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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine Verbesserung der Wirksamkeit herbizider 2,6-substituierter
Pyridine durch Kombination mit einer ausgewählten zweiten herbiziden Verbindung.
Der Ausdruck "2,6-substituierte
Pyridine" wird im
vorliegenden Zusammenhang für
Pyridinderivate verwendet, die gegebenenfalls weitere Substituenten
enthalten.
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Die erfindungsgemäß zu verwendenden herbiziden
2,6-disubstituierten
Pyridine stellen eine in den europäischen Patentanmeldungen
EP 0 572 093 A ,
EP 0 692 474 A ,
EP 0 693 490 und in der
internationalen Anwendung WO 94/22833 veröffentlichte Verbindungsgruppe
dar, die insbesondere gegen zweikeimblättrige Unkräuter in Getreidekulturen eine
ausgezeichnete Herbizidwirkung aufweist. Bei Verwendung als einzigem Wirkstoff
wird mit den 2,6-disubstituierten Pyridinen jedoch nicht immer eine
wirksame Bekämpfung
des unter landwirtschaftlichen Praxisbedingungen auftretenden Unkrautartenspektrums
in Kombination mit einer zuverlässigen
Selektivität
für die
Nutzpflanzenart erzielt. Solche Wirkungslücken bei der Bekämpfung lassen
sich durch gemeinsame Behandlung mit einem weiteren Herbizid, von
dem bekannt ist, daß es
gegen die entsprechende Unkrautart wirkt, schließen. Die gemeinsame Verwendung
bestimmter herbizider Pyridine und zusätzlich weiterer Herbizide ist
in der internationalen Patentanmeldung WO 94/07368 beschrieben worden.
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Überraschenderweise
wurde nun gefunden, daß die
kombinierte herbizide Wirksamkeit von Verbindungen aus der Gruppe
der obengenannten 2,6-disubstituierten Pyridine mit verschiedenen
Kombinationspartnern gegen viele zweikeimblättrige Unkräuter und einjährige Gräser bei
Anwendung im Vor- oder Nachauflauf wesentlich höher als erwartet ist und daß diese
Wirksamkeit nicht auf eine additive Wirkung, sondern auf einen bemerkenswert
starken Synergismus bei vielen zweikeimblättrigen Unkrautarten und einjährigen Gräsern, zum
Beispiel Setaria viridis, Alopecurus myosuroides, Poa annua, Stellaria
media, Lamium purpureum, Galium aparine, Veronica hederaefolia,
Papaver rhoeas oder Matricaria inodora zurückzuführen ist (d. h., diese Kombinationen
zeigen eine viel höhere
Wirkung als aufgrund der einzelnen Verbindungen vorhergesagt), wodurch
sich auch eine höhere
Selektivität
für die
Nutzpflanzenarten ergibt.
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Eine Herbizidmischung weist dann
eine synergistische Wirkung auf, wenn die herbizide Wirksamkeit der
Mischung die Summe der Wirksamkeiten der getrennt angewandten Verbindungen übertrifft.
Die erwartete herbizide Wirksamkeit für eine bestimmte Mischung zweier
Herbizide läßt sich
folgendermaßen
berechnen (siehe Colby S. R., "Calculating
synergistic and antagonistic response of herbicide combinations" [Berechnung von
synergistischen und antagonistischen Reaktionen auf Herbizidkombinationen],
Weeds 15, S. 20– 22 (1967):
wobei
X den Prozentsatz
der Wachstumshemmung bei Behandlung mit einem Herbizid 1 in einer
Dosis von p kg/ha im Vergleich zu einer unbehandelten Kontrolle
(X = 0%) bedeutet,
Y den Prozentsatz der Wachstumshemmung bei
Behandlung mit einem Herbizid 2 in einer Dosis von q kg/ha im Vergleich
zu einer unbehandelten Kontrolle bedeutete und
WE die bei Behandlung
mit einer Kombination von Herbizid 1 und Herbizid 2 bei einer Dosis
von p bzw. q g/ha zu erwartende Herbizidwirkung (% Wachstumshemmung
im Vergleich zur unbehandelten Kontrolle) bedeutet.
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Übertrifft
der tatsächliche
Bekämpfungserfolg
(W) den erwarteten (berechneten) Bekämpfungserfolg (WE), so weist
die Mischung eine synergistische Wirkung auf.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung beinhaltet
eine Herbizidzusammensetzung mit einem herbizidmäßig unbedenklichen Träger bzw.
Tensid sowie, als Wirkstoff, einer Mischung aus
- (1)
mindestens einem 2,6-disubstituiertem Pyridin aus der Gruppe der
Verbindungen der allgemeinen Formeln I und II: worin
A1 und A2 unabhängig voneinander
eine Arylgruppe bedeuten; ist m 1, so kann A2 auch
eine Thienylgruppe bedeuten; wobei mindestens eine der Gruppen A1 bzw. A2 durch einen
oder mehrere gleiche oder verschiedene Substituenten aus der Gruppe
Halogenatome, Alkylgruppen, Alkoxygruppen, Halogenalkylgruppen und
Halogenalkoxygruppen substituiert ist;
R1 ein
Wasserstoffatom oder eine Cyangruppe oder eine Alkyl-, Alkoxy-,
Alkylthio- oder Halogenalkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
bedeutet;
R2 ein Wasserstoff- oder
Halogenatom bedeutet, unter der Voraussetzung, daß mindestens
eine der Gruppen R1 und R2 ein
Wasserstoffatom bedeutet;
n und m unabhängig voneinander 0 oder 1 bedeuten;
A3 eine gegebenenfalls substituierte 5- oder
6-gliedrige stickstoffhaltige heteroaromatische Gruppe bedeutet;
A4 eine gegebenenfalls substituierte 5- oder
6-gliedrige cyclische Kohlenwasserstoff-, Alkyl-, Alkenyl-, Alkinyl-,
Aryl- oder Aralkylgruppe bedeutet oder unabhängig eine der Bedeutungen von
A3 aufweist;
R3 ein
Halogenatom oder eine Alkyl-, Halogenalkyl-, Alkoxy-, Alkylthio-
oder Dialkylaminogruppe bedeutet,
X ein Sauerstoff- oder Schwefelatom
bedeutet;
p 0, 1 oder 2 bedeutet;
- (2) mindestens einer weiteren herbiziden Verbindung, die gegen
zweikeimblättrige
Unkräuter
und/oder einjährige
Gräser
wirksam ist.
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Die weiteren Verbindungen mit herbizider
Wirksamkeit gegen zweikeimblättrige
Unkräuter
und/oder einjährige
Gräser
sind vorzugsweise aus der folgenden Gruppe ausgewählt:
- a) einem Herbizid des Harnstofftyps, wie Chlortoluron,
Isoproturon, Linuron oder Neburon,
- b) einem Herbizid des Triazintyps, wie Atrazin, Cyanazin oder
Simazin,
- c) einem Hydroxybenzonitril-Herbizid, wie Bromoxynil oder Ioxynil,
- d) einem Aryloxyalkansäure-Herbizid
wie Dichlorprop, 4-Chlor-2-methylphenoxyessigsäure ("MCPA")
oder Mecoprop,
- e) einem Dinitroanilin-Herbizid, wie Pendimethalin,
- f) einem Sulfonylharnstoff-Herbizid, wie Amidosulfuron,
- g) eine Pyridazin-Herbizid, wie Pyridate,
- h) einem Fluorcarbonsäure-Herbizid,
wie Flurenol,
- i) einem Herbizid des Pyridyloxyessigsäuretyps, wie Fluroxypyr
- j) einem Phenoxyphenoxypropionsäure-Herbizid, wie Fenoxaprop,
und
- k) einem Oxyacetamid-Herbizid.
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Die vorliegende Erfindung beinhaltet
auch ein Verfahren zur Bekämpfung
von unerwünschten
Pflanzenarten, bei dem man mindestens eine Verbindung der Gruppe
(1) und mindestens eine Verbindung der Gruppe (2) wie oben definiert
ausbringt. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
können
diese Verbindungen gemeinsam oder getrennt in herbizid wirksamen
Mengen ausgebracht werden.
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GENAUE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSBILDUNGEN
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Zu bevorzugten Ausbildungen der erfindungsgemäßen Zusammensetzung
und des erfindungsgemäßen Verfahrens
zählen
solche, bei denen A1 und/oder A2 vorzugsweise
Phenyl-, Thienyl- oder Pyrazolgruppen bedeuten, die unabhängig durch
einen oder mehrere Substituenten aus der Gruppe Fluor- oder Chloratome oder
Methyl-, Methoxy-, Trifluormethyl- oder Trifluormethoxygruppen substituiert
sind.
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R1 bedeutet
vorzugsweise Trifluormethyl, Methylthio oder Methyl und R2 bedeutet ein Wasserstoffatom, oder R1 bedeutet ein Wasserstoffatom und R2 ein Wasserstoff- oder Chloratom.
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Zu weiteren bevorzugten Ausbildungen
zählen
solche, bei denen A3 geeigneterweise Pyridyl
oder Pyrazolyl bedeutet und A4 Pyridyl,
Pyrazolyl, Phenyl oder Benzyl bedeutet. A3 und
A4 können
gleich oder verschieden sein und sind vorzugsweise substituiert,
z. B. durch Halogenatome oder Nitro-, Cyan-, Alkyl-, Alkoxy-, Alkylthio-,
Aryl- oder Halogenalkylgruppen, wobei der Alkylteil in jedem Fall
vorzugsweise 1 bis 6 Kohlenstoffatome enthält.
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Zu bevorzugten Verbindungen für die Verwendung
als erfindungsgemäße 2,6-disubstituierte
Pyridine zählen
die Verbindungen der Formeln III und IV:
worin A
2 eine
Arylgruppe, vorzugsweise eine Phenylgruppe, bedeutet, die durch
einen oder mehrere gleiche oder unterschiedliche Substituenten aus
der Gruppe Halogenatome, C
1-C
4-Alkyl-,
-Alkoxy-, -Halogenalkyl- oder -Halogenalkoxygruppen bedeutet, R
2 ein Wasserstoffatom oder eine C
1-C
4-Alkyl-, -Alkoxy-,
-Alkylthio- oder -Halogenalkylgruppe bedeutet und m 0, 1 oder 2
ist.
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Besonders bevorzugt sind diejenigen
Verbindungen der Formel III, in denen R1 Methyl
darstellt, m 1 ist und A2 Phenyl oder 4-Fluorphenyl
darstellt, sowie Verbindungen der Formel IV, worin R1 ein
Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe darstellt.
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Aufgrund des Persistenzmusters des
2,6-substituierten Pyridins (im Folgenden kurz "BAP")
kann die erfindungsgemäße Kombinationsbehandlung
entweder durch Ausbringung einer wie oben definierten Fertigmischung
oder durch zeitlich getrennte Ausbringung getrennter Formulierungen
durchgeführt
werden. In einer weiteren bevorzugten Ausbildung sieht die vorliegende
Erfindung daher ein Verfahren zur Bekämpfung von Unkrautwuchs an
einem Getreidekulturstandort vor, bei dem man ein wie oben definiertes
BAP und einen zweiten Bestandteil aus der oben als Gruppe (1) angegebenen
Reihe von Bestandteilen auf einen Getreidekulturstandort ausbringt.
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Die erfindungsgemäße Behandlung kann man zur
Bekämpfung
eines breiten Spektrums von Unkrautarten in Getreidekulturen, z.
B. in Weizen, Gerste, Reis und Mais, im Vor- oder Nachauflauf, und
zwar sowohl im frühen
und späten
Nachauflauf, verwenden. Die oben beschriebene gemeinsame Verwendung
weist sowohl eine Blattwirksamkeit als auch eine Residualwirksamkeit
auf.
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Unter dem Ausdruck "im Vorauflauf" versteht man eine
Ausbringung auf den Boden, in dem die Unkrautsamen oder -keimlinge
vorliegen, bevor die Unkräuter über der
Bodenoberfläche
auflaufen. Unter dem Ausdruck "im
Nachauflauf" versteht
man eine Ausbringung auf die oberirdischen bzw. herausragenden Teile der
Unkräuter,
die oberhalb der Bodenoberfläche
aufgelaufen sind. Es wird klar, daß eine erfindungsgemäße Ausbringung
vor dem Auflaufen bis nach dem Auflaufen der Unkräuter und
vor dem Auflaufen der Kulturpflanzen bis nach dem Auflaufen der
Kulturpflanzen durchgeführt
werden kann.
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Unter dem Ausdruck "Blattwirksamkeit" versteht man eine
Herbizidwirksamkeit, die durch Ausbringung auf die oberirdischen
bzw. herausragenden Teile der Unkräuter, die oberhalb der Bodenoberfläche aufgelaufen sind.
Unter dem Ausdruck "Residualwirksamkeit" versteht man eine
Herbizidwirksamkeit, die eine gewisse Zeit nach Ausbringung auf
den Boden erzielt wird, wodurch Keimlinge, die zum Ausbringungszeitpunkt
vorliegen oder die im Anschluß an
die Ausbringung keimen, bekämpft
werden.
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Zu den Unkräutern, die sich mittels der
vorliegenden Erfindung bekämpfen
lassen, zählen:
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Die Aufwandmenge des erfindungsgemäßen BAP-Bestandteils
liegt üblicherweise
im Bereich von 5 bis 500 Gramm Wirkstoff (g Wst.) pro Hektar, wobei
Mengen zwischen 7,5–100
g Wst./ha häufig
zu einer zufriedenstellenden Bekämpfung
und Selektivität
führen.
Die optimale Menge für
eine bestimmte Ausbringung hängt
von der angebauten Kultur bzw. den angebauten Kulturen und der vorherrschenden
Unkrautart ab und läßt sich
leicht durch biologische Standardstests, mit denen der Fachmann
vertraut ist, bestimmen.
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Die Auswahl des Nicht-BAP-Wirkstoffs
hängt ebenfalls
von der zu behandelnden Kulturpflanzen-Unkraut-Situation ab und läßt sich vom Fachmann auf diesem
Gebiet leicht bestimmen. Die Aufwandmenge dieses Wirkbestandteils
wird hauptsächlich
von der Chemie des Bestandteils bestimmt, da sich die Wirkung der unterschiedlichen
Herbizidarten, die ihnen innewohnt, stark schwankt. So kann zum
Beispiel die Wirksamkeit eines Triazin-Herbizids, wie Cyanazin oder
Simazin, beinahe zehnmal größer als
die eines Harnstoff-Herbizids,
wie Chlortoluron oder Isoproturon, sein. Im allgemeinen liegt die
bevorzugte Aufwandmenge dieses Wirkstoffs im Bereich von 100 bis
2500 g Wst./ha, vorzugsweise 100–1500 g Wst./ha, im Fall eines
Harnstoff-Herbizids; im Bereich von 7,5 bis 100 g/ha im Fall eines
Sulfonylharnstoff-Herbizids; im Bereich von 75–400 g/ha im Fall eines Hydroxybenzonitril-Herbizids;
im Bereich von 100–1200
g Wst./ha im Fall eines Aryloxyalkansäure-Herbizids; im Bereich von
250 bis 2500 g/ha im Fall eines Dinitroanilin-Herbizids wie Pendimethalin;
im Bereich von 40 bis 200 g/ha im Fall eines Pyridyloxyessigsäure-Herbizids
wie Fluroxypyr; im Bereich von 25 bis 250 g/ha im Fall eines Phenoxyphenoxypropionsäure-Herbizids;
und im Bereich von 25 bis 500 g/ha im Fall eines Oxyacetamid-Herbizids. Die optimale
Aufwandmenge für
den jeweiligen Nicht-BAP-Bestandteil hängt jedoch von der angebauten
Kultur bzw. den angebauten Kulturen sowie dem Ausmaß der Verunkrautung
ab und läßt sich
leicht durch biologische Standardtests bestimmen. Da die Aufwandmenge
des Nicht-BAP-Bestandteils so stark schwankt, wird das Verhältnis eines
BAP-Bestandteils zu einem Nicht-BAP-Bestandteil in der vorliegenden
Erfindung natürlich
hauptsächlich
von der Wahl des Nicht-BAP-Bestandteils bestimmt werden. Das (Gewichts)
Verhältnis
zwischen dem 2,6-disubstituierten Pyridin (1) und der weiteren herbiziden
Verbindung (2) liegt im allgemeinen zwischen 10 : 1 und 1 : 200.
Das bevorzugte Verhältnis
zwischen BAP und Nicht-BAP kann schwanken, z. B. von ungefähr 1 : 1
(Bromoxynil) bis ungefähr
64 : 1 (Isoproturon).
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Die Wirkstoffe können in Form einer Mischung
getrennter Formulierungen, die im typischen Fall vor der Ausbringung
mit Wasser gemischt werden (Tankmischungen), oder als getrennte
Formulierungen, die einzeln innerhalb eines gewissen Zeitabstands
ausgebracht werden, verwendet werden. Die beiden Wirkstoffe können auch
erfindungsgemäß gemeinsam
in einem geeigneten Verhältnis
formuliert werden, und zwar gemeinsam mit üblichen fachbekannten Trägern und/oder
Zusatzstoffen.
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Eine typische Formulierung, die einen
Bestandteil der Gruppe (1) und einen Bestandteil der Gruppe (2)
oben enthält,
kann die folgende Zusammensetzung aufweisen:
| Spritzpulver | |
| Verbindung
C | 25
g |
| Isoproturon | 500
g |
| Lignosulfonat | 80
g |
| Alkylnaphthalinsulfonat | 20
g |
| Kaolin | bis
1000 g |
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Die erfindungsgemäßen Formulierungen können in
einer beliebigen fachbekannten Form, z. B. als Pulver, Granulate,
Lösungen,
Emulsionen, Suspensionen und dergleichen, vorliegen.
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Die folgenden Beispiele erläutern bestimmte
Ausbildungen der vorliegenden Erfindung; die Erfindung ist jedoch
nicht auf die auf diese Weise erläuterten Ausbildungen beschränkt, sondern
beinhaltet den Gesamtumfang der beigelegten Ansprüche.
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BEISPIELE:
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Allgemeines Verfahren:
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Die Versuche werden unter Glashausbedingungen
als Vor- und Nachauflaufbehandlungen
durchgeführt.
Die Pflanzensamen werden in Töpfe
mit einem lehmigen Sandboden (0,5 l) gesät. Die Herbizide werden als
Einzelbehandlungen oder als Kombination mit einer BAP-Verbindung und einer
Nicht-BAP-Verbindung wie angegeben vor oder nach dem Auflaufen der
Unkräuter
und der Kultur ausgebracht. Die Herbizidwirksamkeit wird als Schädigung in
Prozent im Vergleich zu den unbehandelten Kontrollpflanzen beurteilt.
Die Beurteilung findet 21 Tage nach der Behandlung statt. Weizen
und Gerste werden im 3- bis 4-Blatt-Stadium, die zweikeimblättrigen
Unkräuter
im 2- bis 4-Blatt-Stadium und einjährige Gräser im 2- bis 3-Blatt-Stadium
behandelt.
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Als BAP-Bestandteil werden die Verbindungen
A bis D verwendet:
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Der Nicht-BAP-Bestandteil ist in
jedem Beispiel angegeben; seine Aufwandmengen (und daher die Verhältnisse
der Bestandteile) sind entsprechend dem bekannten Wirkungsniveau
dieses Bestandteils gewählt.
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In den Tabellen wurden die folgenden
Abkürzungen
verwendet:
- WE
- gemäß Colby-Formel
erwartete Wirkung
- W
- beobachtete Wirkung
- "CCPP-P"
- (R)-2-(4-Chlor-2-methylphenoxy)propionsäure.
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Die Ergebnisse dieser Versuche sind
als Beispiel 1 bis 10 aufgelistet, wobei alle Ergebnisse von einem bestimmten "Nicht-BAP-Bestandteil" unter derselben
Beispielnummer zusammengefaßt
sind; unterschiedliche Aufwandmengen/Testpflanzen sind in den Beispielen
angegeben. Aus diesen Ergebnissen wird klar, daß zwischen der BAP-Verbindung
der Nicht-BAP-Verbindung Synergismus herrscht. Bei allen Behandlungen
ist die Kulturpflanzenverträglichkeit
(Weizen und Gerste) ausgezeichnet.
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Beispiel
1a
Herbizidwirksamkeit der Mischung Verbindung A + Ioxynil-Salz
(30 g Wst./ha + 60 g Wst./ha = Mischung 1 : 2) gegen zweikeimblättrige Unkräuter im
Nachauflauf
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Galium aparine (1. Wirtel), Galium aparine (2. Wirtel) und Matricaria
inodora betrug 88%, 59% bzw. 89%, woraus eindeutig hervorgeht, daß die Kombination
synergistisch ist.
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Beispiel
1b
Herbizidwirksamkeit der Mischung Verbindung A + Ioxynil-Salz
(15 g Wst./ha + 60 g Wst./ha = Mischung 1 : 4) gegen zweikeimblättrige Unkräuter im
Nachauflauf
-
Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Matricaria inodora, Papaver rhoeas, Myosotis arvensis betrug
89%, 79% bzw. 82%, woraus eindeutig hervorgeht, daß die Kombination
synergistisch ist.
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Beispiel
1c
Herbizidwirksamkeit der Mischung Verbindung B + Ioxynil-Salz
(30 g Wst./ha + 60 g Wst./ha = Mischung 1 : 2) gegen zweikeimblättrige Unkräuter im
Nachauflauf
-
Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Galium aparine (1. Wirtel) und Galium aparine (2. Wirtel) betrug
90% bzw. 69%, woraus eindeutig hervorgeht, daß die Kombination synergistisch
ist.
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Beispiel
1d
Herbizidwirksamkeit der Mischung Verbindung B + Ioxynil-Salz
(15 g Wst./ha + 60 g Wst./ha = Mischung 1 : 4) gegen zweikeimblättrige Unkräuter im
Nachauflauf
-
Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Galium aparine (1. Wirtel), Galium aparine (2. Wirtel) und Matricaria
inodora betrug 88%, 62% bzw. 90%, woraus eindeutig hervorgeht, daß die Kombination
synergistisch ist.
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Beispiel
2a
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung A + Bromoxyniloctanoat
(60 g Wst./ha + 60 g Wst./ha = Mischung 1 : 1) gegen zweikeimblättrige Unkräuter im
Nachauflauf
-
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Galium aparine (1. Wirtel), Galium aparine (2. Wirtel), Stellaria
media und Papaver rhoeas betrug 90%, 75% bzw. 81%, woraus eindeutig
hervorgeht, daß die
Kombination synergistisch ist.
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Beispiel
2b
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung A + Bromoxyniloctanoat
(30 g Wst./ha + 60 g Wst./ha = Mischung 1 : 2) gegen zweikeimblättrige Unkräuter im
Nachauflauf
-
Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Galium aparine (1. Wirtel), Galium aparine (2. Wirtel), Lamium
purpureum, Stellaria media und Papaver rhoeas betrug 87%, 71%, 71%,
45% bzw. 81%, woraus eindeutig hervorgeht, daß die Kombination synergistisch
ist.
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Beispiel
2c
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung A + Bromoxyniloctanoat
(30 g Wst./ha + 120 g Wst./ha = Mischung 1 : 4) gegen zweikeimblättrige Unkräuter im
Nachauflauf
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Galium aparine (1. Wirtel), Galium aparine (2. Wirtel) und Stellaria
media betrug 89%, 84% bzw. 85%, woraus eindeutig hervorgeht, daß die Kombination
synergistisch ist.
-
Beispiel
2d
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung B + Bromoxyniloctanoat
(30 g Wst./ha + 60 g Wst./ha = Mischung 1 : 2) gegen zweikeimblättrige Unkräuter im
Nachauflauf
-
Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Galium aparine (2. Wirtel), Stellaria media und Papaver rhoeas
betrug 85%, 62% bzw. 83%, woraus eindeutig hervorgeht, daß die Kombination
synergistisch ist.
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Beispiel
2e
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung B + Bromoxyniloctanoat
(15 g Wst./ha + 60 g Wst./ha = Mischung 1 : 4) gegen zweikeimblättrige Unkräuter im
Nachauflauf
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Galium aparine (1. Wirtel), Stellaria media und Papaver rhoeas
betrug 90%, 47% bzw. 79%, woraus eindeutig hervorgeht, daß die Kombination
synergistisch ist.
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Beispiel
2f
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung B + Bromoxyniloctanoat
(15 g Wst./ha + 120 g Wst./ha = Mischung 1 : 8) gegen zweikeimblättrige Unkräuter im
Nachauflauf
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Galium aparine (1. Wirtel), Galium aparine (2. Wirtel) und Stellaria
media betrug 92%, 87% bzw. 47%, woraus eindeutig hervorgeht, daß die Kombination
synergistisch ist.
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Beispiel
3a
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung A + CMPP-P (30 g
Wst./ha + 480 g Wst./ha = Mischung 1 : 16) gegen zweikeimblättrige Unkräuter im
Nachauflauf
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Papaver rhoeas, Lamium purpureum und Polygonum convolvulus
betrug 64%, 87% bzw. 76%, woraus eindeutig hervorgeht, daß die Kombination
synergistisch ist.
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Beispiel
4a
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung A + Amidosulfuron
(50 g Wst./ha + 15 g Wst./ha = Mischung 3,3 : 1) gegen zweikeimblättrige Unkräuter im
Nachauflauf
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Galium aparine (1. Wirtel) und Galium aparine (2. Wirtel) betrug
70% bzw. 44%, woraus eindeutig hervorgeht, daß die Kombination synergistisch
ist.
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Beispiel
4b
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung B + Amidosulfuron
(7,5 g Wst./ha + 30 g Wst./ha = Mischung 1 : 4) gegen zweikeimblättrige Unkräuter im
Nachauflauf
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Veronica persica, Stellaria media, Papaver rhoeas und Lamium
purpureum betrug 65%, 63%, 21% bzw. 70%, woraus eindeutig hervorgeht,
daß die
Kombination synergistisch ist.
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Beispiel
5a
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung B + Fluroxypyr (30
g Wst./ha + 90 g Wst./ha = Mischung 1 : 3) gegen zweikeimblättrige Unkräuter im
Nachauflauf
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Matricaria inodora, Papaver rhoeas und Polygonum convolvulus
betrug 57%, 80% bzw. 53%, woraus eindeutig hervorgeht, daß die Kombination
synergistisch ist.
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Beispiel
5b
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung B + Fluroxypyr (15
g Wst./ha + 120 g Wst./ha = Mischung 1 : 8) gegen zweikeimblättrige Unkräuter im
Nachauflauf
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Stellaria media, Veronica persica und Polygonum lapathifolium
betrug 82%, 89% bzw. 83%, woraus eindeutig hervorgeht, daß die Kombination
synergistisch ist.
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Beispiel
6a
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung B + Cyanazin (30
g Wst./ha + 120 g Wst./ha = Mischung 1 : 4) gegen zweikeimblättrige Unkräuter im
Nachauflauf
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Galium aparine (1. Wirtel), Galium aparine (2. Wirtel), Galium
aparine (3. Wirtel), Stellaria media, Matricaria inodora, Papaver
rhoeas und Polygonum convolvulus betrug 54%, 45%, 40%, 77%, 63%,
80% bzw. 63%, woraus eindeutig hervorgeht, daß die Kombination synergistisch
ist.
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Beispiel
6b
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung B + Cyanazin (15
g Wst./ha + 120 g Wst./ha = Mischung 1 : 8) gegen zweikeimblättrige Unkräuter im
Nachauflauf
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Stellaria media, Matricaria inodora und Polygonum convolvulus
betrug 72%, 62% bzw. 63%, woraus eindeutig hervorgeht, daß die Kombination
synergistisch ist.
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Beispiel
6c
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung B + Cyanazin (30
g Wst./ha + 240 g Wst./ha = Mischung 1 : 8) gegen zweikeimblättrige Unkräuter im
Nachauflauf
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Galium aparine (1. Wirtel), Galium aparine (2. Wirtel), Galium
aparine (3. Wirtel), Stellaria media, Matricaria inodora und Papaver
rhoeas betrug 57%, 51%, 43%, 84%, 88% bzw. 80%, woraus eindeutig
hervorgeht, daß die
Kombination synergistisch ist.
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Beispiel
6d
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung B + Cyanazin (15
g Wst./ha + 240 g Wst./ha = Mischung 1 : 16) gegen zweikeimblättrige Unkräuter im
Nachauflauf
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Galium aparine (1. Wirtel), Galium aparine (2. Wirtel), Galium
aparine (3. Wirtel), Stellaria media, Matricaria inodora und Papaver
rhoeas betrug 46%, 43%, 43%, 80%, 88% bzw. 60%, woraus eindeutig
hervorgeht, daß die
Kombination synergistisch ist.
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Beispiel
7a
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung C + Isoproturon (50
g Wst./ha + 150 g Wst./ha = Mischung 1 : 3) gegen Gräser im Nachauflauf
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Alopecurus myosuroides, Setaria viridis und Lolium perenne
betrug 91%, 89% bzw. 80%, woraus eindeutig hervorgeht, daß die Kombination
synergistisch ist.
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Beispiel
7b
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung C + Isoproturon (25
g Wst./ha + 150 g Wst./ha = Mischung 1 : 6) gegen Gräser im Nachauflauf
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Alopecurus myosuroides, Setaria viridis und Lolium perenne
betrug 88%, 81% bzw. 69%, woraus eindeutig hervorgeht, daß die Kombination
synergistisch ist.
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Beispiel
7c
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung C + Isoproturon (12,5
g Wst./ha + 150 g Wst./ha = Mischung 1 : 12) gegen Gräser im Nachauflauf
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Alopecurus myosuroides, Setaria viridis, Lolium perenne und
Poa annua betrug 76%, 70%, 44% bzw. 91%, woraus eindeutig hervorgeht,
daß die
Kombination synergistisch ist.
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Beispiel
7d
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung C + Isoproturon (25
g Wst./ha + 300 g Wst./ha = Mischung 1 : 12) gegen Gräser im Nachauflauf
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Alopecurus myosuroides und Lolium perenne betrug 95% bzw.
79%, woraus eindeutig hervorgeht, daß die Kombination synergistisch
ist.
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Beispiel
7e
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung C + Isoproturon (12,5
g Wst./ha + 300 g Wst./ha = Mischung 1 : 24) gegen Gräser im Nachauflauf
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Alopecurus myosuroides, Lolium perenne und Poa annua betrug
90%, 63% bzw. 96%, woraus eindeutig hervorgeht, daß die Kombination
synergistisch ist.
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Beispiel
7f
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung A + Isoproturon (30
g Wst./ha + 1920 g Wst./ha = Mischung 1 : 64) gegen zweikeimblättrige Unkräuter im
Nachauflauf
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Veronica persica, Lamium purpureum, Myosotis arvensis, Viola
arvensis, Polygonum convolvulus und Galium aparine (2. Wirtel) betrug
81%, 37%, 68%, 91%, 9% bzw. 75%, woraus eindeutig hervorgeht, daß die Kombination
synergistisch ist.
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Beispiel
7g
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung D + Isoproturon (15
g Wst./ha + 300 g Wst./ha = Mischung 1 : 20) gegen Alopecurus myosuroides
im Vorauflauf
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Alopecurus myosuroides betrug 90%, woraus eindeutig hervorgeht,
daß die
Kombination synergistisch ist.
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Beispiel
8a
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung D + Pendimethalin
(15 g Wst./ha + 450 g Wst./ha = Mischung 1 : 30) gegen Alopecurus
myosuroides im Vorauflauf
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Alopecurus myosuroides betrug 72%, woraus eindeutig hervorgeht,
daß die
Kombination synergistisch ist.
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Beispiel
8b
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung D + Pendimethalin
(15 g Wst./ha + 900 g Wst./ha = Mischung 1 : 60) gegen Alopecurus
myosuroides im Vorauflauf
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Alopecurus myosuroides betrug 81%, woraus eindeutig hervorgeht,
daß die
Kombination synergistisch ist.
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Beispiel
9a
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung C + Fenoxaprop (12,5
g Wst./ha + 15 g Wst./ha = Mischung 1 : 1,2) gegen Setaria viridis
im Nachauflauf
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Setaria viridis betrug 73%, woraus eindeutig hervorgeht, daß die Kombination
synergistisch ist.
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Beispiel
9b
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung C + Fenoxaprop (12,5
g Wst./ha + 30 g Wst./ha = Mischung 1 : 2,4) gegen Setaria viridis
im Nachauflauf
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Setaria viridis betrug 80%, woraus eindeutig hervorgeht, daß die Kombination
synergistisch ist.
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Beispiel
9c
Herbizidwirkung der Mischung Verbindung C + Fenoxaprop (12,5
g Wst./ha + 60 g Wst./ha = Mischung 1 : 4,5) gegen Setaria viridis
im Nachauflauf
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Der Erwartungswert für die Wirkung
gegen Setaria viridis betrug 84%, woraus eindeutig hervorgeht, daß die Kombination
synergistisch ist.