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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Flüssigkeitsversorgungsverfahren
zum gelegentlichen Versorgen eines Tintenbehälters mit einer Flüssigkeit und
ein Flüssigkeitsversorgungsverfahren
für ein Flüssigkeitsausstoß-Aufzeichnungsgerät.
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Stand der Technik
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Der
Aufzeichnungskopf für
ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät
kann auf einen feststehenden oder parallel zum Aufzeichnungsmaterial
und rechtwinklig zur Transportrichtung des Aufzeichnungsmaterials
hin und her bewegten Schlitten montiert werden.
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In
einem Abtastaufzeichnungsgerät
wird durch einbestimmtes Kommando der Schlitten auf einer geraden
Linie bewegt, während
gleichzeitig als Reaktion auf ein bestimmtes Signal aus einem Aufzeichnungskopf
Tintentröpfchen
zum Aufzeichnen ausgestoßen
werden und danach wird von einer Vorschubvorrichtung das Aufzeichnungsmaterial
um eine bestimmte Länge
transportiert. Diese Vorgänge laufen
wiederholt ab. Vor oder nach der Bilderzeugung wird die Oberfläche des
mit Ausstoßöffnungen versehenen
Aufzeichnungskopfes abgedeckt, um durch eine Saugregenerierung die
Ausstoßsektion
in einem normalern Zustand zu halten.
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Der
erwähnte
Aufzeichnungskopf, welcher während
der Bilderzeugung Tinte verbraucht, muß ständig mit Tinte versorgt werden.
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Im
Dokument US-A-4 590 495 ist eines der bekannten Verfahren zum Versorgen
des Aufzeichnungskopfes mit Tinte offenbart. Bei diesem Verfahren
wird von einem separat vom Schlitten angeordneten Tintenbehälter der
Aufzeichnungskopf über
ein Röhrchen
mit Tinte versorgt. In diesem Fall erfolgt das Versorgen des Kopfes
mit Tinte durch den Höhenunterschied
zwischen diesem und dem Tintenbehälter.
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Bei
dem im Dokument EP-A-0 378 240 offenbarten Verfahren wird ein am
Schlitten austauschbar montierbarer Aufzeichnungskopf mit integriertem
Tintenbehälter
verwendet, wobei im letztgenannten bezüglich des Aufzeichnungskopfes
ein Unterdruck erzeugt wird. Eine solche Kopfkartusche in zwei Typen unterteilt
werden. Beim ersten Typ ist der Tintenbehälter ständig integraler Bestandteil
des Aufzeichnungskopfes, während
beim zweiten Typ der Aufzeichnungskopf und der Tintenbehälter als
zwei separate Bauteile ausgeführt
sind, welche unabhängig voneinander
aus dem Aufzeichnungsgerät
entfernt werden können
und nur bei Verwendung vereint sind.
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Der
einfachste Weg zur Erzeugung eines Unterdrucks ist die Nutzung der
Kapillarwirkung in einem porösen
Element (Tintenhalteelement). In diesem Fall wird im Tintenbehälter, welcher
eine mit der Atmosphäre
in Verbindung stehende Öffnung
aufweist, ein poröses
Element in Form eines Schwamms untergebracht, welches Tinte speichert
und diese dem Aufzeichnungskopf zuführt, wobei durch die genannte Öffnung die
Tintenzuführung
reibungslos abläuft.
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Da
das poröse
Element nur eine begrenzte Tintenspeicherkapazität pro Volumeneinheit hat, wurde
im Dokument JP-A-7-125232,
welches
EP 580433 A entspricht,
eine Konstruktion offenbart, bei welcher zur Gewährleistung einer stabilen Tintenversorgung
ein poröses
Element in einem Abschnitt eines Tintenbehälters untergebracht ist.
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14 zeigt
schematisch die Schnittansicht eines Tintenbehälters der genannten Konstruktion. Der
Innenraum des Tintenbehälters
101 ist
durch eine mit einer Verbindungsbohrung
102 versehene Trennwand
103 in
zwei Abschnitte
104,
106 unterteilt. Der Abschnitt
104 dient
als Tintenspeicherkammer
104, welche bis auf die Verbindungsbohrung
102 allseitig
geschlossen ist und die in dieser gespeicherte Tinte nicht mit einer
anderen Behälterkomponente in
Berührung
kommen läßt. Der
Abschnitt
106 dient als Aufnahmekammer (Kammer mit Verbindung
zur Atmosphäre)
für das
Tintenhalteelement
105. Eine der die Aufnahmekammer
106 definierenden
Wände ist
mit einer Verbindungsbohrung
107 zur Atmosphäre zwecks
Gewährleistung
des Einströmens
von atmosphärischer
Luft bei Tintenverbrauch, eine andere mit einer Öffnung
108 zum Versorgen
der Aufzeichnungskopfsektion mit Tinte versehen. Wenn bei dieser
Behälterkonstruktion
der Aufzeichnungskopf dem Tintenhalteelement Tinte entnimmt, wird
durch die Verbindungsbohrung
107 Luft in die Aufnahmekammer
106 gesaugt.
Mit dem Ansaugen von Luft in die Aufnahmekammer strömt durch
die Verbindungsbohrung in der Trennwand Tinte in das in der Aufnahmekammer
angeordnet Tintenhalteelement. Die ins Tintenhalteelement nachströmende Tintenmenge
entspricht der vom Kopf verbrauchten Tintenmenge, so daß immer
eine bestimmte Tintenmenge im Rückhalteelement
vorhanden ist und in dieser in bezug auf den Aufzeichnungskopf ein
im wesentlichen konstanter Unterdruck herrscht, wodurch der Aufzeichnungskopf
stabil mit Tinte versorgt wird. Bei dem im Dokument JP-A-6-40043
(ent spricht
EP 581531
A ) offenbarten Tintenbehälter ist der Kanal für das Einströmen von
atmosphärischer
Luft in der Nähe
des Verbindungsabschnitts zwischen der Aufnahmekammer für das Tintenhalteelement
und der Tintenspeicherkammer angeordnet, wodurch eine bessere Versorgung
des Aufzeichnungskopfes mit Tinte gewährleistet wird.
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In
den beiden genannten Fällen
wird der Tintenbehälter
im allgemeinen nach vollständig
verbrauchter Tinte gegen einen gefüllten ausgetauscht, unabhängig davon,
ob die Tintenentnahme bei Kopfdruck oder bei Unterdruck erfolgt.
Diese Art wird nachfolgend „Behälteraustauschsystem" genannt.
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Im
Dokument US-A-4 757 331 ist ein System offenbart, bei welchem ein
Tintenbehälter
mit einem großen
Fassungsvermögen
(nachfolgend „Großraumbehälter" genannt) als integraler
Bestandteil einer auf einen Schlitten montierbaren Kopfkartusche verwendet
wird. Während
der Schlittenbewegung wird der Tintenbehälter der Kartusche (nachfolgend „Behältersektion" genannt) von dem
an einer bestimmten Stelle angeordneten Großraumbehälter mit Tinte versorgt. In
diesem Fall ist ein Austauschen der als Tintenbehälter dienenden
Behältersektion
nicht erforderlich. Der Großraumbehälter wird
im allgemeinen wieder mit Tinte gefüllt, wenn dieser leer ist.
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Diese
herkömmlichen
Tintenversorgungssysteme werden hinsichtlich Zufuhr bei häufigem Tintenverbrauch
beleuchtet. Bei einem den Höhenunterschied
nutzenden Behälteraustauschsystem
sollte der Höhenunterschied
zwischen dem Behälter
und dem Aufzeichnungskopf in einem fixierten Bereich liegen und
nicht vergrößert werden
können.
Dagegen wird bei einem System mit Kopfkartusche und Nutzung eines
Unterdrucks die Kartusche auf einen hin und her bewegten Schlitten
montiert, so daß der
Tintenbehältergröße Grenzen
gesetzt sind. In bei den Fällen
muß aufgrund
der Beschränkung
der Tintenbehältergröße bei häufigem Tintenverbrauch
der Tintenbehälter öfter ausgetauscht
werden. Demzufolge wird bei diesen Systemen keine stabile Tintenversorgung
gewährleistet.
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Bei
herkömmlichen
Systemen, bei welchen die Versorgung der Behältersektion mit Tinte auf dem Schlitten
erfolgt, treten ebenfalls Probleme auf, da der Tintenpegel des mit
Tinte zu versorgenden Raums (Volumens) sich ändert. Demzufolge ist die Versorgung
des Aufzeichnungskopfes mit einer konstanten Tintenmenge nicht möglich. Zum Überwinden
dieser Probleme muß ein
System geschaffen werden, bei welchem eine zuviel zugeführte Tintenmenge
zurückgewonnen
(Überströmsystem)
oder ein der Änderung
entsprechender Sicherheitskoeffizient herangezogen wird, damit eine
sehr kleine Tintenmenge zugeführt
werden kann. Im erstgenannten Fall wird das Aufzeichnungsgerät größer oder
mehr Tinte vergeudet, während
im genannten anderen Fall durch das häufigere Unterbrechen der Tintenversorgung
die Zeit, in welcher Aufzeichnen nicht möglich ist, länger und
dadurch der Durchsatz verringert wird.
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Bei
dem beschriebenen herkömmlichen
Einführnachfüllsystem
muß auch
im Falle eines hohen Tintenverbrauchs der Tintenbehälter nicht
ausgetauscht werden, doch bei Verwendung mehrerer unterschiedlichere
Flüssigkeiten
ist eine den Behältersektionen
entsprechende Anzahl an Großraumbehältern erforderlich.
In diesem Fall besteht die Gefahr des Vermischens von Flüssigkeiten/Farben,
wenn ein Großraumbehälter mit
einer bestimmten Flüssigkeit
an die falsche Behältersektion
angeschlossen wird.
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Bevor
das sehr häufig
angewendete Aufzeichnen mit schwarzer Tinte erfolgt, wird in einigen Fällen durch
Behandlung des Aufzeichnungsmaterials mit einer Reaktionsflüssigkeit
(nachfolgend „Vorbehandlungsflüssigkeit" genannt) das Fixieren
des Färbungsmittel
in der Tinte auf dessen gesamter Oberfläche begünstigt. Eine solche Vorbehandlungsflüssigkeit
reagiert chemisch mit dem Tintenpigment, um eine unlösliche Substanz
(bekannt sind Mittel, welche anionische/kationische Reaktion bewirken) zu
erhalten, welche bei Anschließen
des mit der Vorbehandlungsflüssigkeit
gefüllten
Behälters
an einen falschen Behälter
einen den Tintenbehälter
oder im schlimmsten Fall den Aufzeichnungskopf unbrauchbar machenden
Erstarrungsvorgang auslöst.
Um ein solches Einführnachfüllsystem
mit mehreren den Großraumbehältern entsprechenden
Behältersektionen
betreiben zu können,
müssen
Maßnahmen
getroffen werden, welche ein durch falsche Bedienung bewirktes Farben/Flüssigkeits-Mischen
verhindern.
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Im
Dokument EP-A-640 484 ist ein Flüssigkeitsversorgungsverfahren
offenbart, welches die im Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten
Merkmale aufweist. Bei diesem bekannten Verfahren wird der zur Atmosphäre hin abgedichteten
Tintenspeicherkammer Tinte zugeführt.
Zum Zuführen
der Tinte dient eine Vorrichtung in Form eines Nachfüllbehälters, welcher
nicht integraler Bestandteil des Aufzeichnungsgerätes ist.
Die Tintenspeicherkammer wird mit einer entsprechenden Tintenmenge
versorgt, wenn die Tinte in der Behältersektion vollständig oder
teilweise verbraucht ist. Bei dieser Art der Versorgung der Behältersektion
mit Flüssigkeit
treten die bereits genannten Probleme in Erscheinung, d.h., daß entweder
ein Überströmsystem
erforderlich wird oder die Versorgung mit Flüssigkeit öfter durchgeführt werden
muß.
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Im
Dokument EP-A-0 640 483 ist eine Tintenkartusche offenbart, welche
eine in zwei Kammern unterteilte Behältersektion aufweist, eine
Kammer zur Aufnahme eines Tintenhalteele ments und eine am Boden
mit dieser in Verbindung stehende Tintenspeicherkammer. Die Kartusche
muß gegen
eine andere ausgetauscht werden, wenn die Behältersektion leer ist. In diesem
Dokument ist auch Erfassungsvorrichtung offenbart, welche erfaßt, wenn
die Tintenspeicherkammer leer ist.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines
Flüssigkeitsversorgungsverfahrens,
mit welchem die Behältersektion
effektiv mit Aufzeichnungsflüssigkeit
versorgt werden kann.
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Diese
Aufgabe löst
das im Anspruch 1 definierte Flüssigkeitsversorgungsverfahren.
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Wenn
bei dem im Anspruch 1 definierten Verfahren zum Zeitpunkt der Flüssigkeitsentnahme und
zum Zeitpunkt der Flüssigkeitszufuhr
die Tintenspeicherkammer vollkommen dicht ist, kann die Flüssigkeitsmenge
pro Volumeneinheit der Behältersektion
erhöht
werden, so daß die
gewünschte
Verringerung der Anzahl an Versorgungsvorgängen möglich wird.
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Diese
Aufgabe löst
auch das im Anspruch 3 definierte Flüssigkeitsversorgungsverfahren.
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Mit
dieser Erfindung wird auch das im Anspruch 6 definierte Flüssigkeitsversorgungsverfahren bereitgestellt.
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Wenn
mehrere Großraumbehälter für unterschiedliche
Flüssigkeiten
und demzufolge diesen entsprechende Kartuschenbehältersektionen
verwendet werden, verhindert das im Anspruch 6 definierte Verfahren
ein Farben/Flüssigkeits-Vermischen bei
Kopplung eines mit einer bestimmten Flüssigkeit gefüllten Großraumbehälters an
eine falsche Behältersektion.
Demzufol ge kann ein Flüssigkeitsausstoß-Aufzeichnungsgerät bereitgestellt
werden, welches zur Verringerung der Anzahl an Nachfüllvorgängen bei
der am häufigsten
verwendeten Behältersektion
das Einführnachfüllsystem
nutzt, Versorgen mit falschen Flüssigkeiten
verhindert und stabiles Versorgen des Flüssigkeitsausstoßkopfes
mit Flüssigkeit
gewährleistet.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 zeigt
schematisch ein Flüssigkeitsausstoß-Aufzeichnungsgerät in Form
eines Farbdruckers.
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2 zeigt
schematisch die Verbindung zwischen einem Großraumbehälter und einer Behältersektion
als eine erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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3 zeigt
schematisch eine weitere Verbindung zwischen dem Großraumbehälter und
der Behältersektion
gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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4 zeigt
schematisch die Verbindung zwischen einem Großraumbehälter und einer Behältersektion
als zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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5 zeigt
schematisch die am Großraumbehälter angeordnete,
aber noch nicht in die Behältersektion
eingeführte
Versorgungsnadel.
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Die 6A und 6B zeigen
ein weiteres Beispiel der Verbindung zwischen dem Großraumbehälter und
der Behältersektion
gemäß der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, wobei in 6A der
Zustand vor Herstellung der Verbindung und in 6B die
hergestellte Verbindung dargestellt ist.
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Die 7A und 7B zeigen
noch ein weiteres Beispiel der Verbindung zwischen dem Großraumbehälter und
der Behältersektion
gemäß der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, wobei in 7A der
Zustand vor Herstellung der Verbindung und in 7B die
hergestellte Verbindung dargestellt ist.
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Die 8A bis 8F zeigen
ein Verfahren zum Erfassen der Flüssigkeitsmenge in der Behältersektion
und das Versorgen der Behältersektion
mit Flüssigkeit
aus dem Großraumbehälter gemäß der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Die 9A bis 9F zeigen
ein weiteres Verfahren zum Erfassen der Flüssigkeitsmenge in der Behältersektion
und das Versorgen der Behältersektion
mit Flüssigkeit
aus dem Großraumbehälter gemäß der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Die 10A und 10B zeigen
weitere Beispiele der bei der zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung verwendeten Flüssigkeitserfassungsvorrichtung.
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Die 11A bis 11C zeigen
konzeptionell ein Flüssigkeitsausstoß-Aufzeichnungsgerät in Form eines
Druckers, wobei in 11A die Ausstoßsektion jeder
Kopfkartusche im abgedeckten Zustand, in 11B die
Versorgung der entsprechenden Kopfkartusche mit schwarzer Tinte
und in 11C die Saugstellung einer
Farbtinte-Kopfkartusche dargestellt ist.
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Die 12A bis 12C zeigen
konzeptionell ein Flüssigkeitsausstoß-Aufzeichnungsgerät in Form eines
Druckers, wobei in 12A die Ausstoßsektion
jeder Kopfkartusche im abgedeckten Zustand, in 12B die
Versorgung der Kopfkartusche mit einer Vorbehandlungsflüssigkeit
und in 12C die Versorgung der entsprechenden
Kopfkartusche mit schwarzer Tinte dargestellt ist.
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Die 13A und 13B zeigen
schematisch den beim Farbdrücker
gemäß der 12A bis 12C verwendeten
Mechanismus zum Verhindern einer Versorgung mit falscher Tinte.
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14 zeigt
schematisch eine herkömmliche
Behältersektion.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Nachfolgend
werden in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung beschrieben.
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1 zeigt
schematisch ein Flüssigkeitsausstoß-Aufzeichnungsgerät 111 in
Form eines Farbdruckers.
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In 1 kennzeichnet
das Bezugszeichen 112 das an der Oberseite des Farbdruckers 111 angeordnete
Bedienpaneel, das Bezugszeichen 113 einen Zuführtrog für Papier
(Aufzeichnungsmedium), das Bezugszeichen 114 ein durch
den Papierzuführkanal
im Farbdrucker 111 gezogenes Blatt Papier und das Bezugszeichen 115 einen
Trog als Ablage für
das ausgestoßene
Blatt Papier. Das Bezugszeichen 116 kennzeichnet die Abdeckung
für die
im rechten Abschnitt des Druckergehäuses vorhandene Öffnung 117.
Die Abdeckung 116 kann um das innerhalb der Öffnung 117 angeordnete
Scharnier 118 geschwenkt werden. Im Druckergehäuse ist
ein Schlitten 119 angeordnet, welcher auf einem nicht dargestellten
Führungsholm über die
Breite des Aufzeichnungspapiers hin und her bewegt werden kann.
Auf diesem Schlitten sind die Kopfkartuschen 1a, 1b, 1c und 1d angeordnet,
welche je einen Flüssigkeitsausstoßkopf und
eine Behältersektion
(Flüssigkeits-
oder Tintenbehälter)
für schwarze
Tinte (Bk), bzw. die Farbtinten Zyan (C), Magenta (M) und Gelb (Y)
als integrale Bestandteile aufweisen. Das Bezugszeichen 2 kennzeichnet
einen Großraumbehälter, welcher nach
dem nachfolgend beschriebenen Verfahren die Kopfkartusche 1a mit
schwarzer Tinte versorgt.
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Zuerst
werden anhand der 2 bis 10 die System
zum Versorgen der Behältersektionen
mit der entsprechenden Tinte beschrieben.
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(Erste Ausführungsform)
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2 zeigt
schematisch die Verbindung zwischen einem Großraumbehälter und einer Behältersektion
gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Wie
aus Figur b2 hervor geht, ist eine Wand der Tintenspeicherkammer 11 der
zu einer Kopfkartusche gehörenden
Behältersektion 9 mit
einer Öffnung 12 versehen,
durch welche die Versorgungsnadel 7 eines mit Flüssigkeit
gefüllten
Großraumbehälters 6 eingeführt wird.
Die Nadel 7 und der Großraumbehälter 6 bilden eine
Flüssigkeitsversorgungsvorrichtung. Die Öffnung 12 wird
von einem Doppelventilmechanismus 8 abgedichtet, welcher
beim Einführen
der Nadel 7 in die Tintenspeicherkammer 11 eine
Verbindung zwischen der Kammer und der Atmosphäre verhindert. Eine Kammer 13 mit
einem darin angeordneten Tintenhalteelement ist mit einer Öffnung 24 zur Herstellung
der Verbindung zur Atmosphäre
und einer Öffnung
25 zum Versorgen des Ausstoßkopfes mit
Tinte versehen. Die Versorgungsnadel 7 wird in die Öffnung 12 eingeführt, wenn
beim Bewegen der Kopfkartusche die Behältersektion 9 sich
dem Großraumbehälter 6 nähert. Beim
Einführen
der Versorgungsnadel 7 in die Öffnung 12 hält der Doppelventilmecha nismus 8 die
Tintenspeicherkammer 11 abgedichtet und verhindert eine
Verbindung zwischen dieser und der Atmosphäre. Der Doppelventilmechanismus 8 ist
aus einer ersten und einer zweiten nicht dargestellten Ventilkammer
zusammengesetzt. Wenn das vordere Ende der Versorgungsnadel 7 in die
erste Ventilkammer eindringt, wird die mit der Tintenspeicherkammer
verbundene zweite Ventilkammer geschlossen und die Nadel 7 kann
in die zweite Ventilkammer erst dann eindringen, wenn die erste Kammer
abgedichtet ist.
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Die
in der Tintenspeicherkammer 11 verbliebene Tintenrestmenge
wird von einem am Boden der Tintenspeicherkammer 11 angeordneten
optischen Pegelerfassungsdetektor überwacht. Wenn dieser Detektor
nur noch eine geringe Tintenrestmenge ermittelt, gibt eine nicht
dargestellte Steuereinheit das Kommando zum Koppeln des entsprechenden
Großraumbehälters an
die entsprechende Behältersektion 9 der
Kopfkartusche über
die Versorgungsnadel 7.
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Wichtig
ist, daß der
Detektor 10 die Erfassung vornimmt, bevor die Tinte im
Verbindungsabschnitt des in der Aufnahmekammer 13 angeordneten
Tintenhalteelements verbraucht ist. Wegen der Konstruktion dieser
Behältersektion
sollte die Erfassung erfolgen, bevor die Tinte in der Tintenspeicherkammer 11 vollständig verbraucht
ist. Wenn der Flüssigkeitsstrom
durch die in der Behältertrennwand zwischen
der Tintenspeicherkammer 11 und der Aufnahmekammer 13 vorhandene
Verbindungsbohrung 14 abreißt, wird zum Zeitpunkt des
Tintenverbrauchs durch den Kopf der Gas-Flüssigkeits-Austausch unmöglich, so
daß aus
der Tintenspeicherkammer 11 keine Tinte in die Aufnahmekammer 13 mit
dem in dieser angeordneten Tintenhalteelement nachströmt.
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Das
Erfassen der Tintenrestmenge muß nicht
zwangsläufig
durch den am Boden der Tintenspeicherkammer 11 angeordneten
optische Pegelerfassungsdetektor 10 erfolgen, sondern kann
auch aus der vom Aufzeichnungskopf verbrauchten Tintenmenge und
der erforderlichen Versorgungsmenge bestimmt werden. So kann zum
Beispiel aus der Anzahl der aus dem Aufzeichnungskopf ausgestoßenen Tintentröpfchen (Punkte)
vorher ermittelt werden, wann die Tintenspeicherkammer vollständig leer
ist, so daß die
Steuereinheit, in welche diese Größe und ein bestimmter Sicherheitswert
eingegeben werden, bei Erreichen dieser Additionsgröße das Nachfüllen veranlaßt, um ein
vollständiges
Entleeren der Tintenspeicherkammer 11 zu verhindern. Dadurch
kann die erforderliche Zeit für
die Versorgung mit Flüssigkeit minimiert
werden. Wenn die Behältersektion
in Kammern unterteilt wird, kann eine stabile Versorgung des Aufzeichnungskopfes
mit Flüssigkeit
gewährleistet
werden.
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Wie
aus 3 hervor geht, können anstatt des Doppelventilmechanismus
und der Tintenversorgungsnadel auch eine Seitenplatte 27 und
ein Tintenversorgungsröhrchen 26 verwendet
werden, um zum Zeitpunkt der Tintenversorgung und des Tintenverbrauchs
die Tintenspeicherkammer abzudichten. Es können aber auch andere Öffnungs-/Schließ-Mechanismen
verwendet werden, wenn diese den gewünschten Zweck erfüllen. Auch
wenn werden des Verbindungsvorgangs die Tintenspeicherkammer nur für einen
ganz kurzen Moment zur Atmosphäre
geöffnet
wird und dadurch etwas Flüssigkeit
in die Tintenhalteelement-Aufnahmekammer
strömt,
reicht die Rückhaltekraft
des Tintenhalteelements noch aus, um unbeabsichtigtes Austreten
von Tinte aus dem Aufzeichnungskopf zu verhindern.
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(Zweite Ausführungsform)
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4 zeigt
schematisch ein System zum Versorgen der mit einem Tintenhalteelement
bestückten
Behältersektion 19 mit Tinte
aus einem Großraumbehälter gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. 5 zeigt den
Zustand vor dem Einführen
der an einem Großraumbehälter angeordneten
Versorgungsnadel in die an der Behältersektion vorhandene Versorgungsöffnung.
Die zweite Ausführungsform
unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform darin, daß der Abschnitt,
welcher der Tintenspeicherkammer der ersten Ausführungsform entspricht, zum
Zeitpunkt des Flüssigkeitsverbrauchs
durch den Aufzeichnungskopf zur Atmosphäre offen ist.
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Das
heißt,
daß bei
dieser Ausführungsform die
Behältersektion 19 in
eine Kammer 30 zur Aufnahme eines Tintenhalteelements und
in eine Tintenspeicherkammer (nachfolgend „Vorkammer" genannt) 31 unterteilt und
die Kammer 30 durch eine am Boden der Trennwand vorhandene
Bohrung 17 mit der Vorkammer 31 verbunden ist.
Wie bei der ersten Ausführungsform
ist Tintenhalteelement-Aufnahmekammer mit einer Öffnung 28 zur Herstellung
der Verbindung zur Atmosphäre
und einer mit einem Tintenhalteelement bestückten Austrittsöffnung 29 versehen.
Die Vorkammer 31 hat nur die Aufgabe, zum Zeitpunkt der
nachfolgend beschriebenen Flüssigkeitsversorgung
die mit dem Tintenhalteelement bestückte Kammer 30 vorübergehend
mit Tinte zu versorgen. Bei dieser Ausführungsform ist die Vorkammer 31 mit
einer Öffnung 19a zur
Herstellung der Verbindung mit der Atmosphäre versehen.
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Andererseits
ist der Großraumbehälter mit einer Öffnung 6a zur
Herstellung der Verbindung mit der Atmosphäre versehen, welche normalerweise von
einem Ventil 23 geschlossen wird. Am Boden des Großraumbehälters ist
eine Versorgungsnadel 7 angeordnet, welche in die Vorkammer
der Behältersektion
geschoben wird, um diese mit Tinte zu versorgen. Wie aus 5 hervor
geht, wird die Öffnung 7a der
Versorgungsnadel 7 vorn mit einer Dichtung 18 verschlossen,
wenn die Nadel nicht in die Behältersektion
eingeführt
ist, um Austreten von Flüssigkeit aus
dem Großraumbehälter zu
verhindern.
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Nachfolgend
wird anhand der 4 und 5 das Herstellen
der Verbindung bei dieser Ausführungsform
beschrieben.
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Zum
Einführen
der Versorgungsnadel 7 in die Öffnung 19a der Behältersektion
wird die Kopfkartusche in Richtung Großraumbehälter bewegt. Dabei legt die
Dichtung 18 sich gegen die Öffnung 19a und die Öffnung 7a der
Versorgungsnadel 7 wird zuverlässig innerhalb der Vorkammer
freigelegt. Dieser Mechanismus funktioniert problemlos, weil die Dichtung 18 mit
einem Element aus Eisen versehen und an der Behältersektion ein Magnet angeordnet ist.
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Die
in der Vorkammer der Behältersektion 19 vorhandene
Tintenmenge wird von einem optischen Sensor 20 überwacht.
Das von diesem Sensor ermittelte Ergebnis wird an eine Steuereinheit 21 gesendet,
welche ein Kommando an die Antriebseinheit 22 eines Ventils 23 gibt,
damit dieses die am Großraumbehälter 6 vorhandene
Verbindungsöffnung 6a zur Atmosphäre kurzzeitig öffnet, damit
eine bestimmte Tintenmenge aus der Öffnung 7a der Nadel 7 in
die Vorkammer 31 der Behältersektion 19 strömen kann.
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Die
auf diese Weise der Vorkammer 31 zugeführte Tinte gelangt durch Verbindungsbohrung 17 in
die Kammer 30 mit dem darin angeordneten Tintenhalteelement.
Da die Bohrung 17 sich wie die Zuführöffnung 29 am Boden
der Behältersektion
befindet, kann der im Tintenhalteelement verbliebenen Tinte neue
Tinte direkt zugeführt
und dadurch Eintreten von Luft in den nicht dargestellten Aufzeichnungskopf
verhindert werden. Wenn wie bei dieser Ausführungsform die Verbindungsboh rung 17 von der
Zuführöffnung 29 entfernt
angeordnet ist, kann während
des Druckens nur wenig Luft in den Aufzeichnungskopf gelangen und
dadurch stabiles Drucken gewährleistet
werden.
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Nachfolgend
wird anhand der 8(a)-(f) und 9(a)-(f), in welchen das Verfahren zur Erfassung
der vom Großraumbehälter der
Behältersektion zugeführten Tintenmenge
dargestellt ist, der Ablauf der Flüssigkeitszuführung bei
dieser Ausführungsform
beschrieben. In den genannten Figuren kennzeichnet das Bezugszeichen 35 einen
zum Aufzeichnungskopf (nicht dargestellt) führenden Tintenversorgungskanal.
In der Trennwand ist über
der Verbindungsbohrung 17 ein Lufteinlaßkanal vorhanden. In den 8(a)-(c) und 9(a)-(c)
ist die Änderung des
Tintenpegels in der Vorkammer 31 durch eine durchgehende
Linie und einen Pfeil gekennzeichnet.
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Bei
der in 8 dargestellten Flüssigkeitsversorgung
wird die Vorkammer 31 aus dem Großraumbehälter mit einer bestimmten Tintenmenge
versorgt, welche durch die Verbindungsbohrung 17 in das
Tintenhalteelement gelangt und in diesem gespeichert wird. Die 8(a)-(f) zeigen die Beziehung zwischen dem Tintenpegel
im Tintenhalteelement und der Tintenmengenänderung pro Zeiteinheit in
der Vorkammer beim Versorgungsvorgang. Wenn der Tintenpegel im Tintenhalteelement
von der in 8(a) gezeigten Größe auf die
in 8(c) gezeigte Größe fällt, erfolgt
die Verringerung der Tintenmenge in der Vorkammer 31 entsprechend
den in den 8(d) – (f) dargestellten Kurven.
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Bei
einem niedrigen Tintenpegel im Tintenhalteelement ( 8(a)) erzeugt dieses einen großen Unterdruck, so daß Tinte
in einer sehr kurzen Zeit (ta in 8(d) mit
einer großen
Kraft in dieses gesaugt wird. Dagegen erzeugt das Tintenhal teelement
bei einem hohen Tintenpegel (8(c))
einen geringen Unterdruck, so daß durch die geringere Saugkraft
eine längere
Zeit zum Ansaugen von Tinte benötigt
wird, dargestellt in 8(f).
Demzufolge ändert
bei dieser Ausführungsform
die Zeit zum Ansaugen von Tinte sich in Übereinstimmung mit dem Tintenpegel
im Tintenhalteelement (ta, tb, tc).
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Deshalb
wird bei dieser Ausführungsform
die Zeit zur Entnahme von Tinte aus der Vorkammer von dem nahe der
Verbindungsbohrung an deren Boden angeordneten optischen Sensor
erfaßt
und dabei der Tintenpegel im Tintenhalteelement ermittelt und von der
Steuereinheit beurteilt, ob wieder eine bestimmte Tintenmenge zugeführt werden
kann oder nicht. Bei einer kurzen Tintenansaugzeit wird ein Kommando zum
erneuten Zuführen
einer bestimmten Tintenmenge und bei einer langen Tintenansaugzeit
ein Kommando zum Unterbinden der Zufuhr einer bestimmten Tintenmenge
gesendet.
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Somit
kann ein Tintenversorgungsverfahren bereitgestellt werden, welches
Lecken von Tinte nicht zur Folge hat und bei welchem die Anzahl
an erforderlichen Tintenversorgungsvorgängen gering ist.
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Anstatt
des Messens der Zeit bis zum vollständigen Verbrauch der Tinte
in der Vorkammer kann die nach einer bestimmten Zeit (t) in der
Vorkammer verbliebene Tintenmenge und damit der Tintenpegel im Tintenhalteelement
ermittelt werden, auf deren bzw. dessen Grundlage die Steuereinheit
beurteilt, ob das Zuführen
einer bestimmten Tintenmenge möglich
ist. Bei einem niedrigen Tintenpegel im Tintenhalteelement, zu erkennen
aus 9(a), ist nach Ablauf der in 9(d) angedeuteten Zeit (t) eine geringe Tintenrestmenge
(V1), bei einem hohen Tintenpegel, zu erkennen aus 9(c), nach Ab lauf der in 9(f) angedeuteten
Zeit (t) eine große
Tintenrestmenge (V3) vorhanden. Die Tintenmenge in der Vorkammer
kann zum Beispiel durch Messen der Spannung mit dem Lichtempfangsabschnitt
des optischen Sensors und Vergleichen der Meßwerte beurteilt werden.
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Sowohl
in dem in den 8(a)-(f) dargestellten Fall
als auch in dem in den 9(a)-(f)
dargestellten Fall kann der Zeitpunkt, zu welchem mit der Tintenversorgung
begonnen werden soll, durch Beurteilung der Tintenrestmenge in der
mit dem Tintenhalteelement bestückten
Kammer aus der vom Aufzeichnungskopf verbrauchten Tintenmenge bestimmt
werden. Dazu wird vorher die Anzahl der Tintentröpfchen, welche bis zum vollständigen Entleeren
der Tintenhalteelementkammer aus dem Aufzeichnungskopf ausgestoßen werden
müssen,
bestimmt und dieser Anzahl ein Sicherheitswert zuaddiert, um vollständiges Entleeren
dieser Kammer zu verhindern. Die auf diese Weise erhaltene Größe wird
in die Steuereinheit eingespeichert, welche jedesmal bei Erreichen
dieser Größe den Versorgungsvorgang
auslöst.
Es besteht auch die Möglichkeit,
eine bestimmte Zeitspanne vorzugeben, nach welcher die Tinte auch
dann noch nicht vollständig verbraucht
ist, wenn das gesamte Aufzeichnungsmedium bedruckt wurde, und danach
den Versorgungsvorgang auszulösen.
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Alternativ
besteht auch die Möglichkeit,
den Versorgungsvorgang zu einem nicht auf das Drucken bezogenen
willkürlichen
Zeitpunkt auszulösen.
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In
diesem Fall kann der Versorgungsvorgang nach dem Auswerfen des bedruckten
Aufzeichnungsmediums durchgeführt
werden, um den Durchsatz nicht zu beeinträchtigen.
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Nachfolgend
wird eine Modifikation dieser Ausführungsform beschrieben.
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Die 6A, 6B, 7A und 7B zeigen
weitere Beispiele des Einlasses an der Behältersektion gemäß der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, wobei in den 6A und 7A der Zustand vor dem Einführen der
am Großraumbehälter angeordneten
Versorgungsnadel in den Behälterabschnitt und
in den 6B und 7B die
Verbindung des Großraumbehälters mit
dem Behälterabschnitt
dargestellt ist.
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Bei
den in den 6 und 7 dargestellten Konfigurationen
ist ein Teil des Einlasses 19a oder eines Ventilmechanismus
aus einem elastischen Material wie Gummi hergestellt, welches beim
Einführen der
Versorgungsnadel elastisch verformt wird und die Behältersektion öffnet und
beim Herausziehen der Nadel seine ursprüngliche Form wieder annimmt
und die Behältersektion
schließt.
In diesem Fall wird beim Einführen
der Versorgungsnadel die Vorkammer zur Atmosphäre hin geöffnet.
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Bei
dieser Ausführungsform
wird das Austreten von Tintendampf aus der Vorkammer durch die Verbindungsbohrung
in die Tintenhalteelement-Aufnahmekammer bei Nichtdurchführung der
Tintenversorgung dadurch verhindert, daß entweder der Öffnungsabschnitt
klein gehalten wird, wie 6 zeigt, oder
der in 7 dargestellte Ventilmechanismus genutzt
wird, anstatt wie in 5 dargestellt eine große Öffnung an
der Vorkammer vorzusehen. Wenn die Vorkammer abgedichtet bleiben
soll, muß die
Tintenhalteelement-Aufnahmekammer eine Pufferfunktion haben, um
das Austreten von Tinte zu verhindern, oder die Vorkammer mit einem
Einwegventil ausgerüstet
werden, um im Falle des Anstiegs der Umgebungstemperatur und der
damit verbundenen Ausdehnung der Luft in der Vorkammer den Druck
in dieser abzubauen.
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Die 10(a) und 10(b) zeigen
weitere Beispiele der bei der zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung verwendeten Flüssigkeitserfassungsvorrichtung.
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Wie
aus 10(a) hervor geht, ist der Boden 32 der
Vorkammer 31 transparent und geneigt ausgeführt, damit
der optische Sensor 33 den der vorhandenen Tinte entsprechenden
Reflexionsgrößenunterschied
erfaßt.
Die Bodenneigung ist zur Verbindungsbohrung hin geneigt, so daß das Tintenhalteelement
zuverlässig
Tinte aus der Vorkammer 31 saugen kann. Die in 10b dargestellte Flüssigkeitserfassungsvorrichtung
ist kein optischer Sensor, sondern eine Einheit aus paarig nahe
der Verbindungsbohrung angeordneten Elektroden 34.
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Bei
den Flüssigkeitsversorgungsverfahren gemäß der ersten
und der zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung wird die Tintenspeicherkammer oder die Vorkammer
direkt mit Tinte versorgt, so daß die Nachfüllzeit relativ kurz ist. Beide Verfahren
sind anwendbar sowohl beim Einführnachfüllsystem
als auch bei einem System, bei welchem die Behältersektion der Kopfkartusche
und der Großraumbehälter über ein
Röhrchen
direkt miteinander verbunden sind. Im letztgenannten Fall ist im
Verbindungsröhrchen
zwischen dem Großraumbehälter und
der Behältersektion
der Kopfkartusche ein Einwegventil oder eine ähnliche Einheit angeordnet,
wobei die Tintenspeicherkammer bis auf die Verbindungsbohrung am
Boden praktisch abgedichtet ist, wenn das Tintenhalteelement Tinte
aus dieser saugt.
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Hinsichtlich
Verringerung der Größe der Erfassungsvorrichtung
ist das Einführnachfüllsystem besser
als das Direktkop pelsystem, da ein biegsames Röhrchen entfällt. Nachfolgend wird anhand
der 11 bis 13 die
Tintenversorgung eines Flüssigkeitsausstoß-Aufzeichnungsgerätes durch
das Einführnachfüllsystem
beschrieben.
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11 zeigt schematisch ein Flüssigkeitsausstoß-Aufzeichnungsgerät in Form
eines Farbdruckers. 11(A) zeigt
die Ausstoßsektion
jeder Kopfkartusche im abgedeckten Zustand, 11(B) die
Versorgung der Kopfkartusche Bk mit schwarzer Tinte und 11(C) eine der Farbtintekartuschen in der Saugstellung.
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Die
Tintenversorgung dieses Farbdruckers mit dem Einführnachfüllsystem
wird für
schwarze Tinte beschrieben, da diese Druckart am häufigsten durchgeführt wird.
Wie aus 11 hervor geht, liegt die
Ausgangsstellung oder Standby-Stellung außerhalb des Druckbereichs 5.
In der Ausgangsstellung sind fünf
Abdeckkappen 3 nebeneinander angeordnet, wobei die unmittelbar
neben dem Druckbereich angeordnete Abdeckkappe 3 an eine
Regeneriersaugpumpe 4 angeschlossen ist.
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Der
mit der Versorgungsnadel ausgerüstete Großraumbehälter 2 für schwarze
Tinte ist ebenfalls in der Ausgangsstellung, aber auf der anderen
Seite der Kopfkartuschen angeordnet. Die an die Regeneriersaugpumpe 4 angeschlossene
Abdeckkappe 3 kann in Richtung des Großraumbehälters 2 für schwarze
Tinte bewegt werden.
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Zwischen
dem Großraumbehälter 2 und
der Abdeckkappengruppe sind auf einem in 11 nach recht
und links bewegbaren Schlitten (nicht dargestellt) die vier Kopfkartuschen 1a bis 1d für die Tinte Bk
(Schwarz), C (Zyan), M (Magenta) bzw. Y (Gelb) montiert, welche über der
entsprechenden Abdeckkappe in Stellung gebracht und von dieser abgedeckt werden
können.
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Bei
den Kopfkartuschen 1a bis 1d können die Behältersektion
und der Aufzeichnungskopf eine integrale Einheit bilden oder voneinander
getrennt werden. Bei dieser Ausführungsform
kann der nicht dargestellte Schlitten so in die Ausgangsstellung
bewegt werden, daß die
Kartuschen 1a bis 1d sich über den Abdeckkappen 3 befinden,
wobei dann, wenn die entsprechende Kopfkartusche über der
an die Pumpe 4 angeschlossenen Abdeckkappe in Stellung
gebracht wurde, diese Abdeckkappe in Richtung Großraumbehälter bewegt
wird.
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Bei
dieser Ausführungsform
unterscheidet die Konfiguration der Kopfkartusche für schwarze Tinte
sich von jener der Kartuschen 1b bis 1d für die Farbtinten.
Die Kopfkartusche 1a hat einen der Versorgungsnadel am
Großraumbehälter 2 entsprechenden
Einführabschnitt.
Die Versorgungsnadel am Großraumbehälter 2 für schwarze
Tinte kann nur dann in die Behältersektion
der Kopfkartusche 1a für schwarze
Tinte eingeführt
werden, wenn durch Bewegen des Schlittens diese Kartusche über der
an die Pumpe 4 angeschlossene Abdeckkappe 3 in
Stellung gebracht worden ist. Durch den Konfigurationsunterschied
zwischen der Kopfkartusche für
schwarze Tinte und den Kopfkartuschen für die Farbtinten wird das Versorgen
einer fälschlicherweise
in die Saugstellung gebrachten Kopfkartusche für Farbtinte mit schwarzer Tinte
aus dem Großraumbehälter verhindert.
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Nachfolgend
wird anhand der 11A bis 11C die Herstellung der Verbindung zwischen
dem Großraumbehälter und
der Kopf kartusche beschrieben.
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Wie
aus 11A hervor geht, werden in der Ausgangsstellung
die Tintenausstoßöffnungen
jeder der vier Kopfkartuschen 1a bis 1d von der
entsprechenden Abdeckkappe abgedeckt. Wenn der Schlitten so weit
bewegt wurde, daß die Kopfkartusche 1a für schwarze
Tinte sich in der Saugstellung befindet, dargestellt in 11B, wird bei Ermittlung einer zu geringen
Tintenrestmenge in dieser die an die Saugpumpe 4 angeschlossene
Abdeckkappe gegen den Ausstoßabschnitt
der Kartusche und diese dann zusammen mit Kartusche in Richtung
Großraumbehälter 2 für schwarze
Tinte gedrückt,
so daß die
Versorgungsnadel am Großraumbehälter 2 in
die Behältersektion
der Kopfkartusche 1a eindringt und die Verbindung zwischen
beiden herstellt. In diesem Zustand wird die Kopfkartusche 1a mit
schwarzer Tinte aus dem Großraumbehälter versorgt.
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Wenn
aber eine Farbkartusche, zum Beispiel die Kartusche 1b für die Farbtinte
Zyan, in die Saugstellung bewegt und dann von der an die Saugpumpe 4 angeschlossenen
Abdeckkappe 3 fälschlicherweise
in Richtung Großraumbehälter 2 für schwarze
Tinte gedrückt
wird, kann aufgrund der Konfiguration dieser Farbkartusche, welche
sich von jener der Kartusche für
schwarze Tinte unterscheidet, die am Großraumbehälter 2 für schwarze
Tinte angeordnete Versorgungsnadel nicht in deren Behältersektion
eingeführt
und somit eine Versorgung dieser Kartusche mit falscher Tinte verhindert
werden.
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Die 12A bis 12C zeigen
schematisch ein Flüssigkeitsausstoßgerät in Form
eines Farbdruckers. Von diesen Figuren zeigt 12A die
Kopfkartuschen im abdeckten Zustand, 12B die
Versorgung der Kopfkartusche S mit einer Behandlungsflüssigkeit
und 12C die Versorgung der Kopfkartusche
Bk mit schwarzer Tinte. In den 11 und 12 sind gleiche Elemente mit den gleichen
Bezugszeichen gekennzeichnet.
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Bei
dem in den 12A bis 12C schematisch
dargestellten Farbdrucker wird für
die am häufigsten
verwendete schwarze Tinte und eine Behandlungsflüssigkeit das Einführnachfüllsystem
genutzt. Wie aus 12 hervor geht, liegt
die Ausgangsstellung außerhalb
des Druckbereichs 5 und an dieser sind sechs Abdeckkappen 3 nebeneinander
angeordnet, wobei die unmittelbar neben dem Druckbereich angeordnete
Abdeckkappe an eine Regeneriersaugpumpe 15 angeschlossen
ist.
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In
der Ausgangsstellung des Schlittens ist über den Kopfkartuschen ein
mit einer Versorgungsnadel versehener Großraumbehälter 2 für schwarze Tinte
angeordnet. Die an die Regeneriersaugpumpe 15 angeschlossene
Abdeckkappe 3 ist in Richtung Großraumbehälter 2 für schwarze
Tinte bewegbar. Auf der anderen Seite des Druckbereichs 5 sind
für die
Behandlungsflüssigkeit
eine Saugpumpe 14 und ein mit einer Versorgungsnadel versehener
Großraumbehälter 16 angeordnet.
Die Saugpumpe 14 ist in Richtung Großraumbehälter 16 für die Behandlungsflüssigkeit
bewegbar.
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Zwischen
den Großraumbehältern 2, 16 und der
Gruppe Abdeckkappen sind auf einem in 12 nach
rechts und links bewegbaren Schlitten eine Kopfkartusche 1e für die Behandlungsflüssigkeit
und Kopfkartuschen 1a bis 1d für die Tinte Bk (Schwarze),
die Farbtinte C (Zyan), die Farbtinte M (Magenta) bzw. die Farbtinte
Y (Gelb) angeordnet, von denen jede mit der entsprechenden Abdeckkappe
eng in Berührung
gebracht werden kann.
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Bei
den Kopfkartuschen 1a bis 1e kann die Behältersektion
integraler Bestandteil des Aufzeichnungskopfes oder ein von diesem
trennbares Bauelemente sein. Bei dieser Ausführungsform können in der
Ausgangsstellung des nicht dargestellten Schlittens die Abdeckkappen 3 dicht
gegen die entsprechende der fünf
Kopfkartuschen 1a bis 1e und beim Bewegen der
an die Pumpe 15 und der an die Pumpe 14 angeschlossenen
Abdeck kappe die Kartuschen in Richtung Großraumbehälter 2 bzw. 16 gedrückt werden.
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Die
Konfiguration der Kopfkartusche 1a für schwarze Tinte und jene der
Kopfkartusche 1e für
die Behandlungsflüssigkeit
unterscheiden sich von der Konfiguration der anderen drei Kopfkartuschen 1b, 1c und 1d.
Die beiden Kopfkartuschen 1a und 1e haben einen
der Versorgungsnadel am Großraumbehälter 2 bzw. 16 entsprechenden
Einfuhrabschnitt. An der Stelle, an welcher die an die Pumpe 15 angeschlossenen
Kappe 3 angeordnet ist, kann nur die Kopfkartusche 1a für schwarze
Tinte an den Großraumbehälter 2 für schwarze
Tinte gekoppelt werden. An der Stelle, an welcher die an die Pumpe 14 angeschlossene
Abdeckkappe angeordnet ist, kann nur die Kopf kartusche 1e für die Behandlungsflüssigkeit an
den Großraumbehälter 16 gekoppelt
werden.
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Wenn
der Anzahl der Behältersektionen
entsprechende Großraumbehälter verwendet
werden, besteht die Gefahr von falschen Kopplungen und damit des
Vermischens unterschiedlicher Tinten oder Flüssigkeiten miteinander. Um
das zu verhindern, wurde für
den in den 12A bis 12C schematisch dargestellten
Farbdrucker ein spezieller Mechanismus entwickelt, welcher anhand
der 13A und 13B nachfolgend
detailliert beschrieben wird.
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Wie
aus den 13A und 13B hervor
geht, unterscheidet die Lage des Einführabschnitts an der Kopfkartusche 1a für schwarze
Tinte sich von jener an der Kopfkartusche 1e für die Behandlungsflüssigkeit.
Zwangsläufig
unterscheidet die Lage der Versorgungsnadel am Großraumbehälter für schwarze
Tinte sich von jener am Großraumbehälter für die Behandlungsflüssigkeit.
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Wie
aus 13A hervor geht, kann an der Stelle,
an welcher der Großraumbehälter 16 für die Behandlungsflüssigkeit
angeordnet ist, nur die Kopfkartusche 1e für die Behandlungsflüssigkeit
an diesen gekoppelt werden, während
das Koppeln der Kopfkartusche 1a für die Behandlungsflüssigkeit
an den Großraumbehälter 16 nicht
möglich
ist, wenn diese fälschlicherweise
an diese Stelle bewegt wurde. Wie aus 13B hervor
geht, kann an der Stelle, an welcher der Großraumbehälter 2 für schwarze Tinte
angeordnet ist, nur die Kopfkartusche 1a für schwarze
Tinte an diesen gekoppelt werden, während das Koppeln der Kopfkartusche 1e für die Behandlungsflüssigkeit
an den Großraumbehälter 2 nicht
möglich
ist, wenn diese fälschlicherweise
an diese Stelle bewegt wurde. Dadurch kann ein Vermischen unterschiedlicher
Flüssigkeiten
miteinander verhindert werden. Vermischen unterschiedlicher Flüssigkeiten
kann aber nicht nur mit dem beschriebenen Mechanismus, sondern auch
auf eine andere Weise verhindert werden.
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Nachfolgend
wird anhand der 12A bis 12C das Koppeln der Kopfkartusche an den
Großraumbehälter (Einführnachfüllen) beschrieben.
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In 12A ist der Zustand dargestellt, in welchem
die Abdeckkappen 3 dicht an die auf dem Schlitten (nicht
dargestellt) montierten Kopfkartuschen 1a bis 1e gedrückt werden.
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Wenn
nur noch eine geringe Menge Behandlungsflüssigkeit in der Kopfkartusche 1e vorhanden ist,
wird der Schlitten in die Stellung bewegt, in welcher diese Kartusche
an den Großraumbehälter 16 gekoppelt
werden soll (12B), danach die an die Pumpe 14 angeschlossene
Abdeckkappe gegen den Ausstoßabschnitt
dieser Kartusche und dabei die Kartusche selbst in Richtung Großraumbehälter 16 gedrückt, so
daß die an
diesem angeordnete Versorgungsnadel in die Behältersektion der Kartusche 1e dringt
und diese mit Behandlungsflüssigkeit
versorgt werden kann.
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Wenn
nur noch eine geringe Menge schwarze Tinte in der Kopfkartusche 1a vorhanden
ist, wird der Schlitten in die Stellung bewegt, in welcher diese Kartusche
an den Großraumbehälter 2 gekoppelt werden
soll (12C), danach die an die Pumpe 15 angeschlossene
Abdeckkappe gegen den Ausstoßabschnitt
dieser Kartusche und dabei die Kartusche selbst in Richtung Großraumbehälter 2 gedrückt, so daß die an
diesem angeordnete Versorgungsnadel in die Behältersektion der Kartusche 1a dringt
und diese mit schwarzer Tinte versorgt werden kann.
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Wenn
aber eine Farbkartusche, zum Beispiel die Kartusche 1b für die Farbtinte
Zyan fälschlicherweise
in die Stellung bewegt wurde, in welcher die an die Saugpumpe angeschlossene
Abdeckkappe angeordnet ist, und von der Abdeckkappe in Richtung Großraumbehälter gedrückt wird,
kann die am Großraumbehälter angeordnet
Versorgungsnadel nicht in die Behältersektion dieser Kartusche
dringen.
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Wie
oben beschrieben, werden beim sogenannten Einführnachfüllsystem Großraumbehälter in der
Anzahl der auf dem Schlitten montierten Kopfkartuschen verwendet,
wobei im Falle einer falschen Bedienung ein spezieller Mechanismus
das Koppeln der Behältersektion
einer Kopfkartusche an einen falschen Großraumbehälter und somit Vermischen unterschiedlicher
Farben/Flüssigkeiten
verhindert.