DE69712385T2 - Fahrzeugzigarettenanzünder mit einer Schutzvorrichtung - Google Patents

Fahrzeugzigarettenanzünder mit einer Schutzvorrichtung

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DE69712385T2
DE69712385T2 DE69712385T DE69712385T DE69712385T2 DE 69712385 T2 DE69712385 T2 DE 69712385T2 DE 69712385 T DE69712385 T DE 69712385T DE 69712385 T DE69712385 T DE 69712385T DE 69712385 T2 DE69712385 T2 DE 69712385T2
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B60N3/14Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for of electrically-heated lighters

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Zigarettenanzünder, insbesondere für Kraftfahrzeuge, und bezieht sich speziell auf das Zündgehäuse, das ein derartiger Zigarettenanzünder umfaßt.
  • Das Zündgehäuse stellt bekanntlich ein Stromanschlußelement dar und dient als Aufnahmebehältnis für ein aufheizbares Steckteil oder als ein Stromanschluß zur Versorgung eines Zubehörteils.
  • Das Zündgehäuse weist hierzu eine Zündhülse mit einem Boden auf, an dessen beiden Seiten zum einen innerhalb dieser Hülse ein Bimetallstreifen und ein erstes elektrisch isolierendes Teil, bezeichnet als erste Isolierscheibe, und zum anderen außerhalb dieser Hülse eine zweite Stromversorgungszunge, bezeichnet als zweite Stromversorgungszunge, die der Hülse zugehörig ist, sowie ein zweites elektrisch isolierendes Teil, bezeichnet als zweite Isolierscheibe, montiert sind, das axial zwischen dieser zweiten Stromversorgungszunge und einer ersten Stromversorgungszunge, bezeichnet als erste Stromversorgungszunge, eingefügt ist, die dem Bimetallstreifen zugehörig ist, indem sie elektrisch mit diesem durch ein Befestigungselement verbunden ist, welches den Bimetallstreifen, die Isolierscheiben und die Stromversorgungszungen am Boden der Zündhülse befestigt.
  • Üblicherweise ist eine Überhitzungsschutzeinrichtung vorgesehen. Die Bänder des Bimetallstreifens können nämlich unter bestimmten Umständen selbst dann noch mit der Aufnahmeschale des Heizkörpers des aufheizbaren Steckteils in Kontakt bleiben, wenn der Heizkörper die gewünschte Temperatur erreicht hat. Außerdem kann ein Kurzschluß auftreten. Dies kann insbesondere deshalb eine Brandursache darstellen, als das Zündgehäuse an einer festinstallierten Wand befestigt ist, die üblicherweise aus Kunststoff hergestellt ist.
  • In der FR-A-2 338 822 wurde deshalb vorgeschlagen, die erste Isolierscheibe mit einer Ausnehmung zur Aufnahme eines Sicherungskörpers zu versehen, der bei einer bestimmten Temperatur durchbrennt und einen Kurzschluß erzeugt.
  • Ein Kurzschluß kann auch mit Hilfe einer rechtwinkligen Sicherungszunge herbeigeführt werden, die zwischen dem Boden der Hülse und dieser zweiten Stromversorgungszunge eingefügt ist und im Fall einer Überhitzung mit dieser ersten Stromversorgungszunge in Kontakt kommt, wie im Dokument WO-A-95 19273 beschrieben, das dem Oberbegriff des Hauptanspruches entspricht.
  • Diese Vorrichtungen sind nicht zufriedenstellend, da die Sicherung der Instrumententafel, in die der Zigarettenanzünder integriert ist, ausgetauscht werden muß. Außerdem erhöhen sie den axialen Raumbedarf zwischen dem Bimetallstreifen und dem Boden der Zündhülse, die nun nicht mehr dem Standard entspricht.
  • Man könnte eventuell in Erwägung ziehen, die Schutzeinrichtung in das aufheizbare Steckteil zu integrieren, dieses müßte zu diesem Zweck dann jedoch geändert werden.
  • Außerdem wird die Schutzwirkung aufgehoben, sobald ein Stecker in das Zündgehäuse eingesteckt wird.
  • In der US-A-4,459,464 und der DE-A-40 42 043 wurde zum Beispiel bereits die Möglichkeit in Betracht gezogen, die Schutzeinrichtung außerhalb der Zündhülse anzuordnen. In diesem Fall ist nur eine einzige Stromversorgungszunge, nämlich die erste Zunge vorgesehen, die dem Bimetallstreifen zugehörig ist und vom Boden der Hülse durch die zweite Isolierscheibe isoliert ist, die mit dem Boden der Zündhülse Kontakt hat. Diese erste Zunge dient zur Befestigung des einen Endes einer Sicherung, deren anderes Ende an einem zusätzlichen Teil befestigt ist, das von der ersten Zunge durch eine dritte elektrische Isolierscheibe getrennt ist.
  • Das zusätzliche Teil dient als Auflagefläche für eine Federscheibe, die der Mutter des bolzenförmigen Befestigungselementes zugeordnet ist. Dies beruht nicht auf einer Vorrichtung mit zwei vom Boden der Zündhülse getragenen Stromversorgungszungen. Außerdem ist die Sicherung nicht geschützt und kann bei der Handhabung vor der Montage des Zündgehäuses an der festinstallierten Wand beschädigt werden. Nach der Montage des Zündgehäuses an dieser festinstallierten Wand kann die Sicherung zum Beispiel durch einen Anschlußdraht beschädigt werden, da das Zündgehäuse in einer Umgebung angeordnet ist, in der sich zahlreiche Geräte befinden.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, diese Nachteile zu beheben.
  • Aufgabe der Erfindung ist daher, eine Vorrichtung mit einer Schutzeinrichtung anzubieten, welche die Verwendung standardisierter Zündhülsen erlaubt.
  • Aufgabe der Erfindung ist ferner eine Vorrichtung mit einer Schutzeinrichtung, die keinen Austausch einer weiteren Sicherung erfordert und gleichzeitig auf der Verwendung von zwei Stromversorgungszungen beruht.
  • Aufgabe der Erfindung ist schließlich auch die Herstellung einer Vorrichtung mit Schutzeinrichtung in einfacher und kostengünstiger Weise, die sich gleichzeitig durch eine einfache Montage auszeichnet.
  • Erfindungsgemäß zeichnet sich ein Zündgehäuse der oben genannten Art dadurch aus, daß sich elektrische Isoliermittel zwischen der zweiten Stromversorgungszunge und dem Boden der Zündhülse befinden, daß die zweite Stromversorgungszunge, die in der Nähe des Bodens der Zündhülse angeordnet ist, elektrisch mit diesem Boden durch eine elektrische und thermische Schutzsicherung verbunden ist, die die genannte Überhitzungsschutzeinrichtung sowie einen Überlastschutz bildet, und daß die zweite Isolierscheibe so ausgebildet ist, daß sie eine Aufnahme für diese Sicherung bildet, die von einem Trägerteil getragen wird, welches von der zweiten Stromversorgungszunge separat ist oder nicht und durch das Befestigungselement am Boden der Zündhülse befestigt ist.
  • Aufgrund der Erfindung kann die Zündhülse beibehalten werden.
  • Zu Gunsten der Standardisierung gilt dasselbe auch für das erste Isolierteil (Scheibe) und den Bimetallstreifen.
  • Das Zündgehäuse weist stets zwei Stromversorgungszungen auf. Letztendlich werden nur die zweite Stromversorgungszunge und die zweite Isolierscheibe geändert, wobei sich diese Änderung jedoch leicht durchführen läßt. Die erste Stromversorgungszunge kann beibehalten werden. Der Leuchtring, mit dem der Zigarettenanzünder bei manchen Ausführungen ausgestattet ist, wurde nicht geändert.
  • Die Vorrichtung mit erfindungsgemäßer Schutzeinrichtung hat weder eine Erhöhung des axialen Raumbedarfs noch eine kompliziertere Montage des Zigarettenanzünders zur Folge.
  • Es wird der zwischen der zweiten Isolierscheibe und dem axialen Teil der Stromversorgungszungen verfügbare Raum genutzt. Außerdem wird durch die zweite Isolierscheibe jeglicher Kontakt zwischen der ersten Stromversorgungszunge und der Sicherung verhindert.
  • Im Fall einer Überhitzung brennt die Sicherung durch. Im Fall einer Überlast (Kurzschluß) brennt die Sicherung durch einen Joule-Effekt durch. Die Schmelztemperatur beträgt ca. 110º.
  • All dies wird dadurch ermöglicht, daß sich die Sicherung in der Nähe der Zündhülse befindet. Die Sicherung ist preisgünstig und wirkt bei niedrigeren Temperaturen, als wenn sie der ersten Stromversorgungszunge zugeordnet worden wäre.
  • Sie ist außerdem zuverlässiger und genauer, da sich die Zündhülse gleichmäßiger erhitzt als die erste Stromversorgungszunge, deren Fläche im Verhältnis zur Zündhülse vergleichsweise klein ist.
  • Aufgrund der zweiten Isolierscheibe können Sicherungen unterschiedlicher Formen verwendet werden. Die Scheibe muß dazu nur entsprechend ausgebildet werden.
  • Bei einer Ausführungsform wird die Sicherung von einem elektrisch leitenden, separaten Trägerstück getragen, das Kontakt mit dem Boden der Zündhülse hat.
  • Elektrische Isoliermittel befinden sich zwischen diesem Trägerstück und der zweiten Stromversorgungszunge, die Mittel zum Kontakt mit einem Ende der Sicherung aufweist. Die Sicherung verläuft bezüglich des Bodens der Zündhülse in axialer Richtung erhaben.
  • Vorteilhaft ist, daß die zweite Stromversorgungszunge nicht grundlegend geändert werden muß und das Trägerstück weniger dick sein kann als die zweite Stromversorgungszunge.
  • Bei einer zweiten Ausführungsart ist die zweite Stromversorgungszunge ausgebildet, um die elektrische und thermische Schutzsicherung in bezug auf den Boden der Zündhülse elektrisch zu isolieren. In diesem Fall ist die zweite Stromversorgungszunge mit der Hülse durch diese Sicherung elektrisch verbunden, die einerseits mit dem Boden der Zündhülse und andererseits mit der zweiten Stromversorgungszunge Kontakt hat. Diese Ausführungsart ist besonders vorteilhaft, da die Sicherung unmittelbar von der zweiten Stromversorgungszunge getragen wird, wodurch sich die Anzahl der Teile des Zündgehäuses verringert. Die Länge der Verbindung zwischen den Kontaktmitteln, die von dieser zweiten Zunge getragen werden, und der Sicherung kann auf diese Weise reduziert werden, was sich auf die Zuverlässigkeit und Reaktionszeit günstig auswirkt.
  • Zudem kann der axiale Raumbedarf reduziert werden, da zwischen der Sicherung und dem Boden der Zündhülse ein elektrischer Kontakt besteht. Die Sicherung ist somit weniger vibrationsanfällig.
  • Vorteilhaft ist insbesondere hinsichtlich der Reduzierung des Zeitaufwands bei der Montage des Zündgehäuses, daß nun eine Baugruppe ausgeführt werden kann, welche die zweite Stromversorgungszunge und die Sicherung umfaßt. Dazu muß lediglich die zweite Stromversorgungszunge (deren Basis eine parallel zum Boden der Zündhülse verlaufende Fläche aufweist) mit einem elektrischen Isolator überzogen werden, zum Beispiel durch Aufspritzen oder Kleben. Alternativ kann es sich bei dem elektrischen Isolator um eine klebende bzw. haftende Variante handeln.
  • Diese zweite Stromversorgungszunge ist so ausgebildet, daß sie vorzugsweise Mittel zum Anklammern der Sicherung aufweist, die im Fall einer Überhitzung in sehr präziser Weise durchbrennt, da sie direkten Kontakt mit dem Boden der Zündhülse hat.
  • In jedem Fall wird die Sicherung durch die zweite Isolierscheibe verdeckt, was leicht auszuführen ist, da diese zweite Isolierscheibe vorteilhafterweise durch Gießen hergestellt wird, so daß sie mit einer Ausstülpung versehen wird, welche die Aufnahme der Sicherung ermöglicht, bei der es sich in diesem Fall um eine kostengünstige, handelsübliche Sicherung mit Gehäuse handeln kann, das beispielsweise elektrisch leitend ist. Diese Sicherung ist also geschützt und kann nicht durch Geräte oder elektrische Drähte in der Umgebung des Zündgehäuses beschädigt werden.
  • Vor der Montage des Zündgehäuses an der festinstallierten Wand kann die Sicherung bei der Handhabung oder Lagerung ebenfalls nicht beschädigt werden.
  • In der Regel liegt die Sicherung in einer Vertiefung innerhalb der zweiten Isolierscheibe, und zwar vorteilhafterweise in einer Vertiefung, die deren Dicke entspricht, so daß der axiale Raumbedarf reduziert werden kann.
  • Vorteilhafterweise ist das Befestigungselement abnehmbar, so daß die zweite Isolierscheibe mühelos demontiert und die Sicherung ausgetauscht werden kann.
  • Man erkennt, daß ein standardmäßiges Zündgehäuse problemlos wiederverwendet und mit einer zweiten Isolierscheibe, einer zweiten Stromversorgungszunge und einer erfindungsgemäßen Sicherung ausgestattet werden kann.
  • In der nachfolgenden Beschreibung wird die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen erläutert, in denen:
  • Fig. 1 ein Axialschnitt eines Zigarettenanzünders gemäß einer ersten Ausführungsart der Erfindung entlang der Linie 1-1 aus Fig. 2 ist,
  • Fig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeils 2 aus Fig. 1 ist,
  • Fig. 3 eine Ansicht des Zigarettenanzünders aus Fig. 1 ohne Axialschnitt ist,
  • Fig. 4 eine Endansicht des Zigarettenanzünders aus Fig. 1 ist, wobei die zweite Isolierscheibe sowie die erste Stromversorgungszunge entfernt wurden, damit die Sicherung und die zweite Stromversorgungszunge sichtbar sind,
  • Fig. 5 eine Seitenansicht ist, die Fig. 4 entspricht,
  • Fig. 6 eine axiale Schnittansicht einer zweiten Ausführungsart des Zigarettenanzünders ohne Leuchtring ist,
  • Fig. 7 eine Ansicht in Richtung des Pfeils 7 aus Fig. 6 mit Leuchtring ist,
  • Fig. 8 eine Darstellung dieser zweiten Ausführungsart analog zu Fig. 3 ist,
  • Fig. 9 eine Ansicht der zweiten Stromversorgungszunge aus Fig. 6 nach dem Schneiden und vor dem Biegen ihrer verschiedenen Abschnitte ist,
  • Fig. 10 eine Fig. 9 entsprechende Ansicht nach dem Biegen bzw. Rollen der Abschnitte der zweiten Stromversorgungszunge ist,
  • Fig. 11 eine Ansicht in Richtung des Pfeils 11 aus Fig. 10 ist,
  • Fig. 12 und 13 axiale Schnittansichten der Sicherung im Normalbetrieb bzw. nach einer Überhitzung oder Überlast sind.
  • Der in den Figuren dargestellte Zigarettenanzünder umfaßt ein Zündgehäuse A, das als Aufnahmebehältnis für ein abnehmbares, aufheizbares Steckteil B oder den Anschlußstecker eines Zubehörteils dient. Identische Teile sind in den Figuren durch dieselben Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • Das Gehäuse A ist zur direkten oder indirekten Befestigung an einer festinstallierten Wand P des Fahrzeugs, zum Beispiel an einer Konsole oder einem Instrumentenbrett, bestimmt.
  • Das Gehäuse A ist hier mit Hilfe eines Leuchtrings E an der Wand P befestigt, der an seinem vorderen Ende eine Ringfläche 5 aufweist, die mit der Vorderseite der Wand P in Kontakt kommt und eine Erkennung des Zigarettenanzünders bei Nacht ermöglicht. Der Ring E trägt dazu an seinem hinteren Ende ein Gehäuse 19, in dem sich eine Lichtquelle 21, zum Beispiel eine Lampe, befindet. Der Ring E verfügt durch Ausschnitte über elastisch verformbare Zungen 30, von denen zwei in Fig. 1 sichtbar sind. Diese axial ausgerichteten Zungen 30 weisen ein keilförmiges vorderes Ende auf. Bei der Montage wird bekanntlich der Ring E in die entsprechende Öffnung 31 der Wand P eingeführt, wobei die Zungen 30 radial nach innen gedrückt werden, um anschließend wieder herauszutreten. Nach der axialen Einführung des Rings E in die Öffnung 31 befindet sich die Wand P in Sandwich-Anordnung zwischen der Ringfläche 5 und dem vorderen Ende der Zungen 30. Der Ring E weist an der Außenseite eine axiale Vorwölbung 32 mit zwei Führungsschienen (Fig. 2) für eine Klammer der festinstallierten Wand P auf, die am Rand der Öffnung 31 angebracht ist und mit Hilfe von beiderseits der Klammer angeordneten Schlitzen 33 ausgeführt wird.
  • Auf diese Weise wird eine Unverwechselbarkeitsnut gebildet und der Ring E wird in bezug auf die Wand P in der Drehbewegung blockiert, so daß nach der Montage der hier aus elektrisch isolierendem Material bestehende Ring E mit der Wand P axial sowie hinsichtlich der Drehbewegung verbunden ist, die hier ebenso wie der das Licht durchlassende Ring E aus Kunststoff besteht. Das Gehäuse 19 mit der Lampe 21 wird von der Rückseite aus wie eine Schiebevorrichtung an dem Ring E angebracht, wobei der Ring E zu diesem Zweck zwei Zapfen aufweist, die sich jeweils in eine in dem Gehäuse 19 ausgeführte Nut einfügen, wie in Fig. 2 dargestellt.
  • In den Ring E wird eine Zündhülse 6 aus elektrisch leitendem Material, hier aus Ziehblech, eingeführt. Zu diesem Zweck wird eine Unverwechselbarkeitsnut 48 zwischen dem Ring E und einem elektrisch isolierenden Teil 15 gebildet, das im folgenden beschrieben wird. Das Teil 15 weist insbesondere axiale Vorsprünge auf, die sich in die Nuten des Leuchtrings E einfügen.
  • Die Unverwechselbarkeitsnut 48 ermöglicht also eine Montage der Zündhülse 6 des Zündgehäuses A in einer bestimmten Winkelposition.
  • Der Ring E weist in bekannter Weise lokal Rasthaken auf, die in innere Ausnehmungen der Hülse 6 (in Fig. 6 mit 101 bezeichnet) eingreifen, so daß diese an dem Ring E und somit indirekt auch an der Wand P durch Einrasten befestigt ist.
  • Natürlich kann die Hülse 6 im Fall einer nicht dargestellten Variante auch direkt an der Wand P befestigt werden. Die Hülse 6 weist hier an ihrem vorderen Ende einen Kragen auf, der auf der Vorderseite der Ringfläche 5 des Rings E aufliegt, und an ihrem hinteren Ende einen in der Mitte gelochten Boden 34, der sich senkrecht zur axialen Symmetrieachse X-X des Zigarettenanzünders erstreckt. Das Gehäuse 19 weist eine vorstehende, geneigte Zunge 38 auf, die mit der Hülse 6 in Kontakt kommt, die ihrerseits eine hohle Form aufweist. Mit 36 ist eine Stromversorgungszunge bezeichnet, die so beschaffen ist, daß sie an die positive Klemme des Standlichts des Fahrzeugs angeschlossen werden kann, während die Hülse 6 so ausgelegt ist, daß sie mit Hilfe einer zweiten Stromversorgungszunge 18, der so genannten zweiten Stromversorgungszunge, wie nachfolgend beschrieben an die negative Klemme der Batterie angeschlossen werden kann. Die Zungen 38, 36, die hier aus Metall bestehen, ermöglichen auf diese Weise die Stromversorgung der Lampe 21. Innen ist die Hülse 6 mit einem Bimetallstreifen 11 mit zwei axial ausgerichteten Bändern versehen, die aus einer Scheibe hervorgehen, welche sich parallel zum Boden 34 der Hülse 6 erstreckt. Ein elektrisch isolierendes, insgesamt ringförmiges Teil 13, die so genannte zweite Isolierscheibe 13, ist axial zwischen dem Boden 34 und der Scheibe des Bimetallstreifens 11 eingefügt.
  • Diese Scheibe 13 durchquert die zentrale Öffnung des Bodens 34 mittels einer Zentrierhülse 230 und ist in der Mitte gelocht, um die Durchführung eines Befestigungselements 12, hier eine Schraube, alternativ ein Niet, zu ermöglichen, deren Kopf auf der Oberseite (oder Vorderseite) der Scheibe des Bimetallstreifens 11 aufliegt, um den Bimetallstreifen 11 und die Isolierscheibe 13 zwischen dem Kopf der Schraube 12 und dem Boden 34 der Zündhülse 6 festzuspannen.
  • Außerhalb der Hülse 6 durchquert der Gewindeteil der Schraube 12, die aus einem elektrisch leitenden Material, hier Metall, hergestellt ist, das oben genannte elektrisch isolierende Teil 15, das hier durch die Zentrierhülse 230 der ersten Isolierscheibe zentriert wird.
  • Dieses Teil 15 wird nachfolgend als zweite Isolierscheibe bezeichnet und besteht hier aus formbarem Kunststoff. Es weist einen insgesamt ringförmigen Hauptteil 80 auf, der sich parallel zum Boden 34 der Hülse 6 erstreckt.
  • Die Scheibe 13 ist außerdem wärmedämmend und besteht aus einem duroplastischen Material wie zum Beispiel "Vyncolite", (eingetragenes Warenzeichen). Die Scheibe 15 besteht hier aus verstärktem Polyamid 6/6.
  • An der Rückseite der Scheibe 15 liegt die Basis einer ersten Stromversorgungszunge 17 auf, die als erste Stromversorgungszunge bezeichnet wird, dem Bimetallstreifen 11 zugehörig und so beschaffen ist, daß sie an die positive Klemme der Batterie angeschlossen werden kann. Diese Basis ist in der Mitte mit einem gewundenen Schacht versehen und wird durch eine axial ausgerichtete, äußere Rippe 37, die beim Gießvorgang aus der zweiten Scheibe 15 entsteht und sich nach außen in entgegengesetzter Richtung zum Boden 34 erstreckt, an der Drehung gehindert. Die Zungen 17 und 18, die hier aus Metall bestehen, haben eine insgesamt rechtwinklige Form und weisen also einen abgesetzten, axialen Teil auf, um eine Anschlußvorrichtung zu bilden.
  • Die Basiselemente der Zungen 17, 18 erstrecken sich senkrecht zur Achse X-X, wobei die Basis der zweiten Stromversorgungszunge 18 dem Boden 34 benachbart ist.
  • Die Zunge 18 durchquert mit ihrem axialen Teil eine rechteckige Öffnung in der zweiten Isolierscheibe 15, so daß sie in bezug auf die Scheibe 15 an einer Drehung gehindert ist. Die Basis der Zunge 17 wird durch einen gewundenen axialen Teil verlängert, um mit der Rippe 37 (Fig. 2) zusammenzuwirken und die Drehung der Zunge 17 zu unterbinden.
  • In einer an sich bekannten Weise weist die Zunge 17 somit ein U-förmiges Teil auf (Fig. 1, 6), von dem ein Schenkel die Basis der Zunge 17 bildet und der andere, kürzere Schenkel den axialen Teil der Zunge 17 trägt, wobei der Boden des U mit der oben genannten Rippe in Kontakt ist.
  • Die zweite Scheibe 15 bildet somit einen Verbindungsisolator, wobei die Basiselemente der Zungen 17, 18 auf beiden Seiten der hohlen Scheibe 15 angeordnet sind, um die Basis der zweiten Stromversorgungszunge 18 zu schützen.
  • Wie in Fig. 1 und 6 näher dargestellt, weist die Scheibe 15 insbesondere seitlich eine Schürze auf, welche die Basis der zweiten Stromversorgungszunge 18 umgibt.
  • Die Zunge 17 bildet also eine Mutter für die Schraube 12, so daß diese Schraube eine Befestigung des Bimetallstreifens 11, der Zungen 17, 18 sowie der Isolierscheiben 13, 15 am Boden 34 der Hülse 6 ermöglicht, da diese Schraube die genannten Teile durchquert Natürlich weist die Hülse 6 Öffnungen 102 auf, die in Fig. 6 sichtbar sind und sich im Bereich der Bänder des als Stromanschlußelement dienenden Bimetallstreifens 11 befinden, um deren Ausdehnung nach außen zu ermöglichen. Die Enden der Bänder des Bimetallstreifens weisen Nasen auf, die aufeinander ausgerichtet sind. Die Bänder werden auf diese Weise gespreizt, wenn das aufheizbare Steckteil B eingeschoben wird und eine Heizposition einnimmt.
  • Die Nasen der Bänder des Bimetallstreifens 11 haben die Aufgabe, eine elektrisch leitende Schale 10 zu halten, wenn das Steckteil B eingeschoben ist und sich in der Heizposition befindet, wobei die Schale 10 als Aufnahmebehältnis für einen Heizkörper, üblicherweise einen spiralförmig gewickelten elektrischen Heizwiderstand dient.
  • Bekanntlich umfaßt das Steckteil B zwei koaxiale Teile, die gegenüber elastischen Rückstellmitteln, hier eine Schraubenfeder 7, zueinander axial beweglich sind. Eines dieser Teile ist festinstalliert und umfaßt einen Aschefänger 4 aus einem elektrisch leitenden Material, hier Metall, der mit einem äußeren Ring 3 durch Umspritzen fest verbunden ist. Der Aschefänger 4 ist so ausgelegt, daß er mit der Innenbohrung der Hülse 6 in engen Kontakt kommt, und weist an seinem vorderen Ende eine profilierte Nut auf, die geeignet ist, in an sich bekannter Weise mit dem gewölbten Ende von axial ausgerichteten Haltezungen zusammenzuwirken, die in Fig. 6 mit dem Bezugspunkt 100 bezeichnet sind und durch Schneiden und Tiefziehen aus der Wand 6 der Hülse gebildet werden.
  • Die Zungen 100 sind axial in Richtung des Bodens 34 ausgerichtet und erstrecken sich über dem Bimetallstreifen 11. Ein Führungsrohr 8 ist ebenfalls durch Umspritzen fest mit dem Ring 3 aus elektrisch isolierendem Material, hier aus Kunststoff, zum Beispiel Polyamid 6/6, verbunden.
  • Der Ring 3 ist so beschaffen, daß er an der Vorderseite des Kragens am freien Ende der Hülse 6 zum Anschlag kommen kann, während das Führungsrohr 8 aus elektrisch leitendem Material, hier Metall, von dem Aschefänger umgeben ist und einen in der Mitte gelochten Boden aufweist, so daß eines der Enden der elektrisch leitenden Feder 7 darauf aufliegen kann.
  • Eine elektrisch isolierende Scheibe 9 ist axial zwischen den Boden des Führungsrohrs 8 und den Boden der am Ende befindlichen Schale 10 eingefügt. Der bewegliche Teil des Steckteils B umfaßt eine metallische Führungshülse, an deren Boden mit Hilfe eines (nicht sichtbaren) Befestigungsniets die Scheibe 9, die Schale 10 und ihr Heizwiderstand befestigt sind.
  • Diese Hülse wird von dem Boden des Führungsrohrs 8 geführt, und zwar insbesondere von der Innenbohrung der mittleren Öffnung des Rohrs 8. An ihrem anderen Ende ist diese Hülse fest mit einem Ring 2 aus elektrisch und thermisch isolierendem Material verbunden. Dieser Ring 2 ist so beschaffen, daß er im Innern des Rohrs 8 gleiten kann, und dient als Auflage für das andere Ende der Feder 7.
  • Der Ring 2 weist an seinem vorderen Ende einen vorstehenden Gewindeabschnitt auf, der zur Befestigung eines Griffknopfs 1 dient, welcher zu diesem Zweck mit einem Innengewinde versehen ist. Eine Scheibe 22 ist axial zwischen dem Knopf 1 und der Vorderseite des Rings 2 eingefügt, der hier aus Kunststoff, wie zum Beispiel verstärktem Polyamid 6/6 besteht, um dem Ring 2 wärmedämmende Eigenschaften zu verleihen.
  • Der Knopf 1 ist profiliert, so daß er sich als Griffknopf eignet; er besteht hier aus Kunststoff und ist so beschaffen, daß er vom Benutzer erfaßt werden kann, um das Steckteil B aus dem Zündgehäuse A zu ziehen, wenn der Heizwiderstand heiß ist.
  • In der normalen Position wird das Steckteil B bekanntlich dank seines Aschefängers 4 mit Hilfe der oben genannten Haltezungen 100 der Hülse 6 gehalten. In dieser Position ist die Schale 10 von dem Bimetallstreifen 11 beabstandet, so daß kein elektrischer Stromkreis gebildet wird. Wird der Knopf 1 durch den Benutzer eingedrückt, so verlagert sich der bewegliche Teil des Steckteils B, so daß die Feder 7 komprimiert wird und die Schale 10 mit den Bändern des Bimetallstreifens 11 in Kontakt kommt. Auf diese Weise entsteht durch die Zunge 17, die Schraube 12, den Bimetallstreifen 11, die Schale 10, den Aschefänger 4, die Hülse 6 sowie die Zunge 18 ein elektrischer Stromkreis.
  • Der Heizwiderstand des Steckteils B erwärmt sich, so daß sich die Bänder des Bimetallstreifens 11 ausdehnen. Ab einer bestimmten Temperatur ermöglicht die Feder 7 das Herausziehen der Schale 10 aus dem Bimetallstreifen 11, da nun ihre Rückstellkraft größer als die Spannkraft ist, die von den Bändern des Bimetallstreifens 11 auf die Schale 10 ausgeübt wird.
  • Der Benutzer vernimmt ein Klicken und kann das Steckteil B herausziehen, um die Zigarre oder Zigarette anzuzünden.
  • Fig. 3 zeigt das abnehmbare Steckteil in Entnahmestellung sowie in normaler und eingeschobener Position, wobei die normale Position mit einer dickeren Linie gekennzeichnet ist. Die Bänder des Bimetallstreifens 11 erstrecken sich axial in Richtung des freien, offenen Endes der Hülse 6. Diese Bänder können versehentlich verformt werden. Eine Funktionsstörung des Steckteils B oder Bimetallstreifens 11 kann grundsätzlich eintreten. Das Steckteil B kann zum Beispiel durch ein Paket oder einen Koffer, die im Innern des Fahrzeugs nicht sachgerecht verstaut sind, in die Heizposition gedrückt werden. Aus verschiedenen Gründen kann sich so die Schale 10 möglicherweise nicht mehr von dem Bimetallstreifen 11 lösen und eine Überhitzung des Steckteils B und des Zündgehäuses A bewirken. Dies kann insbesondere insofern einen Brand verursachen, als der Leuchtring E und die festinstallierte Wand P des Fahrzeugs aus Kunststoff sind. Außerdem kann ein Kurzschluß auftreten und eine Überlast erzeugen.
  • Das Zündgehäuse A ist deshalb hier mit einer Schutzeinrichtung ausgestattet, um den Zigarettenanzünder im Fall einer Überhitzung oder Überlast zu schützen.
  • Diese Vorrichtung umfaßt eine elektrische und thermische Schutzsicherung 16.
  • Die Erfindung schlägt vor, die Zündhülse 6 nicht zu verändern und die Sicherung 16 außerhalb der Hülse anzubringen, wodurch ferner der Bimetallstreifen 11 und die erste Isolierscheibe 13 beibehalten werden.
  • Später kann der Zigarettenanzünder außerdem wiederverwendet und mit einer elektrischen und thermischen Schutzsicherung 16 ausgestattet werden.
  • Gemäß einem Merkmale der Erfindung ist diese Sicherung 16 insbesondere in der zweiten Isolierscheibe 15 untergebracht, die zur Aufnahme der Sicherung entsprechend ausgebildet ist.
  • Die zweite Stromversorgungszunge 18, die der Hülse 6 zugehörig ist, ist in der Nähe des Bodens 34 der Hülse 6 angeordnet und gemäß einem Merkmal der Erfindung mit diesem Boden 34 durch diese Sicherung 16 elektrisch verbunden.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung befinden sich hierzu elektrische Isoliermittel 20, 120 zwischen dem Boden 34 der Hülse 6 und der zweiten metallischen Stromversorgungszunge 18 sowie der ersten Stromversorgungszunge 17.
  • Die Zunge 18 weist ebenso wie die Zunge 17, wie oben beschrieben, insbesondere eine rechtwinklige Form auf und umfaßt eine parallel zum Boden 34 angeordnete Basis 40 (Fig. 4), 140 (Fig. 6) sowie ein axial ausgerichtetes Teil, das zur Vereinfachung mit 18 gekennzeichnet ist.
  • Die zum Boden 34 ausgerichtete Innenseite der Basis 40, 140 hat Kontakt mit den elektrischen Isoliermitteln 20 (Fig. 5), 120 (Fig. 6).
  • In Fig. 1 bis 5 bestehen die elektrischen Isoliermittel aus einer elektrisch isolierenden Scheibe 20.
  • In Fig. 6 bis 11 bestehen die elektrischen Isoliermittel aus einem Überzug aus elektrisch isolierendem Material 120, der fest mit der Basis 140 verbunden ist, zum Beispiel durch Aufspritzen auf die oben genannte Innenseite der Basis 140.
  • Natürlich kann auch jeweils die umgekehrte Anordnung bei den einzelnen Ausführungsarten gewählt werden. Außerdem kann die elektrisch isolierende Scheibe 20 auf die Basis 40, 140 aufgeklebt werden, um eine Baugruppe zu bilden.
  • Die Sicherung 16 kann fadenförmig sein, wie zum Beispiel in der oben genannten US-A-4,459,464 beschrieben, und einen schmelzbaren Teil auf Blei- und Zinn-Basis oder Zinn- bzw. Cadmium-Basis oder Zinn- bzw. Zink-Basis aufweisen, der von Kunstharz, zum Beispiel Polyethylen, umgeben ist, dessen Schmelzpunkt niedriger ist als der des schmelzbaren Teils.
  • Dank der Erfindung und insbesondere der Montage der Sicherung in der zweiten Isolierscheibe 15 kann jeder beliebige Sicherungstyp 16 verwendet werden, da die zweite Isolierscheibe 15, insbesondere durch Gießen, problemlos zur Aufnahme dieser Sicherung ausgebildet werden kann.
  • Die Sicherung 16 (Fig. 12 und 13) umfaßt hier ein Gehäuse 70, in dem sich ein thermisches Schmelzplättchen 71, Scheiben 72, eine Druckfeder 73, eine Kontaktscheibe 74, eine Öffnungsfeder 75 und ein Keramikisolator 76 befinden, der einen Kontakt 200 umgibt. Das Gehäuse 70 weist eine zylindrische Form auf und ist elektrisch leitend, da es hier aus Metall besteht. Dasselbe gilt für die Scheiben 72, 74, den Kontakt 200 sowie die Federn 73, 74, so daß all diese Teile elektrisch leitend sind.
  • Das Plättchen 71 besteht hier aus einem Material, das im Fall einer Überhitzung sublimiert (in den gasförmigen Zustand übergeht). Natürlich kann sich alternativ das Material auch erweichen und anschließend schmelzen.
  • Das Gehäuse 70, hier mit zylindrischer Form, weist an einem seiner Enden einen Boden auf, während das andere Ende durch eine dichte Versiegelung 77, zum Beispiel aus Epoxidharz, verschlossen ist, die den Kontakt 200 und den Isolator 76 mit dem Gehäuse 70 verbindet.
  • Die Druckfeder 73 befindet sich zwischen den beiden Scheiben 72 und übt über die betreffende Scheibe 72, die mit dem thermischen Plättchen 71 in Kontakt ist, einen Druck auf dieses Plättchen aus. Das Plättchen ist also normalerweise zwischen dem Boden des Gehäuses 70 und der Scheibe 72 komprimiert (Fig. 12). Die Öffnungsfeder 75 wirkt auf die Kontaktscheibe 74 ein, die auf der anderen Scheibe 72 aufliegt. Die Scheibe 74 ist mit insgesamt axial ausgerichteten Klammern versehen, die mit der Innenbohrung des Gehäuses 70 in Kontakt sind.
  • An ihrem anderen Ende liegt die Feder 75 auf dem Isolator 76 auf, durch den der Kontakt 200 verläuft. Das innere Ende dieses Kontakts 200 ist profiliert, um einen Kontakt mit der Scheibe 74 herzustellen. In Fig. 12 fließt der elektrische Strom somit normal durch die Sicherung 16, da das Gehäuse 70 mit dem Kontakt 200 über die Scheibe 74 elektrisch verbunden ist, die mit dem Ende des Kontakts 200 Kontakt hat. Bei den Federn 73, 75 handelt es sich hier um Schraubenfedern.
  • In Fig. 12 übt die Feder 73 auf die Scheibe 74 einen stärkeren Druck aus als die Feder 75 auf die Scheibe 74.
  • Bei Überhitzung der Hülse 6, wenn sich die Schale 10, wie oben beschrieben, nicht mehr von den Bändern des Bimetallstreifens 11 löst, sublimiert das Plättchen 71 (d. h. geht in den gasförmigen Zustand über), so daß sich die Feder 73 entspannen kann. Der von der Feder 73 auf die Scheibe 74 ausgeübte Druck nimmt also von einem bestimmten Schwellenwert ausgehend ab, und die Öffnungsfeder 75 verlagert nun die Scheibe 74, die sich von dem Kontakt 200 entfernt, wie in Fig. 13 dargestellt. Nun fließt kein elektrischer Strom im Innern der Sicherung, so daß die zweite Stromversorgungszunge in bezug auf die Hülse 6 elektrisch isoliert und der elektrische Stromkreis unterbrochen ist. Diese Hülse 6 kann im Fall einer Überhitzung Temperaturen von etwa 150º erreichen, wenn das Steckteil B eingeschoben ist.
  • Das Plättchen 71 wird in Anbetracht der Wärmeleitwiderstände so gewählt, daß es beispielsweise bei ca. 110º schmilzt. Im Fall eines Kurzschlusses (Überstrom) im Zündgehäuse A schmilzt das Plättchen 71 durch einen Joule-Effekt.
  • Da sich die Hülse 6 im Fall einer Überhitzung hauptsächlich durch Strahlung gleichmäßig erhitzt und eine große Oberfläche aufweist, erhält man also dank der Erfindung eine Schutzeinrichtung mit elektrischer und thermischer Schutzsicherung 16, die sehr präzise und zuverlässig arbeitet, insbesondere aufgrund der vorhandenen Federn 73, 75 und des Plättchens 71, die eine sehr präzise Unterbrechungsschwelle gewährleisten.
  • Nun muß nur noch die Sicherung 16 ausgewechselt werden, wobei die Schraube 12 gelöst wird, um die Zunge 17 und die Isolierscheibe 15 zu entfernen. Aufgrund der Anordnung der Sicherung 16 in der Scheibe 15 kann dabei jede Interferenz mit der ersten Stromversorgungszunge sowie den (in Fig. 1 und 8 als Schattenriß dargestellten) Verbindern vermieden werden, die an den zu diesem Zweck abgesetzten axialen Teilen der Stromversorgungszungen 17, 18 angeschlossen sind.
  • In den dargestellten Figuren liegt die Sicherung 16 in der Regel in einer Vertiefung 95, die zu diesem Zweck in die zweite Isolierscheibe 15 gearbeitet ist.
  • Diese Vertiefung 95 ist hier überwiegend durch eine Wand 96 verschlossen, welche die Sicherung 16 verdeckt. Die Wand 96 umgibt das Gehäuse 70 der Sicherung 16 und weist einen quer ausgerichteten Abschnitt auf, der einen Boden bildet und parallel zum Boden 34 der Hülse 6 und dem Hauptteil der Scheibe 15 verläuft. Dieser einen Boden bildende Abschnitt verdeckt die Sicherung 16 und ist in bezug auf die Scheibe 15 axial versetzt; er ist somit vom Boden 34 der Hülse 6 axial weiter entfernt als der Hauptteil der Scheibe 15. Der einen Boden bildende, quer ausgerichtete Abschnitt der Wand 96 ist durch eine Abfasung mit dem Seitenrand bzw. der Schürze der Scheibe 15 verbunden (Fig. 1 und 6).
  • Das Gehäuse 70 der Sicherung 16 ist in bezug auf den axialen Teil der Zungen 17, 18 seitlich angeordnet.
  • Die zweite Isolierscheibe 15 weist somit seitlich eine Ausstülpung auf, was sich insofern nicht nachteilig auswirkt, als genügend Platz zwischen dem Boden 34 der Hülse 6 und der oder den Kontakthülsen vorhanden ist, die an den Zungen 17, 18 angebracht sind.
  • Aufgrund der axialen Versetzung des einen Boden bildenden, quer ausgerichteten Abschnitts der Wand 96 in bezug auf den Hauptteil 80 der Scheibe 15 ist ein Spalt zwischen der Scheibe 15 und der Wand 96 vorhanden, die das Gehäuse 70 der Sicherung 16 verdeckt und auf diese Weise schützt.
  • Die Vertiefung 95 entspricht also lokal der Dicke des Hauptteils 80 der Scheibe 15, so daß sich die Sicherung 16 in Fig. 1 bis 11 beiderseits dieses Hauptteils der Scheibe 15 erstreckt und so eine Reduzierung des axialen Raumbedarfs ermöglicht.
  • Zwischen der Sicherung 16 und/oder der Verkabelung, in deren Umgebung das Zündgehäuse A angeordnet ist, wird also jeder Kontakt vermieden. Die Sicherung 16 kann nicht beschädigt werden. Außerdem wird vor der Montage des Zigarettenanzünders an seiner entsprechenden festinstallierten Wand P insbesondere bei der Lagerung des Zündgehäuses und der Handhabung ebenfalls jegliche Beschädigung vermieden.
  • Im Fall der ersten Ausführungsform (Fig. 1 bis 5) wird die Sicherung von einem metallischen, also elektrisch leitenden Trägerstück 14 gehalten. Dieses Teil 14, das von der Zunge 18 getrennt ist, hat Kontakt mit dem Boden 34 der metallischen Hülse 6 (Fig. 5).
  • Es weist insgesamt die Form einer Scheibe auf, die durch ein axial ausgerichtetes, verkürztes Teil verlängert wird, um zwei voneinander beabstandete Halteklammern 60 zu bilden (Fig. 4).
  • Diese Klammern 60 bilden Klammermittel und sind kreisförmig gebogen. Sie verlaufen in einem Kreisbogen von mehr als 270º. Ihr Radius hängt vom Radius des Gehäuses 70 der Sicherung 16 ab, so daß das Gehäuse 70 in die elastischen Klammern 60 eingeführt und festgespannt werden kann.
  • Natürlich kann je nach Ausführung auch nur eine Halteklammer 60 vorgesehen werden.
  • Das Gehäuse 70 der Sicherung 16 erstreckt sich insgesamt senkrecht zu dem axialen Teil der zweiten Stromversorgungszunge 18. Die Sicherung 16 erstreckt sich seitlich in bezug auf die Diametralachse Y-Y' der Fig. 4 und ist zu dieser parallel.
  • Der Kontakt 200 ist fadenförmig, so daß er den axialen Teil der zweiten Stromversorgungszunge 18 umgibt, um sich an die Basis 40 dieser zweiten Stromversorgungszunge 18 anzulagern (Fig. 4 und 5). Auf diese Weise wird ein elektrischer Kontakt zwischen der Basis 40 und dem Kontakt 200 hergestellt. Die Basis 40 weist insbesondere Kontaktmittel in Form einer eingerollten Klammer 50 auf, die das Ende des Kontaktes 200 umschließt. Festzustellen ist, daß sich die Basis 40 auf einfache Weise durch Schneiden und Rollen der Klammer 50 ausführen läßt.
  • Näheres zur Form der Basis 40 ergibt sich aus Fig. 4. So weist diese Basis 40 die Form einer Scheibe auf, die parallel zur Achse Y-Y abgestumpft ist, um Platz für die Montage des Gehäuses der Sicherung 16 zu schaffen.
  • Diese Basis 40 ist auch abgestumpft, um die Klammer 50 zu bilden, die um den Draht des Kontakts 200 gewickelt ist. Die Sicherung 16 verläuft also in bezug auf den Boden 34 der Hülse 6 erhaben, wobei ein Spiel die Klammern 60 von dem Boden 34 trennt. Fig. 5 zeigt, daß das Trägerstück 14 eine insgesamt rechtwinklige Form mit einem quer ausgerichteten Teil aufweist, das mit dem Boden 34 in Kontakt ist, sowie einem axial ausgerichteten Teil, das die Halteklammern 60 trägt.
  • Die elektrisch isolierende Scheibe 20 ist axial zwischen die Basis 40 und den quer ausgerichteten Teil des Trägerstücks 14 eingefügt. Die zweite Isolierscheibe 15 bildet eine Druckplatte und weist zu diesem Zweck eine (nicht bezeichnete) innere Rippe auf, die mit dem äußeren Umfang der Zentrierhülse 230 der ersten Isolierscheibe zusammenwirkt. Das dem Boden 34 zugewandte freie Ende der inneren Rippe liegt auf der Basis 40 auf, so daß die Basis 40, die Scheibe 20 und das Teil 14 zwischen die Scheibe 15 und den Boden 34 eingespannt und mit diesem Boden 34 durch das Befestigungselement 12 verbunden sind, das in die Zunge 17 eingreift.
  • Man erkennt, daß die zweite Zunge 18 eine einfache Form aufweist und mit Hilfe eines Stifts 130, mit dem üblicherweise die erste Isolierscheibe 13 versehen ist, in der Drehbewegung blockiert wird. Dieser Stift 130 geht seitlich aus der ersten Scheibe 13 hervor und durchquert mittels axial ausgerichteter Bohrungen den Boden 34, das Trägerstück 14, die Scheibe 20 und die Basis 40, um in eine Öffnung einzugreifen, die sich in der Scheibe 15 befindet, deren Drehung auf diese Weise unterbunden wird.
  • Die erste Stromversorgungsscheibe 17, die erste Isolierscheibe 13, der Bimetallstreifen 11 und die Schraube 12 eines herkömmlichen Zigarettenanzünders werden beibehalten. Die erste Isolierscheibe 13 durchquert mit ihrer Zentrierhülse 230 die Mitte der Isolierscheibe 20, des Trägerstücks 14 und der Basis 40 der zweiten Zunge 18, wie in Fig. 1 dargestellt, wobei die genannten Teile zu diesem Zweck gelocht sind.
  • Nur die zweite Isolierscheibe 15 und die Basis der zweiten Stromversorgungsscheibe 18 werden geändert, wobei dies auf einfache Weise geschieht.
  • Die erfindungsgemäße Schutzeinrichtung ist deshalb besonders kostengünstig. Dieselben Vorteile gehen aus Fig. 6 bis 11 hervor. Bei diesen Figuren ist das separate Trägerstück 14 aus Fig. 1 bis 5 weggelassen, und das Gehäuse 70 der Sicherung 16 kommt direkt mit dem Boden 34 der Hülse 6 in Kontakt. Ebenso wie in Fig. 1 bis 5 verdeckt die Wand 96 der Scheibe 15 das Gehäuse 70 der Sicherung 16. Diese Wand 96 besitzt dieselbe Form und weist demzufolge einen quer ausgerichteten Abschnitt auf, der in bezug auf den Hauptteil 80 der zweiten Isolierscheibe 15, die eine seitliche Schürze aufweist, axial versetzt ist. Die Sicherung 16 erstreckt sich auf beiden Seiten dieses Hauptteils 80.
  • Man erkennt, daß der axiale Raumbedarf zwischen dem Boden der Wand 96 und dem Boden 34 der Hülse 6 in bezug auf die Ausführungsart der Fig. 1 bis 5 reduziert werden kann. Alternativ kann bei gleichem Raumbedarf wie in Fig. 1 bis 5 eine Sicherung 16 mit einem zylindrischen Gehäuse mit größerem Durchmesser untergebracht werden.
  • Man erkennt ferner, daß die Sicherung nicht sehr vibrationsanfällig ist, da sie, wie in Fig. 6 dargestellt, zwischen den Wänden 96 und 34 eingeschlossen ist. Wie bei Fig. 1 bis 5 ist die Sicherung seitlich angeordnet.
  • Die zweite Stromversorgungszunge 18 weist eine andere Form auf. Wie in Fig. 1 bis 5 wird sie durch Schneiden und anschließend durch Biegen und Rollen hergestellt.
  • Bei dieser Ausführungsform ist die zweite Stromversorgungszunge ursprünglich flach (plattenförmig), wie in Fig. 9 dargestellt. Diese Figur zeigt die zweite Zunge 18 nach dem Zuschnitt. Diese zweite Zunge 18 weist eine kreisförmige Öffnung 83 zur Durchführung der ersten Isolierscheibe 13 bzw. genauer gesagt ihrer zentralen Hülse 230 auf, die den Boden 34 mittig durchquert (Fig. 6). Sie weist gleichfalls an einem ihrer axialen Enden eine Öffnung 90 zur Durchführung des oben genannten Stifts oder Keils 130 der ersten Isolierscheibe 13 sowie zur Blockierung der Drehbewegung der zweiten Stromversorgungszunge 18 und der zweiten Isolierscheibe 15 in der beschriebenen Weise auf. Die Öffnung 90 ist insgesamt halbkreisförmig.
  • An ihrem anderen Ende weist die Zunge einen erweiterten Abschnitt 80 mit V- förmigen Kerben auf. Über der kreisförmigen Öffnung 83 weist sie ein H-förmiges Teil 81 sowie einen Abschnitt 82 in der Nähe der Öffnung 90 auf.
  • Auf die dem Boden 34 zugewandte Innenseite der Zunge 18 ist der oben genannte elektrisch isolierende Überzug 120 aufgespritzt. Dieser Überzug deckt im Innern den Teil 81, nicht jedoch den Abschnitt 82 ab. Der erweiterte Abschnitt 80 muß nicht mit einem Überzug versehen sein.
  • Bei einer bevorzugten Variante kann es sich bei dem isolierenden Überzug 120 um einen haftenden, zum Beispiel klebenden Überzug in Form einer zugeschnittenen Folie handeln, die an der gewünschten Stelle auf die Platte aus Fig. 9 aufgebracht wird.
  • Mit bezug auf Fig. 9 wird der Abschnitt 80 um 90º umgebogen und gleichzeitig eine Biegung mit Hilfe der V-förmigen Kerben dieses Abschnitts 80 durchgeführt, um die Dicke der zweiten Zunge 18 an dieser Stelle zu verdoppeln und ihren oben genannten axialen Teil zu bilden. Der Abschnitt 80 ist vom Hauptteil der Zunge 18, der die Basis 140 der zweiten Stromversorgungszunge bilden soll, durch Kerben getrennt, welche die Bildung eines Absatzes ermöglichen.
  • Mit bezug auf Fig. 9 wird der Teil 81 eingerollt, um einen doppelten Klammerarm 160 für die Montage des Gehäuses der Sicherung 16 zu bilden. Insbesondere die senkrechten Teile des H des Teils 81 werden zur Bildung von kreisförmigen Klammern eingerollt, die sich über mehr als 180º erstrecken und durch den waagerechten Teil des H miteinander verbunden sind. Der Abschnitt 82 wird ebenfalls gebogen, um eine Kontaktklammer 150 zu bilden, die einen elektrischen Kontakt mit dem Kontakt 200 der Sicherung 16 ermöglicht. Fig. 11 gibt Aufschluß über die Form dieser Klammer, die insgesamt rechtwinklig ist und einen aus der Basis 140 hervorgehenden axialen Teil sowie einen quer gerichteten oder senkrechten Teil aufweist, der ein V- förmiges Ende umfaßt, um den Kontakt 200 aufzunehmen und mit diesem zusammenzuwirken. Der senkrechte Teil der Klammer 150 ist also für den elektrischen Kontakt mit dem Kontakt 200 der Sicherung 16 ausgebildet.
  • Wie der Beschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen ist, ist die Verbindung zwischen der Sicherung 16 und der hier elastischen Klammer 150 kürzer als im Fall von Fig. 1 bis 5. Zwischen der Klammer 150 und dem Kontakt 200 besteht ein elastischer Kontakt, wodurch der Austausch der Sicherung 16 erleichtert wird.
  • Ferner ist ersichtlich, daß das Gehäuse 70 durch den Überzug 120 von der doppelten Klammer 160 elektrisch isoliert ist. Dieser Überzug 120 kann aus einem separaten Polyesterfilm bestehen. Vorzugsweise wird ein aufschrumpfbarer, reißfester Polyesterfilm wie z. B. "Mylar" (eingetragenes Warenzeichen) verwendet. Durch die Sicherung und die Halteklammer 160 ist dieser Überzug 120 mit der zweiten Zunge 18 fest verbunden.
  • Man erkennt, daß die Form der Klammer 160 besonders vorteilhaft ist, da sie dem separaten Überzug 120 insbesondere durch das waagerechte Teil des H einen guten Halt gewährt. Der Überzug kann sich zusammenziehen und die Form der Sicherung 16 annehmen, so daß er die Form der Sicherung 16 beibehält, wenn diese ausgewechselt wird, wodurch der Austausch der Sicherung erleichtert wird.
  • Dank der Klammer 160 kann also eine aus der Zunge 18, der Sicherung 16 und dem Überzug 120 bestehende Unterbaugruppe gebildet werden.
  • Die zweite Stromversorgungszunge 18 ist demnach auf äußerst einfache Weise ausgeführt. Man erkennt, daß, wie in Fig. 6 bis 11 dargestellt, eine Unterbaugruppe ausgeführt werden kann, welche die Sicherung 16, die zweite Stromversorgungsscheibe 18 und den elektrisch isolierenden Überzug 120 umfaßt, und dies dank der Klammer 160 sogar mit einem separaten Überzug.
  • Die Herstellung des Zündgehäuses A wird dadurch entscheidend erleichtert und der Zeitaufwand bei seiner Montage reduziert.
  • Nach der Montage ist die Sicherung 16 zwischen der doppelten Klammer 160 und dem Boden 34 eingeschlossen und wird von der Wand 96 geschützt.
  • Die aus Fig. 1 bis 5 hervorgehenden Vorteile, nämlich die Beibehaltung der maximalen Anzahl von Teilen eines herkömmlichen Zigarettenanzünders, bleiben auch hier erhalten.
  • Die Änderung der zweiten Isolierscheibe 15 wird vorzugsweise mittels Gießen erreicht. Diese zweite Scheibe 15 schützt die Basis 140 der zweiten Stromversorgungszunge 18 sowie die Klammern 150, 160 und die Sicherung 16 insbesondere dank ihrer Schürze und ihrer Wand 96.
  • Die in Fig. 6 bis 11 dargestellte Ausführungsart zeichnet sich durch eine geringe Stoßanfälligkeit und größere Zuverlässigkeit aus, da die Sicherung direkten Kontakt zum Boden 34 hat.
  • Wie in Fig. 1 bis 5 dargestellt, dient die innere Rippe der Scheibe 15, die durch die Zentrierhülse 230 der ersten Isolierscheibe 13 zentriert wird, zum Festspannen der auf der Innenseite mit dem Isolator 120 beschichteten Basis 140 beim Kontakt mit dem Boden 34 sowie zum Verbinden der die Sicherung 16 tragenden Zunge 18 mit dem Boden 34 mit Hilfe des Elements 12. Bei allen Figuren wird die innere Rippe der Scheibe 15 durch die Vertiefung 95 unterbrochen, was sich jedoch nicht nachteilig auswirkt.
  • Natürlich kann es sich bei dem Befestigungselement 12 um einen Bolzen handeln, wobei die Zunge 17 in diesem Fall nicht mit einem Gewinde versehen ist. Grundsätzlich ist das Befestigungselement 12 vorzugsweise demontierbar, um den einfachen Austausch der Sicherung zu ermöglichen.
  • Alternativ kann der Kontakt 200 direkt an der Basis 40, 140 der zweiten Stromversorgungszunge 18 angeschweißt sein.
  • In der Regel trägt die zweite Stromversorgungszunge Kontaktmittel 50, 150 zur Herstellung eines elektrischen Kontakts mit dem Kontakt 200 der Sicherung 16, wobei dieser Kontakt 200 in Fig. 6 bis 11 kürzer ist. Das Trägerstück 14 oder die (ein Trägerstück bildende) Zunge 18 ist vorzugsweise mit Klammermitteln 60, 160 ausgestattet, um die Sicherung 16 abnehmbar zu halten. Auf diese Weise kann ein separater isolierender Überzug verwendet werden, der von der Sicherung und den oben genannten Klammermitteln gehalten wird.
  • Diese Klammermittel 60, 160 sind Mittel zum festen Verbinden der Sicherung 16. Diese Mittel zum festen Verbinden 60, 160 können eine andere Form aufweisen und starr sein. Die Sicherung 16 kann zum Beispiel mit Hilfe eines elektrisch isolierenden Klebstoffs oder eines elektrisch isolierenden Films auf das Trägerstück 14, 18 aufgeklebt werden.
  • Die Scheibe 20 aus Fig. 1 bis 5 kann durch Kleben an dem Teil 14 und der Zunge 18 befestigt werden, um eine Baugruppe zu bilden.
  • Um Zeit zu sparen, kann grundsätzlich nicht nur die Sicherung 16, sondern die Sicherung 16 und das dazugehörige Trägerstück 14, 18 ausgetauscht werden. In diesem Fall kann in Fig. 6 bis 11 die Klammer 150 an den Kontakt 200, d. h. an das Ende der Sicherung 16, angeschweißt werden.

Claims (17)

1. Zigarettenanzünder, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einem Zündgehäuse (A) , das als Aufnahmebehältnis für ein abnehmbares aufheizbares Steckteil (B) dient und hierzu eine elektrisch leitende Zündhülse (6) mit einem Boden (34) aufweist, an dessen beiden Seiten zum einen innerhalb der Hülse (6) ein Bimetallstreifen (11) und ein erstes elektrisch isolierendes Teil, bezeichnet als erste Isolierscheibe (13), und zum anderen außerhalb der Hülse (6) eine zweite Stromversorgungszunge (18), bezeichnet als zweite Stromversorgungszunge, die der Hülse zugehörig ist und dem Boden (34) derselben benachbart ist, sowie ein zweites elektrisch isolierendes Teil (15), bezeichnet als zweite Isolierscheibe (15), montiert sind, das axial zwischen der zweiten Stromversorgungszunge (18) und einer ersten Stromversorgungszunge (17), bezeichnet als erste Stromversorgungszunge, eingefügt ist, die dem Bimetallstreifen (11) zugehörig ist, indem sie elektrisch mit diesem durch ein Befestigungselement (12) verbunden ist, welches den Bimetallstreifen (11), die Isolierscheiben (13, 15) und die Stromversorgungszungen (17, 18) am Boden (34) der Zündhülse (6) befestigt, in dem eine Überhitzungsschutzeinrichtung (16) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich elektrische Isoliermittel (20, 120) zwischen der zweiten Stromversorgungszunge (18) und dem Boden (34) der Zündhülse (6) befinden, daß die zweite Stromversorgungszunge (18), die in der Nähe des Bodens (34) der Zündhülse (6) angeordnet ist, elektrisch mit diesem Boden durch eine elektrische und thermische Schutzsicherung (16) verbunden ist, die die genannte Überhitzungsschutzeinrichtung sowie einen Überlastschutz bildet, und daß die zweite Isolierscheibe (15) so ausgebildet ist, daß sie eine Aufnahme für diese Sicherung bildet, die von einem Trägerteil (14, 18) getragen wird, welches von der zweiten Stromversorgungszunge (18) separat ist oder nicht und durch das Befestigungselement (12) am Boden (34) der Zündhülse (6) befestigt ist.
2. Zigarettenanzünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung (16) von einem Trägerstück (14) gehalten wird, das von der zweiten Stromversorgungszunge (18) separat und elektrisch leitend ist, wobei dieses Trägerstück Kontakt mit dem Boden (34) der Zündhülse (6) hat.
3. Zigarettenanzünder nach Anspruch 2, bei dem die zweite Stromversorgungszunge (18) eine parallel zum Boden (34) der Zündhülse (6) verlaufende Basis (40) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß sich elektrische Isoliermittel (20) zwischen dem Trägerstück (14) und der Basis (40) der zweiten Stromversorgungszunge (18) befinden, die Mittel (50) zum Kontakt mit einem Ende der Sicherung (16) aufweisen.
4. Zigarettenanzünder nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung (16) mit Hilfe von Mitteln zum festen Verbinden (60), die das Trägerstück (14) aufweist, bezüglich des Bodens der Zündhülse (6) erhaben und von diesem beabstandet verläuft.
5. Zigarettenanzünder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum festen Verbinden (60) aus Klammermitteln (60) bestehen, die mit wenigstens einer Halteklammer (60) versehen sind, die kreisförmig gebogen ist, um ein zylindrisches Gehäuse (70) zu umgeben, das die Sicherung aufweist (16).
6. Zigarettenanzünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Stromversorgungszunge (18), zum unmittelbaren Tragen der elektrischen und thermischen Schutzsicherung (16) in elektrisch isolierender Weise durch die Mittel zum festen Verbinden (160) ausgebildet ist.
7. Zigarettenanzünder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Stromversorgungszunge (18) durch die Sicherung (16) mit der Zündhülse (6) einerseits am Boden (34) der Zündhülse (6) und andererseits an der zweiten Stromversorgungszunge (18) elektrisch verbunden ist.
8. Zigarettenanzünder nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Stromversorgungszunge (18) Klammermittel (160) zum Halten der Sicherung und der Kontaktmittel (150) aufweist, um mit einem Kontakt (200) der Sicherung eine elektrische Verbindung herzustellen.
9. Zigarettenanzünder nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammermittel (160) aus einem doppelten Klammerarm (160) bestehen, welcher aus einem H-förmigen Teil hervorgeht, wobei die senkrechten Teile des H eingerollt sind.
10. Zigarettenanzünder nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktmittel aus einer Klammer (150) bestehen, die eine insgesamt rechtwinklige Form hat und einen senkrechten Teil aufweist, der zur elektrischen Verbindung mit diesem Kontakt (200) der Sicherung (16) ausgebildet ist.
11. Zigarettenanzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß diese Sicherung (16) ein Gehäuse (70) umfaßt, in dessen Inneren sich ein thermisches Schmelzplättchen (71) befindet und eine Druckfeder (73) zwischen zwei Scheiben (72) aufgenommen ist, von denen eine Kontakt mit diesem Plättchen (71) und die andere mit einer Kontaktscheibe (74) hat, die mit der Innenbohrung des Gehäuses (70) Kontakt hat, und daß auf diese Kontaktscheibe (74) eine Öffnungsfeder (75) einwirkt, die auf einem Keramikisolator (76) aufliegt, welcher einen profilierten Kontakt (200) umgibt, um einen Kontakt mit der Kontaktscheibe (74) herzustellen.
12. Zigarettenanzünder nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung (16) in einer Vertiefung (95) liegt, die zu diesem Zweck in die zweite Isolierscheibe (15) gearbeitet ist.
13. Zigarettenanzünder nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (95) wenigsten zum größten Teil durch eine Wand (96) geschlossen ist, die die Sicherung (16) verdeckt und das die Sicherung enthaltende Gehäuse (70) umgibt.
14. Zigarettenanzünder nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand (96) einen einen Boden bildenden Abschnitt aufweist, der parallel zum Boden (34) der Zündhülse (6) und dem Hauptteil der zweiten Isolierscheibe (15) quer ausgerichtet ist.
15. Zigarettenanzünder nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß dieser einen Boden bildende Abschnitt in bezug auf das Hauptteil (80) der parallel zum Boden (34) der Zündhülse (6) ausgerichteten Scheibe (15) axial versetzt ist und folglich vom Boden (34) der Zündhülse (6) axial weiter entfernt ist als das Hauptteil der zweiten Isolierscheibe (15).
16. Zigarettenanzünder nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der einen Boden bildende Abschnitt der Wand (96) durch eine Abfasung mit dem Seitenrand oder der Schürze der zweiten Isolierscheibe (15) verbunden ist.
17. Zigarettenanzünder nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung (16) sich beiderseits des Hauptteils (80) der zweiten Isolierscheibe (15) erstreckt.
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