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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft einen Datenprozessor zum Übersetzen von Daten, und spezieller
betrifft sie einen Datenprozessor zum automatischen Übersetzen
von von Netzwerken empfangenen Daten.
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2. Beschreibung der einschlägigen Technik
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Herkömmlicherweise
ist es, um eine Zeichenkette zu übersetzen
oder eine Wörterbuchfunktion
zum Nachschlagen der Bedeutung eines Worts bei Verwendung einer
Anwendung zu nutzen, erforderlich, der unten beschriebenen Prozedur
zu folgen.
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Als
Erstes wird eine Anwendung zum Eingeben einer Gruppe von Zeichenketten
gestartet, und dann wird diese Gruppe von Zeichenketten eingegeben.
Dann werden zu übersetzende
Zeichenketten in der Gruppe ausgewählt und in einer Datei abgespeichert.
Als Nächstes
wird eine Übersetzungsanwendung
oder eine Wörterbuchanwendung
aktiviert, um eine gewünschte
Verarbeitung zu starten, d. h. eine Übersetzung der Zeichenketten
oder eine Konsultierung des Wörterbuchs.
Dann wird das erhaltene Ergebnis angezeigt.
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Bei
der oben beschriebenen herkömmlichen Prozedur
müssen
alle Schritte mit Ausnahme der letzten Ausgabe des erhaltenen Ergebnisses
von einem Benutzer durch Bedienung ausgelöst werden, einschließlich der
Angabe, welcher Teil der eingegebenen Zeichenketten übersetzt
werden soll.
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JP-4-80101
offenbart eine Technik zum Übersetzen
ursprünglicher,
durch eine optische Lesevorrichtung gelesener Textdaten und zum
Ausdrucken des Übersetzungsergebnisses.
Bei dieser Technik dient jedoch der Lesevorgang als Anweisungstaste
zum Starten der Übersetzung.
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Ferner
ist es, da vor dem Übersetzen
herkömmlicherweise
Originaldaten in einer Datei abgespeichert werden müssen, die Übersetzung
eines Dokuments zu starten, das Zeichenketten und Zeichnungen gemeinsam
enthält,
bevor nicht alle Daten für das
Dokument gesammelt sind (im Fall der optischen Lesevorrichtung werden
alle Daten gelesen), da ein derartiges Dokument nicht in einer Datei
abgespeichert werden kann, bevor nicht alle Daten bereit sind.
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In
der internationalen Patentanmeldung WO 89/02131 ist ein Verfahren
zum Betreiben eines Computersystems zum Liefern benutzerangepasster I/O-Information
und mit hauptsächlich
einer Fremdsprachenübersetzung
von durch das System gelieferten Schirmanzeigen offenbart. Ein benutzerspezifischer
Betrieb einschließlich
einer Sprachübersetzung
wird ausgelöst,
ohne dass es erforderlich ist, einen zugrundeliegenden Systemquellcode
zu modifizieren. Eine Übersetzungsumgebung
beinhaltet einen autonomen Prozessor, der zwischen ein Hostssystem
und Zugriffsvorrichtungen eingefügt
ist. Zwischen dem Host und der Zugriffsvorrichtung übertragene
Information wird zur Zwischenverarbeitung an den Prozessor abgezweigt.
Eine Phase dieser Verarbeitung erzeugt eine Übersetzungsdatei, die eine
Abbildungsbeziehung zwischen einem ersten Sprachschirm und dessen
Gegenstück
in der zweiten Sprache speichert. Diese Übersetzungsdatei wird während der
zweiten Verarbeitungsphase aufgerufen, um in Reaktion auf den Host
eine Übersetzung von
der ersten in der zweiten Sprache auszuführen und um in Reaktion auf
den Host eine Übersetzung von
der zweiten in die erste Sprache auszuführen.
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In
der europäischen
Patentanmeldung
EP 0449230 sind
ein Übersetzungsverfahren
und ein System zur Kommunikation zwischen Sprechern verschiedener
Sprachen offenbart. Ein Terminal eines Sprechers einer ersten Sprache
ist mit einem Terminal eines Sprechers einer zweiten Sprache für wechselseitige
Kommunikation verbunden. Ein in der ersten Sprache repräsentierter
Satz wird in das Terminal des Sprechers der ersten Sprache eingelesen,
der Satz in der ersten Sprache wird in die zweite Sprache übersetzt,
und der übersetzte
Satz in der zweiten Sprache wird vom Terminal des Sprechers der
zweiten Sprache ausgegeben. Umgekehrt wird ein Satz der zweiten
Sprache in das Terminal des Sprechers der zweiten Sprache eingelesen,
der Satz in der zweiten Sprache wird in die erste Sprache übersetzt, und
der übersetzte
Satz in der ersten Sprache wird vom Terminal des Sprechers der ersten
Sprache ausgegeben. Wörter,
wie sie in über
das Terminal für
die zweite Sprache eingegebenen Sätzen erscheinen, werden abgespeichert,
so dass die abgespeicherten Wörter
vorzugsweise ausgewählt
werden, wenn bei einer späteren Übersetzung
von mittels des Terminals für
die erste Sprache eingegebenen Sätzen Äquivalente
zu ermitteln sind. Wenn eine Übersetzung
zwischen den Terminals auf bidirektionale Weise erfolgt, werden
auch in mittels des Terminals für die
erste Sprache eingegebenen Sätzen
erscheinende Wörter
abgespeichert, so dass die abgespeicherten Wörter vorzugsweise ausgewählt werden,
wenn bei einer späteren Übersetzung
von mittels des Terminals für
die zweite Sprache eingegebenen Sätzen Äquivalente bestimmt werden.
So wird mit hoher Wahrscheinlichkeit ein geeignetes Äquivalent
gesucht, und Begriffe werden zwischen einem gesendeten Satz und
einem empfangenen Satz auf konsistente Weise verwendet.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Um
die obigen Probleme zu meistern, dient die beanspruchte Erfindung
dazu, einen Datenprozessor zum Übersetzen
von Information und einer E-Mail, wie sie von einem Netzwerk empfangen
wird, automatisch bei Empfang der Information und der Email zu schaffen.
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Eine
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Datenprozessor zu schaffen,
der, wenn dieselben Daten doppelt oder mehrmals empfangen werden,
eine erste Übersetzung
ausgibt, um eine wiederholte Übersetzung
der Daten zu vermeiden.
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Eine
andere Aufgabe der Erfindung ist es, einen Datenprozessor zum Übersetzen
empfangener Daten im Hintergrund, während die empfangenen Daten
angezeigt werden, zu schaffen.
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Eine
weitere Aufgabe der Erfindung ist es, einen Datenprozessor zu schaffen,
der, wenn ein Teil empfangener Daten mit zuvor übersetzten Daten identisch
ist, die empfangenen Daten mit Ausnahme des identischen Teils übersetzt,
um die Zeit zur Übersetzung
zu verkürzen.
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Noch
eine andere Aufgabe der Erfindung ist es, einen Datenprozessor zum
Akzeptieren einer Aufhebung der automatischen Übersetzung, um Störungen während der
automatischen Übersetzung
zu vermeiden, zu schaffen.
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Eine
weitere Aufgabe der Erfindung ist es, einen Datenprozessor zu schaffen,
der, wenn sich die Übersetzungsumgebung ändert, Daten
erneut entsprechend der Übersetzungsumgebung
nach der Änderung übersetzt.
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Noch
eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, einen Datenprozessor
zu schaffen, der einen Benutzer mit der Wahlmöglichkeit versieht, automatische
oder manuell angewiesene Übersetzung
auszuwählen.
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Wie
oben angegeben, kann, gemäß der Erfindung,
die Übersetzung
von Daten ohne eine spezielle Anweisung durch den Benutzer gestartet
werden, und daher muss der Benutzer einen laufenden Vorgang nicht
abbrechen oder die Anzeige von Daten zum Starten der Übersetzung
unterbrechen. Auch dann, wenn die Übersetzung von Daten im Verlauf aufgehoben
wird und dieselben Daten erneut empfangen werden, wird nur der nicht übersetzte
Teil der Daten übersetzt,
da der vor der Aufhebung übersetzte
Teil der Daten abgespeichert ist. Ferner wird, wenn die Übersetzung
von Daten im Verlauf aufgehoben wird, Übereinstimmung zwischen der Übersetzung vor
der Aufhebung und derjenigen nach der Aufhebung aufrecht erhalten.
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Daher
ist durch die Erfindung ein Datenprozessor mit Folgendem geschaffen:
einer Empfangseinrichtung zum Empfangen von Daten von einem Netzwerk;
einem Speicher zum Abspeichern der von der Empfangseinrichtung empfangenen
Daten; einer Ausgabeeinrichtung zum Ausgeben der im Speicher abgespeicherten
Daten; und einer Übersetzungseinrichtung
zum Übersetzen
eines in einer ersten Sprache geschriebenen Originaltexts in einen
in einer gewünschten
zweiten Sprache geschriebenen übersetzten
Text, wobei die Textdaten in den in der ersten Sprache geschriebenen
empfangenen Daten durch die Übersetzungseinrichtung
in die zweite Sprache übersetzt
werden, nachdem die Daten von der Empfangseinrichtung empfangen
wurden, die in die zweite Sprache übersetzten Textdaten in den
Speicher eingespeichert werden und die durch die Übersetzungseinrichtung
in die zweite Sprache übersetzten Textdaten
durch die Ausgabeeinrichtung ausgegeben werden.
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Der
erfindungsgemäße Datenprozessor
verfügt über eine
Vergleichseinrichtung zum Vergleichen von durch die Empfangseinrichtung
empfangenen Daten mit im Speicher abgespeicherten Daten, wobei dann,
wenn die durch die Empfangseinrichtung empfangenen Daten mit den
im Speicher abgespeicherten Daten identisch sind, die empfangenen
Daten nicht übersetzt
werden und die im Speicher abgespeicherten Daten durch die Ausgabeeinrichtung ausgegeben
werden.
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Demgemäß werden,
wenn dieselben Daten doppelt oder mehrmals empfangen werden, die
zuerst übersetzten
Daten angezeigt, und daher kann eine wiederholte Übersetzung
verhindert werden. Das Übersetzungergebnis
kann unmittelbar ausgegeben werden.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist ein Blockdiagramm
zum Veranschaulichen eines beispielhaften Aufbaus einer Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Datenprozessors;
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2 veranschaulicht innere
Puffer im WWW-Browser bei einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Datenprozessors;
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3 veranschaulicht innere
Puffer bei einer Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Datenprozessors;
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4 ist ein Flussdiagramm
zum Erläutern eines
Prozesses eines WWW-Browsers bei einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Datenprozessors;
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5 ist ein Flussdiagramm
zum Erläutern eines
Eingabeprozesses zur Eingabe bei einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Datenprozessors;
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6 ist ein Flussdiagramm
zum Erläutern des
Auswählprozesses
eines Übersetzungsmodus bei
einer Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Datenprozessors;
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7 ist ein Flussdiagramm
zum Erläutern eines
Speicherprozesses in einem Übersetzter-Text-Puffer
bei einer Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Datenprozessors;
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8 ist ein Flussdiagramm
zum Erläutern eines
Beurteilungsprozesses betreffend die Eingabe bei einer Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Datenprozessors;
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9 ist ein Flussdiagramm
zum Erläutern eines
Beurteilungsprozesses an Eingabedaten bei einer Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Datenprozessors;
und
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10 ist ein Flussdiagramm
zum Erläutern eines Übersetzungsprozesses
bei einer Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Datenprozessors.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung werden die empfangenen Daten mit Ausnahme der Textdaten
durch die Ausgabeeinrichtung ausgegeben, und anschließend werden
die durch die Übersetzungseinrichtung
in die zweite Sprache übersetzten
Textdaten durch die Ausgabeeinrichtung ausgegeben.
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Vorzugsweise übersetzt
die Übersetzungseinrichtung,
wenn die Vergleichseinrichtung beurteilt, dass ein Teil der durch
die Empfangseinrichtung empfangenen Daten bereits im Speicher abgespeichert
ist, nur den anderen Teil der empfangenen Daten.
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Der
erfindungsgemäße Datenprozessor
verfügt
vorzugsweise über
eine Übersetzungs-Aufgebeeinrichtung
zum Aufheben der Übersetzung
während des Übersetzungprozesses
durch die Übersetzungseinrichtung.
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Der
erfindungsgemäße Datenprozessor
verfügt
vorzugsweise über
einen Übersetzungsumgebungsspeicher
zum Speichern der Übersetzungsumgebung
für die
im Speicher abgespeicherten Daten, wobei die aktuelle Übersetzungsumgebung
mit der im Übersetzungsumgebungsspeicher
abgespeicherten Übersetzungsumgebung
verglichen wird und die Daten durch die Übersetzungseinrichtung erneut übersetzt
werden, wenn die obigen zwei Übersetzungsumgebungen
nicht identisch sind.
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Der
erfindungsgemäße Datenprozessor
verfügt
vorzugsweise über
eine Übersetzungsmodus-Einstelleinrichtung
zum selektiven Eingeben einer von Hand angewiesenen Übersetzung
oder einer automatischen Übersetzung,
wobei, auf Empfang der Daten von der Empfangseinrichtung hin, die
in der ersten Sprache geschriebenen Textdaten durch die Übersetzungseinrichtung
in die zweite Sprache übersetzt
werden und die erhaltene Übersetzung
im Speicher abgespeichert wird.
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Die
Erfindung wird nachfolgend mittels Beispielen, die den Schutzumfang
der Erfindung nicht beschränken
sollen, und die in den beigefügten Zeichnungen
dargestellt sind, detailliert beschrieben.
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Hier
wird als eine Ausführungsform
der Erfindung beispielhaft eine Vorrichtung verwendet, die mit einem "www-Browser" zum Empfangen und
Anzeigen von Daten im Ethernet als Anwendung mit weiterer Hinzufügung eines Übersetzers
versehen ist.
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Gemäß der 1, die einen beispielhaften Aufbau
einer Ausführungsform
der Erfindung veranschaulicht, empfängt ein Eingabeabschnitt 1 eine Eingabe
durch einen Benutzer, und ein Netzwerkcontroller 2 empfängt Daten
von Wähl leitungen
oder aus dem Ethernet. Der www-Browser 3 empfängt die
Eingabe des Benutzers vom Eingabeabschnitt 1 und er erfasst
Internetdaten vom Netzwerkcontroller 2 entsprechend einer
Anweisung des Benutzers, und er zeigt die Internetdaten im Ausgabeabschnitt 5 an.
Ein Übersetzer 4 übersetzt
den vom WWW-Browser empfangenen Originaltext, und der Ausgabeabschnitt 5 zeigt
den Originaltext oder den übersetzten Text
entsprechend einer Anweisung vom WWW-Browser 3 an. Ein
Plattenlaufwerk 6 bewahrt eine Datei für den durch den Übersetzer 4 übersetzten
Text auf.
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Die
Vorrichtung mit dem WWW-Browser, die die zwei Arten von Eingaben
empfängt,
wie sie bei dieser Ausführungsform
angegeben sind (die Eingabe vom Eingabeabschnitt und vom Netzwerkcontroller)
führt wie
eine herkömmliche
Vorrichtung die folgenden Funktionen aus.
- (1)
Empfangen einer vom Benutzer im Eingabeabschnitt 1 eingegebenen
Anweisung und Ausführen
einer durch die eingegebene Anweisung angeforderten Operation. Wenn
sie eine alphanumerische Zeichenkette (4–13 & 14), wird die eingebene alphanumerische
Zeichenkette in einem Puffer [URL (Uniform Resource Location)-Puffer]
innerhalb des WWW-Browsers 3 (4–16) abgespeichert und auch auf dem Ausgabeabschnitt
(4–15)
angezeigt. Die 2–7 zeigt ein Beispiel des
im URL-Puffer gespeicherten Inhalts.
Wenn eine von alphanumerischen
Zeichen verschiedene Eingabe wie eine Eingabe über eine Funktionstaste (4–13 & 14)
empfangen wird, werden durch den Inhalt des URL-Puffers spezifizierte
Daten vom Netzwerkcontroller 2 (5–22) angefordert.
- (2) Empfangen der Internetdaten vom Netzwerkcontroller 2 (4–13 & 14)
und Abspeichern der Internetdaten in einem Puffer (Originaltextpuffer) innerhalb
des WWW-Browsers (5–24).
- (3) Anzeigen des Inhalts im Originaltextpuffer auf dem Ausgabeabschnitt
(4–15).
- (4) Abspeichern der Internetdaten innerhalb des WWW-Browsers
im Plattenlaufwerk, wenn der Benutzer eine Übersetzung der Internetdaten wünscht (5–24).
- (5) Übersetzen
des Inhalts im Plattenlaufwerk durch den Übersetzer, Abspeichern der
erhaltenen Übersetzung
im Übersetzer
und Ausgeben der Übersetzung auf
dem Ausgabeabschnitt.
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Zu
den oben beschriebenen Funktionen sind bei der Ausführungsform
der Erfindung die folgenden Funktionen hinzugefügt:
- (1)
Ausgeben des Originaltexts der Internetdaten an den Übersetzer 4 zu
einem für
die Übersetzung
zweckdienlichen Zeitpunkt, z. B. zu einem beliebigen Zeitpunkt beim
Empfang von Internetdaten (5–20 & 21).
- (2) Der Übersetzer 4 ist
so aufgebaut, dass er eine Eingabe vom WWW-Browser 3 (8–36),
den empfangenen Originaltext Satz für Satz übersetzt (10–43 & 52) und die erhaltene Übersetzung an den WWW-Browser 3 ausgibt
(10–59).
- (3) Der WWW-Browser 3 empfängt die Eingabe vom Übersetzer
und gibt die erzielte Übersetzung auf
dem Ausgabeabschnitt aus (4–15).
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Da
der WWW-Browser 3 und der Übersetzer 4 voneinander
unabhängig
sind, kann der WWW-Browser 3 damit fortfahren, Eingaben
vom Eingabeabschnitt 1 und vom Netzwerkcontroller 2 zu empfangen,
ohne dass er auf eine Ausgabe durch den Übersetzer 4 wartet.
Zu diesem Zweck führt,
gemäß der Erfindung,
ein Eingangsport des WWW-Browsers 3, der die Eingabe vom
Eingabeabschnitt 1 und vom Netzwerkcontroller empfängt, eine zusätzliche
Funktion zum Empfangen der Ausgabe durch den Übersetzer 4 aus (4–13, 14, 18).
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Als
Nächstes
wird das Aufheben einer Übersetzung
erläutert.
Bei der Ausführungsform
arbeitet der Übersetzer
4 im Hintergrund des WWW-Browsers 3, und er empfängt keine
Eingabe vom Benutzer. Wenn der Übersetzer
so aufgebaut ist, dass er eine Eingabe über den Eingabeabschnitt empfängt, ist
eine Aufhebungsfunktion, wie sie bei der Erfindung offenbart ist,
nicht erforderlich, sondern der Benutzer muss bewusst eine Eingabe
in den www-Browser von einer solchen in den Übersetzer 4 übersetzen.
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Um
eine derartige verkomplizierung zu vermeiden, verfügt der WWW-Browser 3,
bei dieser Ausführungsform, über eine
Funktion zum Empfangen einer Anweisung zum Aufheben der Übersetzung
(5–23).
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Der Übersetzer 4 empfängt die
Aufhebungsanweisung vom www-Browser 3 (9–38 & 40 und 10–45), er bewahrt die Aufhebungsanweisung als
Flag auf (9–40 und 10–48), er prüft das Flag zu Beginn einer Schleife
für jeden
Satz (10–44) und er überspringt die Eingabe des
Satzes, wenn das Flag gesetzt ist (10–47).
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Bei
dieser Ausführungsform
wird dieses Aufhebungsflag für
jeden Satz geprüft,
und der Prozess geht zum nächsten
Satz weiter. Da jedoch das Flag gesetzt bleibt, bis der letzte Satz
eingegeben ist, werden im Ergebnis alle Sätze nach dem Setzen des Flags übersprungen.
Um das System zu optimieren, sollte ein derartiger Ausnahmeschritt
eingeführt
werden, da dadurch das Verlassen der Schleife und ein Aufgeben der
gesamten Eingabe möglich
ist.
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Als
Nächstes
wird eine Cachefunktion bei der Erfindung erläutert. Der Übersetzer 4 speichert die
erzielte Übersetzung
auf der Platte. Dabei wird die erzielte Übersetzung mit der URL des
Originaltexts in Beziehung gesetzt. Zu diesem Zweck ist der Ausgabeabschnitt
mit einer Übersetzungsergebnis-Verwaltungstabelle
versehen (3–11). Die Übersetzungsergebnis-Verwaltungstabelle
verfügt über URLs
und Dateinamen zum Abspeichern übersetzter
Texte für
mehrere Originaltexte. Zusätzlich dazu
verfügt
die Übersetzungsergebnis-Verwaltungstabelle
für Flags,
die die aktuelle Gültigkeit
oder Ungültigkeit
der Übersetzungsergebnisse
repräsentieren,
sowie Daten zur Anzahl übersetzter
Sätze in
den Originaltexten, was den unten beschriebenen Zwecken dient.
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Für diese Übersetzungsergebnis-Verwaltungstabelle
sind URL-Daten für
die Originaltexte erforderlich, und die URL-Daten werden vor der
Ausgabe des Originaltexts vom WWW-Browser an den Übersetzer
geliefert (6–29). Der Übersetzer empfängt die
Ausgabe der URL-Daten (9–38 & 39) und speichert die URL-Daten in einen
innerhalb des Übersetzers
vorhandenen URL-Datenpuffer
für den
aktuellen Prozess ab (38 & 39).
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Nach
Abschluss der Übersetzung
enthält
der Übersetzungsergebnis-Verwaltungspuffer "URL-Daten des Originaltexts", "den Dateinamen zum
Speichern des übersetzten
Texts", "Gültigkeit der Übersetzung
(10–57)" und "0 (= der gesamte
Text ist übersetzt)". Unter Verwendung
dieser Daten wird das Übersetzungsergebnis
aus der Datei abgerufen, ohne dass die Übersetzung wiederholt wird,
wenn dieselbe URL angegeben wird. So kann das Übersetzungsergebnis unmittelbar
ausgegeben werden.
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Demgemäß wird ein
Cachevorgang für
den übersetzten
Text ausgeführt.
Im Allgemeinen müssen die
Cachedaten nicht abgeändert
werden, solange sich der Originaltext nicht ändert. Wenn sich die Übersetzungsumgebung ändert, ist jedoch
eine Neuübersetzung
erforderlich. Zur Änderung
der Übersetzungsumgebung
gehört
z. B. eine Registrierung eines neuen Worts im Wörterbuch und eine Änderung des
Stils von "Desu-Masu-Stil" auf "Dearu-Stil", wie dies durch
den Benutzer häufig
erfolgt.
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Zu
solchen Zwecken speichert der Cachesteuerabschnitt zum Speichern
des Cachevorgangs für übersetzte
Texte Flags, die die Gültigkeit
oder Ungültigkeit
der Übersetzungsergebnisse
in Cachedateien zum Speichern der Übersetzungsergebnisse anzeigen.
Wenn sich die Übersetzungsumgebung ändert, werden
die Übersetzungsergebnisse
alle gelöscht
und die Übersetzung
erfolgt erneut.
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Wie
bereits erörtert,
wird ein bereits übersetzter
Text durch Kennzeichnen derselben URL prompt ausgegeben. In einigen
Fällen
wird es jedoch, nachdem die Übersetzung
im Verlauf aufgehoben wurde, erforderlich, die Übersetzung wieder aufzunehmen.
Gemäß der Erfindung
kann, da der bereits vor der Aufhebung übersetzte Teil abgespeichert wird,
dieser Teil als solcher genutzt werden. Demgemäß kann die Zeitperiode bis
zur Ausgabe des Übersetzungsergebnisses
verkürzt
werden. Um dies zu realisieren, werden Daten zur Anzahl der bereits übersetzten
Sätze in
Verbindung mit den URL-Daten im Übersetzer
abgespeichert. Wenn die Übersetzungsanweisung
erneut empfangen wird, werden die URL-Daten, die vor den Originaltextdaten
geliefert werden, mit den abgespeicherten URL-Daten verglichen,
um Information zur Anzahl der bereits übersetzten Sätze zu erhalten,
und die Übersetzung
der bereits übersetzten
Sätze im
neu eingegebenen Originaltext wird übersprungen (10–50 & 51). Dann wird der restliche Teil des Originaltexts übersetzt (10–52 bis 55), und die erzielte Übersetzung wird zusätzlich zur
bereits abgespeicherten Übersetzung
in der auszugebenden Datei abgespeichert.
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Obwohl
die obige Erläuterung
für den
automatischen Übersetzungsmodus
erfolgte, ist es möglich,
durch Stoppen der automatischen Übersetzung und
durch manuelles Anweisen der Übersetzung
der vorgesehenen Daten nur diejenigen Daten zu übersetzen, die durch die vom
Benutzer spezifizierte URL gekennzeichnet werden.
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Zu
diesem Zweck ist der Übersetzungsmoduspuffer
innerhalb des WWW-Browsers 3 vorhanden. Außerdem wird
der Übersetzungsmodus
z. B. auf automatisch gesetzt, wenn der Wert des Übersetzungsmoduspuffers
null ist, und er wird auf manuell gesetzt, wenn der Wert des Übersetzungsmoduspuffers 1 ist.
Wenn das Umschalten des Übersetzungsmodus
in die Eingabeeinrichtung eingegeben wird, wird der Inhalt des Übersetzungmoduspuffers
getoggelt, d. h. er wird auf automatisch geschaltet, wenn der aktuelle Übersetzungsmodus
manuell ist, und er wird auf manuell geschaltet, wenn der aktuelle Übersetzungsmodus
automatisch ist.
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Wenn
die manuell angewiesene Übersetzung
durch Umschalten des Modus ausgewählt wird, wird die Übersetzung
nie ohne Anweisung durch den Benutzer gestartet. Zu diesem Zweck
ist im WWW-Browser 3 zusätzlich eine Logik vorhanden, die
den Übersetzungsstart
interpretiert.
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Wenn
die Übersetzungsanweisung
in die Eingabeeinrichtung eingegeben wird, werden vom URL-Puffer
und vom Originaltextpuffer URL-Daten (5–24) und der Originaltext (5–25) an den Übersetzer auf dieselbe Weise
ausgegeben, wie sie hinsichtlich der automatischen Übersetzung
beschrieben wurde.
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Gemäß der Erfindung
startet der Datenprozessor die Übersetzung
in Reaktion auf die Empfangseinrichtung hin auf automatische Weise.
So werden die empfangenen Daten automatisch ohne jede Übersetzungsanweisung
durch einen Benutzer übersetzt.
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Ferner
führt der
Datenprozessor, gemäß der Erfindung,
die Übersetzung
durch die Übersetzungseinrichtung
aus, ohne dass eine Anzeige durch die Anzeigeeinrichtung erfolgt.
Demgemäß werden
die empfangenen Daten im Hintergrund übersetzt, während der zugehörige Originaltext
angezeigt wird.
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Beim
erfindungsgemäßen Datenprozessor kann
die Übersetzung
im Verlauf aufgehoben werden, in dem eine Anweisung zum Stoppen
der von der Übersetzungseinrichtung
ausgeführten Übersetzung
erteilt wird, damit Störungen
in der automatischen Übersetzung
verhindert werden.
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Beim
erfindungsgemäßen Datenprozessor werden
die von der Empfangseinrichtung empfangenen Daten mit den im Speicher
abgespeicherten Daten vergleichen, so dass dann, wenn die durch
die Empfangseinrichtung empfangenen Daten mit den im Speicher abgespeicherten
Daten identisch sind, die im Speicher abgespeicherten Daten angezeigt werden,
ohne dass die empfangenen Daten übersetzt
würden.
Demgemäß werden,
wenn dieselben Daten doppelt oder mehrmals empfangen werden, die
zuerst übersetzten
Daten angezeigt, und daher kann eine wiederholte Übersetzung
verhindert werden.
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Wenn
beim erfindungsgemäßen Datenprozessor
ein Teil der empfangenen Daten bereits übersetzt und im Speicher abgespeichert
wurde, wird nur der andere Teil der empfangenen Daten übersetzt. Daher
kann, wenn ein Teil der empfangenen Daten mit zuvor übersetzten
Daten identisch ist, die zur Übersetzung
benötigte
Zeit verkürzt
werden.
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Der
erfindungsgemäße Datenprozessor
bewahrt die Übersetzungsumgebung
für die
im Speicher abgespeicherten übersetzten
Daten auf, so dass dann, wenn eine Änderung der Übersetzungsumgebung
auftritt, die im Speicher abgespeicherten Daten erneut entsprechend
der neuen Übersetzungsumgebung übersetzt.
werden können.
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Beim
erfindungsgemäßen Datenprozessor kann
der Benutzer zwischen dem automatischen Übersetzungsmodus und dem manuell
angewiesenen Übersetzungsmodus
abhängig
von den empfangenen Daten wählen.
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Wie
oben erörtert,
wird gemäß der Erfindung, wenn
der Benutzer eine Anwendung zum Lesen von Text in Englisch verwendet,
die Übersetzung
ohne jegliche spezifische Bedienung durch den Benutzer im Hintergrund
ausgeführt.
Daher werden Bedienungsvorgänge
durch den Benutzer vereinfacht. auch ist es zu erwarten, dass die Übersetzung
bereits abgeschlossen ist, wenn der Benutzer dieselbe benötigt.
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Um
mögliche
Störungen
zu vermeiden, wie sie von der automatischen Übersetzung hervorgerufen werden,
die keine absichtlichen Bedienvorgänge durch den Benutzer benötigen, kann
die Übersetzung
aufgehoben werden. Ferner können,
da die Übersetzung
vor der Aufhebung abgespeichert wird, die übersetzten Daten genutzt werden,
wenn die Übersetzung
nach der Aufhebung erneut benötigt wird,
so dass die erforderliche Zeit für
die Übersetzung
optimiert werden kann.
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Ein
derartiger Aufhebungs-Neustart-Prozess kann den Benutzer mit freier
Steuerbarkeit versorgen, jedoch kann der Prozess mühselig sein,
wenn er vom Benutzer wiederholt wird. Daher kann beim erfindungsgemäßen Datenprozessor
der automatische Übersetzungsmodus
selbst wahlweise gestoppt werden.
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Wenn
die automatische Übersetzung
gestoppt wird und dann die Übersetzung
neu gestartet werden muss, kann der Übersetzungsmodus auf automatisch
umgeschaltet werden, wenn eine kontinuierliche Übersetzung benötigt wird.
Wenn nur ein einzelner Text übersetzt
werden muss, kann der vorgesehene Text übersetzt werden, während der Übersetzungsmodus
auf manuell umgeschaltet bleibt.
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Außerdem kann,
gemäß der Erfindung,
da die Übersetzung
und die Konsultation des Wörterbuchs
unmittelbar nach dem Empfang eines Satzes von einem Netzwerk gestartet
werden, selbst die Übersetzung
eines von einem Netzwerk empfangenen Dokuments, das gemeinsam über Textdaten
und Zeichnungen verfügt,
viel früher
als durch herkömmliche Übersetzungsanwendungen
gestartet werden, und daher kann das zugehörige Übersetzungsergebnis viel früher erhalten
werden. Da, im Allgemeinen, eine Zeichnung über eine viel größere Datenmenge als
ein Text verfügt,
ist mehr Zeit dazu erforderlich, die Daten der Zeichnung von einem
Netzwerk zu erhalten als die Daten eines Texts zu erhalten.
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Unter
Verwendung einer Korrespondenztabelle für eine Eingabe und ihr Übersetzungsergebnis wird,
wenn dieselbe Information wie in der Vergangenheit empfangen wird,
die Übersetzung
weggelassen, und das zuvor erhaltene Übersetzungsergebnis wird prompt
angezeigt. Auch werden, wenn die Übersetzung eines Texts einmal
unterbrochen und dann neu gestartet wird, nur die nicht übersetzten
Sätze übersetzt,
ohne dass die bereits übersetzten
Sätze erneut übersetzt
würden,
und so wird die Zeit zum Abschließen der Übersetzung verkürzt. In
diesem Fall bestand bei bekannten Techniken, wenn sich die Übersetzungsumgebung
nach der Unterbrechung änderte,
Inkonsistenz zwischen den Übersetzungsergebnissen
vor und nach der Unterbrechung. Gemäß der Erfindung können jedoch
konsistente Übersetzungsergebnisse
entsprechend der aktuellen Übersetzungsumgebung
dadurch erhalten werden, dass die Korrespondenztabelle mit Daten
versehen wird, die die Gültigkeit/Ungültigkeit
der Übersetzungsergebnisse
anzeigen.