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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum
Schreiben auf ein optisches Aufzeichnungsmedium und zum
Lesen von diesem.
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Es werden seit einiger Zeit optische Platten, Karten und
Bänder entwickelt und zum optischen Aufzeichnen von
Informationen verwendet. Insbesondere werden optische
Platten als ein Medium mit großer Kapazität und hoher
Dichte in Betracht gezogen.
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Ein herkömmliches Verfahren zum Schreiben auf eine optische
Platte wird weiter unten mit Bezug auf die Figuren erklärt.
Fig. 27 zeigt ein Beispiel einer optischen Platte, bei der
ein Phasenänderungs-Aufzeichnungsfilm verwendet wird. Ein
Substrat 2301, das aus einem Glas- oder Kunststoffmaterial
in der Art von PMMA oder Polycarbonat besteht, wird mit
Führungsrillen 2302 und Grübchen versehen, die eine Adresse
oder andere Informationen angeben. Dieser die Grübchenkette
aufweisende Bereich wird als der Kennungsbereich
bezeichnet. Die Führungsrillen werden in konzentrischen Kreisen
oder einer Spule von den Innen- zu den Außenabschnitten des
Substrats gebildet. Bereiche 2307 zwischen den Rillen
werden als Stege bezeichnet. Die Kennungsbereiche befinden
sich in einem vorgegebenen Abstand entlang den
Führungsrillen. Die Bereiche zwischen den Kennungsbereichen werden
als Sektoren bezeichnet. Eine Fläche des Substrats 2301
wird mit Schichten aus einem Schutzfilm 2303, einem
Aufzeichnungsfilm 2304 und einem Reflexionsfilm 2305
versehen, die durch Sputtern oder andere Verfahren gebildet
werden. Weiterhin wird eine Schutzbeschichtung auf die
Schichten geklebt.
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Ein Verfahren zum Schreiben auf das oben erwähnte optische
Aufzeichnungsmedium und zum Lesen von diesem wird weiter
unten mit Bezug auf die Figuren erklärt. Fig. 28 zeigt ein
Blockdiagramm einer herkömmlichen Schreib- und
Lesevorrichtung, Fig. 29 zeigt den Schreib- und Lesevorgang für
eine optische Platte. In Fig. 29 gibt (a) ein
Schreibdatensignal an, gibt (b) ein (einer Laserleistung
entsprechendes) Lasertreibersignal an, gibt (c) einen aufgezeichneten
Zustand der optischen Platte an und gibt (d) ein
Aufzeichnungsformat an.
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Der Leseprozeß für die optische Platte wird folgendermaßen
ausgeführt. Eine Systemsteuerschaltung 101 steuert einen
Spindelmotor 114 an, der die optische Platte 113 dreht. Ein
optischer Kopf 112 fokussiert einen eine geringe Leistung
(Pr in Fig. 29) aufweisenden Laserstrahl, um die optische
Platte 113 zu bestrahlen, wobei die Führungsrille 2302 und
die Grübchenkette 2502, die bei (c) in Fig. 29 dargestellt
sind, verfolgt werden. Die Intensität des von der optischen
Platte 113 reflektierten Strahls variiert abhängig vom
Vorhandensein der Grübchenkette 2502 und der
Aufzeichnungsmarkierungen 2501. Beim Erfassen der Intensität des
reflektierten Strahls wird ein Lesesignal 122 erzeugt, das
durch eine Lesesignal-Verarbeitungsschaltung 115 zu binären
Daten verarbeitet wird und durch eine Demodulatorschaltung
116 demoduliert wird. Dann wird das Signal in einer
Fehlerkorrektur- und Verschachtelungsauflöseschaltung 117
verarbeitet, um Lesedaten zu erhalten. Beim
Verschachtelungsauflöseprozeß werden die ursprünglichen Daten aus den
verschachtelten Daten wiederhergestellt, die in der
Reihenfolge geändert werden.
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Der Schreibprozeß für die optische Platte wird
folgendermaßen ausgeführt. Eine mit einem Zentralcomputer verbundene
Systemsteuerschaltung 101 führt Schreibdaten 102 einer
Fehlerkorrektur- und Verschachtelungsschaltung 103 zu, die
den Schreibdaten Fehlerkorrekturdaten, also Paritätsbits,
hinzufügt und einen Verschachtelungsprozeß ausführt. Der
Verschachtelungsprozeß vereinfacht die Fehlerkorrektur,
indem ein Fehlerbündel (langer kontinuierlicher Fehler)
wegen einer Beschädigung der optischen Platte in einen
Zufallsfehler (kurzen Fehler) umgewandelt wird. Die
Schreibdaten werden in Blöcke eingeteilt, und die
Reihenfolge der Blöcke wird beim Verschachtelungsprozeß nach
einer vorgegebenen Regel geändert. Danach moduliert eine
Modulatorschaltung 104 die Daten beispielsweise gemäß dem
(1, 7)-RLL-Modulationsverfahren. Dadurch wird ein
moduliertes Datensignal 105 zum Schreiben in den bei (d) in Fig. 29
dargestellten Datenbereich 604 erhalten.
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In der Synthesizerschaltung 109 werden jedem in jeden
Sektor zu schreibenden Datenblock ein VFO- und ein RESYNC-
Signal von einer Synchronisiersignal-Erzeugungsschaltung
108 sowie bei Bedarf Leerdaten von einer Leerdaten-
Erzeugungsschaltung 107 zugeführt, um das
Schreibdatensignal 118 zu erzeugen. Das VFO und das RESYNC sind
Synchronisiersignale zum Erzeugen eines Taktsignals, das
mit dem Lesesignal in einer PLL-Schaltung (einem
Synchronisiersignalgenerator) in der
Lesesignal-Verarbeitungsschaltung 115 synchronisiert ist. Das VFO-Signal wird
dem Kopf der modulierten Daten hinzugefügt, und das RESYNC-
Signal wird dem modulierten Datensignal bei einem
vorgegebenen Intervall hinzugefügt. Die Leerdaten werden
zum Reduzieren einer Verschlechterung des
Aufzeichnungsfilms hinzugefügt, die am Ende des Schreibens auftritt,
wenn wiederholt in denselben Sektar geschrieben wird. Die
Leerdaten brauchen keine Informationen zu enthalten. Das
Beispiel des Schreibdatensignals 118 ist bei (a) in Fig. 29
dargestellt.
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Entsprechend dem Schreibdatensignal 118 erzeugt die
Lasertreiberschaltung 110 ein Lasertreibersignal 111, um
einen Laser im optischen Kopf 112 anzusteuern, wobei die
Intensität des Laserstrahls moduliert wird. Ein Beispiel
des Lasertreibersignals 111 ist bei (b) in Fig. 29
dargestellt.
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Wenn der optische Kopf 112 den Aufzeichnungsfilm der
optischen Platte 113 mit dem fokussierten Laserstrahl einer
hohen Intensität (als Pp bei (b) in Fig. 29 dargestellt)
für einen vorbestimmten Zeitraum bestrahlt, steigt die
Temperatur des Aufzeichnungsfilms bis über den Schmelzpunkt
an und fällt schnell ab. Dadurch wird der Schmelzfleck zu
einer Aufzeichnungsmarkierung 2501 (bei (c) in Fig. 29
dargestellt), die infolge der schnellen Abkühlung einen
amorphen Zustand aufweist. Wenn der Aufzeichnungsfilm
dagegen mit dem fokussierten Laserstrahl einer mittleren
Intensität (als Pb bei (b) in Fig. 29 dargestellt) für
einen vorbestimmten Zeitraum bestrahlt wird, steigt die
Temperatur des Aufzeichnungsfilms auf den Wert unterhalb
des Schmelzpunkts, jedoch oberhalb des
Kristallisationspunkts an. Danach wird der bestrahlte Fleck allmählich
abgekühlt und nimmt einen kristallinen Zustand an.
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Ein aufgezeichnetes Muster mit den oben erwähnten
kristallinen und amorphen Flecken, das dem moduliertes
Datensignal 105 entspricht, wird im Datenbereich 604 an der
Führungsrille 2302 erzeugt. Demgemäß werden das Schreiben
und Lesen von Informationen unter Verwendung einer
Differenz des Reflexionsvermögens zwischen dem kristallinen
und dem amorphen Zustand ausgeführt.
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Wie bei (d) in Fig. 29 dargestellt ist, gibt es einen
Zwischenraumbereich 602 zwischen dem Kennungsbereich 601
und dem VFO-Bereich 603 sowie einen Pufferbereich 606
zwischen dem Leerdatenbereich 605 und dem nächsten
Kennungsbereich 601. Der Zwischenraumbereich 602 erzeugt
eine Zeit zum Steuern der Laserleistung, und der
Pufferbereich 606 gleicht eine Differenz der
Aufzeichnungsposition infolge einer Drehungsveränderlichkeit des
Spindelmotors aus.
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Beim Abtasten des Kennungsbereichs 601 zwischen Sektoren
607 der optischen Platte werden Adreßdaten gelesen, indem
die optische Platte mit einem Laser bestrahlt wird, dessen
geringe Leistung der Leseleistung gleicht.
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Die Systemsteuerschaltung weist eine in Fig. 30
dargestellte Konfiguration auf. Das Übertragen von Schreib- und
Lesedaten zwischen einem Zentralcomputer und der Schreib-
/Lesevorrichtung wird unter Verwendung eines
Schreibdatenpuffers 2601 bzw. eines Lesedatenpuffers 2602 ausgeführt.
Die Lesedaten werden dem Lesedatenpuffer 2602 sowie einer
Adreßdaten-Erfassungsschaltung 2603 zugeführt. Ein
Adreßdaten-Erfassungssignal wird zum Schreibdatenpuffer 2601 und
zum Lesedatenpuffer 2602 übertragen. Eine
Motortreiberschaltung 2604 steuert den Spindelmotor an.
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Wenn wie oben erwähnt wiederholt auf die optische Platte
geschrieben wird, kann die Qualität des Lesesignals der in
einen Sektor geschriebenen Daten an einem bestimmten Teil
verschlechtert werden. Insbesondere macht das wiederholte
Schreiben ähnlicher Daten in denselben Sektor die
Verschlechterung schwerwiegend, weil dieser Teil des
Sektors einem wiederholten Schmelzen und Härten unterliegt,
während ein anderer Teil niemals schmilzt. Daher ändert
sich die Dicke des Aufzeichnungsfilms an der Grenze der
zwei Teile, so daß die thermischen und optischen
Eigenschaften an der Grenze verschlechtert werden. In diesem
Fall ist es schwierig, Daten richtig aufzuzeichnen (zu
schreiben) und wiederzugeben (zu lesen).
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Es gibt ein Schreibverfahren zum Lösen des oben erwähnten
Problems, das in der japanischen offengelegten
Patentanmeldung (Tokukaihei) 2-94113 vorgeschlagen wurde. Bei
diesem Verfahren werden Daten geschrieben, während der
Anfangspunkt zum Schreiben eines Sektors innerhalb eines
vorgegebenen Bereichs wahllos geändert wird. Dieser Bereich
wird in dieser Beschreibung als der Abweichungsbereich
bezeichnet.
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Bei diesem Schreibverfahren war der Abweichungsbereich des
Anfangspunkts zum Schreiben jedoch für verschiedene
Aufzeichnungsmedien oder -bedingungen konstant.
Andererseits hängt die Verschlechterungsrate des
Aufzeichnungsfilms nicht nur von der Anzahl der Schreibwiederholungen
sondern auch vom Aufzeichnungsmedium oder der
Aufzeichnungsbedingung ab.
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Daher reicht das oben erwähnte Schreibverfahren aus dem
Stand der Technik nicht aus, um die Verschlechterung des
Aufzeichnungsfilms in jedem Fall zu verbessern. Wenn die
optische Platte beispielsweise überschrieben wird, wird der
gesamte Sektor überschrieben. Daher wird der gesamte Sektor
tatsächlich selbst dann überschrieben, wenn die zu
schreibenden Daten nur ein kleiner Teil des Sektors sind.
Ein Verzeichnisbereich der Platte wird wiederholt mit
ähnlichen Daten überschrieben. Daher wird der
Aufzeichnungsfilm im Verzeichnisbereich gewöhnlich früher
verschlechtert als im anderen Bereich (in dieser
Beschreibung als der allgemeine Bereich bezeichnet).
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Durch Vergrößern des Abweichungsbereichs des Anfangspunkts
zum Schreiben kann die Verschlechterung des
Aufzeichnungsfilms reduziert werden. Ein Bereich zum Schreiben eines VFO
oder von Leerdaten wird jedoch in einem Sektor verringert,
weil der Datenbereich im Sektor untergebracht werden
sollte. Mit anderen Worten muß die Länge des VFO-Bereichs
oder des Leerdatenbereichs entsprechend dem vergrößerten
Abweichungsbereich des Anfangspunkts zum Schreiben
verringert werden, wenn dem Kopf des Datenbereichs der VFO-
Bereich zum Erzeugen von Synchronisierdaten hinzugefügt
wird und dem Schwanz des Datenbereichs der Leerdatenbereich
hinzugefügt wird. Daher kann die Verschlechterung des
Aufzeichnungsfilms am Anfangspunkt und an den Endpunkten
des Sektors kritisch werden, wenn wiederholt überschrieben
wird, so daß das Lesen der geschriebenen Daten bei einem
bestimmten Verschlechterungsniveau des Aufzeichnungsfilms
schwierig wird. Dadurch kann die Anzahl der
Überschreibungen der optischen Platte verringert werden.
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Die vorliegende Erfindung stellt eine Vorrichtung zum
Schreiben auf ein optisches Aufzeichnungsmedium und zum
Lesen von diesem bereit, das eine Verschlechterung des
Aufzeichnungsfilms in angemessener Weise vermindern und die
Anzahl der Überschreibungen erhöhen kann, indem der
Abweichungsbereich des Anfangspunkts zum Schreiben
entsprechend der Schreibbedingung geändert wird.
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Eine Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist im
anliegenden Anspruch definiert.
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In der beigefügten Zeichnung zeigt:
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Fig. 1 ein Blockdiagramm einer Schreib- und Lesevorrichtung
gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung,
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Fig. 2 ein Flußdiagramm zur Darstellung eines Prozesses zum
Überschreiben eines Sektors der optischen Platte in der in
Fig. 1 dargestellten Vorrichtung,
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Fig. 3 ein Blockdiagramm einer Systemsteuerschaltung der in
Fig. 1 dargestellten Vorrichtung,
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Fig. 4 ein Beispiel einer Verzögerungszeit-Steuerschaltung
der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung,
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Fig. 5 ein weiteres Beispiel einer
Verzögerungszeit-Steuerschaltung der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung,
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Fig. 6A eine graphische Darstellung der Beziehung zwischen
einem Abweichungsbereich des Anfangspunkts zum Schreiben in
einem allgemeinen Bereich und einer Fehlerrate,
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Fig. 6B eine graphische Darstellung der Beziehung zwischen
einem Abweichungsbereich des Anfangspunkts zum Schreiben in
einem Verzeichnisbereich und einer Fehlerrate,
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Fig. 7 ein Aufzeichnungsformat, wenn der Abweichungsbereich
des Anfangspunkts zum Schreiben in der in Fig. 1
dargestellten Vorrichtung auf 16T gelegt ist,
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Fig. 8 ein Aufzeichnungsformat, wenn der Abweichungsbereich
des Anfangspunkts zum Schreiben in der in Fig. 1
dargestellten Vorrichtung auf 160T gelegt ist,
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Fig. 9 ein Blockdiagramm einer Abweichung der in Fig. 1
dargestellten Schreib- und Lesevorrichtung,
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Fig. 10 ein Flußdiagramm zur Darstellung eines Prozesses
zum Überschreiben eines Sektors der optischen Platte in der
in Fig. 9 dargestellten Vorrichtung,
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Fig. 11 ein Aufzeichnungsformat, wenn der
Abweichungsbereich des Anfangspunkts zum Schreiben in der in Fig. 9
dargestellten Vorrichtung auf 16T gelegt ist,
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Fig. 12 ein Aufzeichnungsformat, wenn der
Abweichungsbereich des Anfangspunkts zum Schreiben in der in Fig. 9
dargestellten Vorrichtung auf 160T gelegt ist,
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Fig. 13 ein Blockdiagramm einer anderen Abweichung der in
Fig. 1 dargestellten Schreib- und Lesevorrichtung,
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Fig. 14 ein Blockdiagramm einer anderen Abweichung der in
Fig. 1 dargestellten Schreib- und Lesevorrichtung,
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Fig. 15 ein Blockdiagramm einer Schreib- und
Lesevorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung,
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Fig. 16 ein Flußdiagramm zur Darstellung eines Prozesses
zum Überschreiben eines Sektors der optischen Platte in der
in Fig. 15 dargestellten Vorrichtung,
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Fig. 17 ein Flußdiagramm zur Darstellung eines Prozesses
zur Wiedergabe in einen Sektor geschriebener Daten in der
in Fig. 15 dargestellten Vorrichtung,
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Fig. 18 Schreibdaten vor der Permutation und die Daten nach
der Permutation in der in Fig. 15 dargestellten
Vorrichtung,
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Fig. 19 Lesedaten vor der Wiederherstellung und die Daten
nach der Wiederherstellung in der in Fig. 15 dargestellten
Vorrichtung,
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Fig. 20 ein Blockdiagramm einer Permutationsverfahren-
Entscheidungsschaltung und einer Permutationsschaltung der
in Fig. 15 dargestellten Vorrichtung,
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Fig. 21 ein Blockdiagramm einer Permutationsdaten-
Erfassungsschaltung und einer Wiederherstellungsschaltung
der in Fig. 15 dargestellten Vorrichtung,
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Fig. 22 ein Blockdiagramm einer Systemsteuerschaltung der
in Fig. 15 dargestellten Vorrichtung,
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Fig. 23 ein Blockdiagramm einer Abweichung der in Fig. 15
dargestellten Schreib- und Lesevorrichtung,
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Fig. 24 ein Beispiel von Verschachtelungs- und
Verschachtelungsauflöseoperationen in der in Fig. 23 dargestellten
Vorrichtung,
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Fig. 25 ein Blockdiagramm einer anderen Abweichung der in
Fig. 15 dargestellten Schreib- und Lesevorrichtung,
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Fig. 26 ein Beispiel von Bitverschiebungs- und Umkehr-
Bitverschiebungsoperationen in der in Fig. 25 dargestellten
Vorrichtung,
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Fig. 27 einen Querschnitt einer optischen Platte, bei der
ein Phasenänderungs-Aufzeichnungsfilm aus dem Stand der
Technik verwendet wird,
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Fig. 28 ein Blockdiagramm einer Schreib- und
Lesevorrichtung aus dem Stand der Technik,
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Fig. 29 Schreibdaten, eine modulierte Laserleistung, eine
Aufzeichnungsmarkierung und ein Aufzeichnungsformat aus dem
Stand der Technik,
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Fig. 30 ein Blockdiagramm einer Systemsteuerschaltung der
in Fig. 28 dargestellten Vorrichtung,
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Fig. 31 ein Blockdiagramm einer Abweichung der in Fig. 1
dargestellten Vorrichtung,
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Fig. 32 ein Flußdiagramm zur Darstellung eines Prozesses
zum Überschreiben eines Sektors der optischen Platte in der
in Fig. 31 dargestellten Vorrichtung,
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Fig. 33 ein Aufzeichnungsformat, wenn der
Abweichungsbereich des Anfangspunkts zum Schreiben in der in Fig. 31
dargestellten Vorrichtung auf 160T gelegt ist,
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Fig. 34 ein Beispiel einer ersten
Verzögerungszeit-Steuerschaltung der in Fig. 31 dargestellten Vorrichtung und
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Fig. 35 ein Beispiel einer zweiten
Verzögerungszeit-Steuerschaltung der in Fig. 31 dargestellten Vorrichtung.
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Das Schreib- und Leseverfahren und die Schreib- und
Lesevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung werden
weiter anhand der Figuren und der bevorzugten
Ausführungsformen in Einzelheiten beschrieben.
(Erste Ausführungsform)
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Fig. 1 zeigt ein Blockdiagramm einer Vorrichtung zum
Schreiben auf eine optische Aufzeichnungsplatte gemäß einer
ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung und zum
Lesen von dieser. Fig. 2 zeigt ein Flußdiagramm zum
Überschreiben eines Sektors der optischen Platte in der in
Fig. 1 dargestellten Vorrichtung. Eine mit einem
Zentralcomputer verbundene Systemsteuerschaltung 101 erfaßt
Adreßdaten eines zu überschreibenden Sektors auf der optischen
Platte 113 (Schritt 201 in Fig. 2). Danach gibt die
Systemsteuerschaltung 101 Schreibdaten 102 aus (Schritt 202).
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Eine Fehlerkorrektur- und Verschachtelungsschaltung 103
fügt den Schreibdaten Fehlerkorrekturdaten hinzu und führt
einen Verschachtelungsprozeß aus (Schritt 203). Die
verschachtelten Daten werden dann durch eine
Modulatorschaltung 104 moduliert (Schritt 204). Diese Operationen
gleichen denjenigen aus dem Stand der Technik, die in Fig.
28 dargestellt sind.
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Die Modulatorschaltung 104 gibt das modulierte Signal 105
aus, das einer Verzögerungszeit-Steuerschaltung 106
zugeführt wird. Die Verzögerungszeit-Steuerschaltung 106
beurteilt, ob der zu überschreibende Bereich, wie der
Verzeichnisbereich, eine hohe Überschreibungsfrequenz
aufweist oder nicht (Schritt 205) und legt den
Abweichungsbereich des Anfangspunkts zum Schreiben derart fest, daß er
in einem Bereich in der Art des Verzeichnisbereichs groß
ist (Schritt 206) oder in einem allgemeinen Bereich klein
ist (Schritt 207). Die oben erwähnte Beurteilung wird
entsprechend der durch eine Kennungserfassungsschaltung 119
erfaßten Kennung ausgeführt. Diese Kennung wird vorab in
den Kennungsbereich 601 (Fig. 29) oder einen anderen
Bereich jedes Sektors geschrieben. Die
Kennungserfassungsschaltung 119 erfaßt die Kennung entsprechend einem durch
die Systemsteuerschaltung 101 erzeugten vorgegebenen
Zeitpunkt. Der Zeitpunkt entspricht der Position der in der
optischen Platte 118 geschriebenen Kennung und gibt das
erfaßte Ergebnissignal aus.
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Die Verzögerungszeit-Steuerschaltung 106 verzögert die
modulierten Daten 105 wahllos innerhalb einer vorgegebenen
Verzögerungszeit, die dem für die modulierten Daten 105
festgelegten Abweichungsbereich entspricht (Schritt 208).
Die Verzögerungszeit-Steuerschaltung wird später in
Einzelheiten beschrieben.
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Eine Synthesizerschaltung 109 fügt jedem in einen Sektor zu
schreibenden Datenblock ein durch eine Synchronisiersignal-
Erzeugungsschaltung 107 erzeugtes Synchronisiersignal (VFO)
und durch eine Leerdaten-Erzeugungsschaltung 108 erzeugte
Leerdaten hinzu, um ein Schreibdatensignal 118 zu erzeugen
(Schritt 209). Das Schreibdatensignal 118 wird einer
Lasertreiberschaltung 110 zugeführt, die ein
Lasertreibersignal 111 zum Treiben eines in einem optischen Kopf 112
befindlichen Lasers erzeugt. Nachdem die Intensität des
Laserstrahls moduliert wurde (Schritt 210), bestrahlt der
Laserstrahl die optische Platte 133, um Daten in den Sektor
zu schreiben.
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Die Systemsteuerschaltung weist eine in Fig. 3 dargestellte
Konfiguration auf. Diese Konfiguration unterscheidet sich
von der in Fig. 30 dargestellten Konfiguration aus dem
Stand der Technik dadurch, daß eine
Identifikationszeitpunkt-Erzeugungsschaltung 2701 der
Kennungserfassungsschaltung 119 ein Identifikationszeitpunktsignal
entsprechend Adreßdaten und einem Adreßerfassungssignal von einer
Adreßdaten-Erfassungsschaltung 2603 zuführt. Das
Adreßdaten-Erfassungssignal
wird auch der Verzögerungszeit-
Steuerschaltung 106 zugeführt.
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Fig. 4 zeigt ein Beispiel der
Verzögerungszeit-Steuerschaltung 106. Im allgemeinen weist eine Verzögerungszeit-
Steuerschaltung einen Schreibsteuerabschnitt mit zwei
verschiedenen Schreibzeitpunkten und einen Auswahlabschnitt
zum Auswählen von einem der zwei Schreibzeitpunkte
entsprechend der Kennung auf. In Fig. 4 ist der
Auswahlabschnitt ein Schaltkreis 305. Der Schreibsteuerabschnitt
umfaßt mehrere Verzögerungsschaltungen 301, zwei Taktgeber
302, 303, die Taktsignale für die Verzögerungsschaltungen
301 erzeugen, und einen Wähler 304, der eine der
Verzögerungsschaltungen 301 zur Eingabe des modulierten
Datensignals 105 wählt. Jede Verzögerungsschaltung 301
weist Verschieberegister, Verzögerungsleitungen oder Zähler
auf.
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Die in Fig. 4 dargestellte Verzögerungszeit-Steuerschaltung
weist zwei Taktgeberschaltungen 302, 303 auf. Die Dauer des
durch die erste Taktgeberschaltung 302 erzeugten Takts ist
T, und diejenige des durch die zweite Taktgeberschaltung
303 erzeugten Takts ist 101.
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Falls der Schaltkreis 305 die erste Taktgeberschaltung 302
wählt, sind die Verzögerungszeiten der
Verzögerungsschaltungen jeweils 0, T, 2T, 3T, ..., 16T (erster
Schreibzeitpunkt). Falls dagegen die zweite
Taktgeberschaltung 303 gewählt wird, sind die Verzögerungszeiten der
Verzögerungsschaltungen 301 jeweils 0, 10T, 20T, 30T, ...,
160T (zweiter Schreibzeitpunkt).
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Die tatsächliche Arbeitsweise der in Fig. 4 dargestellten
Verzögerungszeit-Steuerschaltung 106 ist die folgende.
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Beim Schreiben in den allgemeinen Bereich der optischen
Platte 113 wählt der Schaltkreis 305 die erste
Taktgeberschaltung 302 entsprechend dem Signal 121 von der
Kennungserfassungsschaltung 119. Die
Verzögerungsschaltungen 301 erzeugen entsprechende Verzögerungszeiten 0
-16T auf der Grundlage der Dauer T des ersten Takts. Das
Adreßerfassungssignal 120 läßt den Wähler 304 zufällig eine
der Verzögerungsschaltungen 301 wählen. Die gewählte
Verzögerungsschaltung wird aufrechterhalten, bis die
nächste Adresse erfaßt wird.
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Beim Schreiben in den Verzeichnisbereich der optischen
Platte 113 wählt der Schaltkreis 305 die zweite
Taktgeberschaltung 303 entsprechend dem Signal 121 von der
Kennungserfassungsschaltung 119. Die
Verzögerungsschaltungen 301 erzeugen entsprechende Verzögerungszeiten 0-
160T auf der Grundlage der Dauer 10T des zweiten Takts. Das
Adreßerfassungssignal 120 läßt den Wähler 304 wahllos eine
der Verzögerungsschaltungen 301 wählen. Demgemäß kann der
Abweichungsbereich des Anfangspunkts zum Schreiben von
Daten zwischen dem Verzeichnisbereich und einem anderem
Bereich geändert werden, indem der Takt (die Dauerstufe)
für die mehreren Verzögerungszeiten geändert wird.
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Fig. 5 zeigt ein weiteres Beispiel der Verzögerungszeit-
Steuerschaltung 106. Bei dieser Schaltung ist der
Auswahlabschnitt ein Schaltkreis 405. Der
Schreibsteuerabschnitt umfaßt mehrere Verzögerungsschaltungen 401, eine
Taktgeberschaltung 402, die ein Taktsignal für die
Verzögerungsschaltungen 401 erzeugt, und zwei Wähler 403,
404, die eine der Verzögerungsschaltungen 401 zur Eingabe
des modulierten Datensignals 105 über den Schaltkreis 405
wählen.
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Die Verzögerungszeiten der Verzögerungsschaltungen 401 sind
auf der Grundlage der Taktdauer T 0, T, 2T, 3T, ..., 160T.
Mit anderen Worten ist die Stufenbreite T und ist die
Gesamtbreite 160T.
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Die in Fig. 5 dargestellte Verzögerungszeit-Steuerschaltung
weist zwei Wähler 403, 404 auf. Falls der Schaltkreis 405
den ersten Wähler 403 wählt, wird der Schreibzeitpunkt
innerhalb der Verzögerungszeit von 0-16T wahllos geändert
(erster Schreibzeitpunkt). Falls der Schaltkreis 405 den
zweiten Wähler 404 wählt, wird der Schreibzeitpunkt
innerhalb der Verzögerungszeit von 0-160T wahllos
geändert (zweiter Schreibzeitpunkt).
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Die tatsächliche Arbeitsweise der in Fig. 5 dargestellten
Verzögerungszeit-Steuerschaltung 106 ist die folgende.
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Beim Schreiben in den allgemeinen Bereich der optischen
Platte 113 wählt der Schaltkreis 405 den ersten Wähler 403
entsprechend dem Signal 121 von der
Kennungserfassungsschaltung 119. Die Verzögerungszeit wird zufällig aus 16
Stufen 0-16T gewählt. Die gewählte Verzögerungszeit wird
aufrechterhalten, bis die nächste Adresse erfaßt wurde.
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Beim Schreiben in den Verzeichnisbereich der optischen
Platte 113 wählt der Schaltkreis 405 den zweiten Wähler 404
entsprechend dem Signal 121 von der
Überschreibungsfrequenz-Kennungserfassungsschaltung 119. Die
Verzögerungszeit wird zufällig aus 160 Stufen 0-160T gewählt. Die
gewählte Verzögerungszeit wird aufrechterhalten, bis die
nächste Adresse erfaßt wird. Demgemäß kann der
Abweichungsbereich des Anfangspunkts zum Schreiben zwischen dem
Verzeichnisbereich und anderen Bereichen geändert werden,
indem die Stufenanzahl der mehreren Verzögerungszeiten
geändert wird.
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Nachfolgend wird ein Beispiel zum Belegen der Wirkung
dieser Ausführungsform erklärt. Das Substrat der optischen
Platte 113 wurde aus einer Polycarbonatplatte mit einem
Durchmesser von 130 mm und einer Dicke von 0,6 mm
hergestellt. Grübchen wurden auf dem Substrat als
Adreßdaten vorab gebildet, und mit Daten zu beschreibende
Führungsrillen wurden in Sektorbereichen gebildet. Der
Abstand zwischen den Führungsrillen betrug 1,6 Mikrometer.
Es wurden auf dem Substrat vier Schichten, nämlich ein
Schutzfilm, ein lichtempfindlicher Film, ein Schutzfilm und
ein Reflexionsfilm, durch Sputtern gebildet. Danach würde
eine Schutzbeschichtung auf die Oberfläche der Schichten
geklebt. Der Schutzfilm bestand aus ZnS-SiO, der
lichtempfindliche Film bestand aus Te-Sb-Ge, und der
Reflexionsfilm bestand aus Al.
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Die oben erwähnte optische Platte wurde durch einen
Spindelmotor 113 mit einer Lineargeschwindigkeit von 5 m/s
gedreht. Ein Laserstrahl mit einer Wellenlänge von 680 nm
wurde zum Schreiben verwendet, nachdem er durch eine
Objektivlinse mit einer numerischen Apertur (N. A.) von 0,6
fokussiert wurde.
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Laserleistungen zum Schreiben und Lesen wurden auf Pp =
10 mW, Pb = 4 mW und Pr = 1 mW gelegt. Ein Verfahren zur
(8-16)-Impulsbreitenmodulation wurde zum Modulieren der
Schreibdaten verwendet. Die kleinste Markierungslänge
betrug 0,6 Mikrometer. Es wurde die Verzögerungszeit-
Steuerschaltung 106 verwendet, die den Abweichungsbereich
des Anfangspunkts zum Schreiben durch Wählen der
Taktgeberschaltung 302 oder 303 wählte, wie in Fig. 4 dargestellt
ist.
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Unter den oben erwähnten Bedingungen wird die Beziehung
zwischen dem Abweichungsbereich des Anfangspunkts zum
Schreiben und einer Fehlerrate von Lesedaten in jedem
Bereich gemessen. Im Verzeichnisbereich wurden unter der
Annahme, daß ähnliche Daten bei einer realen Anwendung
wiederholt zu schreiben sind, zwei Datenmuster wiederholt
geschrieben, und der Abweichungsbereich wurde auf einen
Wert im Bereich von 0-160T (0-10T je Stufe) gelegt. Im
allgemeinen Bereich wurden dreißig Datenmuster wiederholt
geschrieben, und der Abweichungsbereich wurde auf einen
Wert im Bereich von 0-64T (0-4T je Stufe) gelegt. Die
Fehlerrate der Lesedaten wurde nach 100 000
Überschreibungen gemessen.
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Fig. 6A zeigt die Beziehung zwischen dem Abweichungsbereich
des Anfangspunkts zum Schreiben und der Fehlerrate nach
100 000 Überschreibungen im allgemeinen Bereich. Fig. 6B
zeigt die Beziehung zwischen dem Abweichungsbereich des
Anfangspunkts zum Schreiben und der Fehlerrate nach 100 000
Überschreibungen im Verzeichnisbereich.
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Wie anhand der Fig. 6A und 6B verständlich ist, wird
eine bessere Fehlerrate nach 100 000 Überschreibungen
erhalten, falls der Abweichungsbereich des Anfangspunkts
zum Schreiben größer wird. Es war auch verständlich, daß
der minimale Abweichungsbereich des Anfangspunkts zum
Schreiben, bei dem die gute Fehlerrate erhalten wurde,
abhängig vom Bereichstyp variierte (dies bedeutet eine
Zufälligkeit der Schreibdaten).
-
Entsprechend dem oben erwähnten Ergebnis wurde der
Abweichungsbereich des Anfangspunkts zum Schreiben
folgendermaßen festgelegt. Zum Erhalten einer Fehlerrate
unterhalb von 0,0005 wurde der Abweichungsbereich des
Anfangspunkts zum Schreiben auf 16T (1T je Stufe) im allgemeinen
Bereich und auf 160T (10T je Stufe) im
Verzeichnisbereich gelegt (der Fall mit einem
veränderlichen Abweichungsbereich). Zum Vergleich wurden
auch ein erster und ein zweiter Fall mit einem festen
Abweichungsbereich untersucht. Im ersten Fall mit einem
festen Abweichungsbereich wurde der Abweichungsbereich
sowohl im allgemeinen als auch im Verzeichnisbereich auf
16T (1T je Stufe)gelegt. Im zweiten Fall mit einem festen
Abweichungsbereich wurde der Abweichungsbereich sowohl im
allgemeinen als auch im Verzeichnisbereich auf 160T (10T je
Stufe) gelegt.
-
Fig. 7 zeigt ein Aufzeichnungsformat, wenn der
Abweichungsbereich des Anfangspunkts zum Schreiben auf 16T gelegt ist.
Ein Takt zum Schreiben von Daten glich bzw. entsprach dem
Takt zum Erzeugen von Verzögerungszeiten. Ein in einen
Sektor zu schreibendes Datenvolumen betrug 1000 Bytes. Die
Datenlängen des VFO-Bereichs und des Leerdatenbereichs
betrugen beide 15 Bytes, wenn sich der Anfangspunkt zum
Schreiben nicht änderte.
-
In Fig. 7 zeigt (a) ein Aufzeichnungsformat in dem Fall, in
dem sich der Anfangspunkt zum Schreiben nicht änderte.
Einem Datenbereich 604 wurden ein VFO 603 und Leerdaten 605
zugeführt, nachdem er durch die
Verzögerungszeit-Steuerschaltung 106 mit einer Verzögerungszeit versehen wurde,
und er wurde dann der Lasertreiberschaltung 110 zum
Erzeugen des Lasertreibersignals 111 zugeführt.
-
In Fig. 7 zeigt (b) ein Aufzeichnungsformat in dem Fall, in
dem der Anfangspunkt zum Schreiben um 16T (also 1 Byte)
nach hinten verschoben wurde. In diesem Fall wurde das
Lasertreibersignal 111 16T später als im Fall von (a)
erzeugt. Beim Schreibprozeß mit dem Abweichungsbereich von
16T wurde der Erzeugungszeitpunkt des dem Datenbereich
entsprechenden Lasertreibersignals durch die
Verzögerungszeit-Steuerschaltung im Bereich von 16T geändert. Dadurch
wurde die Datenschreibposition im Sektor im Bereich von 16T
(1 Byte) geändert.
-
Fig. 8 zeigt ein Aufzeichnungsformat, wenn der
Abweichungsformat des Anfangspunkts zum Schreiben auf 160T gelegt ist.
In Fig. 8 ist (a) ein Aufzeichnungsformat in dem Fall, in
dem sich der Anfangspunkt zum Schreiben nicht änderte, ist
(b) ein Aufzeichnungsformat in dem Fall, in dem der
Anfangspunkt zum Schreiben um 80T (also 5 Bytes) nach vorne
verschoben wurde, und ist (c) ein Aufzeichnungsformat in
dem Fall, in dem der Anfangspunkt zum Schreiben um 80T
(also 5 Bytes) nach hinten verschoben wurde. Im Fall (b)
wurde das dem Datenbereich entsprechende Lasertreibersignal
111 80T früher als im Fall (a) erzeugt. Im Fall (c) wurde
das dem Datenbereich entsprechende Lasertreibersignal 111
80T später als im Fall (a) erzeugt.
-
Beim Schreibprozeß mit dem Abweichungsbereich von 160T
wurde der Erzeugungszeitpunkt des Lasertreibersignals durch
die Verzögerungszeit-Steuerschaltung im Bereich von 160T
geändert. Dadurch wurde die Datenschreibposition im Sektor
im Bereich von 160T (10 Bytes) geändert. Die Länge des
Sektors ist durch den Kennungsbereich in der optischen
Platte vorbestimmt. Falls daher der Zwischenraumbereich 802
und der Pufferbereich 806 feste Längen aufweisen, können
sich die Längen des VFO-Bereichs und des Leerdatenbereichs
verringern, wenn die Schreibposition im Sektor in höherem
Maße variiert.
-
Im oben erwähnten ersten Fall mit einem festen
Abweichungsbereich betrug der Abweichungsbereich sowohl im
Verzeichnisbereich als auch in anderen Bereichen 1 Byte. Daher
variierte die Länge des VFO-Bereichs und des Leerdatenbereichs
im Bereich von 15-16 Bytes oder 14-15 Bytes.
Mit anderen Worten betrug die kleinste Länge des VFO-
Bereichs oder des Leerdatenbereichs 14 oder 15 Bytes. In
ähnlicher Weise betrug der Abweichungsbereich im zweiten
Fall mit einem festen Abweichungsbereich sowohl im
Verzeichnisbereich als auch in anderen Bereichen 10 Bytes.
Daher variierte die Länge des VFO-Bereichs oder des
Leerdatenbereichs im Bereich von 10-20 Bytes, und die
kleinste Länge des VFO-Bereichs oder des Leerdatenbereichs
betrug 10 Bytes.
-
Im oben erwähnten Fall mit einem veränderlichen
Abweichungsbereich betrug der Abweichungsbereich des
Anfangspunkts zum Schreiben andererseits im
Verzeichnisbereich 10 Bytes, so daß die Längen des VFO-Bereichs oder
des Leerdatenbereichs im Bereich von 10-20 Bytes
variierten, wie in Fig. 8 dargestellt ist. Die kleinste
Länge des VFO-Bereichs oder des Leerdatenbereichs betrug 10
Bytes. Im allgemeinen Bereich betrug der Abweichungsbereich
des Anfangspunkts zum Schreiben 1 Byte, so daß die Länge
des VFO-Bereichs oder des Leerdatenbereichs im Bereich von
15-16 Bytes (oder 14-15 Bytes) variierte. Die kleinste
Länge des VFO-Bereichs oder des Leerdatenbereichs betrug 14
oder 15 Bytes.
-
Unter den oben erwähnten Bedingungen wurde das folgende
Experiment durchgeführt. Zwei Datenmuster wurden wiederholt
in den Verzeichnisbereich geschrieben, und dreißig
Datenmuster wurden wiederholt in den allgemeinen Bereich
geschrieben. Fehlerzustände wurden nach 50 000 und 100 000
Überschreibungen untersucht.
-
Tabelle 1 zeigt den Vergleich des Fehlerzustands zwischen
dem ersten Fall mit einem festen Abweichungsbereich, dem
zweiten Fall mit einem festen Abweichungsbereich und dem
Fall mit einem veränderlichen Abweichungsbereich. In dieser
Tabelle bedeutet "Synchronisationsfehler" einen
Synchronisierfehlerzustand, der die Datenwiedergabe unmöglich macht,
wenn eine Schaltung mit einer phasensynchronisierten
Schleife (PLL-Schaltung) außer Synchronisation gelangt. In
ähnlicher Weise bedeutet "Lesefehler" einen Zustand einer
falschen Fehlerkorrektur, die die Datenwiedergabe unmöglich
macht.
Tabelle 1
-
Wie in Tabelle 1 dargestellt ist, konnte der allgemeine
Bereich im ersten Fall mit einem festen Abweichungsbereich
100 000 Male fehlerfrei überschrieben werden, wobei der
Verzeichnisbereich jedoch nach 50 000 Überschreibungen
einen Lesefehler aufwies.
Eine Wellenformverzerrung wurde
im Lesesignal des Verzeichnisbereichs beobachtet. Es wird
geschätzt, daß der Lesefehler erzeugt wurde, weil der
Abweichungsbereich des Anfangspunkts für die Schreibdaten
mit geringer Zufälligkeit zu klein war, weshalb eine lokale
Verschlechterung des Aufzeichnungsfilms auftrat.
-
Im zweiten Fall mit einem festen Abweichungsbereich konnten
sowohl der allgemeine als auch der Verzeichnisbereich
50 000 Male fehlerfrei überschrieben werden, sie wiesen
jedoch nach 100 000 Überschreibungen einen
Synchronisierungsfehler auf. In der Wellenform des Lesesignals fehlten
nach 100 000 Überschreibungen mindestens 5 Bytes des VFO.
Es wird geschätzt, daß der Synchronisierungsfehler erzeugt
wurde, als die Länge des VFO-Bereichs klein wurde, weil der
Abweichungsbereich des Anfangspunkts groß war, und daß die
Verschlechterung des Aufzeichnungsfilms am Anfangspunkt des
Sektors eine Entsynchronisierung der PLL-Schaltung
bewirkte, weil der verschlechterte Teil des VFO-Bereichs
verhältnismäßig groß wurde.
-
Andererseits konnten im Fall mit einem veränderlichen
Abweichungsbereich sowohl der allgemeine als auch der
Verzeichnisbereich 50 000 Male fehlerfrei überschrieben
werden, und der allgemeine Bereich konnte 100 000 Male
fehlerfrei überschrieben werden. Der Grund dafür, daß der
allgemeine Bereich 100 000 Male überschrieben werden
konnte, besteht möglicherweise darin, daß der
verschlechterte Teil des VFO-Bereichs durch Verringern des
Abweichungsbereichs des Anfangspunkts zum Schreiben und durch
Erhöhen der Länge des VFO-Bereichs im allgemeinen Bereich
verhältnismäßig klein wurde. Weil weiterhin der
Abweichungsbereich des Anfangspunkts zum Schreiben im
Verzeichnisbereich auf einen großen Wert gelegt wurde, trat kaum eine
lokale Verschlechterung des Aufzeichnungsfilms im
Datenbereich auf. Daher konnte der Verzeichnisbereich 50 000
Male fehlerfrei überschrieben werden.
-
Wie oben erklärt wurde, stellt diese Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung ein besseres Verfahren zum Schreiben
auf ein optisches Aufzeichnungsmedium und zum Lesen von
diesem bereit, bei dem der Abweichungsbereich des
Anfangspunkts zum Schreiben entsprechend einer Schreibbedingung
geändert werden kann. Daher kann eine lokale
Verschlechterung des Aufzeichnungsfilms infolge einer
wiederholten Überschreibung verringert werden, indem der
Abweichungsbereich im Verzeichnisbereich vergrößert wird,
wo der Aufzeichnungsfilm infolge einer wiederholten
Überschreibung gewöhnlich früh verschlechtert wird. Dadurch
kann die Anzahl der Überschreibungen erhöht werden.
Zusätzlich kann im allgemeinen Bereich, in dem die
Verschlechterung des Aufzeichnungsfilms gering ist, die
Anzahl der Überschreibungen im allgemeinen Bereich weiter
erhöht werden, indem der VFO- und/oder der Leerdatenbereich
zum Vermindern einer Verschlechterung am Anfangspunkt und
am Endpunkt des Sektors verlängert wird.
-
In Fig. 1 befindet sich die
Verzögerungszeit-Steuerschaltung 106 vor der Synthesizerschaltung 109. Alternativ
kann sich die Verzögerungszeit-Steuerschaltung 106 hinter
der Synthesizerschaltung 109 befinden, wie in Fig. 9
dargestellt ist. In diesem Fall zeigt Fig. 10 ein
Flußdiagramm zum Überschreiben eines Sektors der optischen
Platte. Dieses Flußdiagramm unterscheidet sich von dem in
Fig. 2 dargestellten dadurch, daß die Schreibdaten durch
die Verzögerungszeit-Steuerschaltung 106 verzögert werden
(Schritt 909), nachdem ihnen das VFO 603 und die Leerdaten
605 zugeführt wurden (Schritt 905).
-
Fig. 11 zeigt ein Aufzeichnungsformat, wenn der
Abweichungsbereich des Anfangspunkts zum Schreiben auf 16T gelegt
ist. In Fig. 11 zeigt (a) ein Aufzeichnungsformat in dem
Fall, in dem sich der Anfangspunkt zum Schreiben nicht
änderte, und zeigt (b) ein Aufzeichnungsformat in dem Fall,
in dem der Anfangspunkt zum Schreiben um 16T (also 1 Byte)
verzögert wurde.
-
Fig. 12 zeigt ein Aufzeichnungsformat, wenn der
Abweichungsbereich des Anfangspunkts zum Schreiben auf 160T gelegt
ist. In Fig. 12 ist (a) ein Aufzeichnungsformat in dem
Fall, in dem sich der Anfangspunkt zum Schreiben nicht
änderte, ist (b) ein Aufzeichnungsformat in dem Fall, in
dem der Anfangspunkt zum Schreiben um 80T nach vorne
verschoben wurde, und ist (c) ein Aufzeichnungsformat in
dem Fall, in dem der Anfangspunkt zum Schreiben um 80T
verzögert wurde.
-
Diese Fälle unterscheiden sich von den in den Fig. 7 und
8 dargestellten Fällen dadurch, daß alle Anfangspunkte zum
Schreiben des VFO 603, des Datenbereichs 604 und der
Leerdaten 605 geändert wurden. Dadurch wird der Einfluß der
Verschlechterung am Anfangs- und/oder Endpunkt des Sektors
reduziert, weil die Längen des VFO- und des
Leerdatenbereichs nicht verringert wurden.
-
Ein Blockdiagramm einer Schreib- und Lesevorrichtung als
eine Abänderung dieser Ausführungsform ist in Fig. 31
dargestellt. Diese Vorrichtung weist vor der
Synthesizerschaltung 109 eine erste Verzögerungszeit-Steuerschaltung
3101 und nach der Synthesizerschaltung 109 eine zweite
Verzögerungszeit-Steuerschaltung 3102 auf. Die erste
Verzögerungszeit-Steuerschaltung 3101 verzögert das
modulierte Datensignal innerhalb des Abweichungsbereichs
von 0-144T. Die zweite Verzögerungszeit-Steuerschaltung
3102 verzögert das Schreibdatensignal innerhalb des
Abweichungsbereichs von 0-16T. Fig. 32 zeigt ein
Flußdiagramm zum Überschreiben eines Sektors der optischen
Platte in der in Fig. 31 dargestellten Vorrichtung. Dieses
in Fig. 32 dargestellte Flußdiagramm unterscheidet sich von
den in Fig. 2 dargestellten durch die folgenden Schritte.
Die erste Verzögerungszeit-Steuerschaltung 3101 verzögert
das modulierte Datensignal nur dann innerhalb des
Abweichungsbereichs von 0-144T, wenn der zu beschreibende
Bereich eine hohe Überschreibungshäufigkeit hat (Schritt
3206) hat. Nachdem das VFO 603 und die Leerdaten 605 den
Schreibdaten hinzugefügt wurden (Schritt 3207), verzögert
die zweite Verzögerungszeit-Steuerschaltung 3102 jedes
Datensignal unabhängig von der Überschreibungshäufigkeit
innerhalb des Abweichungsbereichs von 0-16T (Schritt
3208).
-
Fig. 34 zeigt ein Beispiel der ersten Verzögerungszeit-
Steuerschaltung 3101 der in Fig. 31 dargestellten
Vorrichtung. In diesem Blockdiagramm ist der
Auswahlabschnitt ein Schaltkreis 3406. Der Schreibsteuerabschnitt
3405 umfaßt mehrere Verzögerungsschaltungen 3401, eine
Taktgeberschaltung 3402, die Taktsignale für die
Verzögerungsschaltungen 3401 erzeugt, und einen Wähler 3403, der
eine der Verzögerungsschaltungen 3401 zur Eingabe des
modulierten Datensignals 105 wählt.
-
Die Verzögerungszeiten der Verzögerungsschaltungen 3401
sind auf der Grundlage der Taktdauer T auf 0, T, 2T, 3T,
144T gelegt. Mit anderen Worten ist die Stufenbreite T
und ist die Gesamtbreite 144T.
-
Falls der Schaltkreis 3404 den Wähler 3403 wählt, wird der
Schreibzeitpunkt durch eine der Verzögerungsschaltungen
3401 innerhalb der Verzögerungszeit von 0-144T wahllos
geändert (erster Schreibzeitpunkt). Falls der Schaltkreis
3404 den Wähler 3403 nicht wählt, werden die Schreibdaten
direkt ohne Durchlaufen irgendeiner Verzögerungsschaltung
ausgegeben. In diesem Fall ist die Verzögerungszeit Null
und ist der Schreibzeitpunkt konstant (zweiter
Schreibzeitpunkt).
-
Die tatsächliche Arbeitsweise der in Fig. 34 dargestellten
Verzögerungszeit-Steuerschaltung ist die folgende. Beim
Schreiben in den Verzeichnisbereich der optischen Platte
113 wählt der Schaltkreis 3404 den Wähler 3403 entsprechend
dem Signal 121 von der Kennungserfassungsschaltung 119. Die
Verzögerungszeit wird zufällig aus 144 Stufen 0-144T
gewählt. Die gewählte Verzögerungszeit wird
aufrechterhalten, bis die nächste Adresse erfaßt wurde.
-
Beim Schreiben in den allgemeinen Bereich der optischen
Platte 113 wählt der Schaltkreis 3404 die direkte Ausgabe
ohne Durchlaufen irgendeiner Verzögerungsschaltung, so daß
die Verzögerungszeit immer Null ist.
-
Fig. 35 zeigt ein Beispiel der zweiten Verzögerungszeit-
Steuerschaltung 3102 der in Fig. 31 dargestellten
Vorrichtung. In diesem Blockdiagramm umfaßt der
Schreibsteuerabschnitt 3504 mehrere Verzögerungsschaltungen 3501,
eine Taktgeberschaltung 3502, die Taktsignale für die
Verzögerungsschaltungen 3501 erzeugt, und einen Wähler
3503, der eine der Verzögerungsschaltungen 3501 zur Eingabe
des modulierten Datensignals 105 wählt.
-
Die Verzögerungszeiten der Verzögerungsschaltungen 3501
sind auf der Grundlage der Taktdauer T auf 0, T, 2T, ...,
16T gelegt. Mit anderen Worten ist die Stufenbreite T und
ist die Gesamtbreite 16T.
-
Beim tatsächlichen Betrieb arbeitet die in Fig. 35
dargestellte Verzögerungszeit-Steuerschaltung
folgendermaßen. In jedem Aufzeichnungsbereich der optischen Platte,
also unabhängig von der Überschreibungshäufigkeit, wählt
der Wähler 3503 eine der 16 Verzögerungszeiten 0-16T
zufällig entsprechend dem von der Systemsteuerschaltung
zugeführten Adreßerfassungssignal 120. Die gewählte
Verzögerungszeit wird aufrechterhalten, bis die nächste
Adresse erfaßt wurde.
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Durch Verwenden der zwei in den Fig. 34 und 35
dargestellten Verzögerungszeit-Steuerschaltungen kann die
Anzahl der Stufen der Verzögerungszeiten geändert werden,
so daß der Abweichungsbereich des Anfangspunkts zum
Schreiben zwischen 160T (144T + 16T) für den
Verzeichnisbereich und 16T für den allgemeinen Bereich geändert wird.
-
Aufzeichnungsformate für diese Ausführungsform aus Fig. 31
werden weiter unten erklärt. Wenn der Abweichungsbereich
des Anfangspunkts zum Schreiben 16T ist, gleicht das
Aufzeichnungsformat dem in Fig. 11 dargestellten, wobei (a)
für den Fall gilt, in dem sich der Anfangspunkt zum
Schreiben nicht änderte, und (b) für den Fall gilt, in dem
der Anfangspunkt zum Schreiben um 16T verzögert wurde.
-
Wenn der Abweichungsbereich des Anfangspunkts zum Schreiben
160T ist, ist das Aufzeichnungsformat so wie in Fig. 33
dargestellt ist. In dieser Figur zeigt (a) ein
Aufzeichnungsformat in dem Fall, in dem der Anfangspunkt zum
Schreiben um 80T nach vorne verschoben wurde und zeigt (b)
ein Aufzeichnungsformat in dem Fall, in dem der
Anfangspunkt zum Schreiben um 80T nach hinten verschoben
(also verzögert) wurde. In diesen Fällen variiert der
Anfangspunkt zum Schreiben des VFO 603 und der Leerdaten
605 innerhalb des Abweichungsbereichs von einem Byte und
variiert der Anfangspunkt zum Schreiben in den Datenbereich
innerhalb des Abweichungsbereichs von zehn Bytes.
-
Die in Fig. 9 dargestellte Konfiguration ist bevorzugt,
falls der Spindelmotor 114 ein geringes Zittern aufweist
oder die Lasertreiberschaltung 110 die Fähigkeit zu einem
schnellen Leistungssteuerbetrieb aufweist. Falls das
Zittern des Spindelmotors 114 dagegen nicht gering ist oder
die Fähigkeit der Lasertreiberschaltung 110 nicht hoch ist,
ist es bevorzugt, die in Fig. 1 dargestellte Konfiguration
zu verwenden und den konstanten Zwischenraumbereich 602 und
Pufferbereich 606 unabhängig vom in den Fig. 7 und 8
dargestellten veränderlichen Anfangspunkt zum Schreiben
festzulegen. Bei der in Fig. 31 dargestellten Konfiguration
werden der Zwischenraumbereich 602 und der Pufferbereich
606 in angemessener Weise sichergestellt. Jede in den
Fig. 1, 9 oder 31 dargestellte Konfiguration gemäß der
vorliegenden Erfindung kann die Anzahl der Überschreibungen
erhöhen.
-
Es wurde ein anderes Verfahren zum Aufzeichnen mit hoher
Dichte vorgeschlagen, bei dem Stege zwischen Führungsrillen
auch zum Aufzeichnen verwendet werden. In diesem Fall ist
eine am Rand der Aufzeichnungsmarkierung erzeugte
Wärmebeanspruchung zwischen der Führungsrille und dem Steg
verschieden, weil ihre Querschnitte am Rand der
Aufzeichnungsmarkierung verschiedene Formen aufweisen. Daher ist
das Niveau einer nach dem Überschreiben erzeugten
Verschlechterung zwischen der Führungsrille und dem Steg
selbst dann verschieden, wenn das Überschreiben zu
denselben Zeiten wiederholt wird.
-
Zum Lösen des oben erwähnten Problems kann es vorteilhaft
sein, die in Fig. 13 dargestellte Konfiguration der
Schreib- und Lesevorrichtung zu verwenden. Diese
Konfiguration unterscheidet sich von der in Fig. 1 dargestellten
dadurch, daß die Verzögerungszeit-Steuerschaltung 106 den
Abweichungsbereich des Anfangspunkts zum Schreiben
entsprechend einem von einer
Steg/Führungsrillen-Kennungserfassungsschaltung 1201 gelieferten Erkennungsergebnis
festlegt. In diesem Fall wird der Abweichungsbereich des
Anfangspunkts zum Schreiben am Steg so festgelegt, daß er
sich von demjenigen zum Schreiben in der Führungsrille
unterscheidet, so daß die Anzahl der Überschreibungen
erhöht wird.
-
Ein Impulsbreitenmodulations-Verfahren, bei dem beide
Ränder der Aufzeichnungsmarkierung Informationen aufweisen,
wurde auch zum Aufzeichnen mit hoher Dichte vorgeschlagen.
Bei diesem Impulsbreitenmodulations-Verfahren verschleißt
der Aufzeichnungsfilm jedoch gewöhnlich früher als beim
Impulspositionsmodulations-Verfahren, bei dem die Position
der Aufzeichnungsmarkierung Informationen liefert, weil das
erstere gewöhnlich längere Markierungen erzeugt als das
letztere. Weiterhin können Daten bei der
Impulsbreitenmodulation nicht korrekt wiedergegeben werden, falls der
Rand der Aufzeichnungsmarkierung nicht genau erfaßt wurde.
Daher wird die Wiedergabefähigkeit der
Impulsbreitenmodulation sehr stark durch die Verschlechterung des
Aufzeichnungsfilms beeinträchtigt. Demgemäß ist es bei der
Impulsbreitenmodulation bei demselben
Verschlechterungsniveau des Aufzeichnungsfilms schwieriger als bei der
Impulspositionsmodulation, Daten korrekt wiederzugeben.
-
Unter Beachtung dieses Problems ist es auch bevorzugt, eine
in Fig. 14 dargestellte Konfiguration der Schreib- und
Lesevorrichtung zu verwenden. Diese Konfiguration
unterscheidet sich von der in Fig. 1 dargestellten dadurch, daß
die Verzögerungszeit-Steuerschaltung 106 den
Abweichungsbereich des Anfangspunkts zum Schreiben entsprechend einem
durch eine Modulationsverfahren-Kennungserfassungsschaltung
1301 erhaltenen Erfassungsergebnis festlegt. In diesem Fall
wird der Abweichungsbereich des Anfangspunkts zum Schreiben
mit der Impulsbreitenmodulation so festgelegt, daß er sich
von derjenigen zum Schreiben mit der
Impulspositionsmodulation unterscheidet, so daß die Anzahl der
Überschreibungen erhöht wird.
-
Der Abweichungsbereich des Anfangspunkts zum Schreiben, die
Änderungsstufenanzahl, das Änderungsintervall oder das
Aufzeichnungsformat, die oben erwähnt wurden, dienen als
Beispiele, und die richtigen Werte sollten für sie
entsprechend der Aufzeichnungsbedingung oder dem
Aufzeichnungsmedium gewählt werden. Überdies kann der Abweichungsbereich
des Anfangspunkts zum Schreiben zwischen drei oder mehr
Werten geändert werden, indem das Modulationsverfahren, die
Überschreibungsfrequenz, der Steg bzw. die Führungsrille
und andere Elemente kombiniert werden.
(Zweite Ausführungsform)
-
Fig. 15 zeigt ein Blockdiagramm einer Vorrichtung zum
Schreiben und Aufzeichnen auf einer optischen
Aufzeichnungsplatte gemäß einer zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Fig. 16 zeigt ein Flußdiagramm zum
Überschreiben eines Sektors der optischen Platte in der in
Fig. 15 dargestellten Vorrichtung.
-
Diese Ausführungsform unterscheidet sich vom Stand der
Technik durch den folgenden Prozeß. Eine
Permutationsverfahren-Entscheidungsschaltung 1401 entscheidet wahllos
über das Permutationsverfahren der Schreibdaten 102
(Schritt 1503). Eine Permutationsschaltung 1402 teilt die
Schreibdaten in mehrere Gruppen ein und ändert die
Reihenfolge der Gruppen gemäß einem Befehl von der
Permutationsverfahren-Entscheidungsschaltung 1401, um umgewandelte
Daten 1405 zu erhalten (Schritt 1504). Die
Permutationsschaltung 1402 fügt auch die Permutationsdaten als eine
Kennung zum Wiederherstellen ursprünglicher Daten aus den
umgewandelten Daten hinzu (Schritt 1505).
-
Fig. 17 ist ein Flußdiagramm zur Darstellung eines
Prozesses der Wiederherstellung in einen Sektor
geschriebener Daten. Dieser Prozeß unterscheidet sich von
demjenigen aus dem Stand der Technik durch die folgenden
Schritte. Nach der Fehlerkorrektur und dem Auflösen der
Verschachtelung (Schritt 1604) erfaßt die
Permutationsdaten-Erfassungsschaltung 1403 die Permutationsdaten, die
die Kennung zum Wiederherstellen der ursprünglichen Daten
sind (Schritt 1605). Eine Wiederherstellungsschaltung 1404
stellt die ursprünglichen Daten aufgrund der Kennung wieder
her (Schritt 1606).
-
Ein Beispiel der Permutation und Wiederherstellung von
Daten wird weiter unten anhand der Fig. 18 und 19
erklärt.
-
Die Teilung und Permutation von Schreibdaten werden
folgendermaßen ausgeführt. Teilungspositionen werden
wahllos hinsichtlich einer bei (a) in Fig. 18 dargestellten
Reihe von Schreibdaten bestimmt. Dann wird die Reihe von
Schreibdaten geteilt, in der Reihenfolge geändert und mit
Permutationsdaten als eine Kennung zum Angeben der
geteilten Position versehen, wodurch eine bei (b) in
Fig. 18 dargestellte Reihe von Daten erzeugt wird. Falls
die Schreibdaten beispielsweise beim 20te Byte geteilt und
in der Reihenfolge geändert werden (dies bedeutet ein
Umwandlungsverfahren), wird den umgewandelten Daten eine
das 20te Byte angebende Kennung hinzugefügt. Es ist nicht
erforderlich, die Kennung in jeden Sektor zu schreiben. Die
Kennung kann in den Verzeichnisbereich geschrieben werden.
Das Umwandlungsverfahren muß nicht für jeden Sektor
geändert werden, sondern es kann bei einem seriellen
Schreiben für mehrere Sektoren gleich sein. Daraufhin
werden die Fehlerkorrekturdaten hinzugefügt und wird der
Verschachtelungsprozeß ausgeführt.
-
Wie bei (a) in Fig. 19 dargestellt ist, wird die Kennung,
also Permutationsdaten, die dem Schwanz der umgewandelten
Daten hinzugefügt wurden, beim Wiedergeben von Daten nach
der Fehlerkorrektur und dem Auflösen der Verschachtelung
erfaßt. Falls die Permutationsdaten beispielsweise das 20te
Byte zeigen, werden die letzten 20 Bytes der umgewandelten
Daten geteilt und dem Kopf der Daten hinzugefügt (dies
bedeutet ein Wiederherstellungsverfahren), so daß die
ursprünglichen Daten wie bei (b) in Fig. 19 dargestellt
erhalten werden.
-
Die Teilungsposition wird durch die Permutationsschaltung
1402 bei jedem Schreiben in einen Sektor wahllos bestimmt,
weshalb ein anderes moduliertes Datensignal selbst dann für
jedes Schreiben verwendet wird, wenn dieselben Daten
wiederholt in denselben Sektor geschrieben werden. Dadurch
werden unterschiedliche Schreibdatensignale mit Ausnahme
des VFO- und des RESYNC-Bereichs in die optische Platte 113
geschrieben. Daher ist die Wahrscheinlichkeit der Bildung
einer Aufzeichnungsmarkierung 2501 an der Führungsrille
2303 in einem Sektor der optischen Platte 113 im
wesentlichen gleichmäßig. Dadurch wird eine lokale
Beschädigung des Aufzeichnungsfilms infolge einer wiederholten
Überschreibung vermindert.
-
Fig. 20 zeigt ein Beispiel der Permutationsverfahren-
Entscheidungsschaltung 1401 und der Permutationsschaltung
1402. In dieser Figur erzeugt ein Zufallszahlengenerator
2901 Zufallszahlen, wenn er durch ein
Permutationszeitpunktsignal ausgelöst wird. Falls auf jeden Sektor der
optischen Platte wahllos zugegriffen wird, kann statt des
Zufallszahlengenerators eine gewöhnliche Zählerschaltung
zum Erhalten der gleichen Wirkung verwendet werden. Eine
Adreßvorgabeschaltung 2902 übergibt eine anfängliche
Speicheradresse an einen Speicher 2903, um den Speicher
2903 zu lesen. Beim oben erwähnten Beispiel ist die
anfängliche Speicheradresse eine Adresse, die dem 20ten
Byte vom Kopf der im Speicher 2903 gespeicherten
Schreibdaten an entspricht. Der Speicher 2903 speichert die
Schreibdaten und gibt die gespeicherten Daten von der
gegebenen anfänglichen Speicheradresse an die
Schwanzadresse und den restlichen Teil der Daten in der
Reihenfolge von der Kopfadresse an aus. Demgemäß gibt der
Speicher 2903 die umgewandelten Daten aus. Eine
Synthesizerschaltung 2904 fügt den Daten eine die anfängliche
Speicheradresse angebende Kennung hinzu.
-
Fig. 21 zeigt ein Beispiel der Permutationsdaten-
Erfassungsschaltung 1403 und der
Wiederherstellungsschaltung 1404. Eine Erfassungsschaltung 3001 erfaßt die
Kennung anhand der decodierten Daten nach der
Fehlerkorrektur und dem Auflösen der Verschachtelung. Eine
Halteschaltung 3002 hält die Kennung und gibt sie an eine
Adreßvorgabeschaltung 3003 aus, bevor die nächste Kennung
erfaßt wurde. Die Adreßvorgabeschaltung 3003 übergibt eine
anfängliche Speicheradresse an den Speicher 3004. Beim oben
erwähnten Beispiel ist die anfängliche Speicheradresse eine
Adresse, die dem 20ten Byte vom Schwanz der im Speicher
3004 gespeicherten umgewandelten Daten an entspricht. Der
Speicher 3004 speichert die umgewandelten Daten und gibt
die gespeicherten Daten von der gegebenen anfänglichen
Speicheradresse an die Schwanzadresse und den restlichen
Teil der Daten in der Reihenfolge von der Kopfadresse an
aus. Demgemäß gibt der Speicher 3004 die
wiederhergestellten Daten aus.
-
Fig. 22 zeigt die Systemsteuerschaltung gemäß dieser
Ausführungsform. Diese Schaltung unterscheidet sich von
derjenigen aus dem Stand der Technik dadurch, daß eine
Permutationszeitpunkt-Erzeugungsschaltung 2801 ein
Permutationszeitpunktsignal entsprechend den Adreßdaten und dem
Adreßdaten-Erfassungssignal von der
Adreßdaten-Erfassungsschaltung 2603 an die
Permutationsverfahren-Entscheidungsschaltung 1401 ausgibt.
-
Nachfolgend wird ein Beispiel zum Belegen der Wirkung
dieser Ausführungsform erklärt. Das Substrat der optischen
Platte 113 wurde aus einer Polycarbonatplatte mit einem
Durchmesser von 130 mm hergestellt. Grübchen wurden auf dem
Substrat als Adreßdaten vorab gebildet, und Führungsrillen
zum Schreiben wurden in Sektorbereichen gebildet. Es wurden
auf dem Substrat vier Schichten, nämlich ein Schutzfilm,
ein lichtempfindlicher Film, ein Schutzfilm und ein
Reflexionsfilm, durch Sputtern gebildet. Danach wurde eine
Schutzbeschichtung auf die Oberfläche der Schichten
geklebt.
-
Der Schutzfilm bestand aus ZnS-SiO&sub2;, der lichtempfindliche
Film bestand aus Te-Sb-Ge, und der Reflexionsfilm bestand
aus Al. Diese optische Platte wurde durch einen
Spindelmotor 113 bei einer Lineargeschwindigkeit von 5 m/s
gedreht. Ein Laserstrahl mit einer Wellenlänge von 680 nm
wurde zum Schreiben verwendet, nachdem er durch eine
Objektivlinse mit einer numerischen Apertur (N. A.) von 0,6
fokussiert wurde. Laserleistungen zum Schreiben und Lesen
wurden auf Pp = 10 mW, Pb = 4 mW und Pr = 1 mW gelegt. Ein
Verfahren zur (8-16)-Impulsbreitenmodulation bzw.
Pulsweitenmodulation wurde zum Modulieren der Schreibdaten
verwendet. Die kleinste Markierungslänge betrug 0,6
Mikrometer.
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Gemäß der oben erwähnten Bedingung wurden die Schreibdaten
100 000 Male im selben Sektor überschrieben. Die Fehlerrate
demodulierter Daten wurde für jede Überschreibung durch
zwei Vergleichsverfahren gemessen. Beim ersten Verfahren
wurde die Permutation durch Teilen der Schreibdaten und
Ändern der Reihenfolge gemäß der vorliegenden Erfindung
verwendet. Beim zweiten Verfahren wurde wie im Stand der
Technik keine Permutation verwendet. Bei beiden Verfahren
umfaßten die Schreibdaten für einen Sektor 500 Bytes. Beim
ersten Verfahren, bei dem die Permutation verwendet wurde,
wurde die Teilungsposition zufällig mit einer Stufe von
einem Byte gewählt. Das Meßergebnis ist in Tabelle 2
dargestellt.
Tabelle 2
Fehlerrate nach 100 000 Überschreibungen
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Ohne Permutation 0,011
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Mit Permutation 0,000002
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Wie in Tabelle 2 dargestellt ist, hat das erste Verfahren
mit der Permutation eine kleinere Fehlerrate als das zweite
Verfahren ohne Permutation, so daß die Anzahl der
Überschreibungen erhöht wurde.
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Wie oben erwähnt wurde, weisen die Schreibdatensignale
gemäß dem Verfahren zum Schreiben auf das optische
Aufzeichnungsmedium und zum Lesen von diesem gemäß der
vorliegenden Erfindung unterschiedliche Muster auf, indem
sie selbst dann in mehrere Muster umgewandelt werden, wenn
dieselben Schreibdaten wiederholt in denselben Sektor des
optischen Aufzeichnungsmediums geschrieben werden. Dadurch
kann eine Beschädigung eines bestimmten Teils des
Aufzeichnungsfilms vermindert werden, und eine Verschlechterung
des Aufzeichnungsfilms infolge des wiederholten
Überschreibens kann reduziert werden.
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Die Anzahl geteilter Blöcke und andere Parameter bei dieser
Ausführungsform dienen als Beispiele und sollten in
angemessener Weise entsprechend der Aufzeichnungsbedingung
oder dem Aufzeichnungsmedium gewählt werden.
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Das Verfahren zum Teilen einer Reihe von Schreibdaten
sollte nicht auf das bei dieser Ausführungsform erwähnte
Beispiel beschränkt sein, sondern es kann jedes beliebige
Verfahren sein, durch das Schreibdaten in mehrere
unterschiedliche umgewandelte Daten umgewandelt werden
können.
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Wie beispielsweise in Fig. 23 dargestellt ist, kann ein
anderes Verschachtelungsverfahren verwendet werden, indem
der Konfiguration aus Fig. 15 ein weiteres Paar aus einer
Verschachtelungsschaltung und einer
Verschachtelungsauflöseschaltung hinzugefügt wird. Bei der in Fig. 23
dargestellten Konfiguration wird eine der beiden
Fehlerkorrektur- und Verschachtelungsschaltungen 103, 1903 von
einer ersten Auswahlschaltung 1902 zufällig durch eine
Verschachtelungsverfahren-Entscheidungsschaltung 1901
gesteuert ausgewählt, und eine das gewählte Verfahren
angebende Kennung wird den umgewandelten Daten beim
Aufzeichnungsprozeß hinzugefügt. Beim Wiedergabeprozeß wird
eine der beiden Fehlerkorrektur- und
Verschachtelungsauflöseschaltungen 117, 1904 von einer zweiten
Auswahlschaltung 1905 entsprechend der durch eine
Verschachtelungsverfahren-Erfassungsschaltung 1906 erfaßten Kennung
ausgewählt. Die
Verschachtelungsverfahren-Entscheidungsschaltung 1901 weist wie die in Fig. 15 dargestellte
Permutationsverfahren-Entscheidungsschaltung eine
Zufallszahlen-Generatorschaltung oder eine Zählerschaltung auf.
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Fig. 24 zeigt ein Beispiel von Verschachtelungs- und
Verschachtelungsauflöseoperationen. In Fig. 24 zeigt (a)
Schreibdaten vor der Verschachtelung, zeigt (b) die Daten
nach der Verschachtelung und dem Versehen mit einer Kennung
zur Angabe des Verschachtelungsverfahrens, zeigt (c)
Lesedaten vor der Verschachtelungsauflösung und zeigt (d)
Daten nach der Verschachtelungsauflösung entsprechend der
erfaßten Kennung. In diesem Fall kann der gleiche Prozeß
wie die Verschachtelung eine Teilung und Permutation der
Schreibdaten ausführen, so daß die Konfiguration der
Schreib- und Lesevorrichtung vereinfacht werden kann.
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Das Verfahren zum Umwandeln einer Reihe von Schreibdaten in
eine der zwei oder mehr unterschiedlichen Reihen
umgewandelter Daten kann das folgende sein.
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Fig. 25 zeigt eine Konfiguration zum Erzeugen einer Reihe
umgewandelter Daten aus einer Reihe von Schreibdaten durch
ein Verwürflungsverfahren, das einen Schreibdaten-
Bitverschiebungsprozeß umfaßt. Beim Aufzeichnungsprozeß
entscheidet eine
Bitverschiebungsverfahren-Entscheidungsschaltung 2101 wahllos über eine Verschiebebitanzahl, und
eine Bitverschiebungsschaltung 2102 führt anhand einer
Einheit aus einem oder mehreren Bits entsprechend der
entschiedenen Verschiebebitanzahl den
Bitverschiebungsprozeß aus, um umgewandelte Daten 1405 zu erhalten. Eine
die Verschiebebitanzahl angebende Kennung wird den
umgewandelten Daten hinzugefügt. Diese Schritte entsprechen dem
Umwandlungsverfahren. Beim Wiedergabeprozeß erfaßt eine
Bitverschiebungskennungs-Erfassungsschaltung 2103 die
Kennung und führt eine Umkehr-Bitverschiebungsschaltung
2104 den Umkehr-Bitverschiebungsprozeß anhand einer Einheit
aus einem oder mehreren Bits entsprechend der erfaßten
Kennung aus. Diese Schritte entsprechen dem Wiederherstellungsverfahren.
Die
Bitverschiebungsverfahren-Entscheidungsschaltung 2101 weist wie die in Fig. 15 dargestellte
Permutationsverfahren-Entscheidungsschaltung eine
Zufallszahlen-Generatorschaltung oder eine Zählerschaltung auf.
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Fig. 26 zeigt ein Beispiel der Bitverschiebungs- und
Umkehr-Bitverschiebungsoperationen. In Fig. 26 zeigt (a)
Schreibdaten vor der Bitverschiebung, zeigt (b) die Daten
nach der Bitverschiebung und dem Versehen mit einer Kennung
zur Angabe des Bitverschiebungsverfahrens, zeigt (c)
Lesedaten vor der Umkehr-Bitverschiebung und zeigt (d)
Daten nach der Umkehr-Bitverschiebung entsprechend der
erfaßten Kennung. In diesem Fall ist zur Permutation keine
große Speichermenge erforderlich, so daß die Konfiguration
der Schreib- und Lesevorrichtung vereinfacht werden kann.
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Bei der zweiten Ausführungsform kann der im Datenbereich
enthaltene RESYNC-Bereich auch an einer anderen Position
geschrieben werden, indem der Anfangspunkt zum Schreiben
eines modulierten Datensignals in einen Sektor wahllos
geändert wird, so daß die Anzahl der Überschreibungen
weiter erhöht wird.
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Die Erfindung kann in anderen spezifischen
Ausführungsformen verwirklicht werden, ohne daß von ihrem
Grundgedanken oder ihren wesentlichen Merkmalen abgewichen
wird. Die in dieser Anmeldung offenbarten Ausführungsformen
sollen in jeder Hinsicht als veranschaulichend und nicht
als einschränkend angesehen werden, wobei der Schutzumfang
der Erfindung durch die anliegenden Ansprüche und nicht
durch die vorhergehende Beschreibung angegeben ist und
wobei alle Änderungen, die in den Sinn und den
Gleichwertigkeitsbereich der Ansprüche fallen, von diesen
eingeschlossen sein sollen.