-
TECHNISCHES
GEBIET
-
Die vorliegende Erfindung betrifft
ein Verfahren zum Zubereiten einer CdTe-Halbleiterdünnschicht,
die hauptsächlich
für Solarzellen
verwendet wird, insbesondere ein Verfahren zum Zubereiten einer
CdTe-Dünnschicht
durch einen in einem geschlossenen Raum ablaufenden Sublimationsprozess.
-
STAND DER
TECHNIK
-
In den zurückliegenden Jahren sind globale
Umweltprobleme, wie etwa globale Erwärmung auf Grund von Kohlendioxid,
Abreicherung der Ozonschicht u. dgl., hervorgetreten. Aus diesem
Grund ist die Erwartung an die Entwicklung neuer Energie, insbesondere
an Solarzellen, stark hervorgetreten. Um Solarzellen populär zu machen,
muss eine große
Anzahl von Problemen gelöst
werden. Insbesondere sind eine Verbesserung des fotoelektrischen
Wirkungsgrads der Solarzellen und eine Verringerung des Preises
erwünscht.
-
Eine CdS/CdTe-Solarzelle verwendet
CdTe, das eine verbotene Bandlücke
(= 1,44 eV) aufweist, die für
eine Lichtabsorptionsschicht geeignet ist, weshalb es sich hier
um eine von Solarzellen handelt, von denen ein hoher fotoelektrischer
Wirkungsgrad erwartet wird.
-
Ferekides C. et al. ("High efficiency CdTe
solar cells by close spaced sublimation" Proceedings of the photovoltaic Specialists
Conference, Lousiville, 10.–14.
Mai 1993, Nr. Conf. 23, 10. Mai 1993, Seiten 389–393, XP000437972 Institute
of Electrical and Electronics Engineers ISBN: 0-7803- 1220-1) beschreiben
CdTe/CdS-Solarzellen mit hohem Wirkungsgrad, die auf Glassubstraten
durch eine Sublimations-(CSS)technik
in geschlossenem Raum zubereitet worden sind.
-
Im Herstellungsprozess für die CdS/CdTe-Solarzelle
wird auf einer Oberfläche
einer Kadmiumsulfid-(CdS)dünnschicht üblicherweise
eine Kadmiumtellurid-(CdTe)dünnschicht
gebildet. Als Verfahren zum Bilden der CdTe-Dünnschicht zieht der Sublimationsprozess
in geschlossenem Raum, der die CdTe-Dünnschicht hoher
Qualität
zu erzeugen vermag, Aufmerksamkeit auf sich. Der Sublimationsprozess
in geschlossenem Raum ist eine Art von Dampfabscheidungsprozess.
Eine CdTe-Solarzelle, die aktuell den höchsten fotoelektrischen Wirkungsgrad
(15,8%) aufweist, wird durch diesen Prozess erhalten. Der Sublimationsprozess
in geschlossenem Raum ist beispielsweise in "HIGH EFFICIENCY CdS/CdTe SOLAR CELLS
FROM SOLUTION-GROWN CdS FILMS" (The
Conference Record of the 22nd IEEE photovoltaic Specialists Conference (1991),
Band 2, Seite 952) durch T. L. Chu et al. o. dgl. offenbart. In Übereinstimmung
mit diesem Prozess werden ein Material zum Bilden der CdTe-Dünnschicht (nachfolgend als
Quelle bezeichnet) und ein Substrat so angeordnet, dass sie aufeinander
zu mit einem Spalt von etwa 0,5–5
mm weisen und unter reduziertem Druck erhitzt. Auf diese Weise wird
die Quelle dazu veranlasst, zu sublimieren und sich daraufhin auf
dem Substrat abzuscheiden. Da in Übereinstimmung mit diesem Prozess
die sublimierte Quelle auf dem Substrat erneut angeordnet und kristallisiert
wird, und zwar unter kurzer Distanz entsprechend der mittleren freien
Weglänge
angeordnet, wird eine CdTe-Dünnschicht
mit hoher Kristallinität
gewonnen. Da die Behandlung unter reduziertem Druck durchgeführt wird,
ist die Dünnschichtbildungsgeschwindigkeit
hoch.
-
Der vorstehend angesprochene, herkömmliche
Sublimationsprozess in geschlossenem Raum ist jedoch mit den folgenden
Problemen behaftet.
-
Üblicherweise
wird im Sublimationsprozess in geschlossenem Raum als Quelle ein
CdTe-Pulver auf einem schalenförmigen
Behälter
angeordnet, um von oben abzudecken. In der vorstehend angesprochenen Literatur
wird beispielsweise ein kommerziell erhältlicher CdTe-Polykristall
mit einer Reinheit von 5 N oder ein Pulver als Quelle verwendet,
das durch Pulverisieren eines polykristallinen CdTe-Blocks erzeugt
wird, der durch direktes Implantieren eines Dotierstoffs als eines
der Bestandteile gewonnen wird.
-
Zusätzlich zu der Tatsache, dass
dieser Prozess ein teures CdTe-Pulver nutzt, weist er geringen Nutzungswirkungsgrad
auf. In diesem Prozess ist es schwierig, gleichmäßig eine ausreichende Menge
der Quelle zur Bildung des Films gerade eben einmal zu positionieren,
um den Behälter
abzudecken bzw. zu überziehen. Aus
diesem Grund wird ein und dieselbe Quelle zur Bildung der CdTe-Dünnschichten
(im Folgenden ist "Dünnschicht" auch als "Film" bezeichnet) wiederholt
genutzt. Es ist schwierig, das CdTe-Pulver oder die Quelle zu steuern,
weil dieses bzw, diese sich bezüglich
der Partikelgröße, der
Pulverdichte, des stöchiometrischen
Verhältnisses
u. dgl. durch Sublimation ändert,
und mit der Wiederholung des Filmbildungsvorgangs nimmt die Streuung
der Dicke und die Streuung der Qualität des CdTe-Films allmählich zu.
Die erzeugte Solarzelle weist deshalb eine große Streuung bezüglich des
Leistungsvermögens
auf. Um aus diesem Grund die Streuung bezüglich des Leistungsvermögens der
Solarzelle gering zu machen, werden von der für die Beschichtung positionierten
Quelle lediglich etwa 10% tatsächlich
für den
Filmbildungs vorgang verbraucht und der Rest wird verworfen, ohne
genutzt zu werden.
-
Da in Übereinstimmung mit diesem Prozess
der Film außerdem
unter verringertem Druck gebildet wird, muss eine Anlage gestoppt
werden, wenn die Quelle ausgetauscht wird. Der Produktionswirkungsgrad ist
deshalb gering.
-
Wenn ein CdTe-Film durch diesen Prozess
gebildet wird, ist auf einem Substrat mit großer Fläche ein zentraler Teil des
gewonnenen CdTe-Films dicker als derjenige eines peripheren Teils,
weil der zentrale Teil der Quelle dazu neigt, Wärme einzufangen, die ausgehend
vom Umfang geflossen ist, im Gegensatz zum peripheren Teil, wo die
Wärme dazu
neigt, freizukommen. Die Dickenschwankung in ein und demselben Film
ist deshalb groß.
-
Wenn in Übereinstimmung mit diesem Prozess
die Quelle wiederholt genutzt wird, wird der Partikeldurchmesser
des Materials allmählich
kleiner und die Oberfläche
des Materials wird größer und
außerdem steigt
die Oberflächentemperatur
der Quelle, weil die Partikel durch Sintern miteinander kombinieren.
Die thermische Leitfähigkeit
wird deshalb größer und
die Filmbildungsgeschwindigkeit nimmt allmählich zu. Wenn ein und dieselbe
Quelle wiederholt noch öfter
verwendet wird und die restliche Quellenmenge allmählich kleiner wird,
werden zwischen und unter den Partikeln Poren gebildet und die Wärmeleitfähigkeit
der Quelle wird allmählich
schlechter, wodurch die Filmbildungsgeschwindigkeit wiederum kleiner
wird. Selbst dann, wenn der Herstellungsprozess unter denselben
Bedingungen durchgeführt
wird, schwankt deshalb die Dicke des gewonnenen CdTe-Films für jeden
der Filmbildungsprozesse.
-
In Übereinstimmung mit dem herkömmlichen,
geschlossenräumigen
Sublimationsprozess ist es deshalb, wie vorstehend erläutert, schwierig,
einen CdTe-Film gleichmäßiger Qualität und Dicke
innerhalb ein und desselben Films zu erhalten sowie zwischen mehreren
der Filme. Obwohl der CdTe-Film theoretisch die verbotene Bandlücke aufweist,
die zum Umsetzen des Sonnenlichts im Vergleich zu einem Verbindungshalbleiter äußerst ideal
ist, ist aus diesem Grund ein CdTe-Film als idealer P-Halbleiter durch
den herkömmlichen,
geschlossenräumigen
Sublimationsprozess bislang nicht herstellbar gewesen.
-
Um den fotoelektrischen Wirkungsgrad
der CdTe-Solarzellen zu verbessern, ist eine Einrichtung zum Ausbilden
des CdTe-Films als ein solcher vom schwachen P-Typ durch Diffundieren
von Kupfer o. dgl, in dem CdTe-Film ausgehend von der Elektrodenseite
weit verbreitet eingesetzt worden, wie beispielsweise berichtet durch
B. E. Mccandless et al. in "A
treatment to allow contacting CdTe with different conductors" (Conference record
of the 24th IEEE photovoltaic Specialists Conference 1994, Band
II, Seiten 107–110).
In Übereinstimmung
mit diesem Verfahren konnte jedoch eine Solarzelle mit ausreichendem
fotoelektrischen Wirkungsgrad nicht hergestellt werden.
-
OFFENBARUNG
DER ERFINDUNG
-
Die vorliegende Erfindung zielt darauf
ab, die vorstehend genannten Probleme zu überwinden, und eine Aufgabe
der Erfindung besteht in der Bereitstellung eines Verfahrens zum
Zubereiten eines CdTe-Films guter Qualität in einfacher Weise mittels
eines geschlossenräumigen
Sublimationsprozesses.
-
Das Verfahren zum Zubereiten des
CdTe-Films in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung umfasst folgende Schritte: Einen
Schritt zum Auftragen einer Paste, die ein Material für einen
CdTe-Halbleiter enthält,
auf einem Trägerelement
zur Bildung eines Beschichtungsfilms, enthaltend das Material für den Halbleiter
auf der Oberfläche
des Trägerelements;
einen Schritt zum Anordnen des Trägerelements und eines Substrats
nahe zueinander, auf dem ein CdTe-Film gebildet werden soll, zum
Erzeugen des Beschichtungsfilms zur Oberfläche des Substrats weisend;
und einen Schritt zum Bilden eines CdTe-Films auf dem Substrat durch Heizen
des Beschichtungsfilms und des Substrats, um dadurch das Halbleitermaterial
in dem Beschichtungsfilm zu veranlassen, zu verdampfen.
-
In Übereinstimmung mit diesem Verfahren
kann die Nutzungsrate für
das Material im Vergleich zu dem Fall unter Verwendung der vorstehend
genannten, herkömmlichen
Quelle verbessert werden. D. h., da ein dünner Beschichtungsfilm durch
Auftragen gebildet werden kann, kann die Nutzungsrate der Quelle,
die herkömmlicherweise
etwa 10% betragen hat, auf etwa 50% verbessert werden. Aus diesem
Grund ist es nicht erforderlich, die Quelle zur Bildung des Films
wiederholt zu verwenden. D. h., da die Quelle entsorgbar gemacht
werden kann und eine neue Quelle zur Filmbildung konstant genutzt
werden kann, kann die Streuung der Eigenschaften des CdTe-Films
auf Grund wiederholter Nutzung der Quelle unterdrückt werden.
Da die dünne
Quelle gewonnen werden kann, ist es außerdem möglich, den CdTe-Film zu bilden,
ohne dem vorausgehend gebildeten CdS-Film übermäßige thermische Beschädigung zuzufügen.
-
Darüber hinaus ist es bevorzugt,
ein Gemisch aus Kadmiumpulver und Tellurpulver als Halbleitermaterial
zu verwenden. Unter Verwendung des Gemisches aus dem Kadmiumpulver
und dem Tellurpulver oder bevorzugt dem pulverisierten Pulver, das
im Vergleich zu dem CdTe-Pulver sehr kostengünstig ist, können die Materialkosten
stark verringert werden. Durch Pulverisieren von Cd und Te in gemischtem
Zustand kann insbesondere ein gemischtes Pulver in kurzer Zeitdauer
erhalten werden. Durch die Energie für den Pulverisierungsvorgang
kann ein Teil des Gemisches in CdTe synthetisiert werden.
-
Durch Zusetzen von Kadmiumchlorid
in die Paste wird außerdem
die Kristallinität
des gebildeten CdTe-Films verbessert und die Korngröße von CdTe
nimmt zu. In dieser Weise ist es möglich, eine Solarzelle mit hohem
fotoelektrischem Wirkungsgrad zu erhalten. Es wird angenommen, dass
die Verbesserung der Kristallinität des CdTe-Films auf der Tatsache
beruht, dass die Gitterdefektposition von Tellur durch Chlor ersetzt
ist, wodurch die Kristallinität
des CdTe-Films verbessert ist. Da außerdem Kadmiumchlorid in eine
Paste gemischt und daraufhin aufgetragen wird, kann die Quelle konstant
genutzt werden, wobei Kadmiumchlorid gleichmäßig verteilt wird. Es ist deshalb
möglich,
wiederholt und stabil einen CdTe-Film hoher Qualität herzustellen.
Wenn die zugesetzte Menge an Kadmiumchlorid kleiner als 0,1 Gew.-%
ist, kann eine große
Wirkung zur Verbesserung des Leistungsvermögens der Solarzelle nicht erzielt
werden. Wenn sie hingegen größer als
1,75 Gew.-% ist, wird das Leistungsvermögen beeinträchtigt. Aus diesem Grund beträgt die zugesetzte
Menge an Kadmiumchlorid bevorzugt 0,1 –1,75 Gew.-% und insbesondere
0,3–1,0
Gew.-%.
-
Außerdem ist bevorzugt, dass
die Paste eine solche ist, in der ein Gruppe-I-Element bzw. ein
Gruppe-V-Element enthalten ist. Durch Einbauen bzw. Vorsehen einer
Verunreinigung, die als Träger
wirkt, in die Paste, ist es möglich,
die Trägerkonzentration
des CdTe-Films mit einfachen Mitteln zu steu ern. Die Verwendung
des Gruppe-I-Elements bzw. des Gruppe-V-Elements in dem herkömmlichen Prozess unter Verwendung einer
Quelle, die zubereitet ist durch Anordnen des Halbleitermaterials
im Pulverzustand in einem Behälter,
um ihn zu überdecken,
wird eine Veränderung
der Zusammensetzung der Quelle hervorgerufen, wenn diese Filme unter
Nutzung ein und derselben Quelle mehrmals gebildet werden, und zwar
auf Grund der Unterschiede bezüglich
der Sublimationsgeschwindigkeiten des Halbleitermaterials und der
Verunreinigungen. Ein Halbleiterfilm stabiler Zusammensetzung kann
deshalb nicht erzielt werden. Da in Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung andererseits der Beschichtungsfilm aus dem Halbleitermaterial,
gebildet auf der Oberfläche
eines wärmebeständigen Trägerelements,
als Quelle genutzt wird, kann eine sehr geringe Menge an Halbleitermaterial
als Quelle genutzt werden. Ein Halbleiterfilm mit konstanter Verunreinigungskonzentration
kann deshalb gebildet werden. Es ist bevorzugt, dass das Gruppe-I-Element, das eingemischt
wird Lithium, Kalium, Natrium, Rubidium, Kupfer, Silber oder Gold
ist. Ferner ist bevorzugt, dass das Gruppe-V-Element, das eingemischt
wird, Arsen, Antimon, Wismut, Phosphor oder Stickstoff ist. Diese
können
einzeln oder zu mehreren verwendet werden.
-
Durch Zusetzen einer Substanz zu
der Paste, deren Zusammensetzung in Bezug auf die Wärme stabil ist,
die zum Zeitpunkt der Ausbildung des Halbleiterfilms angelegt wird,
und die auf dem Trägerelement
nach dem Heizvorgang verbleibt, kann das Halbleitermaterial in einer
Menge angeordnet werden, die für
eine einmalige Filmausbildung auf dem Trägerelement in stabilem Zustand
mit kleiner Streuung bzw. Verteilung möglich ist. Indem sämtliche
Halbleitermaterialien veranlasst werden, zu sublimieren, kann ein
CdTe-Film mit großer
Fläche
hergestellt werden, der bezüglich
Dicke und Qualität
stabil ist. Bei spielsweise ist es schwierig, durch Siebdrucken einen
Beschichtungsfilm gleichmäßiger Dicke
zu bilden, so lange die Dicke des Beschichtungsfilms, der gebildet
wird, nicht geringer als 50 μm
ist. Im Fall des Zusetzens von keinem Zusatzstoff zu der Paste wird
jedoch ein CdTe-Film mit einer Dicke von etwa 50 μm erhalten,
wenn ein Beschichtungsfilm mit einer Dicke von 50 μm vollständig sublimiert
wird. Wenn ein CdTe-Film
mit einer derartigen Dicke in der Solarzelle verwendet wird, ist
der Widerstand des CdTe-Films in Dickenrichtung groß, wodurch
die Eigenschaften bzw. Kennlinien der erhaltenen Solarzelle unzureichend
sind. D. h., ein dünnerer
CdTe-Film ist zur
Verwendung in der Solarzelle erwünscht.
Die am stärksten
bevorzugte Dicke beträgt
etwa 6 μm.
D. h., wenn der Paste kein Zusatzstoff zugesetzt wird, muss die
Filmbildung auf halbem Weg gestoppt werden, während die Quelle zurückbleibt.
Andererseits kann durch Zusetzen eines Zusatzstoffes zu der Paste,
wie in diesem Beispiel, die Halbleitermaterialmenge in dem Beschichtungsfilm
problemlos eingestellt werden, wodurch ein Halbleiterfilm gebildet
werden kann, der eine bevorzugte Dicke aufweist. Da die Steuerung
der Dicke des Beschichtungsfilms sich einfach gestaltet, muss lediglich
die erforderliche Menge an Halbleitermaterial für einen Filmbildungsvorgang
als Quelle eingesetzt werden. Als zuzusetzende Substanz ist Kohlenstoff,
Siliziumkarbid, Siliziumdioxid, Aluminiumoxid, Zirkonoxid, Bornitrid,
Siliziumnitrid oder Aluminiumnitrid bevorzugt. Diese Substanzen
können für die Verwendung
gemischt werden. Da das Kohlenstoff- und Siliziumkarbid ausgestrahlte
Infrarotstrahlung absorbieren kann, kann die Quelle wirksam unter
Verwendung von diesen erhitzt werden. Da sie außerdem den CdS-Film, der vorausgehend
gebildet worden ist, vor thermischer Beschädigung schützen können, kann das Auftreten eines
Mikro-Kurzschlusses verhindert werden, herrührend aus einem Verdünnen des
CdS-Films durch die Sublimation, und übermäßige gegenseitige Diffusion
an der Grenzfläche
zwischen dem CdS-Film und dem CdTe-Film kann unterbunden werden.
-
Zum Zeitpunkt des Aufstreichens der
Paste kann eine etwas größere Halbleitermaterialmenge
dort angeordnet werden, indem eine größere Pastenmenge zum Haften
am peripheren Teil des Trägerelements
gebracht wird, wo die Temperatur der Paste beim Heizvorgang relativ
niedriger ist als im zentralen Teil des Trägerlements.
-
Das Trägerelement zum Halten der Paste
ist bevorzugt ein plattenförmiges
Kohlenstoffmaterial, das Durchwärmungseigenschaft
und geringe Wärmekapazität aufweist.
Ein Glassubstrat ist im Hinblick auf Kosten und leichte Handhabung
bevorzugt. Als Glas kann Borsilikatglas, Glas mit geringem Alkaligehalt,
Kalknatronglas u. dgl. verwendet werden. Im Fall der Verwendung
des Glassubstrats ist es bevorzugt, zumindest eine Kohlenstoffplatte
unter dem Glassubstrat anzuordnen. Wenn die Ausdehnung des Trägerelements
auf Grund der Wärmebehandlung
berücksichtigt
wird, ist ferner eine Keramik mit kleinem linearen Expansionskoeffizienten
bevorzugt. Dieses Trägerelement
kann mehrfach bzw. wiederholt verwendet werden.
-
Es ist bevorzugt, dass das Trägerelement
aus einem Glas mit leitfähigem
Oxidfilm auf seiner Oberfläche
besteht. Unter Verwendung eines Glases mit leitfähigem Oxidfilm aus beispielsweise
Indiumoxid, Indiumzinnoxid, Zinn(IV)-Oxid, Zinkoxid u. dgl. als
Trägerelement
kann die Abstrahlung von Wärme
unterbunden werden, die den gebildeten Halbleiterfilm erreicht,
nachdem die Verdampfung der Quelle beendet ist, wodurch eine übermäßige gegenseitige
Diffusion an der Grenzfläche
des CdS-Films und des CdTe-Films verhindert werden kann.
-
Durch Aufrauen einer Oberfläche des
Trägerelements
in Gegenüberlage
zu der Seite, wo die Paste aufgestrichen wird, kann Wärmeabstrahlung
in ähnlicher
Weise unterbunden werden. Durch Streuung auf Grund der Unebenheit
der Oberfläche
des Trägerelements
und Verbesserung der Wärmeabsorptionseigenschaft
auf Grund der Vergrößerung der
Oberfläche
kann die Menge an Infrarotstrahlung verringert werden, die das Trägerelement
durchsetzt und den gebildeten Halbleiterfilm erreicht.
-
KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
-
1 zeigt
eine schematische Längsschnittansicht
einer Solarzelle unter Verwendung eines CdTe-Films in Übereinstimmung
mit einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
-
2 zeigt
eine schematische Längsschnittansicht
unter Verwendung eines Aufbaus einer Anlage, die zum Bilden des
CdTe-Films in dieser
Ausführungsform
verwendet wird.
-
3 zeigt
ein Kennliniendiagramm der Beziehung zwischen der Anzahl von Malen,
mit denen der CdTe-Film in dieser Ausführungsform gebildet wird, und
dem fotoelektrischen Wirkungsgrad einer Solarzelle, die unter Verwendung
des CdTe-Films hergestellt
ist.
-
4 zeigt
ein Kennliniendiagramm der Beziehung zwischen der der Quelle zugesetzten
Kadmiumchloridmenge und dem fotoelektrischen Wirkungsgrad einer
Solarzelle, die unter Verwendung des hergestellten CdTe-Films gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung hergestellt ist.
-
5 zeigt
ein Kennliniendiagramm der Streuung des fotoelektrischen Wirkungsgrads
einer Solarzelle, die unter Ver wendung eines CdTe-Films hergestellt
ist, der gemäß noch einer
weiteren Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung hergestellt ist.
-
6 zeigt
ein Kennliniendiagramm der der Quelle zugesetzten Kadmiumchloridmenge
und dem fotoelektrischen Wirkungsgrad einer Solarzelle, die unter
Verwendung des CdTe-Films hergestellt ist, die gemäß noch einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung hergestellt ist.
-
7(a)–7(g) zeigen jeweils im Längsschnitt
den Zustand des jeweiligen Herstellungsschritts der Solarzelle gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
-
8 zeigt
eine schematische Längsschnittansicht
einer Quellensubstratplatte, die in einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung verwendet wird.
-
BESTE ART UND WEISE, DIE
ERFINDUNG AUSZUFÜHREN
-
Das Verfahren zum Zubereiten bzw.
Herstellen des CdTe-Films in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung wird nunmehr unter Bezug auf die
Zeichnungen näher
erläutert.
-
In den folgenden Beispielen wird
eine in 1 gezeigte Solarzelle
unter Verwendung des gewonnenen bzw. hergestellten CdTe-Films hergestellt.
-
Ein transparentes und isolierendes
Substrat 1 besteht aus Borsilikatglas, Glas mit niedrigem
Alkaligehalt, Kalknatronglas mit niedrigem Eisengehalt, Kalknatronglas
u. dgl. Auf der Oberfläche
des Substrats 1 ist ein transparenter leitfä hige Film
bzw. eine entsprechende Dünnschicht 2 mit
einer Dicke von 1.000–10.000 Å, bestehend
aus Zinnoxid, Indiumzinnoxid (ITO) u. dgl., durch einen chemischen
Dampfphasenaufwuchsprozess oder Zerstäuben gebildet. Unter diesen
Umständen
kann mitunter ein Silikafilm (SiO2-Film)
zwischen dem Substrat 1 und dem transparenten leitenden
Film 2 gebildet werden, um zu verhindern, dass eine Alkalikomponente
in dem Substrat 1 in den transparenten leitfähigen Film 2 diffundiert.
Durch Bilden eines CdS-Films 3 mit einer Dicke von 500– 2.000 Å auf dem
transparenten leitfähigen
Film 2 als N-Halbleiter
wird ein Substrat 4 zum Bilden des CdTe-Films gewonnen.
Dieser CdS-Film 3 wird durch thermische Zersetzung von
etwa einer organometallischen Komplexverbindung, wie etwa Kadmiumisopropylxanthogenat
auf dem transparenten leitfähigen
Film 2 gebildet.
-
Im Folgenden sind als Beispiel für das Verfahren
zum Zubereiten des CdTe-Halbleiterfilms in Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung Verfahren zum Bilden eines CdTe-Films 5 auf der
Oberfläche
des derart gewonnenen CdS-Films 3 des Substrats 4 erläutert.
-
BEISPIEL 1
-
Durch Mischen von CdTe-Pulver als
Halbleitermaterial mit Propylenglykol als Viskositätsförderer wurde
eine Paste zubereitet. Durch Drucken der gewonnenen Paste auf das
Glassubstrat als Trägerelement
und Trocknen wurde ein Film aus dem Halbleitermaterial auf dem Glassubstrat
gebildet, wodurch ein Quellensubstrat 9 erhalten wurde.
-
Das erhaltene Quellensubstrat 9 und
das Substrat 4 wurden auf einer Herstellungsanlage installiert, wie
in 2 gezeigt, und der
CdTe-Film 5 wurde auf der Oberfläche des Substrats 4 wie
folgt gebildet.
-
Eine Kammer 14 wird aus
einer Quarzröhre
hergestellt, und in dieser sind Suszeptoren 10a und 10b, hergestellt
aus Kohlenstoff, mit einer Dicke von 1 mm als Durchwärmungselemente
angeordnet. Auf den einander gegenüberliegenden Seiten der Suszeptoren 10a und 10b sind
das Quellensubstrat 9 und das Substrat 4 so angeordnet,
dass der Halbleitermaterialfilm zum CdS-Film 3 weist. In
dieser Anordnung ist ein Abstandhalter 12 zwischen dem
Quellensubstrat 9 und dem Substrat 4 derart angeordnet,
dass die Distanz zwischen beiden konstant ist. Das Quellensubstrat 9 und
das Substrat 4 können
auf den Suszeptoren in umgekehrter Weise angeordnet sein unter Vertauschung
von unten und oben.
-
Durch Ersetzen der Atmosphäre in der
Kammer 14 durch Argongas und Heizen des Quellensubstrats 9 und
des Substrats 4 durch Lampenheizer 13a und 13b für 30 Sekunden
bis mehrere Minuten, wurde, während
der Druck in der Kammer 14 auf 1 Torr durch Belüften mit
einer Rotationspumpe 11 gehalten wurde, ein CdTe-Film 5 auf
dem CdS-Film 3 des Substrats gebildet. In diesem Schritt
wurde die Temperatur des Substrats 4 durch Heizen auf 400–650°C gehalten
und die Temperatur des Quellensubstrats 9 wurde auf einer
Temperatur gehalten, die nicht höher
als die Temperatur des Substrats 4 um 5–100°C war.
-
In der vorstehend angeführten Weise
wurden 100 Probenelemente zubereitet, wobei die CdTe-Filme 5 auf
den CdS-Filmen 3 des Substrats 4 gebildet wurden.
Bei dieser Zubereitung wurden die Quellen für jede Probe ersetzt bzw. ausgetauscht.
Etwa die Hälfte
der Quelle wurde außerdem
zur Bildung des Films verbraucht.
-
Auf den Oberflächen der CdTe-Filme 5 der
jeweiligen derart gebildeten Proben wurde eine Methanol- bzw. eine
wässrige
gesättigte
Kadmiumchloridlösung
aufgetragen, woraufhin das aufgetragene Methanol bzw. Wasser verdampft
wurde. Das Substrat 4 für
die Dünnschichtbildung
wurde außerdem
für 30
Minuten bei 400°C
wärmebehandelt.
Durch diese Wärmebehandlung
wurden Körner
in dem CdTe-Film zum Wachsen gebracht.
-
Eine Kohlenstoffpaste wurde zubereitet
durch Mischen von Kohlenstoffpulver mit einer Lösung, die erhalten wurde durch
Lösen von
Polyvinylbutyral als Viskositätsförderer in
Diethylenglykolmonobutylether durch Kneten. Nach Auftragen durch
Kneten dieser Kohlenstoffpaste auf der Oberfläche des CdTe-Films 5 durch Siebdrucken
wurde sie getrocknet und gesintert unter Bildung einer Kohlenstoffelektrodenschicht 6 als
Stromkollektor. Andererseits wurde eine Paste zubereitet durch Mischen
und Kneten eines gemischten Pulvers aus Silber und Indium, eines
Epoxids und einer Alkohollösung,
die hauptsächlich
aus Terpineol bestand. Durch Auftragen der erhaltenen Paste auf
der Oberfläche
des CdS-Films 3 und der Kohlenstoffelektrodenschicht 6 durch
Siebdrucken, Trocknen und daraufhin Sintern wurden eine a+ – Elektrode 7 und
eine a– – Elektrode 8 gebildet.
-
VERGLEICHSBEISPIEL 1
-
Als Vergleichsbeispiel wurde ein
CdTe-Film gebildet unter Verwendung von einem Film, der gewonnen wurde
durch Füllen
des CdTe-Pulvers ähnlich
wie im Fall des Beispiels 1 in einem schalenförmigen Behälter als Quelle. In diesem
Fall wurden die CdTe-Filme mit ein und derselben Quelle mehrmals
gebildet. Durch diesen Prozess wurden etwa 90% der Quelle nach 100-maliger
Bildung der CdTe-Filme zurückgelassen.
Unter Verwendung der gewonnenen CdTe-Filme wurden Solarzellen ähnlich denjenigen
des Beispiels 1 hergestellt.
-
Jedes von 100 Stücken der Solarzellen gemäß dem Beispiel
1 und dem Vergleichsbeispiel 1, erhalten in der vorstehend genannten
Weise, wurden bezüglich
ihres jeweiligen fotoelektrischen Wirkungsgrads mit einem Solarsimulator
untersucht bei AM 1,5, 100 mW/cm2. Die Ergebnisse
sind in 3 gezeigt. In
diesem Diagramm sind auf der Abszisse die jeweiligen Solarzellen
aufgetragen, angeordnet in Abfolge der Bildung der CdTe-Filme.
-
Wie aus 3 klar hervorgeht, schwankt in Übereinstimmung
mit dem Herstellungsverfahren gemäß Vergleichsbeispiel 1 die
Zusammensetzung der Quelle bei Wiederholung der Herstellung des
Films, wodurch Qualität
und Dicke des erhaltenen CdTe-Films
sich ändern.
Die Kennlinie der mit diesen CdTe-Filmen zubereiteten Zellen war
ungünstig.
Im Gegensatz hierzu ist es in Übereinstimmung
mit dem Herstellungsverfahren gemäß Beispiel 1 möglich, eine
kleine Quellenmenge gleichmäßig auf
dem Glassubstrat gehalten bereit zu stellen. Durch dieses Verfahren
kann die Nutzungsrate des Materials stark verbessert werden im Vergleich
zu dem Herstellungsverfahren gemäß dem Vergleichsbeispiel
1, und zwar selbst dann, wenn die Quelle für jeden Filmbildungsvorgang
ersetzt bzw. ausgetauscht wurde. D. h., durch Verwenden einer Quelle
aus dem Beschichtungsfilm, gewonnen durch Herstellen eines Halbleitermaterials
im Pastenzustand und Aufstreichen dieser Paste auf einem Substrat
ist eine konstant stabile Zufuhr der Quelle möglich. Ein Halbleiterfilm hoher
Qualität kann
deshalb kostengünstig
stabil hergestellt werden.
-
BEISPIEL 2
-
In diesem Beispiel wird das Zusetzen
von Kadmiumchlorid in die Paste zum Bilden des CdTe-Films im voraus
erläutert.
-
Ein CdTe-Pulver ähnlich demjenigen im Beispiel
1 wurde als Halbleitermaterial verwendet. Pasten wurden jeweils
zubereitet durch Zusetzen von Kadmiumchlorid mit einer Rate von
0 bis 2,0 Gew.-% zu 100 Gewichtsteilen dieses CdTe-Pulvers.
-
Unter Verwendung der erhaltenen Pasten
wurden CdTe-Filme gebildet und daraufhin wurden Solarzellen in ähnlicher
Weise zubereitet wie im Fall des Beispiels 1.
-
Die Beziehung zwischen den Einbauverhältnissen
von Kadmiumchlorid zum CdTe-Pulver und dem fotoelektrische Wirkungsgrad
sind in 4 gezeigt.
-
Es wird bemerkt, wie in 4 gezeigt, dass durch Zusetzen
von nicht weniger als 0,1 Gew.-% Kadmiumchlorid zu dem CdTe-Pulver der fotoelektrische
Wirkungsgrad der gewonnenen Zelle verbessert ist. Wenn es jedoch
in einer größeren Menge
als 1,75 Gew.-% zugesetzt wird, wird der fotoelektrische Wirkungsgrad
kleiner. Die zum CdTe-Pulver zugesetzte Menge an Kadmiumchlorid
beträgt
deshalb bevorzugt 0,1–1,75
Gew.-%. Insbesondere ist die Verbesserung des fotoelektrischen Wirkungsgrads
bei 0,3–1,0
Gew.-% bemerkenswert und im Bereich von 0,5 Gew.-% am stärksten bevorzugt.
-
100 Gewichtsteile CdTe-Pulver wurden
mit 0,5 Gewichtsteilen Kadmiumchlorid gemischt. Unter Verwendung
des gewonnenen Gemischs wurde eine Paste zubereitet, wie vorstehend
angeführt.
Unter Verwendung eines Halbleiterfilms, gebildet durch Auf streichen
dieser Paste als Quelle, wurde ein CdTe-Film gebildet. In diesem
Schritt wurde die Quelle bei jedem Filmbildungsvorgang in ähnlicher
Weise ersetzt wie im Fall des Beispiels 1.
-
Als Vergleichsbeispiel wurde ein
CdTe-Film außerdem
gebildet unter Verwendung desselben Gemisches, angeordnet in einem
schalenförmigen
Behälter,
um diesen mit hoher Dichte abzudecken. Zu diesem Zeitpunkt wurde
die Quelle kontinuierlich mehrmals für den Filmbildungsvorgang ohne
Ersetzen herangezogen.
-
Solarzellen wurden hergestellt unter
Verwendung der CdTe-Filme,
die in der vorstehend genannten Weise gewonnen wurden. Die Kennlinien
der gewonnenen Solarzellen wurden in ähnlicher Weise untersucht. Die
Ergebnisse sind in der Tabelle 1 aufgeführt.
-
-
Im Fall einer Verwendung des Halbleitermaterials
in Pulverzustand unter Über-
bzw. Abdeckung des Behälters
und wie in der Tabelle 1 gezeigt, waren die Eigenschaften des Halbleiter films
bei wiederholten Filmbildungsmalen beeinträchtigt. Dies beruht auf dem
vorstehend genannten Verändern
der Kadmiumchloridkonzentration und ihrer Ungleichmäßigkeit
des Kadmiumchlorids. In Übereinstimmung
mit diesem Verfahren ist es schwierig, einen CdTe-Film guter Qualität unter
Verwendung einer kleinen Halbleitermaterialmenge zu bilden. D, h.,
mit jeder anderen Herangehensweise als Verwerfen bzw. Wegwerfen
der Quelle, während
lediglich ein Teil der Quelle verbraucht wird, und Zurücklassen
des verbleibenden Halbleitermaterials in beträchtlicher Menge, ist es nicht
möglich,
den CdTe-Film stabil herzustellen.
-
In Übereinstimmung mit dem Herstellungsverfahren
gemäß diesem
Beispiel, demnach das Halbleitermaterial so hergestellt wird, dass
es im Pastenzustand vorliegt, und demnach der Beschichtungsfilm,
der gewonnen wird durch Auftragen der Paste auf dem Substrat, als
Quelle genutzt wird, ist die Ungleichmäßigkeit der Eigenschaften der
Solarzellen, hergestellt unter Verwendung des gewonnenen Halbleiterfilms,
gering, weil keine Notwendigkeit besteht, die Quelle wiederholt
zu nutzen. Dadurch ist es möglich,
den Halbleiterfilm mit hoher Qualität bei geringen Kosten stabil
herzustellen.
-
Bezüglich des Atmosphärengases
wird eine ähnliche
Wirkung erzielt im Fall der Verwendung eines Inertgases, wie etwa
Stickstoff, Wasserstoff oder Heliumgas anstelle von Argon, das im
vorstehend genannten Beispiel verwendet wird. Bei einer Filmbildung
unter Druck von nicht mehr als 2 atm wird außerdem eine ähnliche
Wirkung erzielt.
-
BEISPIEL 3
-
Unter Verwendung einer Quelle für den Beschichtungsfilm
aus CdTe, gewonnen durch Drucken wie im Beispiel 1, kann ein CdTe-Film
guter Qualität
gebildet werden. Auf Grund der Tatsache, dass das CdTe-Pulver als
Rohmaterial sehr teuer ist, wird (dadurch) der Preis des Produkts
jedoch hoch. Der Grund ist, dass der CdTe-Eingriffsteil üblicherweise
durch einen Bridgman-Prozess hergestellt wird. In Übereinstimmung
mit diesem Prozess ist zusätzlich
dazu, dass Heizen bei hoher Temperatur von nicht weniger als 1.000°C erforderlich
ist, eine lange Zeitdauer erforderlich, um die Temperatur zu erhöhen und
aus Sicherheitsgründen
im Betrieb abzukühlen,
um die Kristallinität
zu verbessern.
-
In diesem Beispiel wird deshalb ein
Verfahren zur Bildung des CdTe-Films guter Qualität erläutert unter Verwendung
eines Startmaterials in Gestalt eines Cd-Pulvers und eines Te-Pulvers, die im Vergleich
zum CdTe-Pulver kostengünstig
sind. Der Preis kommerziell erhältlichen
CdTe-Pulvers beträgt
etwa 250 Yen/g; die Preise für
kommerziell erhältliches
Cd-Pulver und Te-Pulver betragen jedoch etwa 20 Yen/g. In Übereinstimmung
mit dem Herstellungsverfahren gemäß diesem Beispiel können deshalb
die Herstellungskosten deutlich verringert werden.
-
Das Cd-Puler, das Te-Pulver und eine
Flüssigkeit
(beispielsweise Wasser) wurden miteinander vermischt und gerührt unter
Verwendung eines ringförmigen
oder kugelförmigen
Mediums. Daraufhin wurde eine Paste zubereitet durch Zusetzen von
Propylenglykol zu dem erhaltenen Gemisch, nachdem es getrocknet
war. Unter Verwendung der derart erhaltenen Paste wurde ein CdTe-Film
gebildet und eine Solarzelle wurde in derselben Weise hergestellt
wie im Fall des Beispiels 1.
-
Der photoelektrische Wirkungsgrad
der derart gewonnenen Solarzelle wurde ähnlich gemessen wie im Fall
des Beispiels 1. Die Ergebnisse sind in 5 gezeigt. In diesem Diagramm ist auf
der Ordinate der Mittelwert ± die
Standardabweichung des jeweiligen photoelektrischen Wirkungsgrads
der Solarzellen gemäß dem Beispiel
3 und der Solarzellen gemäß dem Beispiel
1 aufgetragen.
-
Wie aus 5 deutlich hervorgeht, ist es in Übereinstimmung
mit dem Herstellungsverfahren gemäß diesem Beispiel möglich, eine
Solarzelle hervorragender Eigenschaft bzw. Kennlinie unter Verwendung
kostengünstiger
Materialien zu erhalten. Dies ist deshalb der Fall, weil die Temperaturverteilung
in der Quelle gleichmäßig gemacht
werden kann, da die Partikeldurchmesser von Cd und Te durch Pulverisieren
gleichmäßig gemacht
werden können,
und weil die Menge an Quellenmaterial klein gemacht werden kann
unter Verwendung des Films, der erhalten wird durch Auftragen des
pulverisierten Gemisches als Quelle.
-
Das Cd-Pulver und das Te-Pulver wurden
in äquimolarer
Menge gemischt und in Wasser pulverisiert, um einen Partikeldurchmesser
nicht größer als
etwa 1 μm
zu erzeugen unter Verwendung einer mittleren Rührmühle. Nach Trocknung des derart
gewonnenen pulverisierten Pulvers wurde Propylenglykol als Viskositätsförderer dem
pulverisierten Pulver zugesetzt und es wurde geknetet, um dadurch
eine Paste zuzubereiten. Durch Drucken dieser Paste auf eine Kohlenstoffplatte
mit einer Dicke von 1 mm als Trägerelement
und Trocknen für
1 Stunde bei 120°C
wurde ein Beschichtungsfilm gebildet und ein Quellensubstrat wurde
gewonnen.
-
Bei der Untersuchung der Zusammensetzung
des gebildeten Beschichtungsfilms durch Röntgenstrahlbeugung wurden Brechungsmaximalwerte
der Cd-Einzelsubstanz, der Te-Einzelsubstanz und von CdTe beobachtet.
Es wird davon ausgegangen, dass dieses CdTe bei der Pulverisierung
durch die Pulverisierungsenergie synthetisiert wird.
-
Dieses Quellensubstrat 9 und
das Substrat 4 wurden derart angeordnet, dass der Beschichtungsfilm zum
CdS-Film mit einem Spalt von 2 mm weist. Daraufhin wurde die Atmosphäre in der
Kammer 14 durch Argon ersetzt, das Quellensubstrat 9 und
das Substrat 4 wurden auf Temperaturen von 600–630°C und von 580–600°C unter Beibehaltung
des Drucks von 1–5
Torr geheizt und für
1 Minute so gehalten. Durch diese Prozedur wurde ein CdTe-Film mit
einer Dicke von 6 μm
auf dem CdS-Films des Substrats 4 gebildet.
-
Eine wässrige Lösung von CdCl2 mit
einer Konzentration von 0,3 mol/l wurde auf der Oberfläche des gewonnenen
CdTe-Films haften gelassen, woraufhin das Wasser verdampft wurde.
Daraufhin wurde durch thermisches Behandeln bzw. Wärmebehandeln
des CdTe-Films bei 400°C
für 30
Minuten die Kristallinität
des CdTe-Films verbessert. Daraufhin wurden ein Kohlenstofffilm
und ein AgIn-Film als Elektrode der CdTe-Filmseite und Elektrode
der CdS-Filmseite gebildet, wodurch eine Solarzelle hergestellt
war.
-
Die Messung der Eigenschaften bzw.
Kennlinien der hergestellten Solarzelle, durchgeführt mit
einem Solarsimulator bei AM 1,5, 100 mW/cm2 ergab,
dass der Kurzschlussstrom 23,5 mA/cm2 betrug
und die Leerlaufspannung 0,813 V betrug. Der Füllfaktor betrug 0,696 und der
photoelektrische Wirkungsgrad betrug 13,3%. Diese Werte entsprechen
den Eigenschaften der Solarzelle des Vergleichsbeispiels 1, hergestellt
unter Verwendung des CdTe-Films, der hergestellt wurde unter Verwendung
des CdTe-Pulvers, das in dem schalenförmigen Behälter angeordnet wurde, um ihn
abzudecken (Kurzschlussstrom 23,4 mA/cm2,
Leerlaufspannung 0,815 V, Füllfaktor
0,701 und photoelektrische Wirkungsgrad 13,4%).
-
Als nächstes wurde eine Paste zubereitet
durch Zusetzen einer geeigneten CdCl2-Menge
als Schmelzpunkterniedrigungsmittel zusätzlich zu Propylenglykol als
Viskositätsförderer zu
dem pulverisierten Pulver ähnlich
wie vorstehend angeführt.
Nach Drucken der erhaltenen Paste auf eine Kohlenstoffplatte einer Dicke
von 1 mm wurde die Paste für
1 Stunde bei 120°C
getrocknet, um einen Beschichtungsfilm zu bilden, der ein Halbleitermaterial
umfasst, und um ein Quellensubstrat 9 zu gewinnen. In einem
Röntgenstrahlbeugungsmuster
des erhaltenen Beschichtungsfilms wurde ein Maximalwert, der dem
CdCl2 zuzuordnen ist, zusätzlich zu
den Beugungsmaximalwerten der Cd-Einzelsubstanz,
der Te-Einzelsubstanz und selbstverständlich von CdTe beobachtet.
-
Durch Heizen des erhaltenen Quellensubstrats 9 in
Stickstoffatmosphäre
für 1 Stunde
bei einer Temperatur von 600–700°C wurde der
Beschichtungsfilm gesintert. In einem Röntgenstrahlbeugungsmuster des derart
gewonnenen, gesinterten Films wurde ausschließlich der Beugungsmaximalwert
beobachtet, der dem CdTe zuzuordnen ist.
-
Als nächstes wurden das Quellensubstrat 9 und
das Substrat 4 aufeinander zu weisend mit einem Spalt von
2 mm (dazwischen) angeordnet und ein CdTe-Film 5 wurde
auf dem CdS-Film 3 in einer Prozedur gebildet, die vorstehend
gezeigt ist. Nach der Bildung des CdTe-Films 5 wurde eine
wässrige
CdCl2-Lösung mit
einer Konzentration von 0,3 mol/l am CdTe-Film 5 haften
gelassen und Wasser wurde verdampft, woraufhin er für 30 Minuten
bei 400°C
wärmebehandelt
wurde. Daraufhin wurden eine Solarzelle in einer vorstehend gezeigten
Prozedur hergestellt und die Eigenschaften bzw. Kennlinien der Solarzelle
wurde in ähnlicher
Weise evaluiert. Messungen bezüglich
der Eigenschaften bzw. Kennlinien der Solarzelle mit einem Solarsimulator
mit AM 1,5, 100 mW/cm2 ergab, dass der Kurzschlussstrom
23,6 mA/cm2 betrug und die Leerlaufspannung
0,816 V betrug. Der Füllfaktor
und der photoelektrische Wirkungsgrad ergaben sich mit 0,699 bzw.
13,5%. Diese Werte entsprechen denjenigen der Solarzelle gemäß dem Vergleichsbeispiel
1.
-
Ein Film wurde gebildet durch Aufstreichen
eines feinen Pulvers, gewonnen durch Pulverisieren von einzelnem
Cd und Te bzw. einer CdTe-Verbindung und Trocknen oder ein gesinterter
Film hieraus wurde in der vorstehend erläuterten Weise gewonnen und
als Quelle verwendet, um einen CdTe-Film guter Qualität herzustellen.
-
Eine ähnliche Wirkung wird erhalten
unter Verwendung eines kommerziell erhältlichen CdTe als Startmaterial.
-
BEISPIEL 4
-
In diesem Beispiel wird ein Verfahren
erläutert,
das Cd und Te ähnlich
wie im Beispiel 3 als Startmaterial verwendet, wobei Kadmiumchlorid
diesem Gemisch zusätzlich
zugesetzt wird.
-
Ein Schlammgemisch wurde zubereitet
durch Pulverisieren von Cd und Te ähnlich denjenigen, die im Beispiel
3 in einem Nassprozess verwendet wurden. Durch Trocknen des Gemisches und
Zusetzen von Kadmiumchlorid und Propylenglykol als Viskositätsförderer zu
diesem Gemisch wurde eine Paste zubereitet. Ein CdTe-Film wurde
gebildet unter Verwendung der gewonnenen Paste und eine Solarzelle
wurde ähnlich
hergestellt wie im Beispiel 1.
-
Die Eigenschaften der hergestellten
Solarzelle wurden ähnlich
evaluiert wie in den vorstehend genannten Beispielen.
-
Die den Quellen zugesetzten Kadmiumchloridmengen
und der jeweilige photoelektrische Wirkungsgrad der Solarzellen,
die unter Verwendung der jeweiligen Quellen hergestellt wurden,
sind in 6 gezeigt.
-
Aus 6 geht
hervor, dass durch Zusetzen von Kadmiumchlorid in einer Menge von
nicht weniger als 0,1 Gew.-% für
eine Summe der Gewichte von Cd und Te hierzu der photoelektrische
Wirkungsgrad verbessert war im Vergleich zu einem Fall, in dem Kadmiumchlorid
nicht zugesetzt wurde. Wenn Kadmiumchlorid in einer größeren Menge
als 1,75 Gew.-% für
eine Summe der Gewichte von Cd und Te zugesetzt wurde, wurde der
photoelektrische Wirkungsgrad jedoch schlechter. Bevorzugt beträgt die zugesetzte
Menge an Kadmiumchlorid 0,1–1,75
Gew.-%. Insbesondere ist die Verbesserung bezüglich des photoelektrische
Wirkungsgrads deutlich mit 0,3–1,0
Gew.-% und derjenige im Bereich von 0,5 Gew.-% ist am stärksten bevorzugt.
-
BEISPIEL 5
-
In diesem Beispiel wird ein Verfahren
zum Einbauen eines Gruppe-I-Elements bzw. eines Gruppe-V-Elements
als Dotierstoff in die Quelle erläutert. In Übereinstimmung mit diesem Verfahren
kann die Trägerkonzentration
des CdTe-Films prob lemlos gesteuert werden. Das zugesetzte Gruppe-I-Element
und/oder Gruppe-V-Element wird bzw. werden in die Quelle in einem
Zustand als Einzelsubstanz oder als Verbindung bzw. Verbundstoff,
wie etwa organometallischen Verbindungen, eingebaut. Diese Elemente
können
einzeln oder mehrfach verwendet werden.
-
Auf einer Oberfläche des Substrats 1 mit
einer Dicke von 1,1 mm, hergestellt aus Borsilikatglas, wurde ein
transparenter leitfähige
Film 2 mit einer Dicke von 500–5.000 Å, bestehend aus Zinnoxid,
durch einen Zerstäubungsprozess
gebildet. Als nächstes
wurde ein CdS-Film 3 mit einer Dicke von 500– 2.000 Å durch
einen CVD-Prozess gebildet. Für
die Bildung des CdS-Films 3 kann ein anderer Prozess, beispielsweise
ein Lösungsabscheidungsverfahren,
verwendet werden.
-
Ein Quellensubstrat 9, das
für die
Quelle vorgesehen wurde und dem eine Verunreinigung zugesetzt war,
wurde auf einem Suszeptor 12a in der Unterseite der Anlage
angeordnet. Andererseits wurde auf der Oberseite des Suszeptors 12b ein
Substrat 4 mit einem Spalt von 0,1 mm bis mehreren Millimetern
gegenüber der
Oberfläche
der Quelle angeordnet. Nach Ersetzen der Atmosphäre in der Kammer 14 durch
Argongas bzw. Stickstoffgas, durch Heizen des Substrats 4 in
einem Temperaturbereich von 400–800°C und des
Quellensubstrats 9 bei einer Temperatur höher als
diejenige des Substrats 5 und Halten derselben für eine bestimmte
Zeitdauer an diesem Ort, wurde ein Halbleiterfilm auf der Oberfläche des
Substrats 5 gebildet.
-
Obwohl es bevorzugt ist, den Argongas-
bzw. Stickstoffgasdruck auf etwa 1–20 Torr in dem Schritt zu halten,
kann der Film auch unter 1 atm gebildet werden. In diesem Fall ist
es bevorzugt, dass die Temperaturdifferenz zwischen dem Substrat 4 und
dem Quellensubstrat 9 nicht geringer als 50°C ist. Für den Fall,
dass der Film unter 1 atm gebildet wird, besteht keine Notwendigkeit,
die Kammer mit druckbeständigem
Aufbau vorzusehen, wodurch die Anlage vereinfacht sein kann. Da
die Geschwindigkeit zum Eintragen und Austragen des Substrats in
die und aus der Anlage hoch gewählt
werden kann, ist die Produktivität
stark verbessert.
-
Für
die Quelle wird eine Paste zubereitet unter Verwendung des CdTe,
das mit Antimontellurid mit 0,01 Gew.-% eingebaut war. Durch Drucken
der gewonnenen Paste auf ein Glassubstrat und Trocknen wurde das Quellensubstrat 9 gewonnen.
-
Unter Verwendung des gewonnenen Quellensubstrats 9 wurde
ein CdTe-Film 5 unter Argonatmosphäre unter einem Druck von 1
Torr gebildet. Durch Halten des Substrats 4 in einem Temperaturbereich
von 400–650°C und Halten
des Quellensubstrats 9 auf einer Temperatur, die um 30°C höher war
als diejenige des Substrats 4 für 2 Minuten, wurde in diesem
Schritt der CdTe-Film 5 auf
den CdS-Film 3 gebildet.
-
Eine Kohlenstoffpaste wurde durch
Mischen und Kneten eines Kohlenstoffpulvers mit einer Lösung von
Diethylenglykolmonobutylether getrennt zubereitet, der in Polyvinylbutyral
löslich
ist.
-
Die gewonnene Kohlenstoffpaste wurde
auf dem CdTe-Film 5 durch einen Siebdruckprozess aufgetragen
und nach dem Trocknen gesintert, um eine Kohlenstoffelektrodenschicht 6 zu
bilden.
-
Durch Mischen eines gemischten Pulvers
aus Silber und Indium und eines Epoxids mit Alkohol, der hauptsächlich aus
Terpineol bestand, und Kneten des Gemisches wurde eine Paste zubereitet.
Die gewonnene Paste wurde auf dem CdS-Films 3 und der Kohlenstoffelektrodenschicht 6 durch
den Siebdruckprozess aufgetragen und daraufhin getrocknet und gesintert,
um eine a+ – Elektrode 7 und
eine a– – Elektrode 8 zu
bilden.
-
Die CdTe-Filme 5 wurden
in ähnlicher
Weise gebildet unter Verwendung von jeweils Arsen, Antimon, Wismut,
Phosphor, Lithium, Kalium, Natrium, Rubidium, Kupfer, Silber, Gold,
Triphenylantimon, Antimonoctylat, Triphenylwismut, Triphenylphosphin,
Triphenylphosphat, Triphenylphosphit, Triallylphosphin und Triallylamin
anstelle des Antimontellurids als Verunreinigung zum Einbau in die
CdTe-Paste. Unter Verwendung der jeweiligen CdTe-Filme 5,
die derart gewonnen wurden, wurden Solarzellen hergestellt.
-
Als Vergleichsbeispiel wurde außerdem eine
Solarzelle unter Verwendung eines CdTe-Films, zubereitet unter Verwendung
einer CdTe-Paste ohne zusätzliche
Verunreinigung so hergestellt, wie vorstehend aufgezeigt, und in ähnlicher
Weise evaluiert.
-
Die Beziehungen zwischen dem jeweiligen
photoelektrischen Wirkungsgrad der hergestellten Solarzellen und
der Trägerkonzentration
der CdTe-Filme sind in der Tabelle 2 aufgeführt.
-
-
Aus der Tabelle 2 geht hervor, dass
im Fall des Einbaus eines Gruppe-I-Elements bzw. eines Gruppe-V-Elements
in die Quelle die Trägerkonzentration
des gewonnenen CdTe-Films höher
wurde und der photoelektrische Wirkungsgrad der Solarzelle höher wurde
im Vergleich zum Fall ohne Einbau.
-
BEISPIEL 6
-
Ein CdTe-Film wurde durch ein Verfahren ähnlich demjenigen
im Beispiel 5 mit der Ausnahme der Verwendung von Stickstoff
anstelle von Argon als Atmosphärengas
verwendet. Die zum Bilden des CdTe-Films 5 eingesetzten
Bedingungen waren so, dass der Druck in der Kammer 14 1
atm betrug, das Substrat 4 in einem Temperaturbereich von
400–650°C gehalten
wurde und das Quellensubstrat 9 auf einer Temperatur höher um etwa
100°C als
diejenige des Substrats 4 für 10 Minuten gehalten wurde,
wodurch ein CdTe-Film 5 gebildet wurde. Eine Solarzelle
wurde in ähnlicher
Weise hergestellt unter Verwendung des gewonnenen CdTe-Films 5.
-
Außerdem wurden die CdTe-Filme 5 gebildet
unter Verwendung von jeweils Arsen, Antimon, Wismut, Phosphor, Lithium,
Kalium, Natrium, Rubidium, Kupfer, Silber, Gold, Triphenylantimon,
Antimonoctylat, Triphenylwismut, Triphenylphosphin, Triphenylphosphat,
Triphenylphosphit, Triallylphosphin und Triallylamin anstelle des
Antimontellurids als Verunreinigung zum Einbau in die Paste und
unter Verwendung der derart gewonnenen CdTe-Filme wurden Solarzellen
hergestellt.
-
Die Beziehungen zwischen dem jeweiligen
photoelektrischen Wirkungsgrad der hergestellten Solarzellen und
der Trägerkonzentration
der CdTe-Filme sind in der Tabelle 3 aufgeführt.
-
Als Vergleichsbeispiel ist die Beziehung
zwischen dem photoelektrischen Wirkungsgrad einer Solarzelle unter
Verwendung eines CdTe-Films, gewonnen unter Verwendung einer CdTe-Paste
ohne zusätzliche Verunreinigung
und der Trägerkonzentration
des CdTe-Films in Tabelle 3 ebenfalls aufgeführt.
-
-
Aus der Tabelle 3 geht hervor, dass
in jedem Fall des Einbaus eines Gruppe-I-Elements bzw. eines Gruppe-V-Elements
in das Quellenmaterial die Trägerkonzentration
des gewonnenen CdTe-Films
höher wurde und
der photoelektrische Wirkungsgrad der Solarzelle höher wurde
im Vergleich zum Fall ohne Einbau.
-
BEISPIEL 7
-
Eine Lösung wurde zubereitet durch
Auflösen
von Kadmiumisopropylxanthogenat, bei dem es sich um eine organometallische
Verbindung mit Schwefelbindung handelt, in 1-Methyl-2-Pyrrolidon.
-
Auf einem Glassubstrat 20 (Corning
#1737) mit einer Länge
und Breite von identischen 35 cm, gezeigt in 7(a), wurde ein Zinn(IV)-dioxidfilm 21 mit
einer Dicke von etwa 600 nm gebildet.
-
Die in der vorstehend genannten Weise
gewonnene Lösung
wurde auf die Oberfläche
des Zinn(IV)-dioxidfilms 21 aufgestrichen und bei 110°C getrocknet,
um das Lösungsmittel
zu verdampfen. Daraufhin wurde sie einer Wärmebehandlung in Luft für 3 Minuten
bei 450°C
unterworfen, um das Kadmiumisopropylxanthogenat zu zersetzen und
um den CdS-Film 22 zu bilden. Durch Einstellen der Konzentration
der Lösung,
die dabei verwendet wurde, und mehrmaliger Wiederholung der Beschichtung
für mehrere
Male wurde die Dicke der CdS-Filme 22 mit 70 nm in diesem
Schritt gewählt.
-
Durch einen Lasereinschreibprozess
unter Verwendung eines YAG-Lasers wurde daraufhin ein Muster für eine 42-Zellen-Reihenverbindung
gebildet, wie in 7(b) gezeigt.
-
Daraufhin wurde ein gemischtes Pulver
gewonnen durch Mischen von 1 g Graphitpulver mit einer Reinheit
von 3 N und einem Partikeldurchmesser nicht größer als 5 μm mit 6 g CdTe-Pulver mit einer
Reinheit von 5 N.
-
Das derart gewonnene gemischte Pulver
wurde auf einem Glassubstrat (Corning #1737) mit einer identischen
Breite und Länge
von 35 cm derart angeordnet, dass dieses abgedeckt war unter Bildung
einer Partikelschicht und um ein Quellensubstrat zu gewinnen. Daraufhin
wurden das Quellensubstrat und das Substrat 20 derart positioniert,
dass die Partikelschicht zu dem CdS-Film 22 mit einem Spalt
von 2 mm wies. Durch Heizen des Substrats 20 bei 600°C und der
Quelle bei 630°C
unter Argonatmosphäre
unter einem Druck von 1 Torr für
2 Minuten wurden CdTe-Filme 23 mit einer Dicke von etwa
6 μm auf
den CdS-Filmen 22 gebildet, wie in 7(c) gezeigt. Daraufhin und wie in 7(d) gezeigt, wurden Ätzlacke 30 auf
der Oberfläche
des Substrats 20 durch einen Siebdruckprozess aufgetragen
und eine Wärmebehandlung
wurde in einem Trockner für 5
Minuten bei 100°C
durchgeführt.
-
Nachdem das Substrat 20 einem Ätzprozess
für 5 Minuten
durch Eintauchen in Salpetersäure
unterworfen wurde, wurde das Substrat 20 in eine 10%-ige
Natriumhydroxidlösung
untergetaucht, um die Lackschicht 30 herunterfallen zu
lassen, wie in 7(f) gezeigt.
Daraufhin wurde das Substrat 20 in eine mit Methanol gesättigte Kadmiumchloridlösung untergetaucht
und getrocknet und daraufhin einer Wärmebehandlung in Luft für 20 Minuten
bei 400°C
ausgesetzt. Der Rest an Kadmiumchlorid wurde daraufhin durch einen
Ultraschallwellenwaschvorgang in reinem Wasser entfernt.
-
Nach Bilden eines Kohlenstofffilms 24,
dem Kupfer auf der Oberfläche
des Substrats 20 durch den Siebdruckprozess in Spurenmenge
zugesetzt worden war, wurde er getrocknet und für 30 Minuten bei 390°C geheizt,
um das Kupfer in die CdTe-Filme 23 zu diffundieren. Daraufhin
wurden Silber-Indium-Filme 25 gebildet durch einen ähnlichen
Siebdruckprozess und eine ähnli che
Wärmebehandlung,
um dadurch eine 42-Zellen-Reihenverbindung für eine Solarzelle zu gewinnen,
wie in 7(g) gezeigt.
-
BEISPIEL 8
-
Auf einem Glassubstrat 20 (Corning
#1737) mit identischer Länge
und Breite von 35 cm wurde ein Zinn(IV)-dioxidfilm 21 mit
einer Dicke von etwa 600 nm gebildet. Ähnlich wie im Beispiel 7 wurde
daraufhin ein CdS-Film 22 mit einer Dicke von 70 nm auf
der Oberfläche
des Zinn(IV)-dioxidfilms 21 gebildet. Daraufhin wurde der
CdS-Film 22 durch einen Laserbeschreibungsprozess unter
Verwendung eines YAG-Lasers in ein Muster für eine 42-Zellen-Reihenverbindung
bearbeitet.
-
Eine Paste wurde getrennt zubereitet
durch Mischen von 50 g Graphitpulver mit einer Reinheit von 3 N
und einem Partikeldurchmesser nicht größer als 5 μm mit 500 g CdTe-Pulver mit
einer Reinheit von 5 N mit Propylenglykol.
-
Durch Auftragen der gewonnenen Paste
auf einem Glassubstrat (Corning #1737) mit identischer Breite und
Länge von
35 cm und Trocknen derselben in Luft für 4 Minuten bei 120°C wurde eine
Partikelschicht mit einer Dicke von etwa 100 μm, hauptsächlich aus CdTe bestehend,
gebildet, wodurch ein Quellensubstrat gewonnen war.
-
Das Quellensubstrat und das Substrat 20 wurden
derart angeordnet, dass die Partikelschicht zum CdS-Film 22 mit
einem Spalt von 2 mm weist. Durch Heizen des Substrats 20 bei
600°C und
des Quellensubstrats bei 630°C
unter Argonatmosphäre
unter einem Druck von 1 Torr für
2 Minuten wurde die Quelle in der Partikelschicht vollständig sublimiert
unter Bildung ei nes CdTe-Films 23 mit einer Dicke von etwa
6 μm auf
den CdS-Filmen 22,
wie in 7(c) gezeigt.
Wie in 7(d) gezeigt,
wurden daraufhin Ätzlacke 30 auf
das Substrat 20 durch einen Siebdruckprozess aufgebracht
bzw. aufgestrichen und eine Wärmebehandlung
wurde in einem Trockner für
5 Minuten bei 100°C
durchgeführt.
-
Unter Verwendung der gewonnenen CdTe-Filme 23 wurde
eine Solarzelle ähnlich
derjenigen des Beispiels 7 hergestellt.
-
Unter Verwendung von Pulvern aus
Karbon black, Siliziumkarbid, Siliziumdioxid, Siliziumnitrid, Aluminiumoxid,
Bornitrid, Zirkonoxid, Siliziumnitrid und Aluminiumnitrid, jeweils
mit einer Reinheit von 3 N und einem Partikeldurchmesser nicht größer als
5 μm anstelle
von Graphit wurden in ähnlicher
Weise Solarzellen hergestellt.
-
BEISPIEL 9
-
Auf einem Glassubstrat 20 (Corning
#1737) mit identischer) Länge
und Breite von 35 cm wurde ein Zinn(IV)-dioxidfilm 21 mit
einer Dicke von etwa 600 nm gebildet. Ähnlich wie im Beispiel 7 wurde
als nächstes ein
CdS-Film 22 mit einer Dicke von 70 nm auf der Oberfläche des
Zinn(IV)-dioxidfilms 21 gebildet. Durch einen Laserbeschreibungsprozess
unter Verwendung eines YAG-Lasers wurde daraufhin der CdS-Film 22 in
ein Muster für
eine 42-Zellen-Reihenverbindung bearbeitet.
-
Eine Paste wurde durch Mischen von
100 g Graphitpulver mit einer Reinheit von 3 N und einem Partikeldurchmesser
nicht größer als
5 μm und
500 g CdTe-Pulver mit einer Reinheit von 5 N mit Propylenglykol getrennt
zubereitet.
-
Durch Auftragen der gewonnenen Paste
auf einem Glassubstrat 100 (Corning #1737) mit identischer Breite
und Länge
von 35 cm und Trocknen derselben in Luft für 4 Stunden bei 120°C wurde eine
hauptsächlich aus
CdTe- bestehende Partikelschicht gebildet unter Gewinnung eines
Quellensubstrats.
-
Das Quellensubstrat und das Substrat 20 wurden
derart angeordnet, dass die Partikelschicht 120 mit einem Spalt
von 2 mm zum CdS-Film wies. Durch Heizen des Substrats 20 bei
600°C und
des Quellensubstrats bei 630°C
in Argonatmosphäre
unter einem Druck von 1 Torr für
2 Minuten und bis das CdTe auf dem Quellensubstrat vollständig verdampft
war (für
5 Minuten), wurde ein CdTe-Films 23 mit einer Dicke von
etwa 6 μm auf
der Oberfläche
des Substrats 20 gebildet.
-
Unter Verwendung des gewonnenen CdTe-Films 23 wurde
eine Solarzelle ähnlich
derjenigen des Beispiels 7 hergestellt.
-
BEISPIEL 10
-
Auf einem Glassubstrat 20 (Corning
#1737) mit identischer Länge
und Breite von 35 cm wurde ein Zinn(IV)-dioxidfilm 11 mit
einer Dicke von etwa 600 nm gebildet. Ähnlich wie im Fall des Beispiels
7 wurde als nächstes
ein CdS-Film 22 mit einer Dicke von 70 nm auf der Oberfläche des
Zinn(IV)-dioxidfilms 21 gebildet. Mit einem Laserbeschreibungsprozess
unter Verwendung eines YAG-Lasers wurde daraufhin der CdS-Film 22 in
ein Muster für
eine 42-Zellen-Reihenverbindung bearbeitet.
-
Eine Paste wurde durch Mischen von
100 g Graphitpulver mit einer Reinheit von 3 N und einem Partikeldurchmesser
nicht größer als
5 μm und
500 g CdTe-Pulver mit einer Reinheit von 5 N mit Propylenglykol als
nächstes
zubereitet.
-
Nach Bildung eines Indiumoxidfilms
auf einer Oberfläche
eines Glassubstrats 200 (Corning #1737) mit identischer
Breite und Länge
von 35 cm wurde der Indiumoxidfilm 110 durch Ätzen mit
Ausnahme des spezifizierten Abschnitts entfernt, wie in 8 gezeigt. In diesem Schritt
war das durch die Indiumoxidfilme 110 im zentralen Teil
der Oberfläche
eingenommene Verhältnis
höher als
im peripheren Teil bzw. Umfangsteil. Auf der Oberfläche der
anderen Seite dieses Glassubstrats 200 wurde die vorstehend
genannte Paste aufgestrichen und in Luft 4 Stunden bei
120°C getrocknet,
um eine Partikelschicht 220 zu bilden, die hauptsächlich aus
CdTe besteht, und um ein Quellensubstrat 230 zu gewinnen.
-
Das Quellensubstrat 230 und
das Substrat 20, das ähnlich
zu demjenigen war, das im Beispiel 7 verwendet wurde, wurden daraufhin
so angeordnet, dass die Partikelschicht 220 mit einem Spalt
von 2 mm zu dem CdS-Film weist. Durch Heizen des Substrats 20 bei
600°C und
des Quellensubstrats 230 bei 60°C unter Argonatmosphäre unter
einem Druck von 1 Torr, bis das CdTe auf dem Quellensubstrat 230 vollständig verdampft
war (für
5 Minuten), wurde ein CdTe-Film 23 mit einer Dicke von
etwa 6 μm
gebildet.
-
Unter Verwendung des gewonnenen CdTe-Films
wurde eine Solarzelle ähnlich
derjenigen des Beispiels 7 hergestellt.
-
BEISPIEL 11
-
Nach Aufrauen einer Oberfläche eines
Glassubstrats 200 (Corning #1737) mit identischer Länge und Breite
von 35 cm durch Ätzen
mit Hydrofluorsäure
wurde eine Partikelschicht auf der anderen Oberfläche mit der
Paste gebildet, die ähnlich
war zu derjenigen im Beispiel 10, um ein Quellensubstrat zu gewinnen.
-
Unter Verwendung des gewonnenen Quellensubstrats
wurde ein CdTe-Film gebildet und eine Solarzelle wurde ähnlich hergestellt
wie im Fall des Beispiels 8.
-
VERGLEICHSBEISPIEL 3
-
Als Vergleichsbeispiel wurde eine
Paste in Übereinstimmung
mit einem Verfahren ähnlich
demjenigen im Beispiel 8 mit Ausnahme des Zusatzes von Graphit zubereitet.
Die gewonnene Quelle wurde in einer ähnlichen Weise wie im Beispiel
8 mit einer Menge angewendet, die gerade eben erforderlich ist,
um den CdTe-Film mit einer Dicke von 6 nm zu bilden. Da er in diesem
Fall kein Graphit enthält,
muss die Pastenmenge für
die Beschichtung geringer sein als im Fall des Beispiels 8, um die
Dicke des zu bildenden Beschichtungsfilm auf etwa 50 μm einzustellen;
es ist jedoch nicht möglich,
die Menge der Quelle und die Dichte des Beschichtungsfilms gleichmäßig zu machen.
Durch Auftragen der Minimalmenge für ein gleichmäßiges Aufstreichen
wurde deshalb ein Quellensubstrat erzeugt. Unter Verwendung des
Quellensubstrats wurde ein CdTe-Film in ähnlicher Weise wie im Beispiel
8 gebildet. Obwohl in diesem Schritt die Dicke des Beschichtungsfilms
gleichmäßig gemacht
wurde, war die Schwankung der Dicke des gewonnenen CdTe-Films größer als
diejenige des CdTe-Films, der im Beispiel 8 gewonnen wurde. Unter
Verwendung dieses CdTe-Films wurde eine Solarzelle in ähnlicher
Weise wie im Beispiels 8 hergestellt. Diese wird als Solarzelle
gemäß Vergleichsbeispiel 3
bezeichnet.
-
Bezüglich der Solarzellen der Beispiele
7 bis 11 und des Vergleichsbeispiels 3 wurden Messungen in Bezug
auf die Leerlaufspannung (VOC) und den Füllfaktor
(FF), bei dem es sich um einen Standard für die Entscheidung gut/schlecht
der Ausgangseigenschaft bzw. -kennlinie handelt, unter der Bedingung
AM 1,5; 100 mW/cm2 durchgeführt. Die
Ergebnisse sind in Tabelle 4 aufgeführt.
-
-
Aus der Tabelle 4 geht hervor, dass
die Solarzellen der Beispiele 7 bis 11 unter Verwendung der CdTe-Filme,
die gebildet wurden unter Verwendung eines CdTe-Materials als Quelle,
wobei ein Material zugesetzt wurde, das nach dem Heizen zurückbleibt,
in jedem Belang der Eigenschaften bzw. Kennlinien hervorragend sind
im Vergleich zu der Solarzelle des Vergleichsbeispiels 3. Es wird
angenommen, dass dies auf der Tatsache beruht, dass durch Zusetzen
dieser Materialien eine thermische Beschädigung des CdS-Films verhindert werden
kann, die auf Strahlungswärme
zurückzuführen ist.
-
Im Fall der Verwendung von Graphit,
Kohlenstoff oder Siliziumkarbid im Beispiel 8 bzw. in den Beispielen
9 bis 11 ist es insbesondere unter Verwendung des Beschichtungsfilms
einer Menge, die gerade eben für die
Filmbildung zu einem Zeitpunkt als Quelle erforderlich ist, möglich, das
Auftreten übermäßiger Erwärmung des
Substrats für
die Dünnschicht-
bzw. Dünnfilmbildung
zu unterbinden, und zwar direkt durch die Strahlungswärme nach
Beendigung der Verdampfung der Quelle. Tellur, Kadmium und Kadmiumtellurid
weisen eine geringe Absorptionsrate für Infrarotstrahlen und geringe
Wärmeleitfähigkeit
auf. Wenn die Quelle, die aus diesem Halbleitermaterial besteht,
dick ist, ist deshalb, weil die Temperatur der Quelle beim Heizvorgang
kaum erhöht wird,
die Filmbildungsgeschwindigkeit niedrig und die Infrarotstrahlen,
die durch die Quelle hindurchtreten, fallen auf den CdS-Film ein,
der auf dem Substrat vorausgehend gebildet wurde. Da das CdS, das
als N-Halbleiter
für die
Solarzellen typisch ist, für
Infrarotstrahlen eine sehr hohe Absorptionsrate besitzt, wird es
durch die einfallenden Infrarotstrahlen geheizt und unterliegt Verdampfung.
Wenn der CdS-Film dünner
als die geeignete Dicke gemacht wird und wenn die Verdampfung des
CdS-Films weiter fortschreitet, werden Stiftlöcher erzeugt, wodurch Mikrokurzschlüsse hervorgerufen
werden. Unter Verwendung der Infrarotabsorptionsmaterialien, die mit
der Quelle gemischt sind, wie in diesen Beispielen, wird deshalb
der übermäßige Temperaturanstieg
des Substrats unterdrückt.
Die gegenseitige Diffusion an der Verbindungsstelle zwischen dem
CdS-Film und dem CdTe-Film wird deshalb unterbunden, um eine Solarzelle
zu erhalten, die eine hohe Leerlaufspannung und einen großen Füllfaktor
aufweist.
-
Da in Übereinstimmung mit dem Verfahren
der Beispiele die Quelle vollständig
genutzt bzw. aufgebraucht werden kann, kann die Nutzungsrate des
Materials deutlich verbessert werden. Obwohl der CdTe-Film guter
Qualität
auch im Beispiel 7 erhalten werden kann, demnach ein Gemisch aus
der Quelle und dem Zusatzstoff verwendet wird durch Füllen des
Gemisches in einen Behälter,
wie vorstehend erläutert,
ist er auf diejenigen Fälle
beschränkt,
in denen die Anzahl von Malen wiederholter Nutzung ein und derselben
Quelle zur Bildung des CdTe-Films
klein ist. D. h., in Übereinstimmung
mit diesem Verfahren kann ein Austausch nicht vermieden werden,
wenn die Quelle wiederholt genutzt wird. Unter Verwendung des Beschichtungsfilms
als Quelle, wie in den Beispielen 1 bis 9 erläutert, ist es deshalb möglich, den
CdTe-Film guter Qualität
wirksamer zu gewinnen.
-
Messungen wurden durchgeführt bezüglich der
Dickenverteilungen in dem CdTe-Film, der in Übereinstimmung mit dem Beispiel
gebildet worden vor, und dem CdTe-Film, der in Übereinstimmung mit dem Vergleichsbeispiel
3 gebildet wurde. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 5 aufgeführt. In
dieser Tabelle bezeichnet die Distanz eine Distanz ausgehend vom
zentralen Teil des Substrats in diagonaler Richtung.
-
-
Die Solarzellen, die den CdTe-Film
verwenden, der in Übereinstimmung
mit dem Beispiel 8 erhalten wurde, und die Solarzellen, die in Übereinstimmung
mit dem Vergleichsbeispiel 3 erhalten wurden, wurden hergestellt,
wobei jede der Chargen 10 Teile enthielt und die Messungen wurden
bezüglich
der Filmdicke von CdTe und den Solarzelleneigenschaften bzw. -kennlinien
durchgeführt.
Die Ergebnisse sind in der Tabelle 6 aufgeführt.
-
-
Obere Spalte: Dicke des CdTe-Films
im zentralen Teil des Substrats (μm).
-
Untere Spalte: photoelektrische Wirkungsgrad
(%).
-
Der Unterschied zwischen dem CdTe-Film
gemäß dem Beispiel
8 und dem CdTe-Film gemäß dem Vergleichsbeispiel
3 betrifft ausschließlich
das Vorhandensein/nicht Vorhandensein des Zu satzes von Graphit zu
den Pasten. D. h., wie aus der Tabelle 5 hervorgeht, kann durch
Bildung mit einem Gemisch aus Quelle und Zusatzstoff ein CdTe-Film
stabiler Dicke gewonnen werden.
-
Ferner wird bemerkt, dass aus der
Tabelle 6 hervorgeht, dass der CdTe-Film gemäß dem Beispiel 8 eine kleinere
Dickenschwankung innerhalb einer Charge und unter den Chargen aufweist
im Vergleich zu dem CdTe-Film gemäß dem Vergleichsbeispiel 3.
Aus diesem Grund ist es in Übereinstimmung
mit dem Beispiel 8 möglich,
eine Solarzelle noch besserer Eigenschaften bzw. Kennlinien stabil
zu erzielen als im Fall des Vergleichsbeispiels 3.
-
Unter Verwendung einer mit einem
Zusatzstoff gemischten Quelle ist es, wie vorstehend erläutert, möglich, eine
gegenseitige Diffusion an einer Verbindungsstelle zwischen dem CdS
und dem CdTe zu unterbinden, die aus übermäßiger Erwärmung durch Strahlung resultiert,
wodurch ein CdTe-Film guter Qualität stabil gewonnen werden kann.
-
Als Zusatzstoff kann jede stabile
Substanz verwendet werden, die sich nicht zersetzt oder die keine chemische
Reaktion bezüglich
des Trägerelements
zum Erwärmungszeitpunkt
hervorruft.
-
Unter Verwendung eines Substrats
mit ungleichmäßiger Struktur
auf der Oberfläche
in Gegenüberlage zu
der Oberfläche,
auf der eine Partikelschicht gebildet ist, wie im Beispiel 11, ist
es außerdem
möglich,
die Infrarotstrahlen durch die ungleichmäßige Oberfläche zu absorbieren und eine ähnliche
Wirkung kann erzielt werden.
-
In Übereinstimmung mit dem Beispiel
10 ist es andererseits durch Verringern des Anteils, der durch einen
transparenten leitfähigen
Film am peripheren Teil des Substrats eingenommen wird im Vergleich
zu dem zentralen Teil möglich,
die Temperaturdifferenz auf der Oberfläche des Substrats klein zu
machen unter Verwendung einer Aktion bezüglich des transparenten leitfähigen Films,
demnach die Infrarotstrahlung unterdrückt wird. In Übereinstimmung
mit diesem Verfahren kann die Dickenschwankung des CdTe-Films, der
auf der Oberfläche
des Substrats gebildet wird, klein gemacht werden. Eine ähnliche
Wirkung kann auch erzielt werden durch direktes Anordnen eines getrennten
Substrats, das einen ähnlichen
Aufbau besitzt, auf einem normalen Quellensubstrat.
-
In den vorstehend erläuterten
Beispielen kann, obwohl CdS als N-Halbleiter für eine Solarzelle verwendet
wird, eine ähnliche
Wirkung im Falle der Verwendung von CdZnS erzielt werden. Zum Bilden
dieser N-Halbleiter kann ein bekanntes Verfahren eingesetzt werden,
wie etwa das thermische Zersetzen einer organometallischen Verbindung,
ein Flüssigphasenfilmbildungsprozess,
ein Sublimationsprozess in geschlossenem Raum, ein Dampfniederschlagsprozess,
ein Zerstäubungsprozess
u. dgl.
-
Als transparenter leitfähiger Film
kann auch Indium-Zinnoxid oder Zinkoxid anstelle des Zinnoxids verwendet
werden. Zum Bilden des transparenten leitfähigen Films kann ein Zerstäubungsprozess,
ein chemischer Dampfphasenaufwuchsprozess, ein Dampfabscheidungsprozess
o. dgl. verwendet werden.
-
In den vorausgehend erwähnten Beispielen
ist es auch möglich,
obwohl das Glassubstrat, das den transparenten leitfähigen Film
aufweist, und der CdS-Film auf der Oberfläche als Substrat zum Bilden
des CdTe verwendet wird, anstelle dessen jegliches Halbleitermaterial
zu verwenden, wie etwa Kadmiumzinksulfid, Galliumarsenid, Indiumgalliumarsenid,
Indiumgalliumphosphorarsenid, Zinkselenid, Indiumselenid, Silizium, Germanium,
Indiumkupferselenid, Indiumgalliumkupferselenid, Galliumnitrid u.
dgl., und Metalle, wie etwa Eisen, Nickel, Molybdän u. dgl.,
als Substrat. Als Substrat kann zusätzlich zu Glas ein Keramikmaterial
verwendet werden.
-
Obwohl das Verfahren zur Bildung
des CdTe-Films beispielhaft angeführt ist, kann es auch angewendet
werden auf eine Dünnfilm-
bzw. Dünnschichtbildung
anderer Halbleiter, wie etwa CdS, Kadmiumzinksulfid, Zinkselenid,
Indiumselenid, Indiumkupferselenid, Indiumgalliumkupferselenid u.
dgl.
-
Als zur Zubereitung der Paste verwendeter
Viskositätsförderer kann
auch ein anderes Material verwendet werden, wie etwa Ethylenglykol,
Methylzellulose o. dgl. zusätzlich
zu Propylenglykol, das in den vorstehend erläuterten Beispielen verwendet
wurde.
-
INDUSTRIELLE
NUTZBARKEIT
-
In Übereinstimmung mit der vorliegenden
Erfindung kann ein CdTe-Film guter Qualität kostengünstig und wirksam gebildet
werden. Die vorliegende Erfindung kann zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung
eingesetzt werden, wie etwa einer Solarzelle, einer Infrarotstrahlenempfangsvorrichtung
und einer integrierten Schaltung.