DE69413541T2 - Automatische spüleinrichtung für eine hydrationsvorrichtung - Google Patents

Automatische spüleinrichtung für eine hydrationsvorrichtung

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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für eine Hydrationsvorrichtung in einem System zum Fördern einer Trockenchemikalie aus einer Quelle und zum Hydratisieren der Chemikalie, insbesondere Solvay-Soda (Natriumkarbonat), wobei die Vorrichtung die Hydrationsvorrichtung automatisch und periodisch mit Wasser spült, um Feststoffablagerungen zu entfernen, die während der Hydration auftreten können, ohne das System abschalten zu müssen.
  • 2. Beschreibung der verwandten Technik
  • Es sind verschiedene Einrichtungen zum Fördern und Hydratisieren von Trockenchemikalien beschrieben worden. Die US-PS 3,512,842 betrifft ein Verfahren zum Entladen von Gleisfahrzeugen, bei dem im Inneren des Gleisfahrzeuges eine Aufschlämmung gebildet und dann herausgepumpt wird. So ein Prozeß hat jedoch verschiedene Nachteile, einschließlich des Risikos von Überlaufen oder Schäumen innerhalb des Fahrzeuges, der Notwendigkeit spezieller Gleisfahrzeuge, die für die Verwendung im Aufschlämmprozeß geeignet sind, der Möglichkeit, daß ätzende Lösungen gebildet werden und das Gleisfahrzeug beschädigen, und Problemen mit der Restfeuchtigkeit, die ein Zusammenbacken und die Bildung von harten, sich langsam auflösenden Klumpen verursacht, wenn der großen Feststoffmenge Flüssigkeit hinzugefügt wird. Eine ähnliche Methode ist in der US-PS 4,189,262 beschrieben.
  • Die gemeinsam übertragene US-PS 4,884,925, die durch Bezugnahme hierin aufgenommen wird, betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Fördern und Aufschlämmen von hydratisierbaren Trockenchemikalien in großen Mengen. Die Vorrichtung enthält einen geschlossenen Solvationstrichter, der zwischen einer flüssigkeitsgetriebenen Entleerungsvorrichtung (Eductor) und einem Anschlußstück zur Verbindung mit einem Speicherbehälter wie einem Eisenbahnwagen angeordnet ist. Am Einlaßende des Solvationstrichters befindet sich ein Chemikalieneinlaßrohr, welches das Innere mit dem Äußeren des Behälters verbindet. Das Chemikalieneinlaßrohr ist von mehreren Düsen zum Einleiten von Solvationsflüssigkeit in den Trichter umgeben. Die Düsen sind so angeordnet, daß die Solvationsflüssigkeit die Innenseite des Trichters wäscht, um ein Verstopfen durch Hydrate (Solvate) zu verhindern, die möglicherweise gebildet werden. Das Auslaßende des Trichters ist mit einer Saugöffnung der flüssigkeitsgetriebenen Entleerungsvorrichtung verbunden.
  • Flüssigkeitsgetriebene Entleerungsvorrichtungen benötigen keine großen Luft- oder Dampfvolumen und können verwendet werden, um Trockenchemikalien aus einem Behälter wie einem Eisenbahnwagen zu fördern, wobei eine Lösung oder eine Aufschlämmung der Chemikalie in dem flüssigen Trägermedium gebildet wird. Im Betrieb erzeugt durch die Entleerungsvorrichtung strömende Flüssigkeit eine Saugwirkung und zieht die Chemikalie aus dem Speicherbehälter heraus und in den Trichter hinein. Im Trichter wird durch die Düsen Solvationsflüssigkeit zugeführt, um die Trockenchemikalie zu nässen und die Oberflächen des Trichters zu waschen, wobei das genäßte Material nach dem Auslaßende des Trichters geschoben wird. Am Auslaßende des Trichters wird das genäßte Material in die Entleerungsvorrichtung gesaugt, in der es mit dem Flüssigkeitsstrom der Entleerungsvorrichtung vereinigt wird. Das Material, das die Entleerungsvorrichtung verläßt, wird in einen Speicher oder direkt zur Verarbeitung gesandt. Der Prozeß und die Vorrichtung sind besonders nützlich zur Handhabung von Solvay-Soda oder Kalziumchlorid.
  • Blockierungen in der Hydrationsvorrichtung der US-PS 4,884,925 sind bei Aufschlämmungs-Speichersystemen bei erwartenen Entladegeschwindigkeiten aufgetreten. Entladeeinheiten für Lösungs-Speichersysteme zeigten jedoch auf lange Sicht keine dieser Schwierigkeiten. Häufiges Verstopfen der Hydrationsvorrichtung wurde der Feinheit des Solvay-Sodas, Klumpen im Solvay-Soda oder einem nicht korrekten Betrieb der Hydrationsvorrichtung zugeschrieben. Um die Blockierungen aufzuheben, wurde der Strom des Solvay-Sodas verringert oder gedrosselt, oder es wurde zusätzliche Arbeit aufgewandt, um die Hydrationsvorrichtung routinemäßig von Verstopfungen zu befreien. Innere Verstopfungen konnten ferner durch Übertemperaturen erschwert werden, die das Verdampfen der Solvationsflüssigkeit fördern, woraus zusätzliche Blockierungen resultieren, welche die Hydrationsvorrichtung alle unproduktiv machen und es erforderlich machen können, das System für eine lange Zeitspanne abzuschalten.
  • Die US-PS 5,071,289 betrifft ein Partikelfördersystem mit einem geschlossenen Speichertrichter für das Material, einer Entleerungsvorrichtung und einem Gaseinlaß- und -zufuhrventil. Zur Beseitigen von Blockierungen enthält die Vorrichtung einen Klär-Modus, in dem der Trichter und die Zufuhrventile geschlossen sind, ein Rührventil aktiviert wird und unter Druck stehendes Gas in einer Aufwärtsbewegung in den Trichter geleitet wird.
  • ABRISS DER ERFINDUNG
  • Kurz zusammengefaßt umfaßt die Erfindung eine automatisch betriebene Spülvorrichtung zur Verwendung mit einer Hydrationsvorrichtung in einem System, das eine Trockenchemikalie aus einer Quelle fördert und die Chemikalie hydratisiert. Die Spülvorrichtung spült periodisch und verhindert das Einsetzen von Feststoffansammlungen oder möglichen Blockierungen, die während der Hydration und des Förderns von festem Partikelmaterial aus einem Speicherbehälter auftreten, insbesondere wenn eine aufgeschlämmte Lösung gewünscht wird. Das Spülen findet in festgelegten Zeitintervallen statt, die maximale Entladegeschwindigkeiten liefern, ohne das System abschalten zu müssen. Das periodische Spülen kommt dem Auftreten von Blockierungen zuvor und schließt sie aus. Feststoffansammlungen treten im allgemeinen in dem Aufschlämmkegel oder der Kammer einer Hydrationsvorrichtung auf und verschließen schließlich die Eintrittsfläche des Aufschlämmkegels. Wenn die Eintrittsfläche des Aufschlämmkegels blockiert ist, wird der Luftstrom gestoppt. Da die offenbarte Hydrationsvorrichtung eine Fördervorrichtung für dichte Phasen ist, ist der volle Luftstrom für ihre Leistung kritisch.
  • Eine bevorzugte Hydrationsvorrichtung weist einen Solvationstrichter auf, der eine Trichterwand, einen Trichtereinlaß und einen Trichterauslaß nach der Trichterkammer hin aufweist. Bevorzugt gibt es eine Trichtereinlaßleitung, die über den Trichtereinlaß hermetisch mit dem Trichter verbunden ist. Die Trichtereinlaßleitung ist über den Schalenauslaß mit der Schale verbunden. Die Hydrationsvorrichtung weist bevorzugt eine flüssigkeitsgetriebene Entleerungsvorrichtung auf, die einen Flüssigkeitseinlaß, einen Auslaß und eine Saugöffnung aufweist. Die Saugöffnung der Entleerungsvorrichtung ist hermetisch mit dem Trichterauslaß verbunden. Eine Fördereinrichtung zwischen einem Aufschlämmungs-Speichertank und der Saugöffnung der Entleerungsvorrichtung fördert die Aufschlämmung in einen Speichertank.
  • Die Spülvorrichtung weist ein automatisch betätigtes 3/4-Zoll-Ventil, ein Sprühwasserventil, das mit einem Wasseranschluß verbunden ist, und ein automatisches Zwei-Zoll-Absperrventil auf, die alle durch eine variabel programmierte elektrische Steuerbox gesteuert werden.
  • Das automatisch betätigte 3/4-Zoll-Ventil ist an einem Unterdruckminderer in der Einlaßleitung für das trockene Solvay-Soda angebracht, um den Strom von Solvay- Soda während des Spülbetriebs zu verringern.
  • Über den Solvationsflüssigkeits-Einlaß oberhalb des Trennventils wird mittels eines Sprühwasserventils Wasser in die Trichterkammer eingeleitet. Das Wasser tritt durch die Zerstäuber oder Düsen ein, um die Beseitigung der Blockierung zu bewirken. Ein automatisches 2-Zoll-Absperrventil wird benötigt, um das Einleiten von Solvationsflüssigkeit in die Trichterkammer zu verhindern und unabhängig das Einleiten von Wasser zu ermöglichen. Das Einleiten von Wasser unabhängig von anderen Flüssigkeiten ermöglicht eine maximale Auflösung der Chemikalie in der Blockierung und hilft bei der Verringerung der Temperatur in der Trichterkammer, wenn das Wasser kälter als die Lösungsflüssigkeit ist.
  • Am Gestell der Hydrationsvorrichtung ist eine elektrische Steuerbox angebracht, welche die automatischen Ventile in einer zeitlich festgelegten Folge steuert, alle 40 Minuten ungefähr 1,5 Minuten zu spülen. Falls erforderlich, kann das automatische System jedoch variabel programmiert werden, rückzuspülen und Feststoffansammlungen zu entfernen, die Blockierungen bilden können.
  • Um Feststoffansammlungen in der Hydrationsvorrichtung zu entfernen, kann der Sprühflüssigkeits-Einlaß ausgeschaltet werden und dort hindurch Wasser eingeleitet werden, während der Strom von Solvay-Soda verringert wird, indem der Unterdruck in der Leitung für Solvay-Soda vermindert wird. Während die Kammer oder der Aufschlämmkegel der Hydrationsvorrichtung gespült wird, werden Blockierungen entfernt, derart, daß der Strom von Solvay-Soda oder anderem Material in ungefähr dreißig Sekunden wiederhergestellt wird. Der Spülbetrieb dauert an, um das Entfernen von im wesentlichen allen Feststoffansammlungen sicherzustellen, die Blockierungen bilden können. Die Verwendung der Spülvorrichtung im automatischen Modus erfordert keine Systemabschaltung, Schlauchentfernung oder Aufmerksamkeit eines Bedieners.
  • Das periodische Spülen im Aufschlämmungssystem kommt dem Auftreten von Blockierungen praktisch zuvor und schließt es daher aus. Da das System während des Spülbetriebs nicht abgeschaltet werden muß, wird die Entladezeit reduziert, einhergehend mit Reduzierungen bei der Bedienerüberwachung, der Notwendigkeit übermäßiger Arbeit und langen Stillstandszeiten.
  • Diese und weitere Merkmale werden unter Bezugnahme auf die folgenden Zeichnungen noch besser verständlich.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist eine Prinzipskizze eines Systems zur Verwendung bei der Vorrichtung der vorliegenden Erfindung.
  • Fig. 2 ist eine isometrische Zeichnung der Hydrationsvorrichtung der vorliegenden Erfindung.
  • Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Hydrationsvorrichtung, welche die Spülvorrichtung zeigt.
  • Fig. 4 ist eine Teilschnittansicht der Oberseite des Trichters und zeigt eine Düse, die angeordnet ist, um Flüssigkeit in den Trichter zu leiten.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Im Verlauf der Beschreibung werden gleiche Bezugszeichen verwendet, um in den verschiedenen Figuren, welche die Erfindung darstellen, gleiche Elemente zu kennzeichnen.
  • Fig. 1 zeigt ein System, das die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung enthält. Während des Betriebs wird festes Trockenpatrikelmaterial aus einem Behälter, der in Fig. 1 als Eisenbahnwagen 10 gezeigt ist, in das System gebracht. In Übereinstimmung mit dem System der vorliegenden Erfindung kann der Inhalt in eine Adapterschale 12 entladen werden, die sich unterhalb des Eisenbahnwagens 10 befindet. Das Partikelmaterial ist bevorzugt ein frei strömendes Material wie Solvay-Soda. Das Partikelmaterial wird kontinuierlich von dem Eisenbahnwagen 10 abgezogen und strömt durch eine geeignete Leitung, etwa einen flexiblen Schlauch 14.
  • Das Partikelmaterial wird mittels Saugkraft, die von einer flüssigkeitsgetriebenen Entleerungsvorrichtung 26 erzeugt wird, aus einem Behälter über den flexiblen Schlauch 14 nach der Hydrationsvorrichtung 16 gefördert. Die Hydrationsvorrichtung 16 wandelt das Partikelmaterial in einen Brei oder eine Lösung um, die in der Folge als hydratisierte Feststoffpartikel bezeichnet wird. Die hydratisierten Feststoffpartikel werden dann unter Verwendung einer geeigneten Fördereinrichtung wie einer Pumpe 20 über eine Förderleitung 18 in einen Speichertank 22 gefördert. Während des Speicherns kann ein Teil der Flüssigkeit an die Oberseite der gespei cherten Feststoffe aufsteigen. Die Flüssigkeit kann über eine Wiedergewinnungsleitung 24 nach der Hydrationsvorrichtung 16 wiedergewonnen werden, zur Verwendung in der Entleerungsvorrichtung 26, oder in eine Abfallzone gesandt werden.
  • Fig. 2 stellt die bevorzugte Hydrationsvorrichtung 16 und die flüssigkeitsgetriebene Entleerungsvorrichtung 26 in einer isometrischen Zeichnung dar. Bevorzugt gibt es einen Solvationstrichter 34, der eine Trichterwand 36, einen Trichtereinlaß 38 und einen Trichterauslaß 40 aufweist. Der Trichterauslaß 40 ist mit der Saugöffnung 32 der Entleerungsvorrichtung verbunden. Bevorzugt ist der Trichterauslaß 40 an einem Trichterauslaßflansch, der über eine Dichtung mit einem Saugöffnungsflansch verbunden ist, wie in Fig. 2 dargestellt, hermetisch mit der Saugöffnung 32 der Entleerungsvorrichtung verbunden. Die Trichterwand 36 grenzt bevorzugt eine Trichterkammer 44 in einem kontinuierlichen seitlichen Einschluß ab. Die Trichterwand 36 erstreckt sich vom Trichtereinlaß 38 nach dem Trichterauslaß 40. Zwischen dem Trichtereinlaß 38 und dem Behälter 10 für Trockenfeststoffpartikel gibt es eine geeignete Verbindungseinrichtung. Die Verbindungseinrichtung weist eine Zufuhr- oder Trichtereinlaßleitung 48 auf. Bevorzugt ist die Trichtereinlaßleitung 48 hermetisch mit dem Trichtereinlaß 38 verbunden. Die Trichtereinlaßleitung 48 verbindet die Trichterkammer 44 mit der Quelle für Feststoffpartikel wie dem Eisenbahnwagen 10. Wie in Fig. 3 dargestellt, kann so eine Verbindung mehrere getrennte Teile enthalten, einschließlich eines Schwenkwinkels 50 und anderer flexibler Verbindungselemente, die eine Verbindung der Trichtereinlaßleitung 48 mit dem Eisenbahnwagen 10 ermöglichen.
  • Eine brauchbare Hydrationsvorrichtung 16 enthält eine flüssigkeitsgetriebene Entleerungsvorrichtung 26 mit einem Flüssigkeitseinlaß 28, einem Flüssigkeitsauslaß 30 und einer Saugöffnung 32. Die Entleerungsvorrichtung 26 weist ein Venturi- Rohr 27 auf, das eine Druckreduzierung an der Saugöffnung 32 der Entleerungsvorrichtung bewirkt. Solvationsflüssigkeit oder Entleerungsvorrichtungs-Flüssigkeit strömt vom Flüssigkeitseinlaß 28 der Entleerungsvorrichtung zum Flüssigkeitsauslaß 30 der Entleerungsvorrichtung. Die Solvationsflüssigkeit oder Entleerungs vorrichtungs-Flüssigkeit ist vorzugsweise eine gesättigte Lösung der in einem Lösemittel transportierten Trockenchemikalie. Die Solvationsflüssigkeit wird außerdem der Trichterkammer 44 zugeführt, um mit den Feststoffpartikeln eine hydratisierte Mischung zu bilden. Diese hydratisierte Mischung wird in die Saugöffnung 32 der Entleerungsvorrichtung gezogen und tritt aus dem Auslaß 30 der Entleerungsvorrichtung aus.
  • Bei manchen Prozessen wie dem, bei dem eine Aufschlämmung von Solvay-Soda gebildet wird, ist es wünschenswert, die Feststoffpartikel zu hydratisieren, wenn sie in die Trichterkammer 44 gefördert werden. Zum Hydratisieren der Feststoffe gibt es eine geeignete Einrichtung, um Solvationsflüssigkeit in die Trichterkammer 44 einzuspeisen. Bevorzugt wird die Solvationsflüssigkeit durch wenigstens eine und bevorzugt mehrere Düsen 74, in Fig. 4 gezeigt, in die Trichterkammer 44 eingespeist.
  • Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Hydrationsvorrichtung 16, welche die Spülvorrichtung 80 zeigt. Über einen Solvationsflüssigkeits-Einlaß 68 wird Flüssigkeit in die Trichterkammer 44 eingespeist. Der Solvationsflüssigkeits-Einlaß 68 ist über einen in Fig. 2 gezeigten Verteiler 70 mit wenigstens einer Düsenleitung 72 und schließlich mit wenigstens einer Düse 74 verbunden, in Fig. 4 gezeigt. Bevorzugt sind die Düsen 74 angeordnet, die Solvationsflüssigkeit oder das Solvationswasser in einer Richtung senkrecht zur Innenwand 36 der Trichterkammer unter einem Winkel zur Achse des Trichters 34 zu sprühen. Auf diese Weise bewirken die Düsen 74, daß ein Sprühregen der Flüssigkeit in einer wirbelnden Bewegung um die Trichterwand 36 herum gelenkt wird, wobei sich die Flüssigkeit und die Partikel mischen und nach unten in Richtung auf die Saugöffnung 32 der Entleerungsvorrichtung 26 bewegen. Die in der Trichterkammer 44 gebildete Solvationsmischung aus Solvationsflüssigkeit und festen Partikeln tritt durch die Saugöffnung 32 der Entleerungsvorrichtung und wird in einen geeigneten Speichertank 22 oder zur direkten chemischen Verarbeitung gefördert.
  • Irgendwelche wesentlichen Feststoffansammlungen, die in der Trichterkammer 44 und in der Eintrittsfläche 46 des Aufschlämmkegels tendenziell Blockierung verursachen, werden durch die in Fig. 3 dargestellte Spülvorrichtung 80 entfernt. Die Spülvorrichtung 80 enthält ein automatisch betätigtes 3/4-Zoll-Ventil 82, das an einem Unterdruckminderer 84 in der Einlaßleitung für Trockenchemikalien angebracht ist, ein automatisches Zwei-Zoll-Absperrventil 86 und ein Sprühwasserventil 88, die alle durch eine variabel programmierte elektrische Steuerbox 90 gesteuert werden, die am Gestell der Hydrationsvorrichtung 16 angebracht ist.
  • Das automatisch betätigte 3/4-Zoll-Ventil, das an dem Unterdruckminderer 84 in der Einlaßleitung für trockenes Solvay-Soda angebracht ist, verringert den Strom von Solvay-Soda während des Spülbetriebs durch Verringern des Unterdrucks in der Einlaßleitung. Wenn das automatische Zwei-Zoll-Absperrventil 86 aktiviert wird, wird verhindert, daß die Solvationsflüssigkeit über den Solvationsflüssigkeits- Einlaß 68 in die Trichterkammer 44 eintritt. Die Aktivierung des Absperrventils 86 erlaubt das Einleiten von Wasser unabhängig von irgendwelchen anderen Flüssigkeiten, um eine maximale Auflösung der Blockierung sicherzustellen.
  • Über ein Sprühwasserventil 88, das oberhalb eines Trennventils 69 angeordnet ist, ist ein Wasseranschluß mit dem Solvationsflüssigkeits-Einlaß 68 verbunden. Um eine Beseitigung der Blockierung zu bewirken, tritt das Wasser durch Düsen 74 in die Trichterkammer 44 ein. Wasser ist die bevorzugte Spülflüssigkeit zur Ableitung bei Aufschlämmungs-Speichersystemen. Nach ungefähr dreißig Sekunden wird der Strom von Solvay-Soda mit einer Geschwindigkeit von 8 + tph (8 Tonnen pro Stunde oder mehr) wiederhergestellt. Der Spülbetrieb wird über diese dreißig Sekunden hinaus fortgesetzt, um eine wesentliche Beseitigung von Ansammlungen sicherzustellen, aus denen sich Blockierungen in der Trichterkammer 4 entwickeln könnten.
  • Eine elektrische Steuerbox 90, die am Gestell der Hydrationsvorrichtung 16 angebracht ist, steuert die automatischen Ventile in einer zeitlich festgelegten Folge, alle 40 Minuten ungefähr 1,5 Minuten zu spülen. Falls erforderlich, kann die elektrische Steuerbox 90 jedoch variabel programmiert werden, Feststoffansamm lungen zu entfernen.
  • Zusammengefaßt enthält die Spülvorrichtung ein automatisch betätigtes 3/4-Zoll- Ventil, um den Strom von Solvay-Soda während des Spülbetriebs zu verringern, ein Sprühwasserventil, das mit einem Wasseranschluß verbunden ist, und ein automatisches Zwei-Zoll-Absperrventil, um das Einströmen von Solvationsflüssigkeit in die Trichterkammer während des Spülbetriebs zu verhindern, die alle durch eine variabel programmierte elektrische Steuerbox gesteuert werden.
  • Die Erfindung erfordert keine Systemabschaltung, Schlauchentfernung oder Aufmerksamkeit eines Bedieners über die Bedienung der Ventile oder die Programmierung der elektrischen Steuerbox hinaus. Das periodische Spülen der Hydrationsvorrichtung kommt dem Auftreten von Blockierungen zuvor und schließt es daher aus. Da das System während des Spülbetriebs nicht abgeschaltet werden muß, wird zusätzlich zu der Bedienerüberwachung, der Notwendigkeit übermäßiger Arbeit und langen Stillstandszeiten die Entladezeit reduziert.

Claims (20)

1. Hydrationsvorrichtung, die Trockenpartikelmaterial aus einer Quelle empfängt und die folgendes aufweist:
ein Gestell;
einen Solvationstrichter (34), der durch eine Trichterwand, eine Trichterkammer, einen Trichtereinlaß (38) und einen Trichterauslaß (40) abgegrenzt wird und der an dem Gestell angebracht ist;
eine Trichtereinlaßleitung (48), die über den Trichtereinlaß hermetisch mit dem Trichter (34) verbunden ist und die mit der Quelle des Trockenpartikelmaterials verbunden ist;
eine flüssigkeitsgetriebene Saugentleerungsvorrichtung (26) zum Ziehen des Trockenpartikelmaterials durch den Trichtereinlaß (38) in die Solvationstrichterkammer; und
eine Sprühdüsen-Hydratisiereinrichtung zum Hydratisieren des Trockenpartikelmaterials;
gekennzeichnet durch eine Sprühflüssigkeits-Spüleinrichtung (68) zum automatischen und periodischen Entfernen von Ansammlungen des Partikelmaterials aus dem Trichter.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, weiterhin gekennzeichnet durch eine Strömungsreduziereinrichtung (84) zum Verringern des Stroms von Trockenpartikelmaterial, während die Spüleinrichtung Feststoffansammlungen des Partikelmaterials aus dem Trichter entfernt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Ziehen eine flüssigkeitsgetriebene Entleerungsvorrichtung enthält, die einen Unterdruck erzeugt und die folgendes aufweist:
einen Flüssigkeitseinlaß (28),
einen Flüssigkeitsauslaß (30) und
eine Saugöffnung (32),
wobei die Saugöffnung der Entleerungsvorrichtung hermetisch mit dem Trichterauslaß (40) verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hydrationsvorrichtung einen Sprühflüssigkeits-Einlaß (68) zum Einleiten von Solvationsflüssigkeit in den Trichter enthält.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hydrationsvorrichtung weiterhin mehrere Düsen (74) enthält, durch die die Solvationsflüssigkeit in den Solvationstrichter gesprüht wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spüleinrichtung ein Sprühwasserventil (88) enthält, das mit einem Wasseranschluß verbunden ist, zum Einleiten von Wasser in den Solvationstrichter.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Spüleinrichtung weiterhin ein automatisches Absperrventil (86) enthält, um zu verhindern, daß die Solvationsflüssigkeit in den Trichter eintritt, und wobei das Wasser alleine durch die mehreren Düsen (74) eingeleitet und in den Solvationstrichter (34) gesprüht wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungs reduziereinrichtung ein automatisch betätigtes Ventil (82) enthält, das an einem Unterdruckminderer (84) in der Trichtereinlaßleitung angebracht ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinrichtung zur Steuerung des automatisch betätigten Ventils, des automatischen Absperrventils und des Sprühwasserventils in festgelegten Zeitintervallen vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung eine elektrische Steuerbox (90) enthält.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das automatisch betätigte Ventil (86) ungefähr 1,9 cm Durchmesser hat.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das automatische Absperrventil (86) ungefähr 5 cm Durchmesser hat.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Steuerbox (90) programmiert ist, den Trichter (34) in festgelegten Zeitintervallen von ungefähr 1,5 Minuten alle vierzig Minuten zu spülen.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das hydratisierte Partikelmaterial in einen Speicherbehälter gefördert wird.
15. Verfahren zum Fördern und Einleiten einer Trockenchemikalie aus einer Quelle in ein flüssiges Trägermedium, um eine Aufschlämmungslösung zu bilden, mit den Verfahrensschritten:
(a) die Quelle mit einer Vorrichtung zu verbinden, die folgendes aufweist:
einen Solvationstrichter (34), der aus einem Wandelement gebildet ist, das eine Trichterkammer, einen Trichtereinlaß (38) und einen Trichterauslaß (40) gegenüber dem Einlaßende abgrenzt, und mehrere Sprühdüsen (74) die in dem Trichtereinlaß des Solvationstrichters (34) angeordnet sind;
eine Einrichtung vorzusehen, um den Sprühdüsen Solvationsflüssigkeit zuzuführen;
eine Chemikalieneinlaßleitung (48) vorzusehen, die durch den Trichtereinlaß hindurchgeht, um die Trichterkammer (44) mit der Trockenchemikalie zu verbinden; und
eine flüssigkeitsgetriebene Entleerungsvorrichtung (26) mit einer Flüssigkeitseinlaßleitung (28), einer Flüssigkeitsauslaßleitung (30) und einer Saugöffnung (32), wobei die Saugöffnung hermetisch mit dem Trichterauslaß verbunden ist, so daß eine Saugwirkung in der Chemikalieneinlaßleitung erzeugt wird, wenn Flüssigkeit durch die flüssigkeitsgetriebene Entleerungsvorrichtung strömt, und wobei die Sprühdüsen so ausgerichtet sind, daß Flüssigkeit, die durch die Sprühdüsen strömt, die Trichterkammer spült;
(b) der flüssigkeitsgetriebenen Entleerungsvorrichtung einen Strom von Entleerungsvorrichtungs-Flüssigkeit zuzuführen, um die Trockenchemikalie aus der Quelle in den Solvationstrichter zu ziehen;
(c) den Sprühdüsen einen Strom von Entleerungsflüssigkeit zuzuführen, so daß die Trockenchemikalie im Trichter mit der Solvationsflüssigkeit vermischt wird, um eine Aufschlämmungslösung zu bilden, die durch die Saugöffnung (32) der flüssigkeitsgetriebenen Entleerungsvorrichtung aus dem Solvationstrichter entfernt wird,
(d) die Chemikalie in einem flüssigen Trägermedium aus der Auslaßleitung (30) der Entleerungsvorrichtung wiederzugewinnen, wobei das Trägermedium eine Kombination aus der Solvationsflüssigkeit und der Entleerungsvorrichtungs-Flüssigkeit aufweist;
dadurch gekennzeichnet, daß die Trichterkammer automatisch und periodisch mit Wasser gespült wird, um Ansammlungen der Chemikalie zu entfernen.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufschlämmungslösung in den Aufschämmungspeicher gefördert wird.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Spülen in einer zeitlich festgelegten Folge von ungefähr 1, 5 Minuten alle 40 Minuten stattfindet.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Solvationsflüssigkeit und/oder die Entleerungsvorrichtungs-Flüssigkeit eine gesättigte Lösung der in einem Lösemittel transportierten Trockenchemikalie aufweist.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Trockenchemikalie Solvay-Soda oder Kalziumchlorid ist.
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Quelle der Trockenchemikalie ein Eisenbahnwagen ist.
DE69413541T 1993-07-19 1994-07-08 Automatische spüleinrichtung für eine hydrationsvorrichtung Expired - Fee Related DE69413541T2 (de)

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US08/094,259 US5447394A (en) 1993-07-19 1993-07-19 Automatic flushing apparatus for a hydrator
PCT/US1994/007642 WO1995003240A1 (en) 1993-07-19 1994-07-08 Automatic flushing apparatus for a hydrator

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