DE69610075T2 - Kommunikationsverfahren - Google Patents

Kommunikationsverfahren

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schallerzeugungsverfahren und eine Vorrichtung zur Schallerzeugung.
  • Die Erfindung betrifft im besonderen, aber nicht ausschließlich, tragbare Audiovorrichtungen der oft als "Walkman" bezeichneten Art, bei der eine Basiseinheit eine schallreproduzierende Vorrichtung, wie einen Kassettenspieler, einen Compact Disc-Spieler (CD-Player) und/oder einen Radioempfänger, enthält. In derartigen Vorrichtungen ist die Schaltungsanordnung in der Basiseinheit zum Erzeugen von Tonfrequenzsignalen konzipiert, die durch flexible Anschlußkabel, die von der Basiseinheit zu den Ohrhörern verlaufen, zu Ohrhörern geleitet werden. Mit Ohrhörer meinen wir einen elektroakustischen Wandler, der angepaßt ist, um in das Ohr oder an es angrenzend zu passen, um dort Schall bereitzustellen, vorzugsweise ohne wesentliche Schallemission an die Umgebung.
  • Die Europäische Patentbeschreibung EP-A-0 457 492 (und das entsprechende US-Patent US-A-5,247,293) beschreibt ein kabelloses tragbares Stereogerät, bei dem die Signale durch FM-Funkübertragung von einem Spieler zu einem an eine separate Empfängereinheit angeschlossenen Ohrhörerpaar gesendet werden. Der Benutzer legt den Spieler in seine Aktentasche oder Handtasche und steckt den Empfänger (Receiver) in eine Brusttasche oder klammert ihn an sein Revers oder seine Krawatte. Dies schließt die Notwendigkeit eines Ohrhörerkabels zum Teil aus, hat aber andere Nachteile. Wie beschrieben, werden Statussignale mit dem Schallsignal multiplexiert, um am Empfänger eine Statusanzeige bereitzustellen.
  • Der Erfinder der vorliegenden Erfindung hat erkannt, daß es bei einem solchen System Nachteile gibt, die verbesserungsfähig sind, um ein verbessertes System mit sehr beträchtlichen Vorteilen bereitzustellen.
  • Es wurde vorgeschlagen, für bestimmte Zwecke im medizinischen Bereich Signalübertragung durch den Körper zu verwenden. Die britische Patentbeschreibung GB-A-2 043 257 beschreibt die Verwendung des Körpers als einen Signalleiter in EKG-Messungen (Elektrokardiogramm). Hier sind bei einem entkleideten Patienten, der sich einem EKG unterzieht, die EKG-Elektroden durch körperdurchlaufende Leitung an einem Empfänger an seinem Handgelenk gekoppelt. Das US-Patent US-A-4 440 160 beschreibt eine weitere medizinische Anwendung, bei der ein zur Eigenverletzung neigender Patient ein Kopfband mit einem auf physische Schläge reagierenden Sensor hat, der durch ein kleines Wechselstromsignal durch den Körper des Patienten hindurch mit einem an seinem Arm angebrachten Empfänger verbunden ist. Die japanische Patentdruckschrift JP-A-60 250731 beschreibt ein weiteres Lebendkörper- Kommunikationssystem, das zwischen dem Fuß und den Unterschenkeln einer Person verwendet werden kann.
  • Im folgenden kann auch auf die britische Patentanmeldung GB-A-2 050 678 Bezug genommen werden, die ein Mikrofon der Schwingungsaufnehmerart zum Aufnehmen von durch Knochen geleiteten Sprachsignalen durch eine Wand des äußeren Gehörgangs eines Trägers hat, wobei der Mikrofonausgang mit einem drahtlosen Sender gekoppelt ist. Auch ein drahtloser Empfänger zum Empfangen von Signalen von außen und Anlegen an einen mit dem Mikrofon benachbarten Lautsprecher ist bereitgestellt.
  • Die vorliegende Erfindung in ihren diversen Aspekten wird in den unabhängigen Ansprüchen unten beschrieben, auf die jetzt Bezug zu nehmen ist. Vorteilhafte Merkmale sind in den anhängigen Ansprüchen dargelegt.
  • Im folgenden werden bevorzugte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. In einer ersten Ausgestaltung hat ein tragbares Stereogerät eine Basiseinheit, die eine Schaltungsanordnung zum Erzeugen von Lauten darstellenden elektrischen Signale hat, und ein mit der Basiseinheit assoziiertes Paar Ohrhörer.
  • Die Basiseinheit hat einen äußeren Anschlußkontakt, der angeordnet ist, um im Gebrauch mit der Oberfläche des Körpers des Benützers in Berührung oder in enger Nähe zu ihm zu sein, so daß mit den Schallsignalen modulierte Radiofrequenzsignale weitgehend ausschließlich durch den Körper des Benutzers hindurch übertragen werden können. Die Ohrhörer können praktischerweise an oder in einer Brille montiert sein.
  • Der Anschlußkontakt hat zwar vorzugsweise die Form einer flachen Platte, wie unten beschrieben, kann aber auch aus einer Spule bestehen. Dies kann vorteilhaft sein, wenn der Anschlußkontakt an den Körper des Benutzers angrenzend angeordnet ist (anstatt mit ihm in Berührung zu sein).
  • Eine weitere Ausgestaltung hat die Form eines Telefons, bei dem Schall durch den Körper des Benutzers hindurch zu Ohrhörern übertragen wird und bei dem die Sprache des Benutzers von einem Mikrofon aus in der umgekehrten Richtung übertragen wird. Dies eignet sich besonders zur Verwendung in einem Mobilfunktelefon oder in einem Autotelefon, da es dort Freisprechen ermöglicht.
  • Die Erfindung wird jetzt nur beispielhaft unter Bezugnahme auf die Begleitzeichnungen beschrieben. Dabei zeigt:
  • Fig. 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen tragbaren Stereo-Vorrichtung, die eine Basiseinheit und ein Paar Ohrhörer umfaßt,
  • Fig. 2 eine Rückseitenansicht der Basiseinheit der Vorrichtung von Fig. 1,
  • Fig. 3 eine weitere Ausgestaltung der Erfindung, bei der die Ohrhörer in der Basiseinheit verstaut sind,
  • Fig. 4 eine Ausgestaltung, die einen Adapter zum Modifizieren einer konventionellen tragbaren Stereo- Vorrichtung umfaßt,
  • Fig. 5 eine Seitenansicht einer Brille, an der Ohrhörer montiert werden können,
  • Fig. 6 eine bruchstückartige Ansicht eines Teils eines Bügels und eines Ohrhörers der Brille, wie von "A" in Fig. 5 aus gesehen,
  • Fig. 7 einen bruchstückartigen Aufriß der Brille von Fig. 5, die einen Bügel in der ausgeklappten Stellung zeigt,
  • Fig. 8 eine bruchstückartige Draufsicht der Brille von Fig. 5,
  • Fig. 9 ein vergrößerter Querschnitt durch einen Ohrhörer der Brille von Fig. 5,
  • Fig. 10 eine schematische Darstellung einiger der verschiedenen Positionen, in denen die Brille getragen werden kann,
  • Fig. 11 eine Seitenansicht einer weiteren Brille, an der Ohrhörer montiert sind,
  • Fig. 12 eine bruchstückartige Ansicht eines Teils eines Bügels und eines Ohrhörers der Brille, von "A" in Fig. 11 aus gesehen.
  • Fig. 13 eine bruchstückartige Ansicht eines Teils eines Bügels und eines Ohrhörers der Brille, von "B" in Fig. 12 aus gesehen,
  • Fig. 14 und 15 eine Seitenansicht einer weiteren Brille, an der Ohrhörer montiert werden können,
  • Fig. 16 eine Draufsicht von oben, die die allgemeine Form der Brille zeigt,
  • Fig. 17A und 17B Seitenansichten noch einer weiteren Brille, an der Ohrhörer montiert sind,
  • Fig. 18 eine bruchstückartige Ansicht eines Teil eines Bügels und eines Ohrhörers der Brille der Fig. 17A und 17B,
  • Fig. 19 und 20 eine weitere Ausgestaltung der Erfindung in Verwendung mit einem Mobilfunktelefon zur Verwendung in Autos, wobei Fig. 19 das Telefon und feste Komponenten und Fig. 20 den Ohrhörer zeigt,
  • Fig. 21 eine zusätzliche Ausgestaltung der Erfindung, bei der die Basiseinheit in eine Armbanduhr eingebaut ist, und
  • Fig. 22 eine Darstellung, wie die Ausgestaltung von Fig. 21 eine dritte Einheit aufweisen kann, die Batterien und stromaufnehmende Schaltungsanordnungen enthält, wobei die Armbanduhr ein Bedienteil bereitstellt.
  • Bezugnehmend auf Fig. 1 und 2 besteht eine tragbare Stereo-Vorrichtung aus einer Basiseinheit 10 und einem Paar Ohrhörer links und rechts 30 und 40. Die Basiseinheit 10 besteht aus einem Gehäuse 12, das eine schallproduzierende oder -reproduzierende Vorrichtung, wie z. B. einen Kassettenspieler, einen CD-Spieler und/oder einen Radioempfänger 14, ein Batteriefach 16 und Bedienelemente 18 für Radio/Kassettenspieler 14 enthält. Eine Klammer 20, die an der Rückseite 22 des Gehäuses 12 befestigt ist oder von ihr gebildet wird, ermöglicht es, daß das Gehäuse lösbar an der Kleidung des Benutzers angebracht wird, z. B. an einem Gürtel. Die Basiseinheit 10 gleicht soweit der Basiseinheit eines konventionellen tragbaren Stereogeräts. Anstelle flexibler Anschlußleitungen, mit der sie an die Ohrhörer 30 und 40 angeschlossen ist, hat die Basiseinheit 10 aber einen Ausgabeanschlußkontakt 24, der an der Außenseite der Klammer 20 angebracht ist. Der Anschlußkontakt ist so positioniert, daß der Anschlußkontakt 24 in Berührung mit oder in enger Nähe zu dem Körper des Benutzers ist, wenn die Basiseinheit 10 mit der Klammer 20 an der Kleidung des Benutzers angebracht ist.
  • Die Schaltungsanordnung des Radios/CD-/Kassettenspielers ist angeordnet, um elektrische Signale mit Trägerfrequenzen an den Anschlußkontakt 24 anzulegen, die das Senden von Signalen durch den Körper des Benutzers hindurch zulassen. Zwei Signale mit verschiedenen Trägerfrequenzen werden verwendet, um linke und rechte Stereosignale zu den Ohrhörern 30 und 40 zu tragen. Die Trägerfrequenzen sind Radiofrequenzen und können z. B. 2,5 MHz und 3,0 MHz betragen.
  • Es könnten aber auch andere Methoden zur Codierung der linken und rechten Signale verwendet werden.
  • Jede geeignete Anordnung für die Ohrhörer kann verwendet werden. In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung hat der Ohrhörer 30 eine Hülle 32, die so geformt ist, daß sie in das Ohr des Benutzers paßt, und mit einem Federbügel 34 versehen ist, um den Ohrhörer in seiner Position zu halten. Die Formen des Ohrhörers und der Klemme können denen eines konventionellen Ohrhörers gleichen. Der Ohrhörer 30 weist einen Anschlußkontakt 36 auf, der an der Hülle 32 oder dem Federbügel 34 befestigt ist, so daß der Anschlußkontakt 36, wenn der Ohrhörer getragen wird, mit der Haut des Benutzers in Berührung oder in enger Nähe zu ihr ist.
  • Der Ohrhörer 30 weist eine Empfangsschaltungsanordnung auf, die angepaßt ist, um die von der Basiseinheit 10 gesendeten und vom Anschlußkontakt 36 aufgefangene Signale zu empfangen und um einen Wandler in der Hülle 32 anzusteuern, um Schall entsprechend dem von der Basiseinheit übertragenen Signal für den linken Gehörgang zu erzeugen. Im besonderen weist der Ohrhörer einen Demodulator zum Demodulieren des empfangenen Signals auf, um ihm das Schallsignal zu entnehmen, und einen elektroakustischen Wandler zum Erzeugen von Schall aus dem Schallsignal. Die Hülle 32 enthält auch eine geeignete Batterie zur Stromversorgung der Schaltungsanordnung.
  • Der rechte Ohrhörer 40 ist mit einer Hülle 42 mit einem Federbügel 44 und einem Anschlußkontakt 46 wie der linke Ohrhörer 30 konstruiert. Die Empfangsschaltung des rechten Ohrhörers 40 ist zum Ansteuern eines Wandlers in der Hülle 42 angeordnet, um Schall entsprechend dem von der Basiseinheit 10 übertragenen Signal für den rechten Gehörgang zu erzeugen.
  • Auf diese Weise wird die Kommunikation von der Basiseinheit 10 zu den Ohrhörern über Radiofrequenzkommunikation eingerichtet, die weitgehend ausschließlich durch den Körper des Trägers übertragen wird.
  • Es ist zu beachten, daß an der beschriebenen Ausgestaltung Änderungen vorgenommen werden können. Beispielsweise könnte, anstatt daß ein separater Anschlußkontakt an den Ohrhörern bereitgestellt wird, die Hülle jedes Ohrhörers aus einem elektrisch leitenden Plastikmaterial hergestellt und die Hülle selbst als der Ohrhöreranschluß verwendet werden.
  • Jeder Ohrhörer weist eine Stromspeichervorrichtung (z. B. einen Kondensator oder eine Batterie) oder eine stromerzeugende Vorrichtung (z. B. eine Solarzelle) zum Betreiben der Ohrhörerschaltungsanordnung auf und kann einen Schalter aufweisen, um die Schaltung auszuschalten oder um sie auf einen Ruhezustand umzuschalten, wenn der Ohrhörer nicht in Gebrauch ist, um Stromverbrauch zu vermeiden. Der Schalter kann automatisch durch Einsetzen des Ohrhörers in das Ohr des Benutzers betätigt werden, z. B. in Reaktion auf das Biegen eines Teils des Ohrhörers, das zum Festhalten des Ohrhörers in seiner Position verwendet wird, oder in Reaktion auf das Erfassen des Kontaktes des Ohrhöreranschlusses mit der Haut des Benutzers. Stattdessen oder außerdem kann der Schalter auch in Reaktion auf das Erfassen des Vorhandenseins eines elektrischen Signals mit der entsprechenden Trägerfreguenz, mit der die Basiseinheit das Signal sendet, am Ohrhöreranschluß betätigt werden.
  • Wie in Fig. 3 dargestellt, können in der Basiseinheit 10 Hohlräume 50 bereitgestellt sein, in denen Ohrhörer 52 verstaut werden können, wenn sie nicht in Gebrauch sind. Die Hohlräume entsprechen der Form der Ohrhörer und können mit Kontakten 54, 56 versehen sein, die mit entsprechenden Kontakten 58, 60 an den Ohrhörern verbunden werden. Wenn die Ohrhörer verstaut sind, können ihre internen Batterien dadurch von der in der Basiseinheit enthaltenen Batterie wiederaufgeladen werden. Einer der Kontakte 58, 60 kann gleichzeitig auch als der bereits beschriebene Anschlußkontakt 36 dienen.
  • Unter einigen Umständen, wenn die vom Ohrhörer empfangenen elektrischen Signale stark genug sind, um die Empfangsschaltungsanordnung und den Wandler zu betreiben, ist es eventuell möglich, auf die Verwendung einer Batterie oder eines Speicherkondensators im Ohrhörer zu verzichten.
  • Der Anschlußkontakt 24 an der Basiseinheit könnte verschiedene Formen haben. Beispielsweise könnte der Anschlußkontakt an einem flexiblen Band bereitgestellt werden, der an einem Ende des Gehäuses angebracht und so angeordnet ist, daß er in die Kleidung des Benutzers gesteckt werden kann, um mit der Haut in Kontakt zu kommen. Das Gehäuse könnte aber auch aus leitendem Plastikmaterial gefertigt und selbst als Anschlußkontakt verwendet werden.
  • Fig. 4 zeigt eine weitere Form der Basiseinheit, diesmal in der Form eines Adapters zum Modifizieren einer vorhandenen tragbaren Stereo-Vorrichtung, um sie in ein kabelloses System umzuändern. Der Adapter 62 weist ein Anschlußkabel auf, das in einem Stecker (z. B. einem Klinkenstecker) 64 abschließt, um in die Ohrhörerbuchse 66 einer konventionellen tragbaren Stereo- Vorrichtung 68 zu passen. Der Adapter empfängt dadurch die Audioausgabe des tragbaren Stereogeräts.
  • Der Adapter kann sich auch in einer Wand eines Etuis oder einer Tasche 70 (teilweise ausgebrochen dargestellt) befinden, der/die an einem vom Benutzer getragenen Gürtel 72 angebracht ist. Wenigstens ein Teil der nach innen gerichteten Oberfläche des Gürtels ist leitend, so daß ein dem Anschlußkontakt 24 von Fig. 1 entsprechender Anschlußkontakt zum Senden von Signalen in den Körper des Benutzers hinein gebildet wird. Im Gebrauch wird das tragbare Stereogerät in die Tasche 70 gesteckt und an den Adapter 62 angeschlossen. Die Audioausgabe wird wie bereits im Zusammenhang mit den Fig. 1 und 2 besprochen verarbeitet und durch den Körper des Benutzers hindurch zu den Ohrhörern übertragen.
  • Der Adapter 62 kann mit Speicherhohlräumen wie in Fig. 3 versehen sein, in diesem Fall wird der Adapter von einer internen Batterie mit Strom versorgt. Es ist zu beachten, daß das Etui oder die Tasche 7 gleichermaßen als Teil eines Rucksacks, einer Handtasche oder einer Umhängetasche bereitgestellt werden kann, wobei in jedem Fall jeweils der Griff oder der Riemen den sendenden Anschlußkontakt enthält. Das Etui oder die Tasche können sogar auch in Kleidung oder in einem Mode- oder Sport-Zubehör, das angelegt oder getragen wird, ausgestaltet werden.
  • In der Anordnung von Fig. 4 braucht die Basiseinheit der Vorrichtung nur eine Schaltungsanordnung zum Umwandeln der Ausgangssignale der konventionellen Stereo-Vorrichtung in eine zur Übertragung durch den Gehäuseanschlußkontakt der Einheit geeignete Form zu enthalten. Es kann sein, daß die Ausgangssignale von der konventionellen Stereo-Vorrichtung zum Betreiben der Einheit ausreichen, ohne daß eine separate Batterie benötigt wird.
  • Die Ohrhörer könnten in anderen Formen bereitgestellt werden, z. B. in einem der Stile, in denen konventionelle Ohrhörer bereitgestellt werden. Die Ohrhörer könnten in die Bügel einer Brille eingebunden werden. Anstatt Batterien für die Ohrhörer vorzusehen, könnten sie von Solarzellen betrieben · werden. Beispielsweise könnte, wenn die Ohrhörer an eine Struktur angeschlossen sind, wie bei einer konventionellen Kopfgarnitur, am Rahmen einer Brille, eine einzelne Anordnung von Solarzellen in einer geeigneten Position an der Struktur montiert und durch Verdrahten mit den Ohrhörern verbunden werden.
  • Die Fig. 5 bis 9 zeigen jeweils eine Brille mit Gläsern 101, die sich in einem Rahmen 102 befinden. Von jeder Seite des Rahmens 102 erstreckt sich ein Bügel 103. Der Bügel hat vorzugsweise eine konventionelle Form und hat daher einen gekrümmten Teil 104, der zum Anordnen hinter dem Ohr ausgeführt ist, damit die Brille auf konventionelle Weise getragen werden kann, d. h. wobei der Rahmen auf dem Sattel der Nase des Trägers ruht und das Ohrende des Bügels sich hinter dem Ohr des Trägers befindet. Am Ohrende des Bügels befindet sich ein Ohrhörer 105, der in einer Aussparung 106 im Bügel 104 angeordnet ist. Die Aussparung 106 kann sich in einer alternativen Anordnung an der Außenseite des Ohrendes des Bügels befinden. In einer weiteren alternativen Anordnung befindet sich der Ohrhörer an einem Stift am Ende des Bügels.
  • Wie aus Fig. 8 ersichtlich ist, können die Bügel mit Hilfe eines Gelenks 110 am Rahmen angebracht sein, so daß die Brille zur Aufbewahrung auf konventionelle Weise zusammengeklappt werden kann.
  • Die Brille hat eine Einstelleinrichtung, mit der das Ohrende der Bügel der Brille aus der konventionellen Position, in der sich das Ohrende und somit der Ohrhörer hinter dem Ohr befindet, auf eine Hörposition bewegt werden kann, in der das Ohrende des Bügels quer über das Ohr angeordnet ist und der Ohrhörer sich im Ohr oder an es angrenzend befindet.
  • Die Bügel der Brille können so gebildet sein, daß sie etwas Eigenelastizität haben, um die Bewegung der Bügel aus der konventionellen Position auf die Hörposition zu erleichtern.
  • In den in den Fig. 5 bis 9 illustrierten Ausgestaltungen umfaßt die Einstelleinrichtung eine Einrichtung, mit der jeder der Bügel in der Länge verstellbar ist. Wie in Fig. 7 gezeigt, besteht eine Anordnung der Einstelleinrichtung dort, wo der Bügel in zwei Teile 103a und 103b geteilt ist. Ein am vorderen Teil 103a befestigter Stift 107 ist in einer Bohrung 108 im hinteren Teil 103b verschiebbar. Der Stift und die mit ihm zusammenwirkende Bohrung sind vorzugsweise nach oben gekrümmt, so daß, wenn der Bügel in der in Fig. 7 gezeigten Position ist, d. h. in der ausgezogenen Stellung, die Aussparung 104 bequem hinter dem Ohr des Trägers sitzt, und wenn der hintere Teil am Stift entlang nach vorn bewegt wird, so daß Teil 103b an Teil 103a anstößt, das Ohrende des Bügels quer über das Ohr angeordnet ist und der Ohrhörer an das Ohr angrenzt oder sich in ihm befindet. Wenn der hintere Teil des Bügels auf den vorderen Teil zubewegt wird, ändert sich somit die Neigung des hinteren Teils.
  • In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung sind die Bügel so gestaltet, daß sie einen sich nach oben erstreckenden Bogen beschreiben, wie in Fig. 14 illustriert, wenn sie aus der zusammengeschobenen Stellung auf die ausgezogene Stellung des Ohrendes des Bügels bewegt werden.
  • Ganz gleich, welche Gestaltung für die Bügel der Brille verwendet wird, kann die Bewegung aus der zusammengeschobenen in die ausgezogene Stellung gefedert sein. In dieser Anordnung kann sich eine Löseklinke 901 aus dem Bügel heraus erstrecken, die, wenn sie gedrückt wird, die Feder 902 löst, wodurch bewirkt wird, daß der Bügel sich auf seine ausgezogene Konfiguration bewegt. Der Federmechanismus ist in Fig. 15 mit Bezug auf die Bügelanordnung von Fig. 14 illustriert. Es ist zu beachten, daß die gefederte Anordnung in andere mögliche Gestaltungen für die Bügel eingebunden werden kann.
  • Ungeachtet dessen, ob die Bügel gefedert oder nicht gefedert sind, kann sich vom Ohrende der Bügel ein Vorsprung erstrecken, so daß die Bewegung des Bügels aus der ausgezogenen in die zusammengeschobene Stellung leicht dadurch erreicht werden könnte, daß der Benutzer den Vorsprung z. B. mit dem Daumen hält und, während er den Rahmen in seinen Fingern hält, den Daumen auf die Finger zubewegt.
  • In einer alternativen Ausgestaltung, die in den Fig. 11 bis 13 illustriert wird, besteht der Bügel aus zwei Teilen, einem ersten Teil 103c und einem zweiten Teil 103d. Der erste und der zweite Teil sind mit Hilfe eines Stiftes 112 so miteinander verbunden, daß der zweite Teil um den Stift drehbar ist. Das Ohrende des Bügels kann dann von einer ersten Position, in welcher der erste und der zweite Teil des Bügels kollinear sind und in der das Ohrende des Bügels bequem hinter dem Ohr des Trägers sitzt, auf eine zweite Position verstellt werden, in welcher der zweite Teil vom ersten Teil abgewinkelt ist und bei dem das Ohrende des Bügels quer über dem Ohr liegt und der Ohrhörer sich im Ohr befindet oder an es angrenzt, indem der zweite Teil 103d um den Stift 112 gedreht wird.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung, die in Fig. 17 illustriert wird, sind der erste Teil 171a und der zweite Teil 171b durch einen sich vom zweiten Teil weg erstreckenden Stift (nicht gezeigt) verbunden, der in einer Rinne 172 im ersten Teil verschiebbar ist. Die Rinne ist vorzugsweise an dem vom Rahmen der Brille fernen Ende nach oben gekrümmt. Die Bewegung aus der zusammengeschobenen Stellung (Fig. 17B) auf die ausgezogene Stellung (Fig. 17A) ist vorzugsweise gefedert. An einer praktischen Stelle kann sich eine Löseklinke befinden.
  • Wenn der Ohrhörer im Ohr angeordnet werden soll, muß er vorzugsweise aus einer Position, in der er mit dem Bügel koplanar ist, z. B. in der er sich vom Ende des Bügels erstreckt oder in einer Aussparung 106 (Fig. 6) befindet, auf eine Position drehbar sein, in der er vom Bügel abgewinkelt ist. Der Ohrhörer befindet sich vorzugsweise im Winkel von 90º zum Bügel. Wie in Fig. 9 gezeigt, kann der Ohrhörer an einem Stift 109 montiert sein, der an einem Punkt 113 zum Bügel schwenkbar ist. Der Ohrhörer ist auch um die Achse des Stiftes drehbar, so daß die Brille in verschiedenen Positionen auf dem Kopf getragen werden kann, wobei die Ohrhörer in der richtigen Ausrichtung im Ohr bleiben. Eine Auswahl geeigneter Positionen zusammen mit einigen Positionen, in welchen die Brille auf konventionelle Weise getragen wird, sind in Fig. 10 illustriert. Die Brille kann somit auf der Nase oder auf dem Kopf getragen werden, wobei das Ohrende des Bügels hinter dem Ohr angeordnet ist, oder sie kann auf der Nase, auf dem Kopf, hinter dem Kopf und sogar unter dem Kinn getragen werden, wobei die Ohrhörer im Ohr oder an es angrenzend angeordnet sind. Die Bügel der Brille sind vorzugsweise konvex gekrümmt, um dem Kopf des Trägers zu entsprechen, wie in Fig. 16 illustriert. Dies ermöglicht das rasche Bewegen der Brille von einer Position auf eine andere. Die Brille kann so angepaßt werden, daß das Drehen des Ohrhörers aus der Verstauposition in der beschriebenen Weise als ein Schalter zum Aktivieren der Kopfhörer wirkt.
  • Wie in Fig. 18 illustriert, kann der Ohrhörer gefedert sein, so daß sich die Ohrhörer beim Lösen einer Klinke auf die Hörposition bewegen. Nach dem Lösen der Klinke drehen sich die Ohrhörer vorzugsweise auch um den Stift 109 auf die vertikale Stellung.
  • Stattdessen oder außerdem kann der Vorgang der Bewegung des Bügels aus der ausgezogenen auf die zusammengeschobene Stellung der Ohrhörer lösen und auf die Hörposition bringen.
  • Die Brille weist zusätzlich dazu einen oder zwei Anschlußkontakte 114 auf, die so angeordnet sind, daß sie im Gebrauch mit dem Körper des Benutzers in Berührung oder in enger Nähe zu ihm positioniert werden können, um vom Gehäuseanschlußkontakt durch den Körper des Benutzers übertragene Signale zu empfangen, und der oder jeder Ohrhörer weist eine Empfangsschaltungsanordnung auf, die zum Empfangen der Signale von der Basiseinheit angeordnet ist. Der Anschlußkontakt kann sich daher vorteilhaft an der Innenseite des Ohrendes des Bügels befinden. Wenn die Brille einen Anschlußkontakt aufweist, hat die Brille integrierte Drähte, die die Ohrhörer mit dem Anschlußkontakt verbinden.
  • Die Brille kann auf verschiedene Weisen modifiziert werden. Beispielsweise kann die Brille Bedienelemente und/oder Schalter aufweisen, damit der Benutzer den Lautstärkepegel des Tons regeln kann. Eventuell können auch andere Parameter bestimmt werden, wie die Auswahl des CD-Titels oder des Rundfunksenders. Zu diesem Zweck ist der oder jeder Ohrhörer zum Senden elektrischer Kontrollsignale durch den Ohrhöreranschluß angeordnet, um von einer geeigneten Schaltungsanordnung in der Basiseinheit empfangen zu werden.
  • Zwischen den Bügeln der Brille und den Ohrhörern können Einrichtungen zum Reduzieren von akustischem Rauschen integriert sein. In einer bevorzugten Ausgestaltung sind die Einrichtungen Auflagen, die aus einem federnden Material, wie Gummi, gebildet sind.
  • Die Brille wurde bezugnehmend auf ihren vorgeschlagenen Gebrauch bei tragbaren Audio-Vorrichtungen, wie einem tragbaren Stereogerät, beschrieben. Es ist jedoch zu beachten, daß die Brille in verschiedenen Bereichen vorteilhaft wäre.
  • Wenn z. B. ein Mikrofon in die Brille integriert wird, beispielsweise am unteren Rand der Gläser, wäre die Brille als Teil eines Freisprech-Telefons oder als irgendeine Art von Kommunikationsvorrichtung, wie sie in Fernsehstudios und in Sicherheitsvorgängen verwendet wird, nützlich.
  • Die abgebildete Brille eignet sich auch zur Verwendung als Hörgerät, insbesondere ein richtungsempfindliches Hörgerät. Ein derartiges System wäre für eine Person, die Schwierigkeiten mit Hintergrundgeräuschen hat, besonders vorteilhaft.
  • Wenn eine Stromquelle, z. B. eine Solarzelle oder eine Batterie, in die Brille eingebunden ist, könnte sie genutzt werden, um es dem Träger zu ermöglichen, die Dunkelheit der Brillengläser zu regeln. In diesem Fall würden die Brillengläser ein Flüssigkristall oder ein anderes Mittel zum Erreichen einer Verdunkelung des Glases aufweisen. Diese Energie könnte auch zum Erzeugen eines Head-Up-Displays auf der Innenseite der Brillengläser verwendet werden, das in Verbindung mit dem von der Basiseinheit gesendeten Signal funktionieren könnte. Die Brillengläser können desgleichen auch Displays für Spiele oder andere Zwecke aufweisen.
  • In anderen Ausgestaltungen der Erfindung können die vom Kopfhörer gesendeten elektrischen Signale von einem Mikrofon stammen, das in der Hülle des Ohrhörers enthalten oder mit ihr verbunden ist und zum Erfassen der Sprache des Benutzers angeordnet ist. Die Vorrichtung kann dann als Teil eines Telefon- oder anderen Kommunikationssystems verwendet werden, wobei die Basiseinheit durch eine geeignete Einrichtung an ein Telefonnetz angeschlossen ist. Beispielsweise könnte die Vorrichtung zum Bereitstellen einer verbesserten Mobilfunktelefoneinheit oder eines verbesserten Autotelefons mit Freisprechfunktion verwendet werden.
  • Die Fig. 19 und 20 illustrieren ein die Erfindung ausgestaltendes Mobilfunktelefon zum Bereitstellen eines sicheren Freisprechbetriebs zur Verwendung in Autos.
  • Das Mobilfunktelefon 72 ist an seinem unteren Rand mit einem Stecker 74 versehen, der von einem Komplementärstecker 75 in einer Aufnahmevorrichtung oder Basiseinheit 76 aufgenommen wird, die, für den Fahrer praktisch, im Fahrzeug montiert ist. Zusätzlich zu den konventionellen Verbindungen 78, 80 zur elektrischen Anlage des Autos und zu einer Sende- Empfangsantenne enthält die Basiseinheit auch einen Adapter 81 ähnlich dem Adapter 62 in Fig. 4. Dieser ist mit einem Anschlußkontakt 82 im Fahrersitz verbunden. Die Ohrhörer- und Mikrofonschaltungen des Telefons 72 sind über die Stecker 74, 75 mit der Basiseinheit 76 Verbunden. Über den Körper des Fahrers und den Sitzanschlußkontakt 82 empfängt und sendet ein Ohrhörer 84 ähnlich dem von Fig. 3 mit einem an ihm angebrachten Mikrofon 86 Signale von bzw. zu der Basiseinheit. Der Fahrer kann somit während der Fahrt ein sicheres Freisprech-Gespräch führen. Das Telefon ist mit einer Aufnahme 88 wie in Fig. 3 zum Aufnehmen der Ohrhörer-/Mikrofon- Kopfsprechgarnitur 84, 86 versehen, wenn sie nicht in Gebrauch ist und um sie aufzuladen.
  • Das Mobilfunktelefon dieser Ausgestaltung hat den Vorteil, daß Hintergrundgeräusche und Feedback verringert werden.
  • Als eine Alternative zum Bereitstellen der Signalumwandlungsschaltungsanordnung in der Basiseinheit 76 kann sie im Telefon 72 selbst bereitgestellt werden. Die Basiseinheit 76 braucht dann nur ein einfacher Stecker zu sein, und des weiteren kann die Hülle des Telefons 72 mit einem zusätzlichen Anschlußkontakt ähnlich 24 in Fig. 1 versehen sein, so daß die Kopfsprechgarnitur 84, 86 verwendet werden kann, während das Telefon in der Tasche des Benutzers ist, oder lediglich getragen werden kann, anstatt am Kopf angebracht zu sein. Durch Anordnen der Kopfsprechgarnitur in diesen Positionen werden alle mit der Positionierung eines Senders angrenzend an den Kopf verbundenen Probleme gelöst.
  • Bezugnehmend auf Fig. 21, stellt eine Armbanduhr eine besonders praktische Methode der Ausführung der Erfindung bereit, da über den Anschlußkontakt an der Innenseite des Armbands oder der Rückseite des Gehäuses guter Kontakt mit dem Körper des Trägers erreicht werden kann.
  • Eine Armbanduhr hat also ein Gehäuse 88 mit einem Display 89, vorzugsweise eine Flüssigkristallanzeige (die normalerweise die Zeit anzeigt), ein Tastenfeld 90 an der Vorderseite und einen Körperkontaktteil an der Rückseite. Ein abnehmbarer Ohrhörer 91 ähnlich dem von Fig. 3 kann zusammen mit einem Mikrofon 92 im Gehäuse der Armbanduhr verstaut werden. Wie dargestellt, ist die Armbanduhr als ein Mobilfunktelefon- oder Radiosystem konfiguriert, z. B. zur Verwendung in einem Gebäude, sie kann aber gleichermaßen oder darüber hinaus auch einen Rundfunkempfänger oder eine andere kleine Schallquelle ausgestalten.
  • Wird eine größere Batterieleistung erfordert, können die Batterien und die stromaufnehmenden Schaltungen in einer separaten Einheit 94 bereitgestellt werden, wie in Fig. 22 gezeigt, wobei nur die Bedienelemente in der Armbanduhr bereitgestellt werden. Dann wird zwischen allen drei Teilen des Systems 88, 91, 94 Kommunikation durch den Körper bereitgestellt, indem drei oder mehr Trägerfrequenzen eingesetzt werden, damit jeweils zwei der Einheiten ohne Störung durch die dritte miteinander kommunizieren können, wie graphisch durch Pfeile 95, 96 und 97 veranschaulichtiqitd.
  • Die Armbanduhr kann Dateneingabe- und/oder -speichereinrichtungen haben. Daten können leicht von der Armbanduhr zu einem Computer übertragen werden, der als einen integrierten Teil oder als Zubehörteil einen Anschluß hat, der Kontakt mit dem Körper ermöglicht. Daten können dann übertragen werden, ohne die Armbanduhr vom Handgelenk abzunehmen- und ohne Kabel und Stecker.
  • Die Erfindung kann auch in anderen Situationen Anwendung finden, in denen eine konventionelle Vorrichtung Ohrhörer oder Kopfhörer benutzt, die über flexible Anschlußkabel mit einer Basiseinheit verbunden sind oder Funkübertragung zwischen der Basiseinheit und den Ohrhörern verwenden, wie z. B. Telefonvermittlungsanlagen, mobile Sprachaufzeichnungs- und -übermittlungssysteme, Fernsehstudiomikrofon- und -ohrhörer- Kommunikationseinheiten, Konferenzsysteme und Unterhaltungs- oder Kommunikationsanlagen an Bord von Flugzeugen oder anderen Transportmitteln.
  • Die Basiseinheit kann zur Installation in einem Fahrzeug sein, wobei eine Einnrichtung zum Verbinden der Basiseinheit mit dem Fahrzeug bereitgestellt wird, wodurch ein Teil von ihr, der sich in Berührung mit oder in enger Nähe zu dem Körper des Benutzers befindet, den genannten Anschlußkontakt bildet. In einem Kraftfahrzeug stellen das Lenkrad, die Sitze oder sogar der Fußboden potentiell geeignete Strukturen zur Verwendung als Anschlußkontakt bereit.

Claims (21)

1. Schallerzeugungsverfahren, das die folgenden Schritte umfaßt:
Bereitstellen einer Basiseinheit und einer Empfangseinheit, wobei die Basiseinheit einen Signalausgabeteil hat, der ausgeführt ist, um im Gebrauch mit der Oberfläche des Körpers eines Benutzers in Berührung oder in enger Nähe zu ihm zu sein, und wobei die Empfangseinheit wenigstens einen Ohrhörer aufweist,
Anordnen des Signalausgabeteils in Berührung mit der Oberfläche des Körpers des Benutzers oder in enger Nähe zu ihm,
an der Basiseinheit Anlegen eines mit einem Schallsignal · modulierten Radiofrequenzsignals an den Signalausgabeteil zum Übertragen auf den Körper des Benutzers,
Anordnen der Empfangseinheit mit einem Teil von ihr in Berührung mit dem Körper des Benutzers oder in enger Nähe zu ihm, um das Radiofrequenzsignal von der Basiseinheit nach dem Übertragen weitgehend ausschließlich durch den Körper des Benutzers zu empfangen,
Demodulieren des empfangenen Signals, um ihm das Schallsignal zu entnehmen, und
Erzeugen von Schall, an das Ohr/die Ohren des Benutzers angrenzend, aus dem Schallsignal.
2. Schallerzeugungsvorrichtung, die eine Basiseinheit (10; 62) und eine Empfangseinheit (30, 40) umfaßt, wobei die Basiseinheit (10; 62) einen Signalausgabeteil hat, der ausgeführt ist, um im Gebrauch mit der Oberfläche des Körpers eines Benutzers in Berührung oder in enger Nähe zu ihm zu sein, und wobei die Empfangseinheit (30, 40) wenigstens einen Ohrhörer aufweist,
wobei die Basiseinheit des weiteren eine Einrichtung (14) zum Anlegen eines mit einem Schallsignal modulierten Radiofrequenzsignals an den Signalausgabeteil zum Übertragen weitgehend ausschließlich durch den Körper des Benutzers zur Empfangseinheit aufweist und
wobei die Empfangseinheit (30, 40) des weiteren folgendes aufweist:
eine Einrichtung (36), die zum Anordnen in Berührung mit dem Körper des Benutzers oder in enger Nähe zu ihm ausgeführt ist, um das Radiofrequenzsignal zu empfangen,
eine an die Empfangseinrichtung angeschlossene Einrichtung zum Demodulieren des empfangenen Signals, um ihm das Schallsignal zu entnehmen, und
einen an die Demodulationseinrichtung angeschlossenen elektroakustischen Wandler zum Erzeugen von Schall aus dem Schallsignal.
3. Schallerzeugungsvorrichtung nach Anspruch 2, bei der sich · der Signalausgabeteil (24) an einem Gehäuse (12) der Basiseinheit befindet.
4. Schallerzeugungsvorrichtung nach Anspruch 2, die einen linken und einen rechten Ohrhörer (30, 40) aufweist und bei der die Schaltung in der Basiseinheit (10) angeordnet ist, um linke und rechte Stereosignale geeignetermaßen verschlüsselt zum Empfang durch den linken und den rechten Ohrhörer zu übertragen.
5. Schallerzeugungsvorrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, bei der der oder jeder Ohrhörer (30, 40) eine Stromspeicher- oder stromerzeugende Vorrichtung zum Speisen der Ohrhörerschaltungsanordnung aufweist.
6. Schallerzeugungsvorrichtung nach Anspruch 5, die einen zwischen der Stromspeicher- oder stromerzeugenden Vorrichtung und dem oder jedem Ohrhörer angeschlossenen Schalter aufweist und bei der der Schalter zur automatischen Betätigung durch Einsetzen des Ohrhörers in das Ohr des Benutzers angeordnet ist.
7. Schallerzeugungsvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, die einen zwischen der Stromspeicher- oder stromerzeugenden Vorrichtung und dem oder jedem Ohrhörer angeschlossenen Schalter aufweist und bei der der Schalter angeordnet ist, so daß er in Reaktion auf die Detektion des Anliegens eines elektrischen Radiofrequenzsignals am Ohrhöreranschluß bei einer geeigneten Trägerfrequenz betätigt wird, mit der die Basiseinheit das mit einem Schallsignal modulierte Radiofrequenzsignal sendet.
8. Schallerzeugungsvorrichtung nach Anspruch 5, 6 oder 7, bei der die Stromspeichervorrichtung eine Batterie oder einen Kondensator umfaßt.
9. Schallerzeugungsvorrichtung nach Anspruch 5, 6 oder 7, bei der die Stromspeichervorrichtung eine Solarzelle umfaßt.
10. Schallerzeugungsvorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, bei der die Basiseinheit (10) eine Einrichtung (54, 56) zum Wiederaufladen der Stromspeichervorrichtung hat.
11. Schallerzeugungsvorrichtung nach Anspruch 10, bei der die Basiseinheit (10) eine Einrichtung (50) zum Verstauen von dem oder jedem Ohrhörer (30, 40), wenn nicht in Gebrauch, hat und bei der die Einrichtung zum Verstauen elektrische Verbinder (54, 56) zum Anschließen der Stromspeichervorrichtung an die Aufladeeinrichtung aufweist.
12. Schallerzeugungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 11, bei der der oder jeder Ohrhörer (30, 40) eine Hülle aus elektrisch leitendem Material hat, die auch als Ohrhöreranschluß wirkt.
13. Schallerzeugungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 12, bei der die Empfangseinheit (30, 40) einen Schalter zum Ausschalten der Empfangseinheitsschaltung oder zum Umschalten dieser in einen Ruhezustand hat, wenn die Empfangseinheit nicht in Gebrauch ist.
14. Schallerzeugungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 13, bei der die Basiseinheit (10) mit einer Klammer (20) zum lösbaren Anbringen an der Kleidung des Benutzers versehen ist und der Signalausgabeteil (24) an der Klammer befestigt ist oder von der Klammer gebildet wird.
15. Schallerzeugungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 14, bei der die Basiseinheit (62) zum Anbringen an einem existierenden tragbaren Stereogerät (68) oder einer anderen Vorrichtung, die eine Signalquelle ist, ausgeführt ist, wobei die Schaltung der Basiseinheit zum Empfangen von Signalen von der Schaltung der Signalquellenvorrichtung ausgeführt ist.
16. Schallerzeugungsvorrichtung nach einem der Aufsprüche 2 bis 14, bei der die Basiseinheit (76) zur Installation in einem Fahrzeug ausgeführt ist und Einrichtungen zum Anschließen der Basiseinheit an das Fahrzeug bereitgestellt sind, wodurch ein Teil (82) davon, der mit dem Körper des Benutzers in Berührung oder in enger Nähe zu ihm ist, den Signalausgabeteil bildet.
17. Schallerzeugungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 16, bei der die Basiseinheit ein Kassettengerät und/oder · einen CD-Spieler und/oder einen Radioempfänger aufweist.
18. Schallerzeugungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 16, bei der die Basiseinheit ein Mobilfunktelefon (88) ist.
19. Schallerzeugungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 18, bei der die Empfangseinheit (84) eine Einrichtung zum Übertragen von Signalen weitgehend ausschließlich durch den Körper des Benutzers zur Basiseinheit (74) aufweist.
20. Schallerzeugungsvorrichtung nach Anspruch 19, bei der die Empfangseinheit (84) mit einem Mikrofon (86) zum Übertragen von Schallsignalen weitgehend ausschließlich durch den Körper des Benutzers zur Basiseinheit (76) versehen ist.
21. Schallerzeugungsvorrichtung nach Anspruch 19, bei der die Empfangseinheit zum Übertragen von Steuersignalen weitgehend ausschließlich durch den Körper des Benutzers zur Basiseinheit ausgeführt ist.
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