WO1996024414A1 - Rollschuh - Google Patents
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Definitions
- the implementation of the features of claim 15 can enable the skater to dose the onset of the braking effect very well.
- a metering effect can also be brought about by resilient arms of injection molded parts projecting against the actuating direction of the braking device or by spiral springs, hydraulic, pneumatic or other spring elements, in particular the
- the width of the shoe shell 1 can be adjusted by means of the buckle fasteners 6. Furthermore, the shoe shell 1 is connected via a joint 7 to a shoe upper 8, the width of which can be changed with a further buckle closure 6. This joint 7 enables a mutual pivoting of the shoe upper 8 relative to the shoe shell 1. The pivoting range is limited by a stop 12 arranged on the shoe shell 1, which, however, does not necessarily have to be provided for the functioning of the invention.
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Abstract
Rollschuh mit einer Schuhschale (1) mit gelenkig gehaltenem Schuhschaft (8), wobei an der Sohle (2) eine zwei parallele Schienen (4) aufweisende Halterung (3) zur drehbaren Lagerung von mehreren im wesentlichen in einer Ebene angeordneten Rollen (5) vorgesehen sind um Bereich der Halterung (3) eine Bremseinrichtung (11, 11', 11", 111, 111', 111", 121) angeordnet ist, die mit dem Schuhschaft (8) in Verbindung steht. Um bei einem solchen Rollschuh ein einfaches und sicheres Bremsen zu ermöglichen, ist vorgesehen, dass die Bremseinrichtung (11, 11', 11", 111, 111', 111", 121) in den Schienen (4) in deren Längsrichtung verschiebbar gehalten ist und im Bereich mindestens einer Rolle (5) einander zugekehrte Wände aufweist, die sich einander annähern und bei axialer Verschiebung an den Seitenwänden einer Rolle (5) zur Anlage bringbar sind, wobei die Bremseinrichtung (11, 11', 11", 111, 111', 111", 121) über ein Übertragungsglied (10, 10', 10", 110) mit dem Schuhschaft (8) in Betätigungsverbindung steht.
Description
Rollschuh
Die Erfindung bezieht sich auf Rollschuhe gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1. Bei bekannten derartigen Rollschuhen ist die Bremseinrichtung gelenkig an der Halterung in deren hinterem Endbereich gehalten und weist einen Bremsklotz auf. Dabei ist die Bremseinrichtung über eine an dem Schuhschaft angelenkte Stange gegen den Boden preßbar. Dabei kann der Drehpunkt der Bremseinrichtung so gewählt sein, daß der Brems¬ klotz auch an dem äußersten Umfang der hintersten Rolle zur Anlage kommt. Dadurch wird zwar theoretisch die Bremswirkung erhöht, doch ergibt sich in der Praxis keine sehr weitgehende Verbesserung der Bremswirkung, da der äußerste Umfang der Rolle bereits nach kurzer Gebrauchszeit beschädigt ist und Unregelmäßigkeiten, wie Abflachungen aufweist, und daher keine gleichmäßige Bremswirkung zu erzielen ist. Außerdem ist auch eine Bremsung unter Benutzung der Fläche, auf der mit den Rollschuhen gelaufen wird, nicht unproblematisch, da eine solche Fläche, z.B. ein Straßenbelag od. dgl., meist eine doch relativ unregelmäßige Oberflächenstruktur aufweist, was zu erheblichen Problemen beim Bremsen fuhren kann.
Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und Rollschuhe der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, die ein einfaches und sicheres Bremsen ermöglichen, unabhängig vom Grad der Abnutzung der Rollen und von der Beschaffenheit des Untergrun¬ des auf dem mit den Rollschuhen gelaufen wird.
Erfindungsgemäß wird dies bei Rollschuhen der eingangs erwähnten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 erreicht.
Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen wird sichergestellt, daß die Bremseinrichtung auf mindestens eine Rolle ausgeübt wird und diese dann in Verbindung mit der Fläche, auf der mit den Rollschuhen gelaufen wird, bremst.
Durch die Anlage der Bremseinrichtung im Bereich des sich verjüngenden Abschnittes der Ausnehmung ist auch sichergestellt, daß die Bremseinrichtung an den Seitenwänden der Rolle zur Anlage kommt, die in der Regel nicht beschädigt sind und sich daher beim Bremsen keinerlei Probleme ergeben. Die besonderen Vorteile der Erfindung liegen in der Möglichkeit, den Rollschuh allein durch Verschwenken des Schuhschaftes zu bremsen, ohne daß dabei andere Hilfsmittel benötigt werden. Dadurch ist ein völlig freies Fahren mit den Rollschuhen ohne irgendwelche Behinderungen durch zusätzlich für die Bremsung zu betätigende Mechanismen möglich. Weiters ist in Kombination mit der Schwenkbewegung des Schuhschaftes die dadurch bewirkte Verschiebung der Bremseinrichtung in Längsrichtung des Rollschuhs von besonderem Vorteil, da auf diese Weise die für die Bremsung erforderliche Kraftrichtung in Richtung parallel jener Ebene verläuft, in der die Achsen der Rollen liegen. Dadurch erfolgt die Bremsung der Rollen in einer sehr gleichmäßigen Weise, sodaß es zu einem geringeren Abrieb und dadurch zu einer längeren Lebensdauer der Rollen sowie zu weitaus geringeren Unwuchterscheinungen der Rollen bzw.
Verformungen der Rollenachsen, wie es bei bekannten Bremsmechanismen der Fall ist, kommt. Es können daher die Rollen nicht auf der Lauffläche sondern auf den Seitenflächen gebremst werden.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt in der Auslösung der Bremswirkung durch den Schuhschaft, wobei automatisch eine stabile Schrittstellung eingenommen werden muß, um zu bremsen. Durch diese Verknüpfung von Körperhaltung und Einsetzen der Bremswirkung kann es nicht zu gefahrlichen Situationen aufgrund von falscher Gewichtsverlagerung des Rollschuhfahrers kommen. Daher ist die Unfallgefahr auf ein Minimum reduziert. Durch die Merkmale des Anspruches 2 kann der erfindungsgemäße Rollschuh sehr wartungsfreundlich gestaltet werden, da bei Reparatur oder Austausch von Teilen das Übertragungsglied auf einfache Weise von der Bremseinrichtung getrennt werden kann. Durch die Merkmale des Anspruches 3 wird die Bremseinrichtung durch das Übertragungsglied bei Bremsbetätigung einerseits in der Betätigungsrichtung bewegt und andererseits kann das Übertragungsglied in der entgegengesetzten Richtung sich unabhängig von der Bremseinrichtung bewegen. Durch die Merkmale des Anspruches 4 kann dieses Verhalten für ein seilförmiges Übertragungsglied erreicht werden.
Durch die Merkmale des Anspruches 5 ergibt sich der Vorteil, daß jede Rolle für sich gebremst werden kann.
Durch die Merkmale des Anspruches 6 wird eine sehr gute und sichere Führung der Bremseinrichtung sichergestellt. Weiters ergibt sich durch die Führung der Bremseinrichtung in den symmetrischen Auskröpfungen ein leicht durchzuführendes Austauschen derselben. Auch die Bremskörper sind dadurch bei Bedarf leicht zu wechseln, etwa wenn sie abgenutzt sind oder wenn die Rollen gegen andere, größere oder kleinere Rollen getauscht werden, und daher auch die Bremskörper angepaßt werden müssen. Die Schienen selbst können auch als einfache Spritzgußteile ausgeführt sein und sind daher in Massenfertigung besonders kostengünstig herzustellen.
Die Merkmale des Anspruches 7 ermöglichen eine sehr sichere Führung des Übertragungsgliedes, wobei dieses aufgrund der Führung sowohl Zug- alsauch Druckkräfte übertragen kann. Das flexible Übertragungsglied, z.B. eine Stahl- oder Kunststoffplatte bzw. ein Band aus diesen oder anderen geeigneten Materialien o.a., wird dabei so entlang dem Schuhschaft und der Schuhschale geführt, daß eine Richtungsänderimg der Kraftübertragung in etwa von senkrecht auf waagrecht vorgenommen wird. Diese Umlenkung ruft den erwünschten Effekt hervor, daß die Bremskräfte in besonders vorteilhafter Weise auf die Rollen übertragbar sind, sodaß einerseits übermäßiger Abrieb und Beschädigung der Rollenachsen vermieden und andererseits ein sicheres Bremsen ermöglicht wird. Durch die Merkmale des Anspruches 8 ergibt sich der Vorteil einer relativ starren Verbindung des Schuhschaftes mit der Bremseinrichtung, wodurch sich eine sehr direkte Verbindung des Schuhschaftes mit der Bremseinrichtung ergibt und ein sehr rasches Anspre¬ chen der Bremseinrichtung auf ein Aufrichten des Schuhschaftes sichergestellt ist.
Durch die Merkmale des Anspruches 9 ergibt sich eine sehr einfache Lösung der
Ansteuerung der Bremseinrichtung.
Durch die Merkmale des Anspruches 10 ergibt sich der Vorteil, daß durch die eingesetzten
Bremsteile eine sehr gleichmäßige Bremswirkung erzielt werden kann.
Durch die Merkmale des Anspruches 11 kann einerseits eine Rückstellung der
Bremseinrichtung nach dem Betätigen erfolgen, es wird durch eine solches Rückstellelement in Betätigungsrichtung jedoch auch ein Druckpunkt erzeugt, an dem das Einsetzen der
Bremswirkung für den Rollschuhfahrer erfühlt werden kann.
Durch die Merkmale des Anspruches 12 ergibt sich der Vorteil einer sehr robusten
Konstruktion der Bremseinrichtung.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß den Merkmalen des Anspruches 13 verhindert das
Herausfallen der Teile der Bremseinrichtung, wenn diese nicht mit Verbindungs- bzw.
Distanzstegen versehen sind.
Bei Vorsehen der Merkmale des Anspruches 14 wird ein abruptes Einsetzen bzw. Blockieren der Bremseinrichtung und damit eine mögliche Sturzgefahr für den Rollschuhfahrer vermieden. Weitere Maßnahmen in diesem Sinne sind die Auswahl geeigneter Materialien für die Rollen und Bremskörper. Auch kann vorgesehen sein, daß die Bremseinrichtung auf die hinterste Rolle nicht einwirkt, was zusätzlich ein Blockieren der Rollen vermeiden hilft.
Die Durchführung der Merkmale des Anspruches 15 kann es dem Rollschuhfahrer ermöglichen, das Einsetzen der Bremswirkung sehr gut zu dosieren. Eine Dosierungswirkung kann aber auch durch gegen die Betätigungsrichtung der Bremseinrichtung abstehende federnde Arme von Spritzgußteilen oder durch eingesetzte Spiralfedern, hydraulische, pneumatische oder andere Federelemente bewirkt werden, insbesondere können die
Bremskörper auf diese Weise untereinander in Verbindung stehen und nur an einem Ende der so verbundenen Bremskörper betätigt werden.
Durch die Merkmale des Anspruches 16 ergibt sich eine entsprechende Dosierungswirkung für die Anlage der Bremskörper der Bremseinrichtung an die Rollen. Der Federweg kann dabei so gewählt werden, daß sich eine entsprechend entlang dieses Federweges stetig ansteigende direkte Kraftweiterleitung ergibt.
Durch das elastische Glied der Aus-tuhrungsform gemäß Anspruch 17 ergibt sich bei
Betätigen des Übertragungsgliedes durch Verschwenken des Schuhschaftes ein
Zusammendrücken dieses Elements bevor an den jeweiligen Bremskörper die unmittelbare
Kraftweiterleitung an das Übertragungsglied geschieht.
Wird das elastische Glied entsprechend der Merkmale des Anspruches 18 ausgeführt, so kann dieses einstückig und und somit kostensparend mit dem Bremskörper zusammen hergestellt werden. Durch die Y-Form des elastischen Gliedes ergibt sich eine besonders vorteilhafte
Dosierungswirkung für die Bremskraft.
Durch die verstellbare Verbindung von Schuhschaft und Übertragungsglied gemäß den
Merkmalen des Anspruches 19 können die jeweiligen körperlichen Eigenschaften des
Rollschuhfahrers, wie etwa seine Muskelstärke, so berücksichtigt werden, daß sich die gewünschte Bremswirkung einstellt.
Durch die zahnschienenartige Ausbildung des Endbereiches des Übertragungsgliedes, die in der Ausfuhrungsform gemäß Anspruch 20 gegeben ist, kann eine sehr einfache und wirksame Verstellbarkeit des Übertragungsgliedes erzielt werden.
Durch die Merkmale des Anspruches 21 kann die Verstellbarkeit eines seilförmigen
Übertragungsgliedes auf sehr einfache und sichere Weise erzielt werden.
Durch die Merkmale des Anspruches 22 kann das Übertragungsglied in einfacher und stabiler Weise in der eingestellten Position gegenüber dem Schuhschaft fixiert werden.
Eine Ausfuhrungsform gemäß Anspruch 23 gestattet es, bei starkem Schwenken des
Schuhschaftes nach vorne diese Bewegung von der Bremseinrichtung zu entkoppeln, sodaß dadurch nicht eine in die entgegengesetzte Richtung wirkende Anlage der Bremskörper zustande kommen kann, was eine unerwünschte Bremswirkung bei ungünstiger
Gewichtsverlagerung des Rollschuhfahrers zur Folge haben könnte.
Durch die Führung eines Halterung- bzw. Anschlagzapfens in einer langlochartigen Führung gemäß Anspruch 24 ist die teilweise Entkopplung des Bewegungsablaufes von Schuhschaft und Übertragungsglied mit einfachen Mitteln durchführbar.
Die Ausführungsform gemäß Anspruch 25 ergibt eine ebensolche vorteilhafte Entkopplung des Schuhschaftes für einen Rollschuh der einen Schwenkansatz zur Betätigung der
Bremseinrichtung aufweist.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 schematisch einen erfindungsgemäßen Rollschuh in der Freigabestellung der
Bremseinrichtung;
Fig. 2 schematisch einen Rollschuh nach der Fig. 1 in der Bremsstellung der
Bremseinrichtung ;
Fig. 3 schematisch die Führung der Bremseinrichtung in einem Halter des Rollschuhs;
Fig. 4 einen Querschnitt durch den Halter;
Fig. 5 einen Längsschnitt durch die Bremseinrichtung;
Fig. 6 schematisch eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Rollschuhs;
Fig. 7 schematisch eine dritte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Rollschuhs;
Fig. 8 schematisch eine erste Ausführungsform einer Bremseinrichtung;
Fig. 9 und 10 eine weitere Ausfuhrungsform einer Bremseinrichtung;
Fig. 1 1 und 12 weitere Ausführungsformen einer Bremseinrichtung;
FigJ3 schematisch eine weitere Ausfuhrungsform eines erfindungsgemäßen Rollschuhs mit verstellbarem Übertragungsglied;
FigJ4 ein Draufsicht auf ein Detail von FigJ3;
FigJ5 eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform des Details von Fig. 14;
Fig. 16 schematisch eine weitere Ausf hrungsform einer Bremseinrichtung im Schrägriß;
FigJ7 einen Bremskörper zum Einsetzen in die Bremseinrichtung gemäß Fig. 18;
Fig. 18 schematisch eine weitere Bremseinrichtung mit Dosierungseinrichtung;
FigJ9 schematisch eine weitere Ausfuhrungsform eines erfindungsgemäßen Rollschuhs mit verstellbarem Übertragungsglied;
Fig.20 ein Detail des erfindnungsgemäßen Rollschuhs aus Fig. 19 in der Draufsicht;
Fig.21 schematisch eine weitere Ausfuhrungsform eines erfindungsgemäßen Rollschuhs mit
Freilaufeinrichtung;
Fig.22 eine weitere Ausfuhrungsform eines erfindungsgemäßen Rollschuhs mit
Dosierung-Einrichtung;
Fig. 23 ein Detail des erfindungsgemäßen Rollschuhs aus Fig. 23 in Draufsicht;
Fig. 24 schematisch eine weitere Ausfiihrungsform einer Bremseinrichtung mit
Übertragungsglied;
Fig.25 schematisch eine weitere Ausfuhrungsform einer Bremseinrichtung mit
Übertragungsglied;
Fig. 26 schematisch eine weitere Bremseinrichtung mit Dosierungseinrichtung;
Fig.27 schematisch eine weitere Ausfuhrungsform einer Dosierungseinrichtung und
Fig. 28 schematisch eine weitere Ausfuhrungsform einer Versteilvorrichtung.
Ein erfindungsgemäßer Rollschuh weist eine im wesentlichen steife Schale 1 auf, die mit einer Sohle 2 verbunden ist. An dieser Sohle 2 ist ein nach unten abstehender Halter 3 angeformt oder mit dieser fest verbunden.
Dieser Halter weist im wesentlichen zwei Schienen 4 auf, zwischen denen vier Rollen 5 drehbar gehalten sind (Fig.4). Die Anzahl der Rollen kann nach Bedarf größer oder kleiner sein und ist keiner Einschränkung unterworfen.
Die Schuhschale 1 ist mittels der Schnallenverschlüsse 6 in ihrer Weite verstellbar. Weiters ist die Schuhschale 1 über ein Gelenk 7 mit einem Schuhschaft 8 verbunden, der mit einem weiteren Schnallenverschluß 6 in seiner Weite veränderbar ist. Dieses Gelenk 7 ermöglicht eine gegenseitige Verschwenkung des Schuhschaftes 8 gegenüber der Schuhschale 1. Dabei ist der Verschwenkbereich durch einen an der Schuhschale 1 angeordneten Anschlag 12 begrenzt, welcher aber für das Funktionieren der Erfindung nicht unbedingt vorgesehen sein muß.
Weiters ist im Fersenbereich der Schuhschale 1 ein Kanal 9 angeformt der sich entlang des
Schuhschaftes und der Schuhschale bis in den Bereich des Halters 3 erstreckt. In diesem
Kanal 9 ist ein flexibles Übertragungsglied 10 verschiebbar gehalten, wobei dieses
Übertragungsglied 10 mit dem Schuhschaft 8 verbunden ist. Weiters ist das
Übertragungsglied 10 mit seinem anderen Ende mit einer Bremseinrichtung 11 verbunden, die in Auskröpfungen 13 der Schienen 4 des Halters 3 gefuhrt ist. Dabei sind die
Auskröpfungen 13 der Schienen 4 symmetrisch zur vertikalen Mittelachse des Halters 3 ausgeformt und verlaufen parallel zu waagrechten Sehnen der Rollen 5.
Wie aus der Fig. 5 zu ersehen ist, weist die Bremseinrichtung 11 eine Ausnehmung 14 auf, die im Bereich der Rollen 5 Erweiterungen 15 und im Bereich ihrer einen Enden
Verjüngungen 16 aufweisen. Dabei ist die Bremseinrichtung 11 durch zwei Federn 17, die an einer Stirnwand 18 des Halters 3 abgestützt sind und die Bremseinrichtung 11 in Richtung
deren "Frei"-Stellung vorspannen, beaufschlagt. Dabei liegt die Bremseinrichtung 11 an der zweiten Sirnseite 19 des Halters 3 an. Die Federn 17 stellen elastische Rückstellelemente dar, die die Bremseinrichtung 11 nach ihrer Betätigung wieder in die entgegengesetzte Richtung bewegen.
In der "Frei"-Stellung der Bremseinrichtung 11 befinden sich die Erweiterungen 15 im Bereich der Rollen 5. Die "Frei"-Stellung des Schuhschaftes 8 ist in FigJ gezeigt. Wird nun die Bremseinrichtung 11 mittels des Übertragungsgliedes 10 durch Aufschwenken des Schuhschaftes 8 in die aus der Fig. 2 ersichtliche Stellung entgegen der Kraft der Federn 17 in Richtung zur Stirnwand 18 des Halters 3 verschoben, so kommen die Wände der Ausnehmung 14 im Bereich der Verjüngungen 16 zur Anlage an den Seitenwänden 20 der Rollen 5 und bremsen diese. Durch die zur Kraftwirkung entgegengesetzte Wirkung der Schraubenfedern 17 ergibt sich für den Rollschuhfahrer ein spürbarer Druckpunkt, der erst überwunden werden muß, um die Bremswirkung einsetzen zu lassen. Dadurch wird verhindert, daß die Bremswirkung zu ruckartig einsetzt.
Das Übertragungsglied 10 ist, wie aus der Fig. 3 zu ersehen ist, im Bereich der Bremseinrichtung 11 geschlitzt, wobei die beiden Randstreifen 21 mittels Schrauben 22 mit der Bremseinrichtung 11 verbunden sind.
Das Übertragungsglied 10 kann mit der Bremseinrichtung 1 1 auch in anderer Form verbunden sein als mit den dargestellten Schrauben 22. Da im wesentlichen die Übertragung der Kraft vom Übertragungsglied auf die Bremseinrichtung nur in einer Richtung, der Betätigungsrichtung, erfolgt, reicht es aus, wenn das Übertragungsglied in die Bremseinrichtung nur in Betätigungsrichtung eingreift. Eine mögliche Ausfuhrungsform einer solchen steckbaren Verbindung ist in Fig.24 dargestellt, wobei am Übergang von Übertragungsglied 10 auf die Bremseinrichtung 11 eine quer zur Längsrichtung der Schienen 4 verlaufende Nut 75 in der Bremseinrichtung 11 ausgenommen ist, in die das Übertragungsglied 10 immer dann eingreift, wenn es in Betätigungsrichtung verschoben wird. Dabei werden die Bremsteile 33 auf den nicht dargestellten Rollen zur Anlage gebracht. Wird der Schuhschaft wieder in seine Vorlage gebracht, zieht sich das Übertragungsglied zurück und die Federn 17 drücken dabei die Bremseinrichtung wieder in ihre deaktivierte Lage. Die Bewegung des Schuhschaftes 8 nach vorne ist dabei von dieser Rückstellbewegung entkoppelt und ist daher auch nicht eingeschränkt. Bei extremer Vorlage ergibt sich damit der Vorteil, daß die Bremseinrichtung nicht über ihren Wirkungsbereich hinaus zurückgezogen werden kann.
In Fig.25 ist eine wie in Fig. 24 gleichwirkende Verbindung für ein seilartiges Verbindungsglied 10" dargestellt. Die durch eine Seilschlaufe und einen hakenförmigen, an die Bremseinrichtung angeformten Stift 76 gebildete Verbindung ist nur dann wirksam, wenn der Schuhschaft 8 zurückgeschwenkt wird, dann wird die Bremseinrichtung 1 1 gegen den Druck der Feder 17 in Betätigungsrichtung verschoben. Wird der Schuhschaft 8 in die Vorlage gebracht, drückt die Rückstellfeder 17 die Bremseinrichtung 11 wieder in die
entgegengesetzte Lage, darüber hinaus kann sie von der nun nicht mehr kraftschlüssig wirkenden Seilschlaufe jedoch nicht gebracht werden.
In der in Fig.6 dargestellten Variante eines Rollschuhs kann eine steckbare Verbindung von Übertragungsglied 10' und Bremseinrichtung 11' erreicht werden, indem der Bolzen 27 seitlich aus seiner im Langloch 26 gehaltenen Stellung herausziehbar ausgeführt ist. Der Vorteil der gesteckten bzw. eingehängten Verbindung von Übertragungsglied und Bremseinrichtung besteht vor allem darin, daß die Bremseinrichtung zu Wartungs- bzw. Justierarbeiten am Rollschuh sehr leicht aus den Schienen 4 entfernt werden kann, in dem das Übertragungsglied 10 einfach aus der Nut 75 ausgesteckt bzw. aus dem hakenförmigen Stift 76 ausgehängt wird. Bei einer geschraubten Verbindung von Übertragungsglied und Bremseinrichtung ist dies nur durch vollständiges Zerlegen des gesamten Rollschuhs möglich.
Wie aus der Fig. 4 zu ersehen ist, sind die Rollen 5 in deren Zentrumsbereich ausgebaucht und die Seitenwände 23 der Ausnehmung 14 der Bremseinrichtung 11 sind, im Querschnitt gesehen, der Form der Rollen, bzw. deren Querschnitt angepaßt und ebenfalls konkav gekrümmt. Weiters ist in der Fig. 4 strichliert die Grenze des Verschleißbereiches 24 der Rollen angedeutet, wobei diese Grenze etwa im Bereich der Oberseite der Bremseinrich¬ tung 11 verläuft.
Bei der Ausfuhrungsform nach der Fig. 6 ist das Übertragungsglied 10' durch einen im wesentlichen starren Fortsatz 25 des Schuhschaftes 8 gebildet. Von diesem Übertra¬ gungsglied 10' steht dieser Fortsatz 25 ab, der ein Langloch 26 aufweist, das ein Bolzen 27 durchsetzt, der mit der Bremseinrichtung 11 ' gekoppelt ist. Beim Aufrichten des Schuhschaf¬ tes 8 wird somit die Bremseinrichtung 11 ' entgegen der Feder 17 bewegt, wobei zumindest eine Rolle 5 gebremst wird. Während der Aufrichtbewegung, d.h beim Zurückverschwenken des Schaftes 8, wird der Schaft um einen Winkel α verschwenkt, welcher vorzugsweise 15° beträgt, aber sonst keiner Einschränkung unterworfen ist.
Bei der Ausfuhrungsform nach der Fig. 7 ist das Übertragungsglied 10" durch ein Seil gebildet, das mit seinem einen Ende mit dem Schuhschaft 8 und mit seinem zweiten Ende mit der Bremseinrichtung 1 1 " verbunden ist. Dabei ist das Seil über eine an der Schuh¬ schale 1 gehaltenen Rolle 28 gefuhrt.
Die Bremseinrichtung 11 " ist, wie aus der Fig. 8 zu ersehen ist, durch zwei Stäbe 31 gebildet, die an ihren einander zugekehrten Seitenwänden 23 mit Ausnehmungen 29 versehen sind, die sich in der "Frei"-Stellung der Bremseinrichtung 11" im Bereich der Rollen 5 befinden und schräg verlaufende Abschnitte 30 aufweisen, die in Bremsstellung der Bremseinrichtung 11 " an den Rollen 5 zur Anlage kommen.
Bei einem Aufrichten bzw. Zurückverschwenken des Schuhschaftes 8 nähert sich die Rolle 28 der Schuhschale 1, wodurch die Bremseinrichtung durch die Kraft der Federn 17 in die Bremsstellung gedrückt werden kann, wobei die schräg verlaufenden Bereiche der Ausnehmungen 29 der Stäbe 31 der Bremseinrichtung 11 " zur Anlage an den Rollen 5 gelangen. Dabei ist es von Vorteil, daß die Auslösung der Bremsung nur in einer Schritt-
Stellung erfolgen kann, in der der Rollschuhfahrer sich der Wirkung der Verzögerung entgegenstemmen kann, sodaß für ihn keine Sturzgefahr auftreten kann. Bei der Bremseinrichtung 11 1 nach der Fig. 9 und 10 sind zwei Stäbe 31' vorgesehen, die in den Auskröpfungen 13 der Schienen 4 geführt sind. Diese Stäbe 31' sind an den einander zugekehrten Seitenflächen 23 mit Ausnehmungen 32 versehen in denen im wesentlichen U- formige Bremsteile 33 einsetzbar sind, deren Schenkel 34 einander zugekehrte und sich aneinander annähernde Seitenflächen 35 aufweisen, die zur Anlage an den Rollen 5 in der Bremsstellung der Bremseinrichtung 111 vorgesehen sind.
Wie aus der Fig. 10 ersichtlich ist, können die Bremsteile 33 im Bereich eines jeden Paares von Ausnehmungen 32 eingesetzt werden, sodaß jede Rolle 5 gebremst werden kann. Bei der Bremseinrichtung nach der Fig. 11 sind wie bei der Ausfuhrungsform nach der Fig. 8 zwei Stäbe 31 mit Ausnehmungen 29 versehen, die schräg verlaufende Abschnitte 30 aufweisen. Dabei sind Druckfedern 36 vorgesehen, die die beiden Stäbe 31 aus¬ einanderdrängen und dadurch einen sicheren Sitz der Stäbe 31' in den Auskröpfungen 13 der Schienen 4 des Halters 3 gewährleisten.
Bei der Bremseinrichtung 111" nach der Fig. 12 ist diese durch eine Platte 39 gebildet, die im Bereich der Rollen 5 mit Durchbrechungen 37 versehen ist, die in einem Endbereich eine Verjüngung 38 aufweist, deren Seitenwände an den Rollen 5 zur Anlage kommen, wenn die Bremseinrichtung entgegen der Kraft der Federn 17 verschoben wird. Die Ausnehmungen 37 können dabei auch so gestaltet werden, daß die Wände der Ausnehmungen auch im Bereich 40 der Laufflächen der Rollen 5 zur Anlage kommen.
In der Ausfuhrungsform gemäß FigJ3 und 14 ist das Übertragungsglied 1 10 in Richtung seiner Längsachse in seiner Relativlage gegenüber dem Schuhschaft 8 verstellbar verbunden. Dadurch kann der Auslösezeitpunkt der erfindungsgemäßen Bremseinrichtung entsprechend beeinflußt werden. Eine solche Verstellmöglichkeit ermöglicht es, die Bremswirkung auf die Muskelstärke, z.B. der Unterschenkel, der Rollschuhfahrer abzustimmen und dadurch die individuellen Wünsche hinsichtlich des Fahr- bzw. Bremsverhaltens des Rollschuhs zu berücksichtigen.
Dies geschieht beispielsweise in der in Fig. 15 dargestellten Form, in der das Übertragungsglied 110 in seinem Endbereich an gegenüberliegenden Rändern zahnschienenartig geformt ist. Durch die zahnschienenartige Ausfuhrimg des Endbereiches des Übertragungsgliedes kann eine sehr bequeme Verstellbarkeit erreicht werden, etwa indem eine entsprechend geformte Schiene am Schuhschaft festgelegt ist, in die der zahnschienenartige Endbereich senkrecht eingeführt werden kann. Zum Verstellen wird der Bereich aus der Schiene entnommen, das Übertragungsglied entsprechend verstellt und dann wieder in die Schiene kraftschlüssig eingreifend eingeführt. Mit Hilfe des Schwenkhebels 117, der auf seiner Achse ein Gewinde ausgebildet hat, kann der Endbereich des Übertragungsgliedes am Schuhschaft dann fixiert werden. Dazu ist im Schuhschaft 8 eine entsprechende Gewindebohrung vorgesehen, die den Gewindeteil des Schwenkhebels 117 aufnimmt. Wie aus Fig. 14 ersichtlich, kann zur besseren Einstellbarkeit auch am
Schuhschaft 8 eine Strichskala vorgesehen sein, mit deren Hilfe das Maß der Verschiebung von Übertragungsglied 110 und Schuhschaft 8 ablesbar ist. In FigJ4 wird der Endbereich des Übertragungsgliedes einfach durch Festschrauben der beiden Schwenkhebel 117 in seiner Lage fixiert. Eine weitere Variante einer verstellbaren Festlegung des Übertragungsgliedes am Schuhschaft ist in Fig. 28 dargelegt. An den Endbereichen des Übertragungsgliedes 110 ist dabei entweder eine flache Gewindeschraube 118 angeformt oder alternativ dazu ein sehr schmaler Schraubengewindestift in den Endbereich des Übertragungsgleides eingelassen. Mit einer am Schuhschaft verdrehbar gelagerten Rändelmutter 188 kann nun durch Verdrehen derselben das Übertragungsglied in einfacher und bequemer Weise verlängert oder verkürzt werden. Diese Ausführung ist deshalb sehr vorteilhaft, weil sich die Rändelmutter 188 nicht von alleine verstellen kann.
Eine weitere Möglichkeit, die Verstellbarkeit des Übertragungsgliedes zu erreichen, besteht gemäß Fig. 15 darin, das Übertragungsglied 110 in seinem Endbereich mit einem in seiner Längsrichtung verlaufenden Langloch 115 zu versehen, durch welches eine Feststellschraube 117 hinduchgeführt ist, mit der das Übertragungsglied 110 am Schuhschaft 2 feststellbar ist. Damit ist innerhalb der Grenzen des Langloches 115 ein unterschiedlicher Relativabstand von Schaft 8 und Endbereich des Übertragungsgliedes 110 einstellbar und danach fixierbar. Der eingezeichnete zahnschienenartige Endbereich ist dazu nicht erforderlich. Mit Bezug auf Fig.7 ist in Fig. 19 und Fig. 20 eine weitere Variante eines erfindungsgemäßen Rollschuhs dargestellt, bei dem die Seillänge des als Seil ausgebildeten Übertragungsgliedes 10" relativ zur Umlenkrolle 28 verändert werden kann. Damit wird eine Verstellbarkeit des Übertragungsgliedes 10" erreicht, mit der gewünschte Fahreigenschaften des Rollschuhs für unterschiedliche Rollschuhfahrer erzielbar sind.
Das Seil 10" ist zu diesem Zweck an seinem schaftseitigen Ende mittels eines Klemmgliedes 136 mit einem Ende eines Gewindebolzen 121 verbunden, der in einem am Schuhschaft 8 um seine Längsachse verdrehbar gelagerten Sacklochgewindestutzen 118 zwischen einer gänzlich eingeschraubten und einer beinahe herausgeschraubten Position verstellbar ist. Die verdrehbare Lagerung des Gewindestutzens 118 kann dabei durch eine einfache zylindrische Nut 137 geschehen, in die ein entsprechender ringförmiger Halter eingreift, der am Ende eines zylindrischen Körpers 129 mit einem anschließenden Sackloch zur Aufnahme des Stutzenendes ausgebildet ist. Der zylindrische Körper 129 ist mit einem Ende am Schuhschaft 8 fixiert. Durch Verdrehen des Gewindestutzens 118 wird der Gewindebolzen 121 entweder in diesen hinein oder in die Gegenrichtung bewegt. Der für die Kraftweiterleitung wirksame Teil des über die Umlenkrolle 28 geführten Seils des Übertragungsgliedes 10" wird dabei entsprechend verkürzt oder verlängert. Jeder Rollschuhfahrer kann nun entsprechend seinen Wünschen die Verbindung zwischen Schuhschaft 8 und Übertragungsglied 10" so einstellen, daß die Bremswirkung der Bremseinrichtung beim Zurückschwenken des Schuhschaftes 8 zum geeigneten Zeitpunkt erfolgt.
Um Fahrunfälle zu vermeiden, sollte die Bremswirkung der erfindungsgemäßen Bremseinrichtung nicht ruckartig sondern in einer gleichmäßig verzögernden Weise einsetzen, um die kinetische Energie in Reibungswärme umzusetzen. Bei einem Blockieren der Rollen kann diese Umwandlung nicht erfolgen und die Rollen werden stark abgerieben, sodaß das Rollenprofil sehr rasch verloren geht, was wiederum ein baldiges Austauschen der Räder und damit erhöhte Kosten zur Folge hat, wenn dies nicht unrund laufen sollen. Unrunde Rollen ergeben aber nicht nur ein unangenehmes Fahrverhalten der Rollschuhe, sondern stellen auch ein Sicherheitsrisiko dar. Um das Bremsen der Rollen in einer kontrollierbaren Weise durchzuführen, zeigen Fig. 17 und 18 eine erfindungsgemäße Ausfuhrungsform, bei der zwischen der Bremseinrichtung 121 und dem Übertragungsglied ein Dosierungselement 141 zur verzögerten Kraftweiterleitung angeordnet ist. Dies kann unabhängig von der Ausfuhrungsform des Übertragungsgliedes und der Bremseinrichtung vorgesehen sein.
Die Bremseinrichtung 121 ist dabei durch zwei im wesentlichen parallele Stäbe 31' analog zur Ausfuhrungsform der Fig. 10 gebildet, die im Bereich der Rollen 5 mit Ausnehmun¬ gen 32 versehen sind, in die im wesentlichen U-förmige Bremskörper 133 eingesetzt sind, deren einander zugekehrte Seitenwände 35 der Schenkel 34 sich einander annähern und als Bremsflächen dienen. Das Dosierungselement ist jeweils am Stegteil der Bremskörper 133 als elastisches, Y-förmiges Glied 141 angeformt, welches mit den Anschlagflächen 140 der Ausnehmungen 32 in Wirkverbindung steht.
Das elastische Glied 141 ist mit seinem senkrechten Balken 102 jeweils einstückig mit dem Stegteil der U-förmigen Bremskörper 133 verbunden und mit seinen Winkelbalken jeweils an gegenüberliegenden Anschlagflächen 140 der Stäbe 31' anliegend. Dadurch wird jede Bewegung der parallelen Stäbe 31', welche über das Übertragungsglied in Pfeilrichtung veranlaßt wird, zuerst in eine Verbiegung der Winkelbalken 101 umgewandelt und erst wenn diese voll auf dem Stegteil des Bremskörpers 133 anliegen, erfolgt die volle Kraftweiterleitung an diese und eine Bewegung derselben gegen die Rollen 5. Dieses in Fig. 17 in Schrägriß dargestellte elastische Glied 141, welches an einen Bremskörper angeformt ist, kann auch beispielsweise aus einer progressiven Druckpunktfeder, vorzugsweise einer Schraubenfeder, gebildet sein, die in entsprechender Weise zwischen Bremskörper und Anschlagflächen eingespannt ist.
Ein Dosierungselement, das ebenfalls auf Federwirkung beruht, ist aus Fig. 22 und 23 zu entnehmen, wo jeweils ein Ende einer Schraubenfeder 120 in einem am Schuhschaft 8 angeordneten Anschlagelement 114' und das andere Ende in einem am Übertragungsglied 110 angeordneten gegenüber dem Anschlagelement 114' beweglichen Halterungselement 1 14 aufliegt, wobei eine Kraftweiterleitung vom Schuhschaft 8 auf das Übertragungsglied 1 10 bei zusammengedrückten Federn 120 nach Anschlag des Anschlagelements 114' auf dem Halterungselement 114 erfolgt. In der dargestellten Ausfuhrungsform sind zwei nebeneinander angeordnete Schraubenfedern 1 10 ausgebildet, die parallel wirken. Anstelle dieser beiden kann aber auch nur eine solche Feder vorgesehen sein. Aufgrund der
Dosierungselemente 120 wirkt die über den Schuhschaft 8 beim Zurückschwenken aufgebrachte Kraft nicht gleich unmittelbar sondern wächst während des Zusammendrückens der Feder an, wodurch die Bremskörper nicht ruckartig sondern vergleichsweise dosiert an die Rollen angelegt werden. Erst wenn der ganze Federweg überwunden ist und das Anschlagelement 114' an das Halterungselement 114 anschlägt, kommt eine direkte Kraftweiterleitung zustande, die dann die volle Bremswirkung zur Folge hat. Im allgemeinen kann ein solches in Fig. 23 gezeigtes Dosierungselement jedoch irgendwo in der Kraftleitung vom Schuhschaft zur Bremseinrichtung zwischengeschaltet sein. Eine gemäß Fig. 23 als Dosierungselement ausgeführte Feder 120, die nicht wie in Fig. 18 zwischen den Stäben 31' und den Bremsteilen 133 angeordnet ist, weist dabei zum Erfüllen ihrer Funktion eine größere Federkonstante als die Feder 17 auf, die gegen die Kraftrichtung des Übertragungsgliedes wirkt. Die vom Schuhschaft ausgehende Kraft drückt dann über das Dosierungselement 120, das Übertragungsglied 110 und die Stäbe der Bremseinrichtung 1 1 gegen die Feder 17, die zuerst zusammengedrückt wird. Erst nach dem teilweisen Zusammendrücken der Feder 17 setzt die Funktion des Dosierungselementes 120 ein, das dann erst zusammengedrückt wird und dabei eine gleichmäßige Anlage der Bremsteile ermöglicht.
Ein Dosierungselement für die Variante gemäß Fig. 7 eines erfindungsgemäßen Rollschuhs ist in Fig. 27 dargestellt, wobei eine Zugfeder 160 irgendwo entlang der Seilstrecke des Seils 10 zwischen zwei Punkten am Seil 10 so fixiert ist, daß sie im entspannten Zustand mit ihren Enden den Seilbereich zwischen den zwei Punkten ungespannt überbrückt. Bei Ziehen am Seil wird die Feder 160 solange gedehnt, bis das Seil zwischen den zwei Punkten vollkommen gespannt ist und damit das Seil die volle Kraftweiterleitung übernehmen kann. Diese Wirkungsweise entspricht der des Anschlages 114, 114' in Fig. 23. Sobald das Seil 10 aber gespannt ist, ist die Funktion der Zugfeder 160 ausgeschaltet.
Ebenso kann eine Dosierungswirkung der Kraftweiterleitung für einen Rollschuh nach Fig. 6 erreicht werden. Dabei ist gemäß Fig. 27 der Schwenkansatz 25 gegenüber dem Bolzen 27 mit einer Feder 161 federnd abgestützt.
Eine weitere Möglichkeit der Ausbildung eines erfindungsgemäßen Rollschuhs besteht darin, die Verbindung des Übertragungsgliedes mit dem Schuhschaft so zu gestalten, daß bei einer Vorwärtsbewegung des Schuhschaftes das Übertragungsglied teilweise nicht mitgenommen wird, während bei einer Rückwärtsbewegung des Schuhschaftes ab einem vorbestimmbaren Punkt die Kraft auf das Übertragungsglied weitergeleitet wird. Dazu können beispielsweise Langlochbohrungen im Schuhschaft oder im Übertragungsglied und ein entsprechender Halterungs- bzw. Anschlagzapfen im jeweils anderen Teil vorgesehen sein. Genauso kann ein System von zwei aufeinanderfolgenden Anschlagflächen diese Funktion erfüllen. Damit soll vermieden werden , daß bei einer Vorwärtsschwenkung des Schuhschaftes 8 das Übertragungsglied nicht so weit mitgenommen wird, daß es es bei einer extremen Vorlage des Schuhschaftes die Bremsvorrichtung in die zur Wirkungsrichtung entgegengesetzte Richtung zieht, daß sie an die jeweils benachbarten Rollen anstößt und diese ungewünscht
bremst bzw. blockiert. Eine solche Fehlfimktion könnte zu einem sehr gefährlichen Fahrverhalten führen, da eine Bremsung der Rollschuhe bei einer Gewichtsverlagerung nach vorne einsetzen würde, was unweigerlich einen Sturz des Rollschuhfahrers provozieren würde.
Dies kann verhindert werden, indem am Übertragungsglied oder am Schuhschaft eine Freilauf- und Anschlagvorrichtung vorgesehen ist, die für einen Teil des Schwenkbereiches des Schuhschaftes die unmittelbare Verbindung von Schuhschaft und Übertragungsglied aufhebt.
So kann etwa, wie in Fig. 15 gezeigt, die Freilauf- und Anschlagvorrichtung durch ein am Übertragungsglied in seiner Längsrichtung sich erstreckendes Langloch 115 gebildet sein, in das ein am Schuhschaft 8 angeordneter Halterungs- bzw. Anschlagzapfen beweglich eingreift. Somit läuft ein solcher Halterungs- bzw. Anschlagzapfen innerhalb der Längserstreckung des Langloches 115 frei, bis er an einem Ende anschlägt und dann das Übertragungsglied mitnimmt. Das andere Ende des Langloches erfüllt jedoch keine solche Anschlagfunktion, es muß so weit vom Anschlagende entfernt sein, daß es bei der am weitesten möglichen Vorlage des Schuhschaftes zu keinem Eingriff des Halterungs- bzw. Anschlagzapfens kommt. Ein solcher Zapfen kann etwa so realisiert sein, wie die Feststellschraube 117 in ihrem gelockerten Zustand. Diese ist zwischen den beiden Längsenden des Langloches 115 frei beweglich und nimmt das Übertragungsglied 110 erst bei Anschlag am unteren Ende des Langloches 115 mit.
Eine weitere Ausfuhrungsform einer solchen Freilauf- und Anschlagvorrichtung ist in Fig . 21 für einen Rollschuh gemäß Fig.6 dargestellt. An das mit dem Schuhschaft 8 verbundene Übertragungsglied 10' ist ein Anschlagteil 126 mit einem kreissegmentartigen Langloch 125 angeformt, in welchem ein Freilaufstift 127 geführt ist, der mit dem Schwenkansatz 25 der Bremseinrichtung 11 ' gekoppelt ist, wobei der Freilaufstift in Anschlagstellung im Langloch 125 die Bewegung des Schuhschaftes 8 auf die Bremseinrichtung 11' überträgt und entlang des restlichen Verlaufes des Langloches 125 freiläuft. Damit wird die Verschwenkbewegung des Schuhschaftes 8 erst nachdem der Freilaufstift 127 das kreissegmentartige Langloch 125 bis zu seinem Anschlagende durchlaufen hat, in eine Verschwenkbewegung des Schwenkansatzes 25 und durch diese in eine Verschiebebewegung der Bremseinrichtung 11 ' übertragen.
Besteht die Bremseinrichtung wie etwa in Fig. 10 aus zwei getrennten Teilen, die aus Platzspargründen keine zur Distanzhaltung erforderlichen Verbindungsstege aufweisen, können die beiden Teile sehr leicht aus ihrer Führungsschiene herausfallen. Aus diesem Grunde ist es vorteilhaft, die Auskröpfungen 13' der Schienen 4 und entsprechend die Teile 31 der Bremseinrichtung - wie in Fig. 16 dargestellt - im Querschnitt T-förmig auszubilden, wodurch ein Herausfallen derselben aus den Schienen 4 verhindert wird.
Claims
1. Rollschuh mit einer Schuhschale (1) mit gelenkig gehaltenem Schuhschaft (8), wobei an der Sohle (2) eine zwei parallele Schienen (4) aufweisende Halterung (3) zur drehbaren Lagerung von mehreren im wesentlichen in einer Ebene angeordneten Rollen (5) vorgesehen sind und im Bereich der Halterung (3) eine Bremseinrichtung (11, 11', 11", 111, l i r, l l l", 121) angeordnet ist, die mit dem Schuhschaft (8) in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung (11, 11', 11", 111, 111', 111", 121) in den Schienen (4) in deren Längsrichtung verschiebbar gehalten ist und im Bereich mindestens einer Rolle (5) einander zugekehrte Wände aufweist, die sich einander annähern und bei axialer Verschiebung an den Seitenwänden einer Rolle (5) zur Anlage bringbar sind, wobei die Bremseinrichtung ( 11 , 11 ', 11 ", 111 , 111 ', 111 *', 121 ) über ein Übertragungsglied ( 10, 10', 10", 110) mit dem Schuhschaft (8) in Betätigungsverbindung steht.
2. Rollschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsglied (10, 10', 10", 110) nur in Betätigungsrichtung in die Bremseinrichtung (11, 11', 1 1", 111, 111', 11 1", 121) eingreift bzw. an der Bremseinrichtung (11, 11', 11", 111, 1 11', 111 ", 121) zieht.
3. Rollschuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsverbindung durch eine in der Bremseinrichtung (11, 11', 1 1", 11 1, 1 11', 1 11 ", 121) quer zur Längsrichtung der Schienen ausgenommene Nut (75) gebildet ist, in die der Endbereich des Übertragungsgliedes (10) in Betätigungsrichtung eingreift.
4. Rollschuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsverbindung aus einem an der Bremseinrichtung (11, 11', 11", 111, 111', 111", 121) angeformten, hakenförmigen Stift (76) gebildet ist, in den der Endbereich des Übertragungsgliedes (10") einhängbar ist.
5. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung (11) eine Ausnehmung (14) aufweist, die im Bereich einer jeden Rolle (5) eine Erweiterung (15) aufweist, die in einem Endbereich eine zur Anlage an den Rollen (6) in der Bremsstellung vorgesehene Verjüngung (16) aufweist.
6. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (4) der Halterung (3) im Querschnitt symmetrische Auskröpfungen (13, 13') aufweisen, in denen die Bremseinrichtung (1 1, 11', 11", 11 1, 111', 111") geführt ist.
7. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein flexibles Übertragungsglied (10), vorzugsweise eine flexible Platte, in einem in die Schuhschale (1) eingearbeiteten Kanal (9) geführt ist.
8. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsglied (10') durch einen Fortsatz des Schuhschaftes (8) gebildet ist, von dem ein Ansatz (25) absteht, der mit der Bremseinrichtung (11) gekoppelt ist.
9. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsglied (10") durch ein Seil gebildet ist, das an dem Schuhschaft (8) und an der Bremseinrichtung (11) befestigt und über eine an der Schuhschale (1) gehaltenene Rolle (28) geführt ist.
10. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung (111) durch zwei Stäbe (31') gebildet ist, die im Bereich der Rollen (5) mit Ausnehmungen (32) versehen sind, in die im wesentlichen U-förmige Bremskörper (33) eingesetzt sind, deren einander zugekehrte Seitenwände (35) der Schenkel (34) sich einander annähern und als Bremsflächen dienen, wobei die beiden Stäbe (31 ) gegebenenfalls mittels an deren einander zugekehrten Seitenflächen abgestützten Federn (36) voneinander distanziert gehalten sind.
11. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung (11, 11', 11", 111, 111', 111', 121) mit einem elastischen Rückstellelement, vorzugsweise mindestens einer Schraubenfeder (17), gegen die Betätigungsrichtung der Bremseinrichtung (11, 11', 11", 111, 1 11', 111'. 121) vorgespannt ist.
12. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung (111") durch eine Platte gebildet ist, die im Bereich der Rollen (5) mit Durchbrüchen (37) versehen ist, die einen sich konisch verjüngenden Bereich (36) aufweisen.
13. Rollschuh nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskröpfungen (13') der Schienen (4) und entsprechend die in diesen Auskröpfungen (13') geführten Teile (31') der Bremseinrichtung einen T-fÖrmigen Querschnitt aufweisen.
14. Rollschuh nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Bremseinrichtung (121) und dem Übertragungsglied (110) bzw. zwischen dem Übertragungsglied (110) und dem Schuhschaft (8) ein Dosierungselement (120, 141, 160, 161) zur verzögerten Kraftweiterleitung angeordnet ist.
15. Rollschuh nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Dosierungselement aus einer progressiven Feder, vorzugsweise einer Schraubenfeder (120) gebildet ist.
16. Rollschuh nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende der Schraubenfeder (120) in einem am Schuhschaft angeordneten Anschlagelement (114') und das andere Ende in einem am Übertragungsglied (110) angeordneten gegenüber dem Anschlagelement (114') beweglichen Halterungselement (114) aufliegt, wobei eine unmittelbare Kraftweiterleitung vom Schuhschaft (8) auf das Übertragungsglied (110) nach Anschlag des Anschlagelements (114') auf dem Halterungselement (114) erfolgt.
17. Rollschuh nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrich¬ tung (121) durch zwei im wesentlichen parallele Stäbe (31') gebildet ist, die im Bereich der Rollen (5) mit Ausnehmungen (32) versehen sind, in die im wesentlichen U- förmige Bremskörper (133) eingesetzt sind, deren einander zugekehrte Seitenwände (35) der Schenkel (34) sich einander annähern und als Bremsflächen dienen, und daß das Dosierungselement jeweils am Stegteil der Bremskörper (133) als elastisches Glied (141) angeformt ist, welches mit Anschlagflächen (140) der Ausnehmungen (32) in Wirkverbindung steht.
18. Rollschuh nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Glied (141) Y-förmig ausgebildet ist, welches mit seinem senkrechten Balken (102) jeweils einstückig mit dem Stegteil der U-förmigen Bremskörper (133) verbunden und mit seinen Winkelbalken (101) jeweils an gegenüberliegenden Anschlagflächen (140) der Stäbe (31') anliegt.
19. Rollschuh nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsglied (HO) in Richtung seiner Längsachse in seiner Relativlage gegenüber dem Schuhschaft (8) verstellbar verbunden ist.
20. Rollschuh nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsglied (110) in seinem Endbereich an gegenüberliegenden Längsrändern zahnschienenartig geformt und in einer entsprechend geformten, am Schuhschaft (8) angeordneten Aufnahmeschiene kraftschlüssig eingreifend einführbar ist.
21. Rollschuh nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsglied durch ein Seil (10") gebildet ist, welches an seinem schaftseitigen Ende mit einem Gewindebolzen (121) verbunden ist, der in einem am Schuhschaft (8) um seine Längsachse verdrehbar gelagerten Sacklochgewindestutzen (118) zwischen einer gänzlich eingeschraubten und einer beinahe herausgeschraubten Position verstellbar ist.
22. Rollschuh nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsglied (110) in seinem Endbereich mit einem in seiner Längsrichtung verlaufenden Langloch (115) versehen ist, durch welches die Feststellschraube (117) hinduchgeführt ist, mit der das Übertragungsglied (110) am Schuhschaft (2) feststellbar ist.
23. Rollschuh nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Übertragungsglied (110, 10') oder am Schuhschaft (8) eine Freilauf- und Anschlagvorrichtung (125, 127; 115,117) vorgesehen ist, die für einen Teil des Schwenkbereiches des Schuhschaftes (8) die unmittelbare Verbindung von Schuhschaft (8) und Übertragungsglied (110, 10') aufhebt.
24. Rollschuh nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Freilauf- und Anschlagvorrichtung durch ein am Übertragungsglied (110) in seiner Längsrichtung sich erstreckendes Langloch (115) gebildet ist, in das ein am Schuhschaft (2) angeordneter Halterungs- bzw. Anschlagzapfen (117) beweglich eingreift.
25. Rollschuh nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß an das mit dem Schuhschaft (8) verbundene Übertragungsglied (10') ein Anschlagteil (126) mit einem kreissegmentartigen Langloch (125) angeformt ist, in welches ein Freilaufstift (127) geführt ist, der mit dem Schwenkansatz (25) der Bremseinrichtung (11) gekoppelt ist, wobei der Freilaufstift (127) in Anschlagstellung im Langloch (125) die Bewegung des Schuhschaftes (8) auf die Bremseinrichtung (I T) überträgt und entlang des restlichen Verlaufes des Langloches (125) freiläuft.
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