DE69720344T2 - Universeller Rufnummernauskunftsdienst - Google Patents

Universeller Rufnummernauskunftsdienst

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DE69720344T2
DE69720344T2 DE69720344T DE69720344T DE69720344T2 DE 69720344 T2 DE69720344 T2 DE 69720344T2 DE 69720344 T DE69720344 T DE 69720344T DE 69720344 T DE69720344 T DE 69720344T DE 69720344 T2 DE69720344 T2 DE 69720344T2
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Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines Directory-Services, um Directory-Informationen einem Anwender des Directory-Services zu liefern, gemäß Anspruch 1, und auch ein Directory-Servicegerät zum Liefern von Directory- Information für einen Anwender dieses Services gemäß Anspruch 15.
  • Darüber hinaus betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Betreiben eines Directory-Services gemäß Anspruch 29.
  • Ein bekanntes System, welches in der europäischen Veröffentlichung Nr. 576 141 ("Reeder") beschrieben ist, ist eine Technik zum Wiederauffinden von Directory- Informationen von einer einzelnen Directory-Servicedatenbank offenbart, indem entweder ein Directory-Serviceteilnehmerterminal oder ein entfernt gelegenes Administrationsterminal emuliert wird. Jedoch ist das Reeder-System auf ein Zugreifen auf einen einzelnen Directory-Service zu einem Zeitpunkt beschränkt.
  • Ein anderes bekanntes System ist in der europäischen Veröffentlichung Nr. 238 257 ("Bourg") dargestellt und offenbart eine Technik, um persönliche Directory-Informationen zu liefern, die von einem Anwender eines Personalcomputers aufbewahrt werden, indem ein Anwender dazu befähigt wird, sein oder ihr persönliches Directory und ein Geschäftskommunikationssystem-Directory unter Verwendung der gleichen Ruf-Directory-Software zuzugreifen. Jedoch ist das Bourg-System auf ein Zugreifen auf den persönlichen Directory oder einen einzelnen Directory-Service begrenzt, der durch eine einzelne Gesellschaft oder Institut aufbewahrt wird. Weder Reeder noch Bourg offenbaren ein Verfahren, um auf vielfältige Directory-Services zuzugreifen, die durch unterschiedliche Gesellschaften oder Institutionen aufbewahrt oder gehalten werden.
  • Auf Grund des schnellen Wachstums in der Online- und drahtlosen Technologie können heutzutage sehr viele Personen (speziell Büroangestellte oder Büroarbeiter) an vielfältigen Kommunikationsadressen erreicht werden. Eine individuelle Kommunikationsadresse kann eine Geschäftstelefonnummer, eine Heimtelefonnummer, eine Faxnummer, eine Handy-Telefonnummer, eine Pagernummer, eine Servicenummer für ein persönliches Erreichen, eine E-Mail-Adresse, eine Homepage-URL, eine Personalkommunikationsservice-(PCS)-Nummer und eine Sekretariat- /Verbindungstelefonnummer enthalten.
  • Um diese Informationen für eine bestimmte Person zu erhalten, kann schwierig sein und auch zeitaufwendig sein. Häufig müssen verschiedene Quellen konsultiert werden, bevor die gewünschten Informationen aufgeschrieben werden können, wodurch jemand gezwungen wird, wiederholte Versuche zu unternehmen, um die Informationen zu lokalisieren. Dies kann zeitaufwendig und potentiell kostspielig sein, speziell dann, wenn die Person weit entfernt ist oder in einem anderen Land lebt. Manchmal erscheinen die Informationen auf Geschäftsvisitenkarten, man hat jedoch häufig die erforderliche Geschäftsvisitenkarte nicht zur Hand, wenn man versucht, eine Person zu erreichen. Ferner ist die Zahl der möglichen Wege, um irgend jemanden zu erreichen, so groß geworden, daß Geschäftskarten oder Geschäftsvisitenkarten unbequem, unhandlich, unattraktiv und verwirrend geworden sind.
  • Gegenwärtig gibt es keinen zentralisierten Directory-Service, der vielfältige Kommunikationsadressen einer Person liefert. Ferner gibt es auch keinen zentralisierten Directory-Service, der alle Kommunikationsadressen von Personen liefert, die unterschiedlichen Gesellschaften zugeordnet sind. Die Liste der Telefonnummern, die in örtlichen "weißen Seiten". Directorys enthalten sind, ist in typischer Weise auf Heim- und Empfangsgeschäftsnummern beschränkt. Einige Gesellschaften und Universitäten unterhalten Online-Directorys, die über das Internet zugreifbar sind. Jedoch liefern diese Directorys eingeschränkte Informationen, wie beispielsweise eine primäre Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse. Einige Gesellschaften, wie z. B. AT&T, unterhalten internationale Directorys, die lediglich von Geschäftsleuten zugreifbar sind, wobei der internationale Directory von AT&T die Telefonnummer, Faxnummer, E- Mail-Adresse und Briefadresse von bestimmten Personen, die zu AT&T gehören, liefert, und zwar unter anderen Informationen, wie beispielsweise Gesellschaftsorganisationsinformationen und Informationen über den Arbeitsplatz von Personen und hinsichtlich der Raumnummer.
  • Das Nachschauen nach Kommunikationsadressen für Personen, die unterschiedlichen Gesellschaften zugehören, unter Verwendung von Online-Directorys, die von Gesellschaften und arideren Institutionen unterhalten werden, kann aus verschiedenen Gründen sehr zeitaufwendig werden. Zuerst muß die E-Mail-Adresse des bestimmten Instituts bestimmt oder ermittelt werden, wo die gewünschten Informationen vorhanden sind. Zweitens können solche Directorys nicht die spezielle Kommunikationsadresse enthalten, nach der man sucht. Drittens ist man dazu gezwungen, auf einen getrennten Online-Directory zuzugreifen, und zwar für jede Gesellschaft, was ermüdend und zeitaufwendig sein kann, wenn man nach den Nummern von mehreren Personen sucht, die bei unterschiedlichen Gesellschaften beschäftigt sind.
  • Im Hinblick auf diese und andere Nachteile der momentanen Directory-Services ist es Aufgabe der Erfindung, einen Directory-Service zu schaffen, der einem Anwender die Möglichkeit bietet, von einer zentralisierten Stelle aus die Kommunikationsadressen von Personen von zahlreichen unterschiedlichen Institutionen zu erhalten.
  • Es ist ein spezielleres Ziel der Erfindung, einen Directory-Service zu schaffen, der alle Kommunikationsadressen einer Person in einer zentralisierten Stelle enthält bzw. liefert.
  • Ein noch weiter spezielles Ziel der Erfindung besteht darin, einen Directory- Service zu schaffen, der Hilfsinformationen liefert, und zwar zusätzlich zu den Kommunikationsadressen von Personen.
  • Ein noch weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, einen Directory zu schaffen, der über zahlreiche Kommunikationskanäle zugegriffen werden kann.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Diese und weitere Ziele der Erfindung werden gemäß den Prinzipien der Erfindung erreicht, wie sie in den unabhängigen Ansprüchen 1, 15 und 29 definiert ist.
  • Verbesserte Ausführungsformen von Merkmalen der unabhängigen Ansprüche 1, 15 und 29 resultieren aus den Unteransprüchen.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kommuniziert ein universaler Directory-Service ("UDS ") mit (1) einem örtlichen Directory-Service, der Directory- Informationen enthält, welche den UDS-Provider und zusätzliche Host-Gesellschaften betreffen, (2) mit Online-Directoryservern, die durch die Gesellschaften unterhalten werden, von denen der Provider die richtige Erlaubnis erhalten hat, darauf zuzugreifen, (3) mit einem örtlichen Datenbankserver, der Directory-Informationen enthält, die durch den Provider zusammengetragen wurden und auch durch dritte Gesellschaften zusammengetragen wurden, und (4) einen Weiße-Seiten-Directory-Service, der Directory-Informationen enthält, welche sich auf private Informationen beziehen.
  • Der UDS-Server kann über das Internet, über Online-Service-Provider, drahtlose Kommunikationskanäle, Anwähl-Kommunikationskanäle, zugeordnete Kommunikationskanäle, Telefonverbindungen zu Bedienungspersonen und Telefonverbindungen zu einem Spracherkennungs- und Synthetisiersystem zugegriffen werden.
  • Zusätzlich zu zahlreichen Kommunikationsadressen von einer Person liefert der UDS-Server auch Hilfsinformationen, wie beispielsweise den Geschäftstyp der Person oder der Gesellschaft, Spezialitäten oder spezielle Bildung oder Fertigkeiten, Geschäftszeiten, Preise, Organisationskarten, Verantwortlichkeiten der Person innerhalb der Gesellschaft und Kartenlogos, Warenmarken und andere graphische Bilder.
  • Die Erfindung schafft einen bequemen, kostengünstigen und schnellen Weg für einen Anwender, um Kommunikationsadressen von jemandem zu erhalten, mit dem dieser zu kommunizieren wünscht. Es wird dabei das Erfordernis, wiederholt Telefonanrufe zu tätigen, eliminiert, um eine Kommunikationsadresse zu erhalten, und es wird auch überflüssig, gedruckte Directorys zu unterhalten. Indem man ferner momentan gültige Kommunikationsadressen an den UDS unterhält, kann die Zeit und können die Kosten zum Herstellen und zum Druck von Geschäftskarten vermieden werden, wann immer der Titel einer Gesellschaft, die Geschäftsadresse oder die Kommunikationsadresse eine Änderung erfährt. Die Erfindung kann auch eine Rückkehr zu der Zeit vereinfachen, wenn Geschäftskarten lediglich den Personennamen und die Gesellschaft enthalten haben, da alle Kommunikationsadressen der Person über den universalen Directory verfügbar sind.
  • Weitere Merkmale der Erfindung, deren Natur und deren vielfältige Vorteile ergeben sich aus der folgenden detaillierten Beschreibung von bevorzugten Ausführungsformen unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Fig. 1 ist ein vereinfachtes Blockschaltbild eines bevorzugten Gerätes zum Implementieren eines Directory-Service gemäß der Erfindung;
  • Fig. 2 veranschaulicht eine bevorzugte Sequenz von Schritten zum Betreiben des Gerätes von Fig. 1 gemäß der Erfindung.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • Die Erfindung kann dazu verwendet werden, um Kommunikationsadressen und Hilfsinformationen von irgendeiner Größe oder irgendeiner Einrichtung zu liefern, die wünscht, in dem Universaldirectory aufgelistet zu werden. Solche Einrichtungen umfassen, jedoch mit einer Einschränkung darauf, Gesellschaften, Universitäten, Lehranstalten, Nicht-Profit-Organisationen, Regierungsagenturen, Personengesellschaften, Einzelpersonen und ähnliches. Institutionen und Gesellschaften sind zum Zwecke der Veranschaulichung in dem vorliegenden Text verwendet.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, die in Fig. 1 gezeigt ist, kommuniziert ein UDS-Server 10 mit einem örtlichen Directory-Server 30, Online- Corporate-Directory-Server 32, einem örtlichen Datenbankserver 34 und einem Weiße- Seiten-Server 36.
  • Der örtliche Directory-Server 30 wird in bevorzugter Weise durch den UDS- Provider unterhalten und kann nahe bei dem UDS-Server 10 gelegen sein. Zusätzlich zum Unterhalten von Directory-Informationen, die den UDS-Provider selbst betreffen, enthält der örtliche Server 30 in bevorzugter Weise Directory-Informationen von außen liegenden Institutionen, die mit dem UDS-Provider vertraglich verbunden sind, um deren Directorys zu unterhalten. Somit enthält der örtliche Server 30 in bevorzugter Weise die Kommunikationsadressen von Einzelpersonen, die sowohl dem UDS- Provider als auch den außerhalb liegenden Institutionen zugeordnet sind.
  • Die Online-Corporate-Directory-Server 32 werden durch Gesellschaften oder andere Institutionen unterhalten und können über das Internet zugegriffen werden. Der UDS-Server 10 kommuniziert mit den Online-Directoryservern von solchen Gesellschaften und Institutionen, die dem Universal-Directory-Serviceprovider die Erlaubnis erteilt haben, dies durchzuführen. In dieser Weise ist der UDS-Server befähigt, auf die Directorys von Gesellschaften und Institutionen zuzugreifen, die verschieden sind von denjenigen, welche durch den UDS-Provider betreut werden.
  • Der Datenbankserver 34 enthält in bevorzugter Weise Informationen, die durch den UDS-Provider gesammelt wurden. Diese Informationen können von Teilnehmern gesammelt werden, welche dem Provider die Erlaubnis erteilt haben, Informationen, die sie betreffen, zu vergeben, und auch aus Updates zu vergeben, die durch die UDS- Anwender geliefert werden (was weiter unten erläutert wird). Derartige Informationen können auch im Laufe eines gewöhnlichen Geschäftsvorganges gesammelt werden. Der Server 34 enthält in bevorzugter Weise auch Informationen, die von dritten Parteien gesammelt werden, inklusive Teilnehmerlisten von professionellen und Wirtschaftsjournalen, Mitgliederlisten von Berufsgesellschaften, Alumni-Listen und andere Quellen.
  • Der Weise-Seiten-Server 36 enthält in bevorzugter Weise die Kommunikationsadressen von privaten Personen. Mit der zunehmenden Popularität des Internets können viele Personen den Wunsch haben, ihre persönliche E-Mail-Adresse oder -Adressen, Homepage-URL und ähnliches in der UDS aufgelistet zu haben. Solche Informationen als auch Kommunikationsadressen von anderen Personen und Institutionen werden in bevorzugter Weise auf dem Weiße-Seiten-Server 36 unterhalten. Bei einer alternativen Ausführungsform (nicht gezeigt) sind, anstatt einen getrennten Weiße-Seiten-Server vorzusehen, die Kommunikationsadressen von privaten Personen in dem örtlichen Directory-Server 30 gespeichert. Dies beseitigt das Erfordernis, einen getrennten Weiße-Seiten-Directory zu unterhalten.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform können sich diejenigen, die bei dem Service aufgelistet sind, einloggen, und zwar für den Service zu irgendeiner Zeit, um ihre Directory-Informationen zu erneuern. Die auf den UDS unterhaltenen Informationen werden somit fortlaufend erneuert und vervollständigt.
  • In Fig. 1 sind der örtlicher Directory-Server 30, der örtliche Datenbankserver 34 und der Weiße-Seiten-Server 36 getrennt von dem UDS-Server 10 gezeigt. Jedoch können bei alternativen Ausführungsformen (nicht gezeigt) ein oder mehrere der Server 30, 32 und 34 auf der gleichen Hardware unterhalten werden und können durch die gleiche Software gesteuert werden wie der UDS-Server.
  • Der UDS-Server 10 kann über zahlreiche Kommunikationskanäle zugegriffen werden. Ein Anwender mit einem Internetzugang kann auf den Server 10 über einen Internet-Kommunikationskanal 50 zugreifen. Ein Anwender, der sich als Teilnehmer bei dem Online-Zugriffsprovider einschreibt, kann auf den UDS-Server über den Online- Kommunikationskanal 52 zugreifen. Ein Anwender mit einem Computer (wie beispielsweise eine Laptop), der eine drahtlose Kommunikation durchführen kann, kann auf den UDS-Server über den drahtlosen Kommunikationskanal 54 zugreifen. Ein Anwender mit einem Computer und einem Modem kann auf den UDS-Server unter Verwendung des Anwähl-Kommunikationskanals 56 zugreifen.
  • Ein Anwender kann auch auf den UDS-Server über einen zugewiesenen Kommunikationskanal zugreifen. Wie in Fig. 1 gezeigt ist, ist der Anwender Teil eines örtlichen Bereichsnetzwerks (LAN) mit einem zugewiesenen Kommunikationskanal 58, der mit dem UDS-Server kommuniziert.
  • Ein Anwender kann auf den UDS unter Verwendung eines herkömmlichen Telefons zugreifen. Ein Anwender kann eine Bedienungsperson 59 anrufen, die einen Computer betreibt, der mit dem UDS-Server über den Bedienungsperson- Kommunikationskanal 60 kommuniziert. In diesem Fall teilt der Anwender der Bedienungsperson die Informationen mit, die er oder die sie zu finden sucht, und die Bedienungsperson initialisiert eine Suche auf dem UDS. Die Bedienungsperson teilt dann das Suchergebnis dem Anwender über das Telefon mit.
  • Der Anwender kann auch auf den UDS-Server durch anrufen eines Spracherkennungs- und Synthetisiersystems 61 zugreifen. Das Spracherkennungssystem kommuniziert mit dem UDS-Server über den Kommunikationskanal 62. Der Anwender ist auch dazu in der Lage, nach Informationen auf dem UDS dadurch zu suchen, indem er geeignete Befehle an das Spracherkennungssystem eingibt bzw. für dieses System spricht. Das Spracherkennungssystem initialisiert eine Suche auf dem UDS und vermittelt die Ergebnisse an den Anwender unter Verwendung einer synthetisierten oder voraufgezeichneten Sprache. Das Spracherkennungssystem kann unter Verwendung von Spracherkennungstechniken, die der Fachwelt bekannt sind, implementiert werden.
  • Der UDS-Server ist dazu befähigt, Directory-Informationen über Personen zu liefern, die vielen unterschiedlichen Gesellschaften zugehören. Die Erfindung beseitigt das Erfordernis, für jemanden mehrere unterschiedliche Quellen zu konsultieren, um eine bestimmte Kommunikationsadresse herauszufinden. Wenn man nach Kommunikationsadressen von verschiedenen Personen sucht, die zu unterschiedlichen Gesellschaften gehören, muß der Anwender lediglich den UDS konsultieren, anstatt die Directorys von getrennten Gesellschaften.
  • Der UDS liefert in bevorzugter Weise alle Kommunikationsadressen, die auf dem Server aufgelistet sind. Solche Adressen enthalten, ohne Einschränkung darauf, Geschäftstelefonnummer, Heimtelefonnummer, eine Faxnummer, eine Tragbar- Telefonnummer bzw. Handy-Nummer, eine Pagernummer, eine personelle Durchwahlservicenummer, eine E-Mail-Adresse, eine Homepage-URL, eine persönliche Kommunikationsservicenummer, eine Sekretariat-/Durchwähltelefonnummer und andere Adressen. Auf diese. Weise kann ein Anwender irgendeine der Kommunikationsadressen einer Person von einer bequemen zentralisierten Quelle aus erhalten.
  • Der UDS liefert in bevorzugter Weise Hilfsinformationen zusätzlich zu den Kommunikationsadressen. Die Hilfsinformationen, die durch den UDS geliefert werden, enthalten in bevorzugter Weise, jedoch ohne eine Einschränkung darauf, den Typ des Geschäfts, mit dem sich die Person oder die Gesellschaft befaßt (z. B. in einer "Gelbe Seiten"-Kategorie), Spezialitäten oder besondere Fertigkeiten oder Eigenschaften der Person oder der Gesellschaft, Geschäftszeiten, Preise, Organisationspläne, Verantwortlichkeiten der Person innerhalb der Gesellschaft und Karten, Logos, Warenmarken und andere graphische Bilder.
  • Fig. 2 zeigt die bevorzugte Sequenz an Schritten zum Betreiben des universalen Directory-Service von Fig. 1 gemäß der Erfindung.
  • Bei dem Schritt 110 wird die Anwenderverbindung zu dem UDS-Server über irgendeinen der Kommunikationskanäle 50, 52, 54, 56, 58 und 62, die oben angesprochen wurden, hergestellt. Wenn ein Anwender auf den UDS unter Verwendung des Bedienungs-Kommunikationskanals 60 zugreift, führt die Bedienungsperson die weiter unten beschriebenen Schritte durch, und zwar unter Verwendung der vom Anwender gelieferten Informationen mit der Ausnahme, daß die Bedienungsperson sich nicht getrennt für jeden Anwender bevorzugt einloggt, sondern fortwährend auf den UDS-Server eingeloggt ist. Der Anwender kann in diesem Fall ein Paßwort angeben müssen oder eine personelle Identifizierungszahl (PIN), und zwar für Zahlungszwecke.
  • Bei dem Schritt 114 loggt sich der Anwender auf den UDS ein. Der UDS bestimmt, ob das Einloggen gültig ist, was bei dem Schritt 118 erfolgt. Es ist zu bevorzugen, den Sicherheitsschritt 118 vorzusehen, so daß autorisierte Personen Zugriff auf den UDS haben. Beispielsweise kann es für den Anwender erforderlich sein, ein Paßwort oder PIN anzugeben, um auf den UDS zuzugreifen. Wenn das Einloggen ungültig ist, wird der Anwender bei dem Schritt 122 abgetrennt. Es ist zu bevorzugen, dem Anwender zu erlauben, einen neuen Versuch zum Einloggen vorzunehmen, bevor der Anwender bei dem Schritt 122 abgetrennt wird, um dem Anwender die Möglichkeit zu geben, Fehler zu korrigieren, die gemacht wurden, wenn beispielsweise ein Paßwort eingegeben wurde.
  • Wenn der Einloggvorgang gültig ist, liefert der UDS eine Frage an den Anwender, was bei dem Schritt 126 stattfindet. Die Frageform ermöglicht es dem Anwender, Informationen einzugeben, welche die im Interesse stehende Person identifizieren. Im allgemeinen können irgendwelche bekannten Techniken zum. Spezifizieren von Identifizierungsinformationen bei diesem Schritt verwendet werden, wenn eine Datenbank abgesucht wird. Viele derartige Techniken sind in der Fachwelt gut bekannt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird der Anwender aufgefordert, ein Feld von Parametern einzugeben oder auszufüllen. Beispielsweise kann ein Feld aus dem Namen der Person bestehen, der Gesellschaft, welcher die Person zugehört, und aus dem Standort, wo die Gesellschaft gelegen ist. Andere Felder, die noch mehr Informationen spezifizieren, können gemäß der Erfindung verwendet werden.
  • Die Frageform erscheint in bevorzugter Weise an einem Bildschirm des Computers des Anwenders oder auf einem Bildschirm des Computers der Bedienungsperson, wenn diese auf den UDS über eine Telefonbedienung zugreift. Wenn auf den UDS über das Spracherkennungs- und Synthesesystem zugegriffen wird, führt das System in bevorzugter Weise Kommunikationen unter Verwendung einer simulierten oder voraufgezeichneten Sprache durch, während der Anwender einfach zu dem System spricht.
  • Der UDS gestattet es in bevorzugter Weise, dem Anwender eine Suche unter Verwendung unvollständiger Identifizierungsinformationen durchzuführen. Der Anwender kann in bevorzugter Weise einen unbekannten Feldparameter unter Verwendung eines geeigneten Signals spezifizieren. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, indem eines der Felder bzw. Parameter leer gelassen wird. Der Anwender kann in bevorzugter Weise unbekannte Zeichen spezifizieren, und zwar unter Verwendung eines geeigneten Zeichens. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, indem ein Sternchen für das unbekannte Zeichen eingesetzt wird. Der Anwender kann in bevorzugter Weise spezifische Boolsche Kombinationen von Identifizierungsinformationen spezifizieren, und zwar unter Verwendung der logischen Operatoren UND, ODER, NEIN und ähnlichen.
  • Bei dem Schritt 130 sendet der Anwender die Identifizierungsinformationen zu dem UDS-Server.
  • Bei dem Schritt 134 empfängt der UDS-Server die Identifizierungsinformationen, die durch den Anwender spezifiziert wurden, und bestimmt, welcher der Server 30, 32 und 34 gefragt werden soll. Dies wird durchgeführt, um aus dem Suchvorgang solche Server zu entfernen, welche die gewünschten Informationen nicht enthalten, wodurch Rechenressourcen eingespart werden und die Geschwindigkeit des Suchprozesses erhöht wird. Die Techniken, um diesen Schritt zu erreichen, sind für Fachleute gut bekannt.
  • Bei dem Schritt 138 sendet der UDS-Server eine Frage zu jedem der Server, der bei dem Schritt 134 als geeignet herausgefunden wurde. Der UDS-Server greift auf jeden Server zu, und zwar unter Verwendung von dessen eigenem Protokoll. Die Online-Corporate-Server 32 können speziell unterschiedliche Zugriffsprotokolle aufweisen. Wenn irgendeiner der Server auf der gleichen Hardware implementiert ist und die gleiche Software wie der UDS-Server aufweist, wird die Frage in bevorzugter Weise innerhalb der Software gesendet.
  • Bei dem Schritt 142 empfängt der UDS-Server die Antworten von jedem der angefragten Server. Der UDS-Server analysiert diese Antworten, um Informationen zu löschen, die nicht mit den Identifizierungsinformationen übereinstimmen, welche von dem Anwender geliefert wurden. Techniken, um diesen Prozeß durchzuführen, sind Fachleuten gut bekannt.
  • Bei dem Schritt 146 bestimmt der UDS-Server, ob die Zahl der Listen, die mit den Identifizierungsinformationen übereinstimmen, welche von dem Anwender stammen, übermäßig hoch ist. Wenn die Zahl übermäßig hoch ist, fordert der Server den Anwender auf, zusätzliche Identifizierungsinformationen einzugeben. Es kann erforderlich sein, diesen Schritt bei einigen Instanzen zu wiederholen, um die Antworten auf eine vernünftige Zahl zu reduzieren. Wenn der Anwender unfähig ist, die Zahl der Antworten durch die Angabe von zusätzlichen Informationen zu reduzieren, wird dem Anwender in bevorzugter Weise die Option geboten, den Suchvorgang zu beenden oder alle die Informationen zu empfangen, wenn dies praktisch ist.
  • Bei dem Schritt 150 sendet der UDS-Server die Antwort oder die Antworten an den Anwender. Die Antworten können in irgendeiner bekannten Art formatiert sein. Beispielsweise können sie in einer alphabetischen Reihenfolge oder in der Reihenfolge der geschätzten Genauigkeit angeordnet sein. Techniken, um die Genauigkeiten der Antworten zu schätzen, sind gut bekannt.
  • Bei dem Schritt 154 erlaubt es der UDS-Server, nachdem die Antworten zu dem Anwender gesendet worden sind, daß der Anwender die Suche modifiziert. Der Anwender kann beispielsweise spezifische zusätzliche Identifizierungsinformationen angeben.
  • Wenn der Anwender sich entscheidet, den Suchvorgang zu modifizieren, führt der UDS-Server eine erneute Analyse der Antworten des früheren Suchvorganges durch (oder initialisiert erforderlichenfalls eine neue Suche, was bei dem Schritt 158 geschieht.
  • Wenn auf der anderen Seite der Anwender nicht wünscht, die Suche zu modifizieren oder eine neue Suche zu beginnen, wird der Suchvorgang bei dem Schritt 162 beendet. Eine Zahlungsaufzeichnung wird in bevorzugter Weise an dieser Stelle erzeugt, wenn eine verwendungsgestützte in Rechnungsstellung für den Anwender Gültigkeit hat. Einige Anwender können auch Zugriff für eine Flat-Rate empfangen, was nicht von der Zahl der Suchvorgänge abhängig ist, die durchgeführt werden, oder auch von dem Zeitaufwand, während dem sie auf dem Server eingeloggt sind. In diesem Fall wird in bevorzugter Weise keine Zahlungsaufzeichnung am Ende des Vorganges durchgeführt.
  • Bei einer alternativen Ausführungsform (nicht gezeigt) werden Informationen dem Anwender in zwei Stufen geliefert, und zwar bei dem Schritt 150. Anstatt alle die Directory-Informationen auf einmal zu liefern, sendet der UDS zuerst die Kommunikationsadressen der in Übereinstimmung stehenden Antworten. Dann, nach der Anfrage des Anwenders, werden entsprechende Hilfsinformationen zu dem Anwender gesendet. Solch ein Zwei-Stufen-Prozeß ist dann nützlich, wenn der UDS- Provider wünscht, ein zweifaches Berechnungssystem zu implementieren, bei dem der Anwender mit einer zusätzlichen Gebühr belastet wird, um die Hilfsinformationen zu empfangen.
  • Bei einer anderen alternativen Ausführungsform (nicht gezeigt) greift der Anwender über einen Computer auf den UDS zu, indem er eine dargestellte Telefonnummer anwählt, indem er einfach auf ein geeignetes Icon klickt, welches auf seinem Bildschirm des Computers erscheint. Bei dieser Ausführungsform ist das Telefon des Anwenders an den Computer gekoppelt, so daß der Computer das Telefon veranlaßt, die ausgewählte Nummer zu wählen.
  • Es ist für Fachleute klar, daß der UDS-Server so programmiert werden kann, um die oben erläuterten Schritte unter Verwendung bekannter Programmiertechniken durchzuführen. Es ist für Fachleute auch klar, daß die Software zum Zugreifen auf den UDS-Server gemäß der Erfindung unter Verwendung bekannter Programmiertechniken ausgebildet werden kann.
  • Es wurde somit ein universeller Directory-Service beschrieben, der Kommunikationsadressen von Personen, die zahlreichen unterschiedlichen Institutionen oder Gesellschaften zugehören und die über mehr als einen Kommunikationskanal zugegriffen werden können, liefert. Fachleute können erkennen, daß die Erfindung in anderen als den beschriebenen Ausführungsformen praktisch realisiert werden kann, die lediglich zum Zwecke der Veranschaulichung ohne Einschränkung dargestellt wurden.

Claims (34)

1. Verfahren zum Betreiben eines Directory-Service, um Directory-Informationen einem Anwender des Directory-Services zu liefern, mit den folgenden Schritten:
Vorsehen einer Vielzahl an Kommunikationskanälen zum Zugreifen auf den Directory-Service;
Empfangen von Identifizierungsinformationen, die eine Person betreffen, über einen der Kommunikationskanäle;
Absuchen von wenigstens zwei Datenquellen unter Verwendung der Identifizierungsinformationen, um die Kommunikationsadresseninformationen aufzufinden, die für die Kontaktherstellung mit der Person nützlich sind, wobei die wenigstens zwei Datenquellen Informationen enthalten, die eine Vielzahl der Personen betreffen, die bei dem Directory-Service aufgelistet sind, und wobei die Vielzahl der Personen unterschiedlichen Gesellschaften oder juristischen Personen zugeordnet sind und wobei wenigstens eine der wenigstens zwei Datenquellen durch eine juristische Person unterhalten wird, die von der juristischen Person (entity) verschieden ist, welche den Directory-Service bietet; und
Senden der Kommunikationsadresseninformationen, die für die Kontaktherstellung mit der Person nützlich sind, zu dem Anwender über einen der Kommunikationskanäle.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem der Schritt gemäß dem Absuchen von wenigstens zwei Datenquellen das Aussenden einer Frage zu wenigstens einem Server umfaßt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem der Schritt der Aussendung einer Frage zu wenigstens einem Server das Aussenden einer Frage zu jedem Server gemäß einem örtlichen Directory-Server, einem Online-Corporate-Server, einem örtlichen Datenbankserver und einem Weiße-Seiten-Server umfaßt.
4. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem der wenigstens eine Server einen örtlichen Directory-Server aufweist.
5. Verfahren nach Anspruch 4, bei dem der örtliche Directory-Server Kommunikationsadresseninformationen enthält, die einen Directory-Provider und Institutionen betreffen, die durch den Directory-Provider verwaltet (hosted) werden.
6. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem der wenigstens eine Server einen Online- Corporate-Server umfaßt.
7. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem der wenigstens eine Server einen örtlichen Datenbankserver aufweist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, bei dem der wenigstens eine Server einen Weiße- Seiten-Server aufweist.
9. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem vor dem Suchschritt ein Verarbeitungsschritt der Identifizierungsinformationen durchgeführt wird, um wenigstens eine einer Vielzahl von Datenquellen als für den Suchvorgang geeignet zu identifizieren und bei dem der Suchschritt folgendes umfaßt:
Suchen nach der wenigstens einen der Vielzahl der Datenquellen unter Verwendung der Identifizierungsinformationen, um die Kommunikationsadresseninformationen aufzufinden, die für die Kontaktherstellung mit der Person nützlich sind.
10. Verfahren nach Anspruch 1, ferner mit einem Schritt, bei dem die Vielzahl der Personen, die in dem Directory-Server aufgelistet sind, die Möglichkeit erhalten, ihre Kommunikationsadresseninformationen auf den neuesten Stand zu bringen.
11. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die unterschiedlichen juristischen Personen Gesellschaften, Institutionen, Personen und Universitäten umfassen.
12. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der Suchschritt ferner das Auffinden von Hilfsinformationen umfaßt, welche die Person betreffen.
13. Verfahren nach Anspruch 12, bei dem die Hilfsinformationen einen Geschäftstyp, Spezialität, Geschäftszeiten, Preise, einen Organisationsplan, eine Karte und ein Logo umfassen.
14. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Vielzahl der Kommunikationskanäle einen Internet-Kommunikationskanal, einen Online-Service-Provider-.
Kommunikationskanal, einen drahtlosen Kommunikationskanal, einen zugeordneten Kommunikationskanal, einen Bedienungsperson- Kommunikationskanal und einen Spracherkennungs- und Sprachsynthesesystem-Kommunikationskanal umfassen.
15. Directory-Servicegerät zum Liefern von Directory-Informationen an einen Anwender des Service, mit:
einem Server;
einer Vielzahl an Kommunikationskanälen (50, 52, 54, 56, 58, 60, 62) zum Zugreifen auf den Server (10), und
wenigstens zwei Datenquellen, die mit dem Server (10) kommunizieren, wobei wenigstens eine der wenigstens zwei Datenquellen durch eine Gesellschaft oder juristische Person unterhalten wird, die von der juristischen Person oder Gesellschaft verschieden ist, die den Directory-Service liefert und die Informationen hinsichtlich einer Vielzahl von Personen enthält, die auf dem Directory-Service aufgelistet sind, wobei die Vielzahl der Personen unterschiedlichen juristischen Personen bzw. Gesellschaften zugeordnet sind, und bei dem:
dann, wenn Identifizierungsinformationen, die eine Person betreffen, durch den Server von dem Anwender über einen der Vielzahl der Kommunikationskanäle (50, 52, 54, 56, 58, 60, 62) empfangen werden, der Server (10) wenigstens eine der wenigstens zwei Datenquellen absticht, und zwar unter Verwendung der Identifizierungsinformationen, um die Kommunikationsadresseninformationen aufzufinden, die für die Kontaktherstellung mit der Person nützlich sind, und der dann die Kommunikationsadresseninformationen, die für die Kontaktherstellung mit der Person nützlich sind, über einen der Kommunikationskanäle zu dem Anwender sendet.
16. Gerät nach Anspruch 15, bei welchem der Server wenigstens eine der wenigstens zwei Datenquellen absucht, indem er eine Frage zu wenigstens einem Datenserver sendet, wenn die Identifizierungsinformationen durch den Server von dem Anwender über eine der Vielzahl der Kommunikationskanäle (50, 52, 54, 56, 58, 60, 62) empfangen werden.
17. Gerät nach Anspruch 16, bei dem der wenigstens eine Datenserver (10) einen örtlichen Directory-Server umfaßt.
18. Gerät nach Anspruch 17, bei dem der örtliche Directory-Server Kommunikationsadresseninformationen enthält, die den Directory-Service- Provider betreffen und Institutionen betreffen, die durch den Directory-Provider versorgt oder verwaltet werden.
19. Gerät nach Anspruch 16, bei dem der wenigstens eine Datenserver einen Corporate-Online-Server aufweist.
20. Gerät nach Anspruch 16, bei dem der wenigstens eine Datenserver einen örtlichen Datenbankserver aufweist.
21. Gerät nach Anspruch 16, bei dem der wenigstens eine Datenserver einen Weiße- Seiten-Server aufweist.
22. Gerät nach Anspruch 15, bei dem der Server (10) eine Anfrage zu jedem Server gemäß einem örtlichen Directory-Server, einem Corporate-Online-Server, einem örtlichen Datenbankserver und einem Weiße-Seiten-Server sendet, wenn die Identifizierungsinformationen von dem Anwender über eine der Vielzahl der Kommunikationskanäle durch den Server empfangen werden.
23. Gerät nach Anspruch 15, bei dem unterschiedliche juristische Personen Gesellschaften, Institutionen, Personen und Universitäten umfassen.
24. Gerät nach Anspruch 15, bei dem der Server (10) von der wenigstens einen der wenigstens zwei Datenquellen Hilfsinformationen für die Kommunikationsadresseninformationen heraussucht.
25. Gerät nach Anspruch 24, bei dem die Hilfsinformationen einen Geschäftstyp, eine Spezialität, Geschäftszeiten, Preise, einen Organisationsplan, eine Karte und ein Logo umfassen.
26. Gerät nach Anspruch 15, bei dem die Vielzahl der Kommunikationskanäle einen Internet-Kommunikationskanal, einen Online-Service-Provider- Kommunikationskanal, einen drahtlosen Kommunikationskanal, einen zugeordneten Kommunikationskanal und einen Bedienungsperson- Kommunikationskanal und einen Spracherkennungssystem- und Sprachsynthesesystem-Kommunikationskanal umfassen.
27. Gerät nach Anspruch 15, bei dem wenigstens eine der wenigstens zwei Datenquellen eine Vielzahl an Datenservern umfaßt und bei dem der Server die Identifizierungsinformationen verarbeitet, um wenigstens einen der Vielzahl der Datenserver als für die Suche geeigneten zu identifizieren und dann den wenigstens einen der Vielzahl der Datenserver unter Verwendung der Identifizierungsinformationen absucht, um Kommunikationsadresseninformationen aufzufinden, die für eine Kontaktherstellung mit der Person nützlich sind, wenn die Identifizierungsinformationen von dem Anwender über einen der Vielzahl der Kommunikationskanäle (50, 52, 54, 56, 58, 60, 62) durch den Server (10) empfangen werden.
28. Gerät nach Anspruch 27, bei dem die Vielzahl der Datenserver einen örtlichen Directory-Server, eine Vielzahl an Online-Corporate-Servern, einen örtlichen Datenbankserver und einen Weiße-Seiten-Server umfassen.
29. Verfahren zum Betreiben eines Directory-Servers, um Directory-Informationen für einen Anwender des Service zu liefern, mit den folgenden Schritten:
Empfangen einer Anfrage von dem Anwender, die Identifizierungsinformationen über eine Person enthalten;
Zugreifen auf wenigstens zwei Datenquellen, wobei wenigstens eine der wenigstens zwei Datenquellen Informationen enthält, die eine Vielzahl an Personen betreffen, die zu einer juristischen Person zugehörig sind, die von derjenigen verschieden ist, welche den Directory-Service bietet;
Absuchen der wenigstens zwei Datenquellen nach Kommunikationsadresseninformationen, die für die Kontaktherstellung mit der Person nützlich sind;
Übertragen der Kommunikationsadresseninformationen zu dem Anwender.
30. Verfahren nach Anspruch 29, bei dem die Schritte des Empfangens und Aussendens über ein Computernetzwerk durchgeführt werden.
31. Verfahren nach Anspruch 29, bei dem die Schritte des Empfangens und Sendens über eine drahtlose Kommunikation durchgeführt werden.
32. Verfahren nach Anspruch 29, bei dem die Schütte des Empfangens und Sendens über eine Telefonverbindung mit einer Bedienungseinrichtung oder einer Bedienungsperson durchgeführt werden.
33. Verfahren nach Anspruch 29, bei dem die Schritte des Empfanges und Sendens über eine Telefonverbindung mit einem Spracherkennungssystem und Sprachsynthetisierungssystem durchgeführt werden.
34. Verfahren nach Anspruch 29, bei dem die juristische Person aus einer Körperschaft, einer Institution, einer Person oder einer Universität besteht.
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