DE69516005T2 - Verfahren zum entdecken von inkorrekt verschlossenen gefriergerüstauskleidungen,sowie auskleidung und system dafür - Google Patents

Verfahren zum entdecken von inkorrekt verschlossenen gefriergerüstauskleidungen,sowie auskleidung und system dafür

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DE69516005T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Feststellen eines inkorrekten Aufbaus oder Verschlusses von Packungen des Karton-Liner-/Schutzpackung-Typs, wie er zum Verpacken von in Gefrierrahmen (oder -gestellen) einzufrierenden Nahrungsmittelprodukten verwendet wird. Solche Liner, vorzugsweise mit einer Beschichtung von Paraffinwachs oder dergleichen, werden in der Fischindustrie umfangreich zur Bildung verhältnismäßig flacher und kreiter Fischblöcke, Fischfilets oder zerkleinertem Fisch zwecks Versand an gewerbliche Verwender eingesetzt. Die Liner werden als relativ einfache Zuschnitte hergestellt, und zwar mit einer Bodenplatte, die vier aufrichtbare Wandklappen hat, von denen sich eine rückwärtige Klappe in einer Deckelplatte fortsetzt, die ebenfalls Wandungs- oder Randklappen entlang ihrer drei freien Ränder aufweist. Vorzugsweise können sich die vorderen und rückwärtigen Wandklappen der Bodenplatte seitlich in Eckklappen erstrecken, die dazu dienen, den Verschluß der Ecken des Zuschnitts zu verbessern, wenn dieser in einem Rahmen bzw. Gestell gelagert ist.[0001]
  • Die Liner werden in Verbindung mit sogenannten Gefrierrahmen verwendet, die eine rechteckförmige Öffnung aufweisen, die die Bodenplatte aufnimmt, die einfach nach unten in die Rahmenöffnung gedrückt wird, wodurch die Wandungsklappen leicht aufzurichten sind. Die Deckelplatte wird vom oberen Kasten- oder Trayabschnitt, wie er jetzt aufgerichtet und in der umgebenden Rahmeneinheit formstabilisiert ist, herausgeklappt gelassen, und dann wird der Trayabschnitt mit dem fraglichen Material gefüllt. Danach wird der Deckel nach innen über das Tray gefaltet, und die Randklappen des Deckels werden nach unten gefaltet und in die jeweiligen engen Räume zwischen der Innenseite der Rahmeneinheit und den Außenseiten der aufgerichteten Traywandungen eingeführt. Dann wird die gesamte Einheit einem Gefriersystem nach Art eines Bords oder Regals zugeführt. Wenn sie gefroren sind, werden die Liner mit ihrem Blockinhalt aus den Gefrierrahmen herausgestoßen und einem Kühllager oder einem Gefrierfahrzeug zugeführt, während die Rahmen wieder verwendet werden.[0002]
  • Die gewerblichen Verwender der relativ großen Blöcke, die üblicherweise Abmessungen von ungefähr 48 · 25 cm aufweisen, ziehen die Liner ab und verarbeiten die reinen Materialblöcke in gefrorenem oder temperiertem Zustand.[0003]
  • Beim Verschließen der Liner ist es wichtig, daß die Deckel-Randklappen wie erwähnt behandelt werden, nämlich so, daß sie sich an der Außenseite der Traywandungen befinden. Wenn durch einen Fehler eine oder mehrere von ihnen an der Innenseite der zugeordneten Traywandungen herabgelassen werden, besteht die Gefahr, daß sie in das Material eingeführt werden, das den Trayabschnitt ausfüllt, und daß sie darin infolge des nachfolgenden Gefrierens feststecken, wodurch es wahrscheinlich ist, daß sie in dem gefrorenen Blockmaterial nach dem Abziehen des Liners verbleiben, das heißt sie werden, mehr oder weniger sichtbar, in dem zu verarbeitenden Material vorhanden sein. Das gleiche gilt für die erwähnten Eckklappen, wenn solche Verwendung finden. Auch diese Klappen sollten so gefaltet werden, daß sie sich an der Außenseite der jeweiligen aufgerichteten Traywandungen befinden. Die Arbeit des Aufrichtens und Verschließens wird normalerweise rein manuell vollzogen, und da ein hoher Arbeitsdurchsatz erforderlich ist, kann das Bedienungspersonal leicht in der erörterten Hinsicht Fehler machen.[0004]
  • Im allgemeinen sind Versuche, Hilfsmaßnahmen gegen solche Fehler einzusetzen, fehlgeschlagen, so daß es insoweit bei der manuellen Handhabung der Liner hingenommen wird, daß diese mit einigem Abfall verbunden ist, und alles, was getan werden kann, eine Sichtinspektion der Liner, wenn sie von den Gefrierrahmen freigegeben werden, ist. Eine solche Inspektion ist jedoch schwierig und mit Zeitaufwand durchzuführen, weil nicht schnell genug festgestellt werden kann, welche Klappe welche andere Klappe überlagert, so daß sich immer noch ein relativ hoher Prozentsatz von Kundenbeschwerden als unvermeidbar ergeben hat.[0005]
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung hat man jedoch festgestellt, daß es in Anbetracht der aufgeführten Umstände relativ leicht ist, eine sehr deutliche Anzeige dafür, "welche Klappe welche abdeckt", vorzusehen, nämlich indem man dem Linerzuschnitt eine gefärbte oder in anderer Weise sichtbare differenzierte Markierung solcher tiefer liegenden Zuschnittbereiche hinzufügt, nämlich den Außenseiten der innersten Trayseiten, die von den Randklappen von außen überdeckt werden, und zwar derart, daß eine Betrachtung von außen leicht anzeigt, ob die nach außen freiliegende Klappenoberfläche so liegen soll oder nicht.[0006]
  • Die Erfindung ist in entsprechender Weise in den Ansprüchen 1 und 4 definiert.[0007]
  • Gemäß der Erfindung ist es sogar möglich, eine automatische Feststellung der äußersten Klappenabschnitte vorzusehen, ob diese die richtige Farbe oder Eigenschaften aufweisen, die als Nachweis eines korrekten Verschlusses annehmbar sind, indem man zum Beispiel Stapel aus dem Rahmen entfernter Blöcke an einer Scanner- oder Sichtungsstation vorbeifördert und, falls erforderlich, die Stapel dreht, um die Abtasteinrichtung auf das mögliche Auftreten der charakteristischen "Fehlerfarbe" ansprechen zu lassen. Das Ansprechen kann sogar wahlweise erfolgen, und zwar als Basis für das Sortieren der Blöcke in verschiedene Gruppen zum speziellen Behandeln auf der Basis der Lage der falschen Bereiche.[0008]
  • Die Erfindung umfaßt ferner ein System zur Durchführung der genannten Feststellung, wie es in den Ansprüchen 9 und 10 bestimmt ist.[0009]
  • Die US 4 684 023 offenbart einen Mehrzweckkarton, der als integrale Bestandteile eine vordere Platte, eine rückwärtige Platte, eine Endplatte und eine Seitenplatte umfaßt, die gelenkig entlang einer Mehrzahl Faltlinien verbunden sind und eine faltbare Kartonausbildung schaffen. Dieser Karton umfaßt eine seinen Inhalt identifizierende Anordnung, die die Identifizierung des Inhaltes ermöglicht, ohne daß der Karton geöffnet werden muß, indem der Karton mit zwei übereinanderliegenden Platten versehen ist, von denen die erste eine Reihe verschiedener, den Inhalt identifizierender Bedruckungen auf der Oberfläche aufweist, die einer darüberliegende Platte zugewandt ist, die ihrerseits Steckklappen umfaßt, die wahlweise eindrückbar sind, um einen sichtbaren Zugang zu schaffen und wahlweise die Identifizierung der Bedruckungen auf der ersten Platte zu ermöglichen. Dieser Karton ist allein dazu bestimmt, den Inhalt innerhalb des Kartons zu identifizieren, und nicht dafür, eine Feststellung eines fehlerhaften Aufbaus oder Verschlusses der erwähnten Linerzuschnitte zu ermöglichen.[0010]
  • Die Erfindung umfaßt natürlich auch eine invertierte Anordnung, bei der es erforderlich ist, daß die nicht gefärbten innersten Wandungen von gefärbten äußeren Klappen bedeckt sein sollen.[0011]
  • Die Erfindung umfaßt auch die Linerzuschnitte zur Verwendung bei dem erörterten Verfahren. Diese Zuschnitte sind allein dadurch gekennzeichnet, daß sie mit verschiedenen Farben oder Zeichen der äußeren Oberflächen der Wandungs- oder Klappenteile der jeweiligen Tray- und Deckelabschnitte versehen sind. Vorzugsweise haben die Außenseiten der Deckelrandklappen ihre natürliche Farbe, während die Außenseiten der inneren Traywan dungsklappen eine geeignete Signalfarbe oder nur Marken solch einer Farbe aufweisen; im Prinzip kann eine einzelne Spotmarkierung ausreichen.[0012]
  • Dementsprechend können, wenn Eckklappen verwendet werden, die Linerzuschnitte eine Signalmarkierung auf denjenigen Traywandungsteilen tragen, die dazu vorgesehen sind, außen von den eingefalteten Eckklappen bedeckt zu werden.[0013]
  • Die Signalmarkierungen an den verschiedenen relevanten Stellen können sehr wohl untereinander verschieden sein; sie können zum Beispiel verschiedene Farben oder verschiedene Barcodemarkierungen haben, wodurch eine automatischen Identifizierung erleichtert wird.[0014]
  • Es ist bisher nicht üblich gewesen, die Linerzuschnitte zu bedrucken, aber wenn nun eine Bedruckung gewünscht werden sollte, ist es äußerst vorteilhaft, weitere Druckeinzelheiten zum Beispiel auf der Oberseite des Deckels wie entsprechende Barcodes und optisch lesbare Anzeigen verschiedener Daten, zum Beispiel zur weiteren Spezifizierung durch Quermarkierung, anzuwenden.[0015]
  • Im folgenden wird die Erfindung in größerem Detail unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben, in der:[0016]
  • Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Linerzuschnitts gemäß der Erfindung, von der Außenseite her betrachtet, ist,
  • Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Zuschnitts bei Bildung eines aufgerichteten und korrekt verschlossenen Trayaufbaus ist,
  • Fig. 3 eine ähnliche Ansicht des Trayaufbaus unter falschem Verschluß ist und
  • Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Stapels solcher Trayanordnungen ist, die sowohl richtig als auch fehlerhaft verschlossene Packungen zeigt.
  • [0017] Der in Fig. 1 gezeigte Zuschnitt ist ein einlagiges Kartonteil, das als herkömmlicher Gefrierrahmenliner gebildet und auf beiden Seiten mit Paraffin oder dergleichen beschichtet ist. Der Zuschnitt hat ein Tray-Bodenfeld 2, das durch Faltlinien 4 begrenzt ist und sich über diese in eine Vorderwandklappe 6, einander entgegengesetzte seitliche Wandklappen 8 und eine hintere Wandklappe 10 erstreckt, wobei sich letztere in ein Deckelfeld 12 fortsetzt, das über Faltlinien 4 in eine vordere Randklappe 14 und entgegengesetzte seitliche Randklappen 16 verlängert ist.
  • [0018] Einige Liner bestehen nur aus diesen Teilen, aber vorzugsweise weisen die Vorder- und Rückwandklappen 6 und 10 des Trayteils seitlich sich erstreckende End- oder Eckklappen 18 bzw. 20 auf.
  • [0019] Im Gebrauch wird der Linerzuschnitt über einem Gefrierrahmen 22, wie er in Fig. 2 in gestrichelter Linienführung gezeigt ist, angeordnet, wobei das Tray-Bodenfeld 2 über der inneren Öffnung des Rahmens mit vorzugsweise mehr oder weniger vor-aufgerichteten Wandklappen plaziert wird, worauf das Feld 2 nach unten in den Rahmen gedrückt wird, was die Wandklappen 6, 8 und 10 zur vollen Aufrichtung bringt, während der Deckelabschnitt 12, 14, 16 aus dem Rahmen heraus gefaltet gehalten wird.
  • [0020] Danach wird der aufgerichtete Trayabschnitt 2, 6, 8, 10 mit dem bestimmungsgemäßen frischen Nahrungsmittelmaterial, zum Beispiel Fischfleisch, gefüllt, und darauf wird der Deckel über der Schachtel geschlossen, wobei die Deckelrandklappen 14 und 16 nach unten entlang der Traywandungen 6 und 8 herabgefaltet werden. Sodann wird der Gefrierrahmen mit der geschlossenen, flachen Traypackung an eine Gefriereinheit weitergeleitet, und danach wird die Blockpackung entrahmt und an einen Kunden ausgeliefert.
  • [0021] Schon beim Aufrichten des Trayabschnitts in dem Rahmen 22 muß die Bedienungsperson darauf achten, sicherzustellen, daß besagte Endklappen 18 und 20 der Wandabschnitte 6 und 10 in Endpositionen an der Außenseite der seitlichen Traywandungsklappen 8 gefaltet werden, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Diese Endklappen könnten nämlich sehr wohl schließlich in eine Position an der Innenseite der Wandungen gelangen, und in diesem Fall wäre es möglich, daß die Endklappen in das Nahrungsmittelmaterial eingebettet und so darin eingefroren werden, was zu einer Verschmutzung des gesamten Materials führen würde.
  • [0022] Das gleiche gilt, soweit die Deckelrandklappen 14, 16 betroffen sind. Wenn der Deckel geschlossen wird, ist es noch wichtiger, daß diese Randklappen nach unten entlang der Außenseiten der Wandklappen 6, 8 eingesteckt werden, nämlich in den engen Raum zwischen diesen Außenseiten und der Innenseite des Rahmens 22. Das Bedienungspersonal muß in die ser Beziehung sehr sorgfältig sein, aber Fehler sind unvermeidbar, was dann in Beschwerden der Kunden endet.
  • [0023] In Fig. 3 ist eine aus dem Rahmen genommene (entrahmte) Blockpackung gezeigt. Eine genaue Sichtinspektion stellt sicher, ob alle betreffenden Klappenteile 14, 16, 18, 20 tatsächlich an der Außenseite der Traywandungen 6 und 8 angeordnet sind, aber eine solche Inspektion ist bei hohem Durchsatz schwierig auszuführen, und zwar allein auf dem Auftreten der Kontur jener Klappenteile an dem Äußeren der Traywandungen basierend.
  • [0024] Es sei bemerkt, daß die Eckklappen 18 und 20 mit einer geneigten Oberkante geschnitten werden und daß ebenfalls die angrenzenden Enden der seitlichen Randklappen 16 schräg geschnitten werden, so daß an den Ecken keine Überlappungen zwischen diesen Teilen vorhanden sind. Dadurch wird sichergestellt, daß nirgendwo an den Wandungen des geschlossenen Liners mehr als zwei Kartonschichten vorhanden sind, und die geschlossenen Klappen 18 und 20 bleiben vollständig sichtbar und von den seitlichen Deckelrändern unbedeckt.
  • [0025] Gemäß der Erfindung sind die Außenseiten der Traywandungen 6 und 8 mit sichtbaren Markierungen A, B und C versehen, und zwar in den Bereichen, die von den jeweiligen Elementen 14, 16 und 18 bei korrekt verschlossener Blockverpackung bedeckt sind. Diese Markierungen, die in Fig. 1 gezeigt sind - und zwar bei Darstellung mit der Oberseite nach unten -, können jeder beliebigen gewünschten Art sein, egal ob sie voll farbig, gestrichelt, gepunktet oder dergleichen ausgeführt sind. Sie sind ebenfalls in Fig. 4 gezeigt, die einen Liner darstellt, der vollständig falsch verschlossen worden ist, wobei die Eckklappen 18 und 20 an der Innenseite der Ecken und die Deckelrandelemente 14, 16 innerhalb der Traywandungen 6 und 8 angeordnet sind. Man kann direkt erkennen, daß der falsche Verschluß im Vergleich mit Fig. 3 eine deutliche Signalwirkung durch die Blockpackung entstehen läßt.
  • [0026] Die Markierungen müssen nicht notwendigerweise die gesamten jeweiligen Oberflächenbereiche ausfüllen, und Fig. 5 zeigt einige Beispiele verschiedener Markierungen auf falsch verschlossenen Blockpackungen, die zwischen korrekt verschlossenen Packungen in einem Stapel angeordnet sind. Die Markierungen sind deutlich sichtbar oder feststellbar, und zwar ohne irgendein Erfordernis des Überprüfens des Vorhandenseins nicht markierter Konturen der äußeren Elemente 14, 16, 18, 20 an der Außenseite der Traywandungen 6, 8.
  • [0027] Bei einem automatischen Detektionssystem, das ebenfalls von der Erfindung umfaßt wird und zum Beispiel einen Scanner oder eine Sichtungseinheit einschließt, ist es notwendig, eine selektive Ermittlung von Signalmarkierungen durchzuführen, die an verschiedenen spezifischen Positionen erscheinen, und dadurch ein Aussortieren falscher Blockpackungen in entsprechende Positionen, die sämtlich der Anordnung des Fehlers entsprechen, zu bewirken. Zu diesem Zwecke können die Markierungen, wie erwähnt, untereinander verschiedene Farben sein oder auch als Barcode oder andere automatisch lesbare Markierungen vorgesehen werden.

Claims (10)

1. Verfahren zum Feststellen eines inkorrekten Aufbaus oder Verschlusses von Packungen des Karton-Liner-/Schutzpackungs-Typs, wie er zum Verpacken von in Gefrierrahmen einzufrierenden Nahrungsmittelprodukten verwendet wird, wobei die Karton- Liner ein Bodenteil (2) mit aufrichtbaren Wandklappen (6, 8,10) und ein Deckelteil (12) mit Deckelrandklappen (14, 16) umfassen, die sich bei korrekt verschlossenen Packungen an der Außenseite der entsprechenden Wandklappen (6, 8) befinden sollen, wobei das Verfahren für die Packung die Verwendung von Karton-Linern, die mit einer gefärbten oder anderweitig feststellbaren oder visuell differenzierten Markierung (24, 25, 26) auf wenigstens einigen solcher tiefer liegenden Bereiche versehen sind, z. B. darunter liegenden Bereichen der Außenseiten der innersten Liner-Wandklappen (6, 8), die von außen durch andere Abschnitte des Liners überdeckt sein müssen, zum Beispiel durch Deckelwandklappen (4, 16) und/oder Eckklappen (18, 20), und, nach dem Herausnehmen der gefrorenen Packungen aus den Rahmen, die Durchführung einer Inspektion der Packungen umfasst, und zwar zum Zwecke der Feststellung, ob irgendeine der Markierungen auf den Packungen freigelegt ist, was auf einen falschen Aufbau oder Verschluss derselben schließen ließe.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Inspektion durch Detektormittel durchgeführt wird, die auf ein visuelles Auftreten der Markierung auf irgendeinem Oberflächenbereich der Verpackungen reagieren.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektormittel verwendet werden, um eine Anzeige der Stelle der falschen Bereiche bereitzustellen, wobei eine solche Information als Basis zum Aussortieren der Blöcke in verschiedene Gruppen verwendet wird.
4. Liner-Zuschnitt zur Verwendung bei dem Verfahren nach Anspruch 1, umfassend ein Bodenteil (2) mit aufrichtbaren Wandklappen (6, 8, 10) zur Bildung jeweils der Vorderwand (6), der Seitenwände (8) und der Rückwand (10) der aufgerichteten Ver packung, und ein Deckelfeld (12) mit Deckelrandldappen (14, 16), die von wenigstens einem Rand des Deckelfeldes (12) herabfaltbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass er jeweils mit untereinander verschiedenen Farben, Oberflächenzeichen oder Markierungen (A, B, C) auf den äußeren Oberflächen jener Wandklappen (6, 8) des Bodenteils (2), die von den Deckelrandklappen (14, 16) bedeckt werden sollen, bzw. der Außenseite der Deckelrandklappen (14, 16) selbst und - wo Eckklappen (18, 20) verwendet werden - vorzugsweise auch auf den äußeren tiefer liegenden Bereichen jener Wandklappen, die von den Eckklappen (18, 20) bedeckt werden sollen, bzw. auf den Außenseiten der Klappen selbst versehen ist.
5. Liner-Zuschnitt nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenseiten der Deckenrandklappen (14, 16) ihre natürliche Farbe aufweisen, während die Abschnitte der Außenseiten der Wandklappen (6, 8), die von den Randklappen bedeckt werden sollen, eine geeignete Signalfarbe oder Markierungen (A, B) einer solchen Farbe aufweisen.
6. Liner-Zuschnitt nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeichen oder Marken (A, B, C) auf dem Karton-Liner (2) in die jeweiligen Oberflächenabschnitte desselben stigmatisiert sind.
7. Liner-Zuschnitt nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeichen oder Marken (A, B, C) nach Art von Barcodes, Magnetstreifen oder Lochungen vorgesehen sind.
8. Liner-Zuschnitt nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeichen oder Marken (A, B, C) untereinander verschiedene Farben oder Typen aufweisen, die jeweils ihrer Platzierung auf dem Liner entsprechen.
9. Ein System zum Feststellen inkorrekt angeordneter Liner nach Anspruch 5, vorgesehen als Umhüllung um rahmen-gefrorene Materialblöcke, nach deren Freigabe, dadurch gekennzeichnet, dass es Scan- oder Sichtungsmittel umfasst, die in einer Station, die von den Materialblöcken zu passieren ist, angeordnet und mit Detektormitteln zum Feststellen des Auftretens einer vorbestimmten Fehlermarkierung, wie inkorrekter Farbe, Zeichen oder anderer Markierung, auf irgendeinem Seiten wandabschnitt der Blöcke als einzelnen Gegenständen oder in gestapelter Formation verbunden sind.
10. Ein System nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass es Mittel zur selektiven Identifizierung von Fehlern umfasst, die an verschiedenen charakteristischen Stellen auf den einzelnen Linern auftreten.
DE69516005T 1994-07-19 1995-07-19 Verfahren zum entdecken von inkorrekt verschlossenen gefriergerüstauskleidungen,sowie auskleidung und system dafür Expired - Lifetime DE69516005T2 (de)

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