DE69619210T2 - Nasaler Dilatator - Google Patents

Nasaler Dilatator

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DE69619210T2
DE69619210T2 DE69619210T DE69619210T DE69619210T2 DE 69619210 T2 DE69619210 T2 DE 69619210T2 DE 69619210 T DE69619210 T DE 69619210T DE 69619210 T DE69619210 T DE 69619210T DE 69619210 T2 DE69619210 T2 DE 69619210T2
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Jerome Douglas Muchin
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    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00—Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01—Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/08—Devices for correcting deformities of the nose ; Devices for enlarging the nostril, e.g. for breathing improvement

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Dilatatoren für die Nase. Insbesondere betrifft die Erfindung einen Dilatator, der die Nasengänge während des Atmens in die offene Stellung drängt.
  • Eine bekannte Dilatatorform, die für diesen Zweck eingesetzt wird, ist in der WO-A-9 423 675 beschrieben und besteht aus einem Band, das sich über die Nase von einem Nasengang über den Nasenrücken zum anderen Nasengang erstreckt. Das Band besteht aus einem im Grund genommen doppellagigen Polster aus flexiblem Material, zwischen dessen Lagen ein federndes Material liegt. Sowohl das flexible als auch das federnde Material sind normalerweise planar. Wenn das Band auf die Nase gelegt wird, haftet es an der Nasenhaut, und durch das federnde Material werden die Nasengänge in die offene Stellung gedrängt.
  • Eine andere bekannte Dilatatorform wird in der WO-A- 9 322 340 beschrieben, wo eine mehrlagige Polsterstruktur mit außen an dem Polster angebrachtem federndem Material offenbart wird.
  • Nach Erfahrung der Anmelderin lässt die Wirksamkeit der bekannten Dilatatoren zu wünschen übrig. Insbesondere werden die Nasengänge nicht so weit oder so wenig offen gedrängt, wie dies nützlich und gefahrlos wäre. Außerdem bestehen die derzeit bekannten Vorrichtungen aus zahlreichen Bestandteilen mit mehr als einem Polster und einem federnden Element oder Elementen in einer Sandwich-Struktur. Die Herstellung einer solchen Dilatatoranordnung ist daher unangemessen kompliziert. Es besteht Bedarf an einem die Nachteile bekannter Systeme minimierenden Polstersystem für einen Dilatator, der über der Nase liegt.
  • Im spanischen Gebrauchsmuster Nr. 289 561 wird ein nicht transparenter Dilatator mit einem einzelnen Polster und federnden Element beschrieben, das während des Gebrauchs zwischen dem Polster und der Nase angeordnet ist. Das federnde Material haftet direkt an der Nase und erstreckt sich fast bis zu den Kanten des Polsters, das allgemein rechteckig oder dreiblättrig ist.
  • Durch diese Erfindung wird ein Dilatator bereitgestellt, der gegenüber bekannten Dilatatoren Vorteile hat.
  • Erfindungsgemäß wird ein nasaler Dilatator zum Verhindern von Einziehen von äußerem Wandgewebe von Nasengängen eine menschlichen Nase während des Atmens gemäß den folgenden Ansprüchen bereitgestellt.
  • Wenn das federnde Element über dem Nasenrücken liegt, erstrecken sich die gegenüberliegenden flachen Oberflächen des federnden Elements über den Nasenrücken und wenigstens zum Teil über den Nasenrücken hinaus. Auf diese Weise erstreckt sich das federnde Element beidseits des Rückens über die Nasengänge.
  • Manche Ausführungsformen enthalten während des Gebrauchs auf der Nase nur das federnde Element, das Klebepolster und den Kleber zwischen dem Polster und dem federnden Element. Eine flache Oberfläche des federnden Elements steht, wenn sie auf der Nase positioniert ist, vorzugsweise direkt mit der Nase in Kontakt.
  • In einigen anderen Ausführungsformen befindet sich auch ein Kleber auf dem Oberflächenbereich des federnden Elements in der Nähe des Nasenrückens, sodass das federnde Element an der Nase haftet.
  • In anderen Ausführungsformen kann es vorkommen, dass wenigstens ein Bestandteil und vorzugsweise alle Bestandteile, nämlich Polster, Kleber und federndes Element, im Wesentlichen transparent oder klar sind, sodass sie praktisch nicht von der Haut des Trägers zu unterscheiden sind.
  • Der Dilatator kann zur Verbesserung des kosmetischen Erscheinungsbildes auf der Nase wenigstens teilweise aus transparentem oder klarem Material bestehen. Dabei kann eine Oberfläche des federnden Elements mit einer Verzierung versehen werden, die durch ein transparentes Polster sichtbar sein soll. Das Polster kann als Alternative oder zusätzlich mit Verzierungen bedruckt werden.
  • In weiteren bevorzugten Formen der Erfindung ist das Polster im Wesentlichen transparent, und die von der Nase abgewandte Oberfläche des federnden Elements ist farbig oder gemustert. Bei dem Muster kann es sich um ein Produktlogo handeln. Bei der Farbe kann es sich um die Farbe einer Mannschaft handeln. Das federnde Element kann wenigstens teilweise durch das Polster hindurch sichtbar sein.
  • Das federnde Element und das Polster haben, wenn sie nicht auf der Nase positioniert sind, eine natürliche Position, die im Gegensatz zu einer durch die Anordnung des federnden Elements über dem Nasenrücken und neben den Nasengängen gebildeten Krümmung steht. Die natürliche Position weist vorzugsweise eine Krümmung auf, die im Gegensatz zu der Form der von einem Nasengang über den Rücken zum zweiten Nasengang gebildeten Krümmung steht. Durch die Gegenkrümmung wird der Dilatator verstärkt unter Federwirkung gesetzt, sodass die Dehnungswirkung auf die Nasengänge während des Gebrauchs verstärkt wird.
  • Der Dilatator kann sich vor dem Gebrauch auf der Nase in einer Packung befinden, wobei sich die Gegenkrümmung durch das Zusammenwirken der Packung und des Dilatators entwickelt. Vor dem Ankleben an das federnde Element kann das Polster gedehnt werden, und diese Dehnung verleiht dem Dilatator die Gegenkrümmung.
  • Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen weiter beschrieben.
  • ZEICHNUNGEN
  • Es zeigen:
  • Fig. 1 eine Ansicht des Dilatators von unten mit Kleber auf dem Polster und auf dem federnden Element;
  • Fig. 2 eine Perspektivansicht von oben auf den Dilatator, bevor er auf die Nase platziert wird;
  • Fig. 3 eine Seitenansicht des Dilatators auf der Nase;
  • Fig. 4 eine Ansicht mehrerer Dilatatoren in einer Packung zur Erzielung der Krümmung, die im Gegensatz zu der Position des Dilatators auf der Nase steht;
  • Fig. 5 eine auseinandergezogene Perspektivansicht von oben auf die Bestandteile des Dilatators;
  • Fig. 6 eine Querschnittsansicht durch die Nase, wobei sich der Dilatator in einer Relativposition vor dem Gebrauch befindet und die Nasengänge geschlossen sind;
  • Fig. 7 eine Querschnittsansicht durch die Nase, wobei der Dilatator auf der Nase platziert ist und die Nasengänge geöffnet sind;
  • Fig. 8 eine schematische Ansicht eines Konstruktionsverfahrens zur Herstellung eines Dilatators, bei dem das Polster zur Bewirkung der Gegenkrümmung gedehnt wird;
  • Fig. 8A Seitenansichten des Dilatators an zwei verschiedenen Stempelpositionen in dem Konstruktionsverfahren;
  • Fig. 9 eine Ansicht des Dilatators von oben, die die Verzierung auf dem Polster zeigt. Sowohl an der Unterseite des Polsters als auch an der Unterseite des federnden Elements befindet sich Kleber, wobei die Unterseiten für den Kontakt mit der Haut der Nase bestimmt sind.
  • Fig. 10A eine Perspektivansicht von oben auf den Dilatator, und zwar einen gegengekrümmten Dilatator, bevor dieser auf die Nase platziert wird, wobei eine Verzierung auf einer Oberfläche eines federnden Elements durch das transparente Polster hindurch sichtbar ist;
  • Fig. 10B eine Perspektivansicht einer zweiten Form des Dilatators, nämlich eines flachen, im Wesentlichen planaren Dilatators, bevor dieser auf der Nase platziert wird. Verzierung auf dem federnden Element ist durch ein transparentes Polster hindurch sichtbar.
  • Fig. 11 eine auseinandergezogene Perspektivansicht von oben der Bestandteile des Dilatators.
  • BESCHREIBUNG
  • Ein nasaler Dilatator 10 verhindert das Einziehen des äußeren Wandgewebes 11 des ersten bzw. zweiten Nasengangs 12 bzw. 13 einer menschlichen Nase 14 während des Atmens.
  • FEDERNDES ELEMENT
  • Der Dilatator 10 enthält ein längliches federndes Element 15 zum Überspannen der menschlichen Nase 14. Das federnde Element 15 besteht aus einem synthetischen harzartigen Material. Das federnde Element 15 hat eine äußere Kante 16 und gegenüberliegende flache Oberflächen 17 und 18. Die Oberfläche 17 erstreckt sich über einen Rücken 19 der Nase 14.
  • Das federnde Material 15 besteht aus einer 0,254 mm (0,010 Zoll) dicken klaren Polyesterfolie. Ein Acrylklebeträger 20 mit einer 0,0038 mm (0,0015 Zoll) dicken Abdeckung für das Ausstanzen ist auf beiden Seiten vorgesehen. Der Kleber ist mit Bezugszeichen 21 und 22 angedeutet.
  • In anderen Fällen ist das federnde Element weiß oder wenigstens an der Oberfläche 18 farbig. Auf der Oberfläche 18 kann vorne ein Logomuster 118 aufgedruckt sein. Alterhativ können unterschiedliche Muster, Formen, Wörter und Buchstaben verwendet werden.
  • Das federnde Element 15 ist klar, haltbar und größenmäßig stabil. Es widersteht schwachen Säuren, Laugen und Salz. Außerdem ist das federnde Element 15 pilz-, wasser- und korrosionsbeständig.
  • POLSTER
  • Der Dilatator 10 enthält ein flexibles Klebepolster 23 mit einem Oberflächenbereich 24 und einer peripheren Kante 25. Das Polster 23 wirkt mit dem federnden Element 15 zusammen und erstreckt sich um das federnde Element 15.
  • Bei dem Polstermaterial 23 handelt es sich vorzugsweise um 9906T, 3M elastisches Vliesband von 3M Company, 3M Center, St. Paul, Minnesota. Das Produkt ist ein elastisches Polyurethanband, das auf einer Seite mit einem Acrylatkleber 26 beschichtet ist. Das Band wird auf einer aufgerollten Papierabdeckung 152 geliefert, wobei sich die Abdeckung innen auf der Rolle befindet.
  • Das Polstermaterial ist vorzugsweise im Wesentlichen transparent oder klar.
  • Wenn das Polster 23, wie in Fig. 11 gezeigt, transparent ist und das federnde Element farbig, gemustert oder mit einem Logo o. ä. bedruckt ist, ist dieser Aufdruck durch das transparente Polster 23 hindurch sichtbar. Wenn der Dilatator also auf der Nase 14 getragen wird, erscheint teilweise oder als Ganzes ein farbiges Sinnbild oder unterschiedliche Kombinationen aus Polster und federndem Element. Das federnde Element kann somit als Nachrichtenträger und nicht nur für seine Federeigenschaften verwendet werden.
  • Fig. 10B zeigt eine Anordnung, bei der ein Dilatator in einem flachen Zustand vor dem Gebrauch auf der Nase verwendet wird. Außerdem kann das Polster 23 getönt oder farbig und mit einem Logo bedruckt 218 sein.
  • Der Träger des Bandes besteht aus einem Vlies aus hellbraunen Polyurethanfasern. Bei dem Kleber handelt es sich um einen hypoallergenischen Acrylathaftkleber. Die Abdeckung ist silikonbeschichtetes Kraftpapier.
  • FEDERNDES ELEMENT UND POLSTER
  • Das federnde Element 15 nimmt etwa 25% bis etwa 50% des Oberflächenbereichs 24 des Polsters 23 ein. Das federnde Element 15 befindet sich zentral im Oberflächenbereich 24 des Polsters 23.
  • Die periphere Kante 25 des Polsters 23 definiert eine schmale Weite 26 und eine breite Weite 27. Die schmale Weite 26 liegt im Wesentlichen über dem Rücken 19 der Nase 14. Die breite Weite 27 liegt im Wesentlichen zentral über den Nasengängen 12 und 13 der Nase 14.
  • Das federnde Element 15 definiert eine Weite 28, die etwa die Hälfte bis Dreiviertel der Breite der schmalen Weite 26 des Polsters 23 beträgt. Das Polster 23 ist ein längliches Element mit abgerundeten Enden 29.
  • Das federnde Element 15 definiert eine Länge 31 und das Polster 23 definiert eine Länge 32. Das federnde Element 15 liegt zentral entlang der Länge 32 des Polsters 23. Die Länge 31 des federnden Elements 15 beträgt etwa die Hälfte bis Dreiviertel der Länge 32 des Polsters 23.
  • Das federnde Element 15 und das Polster 23 haben die Enden 33 bzw. 34. Die Enden 33 des federnden Elements 15 liegen weiter innen als die Enden 34 des Polsterelements 23.
  • KLEBER & ABDECKUNG
  • Der Kleber 26 liegt so zwischen dem federnden Element 15 und dem Träger des Polsters 23, dass die gesamte Kontaktfläche 18 des federnden Elements 15 gänzlich an dem Polster 23 haftet.
  • Bei den Ausführungsformen, bei denen ein transparentes oder klares Polster 23 verwendet wird, ist ein im Wesentlichen klarfarbiger Kleber 26 wünschenswert. Das ist besonders dann der Fall, wenn die Oberfläche 18 des federnden Elements einen Aufdruck 118 trägt.
  • Zwischen der äußeren Kante 16 des federnden Elements 15 und der peripheren Kante 25 des Polsters 23 ist ein Oberflächenumfangsbereich 30 des Polsters 23 gebildet. Der Oberflächenumfangsbereich 30 umfasst den Kleber 26 zum Anhaften auf der Haut der Nase 14.
  • Der Oberflächenbereich 17 des federnden Elements 15 umfasst einen Klebeträger 20 zum Anhaften auf der Haut der Nase 14.
  • Bei dem Klebesystem handelt es sich vorzugsweise um das doppelbeschichtete medizinische Band mit Abdeckung, Nr. 1509, von 3M Company, 3M Center, St. Paul, Minnesota. Bei diesem Produkt handelt es sich um eine doppelbeschichtete transparente Polyethylenfolie, die auf beiden Seiten mit einem hypoallergenen Acrylathaftkleber beschichtet ist und auf einer Abdeckung aus Papier geliefert wird. Das doppelbeschichtete Band ist aufgewickelt, wobei sich die Abdeckung außen auf der Rolle befindet.
  • Der Träger ist eine transparente 7,62 m (3 mil) dicke Polyethylenfolie; der Kleber ist ein hypoallergener Acrylathaftkleber, und die Abdeckung ist gebleichtes Kraft-Glassine-Papier mit einer Silikonbeschichtung auf beiden Seiten.
  • VERWENDUNG DES DILATATORS
  • Wenn das federnde Element 15 über dem Rücken 19 der Nase 14 liegt, erstrecken sich die gegenüberliegenden flachen Oberflächen 17 und 18 des federnden Elements 15 über den Rücken 19 der Nase 14 und beidseits des Rückens 19 wenigstens teilweise über diesen hinaus.
  • Während des Gebrauchs auf der Nase 14 gibt es nur das federnde Element 15 und das Klebepolster 23. Der Kleber 26 befindet sich zwischen dem Polster 23 und dem federnden Element 15, und bei einer Form der Erfindung befindet sich auch der Klebeträger 20 wahlweise auf der Oberfläche 17 des federnden Elements 15.
  • Wenn sich das Polsterelement 23 auf der Nase 14 eines Trägers befindet, werden die Enden 33 des federnden Elements 15 wie durch die Pfeile 35 angedeutet nach außen gedrängt, um sich von der die Nasengänge 11 des Trägers bedeckenden Haut zu lösen. Das Polster 23 wird in der Nähe der Enden 33 des federnden Elements 15 teilweise von den Nasengängen 12 und 13 abgehoben. Bei Positionierung auf der Nase 14 steht eine flache Oberfläche 17 des federnden Elements 15 durch einen Kleber 22 direkt mit der Nase 14 in Kontakt.
  • Fig. 7 und 3 zeigen auch, dass von Positionen entlang einer Linie 136, wo das Polster an der Nasenhaut haftet, eine Kraft 135 auf die Haut der Nase 14 einwirkt. Diese Linie 136 ist etwas vom Umfang des federnden Elements 15 entfernt, und die Kraft 135 geht von der Nase unter verschiedenen Winkeln ab. Die Zugkraft 135 ist breit über die Nasenhaut verteilt und verstärkt die Gesamtöffnungskraft, die auf die Nasengänge 12 und 13 einwirkt.
  • DILATATOR VOR DEM GEBRAUCH
  • Wenn sie nicht auf der Nase 14 angebracht sind, steht die natürliche Position des federnden Elements 15 und des Polsters 23 im Gegensatz zu der Krümmung, die durch die Platzierung des federnden Elements 15 über dem Rücken 19 der Nase 14 und neben den Nasengängen 12 und 13 gebildet' wird. Die Position des federnden Elements 15 und des Polsters 23 weist vorzugsweise eine Krümmung 36 auf, die im Gegensatz zu der Form der Krümmung 37 von einem Nasengang 12 über den Rücken 19 zum zweiten Nasengang 13 steht. Durch die Gegenkrümmung 36 wird dem Dilatator 10 mehr Federwirkung verliehen, sodass während des Gebrauchs die Aufweitungswirkung auf die Nasengänge 12 und 13 verstärkt wird. Die vermehrte Federwirkung wird dadurch bewirkt, dass durch die Position der Gegenkrümmung vor dem Gebrauch eine entgegengesetzte Dehnung in das federnde Element 15 eingeführt wird.
  • Vor dem Gebrauch auf der Nase befindet sich der Dilatator 10 in einer Packung 38. Die Gegenkrümmung 36 entwickelt sich durch das Einwirken der Wände 141 und 40 der Packung 38 auf den Dilatator 10. Die Form der Packung 38 ist so, dass die Oberflächen 144 eine wirksame Krümmung schaffen, durch die die Dilatatoren 10 im verpackten Zustand in Eingriff genommen werden. Diese Krümmung ist im Gebrauch eine Gegenkrümmung 36 zur Krümmung 37. Die Wand 141 wird zur Gewährleistung der Gegenkrümmung von der Feder 142 beaufschlagt.
  • Alternativ oder zusätzlich wird das Polster 23 vor dem Ankleben an das federnde Element 15 gedehnt. Durch die Dehnung 39 wird dem Dilatator 10 eine Gegenkrümmung 36 verliehen, wie in Bezug auf Fig. 8 erläutert. Wenn das Polstermaterial 23 nach dem Ausstanzen 46 in seinen ungedehnten Zustand zurückkehrt, wird dadurch das federnde Element 15, das an dem Polster haftete, in die Gegenkrümmungsposition 36 gezogen.
  • HERSTELLUNG DES DILATATORS
  • Beim Herstellungsverfahren des Dilatators 10 muss das federnde Element 15 ausgestanzt werden und als Insel innerhalb des Oberflächenbereichs 30 des Polsters 23 angeordnet werden.
  • Die verschiedenen Materialien (federndes Element 15, Polster 23 und Kleber 20) werden auf Materialrolle 41, 42 bzw. 43 zur Verfügung gestellt.
  • Das federnde Element 15 wird aus einem Bandmaterial 44 gebildet, das bei 45 ausgestanzt wird.
  • Das Polster 23 wird bei 46 aus einem zweiten Bandmaterial 47 ausgestanzt. Die vom Polster 23 entfernte Löseabdeckung 152 wird als Band auf die Abdeckungsabfallrolle 53 aufgewickelt.
  • Das Band aus federndem Material 44 und das Polstermaterial 47 werden in einem Laminiervorgang miteinander verklebt. Das Klebematerial 43 in Form eines Bandes 48 wird so in eine Stellung am Stempel 45 auf einer Seite des Bandmaterials 44 eingeführt, dass für das federnde Element ein Kleber auf das Bandmaterial 44 aufgebracht wird. Das Klebesystem 20 wird am Stempel 45 so gestanzt, dass es dem federnden Element 15 entspricht.
  • Dank des Klebers 26 auf der einen Seite des Polsterbandmaterials 47 haftet das Bandmaterial 44 für das federnde Element am Stempel 46 am Polsterbandmaterial 47.
  • Nicht anhaftende Materialien 49 und 51 werden als Bandabfallmaterial von den jeweiligen Stempeln 45 und 46 entfernt. Material 49 ist das unverbrauchte Bandmaterial 44, nämlich das unverbrauchte federnde Material, und unverbrauchter Kleber 48, was bei 45 ausgestanzt wird. Das Material 51 ist das federnde Element 15, das Polster 23 und der Kleber 20, was bei 46 ausgestanzt wird. Fig. 8A veranschaulicht die aufeinander geschichteten Bestandteile des Dilatators an der Stempelposition 45 bzw. 46.
  • Zur Abdeckung des Klebers 26 des Polsters 23, der nicht von dem federnden Element 15 abgedeckt ist, ist auch eine Abdeckung 52 bereitgestellt. Die Abdeckung ist der Überrest nach der Stanzung 45 der federnden Kleberkombination. Während des Gebrauchs wird die Abdeckung 52 entfernt und die Klebefläche 26 und das federnde Element 15 freigelegt. Die Abdeckung 52 ist der Papierträger für den zweiseitigen Kleber 21 und 22 auf dem Träger 20. Die Abdeckung 52 bildet die Basis der Rolle Materials 43 für das Klebeband 48.
  • In einigen Fällen kann das an dem federnden Bandmaterial 44 befestigte Klebebandmaterial 48 weggelassen werden. Es können nur das Klebepolstermaterial 47 und das federnde Bandmaterial 44 sowie eine von einem anderen Bandmaterial von der Rolle 43 bereitgestellte Abdeckung vorliegen. So wird möglicherweise nur eine papierartige Abdeckung von Rolle 43 bereitgestellt. In diesem Fall gibt es kein zweiseitig beschichtetes Band.
  • Mehrere Dilatatoren 10 werden in dem Herstellungsvorgang durch Stempel 45 und 46 ineinandergeschachtelt hergestellt. Am Stempel 54 werden sie dann vor dem Verpacken abgeschnitten und abgetrennt.
  • ALLGEMEIN
  • Die Erfindung liegt in vielen anderen Formen vor, die sich nur in Einzelheiten voneinander unterscheiden.
  • In einigen Fällen ist der Dilatator vor dem Gebrauch planar.
  • Es gibt auch Fälle, in denen der Kleber auf dem federnden Element zum Kontakt mit der Nase unnötig ist.
  • In anderen Fällen bedeutet die Position der Krümmung, dass das Polster nicht planar ist. Es könnte also Fälle geben, in denen die Krümmung allgemein entlang der Form der Nase verläuft, aber sich nicht an die Nase anpasst. Das könnte der Fall sein, wenn beispielsweise die Nasengänge mit weniger Spannung beaufschlagt werden müssen.
  • Alle auf der Nase 14 angeordneten Bestandteile sind vorzugsweise im Wesentlichen transparent oder klar. Transparent sind also das federnde Element 15, der Klebeträger 20 und die Klebeschichten 21 und 22, das Polster 23 und der Kleber 26. Wenn sich der Dilatator 10 auf der Nase befindet, ist er daher farbmäßig kaum von der Nase zu unterscheiden und/oder ist im Wesentlichen unsichtbar. Der Dilatator 10 ist daher kosmetisch ansprechender als bekannte Dilatatoren.
  • In anderen Fällen kann das Polster teilweise transparent sein, sodass das federnde Element durch das Polster sichtbar ist.
  • In Fig. 9 ist das Polster mit dem Wort "PROMO" verziert. Das Polster ist gezielt nicht transparent, und das federnde Element ist beim Tragen unsichtbar.
  • In Fig. 10A ist das Polster transparent, und das federnde Element ist sichtbar. Die eine Oberfläche des federnden Elements ist mit dem Wort "PROMO" verziert, das durch das transparente Polster sichtbar ist. Eine ähnliche Anordnung geht aus Fig. 10B, 3 und 11 hervor.
  • Der Dilatator kann nach einem beliebigen bekannten Verfahren bedruckt und/oder gefärbt werden. Hierbei kann es sich beispielsweise um Filmdruck, Flexodruck oder Tiefdruck handeln.
  • Die Erfindung wurde zwar in ihrer Ausführungsform mit wenigstens teilweise transparenten Bestandteilen in Bezug auf zwei Bestandteile beschrieben, nämlich ein Polster und ein federndes Element gegebenenfalls mit Kleber, es wäre aber auch möglich, mehrere federnde Elemente und/oder Polster zu verwenden. In manchen Fällen können die federnden Elemente auf dem Polster an der von der Nase abgewandten Seite angeordnet sein. Das federnde Element kann von einem weiteren Abdeckelement abgedeckt sein.
  • Das federnde Element und andere Bestandteile des Dilatators können gebogen, gekrümmt oder gerade verpackt werden und können sich vor der Platzierung des Dilatators auf der Nase in diesem statischen Zustand befinden.
  • In einigen anderen Fällen kann der Kleber auf das Polster aufgetragen werden und nicht auf eine 76,2-mm(3-Zoll)-Folie.

Claims (10)

1. Ein nasaler Dilatator zum Verhindern von Einziehen von äußerem Gewebe von Nasengängen einer menschlichen Nase während des Atmens, umfassend:
ein längliches federndes Element (15) zum Überspannen der menschlichen Nase und zum Erstrecken über dem Rücken der Nase;
ein flexibles Polster (23) mit einem Oberflächenbereich (24) und einer peripheren Kante (25), dadurch gekennzeichnet, daß das Polster mit dem federnden Element (15) zusammenwirkt;
wobei der Oberflächenbereich (24) des Polsters Klebemittel (26) zum direkten Aufkleben des Polsters auf die Haut des Rückens der Nase umfaßt;
eine abnehmbare Trägerschichtabdeckung (52) das Klebemittel (26) abdeckt;
wobei die Anordnung derart gestaltet ist, daß im Gebrauch das federnde Element (15) zwischen der Nase und dem Polster (23) angeordnet ist, und
wobei wenigstens eines, das flexible Polster (23), das federnde Element (15) oder das Klebemittel (26) und bevorzugt alle, im Wesentlichen transparent oder klar sind.
2. Ein Dilatator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Element (15) einen im Wesentlichen transparenten Kleber (22) zum direkten Kleben des federnden Elementes auf die Haut der Nase während des Gebrauchs umfaßt.
3. Ein Dilatator nach Anspruch 2, weiterhin umfassend einen im Wesentlichen transparenten dünnen Kleberträgerfilm (20) zur direkten Auflage des federnden Elementes (15) und zum Tragen des im Wesentlichen transparenten Klebers (22).
4. Ein Dilatator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Element (IS) angepaßt ist, sich über den Rücken (19) der Nase und wenigstens zum Teil über den Rücken hinaus beidseits des Rückens zu erstrecken.
5. Ein nasaler Dilatator nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich das flexible Polster über das federnde Element hinaus derart erstreckt, daß sich ein Oberflächenumfangsbereich des flexiblen Polsters zwischen der äußeren Kante (16) des federnden Elements und der peripheren Kante (25) des flexiblen Polsters formt; und dadurch gekennzeichnet, daß das Klebemittel (26) auf dem Oberflächenbereich (24) einen Kontakt des federnden Elementes mit dem flexiblen Polster vorsieht und dadurch gekennzeichnet, daß das Klebemittel (26) dem flexiblen Polster gestattet auf der Haut der Nase zu kleben, indem das federnde Element (15) zentral auf dem Oberflächenbereich (24) des flexiblen Polsters angeordnet ist.
6. Ein nasaler Dilatator nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Klebemittel (26), um es dem flexiblen Polster (23) zu gestatten, auf der Haut der Nase zu kleben, dies dadurch bewirkt, indem das federnde Element (15) eine Länge definiert und das flexible Polster eine Länge definiert, wobei die Länge des federnden Elementes zwischen ungefähr der Hälfte bis Dreiviertel der Länge des flexiblen Polsters liegt.
7. Ein Dilatator nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das flexible Polster (23) eine schmale Weite (126) und eine breite Weite (27) definiert, wobei die schmale Weite im Wesentlichen über dem Rücken (19) der Nase liegt und die breite Weite (27) im Wesentlichen über den Nasengängen (12, 13) der Nase liegen, wobei das federnde Element (15) eine Weite definiert, wobei die Weite des federnden Elements ungefähr die Hälfte bis Dreiviertel der schmalen Weite des flexiblen Polsters ist.
8. Ein Dilatator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die schmalste und breiteste Weite durch eine bogenförmig begrenzte periphere Kante (25) definiert ist.
9. Ein Dilatator nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Element (15) ausgestanzt ist und in Form einer Insel innerhalb des Oberflächenbereichs (24) des flexiblen Polsters angeordnet ist.
10. Ein nasaler Dilatator zum Verhindern des Einziehens von äußerem Wandgewebe einer menschlichen Nase beim Atmen, umfassend:
wenigstens ein federndes Element (15) zum Überspannen der menschlichen Nase und zum Erstrecken über den Rücken der Nase;
ein flexibles Polster (23) mit einem Oberflächenbereich (24) und einer peripheren Kante (25), wobei das Polster mit dem/den federnden Element(en) (15) zusammenwirkt;
wobei der Oberflächenbereich (24) des Polsters Klebemittel (26) zum direkten Kleben des Polsters auf die Haut des Rückens der Nase umfaßt;
eine abnehmbare Trägerabdeckung (52), welche das Klebemittel abdeckt;
wobei die Anordnung derart gestaltet ist, daß während des Gebrauchs das/die federnde(n) Element(e) (15) auf dem Polster (23) auf der abgewandten Seite der Nase angeordnet ist/sind; und
wenigstens eines, das flexible Polster (23), das/die federnde(n) Element(e) (15) oder das Klebemittel (26) und bevorzugt alle, im Wesentlichen transparent oder klar sind.
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