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Die vorliegende Erfindung betrifft die Verhinderung oder die Verminderung von
Toxizität bei Heilbehandlung. Insbesondere betrifft sie die Verminderung der Giftigkeit von
Arzneimitteln im Nieren- und/oder Magen-Darm- und/oder Atmungsbereich.
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Es ist wohlbekannt, daß die Giftigkeit von Arzneimitteln in der Humanpathologie eine
immer bedeutendere Rolle spielt. Es genügt, dazu die Magenleiden zu betrachten, die
durch entzündungshemmende Arzneimittel hervorgerufen werden, was für die öffentliche
Verwaltung in den USA jährliche Kosten im Bereich von einigen Milliarden Dollar
einschließt. Siehe zum Beispiel Bloom, B. S. Am. J. Medicine 84 (Ergänzungsband 2A), 20,
1988, wo berichtet wird, daß sich die jährlichen Kosten für die Arthritisbehandlung in den
USA auf mehr als 12 Milliarden Dollar belaufen, wovon mehr als 30% auf die Behandlung
von Nebenwirkungen entfallen, die mit der entzündungshemmenden/antiarthritischen
pharmakologischen Behandlung verbunden sind.
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In gleicher Weise können durch Antibiotica verursachte Nierenleiden für den einzelnen
Patienten Verluste von Tausenden von Dollars für Krankenhauskosten bedeuten. Siehe
zum Beispiel Berndt W. O. et al. in "Principles of Pharmacology", Munson P.L. Ed. 1995,
S. 685.
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Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Verwendung von Stoffen,
welche die Giftigkeit von Arzneimitteln, die keine Nitroderivat-Arzneimittel sind, für den
Magen-Darm- und/oder Nieren- und/oder Atmungsapparat vermindern können.
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Es wurde überraschenderweise und unerwarteterweise gefunden, daß dies möglich ist,
wenn organische Verbindungen mit der -ONO&sub2;-Funktion oder anorganische Verbindungen
mit der NO-Gruppe eingesetzt werden. Diese Verbindungen sind dadurch gekennzeichnet,
daß sie Stickstoffmonoxid-NO-Donoren sind, die bei in vitro-Kontakten mit Zellen des
vasalen Endotheliums, Blutplättchen etc. und nach Inkubation von 5 Minuten bei einer
Temperatur von 37ºC NO freisetzen und die cGMP-Synthese (cyclisches 3',5'-
Guanosinhydrogenphosphat) aktivieren können, wie durch die spezifischen Prüfungen bestimmt
wurde, die in den Beispielen im einzelnen beschrieben sind.
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Die unerwarteten und überraschenden Ergebnisse der beanspruchten Erfindung zeigen
sich auch durch die folgende Tatsache: Die Kombination von Nitroderivaten nach der
Erfindung mit einem Arzneimittel, das kein Nitroderivat ist, ist nicht nur brauchbar für die
Verminderung der Giftigkeit des Arzneimittels, sondern beseitigt auch die Nachteile, die
mit der Verabreichung von Nitroderivaten verbunden sind.
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Beispielsweise verursacht Nitroglycerin nach wiederholter subkutaner Verabreichung
von Enalapril in einer Dosis von 1 mg/kg pro Tag an Ratten keine Toleranz (Gewöhnung)
zum Unterschied von Nitroglycerin allein.
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Daher ergibt die Kombination nach der vorliegenden Erfindung die sogenannte
geringere Toleranz bei chronischer Anwendung pharmazeutischer Zusammensetzungen. Dies ist
ein großer Vorteil, da auch kein Problem daraus entsteht, daß Nitroderivate über eine
lange Zeit genommen werden und die gleiche Wirksamkeit der Nitroderivat-Verbindungen
aufrechterhalten wird.
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Die organischen Verbindungen mit -ONO&sub2;-Funktionen, die als Beispiel genannt werden
können, sind die folgenden, die im The Merck Index 11. Aufl. 1989 verzeichnet sind und
nach bekannten Methoden hergestellt werden, zum Beispiel denen, die im Merck-Index
angegeben sind und durch die Bezugnahme darauf hierin eingeschlossen sind.:
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Clonitrat (3-Chlor-1,2-propandioldinitrat) (Merck Nr. 2390) mit der Formel C&sub3;H&sub5;ClN&sub2;O&sub6;
und der Strukturformel
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Erythrityltetranitrat (1,2,3,4-Butantetroltetranitrat) (Merck Nr. 3622) mit der Formel
C&sub4;H&sub6;N&sub4;O&sub1;&sub2; und der Strukturformel
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Mannitolhexanitrat (Merck Nr. 5630) mit der Formel C&sub6;H&sub8;N&sub6;O&sub1;&sub8; und der Strukturformel
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Nicorandil (N-[2-(nitrooxi)ethyl]-3-pyridincarboxamid) (Merck Nr. 6431) mit der Formel
C&sub8;H&sub9;N&sub3;O&sub4; und der Strukturformel
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Nitroglycerin (1,2,3-Propantrioltrinitrat) (Merck Nr. 6528) mit der Fomel C&sub3;H&sub5;N&sub3;O&sub9; und
der Strukturformel
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Pentaerythritoltetranitrat (2,2-bis[(nitrooxi)-methyl]-1,3-propandioldinitrat) (Merck
Nr. 7066) mit der Formel C&sub5;H&sub8;N&sub4;O&sub1;&sub2; und der Strukturformel
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Pentrinitrol (2,2-bis[(nitrooxi)methyl]-1,3-propandiolmononitrat) (Merck Nr. 7094) mit
der Formel C&sub5;H&sub9;N&sub3;O&sub1;&sub0; und der Strukturformel
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Propatylnitrat (2-Ethyl-2-[(nitrooxi)methyl]-1,3-propandioldinitrat) (Merck Nr. 7821) mit
der Formel C&sub6;H&sub1;&sub1;N&sub3;O&sub9; und der Strukturformel
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Trolnitratphosphat (2,2',2"-nitryltrisethanoltrinitratphosphat) (Salz 1 : 2) (Merck Nr. 9682)
mit der Formel C&sub6;H&sub1;&sub8;N&sub4;O&sub1;&sub7;P&sub2; und der Strukturformel
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Unter den anorganischen Verbindungen, welche die -NO-Gruppe enthalten, können
Nitroprussiate erwähnt werden wie beispielsweise:
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Natriumnitroprussiat (Pentakis (cyano-C) nitrosylferrat(2-)dinatrium) (Merck Nr. 8600)
mit der Formel Na&sub2;[Fe(CN)&sub5;NO].
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Andere Verbindungen, welche die -ONO&sub2;-Funktion enthalten, sind in den
Patentanmeldungen WO 95/30641, WO 95/09831, WO 94/12463 der Anmelderin wie in der
Patentanmeldung WO 94/04484 anderer berichtet. Diese Patentanmeldungen PCT/WO sind
hierin durch die Bezugnahme darauf sowohl hinsichtlich der Verbindungen wie der
Herstellungsverfahren eingeschlossen.
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Die Stickstoffmonoxid-NO-Donorverbindungen nach der Erfindung werden
nachfolgend mit dem Ausdruck DON-NO bezeichnet.
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Unter den Arzneimitteln, die keine Nitroderivatgruppen enthalten und Nieren- und/oder
Magen-Darm- und/oder Atemwegsvergiftungen verursachen, können als Beispiel die
folgenden Verbindungen erwähnt werden, die unterschiedlichen therapeutischen Klassen
angehören:
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Antitumormittel, von denen Cisplatin und 5-Fluoruracil erwähnt werden können;
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immunsuppressive Arzneimittel, von denen Cyclosporin genannt werden kann;
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antivirale Arzneimittel, von denen Acyclovir genannt werden kann;
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nichtsteroide entzündungshemmende Arzneimittel, von denen Ibuprofen, Indomethacin,
Diclofenac, Ketorolac, Naproxen, Ketoprofen, Mefenaminsäure, Flunixin, Flufenaminsäure
und Niflumsäure erwähnt werden können;
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antithrombotische Arzneimittel, von denen Aspirin erwähnt werden kann;
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steroide entzündungshemmende Arzneimittel, von denen Cortison, Dexamethason und
Methylprednisolon erwähnt werden können;
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Antibiotica, von denen Ciprofloxacin und Gentamicin erwähnt werden können;
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Inhibitoren des Angiotensin-umwandelnden Enzyms (ACE), von denen Captopril und
Enalapril erwähnt werden können;
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Betaadrenergische Antagonisten, zum Beispiel Atenolol, Metropolol, Timolol, Propanol
etc. Auch bei diesen Mitteln wurde die Atemwegsgiftigkeit durch die Gabe von
Nitroderivaten nach der Erfindung verringert.
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Alle diese Arzneimittel sind im Merck-Index (siehe oben) verzeichnet und durch die
Bezugnahme darauf hierin eingeschlossen.
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Die als Arzneimittel bevorzugten Verbindungen, die keine Nitroderivatgruppen
enthalten, welche die Giftigkeit verhindern oder herabsetzen sollen, sind Antitumorarzneimittel,
insbesondere Cis-Platin (Cisplatin); immunsuppresive Arzneimittel, insbesondere
Cyclosporin; steroide entzündungshemmende Arzneimittel, insbesondere Dexamethason,
Methylprednisolon; Inhibitoren des Angiotensin-umwandelnden Enzyms (ACE), insbesondere
Enalapril und Captopril.
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Die Verabreichung der Verbindungen nach der vorliegenden Erfindung kann auf
oralem, parenteralem oder transdermalem Weg erfolgen, und sie werden allgemein
gleichzeitig, nachfolgend oder vorhergehend zu dem Arzneimittel gegeben, das keine
Nitroderivatgruppen enthält und welches die Magen-Darm- und/oder Nieren- und/oder
Atemwegsgiftigkeit verursacht. Der transdermale Weg wird bevorzugt, und die Verbindungen nach der
Erfindung werden in Form von Tupfern oder Pflastern verabreicht. Insbesondere werden
nach einer Ausführung der vorliegenden Erfindung übliche Tupfer auf Nitroglycerinbasis
bevorzugt.
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Die Dosierungen sind die üblichen wie sie bereits für die DON-NO bei Herz-Gefäß-
Indikationen in der Humantherapie angewendet werden. Ein handelsüblicher Tupfer wird
allgemein ein oder zwei Tage lang verwendet und dann ersetzt. Tupfer mit langsamer
Freisetzung könnten vor dem Ersatz mehrere Tage angewendet werden. Manchmal können
auch zwei Tupfer pro Tag, jeweils 12 Stunden lang, verwendet werden. Im allgemeinen
wird dieses Verfahren bevorzugt, wenn erhöhte Wirksamkeit gefordert ist.
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Solche Dosierungen werden bevorzugt, weil sie keine beachtlichen Nebenwirkungen
hervorrufen, wie sie für diese Klasse von Arzneimitteln typisch sind, zum Beipiel Cephalea
und merklicher Bluthochdruck etc..
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Die Dosierung für die Humantherapie variierte im allgemeinen zwischen 5-15 mg pro
24 Stunden bei 1 bis 2 Anwendungen.
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Die Verbindungen nach der Erfindung, die -ONO&sub2;-Funktionen oder die -NO-Gruppe
enthalten und die erfindungsgemäßen Wirkungen erzeugen, müssen den nachstehend im
einzelnen bestimmten in vitro-Test bestehen.
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Insbesondere betrifft der Test die Bildung von Stickstoffmonoxid aus den NO-Donoren
nach der vorliegenden Erfindung, darunter zum Beispiel Nitroglycerin, Nicorandil,
Nitroprussiat etc., wenn sie mit Endothelzellen (Methode a) oder Blutplättchen (Methode b)
zusammengebracht werden.
a) Endothelzellen
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Auf einer Platte in einer Dichte von 10³ Zellen/Platte ausgebreitete Zellen der
menschlichen Nabelvene werden 5 Minuten lang mit skalaren Konzentrationen NO-
Donor (1-100 ug/ml) inkubiert. Das Inkubationsmittel (physiologisches
Lösungsmittel, zum Beispiel Tyrode) wurde dann folgendermaßen zur Bestimmung der
Leistungsfähigkeit zur Abgabe von NO analysiert:
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1. die Bestimmung von Stickstoffmonoxid durch Chemilumineszenz;
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2. die Bestimmung von cGMP (cyclic GMP, Nr. 2715 des oben genannten Merck-
Index).
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In Bezug auf die Analyse durch Chemilumineszenz wird eine Menge gleich 100 ul in
die Reaktionskammer des Chemilumineszenz-Analysators gegeben, die Eisessig und Kaliumjodid
enthält. Die unter diesen Bedingungen im Medium enthaltenen Nitrite/Nitrate
werden in NO umgewandelt, das dann nach seiner Reaktion mit Ozon unter nachfolgender
Lichterzeugung bestimmt wird. Wie in den Geräten zur Messung der Chemilumineszenz üblich,
ist die erzeugte Lumineszenz den erzeugten NO-Gehalten direkt proportional und kann
durch die geeignete Photomultipliereinheit eines Chemilumineszenz-Analysators gemessen
werden. Der Photomultiplier setzt das auffallende Licht in elektrische Spannung um, die
dann quantitativ aufgezeichnet wird. Auf der Basis einer Eichkurve, die mit skalaren
Nitritkonzentrationen erstellt wurde, war es möglich, die erzeugte NO-Konzentration
quantitativ zu bestimmen. Beispielsweise wurde durch die Inkubation von 100 uMol
Nicorandil eine Menge von ca. 10 uMol NO gebildet.
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Hinsichtlich der cGMP-Bestimmung wurde ein Teil des Inkubationsmittels (gleich
100 ul) 20 Sekunden bei 1000 Umdrehungen zentrifugiert. Der Überstand wurde
verworfen und das Sediment in geeistem Phosphatpuffer (pH 7,4) aufgenommen. Auf die
erzeugten cGMP-Spiegel wurde mit spezifischen immun-enzymatischen Reagentien geprüft. Es
ergab sich aus solchen Versuchen, daß unter diesen experimentellen Bedingungen die
Inkubation mit einem der verschiedenen geprüften NO-Donoren eine signifikante Zunahme
von cGMP gegenüber den Werten verursachte, die in Abwesenheit eines NO-Donors
erhalten wurden. Beispielsweise wurde nach der Inkubation mit 100 uMol
Natriumnitroprussiat eine Zunahme auf etwa das Zwanzigfache des Wertes erhalten, der bei Inkubation
nur von Vehiculum ohne NO-Donor aufgezeichnet wurde.
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b) Blutplättchen
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Es wurden gewaschene humane Blutplättchen verwendet, die analog zu der
Beschreibung von Radomski et al. (Br. J. Pharmacol. 92, 639-1987) gewonnen
worden waren. Aliquote von 0,4 ml wurden 5 Minuten lang mit skalaren
Konzentrationen von NO-Donoren (1-100 ug/ml) inkubiert. Das Inkubationsmedium (zum
Beispiel Tyrode) wurde dann auf die Bestimmung der Leistungsfähigkeit zur NO-
Erzeugung analysiert, und zwar durch die Bestimmung von Stickstoffmonoxid
mitmittels Chemilumineszenz und cGMP mit den im vorigen Absatz beschriebenen
Modalitäten für die Analysen, die an Endothelzellen durchgeführt worden sind.
Hinsichtlich der Bestimmung durch Chemilumineszenz war es auch in diesem Fall
möglich, die Konzentration des gebildeten NO auf der Basis einer Eichkurve, die
mit skalaren Nitritkonzentrationen erstellt wurde, quantitativ zu bestimmen.
Beispielsweise wurde nach Inkubation mit 100 uMol Nicorandil eine Menge von
35 uMol NO gebildet.
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Hinsichtlich der cGMP-Bestimmung ergab sich auch unter diesen experimentellen
Bedingungen, daß die Inkubation mit einem der verschiedenen untersuchten NO-
Donoren eine signifikante Zunahme von cGMP im Vergleich zu den Werten
bewirkte, die in Abwesenheit eines NO-Donors erhalten wurden. Zum Beispiel wurde
nach Inkubation mit 100 uMol Natriumnitroprussiat eine Zunahme auf etwa den
30-fachen Wert dessen aufgezeichnet, der bei Inkubation allein mit Vehiculum ohne
den NO-Donor erhalten wurde.
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Es ergibt sich als Schlußfolgerung aus den genannten Versuchen, daß alle NO-Donoren
nach der vorliegenden Erfindung nach 5 Minuten Inkubation mit Endothelzellen oder
Blutplättchen in der Lage sind, NO zu bilden und in Abhängigkeit von ihrer Konzentration
die cGMP-Synthese zu aktivieren, wie durch die angewandten spezifischen Tests bestimmt
wurde.
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Die folgenden Beispiele werden zu Zwecken der Erläuterung, nicht aber zur
Einschränkung der vorliegenden Erfindung gegeben.
BEISPIELE
EXPERIMENTELLE STUDIEN VON KOMBINATIONEN AUF DER BASIS VON
POTENTIELL TOXISCHEN ARZNEIMITTELN UND VON NO-DONOREN (ALS
DON-NO BEZEICHNET)
A) TIERVERSUCHE
1. STUDIUM DER NIERENFUNKTION NACH GABE VON ANTI-TUMOR-
VERBINDUNGEN (CISPLATIN):
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Männliche Sprague-Dawley-Ratten wurden täglich mit Vehiculum (physiologische
Kochsalzlösung, 0,9% Natriumchlorid, intraperitoneal, i. p.) oder Cisplatin (i. p.)
(5 mg/kg) behandelt. Einige Tiere erhielten eine tägliche Dosis eines NO-Donors-,
nämlich subkutan (s. c.) 0,2-1 mg/kg Natriumnitroprussiat. Nach 5 Tagen wurden
die Tiere getötet, und es wurden der Plasmaharnstoff und die Plasmakonzentration
von Kreatinin bestimmt. Die Daten wurden nach allgemein gebräuchlichen
biostatistischen Verfahren analysiert.
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Wie in Tabelle 1 gezeigt ist, ergab sich, daß die nur mit Cisplatin behandelten
Ratten im Vergleich zu den Kontrollwerten (Gruppe, die nur Vehiculum erhielt)
bedeutend hohe Spiegel von Plasmaharnstoff und Kreatinin zeigten.
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Im Gegensatz dazu ergaben sich bei Tieren, denen Cisplatin und NO-Donor
gegeben wurden, keine biochemischen Parameter, die sich bedeutend von den
Kontrollwerten unterschieden.
2. STUDIUM DER NIERENFUNKTION NACH GABE VON
IMMUNSUPPRESSIVEN VERBINDUNGEN (CYCLOSPORIN)
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Männliche Sprague-Dawley-Ratten wurden täglich mit Vehiculum (physiologische
Kochsalzlösung, 0,9% Natriumchlorid, i. p.) oder intraperitoneal mit Cyclosporin
(5 mg/kg i. p.) behandelt. Einige Tiere erhielten eine tägliche Dosis eines
NO-Donors, nämlich 0,2-1 mg/kg s. c. Natriumnitroprussiat. Nach 18 Tagen wurden die
Tiere getötet, und es wurden die Plasmakonzentration von Kreatinin und die
Aktivität von N-Acetyl-beta-D-glycosaminidase (NAG) im Urin gemessen. Die Daten
wurden nach allgemein gebräuchlichen biostatistischen Verfahren analysiert.
Wie in Tabelle 2 gezeigt ist, ergab sich, daß die nur mit Cyclosporin behandelten
Ratten im Vergleich zu den Kontrollwerten (Gruppe, die nur Vehiculum erhielt)
bedeutend hohe Blutspiegel von Kreatinin und Harnspiegel von obigem NAG
zeigten.
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Im Gegensatz dazu ergaben sich bei Tieren, denen Cyclosporin und
DON-NO-Donoren gegeben wurden, keine biochemischen Parameter, die sich bedeutend von
den Kontrollwerten unterschieden.
3. STUDIUM DER NIERENFUNKTION NACH GABE VON ANTIVIRALEN
VERBINDUNGEN (ACYCLOVIR)
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Männliche Sprague-Dawley-Ratten wurden mit Vehiculum (physiologische
Kochsalzlösung, 0,9% Natriumchlorid, i. p. pro Tag) oder intraperitoneal mit Acyclovir
(150 mg/kg i. p. pro Tag) behandelt. Einige Tiere erhielten eine tägliche Dosis eines
DON-NO (1-10 mg/kg s. c. pro Tag Nitroglycerin). Nach 15 Tagen wurden die
Tiere getötet, und es wurde die Plasmakonzentration von Kreatinin bestimmt. Die
Daten wurden nach üblichen, allgemein gebräuchlichen biostatistischen Verfahren
analysiert.
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Wie in Tabelle 1 gezeigt ist, ergab sich, daß die nur mit Acyclovir behandelten
Ratten im Vergleich zu den Kontrollwerten (Gruppe, die nur Vehiculum erhielt)
bedeutend hohe Spiegel von Blutkreatinin zeigten.
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Im Gegensatz dazu ergaben sich bei Tieren, denen Acyclovir und DON-NO
gegeben wurden, keine biochemischen Parameter, die sich bedeutend von den
Kontrollwerten (Gruppe, die nur Vehiculum erhielt) unterschieden.
4. STUDIUM DER NIERENFUNKTION UND DER
MAGEN-DARM-VERTRÄGLICHKEIT IN ARTHRITISCHEN RATTEN NACH GABE
NICHT-STEROIDER ENTZÜNDUNGSHEMMENDER VERBINDUNGEN (IBUPROFEN,
NAPROXEN, INDOMETHACIN, DICLOFENAC) ODER ANTITHROMBOTICA
(ASPIRIN)
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Weibliche Sprague-Dawley-Ratten wurden durch intracaudale Injektion von
hitzeinaktiviertem Mycobacterium butyricum (0,6 ml suspendiert in 0,1 ml Mineralöl)
arthritisch gemacht. Nach 18 Tagen, als die arthritische Pathologie voll entwickelt
war, wurden die Tiere täglich mit dem Vehiculum (physiologische Kochsalzlösung,
0,9% Natriumchlorid, i. p. pro Tag) oder NSAID [Ibuprofen (60 mg/kg i. p. pro
Tag); Indomethacin (10 mg/kg i. p. pro Tag); Diclofenac (12 mg/kg i. p. pro Tag);
oder Naproxen (12 mg/kg i. p. pro Tag)]; oder Aspirin (250 mg/kg i.p. pro Tag)
behandelt. Einige Tiere erhielten eine tägliche Dosis eines DON-NO
(Natriumnitroprussiat 0,2-1 mg/kg s. c.; oder Nitroglycerin (1-10 mg/kg s.c. pro Tag). Nach
5 Tagen wurden die Tiere getötet, und es wurde die Plasmakonzentration von
Kreatinin bestimmt. Die Daten wurden nach üblichen, allgemein gebräuchlichen
biostatistischen Verfahren analysiert.
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Wie in Tabelle 3 gezeigt ist, ergab sich, daß die nur mit NSAID oder Aspirin
behandelten Ratten im Vergleich zu den Kontrollwerten (Gruppe, die nur Vehiculum
erhielt) bedeutend hohe Spiegel von Blutkreatinin zeigten; solche Tiere zeigten
auch eine deutliche Krankheitserscheinung, die den Magen-Darm-Apparat in einem
Ausmaß betraf, das vom Angriff auf die Schleimhaut bis zu einem Geschwür unter
Einschluß der Muskelschicht, Darmverwachsungen oder -verklebungen,
Bauchwassersucht und Bauchfellentzündung reichte. In den anderen Gruppen, die mit
Veculum
oder einer Kombination von DON-NO und NSAID oder Aspirin behandelt
wurden, hatte die Krankheitserscheinung entweder weit geringeren Umfang oder
war sogar abwesend.
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Darüberhinaus ergaben die Tiere, die ein NSAID oder Aspirin und einen DON-NO
erhielten, keine biochemischen Parameter, die sich signifikant von den
Kontrollwerten unterschieden.
5. STUDIUM DER NIERENFUNKTION UND DER
MAGEN-DARM-VERTRÄGLICHKEIT IN HOCHDRUCK-RATTEN NACH GABE VON NICHT-
STEROIDEN ENTZÜNDUNGSHEMMENDEN VERBINDUNGEN
(DICLOFENAC)
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Männliche Sprague-Dawley-Ratten mit spontanem (essentiellem) Hochdruck (mit
einem systolischen Druck, der zwischen 180-220 mm Hg variierte) wurden täglich
mit dem Vehiculum (physiologische Kochsalzlösung, 0,9% Natriumchlorid, i. p.)
oder NSAID [Diclofenac (12 mg/kg i. p.)] behandelt. Einige Tiere erhielten eine
tägliche Dosis eines organischen Nitrats (Nitroglycerin 1-10 mg/kg s. c. pro Tag).
Nach 5 Tagen wurden die Tiere getötet, und es wurde die Plasmakonzentration
von Kreatinin bestimmt. Die Daten wurden nach üblichen, allgemein
gebräuchlichen biostatistischen Verfahren analysiert.
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Wie in Tabelle 4 gezeigt ist, ergab sich, daß die nur mit NSAID behandelten Ratten
im Vergleich zu den Kontrollwerten (Gruppe, die nur Vehiculum erhielt) bedeutend
hohe Spiegel von Blutkreatinin zeigten; solche Tiere zeigten auch bei der
Untersuchung nach dem Tod eine deutliche Krankheitserscheinung, die den Magen-Darm-
Apparat in einem Ausmaß betraf, das zwischen dem Angriff auf die Schleimhaut
und einem Geschwür unter Einschluß der Muskelschicht, Darmverwachsungen
oder -verklebungen, Bauchwassersucht und Bauchfellentzündung variierte. In den
anderen Gruppen, die mit Vehiculum oder einer Kombination von DON-NO und
NSAID behandelt wurden, war das Krankheitsbild des Magen-Darm-Apparates
entweder von weit geringerem Umfang oder sogar abwesend.
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Darüberhinaus ergaben die Tiere, die Diclofenac und einen DON-NO erhielten,
keine biochemischen Parameter, die sich signifikant von den Kontrollwerten
unterschieden.
6. STUDIUM DER MAGEN-DARM-GIFTIGKEIT NACH GABE VON
STEROIDEN ENTZÜNDUNGSHEMMENDEN VERBINDUNGEN
(METHYLPREDNISOLON)
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Männliche Sprague-Dawley-Ratten wurden täglich mit dem Vehiculum
(physiologische Kochsalzlösung, 0,9% Natriumchlorid, i. p.) oder intraperitoneal mit
Methylprednisolon (5-10 mg/kg i. p.) behandelt.
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Einige Tiere erhielten eine tägliche Dosis eines DON-NO (Natriumnitroprussiat
0,2-1 mg/kg s. c.). Nach 18 Tagen wurden die Tiere getötet.
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Bei der Untersuchung nach dem Tod ergab sich (Tabelle 5), daß solche Ratten eine
deutliche Krankheitserscheinung zeigten, die den Magen-Darm-Apparat in einem
Ausmaß betraf, das zwischen dem Angriff auf die Schleimhaut und einem
Geschwür unter Einschluß der Muskelschicht, Darmverwachsungen oder
-verklebungen, Bauchwassersucht und Bauchfellentzündung variierte. In den anderen
Gruppen, die nur mit Vehiculum oder der Kombination von Nitrat und Steroid
behandelt wurden, war die Krankheitserscheinung entweder von weit geringerem
Umfang oder sogar abwesend.
7. STUDIUM DER WIRKUNGEN VON NITROXIBUTYLNAPROXEN
(NONAPROXEN) AUF DURCH CAPSAICIN INDUZIERTE
BRONCHOKONSTRIKTION BEI MIT ENALAPRIL BEHANDELTEN MEERSCHWEINCHEN
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Die Capsaicin-induzierte BronchokoNstriktion von Meerschweinchen ist ein
Tiermodell für die Fähigkeit von Inhibitoren des Angiotensin-umwandelnden Enzyms,
in Patienten Husten hervorzurufen (Subissi et al. J. Cardiovasc. Pharmacol. 20/1,
139-146, 1992).
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NO-Naproxen (2-(6-methoxi-2-naphthyl)propionat von 4-Hydroxibutyl) wurde
nach Beispiel 1, Formel V, der Internationalen Patentanmeldung WO 95/09831
synthetisiert.
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Die experimentellen Bedingungen waren wie früher von Del Soldato et al.
beschrieben (J. Pharmacolog. Methods 5, 279 1981). Weibliche Meerschweinchen mit
einem Gewicht von 300-400 g wurden durch intraperitoneale Injektion von Natrium-
5,5-diethylbarbiturat (200 mg/kg) anaesthetisiert und bei konstantem positiven
Druck unter künstlicher Beatmung gehalten. In die rechte Drosselvene wurde
eine Kanüle zur Verabreichung der Verbindungen eingeführt. Die Tiere erhielten
intraduodenal Enalapril (10 mg/kg), Vehiculum (2 Gew.-%
Carboximethylcellulose) und/oder NO-Naproxen (10 mg/kg). 45 Minuten später wurde 0,1 ml Capsaicin
(1 ug/kg) intravenös injiziert. Vor und nach der Capsaicininjektion wurden
Änderungen im Atemluftwechsel mittels eines modifizierten Konzettapparats gemessen,
der mit einem Polygraphverstärker verbunden war.
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Die Ergebnisse wurden als Verhältnis der Reaktionen berechnet, die vor und nach
der Gabe jeder Behandlung erhalten wurden, ausgedrückt in % der Reaktion auf
das Vehiculum (Kontrolle) und sind in Tabelle 7 gezeigt.
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Wie in Tabelle 7 gezeigt ist, war NO-Naproxen in der Lage, die
Capsaicin-induzierte Bronchokonstriktion in Meerschweinchen zu verringern, die mit Enalapril
behandelt waren. Enalapril, das allein gegeben wurde, erhöhte die
Capsaicin-induzierte Bronchokonstriktionsreaktion.
B) STUDIUM AN PATIENTEN
STUDIUM DER NIERENFUNKTION IN PATIENTEN NACH GABE VON
ANTI-TUMOR-ARZNEIMITTELN (CIS-PLATIN)
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In einigen Patienten, die gesondert beobachtet wurden, und in unkontrollierten
Studien wurde die akute Wirkung einiger Arzneimittel wie Cisplatin allein oder in
Gegenwart eines Nitroglycerintupfers ausgewertet.
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Die alleinige intraperitoneale Gabe von Cisplatin (90 mg/m²) an Patienten, die eine
Antitumortherapie benötigten, verursachte eine signifikante Zunahme des
Blutkreatinins in den ersten 24 Stunden im Vergleich zu den Anfangswerten.
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Wie sich aus der Tabelle 6 ergibt, war eine solche Zunahme sehr viel begrenzter
und jedoch von den Anfangswerten nicht signifikant verschieden, wenn die
Patienten einer täglichen Mitbehandlung mit dem Nitroglycerintupfer unterworfen waren,
der 15 mg Nitroglycerin/24 Stunden Berührung des Tupfers mit der Haut freigab.
Die Daten wurden nach üblichen, allgemein gebräuchlichen biostatistischen
Verfahren analysiert.
TABELLE 1
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STUDIUM DER NIERENFUNKTION IN RATTEN, NACH WIEDERHOLTER
BEHANDLUNG MIT CISPLATIN ODER ACYCLOVIR IN GEGENWART ODER
ABWESENHEIT VON NO DONOR. DIE DATEN SIND ALS % ABWEICHUNG
GEGENÜBER DEM KONTROLLWERT (NUR MIT VEHICULUM BEHANDELTE
GRUPPE) AUSGEDRÜCKT.
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*P < 0,05 gegenüber den Kontrollwerten.
TABELLE 2
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STUDIUM DER NIERENFUNKTION IN ARTHRITISCHEN RATTEN NACH
WIEDERHOLTER BEHANDLUNG MIT CYCLOSPORIN IN GEGENWART ODER
ABWESENHEIT EINES DON-NO. DIE DATEN SIND ALS % ABWEICHUNG
GEGENÜBER DEM KONTROLLWERT (NUR MIT VEHICULUM BEHANDELTE GRUPPE)
AUSGEDRÜCKT.
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*P < 0,005 gegenüber den Kontrollwerten
TABELLE 3
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STUDIUM DER NIERENFUNKTION IN ARTHRITISCHEN RATTEN NACH
WIEDERHOLTER BEHANDLUNG MIT EINIGEN ENTZÜNDUNGSHEMMENDEN
VERBINDUNGEN IN GEGENWART ODER ABWESENHEIT VON DON-NO. DIE
DATEN SIND IN % ABWEICHUNG GEGENÜBER DEN KONTROLLWERTEN
(NUR MIT VEHICULUM BEHANDELTE GRUPPE) AUSGEDRÜCKT.
-
*P < 0,05 gegenüber den Kontrollwerten
TABELLE 4
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STUDIUM DER NIERENFUNKTION IN HOCHDRUCK-RATTEN, NACH
WIEDERHOLTER BEHANDLUNG MIT DICLOFENAC, IN GEGENWART ODER
ABWESENHEIT VON DON-NO. DIE DATEN SIND IN % ABWEICHUNG
GEGENÜBER DEN KONTROLLWERTEN (NUR MIT VEHICULUM BEHANDELTE
GRUPPE) AUSGEDRÜCKT
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*P < 0,05 gegenüber den Kontrollwerten
TABELLE 5
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STUDIUM DER MAGEN-DARM-VERTRÄGLICHKEIT IN RATTEN, NACH
WIEDERHOLTER BEHANDLUNG MIT METHYLPREDNISOLON, IN GEGENWART
ODER ABWESENHEIT VON DON-NO. DER GRAD DES AUSMASSES DER
MAGEN-DARM-KRANKHEIT WURDE NACH ÜBLICHEN VERFAHREN BEWERTET
UND IN WILLKÜRLICHEN EINHEITEN AUSGEDRÜCKT.
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DIE DATEN SIND IN % ABWEICHUNG GEGENÜBER DEN KONTROLLWERTEN
(NUR MIT VEHICULUM BEHANDELTE GRUPPE) AUSGEDRÜCKT.
-
*P < 0,05 gegenüber den Kontrollwerten
TABELLE 6
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STUDIUM DER NIERENFUNKTION IN KREBSPATIENTEN, NACH
BEHANDLUNG MIT CISPLATIN, IN GEGENWART ODER ABWESENHEIT EINES DON-
NO. DIE DATEN SIND IN % ABWEICHUNG GEGENÜBER DEN
ANFANGSWERTEN AUSGEDRÜCKT.
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*P < 0,05 gegenüber den Kontrollwerten
TABELLE 7
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WIRKUNGEN VON NITROXIBUTYLNAPROXEN (NO-NAPROXEN) AUF
CAPSAICIN-INDUZIERTE BRONCHOKONSTRIKTION IN MIT ENALAPRIL
BEHANDELTEN MEERSCHWEINCHEN.