wie der Endkasten 4 sein kann. Der Aufbau der innen unterteilten Endkästen ist so gestaltet, daß sich ein gewundener mehrzügiger Strömungsweg für die Kühlflüssigkeit (in der Regel ein Kühlmittel) zwischen der Kammer 4a (einer Einlaßkammer) und der Kammer 4c (einer Auslaßkammer) ergibt. In den Zwischenräumen zwischen den Wärmetauscherrohren 12 bzw. zwischen den Rohren 12 und einer Endplatte 16 sind Zwischenelemente 14 aus Blechstreifen, die zu einer Rippen- oder Wellenform gebogen oder gefaltet sind, so angeordnet, daß sie sich mit den Rohren in thermischen Kontakt befinden.
  • Der Endkasten umfaßt, wie am besten in der Explosionszeichnung in Abb. 2 erkennbar, ein Verteilerteil 18 sowie ein Behälterteil 20, die zusammen das röhrenförmige Endkastengehäuse bilden. Bei dem Verteilerteil 18 handelt es sich um ein langgestrecktes Element, das ein im wesentlichen U-förmiges Profil von im wesentlichen halbkreisförmigen Querschnitt aufweist. In diesem Verteilerteil 18 sind Öffnungen 10 vorgesehen, in die die (in Abb. 2 nicht abgebildeten) Wärmetauscherrohre 12 hineinragen. Der Behälterteil 20 ist ebenfalls ein langgestrecktes Element von U-förmigem Profil, das einen im wesentlichen halbkreisörmigen Querschnitt aufweist. Dabei ist der Querschnittradius des Behälterteils 20, wie nachfolgend noch detaillierter dargelegt wird, geringfügig kleiner als derjenige des Verteilerteils. Die nachfolgend als Leitplatten 6,8 bezeichneten Wandelemente sind aus scheiben- oder plattenförmigen Teilen ausgeführt. Um diese in ihrer Position zu halten, ist eine Führungsoder Befestigungsschiene 22 in Form eines dünnen, langgestreckten Elements vorgesehen. Diese Befestigungsschiene 22 weist im wesentlichen dieselbe Länge wie das Verteilerteil 18 und das Behälterteil 20 auf. Die Befestigungsschiene 22 ist, wie am deutlichsten in Abb. 6 erkennbar, an ihren gegenüberliegenden Enden mit vorstehenden Laschen oder Füßen 23 mit abgewinkelten Endstücken 24 ausgestattet. Diese Füße ragen bis über die Enden des Behälterteils 20 hinaus und sind so geformt, daß sie in entsprechende Schlitze oder Vertiefungen 26 passen, die in die Enden des Behälterteils 20 eingeschnitten sind. Form und Werkstoff der Befestigungsschiene 22 sind so gewählt, daß diese Schiene eine bestimmte Federelastizität aufweist, so daß die abgewinkelten Endstücke 24 in die Schlitze 26 einrasten. Die Befestigungsschiene 22 weist ihrerseits in verdickten Bereichen 30 die Schlitze 28 auf. In den Leitplatten sind die Schlitze 32 vorgesehen. Die Schlitze 28 nehmen die Leitplatten 6,8 so auf, daß deren Schlitze 32 in diese Schlitze 28 der Befestigungsschiene 22 eingreifen. Die Befestigungsschiene weist zudem mehrere identische Knicke auf, um Platz für die Befestigung von Einlaß- bzw. Auslaßverdickungen an dem Behälterteil 20 zu schaffen.
  • Alternativ läßt sich die Befestigungsschiene 22 aus zwei separaten (d.h. einer oberen und einer unteren) Teilschienen ausführen, die jeweils ein Endleitblech 6 und ein Zwischenleitblech 8 tragen.
  • Der Radius des Verteilerteils 18 weist, wie am deutlichsten in den Abb. 4 bzw. 5 erkennbar, einen größeren Radius als der Behälterteil 20 auf, so daß die Kantenbereiche 34 des Behälterteils in der offenen Seite des U-förmigen Profils des Behälterteils 18 Aufnahme finden. Die Radiusdifferenz ist so gewählt, daß der Radius des Verteilerteils 18 denjenigen des Behälterteils nur sehr geringfügig größer als die Wanddicke des Behälterteils 20 ist, so daß sich zwischen Behälterteil 20 und Verteilerteil 18 eine gewisse Übermaßpassung ergibt, bei der eine Außenfläche 36 des Kantenbereichs 34 mit einer Innenfläche 38 eines Kantenbereichs 40 des Verteilerteils in Eingriff geht. Zudem ist konstruktiv vorgesehen, daß der Querschnitt des Behälterteil 20 einen Teilkreis umschließt, der größer als ein echter Halbkreis ist. In Abb. 4 beträgt der von dem Behälterteil 20 umgrenzte Umfangswinkel etwa 220º, womit sich eine erhebliche Überlappung der miteinander im Eingriff befindlichen Kantenflächen 36 und 38 ergibt. Die Leitplatten 6,8 sind so geformt, daß sie quer in den Raum zwischen dem montierten Verteilerteil 18 und dem Behälterteil 20 passen, wobei ihre Umfangsfläche zwei im wesentlichen halbkreisförmigen Bereiche von unterschiedlichem Radius umfaßt. In den Längskantenbereichen 34 des Behälterteils sind Aussparungen 41 eingeschnitten; diese nehmen den Bereich 42 der Leitplatten 6,8 auf, in dem deren stufenförmiger Übergang zwischen den beiden halbkreisförmigen Bereichen der Leitplatten liegt. Diese Aussparungen 41 stellen Führungskanten bereit, die dazu beitragen, daß die Verdrehung der Leitplatten beim Einbau begrenzt wird.
  • An den gegenüberliegenden Enden des Behälterteils 20 sind nahe den Kanten des Behälterteils die Kerben 43 ausgebildet, die zur Aufnahme der an den gegenüberliegenden Enden des Verteilerteils 18 vorgesehenen Ausrichtungslaschen 44 dienen. Diese Anordnung trägt dazu bei, daß eine korrekte relative Lage der Verteiler- und Behälterteile gewährleistet wird.
  • Die vorstehend genannten Komponenten lassen sich aus verschiedenen Werkstoffen ausführen, so z.B. Kupfer, Blei, Aluminium oder Stahl. In diesem Fall werden die Behälter- und Verteilerteile aus ebenen Blechen ge preßt und anschließend durch maschinelle Bearbeitungsverfahren in ihre gewünschte endgültige Form mit den benötigten Öffnungen und Kerben gebracht. Alternativ ist auch die Verwendung von Kunststoff möglich.
  • Der Zusammenbau des Wärmetauschers 2 erfolgt gemäß nachstehender Beschreibung. Eine Behälterteil- Unterbaugruppe, bestehend aus dem Behälterteil 20, der Befestigungsschiene 22 und den Endleitplatten 6 sowie den Zwischenleitplatten 8 wird hergestellt, indem die Leitplatten 6,8 in die Schlitze 28 der Befestigungsschiene 22 eingesetzt und die Befestigungsschiene 22 in der Öffnung des U-Profils des Behälterteils 20 so montiert wird, daß die vorstehenden Laschen 23 in die Schlitze 26 des Behälterteils 20 einrasten. Alternativ kann der Anbau der Befestigungsschiene 22 an dem Behälterteil 20 vor dem Einbau der Leitplatten oder gleichzeitig mit diesem erfolgen. Die Endstücke der Wärmetauscherrohre 12 werden einzeln in die entsprechenden langgestreckten Öffnungen 10 eingesetzt, wobei ihre Einsatztiefe in diese Öffnungen 10 mittels einer Tiefenlehre vorgegeben wird. Die Öffnungen 10 können ganz geringfügig kleiner als die Enden der Wärmetauscherrohre sein, so daß sich eine Übermaßpassung ergibt. Anschließend werden die Behälter- und Verteiler-Unterbaugruppen - mit den Öffnungen ihres U- Profils zuemanderweisend - so zusammengefügt, daß der Kantenbereich 34 des Behälterteils 20 von der Öffnung des Behälterteils 18 aufgenommen wird und die Flächen 36 und 38 in Eingriff gehen. Nun werden die Ausrichtlaschen 44 an den Enden des Verteilerteils 18 in die endseitigen Kerben 43 des Behälterteils 20 gebogen und die beiden Teile somit in ihrer korrekten Stellung zueinander fixiert. An der gegenüberliegenden Seite des Wärmetauscherblocks 5 läßt sich ein ähnlicher Endkasten auf dieselbe Weise befestigen. Der Endkasten - insbesondere die im zusammengebauten Zustand der Vorrichtung im Eingriff befindlichen Flächen des Verteilerteils 18, des Behälterteils 20, der Wärmetauscherrohre 12 sowie der Leitplatten 6,8 - werden vor dem Zusammenbau der Unterbaugruppen mit einer schmelzfähigen, ein Flußmittel enthaltenden Metallplattierung versehen. Nach vollständigem Zusammenbau wird der Wärmetauscher in einem Ofen bei einer Temperatur von z.B. 900º hartgelötet, um die einzelnen Baueile in ihrer Lage zu fixieren und eine druckdichte Verbindung zu schaffen.
  • Bei Behälter- und Verteilerteilen aus Kunststoff können anstelle dieser Schmelzplattierung alternative Befestigungsmittel vorgesehen werden.

Claims (12)

1. Bauteile zum Zusammenbau zu einem Wärmetauscher- Endkasten, die
- ein Verteilerteil (18) in Form eines langgestreckten Elements mit mehreren Öffnungen (10) zur Aufnahme der Endstücke von Wärmetauscher rohren,
- ein Behälterteil (20) mit einem langgestreckten Element, das sich mit dem genannten Verteilerteil (18) zu einem rohrförmigen Gehäuse zusammenfügen und mit diesem an in Längsrichtung verlaufenden Eingriffsflächen der Verteiler- und Behälterteile verbinden läßt, sowie
- mehrere Wandelemente (6,8) umfaßt, deren Abmessungen so gewählt sind, daß sie sich quer in das rohrformige Gehäuse einbauen lassen,
dadurch gekennzeichnet, daß eine langgestreckte Befestigungsschiene (22) vorgesehen ist, die durch das rohrförmige Gehäuse verläuft und die genannten Wandelemente in der genannten Querrichtung zu dem rohrförmigen Gehäuse trägt, und daß sich diese Befestigungsschiene an dem Behälterteil oder dem Verteilerteil rastend befestigen läßt.
2. Bauteile gemäß Anspruch 1, wobei die Befestigungsschiene an gegenüberliegenden Enden mehrere seitich vorstehende Füße mit abgewinkelten Enden aufeist, die sich über gegenüberliegende Enden des Behälterteils einrasten lassen.
3. Bauteile gemäß Anspruch 2, wobei der Behälterteil an gegenüberliegenden Enden mit Aussparungen versehen ist, die diese Füße der Befestigungsschiene aufnehmen.
4. Bauteile gemäß Anspruch 1, wobei sowohl der Verteiler- als auch der Behälterteil aus langgestreckten Elementen in Form jeweils eines U- Profils von im wesentlichem halbkreisförmigem Querschnitt ausgeführt sind und der Querschnitt des Verteilerteils einen größeren Radius als der Querschnitt des Behälterteils aufweist, so daß Längskantenbereiche des Behälterteils in dem U- Profil des Verteilerteils aufgenommen werden können und somit Überlappungsbereiche bilden, wodurch Eingriffsflächen entstehen, an denen sich der Verteiler- und Behälterteil miteinander im Eingriff befinden.
5. Bauteile gemäß Anspruch 4, wobei die Differenz zwischen dem Querschnittsradius des Verteilerteils und demjenigen des Behälterteils geringfügig kleiner als die Wanddicke des Kantenbereichs des Behälterteils ist, wodurch eine gewisse Übermaßpassung entsteht.
6. Bauteile gemäß Anspruch 4, wobei gegenüberliegende Enden des Behälterteils nahe den Längskantenbereichen mit Ausrichtkerben und gegenüberliegende Enden des Verteilerteils nahe dessen Kantenbereichen mit vorstehenden Laschen ausgestattet sind, die in diese Kerben hineingebogen werden und damit eine korrekte Ausrichtung des Verteilerteils relativ zu dem Behälterteil gewährleisten.
7. Bauteile gemäß Anspruch 4, wobei der Behälterteil in seinen Längskantenbereichen Vertiefungen aufweist, in denen Eingriffsflächen der Wandelemente fixiert werden.
8. Bauteile gemäß Anspruch 1, wobei die Befestigungsschiene über ihre Länge mehrere zueinander beabstandete Schlitze aufweist und die Wandelemente plattenförmige Teile umfassen, in denen jeweils ein Schlitz zür Aufnahme in einem entsprechenden Schlitz der Schiene vorgesehen ist, um die Halterung der Wandelemente in der genannten Querrichtung zu dem röhrenförmigen Gehäuse zu gewährleisten.
9. Wärmetauscher-Endkasten, der Bauteile gemäß einem der vorstehenden Ansprüche umfaßt, wobei der Verteilerteil mit dem Behälterteil an in Längsrichtung verlaufenden Eingriffsflächen der Behälterund Verteilerteile zusammengefügt wird und die langgestreckte Befestigungsschiene an dem Behälterteil rastend befestigt wird, in dem rohrförmigen Gehäuse angeordnet ist und die Wandelemente innerhalb des rohrförmigen Gehäuses quer zu diesem trägt.
10. Verfahren zum Zusammenbau eines Wärmetauschers, der mit einem Wärmetauscher-Endkasten gemäß vorstehenden Anspruch 9 ausgestattet ist, wobei dieses Verfahren
a) die Montage der Wandelemente auf der Befestigungsschiene
sowie vor oder nach diesem Schritt (a)
b) das Einrasten der Befestigungsschiene an dem Behälterteil zur Bildung einer Behälterteil- Unterbaugruppe,
c) die Einführung von Endstücken der Wärmetauscherrohre in entsprechende Öffnungen des Verteilerteils zur Bildung einer Verteilerteil- Unterbaugruppe und
d) das Zusammenfügen der genannten Behälterteilund Verteilerteil-Unterbaugruppen an den genannten Längseingriffsflächen und damit die Bildung des genannten rohrförmigen Endkastengehäuses aus dem Behälter- und Verteilerteil umfaßt.
11. Verfahren gemäß Anspruch 10, wobei in Schritt d) eine korrekte Ausrichtung der Teile zueinander vorzugsweise durch ineinandergreifende Ausrichtmittel hergestellt wird, die an dem Verteiler- und Behälterteil vorgesehen sind.
12. Verfahren gemäß Anspruch 11, das zusätzlich die Schritte der Bereitstellung einer schmelzfähigen Metallschicht zumindest auf den Eingriffsflächen des Behälter- oder Verteilerteils sowie auf deren Innenflächen oder auf den Wandelementen sowie in Schritt d) das Hartverlöten des zusammengebauten Wärmetauschers in einem Ofen zwecks Herstellung einer druckdichten Fügeverbindung zwischen Unterbaugruppen umfaßt.
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