DE69701471T2 - Armbandverschluss - Google Patents

Armbandverschluss

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Armbandverschluß. Sie betrifft insbesondere einen Verschluß des Typs mit einem ersten Element und einem zweiten Element, die dazu vorgesehen sind, jeweils mit einem ersten und einem zweiten Stück eines Armbandes verbunden zu werden, und mit einem dritten Element, welches das erste und das zweite Element mechanisch gelenkig verbindet, wobei dieser Verschluß Mittel zum Einstellen der Länge des Armbandes umfaßt, um es an den Arm eines Trägers anzupassen, die einen Stift enthalten, der in wenigstens ein Loch einer Mehrzahl in dem ersten Element ausgebildeter querlaufender Löcher eingesetzt ist.
  • Ein Verschluß dieses Typs ist im Dokument DE-U-94 01 541 beschrieben und gezeigt. Er umfaßt ebenfalls drei Elemente. Das erste Element ist mit einem der Stücke eines Armbandes verbunden. Das zweite Element ist mechanisch gelenkig mit dem zweiten Armbandstück verbunden und das dritte Element verbindet das erste und das zweite Element gelenkig, um das Öffnen und Schließen des Verschlusses zu ermöglichen.
  • Das erste Element tritt in Form einer Kappe auf, mit einer die übrigen Elemente des Verschlusses abdeckenden Oberseite und mit zwei seitlichen Teilen, die sich in Längsrichtung über die Seiten des Verschlusses erstrecken und mit einer großen Anzahl querlaufender Löcher versehen sind. Diese Kappe ist eventuell durch Formtreiben eines Bleches nichtrostenden Stahls hergestellt. Das äußerste Loch ermöglicht, die Kappe mit dem ersten Stück des Armbandes zu verbinden. Die übrigen querlaufenden Löcher sind dazu vorgesehen, einen weiteren, ebenfalls in ein querlaufendes, in dem dritten Element ausgebildetes Loch eingesetzten Stift aufzunehmen, wobei die Wahl des Loches die Länge des Armbandes bestimmt.
  • Diese Lösung ermöglicht die Verbindung von zwei Armbandstücken sowie die Anpassung der Länge dieses Armbandes an den Umfang des Armes eines Trägers. Es ist jedoch festzustellen, daß in einer derartigen Anordnung die in die querlaufenden Löcher des ersten Elements eingebrachten Stifte auf ihre Wandungen einen mechanischen Zug ausüben, der Abrieb hervorrufen und zu einer ova len Aufweitung dieser Löcher, ja sogar zum Lösen des Stiftes führen kann. Dieser Makel verringert die Lebensdauer der Verschlüsse dieses Typs beträchtlich. Dies liegt insbesondere daran, daß erstens die seitlichen Teile des ersten Elements nicht sehr dick sind, damit sie getrieben werden können und zweitens die Belastungen, denen ein Armband und insbesondere sein Verschluß ausgesetzt sind, beträchtlich sind.
  • Um den obenerwähnten Verschluß zu verbessern, wären dickere Wandungen der seitlichen Teile des ersten Elements notwendig. Daraus würde folgen, daß entweder die Beschaffenheit des letzten Kettengliedes sehr verschieden von derjenigen der übrigen wäre, was die Kosten wesentlich erhöhen würde, oder aber daß die Wandungen der seitlichen Teile der Kappe sich weit über die Länge der Kettenglieder hinaus erstrecken würden. Im letzeren Fall ist der Verschluß verbreitert, was unästhetisch ist und das Risiko hängenzubleiben erhöht. Außerdem kann die Kappe nicht mehr durch Formtreiben hergestellt werden.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die obengenannten Nachteile des Standes der Technik zu beheben.
  • In der obenbeschriebenen Lösung sind die seitlichen Teile der Kappe jeweils mit in einer Reihe angeordneten Löchern versehen. Der ästhetische Aspekt des Verschlusses wird dadurch nachteilig beeinflußt.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die Ästhetik des Verschlusses zu verbessern:
  • Diese Ziele werden kraft der Merkmale des Anspruchs 1 erreicht.
  • In dieser Anordnung ist die Kappe nicht mehr den Belastungen unterworfen, denen das Armband ausgesetzt ist. Im Gegensatz dazu wird das erste Element diesen Belastungen unterworfen. Außerdem kann das erste Element als ein massiver Aufbau mit Löchern, die ein optimales Einführen des Stiftes gewährleisten, ausgeführt sein, wobei die Länge dieser Löcher mindestens gleich ihrem Durchmesser ist.
  • Die Erfindung wird besser verständlich beim Lesen der folgenden Beschreibung, die als nicht erschöpfendes Beispiel gegeben wird und sich auf die beigefügte Zeichnung bezieht, worin:
  • - die Fig. 1 und 2 in Schnittansichten eine erste Ausführungsform der Erfindung in zwei Anordnungen zeigen, die Strukturen aufweisen, die jeweils an zwei Längen des Armbandes angepaßt sind, wobei der Verschluß geschlossen ist;
  • - Fig. 3 im Schnitt den Verschluß gemäß der Anordnung von Fig. 1 in der geöffneten Stellung zeigt;
  • - Fig. 4 eine teilweise ausgebrochene Draufsicht des Verschlusses der in Fig. 1 dargestellten Anordnung ist;
  • - die Fig. 5 und 6 in Schnittansichten eine zweite Ausführungsform veranschaulichen, worin die beiden Anordnungen jeweils Strukturen aufweisen, die an zwei Längen des Armbandes angepaßt sind, wobei der Verschluß geschlossen ist;
  • - Fig. 7 im Schnitt den Verschluß der in Fig. 5 dargestellten Anordnung in geöffneter Stellung zeigt;
  • - Fig. 8 eine teilweise aufgebrochene Draufsicht des Verschlusses der in Fig. 5 dargestellten Anordnung ist; und
  • - Fig. 9 eine Variante des Verschlusses der Fig. 5 bis 8 darstellt.
  • Der in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Verschluß stellt eine erste Ausführungsform der Erfindung dar. Er umfaßt drei mit 1 bis 3 bezeichnete Elemente, die gelenkig aneinander befestigt sind, eine Kappe 4 sowie zwei Armbandstücke 5 und 6.
  • Das erste Element umfaßt einen Körper 7 sowie drei longitudinale Finger 8, 9 und 10, die zwischen sich rechteckige Aussparungen 11 und 12 abgrenzen (Fig. 4). Die Finger 8 und 10 weisen über ihren Außenseiten einen Absatz auf; der die rechteckigen Aussparungen 13 und 14 abgrenzt. Die Finger 8, 9 und 10 sind mit zwei zueinander parallelen, querlaufenden Löchern 15 und 16 versehen. Auf der den Fingern entgegengesetzten Seite hat der Körper 7 eine Schulter 7'.
  • Das zweite Element 2 ist aus einem Arm 17 mit zwei Köpfen 18 und 19, welche die beiden Enden dieses Armes 17 einnehmen, gebildet. Der Kopf 18 weist eine mit einem querlaufenden Loch versehene Verdickung auf, während der Kopf 19 eine mit einem querlaufenden Loch 22 versehene angesetzte Hülse 21 trägt.
  • Das dritte Element ist aus einem Arm 23 mit zwei Köpfen 24 und 25, welche die beiden Enden des Armes 23 einnehmen, gebildet. Der Kopf 24 weist eine mit einem Loch 26 versehene Verdickung auf. Er umfaßt in bekannter Weise zwei querlaufende Teile, die beidseitig zum Kopf 18 angeordnet sind. Der Kopf 25 ist so beschaffen, daß er in die rechteckigen Aussparungen 11 und 12 eingesetzt werden kann. Er weist eine mit einem querlaufenden Loch 28 versehene Ver dickung auf und enthält in Längsrichtung einen mittigen Spalt 27.
  • Die Kappe 4 umfaßt einen ersten Teil 29 mit einem U-förmigen Querschnitt, dessen mittiger Bereich das erste Element verdeckt und dessen Seitenflächen 29' und 29" sich beiderseits des ersten Elements 1 erstrecken. Die Kappe 4 reicht außerdem bis zum Kopf 19 des zweiten Elements 2. Sie umfaßt zudem ein angesetztes Teil 30, dessen Abschnitt 30' in Längsrichtung vorsteht. Der obere Teil des Abschnitts 30 ist mit der Unterseite der Kappe 4 verlötet. Der Vorsprung 30' greift unter die Schulter 7' des Körpers 7. Die Seitenflächen 29' und 29" (Fig. 4) enthalten jeweils ein einziges querlaufendes Loch 31. Um die Steifigkeit der Baugruppe, die aus dem ersten Element 1 und der Kappe 4 besteht, zu verbessern, kann zwischen der Schulter T und dem Vorsprung 30' oder der Unterseite des Teils 29 der Kappe ein elastischer Film eingefügt sein. Außerdem können die Kontaktflächen zwischen der Schulter und dem Vorsprung vorteilhaft, leicht schräg sein.
  • Die Stücke 6 und 7 des Armbandes sind aus Kettengliedern 32 gebildet, die in Längsrichtung ausgerichtet sind und deren Enden komplementär geformt und mit querlaufenden Löchern 33 und 34 versehen sind.
  • Die verschiedenen Teile dieses Verschlusses sind durch Stifte oder Schrauben miteinander verbunden. Genauer ist das erste Element 1 mit dem dritten Element 3 mittels einer Schraube 35, die in die Löcher 16 und 28 des ersten Elements 1 und des dritten Elements 3 eingebracht ist, verbunden. In der Anordnung der Fig. 1, 3 und 4 ist das äußerste Kettenglied 32' des Stückes 5 gelenkig mit dem erstem Element 1 mittels eines in die Löcher 15 und 33' des ersten Elements 1 bzw. des Kettengliedes 32' eingebrachten Stiftes 36 verbunden. Dieser Stift durchdringt auch die Löcher 31 der Kappe 4. Vorteilhaft kann der Stift 36 an seinem Ende 36' (Fig. 4) mit einem Gewinde versehen und in ein Innengewinde geschraubt sein, welches die innere Wandung des Loches 33 bildet.
  • Es sei angemerkt, daß die Längen sämtlicher Wandungen der Löcher 15 und 16 des ersten Elements 1 sowie der Löcher 28 und 33 des zweiten Elements 2 bzw. des Kettengliedes 32 größer sind als ihr Durchmesser. Ein derartiger Aufbau gewährleistet eine haltbare und zuverlässige mechanische Verbindung mit dem Verschluß, ohne die Wandungen des Loches 31 in jedem der beiden seitlichen Teile 29' und 29" zu beanspruchen.
  • In der in Fig. 2 dargestellten Anordnung sind sowohl das dritte Element 3 als auch das Kettenglied 32' mechanisch gelenkig mit dem ersten Element durch den Stift 36 verbunden, der in die Löcher 15, 28 und 33' des ersten Elements 1, des dritten Elements 3 bzw. des Kettengliedes 32' eingesetzt ist. In der einen wie in der anderen der erwähnten Anordnungen ist das dritte Element 3 mechanisch gelenkig mit dem zweiten Element 2 mittels eines Stiftes 37 verbunden, der dauerhaft in die Löcher des Kopfes 18 des Elements 2 bzw. des Kopfes 24 des Elements 3 eingesetzt ist. Das zweite Element 2 ist mit dem Außenkettenglied 32" des Stückes 6 durch einen Stift 38 verbunden, der in die Hülse 21 des Elements 2 und in die Löcher 33" der Enden dieses dem Verschluß benachbarten Kettengliedes 32" eingesetzt ist.
  • Schließlich ist anzumerken, daß der Verschluß mittels einer rastenden Verbindung zwischen den Armen 17 und 23 des zweiten Elements 2 und des dritten Elements 3, die in den Fig. 1, 2 und 3 mit 39 bezeichnet schematisch dargestellt ist, geschlossen gehalten wird. Aus Fig. 4 ist ersichtlich, daß das Loch 16 im Finger 18 ein Sackloch ist. Es ist jedoch möglich, in einer Variante vorzusehen, daß dieses Loch durch beide Seiten des Elements 1, in welches ein Stift frei eingesetzt ist, führt. Für die übrigen Stifte werden die üblichen Lösungen zur Befestigung durch Treiben, Verschrauben oder eine Art federnde Anbringung, die dem Fachmann wohlbekannt sind, verwendet.
  • Wie dies weiter oben erläutert worden ist, weist der Verschluß einen Aufbau auf, der ermöglicht, die Länge des Armbandes einzustellen, um es an den Umfang des Armes des Trägers anzupassen. In einem ersten Schritt erfolgt die Längenzurichtung näherungsweise, indem ein oder mehrere Kettenglieder 32 an das eine und/oder das andere der Stücke 5 oder 6 angefügt oder davon entfernt werden. Eine feinere Einstellung wird erreicht, indem das dritte Elements 3 mit dem ersten Element 1 mittels der Schraube 35 oder des Stiftes 36 verbunden wird. Wenn der Abstand zwischen diesem Stift und der Schraube im wesentlichen gleich der Hälfte der Länge eines Kettengliedes ist, ist es somit möglich, eine zweimal genauere Einstellung zu erzielen, als dies allein mit Kettengliedern erfolgen kann.
  • Es ist selbstverständlich möglich, in der Ausführungsform, die in den Fig. 1 bis 4 dargestellt ist, die Länge der Finger 8, 9 und 10 zu vergrößern und mehr querlaufende Löcher anzulegen, die mehr oder weniger nahe beieinander liegen, um die Längeneinstellung des Armbandes weiter zu verfeinern. Es ist außerdem offensichtlich, daß die Anzahl dieser Finger verringert oder im Gegenteil erhöht werden kann, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Darüber hinaus können noch verschiedene Varianten für die Anordnung der Finger des Elements 1 und der entsprechenden Teile des Elements 3 und des Kettengliedes 32' vorgesehen werden, insbesondere kann der Finger 9 weggelassen und der Kopf 25 einteilig sein.
  • Die in den Fig. 5 bis 8 veranschaulichte Ausführungsform enthält wie die mit Bezug auf die Fig. 1 bis 4 beschriebene drei mit 1 bis 3 bezeichnete Elemente. Das erste Element 1 ist mit einem der Stücke 5 eines Armbands verbunden, während das zweite Element 2 mit einem weiteren Stück 6 verbunden ist. Das dritte Element 3 verbindet das erste Element gelenkig mit dem zweiten. Diese Ausführungsform weicht von der vorausgehend beschriebenen dadurch ab, daß der Verschluß eine Symmetrie aufweist.
  • Da der Aufbau des zweiten Elements der gleiche wie derjenige des ersten Elements ist, tragen gleiche Teile gleiche Bezugszeichen, die für die zum zweiten Element 2 gehörenden Teile um den Buchstaben "a" ergänzt worden sind. Der ersten Ausführungsform: gleichende Elemente werden hier nicht erneut beschrieben.
  • Die Kappen 4 und 4a enthalten jeweils einen ersten Teil 29 und 29a mit einem U-förmigen Querschnitt, dessen mittiger Bereich das erste Element 1 bzw. das zweite Element 2 verdeckt und dessen seitliche Teile 29', 19", 29'a und 29"a sich beidseitig des ersten Elements 1 bzw. des zweiten Elements 2 erstrecken (Fig. 8). Die Kappen 4 und 4a umfassen außerdem jeweils ein Teil 30, 30a, das mit einem in Längsrichtung vorspringenden Teil 30', 30a' versehen ist. Die Teile 30 und 30a sind auf die Unterseite der Kappe 4 bzw. 4a gelötet und bilden jeweils eine querliegende Seitenwand dieser beiden Kappen. Die Vorsprünge 30' und 30a' greifen unter die Schulter 7' bzw. 7a' der Körper 7 bzw. 7a. Die seitlichen Teile 29', 29" einerseits sowie 29aº und 29a" andererseits enthalten querlaufende Löcher 31 bzw. 31a (Fig. 8).
  • Der Aufbau des Armbandes ist dem in Fig. 1 bis 4 gezeigten völlig gleich.
  • Diese letzere ist ebenfalls aus Kettengliedern 32 gebildet, die longitudinal ausgerichtet sind und deren Enden komplementär geformt und mit querlaufenden Löchern 33 und 34 versehen sind.
  • Das dritte Element 3, welches das erste Element 1 mit dem zweiten Ele ment 2 verbindet, enthält drei gelenkig angebrachte Teile, die die Bezugszeichen 40, 40a und 41 tragen. Die Teile 40 und 40a sind völlig gleich. Sie umfassen in ihrem mittigen Bereich einen das Bezugszeichen 42 und 42a tragenden Arm sowie auch an jedem Ende des Armes einen Kopf 43 und 44 bzw. 43a und 44a. Die Köpfe 43 und 44, 43a und 44a sind jeweils mit einem Loch versehen, die mit 45, 46, 45a bzw. 46a bezeichnet ist. Das Teil 41 weist einen gleichen Aufbau auf - mit einem Arm 47 und zwei Köpfen 48 und 49, die ebenfalls durchbohrt sind.
  • In einer Art und Weise, die dem Verschluß der ersten Ausführungsform vergleichbar ist, sind die Teile durch Stifte oder Schrauben jeweils gelenkig miteinander verbunden. So sind die Teile 40 und 40a mit den Elementen 1 bzw. 2 durch Schrauben 52 und 52a oder Stifte 36 und 36a verbunden, die in die Löcher 45 und 45a der Teile 40 und 40a sowie in das eine oder das ändere der Löcher 15 und 16 bzw. 15a und 16a der Elemente 1 und 2 eingebracht sind. Die Teile 40 bzw. 40a sind mit dem Teil 41 durch Stifte 53 und 53a verbunden, die in die Löcher 46 und 46a der Teile 40 und 40a sowie in die Löcher in den Köpfen 4ß und 49 des Teils 41 eingebracht sind.
  • Der Verschluß umfaßt außerdem Mittel zur Rastverriegelung, die durch das Ineinandergreifen eines Teils der Arme 42 und 42a in einen Teil des Arms 47 realisiert sind und mit 39 und 39a bezeichnet schematisch dargestellt sind.
  • Wie aus einem Vergleich der Anordnungen der Fig. 5 und 6 ersichtlich ist, grenzen demnach die querlaufenden Seitenflächen der Kappen 4 und 4a zwischen sich eine Raum ab oder nicht, je nachdem, ob das dritte Element in die Stifte 36, 36a oder die Schrauben 52, 52a greift. Es ist möglich, diesen Raum durch Anbringen eines eingesetzten Teils 54 zu füllen, das insbesondere mittels einer Schraube 55 auf einem Teil 41 des dritten Elements 3 abnehmbar befestigt ist.
  • Es ist anzumerken, daß, da die beiden Elemente 1 und 2 hier ein Einstellen der Länge des geschlossenen Armbandes ermöglichen, die Anpassung mit einer Genauigkeit von 1/3 und 2/3 der Länge eines Kettenglieds erfolgen kann. In Fig. 5 ist die Länge im Vergleich zur Anordnung von Fig. 6 um ein Drittel des Kettengliedes größer, während in Fig. 9 diese Verlängerung zwei Dritteln des Kettengliedes entspricht.
  • Die Fig. 9 ist eine Ausführungsvariante, bei der die Kappe 4a ein Visier 56 umfaßt, das sowohl in der einen wie auch in der anderen der Positionen zum Ein stellen wenigstens teilweise die Kappe 4 verdeckt. Diese Lösung ermöglicht, die Verwendung eines eingesetzten Teils zu vermeiden, wobei der Vorteil einer Feineinstellung der Armbandlänge vollständig erhalten bleibt. In einer weiteren, nicht dargestellten Variante könnten entsprechend der Position der Einstellung der Armbandlänge verschiedene Kappen zur Anwendung kommen.
  • Verschlüsse der obenbeschriebenen Art ermöglichen, die Mängel, die Verschlüsse des Standes der Technik aufweisen, beträchtlich zu reduzieren. Genauer ist das in den seitlichen Teilen der Kappe ausgeführte Loch nicht mehr Bestandteil der Kette, die durch den Verschluß, die Armbandstücke und die Uhr gebildet wird. Auf diese Weise wirkt, wenn die Uhr befestigt ist, die Belastung ausschließlich auf die Wandungen von in massiven Teilen ausgeführten Löchern, wodurch der Abrieb beträchtlich geringer ist.
  • Außerdem ist die Kappe starr mit dem Einstellelement verbunden, in Längsrichtung auf der einen Seite dadurch, daß ein Vorsprung unter eine Schulter greift, auf der anderen Seite durch einen Stift und in Querrichtung durch die seitlichen Teile der Kappe. Auf diese Art und Weise kann das Öffnen und Schließen des Verschlusses absolut sicher erfolgen. Es ist anzumerken, daß während dieses Vorganges der Stift, der das erste Element mit der Kappe verbindet, nur geringfügig beansprucht wird.
  • Die seitlichen Teile der Kappe verbessern das Design des Armbandes, indem sie die zusätzlichen Löcher, die dazu bestimmt sind, die Längenregulierung des Armbands sicherzustellen, verdecken.
  • Schließlich ist die Erfindung selbstverständlich nicht auf Gliederarmbänder einschränkt, sondern auch auf andere Armbandtypen und insbesondere auf Armbänder mit Stücken, die wenigstens teilweise aus Leder oder aus geschmeidigen Materialien sind, anwendbar.

Claims (8)

1. Armbandverschluß, umfassend ein erstes und ein zweites Element (1 und 2), vorgesehen, um mit jeweils einem ersten Armbandstück (5) und mit einem zweiten Armbandstück (6) verbundenen zu werden, ein drittes Element (3), das das erste und das zweite Element mechanisch gelenkig verbindet, und Mittel zum Einstellen der Länge des Armbandes, um es an den Arm eines Trägers anzupassen, und das Mittel mindestens einen herausziehbaren Stift oder eine herausziehbare Schraube (35; 52) umfaßt, der oder die in ein querlaufendes Loch (16) einer Mehrzahl zueinander paralleler und in dem ersten Element ausgebildeter querlaufender Löchern (15, 16) eingesetzt ist, wobei der Stift oder die Schraube auch in ein querlaufendes, in dem dritten Element ausgebildetes Loch (28, 45) eingesetzt ist, und die Einstellung der Länge des Armbandes durch eine Änderung der Position dieses dritten Elements relativ zum ersten Element realisiert wird, wenn das erste Stück an einem ersten Ende des ersten Elements befestigt ist, und dieser Verschluß dadurch gekennzeichnet ist, daß dieser ferner eine Kappe (4) umfaßt, die an dem ersten Element abnehmbar befestigt ist und die zwei seitliche, mindestens ein querlaufendes Loch dar Mehrzahl Löcher verdeckende Teile (29', 29") umfaßt.
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Element (1) zwei Stifte oder Schrauben (35, 36; 52) umfaßt, die in zwei der querlaufenden Löcher (15, 16) des ersten Elements eingesetzt sind und von denen einer oder eine das erste Element mit dem ersten Stück (5) des Armbandes verbindet, und daß das dritte Element (3) mit dem ersten Element durch den einen oder den anderen der zwei Stifte oder die eine oder die andere der zwei Schrauben verbunden ist.
3. Verschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (4) ein querlaufendes Loch (31) umfaßt, das mit einem der zwei querlaufenden Löcher ausgerichtet ist, und in das einer der zwei Stifte oder eine der zwei Schrauben (36) eingesetzt ist, die so die Befestigung der Kappe an dem ersten Element (1) sicherstellt.
4. Verschluß nach dem Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das querlaufende Loch (31) der Kappe (4) in den zwei seitlichen Teilen (29', 29") der Kappe ausgebildet ist, diese zwei seitlichen Teile die Gesamtheit der Mehrzahl querlaufender, in dem ersten Element (1) ausgebildeter Löcher mit Ausnahme des querlaufenden, für den Stift (36), der die Befestigung der Kappe am ersten Element sicherstellt, vorgesehenen Loches (15) verdecken, und das letztgenannte querlaufende Loch am ersten Ende des ersten Elements angeordnet ist.
5. Verschluß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Element (1) nahe seinem dem ersten Ende gegenüberliegenden zweiten Ende eine querlaufend ausgerichtete Schulter (7') aufweist, und daß die Kappe ein mit einem Vorsprung (30') versehenes Teil (30) aufweist, das unter der Schulter eingebracht ist, um die starre Verbindung der Kappe mit dem ersten Element gemeinsam mit dem Stift, der die Befestigung der Kappe am ersten Element und mit den seitlichen Teilen der Kappe gewährleistet, sicherzustellen.
6. Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Element (1) massiv aufgebaut ist und mindestens eine Aufnahme oder eine Aussparung (11, 12) zum Einbringen eines Teils (25; 43) des dritten Elements (3) aufweist.
7. Verschluß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge eines jeden in dem ersten Element ausgebildeten Loches mindestens gleich seinem Durchmesser ist.
8. Verschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Element (2) auch Mittel zum Einstellen der Länge des Armbandes umfaßt, die einen herausnehmbaren Stift (52a) aufweisen, der in einem querlaufenden Loch (16a) einer Mehrzahl querlaufender Löcher eingesetzt ist, die in dem zweiten Element und in einem zweiten querlaufenden Loch (45a) des dritten Elements (3) ausgebildet sind, und daß der Verschluß ferner eine zweite Kappe (4a) umfaßt, die an dem zweiten Element abnehmbar befestigt und mit zwei seitlichen Teilen (29a', 29a") versehen ist, von denen das eine mindestens eines der querlaufenden Löcher des zweiten Elements verdeckt.
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