Verschlußvorrichtung für Kraftfahrzeugschaltgetriebe
Beschreibung
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Die vorliegende Erfindung ist eine
Verriegelungsvorrichtung für Getriebegehäuse von Kraftfahrzeugen, die den
Schalthebel mechanisch sichert und hierdurch das Automobil
vor Diebstahl schützt.
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Die frühere polnische Erfindungsanmeldung P-304267
und die polnische Gebrauchsmusteranmeldung W-100764
beschreiben eine Schalthebelverriegelungsvorrichtung, die
unter dem Boden an dem Schalthebel installiert ist, und die
aus einer Halterung besteht, die an der Fahrzeugkarosserie
befestigt ist, einer an der Halterung vorgesehenen
Verriegelungseinheit und einem Verriegelungsbolzen. In der in
diesen Anmeldungen beschriebenen Gestaltung gehen zwei
parallele Löcher durch die gesamte Länge der
Verriegelungseinheit, von denen eines den Verriegelungsbolzen beherbergt
und das andere den Schaft, der die Verriegelungseinheit an
der Halterung befestigt. Die Verriegelungseinheit umfaßt
einen Körper, eine Rotor-Einheit und einen Schlüssel, der
einen Satz von Riegeln bewegt, ein Gehäuse, das den Körper
umschließt und eine Hülle, die den Satz von Riegeln
schützt. Der Bolzen, der den Schalthebel sichert, hat an
seinem Ende einen Kopf mit einer Feder, die permanent an
diesem befestigt ist (der Kopf steht aus dem Gehäuse
hervor) und entlang seines Umfanges einen Hals, in den der
Satz von Riegeln hineinpaßt.
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Andere Vorrichtungen, die Schalthebel von
Automobilen verriegeln, um dem Diebstahl des Fahrzeugs vorzubeugen,
werden in der französischen Patentschrift FR-A-2729112 und
der deutschen Gebrauchsmusterschrift DE-U-29 50 7797
beschrieben.
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Die Vorrichtung, die in der französischen
Patentschrift FR-A-2729112 beschrieben wird, besteht aus einem
Gehäuse, das fest am Boden des Fahrzeugs angebracht ist, in
welchem der Kopf des Schalthebels und der
Verriegelungsmechanismus mit einem Stift angeordnet sind. Das untere Ende
des Schalthebels ist mit einem Deckel versehen, der mit der
horizontalen Stange verbunden ist, die das Getriebegehäuse
kontrolliert; eine Öffnung in einem Element, das an der
Unterseite des Deckels befestigt ist, legt sich renkrecht
zu dem Verriegelungsstift, wenn der Schalthebel in die
"Rückwärts"-Position gebracht wird. Der
Verschlußmechanismus besteht aus einem Führungsrohr, das an das Gehäuse
angeschweißt und so angeordnet ist, daß es sich senkrecht
zu der Öffnung in dem Element legt, das an dem Deckel des
unteren Endes des Schalthebels angebracht ist, wenn der
Schalthebel in die "Rückwärts"-Position gebracht wird. Eine
Rückstellfeder, der Verriegelungsstift und ein Riegel mit
einem Haken, der in eine Bolzenplatte eingreift, sind in
dem Führungsrohr eingesetzt. Der Verriegelungsmechanismus
der Vorrichtung wird durch Handdruck auf die Seite des
Riegels ausgelöst, nachdem der Schalthebel des Fahrzeugs in
die "Rückwärts"-Position gebracht wurde, worauf der
Verriegelungsstift in die Öffnung des Elementes eingreift, das an
dem Deckel an dem unterem Ende des Schalthebels angebracht
ist und das letzteren verriegelt, und der Haken sich in
eine Position relativ zu der Bolzenplatte legt, wo er es
unmöglich macht, den Stift zurückzuziehen und den Hebel zu
entriegeln. Weiterhin ist die Gestaltung der Vorrichtung
durch einen elektrischen Schutz gegen Diebstahl durch
Mittel zum Abschalten der elektrischen Stromversorgung der
zum Betrieb notwendigen Ausstattung des Fahrzeuges
gekennzeichnet.
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Die Verriegelungsvorrichtung, die in der
Gebrauchsmusterschrift Nr. DE-U-29 50 7797 beschrieben ist, ist dafür
vorgesehen, mit einem automatischen Getriebegehäuse
verwendet zu werden, und umfaßt ein Schutzrohr, das den
Schalthebel umschließt und einen Gleitriegel mit einem vertikalen
Bolzen, wobei der Bolzen an dem Schutzrohr anliegt; der
vertikale Bolzen ist nahe an dem Schalthebel angeordnet,
wenn letzterer in die "Park"-Position gebracht wird. Eine
weitere Komponente der Vorrichtung ist eine Stahlplatte,
die an der oberen Oberfläche der Schalthebelabdeckung
angebracht ist, wobei die Platte gekennzeichnet ist durch eine
Öffnung, die mit der Öffnung, die den Hebel in der
Abdeckung hält, korrespondiert. Wenn der Schalthebel in die
"Park"-Position gebracht wird und der Riegel nach unten
gepreßt wird, dringt der Bolzen in die Schalthebelöffnung
ein und macht es unmöglich, die Position des Hebels zu
ändern.
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Das wesentliche der vorliegenden Erfindung ist, daß
sie gekennzeichnet ist durch eine Halterung, die dauerhaft
an der Automobilkarosserie angebracht ist, eine äußere
Hülse, die an letzterer angebracht ist und eine
Schließeinheit, die von der Hülse entfernt werden kann. Die
Schließeinheit besteht auf der einen Seite aus einem
Bolzen, der den Schalthebel verriegelt oder entriegelt und auf
der anderen Seite aus einem Körper, der in die äußere Hülse
gleitet und einen Drehriegel enthält und eine mit einer
Ausnehmung versehenen Arretierung, die durch eine
Sperrfeder aktiviert wird. Der Riegel der Verriegelungseinheit
schließt einen Vorsprung ein, der exzentrisch in Bezug auf
die Achse der Verriegelungseinheit ist; der Vorsprung
greift in die Ausnehmung der Arretierung ein, wobei die
Arretierung in eine umlaufende Nut im Inneren der äußeren
Hülse eingreift, wenn die Verriegelungseinheit in die
Verriegelungsposition innerhalb der äußeren Hülse gebracht
wird. Eine Rückstellfeder ist zwischen der Halterung und
dem Körper in der äußeren Hülse aufgehängt; die Feder ist
so angeordnet, daß die Feder die Verriegelungseinheit
entriegelt und es erlaubt, diese aus der äußeren Hülse zu
entfernen, nachdem der Riegel gedreht wurde und der Riegel
die Hülse von der umlaufenden Nut freigegeben hat. Der
Riegel innerhalb der Verriegelungseinheit ist ein
Scheibenriegel.
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Die Gestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist
so, daß die einzigen Gegenstände, die in dem Kraftfahrzeug
installiert sind, die Halterung und die Hülse sind, die den
Riegel hält. Da die Vorrichtung durch Mittel zum Eingleiten
der Verriegelungsvorrichtung in die Hülse eingerastet wird,
muß nur die Verriegelungseinheit, die den Riegel enthält,
ausgetauscht werden, wenn der Riegel, der die entscheidende
Komponente der Vorrichtung darstellt, beschädigt wird, und
es ist nicht notwendig, die Halterung auszutauschen und
eine neue Vorrichtung zu montieren. Darüber hinaus muß die
Verriegelungseinheit, die den Riegel enthält, nicht in dem
Kraftfahrzeug verbleiben und kann herausgenommen werden,
wenn dieses transportiert oder repariert wird. Dies beugt
vor, daß unautorisierte Personen Zugang zu dem Riegel
erlangen. Schlußendlich kann die Vorrichtung sehr leicht
installiert werden.
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Die beiliegenden Figuren illustrieren eine
Ausführungsform der Vorrichtung. Es zeigen:
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Fig. 1 das Äußere der Verriegelungseinheit mit einem
Schlüssel darin;
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Fig. 2 einen Längsschnitt der Vorrichtung;
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Fig. 3 eine äußere Ansicht der Halterung
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Fig. 4 einen Querschnitt der Vorrichtung.
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Die Verriegelungsvorrichtung für Getriebegehäuse von
Kraftfahrzeugen besteht aus einer Halterung 1 und einer
äußeren Hülse, die dauerhaft an der Automobilkarosserie
angebracht ist und einer Verriegelungseinheit 3, die eine
Stange mit einem darin angeordneten Scheibenriegel 4 ist.
Ein Befestigungsring 5 hält den Riegel 4 in dem Körper 6,
der ein integraler Teil der Verriegelungseinheit 3 ist. Die
Verriegelungseinheit 3 ist koaxial mit einem
Verriegelungsbolzen 7 an seinem einen Ende, der die Gestalt eines
abgeschnittenen Zylinders aufweist, und mit einer schützenden
Hülse 8 an seinem anderen Ende. Der Körper 6 schließt eine
Arretierung 9 ein, die in eine umlaufende Nut 10 innerhalb
der äußeren Hülse 2 paßt; die Arretierung 9 wird
aufgenommen und freigegeben mittels des Riegels 4, nämlich durch
einen Vorsprung 11 in der Seite der Arretierung 9 und einen
exzentrischen Vorsprung 12 in dem Riegel 4, und mittels
einer Sperrfeder 13, die in der Arretierung 9 angeordnet
ist. In der äußeren Hülse 2 ist eine Rückstellfeder 14 an
einem Punkt angebracht, wo letztere an der Halterung 1
angebracht ist.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird in der Nähe
des Schalthebels des Automobils installiert; wenn die
Stange der Verriegelungseinheit in die äußere Hülse
gleitet, wird der Hebel, der in die "Rückwärts"- oder
"Park"-Position gebracht wird, in dieser Position gesichert. Wenn
die Verriegelungseinheit in die Öffnung der äußeren Hülse
eingeführt wird, bewegt sich die Arretierung, die in
letzterer angeordnet ist, hinein, so daß die Sperrfeder in der
Arretierung zusammengepreßt wird. Zur gleichen Zeit preßt
der konische Teil (flare) der Verriegelungseinheit die
Rückstellfeder zusammen, die in der äußeren Hülse
angeordnet ist. Wenn die Verriegelungseinheit weiter in die äußere
Hülse gleitet, wird die Arretierung zu der umlaufenden Nut
der Hülse gebracht und mittels der Sperrfeder in der
Arretierung in die Nut gedrückt. In diesem Moment ist die
Vorrichtung in die Verriegelungsposition gebracht worden.
Der Schalthebel wird durch Herausnehmen der
Verriegelungseinheit aus der äußeren Hülse freigegeben, wobei diese aus
der Nachbarschaft des Schalthebels des Kraftfahrzeuges
entfernt wird: Der Schlüssel wird in dem Riegel gedreht,
die Arretierung zieht sich in die Verriegelungseinheit
zurück und die Rückstellfeder in der äußeren Hülse, die
zusammengepreßt wurde, als die Verriegelungseinheit in die
Öffnung der Hülse eingeführt wurde, drückt nun die Einheit
heraus und gibt den Schalthebel frei.