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Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Planieren von Straßenoberflächen
(siehe z.B. DE-A- 32 37 718).
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Aufgabe der Erfindung ist, eine Vorrichtung zum Aufbringen von Asphalt, insbes. auf
Seitenstreifen oder auf Straßenabschnitte begrenzter Breite vorzuschlagen, wobei
Handarbeit weitgehend vermieden werden soll, trotzdem jedoch eine fertige
Straßenoberfläche mit extrem guten Eigenschaften und bei erheblich reduzierten
Baukosten zu erzielen.
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Auf dem Gebiet von Straßenbau- und insbesondere Finishmaschinen zum Verlegen von
Asphalt gibt es keine kommerziell verfügbaren Maschinen für das Reparieren und
Herstellen von Seitenstreifen.
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Dies macht erforderlich, daß bei derartigen Arbeiten ein nahezu vollständiger
Handbetrieb erforderlich ist, so daß nicht zufriedenstellende Ergebnisse in Hinblick auf
die Qualität sowie erhebliche Arbeitskosten in Kauf genommen werden müssen.
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Es besteht somit ein erheblicher Bedarf an derartigen Maschinen und Lösungen.
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Es wurden einige Versuche durchgeführt, die Lösungen haben sich jedoch nicht als
brauchbar erwiesen.
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Die Planiervorrichtung nach der Erfindung löst diese Aufgabe mit innovativen
technischen Verbesserungen, und weist auf:
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1) einen Fülltrichter, der auf einem zentralen fünften Rad befestigt ist, der ein System
mit einem inneren Schneckenförderer aufweist, und der in der Lage ist, das Material
aufzunehmen und abzugeben, wo es am zweckmäßigsten ist,
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2) ein Fülltrichter-Öffnungssystem mit angelenkten Platten zum Befüllen durch
Lastwägen beliebiger Größe, so daß unerwünschte Materialverluste entfallen;
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3) eine parallelogrammförmige Vorrichtung zum Anheben der Planierschiene, um zu
verhindern,daß Zugmaschinenbewegungen das Verlegen des Asphalts nachteilig
beeinflussen (Weil ungseffekt);
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4) wechselseitig starr gekoppelte Steuerpiatte und Bedienungsplattform, um eine
Handhabung bei jeder Betriebsart zu erleichtern und die Arbeit sicherer zu machen;
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5) die Möglichkeit, die Planierschiene seitlich zu bewegen, damit Bitumen außerhalb
der Maschine verlegt werden kann, während ein einfaches Befüllen des Trichters
möglich ist,
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6) eine Planierschiene, die in einer Ebene befestigt ist, die in bezug auf die
Vorschubrichtung geneigt ist, um eine konstante Beladung des Materials zu
ermöglichen, ohne daß fluidbetätigte Schneckenförderer benötigt werden, und
ferner Hindernisse leichter passiert werden können.
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Nachstehend wird die Erfindung im einzelnen in Verbindung mit der Zeichnung
erläutert. Es zeigt:
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Fig. 1 (Zeichnung Blatt I) eine Seitenansicht der Maschine nach der Erfindung,
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Fig. 2 eine Aufsicht der Maschine mit um 90º gedrehtem Trichter,
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Fig. 3 (Zeichnung Blatt II) eine Ansicht der Maschine von der entgegengesetzten Seite,
wobei der Trichter um 90º gedreht ist,
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Fig. 4 eine Aufsicht auf die Maschine, wobei der Schneckenförderer von außen gut
sichtbar ist,
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Fig. 5 (Zeichnung Blatt III) eine Seitenansicht der Maschine mit dem Trichter in einer
Offen-Position,
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Fig. 6 eine Aufsicht auf die Maschine,
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Fig. 7 (Zeichnung Blatt IV) eine Ansicht der Maschine, bei der die Planierschiene auf
den Boden abgesenkt ist,
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Fig. 8 eine Aufsicht auf die Maschine im gleichen Zustand,
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Figuren 9, 10 und 11 (Zeichnung Blatt V) Ansichten von drei unterschiedlichen
Positionen der Planierschiene und der Steuersäule,
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Figuren 12, 13 und 14 (Zeichnung Blatt VI) Aufsichten auf den Planierer gemäß der
Erfindung in drei unterschiedlichen Betriebsbedingungen.
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Die Maschine nach der Erfindung weist einen Trichter 1 (Fig.1) auf, der mit dem Ketten-
Zugfahrzeug 2 mit Hilfe eines fünften Rades 3 verbunden ist, das ermöglicht, daß der
Trichter um seine vertikale Achse gedreht werden kann.
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Hebel 4 erstrecken sich von dem Ketten-Zugfahrzeug 2 aus und nehmen mit Hilfe eines
sogenannten Parallelogramm-Systems die Planierschiene 5 auf, auf der der Steuerständer
6 befestigt ist; der Bedienende, der die Maschine steuert, steht auf den Steuerständer.
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Der Schneckenförderer 7 ist innerhalb des Führungstrichters 1 (Fig. 4) angeordnet und
bewegt durch Drehen in beiden Richtungen das Material, das von dem Trichter abgelegt
wird, damit es durch den Auslaß 8 hindurchfällt.
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Der Trichter kann mit Hilfe eines herkömmlichen Ladegerätes oder eines
Muldenkippwagens beladen werden.
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Der Schlepphaken 9 ermöglicht ein Anhängen der Maschine an einen Traktor oder ein
entsprechendes Zugfahrzeug.
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Die Vorderwand 10 (Figuren 5 und 6) des Trichters 1 kann mit Hilfe der Arbeitszylinder
11 vollständig nach abwärts geschwenkt werden, so daß das Beladen des Trichters mit
Hilfe eines Lastwagens beliebiger Größe vereinfacht wird.
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Die Form des Trichters 1 läßt zu, daß der Antriebsmotor und die Komponententeile an
der Seite aufgenommen werden können, die gegenüber der Öffnung in der Wand 10
liegt.
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Eine wesentliche Eigenschaft der Maschine besteht darin, daß die Planierschiene 5
(Figuren 7 und 8) mit dem den Trichter 1 aufnehmenden Zugfahrzeug über die Hebel 4
verbunden ist, die ein sogenanntes "Parallelogramm"-System bilden.
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Auf diese Weise sind die vertikalen Bewegungen der Planierschiene 5 unabhängig von
den Kräften, die von dem die Maschine ziehenden Zugfahrzeug aufgebracht werden.
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Somit werden während des Betriebes die Hindernisse, die auf das Zugfahrzeug
auftreffen, und die Rüttelschläge, die dadurch verursacht werden, nicht auf die
Planierschiene 5 übertragen, so daß die typischen Rippen, die beim Verlegen des
Bitumens bei bisherigen Maschinen auftreten, vermieden werden.
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Sowohl in der Übergabe-Position, z.B. bei angehobener Planierschiene 5 (Fig. 11) als
auch in Betriebs-Position befindlicher Planierschiene in Bodenkontakt (Fig. 9) oder
auch bei Vorhandensein von Erhebungen oder Vertiefungen im Boden (Fig. 10) kann die
Bedienungsperson sicherer und komfortabler arbeiten, da sie stets in einer vertikalen
Position arbeitet, bei der die Basis der Säule in jedem Fall genau horizontal verläuft.
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Wie sich aus den Figuren 12, 1 3 und 14 ergibt, ist es mit der Maschine nach der
Erfindung möglich, den Asphalt auf verschiedene Weise zu verlegen, je nach den
speziellen Erfordernissen.
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Die vorgenannten Figuren zeigen, daß die Planierschiene 5 auf vorzugsweise
chromplattierten Stangen 12 in einer geneigten Position in bezug auf die Vorschubachse
der Maschine angeordnet ist, derart, daß das Material gleichförmig verteilt werden kann
und alle Hindernisse auf dem Straßenbett leichter passiert werden können.
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Fig. 12 zeigt das Verlegen von Asphalt längs eines Streifens 13, der symmetrisch zur
Vorschubachse der Maschine angeordnet ist, und Fig. 13 zeigt das Verlegen von Asphalt
auf einem Streifen 14, der vollständig ausserhalb der Vorschubachse der Maschine liegt,
wobei der Trichter 1 so orientiert ist, daß seine Achse etwa im Winkel von 45º zur
Vorschubachse der Maschine verläuft; Fig. 14 zeigt das Verlegen von Asphalt auf einem
Streifen 15, der teilweise außerhalb und teilweise innerhalb der Maschine liegt, wobei
der Trichter 1 in einem Winkel von weniger als 45º in bezug auf die Maschinenachse
orientiert ist.
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In jedem Fall bleibt der Ständer 6 zusammen mit der zugeordneten Steuertafel in einer
zentralen Position in bezug auf die Fahrbahnen des Ketten-Zugfahrzeuges, das die
Maschine aufnimmt.
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Die Vorteile der Maschine nach der Erfindung gegenüber herkömmlichen
Finishingmaschinen sind offensichtlich, da keine der herkömmlichen
Finishingmaschinen ein zentrales fünftes Rad besitzt und deshalb nicht rotieren kann.
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Bei der Maschine gemäß der Erfindung ist es stattdessen möglich, das Material exakt
und in der gewünschten Menge abzugeben, um das beste Resultat für die
fortschreitende Arbeit zu erzielen.
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Keine der derzeit auf dem Markt befindlichen Finishingmaschinen weist
Schneckenförderer auf, die direkt innerhalb des Trichters angeordnet sind.
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Wenn die Schneckenförderer vorgesehen sind, sind sie im hinteren Teil der Maschine
zwischen dem Zugfahrzeug und der Planierschiene angeordnet, und dann ist es absolut
unmöglich, das Material in einer einzigen Position abzugeben, so daß das Material
zuerst abgegeben und dann durch die Schneckenförderer weitertransportiert wird,
wodurch das Material verteilt wird und Reste von Asphalt verbleiben, die nicht benötigt
werden, was eine zusätzliche und teuere Reinigung der Straße erforderlich macht.
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Die vordere Öffnung der Seitenwand 10 ermöglicht, daß der Trichter 1 befüllt werden
kann, ohne daß Verluste auf den Boden auftreten; dies ist durch die bisher verwendeten
Befüllungstrichter nicht gewährleistet, da diese Öffnungen an ihren Seitenwänden
haben, um sie zu befüllen.
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Die spezielle Anordnung des Ständers in der Weise, daß die Steuerungen für die
Bedienungsperson zugänglich sind, in der der Ständer nicht direkt auf dem Zugfahrzeug
befestigt ist, der den Trichter aufnimmt, jedoch mit Hilfe von daran angeordneten
Hebeln zur Ausbildung eines Parallelogramms gekoppelt ist, stellt sicher, daß die
Position des Ständers mit der zugehörigen Bewegungseinheit vollständig unabhängig
von dem den Trichter aufnehmenden Zugfahrzeug ist.
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Die Position der Bedienungsperson ist so, daß sie gute Sichtverhältnisse bei allen
Arbeitsbedingungen gewährleistet, sowohl auf den Befülltrichter als auch auf den
Streifen des Bodens, der mit Asphalt bedeckt werden soll.
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Entsprechend sind die Vorteile des Planierers nach der Erfindung offensichtlich; diese
Maschine ermöglicht ein perfektes und gleichförmiges Verlegen des Asphalts entlang
des gewünschten Streifens, ohne daß anschließende Handverlegevorgänge oder
Reinigungsvorgänge erforderlich sind, wodurch ei ne erhebliche Verringerung der
Arbeitskosten und eine beträchtliche Verbesserung der Verlegeeigenschaften des
Materials erreicht wird.
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Die konstruktiven Details der Maschine nach der Erfindung sind vorstehend beschrieben
und anhand eines speziellen Ausführungsbeispieles aufgezeigt worden, das lediglich als
nicht beschränkende Ausführungsform zu verstehen ist; derartige Details können
unterschiedliche Formen und Erscheinungen haben, ohne daß die grundlegenden
Eigenschaften der Maschine sich ändern und ohne daß vom Wesen der Ansprüche
abgewichen wird.
Zusammenfassung
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Die Planiermaschine besitzt einen Trichter (1), der auf einem Kettenfahrzeug (2) mit
Hilfe eines fünften Rades (3) befestigt ist; der Ständer (6), auf dem die Bedienungsperson
steht, ist absolut unabhängig, und die Planierschiene (5) ist unterhalb angeordnet; die
Gesamtanordnung ist mit einem Zugfahrzeug verbunden, das den Trichter (1) mit Hilfe
von Tragarmen (4) aufnimmt, die so beweglich ausgebildet sind, daß sie ein
Parallebgramm bilden, das gestattet, eine Planierarbeit in vollautomatischer Weise auszuführen,
und zwar mit perfekten Arbeitsergebnissen und hoher Wirtschaftlichkeit in bezug auf
die Konstruktionskosten.