DE69515005T2 - Bilderzeugungsvorrichtung mit Zwischenübertragung und Bilderzeugungsverfahren unter Verwendung derselben - Google Patents

Bilderzeugungsvorrichtung mit Zwischenübertragung und Bilderzeugungsverfahren unter Verwendung derselben

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DE69515005T2
DE69515005T2 DE69515005T DE69515005T DE69515005T2 DE 69515005 T2 DE69515005 T2 DE 69515005T2 DE 69515005 T DE69515005 T DE 69515005T DE 69515005 T DE69515005 T DE 69515005T DE 69515005 T2 DE69515005 T2 DE 69515005T2
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Hiroyuki Kobayashi
Takashi Kusaba
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/14Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for transferring a pattern to a second base
    • G03G15/16Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for transferring a pattern to a second base of a toner pattern, e.g. a powder pattern, e.g. magnetic transfer
    • G03G15/1605Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for transferring a pattern to a second base of a toner pattern, e.g. a powder pattern, e.g. magnetic transfer using at least one intermediate support
    • G03G15/162Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for transferring a pattern to a second base of a toner pattern, e.g. a powder pattern, e.g. magnetic transfer using at least one intermediate support details of the the intermediate support, e.g. chemical composition

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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Bilderzeugungsvorrichtung und insbesondere auf eine Bilderzeugungsvorrichtung mit einem Zwischenübertragungselement. Sie bezieht sich außerdem auf ein Verfahren zur Erzeugung eines Bilds unter Verwendung einer wie vorstehend genannten Vorrichtung.
  • Beschreibung des Stands der Technik
  • Bei der Erzeugung eines Farbbilds durch einen elektrofotografischen Prozeß kann ein Zwischenübertragungselement verwendet werden, um ein Farbbild aufzubauen, indem abgebildete Komponenten in den einzelnen, den Farbinformationen des Vorlagenbilds entsprechenden Farben (z. B. eines magentafarbenen Bilds, eines cyanfarbenen Bilds oder eines gelben Bilds) aufeinanderfolgend empfangen werden. Die einzelnen Farbkomponenten des Bilds können nacheinander an der gleichen Stelle auf dem Zwischenübertragungselement ausgebildet werden, wobei sich leicht einrichten läßt, daß zwischen den aufeinanderfolgenden Bildern keine Positionsverschiebung auftritt.
  • Fig. 1 zeigt eine schematische Seitenansicht einer Farbbilderzeugungsvorrichtung wie beispielsweise eines Kopiergeräts oder eines Laserstrahldruckers (gemäß JP-A- 05-333725, Fig. 1). Die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung weist ein Zwischenübertragungselement 20 auf, das mit einer elastomeren Oberfläche versehen ist. Als ein erstes Bildtrageelement wird ein zylindrisches elektrofotografisches lichtempfindliches Element (nachstehend als "lichtempfindliches Element" bezeichnet) verwendet. Das lichtempfindliche Element 1 ist mit einer vorgeschriebenen Oberflächengeschwindigkeit (nachstehend als "Prozeßgeschwindigkeit" bezeichnet) um eine Achse drehbar. Die Oberfläche des lichtempfindlichen Elements 1 wird mittels eines Primärladers 2 (z. B. eines Koronaladers) gleichmäßig aufgeladen, um eine elektrische Ladung aufzubringen, die eine vorgeschriebene Polarität und ein vorgeschriebenes Potential aufweist. Das lichtempfindliche Element 1 wird dann durch eine (nicht gezeigte) Bildbelichtungseinrichtung bildweise einer Belichtung mit Licht unterzogen, so daß auf dem lichtempfindlichen Element 1 ein elektrostatisches Latentbild erzeugt wird, das einer Bildkomponente einer ersten Farbe (z. B. einem magentafarbenen Bild) entspricht. Danach wird das elektrostatische Latentbild unter Verwendung eines Magentatoners durch eine erste Entwicklungseinrichtung 41 entwickelt, die einen magentafarbenen Toner enthält. Während dieses Vorgangs sind eine zweite Entwicklungseinrichtung 42, die einen cyanfarbenen Toner enthält, eine dritte Entwicklungseinrichtung 43, die einen gelben Toner enthält, und eine vierte Entwicklungseinrichtung 44, die einen schwarzen Toner enthält, nicht in Betrieb. Daher wird das erste Magentatonerbild durch die zweite bis vierte Entwicklungseinrichtung 42 bis 44 nicht gestört.
  • Das Zwischenübertragungselement 20 kann einen zylindrischen Träger 21 und eine auf dem Träger 21 ausgebildete elastomere Schicht 22 umfassen. Das Zwischenübertragungselement wird in der Richtung des in Fig. 1 gezeigten Pfeils mit der gleichen Oberflächengeschwindigkeit wie das lichtempfindliche Element 1 gedreht. Die Bildkomponente der ersten Farbe. (d. h. das magentafarbene Bild) auf dem lichtempfindlichen Element 1 wird durch ein elektrisches Feld, das durch ein zwischen dem Zwischenübertragungselement 20 und dem lichtempfindlichen Element 1 angelegtes erstes Übertragungsvorpotential ausgebildet wird, auf die Umfangsfläche des Zwischenübertragungselements 20 übertragen. Die Umfangsfläche des lichtempfindlichen Elements 1 wird, nachdem das magentafarbene Bild auf das Zwischenübertragungselement 20 übertragen worden ist, mittels einer Reinigungseinrichtung 14 gereinigt. Auf die gleiche Weise wie das magentafarbene Bild werden dann aufeinanderfolgend und in überlagerter Beziehung ein cyanfarbenes Bild, ein gelbes Bild und ein schwarzes Bild auf das Zwischenübertragungselement 20 übertragen, so daß das gewünschte Farbbild aufgebaut wird. Das erste Übertragungsvorpotential, das jeweils eine Übertragung der Bildkomponente jeder Farbe mit sich bringt, wird von einer Vorspannungsversorgung 61 zugeführt. Die Polarität des ersten Übertragungsvorpotentials unterscheidet sich von der Polarität der Ladung, die auf den Toner aufgebracht ist. Die durch die Vorspannungsversorgung 61 aufgebrachte Spannung liegt vorzugsweise in einem Bereich von +2 kV bis +5 kV.
  • Das Farbbild auf dem Zwischenelement 20 wird dann auf einen Empfangsträger 24 übertragen, der das zweite Bildtrageelement ist. Der Empfangsträger 24, der Papierblätter darstellen kann, wird von einer Zuführung 9 aus zu einem Spalt transportiert, der zwischen dem Zwischen übertragungselement 20 und einer Übertragungswalze 25 definiert ist, wobei von einer Vorspannungsversorgung 29 aus ein Vorpotential auf die Walze 25 aufgebracht wird. Nachdem die Übertragung des Farbbilds zu dem Empfangsträger 24 stattgefunden hat, wird der Empfangsträger zu einer Fixierstation 15 transportiert, an der der Empfangsträger erwärmt wird, um das Bild zu fixieren. Nachdem die Übertragung des Farbbilds stattgefunden hat, wird auf dem zwischenübertragungselement 20 verbliebener Toner mittels eines Reinigungselements 35 entfernt.
  • Eine elektrofotografische Farbvorrichtung, die das obengenannte Zwischenübertragungselement aufweist, ist in folgender Hinsicht besser als eine elektrofotografische Farbvorrichtung, die wie beispielsweise die in der JP-A- 63-301960 beschriebene Vorrichtung kein Zwischenübertragungselement aufweist:
  • (a) Bildkomponenten der verschiedenen Farben können auf das Zwischenübertragungselement übertragen werden, ohne daß die Position jeder einzelnen Farbbildkomponente in bezug auf die der anderen verschoben wird.
  • (b) Im Fall einer elektrofotografischen Farbvorrichtung, die kein Zwischenübertragungselement verwendet, wird das zweite Bildtrageelement an dem lichtempfindlichen Element fixiert, so daß das zweite Bildtrageelement verhältnismäßig dünn sein muß. Bei einer elektrofotografischen Farbvorrichtung, die ein Zwischenübertragungselement verwendet, ist es dagegen nicht erforderlich, daß das zweite Bildtrageelement an dem lichtempfindlichen Element fixiert wird, so daß eine Vielfalt zweiter Bildtrageelemente verwendet werden kann. Als das zweite Bildtrageelement können beispielsweise sowohl dünne Papierblätter (z. B. etwa 40 g/m²) als auch dickere Papierblätter (z. B. etwa 200 g/m²) verwendet werden. Das zweite Bildtrageelement kann auch ein Umschlag, eine Postkarte oder ein Etikett sein.
  • Wenn jedoch eine elektrofotografische Vorrichtung, die ein Zwischenübertragungselement verwendet, bei schlechten Umgebungsbedingungen einer wiederholten Verwendung unterliegt, können die folgende Probleme entstehen:
  • (1) Es kann eine Übertragung des Toners von dem ersten Bildtrageelement (z. B. einem lichtempfindlichen Element) auf ein Zwischenelement und von dem Zwischenelement auf das zweite Bildtrageelement (Papier oder Tageslichtprojektorfolie) mit unzureichender Effizienz stattfinden. Infolgedessen muß sowohl für das lichtempfindliche Element als auch für das Zwischenübertragungselement eine Reinigungseinrichtung vorgesehen werden. Reinigungseinrichtungen bringen einen Verschleiß des lichtempfindlichen Elements und des Zwischenübertragungselements mit sich und führen leicht zu einer Verkürzung der Lebensdauer dieser Elemente. Darüber hinaus hat eine Reinigungseinrichtung einen verhältnismäßig komplexen Aufbau und kann die Kosten erhöhen.
  • (2) Wie in Fig. 6 gezeigt ist, kann eine Bildübertragung auf das Zwischenelement oder auf das zweite Bildtrageelement unvollständig stattfinden (nachstehend als "Ringbild" bezeichnet). Wie vorstehend in Absatz (1) beschrieben ist, kann das Ringbild durch eine unzureichende Effizienz der Übertragung hervorgerufen werden. Die Übertragungseffizienz kann durch die Oberflächenkennwerte oder den elektrischen Widerstand des Zwischenübertragungselements, durch die zu dem Zeitpunkt der Bildübertragung angelegte Vorspannung oder durch die zeitliche Steuerung der Vorspannung beeinträchtigt werden. Die Hauptursachen für eine unzureichende Übertragungseffizienz waren nicht zu ermitteln. Jedoch ist bekannt, daß sich die Übertragungseffizienz unter den folgenden Umständen verringert:
  • (a) wenn die Vorrichtung einer längeren Verwendung unterliegt;
  • (b) wenn die Vorrichtung bei Umgebungsbedingungen mit niedriger Temperatur oder hoher Feuchtigkeit verwendet wird.
  • (3) Das Zwischenübertragungselement kann eine Schicht aus Gummi bzw. Kautschuk, Harz oder einem anderen elastomeren Material aufweisen. In der JP-A-4-81786, JP-A-4-88385, JP-A-3-242667 und der JP-A-5-333725 (die der US-A-5438398 entspricht) sind bevorzugte Materialien zur Verwendung bei einer derartigen elastomeren Schicht offenbart. Jedoch gibt es kein Material, das über einen ganzen Bereich von Umgebungsbedingungen einschließlich Bedingungen mit niedriger Temperatur und geringer Feuchtigkeit und Bedingungen mit hoher Temperatur und hoher Feuchtigkeit eine geeignete Tauglichkeit besitzt.
  • (4) Es hat eine Entwicklung zu Druckern oder Kopiergeräten kleiner Größe hin stattgefunden. Jedoch ist eine Versorgung mit einer hohen Vorspannung erforderlich, damit eine hohe Übertragungseffizienz des Toners erzielt wird.
  • Andererseits wurde (gemäß JP-A-5-333725) ein Zwischenübertragungselement (z. B. mit Silikongummi beschichtetes Aluminium) vorgeschlagen, das Teilchen aus leitendem Material (z. B. Kohlenstoff oder Zinkoxid) enthält. Da ein derartiges Zwischenübertragungselement eine hohe Leitfähigkeit hat, kann eine Versorgung mit geringer Vorspannung verwendet werden. Allerdings gab es Schwierigkeiten, herkömmliche Teilchen aus leitendem Material gleichmäßig zu verteilen. Außerdem mußte eine große Menge an herkömmlichen Teilchen aus leitendem Material verteilt werden, um die Leitfähigkeit des Zwischenübertragungselements zu erhöhen. Daher wies das die herkömmlichen Teilchen enthaltende Zwischenübertragungselement eine schlechte mechanische Festigkeit auf.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist eine Bilderzeugungsvorrichtung geschaffen, die ein erstes Bildtrageelement und ein Zwischenübertragungselement umfaßt, das eine äußerste Schicht aufweist, die Teilchen aus leitendem Material enthält, und die dadurch gekennzeichnet ist, daß das Verhältnis (Maximaldurchmesser/Minimaldurchmesser) der Teilchen 4 oder mehr beträgt und der Maximaldurchmesser 1 bis 80 um beträgt.
  • Die Erfindung stellt außerdem ein Zwischenübertragungselement für eine elektrofotografische Bilderzeugungsvorrichtung bereit, das eine äußerste Schicht aufweist, die Teilchen aus leitendem Material enthält, und das dadurch gekennzeichnet ist, daß das Verhältnis (Maximaldurchmesser/Minimaldurchmesser) der Teilchen 4 oder mehr beträgt und der Maximaldurchmesser 1 bis 80 um beträgt.
  • Die Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zur Erzeugung eines Bilds unter Verwendung der vorstehend genannten Vorrichtung.
  • Ausführungsbeispiele der obengenannten Bilderzeugungsvorrichtung können in einem großen Bereich von Umgebungsbedingungen einschließlich Bedingungen mit niedrigerer Temperatur, niedrigerer Feuchtigkeit und Bedingungen mit hoher Temperatur, hoher Feuchtigkeit eine gute Dauerhaftigkeit und gute Bilderzeugungseigenschaften zeigen. Das erfindungsgemäße Zwischenübertragungselement zeigt eine hervorragende Übertragungseffizienz.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen wird anhand von Beispielen beschrieben, wie die Erfindung umgesetzt wird. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels einer Bilderzeugungsvorrichtung;
  • die Fig. 2, 3 und 4 Querschnittansichten eines Zwischenübertragungselements, das zur Verwendung bei der Vorrichtung in Fig. 1 vorgesehen ist, wobei sich die Übertragungselemente in diesen Figuren bezüglich ihres Überzugs unterscheiden;
  • Fig. 5 eine schematische Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Bilderzeugungsvorrichtung; und
  • Fig. 6 eine Darstellung, die die Ausbildung eines Ringbilds zeigt.
  • Ausführliche Beschreibung der Erfindung
  • In der folgenden Beschreibung bedeuten "Teil(e)" und "%" "Gewichtsteil(e)" beziehungsweise "Gew.-% ".
  • Die erfindungsgemäße Bilderzeugungsvorrichtung umfaßt ein erstes Bildtrageelement und ein Zwischenübertragungeelement, das eine Teilchen aus leitendem Material enthaltende äußerste Schicht aufweist, und auf das ein auf dem ersten Bildtrageelement ausgebildetes Bild übertragen werden kann. Die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis (Maximaldurchmesser/Minimaldurchmesser) der Teilchen 4 oder mehr beträgt und der Maximaldurchmesser 1 bis 80 um beträgt. Im Folgenden wird das Verhältnis des Maximaldurchmessers zu dem Minimaldurchmesser der Teilchen als "Durchmesserverhältnis" bezeichnet. Die bei der Erfindung verwendeten Teilchen aus leitendem Material haben eine gute Verteilbarkeit, können dem Zwischenelement eine angemessene Leitfähigkeit verleihen und verstärken die äußerste Schicht des Zwischenelements. Durch Verwendung der vorstehend genannten Teilchen kann der Teilchengehalt in der äußersten Schicht gesenkt werden. Außerdem kann die Anzahl an Teilchen gesenkt werden, die aus der äußersten Schicht herausfallen. Falls das Durchmesserverhältnis weniger als 4 und der Maximaldurchmesser weniger als 1 um beträgt, kann das Übertragungsvorpotential nicht gesenkt werden. Falls der Maximaldurchmesser mehr als 80 um beträgt, lassen sich die Teilchen schwer gleichmäßig verteilen.
  • Der Maximaldurchmesser und der Minimaldurchmesser werden auf folgende Weise gemessen. Zunächst werden mittels eines Elektronenmikroskops und eines LUZEX III Bildverarbeitungsanalysators eine absolute Maximallänge und ein Feretdurchmesser der Teilchen aus leitendem Material gemessen. Diese Messung erfolgt an fünfzig zufällig ausgewählten Teilchen. Dann werden unter Verwendung der absoluten Maximallänge und des Feretdurchmessers der Maximaldurchmesser und der Minimaldurchmesser berechnet, wobei anzumerken ist, daß der Maximaldurchmesser ein arithmetisches Mittel der absoluten Maximallänge ist und der Minimaldurchmesser ein arithmetisches Mittel des Feretdurchmessers ist.
  • Die bei der Erfindung verwendeten Teilchen weisen vorzugsweise einen spezifischen Durchgangswiderstand von 10&sup5; Ω · cm oder weniger und besser von 10&supmin;²-10³ Ω · cm auf. Falls der spezifische Durchgangswiderstand mehr als 10&sup5; Ω · cm beträgt, hat das Zwischenübertragungselement eine schlechte Leitfähigkeit. Der spezifische Durchgangswiderstand der Teilchen aus dem leitendem Material kann mittels eines LORESTA AP Widerstandsmeßinstruments (hergestellt von Mitsubishi: Petrochemical Co., Ltd.) oder R8340 (hergestellt von ADVANTEST) gemessen werden. Im Einzelnen wird eine tablettenförmige Probe des leitenden Materials angefertigt, indem ein Pulver unter einem Druck von 2000 kg/cm komprimiert wird, und durch das vorstehend genannte Instrument gemessen. Die äußerste Schicht, die die Teilchen aus dem leitendem Material enthält, weist vorzugsweise einen elektrischen Widerstand von 10¹-10¹³ Ω, besser von 10²-10¹&sup0; Ω und am besten von 10²-5 · 10&sup8; Ω auf. Falls der elektrische Widerstand weniger als 10¹ Ω beträgt, kann kein zufriedenstellendes elektrisches Übertragungsfeld erhalten werden, wodurch die Übertragungseffizienz sinkt. Falls der elektrische Widerstand mehr als 10¹³ Ω beträgt, ist eine starke Vorspannungsversorgung erforderlich. Der elektrische Widerstand der äußersten Schicht kann ebenfalls ermittelt werden, indem mittels des vorstehend genannten Wider standsmeßinstruments eine Probe der äußersten Schicht gemessen wird. Die Probe wird angefertigt, in dem auf einer Aluminiumplatte die gleiche Schicht als die äußerste Schicht ausgebildet wird.
  • Der Gehalt des leitenden Materials in der äußersten Schicht beträgt vorzugsweise 5 bis 80%. Falls der Gehalt geringer als 5% ist, kann der elektrische Widerstand der äußersten Schicht unzureichend gesenkt sein. Falls der Gehalt größer als 80% ist, können einige Teilchen des leitenden Materials aus der äußersten Schicht herausfallen.
  • Beispiele des bei der Erfindung verwendeten leitenden Materials können Aluminiumborat, Strontiumtitanat, Titanoxid, Aluminiumoxid, Magnesiumoxid, Siliziumcarbid, Siliziumnitrid, mit Zinnoxid oberflächenbehandeltes Mika, Antimonoxid oder Ruß, Aluminium, Nickel und rostfreier Stahl sein. Vom Gesichtspunkt der Verteilbarkeit können insbesondere Aluminiumborat und Titanoxid vorzuziehen sein.
  • Die bei der Erfindung verwendeten Teilchen aus leitendem Material können durch folgende Verfahren hergestellt werden. Teilchen aus Metalloxid können durch ein Naßverfahren, ein Festphasenbrennverfahren oder ein Gasphasenkristallwachstumsverfahren hergestellt werden. Teilchen aus Kohlenstoff können durch ein Gasphasenkristallwachstumsverfahren hergestellt werden. Teilchen aus Metall können durch Schneiden eines gezogenen und gestreckten Metalls hergestellt werden.
  • Es können verschiedene Zwischenübertragungselemente wie beispielsweise ein wie in Fig. 5 gezeigtes Zwischenübertragungselement, das als Endlosband geformt ist, und ein wie in den Fig. 2 bis 4 gezeigtes Übertragungselement verwendet werden, das einen zylindrischen Träger und auf dem Träger eine elastische Schicht und wahlweise ein oder mehr Überzugsschichten aufweist. Der elektrische Widerstand und die Oberflächenbeschaffenheit des Zwischenübertragungselements können eingestellt werden, wenn die Überzugsschicht ausgebildet wird. Vom Gesichtspunkt einer Verringerung der Verschiebung bei den Relativpositionen der Bildkomponenten der unterschiedlichen Farben und vom Gesichtspunkt der Dauerhaftigkeit wird ein zylindrisches Zwischenübertragungselement bevorzugt. Die elastomere Schicht besteht vorzugsweise aus einem Gummi, einem anderen elastomeren Material oder einem Harz. In den Fig. 2 bis 5 stellt 100 den zylindrischen Träger, 101 eine elastomere Schicht, 102 und 103 Überzugsschichten und 104 ein Zwischenübertragungselement in Form eines Endlosbands dar.
  • Der zylindrische Träger 100 kann aus einem leitenden Material hergestellt sein, das ein Metall oder eine Legierung wie beispielsweise Aluminium, Aluminiumlegierungen, Eisen, Kupfer oder rostfreier Stahl sein kann. Er kann außerdem aus einem leitenden Harz hergestellt sein, das Kohlenstoffpulver oder Metallpulver enthält. Beispiele für den Gummi bzw. Kautschuk, das Elastomer oder den Harz, die bei der elastomeren Schicht und der Überzugsschicht des Zwischenübertragungselements verwendet werden, schließen Styrol-Butadien-Kautschuk, Butadienkautschuk, Isoprenkautschuk, ein Ethylen- Propylen-Copolymer, Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, Chloroprenkautschuk, Butylkautschuk, Silikonkautschuk, Fluorcarbonkautschuk, Nitrilkautschuk, Urethankautschuk, Acrylkautschuk, Epichlorhydrinkautschuk, Norbonenkautschuk; ein styrolartiges Harz (d. h. ein Homopolymer oder Copolymer, das Styrol oder ein Styrol-Substitutions produkt umfaßt), wie beispielsweise Polystyrol, Chlorpolystyrol, Poly-α-Methylstyrol, Styrol-Butadien- Copolymer, Styrol-Vinylchlorid-Copolymer, Styrol- Vinylacetat-Copolymer, Styrol-Maleinsäure-Copolymer, Styrol-Acrylester-Copolymer, Styrol-Methylacrylat- Copolymer, Styrol-Ethylacrylat-Copolymer, Styrol- Butylacrylat-Copolymer, Styrol-Octylacrylat-Copolymer und Styrol-Phenylacrylat-Copolymer, Styrol-Methacrylat- Copolymer, Styrol-Methylmethacrylat-Copolymer, Styrol- Ethylmethacrylat-Copolymer und Styrol-Phenylmethacrylat- Copolymer, Styrol-α-Chlormethylacrylat-Copolymer, Styrol- Acrylnitril-Acrylesther-Copolymer; Vinylchloridharz, mit Harz verlängertes Maleinsäureharz, Phenylharz, Epoxyharz, Polyesterharz, Polyamidharz, Polyethylen, Polypropylen, Ionomerharz, Polyurethanharz, Silikonharz, Fluorcarbonharz, Ketonharz, Ethylen-Ethylacrylat-Copolymer, Xylolharz und Polyvinylbutyryl ein. Die obengenannten Kautschuk-, Elastomer- oder Harzmaterialien können einzeln oder in Kombination von zwei oder mehr Materialien verwendet werden.
  • Die äußerste Schicht enthält vorteilhafterweise ein schmierendes Pulver, das ein anorganisches Pulver oder ein organisches Pulver sein kann. Alternativ kann sie eine Schmierstoffflüssigkeit wie etwa Silikonöl enthalten. Die Verwendung von Schmierstoffpulver wird bevorzugt, da Schmierstoffpulver das lichtempfindliche Element nicht beschädigt und eine gute Fähigkeit aufweist, das Schmierverhalten des Zwischenübertragungselements einzustellen. Da die Schicht außerdem ein Bindeharz enthält, wird eine gute Haftung zwischen den jeweiligen Schmierstoffpulvern beziehungsweise einer Schicht, die es enthält, und einer anderen Schicht erzeugt.
  • Das Schmierverhalten des Schmierstoffs wird wie folgt gemessen. Eine Mischung aus 20 Teilen Schmierstoff, 100 Teilen eines Urethanvorpolymers und 5 Teilen eines Vernetzungsmittels werden auf eine Polyethylenterephthalatplatte (PET-Platte) durch Sprühbeschichten aufgebracht. Die Viskosität der Mischung kann durch Zugabe von Toluol und Methylethylketon eingestellt werden. Mit Ausnahme dessen, daß kein Schmierstoff vorhanden ist, wird auf die gleiche Weise wie vorstehend beschrieben eine Vergleichsprobe angefertigt. Der Gleitwiderstand der Schmierstoff enthaltenden Probe und der Vergleichsprobe werden mittels eines Heidon-14DR Oberflächenbeschaffenheitsmeßinstruments gemessen, das von Shinto Kagaku Inc. hergestellt wird. Bei der Messung des Gleitwiderstands sorgt ein ebenes Druckelement des Oberflächenbeschaffenheitsmeßinstruments, das mit Polyethylenterephthalat (PET) bedeckt ist, für eine Last von 200 gf, die vertikal zu der Probe gerichtet ist, die in horizontaler Richtung mit einer Geschwindigkeit von 100 mm/min bewegt wird. In ASTM D-1894 ist ein ebenes Druckelement beschrieben. Falls der Gleitwiderstand der den Schmierstoff enthaltenden Probe 80% oder weniger des Vergleichsbeispiels beträgt, entwickelt der Schmierstoff geeignete Eigenschaften für die angestrebten Zwecke. Auch wenn der Schmierstoff nicht auf die nachstehend angegebenen Materialien beschränkt ist, sind folgende Beispiele zu bevorzugen:
  • Fluorcarbonkautschuk, Fluorcarbonelastomere, fluoriertes Graphit, Pulver aus organischen Fluorverbindungen wie etwa Polytetrafluorethylen (PTFE), Polyvinylidenfluorid (PVDF), Ethylen-Tetrafluorethylen-Copolymer (ETFE), Tetrafluorethylen-Perfluoralkylvinylether-Copolymer (PFA) und pulverige, organische Siliziumverbindungen wie etwa Silikonharze, Silikonkautschuke und Silikonelastomere, Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polystyrol (PS), Acrylharz, Nylonharz, Siliziumoxid, Aluminiumoxid, Titanoxid und Magnesiumoxid. Die obengenannten Schmierstoffe können einzeln oder in Kombination von zwei oder mehr verwendet werden.
  • Das Schmierstoffpulver weist vom Gesichtspunkt der Verteilbarkeit des Schmierstoffs und der Oberflächenglattheit des Zwischenübertragungselements vorzugsweise eine durchschnittliche Teilchengröße von 0,02-50 um auf. Falls notwendig kann die Oberfläche der Schmierstoffteilchen mit einem Mittel behandelt werden, das eine Schädigung des Schmierstoffs verringert. Darüber hinaus kann mit dem Schmierstoff ein Dispersionsmittel verwendet werden. Der Schmierstoff kommt in der äußersten Schicht des Zwischenübertragungselements vorzugsweise in einer Menge von 20-80% und insbesondere 25-75% vor. Falls der Gehalt an Schmierstoff weniger als 20% beträgt, kann das zwischenübertragungselement ein unzureichendes Schmierverhalten zeigen, wodurch die Möglichkeit besteht, daß eine Tonerfilmbildung und eine Senkung der zweiten Übertragungseffizienz stattfinden. Falls der Gehalt an Schmierstoff mehr als 80% beträgt, kann das Zwischenübertragungselement aufgrund einer Verringerung der Haftung zwischen den jeweiligen Schmierstoffen beziehungsweise der äußersten Schicht und einer anderen Schicht eine schlechte Dauerhaftigkeit zeigen.
  • Um die äußerste Schicht des Zwischenübertragungselements auszubilden, werden mittels einer weithin bekannten Vorrichtung wie z. B. einer Walzenmühle, eines Kneters, eines Banburry-Mischers, einer Kugelmühle, einer Perlenmühle, eines Homogenisierers, eines Farbenschüttlers oder eines Nanomisierers leitendes Material, Schmierstoff und Harz, Elastomer beziehungsweise Kautschuk gemischt.
  • Die Dicke der elastomeren Schicht beträgt vorzugsweise 0,5 mm oder mehr, besser 1 mm oder mehr und insbesondere 1-10 mm. Die Dicke der Überzugsschicht beträgt vorzugsweise 3 mm oder weniger, besser 2 mm und weniger und insbesondere 20 um bis 1 mm. Die verhältnismäßig dünne Überzugsschicht schadet der Weichheit der elastomeren Schicht nicht.
  • Der elektrische Widerstand des Zwischenübertragungselements beträgt vorzugsweise 10¹-10¹³ Ω und insbesondere 10²-10¹&sup0; Ω.
  • In der elastischen Schicht oder der Überzugsschicht können Teilchen aus leitendem Material vorhanden sein, die nicht in den Schutzumfang der Erfindung fallen. Beispiele derartiger leitender Materialien schließen leitendes Harz und harzhaltige leitende Teilchen ein. Beispiele leitender Harze schließen quartäre Ammoniumsalze enthaltendes Polymethylmethacrylat, Polyvinylanilin, Polyvinylpyrrol, Polydiacetylen und Polyethylenimin ein.
  • Beispiele von Harzen, die bei harzhaltigen leitenden Teilchen verwendet werden können, schließen Urethane, Polyester, Vinylacetat-Vinylchlorid-Copolymer und Polymethylmethacrylat ein. Bei Harzen, die leitende Teilchen enthalten, können die leitenden Teilchen beispielsweise aus Kohlenstoff, Aluminium oder Nickel bestehen.
  • Das bei der Erfindung verwendete Zwischenübertragungselement kann wie folgt hergestellt werden. Es wird zunächst ein zylindrischer Metallträger angefertigt und auf dem zylindrischen Träger durch Schmelzformen, Spritzformen, Tauchbeschichten oder Sprühbeschichten ein Kautschuk, Elastomer oder Harz in eine elastische Schicht geformt. Falls erforderlich wird anschließend auf der elastomeren Schicht durch ein wie vorstehend beschriebenes Ausbildungsverfahren eine Überzugsschicht ausgebildet.
  • Als erstes Bildtrageelement wird vorzugsweise ein lichtempfindliches Element verwendet, das auf seiner lichtempfindlichen Schicht mit einer pulveriges Fluorcarbonpolymer enthaltenden Schutzschicht versehen ist. Ein Beispiel für ein derartiges Fluorcarbonpolymer ist Polytetrafluorethylen. Eine derartige Schutzschicht erhöht die Effizienz des ersten Übertragungselements und insbesondere seine Fähigkeit, von dem lichtempfindlichen Element auf das Zwischenübertragungselement Toner zu übertragen. Infolgedessen kann ein hochqualitatives Bild ausgebildet werden, das verhältnismäßig fehlerfrei ist. Das bei der Erfindung verwendete Zwischenübertragungselement weist außerdem eine gute zweite Übertragungseffizienz (d. h. die Übertragungseffizienz von dem Zwischenübertragungselement auf das zweite Trageelement) auf.
  • Beispiele des bei der Erfindung verwendeten zweiten Bildtrageelements schließen verschiedene Arten von Papier und Tageslichtprojektorfolien (Overheadfolien) ein.
  • Die Erfindung wird nun ausführlicher unter Bezugnahme auf die beigefügten Beispiele beschrieben.
  • Beispiel 1
  • Ein Zwischenübertragungselement wurde wie folgt angefertigt. Die nachstehend angegebene Kautschukverbindung wurde durch Preßspritzformen auf einen zylindrischen Aluminiumträger mit einem Außendurchmesser von 182 mm, einer Länge von 320 mm und einer Aluminiumdicke von 5 mm aufgebracht, um eine Walze mit einer elastomeren Schicht zu erzielen.
  • Kautschukverbindung
  • SBR 100 Teile
  • Leitender Ruß 18 Teile
  • Paraffinöl 25 Teile
  • Vulkanisiermittel (Schwefel) 2 Teile
  • Vulkanisierhilfsmittel 2 Teile
  • Vulkanisierbeschleuniger 3 Teile
  • Es wurde eine Beschichtungsflüssigkeit hergestellt, die die folgenden Bestandteile enthielt.
  • Polyurethan-Vorpolymer (mit Lösungsmittel) 100 Teile
  • Vernetzungsmittel (mit Lösungsmittel) 50 Teile
  • Leitendes Material (Teilchen aus leitendem Aluminiumborat, Maximaldurchmesser 18 um, Minimaldurchmesser 0,8 um, Durchmesserverhältnis 22,5, spezifischer Durchgangswiderstand 2,0 · 10¹ Ω · cm) 20 Teile
  • Schmiermittel:
  • PTFE-Pulver (durchschnittliche Teilchengröße 0,3 um) 100 Teile
  • Dispersionsmittel 5 Teile
  • Toluol 80 Teile
  • Die Beschichtungsflüssigkeit wurde auf die elastomere Schicht durch Sprühbeschichten aufgebracht, um eine Überzugsschicht zu erzielen, worauf für eine Stunde eine Erwärmung bei 90ºC folgte, um aus der Überzugsschicht Lösungsmittel zu entfernen und die Moleküle der Überzugsschicht zu binden. Dadurch wurde ein Zwischenübertragungselement mit einer starken Überzugsschicht erhalten. Der Gehalt des leitenden Aluminiumborats betrug in der Überzugsschicht 11%. Der Gesamtgehalt an PTFE- Pulver und leitendem Aluminiumborat betrug 67 Gew.-% der Überzugsschicht. Die Dicke der Überzugsschicht betrug 80 um. Der elektrische Widerstand des Zwischenübertragungselements wurde unter Umgebungsbedingungen von 23ºC und 65% relative Feuchtigkeit gemessen. Die äußerste Schicht des Zwischenübertragungselements wurde in Kontakt mit einer Aluminiumplatte (350 mm ·200 mm) gehalten. Zwischen dem Aluminiumträger des Zwischenübertragungselements und der Aluminiumplatte wurde von einer Spannungsversorgung eine Spannung von 1 kV angelegt. Dann wurde die Potentialdifferenz zwischen den Enden eines 1 kΩ Widerstands gemessen. Der Wert des elektrischen Widerstands des Zwischenübertragungselements ergab sich aus der Spannung der Spannungsversorgung, der Potentialdifferenz entlang dem 1 kΩ Widerstand und dem Widerstandswert des 1 kΩ Widerstands.
  • Das Zwischenübertragungselement wurde in ein wie in Fig. 1 gezeigtes elektrofotografisches Kopiergerät eingebaut. Das Gerät wurde verwendet, um nacheinander auf 10000 Blättern Farbbilder zu erzeugen (Dauerhaftigkeitsprüfung), wobei bei dieser Dauerhaftigkeitsprüfung die Übertragungseffizienz eines cyanfarbenen Bilds, die Bildqualität und die Tonerfilmbildung beurteilt wurden. Danach wurde die Dauerhaftigkeitsprüfung solange fortgesetzt, bis 20000 Blätter kopiert waren. Die Dauerhaftigkeitsprüfung erfolgte unter den folgenden Bedingungen. Das erste Bildtrageelement war ein lichtempfindliches OPC-Element mit einem leitenden Träger, wobei auf dem leitenden Träger aufeinanderfolgend eine Unterschicht, eine Ladungserzeugungsschicht und eine Ladungstransportschicht sowie eine PTFE-Teilchen enthaltende Schutzschicht angeordnet waren. Das Oberflächenpotential betrug -750 V; der Toner für sämtliche verwendete Farben war ein unmagnetischer Einkomponententoner; das erste Übertragungsvorpotential betrug +500 V; das zweite Übertragungsvorpotential betrug +3000 V; die Prozeßgeschwindigkeit betrug 120 mm/s; das Entwicklungsvorpotential betrug -550 V; und das zweite Bildtrageelement hatte ein Gewicht von 80 g/m². Beide Vorpotentiale waren verglichen mit herkömmlichen Vorpotentialen niedrig. Die erste Übertragungseffizienz und die Übertragungseffizienz wurden unter Verwendung der folgenden Gleichungen berechnet, wobei die Bilddichte unter Verwendung eines Macbeth Reflektionsdensitometers RD-918, hergestellt von Macbeth Inc., gemessen wurde.
  • Erste Übertragungseffizienz = {A/(B+A)} · 100 (%)
  • Zweite Übertragungseffizienz = {C/(D+C)} · 100 (%)
  • A: Dichte eines Bilds auf dem Zwischenübertragungselement.
  • B: Dichte verbliebenen Toners auf dem lichtempfindlichen Element, nachdem ein Bild auf das Zwischenübertragungselement übertragen wurde.
  • C: Dichte eines Bilds auf dem zweiten Bildtrageelement.
  • D: Dichte verbliebenen Toners auf dem Zwischenübertragungselement, nachdem ein Bild auf das zweite Bildtrageelement übertragen wurde.
  • Die Dichten wurden auf die folgende Weise gemessen. Bilder auf dem lichtempfindlichen Element und auf dem Zwischenübertragungselement wurden mit Klebeband bedeckt. Dann wurde jedes Klebeband abgelöst, so daß das jeweilige Bild auf das Klebeband übertragen war. Das das Bild tragende Klebeband wurde auf ein Stück weißes Papier aufgeklebt, um eine erste Probe zu erzeugen. Es wurde eine zweite Probe oder eine Bezugsprobe erzeugt, die ein Stück weißes Papier und daran angeklebtes Klebeband umfaßte, aber kein Bild trug. Die Dichten A, B und D wurden festgestellt, indem die Dichte der ersten und zweiten Probe gemessen wurde. Das Zwischenübertragungselement wurde mit einem Kontaktdruck von 1 kg bei einer Temperatur von 45ºC und 95% relativer Feuchtigkeit für zwei Wochen mit einem lichtempfindlichen OPC-Element in Kontakt gehalten, das keine Schutzschicht aufwies (Kontaktprüfung). Nach zwei Wochen wurde die Oberfläche des Zwischenübertragungselements per Augenschein beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt. Nach der Dauerhaftigkeitsprüfung von 20000 Blättern wurden die Bildqualität und die Tonerfilmbildung per Augenschein beurteilt. Die Tonerfilmbildung stellt die Tonerfilmbildung auf dem Zwischenübertragungselement dar. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt. In Tabelle 1 bedeutet "O" sehr gut und "Δ" gut.
  • Beispiel 2
  • Mit Ausnahme dessen, daß anstelle der in Beispiel 1 verwendeten 20 Teile leitenden Aluminiumborats, 20 Teile Teilchen aus leitendem Titanoxid (Maximaldurchmesser 15 um, Minimaldurchmesser 0,7 um, Durchmesserverhältnis 21,4, spezifischer Durchgangswiderstand 3,5 · 10¹ Ω · cm) verwendet wurden, wurde auf die gleiche Weise wie bei Beispiel 1 ein Zwischenübertragungselement angefertigt.
  • Das sich ergebende Zwischenübertragungselement wurde in ein wie in Fig. 1 gezeigtes elektrofotografisches Farbkopiergerät eingebaut und das elektrofotografische Farbkopiergerät auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
  • Beispiel 3
  • Mit Ausnahme dessen, daß statt der in Beispiel 1 verwendeten 20 Teile leitenden Aluminiumborats, 20 Teile Teilchen aus leitendem Mika (Maximaldurchmesser 25 um, Minimaldurchmesser 0,5 um, Durchmesserverhältnis 50,0, spezifischer Durchgangswiderstand 1,5 · 10¹ Ω · cm) verwendet wurden, wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 ein Zwischenübertragungselement hergestellt. Das sich ergebende Zwischenübertragungselement wurde in ein wie in Fig. 1 gezeigtes elektrofotografisches Farbkopiergerät eingebaut und das elektrofotografische Farbkopiergerät auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
  • Beispiel 4
  • Mit Ausnahme dessen, daß statt der in Beispiel 1 verwendeten Überzugsschicht eine andere Überzugsschicht verwendet wurde, wurde das erfindungsgemäße Zwischenübertragungselement auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 hergestellt. Die in Beispiel 4 verwendete Beschichtungsflüssigkeit für die Überzugsschicht enthielt die folgenden Bestandteile.
  • Fluorverbindung enthaltende Flüssigkeit 100 Teile
  • Teilchen aus leitendem Aluminiumborat (gleiche Teilchen wie in Beispiel 1) 10 Teile
  • Toluol 30 Teile
  • Die Beschichtungsflüssigkeit wurde durch Tauchbeschichten auf die elastische Schicht aufgebracht, um eine Überzugsschicht bereitzustellen, worauf für zwei Stunden eine Erwärmung bei 120ºC erfolgte, um aus der Überzugsschicht Lösungsmittel zu entfernen. Der Gehalt des leitenden Aluminiumborats in der Überzugsschicht betrug 30%. Das sich ergebende Zwischenübertragungselement wurde in ein wie in Fig. 1 gezeigtes elektrofotografisches Farbkopiergerät eingebaut, das auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 beurteilt wurde, worauf sich die in Tabelle 1 gezeigten Ergebnisse ergaben.
  • Beispiel 5
  • Mit Ausnahme dessen, daß der in Beispiel 1 verwendete Gehalt des leitenden Aluminiumborats auf 10 Teile geändert wurde, wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 ein Zwischenübertragungselement angefertigt. Der Gehalt des leitenden Aluminiumborats betrug 6%. Das sich ergebende Zwischenelement wurde in ein wie in Fig. 1 gezeigtes elektrofotografisches Farbkopiergerät eingebaut und das elektrofotografische Farbkopiergerät auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 beurteilt.
  • Beispiel 6
  • Die in Beispiel 1 angefertigte Beschichtungsflüssigkeit für die Überzugsschicht wurde auf eine Außenfläche eines Endlosbands aufgebracht, das aus einer 100 Teile PVDF und 3 Teile Hochleitfähigkeitsruß umfassenden Mischung hergestellt war, und auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 gehärtet, um ein als Endlosband geformtes Zwischenübertragungselement bereitzustellen. Dieses Zwischenübertragungselement wurde in ein wie in Fig. 5 gezeigtes elektrofotografisches Farbkopiergerät eingebaut und das Gerät auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 beurteilt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt. Der elektrische Widerstand des als Endlosband geformten Zwischenübertragungselements wurde auf die folgende Weise gemessen. Zunächst wurde ein Aluminiumstab auf die Innenfläche des Zwischenübertragungselements gesetzt. Der Aluminiumstab hatte ein Gewicht von 1 kg und dieselbe Länge wie die Breite des Zwischenübertragungselements. Dann wurde die äußerste Schicht des Zwischenübertragungselements in Kontakt mit einer Aluminiumplatte (350 mm · 200 mm) gehalten. Zwischen dem Aluminiumstab und der Aluminiumplatte wurde von einer Spannungsversorgung aus eine Spannung von 1 kV angelegt. Dann wurde die Potentialdifferenz zwischen den Enden eines 1 kΩ Widerstands gemessen. Der Wert des elektrischen Widerstands des Zwischenübertragungselements wurde aus der Spannung der Spannungsversorgung, der Potentialdifferenz entlang dem 1 kΩ Widerstand und dem Widerstandswert des 1 kΩ Widerstands ermittelt.
  • Beispiel 7
  • Mit Ausnahme dessen, daß der im Beispiel 1 verwendete Gehalt der Teilchen leitenden Aluminiumborats auf 5 Teile geändert wurde, wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 ein Zwischenübertragungselement angefertigt. Der Gehalt des leitenden Aluminiumborats betrug 3,1%. Der Gesamtgehalt des PTFE-Pulvers und des leitenden Aluminiumborats betrug 66%. Das sich ergebende Zwischenübertragungselement wurde in ein wie in Fig. 1 gezeigtes elektrofotografisches Farbkopiergerät eingebaut, das wie in Beispiel 1 beurteilt wurde, worauf sich die in Tabelle 1 gezeigten Ergebnisse ergaben. In Beispiel 7 betrug das Übertragungsvorpotential +5500 V.
  • Vergleichsbeispiel 1
  • Mit Ausnahme dessen, daß keine Teilchen aus leitendem Aluminiumborat, kein PTFE-Pulver und kein Dispersionsmittel verwendet wurden, wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 ein Zwischenübertragungselement angefertigt. Das auf diese Weise angefertigte Zwischenübertragungselement wurde in ein wie in Fig. 1 gezeigtes elektrofotografisches Farbkopiergerät eingebaut und das Gerät wie in Beispiel 1 gezeigt beurteilt. Das Zwischenübertragungselement zeigte schon nach kurzer Zeitdauer eine schlechte Effizienz und ein hohes zweites Übertragungsvorpotential. Daher wurde die Dauerhaftigkeitsprüfung nicht fortgesetzt.
  • Vergleichsbeispiel 2
  • Mit Ausnahme dessen, daß die in Beispiel 1 verwendete Überzugsschicht zu einer anderen Überzugsschicht geändert wurde, wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 ein Zwischenübertragungselement angefertigt. Die bei dem Vergleichsbeispiel 2 verwendete Beschichtungsflüssigkeit für die Überzugsschicht enthielt die folgenden Bestandteile.
  • Polyurethan-Vorpolymer (mit Lösungsmittel) 100 Teile
  • Vernetzungsmittel (mit Lösungsmittel) 50 Teile
  • Leitendes Material (Teilchen aus leitendem Titanoxid, Maximaldurchmesser 0,35 um, Minimaldurchmesser 0,32 um, Durchmesserverhältnis 1,1, spezifischer Durchgangswiderstand 3,5 · 10¹ Ω · cm&sup9;) 100 Teile
  • Toluol 40 Teile
  • Die Beschichtungsflüssigkeit wurde auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 auf die elastische Schicht aufgebracht. Der Gehalt des leitenden Titanoxids betrug 67%. Das sich ergebende Zwischenübertragungselement wurde in ein wie in Beispiel 1 gezeigtes elektrofotografisches Farbkopiergerät eingebaut und das elektrofotografische Farbkopiergerät auf die gleiche Weise wie in Beispiel 1 beurteilt. Wie die Ergebnisse zeigen, wurden nach kurzer Zeit ungleichmäßige Teilbilder erzeugt. Daher wurde die Dauerhaftigkeitsprüfung nicht fortgesetzt. Der Grund für die Erzeugung ungleichmäßiger Bilder schien die schlechte Verteilbarkeit der Teilchen aus leitendem Titanoxid zu sein. Tabelle 1

Claims (15)

1. Bilderzeugungsvorrichtung, mit einem ersten Bildtrageelement (1) und einem Zwischenübertragungselement (100, 101; 100-102; 100-103; 104), das eine äußerste Schicht (101; 102; 103) aufweist, die Teilchen aus leitendem Material enthält, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis des Maximaldurchmessers zu dem Minimaldurchmesser der Teilchen 4 oder mehr beträgt und der Maximaldurchmesser 1 bis 80 um beträgt.
2. Bilderzeugungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei der spezifische Durchgangswiderstand des leitenden Materials 10&sup5; Ω · cm oder weniger beträgt.
3. Bilderzeugungsvorrichtung nach Anspruch 2, wobei der spezifische Durchgangswiderstand des leitenden Materials 10² bis 10³ Ω · cm beträgt.
4. Bilderzeugungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Gehalt des leitenden Materials in der äußersten Schicht (101; 102; 103) 5 bis 80% beträgt.
5. Bilderzeugungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei in der äußersten Schicht (101; 102; 103) ein schmierendes Material enthalten ist.
6. Bilderzeugungsvorrichtung nach Anspruch 5, wobei der Gehalt des schmierenden Materials in der äußersten Schicht (101; 102; 103) 20% oder mehr beträgt.
7. Bilderzeugungsvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, wobei der Gesamtgehalt des leitenden Materials und des schmierenden Materials in der äußersten Schicht (101; 102; 103) 80% oder weniger beträgt.
8. Bilderzeugungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der elektrische Widerstand des Zwischenübertragungselements (100, 101; 100-102; 100-103; 104) 10¹ Ω bis 10¹³ Ω beträgt.
9. Bilderzeugungsvorrichtung nach Anspruch 8, wobei der elektrische Widerstand des Zwischenübertragungselements (100, 101; 100-102; 100-103; 104) 10² bis 10¹&sup0; Ω beträgt.
10. Bilderzeugungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Zwischenübertragungselement (100, 101; 100-102; 100-103; 104) zylindrisch ist.
11. Bilderzeugungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das erste Bildtrageelement (1) ein elektrofotografisches lichtempfindliches Element ist.
12. Bilderzeugungsvorrichtung nach Anspruch 11, wobei eine äußerste Schicht des elektrofotografischen lichtempfindlichen Elements (1) Teilchen aus Fluorkohlenstoffharz enthält.
13. Bilderzeugungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Vorrichtung eine Mehrfarbenbilderzeugungsvorrichtung ist.
14. Zwischenübertragungselement (100, 101; 100-102; 100-103; 104) für eine elektrofotografische Bilderzeugungsvorrichtung, das eine äußerste Schicht (101; 102; 103) aufweist, die Teilchen aus leitendem Material enthält, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis (Maximaldurchmesser/Minimaldurchmesser) der Teilchen 4 oder mehr beträgt und der Maximaldurchmesser 1 bis 80 um beträgt.
15. Verfahren zur Erzeugung eines Bilds, mit den Schritten:
Bereitstellen eines ersten Bildtrageelements (1) und eines Zwischenübertragungselement (100, 101; 100-102; 100-103; 104), wobei eine äußerste Schicht (101; 102; 103) des Zwischenübertragungselements Teilchen aus leitendem Material enthält, bei denen das Verhältnis von Maximaldurchmesser zu Minimaldurchmesser der Teilchen 4 oder mehr beträgt und der Maximaldurchmesser 1 bis 80 um beträgt;
Übertragen eines Tonerbilds von dem ersten Bildtrageelement (1) zu dem Zwischenübertragungselement (100, 101; 100-102; 100-103; 104); und
Übertragen des Tonerbilds von dem Zwischenübertragungselement (100, 101; 100-102; 100-103; 104) zu einem zweiten Bildtrageelement (24).
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