DE696018C - Klappdavit - Google Patents
KlappdavitInfo
- Publication number
- DE696018C DE696018C DE1938SC116813 DESC116813D DE696018C DE 696018 C DE696018 C DE 696018C DE 1938SC116813 DE1938SC116813 DE 1938SC116813 DE SC116813 D DESC116813 D DE SC116813D DE 696018 C DE696018 C DE 696018C
- Authority
- DE
- Germany
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- rod
- davit
- outside
- joint
- inboard
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- Expired
Links
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims description 8
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 230000009466 transformation Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B23/00—Equipment for handling lifeboats or the like
- B63B23/02—Davits, i.e. devices having arms for lowering boats by cables or the like
- B63B23/04—Davits, i.e. devices having arms for lowering boats by cables or the like with arms pivoting on substantially horizontal axes, e.g. gravity type
- B63B23/06—Davits, i.e. devices having arms for lowering boats by cables or the like with arms pivoting on substantially horizontal axes, e.g. gravity type with actual pivots
- B63B23/08—Davits, i.e. devices having arms for lowering boats by cables or the like with arms pivoting on substantially horizontal axes, e.g. gravity type with actual pivots the arms being articulated
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Manipulator (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf die bekannten Klappdavits, deren Vertretungsschema
aus einem Stangenviereck besteht, das aus aufwärts gerichteten, um an Deck befestigte
Gelenke schwenkbaren außenseitigen und innenseitigen Stangen mit einer die oberen
außenseitigen und innenseitigen Gelenke an den aufwärts gerichteten Stangen miteinander
verbindenden, als Wippausleger ausgebildeten oberen Stange gebildet ist, die an ihrem freien
Ende die Last trägt und bei der Verschwenkung des Stangenvierecks aus der Innenbordlage
in die Außenbordlage bei im wesentlichen horizontaler Lage des Schiffes einen Winkel
durchschwingt, der nicht kleiner ist als der von der außenseitigen Stange beschriebene
Winkel, wobei der Lastaufhängepunkt unterhalb des obenen außenseitigen Gefenäses liegt
und einen im wesentlichen horizontalen Weg beschreibt.
Die Erfindung, deren Zweck eine Verbesserung· der obenerwähnten Davits ist, .besteht
darin, daß der Aufhängepunkt der Last und die außenseitige Stange sowohl in der Innenbord-
als auch in der Außenbordlage des Davits auf einander entgegengesetzten Seiten
der durch das obere Gelenk der außenseitigen Stange hindurchgehenden Lotrechten liegen.
Weitere Merkmale der Erfindung sowie ihre Vorteile werden an Hand der Zeichnungen
beschrieben, die zwei Ausführungsformen der Erfindung als Beispiele darstellen.
In Fig. ι ist ein Davitträger 6 am Deck 5 des Schiffs befestigt. An diesen Träger sind
bei 14 und 32 außenseitig und innenseitig Stangen 1 und 3 angelenkt. Bei 7 und 34 ist
eine obere Stange 2 an die oberen Enden der Stangen 1 bzw. 3 angelenkt. An dem Arm 2
ist starr ein Arm 8 befestigt, dessen freies Ende den Aufhängepunkt 33 für das Boot
bildet.
Der Davit wird mit Hilfe einer Gewindespindel 9 betrieben, die in das Innengewinde
einer Hülse 31 eingeschraubt ist. Diese Spindel und die Hülse sind mit dem Träger 6 bzw.
dem mittleren Teil der Stange 1 gelenkig verbunden. Die Gewindespindel 9 kann mittels
einer Handkurbel gedreht werden, und zwar
in der einen oder der anderen Richtung, so· daß
der Davit in seine Innenbord- oder Außenbordlage bewegt werden kann. Diese Stellungen
sind in der Zeichnung mit vollen Linien.
und mit gestrichelten Linien dargestellt. ^
Bei der Ausführungsform nach Fig. ι mug1-1
sen die beiden Davits eines jeden Satzes einen Abstand voneinander haben, der größer ist
als die Länge des betreffenden Bootes, damit ίο der Arm 8 bei seiner Schwingbewegung die
Stange ι passieren kann, denn der Arm 8 kann nicht in der Bewegungsebene der
Stange ι liegen. In Fig. 2 ist jedoch ein Davit dargestellt, der innenseitig des ent-
»5 sprechenden Endes des Bootes angeordnet
sein kann. Die Stange- oder der Davitarm ι ist hier gekrümmt, so daß der Aufhängepunkt
33 bei seiner Bewegung die Stange nicht passiert. Infolgedessen können alle Stangen in
so der Bewegungsebene der Stange ι angeordnet
sein.
Wie bereits erwähnt, weist der neue Davit gegenüber den bekannten Ausführungen das
Merkmal auf, daß der Aufhängepunkt 33, der unterhalb des Gelenkes 7 vorgesehen ist, und
die Stange 1 immer auf den entgegengesetzten Seiten der durch das Gelenk 7 hindurchgelegten
Lotrechten liegen.
Dieses Merkmal, das auch einschließt, daß der Arm 8 stets nach unten zeigt, hat die
nachstehend aufgeführten Ergebnisse zur Folge:
I. Die Winkelschwingung der Stange 2 ist wegen der im wesentlichen vertikalen Lage
des Armes 8 von einer horizontalen Verlagerung des Aufhängepunktes 33 größtmöglicher
Ausdehnung begleitet. Wenn der Arm 8 im wesentlichen nach links zeigen würde, wie es
bei der früheren ,Bauart der Fall ist, dann würde eine Verschwenkung der Stange 2 um
das Gelenk 7 nur eine bedeutend geringere horizontale Verlagerung des Punktes 33 zur
Folge haben.
Die obenerwähnte Umformung der Winkelschwingung der Stange 2 in eine horizontale
Bewegung des Punktes 33 über eine große Entfernung hat gegenüber den bekannten
Bauarten die folgenden Vorteile:
1. Die Entfernung 7 bis 33 kann kleiner
gemacht werden, so daß auch die an den Stangen 1 und 3 wirkenden Kräfte verkleinert
werden können.
2. Die Entfernung 33, 33', die das Boot nach außen hin durchschwingt, ist vergrößert.
3· Der Winkel, den der Davit durchschwingt, kann verhältnismäßig klein gehalten
weiden mit der Folge, daß a) die Länge ,der Gewindespindel 9 kleiner gehalten werden
*"&ann, so daß das Ausschwingen des Bootes
tyieniger Zeit erfordert, und b) das Stangenviereck
keine ungünstigen Stellungen einzunehmen, braucht und infolgedessen die an
den Stangen 1 und 3 wirkenden Kräfte eine niedrige Grenze niemals zu überschreiten
brauchen.
4. Das Gewicht des Davitarmes 1 und infolgedessen
des ganzen Davits ist kleiner.
5. Infolge der größeren Einwärtsschwingung des Aufhängepunktes 33 gegenüber dem
Gelenk 14 kann dieses Gelenk an der Schiffsseite oder ganz in der Nähe der Schiffsseite
angeordnet werden.
II. Der Punkt 33 liegt stets mehr oder weniger lotrecht unterhalb des Gelenkes 7.
Auch aus diesem Grunde ist das Moment der Belastung gegenüber dem Gelenk 7 klein, was
zur Folge hat, daß auch die auf die Stangen 1 und 3 wirkenden Kräfte klein sind.
Claims (1)
- Patentanspruch:Klapp davit, dessen Vertretungsschema aus einem Stangenviereck besteht, das aus aufwärts gerichteten, um an Deck befestigte Gelenke schwenkbaren außenseitigen und innenseitigen Stangen mit einer die oberen außenseitigen und innenseitigen Gelenke an den aufwärts gerichteten Stangen miteinander verbindenden, als Wippausleger ausgebildeten oberen Stange gebildet ist, die an ihrem freien Ende die go Last trägt und bei der Verschwenkung des Stangenvierecks aus der Innenbordlage in die Außenbordlage bei im wesentlichen horizontaler Lage des Schiffes einen Winkel durchschwingt, der nicht kleiner ist als der von der außenseitigen Stange beschriebene Winkel, wobei der Lastaufhängepunkt unterhalb des oberen außenseitigen Gelenkes Hegt und einen im wesentlichen horizontalen Weg beschreibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufhängepunkt (33) der Last und die außenseitige Stange (1) sowohl in der Innenbord- als auch in der Außenbordlage des Davits auf einander entgegengesetzten Seiten der durch das obere Gelenk der äußenseitigen Stange hindurchgehenden Lotrechten liegen.Jiierzti 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938SC116813 DE696018C (de) | 1938-10-15 | 1938-10-15 | Klappdavit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938SC116813 DE696018C (de) | 1938-10-15 | 1938-10-15 | Klappdavit |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE696018C true DE696018C (de) | 1940-09-12 |
Family
ID=7450647
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938SC116813 Expired DE696018C (de) | 1938-10-15 | 1938-10-15 | Klappdavit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE696018C (de) |
-
1938
- 1938-10-15 DE DE1938SC116813 patent/DE696018C/de not_active Expired
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