-
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Armbandverschluß. Sie
betrifft insbesondere einen Verschluß des Typs mit einem ersten Element und
einem zweiten Element, die dazu vorgesehen sind, jeweils mit einem ersten und
einem zweiten Stück eines Armbandes verbunden zu werden, und mit einem
dritten Element, welches das erste und das zweite Element mechanisch gelenkig
verbindet, wobei dieser Verschluß Mittel zum Einstellen der Länge des Armbandes
umfaßt, um es an den Arm eines Trägers anzupassen, die einen Stift enthalten,
der in wenigstens ein Loch einer Mehrzahl in dem ersten Element ausgebildeter
querlaufender Löcher eingesetzt ist.
-
Ein Verschluß dieses Typs ist im Dokument DE-U-94 01 541 beschrieben
und gezeigt. Er umfaßt ebenfalls drei Elemente. Das erste Element ist mit einem
der Stücke eines Armbandes verbunden. Das zweite Element ist mechanisch
gelenkig mit dem zweiten Armbandstück verbunden und das dritte Element verbindet
das erste und das zweite Element gelenkig, um das Öffnen und Schließen des
Verschlusses zu ermöglichen.
-
Das erste Element tritt in Form einer Kappe auf, mit einer die übrigen
Elemente des Verschlusses abdeckenden Oberseite und mit zwei seitlichen Teilen,
die sich in Längsrichtung über die Seiten des Verschlusses erstrecken und mit
einer großen Anzahl querlaufender Löcher versehen sind. Diese Kappe ist
eventuell durch Formtreiben eines Bleches nichtrostenden Stahls hergestellt. Das
äußerste Loch ermöglicht, die Kappe mit dem ersten Stück des Armbandes zu
verbinden. Die übrigen querlaufenden Löcher sind dazu vorgesehen, einen
weiteren, ebenfalls in ein querlaufendes, in dem dritten Element ausgebildetes Loch
eingesetzten Stift aufzunehmen, wobei die Wahl des Loches die Länge des
Armbandes bestimmt.
-
Diese Lösung ermöglicht die Verbindung von zwei Armbandstücken sowie
die Anpassung der Länge dieses Armbandes an den Umfang des Armes eines
Trägers. Es ist jedoch festzustellen, daß in einer derartigen Anordnung die in die
querlaufenden Löcher des ersten Elements eingebrachten Stifte auf ihre
Wandungen einen mechanischen Zug ausüben, der Abrieb hervorrufen und zu einer
ova
len Aufweitung dieser Löcher, ja sogar zum Lösen des Stiftes führen kann. Dieser
Makel verringert die Lebensdauer der Verschlüsse dieses Typs beträchtlich. Dies
liegt insbesondere daran, daß erstens die seitlichen Teile des ersten Elements
nicht sehr dick sind, damit sie getrieben werden können und zweitens die
Belastungen, denen ein Armband und insbesondere sein Verschluß ausgesetzt sind,
beträchtlich sind.
-
Um den obenerwähnten Verschluß zu verbessern, wären dickere
Wandungen der seitlichen Teile des ersten Elements notwendig. Daraus würde
folgen, daß entweder die Beschaffenheit des letzten Kettengliedes sehr
verschieden von derjenigen der übrigen wäre, was die Kosten wesentlich erhöhen würde,
oder aber daß die Wandungen der seitlichen Teile der Kappe sich weit über die
Länge der Kettenglieder hinaus erstrecken würden. Im letzeren Fall ist der
Verschluß verbreitert, was unästhetisch ist und das Risiko hängenzubleiben erhöht.
Außerdem kann die Kappe nicht mehr durch Formtreiben hergestellt werden.
-
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die obengenannten Nachteile
des Standes der Technik zu beheben.
-
In der obenbeschriebenen Lösung sind die seitlichen Teile der Kappe
jeweils mit in einer Reihe angeordneten Löchern versehen. Der ästhetische Aspekt
des Verschlusses wird dadurch nachteilig beeinflußt.
-
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die Ästhetik des
Verschlusses zu verbessern:
-
Diese Ziele werden kraft der Merkmale des Anspruchs 1 erreicht.
-
In dieser Anordnung ist die Kappe nicht mehr den Belastungen
unterworfen, denen das Armband ausgesetzt ist. Im Gegensatz dazu wird das erste
Element diesen Belastungen unterworfen. Außerdem kann das erste Element als ein
massiver Aufbau mit Löchern, die ein optimales Einführen des Stiftes
gewährleisten, ausgeführt sein, wobei die Länge dieser Löcher mindestens gleich ihrem
Durchmesser ist.
-
Die Erfindung wird besser verständlich beim Lesen der folgenden
Beschreibung, die als nicht erschöpfendes Beispiel gegeben wird und sich auf die
beigefügte Zeichnung bezieht, worin:
-
- die Fig. 1 und 2 in Schnittansichten eine erste Ausführungsform der
Erfindung in zwei Anordnungen zeigen, die Strukturen aufweisen, die jeweils an
zwei Längen des Armbandes angepaßt sind, wobei der Verschluß geschlossen ist;
-
- Fig. 3 im Schnitt den Verschluß gemäß der Anordnung von Fig. 1 in
der geöffneten Stellung zeigt;
-
- Fig. 4 eine teilweise ausgebrochene Draufsicht des Verschlusses der
in Fig. 1 dargestellten Anordnung ist;
-
- die Fig. 5 und 6 in Schnittansichten eine zweite Ausführungsform
veranschaulichen, worin die beiden Anordnungen jeweils Strukturen aufweisen,
die an zwei Längen des Armbandes angepaßt sind, wobei der Verschluß
geschlossen ist;
-
- Fig. 7 im Schnitt den Verschluß der in Fig. 5 dargestellten Anordnung
in geöffneter Stellung zeigt;
-
- Fig. 8 eine teilweise aufgebrochene Draufsicht des Verschlusses der
in Fig. 5 dargestellten Anordnung ist; und
-
- Fig. 9 eine Variante des Verschlusses der Fig. 5 bis 8 darstellt.
-
Der in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Verschluß stellt eine erste
Ausführungsform der Erfindung dar. Er umfaßt drei mit 1 bis 3 bezeichnete
Elemente, die gelenkig aneinander befestigt sind, eine Kappe 4 sowie zwei
Armbandstücke 5 und 6.
-
Das erste Element umfaßt einen Körper 7 sowie drei longitudinale Finger
8, 9 und 10, die zwischen sich rechteckige Aussparungen 11 und 12 abgrenzen
(Fig. 4). Die Finger 8 und 10 weisen über ihren Außenseiten einen Absatz auf; der
die rechteckigen Aussparungen 13 und 14 abgrenzt. Die Finger 8, 9 und 10 sind
mit zwei zueinander parallelen, querlaufenden Löchern 15 und 16 versehen. Auf
der den Fingern entgegengesetzten Seite hat der Körper 7 eine Schulter 7'.
-
Das zweite Element 2 ist aus einem Arm 17 mit zwei Köpfen 18 und 19,
welche die beiden Enden dieses Armes 17 einnehmen, gebildet. Der Kopf 18
weist eine mit einem querlaufenden Loch versehene Verdickung auf, während der
Kopf 19 eine mit einem querlaufenden Loch 22 versehene angesetzte Hülse 21
trägt.
-
Das dritte Element ist aus einem Arm 23 mit zwei Köpfen 24 und 25,
welche die beiden Enden des Armes 23 einnehmen, gebildet. Der Kopf 24 weist eine
mit einem Loch 26 versehene Verdickung auf. Er umfaßt in bekannter Weise zwei
querlaufende Teile, die beidseitig zum Kopf 18 angeordnet sind. Der Kopf 25 ist so
beschaffen, daß er in die rechteckigen Aussparungen 11 und 12 eingesetzt
werden kann. Er weist eine mit einem querlaufenden Loch 28 versehene
Ver
dickung auf und enthält in Längsrichtung einen mittigen Spalt 27.
-
Die Kappe 4 umfaßt einen ersten Teil 29 mit einem U-förmigen
Querschnitt, dessen mittiger Bereich das erste Element verdeckt und dessen
Seitenflächen 29' und 29" sich beiderseits des ersten Elements 1 erstrecken. Die Kappe 4
reicht außerdem bis zum Kopf 19 des zweiten Elements 2. Sie umfaßt zudem ein
angesetztes Teil 30, dessen Abschnitt 30' in Längsrichtung vorsteht. Der obere
Teil des Abschnitts 30 ist mit der Unterseite der Kappe 4 verlötet. Der Vorsprung
30' greift unter die Schulter 7' des Körpers 7. Die Seitenflächen 29' und 29" (Fig. 4)
enthalten jeweils ein einziges querlaufendes Loch 31. Um die Steifigkeit der
Baugruppe, die aus dem ersten Element 1 und der Kappe 4 besteht, zu verbessern,
kann zwischen der Schulter T und dem Vorsprung 30' oder der Unterseite des
Teils 29 der Kappe ein elastischer Film eingefügt sein. Außerdem können die
Kontaktflächen zwischen der Schulter und dem Vorsprung vorteilhaft, leicht schräg
sein.
-
Die Stücke 6 und 7 des Armbandes sind aus Kettengliedern 32 gebildet,
die in Längsrichtung ausgerichtet sind und deren Enden komplementär geformt
und mit querlaufenden Löchern 33 und 34 versehen sind.
-
Die verschiedenen Teile dieses Verschlusses sind durch Stifte oder
Schrauben miteinander verbunden. Genauer ist das erste Element 1 mit dem
dritten Element 3 mittels einer Schraube 35, die in die Löcher 16 und 28 des ersten
Elements 1 und des dritten Elements 3 eingebracht ist, verbunden. In der
Anordnung der Fig. 1, 3 und 4 ist das äußerste Kettenglied 32' des Stückes 5 gelenkig
mit dem erstem Element 1 mittels eines in die Löcher 15 und 33' des ersten
Elements 1 bzw. des Kettengliedes 32' eingebrachten Stiftes 36 verbunden. Dieser
Stift durchdringt auch die Löcher 31 der Kappe 4. Vorteilhaft kann der Stift 36 an
seinem Ende 36' (Fig. 4) mit einem Gewinde versehen und in ein Innengewinde
geschraubt sein, welches die innere Wandung des Loches 33 bildet.
-
Es sei angemerkt, daß die Längen sämtlicher Wandungen der Löcher 15
und 16 des ersten Elements 1 sowie der Löcher 28 und 33 des zweiten Elements
2 bzw. des Kettengliedes 32 größer sind als ihr Durchmesser. Ein derartiger
Aufbau gewährleistet eine haltbare und zuverlässige mechanische Verbindung mit
dem Verschluß, ohne die Wandungen des Loches 31 in jedem der beiden
seitlichen Teile 29' und 29" zu beanspruchen.
-
In der in Fig. 2 dargestellten Anordnung sind sowohl das dritte Element 3
als auch das Kettenglied 32' mechanisch gelenkig mit dem ersten Element durch
den Stift 36 verbunden, der in die Löcher 15, 28 und 33' des ersten Elements 1,
des dritten Elements 3 bzw. des Kettengliedes 32' eingesetzt ist. In der einen wie
in der anderen der erwähnten Anordnungen ist das dritte Element 3 mechanisch
gelenkig mit dem zweiten Element 2 mittels eines Stiftes 37 verbunden, der
dauerhaft in die Löcher des Kopfes 18 des Elements 2 bzw. des Kopfes 24 des
Elements 3 eingesetzt ist. Das zweite Element 2 ist mit dem Außenkettenglied 32"
des Stückes 6 durch einen Stift 38 verbunden, der in die Hülse 21 des Elements 2
und in die Löcher 33" der Enden dieses dem Verschluß benachbarten
Kettengliedes 32" eingesetzt ist.
-
Schließlich ist anzumerken, daß der Verschluß mittels einer rastenden
Verbindung zwischen den Armen 17 und 23 des zweiten Elements 2 und des
dritten Elements 3, die in den Fig. 1, 2 und 3 mit 39 bezeichnet schematisch
dargestellt ist, geschlossen gehalten wird. Aus Fig. 4 ist ersichtlich, daß das Loch 16 im
Finger 18 ein Sackloch ist. Es ist jedoch möglich, in einer Variante vorzusehen,
daß dieses Loch durch beide Seiten des Elements 1, in welches ein Stift frei
eingesetzt ist, führt. Für die übrigen Stifte werden die üblichen Lösungen zur
Befestigung durch Treiben, Verschrauben oder eine Art federnde Anbringung, die dem
Fachmann wohlbekannt sind, verwendet.
-
Wie dies weiter oben erläutert worden ist, weist der Verschluß einen
Aufbau auf, der ermöglicht, die Länge des Armbandes einzustellen, um es an den
Umfang des Armes des Trägers anzupassen. In einem ersten Schritt erfolgt die
Längenzurichtung näherungsweise, indem ein oder mehrere Kettenglieder 32 an
das eine und/oder das andere der Stücke 5 oder 6 angefügt oder davon entfernt
werden. Eine feinere Einstellung wird erreicht, indem das dritte Elements 3 mit
dem ersten Element 1 mittels der Schraube 35 oder des Stiftes 36 verbunden
wird. Wenn der Abstand zwischen diesem Stift und der Schraube im wesentlichen
gleich der Hälfte der Länge eines Kettengliedes ist, ist es somit möglich, eine
zweimal genauere Einstellung zu erzielen, als dies allein mit Kettengliedern
erfolgen kann.
-
Es ist selbstverständlich möglich, in der Ausführungsform, die in den Fig. 1
bis 4 dargestellt ist, die Länge der Finger 8, 9 und 10 zu vergrößern und mehr
querlaufende Löcher anzulegen, die mehr oder weniger nahe beieinander liegen,
um die Längeneinstellung des Armbandes weiter zu verfeinern. Es ist außerdem
offensichtlich, daß die Anzahl dieser Finger verringert oder im Gegenteil erhöht
werden kann, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Darüber hinaus
können noch verschiedene Varianten für die Anordnung der Finger des Elements 1
und der entsprechenden Teile des Elements 3 und des Kettengliedes 32'
vorgesehen werden, insbesondere kann der Finger 9 weggelassen und der Kopf 25
einteilig sein.
-
Die in den Fig. 5 bis 8 veranschaulichte Ausführungsform enthält wie die
mit Bezug auf die Fig. 1 bis 4 beschriebene drei mit 1 bis 3 bezeichnete Elemente.
Das erste Element 1 ist mit einem der Stücke 5 eines Armbands verbunden,
während das zweite Element 2 mit einem weiteren Stück 6 verbunden ist. Das dritte
Element 3 verbindet das erste Element gelenkig mit dem zweiten. Diese
Ausführungsform weicht von der vorausgehend beschriebenen dadurch ab, daß der
Verschluß eine Symmetrie aufweist.
-
Da der Aufbau des zweiten Elements der gleiche wie derjenige des ersten
Elements ist, tragen gleiche Teile gleiche Bezugszeichen, die für die zum zweiten
Element 2 gehörenden Teile um den Buchstaben "a" ergänzt worden sind. Der
ersten Ausführungsform: gleichende Elemente werden hier nicht erneut
beschrieben.
-
Die Kappen 4 und 4a enthalten jeweils einen ersten Teil 29 und 29a mit
einem U-förmigen Querschnitt, dessen mittiger Bereich das erste Element 1 bzw.
das zweite Element 2 verdeckt und dessen seitliche Teile 29', 19", 29'a und 29"a
sich beidseitig des ersten Elements 1 bzw. des zweiten Elements 2 erstrecken
(Fig. 8). Die Kappen 4 und 4a umfassen außerdem jeweils ein Teil 30, 30a, das
mit einem in Längsrichtung vorspringenden Teil 30', 30a' versehen ist. Die Teile 30
und 30a sind auf die Unterseite der Kappe 4 bzw. 4a gelötet und bilden jeweils
eine querliegende Seitenwand dieser beiden Kappen. Die Vorsprünge 30' und
30a' greifen unter die Schulter 7' bzw. 7a' der Körper 7 bzw. 7a. Die seitlichen
Teile 29', 29" einerseits sowie 29aº und 29a" andererseits enthalten querlaufende
Löcher 31 bzw. 31a (Fig. 8).
-
Der Aufbau des Armbandes ist dem in Fig. 1 bis 4 gezeigten völlig gleich.
-
Diese letzere ist ebenfalls aus Kettengliedern 32 gebildet, die longitudinal
ausgerichtet sind und deren Enden komplementär geformt und mit querlaufenden
Löchern 33 und 34 versehen sind.
-
Das dritte Element 3, welches das erste Element 1 mit dem zweiten
Ele
ment 2 verbindet, enthält drei gelenkig angebrachte Teile, die die Bezugszeichen
40, 40a und 41 tragen. Die Teile 40 und 40a sind völlig gleich. Sie umfassen in
ihrem mittigen Bereich einen das Bezugszeichen 42 und 42a tragenden Arm
sowie auch an jedem Ende des Armes einen Kopf 43 und 44 bzw. 43a und 44a. Die
Köpfe 43 und 44, 43a und 44a sind jeweils mit einem Loch versehen, die mit 45,
46, 45a bzw. 46a bezeichnet ist. Das Teil 41 weist einen gleichen Aufbau auf - mit
einem Arm 47 und zwei Köpfen 48 und 49, die ebenfalls durchbohrt sind.
-
In einer Art und Weise, die dem Verschluß der ersten Ausführungsform
vergleichbar ist, sind die Teile durch Stifte oder Schrauben jeweils gelenkig
miteinander verbunden. So sind die Teile 40 und 40a mit den Elementen 1 bzw. 2
durch Schrauben 52 und 52a oder Stifte 36 und 36a verbunden, die in die Löcher
45 und 45a der Teile 40 und 40a sowie in das eine oder das ändere der Löcher 15
und 16 bzw. 15a und 16a der Elemente 1 und 2 eingebracht sind. Die Teile 40
bzw. 40a sind mit dem Teil 41 durch Stifte 53 und 53a verbunden, die in die
Löcher 46 und 46a der Teile 40 und 40a sowie in die Löcher in den Köpfen 4ß und
49 des Teils 41 eingebracht sind.
-
Der Verschluß umfaßt außerdem Mittel zur Rastverriegelung, die durch
das Ineinandergreifen eines Teils der Arme 42 und 42a in einen Teil des Arms 47
realisiert sind und mit 39 und 39a bezeichnet schematisch dargestellt sind.
-
Wie aus einem Vergleich der Anordnungen der Fig. 5 und 6 ersichtlich ist,
grenzen demnach die querlaufenden Seitenflächen der Kappen 4 und 4a
zwischen sich eine Raum ab oder nicht, je nachdem, ob das dritte Element in die
Stifte 36, 36a oder die Schrauben 52, 52a greift. Es ist möglich, diesen Raum
durch Anbringen eines eingesetzten Teils 54 zu füllen, das insbesondere mittels
einer Schraube 55 auf einem Teil 41 des dritten Elements 3 abnehmbar befestigt
ist.
-
Es ist anzumerken, daß, da die beiden Elemente 1 und 2 hier ein
Einstellen der Länge des geschlossenen Armbandes ermöglichen, die Anpassung mit
einer Genauigkeit von 1/3 und 2/3 der Länge eines Kettenglieds erfolgen kann. In
Fig. 5 ist die Länge im Vergleich zur Anordnung von Fig. 6 um ein Drittel des
Kettengliedes größer, während in Fig. 9 diese Verlängerung zwei Dritteln des
Kettengliedes entspricht.
-
Die Fig. 9 ist eine Ausführungsvariante, bei der die Kappe 4a ein Visier 56
umfaßt, das sowohl in der einen wie auch in der anderen der Positionen zum
Ein
stellen wenigstens teilweise die Kappe 4 verdeckt. Diese Lösung ermöglicht, die
Verwendung eines eingesetzten Teils zu vermeiden, wobei der Vorteil einer
Feineinstellung der Armbandlänge vollständig erhalten bleibt. In einer weiteren, nicht
dargestellten Variante könnten entsprechend der Position der Einstellung der
Armbandlänge verschiedene Kappen zur Anwendung kommen.
-
Verschlüsse der obenbeschriebenen Art ermöglichen, die Mängel, die
Verschlüsse des Standes der Technik aufweisen, beträchtlich zu reduzieren. Genauer
ist das in den seitlichen Teilen der Kappe ausgeführte Loch nicht mehr Bestandteil
der Kette, die durch den Verschluß, die Armbandstücke und die Uhr gebildet wird.
Auf diese Weise wirkt, wenn die Uhr befestigt ist, die Belastung ausschließlich auf
die Wandungen von in massiven Teilen ausgeführten Löchern, wodurch der
Abrieb beträchtlich geringer ist.
-
Außerdem ist die Kappe starr mit dem Einstellelement verbunden, in
Längsrichtung auf der einen Seite dadurch, daß ein Vorsprung unter eine Schulter
greift, auf der anderen Seite durch einen Stift und in Querrichtung durch die
seitlichen Teile der Kappe. Auf diese Art und Weise kann das Öffnen und Schließen
des Verschlusses absolut sicher erfolgen. Es ist anzumerken, daß während dieses
Vorganges der Stift, der das erste Element mit der Kappe verbindet, nur
geringfügig beansprucht wird.
-
Die seitlichen Teile der Kappe verbessern das Design des Armbandes,
indem sie die zusätzlichen Löcher, die dazu bestimmt sind, die Längenregulierung
des Armbands sicherzustellen, verdecken.
-
Schließlich ist die Erfindung selbstverständlich nicht auf Gliederarmbänder
einschränkt, sondern auch auf andere Armbandtypen und insbesondere auf
Armbänder mit Stücken, die wenigstens teilweise aus Leder oder aus geschmeidigen
Materialien sind, anwendbar.