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Verfahren und Vorrichtung für die Bereitung von
Mahlzeiten und/oder Mahlzeitkomponenten Die vorliegende Erfindung
betrifft ein Verfahren für
die Bereitung von Mahlzeiten und/oder Mahlzeitkomponenten sowie
eine Vorrichtung zur Verwirklichung dieses Verfahrens.
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Genauer gesagt bezieht sich die Erfindung auf
die Bereitung so genannter kalt-frisch Mahlzeiten mittels eines
Vakuumkochverfahrens, verwirklicht auf industrieller Ebene.
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Insbesondere bezieht sich die Erfindung auch
auf ein Verfahren für
die Massenproduktion von unter Vakuum bereiteten Mahlzeiten und
Mahlzeitkomponenten, das eine konstante Qualität des erhaltenen Produkts gewährleistet.
Die Konservierung geschieht in gekühlter Form zwischen 0 und 3°C während eines
Zeitraums, der von 14 bis zu 35 Tagen nach dem Produktionsdatum
betragen kann.
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Die Erfindung zielt außerdem darauf
ab, ein Verfahren zu bieten, mit dem Mahlzeiten oder Mahlzeitkomponenten
verwirklicht werden können,
die durch die Verteiler, die die Mahlzeiten den Verbrauchern präsentieren,
mittels des einen oder anderen Regenerierungsverfahrens als frische
und vom kulinarischen Standpunkt aus hochwertige Mahlzeiten schnell
und einfach serviert werden können.
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Aus BE-A-10014.18 ist ein Verfahren
bekannt, das hauptsächlich
aufeinander folgend aus der Lagerung von Basisprodukten in dafür vorgesehenen
Räumen,
der Vorbehandlung der Basisprodukte, dem Verpacken und dem Vakuumziehen
der erhaltenen Produkte, dem Vakuumkochen der verpackten Produkte
und schließlich
der Lagerung der gekochten Produkte in einem gekühlten Lagerraum, vorzugsweise
gekühlt
bei einer Temperatur von ca. 2°C,
besteht, wobei die oben erwähnten
Prozesse im Wesentlichen in einer Vorwärtsbewegung verwirklicht werden.
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Dieses Verfahren ist sehr gut geeignet
für die Bereitung
von Mahlzeiten der oben beschriebenen Art, aber es ist doch noch
verbesserungsbedürftig, um
noch mehr in der Lage zu sein, eine beständige Qualität der in
den aufeinander folgenden Verfahrensschritten verwendeten Produkte
zu gewährleisten.
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Zu diesem Zweck besteht das Verfahren
gemäß der Erfindung
im Wesentlichen aus dem oben beschriebenen Verfahren, aber wobei
zusätzlich
vor dem Vakuumkochen zumindest eine Reihe der Produkte einem oder
mehreren Kühlvorgängen unterzogen
wird. Eine derartige Zwischenkühlung
bietet den Vorteil, dass eine erhebliche Verbesserung in der Beibehaltung
der Qualität
der erhaltenen Endprodukte erzielt wird.
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Vorzugsweise wird mindestens eine
Zwischenkühlung
nach dem Auspacken der Basisprodukte und/oder nach der Vorbehandlung
der Basisprodukte verwirklicht.
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Gemäß eines wichtigen Merkmals
werden eine oder mehrere Zwischenkühlungen bis zu einer Temperatur
unter 10°C
und besser noch 1 bis 3°C verwirklicht.
Eine Zwischenkühlung
der Produkte selbst bis zu einer Temperatur von bis 3°C bietet
den Vorteil, dass die Produkte länger
eine niedrige Temperatur während
ihres Verarbeitungsprozesses beibehalten, so dass die Qualität dieser
Produkte besser bewahrt bleibt und dass infolgedessen eine bessere Qualität der Mahlzeiten
oder Mahlzeitkomponenten am Ende des Prozesses erzielt wird.
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Die Vorwärtsbewegung bewirkt, dass es
zu keiner Kreuzung zwischen den Wegen kommt, die die Rohprodukte,
die halbfertigen und die fertigen Produkte folgen, so dass die Verbreitung
von Bakterien oder anderen Formen von Verunreinigung ausgeschlossen
wird.
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Gemäß eines anderen wichtigen Merkmals wird
die Vorbehandlung in zwei getrennten Zonen durchgeführt, einerseits
in einer warmen Zone, in der die warmen Prozesse stattfinden, und
andererseits in einer kalten Zone. Auf diese Weise bleiben die Produkte,
die während
der Vorbehandlung nur kalt behandelt werden, getrennt von den warmen
Produkten, was zuträglich
für die
Erhaltung der Qualität
der kalt zu behandelnden Produkte ist.
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Die Erfindung betrifft außerdem eine
Vorrichtung für
die Verwirklichung des oben beschriebenen Verfahrens, deren Merkmale
aus der weiteren Beschreibung hervorgehen.
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Um die Merkmale gemäß der Erfindung
besser zu veranschaulichen, wird im Folgenden eine bevorzugte Ausführung beschrieben,
ohne irgendeinen einschränkenden
Charakter und unter Bezugnahme auf die Begleitzeichnungen, in denen:
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1 in
einem Blockdiagramm das Verfahren der Erfindung darstellt;
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2 schematisch
eine Vorrichtung zur Verwirklichung des in 1 gezeigten Verfahrens darstellt.
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Wie in 1 dargestellt,
besteht das Verfahren gemäß der Erfindung
im Wesentlichen aus fünf
grundlegenden Schritten 1–5, genauer gesagt der
Lagerung der Basisprodukte 6 in hierfür vorgesehenen Räumen 7–8,
der Vorbehandlung der Basisprodukte 6, dem Verpacken und
dem Vakuumziehen der erhaltenen Produkte 9, dem Vakuumkochen
der verpackten Produkte 9 und dem Lagern der gekochten
Produkte 9, wobei die oben genannten Prozesse im Wesentlichen
in einer Vorwärtsbewegung
F verwirklicht werden, und zusätzlich,
gemäß der Erfindung,
in einem oder mehreren Zwischenkühlvorgängen der
Produkte selbst, insbesondere in Kühlzellen, Kaltpuffern oder
dergleichen.
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Außer diesen Schritten können optional
verschiedene andere Schritte verwirklicht werden, wie im Folgenden
beschrieben, die miteinander kombiniert werden können oder nicht.
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Vor der Lagerung der Basisprodukte 6,
wie schematisch mit Referenz 10 dargestellt, findet eine Inspektion
der wichtigsten Rohzutaten statt. Eine solche Inspektion besteht
vorzugsweise aus einem oder mehreren Vorgängen, darunter:
- – die
Kontrolle der mit den Lieferanten vereinbarten Klauseln in Bezug
auf Frische, Qualität,
Portionierung, Schnitt, vereinbarte Gewichtstoleranzen usw..;
- – das
Messen der Temperatur der gelieferten Basisprodukte 6,
vorzugsweise in deren Kern;
- – Bakterienkontrolle;
- – Kontrolle
von Gewicht und Art des bestellten Rohmaterials anhand der Bestellformulare.
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Die Basisprodukte 6 werden
in getrennten Räumen 7–8 je
nach Funktion und Art gelagert. Hierbei wird zumindest unterschieden
zwischen Produkten, die trocken konserviert werden müssen, Produkten,
die gekühlt
aber nicht tiefgekühlt
konserviert werden müssen,
und Produkten, die tiefgekühlt
konserviert werden müssen.
Die Basisprodukte 6, die trocken konserviert werden müssen, werden
in dem getrennt definierten Raum 8 gelagert. Für die Basisprodukte 6,
die frisch konserviert werden müssen,
werden vorzugsweise getrennte Räume 7 je
nach Funktion und Art der Produkte verwendet. So werden beispielsweise
Fleisch- und Fischprodukte getrennt voneinander konserviert. Ebenso
kann ein getrennter Raum 7 für so genannte Nicht-Lebensmittelprodukte wie
z. B. Verpackungsmaterial und dergleichen reserviert werden.
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Die Basisprodukte 6 verlassen
die Räume 7, wenn
sie für
die Zusammenstellung der Mahlzeiten oder von bestimmten Mahlzeitkomponenten
benötigt werden.
Hierbei kann das Wiegen 11 vorgenommen werden. Dieses Wiegen 11 muss
nicht unbedingt für alle
Produkte vorgenommen werden. Wichtig ist jedoch, dass es für die Trockenprodukte
vorgenommen wird, da in den meisten Fällen eine sehr genaue Dosis
davon benötigt
wird.
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In dem oben genannten zweiten Schritt 2 werden
die Produkte 6 vorbehandelt, um ein Produkt 9 zu
erhalten, das ein halbfertiges Produkt ist.
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Vor oder zu Beginn dieser Vorbehandlung werden
die von den Räumen 7 kommenden
Basisprodukte 6 ausgepackt, insofern sie mit einer Verpackung
versehen sind. Das Auspacken geschieht vorzugsweise in einer speziell
hierfür
vorgesehenen Auspackzone 12, die vorzugsweise klimatisiert
ist. Hierbei werden Verpackungsmaterialien wie Glas, Kanon, Plastikmaterial
und ähnliches
entfernt und weggetragen.
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Die ausgepackten Basisprodukte 6 werden vorzugsweise
in Kisten 13 gelagert, die Bestandteil eines internen Kistensystems 14 sind,
wobei diese Kisten 13 mittels eines Kreislaufs zirkulieren
und bei der Rückkehr
eine Waschstation 15 passieren, wo außer dem Waschen andere Schritte
wie z. B. Desinfizieren vorgenommen werden können.
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Während
des Auspackens werden die in den Kisten 13 sortierten Basisprodukte 6 mit
Bereitungsrichtlinien versehen, woraufhin sie an die korrekte nächste Produktionszone
weitergeleitet werden.
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Nacheinander findet eine kalte und/oder
warme Behandlung statt, dargestellt anhand der entsprechenden Zonen,
nämlich
einer kalten Zone 16 und einer warmen Zone 17.
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Die kalte Zone ist eine Zone, die
auf eine Temperatur von ca. 12°C
klimatisiert ist. Hierin werden die Basisprodukte 6 wie
z. B. Gemüse
und ähnliches
gewaschen und geschnitten. Hierbei wird auch die kalte Verarbeitung
von anderen Produkten wie z. B. Fisch, Fleisch oder Geflügel vorgenommen.
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Hierbei kann die erste Zwischenkühlung 18 vorgenommen
werden, wobei die kalt vorbehandelten Produkte in eine Kühlzelle
oder ähnliches
gegeben werden. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass diese Zwischenkühlung 18 vor
der Bereitung oder, wie in 1 dargestellt,
vor bzw. nach der Vorbehandlung stattfindet.
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Die vorbehandelten Produkte aus der
kalten Zone gehen entweder weiter zur Verpackungszone 19 oder
werden in der warmen Zone 17 verarbeitet.
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In der warmen Zone 17 werden
Vorbehandlungen durchgeführt,
wie z. B.:
- – das Färben von Fleisch- und Geflügelstücken, vorzugsweise
ohne Fett;
- – das
Zubereiten von Suppen und Soßen,
mit oder ohne zuvor festgelegte Garnitur, wobei Letztere bei niedriger
Temperaturregelung und kontrolliertem Vakuum und mittels so genannter
Mikroschneideapparatur und oder Dampfeinspritzapparatur, die ein
schnelles und effizientes Betriebsverfahren bieten, zubereitet werden
kann;
- – das
Vordämpfen
einiger bestimmter Zutaten, gefolgt durch eine schnelle Abkühlung;
- – das
Mischen der verschiedenen Zutaten und Bereifungen;
- – das
Vorkochen;
- – das
Auffrischen;
- – das
Kochen und Abkühlen;
- – das
Emulgieren;
- – das
Kochen unter Druck oder Vakuum.
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Gemäß der Erfindung erfolgt die
Bereitung in der warmen Zone 17 schnell, so dass die natürliche Farbe,
die Vitamine und die Mineralien erhalten bleiben.
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Das Ganze kann mittels eines Computersystems
gesteuert werden, was zum vollautomatischen Säubern aller Schritte, die während der
oben beschriebenen Vorbehandlung ausgeführt werden, beiträgt.
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Das noch leicht warme vorbehandelte
Rohmaterial aus der warmen Zone wird vorzugsweise einer Zwischenkühlung 20 in
einem Kaltpuffersystem und/oder in Schnellkühlzellen unterzogen, bevor
die nächste
Behandlung vorgenommen wird.
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Die erhaltenen Produkte 9 werden
nacheinander verpackt. Dies geschieht vorzugsweise in einer klimatisierten
Verpackungszone 19 mit Überdrück, in die
gefilterte Luft eingeblasen wird. Es liegt auf der Hand, dass diese
Art der Klimatisierung und/oder der Herstellung von Überdruck
auch auf andere Orte angewendet werden kann, wo andere Schritte
des Verfahrens ausgeführt
werden. Es besteht der Vorteil, dass Verunreinigung jeglicher Art
voll und ganz vorgebeugt werden kann.
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Mit dem Vakuumverpacken werden alle
Produkte 9, die die Zutaten einer Kombination bilden, zusammengebracht.
Hierbei werden Dosiersysteme und Waagen verwendet. Vorzugsweise
wird alles in Einzelpackungsformen von verschiedenen Maßen verpackt.
Dies kann auch Massenverpackung sein.
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Die Verpackung wird mittels kochbeständiger Folie
verwirklicht.
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Die verpackten Produkte werden anschließend vakuumgezogen,
was schematisch in 1 mit
Referenz 21 dargestellt ist. Dieses Vakuumziehen wird in
so genannten Tiefziehlinien verwirklicht.
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Nach dem Vakuumziehen wird jedes
Produkt 9 einer Inspektion 22 unterzogen, die
vorzugsweise zumindest aus einer Metalldetektion und einer Gewichtskontrolle
besteht. Eine solche Inspektion 22 gewährleistet die Einhaltung selbst
auferlegter Qualitätsstandards
und somit die Arbeit nach Kundenvorgaben.
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Nacheinander werden die Produkte 9 vorzugsweise
auf Karren 23 gelagert.
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Anschließend werden die Produkte 9 vakuumgekocht,
was während
des oben beschriebenen Schritts 4 durchgeführt wird.
Während
dieses Schritts findet ein vollständig computergesteuerter Koch-
und Abkühlungsvorgang
statt.
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Der genaue Vorgang wird vorab anhand
von verschiedenen Parametern und Produktspezifikationen festgelegt,
die auf einem technischen Index aufgeführt werden können.
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Für
den Kochvorgang, der in Kochapparatur in Form eines Autoklaven durchgeführt wird,
wird vorzugsweise eine Dampfzufuhr kombiniert mit einem Wärmetauscher
verwendet, wobei die Steuerung mittels eines Ventilregulierungssystems
erfolgt, so dass für
jedes Produkt der genaue Dampfdruck und die genaue Dampftemperatur
erzielt werden können.
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Nach Abschluss des Kochvorgangs werden die
gekochten Produkte 9 so schnell wie möglich abgekühlt, vorzugsweise auf eine
Temperatur von 1 bis 3°C
im Kern des Produkts 9.
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Um die genaue Temperatur zu ermitteln
und eine optimale Abkühlphase
zu gewährleisten,
wird gemäß der Erfindung
Kühlwasser
verwendet, dessen Temperatur dadurch reguliert wird, dass es an
einem Eispuffer vorbeigeführt
wird. Weil das Kühlwasser dabei
nicht verunreinigt wird, kann es wieder verwendet werden.
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In dem letzten Schritt 5 erfolgt
die Lagerung. Hierbei werden die bereiteten Produkte 9,
die Mahlzeiten oder Komponenten von Mahlzeiten sein können, nach
dem so genannten FIFO (First in, First out)-System gelagert.
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Gemäß der Erfindung werden die
Produkte 9 mit Wärmeetiketten
versehen, auf denen nicht nur der Name des Produkts angegeben ist
sondern auch alle seine Zutaten, das maximale Haltbarkeitsdatum, die
Zulassungsnummern für
den Export und die Daten bezüglich
der Firma.
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Gemäß einem speziellen Verfahren
werden die Produkte mit auffälligen
Zeichen versehen, die nach einem bestimmten Zeitraum, vorzugsweise
einer Woche, geändert
werden. Diese Zeichen bestehen vorzugsweise aus Farben. Genauer
gesagt werden jede Woche Etiketten in einer anderen Farbe angebracht.
Dadurch ist es möglich,
dass die Kunden das so genannte FIFO-System auf leicht kontrollierbare
Weise anwenden können.
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Das Etikettieren und das Konservieren
findet bei niedriger Temperatur statt, zum Beispiel 0 bis 3°C. Daraufhin
können
die Produkte verpackt und auf Wagen oder Paletten für den Transport
geladen werden.
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Es ist festzuhalten, dass dieser
Transport vorzugsweise ebenfalls bei einer Temperatur von 1 bis
3°C erfolgen
muss. Die Transporter können
zu diesem Zweck mittels automatisch betriebener Geräte gesteuert
werden, die ständig
die Temperatur registrieren, so genannte Logger, die vorher eingestellt und
die willkürlich
zwischen die Waren platziert werden. Der jeweilige Kunde wird hierüber unterrichtet und
muss den oben genannten Logger an den Hersteller der Mahlzeiten
zurückgeben.
Ein Computerausdruck der aufgezeichneten Daten mit Datum, Uhrzeit
und Temperatur ermöglicht
so eine perfekte Kontrolle.
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Im Anschluss an den oben beschriebenen Vorgang
ist vorgesehen, dass der Kunde, der die Produkte 9 kauft,
die Produkte bis zu ihrer Verwendung in einer Kühlzelle bei einer Temperatur
von 0 bis 3°C
lagert.
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Um das oben beschriebene Verfahren
zu verwirklichen, kann eine Vorrichtung wie in 2 dargestellt verwendet werden, bestehend
aus einem industriellen Raum von einer sehr bestimmten technischen
Bauweise.
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Hierbei besteht die Vorrichtung im
Wesentlichen aus einer Lagerzone 24; einer Vorbehandlungszone 25;
einer Zone 26 zum Verpacken und Vakuumziehen, einer Kochzone 27 und
einem Lagenaum 28 für
die fertigen Produkte. Diese Zonen folgen einander, so dass keine
Kreuzung zwischen den verschiedenen halbfertigen Produkten möglich ist
und die Übertragung
von Bakterien vermieden oder zumindest auf ein Minimum reduziert
wird.
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Die Anwendung dieser Vorrichtung
wird im Folgenden beschrieben, zusammen mit den verschiedenen Komponenten
der Vorrichtung.
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Die Basisprodukte 6 werden
zum Eingang 29 geliefert, wo Räume 30 vorgesehen
sind, um die oben erwähnten
Eingangskontrollen vorzunehmen.
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Die Produkte 6 kommen anschließend in
der Lagerzone 24 an. In dieser Lagerzone 24 befinden sich
die oben erwähnten
Räume 7–8.
Wie schon erwähnt
kann es sich bei diesen Räumen
7 um Kühkäume wie
auch um Gefrienäume
handeln.
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Die Räume 7–8 befinden
sich nebeneinander und sind mit einander gegenüber liegenden Eingängen 31 und
Ausgängen 32 versehen.
Die Eingänge 31 sind
mit dem Eingang 29 über
eine Passage 33 oder ähnliches
verbunden. Die Ausgänge 32 sind
zur Vorbehandlungszone 25 gerichtet.
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Der Raum 8, in dem Trockenmaterial
aufbewahrt wird, ist mit einem Wiegeraum 34 verbunden, in
dem dieses Trockenmaterial und eventuell andere Komponenten der
zu kombinierenden Mahlzeiten gewogen werden können.
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Das gewogene Rohmaterial kann auf
Karren gegeben werden, versehen mit entsprechenden nummerierten
Tickets, Badgenummern und anderen Angaben.
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Die Vorbehandlungszone 25 ist
im Wesentlichen unterteilt in nacheinander eine Auspackzone 12,
Kühlzellen 35 für die oben
beschriebene Zwischenkühlung,
eine kalte Zone 16 und eine warme Zone 17.
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Hierbei werden die Produkte 6 gemäß der Produktionsplanung
aus den Räumen 7–8 genommen
und, insofern nötig,
in der Auspackzone 12 ausgepackt. Die ausgepackten Produkte 6 werden
anschließend
in Kisten 13 oder auf Tabletts geladen. Diese Kisten 13 stammen
aus einem Lagerhaus 36. Die Kisten 13 mit darauf
den ausgepackten Produkten 6 werden einer Zwischenkühlung unterzogen,
indem sie in die Kühlzellen 35 gegeben
werden.
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In unmittelbarer Nähe der Zonen 16–17 befindet
sich die Waschstation 15. Alle benutzten Kisten 13 und
eventuell andere Behälter
kehren über
diese Waschstation 15 zurück zum Lagerhaus 36, über einen
Kreislauf 37. Die Waschstation 15 zeigt hierbei einen
Eingang 38, der sich gemäß der von den Produkten gefolgten
Bewegungsrichtung hinter den Kühlzellen 35 befindet,
aber ein Ausgang 39, der sich gemäß der Bewegungsrichtung vor
den Kühlzellen 35 befindet.
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Die kalte Zone 16, die auch
als kalte Küche bezeichnet
werden kann, ist mit einer Klimaanlage versehen, die dafür sorgt,
dass die eingeblasene Luft gefiltert wird und dass die Temperatur
in dieser Zone auf fast konstant 12°C gehalten wird.
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In dieser kalten Zone 16,
oder kalten Küche, befinden
sich verschiedene Apparate, darunter vorzugsweise eine Gemüsewaschmaschine 40,
eine Schneidemaschine 41 mit einem dreidimensionalen Schneidemechanismus
und ein Emulgiersystem 42.
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Gemäß der Erfindung wird eine Gemüsewaschmaschine 40 verwendet,
wobei das Gemüse mittels
turbulenten Wassers gewaschen wird. Im Gegensatz zu der herkömmlichen
Gemüsewaschmaschine,
wo das Gemüse
in Wasser geweicht wird, bietet dieses völlig neue Verfahren mit turbulentem Wasser
den Vorteil, dass das Gemüse
in einem Minimum von Zeit gewaschen und insbesondere von Sand befreit werden
kann. Diese Gemüsewaschmaschine 40 ist
vorzugsweise mit einer Hebebrücke 43 ausgestattet,
die dafür
sorgt, dass das Gemüse
für den
weiteren Transport im Betrieb in spezielle Schalen gegeben wird.
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Abhängig von der vorzunehmenden
Bereitung wird das Gemüse
in der Schneidemaschine 41 gemäß den Angaben auf dem entsprechenden
technischen Index geschnitten.
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Im Emulgiersystem 42 wird
bestimmtes Rohmaterial verarbeitet. Anderes Rohmaterial wird weiter vorbereitet
oder nicht, mittels anderer nicht dargestellter Maschinen, bevor
es an den nächsten
Prozessschritt übergeben
wird.
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In der warmen Zone 17 werden
ein Teil der in der kalten Zone 16 verarbeiteten Produkte 6 sowie eine
Menge noch nicht verarbeiteter Produkte 6 aus der Lagerzone 24 verarbeitet.
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Es handelt sich hier um Vorgänge, die
bereits oben beschrieben worden sind. Die Vorgänge werden in zu diesem Zweck
vorgesehener Apparatur 44 ausgeführt, die von verschiedener
Art sein kann. Die Bereitung und Dosierung der Suppen und Soßen geschieht
in der schematisch dargestellten Apparatur 45. Diese Bereitung
und Dosierung findet gemäß der Erfindung
vollkommen computergesteuert statt, mit als Ergebnis der Produktion
eines optimalen Produkts von einem qualitativen Standpunkt und mit
bestem Ertrag.
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Die teilweise bereiteten Produkte 9 aus
der warmen Zone 17 gelangen über einen oder mehrere Transportbänder 46 oder ähnliches
entweder zu einem Puffertank 47, wobei verschiedene Puffertanks für verschiedene
Produkte vorhanden sein können, oder
zu einer Zone 26, wo die Verpackung und das Vakuumziehen
stattfinden.
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Die Arbeit in der Zone 26 geschieht
unter strengen hygienischen Bedingungen. Darum ist auch hier eine
Vorrichtung vorgesehen, um sterile gefilterte Luft mit leichtem Überdruck
in diese Zone zu blasen und wo eine Temperatur von fast 12°C aufrecht erhalten
wird, um Bakterienwuchs weitgehend zu verhindern.
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In dieser Zone 26 befinden
sich Verpackungs- und Tiefziehapparate 48, zumindest ein
Metalldetektionsapparat 49 und zumindest ein Apparat 50 zur
Gewichtskontrolle.
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In dem Verpackungs- und Tiefziehapparat 48 werden
die verschiedenen Produkte 9 in flexible Verpackungen verpackt,
vorzugsweise automatisch.
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Die Produkte 9, die von
dem oben genannten Apparat 48 kommen, werden mittels eines
speziell ausgelegten Sortiermechanismus 51 in eine Linie
gebracht. Dieser Sortiermechanismus verwendet verschiedene Bänder, die
nebeneinander mit unterschiedlicher Geschwindigkeit laufen, so dass
die verschiedenen Produkte 9 von dem Verpackungs- und Tiefziehapparat 48 eines
nach dem anderen auf einem gemeinsamen Transportband 52 oder ähnlichen landen.
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Der einzigartige Aspekt dieses Sortiermechanismus 51 kann
darin gefunden werden, dass auf schnelle Weise verschiedene Größen der
Produkte 9 verpackt werden können, auf Grund der Tatsache, dass
der daraus resultierende Unterschied in Geschwindigkeit des Verpackungs-
und Tiefziehapparats in der weiteren Verarbeitung keinen Nachteil mehr
darstellt.
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Die verpackten Produkte 9 gehen
anschließend
durch einen Metalldetektionsapparat 49, der dafür sorgt,
dass jede Packung, in der Material festgestellt wird, automatisch
ausgeworfen wird, und dass gleichzeitig ein Licht- und/oder Tonsignal
gegeben wird. Die Metalldetektion beruht auf einer magnetischen
Kontrolle.
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Die Apparate 50 sorgen dafür, dass
eine Gewichtskontrolle unter Berücksichtigung
der festgelegten Parameter vorgenommen wird. Auch hier werden die
verpackten Produkte 9, die nicht das festgelegte Gewicht
aufweisen, ausgeworfen werden.
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Anschließend werden die genehmigten
verpackten Produkte 9 auf Karren gelagert, die in die Kochzone 27 gebracht
werden.
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In der Kochzone 27 sind
verschiedene Kochapparate 53 angebracht, bestehend aus
Autoklaven, in die die vorgenannten beladenen Karren 23 gefahren
werden können.
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In diesen vorgenannten Autoklaven
findet ein Kochvorgang sowie ein anschließender Abkühlvorgang statt.
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Während
dieses Vorgangs bleiben die Autoklaven vollständig verschlossen. Dieser Vorgang,
der durch ein PLC-Programm gesteuert wird, sieht nacheinander eine
Erwärmungsperiode,
eine Kochperiode unter Druck, eine erste Abkühlphase mittels Kühlwasser
und eine zweite Abkühlphase
mittels Eiswasser vor. Die Kochapparate 53 sind hierbei
mit einerseits einem Dampferzeugungselement 54 und andererseits
einem Kühlwassersystem 55 verbunden.
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Schließlich werden die gekochten
Produkte im Lagerraum 28 gelagert.
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Vorzugsweise findet all dies computergesteuert
statt.
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In den ganzen Prozess ist vorzugsweise
ein Kontrollsystem mit verschiedenen Kontrollpunkten vorgesehen,
die dafür
sorgen müssen,
dass die Produkte, die die Vorrichtung verlassen, alle Anforderungen
in Bezug auf organoleptische und bakterielle Qualität erfüllen. Zu
diesem Zweck wird vorzugsweise ein so genanntes H.A.C.C.P. (Hazard
Analysis and Critical Controll Points)-System verwendet.