DE69717251T2 - Gerät zum färben - Google Patents

Gerät zum färben

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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C17/00—Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
    • B05C17/02—Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts
    • B05C17/025—Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts with self-contained reservoir or container for liquid or other fluent material, located inside the coating roller

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
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  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)
  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)
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  • Surgical Instruments (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

    GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Auftragen von Fluiden auf Oberflächen. Insbesondere ist die vorliegende Erfindung ein Werkzeug zur Aufnahme und zum Auftragen von Farbe.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Farbpinsel und Farbrollen sind gut bekannte Werkzeuge zum Auftragen von Farbe auf Oberflächen von Gebäuden und Wänden. Um große Oberflächen anzustreichen, bleiben Farbrolle und Schale die Instrumente der Wahl für hauptberufliche Anstreicher und Heimwerker, weil sie preiswert sind und Farbe gleichmäßig auftragen. Jedoch zieht die Notwendigkeit der häufigen Nachfüllung der Rolle eine Vielzahl von neuen Vorschlägen und Erfindungen nach sich.
  • Im allgemeinen zeigt der Stand der Technik die Kombination von inneren Farbreservoiren und entweder einer einzelnen oder einer Vielzahl von Rollen. Siehe z. B. U.S. Patente Nummer 3.905.295; 4.167.349; und die in 4.555.195 offenbarte Liste von Patenten. Diese Anstreich-Werkzeuge des Standes der Technik mit inneren Farbreservoiren und Rolle(n) weisen ein gemeinsames Merkmal auf: Farbe aus den Reservoiren wird auf die Außenfläche der Rolle aufgetragen, bevor die Farbe der Zielfläche zugeführt wird.
  • Das Fehlen dieser Anstreich-Werkzeuge des Standes der Technik auf dem Markt kann auf die Tatsache zurückgeführt werden, daß diese Alternativen teuer, schwierig instandzuhalten und lästig zu handhaben sind. Die zu erwartenden höheren Kosten sind auf die große Anzahl von Hilfsrollen neben der Hauptrolle zurückzuführen. Ferner legen der komplizierte Aufbau und die komplizierte Bewegung eines Anstreich-Werkzeuges, wie das der U.S. Patente Nummer 3.905.295 und 4.555.195, nahe, daß es höchstens solange verwendet werden kann, bis verklumpte Farbe die Zwischenrollen verstopft. Schließlich sind die Farbreservoire des Standes der Technik mit einem ziemlichen Abstand zur Längsachse der Hauptrollen angeordnet. Da das Reservoir schwerer ist, wenn es mit Farbe gefüllt ist, liegt der Schwerpunkt der Farbrolle des Standes der Technik entfernt von der Längsachse der Rolle. Hieraus ergibt sich, daß der Anwender diese Farbrollen des Standes der Technik weniger beweglich als reguläre Farbrollen finden wird.
  • Eine weitere Farbrolle, umfassend ein inneres Reservoir, ist aus der FR-A-2 351 714 bekannt. Das Reservoir dieser Farbrolle weist die Form eines zylindrischen Körpers auf, der an seinen beiden Enden verschlossen ist. Der zylindrische Körper ist mit einer Anzahl kleiner Öffnungen versehen, die entlang von schraubenförmigen Trajektorien auf der Wand des zylindrischen Körpers ausgerichtet sind. Die Außenseite des zylindrischen Körpers, der das Reservoir bildet, ist in direktem Kontakt mit dem Auftragmittel, welches über der Außenfläche der Rolle liegt, so daß Farbe nicht nur dann durch poröse Wände des Reservoirs zu der äußeren saugfähigen Abdeckung fließt, wenn die Rolle sich in einer horizontalen Position befindet, sondern auch, wenn die Rolle sich in einer vertikalen Position befindet.
  • US-A-4 735 522 zeigt die Verwendung einer Rolle mit Öffnungen in einer Umfangsfläche des Rollenelementes mit einem darin angeordneten inneren Aufnahmezylinder für die Aufnahme von Farbe.
  • Das in der GB-A-2 132 557 beschriebene Farb- oder Tintenauftragmittel weist eine Rolle mit einer zylindrischen elastischen Abdeckung auf, die mit permeablen Oberflächenelementen versehen ist. Die Oberflächenelemente werden über Kapillarwirkung mit Farbe oder Tinte aus einem von der Rolle selber getragenem Reservoir versorgt. Das Reservoir besteht aus einem Schaumstoffmaterial oder kann innerhalb der Rolle angeordnet sein und kommuniziert durch Dochte mit der Oberfläche der Bedeckung.
  • ZIEL DER ERFINDUNG
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die Zahl der Komponenten in einem Anstreich-Werkzeug zu reduzieren, ohne die Bequemlichkeit und die Wartung von Farbrollen des Standes der Technik zu beeinträchtigen.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein inneres Reservoir in einer Farbrolle aufzunehmen, um geeignet Farbe auszugeben, ohne daß es erforderlich ist, die Anstreicharbeit des Anwenders zu unterbrechen.
  • Noch ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, den Abstand zwischen dem inneren Reservoir und der Längsachse der Rolle derart zu verringern, daß für den Anwender die Beweglichkeit und das Gefühl für die Auftragung der Rolle auf der Zielfläche erhöht werden können.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung ist eine Farbrolle, in der ein innerhalb des Innenraums der Rolle angeordnetes inneres Reservoir zur Aufnahme und Ausgabe von Farbe aufgenommen ist, wie in Anspruch 1 definiert. Das Innere der Rolle kommuniziert mit der Außenfläche der Rolle über eine Vielzahl von Schlitzen in der Rolle. Ein Auftragmittel liegt über der Außenfläche der Rolle. Farbe aus dem inneren Reservoir wird gleichmäßig und automatisch durch die Schlitze und das Auftragmittel auf die Zielfläche ausgegeben. Das innere Reservoir der Rolle wird von einer Wand umschlossen, um überschüssige Farbe aufzunehmen, wenn die Rolle in einer vertikalen oder quasi vertikalen Position abgestellt ist. Der Schwerpunkt des Reservoirs liegt nahe bei der Längsachse der Rolle, so daß der Anwender mit maximaler Beweglichkeit und wirklichem Gefühl einer Farbrolle Farbe auf die Zielfläche auftragen kann.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist eine vordere, geschnittene Draufsicht der vorliegenden Erfindung zusammen mit einem Halterahmen
  • Fig. 2 ist eine perspektivische Draufsicht von rechts der vorliegenden Erfindung gemäß Fig. 1.
  • Fig. 3 ist eine teilgeschnittene, perspektivische Draufsicht von rechts der vorliegenden Erfindung gemäß Schnitt A-A in Fig. 1.
  • Fig. 4 ist eine ebene Draufsicht von oben der isolierten Rolle nach Entfernung des Auftragmittels von der Außenfläche.
  • Fig. 5 ist eine seitliche Draufsicht der in Fig. 4 dargestellten Rolle.
  • Fig. 6 ist eine Schnittansicht entlang des in Fig. 4 dargestellten Schnittes B-B.
  • BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORM DER ERFINDUNG
  • Fig. 1 ist eine vordere, geschnittene Draufsicht der vorliegenden Erfindung zusammen mit einem Halterahmen. Die vorliegende Erfindung weist ein Auftragmittel 1 auf, welches über der Außenfläche einer Rolle 2 liegt, die drehbar an zwei Endwänden 8 eines Halterahmens 7 befestigt ist. Das Auftragmittel ist vorzugsweise aus einem saugfähigen Material, wie Schaumstoff oder Schwammaterial hergestellt. Das Innere der Rolle 2 kommuniziert mit der Außenfläche der Rolle über eine Vielzahl von Schlitzen 3 auf der Rolle. Im Inneren, und vorzugsweise konzentrisch mit der Längsachse (nicht dargestellt) der Rolle 2 ist ein Reservoir 5 zur Aufnahme und Speicherung von Farbe durch eine Öffnung 9 angeordnet. Das Reservoir 5 weist eine offen endende Wand 4 auf, um überschüssige Farbe zurückzuhalten, und wichtiger, um Farbe davor zu bewahren, aus der Rolle zu fließen, wenn die Rolle in einer im wesentlichen vertikalen Position abgestellt ist. Obwohl die Wand 4 in den Figuren so dargestellt ist, daß sie eine zylindrische Form aufweist, kann sie andere Formen annehmen. Von der inneren Oberfläche der Wand 4 erstrecken sich optional zwei Rührblätter 14 zur gleichmäßigen Mischung und Verteilung der Farbe in dem Reservoir 5, während der Anwender die Rolle 2 dreht.
  • Wieder Bezug nehmend auf Fig. 1, weist die Öffnung 9 der Rolle 2 ferner eine verlängerte Endfläche 11 zur satten Aufnahme einer abnehmbaren Kappe 6 auf. Die Kappe enthält einen greifbaren Flansch 10, der es dem Anwender ermöglicht, die Kappe zum Auffüllen des Reservoirs oder Entleerung dessen Inhalts abzunehmen.
  • Fig. 2 ist eine perspektivische Draufsicht von rechts der vorliegenden Erfindung. Hier ist eine bessere Ansicht der Kappe 6 und ihres greifbaren Flansches 10 über der Öffnung 9 (nicht dargestellt) zusammen mit der verlängerten Endfläche 11 der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. Eine Seite der Endwand 8 des Halterahmens 7 ist ebenfalls dargestellt. Die Endwände 8 halten die Endflächen 11 und dienen als Träger beim Drehen der Rolle 2 um deren Längsachse. Die Endwände 8 sind ebenfalls für die einfache Abnahme von den Endflächen 11 der Rolle 2 vorgesehen. Somit wird die Reinigung oder Nachrüstung der Rolle erleichtert. Ein sich von dem Halterahmen 7 erstreckender Griff 12 ist ebenfalls dargestellt; dieser Griff ermöglicht die Einführung einer Stange, um die effektive Länge des Griffs 12 zu erhöhen.
  • Fig. 3 ist eine teilgeschnittene, perspektivische Draufsicht von rechts der vorliegenden Erfindung gemäß Schnitt A-A in Fig. 1. Das Reservoir 5 der vorliegenden Erfindung ist zusammen mit dem freigelegten Inneren der Rolle 2 dargestellt. Die offen endende Wand 4 und die Rührblätter sind ebenfalls veranschaulicht. Der primäre Zweck der Trennung 4 ist, den Ausfluß überschüssiger Farbe aus dem Reservoir 5 zu vermeiden, wenn die Rolle nicht verwendet wird. Anwender werden sie mit dem der Kappe 6 gegenüberliegenden Endabschnitt 8 auf eine ebene Oberfläche abstellen, so daß sich die Rolle in einer vertikalen bzw. quasi vertikalen Position befindet. Wenn sich die Rolle in einer derartigen Position befindet, wird der größte Teil der Farbe innerhalb der Wand 4 zurückgehalten.
  • Fig. 4, 5 und 6 sind ebene Draufsichten bzw. Schnittansichten der isolierten Rolle 2, nachdem das Auftragmittel 1 entfernt wurde und der Halterahmen hiervon abgenommen wurde. Hier ist eine bessere Ansicht der auf der Rolle 2 angeordneten Schlitze 3 dargestellt. Die offen endende Wand 4 und die Rührblätter 14 sind gleichermaßen hervorgehoben. Die Sehlitze sind in einer Weise in die Rolle geschnitten, welche die Farbe gleichmäßig aus dem Inneren der Rolle verteilt, wenn der Anwender die Rolle dreht. In der bevorzugten. Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind mindestens zwei Rührblätter dargestellt, nicht nur, um die Farbe gleichmäßig im Reservoir 5 zu mischen, sondern auch, um eine bessere Balance oder ein besseres Gefühl für den Anwender zu schaffen.
  • Experimente zeigen, daß die Rolle der vorliegenden Erfindung zusammen mit einem schaumstoff oder schwamm-artigen Auftragmittel geeignet ist, über große ebene Oberflächen zu streichen, ohne die Farbe nachzufüllen. Für das von vier Wänden umfaßte Innere eines normalen Zimmers oder eines umschlossenen Raumes, braucht der Anwender somit die Rolle der vorliegenden Erfindung für jede Wand einmal nachfüllen. Es ist klar, daß die vorliegende Erfindung die Zeit, die man zum Anstreichen einer Oberfläche benötigt, reduziert. Über bestimmten unebenen Oberflächen und für bestimmte Typen von Farbe kann ein aus schaumstoff oder schwamm-artigem Material hergestelltes Auftragmittel Mikroblasen auf den angestrichenen Oberflächen hinterlassen. Es wurde gezeigt (in den Figuren nicht dargestellt), daß ein um das schaumstoff oder schwamm-artige Auftragmittel gewickeltes Filzmaterial das Mikroblasen-Problem beseitigt.
  • Während die vorliegende Erfindung besonders in bezug auf die Fig. 1 bis 6 schwerpunktmäßig für eine Vorrichtung zum Auftragen von Farbe auf einer Zielfläche beschrieben wurde, sollte verstanden werden, daß die Figuren nur der Illustration dienen und nicht als Einschränkung der Erfindung zu verstehen sind. Zusätzlich ist klar, daß die Vorrichtung der vorliegenden Erfindung Nutzen in vielen Anwendungen aufweist, wo das Auftragen von Fluiden auf Oberflächen erforderlich ist. Es ist beabsichtigt, daß viele Änderungen und Modifikationen durch jemanden mit üblicher Fachkenntnis vorgenommen werden können, ohne den Bereich der Erfindung, wie in den beigefügten Ansprüchen definiert, zu verlassen.

Claims (8)

1. Anstreich-Werkzeug mit einem Halterahmen, welches folgendes umfaßt:
eine Rolle (2) mit einer Mehrzahl von diese durchdringenden Schlitzen (3) zur Verbindung zwischen der Außenfläche der genannten Rolle und einem darin befindlichen Volumen, wobei die genannte Rolle ferner zwei Endflächen aufweist, wobei eine Endfläche mindestens eine Öffnung zur Aufnahme von Farbe aufweist;
ein inneres Reservoir (5), welches in dem Inneren der genannten Rolle (2) zur Aufnahme und Ausgabe von, Farbe aus dem Inneren des genannten Reservoirs (5) angeordnet ist, wobei das genannte Reservoir (5) einen Schwerpunkt hat, der so nahe wie möglich bei der Längsachse der Rolle (2) liegt;
wobei das genannte Reservoir (5) eine Wand (4) zum Zurückhalten von überschüssiger Farbe aufweist, wenn die Rolle (2) in einer aufrechten Position abgestellt ist, wobei die genannte Wand (4) mindestens ein offenes Ende gegenüber der genannten Endfläche mit einer Öffnung (9) zur Aufnahme überschüssiger Farbe aufweist; und
ein Auftragmittel (1), welches über der Außenfläche der genannten Rolle (2) liegt, um Farbe auf einer Zielfläche aufzutragen,
wodurch Farbe aus dem inneren Reservoir (5) gleichmäßig und automatisch über die genannten Schlitze (3) und die Auftragmittel (1) auf die Zielfläche ausgegeben wird.
2. Anstreich-Werkzeug nach Anspruch 1, bei dem die genannte Rolle (2) von dem genannten Halterahmen (12) lösbar ist.
3. Anstreich-Werkzeug nach Anspruch 1, bei dem die genannte Endfläche mit der Öffnung (9) zur Aufnahme einer Kappe (6) ausgebildet ist.
4. Anstreich-Werkzeug nach Anspruch 1, bei dem die genannte Wand (4) eine zylindrische Form aufweist.
5. Anstreich-Werkzeug nach Anspruch 1, bei dem das genannte Auftragmittel (1) ein saugfähiges Material aufweist.
6. Anstreich-Werkzeug nach Anspruch 1, bei dem das genannte Auftragmittel (1) ein über ein saugfähiges Material gelegtes Filzmaterial, aufweist.
7. Anstreich-Werkzeug nach Anspruch 6, bei dem das genannte saugfähige Material aus Schaumstoff besteht.
8. Anstreich-Werkzeug nach Anspruch 1, bei dem das genannte innere Reservoir (5) mindestens ein Rührblatt (14) aufweist, welches an dessen Innenwand zum gleichmäßigen Mischen der darin befindlichen Farbe angeordnet ist.
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