DE69613331T2 - Rollschuh - Google Patents

Rollschuh

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DE69613331T2
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DE
Germany
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roller skate
skate according
cable
heel part
shell
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DE69613331T
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Carlo Guerrera
Bruno Marchesin
Allessandro Pozzobon
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Benetton Group SRL
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Benetton Group SRL
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    • A63C17/14Roller skates; Skate-boards with brakes, e.g. toe stoppers, freewheel roller clutches
    • A63C17/1436Roller skates; Skate-boards with brakes, e.g. toe stoppers, freewheel roller clutches contacting the ground
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
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    • A63C17/04Roller skates; Skate-boards with wheels arranged otherwise than in two pairs
    • A63C17/06Roller skates; Skate-boards with wheels arranged otherwise than in two pairs single-track type
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
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    • A63C17/14Roller skates; Skate-boards with brakes, e.g. toe stoppers, freewheel roller clutches
    • A63C2017/1481Leg or ankle operated

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Rollerskate mit einer Bremsvorrichtung.
  • Bekannte Skates sind manchmal mit einer Bremsvorrichtung versehen, die durch einen entsprechend geformten Block oder Klotz gebildet wird, welcher gewöhnlich aus Gummi hergestellt und im Zehen- oder Fersenbereich des Skates angeordnet ist; wenn der Benutzer das Skate nach vorn oder hinten kippt, wirkt der Klotz mit der Bodenfläche zusammen, und dadurch wird eine Bremswirkung erzielt.
  • Diese Bremsvorrichtung ist jedoch nicht ideal, weil der Benutzer das Skate verkippen muß, und dadurch kann ein Gleichgewichtsverlust eintreten und ein Hinfallen verursacht werden.
  • US-5465984 beschreibt eine Bremsvorrichtung für Skates, welche einen Schuh umfassen, der ein Fersenteil besitzt, welches an einer Schale angelenkt ist, die ihrerseits mit einem Rahmen zur Lagerung und Halterung von zwei oder mehreren Rädern verbunden ist.
  • Die Vorrichtung umfaßt ein Stabelement, welches mit dem Fersenteil verbunden ist. Das Stabelement ist relativ zur Schale verschieblich und an einem Ende oberhalb eines Bremselementes angeordnet. Das Bremselement ist am Rahmen so angelenkt, daß es sich hin- und herbewegen läßt und selektiv mit dem Boden zusammenwirken kann.
  • Das Stabelement überträgt die Bewegung zwischen dem Fersenteil und dem Bremselement, welches durch eine Halterung für ein Bremsteil gebildet wird, an welchem ein Gummiblock befestigt ist, der mit der Bodenfläche zusammenwirkt.
  • Das Stabelement, welches das Fersenteil mit der Bremshalterung verbindet, kann als Gestänge betrachtet werden, weil es in der Regel durch eine Druckkraft beaufschlagt wird; dies zwingt den Konstrukteur, ein starres Element zu verwenden, weil sich andernfalls das Stabelement durchbiegen würde, ohne die von dem Fersenteil ausgeübte Kraft zu übertragen.
  • Die Formen und Abmessungen des Stabelementes müssen auch als Funktion der speziellen Anwendung und der entsprechenden Spannungen betrachtet werden, denen es während der Sportausübung ausgesetzt ist, wobei auch alle zufälligen seitlichen Stoßbelastungen in Betracht gezogen werden müssen, denen es unterworfen wird, was zu erhöhten Entwicklungskosten und damit zu erhöhten Gesamtkosten des Skates führt.
  • Schließlich wird auch die ästhetische Form des Skates durch das Vorhandensein des Stabelementes, welches im hinteren Bereich des Skates angeordnet ist, wesentlich verschlechtert.
  • EP-A-0600274 beschreibt eine Bremsvorrichtung, welche ein Zugelement besitzt, das das Fersenteil mit dem Bremselement so verbindet, daß eine Bremswirkung erreicht wird, wenn eine Zugspannung auf das Fersenteil ausgeübt wird. Das Zugelement wird durch ein Betätigungskabel gebildet.
  • Aus Gründen der Stabilität des Bremsvorganges muß das Zusammenwirken des Bremselementes mit dem Boden in einem Bereich vorgesehen werden, der sich an der Rückseite des Rahmens befindet. Weiterhin muß, um ein Verschwenken des Fersenteiles zum Ziehen des Betätigungskabels und damit zum Zusammenwirken der Bremse mit dem Boden zu ermöglichen, das Kabel vor dem Drehpunkt der Manschette der Schale angeordnet sein.
  • Diese Bremsvorrichtung hat Nachteile; die Lage des Betätigungskabels im vorderen seitlichen Bereich des Skates verursacht konstruktive und ästhetische Einschränkungen hinsichtlich der Fertigung des Skates.
  • Das Betätigungskabel kann zwar in eine Hülle eingefügt werden, welche mit geeigneten Mitteln an der Schale befestigt ist: in diesem Falle müßte jedoch die Länge der Umhüllung auf alle Fälle eingeschränkt werden, um das Verschwenken des Fersenteiles relativ zur Schale zu ermöglichen, und es wäre deshalb erforderlich, einen Teil des Kabels unverhüllt zu lassen, welcher während der Sportausübung beschädigt werden könnte.
  • Als Alternative könnte die Lagerung des Kabels direkt an den Wänden der Schale des Skates vorgesehen werden; in diesem Falle müßte jedoch die Dicke der Schale vergrößert werden, wodurch deren Steifigkeit im mittleren Bereich des Fußes erhöht würde, was im Widerspruch zu dem Erfordernis steht, eine gewisse Flexibilität zu erreichen, um dem Benutzer die Sportausübung unter besten Bedingungen zu ermöglichen.
  • Ein weiterer Nachteil, welcher dem Stand der Technik anhaftet, ist in der Tatsache zu sehen, daß die Lage des Stabelementes im hinteren Bereich des Fersenteiles sich während der Sportausübung als hinderlich erweisen kann, insbesondere beim Freistil-Skating, wenn der eine Skate hinter dem anderen vorbeigeführt wird.
  • Das Dokument EP-A-656 221, welches die Grundlage für den Patentanspruch 1 bildet, beschreibt eine Bremsvorrichtung an einem Skate, welche ein Fersenteil umfaßt, das an einer Schale angelenkt ist, sowie einen Radlagerrahmen, welcher mit der Schale verbunden ist, und welcher ein sich nach hinten erstreckendes Bremselement aufweist, welches schwenkbar mit dem Rahmen verbunden ist, sowie ein Paar von Köpfen, die jeweils mit der Rückseite des Fersenteiles und dem oberen Bereich des Bremselementes verbunden sind, und eine elastische Federstrebe, welche Enden aufweist, die mit entsprechenden Zapfen verbunden sind, welche von den Köpfen vorstehen. Die elastische Federstrebe ermöglicht es einerseits, das nach hinten gerichtete Schwenken des Fersenteiles direkt auf das Bremselement zu übertragen und dadurch eine Bremswirkung zu erreichen, und andererseits, alle Stöße auf Achsen, die nicht mit der Achse der Federstrebe übereinstimmen, zu absorbieren.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, die beschriebenen Probleme zu lösen, die Nachteile des beschriebenen Standes der Technik zu beseitigen und eine Bremsvorrichtung zu schaffen, welche kein Verbindungselement zwischen dem Fersenteil und der Bremshalterung, ähnlich einem Gestänge, wie es vorstehend beschrieben wurde, aufweist. Innerhalb des Bereiches dieses Zieles ist es eine wichtige Aufgabe, eine Bremsvorrichtung zu schaffen, welche die Sportausübung, insbesondere das Freistil-Skating unter sicheren Bedingungen ermöglicht.
  • Eine weitere wichtige Aufgabe besteht darin, eine Vorrichtung zu schaffen, bei welcher die Schale des Skates nicht besonders starr sein muß, um die Bewegungen des Benutzers während der Sportausübung zu erleichtern.
  • Eine weitere Aufgabe besteht darin, eine Vorrichtung zu schaffen, die einen einfachen Aufbau aufweist und leicht herstellbar ist.
  • Noch eine weitere Aufgabe besteht darin, eine Bremsvorrichtung mit den vorgenannten Merkmalen zu schaffen, welche in der Anwendung zuverlässig und sicher ist und geringe Herstellungskosten verursacht.
  • Dieses Ziel, diese Aufgaben sowie alles weitere, das im folgenden noch verdeutlicht wird, werden durch ein Rollerskate realisiert, das in den anliegenden Patentansprüchen beschrieben ist.
  • Die Merkmale und Vorteile der Erfindung sollen durch die folgende detaillierte Beschreibung einiger bestimmter Ausführungsformen, welche lediglich beispielhaft und ohne beschränkende Wirkung in den anliegenden Zeichnungen dargestellt sind, verdeutlicht werden; die Zeichnungen zeigen:
  • Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines Skates und einer damit verbundenen Bremsvorrichtung;
  • Fig. 2 ist eine der Fig. 1 ähnliche Ansicht, bei welcher das Fersenteil teilweise aufgebrochen ist;
  • Fig. 3 ist eine Rückansicht des Skates;
  • Fig. 4 ist eine der Fig. 1 ähnliche Ansicht von einer weiteren Ausführungsform;
  • Fig. 5 ist eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht von einer weiteren Ausführungsform;
  • Fig. 6 ist eine Rückansicht des Skates nach Fig. 4;
  • Fig. 7 ist eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform des Skates;
  • Fig. 8 ist eine Rückansicht des Skates der vorhergehenden Figur;
  • Fig. 9 ist eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform des Skates;
  • Fig. 10 ist eine Rückansicht des Skates nach Fig. 9.
  • In den vorstehend beschriebenen Figur bezeichnet das Bezugszeichen 1 ein Skate, welches durch einen Schuh 2 gebildet wird, der ein Fersenteil 3 besitzt, das an einem passenden Paar von Zapfen 4 an einer Schale 5 angelenkt ist. Die Schale 5 ist mit einem passenden Rahmen verbunden, welcher Seitenflügel 7 aufweist, die eine Mehrzahl von Inlinerädern 8 lagern.
  • Das Bezugszeichen 9 bezeichnet die Bremsvorrichtung, die mindestens einen Betätiger 10 umfaßt, der in den speziellen Ausführungsformen nach den Fig. 1, 2 und 3 durch zwei flexible Elemente, z. B. die Kabelhüllen 11a und 11b gebildet wird, deren erste Enden 12a und 12b mit seitlichen Laschen 13a und 13b einer Halterung 14 für eine Bremse 15, welche mit dem Rahmen verbunden ist, starr gekoppelt sind. In der dargestellten Ausführungsform ist die Halterung 14 mit der Drehachse des letzten hinteren Rades 8 frei schwenkbar verbunden.
  • Jedes Paar von Kabelhüllen 11a und 11b besitzt zweite Enden 16a und 16b, die mit den Seitenflächen des Fersenteiles 3 in einem Bereich, welcher vorzugsweise oberhalb der Zapfen 4 liegt, starr verbunden sind.
  • Die Vorrichtung enthält auch ein Führungselement 17, welches in der in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Ausführungsform durch zwei Kabel 18a und 18b gebildet wird.
  • Die beiden Kabelhüllen 11a und 11b sind mit der Außenseite der beiden Kabel 18a und 18b, welche über die ersten und zweiten Enden der beiden Kabelhüllen 11a und 1 1b hinausragen, verschieblich verbunden.
  • Die Kabel 18a und 18b besitzen dritte Enden 19, welche, indem sie über die zweiten Enden 16a und 16b hinausstehen, in das Innere der Manschette 3 ragen, um an den Seitenflächen 20 der Schale 5 in einen Bereich, welcher oberhalb der Zapfen 4 liegt, fixiert zu werden.
  • Die Kabel 18a und 18b besitzen auf der gegenüberliegenden Seite vierte Enden 21a und 21b, welche durch die Öffnungen hindurchgehen, die in die seitlichen Laschen 13a und 13b der Halterung 14 eingeformt sind, und mit einem passenden Widerlagerelement 22 verbunden sind.
  • In der in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellten besonderen Ausführungsform wird das Widerlagerelement durch zwei Platten 23a und 23b gebildet, welche im Drehpunkt des letzten hinteren Rades 8 angelenkt sind. Ein fünftes Ende 24 der Platten ist zum Schuh 2 hin gerichtet und mit dem jeweiligen Seitenflügel 7 und mit dem Rahmen 6 starr gekoppelt.
  • Jede Platte 23a und 23b besitzt ein sechstes Ende 25, welches zur Bremse 15 gerichtet ist und in der Nähe von diesem ist das vierte Ende 21a und 21b der Kabel 18a und 18b angeschlossen.
  • Eine flexible Einrichtung, die durch zwei Federn 26a und 26b gebildet wird und koaxial zu den Kabeln 18a und 18b angeordnet ist, wird vorteilhaft zwischen den seitlichen Laschen 13a und 13b der Halterung 14 und den Platten 23a und 23b eingefügt.
  • Die Anwendung der Erfindung geschieht wie folgt: Wenn während der Sportausübung der Skater die Manschette nach hinten verschiebt, wird eine Druckkraft auf den Betätiger 10 und damit auf die beiden Kabelhüllen 11a und 11b ausgeübt; in dieser Weise drücken die beiden Kabelhüllen 11a und 11b, indem sie sich entlang der Kabel 18a und 18b, welche als Führungselemente wirken, verschieben, die Halterung 14 zu einer Bremsfläche, die z. B. durch den Boden gebildet wird, bis die Bremse 15 mit der Fläche zusammenwirkt.
  • Wenn der Benutzer das Fersenteil 3 in eine aufrechte Position zurück oder nach vorn bewegt, drücken die beiden Hüllen 11a und 11b die Halterung 14, unterstützt von den Federn 26a und 26b, nach oben.
  • Es kann somit festgestellt werden, daß die Erfindung das angestrebte Ziel erreicht und die Aufgaben erfüllt hat, eine Bremsvorrichtung zu schaffen, welche ein schnelles und leichtes Bremsen ermöglicht, ohne daß ein Element vorhanden ist, welches Funktionen und Merkmale eines starres Gestänges aufweist.
  • Das Fehlen eines starren Gestänges erleichtert das Vorbeiführen eines Skates hinter dem anderen, z. B. während des Freistil-Skating, und es vermeidet auch mögliche Bremswirkungen, die durch zufällige Stöße verursacht werden.
  • Weil eine Druckwirkung auf die Halterung 14 durch Anordnung der Elemente im hinteren Bereich des Skates erreicht wird, ist es möglich, eine Schale zu verwenden, welche nur eine beschränkte Steifigkeit aufweist, weil im Unterschied zum Stand der Technik die Anordnung derartiger Elemente im vorderen Bereich des Skates vermieden wird.
  • Das Fehlen eines Elementes, welches gestängeartige Eigenschaften aufweist, ermöglicht es auch, den ästhetischen Eindruck des Skates zu verbessern.
  • Die erfindungsgemäße Bremsvorrichtung ist selbstverständlich für zahlreiche Modifikationen und Variationen offen, welche sich allesamt innerhalb des Schutzumfanges der Erfindung befinden.
  • So zeigen z. B. die Fig. 4, 5 und 6 eine zweite Ausführungsform eines Skates 101, welche wiederum einen Schuh 102 umfaßt, der ein Fersenteil 103 besitzt, das mittels zweier Zapfen 104 an einer Schale 105 angelenkt ist, die im unteren Bereich mit einem passenden Rahmen 106 verbunden ist, zwischen welchen Inlineräder 108 drehbar gelagert sind.
  • Eine Halterung 114 für eine Bremse 115 ist z. B. an der Rückseite des Rahmens 106 im Drehpunkt des letzten hinteren Rades 108 angelenkt.
  • Die Vorrichtung, welche insgesamt mit dem Bezugszeichen 109 bezeichnet ist, besteht wiederum aus einem Betätiger 110, welcher aus einem flexiblen Element, z. B. einer Kabelhülle 111 gebildet wird, die ein erstes Ende 112 aufweist, das mit einem passenden Drehzapfen 127 verbunden ist, der in bezug zur Halterung 114 auf der der Bremse 115 gegenüberliegenden Seite quer eingefügt ist.
  • Die Kabelhülle 111 besitzt auch ein zweites Ende 116, welches mit einem Anschlußelement 128 starr verbunden ist, das im hinteren Bereich des Fersenteiles 103 starr angekoppelt ist. Das Anschlußelement 128 ist innen hohl und mit der Innenseite des Fersenteiles 103 verbunden.
  • Die Kabelhülle 111 ist in vorteilhafter Weise in einer ersten Umhüllung 129 und in einer zweiten Umhüllung 130 aufgenommen, welche in bezug zur Schale 105 und zur Halterung 114 jeweils längsseits und nach hinten vorstehen.
  • Die Vorrichtung 109 umfaßt auch ein Führungselement 117, welches durch ein Kabel gebildet wird, das durch eine passende Bohrung hindurchgeht, die in den Drehzapfen 127 und innerhalb des Anschlußelementes 128 und des Fersenteiles 103 eingeformt ist.
  • Das Kabel weist auch ein drittes Ende 119 auf, welches mit der rechten oder linken Seitenfläche 120 der Schale 105 starr gekoppelt ist.
  • Das Kabel besitzt auch ein viertes Ende 121, welches mit einer passenden Platte 123, die auf der Innenseite der Halterung 114 angeordnet ist, starr gekoppelt ist.
  • Die Kabelhülle 111 ist auf der Außenseite des Kabels 117, welches über die Enden der Kabelhülle 111 hinausragt, verschieblich angeordnet.
  • Das vierte Ende 121 des Kabels liegt an der Brücke 131 an, welche die Flügel 132 der Platte 123 verbindet, während eine flexible Einrichtung, z. B. eine Feder 126, die koaxial zum Kabel angeordnet und so angepaßt ist, daß sie die Rückführung der Halterung 114 in eine nichtbremsende Position erleichtert, sobald das Fersenteil 103 in die vertikale Position zurückgekehrt ist, zwischen der Brücke 131 und dem gegenüberliegenden Drehzapfen 127 eingefügt ist.
  • Diese Lösung ermöglicht es ebenfalls, daß beabsichtigte Ziel zu erreichen und die Aufgaben zu lösen.
  • Die Fig. 7 und 8 zeigen eine weitere Ausführungsform eines Skates 201, welches durch einen Schuh 202 gebildet wird, der ein Fersenteil 203 umfaßt, das an einem passenden Paar von Zapfen 204 an einer Schale 205 schwenkbar angelenkt ist, welche ihrerseits in einem unteren Bereich mit einem Rahmen 206 verbunden ist, zwischen dessen Flügeln 207 eine Mehrzahl von Inlinerädern 208 frei gelagert sind.
  • Eine Halterung 214 für eine Bremse 215 ist mit der Rückseite des Rahmens 206 verbunden, z. B. in der Achse des letzten hinteren Rades angelenkt.
  • Die Bremsvorrichtung 209 wird durch mindestens ein Führungselement 210 gebildet, welches z. B. eine erste Umhüllung 229 und eine zweite Umhüllung 230 umfaßt, welche auf der Rückseite und annähernd längsseits zur Schale 205 und zum Rahmen 206 jeweils in einem Bereich oberhalb der Halterung 214 in bezug zum Rahmen 206 angeordnet sind.
  • Die Bremsvorrichtung 209 umfaßt auch einen Betätiger 217, welcher ein Stahlkabel von geeigneter Größe umfaßt, das in der ersten und zweiten Umhüllung verschieblich angeordnet ist und ein drittes Ende 219 aufweist, welches mit einem Anschlußelement 228 in einer hinteren Position in bezug zum Fersenteil 203 in einem Bereich, welcher oberhalb der ersten Umhüllung 229 liegt, starr verbunden ist,
  • Das Kabel besitzt ein viertes Ende 221, welches mit einer passenden Muffe 233 starr gekoppelt ist, die koaxial zu einer Drehachse 227 angeordnet ist, welche quer zur Halterung 214 verläuft.
  • Als Alternative kann das Führungselement durch eine einzige Umhüllung gebildet sein, welche vorzugsweise mit der Schale verbunden ist.
  • Bei dieser Lösung erzeugt die Rückwärtsbewegung des Fersenteiles ebenfalls die Verschiebung des Kabels 217 innerhalb der ersten und zweiten Umhüllung und damit eine Drehung der Halterung 214 und ein nachfolgendes Zusammenwirken der Bremse 215 mit einer Bremsfläche, z.B. dem Boden.
  • Die Fig. 9 und 10 zeigen eine weitere Ausführungsform eines Skates 301, welches wiederum durch einen Schuh 302 gebildet wird, der ein Fersenteil 303 besitzt, welches mittels zweier Zapfen 304 an einer Schale 305 schwenkbar angelenkt ist.
  • Die Schale ist in einem unteren Bereich mit einem passenden Rahmen 306 verbunden, zwischen dessen Flügeln 307 eine Mehrzahl von Inlinerädern 308 frei drehbar gelagert sind. Eine Halterung 314 für eine Bremse 315 ist am letzten hinteren Rad vorzugsweise in der Drehachse verbunden.
  • Die Bremsvorrichtung, welche insgesamt mit dem Bezugszeichen 309 versehen ist, wird durch mindestens ein Führungselement 310 gebildet, welches z. B. eine erste Umhüllung 329 und eine zweite Umhüllung 330 umfaßt, welche an der Rückseite entlang einer Achse, die jeweils längs der Schale 305 und des Rahmens 306 und in einem Bereich in bezug zum Rahmen 306 oberhalb der Halterung 314 verläuft.
  • Ein Betätiger 317 ist innerhalb der ersten und zweiten Umhüllung angeordnet und wird durch ein flaches starres Band gebildet, das ein drittes Ende 319 aufweist, welches starr mit einem Anschlußelement 328 gekoppelt ist, das mit dem Fersenteil 303 in einer hinteren Position in einem Bereich, welcher oberhalb der ersten Umhüllung 329 liegt, verbunden ist. Das flache starre Band besitzt auch ein viertes Ende 321, welches starr mit einer Muffe 333 gekoppelt ist, die koaxial zu einer passenden Drehachse 327 angeordnet ist, welche quer zur Halterung 314 für die Bremse 315 verläuft.
  • Als Alternative kann das Führungselement durch eine einzige Umhüllung gebildet werden, welche vorzugsweise mit der Schale verbunden ist.
  • Auch in diesem Fall ermöglicht die Lösung, das angestrebte Ziel zu erreichen und die Aufgaben zu lösen, indem eine noch kompaktere Form des Skates geschaffen wird, so daß infolge des Fehlens von Elementen, die aus dem Profil des Skates vorstehen, die Sicherheit beim Gebrauch erhöht und ein günstigeres ästhetisches Erscheinungsbild infolge des Fehlens dieser Elemente erreicht wird. Die Materialien und Abmessungen, mit welchen die einzelnen Bauteile der Struktur gebildet werden, können selbstverständlich den speziellen Erfordernissen bestens angepaßt werden.
  • Wenn die technischen Merkmale, welche in jedem Patentanspruch erwähnt sind, durch Bezugszeichen ergänzt werden, sind diese Bezugszeichen nur aus dem Grunde eingefügt, um die Verständlichkeit der Patentansprüche zu verbessern, und dementsprechend haben diese Bezugszeichen keine einschränkende Wirkung bei der patentrechtlichen Auslegung jedes Elementes, welches beispielhaft mit solchen Bezugszeichen versehen ist.

Claims (23)

1. Rollerskate, umfassend ein Fersenteil (3, 103, 203, 303), welches an einer Schale (5, 105, 205, 305) angelenkt ist, welche ihrerseits mit einem Rahmen verbunden ist, der eine Mehrzahl von Rädern (8, 108, 208, 308) hält, eine schwenkbare Halterung (14, 114, 214, 314) für eine Bremse (15, 115, 215, 315), die mit dem Rahmen im hinteren Bereich verbunden ist, wobei die Bremse bei einer rückwärts gerichteten Drehung, die auf das Fersenteil ausgeübt wird, selektiv eine Bremsfläche zur Wirkung bringt, eine Führungseinrichtung (17, 117, 210, 310), die in einer Position in bezug zur Schale und zum Rahmen befestigt und mit einer flexiblen Betätigungseinrichtung (11, 111, 217, 317) verbunden ist, wobei die Betätigungseinrichtung mit dem Fersenteil und der schwenkbaren Halterung so verbunden ist, daß, wenn das Fersenteil rückwärts geschwenkt wird, eine Druckkraft auf die flexible Betätigungseinrichtung ausgeübt wird, welche durch Verschiebung entlang der Führungseinrichtung die Bremse in Kontakt mit der Bremsfläche bewegt.
2. Rollerskate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung durch ein flexibles Element, z. B. ein Paar Kabelhüllen (11a, 11b) gebildet wird, deren erste Enden (12a, 12b) mit seitlichen Laschen der Halterung starr gekoppelt sind.
3. Rollerskate nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelhüllen zweite Enden (16a, 16b) aufweisen, welche mit den Seitenflächen des Fersenteiles in einem Bereich, welcher oberhalb von Zapfen (4) für die Schwenkachse des Fersenteiles mit der Schale liegt, starr gekoppelt sind.
4. Rollerskate nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung durch ein Paar Kabel (18a, 18b) gebildet wird, und das Paar von Kabelhüllen gegenüber der Außenseite des Paares von Kabeln verschieblich angeordnet ist, wobei die Kabel aus den ersten und zweiten Enden des Paares von Kabelhüllen hervorstehen.
5. Rollerskate nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabel dritte Enden (19) aufweisen, welche durch Hinausragen über die zweiten Enden bis in die Innenseite des Fersenteiles (3) hineinreichen, um an den Seitenflächen der Schale in einem Bereich, welcher oberhalb der Zapfen liegt, fixiert zu werden.
6. Rollerskate nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabel vierte Enden (21a, 21b) aufweisen, welche durch Hindurchführung durch angepaßte Öffnungen, die in die seitlichen Laschen (13a, 13b) der Halterung eingeformt sind, mit einem angepaßten Widerlagerelement verbunden sind.
7. Rollerskate nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlagerelement durch zwei Platten (23a, 23b) gebildet wird, welche im Drehpunkt des letzten hinteren Rades angelenkt sind, wobei ein fünftes Ende (24) der Platten, welches zum Schuh hin gerichtet ist, mit einem jeweiligen Seitenflügel (7) des Rahmens starr gekoppelt ist.
8. Rollerskate nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Platten ein sechstes Ende (25) besitzt, welches zur Bremse gerichtet ist, und in der Nähe von diesem das vierte Ende der Kabel angeschlossen ist.
9. Rollerskate nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine flexible Einrichtung zwischen den seitlichen Laschen der Halterung und den Platten zwischengefügt und durch zwei Federn (26a, 26b) gebildet ist, welche koaxial zu den Kabeln angeordnet sind.
10. Rollerskate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätiger durch ein flexibles Element, z. B. eine Kabelhülle (111) gebildet wird, von welchem ein erstes Ende (112) mit einem angepaßten Drehzapfen (127) verbunden ist, welcher so zwischengefügt ist, daß er in bezug zur Halterung auf der Seite der Halterung, welche der Bremse gegenüberliegt; quer hervorsteht.
11. Rollerskate nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelhülle ein zweites Ende (116) aufweist, welches mit einem Anschlußelement (128) starr verbunden ist, das an dem hinteren Bereich des Fersenteiles starr angekoppelt oder angelenkt ist, wobei das Anschlußelement mit dem hinteren Bereich des Fersenteiles verbunden ist, und das Anschlußelement innen hohl und mit der Innenseite der Kabelhülle verbunden ist.
12. Rollerskate nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelhülle in einer ersten Umhüllung (129) und in einer zweiten Umhüllung (130) aufgenommen ist, welche jeweils längsseits angeordnet sind und in bezug zur Schale und zur Halterung nach hinten vorstehen.
13. Rollerskate nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung (117) durch ein Kabel gebildet wird, welches durch eine angepaßte Bohrung hindurchgeht, die am Drehzapfen (127) und auf der Innenseite des Anschlußelementes und des Fersenteiles eingeformt ist.
14. Rollerskate nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel ein drittes Ende (119) aufweist, welches mit der rechten oder linken Seitenfläche (120) der Schale starr gekoppelt ist, sowie ein viertes Ende (121), welches mit einer angepaßten Platte (123), die einen im wesentlichen H-förmigen Querschnitt aufweist und auf der Innenseite der Halterung angeordnet ist, starr gekoppelt ist.
15. Rollerskate nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelhülle auf der Außenseite des Kabels, welches aus den Enden der Kabelhülle hervorsteht, verschieblich angeordnet ist.
16. Rollerskate nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das vierte Ende des Kabels an einer Brücke (131), welche die Flügel (132) der Platte verbindet, anliegt, während eine flexible Einrichtung, z. B. eine Feder (126), die koaxial zum Kabel angeordnet ist, in vorteilhafter Weise zwischen der Brücke und dem gegenüberliegenden Drehzapfen zwischengefügt ist.
17. Rollerskate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung durch eine erste Umhüllung (229) sowie eine zweite Umhüllung (230) gebildet ist, welche auf der Rückseite und annähernd längsseits zur Schale und zum Rahmen jeweils in einem Bereich oberhalb der Halterung in bezug zum Rahmen angeordnet sind.
18. Rollerskate nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätiger (217) durch ein Stahlkabel gebildet wird, das in der ersten und zweiten Umhüllung verschieblich angeordnet ist, sowie ein drittes Ende (219) aufweist, welches mit einem Anschlußelement (228) in einer hinteren Position in bezug zum Fersenteil und in einem Bereich, welcher oberhalb der ersten Umhüllung liegt, starr verbunden ist.
19. Rollerskate nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel ein viertes Ende (221) aufweist, welches mit einer angepaßten Muffe (233) starr gekoppelt ist, die koaxial zu einer Drehachse angeordnet ist, welche quer zur Halterung verläuft.
20. Rollerskate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung durch eine erste Umhüllung (329) und eine zweite Umhüllung (330) gebildet wird, welche in einem hinteren Bereich entlang einer Achse angeformt sind, die jeweils längsseits zur Schale (305) und zum Rahmen (306) und in einem Bereich oberhalb der Halterung in bezug zum Rahmen verläuft.
21. Rollerskate nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß ein Betätiger (317) verschieblich innerhalb der ersten und der zweiten Umhüllung angeordnet ist und durch ein blattförmiges Band gebildet wird, das ein drittes Ende (319) aufweist, welches starr mit einem Anschlußelement (328) gekoppelt ist, das mit dem Fersenteil (303) in einer hinteren Position in einem Bereich, welcher oberhalb der ersten Umhüllung liegt, angeordnet ist.
22. Rollerskate nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das blattförmige Band ein viertes Ende (321) aufweist, welches starr mit einer Muffe (333) gekoppelt ist, die koaxial zu einer angepaßten Drehachse angeordnet ist, welche quer zur Halterung für die Bremse verläuft.
23. Rollerskate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens eine Führungseinrichtung umfaßt, die das Fersenteil mit der Halterung verbindet, und welcher mindestens ein Betätiger zugeordnet ist, und der Betätiger an seinen Enden mit der Schale und einem Anschlagelement, welches starr mit dem Rahmen gekoppelt ist, verbunden ist, wobei eine flexible Einrichtung zwischen dem Anschlagelement und der Halterung zwischengefügt ist.
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