DE697115C - Zwischen Antriebsmaschine und Treibachse von Fahrzeugen, insbesondere Schienen-dampftriebwagen, angeordnete Antriebs- und Entkupplungsvorrichtung - Google Patents
Zwischen Antriebsmaschine und Treibachse von Fahrzeugen, insbesondere Schienen-dampftriebwagen, angeordnete Antriebs- und EntkupplungsvorrichtungInfo
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- DE697115C DE697115C DE1938R0102235 DER0102235D DE697115C DE 697115 C DE697115 C DE 697115C DE 1938R0102235 DE1938R0102235 DE 1938R0102235 DE R0102235 D DER0102235 D DE R0102235D DE 697115 C DE697115 C DE 697115C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C9/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
- B61C9/02—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with reciprocating piston steam engines
- B61C9/06—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with reciprocating piston steam engines having toothed, chain, friction, or belt gearing
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine zwischen Antriebsmaschine und Treibachse von
Fahrzeugen, insbesondere von in Vorwärts- und Rückwärtsfahrt laufenden Schienendampftriebwagen
angeordnete Antriebs- und Entkupplungsvorrichtung unter Verwendung eines
konzentrisch frei um die Radachse schwenkbaren, den Eingriff mit dem Zahnrad des
Antriebs bewirkenden Zwischenrades.
Es ist eine Antriebsart für Dampftriebwagen bekanntgeworden, bei der von den beiden
fest im Eingriff stehenden Zahnrädern das eine, auf der Kurbelwelle der Dampfmaschine
sitzt, während das andere auf einer konzentrisch um die Radsatzwelle drehbar gelagerten
Hohlwelle befestigt ist. Das Ein- und Auskuppeln des Antriebs wird durch Verschieben
der Muffe einer Klauenkupplung bewirkt. Für diese Bauart wird jedoch die ganze Länge der Radachse beansprucht, so daß für
die Unterbringung der Ölpumpen und Ölfilter nicht genügend Raum übrigbleibt. Auch bereitet
bei einer derartigen Kupplungsvorrichtung das Durchführen der Bremszugstangen wegen Platzmangels große Schwierigkeiten.
Schließlich ist das Ein- und Ausbauen dieser Vorrichtung durch die Verwendung einer
auf der Radsatzwelle auf gebrachten Hohlwelle sehr umständlich und erfordert jedesmal das
recht beschwerliche Abziehen der Radscheiben.:
Bei den bekannten Boostermaschinen, die als Zusatzhilfsmaschinen für Lokomotiven
Verwendung finden, erfolgt der Antrieb von dem Zahnrad der Kurbelwelle über ein um
den Kurbelwellenmittelpunkt schwenkbares Zwischenrad auf das Zahnrad der Treibachse. "
Durch Schwenken dieses Zwischenrades wird das Ab- und Zuschalten der Hilfsmas chine
bewirkt. Diese Antriebsvorrichtung wurde bisher aber lediglich bei Zusatzhilfsmaschinen
angewendet, die nur zur Unterstützung der
Hauptmaschine bei Vorwärtsfahrt bestimmt
sind. Da aber der das Schwenken des Zwischenrades ausführende Hebel auf der Kurbelwelle
gelagert ist, ergibt sich bei der An-" wendung dieser Vorrichtung auf umsteuerbare
Dampfmaschinen durch die auch auf der Krifj
beiwelle sitzenden Vor- und Rückwärtsexzenter wieder eine nachteilige Verbreiterung des Gehäuses.
ίο Weiterhin ist ein Triebwagen bekannt, bei
dem das Ein- und Auskuppeln des Antriebs durch ein um die Mittellinie der Radachse
schwenkbares Zwischenrad erfolgt, und zwar derart, daß das getriebene Rad auf einer'
Hohlwelle sitzt und die das Zwischenrad tragenden Hebel mit ihrer Innenringlauf bahn auf
dem !mit dem Getriebekasten fest verbundenen Lager der Hohlwelle drehbar angeordnet sind.
Ein derartiger Antrieb hat neben einer großen Baulänge den Nachteil, daß durch die
Verwendung einer Hohlwelle mit ihrer. Lagerung im Getriebekasten und mit den diese
Lagerung umfassenden, das Schwenken des Zwischenrades ausführenden Hebeln ein leichter
Ausbau des Radsatzes nicht möglich ist. Es muß nämlich der aus Zahnrad, Hohlwelle
und Federtöpfen bestehende Antrieb bei Auswechseln des Radsatzes mit ausgebaut werden.
Außerdem ist ein mit Federtopfantrieb ausgestatteter Radsatz sehr teuer und in der Herstellung
umständlich, da die Räder erst dann aufgepreßt werden können, wenn die Hohlwelle
aufgezogen ist. Bei einem Schaden der Hohlwelle ist sogar ein Abziehen der Radscheiben
notwendig, bevor die Welle ausgewechselt werden kann. Schließlich muß die Radachse getrennt von den Radscheiben hergestellt
werden, da die Achse auf die elastischen Kupplungsglieder und auf die Hohlwelle
sowie auf die Lagerung im Getriebekasten zugearbeitet werden muß.
All diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung vermieden, die darin besteht,
daß das getriebene Zahnrad unmittelbar auf der Radachse befestigt ist und die das
Schwenken des Zwischenrades ausführenden
Hebel zweiteilig ausgebildet sind, eine Außenringlaufbahn besitzen und mit dieser im Maschinengehäuse
drehbar gelagert sind. Durch die Anordnung der einzelnen Teile der vorliegenden Antriebs- und Entkupplungsvorrichtung
gemäß der i Erfindung wird weiterhin für die gesamte Einrichtung nur ein Teil der Radsatzwelle
beansprucht, so daß noch für die Unterbringung der Ölpumpen, Ölfilter und Bremszugstangen
genügend Raum vorhanden ist. Gerade durch' die Lagerung der das Schwenken
des Zwischenrades ausführenden Hebel mit ihrer Außenringlaufbahn im Maschinengehäuse
und durch das Schwenken dieser Hebel um die Radachse wird erreicht, daß die Baulänge der die Vor- und Rückwärtsexzenter
...aufnehmenden Kurbelwelle klein gehalten wer " .jäen kann. Außerdem ermöglicht die zweiteilige
Ausbildung der das Zwischenrad tragen- >. den Hebel sowie die Lagerung derselben im
Maschinengehäuse gemäß der Erfindung nach Abnahme des Gehäusedeckels den einfachen
Ausbau des vollständigen Radsatzes mit dem Zahnrad. Auch kann infolge der Verwendung
eines Exzenters für das Ein- und Ausrücken der Antriebsmaschine die Betätigung der
Antriebs- und Entkupplungsvorrichtung sowohl von der rechten als auch von der linken
Maschinenseite aus erfolgen. Ein weiterer Vorteil der Antriebs- und Entkupplungsvorrichtung
gemäß der Erfindung besteht darin, daß im Falle der Beschädigung einer Maschine
während des Fahrbetriebes durch einfaches Verstellen des, Exzenters ein Abschalten
dieser Maschine vorgenommen werden kann, so daß der Triebwagen, falls mehrere Maschinen
vorhanden sind, ungeachtet des entstandenen Schadens weiterfahren kann.
Alle diese'Vorteile, die die vorliegende Erfindung
auszeichnen, ergeben sich aus der Anordnung der einzelnen Teile zueinander und
daraus, daß die Entkupplungsvorrichtung gleichzeitig die Antriebsvorrichtung darstellt.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher
erläutert.
Abb. ι zeigt einen senkrechten Schnitt durch das Gehäuse der Antriebs- und Entkupplung»-
vorrichtung gemäß der Erfindung,
Abb. 2 einen waagerechten Schnitt A-B durch das Gehäuse nach Abb. 1,
Abb. 3 einen Schnitt C-D und Abb. 4 einen Schnitt E-F nach Abb. ι. όο
In dem Dampfmaschinengestella liegt die Kurbelwelle δ, die durch die Pleuelstange c
in Umdrehung versetzt wird. Die Kurbelwelle wird mittels des Rollenlagers d im Maschinengestelle
gelagert und trägt die Exzenterscheiben e, die Exzenterstangen / und das fest mit der Kurbelwelle verbundene
Zahnrad g. Die Kraftübertragung erfolgt von hier aus über ein durch Schwenken ein- und
ausrückbares Zwischenrad h und das Zahn- no
radi auf die die Räder k tragende Radsatzwelle
Z. Mit h' ist in Abb. ι das Zwischenrad in ausgerückter Stellung bezeichnet. Das
Zahnrad h ist durch zwei Rollenlager m auf dem Bolzen« gelagert, der durch zwei geteilte,
im Maschinengestell« drehbare, konzentrisch um die Treibachse I angeordnete
Hebel ο getragen wird. Die zweiteiligen Hebel 0, die eine Außenringlaufbahn ζ besitzen,
werden durch die Verbindungsbolzen q ;usammengehalten. Das Maschinengestell
ist mit dem Deckel ρ verschlossen. Um das
2wischenradA ausrücken zu können, sind im
Oberteil des Maschinengestelles α die Lagerstellen r und V1 vorgesehen, die zur Auf-;
nähme der Lagerbüchsen s und S1 dienen, in
denen die Exzenterwelle/ gelagert isti Um
die Exzenterwelle t greifen geschlossene Laschen u und U1, die andererseits wieder den
das Zahnrad h tragenden Bolzen /t umfassen.
Der Lagerbolzen η wird durch die Seitensicherungenv
und Ρχ gegen Verschieben gesicherti
Bei einer Drehung der Exzenterwelle if, z.'B.
durch den angebrachten Handhebel w, wird durch die Elektrizität/1' der Exzenterwelle!!
das Zahnrad H mit dem auf der Kurbelwelle b sitzenden Zahnrad g außer Eingriff gebracht.
Der Eingriff des Zahnrades h mit dem auf der RadsatzwelleI sitzenden Zahnrad/ bleibt
jedoch bestehen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Zwischen Antriebsmaschine und Treibachse von Fahrzeugen, insbesondere von in Vorwärts- und Rückwärtsfahrt laufenden Schienendampf triebwagen angeordnete Antriebs- und Entkupplungsvorrichtung unter Verwendung eines konzentrisch frei um die Radachse schwenkbaren, den Eingriff mit dem Zahnrad des Antriebes bewirkenden Zwischenrades, dadurch gekennzeichnet, daß das getriebene Zahnrad (/) unmittelbar auf der Radachse (/) befestigt ist und die das Schwenken des Zwischenrades (A) ausführenden Hebel (0) zweiteilig ausgebildet sind, eine Außenringlaufbahn (z) besitzen und mit dieser im Maschinengehäuse {ß) drehbar gelagert sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938R0102235 DE697115C (de) | 1938-05-04 | 1938-05-04 | Zwischen Antriebsmaschine und Treibachse von Fahrzeugen, insbesondere Schienen-dampftriebwagen, angeordnete Antriebs- und Entkupplungsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938R0102235 DE697115C (de) | 1938-05-04 | 1938-05-04 | Zwischen Antriebsmaschine und Treibachse von Fahrzeugen, insbesondere Schienen-dampftriebwagen, angeordnete Antriebs- und Entkupplungsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE697115C true DE697115C (de) | 1940-10-07 |
Family
ID=7420671
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938R0102235 Expired DE697115C (de) | 1938-05-04 | 1938-05-04 | Zwischen Antriebsmaschine und Treibachse von Fahrzeugen, insbesondere Schienen-dampftriebwagen, angeordnete Antriebs- und Entkupplungsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE697115C (de) |
-
1938
- 1938-05-04 DE DE1938R0102235 patent/DE697115C/de not_active Expired
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