DE69722740T2 - Verfahren und vorrichtung für rollende bildschirmanzeige - Google Patents
Verfahren und vorrichtung für rollende bildschirmanzeigeInfo
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Description
- Diese Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur rollenden (Bildschirm-)anzeige von Zeichen oder einer grafischen Darstellung auf einer Licht emittierenden Zellengruppierung, in der Licht emittierende Zellen, wie etwa LEDs (Licht emittierende Dioden) hoher Leuchtstärke zweidimensional angeordnet sind.
- Anzeigetafeln vom Punktmatrixtyp, bei dem Licht emittierende Zellen, wie etwa LEDs, unter festgelegten Distanzen in Zeilen und Spalten angeordnet sind, sind allgemein und weit verbreitet im Einsatz. Auf einer einfachen LED-Anzeigetafel, die als Führungsanzeige in einem elektrischen Fahrzeug zum Einsatz kommt, oder für eine Werbeanzeige in einem Laden wird prinzipiell ein Zeichenzug rollend auf einer Anzeigetafel begrenzter Größe angezeigt. Beispielsweise werden Zeichenzugdaten vom Bitzuordnungstyp (Bitmaptyp), demnach ein Zeichen aus 16 · 16 Punkten besteht, aufeinander folgend erzeugt und durch Abrollen auf einer Anzeigetafel vom Punktmatrixtyp angezeigt, bei dem sechzehn (16) Punkte in einer Spalte angeordnet sind, und bei dem eine Anzahl von Punkten, die zumindest mehrfach größer ist als sechzehn (16), in einer Zeile angeordnet ist.
- Wenn beispielsweise ein Zeichenzug durch Zuführen (Anzeigen durch Abrollenlassen) in horizontaler Richtung auf einer derartigen horizontal länglich verlaufenden Anzeigetafel vom Punktmatrixtyp angezeigt wird, wie vorstehend erläutert, muss zur Erhöhung der Anzahl von Zeichen, die gleichzeitig angezeigt werden können, die Anzahl von Punkten in der horizontalen Richtung der Anzeigetafel selbstverständlich erhöht werden. Eine beträchtliche Kostenerhöhung ist für eine derartige Vergrößerung der Anzeigetafel erforderlich.
- Wenn die Distanzen zwischen Licht emittierenden Zellen, die in Zeilen und Spalten angeordnet sind, vergrößert werden, um die Größe der Anzeigetafel zur Bereitstellung einer Anzeige größerer Größe zu vergrößern, wird ein Anzeigebild sehr ungenau und die Anzeigequalität wird beträchtlich verringert. Die Größe einer Anzeigetafel wird deshalb durch Vergrößern der Anzahl von Licht emittierenden Zellen vergrößert, ohne die Distanzen zwischen den Licht emittierenden Zellen sehr stark zu vergrößern. Die Definition von Anzeigedaten wird erhöht, indem ein Zeichen mit 32 · 32 Punkten o. dgl. erstellt wird. Durch derartige Gegenmaßnahmen kann eine Anzeige großer Abmessung und hoher Qualität erzielt werden. Eine deutliche Erhöhung der Kosten muss jedoch für diese Gegenmaßnahmen in Kauf genommen werden.
- In einer herkömmlichen Anzeigetafel vom Punktmatrixtyp ist ungeachtet dessen, ob ihre Abmessung groß oder klein ist, eine große Anzahl von Licht emittierenden Zellen auf einer Schaltkarte angebracht und in einem Flachplattengehäuse zusammen mit der Treiberschaltung aufgenommen. Die Anzeigetafel weist einen starren Körper auf und ist nicht so flexibel, dass sie frei gefaltet werden kann (obwohl sie in mehrere Teile unterteilt werden kann), dass sie in kleinere Teile unterteilt sein kann, dass sie zusammengeschoben oder ausgeweitet werden kann. Während eine Anzeigetafel seht kleiner Abmessung als Ganzes getragen werden kann (einige Anzeigetafeln für Werbezwecke in einem Laden sind nicht tragbar), sind die meisten Anzeigetafeln des erläuterten Typs fest an vorbestimmten Orten installiert. Diese Vorrichtungsausführungsform wird als eines der Hindernisse für eine erweiterte Anwendung angesehen.
- Die WO-A-88/07249 offenbart einen fahrbaren Anzeigeaufbau zum Anzeigen mehrfarbiger Bilder, in denen Pixel aus einer Matrix von Licht dreifarbiger Lichtquellen erzeugt werden, wobei die Lichtquellen von zwei der Färben durch einzelne LEDs bereit gestellt werden, die in den ersten beiden Spalten einer wiederholten Gruppe von drei Spalten der Matrix angeordnet sind, wobei die Lichtquellen der dritten Farbe die dritte Spalte bilden, und wobei sämtliche durch ein einziges Beleuchtungselement beleuchtet sind. Die EP-A-0709818, die Stand der Technik gemäß Artikel 54(3) EPÜ umfasst, offenbart ebenfalls ein Verfahren und eine Vorrichtung zur rollenden Anzeige, die jedoch auf stabförmigen Anzeigeelementen beruht, die in regelmäßigen Abständen voneinander angeordnet sind.
- Die vorliegende Erfindung ist angesichts der vorstehend erläuterten herkömmlichen Probleme gemacht worden, und insbesondere dient sie dazu, die folgenden sowie weitere Aufgaben zu lösen:
- (a) Ein Verfahren und eine Vorrichtung zur rollenden Anzeige zu schaffen, durch die ein definiertes Bild größerer Abmessung mit einer kleinen Anzahl von Licht emittierenden Zellen angezeigt werden kann;
- (b) ein Verfahren und eine Vorrichtung zur rollenden Anzeige durch einen Anzeigebildschirm großer Abmessung zu schaffen, der nicht in Gestalt einer Vorrichtung aus einer Anzeigetafel aus einem starren Körper mit einer Abmessung geringfügig größer als die Anzeigeabmessung verwirklicht werden kann, sondern durch eine flexible Vorrichtungsausbildung, bei der eine große Anzahl stabförmiger Anzeigeelemente unter geeigneten Distanzen angeordnet ist; und
- (c) ein Verfahren und eine Vorrichtung zur rollenden Anzeige zu schaffen, durch die bei Verwirklichung der vorliegenden Erfindung durch Installieren einer großen Anzahl von stabförmigen Anzeigeelementen an einem Ort in einer von verschiedenen Situationen selbst dann, wenn die Distanzen zwischen den stabförmigen Anzeigeelementen nicht notwendigerweise festliegend sind, ein Bild mit einem Seitenverhältnis, das über den gesamten Bildschirm korrekt ist, ohne Verzerrung des angezeigten Bilds angezeigt werden kann.
- In Übereinstimmung mit der Erfindung wird ein Verfahren zur rollenden Anzeige in Übereinstimmung mit dem bereit gestellt, was im Anspruch 1 beansprucht ist.
- Die Erfindung stellt außerdem eine Vorrichtung zur rollenden Anzeige in Übereinstimmung mit dem bereit, was in Anspruch 2 beansprucht ist.
- In Übereinstimmung mit einem Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst die Vorrichtung zur rollenden Anzeige eine Datenverteilungseinrichtung zum Spezifizieren von Bilddaten für w Spalten von einem Vollbild, das daraufhin anzuzeigen ist aus gesamten Bilddaten, die in Form einer Bitzuordnung (Bitmap) erzeugt und in einem Speicher in Übereinstimmung mit einer Vollbildadresse gespeichert werden, und zum Wählen von Bilddaten für n Spalten mit Zwischenräumen von den Bilddaten für w Spalten eines Vollbilds und Verteilen der gewählten Bilddaten zu den stabförmigen Anzeigeelementen, eine Lichtemissionstreibereinrichtung zum Steuern und Treiben der m Licht emittierenden Zellen von jedem der stabförmigen Anzeigeelemente in Übereinstimmung mit den Bilddaten von m Punkten für eine Spalte, Empfangen von der Bilddatenverteilungseinrichtung mit einem vorbestimmten Takt, und eine Vollbildverschiebeeinrichtung zum aufeinander folgenden Aktualisieren der Vollbildadresse, um das spezifizierte Vollbild daraufhin zu verschieben ausgehend von seiner Lage innerhalb der vollständigen Bilddaten in einer Abrollrichtung.
- In Übereinstimmung mit einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst die Datenverteilungseinrichtung eine Einrichtung zum Speichern eines Standardwerts, der entsprechend einer Standardanordnungsdistanz der stabförmigen Anzeigeelemente als Zwischenraumsteuervariable gewählt ist, und eine Einrichtung zum Speichern eines Korrekturwerts, der für ein spezielles der stabförmigen Anzeigeelemente gewählt ist, die in einem verschobenen Zustand ausgehend von der Standardanordnungsdistanz angeordnet sind, wobei die Datenverteilungseinrichtung selektiv Bilddaten für eine Spalte extrahiert zur Verteilung zu jedem der stabförmigen Anzeigeelemente auf Grundlage des Standardwerts und des Korrekturwerts.
- In Übereinstimmung mit noch einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst die Vorrichtung zur rollenden Anzeige eine Mensch-Maschinenschnittestelle, eine Einrichtung zum willkürlichen Wählen und Eingeben des Standardwerts, und eine Einrichtung zum Wählen und Eingeben des Korrekturwerts in entsprechender Beziehung mit einem Identifizierer eines zugehörigen der stabförmigen Anzeigeelemente.
- In Übereinstimmung mit einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst die Datenverteilungseinrichtung eine Einrichtung zum Speichern von Positionsdaten als die Zwischenraumsteuervariable, die Daten proportional entsprechend der Anordnungsposition von jedem der stabförmigen Anzeigeelemente ausgehend von einem Ursprung gewählt sind, und zum selektiven Extrahieren von Bilddaten für eine Spalte, die zu jedem der stabförmigen Anzeigeelemente auf Grundlage der Positionsdaten verteilt werden sollen.
- In Übereinstimmung mit einem noch weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst die Vorrichtung zum rollenden Anzeigen eine Mensch-Maschinenschnittstelle, eine Einrichtung zum Wählen und Eingeben der Positionsdaten in einer entsprechenden Beziehung zu einem Identifizierer von jedem der stabförmigen Anzeigeelemente.
- In Übereinstimmung mit einem noch weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst die Datenverteilungseinrichtung eine Einrichtung zum Speichern von Distanzdaten als Zwischenraumsteuervariable, die Daten proportional entsprechend der Distanz von jedem der stabförmigen Anzeigeelemente von einem benachbarten der stabförmigen Anzeigeelemente gewählt sind, und zum selektiven Extrahieren von Bilddaten für eine Spalte, die zu jedem der stabförmigen Anzeigeelemente auf Grundlage der Distanzdaten verteilt werden sollen.
- In Übereinstimmung mit einem noch weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst die Vorrichtung zum rollenden Anzeigen eine Mensch-Maschinenschnittstelle, eine Einrichtung zum Wählen und Eingeben der Distanzdaten in einer entsprechenden Beziehung zu einem Identifizierer von jedem der stabförmigen Anzeigeelemente.
- Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht eines physikalischen Bildschirms, verwirklicht durch eine Anordnung von stabförmigen Anzeigeelementen in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 2 zeigt eine schematische Ansicht eines imaginären Bildschirms, der entsprechend dem physikalischen Bildschirm gebildet ist;
- Fig. 3 zeigt eine schematische Ansicht einer Beziehung zwischen dem physikalischen Bildschirm, dem imaginären Bildschirm und Bilddaten, die rollend angezeigt werden sollen;
- Fig. 4 zeigt eine schematische Ansicht der Art und Weise, in der ein Bild in Fig. 3 abrollen gelassen wird;
- Fig. 5 zeigt eine schematische Ansicht einer Vorrichtung zur rollenden Anzeige in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 6 zeigt ein Flussdiagramm eines Beispiels eines Algorithmus einer Datenverteilungssteuerung der Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform; und
- Fig. 7 zeigt eine schematische Ansicht einer Bildschirmkonstruktion, wobei die Art und Weise der Anordnung von stabförmigen Anzeigeelementen von Fig. 2 geringfügig modifiziert ist.
- Wie in Fig. 1 gezeigt, sind n = zehn (10) stabförmige Anzeigeelemente Bi, die jeweils gebildet sind aus m = sechzehn (16) Licht emittierenden Zellen C, die linear und dicht mit kurzen Distanzen angeordnet sind, vorgesehen, und die stabförmigen Anzeigeelemente B1 bis B10 sind im Wesentlichen parallel zueinander unter geeigneten Distanzen voneinander derart angeordnet, dass auf Grund der Anordnung die stabförmigen Anzeigeelemente B1 bis B10 in Art eines Bands miteinander verbunden sind, um einen physikalischen Bildschirm auszubilden, bei dem eine Spalte sechzehn (16) Punkte umfasst, während eine Zeile zehn (10) Punkte umfasst. Die Anordnungsdistanzen der zehn (10) stabförmigen Anzeigeelemente B1 bis B10 sind ausreichend grob, und eine mittlere Distanz hiervon beträgt in etwa dem Sechsfachen der Distanz zwischen den Licht emittierenden Zellen C von einem der stabförmigen Anzeigeelemente Bi.
- Der physikalische Bildschirm, bei dem eine Spalte sechzehn (16) Punkte umfasst, während eine Zeile zehn (10) Punkte umfasst, wird als imaginärer Bildschirm einer Bildschirmkonstruktion herangezogen, bei der eine Spalte m = 16 Punkte umfasst, während eine Zeile w = 55 Punkte umfasst, und Bilddaten vom Bitverzeichnis(Bitmap)typ werden erzeugt auf Grund der Annahme, dass ein Bild in einer Punktdichte auf dem imaginären Bildschirm angezeigt wird. In dem aktuellen Beispiel ist w 5,5-mal größer als n. Die zehn (10) stabförmigen Anzeigeelemente B1 bis B10, die den vorstehend erläuterten physikalischen Bildschirm bilden, sind im Wesentlichen gleichförmig im Mittel in dem imaginären Bildschirm verteilt und angeordnet.
- Wenn angenommen wird, dass die Bitverzeichnisbildschirmdaten, bei denen eine Spalte sechzehn (16) Punkte umfasst, während eine Zeile fünfundfünfzig (55) Punkte umfasst (ein Bild eines Zeichenzugs "AVIX") auf dem imaginären Bildschirm zur Anzeige der Daten expandiert sind, wie in Fig. 3 gezeigt, sind tatsächlich diejenigen Bilddaten für zehn (10) Spalten, die unter Zwischenräumen aus den Bilddaten für fünfundfünfzig (55) Spalten gewählt sind, auf die zehn (10) stabförmigen Anzeigeelemente B1 bis B10 verteilt, und die sechzehn (16) Licht emittierenden Zellen C von jedem der stabförmigen Anzeigeelemente B1 werden in Übereinstimmung mit Daten von sechzehn (16) Punkten für jede Spalte gesteuert.
- Bei der Steuerung zur Auswahl von Bilddaten für zehn (10) Spalten unter Zwischenräumen aus Bilddaten für fünfundfünfzig (55) Spalten und zum Verteilen derselben auf die zehn (10) stabförmigen Anzeigeelemente B1 bis B10, hängen die Spaltendistanzen bei der Auswahl unter Zwischenräumen ab von einer Zwischenraumsteuervariablen, die willkürlich in Übereinstimmung mit den Anordnungsdistanzen der stabförmigen Anzeigeelemente B1 bis B10 gewählt werden kann, die auf dem imaginären Bildschirm verteilt und angeordnet sind.
- Während diese Bitverzeichnisbilddaten, die auf dem imaginären Bildschirm expandiert werden sollen, aufeinander folgend in einer Zeilenrichtung verschoben werden, wird die Datenverarbeitung zum Steuern und Treiben der Licht emittierenden Zellen C der stabförmigen Anzeigeelemente B1 bis B10 in Übereinstimmung mit Bilddaten, die unter Zwischenräumen wie vorstehend erläutert gewählt sind, derart wiederholt, dass beispielsweise, wie aus Fig. 4 hervorgeht, ein abrollendes Bild mit einer Punktdichte, demnach eine Spalte sechzehn (16) Punkte enthält, während eine Zeile fünfundfünfzig (55) Punkte enthält, visuell beobachtet werden kann durch einen Nachbildeffekt einer Person, die den imaginären Bildschirm betrachtet.
- Ein Schaltungsaufbau einer Vorrichtung mit rollender Anzeige in Übereinstimmung mit der Beschreibung von Fig. 1 bis Fig. 3 ist in Fig. 5 gezeigt. Wie vorstehend erläutert, weist jedes der stabförmigen Anzeigeelemente Bi, in denen sechzehn (16) Licht emittierende Zellen C angeordnet sind, linear eine Treiberschaltung DSi mit sechzehn (16) Bits auf, die dafür vorgesehen sind. Die Treiberschaltung DSi umfasst ein Schieberegister 6 mit sechzehn (I6) Bits, eine Verriegelungsschaltung 7 mit sechzehn (16) Bits, und einen Treiber 8 mit sechzehn (16) Bits, die als einheitliches Element gebildet sind. Die Schieberegister 6 der n = zehn (10) Treiberschaltungen DSi sind in Reihe geschaltet, um allgemein ein Schieberegister mit (16 · 10) Bits zu bilden.
- Bilddaten vom Bitverzeichnistyp einer Größe, demnach eine Spalte sechzehn (16) Bits enthält, während eine Zeile eine freie Länge aufweist, sind in einem Bildspeicher 3 einer zentralen Steuereinheit 2 gespeichert. Von den Bilddaten wird auf die Daten mit sechzehn (16) Bits in jeder Spalte als Spaltendaten Bezug genommen und die einzelnen Spaltendaten sind aufeinander folgend durchnummeriert als D1, D2, D3 ... ( eine allgemeine Größe ist wiedergegeben als Dj). Es wird angenommen, dass der Bildspeicher 3 einen Aufbau mit sechzehn (16) Bits für ein Wort aufweist und dass die Spaltendaten Dj in einer Adresse j gespeichert sind.
- Ein Prozessor 4 der zentralen Steuereinheit 2 liest Zugriffe auf den Bildspeicher 3 in der folgenden Weise. Spaltendaten Dj mit sechzehn (16) Bits, die parallel aus dem Bildspeicher 3 gelesen werden, werden in serielle Daten durch ein Parallel/Seriellwandlungsschieberegister 5 gewandelt und in das (16 · 10) Bitschieberegister eingegeben, wobei die n 16- Bitschieberegister 6 in Reihe geschaltet sind, wie vorstehend erläutert. Durch serielles Eingeben von Spaltendaten für zehn (10) Spalten aus der zentralen Steuereinheit 2 in das (16 · 10) Bitschieberegister werden Spaltendaten mit sechzehn (16) Bits einzeln dem zehn (10) 16-Bitschieberegister 6 bereit gestellt. Zu diesem Zeitpunkt wird ein Verriegelungssignal von der zentralen Steuereinheit 2 den Treiberschaltungen DSi bereit gestellt, um die Daten der Schieberegister 6 in die Verriegelungsschaltungen 7 zu überführen und die Licht emittierenden Zellen C werden mit den Daten durch die Treiber 8 angetrieben. Gleichzeitig werden die Daten der Schieberegister 6 aktualisiert. Eine rollende Anzeige wird durchgeführt durch Wiederholen der vorstehend angeführten Vorgänge.
- Kurz gesagt, enthält die Vorrichtung zur rollenden Anzeige von Fig. 5 eine Datenverteilungseinrichtung zum Spezifizieren von Bilddaten für w = 55 Spalten eines Vollbilds, das aufeinander folgend angezeigt werden soll aus gesamten Bilddaten, die in der Form eines Bitverzeichnisses erzeugt und in dem Bildspeicher 3 gespeichert sind in Übereinstimmung mit einer Vollbildadresse und zum Wählen von Bilddaten für n = 10 Spalten mit Zwischenräumen von den Bilddaten für fünfundfünfzig (55) Spalten von einem Vollbild und zum Verteilen der gewählten Bilddaten auf die zehn (10) stabförmigen Anzeigeelemente B1 bis B10, eine Lichtemissionstreibereinrichtung zum Steuern und Treiben der sechzehn (16) Licht emittierenden Zellen C für jedes der stabförmigen Anzeigeelemente B1 in Übereinstimmung mit den Bilddaten aus m = 16 Punkten für eine Spalte, empfangen von der Datenverteilungseinrichtung mit einem vorbestimmten Takt, und eine Vollbildverschiebeeinrichtung zum aufeinander folgenden Aktualisieren der Vollbildadresse zum aufeinander folgenden Verschieben des Vollbilds, das in den gesamten Bilddaten in einer Abrollrichtung zu spezifizieren ist.
- Der Prozessor 4, der als Zentrum für die Datenverteilungseinrichtung dient, enthält eine Einrichtung zum Speichern eines Standardwerts "6", der entsprechend einer Standardanordnungsdistanz der stabförmigen Anzeigeelemente B1 bis B10 gewählt ist als Zwischenraumsteuervariable, die vorstehend genannt ist, und eine Einrichtung zum Speichern eines Korrekturwerts "+2", der für das spezielle stabförmige Anzeigeelement B8 gewählt ist, das unter versetzter Bedingung von der Standardanordnungsdistanz angeordnet ist, und extrahiert selektiv Bilddaten für eine Spalte, die auf jedes der stabförmigen Anzeigeelemente B1 bis B10 in der folgenden Weise verteilt werden sollen auf Grundlage des gewählten Inhalts "Standardwert: 6" und "Korrekturwert: B8 = +2".
- Unter Bezug auf Fig. 2, die die Beziehung zwischen dem physikalischen Bildschirm und dem imaginären Bildschirm darstellt, sind mit Ausnahme des achten (8-ten) stabförmigen Anzeigeelements B8 sämtliche der weiteren stabförmigen Anzeigeeinheiten mit Zwischenräumen von sechs (6) Punkten auf dem imaginären Bildschirm angeordnet. Das spezielle stabförmige Anzeigeelement B8 ist an einer Stelle angeordnet, die um zwei (2) Punkte nach rechts ausgehend von der Standardanordnungsposition mit 6-Bit-Distanz angeordnet ist. Kurz gesagt, ist die Distanz zwischen den stabförmigen Anzeigeelementen B8 und B19 größer um zwei (2) Punkte als der Standardwert "6" und entspricht acht (8) Bits. Die Distanz zwischen den stabförmigen Anzeigeelementen B8 und B21 ist außerdem um zwei (2) Punkte kleiner als der Standardwert "6" und entspricht vier (4) Punkten. Es handelt sich bei ihnen um den gewählten Inhalt "Standardwert: 6" und "Korrekturwert: B8 = +2" im Hinblick auf die vorstehend erläuterte Zwischenraumsteuervariable.
- Die Steuerprozedur als Datenverteilungseinrichtung durch den Prozessor 4 ist in einem Flussdiagramm von Fig. 6 dargestellt. Es wird davon ausgegangen, dass in diesem Betriebsbeispiel die vorstehend genannten Inhalte als Zwischenraumsteuervariable gewählt sind.
- Im ersten Schritt 601 wird der Wert einer Vollbildadresse f mit eins (1) gewählt und im nächsten Schritt 602 wird der Wert der Vollbildadresse f auf einen Adresszeiger j übertragen (an dieser Stelle der Beschreibung gilt j = P = 1). Daraufhin wird im Schritt 603 der Wert eines Anzeigeelementzählers i mit eins (1) gewählt. Im nächsten Schritt 604 wird der Bildspeicher 3 gelesen, auf den mit der Adresse j zugegriffen wird, bezeichnet durch den Adresszeiger j, und die Spaltendaten Dj, die dadurch ausgelesen werden, werden in Reihe so übertragen, wie vorstehend erläutert. In der Beschreibung bis zu diesem Zeitpunkt werden die Spaltendaten D1 seriell übertragen.
- Im nächsten Schritt 605 wird geprüft, ob oder ob nicht der Wert des Anzeigeelementzählers i "10" lautet, wodurch das letzte zehnte (10-te) stabförmige Anzeigeelement B10 bezeichnet ist. Da i = 1 in der bislang erfolgten Beschreibung, schreitet der Prozess zum Schritt 610 weiter, in dem der Anzeigeelementzähler i um eins (1) inkrementiert wird. In dem Fluss der Beschreibung gilt i = 2.
- Im nächsten Schritt 611 wird geprüft, ob oder ob nicht der Wert des Anzeigeelementzählers i "8" beträgt, wodurch das achte stabförmige Anzeigeelement B8 bezeichnet ist, für das ein Korrekturwert in der Zwischenraumsteuervariablen gewählt ist. Wenn i = 8 nicht ermittelt wird, wird im Schritt 612 geprüft, ob oder ob nicht i = 8 + 1 = 9.
- Wenn i = 8 oder i = 9 nicht ermittelt wird, schreitet der Prozess zum Schritt 613 weiter, in dem sechs (6) zu dem Wert des Adresszeigers j addiert wird. Bei dem addierten Wert sechs (6) handelt es sich um den Wert, der durch den "Standardwert: 6" der Zwischenraumsteuervariable vorgeschrieben ist. Daraufhin kehrt der Prozess zum Schritt 604 zurück, in dem der Bildspeicher 3 gelesen wird, auf dem mit der Adresse j zugegriffen wird, die um sechs (6) erhöht ist, und die dadurch gelesenen Spaltendaten Dj werden seriell übertragen. In der bislang erfolgten Beschreibung werden die Spaltendaten D7 seriell übertragen.
- Während der Anzeigeeinheitszähler i so inkrementiert wird, wie vorstehend erläutert, werden die Schritte 610 -> 611 -> 612 -> 613 -> 604 -> 605 -> 610 wiederholt sieben Mal ausgeführt, bis i = 8 erreicht ist. Aus der zentralen Steuereinheit 2 werden darauf folgend Spaltendaten für sieben (7) Spalten aufeinander folgend seriell in der Abfolge D1 -> D7 - > D13 -> D19 -> D25 -> D31 -> D37 ausgegeben.
- Wenn i = 8 erreicht ist, schreitet der Prozess vom Schritt 611 zum Schritt 614 weiter, in dem 6 + 2 = 8 zu dem Wert des Adresszeigers j addiert wird. Dies erfolgt in Übereinstimmung mit der Wahl von "Korrekturwert: B8 = +2" der Zwischenraumsteuervariablen. Da der Prozess zum Schritt 604 rückkehrt, werden daraufhin die Spaltendaten D45 ausgelesen und seriell übertragen (37 + 8 = 45).
- Da i = 9 ermittelt wird, wenn der Schritt 610 ausgeführt wird, schreitet der Prozess daraufhin zu den Schritten 611 -> 612 -> 615 weiter und 6 - 2 = 4 wird zu dem Wert des Adresszeigers j addiert als Prozessablauf identisch zur Wahl von "Korrekturwert: B8 = +2" der Zwischenraumsteuervariablen. Da der Prozess daraufhin zum Schritt 604 rückkehrt, werden nunmehr Spaltendaten D49 ausgelesen und seriell übertragen (45 + 4 = 49). Da i = 10 ermittelt wird, wenn der Anzeigeelementzähler i aufeinander folgend inkrementiert wird, wird daraufhin der Schritt 613 erneut ausgeführt, um sechs (6) zum Wert des Adresszeigers j zu addieren, woraufhin die Spaltendaten D55 ausgelesen und im Schritt 604 seriell übertragen werden.
- Da i = 10 ermittelt wird, ergibt die Diskriminierung im Schritt 605 JA und der Prozess schreitet daraufhin zum Schritt 621 fort, in dem ein Verriegelungssignal den Treiberschaltungen DS1 bis DS10 zugeführt wird. In der bisher erfolgten Beschreibung werden Spaltendaten für zehn (10) Spalten in der Abfolge D1 -> D7 -> D13 -> D19 -> D25 -> D31 -> D37 -> D45 -> D49 -> D55 ausgegeben und daraufhin durch die Verriegelungsschaltungen 7 der zehn (10) stabförmigen Anzeigeelemente B1 bis B10 verriegelt und gleichzeitig angezeigt. Kurz gesagt, werden die zehn (10) stabförmigen Anzeigeelemente B1 bis B10 so getrieben, dass sie die folgende Beziehung anzeigen:
- Das stabförmige Anzeigeelement B1 wird mit den Spaltendaten D1 getrieben.
- Das stabförmige Anzeigeelement B2 wird mit den Spaltendaten D7 (= 1 + 6) getrieben.
- Das stabförmige Anzeigeelement B3 wird mit den Spaltendaten D13 (= 7 + 6) getrieben.
- Das stabförmige Anzeigeelement B4 wird mit den Spaltendaten D19 (= 13 + 6) getrieben.
- Das stabförmige Anzeigeelement B5 wird mit den Spaltendaten D25 (= 19 + 6) getrieben.
- Das stabförmige Anzeigeelement B6 wird mit den Spaltendaten D31 (= 25 + 6) getrieben.
- Das stabförmige Anzeigeelement B7 wird mit den Spaltendaten D37 (= 31 + 6) getrieben.
- Das stabförmige Anzeigeelement B8 wird mit den Spaltendaten D45 (= 37 + 6 + 2) getrieben.
- Das stabförmige Anzeigeelement B9 wird mit den Spaltendaten D49 (= 45 + 6 - 2) getrieben.
- Das stabförmige Anzeigeelement B10 wird mit den Spaltendaten D55 (= 49 + 6) getrieben.
- Im nächsten Schritt 622 wird der Wert der Vollbildadresse f um eins inkrementiert. Im nächsten Schritt 623 wird geprüft, ob oder ob nicht es sich bei dem inkrementierten Wert f um einen letzten Wert Max handelt. In der bislang erfolgten Beschreibung gilt f = 2 und in diesem Fall kehrt der Prozess zum Schritt 602 zurück, in dem der Wert f in j kopiert wird (j = f = 2). Daraufhin wird im Schritt 603 i mit i = c initialisiert und der vorstehend erläuterte Prozessablauf wird ausgeführt. Die Spaltendaten werden dadurch auf die zehn (10) stabförmigen Anzeigeelemente B1 bis B10 verteilt und die stabförmigen Anzeigeelemente B1 werden getrieben, um in Übereinstimmung mit den Spaltendaten D1 in der folgenden Beziehung eine Anzeige bereit zu stellen:
- Das stabförmige Anzeigeelement B1 wird mit den Spaltendaten D2 getrieben.
- Das stabförmige Anzeigeelement B2 wird mit den Spaltendaten D8 (= 2 + 6) getrieben.
- Das stabförmige Anzeigeelement B3 wird mit den Spaltendaten D14 (= 8 + 6) getrieben.
- Das stabförmige Anzeigeelement B4 wird mit den Spaltendaten D20 (= 14 + 6) getrieben.
- Das stabförmige Anzeigeelement B5 wird mit den Spaltendaten D26 (= 20 + 6) getrieben.
- Das stabförmige Anzeigeelement B6 wird mit den Spaltendaten D32 (= 26 + 6) getrieben.
- Das stabförmige Anzeigeelement B7 wird mit den Spaltendaten D38 (= 32 + 6) getrieben.
- Das stabförmige Anzeigeelement B8 wird mit den Spaltendaten D46 (= 38 + 6 + 2) getrieben.
- Das stabförmige Anzeigeelement B9 wird mit den Spaltendaten D50 (= 46 + 6 - 2) getrieben.
- Das stabförmige Anzeigeelement B10 wird mit den Spaltendaten D56 (= 50 + 6) getrieben.
- Der vorstehend angeführte Prozessablauf wird mit hoher Geschwindigkeit ausgeführt. Kurz gesagt, werden von den gesamten Bilddaten, die in Form eines Bitverzeichnisses erzeugt und im Bildspeicher 3 gespeichert sind, Bilddaten für fünf- undfünfzig (55) Spalten eines Vollbilds, das angezeigt werden soll, aufeinander folgend in Übereinstimmung mit der Vollbildadresse f spezifiziert und Bilddaten für zehn (10) Spalten werden mit Zwischenräumen aus den Bilddaten für fünfundfünfzig (55) Spalten von einem Vollbild ausgewählt und auf die zehn (10) stabförmigen Anzeigeelemente B1 bis 810 verteilt. In jedem der stabförmigen Anzeigeelemente B1 werden die sechzehn (16) Licht emittierenden Zellen C gesteuert und mit einem vorbestimmten Takt in Übereinstimmung mit den Bilddaten D1 mit sechzehn (16) Bits für eine dorthin verteilte Spalte gesteuert. Die Vollbildadresse f wird aufeinander folgend derart aktualisiert, dass das aus den gesamten Bilddaten spezifizierte Vollbild aufeinander folgend in der Abrollrichtung verschoben wird. Wie in Fig. 4 gezeigt, wird ein abgerolltes Bild mit einer Dichte, demnach eine Spalte sechzehn (16) Bits enthält, während eine Zeile fünfundfünfzig (55) Punkte enthält, visuell beobachtet durch den Nachbildeffekt einer Person, die den imaginären Bildschirm betrachtet.
- Wenn die Vollbildadresse f gleich dem Endwert Max infolge des Abrollens des Bilds wird, kehrt die Prozessführung bzw. Verarbeitung vom Schritt 623 zum ersten Schritt 601 zurück, in dem die Vollbildadresse f auf eins (1) initialisiert wird, um daraufhin den vorstehend erläuterten Prozessablauf zu wiederholen. Es wird bemerkt, dass, wenn eine Reihe von Bildern abrollend einmal oder mehrmals angezeigt wird, die unterschiedlichen Bilder aufeinander folgend abrollend angezeigt werden können durch eine unterschiedlichen Prozess, demnach die Bitverzeichnisdaten eines Anzeigeobjektbereichs des Bildspeichers 3 erneut geschrieben werden oder demnach der Anzeigeobjektbereich auf einen anderen Speicherbereich für Bitmapdaten eines anderen Bilds umgeschaltet wird.
- Ein Beispiel, demnach die Art und Weise der Anordnung der stabförmigen Anzeigeelemente B1 bis 810 von Fig. 2 geringfügig modifiziert ist, ist in Fig. 7 gezeigt. In Fig. 7 sind die stabförmigen Anzeigeelemente B1 bis B7 mit Zwischenräumen von sechs (6) Punkten angeordnet und eine 8-Bit-Distanz ist zwischen den stabförmigen Anzeigeelementen B7 und B8 vorgesehen. Dies entspricht der Anordnung in Fig. 2, wobei ein Unterschied darin besteht, dass eine standardmäßige Distanz von sechs (6) Punkten zwischen den stabförmigen Anzeigeelementen B8 und B9 vorgesehen ist. Eine Distanz von sechs (6) Punkten ist zwischen den stabförmigen Anzeigeelementen B9 und B10 nicht vorgesehen.
- Wenn ein bestimmtes stabförmiges Anzeigeelement B8 in einer Position vorgesehen ist, die aus einer Standardposition verschoben bzw. versetzt ist, wie aus Fig. 7 hervorgeht, kann das Einstell- bzw. Wahlverfahren derart vorher festgelegt sein, dass die Distanz zwischen dem stabförmigen Anzeigeelement B8 und dem darauf folgenden stabförmigen Anzeigeelement B9 rückgeführt bzw. rückgestellt sein kann auf die Standarddistanz von sechs (6) Bit. In diesem Fall zeigt die Punktkonstruktion des vorstehend erläuterten imaginären Bildschirms eine Vergrößerung um zwei (2) Spalten und umfasst 16 Punkte · 57 Punkte. Die Zwischenraumsteuervariable entsprechend der Ausführungsform von Fig. 7 kann das Einstellen bzw. Wählen von "Standardwert: 6" und "Korrekturwert: B8 = +2" ähnlich demjenigen entsprechen, was vorher genannt wurde. Der Algorithmus zur Datenverteilungssteuerung muss jedoch gegenüber Fig. 6 geringfügig modifiziert sein. Kurz gesagt, ist in dem Flussdiagramm von Fig. 6 der Prozessablauf im Schritt 612 und im Schritt 615 weggelassen und die Spaltendaten, die um sechs (6) Spalten später zu liegen kommen als die Spaltendaten, die für B8 verteilt sind, werden für B9 verteilt.
- Durch Wählen der Regel in Bezug auf das Anordnungsverfahren der stabförmigen Anzeigeelemente kann ein Bild mit korrektem Seitenverhältnis über den gesamten Bildschirm ohne Verzerrung des angezeigten Bilds angezeigt werden mit dem Verfahren zur Ermittlung der Zwischenraumsteuervariablen und dem Algorithmus für die Datensteuerung derart, dass sie miteinander übereinstimmen, wenn der Versuch unternommen wird, eine große Anzahl von stabförmigen Anzeigeelementen an einem Ort bzw. einer Stelle in einer von verschiedenen Situationen zu installieren, um die vorliegende Erfindung zu realisieren.
- In dem Aufbau von Fig. 5 kann die zentrale Steuereinheit 2, die als das Zentrum des vorliegenden Systems dient, realisiert werden durch Hinzufügen der erforderlichen Hardware und Software zu einem gewöhnlichen Personalcomputer. Da ein gewöhnlicher Personalcomputer eine Tastatur und eine Anzeigeeinheit umfasst, kann eine Mensch-Maschinenschnittstelle zum willkürlichen Wählen der Zwischenraumsteuervariable implementiert werden, indem Gebrauch hiervon gemacht wird. Kurz gesagt, kann ein System derart erstellt werden, dass ein Einstell- bzw. Wahlbildschirm für die Zwischenraumsteuervariable auf der Anzeigeeinheit angezeigt wird und ein geeigneter numerischer Wert in den Bildschirm geschrieben wird durch Eingabe ausgehend von der Tastatur.
- Es ist natürlich möglich, die zentrale Steuereinheit 2 als exklusive Maschine derart zu erstellen, dass sie keine aufwendige Mensch-Maschinenschnittstellenressource erfordert, wie etwa eine Tastatur oder eine Anzeigeeinheit eines Personalcomputers. Um in diesem Fall die Zwischenraumsteuervariable willkürlich zu wählen, ist das System derart erstellt, dass mehrere Arten von digitalen Schaltern vorgesehen sind und ein geeigneter numerischer Wert o. dgl. unter Verwendung der Schalter gewählt wird.
- Wie vorstehend im Einzelnen erläutert, werden mit dem Verfahren und der Vorrichtung zur rollenden Anzeige gemäß der vorliegenden Erfindung die folgenden signifikanten Effekte erzielt:
- (a) Ein definiertes Bild großer Abmessung kann unter Abrollen mit einer kleinen Anzahl Licht emittierender Zellen angezeigt werden;
- (b) ein Bildschirm zur rollenden Anzeige großer Abmessung kann realisiert werden, und zwar nicht in Form einer Vorrichtung einer Anzeigeplatte eines starren Körpers mit einer Größe geringfügig größer als die Anzeigeabmessung, sondern in Gestalt einer flexiblen Vorrichtung, bei der eine große Anzahl stabförmiger Anzeigeelemente mit geeigneten Zwischenräumen angeordnet ist; und
- (c) bei der Realisierung der vorliegenden Erfindung durch Installieren einer großen Anzahl stabförmiger Anzeigeelemente an einem Ort in einer von zahlreichen Situationen kann selbst dann, wenn die Distanzen zwischen den stabförmigen Anzeigeelementen nicht notwendigerweise fixiert sind, ein Bild mit einem Seitenverhältnis, das über den gesamten Bildschirm korrekt ist, ohne Verzerrung des angezeigten Bilds angezeigt werden.
Claims (8)
1. Verfahren zur rollenden Anzeige, aufweisend die folgenden
Schritte:
Anordnen von n stabförmigen Anzeigeelementen (B) im
Wesentlichen parallel zueinander, wobei jedes der
stabförmigen Anzeigeelemente m Licht emittierende Zellen (C)
enthält, die linear und nahe zueinander unter kurzen
Distanzen angeordnet sind, so dass durch die Anordnung die n
stabförmigen Anzeigeelemente (B) miteinander verbunden
sind, um einen physikalischen Bildschirm zu bilden, in
welchem eine Spalte m Punkte enthält und wobei eine Zeile
n Punkte enthält, dadurch gekennzeichnet, dass:
Ein Mittelwert der Distanzen zwischen den benachbarten
Anzeigeelementen größer ist als die fünffache
Zellendistanz in einem der stabförmigen Anzeigeelemente;
Bilddaten vom Bitverzeichnistyp vorbereitet werden unter
der Annahme, dass ein Bild mit einer Punktdichte auf
einem imaginären. Bildschirm mit einer Pixelkonstruktion
angezeigt wird, demnach eine Spalte m Punkte enthält und
eine Zeile w Punkte enthält, wobei w ganzzahlig mehrfach
größer als n ist, wobei die vorbereiteten Bilddaten in
einem Speicher gespeichert sind;
die n stabförmigen Anzeigeelemente des physikalischen
Bildschirms in dem imaginären Bildschirm derart
angeordnet werden, dass die Distanzen zwischen den benachbarten
Anzeigeelementen im Wesentlichen gleichförmig sind;
diese Bilddaten für n Spalten verteilt werden, die mit
Zwischenräumen ausgewählt sind aus den tatsächlichen
Bilddaten für w Spalten für die n stabförmigen
Anzeigeelemente (B); und
das Treiben der m Licht emittierenden Zellen (C) von
jedem der stabförmigen Anzeigeelemente in Übereinstimmung
mit Daten für die m Punkte von jeder Spalte gesteuert
wird, wenn die Bitverzeichnisbildschirmdaten aufeinander
folgend in Richtung einer Zeile verschoben werden, wobei
jede Spalte, die m Punkte enthält, auf dem imaginären
Bildschirm zur Anzeige der Bilddaten expandiert wird;
wobei bei der Steuerung zur Wahl der Bilddaten für n
Spalten mit Zwischenräumen von Bilddaten für w Spalten
und zum Verteilen der gewählten Bilddaten auf die n
stabförmigen Anzeigeelemente die Spaltendaten in den
Bitverzeichnisbildschirmdaten für jedes stabförmige
Anzeigeelement mit jeweiligen Zwischenräumen in Übereinstimmung mit
einer Zwischenraumsteuervariable gewählt werden, die in
Übereinstimmung mit den Anordnungsdistanzen von jedem der
stabförmigen Anzeigeelemente ermittelt wird, die auf dem
imaginären Bildschirm verteilt und angeordnet sind; und
wobei, während diese Bitverzeichnisbilddaten, die auf dem
imaginären Bildschirm expandiert werden sollen,
aufeinander folgend in Richtung einer Zeile verschoben werden,
die Datenverarbeitung zur Steuerung und das Treiben der
Licht emittierenden Zellen der stabförmigen
Anzeigeelemente (B) in Übereinstimmung mit Bilddaten wiederholt
werden, die mit Zwischenräumen derart gewählt sind, dass
ein Abrollen des Bilds mit einer Punktdichte, demnach
eine Spalte m Punkte und eine Zeile w Punkte enthält, durch
einen Nachbildeffekt einer Person visuell beobachtet
werden kann, die den imaginären Bildschirm betrachtet.
2. Vorrichtung zur rollenden Anzeige, wobei die Vorrichtung
n stabförmige Anzeigeelemente (B) enthält, von denen
jedes m Licht emittierende Zellen (C) enthält, die linear
und nahe zueinander unter kurzen Distanzen angeordnet
sind, die im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet
sind, so dass durch die Anordnung die n stabförmigen Anzeigeelemente
(B) miteinander verbunden sind, um einen
physikalischen Bildschirm zu bilden, in welchem eine
Spalte m Punkte enthält und eine Zeile n Punkte enthält,
wobei
ein Mittelwert der Distanzen zwischen den benachbarten
Anzeigeelementen größer als die fünffache Zellendistanz
in einem der stabförmigen Anzeigeelemente ist;
Bilddaten vom Bitverzeichnistyp erzeugt werden unter der
Annahme, dass ein Bild mit einer Punktdichte auf dem
imaginären Bildschirm mit Pixelkonstruktion angezeigt wird,
in welchem eine Spalte m Punkte und eine Zeile w Punkte
enthält, wobei w ganzzahlig mehrfach größer als n ist;
die stabförmigen Anzeigeelemente (B) des physikalischen
Bildschirms in dem imaginären Bildschirm derart
angeordnet sind, dass die Distanzen zwischen den benachbarten
Anzeigeelementen im Wesentlichen gleichförmig sind;
diejenigen Bilddaten für n Spalten, die unter einem
Zwischenraum von den tatsächlichen Bilddaten für w Spalten
gewählt sind, auf die stabförmigen Anzeigeelemente (B)
verteilt sind; und die m Licht emittierenden Zellen (C)
von jedem der stabförmigen Anzeigeelemente so gesteuert
werden, dass sie in Übereinstimmung mit Daten für m
Punkte von jeder Spalte getrieben werden, wenn
Bitverzeichnisbildschirmdaten aufeinander folgend in Richtung einer
Zeile verschoben werden, wobei jede Spalte, die m Punkte
enthält, auf dem imaginären Bildschirm zur Anzeige der
Bilddaten expandiert wird;
wobei beider Steuerung zur Auswahl von Bilddaten für n
Spalten mit Zwischenräumen von Bilddaten für w Spalten
und zum Verteilen der gewählten Bilddaten auf die n
stabförmigen Anzeigeelemente, die Spaltendaten in den
Bitverzeichnisbildschirmdaten für jedes stabförmige
Anzeigeelement mit jeweiligen Zwischenräumen in Übereinstimmung mit
einer Zwischenraumsteuervariablen gewählt werden, die in
Übereinstimmung mit den Anordnungsdistanzen von jedem der
stabförmigen Anzeigeelemente gewählt werden kann, die auf
dem imaginären Bildschirm verteilt und angeordnet sind;
und
wobei, während diese Bitverzeichnisbilddaten, die auf dem
imaginären Bildschirm expandiert werden sollen,
aufeinander folgend in Richtung einer Zeile verschoben werden,
die Datenverarbeitung zur Steuerung und zum Treiber der
Licht emittierenden Zellen (C) der stabförmigen
Anzeigeelemente (B) in Übereinstimmung mit Bilddaten wiederholt
werden, die mit den Zwischenräumen derart gewählt werden,
dass ein rollendes Bild mit einer Punktdichte, demnach
eine Spalte m Punkte und eine Zeile w Punkte enthält,
visuell durch einen Nachbildeffekt einer Person beobachtet
werden kann, die den imaginären Bildschirm betrachtet,
wobei die Anzeigevorrichtung außerdem aufweist:
Einen Speicher (3) zum Speichern der
Bitverzeichnisbilddaten; und
eine Datenverteilungseinrichtung (4) zum Spezifizieren
von Bilddaten für w Spalten eines anzuzeigenden Vollbilds
nacheinander ausgehend von den gesamten Bilddaten, die in
dem Speicher (3) gespeichert sind in Übereinstimmung mit
einer Vollbildadresse, wobei die Anzeigevorrichtung
dadurch gekennzeichnet ist, dass
die Datenverteilungseinrichtung außerdem eine Einrichtung
zum Wählen von. Bilddaten für n Spalten mit den jeweiligen
Zwischenräumen von den Bilddaten für w Spalten von einem
Vollbild und das Verteilen der gewählten Bilddaten zu den
n stabförmigen Anzeigeelementen umfasst;
eine Lichtemissionstreibereinrichtung (8) zum Steuern und
Treiben der m Licht emittierenden Zellen (C) von jedem
stabförmigen Anzeigeelement in Übereinstimmung mit den
Bilddaten von m Punkten für eine Spalte, empfangen von
der Datenverteilungseinrichtung mit einem vorbestimmten
Takt; und
eine Vollbildverschiebungseinrichtung (6) zum aufeinander
folgenden Aktualisieren der Vollbildadresse, um das
Vollbild aufeinander folgend zu verschieben aus den gesamten
Bilddaten in einer Abrollrichtung.
3. Vorrichtung zur rollenden Anzeige nach Anspruch 2, wobei
die Datenverteilungseinrichtung eine Einrichtung zum
Speichern eines Standardwerts enthält, der entsprechend
einer Standardanordnungsdistanz der stabförmigen
Anzeigelemente (B) als Zwischenraum-Steuervariable gewählt ist,
und eine Einrichtung zum Speichern eines Korrekturwerts,
der für ein bestimmtes der stabförmigen Anzeigeelemente
in verschobener Bedingung ausgehend von der
Standardanordnungsdistanz angeordnet ist, und wobei die
Datenverteilungseinrichtung Bilddaten für eine Spalte selektiv
extrahiert, die zu jedem stabförmigen Anzeigeelement auf
Grundlage des Standardwerts und des Korrekturwerts
verteilt werden sollen.
4. Vorrichtung zur rollenden Anzeige nach Anspruch 3,
außerdem aufweisend:
Eine Einrichtung zum willkürlichen Wählen und Eingeben
des Standardwerts; und
eine Einrichtung zum Wählen und Eingeben des
Korrekturwerts in einer entsprechenden Beziehung in einen
Identifizierer eines zugehörigen der stabförmigen stabförmigen
Anzeigeelemente (B), beide als
Mensch-Maschinen-Schnittstelle.
5. Vorrichtung zur rollenden Anzeige nach Anspruch 2, wobei
die Datenverteilungseinrichtung eine Einrichtung zum
Speichern von Positionsdaten als
Zwischenraum-Steuervariable enthält, die proportional entsprechend der
Anordnungsposition von jedem stabförmigen Anzeigeelement
(B) ausgehend von einem Ursprung gewählt sind, und zum
selektiven Extrahieren von Bilddaten für eine Spalte, die
zu jedem stabförmigen Anzeigeelement auf Grundlage der
Positionsdaten verteilt werden sollen.
6. Vorrichtung zur rollenden Anzeige nach Anspruch 5,
außerdem aufweisend eine Einrichtung zum Wählen und Eingeben
der Positionsdaten in entsprechender Beziehung zu einem
Identifizierer von jedem stabförmigen Anzeigeelement (B)
als Mensch-Maschinen-Schnittstelle.
7. Vorrichtung zur rollenden Anzeige nach Anspruch 2, wobei
die Datenverteilungseinrichtung eine Einrichtung zum
Speichern von Distanzdaten als
Zwischenraum-Steuervariable enthält, die proportional entsprechend der
Distanz von jedem stabförmigen Anzeigeelement (B) von einem
benachbarten der stabförmigen Anzeigeelemente gewählt
sind, und zum selektiven Extrahieren von Bilddaten aus
einer Spalte, die zu jedem stabförmigen Element auf
Grundlage der Distanzdaten verteilt werden sollen.
8. Vorrichtung zur rollenden Anzeige nach Anspruch 7,
außerdem aufweisend eine Einrichtung zum Wählen und Eingeben
der Distanzdaten in eine entsprechende Beziehung zu einem
Identifizierer von jedem stabförmigen Anzeigeelement (B)
als Mensch-Maschinen-Schnittstelle.
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