DE69701465T2 - Verschlussvorrichtung für kraftfahrzeugschaltgetriebe - Google Patents

Verschlussvorrichtung für kraftfahrzeugschaltgetriebe

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DE69701465T2
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R25/00Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles
    • B60R25/01Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens
    • B60R25/04Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the propulsion system, e.g. engine or drive motor
    • B60R25/06Fittings or systems for preventing or indicating unauthorised use or theft of vehicles operating on vehicle systems or fittings, e.g. on doors, seats or windscreens operating on the propulsion system, e.g. engine or drive motor operating on the vehicle transmission
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Description

    Verschlußvorrichtung für Kraftfahrzeugschaltgetriebe Beschreibung
  • Die vorliegende Erfindung ist eine Verriegelungsvorrichtung für Getriebegehäuse von Kraftfahrzeugen, die den Schalthebel mechanisch sichert und hierdurch das Automobil vor Diebstahl schützt.
  • Die frühere polnische Erfindungsanmeldung P-304267 und die polnische Gebrauchsmusteranmeldung W-100764 beschreiben eine Schalthebelverriegelungsvorrichtung, die unter dem Boden an dem Schalthebel installiert ist, und die aus einer Halterung besteht, die an der Fahrzeugkarosserie befestigt ist, einer an der Halterung vorgesehenen Verriegelungseinheit und einem Verriegelungsbolzen. In der in diesen Anmeldungen beschriebenen Gestaltung gehen zwei parallele Löcher durch die gesamte Länge der Verriegelungseinheit, von denen eines den Verriegelungsbolzen beherbergt und das andere den Schaft, der die Verriegelungseinheit an der Halterung befestigt. Die Verriegelungseinheit umfaßt einen Körper, eine Rotor-Einheit und einen Schlüssel, der einen Satz von Riegeln bewegt, ein Gehäuse, das den Körper umschließt und eine Hülle, die den Satz von Riegeln schützt. Der Bolzen, der den Schalthebel sichert, hat an seinem Ende einen Kopf mit einer Feder, die permanent an diesem befestigt ist (der Kopf steht aus dem Gehäuse hervor) und entlang seines Umfanges einen Hals, in den der Satz von Riegeln hineinpaßt.
  • Andere Vorrichtungen, die Schalthebel von Automobilen verriegeln, um dem Diebstahl des Fahrzeugs vorzubeugen, werden in der französischen Patentschrift FR-A-2729112 und der deutschen Gebrauchsmusterschrift DE-U-29 50 7797 beschrieben.
  • Die Vorrichtung, die in der französischen Patentschrift FR-A-2729112 beschrieben wird, besteht aus einem Gehäuse, das fest am Boden des Fahrzeugs angebracht ist, in welchem der Kopf des Schalthebels und der Verriegelungsmechanismus mit einem Stift angeordnet sind. Das untere Ende des Schalthebels ist mit einem Deckel versehen, der mit der horizontalen Stange verbunden ist, die das Getriebegehäuse kontrolliert; eine Öffnung in einem Element, das an der Unterseite des Deckels befestigt ist, legt sich renkrecht zu dem Verriegelungsstift, wenn der Schalthebel in die "Rückwärts"-Position gebracht wird. Der Verschlußmechanismus besteht aus einem Führungsrohr, das an das Gehäuse angeschweißt und so angeordnet ist, daß es sich senkrecht zu der Öffnung in dem Element legt, das an dem Deckel des unteren Endes des Schalthebels angebracht ist, wenn der Schalthebel in die "Rückwärts"-Position gebracht wird. Eine Rückstellfeder, der Verriegelungsstift und ein Riegel mit einem Haken, der in eine Bolzenplatte eingreift, sind in dem Führungsrohr eingesetzt. Der Verriegelungsmechanismus der Vorrichtung wird durch Handdruck auf die Seite des Riegels ausgelöst, nachdem der Schalthebel des Fahrzeugs in die "Rückwärts"-Position gebracht wurde, worauf der Verriegelungsstift in die Öffnung des Elementes eingreift, das an dem Deckel an dem unterem Ende des Schalthebels angebracht ist und das letzteren verriegelt, und der Haken sich in eine Position relativ zu der Bolzenplatte legt, wo er es unmöglich macht, den Stift zurückzuziehen und den Hebel zu entriegeln. Weiterhin ist die Gestaltung der Vorrichtung durch einen elektrischen Schutz gegen Diebstahl durch Mittel zum Abschalten der elektrischen Stromversorgung der zum Betrieb notwendigen Ausstattung des Fahrzeuges gekennzeichnet.
  • Die Verriegelungsvorrichtung, die in der Gebrauchsmusterschrift Nr. DE-U-29 50 7797 beschrieben ist, ist dafür vorgesehen, mit einem automatischen Getriebegehäuse verwendet zu werden, und umfaßt ein Schutzrohr, das den Schalthebel umschließt und einen Gleitriegel mit einem vertikalen Bolzen, wobei der Bolzen an dem Schutzrohr anliegt; der vertikale Bolzen ist nahe an dem Schalthebel angeordnet, wenn letzterer in die "Park"-Position gebracht wird. Eine weitere Komponente der Vorrichtung ist eine Stahlplatte, die an der oberen Oberfläche der Schalthebelabdeckung angebracht ist, wobei die Platte gekennzeichnet ist durch eine Öffnung, die mit der Öffnung, die den Hebel in der Abdeckung hält, korrespondiert. Wenn der Schalthebel in die "Park"-Position gebracht wird und der Riegel nach unten gepreßt wird, dringt der Bolzen in die Schalthebelöffnung ein und macht es unmöglich, die Position des Hebels zu ändern.
  • Das wesentliche der vorliegenden Erfindung ist, daß sie gekennzeichnet ist durch eine Halterung, die dauerhaft an der Automobilkarosserie angebracht ist, eine äußere Hülse, die an letzterer angebracht ist und eine Schließeinheit, die von der Hülse entfernt werden kann. Die Schließeinheit besteht auf der einen Seite aus einem Bolzen, der den Schalthebel verriegelt oder entriegelt und auf der anderen Seite aus einem Körper, der in die äußere Hülse gleitet und einen Drehriegel enthält und eine mit einer Ausnehmung versehenen Arretierung, die durch eine Sperrfeder aktiviert wird. Der Riegel der Verriegelungseinheit schließt einen Vorsprung ein, der exzentrisch in Bezug auf die Achse der Verriegelungseinheit ist; der Vorsprung greift in die Ausnehmung der Arretierung ein, wobei die Arretierung in eine umlaufende Nut im Inneren der äußeren Hülse eingreift, wenn die Verriegelungseinheit in die Verriegelungsposition innerhalb der äußeren Hülse gebracht wird. Eine Rückstellfeder ist zwischen der Halterung und dem Körper in der äußeren Hülse aufgehängt; die Feder ist so angeordnet, daß die Feder die Verriegelungseinheit entriegelt und es erlaubt, diese aus der äußeren Hülse zu entfernen, nachdem der Riegel gedreht wurde und der Riegel die Hülse von der umlaufenden Nut freigegeben hat. Der Riegel innerhalb der Verriegelungseinheit ist ein Scheibenriegel.
  • Die Gestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist so, daß die einzigen Gegenstände, die in dem Kraftfahrzeug installiert sind, die Halterung und die Hülse sind, die den Riegel hält. Da die Vorrichtung durch Mittel zum Eingleiten der Verriegelungsvorrichtung in die Hülse eingerastet wird, muß nur die Verriegelungseinheit, die den Riegel enthält, ausgetauscht werden, wenn der Riegel, der die entscheidende Komponente der Vorrichtung darstellt, beschädigt wird, und es ist nicht notwendig, die Halterung auszutauschen und eine neue Vorrichtung zu montieren. Darüber hinaus muß die Verriegelungseinheit, die den Riegel enthält, nicht in dem Kraftfahrzeug verbleiben und kann herausgenommen werden, wenn dieses transportiert oder repariert wird. Dies beugt vor, daß unautorisierte Personen Zugang zu dem Riegel erlangen. Schlußendlich kann die Vorrichtung sehr leicht installiert werden.
  • Die beiliegenden Figuren illustrieren eine Ausführungsform der Vorrichtung. Es zeigen:
  • Fig. 1 das Äußere der Verriegelungseinheit mit einem Schlüssel darin;
  • Fig. 2 einen Längsschnitt der Vorrichtung;
  • Fig. 3 eine äußere Ansicht der Halterung und
  • Fig. 4 einen Querschnitt der Vorrichtung.
  • Die Verriegelungsvorrichtung für Getriebegehäuse von Kraftfahrzeugen besteht aus einer Halterung 1 und einer äußeren Hülse, die dauerhaft an der Automobilkarosserie angebracht ist und einer Verriegelungseinheit 3, die eine Stange mit einem darin angeordneten Scheibenriegel 4 ist. Ein Befestigungsring 5 hält den Riegel 4 in dem Körper 6, der ein integraler Teil der Verriegelungseinheit 3 ist. Die Verriegelungseinheit 3 ist koaxial mit einem Verriegelungsbolzen 7 an seinem einen Ende, der die Gestalt eines abgeschnittenen Zylinders aufweist, und mit einer schützenden Hülse 8 an seinem anderen Ende. Der Körper 6 schließt eine Arretierung 9 ein, die in eine umlaufende Nut 10 innerhalb der äußeren Hülse 2 paßt; die Arretierung 9 wird aufgenommen und freigegeben mittels des Riegels 4, nämlich durch einen Vorsprung 11 in der Seite der Arretierung 9 und einen exzentrischen Vorsprung 12 in dem Riegel 4, und mittels einer Sperrfeder 13, die in der Arretierung 9 angeordnet ist. In der äußeren Hülse 2 ist eine Rückstellfeder 14 an einem Punkt angebracht, wo letztere an der Halterung 1 angebracht ist.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird in der Nähe des Schalthebels des Automobils installiert; wenn die Stange der Verriegelungseinheit in die äußere Hülse gleitet, wird der Hebel, der in die "Rückwärts"- oder "Park"-Position gebracht wird, in dieser Position gesichert. Wenn die Verriegelungseinheit in die Öffnung der äußeren Hülse eingeführt wird, bewegt sich die Arretierung, die in letzterer angeordnet ist, hinein, so daß die Sperrfeder in der Arretierung zusammengepreßt wird. Zur gleichen Zeit preßt der konische Teil (flare) der Verriegelungseinheit die Rückstellfeder zusammen, die in der äußeren Hülse angeordnet ist. Wenn die Verriegelungseinheit weiter in die äußere Hülse gleitet, wird die Arretierung zu der umlaufenden Nut der Hülse gebracht und mittels der Sperrfeder in der Arretierung in die Nut gedrückt. In diesem Moment ist die Vorrichtung in die Verriegelungsposition gebracht worden. Der Schalthebel wird durch Herausnehmen der Verriegelungseinheit aus der äußeren Hülse freigegeben, wobei diese aus der Nachbarschaft des Schalthebels des Kraftfahrzeuges entfernt wird: Der Schlüssel wird in dem Riegel gedreht, die Arretierung zieht sich in die Verriegelungseinheit zurück und die Rückstellfeder in der äußeren Hülse, die zusammengepreßt wurde, als die Verriegelungseinheit in die Öffnung der Hülse eingeführt wurde, drückt nun die Einheit heraus und gibt den Schalthebel frei.

Claims (2)

1. Verriegelungsvorrichtung für Getriebegehäuse von Kraftfahrzeugen, die dadurch charakterisiert ist, daß sie besteht aus einer Halterung (1), die fest mit dem Automobilgestell verbunden ist, aus einer äußeren Hülse (2), die an dem Träger (1) befestigt ist, und aus einer Schließeinheit (3), die aus der äußeren Hülse (2) entfernt werden kann, wobei die Schließeinheit (3) auf der einen Seite aus einem Bolzen (7) besteht, der einen Schalthebel sichert oder freigibt, und auf der anderen Seite aus einem Körper (6) besteht, der in der äußeren Hülse (2) gleitet und einen Drehriegel (4) enthält, welcher einen Vorsprung (12) aufweist, der exzentrisch in Bezug auf die Drehachse des Drehriegels (4) ist, und welcher eine Arretierung (9) mit einer Ausnehmung (11) aufweist, wobei die Arretierung durch eine Sperrfeder (13) aktiviert wird, die mit dem Vorsprung (12) derart zusammenwirkt, daß die Arretierung (9) in eine umlaufende Nut (10) innerhalb der äußeren Hülse (2) eingeführt wird, wenn die Schließeinheit (3) in der äußeren Hülse (2) in die Position gebracht wird, in der sie den Schalthebel blockiert, und daß eine Rückstellfeder (14) zwischen der Halterung (1) und dem Körper (6) in der äußeren Hülse (2) eingehängt ist, wobei die Rückstellfeder (14) derart angeordnet ist, daß die Rückstellfeder (14) die Schließeinheit (3) freigibt und es erlaubt, diese aus der äußeren Hülse (2) zu entfernen, nachdem der Riegel (4) sich gedreht und die Arretierung (9) aus der umlaufenden Nut entriegelt hat.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, die dadurch charakterisiert ist, daß der Riegel (4) als Scheibenriegel ausgebildet ist.
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