DE69411993T2 - Vorrichtung zum Planieren von Strassenoberflächen - Google Patents

Vorrichtung zum Planieren von Strassenoberflächen

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DE69411993T2
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Luciano 36073 Cornedo Vicentino(Prov.Of Vicenza) Gelai
Claudio 35010 Limena(Prov.Of Padova) Rossetto
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Caterpillar Paving Products Inc
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Bitelli SpA
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/48Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for laying-down the materials and consolidating them, or finishing the surface, e.g. slip forms therefor, forming kerbs or gutters in a continuous operation in situ
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C2301/00Machine characteristics, parts or accessories not otherwise provided for
    • E01C2301/40Working platform or walkway

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)
  • Road Repair (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Planieren von Straßenoberflächen (siehe z.B. DE-A- 32 37 718).
  • Aufgabe der Erfindung ist, eine Vorrichtung zum Aufbringen von Asphalt, insbes. auf Seitenstreifen oder auf Straßenabschnitte begrenzter Breite vorzuschlagen, wobei Handarbeit weitgehend vermieden werden soll, trotzdem jedoch eine fertige Straßenoberfläche mit extrem guten Eigenschaften und bei erheblich reduzierten Baukosten zu erzielen.
  • Auf dem Gebiet von Straßenbau- und insbesondere Finishmaschinen zum Verlegen von Asphalt gibt es keine kommerziell verfügbaren Maschinen für das Reparieren und Herstellen von Seitenstreifen.
  • Dies macht erforderlich, daß bei derartigen Arbeiten ein nahezu vollständiger Handbetrieb erforderlich ist, so daß nicht zufriedenstellende Ergebnisse in Hinblick auf die Qualität sowie erhebliche Arbeitskosten in Kauf genommen werden müssen.
  • Es besteht somit ein erheblicher Bedarf an derartigen Maschinen und Lösungen.
  • Es wurden einige Versuche durchgeführt, die Lösungen haben sich jedoch nicht als brauchbar erwiesen.
  • Die Planiervorrichtung nach der Erfindung löst diese Aufgabe mit innovativen technischen Verbesserungen, und weist auf:
  • 1) einen Fülltrichter, der auf einem zentralen fünften Rad befestigt ist, der ein System mit einem inneren Schneckenförderer aufweist, und der in der Lage ist, das Material aufzunehmen und abzugeben, wo es am zweckmäßigsten ist,
  • 2) ein Fülltrichter-Öffnungssystem mit angelenkten Platten zum Befüllen durch Lastwägen beliebiger Größe, so daß unerwünschte Materialverluste entfallen;
  • 3) eine parallelogrammförmige Vorrichtung zum Anheben der Planierschiene, um zu verhindern,daß Zugmaschinenbewegungen das Verlegen des Asphalts nachteilig beeinflussen (Weil ungseffekt);
  • 4) wechselseitig starr gekoppelte Steuerpiatte und Bedienungsplattform, um eine Handhabung bei jeder Betriebsart zu erleichtern und die Arbeit sicherer zu machen;
  • 5) die Möglichkeit, die Planierschiene seitlich zu bewegen, damit Bitumen außerhalb der Maschine verlegt werden kann, während ein einfaches Befüllen des Trichters möglich ist,
  • 6) eine Planierschiene, die in einer Ebene befestigt ist, die in bezug auf die Vorschubrichtung geneigt ist, um eine konstante Beladung des Materials zu ermöglichen, ohne daß fluidbetätigte Schneckenförderer benötigt werden, und ferner Hindernisse leichter passiert werden können.
  • Nachstehend wird die Erfindung im einzelnen in Verbindung mit der Zeichnung erläutert. Es zeigt:
  • Fig. 1 (Zeichnung Blatt I) eine Seitenansicht der Maschine nach der Erfindung,
  • Fig. 2 eine Aufsicht der Maschine mit um 90º gedrehtem Trichter,
  • Fig. 3 (Zeichnung Blatt II) eine Ansicht der Maschine von der entgegengesetzten Seite, wobei der Trichter um 90º gedreht ist,
  • Fig. 4 eine Aufsicht auf die Maschine, wobei der Schneckenförderer von außen gut sichtbar ist,
  • Fig. 5 (Zeichnung Blatt III) eine Seitenansicht der Maschine mit dem Trichter in einer Offen-Position,
  • Fig. 6 eine Aufsicht auf die Maschine,
  • Fig. 7 (Zeichnung Blatt IV) eine Ansicht der Maschine, bei der die Planierschiene auf den Boden abgesenkt ist,
  • Fig. 8 eine Aufsicht auf die Maschine im gleichen Zustand,
  • Figuren 9, 10 und 11 (Zeichnung Blatt V) Ansichten von drei unterschiedlichen Positionen der Planierschiene und der Steuersäule,
  • Figuren 12, 13 und 14 (Zeichnung Blatt VI) Aufsichten auf den Planierer gemäß der Erfindung in drei unterschiedlichen Betriebsbedingungen.
  • Die Maschine nach der Erfindung weist einen Trichter 1 (Fig.1) auf, der mit dem Ketten- Zugfahrzeug 2 mit Hilfe eines fünften Rades 3 verbunden ist, das ermöglicht, daß der Trichter um seine vertikale Achse gedreht werden kann.
  • Hebel 4 erstrecken sich von dem Ketten-Zugfahrzeug 2 aus und nehmen mit Hilfe eines sogenannten Parallelogramm-Systems die Planierschiene 5 auf, auf der der Steuerständer 6 befestigt ist; der Bedienende, der die Maschine steuert, steht auf den Steuerständer.
  • Der Schneckenförderer 7 ist innerhalb des Führungstrichters 1 (Fig. 4) angeordnet und bewegt durch Drehen in beiden Richtungen das Material, das von dem Trichter abgelegt wird, damit es durch den Auslaß 8 hindurchfällt.
  • Der Trichter kann mit Hilfe eines herkömmlichen Ladegerätes oder eines Muldenkippwagens beladen werden.
  • Der Schlepphaken 9 ermöglicht ein Anhängen der Maschine an einen Traktor oder ein entsprechendes Zugfahrzeug.
  • Die Vorderwand 10 (Figuren 5 und 6) des Trichters 1 kann mit Hilfe der Arbeitszylinder 11 vollständig nach abwärts geschwenkt werden, so daß das Beladen des Trichters mit Hilfe eines Lastwagens beliebiger Größe vereinfacht wird.
  • Die Form des Trichters 1 läßt zu, daß der Antriebsmotor und die Komponententeile an der Seite aufgenommen werden können, die gegenüber der Öffnung in der Wand 10 liegt.
  • Eine wesentliche Eigenschaft der Maschine besteht darin, daß die Planierschiene 5 (Figuren 7 und 8) mit dem den Trichter 1 aufnehmenden Zugfahrzeug über die Hebel 4 verbunden ist, die ein sogenanntes "Parallelogramm"-System bilden.
  • Auf diese Weise sind die vertikalen Bewegungen der Planierschiene 5 unabhängig von den Kräften, die von dem die Maschine ziehenden Zugfahrzeug aufgebracht werden.
  • Somit werden während des Betriebes die Hindernisse, die auf das Zugfahrzeug auftreffen, und die Rüttelschläge, die dadurch verursacht werden, nicht auf die Planierschiene 5 übertragen, so daß die typischen Rippen, die beim Verlegen des Bitumens bei bisherigen Maschinen auftreten, vermieden werden.
  • Sowohl in der Übergabe-Position, z.B. bei angehobener Planierschiene 5 (Fig. 11) als auch in Betriebs-Position befindlicher Planierschiene in Bodenkontakt (Fig. 9) oder auch bei Vorhandensein von Erhebungen oder Vertiefungen im Boden (Fig. 10) kann die Bedienungsperson sicherer und komfortabler arbeiten, da sie stets in einer vertikalen Position arbeitet, bei der die Basis der Säule in jedem Fall genau horizontal verläuft.
  • Wie sich aus den Figuren 12, 1 3 und 14 ergibt, ist es mit der Maschine nach der Erfindung möglich, den Asphalt auf verschiedene Weise zu verlegen, je nach den speziellen Erfordernissen.
  • Die vorgenannten Figuren zeigen, daß die Planierschiene 5 auf vorzugsweise chromplattierten Stangen 12 in einer geneigten Position in bezug auf die Vorschubachse der Maschine angeordnet ist, derart, daß das Material gleichförmig verteilt werden kann und alle Hindernisse auf dem Straßenbett leichter passiert werden können.
  • Fig. 12 zeigt das Verlegen von Asphalt längs eines Streifens 13, der symmetrisch zur Vorschubachse der Maschine angeordnet ist, und Fig. 13 zeigt das Verlegen von Asphalt auf einem Streifen 14, der vollständig ausserhalb der Vorschubachse der Maschine liegt, wobei der Trichter 1 so orientiert ist, daß seine Achse etwa im Winkel von 45º zur Vorschubachse der Maschine verläuft; Fig. 14 zeigt das Verlegen von Asphalt auf einem Streifen 15, der teilweise außerhalb und teilweise innerhalb der Maschine liegt, wobei der Trichter 1 in einem Winkel von weniger als 45º in bezug auf die Maschinenachse orientiert ist.
  • In jedem Fall bleibt der Ständer 6 zusammen mit der zugeordneten Steuertafel in einer zentralen Position in bezug auf die Fahrbahnen des Ketten-Zugfahrzeuges, das die Maschine aufnimmt.
  • Die Vorteile der Maschine nach der Erfindung gegenüber herkömmlichen Finishingmaschinen sind offensichtlich, da keine der herkömmlichen Finishingmaschinen ein zentrales fünftes Rad besitzt und deshalb nicht rotieren kann.
  • Bei der Maschine gemäß der Erfindung ist es stattdessen möglich, das Material exakt und in der gewünschten Menge abzugeben, um das beste Resultat für die fortschreitende Arbeit zu erzielen.
  • Keine der derzeit auf dem Markt befindlichen Finishingmaschinen weist Schneckenförderer auf, die direkt innerhalb des Trichters angeordnet sind.
  • Wenn die Schneckenförderer vorgesehen sind, sind sie im hinteren Teil der Maschine zwischen dem Zugfahrzeug und der Planierschiene angeordnet, und dann ist es absolut unmöglich, das Material in einer einzigen Position abzugeben, so daß das Material zuerst abgegeben und dann durch die Schneckenförderer weitertransportiert wird, wodurch das Material verteilt wird und Reste von Asphalt verbleiben, die nicht benötigt werden, was eine zusätzliche und teuere Reinigung der Straße erforderlich macht.
  • Die vordere Öffnung der Seitenwand 10 ermöglicht, daß der Trichter 1 befüllt werden kann, ohne daß Verluste auf den Boden auftreten; dies ist durch die bisher verwendeten Befüllungstrichter nicht gewährleistet, da diese Öffnungen an ihren Seitenwänden haben, um sie zu befüllen.
  • Die spezielle Anordnung des Ständers in der Weise, daß die Steuerungen für die Bedienungsperson zugänglich sind, in der der Ständer nicht direkt auf dem Zugfahrzeug befestigt ist, der den Trichter aufnimmt, jedoch mit Hilfe von daran angeordneten Hebeln zur Ausbildung eines Parallelogramms gekoppelt ist, stellt sicher, daß die Position des Ständers mit der zugehörigen Bewegungseinheit vollständig unabhängig von dem den Trichter aufnehmenden Zugfahrzeug ist.
  • Die Position der Bedienungsperson ist so, daß sie gute Sichtverhältnisse bei allen Arbeitsbedingungen gewährleistet, sowohl auf den Befülltrichter als auch auf den Streifen des Bodens, der mit Asphalt bedeckt werden soll.
  • Entsprechend sind die Vorteile des Planierers nach der Erfindung offensichtlich; diese Maschine ermöglicht ein perfektes und gleichförmiges Verlegen des Asphalts entlang des gewünschten Streifens, ohne daß anschließende Handverlegevorgänge oder Reinigungsvorgänge erforderlich sind, wodurch ei ne erhebliche Verringerung der Arbeitskosten und eine beträchtliche Verbesserung der Verlegeeigenschaften des Materials erreicht wird.
  • Die konstruktiven Details der Maschine nach der Erfindung sind vorstehend beschrieben und anhand eines speziellen Ausführungsbeispieles aufgezeigt worden, das lediglich als nicht beschränkende Ausführungsform zu verstehen ist; derartige Details können unterschiedliche Formen und Erscheinungen haben, ohne daß die grundlegenden Eigenschaften der Maschine sich ändern und ohne daß vom Wesen der Ansprüche abgewichen wird.
  • Zusammenfassung
  • Die Planiermaschine besitzt einen Trichter (1), der auf einem Kettenfahrzeug (2) mit Hilfe eines fünften Rades (3) befestigt ist; der Ständer (6), auf dem die Bedienungsperson steht, ist absolut unabhängig, und die Planierschiene (5) ist unterhalb angeordnet; die Gesamtanordnung ist mit einem Zugfahrzeug verbunden, das den Trichter (1) mit Hilfe von Tragarmen (4) aufnimmt, die so beweglich ausgebildet sind, daß sie ein Parallebgramm bilden, das gestattet, eine Planierarbeit in vollautomatischer Weise auszuführen, und zwar mit perfekten Arbeitsergebnissen und hoher Wirtschaftlichkeit in bezug auf die Konstruktionskosten.

Claims (7)

1. Maschine zum Plan ieren von Straßenoberflächen, gekennzeichnet durch einen Fülltrichter (1), der auf einem Raupenfahrzeug (2) unter Zwischenschaltung eines Mittelrades (3) befestigt ist, Stangen (4), die an dem Raupenfahrzeug (2) so angeordnet sind, daß sie ein Parallelogrammsystem ausbilden, und die einen Ständer (6) mit einer Plattform für eine Bedienungsperson und mit Steuertafeln aufnehmen, eine Planierschiene (5), die unterhalb des Ständers (6) befestigt ist, wobei die Bewegung der Planierschiene (5) unabhängig von der Position des Trichters (1) ist, aus dem das Material längs eines mittleren oder seitlichen Streifens je nach Bedarf abgegeben werden kann.
2. Maschine zum Planieren von Straßenoberflächen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schneckenförderer (7) mit einer Abgabeöffnung (8) innerhalb des Trichters (1) angeordnet ist, um das Material im Inneren des Trichters (1) zu bewegen und die Abgabe des Materials in die gewünschte Position ohne Materialverlust zu ermöglichen.
3. Maschine zum Planieren von Straßenoberflächen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter (1) dadurch geöffnet werden kann, daß er an einer Seitenwand (10) nach abwärts geschwenkt wird, so daß Karren oder Kübel den Trichter (1) ohne unerwünschten Materialverlust beladen können.
4. Maschine zum Planieren von Straßenoberflächen nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (4) die Plattform, auf der die Bedienungsperson steht, stets im horizontalen Betriebszustand hält, selbst wenn das Terrain, über das die Maschine fährt, uneben ist.
5. Maschine zum Planieren von Straßenoberflächen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (10) des Trichters (1) nach abwärts schwenken kann, und zwar mit Hilfe eines kolbengetriebenen Betätigungssystems (11).
6. Maschine zum Plan ieren von Straßenoberflächen nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Planierschiene (5) sich seitlich bewegen kann und das Material innerhalb oder außerhalb des Vorschubpfades des Raupenfahrzeuges (2) nach Bedarf abgelegt werden kann.
7. Maschine zum Plan eren von Straßenoberflächen nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Plan ierschiene (5) auf Stangen (12) befestigt ist, die in bezug auf die Vorschubachse der Maschine geneigt angeordnet sind.
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