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Allgemeiner
Stand der Technik
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Die
Erfindung betrifft eine Zusammensetzung mit besseren Hautschutzeigenschaften
gegenüber UV-Strahlen
und ein Verfahren zur Verbesserung der Hautschutzeigenschaften von
Sonnenschutzzusammensetzungen.
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Die
Erfindung betrifft auch eine wasserfreie Zusammensetzung, um der
Haut ein oder mehrere Vitamine zuzuführen, und ein Verfahren, um
der Haut ein oder mehrere Vitamine zuzuführen.
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Die
schädigende
Wirkung der UV-Strahlung der Sonne für die Haut ist allgemein bekannt.
Folglich wurden viele Hautschutzprodukte entwickelt, die verschiedene
Materialien enthalten, die dazu dienen, UV-Strahlen zu blockieren
oder zu absorbieren, wodurch eine Schädigung der Haut verhindert
oder vermindert wird. Diese Produkte sind typischerweise Öl-in-Wasser-
oder Wasser-in-Öl-Emulsionen
und wasserfreie Systeme, die Sonnenschutz- oder UV-Strahlungsfilter
enthalten, und diese Zusammensetzungen werden topisch auf die Haut
aufgetragen. Der relative Hautschutz, der durch diese Zusammensetzungen
erzielt wird, wird typischerweise durch die Bestimmung des "Lichtschutzfaktors" oder LSF der Zusammensetzung
gemessen.
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Es
wird angenommen, daß zwischen
den rheologischen Eigenschaften bzw. Fließeigenschaften solche Emulsionen
und dem LSF der Zusammensetzung ein Zusammenhang besteht. Da die
Haut keine ebene Oberfläche
ist, sondern statt dessen eine Topographie aufweist, die aus unregelmäßigen Erhebungen
und Vertiefungen besteht, wird angenommen, daß die rheologischen Eigenschaften
solcher Emulsionen (insbesondere die Scherempfindlichkeit der Viskosität) den LSF
dieser Zusammensetzungen beeinflussen. Die rheologischen Eigenschaften
einer Emulsion werden zum größten Teil
von den wasserlöslichen
rheologischen Zusätzen,
wie Carbomere, Cellulosematerialien und natürliche und synthetische Gummimaterialien,
bereitgestellt.
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DE 44 25 268 offenbart Sonnenschutzzusammensetzungen,
die Öl/Wasser-Emulsionen
ohne ein emulgierendes oberflächenaktives
Mittel sind, die ein Verdickungsmittel enthalten, das aus Polyacrylsäurepolymeren
und Polysacchariden und deren Alkylethern ausgewählt sind, die wasserlösliche Rheologie-Zusätze sind.
Die beigetragenen rheologischen Eigenschaften der Ölphase der
Emulsion sind relativ minimal. Öle
zeigen typischerweise eine Viskosität gemäß Newton (d. h. nicht scherempfindlich),
die bei der Abdeckung der Haut nicht sehr wirksam ist. Folglich
werden die rheologischen Eigenschaften herkömmlicher Hautschutzemulsionen,
die auf wasserlöslichen
rheologischen Zusätzen
basieren, deutlich schlechter, wenn es zum Verdunsten von Wasser
aus der Haut kommt. Die restliche Ölphase liefert eine weniger
wirksame Abdeckung der Haut bei einer gleichzeitigen Verringerung
des Schutzes vor UV-Strahlen. Folglich wäre es vorteilhaft, eine Hautschutzzusammensetzung
herzustellen, die eine Emulsion mit einem höheren LSF ist und die vorstehend
beschriebenen Probleme vermeidet.
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EP 0 398 177 offenbart milde
Detergenzformulierungen, die für
Körpershampoos
geeignet sind und nichtionische, für ein Detergenz spezifische,
oberflächenaktive
Mittel, wie Polyglycoside und nichtionische Polymere, enthalten,
die aus Alkylcellulosen, Polyhydroxyalkylcellulosen, Poly-β-alaninen
und Polyvinylpyrrolidonen ausgewählt
sind, die wasserlösliche
Verdickungsmittel darstellen.
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GB
2 128 627 offenbart auch milde Detergenzformulierungen, die nichtionische,
für ein
Detergenz spezifische, oberflächenaktive
Mittel, wie Alkylsaccharide, und ein Silicon-Derivat enthalten.
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Es
wurde nunmehr festgestellt, daß Sonnenschutzzusammensetzungen,
die mindestens einen Polysaccharidalkylether umfassen, der mindestens
zwei verschiedene Einheiten und mindestens eine Hydroxylgruppe enthält, die
mit einer gesättigten
C1-C24-Alkylkette
substituiert ist, bessere Eigenschaften in bezug auf den LSF aufweisen.
Folglich ist es eine Aufgabe dieser Erfindung, eine Zusammensetzung
mit besseren Hautschutzeigenschaften gegenüber UV-Strahlen bereitzustellen.
Eine weitere Aufgabe dieser Erfindung besteht in der Bereitstellung
eines Verfahrens zur Verbesserung der Eigenschaften beim Schutz
der Haut vor UV-Strahlen unter Verwendung einer solchen Zusammensetzung.
Es ist ein Merkmal der Zusammensetzung und des Verfahrens gemäß dieser
Erfindung, daß die
Zusammensetzung mindestens eine Sonnenschutzzusammensetzung und
mindestens ein öllösliches
Polymer enthält,
das ein Polysaccharidalkylether ist, der mindestens zwei verschiedene
Einheiten und mindestens eine Hydroxylgruppe umfaßt, die
mit einer gesättigten C1-C24-Alkylkette
substituiert ist. Diese Erfindung ist deshalb vorteilhaft, weil
die Verwendung des öllöslichen Polymers
das Sonnenschutzvermögen
in Form des LSF der Hautschutzzusammensetzung verbessert. Obwohl
wir nicht an eine Theorie gebunden sein möchten, wird angenommen, daß das Einführen dieses öllöslichen
Polymers in die Ölphase
die Viskosität
erhöht
und Filmbildungseigenschaften liefert, die die LSF-Aktivität auf der
Haut verbessern.
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Es
ist bekannt, daß es
vorteilhaft ist, der Haut verschiedene Vitamine zuzuführen. Vitamin
C (d. h. Ascorbinsäure)
und Vitamin E (d. h. Tocopherol) sind z. B. allgemeine Hautpflegebestandteile,
die sich wegen ihrer Radikalfänger-
und Antioxidans-Eigenschaften als vorteilhaft erwiesen haben. Damit
diese und andere Vitamine wirksam sind, müssen sie jedoch der Haut in
aktiver Form zugeführt
werden. Vitamin E ist z. B. öllöslich, wie
Vitamin C jedoch wasserlöslich
und in Wasser sehr instabil, wobei es sich sehr schnell zersetzt.
Folglich ist es sehr schwer, der Haut Vitamin C in einem wäßrigen System
wirksam zuzuführen.
Somit wurde die Verwendung von wasserfreien oder im wesentlichen
wasserfreien Systemen versucht, um der Haut wirksame Mengen von
Vitamin C zuzuführen.
Solche Systeme haben Materialien, wie Petrolatum, Wachse, Fettalkohole, Fettsäuren, Polyethylene
und Emulgatoren mit einem niedrigen HLB-Wert verwendet. Derartige
Systeme haben sich jedoch in bezug auf ihrer Eigenschaften bei der
kosmetischen Anwendung nicht als völlig angemessen erwiesen. Außerdem haben
solche Systeme eine geringfügige
bis inakzeptable Stabilität
mit einem Verlust oder Abbau der rheologischen Eigenschaften gezeigt.
Deshalb wäre
es vorteilhaft, eine wasserfreie Zusammensetzung herzustellen, die
der Haut ein oder mehrere Vitamine zuführen kann, die gute Eigenschaften
in bezug auf die Stabilität
und die kosmetische Anwendung hat.
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Es
wurde nunmehr festgestellt, daß wasserfreie
Zusammensetzungen, die mindestens ein Vitamin und mindestens einen
Polysaccharidalkylether umfassen, der mindestens zwei verschiedene
Einheiten und mindestens eine Hydroxylgruppe umfaßt, die
mit einer gesättigten
C1-C24-Alkylkette substituiert ist, der Haut das
Vitamin, einschließlich
Kombinationen der Vitamine C und E, zuführen kann. Folglich besteht
eine weitere Aufgabe dieser Erfindung in der Bereitstellung einer
wasserfreien Zusammensetzung, um der Haut ein oder mehrere Vitamine
zuzuführen.
Eine weitere Aufgabe dieser Erfindung besteht in der Bereitstellung
eines Verfahrens, um der Haut ein oder mehrere Vitamine zuzuführen, wobei
eine solche Zusammensetzung verwendet wird. Es ist ein Merkmal der
Zusammensetzung und des Verfahrens dieser Erfindung, daß die Zusammensetzung
mindestens ein Vitamin und mindestens ein öllösliches Polymer enthält, das
ein Polysaccharidalkylether ist, der mindestens zwei verschiedene
Einheiten und mindestens eine Hydroxylgruppe enthält, die
mit einer gesättigten
C1-C24-Alkylkette
substituiert ist. Diese Erfindung ist deshalb vorteilhaft, weil
die Verwendung eines öllöslichen
Polymers aus einem Polysaccharidal kylether einen stabilen, kosmetisch
verträglichen
Träger
bereitstellt, um der Haut Vitamine zuzuführen.
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Kurze Beschreibung
der Erfindung
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Eine
Zusammensetzung für
einen besseren Schutz der Haut vor UV-Strahlen umfaßt mindestens eine Sonnenschutzzusammensetzung
und mindestens einen Polysaccharidalkylether, der mindestens zwei
verschiedene Einheiten und mindestens eine Hydroxylgruppe umfaßt, die
mit einer gesättigten
C1-C24-Alkylkette substituiert
ist. Die Sonnenschutzzusammensetzung umfaßt ein oder mehrere Materialien,
die UV-Strahlen
filtern, blockieren oder absorbieren können. Das Verfahren zur Verbesserung
der Eigenschaften von Sonnenschutzformulierungen beim Schutz der
Haut vor UV-Strahlen umfaßt
das Auftragen einer Zusammensetzung auf die Haut, die mindestens
eine Sonnenschutzzusammensetzung und mindestens einen Polysaccharidalkylether
umfaßt,
der mindestens zwei verschiedene Einheiten und mindestens eine Hydroxylgruppe
umfaßt,
die mit einer gesättigten
C1-C24-Alkylkette
substituiert ist.
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Eine
wasserfreie Zusammensetzung, um der Haut ein oder mehrere Vitamine
zuzuführen,
umfaßt
mindestens ein Vitamin und mindestens einen Polysaccharidalkylether,
der mindestens zwei verschiedene Einheiten und mindestens eine Hydroxylgruppe
umfaßt,
die mit einer gesättigten
C1-C24-Alkylkette
substituiert ist. Die Zusammensetzung, um der Haut Vitamine zuzuführen, umfaßt mindestens
ein Vitamin. Die Zusammensetzung kann z. B. Vitamin C, Vitamin E
oder eine Kombination davon umfassen. Ein Verfahren, um der Haut
ein oder mehrere Vitamine zuzuführen,
umfaßt
das Auftragen einer Zusammensetzung auf die Haut, die mindestens
ein Vitamin und mindestens einen Polysaccharidalkylether umfaßt, der
mindestens zwei verschiedene Einheiten und mindestens eine Hydroxylgruppe
umfaßt,
die mit einer gesättigten
C 1-C24-Alkylkette substituiert ist.
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All
diese Zusammensetzungen werden besonders bevorzugt topisch auf die
Haut aufgetragen. Der Polysaccharidalkylether hat ein Gewichtsmittel
des Molekulargewichts im Bereich von 1 bis 1000000, vorzugsweise
1 bis 500000, stärker
bevorzugt mehr als 100000 besonders bevorzugt mehr als 200000. Die
Polysaccharidalkylether werden vorzugsweise aus Mannose, Galactose,
Glucose, Fructose, Furanose (faranose) Rhamnose und Arabinose ausgewählt. Die
Anzahl der substituierten Hydroxylgruppen beträgt vorzugsweise 1 bis 6, besonders
bevorzugt 2 bis 4, die gesättigte
Kohlenwasserstoff-Alkylkette ist vorzugsweise C1-C10, besonders bevorzugt C1-C3. Die Kohlenwasserstoff-Alkylkette kann
z. B. geradkettig oder verzweigt sein und kann Methyl, Ethyl, n-Propyl,
Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl, t-Butyl einschließen, ist jedoch nicht darauf
begrenzt. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist der Polysaccharidalkylether
ein ethyliertes Galactomannan, das vorzugsweise einen hohen Substitutionsgrad,
z. B. einen Substitutionsgrad von etwa 2,0 oder mehr, vorzugsweise
2,5 oder mehr aufweist, wie ethyliertes Guaran mit einer Ethyl-Substitutionsgrad
von etwa 2,5 oder mehr.
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Ausführliche
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
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Die
erfindungsgemäße, den
Hautschutz verbessernde Zusammensetzung umfaßt mindestens eine Sonnenschutzzusammensetzung
und mindestens ein öllösliches
Polymer, das ein Polysaccharidalkylether ist, der mindestens zwei
verschiedene Einheiten und mindestens eine Hydroxylgruppe umfaßt, die
mit einer gesättigten
Kohlenwasserstoff-Alkylkette mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen substituiert
ist.
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Die
Sonnenschutzzusammensetzung kann irgendeine Zusammensetzung oder
irgendwelche Zusammensetzungen sein, die UV-Strahlen absorbieren,
blockieren oder auf andere Weise abschwächen. Ohne die Erfindung in
irgendeiner Weise einzuschränken,
schließen
solche Sonnenschutzzusammensetzungen p-Aminobenzoesäure, 2-Ethoxy ethyl-p-methoxycinnamat,
Diethanolamin-p-methoxycinnamat, Digalloyltrioleat, 2,2-Dihydroxy-4-methoxybenzophenon,
Ethyl-4-bis(hydroxypropyl)aminobenzoat, 2-Ethylhexyl-2-cyano-3,3-diphenylacrylat,
Ethylhexyl-p-methoxycinnamat, 2-Ethylhexylsalicylat, Glycerylaminobenzoat, 3,3,5-Trimethylcyclohexylsalicylat,
Lawson mit Dihydroxyaceton, Menthylanthranilat, 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon,
Amyl-p-diemthylaminobenzoat, 2-Ethylhexyl-p-dimethylaminobenzoat,
2-Phenylbenzimidazol-5-sulfonsäure,
rotes Petrolatum, 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon-5-sulfonsäure, Titandioxid,
Triethanolaminsalicylat und dgl. ein, sind jedoch nicht darauf begrenzt.
Außerdem
sind für
die Verwendung in dieser Sonnenschutzzusammensetzung geeignete Sonnenschutzmittel
in Sunscreens Monogram, Federal Register, Bd. 58, Nr. 90, Proposed
Rules, S. 28295 (12. Mai 1993) Subpart B. aufgeführt. Bevorzugte Sonnenschutzzusammensetzungen
schließen
Benzophenon-3, Octylmethoxycinnamat (OMC) und Kombinationen davon
ein. Kommerzielle Beispiele von Sonnenschutzzusammensetzungen, die
verwendet werden können,
schließen NEO
HELIOPAN AV, eine OMC-Zusammensetzung, die von Haarmann und Reimer
hergestellt wird, oder Parsol MCX, das von Givaudan hergestellt
wird, und UVINUL M-40, ein Benzophenon-3-Produkt, das von der BASF
herstellt wird, ein. Die Sonnenschutzzusammensetzung wird in einer
den Hautschutz verbessernden Zusammensetzung in einem Konzentrationsbereich
verwendet, der von der United States Food and Drug Administration
(FDA) anerkannt ist. Ein Sonnenschutz, wie OMC, wird in einem Konzentrationsbereich
von 2 bis 7,5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Hautschutzformulierung,
verwendet. Benzophenon-3 wird in einer Konzentration im Bereich
von 2 bis 6, vorzugsweise 2 bis 3 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Hautschutzformulierung, verwendet.
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Der
Polysaccharidalkylether ist aus der Gruppe, die aus Guaran (d. h.
Galactomannan), Karaya, Johannisbrot und Tragant besteht, vorzugsweise
aus Guaran ausgewählt.
Mindestens eine Hydroxylgruppe, vor zugsweise 1 bis 6 Hydroxylgruppen,
besonders bevorzugt 2 bis 4 Hydroxylgruppen, im Polysaccharidalkylether
sind mit einer gesättigten
Kohlenwasserstoff-Alkylkette mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise
1 bis 10 Kohlenstoffatomen, besonders bevorzugt 1 bis 3 Kohlenstoffatomen
substituiert.
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In
einer besonders bevorzugten Ausführungsform
ist der Polysaccharidalkylether ein ethyliertes Galactomannan, wie
ethyliertes Guaran, mit einem Ethyl-Substitutionsgrad (DS) von etwa
2,0 oder mehr, besonders bevorzugt etwa 2,5 oder mehr. Ein für die Verwendung
in der vorliegenden Erfindung besonders bevorzugtes ethyliertes
Galactomannan ist im Handel von Hercules Inc. unter der Handelsbezeichnung
AQUALON, besonders bevorzugt AQUALON AQU-D-3360-L und AQU-3360-H, erhältlich.
Der Polysaccharidalkylether wird in einer Zusammensetzung mit einem
verbesserten Hautschutz in einem Konzentrationsbereich von etwa 0,5
bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Hautschutzformulierung,
verwendet. Die Erfindung kann in einer wasserfreien Sonnenschutzformulierung
sowie auch in Sonnenschutzformulierungen vom Typ einer Öl-in-Wasser-
oder Wasser-in-Öl-Emulsion
verwendet werden.
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Im
Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung können andere herkömmliche
Zusätze,
die typischerweise in Sonnenschutzformulierungen eingesetzt werden,
verwendet werden. Solche Zusätze
schließen Lösungsmittel,
erweichende Mittel, löslichmachende
Mittel, Kosmetikgrundstoffe, Entfettungsmittel, Weichmacher, Gleitmittel,
Fettausscheider, Verdickungsmittel, Stabilisatoren, weitere verschließende Sperrschichten, Viskositätsveränderer (viscosifiers),
Emulgatoren, oberflächenaktive
Mittel, Filmbildner, Wasserschutzzusätze, Befeuchtungsmittel, Pflanzenextrakte,
Füllstoffe,
Konservierungsmittel, UV-Strahlungsfilter und dgl. ein, wie sie
dem Fachmann auf dem Gebiet von Sonnenschutzformulierungen allgemein
bekannt sind, sie sind jedoch nicht darauf begrenzt.
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Die
folgenden Beispiele erläutern
verschiedene bevorzugte Ausführungsformen
der erfindungsgemäßen verbesserten
Hautschutzzusammensetzung. Es ist selbstverständlich, daß die folgernden Beispiele
erläuternd
sind und die Erfindung keineswegs einschränken sollen. Alle Formulierungen
wurden in vitro auf die LSF-Werte analysiert, wobei ein Analysegerät SPF-290
verwendet wurde, das von der Optometrics Corporation hergestellt
wird. Die Viskosität
wurde für
1 Minute bei 22,7°C
unter Verwendung eines Viskosimeters Brookfield DV-II+, RV-Typ mit
einem T-C-Glied, Geschwindigkeit 5 U/min gemessen. Die Formulierung
D wurde mit Siliciumdioxid (Cabosil M5) als weitere Kontrollprobe
hergestellt (verdickt).
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Beispiel
1
Wasserfreies Sonnenschutzpräparat
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Die
Bestandteile wurden mäßig erwärmt (45
bis 60°C),
um das Benzophenon-3 angemessen zu lösen, und mit einem Propellerrührer miteinander
vermischt. Bei der Formulierung B wurde Finsolv TN auf 75°C erwärmt und
AQU-D-3360-H wurde mit einem Propellermischer darin dispergiert.
Die anderen Bestandteile wurden dann nacheinander unter Verwendung
eines Propellermischers zugesetzt.
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Beispiel
2
Öl-in-Wasser-Emulsion,
die organische UV-A- und UV-B-Filter einschließt
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Die
Phase A wurde hergestellt, indem die Bestandteile unter Verwendung
eines Propellermischers miteinander gemischt und bei 75°C erwärmt wurden.
Die Phase B, die Ölphase,
wurde wie folgt hergestellt.
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Finsolv
TN, OMC und Benzophenon wurden miteinander vermischt und auf 75
bis 85°C
erwärmt.
Dann wurde diesem Gemisch AQU-3360-H
zugesetzt, wobei mit einem Propellermischer schnell gerührt wurde. Nachdem
das AQU-3360-H vollständig
in das Gemisch eingeführt
worden war, das heißt
keine Partikel mehr sichtbar waren und das Gemisch als klare Lösung erschien,
wurden die restlichen Bestandteile der Phase B zugesetzt. Die Phase
B wurde dann unter schnellem Rühren
bei einer Temperatur von 75°C
der Phase A zugesetzt. Dann wurde die Phase C dem Gemisch aus der
Phase A und der Phase B zugesetzt, und das entstandene Gemisch wurde
auf unter 48 bis 50°C
abgekühlt.
Dann wurden dem Gemisch die Phase D und Phase E zugesetzt. Pemulen
TR-1 ist ein C10-30-Alkylacrylat-Kreuzpolymer,
das von B. F. Goodrich erhältlich
ist, Glucam E-20, von Amerchol erhältlich, ein Polyethylenglycolether
von Methylglycose, der durchschnittlich 20 Ethoxygruppen aufweist.
Arlacel 165, von ICI America erhältlich,
ist ein Polyethylenglycolester von Stearinsäure, der durchschnittlich 100
Ethoxygruppen aufweist. Germaben II ist ein von Sutton erhältliches
Konservierungsmittel.
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Beispiel
3
Wasser-in-Öl-Emulsion
mit UV-Filter aus feinstvermahlenem TiO
2
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AQU-D-3360-H
wurde vorher bei einer Temperatur von 75°C im Fluid D.C. 556 dispergiert.
Nach dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die Dispersion den anderen Bestandteilen
der Phase A zugesetzt, und das Gemisch wurde mit einem Propellermischer
gerührt.
Die Phase B wurde hergestellt und langsam unter Rühren mit
einem Propellermischer der Phase A zugesetzt. Abil-EM-90, von Goldschmidt
erhältlich,
ist ein Cetyldimethicon-Copolyol. Polysynlane ist ein hydriertes
Polyisobuten, das von Nippon Oil and Fats erhältlich ist. Das Fluid D. C.
556 ist Phenyltrimethicon. Silkflo 362 ist ein Polydecen. ON-60-TA (60%),
von Kobo erhältlich, ist
ein Gemisch aus 60% feinstvermahlenem TiO2 in
Octyldodecylneopentanoat.
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Beispiel
4
Wasser-in-Öl-Emulsion,
die organische UV-A- und UV-B-Filter einschließt
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AQU-D-3360-H
wurde vorher bei einer Temperatur von 75°C in Finsolv TN dispergiert.
Nach dem Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die Dispersion den anderen Bestandteilen
der Phase A zugesetzt, und das Gemisch wurde mit einem Propellermischer
gerührt.
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Die
Phase B wurde hergestellt und langsam unter Rühren mit einem Propellermischer
der Phase A zugesetzt. Sowohl die Formulierung A als auch B zeigte
sowohl bei 25 als auch bei 45°C
eine befriedigende Stabilität.
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Wie
vorstehend aufgeführt
zeigen die Ergebnisse des LSF in vitro, daß die Erfindung bessere Sonnenschutzeigenschaften
(LSF) aufweist.
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Ohne
an irgendeine Theorie gebunden zu sein, wird erwartet, daß es die
Verwendung des öllöslichen Polymers
Polysaccharidalkylether in der erfindungsgemäßen Hautschutzzusammensetzung
ermöglicht,
daß der öllösliche UV-Filter
oder das Sonnenschutzmaterial, der bzw. das in der Zusammensetzung
enthalten ist, gleichmäßiger über der
Topographie der Haut verteilt werden kann. Es wird auch erwartet,
daß die
rheologischen Eigenschaften verbessert werden und in bezug auf die Ölphasen
der Zusammensetzung flexibler werden, die vorher durch Wachse, Polyethylene
und langkettige Kohlenwasserstoffe und dgl. eingedickt wurden, die
ebenfalls in der Zusammensetzung enthalten sind. Es wird auch erwartet,
daß die
Verwendung des Polysaccharidalkylethers die Aktivität der Sonnenschutzzusammensetzung
auf der Haut verlängert
und das Eindringen der öllöslichen
Sonnenschutzzusammensetzung in die Haut vermindert, wodurch die
Möglichkeit
einer Hautreizung aufgrund dieses Eindringens abnimmt. Es wird auch
erwartet, daß die
Verwendung des Polysaccharidalkylethers eine Verringerung der Menge
oder Konzentration des Sonnenschutz- oder UV-Strahlungsfiltermaterials in der Hautschutzzusammensetzung
ermöglicht,
wodurch die Kosten und mögliche
schädliche Nebenwirkungen
dieser Materialien geringer werden. Es wird auch erwartet, daß die Verwendung
des Polysaccharidalkylethers der Hautschutzzusammensetzung bessere
Wasserbeständigkeitseigenschaften
verleiht, wodurch deren Verwendung am Strand, in Pools, beim Schwimmen
und dgl. verbessert wird.
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Die
erfindungsgemäße wasserfreie
Zusammensetzung für
die Vitaminzufuhr umfaßt
mindestens ein Vitamin und mindestens ein öllösliches Polymer, das ein Polysaccharidalkylether
ist, der mindestens zwei verschiedene Einheiten und mindestens eine
Hydroxylgruppe umfaßt,
die mit einer gesättigten
Kohlenwasserstoff-Alkylkette mit 1 bis 24 Kohlenstoffatomen substituiert
ist. Der Polysaccharidalkylether, der in dieser Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Zusammensetzung
für die
Vitaminzufuhr verwendet wird, ist wie vorstehend im Zusammenhang
mit der verbesserten Hautschutzzusammensetzung beschrieben.
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Das öllösliche Polymer
kann in dieser Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Zusammensetzung für die Vitaminzufuhr
in einem Konzentrationsbereich von etwa 0,5 bis 10 Gew.-%, bezogen
auf das Gesamtgewicht der Formulierung, vorliegen.
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Vitamine,
die in dieser Ausführungsform
der Erfindung verwendet werden können,
schließen
Vitamin A, Provitamin A, Vitamin B1, Vitamin
B2, Vitamin B3,
Vitamin B4, Vitamin B5,
Vitamin B6, Vitamin B12,
Vitamin C, Vitamin D, Vitamin D2, Vitamin
D3, Vitamin E, Vitamin F, Vitamin K1 und Kombinationen und Derivate davon ein, sind
jedoch nicht darauf begrenzt. Bevorzugte Vitamine schließen die
Vitamine C und E sowie auch Derivate und Kombinationen davon ein.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform umfaßt die Erfindung
sowohl das Vitamin C als auch das Vitamin E. Die Vitamine können in
einer Konzentration von etwa 0,5 bis 50 Gew.-%, vorzugsweise 0,5
bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung,
vorliegen.
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Diese
Ausführungsform
der Zusammensetzung für
die Vitaminzufuhr umfaßt
auch mindestens eine Zusammensetzung oder Zusammensetzungen, die
typischerweise in Verbindung mit vitaminhaltigen Zusammensetzungen
verwendet wird bzw. werden. Ohne die Erfindung in irgendeiner Weise
einschränken
zu wollen, schließen
solche vitamin haltigen Zusammensetzungen Lösungsmittel, Emulgatoren, löslichmachende
Mittel und dgl. sowie auch Kombinationen davon ein, wie sie dem
Fachmann allgemein bekannt sind.
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Die
folgenden Beispiele erläutern
verschiedene bevorzugte Ausführungsformen
der erfindungsgemäßen Zusammensetzung
für die
Vitaminzufuhr. Es ist selbstverständlich, daß die folgenden Beispiele erläuternd sind
und die Erfindung keineswegs einschränken sollen. Bei den Formulierungen
wurde die Stabilität
im Verlauf der Zeit bei Bedingungen mit erhöhter Temperatur (45°C) über 6 Wochen
mit befriedigenden Ergebnissen ausgewertet.
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Beispiel
7
Suspension mit Vitamin C
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Eutanol
G, von Henkel erhältlich,
ist ein Octyldodecanol. AQU-D-3360-H
wurde vorher in Eutanol G dispergiert. Der Dispersion wurde feinstvermahlene
Ascorbinsäure
unter Rühren
mit einem Propellermischer zugesetzt.
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Beispiel
8
Suspension mit Vitamin C und E
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Wickenol
151 ist ein Isononylisononanoat, von CasChem erhältlich. Die Komponenten der
Phase A wurden mit einem Propellermischer mit einander gemischt.
AQU-D-3360-H wurde den anderen Bestandteile der Phase A unter Rühren mit
einem Propellermischer zugesetzt. Vitamin C wurde dem entstandenen
Gemisch unter Rühren
mit einem Propellermischer zugegeben.
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Ohne
an irgendeine Theorie gebunden sein zu wollen, wird angenommen,
daß die
Ausführungsformen dieser
Erfindung in bezug auf die erfindungsgemäße Zusammensetzung für die Vitaminzufuhr
und das Verfahren vorteilhaft sind, weil die Zusammensetzung sowohl
bei Bedingungen mit erhöhter
Temperatur als auch Raumtemperatur befriedigende rheologische Eigenschaften
beibehält.
Es wird auch angenommen, daß die rheologischen
Eigenschaften der abschließenden
erfindungsgemäßen Vitaminsuspension
vorteilhaft angepaßt
werden können,
indem die Gummimengen eingestellt werden, um die Viskosität zu ändern. Da
die öllösliche Polymerkomponente
außerdem
Wasserabsorptionseigenschaften aufweist, wird die biologische Verfügbarkeit
des Vitamins oder der Vitamine beim Auftragen der Vitaminsuspension
auf die Haut verbessert.