DE69419528T2 - Elektrische maschine - Google Patents

Elektrische maschine

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Description

  • Die Erfindung betrifft elektrische Maschinen, die durch eine Wechselwirkung zwischen einem Magnetfeld und einem elektrichen Strom mechanische Energie in elektrische Energie umsetzen, oder umgekehrt. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Gehäuse für eine derartige elektrische Maschine. Beispiele für derartige elektrische Maschinen sind Elektromotoren, Dynamos und Lichtmaschinen.
  • Bei bekannten elektrischen Maschinen kann das Zusammenbauen einer Rotorwicklung zeitaufwendig und daher teuer sein. Darüber hinaus umfasst die Rotorwicklung häufig eine große Anzahl verschiedener Teile, was die Gesamtkosten der elektrischen Maschine erhöht.
  • Das Funktionsvermögen derartiger elektrischer Maschinen kann auch durch die Menge der in der Rotorwicklung und im Bereich des Kommutators erzeugten Wärme begrenzt werden. Im Ergebnis dieses begrenzten Funktionsvermögens ist der Anwendungsbereich derartiger elektrischer Maschinen, insbesondere in elektrisch betriebenen Fahrzeugen, begrenzt.
  • Das Dokument US 5,182,482 offenbart ein Gehäuse für eine elektrische Maschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Gemäß der Erfindung ist ein Gehäuse gemäß dem Anspruch 1 geschaffen.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung verfügt das Gehäuse über Kühlöffnungen, die es Kühlmittel ermöglichen, in das Gehäuse durch den Rotor und aus dem Gehäuse heraus zu strömen, wenn sich der Rotor dreht, wobei zumindest einige der Öffnungen Lüftungsschlitze sind, die im radial äußeren Abschnitt des Gehäuses liegen und so geneigt sind, dass sie aus dem Gehäuse Kühlmittel hinausleiten, das im Gehäuse umläuft, wenn sich der Rotor dreht. Andere der Öffnungen liegen ebenfalls in einem radial äußeren Abschnitt des Gehäuses und sind Lüftungsschlitze, die so geneigt sind, dass sie Kühlmittel in das Gehäuse leiten, wenn sich der Rotor dreht. Auf diese Weise wird eine Kühlmittelströmung durch die Wirkung des Rotors durch das Gehäuse angetrieben, so dass sich der Rotor selbst kühlt. Darüber hinaus wird die Kühlmittelströmung angetrieben, wenn sich der Rotor in einer der Richtungen dreht.
  • Vorzugsweise sind die in einer ersten Richtung geneigten Lüftungsschlitze in einer ersten Ebene rechtwinklig zur Rotationsachse des Rotors angeordnet, während die in einer zweiten, entgegengesetzten Richtung geneigten Lüftungsschlitze in einer zweiten Ebene parallel zur ersten Ebene angeordnet sind, so dass Kühlmittel mit einer axialen Komponente, wenn sich der Rotor dreht, durch das Gehäuse und den Rotor geleitet wird.
  • Vorzugsweise verfügt der Rotor zur Verwendung mit dem Gehäuse über Zwischenräume in seinem radial inneren und radial äußeren Abschnitt, die es ermöglichen, dass in diesen Abschnitten Kühlmittel axial durch den Rotor strömt. Vorzugsweise ist der Rotor ein Scheibenrotor, bei dem entweder die radial inneren oder radial äußeren Abschnitte oder beide Flächen den Kommutator bilden, so dass das Kühlmittel im Kommutatorbereich durch den Rotor strömt.
  • Bei einer Ausführungsform besteht der Anker der elektrischen Maschine aus leitenden Elementen mit jeweils einem Metallstreifen mit einem Paar von Beinabschnitten, die an einem Ende oder in dessen Nähe durch einen ebenen Überbrückungsab schnitt verbunden sind, wobei der erste und der zweite Beinabschnitt in entgegengesetzten Richtungen rechtwinklig zur Ebene des Überbrückungsabschnitts umgebogen sind.
  • Der Anker kann leicht dadurch aufgebaut werden, dass eine Anzahl derartiger leitender Elemente mit gleichem Umfangsabstand um einen Kreis herum angeordnet wird, um die Ankerkonstruktion zu bilden.
  • Vorzugsweise verfügen der erste und der zweite Beinabschnitt über im Wesentlichen gleiche Breite, so dass der zusammengebaute Rotor aus zwei Wicklungsebenen gleicher Dicke rechtwinkliger zur Rotationsachse besteht.
  • Jedoch kann bei einer alternativen Ausführungsform jedes leitende Elemente drei Beinabschnitte aufweisen, die an einem Ende oder in dessen Nähe über einen Überbrückungsabschnitt miteinander verbunden sind, wobei die zwei äußeren Beinabschnitte zu jeder Seite des Überbrückungsabschnitt in derselben Richtung rechtwinklig zur Ebene desselben umgebogen sind und der mittlere Beinabschnitt in der entgegengesetzten Richtung umgebogen ist.
  • Bei dieser alternativen Ausführungsform verfügt der mittlere Beinabschnitt vorzugsweise über die doppelte Breite jedes äußeren Beinabschnitts, so dass der Anker, wenn er zusammengebaut ist, über drei Wicklungsebenen rechtwinklig zur Rotationsachse verfügt, wobei die mittlere Wicklungsebene die doppelte Dicke wie die äußeren Wicklungsebenen aufweist. Dieser Aufbau verringert die Scherkraft zwischen den Wicklungsebenen bei hoher Drehzahl und verringert daher die Gefahr einer Beschädigung des Ankers.
  • Vorzugsweise verfügt jeder der Beinabschnitte über einen radialen Teil, in dem der in der Wicklung geleitete Strom mit einem angelegten Magnetfeld wechselwirkt, und einen äußeren Teil, der zur tangentialen Richtung des Ankers hin umgebogen ist, so dass er mit einem anderen leitenden Element verbunden werden kann, das um den Umfang des Ankers herum verschoben ist.
  • Vorzugsweise wird das oben genannte leitende Element aus einem Metallblech ausgestanzt, und der erste und der zweite Beinabschnitt werden in entgegengesetzten Richtungen rechtwinklig zum Metallblech umgebogen. Beim Verfahren des Herstellens des leitenden Elements mit drei Beinabschnitten wird der mittlere Beinabschnitt in einer Richtung rechtwinklig zum Metallblech umgebogen, während die äußeren Beinabschnitte in der entgegengesetzten Richtung umgebogen werden.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung verfügt der leitende Anker der elektrischen Maschine über eine stromführende Wicklung aus mehreren einstückig ausgebildeten leitenden Elementen, die in Umfangsrichtung um den Anker verteilt sind, wobei die radial äußeren Abschnitte benachbarter leitender Elemente zwischen sich einen Zwischenraum aufweisen, damit Kühlmittel durch den radial äußeren Abschnitt des Ankers strömen kann. Jedes leitende Element verfügt über einen radial äußeren Abschnitt, der zur tangentialen Richtung des Ankers hin umgebogen ist, wobei sich der Zwischenraum zwischen benachbarten leitenden Elementen entlang einem erheblichen Teil der Länge der radial äußeren Abschnitte erstreckt.
  • Benachbarte leitende Abschnitte stoßen im radial inneren Bereich der radial äußeren Abschnitte aneinander an. Demgemäß ist Kühlmittel im radial äußeren Abschnitt der leitenden Elemente vorhanden, um dadurch die Kühlung in den radial äußeren Abschnitten zu verbessern.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung verfügt der leitende Anker der elektrischen Maschine über eine stromführende Wicklung mit mehreren in Umfangsrichtung verteilten, einstückig ausgebildeten leitenden Elementen, wobei die den Kommutator bildenden Flächen Kantenflächen der einstückig ausgebildeten leitenden Elemente sind und wobei benachbarte leitende Elemente im Kommutatorbereich voneinander beabstandet sind, damit in diesem Bereich Kühlmittel zwischen den leitenden Elementen strömen kann. Im Ergebnis kann im Kommutatorbereich stärkere Kühlung erzielt werden, und durch die Strömung des Kühlmittels werden Bürstenstaub, Isolatormaterial und andere Kleinteilchen entfernt.
  • Vorzugsweise sind die Hauptflächen der leitenden Elemente im Kommutatorbereich mit einem Isoliermaterial beschichtet, das brüchig ist oder über relativ geringe Abriebfestigkeit verfügt. Im Ergebnis ist elektrischer Kontakt zwischen benachbarten leitenden Elementen im Kommutatorbereich, wie z. B. durch leitenden Bürstenstaub verursacht, verhindert, während die Isolierbeschichtung durch Kontakt mit Bürsten abgenutzt wird, die Kontakt zum Kommutator herstellen, um guten Kontakt zwischen den Bürsten und dem Kommutator aufrecht zu erhalten. Das abgenutzte Isoliermaterial kann dann, zusammen mit Bürstenstaub und anderen Kleinteilchen, durch das Kühlmittel entfernt werden, das durch die Zwischenräume zwischen den leitenden Elementen im Kommutatorbereich strömt.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung verfügt der Rotor der elektrischen Maschine über eine stromführende Wicklung mit mehreren in Umfangsrichtung verteilten leitenden Elementen, von denen jedes Enden aufweist, die im radial äußeren Bereich des Rotors liegen, wobei Verbindungen zwischen den Enden durch Verbindungsglieder mit Flügeln bestehen, die so angeordnet sind, dass sie Kühlmittel axial über diese Enden leiten.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung verfügt die elektrische Maschine über einen stromführenden Rotor und einen Stator zum Erzeugen eines axialen Magnetfelds durch den Rotor hindurch, wobei der axiale Abstand zwischen dem Rotor und dem Stator variabel ist, um das Magnetfeld im Rotor zu variieren.
  • Vorzugsweise verfügt der Stator über einen ersten und einen zweiten Satz von Permanentmagneten, die an entgegengesetzten Seiten axial zum Rotor angeordnet sind, wobei der erste und zweite Satz von Permanentmagneten an einem ersten bzw. zweiten Halteglied gehalten sind, die so gekoppelt sind, dass sie in entgegengesetzten axialen Richtungen in Bezug auf den Rotor laufen.
  • Der Abstand zwischen dem ersten und zweiten Halteglied kann durch Nockeneinrichtungen zwischen den Gliedern oder durch eine oder mehrere Gewindestangen variiert werden, die mit dem ersten und zweiten Halteglied in Eingriff stehen.
  • Nun werden spezielle Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
  • Fig. 1 ist ein Querschnitt in einer axialen Ebene eines Elektromotors, der Gesichtspunkte der Erfindung verkörpert;
  • Fig. 2a ist eine schematische Ansicht in der axialen Richtung des Rotors des in Fig. 1 dargestellten Elektromotors;
  • Fig. 2b zeigt eine Einzelheit des Rotors der Fig. 2a;
  • Fig. 3a ist eine Ansicht in axialer Richtung eines einzelnen leitenden Elements;
  • Fig. 3b ist eine Ansicht des leitenden Elements der Fig. 3a in radialer Richtung;
  • Fig. 3c ist eine Draufsicht eines Stanzteils, aus dem das leitende Element der Fig. 3a und 3b hergestellt wird;
  • Fig. 4 ist eine Draufsicht eines Stanzteils, aus dem ein alternatives leitendes Element hergestellt wird;
  • Fig. 5a bis 5e sind Draufsichten alternativer leitender Elemente, wobei Kommutationspunkte dargestellt sind;
  • Fig. 6a ist eine Seitenansicht in axialer Richtung eines Gehäuses gemäß der Erfindung;
  • Fig. 6b ist eine Ansicht in radialer Richtung des Gehäuses der Fig. 6a; und
  • Fig. 7 ist eine Ansicht in radialer Richtung eines Teils eines Rotors gemäß einer Erscheinungsform der Erfindung.
  • Fig. 1 zeigt einen Elektromotor mit einem Rotor 10, durch den ein Strom fließt, und mit zwei Sätzen von Permanentmagneten 12 und 13, die auf jeweils entgegengesetzten axialen Seiten des Rotors 10 angeordnet sind. Die Magnete 12 und 13 sind an einer ersten bzw. zweiten Statorplatte 14 bzw. 16 montiert. Jede der Statorplatten 14, 16 trägt so einen Satz von Permanentmagneten, die in einem Kreis so angeordnet sind, dass abwechselnd entgegengesetzte Magnetpole derselben dem Rotor zugewandt sind. Die Kreise der Magnete sind in wechselseitiger Ausrichtung so angeordnet, dass jeder Magnet 12 auf einer Seite des Rotors in einer Richtung parallel zur Rotorachse ausgerichtet ist, wobei sich der entsprechende Magnet 13 auf der anderen Seite des Rotors befindet. Jedes derartige Paar entgegengesetzter Magnete 12, 13 ist so ange ordnet, dass entgegengesetzte Magnetpole dem Rotor zugewandt sind, wie es in Fig. 1 dargestellt ist. Die Magnete können Ferritmagnete oder Seltenerdelement-Magnete sein.
  • Elektrischer Strom wird dem Rotor 10 über Bürsten (nicht dargestellt) an Kommutatorpunkten P&sub1; zugeführt.
  • Der Rotor 10 verfügt über einen schwalbenschwanzförmigen Abschnitt 18, der an einer Nabe 20 angebracht ist, die mit einer ringförmigen, schrägen Schulter 20' ausgeformt ist, um in Eingriff mit dem schwalbenschwanzförmigen Teil 18 zu treten. Der Rotor 10 ist durch Aufschrauben einer Kappe 22 auf die Nabe 20 auf die letztere geklemmt. Die Nabe 20 ist mit einer Spindel 17 verbunden, die durch ein Lager 24 drehbar in der ersten Statorplatte 14 gelagert ist. Die erste und die zweite Statorplatte 14 und 16 sind über Abstandshalterstangen 25 miteinander verbunden, und der Zwischenraum zwischen ihnen ist durch ein zylindrisches Gehäuse 26 geschlossen.
  • Es wird auch auf die Fig. 2a und 2b Bezug genommen, gemäß denen der Rotor 10 als Scheibe aus einer Anzahl von in Umfangsrichtung beabstandeten Wicklungsabschnitten aufgebaut ist. Erste Wicklungsabschnitte 28, die mit durchgezogener Konturlinie dargestellt sind, sind in einer ersten Ebene W&sub1; rechtwinklig zur Rotorachse angeordnet, während zweite Wicklungsabschnitte 30, die mit gestrichelter Konturlinie dargestellt sind, in einer zweiten Ebene W&sub2; parallel zur ersten Ebene hinter den ersten Wicklungsabschnitten 28 angeordnet sind. Jeder Wicklungsabschnitt 28, 30 beinhaltet einen radial verlaufenden Teil 32, durch den das Magnetfeld läuft, einen radial inneren Teil 34, der in einer Umfangsrichtung unter kleinem Winkel zum radial verlaufenden Teil 32 umgebogen ist, und einen radial äußeren Abschnitt 36, der in der entgegengesetzten Umfangsrichtung unter einem erheblichen Winkel Θ, der kleiner als 90º ist, relativ zum radial verlaufenden Teil 32 zur tangentialen Richtung hin umgebogen ist: Der radial äußere Teil 36 endet in einem nach außen gedrehten Endteil 38. Der Endteil 38 jedes ersten Wicklungsabschnitts 28 in der ersten Ebene W&sub1; ist mit einem benachbarten Endteil 38 eines zweiten Wicklungsabschnitts 30 in der zweiten Ebene W&sub2; und an derselben Umfangsposition durch eine Verbindungskappe 40 verbunden, die auf die Endteile 38 aufgelötet ist. Da die ersten und zweiten Wicklungsabschnitte in entgegengesetzten Richtungen umgebogen sind, ist der radial verlaufende Teil 32 des zweiten Wicklungsabschnitts 30 in der Umfangsrichtung des Rotors gegenüber dem radial verlaufenden Teil 32 des ersten Wicklungsabschnitts 28 um einen Winkel versetzt, der ungefähr der Schrittweite der Permanentmagnete 12 oder 13 auf der jeweiligen Statorplatte 14 bzw. 16 entspricht. Demgemäß haben die elektromagnetisch erzeugten Tangentialkräfte an den radial verlaufenden Teilen 32 des ersten und zweiten Wicklungsabschnitts 28 und 30 dieselbe Richtung. Jeder Wicklungsabschnitt 28 steht auch im radial inneren Teil 34 in elektrischem Kontakt mit einem zweiten Wicklungsabschnitt 30, so dass der Strompfad zwischen den ersten und zweiten Wicklungsabschnitten 28 und 30 wechselt.
  • Der Strompfad um den Rotor herum ist durch Pfeile in Fig. 2a dargestellt, die zeigt, dass, wenn an einem beliebigen Startpunkt gestartet wird, wie einem Punkt P&sub8; am inneren Ende des ersten Wicklungsabschnitts 28, der Strompfad in einem Zyklus um den Rotor 10 herum nicht zu diesem Startpunkt sondern einem benachbarten Punkt P&sub9; zurückkehrt, der um einen Wicklungsgang gegenüber dem Startpunkt P&sub8; versetzt ist. So sind die ersten und zweiten Wicklungsabschnitte 28, 30 in einer durchgehenden stromführenden Schleife miteinander verbunden, um den wellenförmig gewickelten Rotor 10 zu bilden.
  • Die Stärke des Magnetfelds über die radial verlaufenden Teile 32 hinweg ist durch Laminatschichten 42 eines Materials mit hoher magnetischer Permeabilität, z. B. Flussstahl, Siliciumstahl oder Weicheisen, die in Stapeln in die Zwischenräume zwischen radial verlaufenden Teilen 32 der Wicklungsabschnitte 28 und 30 eingesetzt sind, verstärkt. Wie es in Fig. 2b detaillierter dargestellt ist, wird als erstes ein isolierendes Hüllpapier 43 in den Zwischenräumen positioniert, und dann werden darin die Stapel positioniert.
  • Jedoch werden Zwischenräume G&sub1; zwischen benachbarten radial äußeren Teilen 36 sowie Zwischenräume G&sub2; zwischen benachbarten radial inneren Teilen 34 offengehalten, damit das Kühlmittel bildende Luft zwischen den Wicklungsabschnitten 28, 30 strömen kann.
  • Die Kühlmittelströmung durch die Zwischenräume G&sub1; kann dadurch geführt werden, dass die radial äußeren Teile 36 benachbarter Wicklungsabschnitte 28, 30 in einem Teil b in Kontakt miteinander stehen können, der sich in diesem Fall an der Verbindungsumbiegung zwischen dem radial verlaufenden Teil 32 und dem radial äußeren Teil 36 erstreckt. So strömt Kühlmittel axial zwischen den radial äußeren Teilen 36 hindurch, wo die große Oberfläche der Wicklungsabschnitte 28, 30 freiliegt, und es ist verhindert, dass es in tangentialer Richtung über den Teil b strömt.
  • Bei einem Beispiel erstreckt sich der Teil b über ungefähr ein Drittel der Länge der radial äußeren Teile 36, wobei die restlichen zwei Drittel der Länge für das Kühlmittel offen sind.
  • Ferner sind die Teile B zwischen jedem der Wicklungsabschnitte 28, 30 mit Harz 41 imprägniert, um für eine starke mechanische Verbindung zwischen den Wicklungsabschnitten zu sorgen. So ist ein kontinuierlich verbundener Teil b gebildet, der sich in Umfangsrichtung vollständig um den Rotor. 10 erstreckt, wie es in der Fig. 2a dargestellt ist.
  • Wie es in den Fig. 3a bis 3c dargestellt ist, ist ein Paar aus einem ersten und einem zweiten Wicklungsabschnitt 28, 30 einstückig aus einem leitenden Element 44 gebildet. Jedes leitende Element 44 besteht aus einem Stanzteil 45 eines Metallbands, das aus einem Metallblech ausgestanzt ist und ein Paar paralleler Streifenabschnitte in Form von Beinen 46 und 48 aufweist, die den ersten bzw. zweiten Wicklungsabschnitt 28 und 30 bilden. Die Beinabschnitte 46 und 48 sind an ihren radialen inneren Enden durch einen Überbrückungsabschnitt 50 miteinander verbunden. Der schwalbenschwanzförmige Teil 18 des Rotors 10 wird dadurch im Überbrückungsabschnitt 50 ausgebildet, dass auf jeder Seite Vertiefungen 18' eingestanzt werden. Die Beine 46 und 48 werden in entgegengesetzten Richtungen D&sub1;, D&sub2; rechtwinklig zur Ebene des ebenen Überbrückungsabschnitts 50 umgebogen, wobei sie geeignet gebogen werden, um den ersten und zweiten Wicklungsabschnitt 28, 30 mit radial inneren Teilen 34, radial verlaufenden Teilen 32, radial äußeren Teilen 36 und Endteilen 38 auszubilden.
  • Jedes leitende Element 44 wird mit Isoliermaterial, wie Epoxidharz, in allen Bereichen mit Ausnahme der Endteile 38 pulverbeschichtet und gebrannt, um vor dem Zusammenbau eine Isolierbeschichtung auf dem Element herzustellen.
  • Um den Rotor zusammenzubauen, wird die erforderliche Anzahl (129 bei einem speziellen Beispiel) derartiger umgebogener leitender Elemente 44 wechselseitig in einer verschachtelten Anordnung mit in Umfangsrichtung gleichem Abstand positioniert, um die Scheibenstruktur des Rotors zu bilden, und die Verbindungskappen 40 werden auf die Endteile 38 aufgelötet. Dann wird der Rotor 10 so auf der Nabe positioniert, dass der schwalbenschwanzförmige Abschnitt 18 auf dem Schulterabschnitt 20' für wechselseitigen Eingriff ruht. Die Kappe 22 wird so auf der Nabe 20 befestigt, dass der schwalbenschwanzförmige Abschnitt 18 zwischen der Kappe 22 und dem Schulterabschnitt 20' für wechselseitigen Eingriff festgeklemmt wird. Dann werden die mit Laminat versehenen Stücke 42 in den Ring von Zwischenräumen zwischen den radial verlaufenden Teilen 32 eingesetzt.
  • Bei einer besonders vorteilhaften Anordnung bilden Kantenabschnitte der leitenden Elemente den Kommutator des Elektromotors, wobei diese Kantenabschnitte entweder die radial inneren Teile 34 oder die radial äußeren Teile 36 sind. Die isolierende Beschichtung auf den Kanten der leitenden Elemente 44 wird vor dem Gebrauch vom Kommutatorbereich entfernt. Alternativ können die Kantenabschnitte während des Pulverbeschichtungsvorgangs abgedeckt werden, damit auf diesen Abschnitten kein Isolierpulver abgeschieden wird. Das auf den großen Flächen der leitenden Elemente 44 verbleibende Isoliermaterial ist brüchig oder verfügt über geringe Abriebfestigkeit, so dass dann, wenn die Kanten der Elemente 44 durch Kontakt mit den Bürsten abgenutzt werden, auch das Isoliermaterial auf den Flächen in denjenigen Flächenabschnitten abgenutzt wird, die an diese den Kommutator bildenden Kantenabschnitte angrenzen, wobei sie nicht verhindern, dass die Bürsten den Kommutator kontaktieren. Wenn das Isoliermaterial abgerieben wird, wird es in Teilchen zerbrochen und durch das durch die Zwischenräume G&sub1; oder G&sub2; strömende Kühlmittel weggetragen, weswegen es sich nicht im Kommutatorbereich ansammelt.
  • Fig. 4 zeigt eine alternative Form eines Stanzteils 45' mit drei Beinen 51, 47 und 49. Die Breite des mittleren Beins 47 ist doppelt so groß wie die jedes der äußeren Beine 51 und 49. Die äußeren Beine 41 und 59 sind in derselben Richtung rechtwinklig zum Streifen umgebogen, während das mittlere Bein 47 in der entgegengesetzten Richtung umgebogen ist, um ein alternatives leitendes Element zu bilden. Im zusammengebauten Zustand bildet das alternative leitende Element einen Rotor, in dem die Beine 51 und 47 einen ersten und einen zweiten Wicklungsabschnitt 28 und 30 in einer ersten und einer zweiten Wicklungsebene W&sub1; und W&sub2; bilden, während das Bein 49 einen dritten Wicklungsabschnitt in einer dritten Wicklungsebene parallel zur ersten und zur zweiten Wicklungsebene bildet.
  • Dieser Aufbau mit drei Ebenen verringert das Problem einer Scherkraft zwischen Wicklungsebenen bei hohen Drehzahlen, wie es dadurch verursacht wird, dass die Wicklungsabschnitte die Tendenz zeigen, sich unter hohen Zentrifugalkräften geradezustrecken. Die Unterteilung des Rotors in mehrere Wicklungsebenen geringerer Breite verringert die Scherkräfte zwischen benachbarten Ebenen.
  • Fig. 5a zeigt mehrere mögliche Punkte P&sub1;, P&sub2;, P&sub3; an den Rändern jedes leitenden Elements 44, die den Kommutatorbereich bilden können. Die Punkte P&sub1; befinden sich an jeder Außenkante des radial inneren Teils 34, die Punkte P&sub2; an jeder Außenkante des radial äußeren Teils 36, und der Punkt P&sub3; befindet sich auf der radialen Außenkante des Endteils 38.
  • Fig. 5b zeigt ein modifiziertes Metallband, bei dem eine Seite des radial äußeren Teils 36 abgeschrägt ausgebildet ist, um eine Kommutatorkante unter einem Winkel relativ zur Fläche des Rotors 10 zu bilden. Die Bürsten treten am Punkt P&sub4; mit der Kommutatorkante in Kontakt.
  • Die Position des Kommutators kann dadurch weiter variiert werden, dass das Stanzteil 45 in einer Form gestanzt wird, die einen Quervorsprung ausgehend von einer Seite aufweist. Bei der in Fig. 5c dargestellten Form liegt der Quervor sprung am radial äußeren Teil 36, und im zusammengebauten Rotor bildet er einen am Umfang verlaufenden, axial vorstehenden Ringkommutator, der im Punkt P&sub5; durch die Bürsten kontaktiert wird, während sich in Fig. 5d der Quervorsprung am radial inneren Teil 34 befindet und einen inneren, axial vorstehenden Ringkommutator benachbart zur Nabe für Kontaktierung durch die Bürsten P&sub6; bildet. Bei einer anderen möglichen, in Fig. 5e dargestellten Form, ist der radial innere Quervorsprung abgeschrägt, um am Punkt P&sub7; eine abgewinkelte Kommutatorkante zu bilden. Die verschiedenen möglichen Kommutatorpunkte P&sub1;, P&sub2;, P&sub3;, P&sub4;, P&sub5;, P&sub6;, P&sub7; sorgen für Flexibilität beim Positionieren der Bürsten und daher beim Konzipieren der elektrischen Maschine.
  • Gemäß den Fig. 6a und 6b ist das zylindrische Gehäuse 26, das an den Außenkanten der Statorplatten 14, 16 befestigt ist, mit einem ersten Satz 52 und einem zweiten Satz 54 von Lüftungsschlitzen versehen, die in entgegengesetzten Richtungen relativ zur Tangentialrichtung des Rotors geneigt sind. Jeder Satz verfügt über einen Ring von in Umfangsrichtung beabstandeten Lüftungsschlitzen, die dadurch hergestellt werden, dass in das zylindrische Gehäuse 26 eingeschnitten oder aus ihm ausgestanzt wird, um Öffnungen und Flächen zu bilden, die in der einen oder der anderen tangentialen Richtung geneigt sind. Wenn sich der Rotor in der Richtung R dreht, wird Luft durch den ersten Satz von Lüftungsschlitzen 52 in das Gehäuse 26 eingesaugt, und sie wird durch den zweiten Satz von Lüftungsschlitzen 54 aus dem Gehäuse ausgeblasen. Andererseits wird, wenn sich der Rotor in der entgegengesetzten Richtung dreht, Luft durch den zweiten Satz von Lüftungsschlitzen 54 in das Gehäuse eingesaugt und durch den ersten Satz von Lüftungsschlitzen 52 ausgeblasen.
  • Wie es in Fig. 6b dargestellt ist, sind die Ringe des ersten und des zweiten Satzes von Lüftungsschlitzen 52 und 54 in der axialen Richtung voneinander beabstandet. So verfügt die Luftströmung F durch das Gehäuse über eine axiale Komponente, und sie wird durch die Zwischenräume G&sub1; im Rotor 10 gedrückt.
  • Wie es in Fig. 8 dargestellt ist, die zwei benachbarte Umfangsverbindungen zwischen Endteilen 38 in Draufsicht in radialer Richtung nach innen zeigt, stehen bei einem alternativen Ausführungsbeispiel die Verbindungskappen 40 in axialer Richtung über den Rotor über, und die Verbindungsabschnitte sind abgewinkelt, um einen ersten Flügel 68, der in der Rotationsrichtung R geneigt ist, und einen zweiten Flügel 70 zu bilden, der weg von der Rotationsrichtung R geneigt ist. So wirken die Flügel 68 und 70 als Lüfterblätter zum Lenken der Luftströmung F durch den Zwischenraum G&sub1;, um so den Kühleffekt zu verstärken.
  • Die Kombination des in den Fig. 2a und 2b dargestellten Rotors mit dem in der Fig. 6b dargestellten Gehäuse und wahlweise den in Fig. 7 dargestellten Verbindungskappen 40 sorgt für einen besonders vorteilhaften Kühleffekt, bei dem Kühlmittel unmittelbar durch Teile des Rotors geleitet wird, in denen die Kühlwirkung des Kühlmittels optimiert ist.
  • Während die obigen Ausführungsbeispiele einen stromführenden Rotor und einen magnettragenden Stator betreffen, ist es ersichtlich, dass bei einigen Ausführungsformen das stromführende Element stationär gehalten werden könnte und sich der magnetische Teil drehen könnte. Obwohl der oben beschriebene Stator Permanentmagnete trägt, könnten auch Elektromagnete verwendet werden.
  • So ist durch die Erfindung in vorteilhafter Weise ein Gehäuse für eine elektrische Maschine mit Eigenkühlung geschaffen, die keine gesonderte Kühleinrichtung zum Erzielen eines hohen Funktionsvermögens benötigt.

Claims (9)

1. Gehäuse (26) für eine einen Rotor (10) aufweisende elektrische Maschine, wobei das Gehäuse einen ersten und einen zweiten Satz von Kühlluftlöchern (52, 54) aufweist, die eine Kühlmittelströmung in das und aus dem Gehäuse, in dem sich der Rotor dreht, ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der zweite Satz von Luftlöchern (52, 54) in einem radial äußeren Teil des Gehäuses (26) angeordnet und in Tangentialrichtung geneigt sind, um Kühlmittel tangential in das bzw. aus dem Gehäuse zu leiten.
2. Gehäuse (26) nach Anspruch 1, wobei der erste und der zweite Satz von Luftlöchern (52, 54) in Axialrichtung gegeneinander versetzt sind, so daß die Kühlmittelströmung (F) durch das Gehäuse bei Drehung des Rotors (10) eine axiale Komponente aufweist.
3. Elektrische Maschine mit einem Gehäuse (26) nach Anspruch 1 oder 2 und einem Rotor mit einer stromführenden Wicklung mit mehreren in Umfangsrichtung verteilten Wicklungsabschnitten (28, 30), die in mindestens einer zur Rotorachse senkrechten Wicklungsebene (W&sub1;, W&sub2;) liegen und von einem radial inneren Bereich zu einem radial äußeren Bereich verlaufen, wobei die Wicklung aus mehreren leitenden Abschnitten (44) mit jeweils in den äußeren Bereichen gelegenen Enden (38) gebildet ist, wobei Verbindungen zwischen den Enden der leitenden Abschnitte durch Verbindungsglieder (40) mit Flügeln (68, 70) gebildet sind, die so angeordnet sind, daß sie Kühlmittel über die Enden leiten.
4. Elektrische Maschine nach Anspruch 3, wobei die Flügel (68, 70) an jedem Verbindungsglied (40) erste und zweite Flügelabschnitte aufweisen, die an entgegengesetzten axialen Seiten des Rotors (10) herausragen und in entgegengesetzten Umfangsrichtungen geneigt sind.
5. Elektrische Maschine mit einem Gehäuse (26) nach Anspruch 1 oder 2 und einem Rotor (10) mit einer stromführenden Wicklung mit mehreren in Umfangsrichtung verteilten Wicklungsabschnitten (28, 30), die in mindestens einer zur Rotorachse senkrechten Wicklungsebene (W&sub1;, W&sub2;) liegen und von einem radial inneren Bereich zu einem radial äußeren Bereich verlaufen, wobei jeder Wicklungsabschnitt einen radial verlaufenden Teil (32) und einen radial äußeren Teil (36) aufweist, der unter einem wesentlichen Winkel von weniger als 90º relativ zu der Radialrichtung verläuft, in der der radial verlaufende Teil liegt, wobei die radial äußeren Teile benachbarter Wicklungsabschnitte in Abstand voneinander angeordnet sind, um Kühlmittelströmung dazwischen über einen wesentlichen Teil der Länge der radial äußeren Teile zu ermöglichen, und wobei in Umfangsrichtung benachbarte Wicklungsabschnitte (28, 30) nahe einem radial inneren Ende (b) der radial äußeren Teile einander berühren, um eine Komponente der Kühlmittelströmung axial zum Rotor (10) durch die Zwischenräume (G&sub1;) zwischen benachbarten radial äußeren Teilen (36) zu leiten.
6. Elektrische Maschine nach Anspruch 5, wobei in Umfangsrichtung benachbarte Wicklungsabschnitte (28, 30) nahe dem radial inneren Ende (b) der radial äußeren Teile (36) derart miteinander verbunden sind, daß die Wicklungsabschnitte des Rotors (10) in einem Bereich (B), der in Umfangsrichtung über den gesamten Rotor verläuft, kontinuierlich miteinander verbunden sind.
7. Elektrische Maschine mit einem Gehäuse (26) nach Anspruch 1 oder 2 und einem Rotor (10) mit einer stromführenden Wicklung mit mehreren in Umfangsrichtung verteilten Wicklungsabschnitten (28, 30), die in mindestens einer zur Rotorachse senkrechten Wicklungsebene (W&sub1;, W&sub2;) liegen und von einem radial inneren Bereich zu einem radial äußeren Bereich verlaufen, und einem von Oberflächen der Wicklungsabschnitte gebildeten Kommutator (P&sub1;), wobei die Wicklung aus mehreren einstückig ausgebildeten Leiterelementen (44) gebildet ist, deren jedes einen Metallstreifen (45) aufweist, wobei die den Kommutator bildenden Oberflächen Kantenflächen des Metallstreifens sind, die in Abstand voneinander angeordnet sind, um dazwischen Kühlmittelströmung zum Kühlen des Kommutators zu ermöglichen.
8. Elektrische Maschine nach Anspruch 7, wobei die Hautflächen des Metallstreifens (45) dem Kommutator (P&sub1;) benachbart mit einem Isoliermaterial beschichtet sind.
9. Elektrische Maschine nach Anspruch 8, wobei das Isoliermaterial einen verhältnismäßig niedrigen Abriebwiderstand hat, so daß es bei Abnutzung des Kommutators (P&sub1;) im Gebrauch an den an die Kantenflächen angrenzenden Teilen leicht von den Hauptflächen abgerieben wird oder abblättert.
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