DE69729568T2 - Flüssige Reinigungszusammensetzungen für harte Oberflächen - Google Patents

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vinylpyrrolidone
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    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft flüssige Zusammensetzungen zur Reinigung harter Oberflächen.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Flüssige Zusammensetzungen zur Reinigung harter Oberflächen sind auf dem Fachgebiet offen gelegt worden. Die Schwerpunkte für solche Zusammensetzungen konzentrierten sich auf eine hervorragende Reinigung auf einer Vielfalt von Oberflächen und Verschmutzungen. Solche Zusammensetzungen sind jedoch vom Standpunkt des Verbrauchers aus nicht voll zufrieden stellend, insbesondere was die Schmutzabweisungseigenschaften betrifft, welche den damit behandelten harten Oberflächen verliehenen werden. Die Verbraucher halten in der Tat nach flüssigen Reinigungszusammensetzungen Ausschau, wobei die (nachfolgende) Sekundärreinigung erleichtert wird.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine flüssige Reinigungszusammensetzung zur Entfernung von unterschiedlichem Schmutz von harten Oberflächen zu formulieren, welche den Sekundärreinigungsvorgang erleichtert.
  • Es wurde nunmehr gefunden, dass die Leistung bei der Sekundärreinigung verbessert wird, wenn eine harte Oberfläche zunächst mit einer flüssigen Zusammensetzung behandelt worden ist, welche bestimmte schmutzabweisende Bestandteile umfasst, namentlich einen wie hierin definierten Polyalkoxylenglykoldiester als ersten schmutzabweisenden Bestandteil, zusammen mit einem Vinylpyrrolidonhomopolymer oder -copolymer, als einen zweiten schmutzabweisenden Bestandteil. Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung erlauben in der Tat eine bessere Sekundärreinigungsleistung, verglichen mit den gleichen Zusammensetzungen, welche bei gleichen Gesamtgehalt an schmutzabweisenden Bestandteilen nur die hierin definierten schmutzabweisenden Bestandteile umfassen, oder einen anderen polymeren schmutzabweisenden Bestandteil wie zum Beispiel Poly(trimethylaminoethyl)-methacrylat bei gleichem Gesamtgehalt an schmutzabweisenden Bestandteilen.
  • Es wurde überraschenderweise noch spezieller gefunden, dass die Verwendung eines solchen, wie hierin definierten, Polyalkoxylenglykoldiesters zusammen mit einem solchen Vinylpyrrolidonhomopolymer oder -copolymer, wie einem quarternierten oder nicht quarternierten Vinylpyrrolidon/Dialkylaminoalkylacrylat- oder -methacrylatcopolymer, zu einer synergistischen Wirkung bei der nachfolgenden Reinigungsleistung führt.
  • Die Zusammensetzungen hierin können vorteilhaft zur Reinigung harter Oberflächen verwendet werden, welche aus einer Vielfalt von Materialien hergestellt worden sind, wie glasierte oder unglasierte Kerarmkfließen, Vinyl und ungewachstes Vinyl, Linoleum, Melamin, Glas, Kunststoffe, plastifiziertes Holz, beides in reiner und verdünnter Form, z. B. bis zu einem Verdünnungsgrad von 1 : 400 (Zusammensetzung : Wasser).
  • Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass die Sekundärreinigungsleistung mit den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen auf verschiedenen Arten von Flecken/Schmutz erhalten wird, einschließend Fettflecken wie Küchenfett und andere fest haftende Flecken wie angebrannte/klebrige Nahrungsreste, wie sie sich typischerweise in Küchen finden, und sie den Oberflächen gleichzeitig einen guten Glanz verleihen.
  • Ein anderer mit den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen verbundener Vorteil, welche Polyalkoxylenglykoldiester und Vinylpyrrolidonhomopolymer oder -copolymer umfassen, ist der, dass sie die Fähigkeit haben der damit gereinigten Oberfläche einen guten Glanz zu verleihen. Tatsächlich wird eine geringere Bildung von Wasserflecken und/oder sogar Kalkablagerungen auf einer Oberfläche beobachtet, welche mit den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen gereinigt worden ist und später mit Wasser in Berührung kommt, wie zum Beispiel währen des Spülvorgangs. Der erhöhte Glanz, welcher der Oberfläche verliehen wird, bleibt vorteilhafterweise sogar nach mehreren Spülzyklen erhalten und sorgt so für einen lang anhaltenden Schutz gegen die Bildung von Wasserflecken und/oder Kalkablagerungen auf der Oberfläche und folglich für eine lang anhaltende glänzende Oberfläche.
  • Ein anderer Vorteil der flüssigen Zusammensetzungen der Erfindung liegt darin, dass nicht nur die Sekundärreinigungsleistung verbessert wird, sondern dass auch eine gute Primärreinigungsleistung erzielt wird.
  • Ein noch weiterer Vorteil der Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass auf den damit gereinigten Oberflächen eine schnellere Trocknung erhalten wird, und zwar sowohl bei Verwendung in verdünnter als auch in reiner Form. Die Hausfrau hat mit anderen Worten den Vorteil die Gesamtdauer des Reinigungsvorgangs von harten Oberflächen zu verkürzen und die Unbequemlichkeit von nassen Böden in ihrem Heim zu verringern.
  • Stand der Technik
  • WO 94/26858 legt eine flüssige Zusammensetzung für harte Oberflächen (pH 2–8) mit nichtionischen Tensiden (1–30%) und anionischen Polymeren mit einen mittleren Molekulargewicht von weniger als 1.000.000 offen, wobei die Polymeren frei von quarternären Stickstoffgruppen sind. Die Zusammensetzungen sorgen zusätzlich zur günstigen Wiederverschmutzung für Vorteile bei der Primärreinigung. WO 94/26858 legt offen, dass Acryl-, Methacryl- und Maleinanhydridderivate, wie Copolymere von Styrol mit Malein, nach der Trocknung ein streifenfreies Finish hinterlassen. Es sind keine flüssigen Zusammensetzungen offen gelegt, welche eine Kombination aus einem Polyalkoxylenglykoldiester zusammen mit einem Vinylpyrrolidonhomopolymer oder -copolymer umfassen.
  • EP-A 0 635 567 legt flüssige Zusammensetzungen zur Reinigung fester Oberflächen offen, welche ein Reinigungsmittel umfassen, das während der Reinigung auf der Oberfläche abgelagert wird und eine auf der Oberfläche haftende trockene Schicht bilden kann, wobei die Schicht eine solche Kohäsionsfestigkeit aufweist, dass zumindest der äußerste Oberflächenteil der Schicht beim weiteren Waschen entfernbar ist. Es wird Polyvinylpyrrolidon offen gelegt. Es werden jedoch keine Polyalkoxylenglykoldiester offen gelegt.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung umfasst eine flüssige Reinigungszusammensetzung für harte Oberflächen, umfassend einen Polyalkoxylenglykoldiester gemäß der Formel:
    Figure 00030001
    worin die Substituenten R1 und R2 jeweils unabhängig substituierte oder unsubstituierte, gesättigte oder ungesättigte, lineare oder verzweigte Kohlenwasserstoffketten mit 1 bis 36 Kohlenstoffatomen sind, und worin n eine ganze Zahl von 10 bis 400 ist, und ein Vinylpyrrolidonhomopolymer oder -copolymer.
  • Die vorliegende Erfindung umfasst auch ein Verfahren zur Reinigung harter Oberflächen, wobei eine, wie hierin vorstehend definierte, flüssige Zusammensetzung mit den Oberflächen in Berührung gebracht wird.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • Die flüssigen Zusammensetzungen
  • Als ersten Hauptbestandteil umfassen die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen einen Polyalkoxylenglykoldiester oder eine Mischung hiervon, wie hierin nachstehend definiert.
  • Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung umfassen typischerweise 0,001% bis 20 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung an Polyalkoxylenglykoldiester oder einer Mischung hiervon, vorzugsweise 0,01% bis 10%, weiter vorzugsweise 0,1% bis 5% und am meisten vorzugsweise 0,2% bis 2%.
  • Geeignete Polyalkoxylenglykoldiester zur Verwendung hierin besitzen die folgende Formel:
  • Figure 00040001
  • In dieser Formel sind die Substituenten R1 und R2 jeweils unabhängig substituierte oder unsubstituierte, gesättigte oder ungesättigte, lineare oder verzweigte Kohlenwasserstoffketten mit 1 bis 36 Kohlenstoffatomen, und n ist eine ganze Zahl von 10 bis 400.
  • R1 und R2 sind jeweils unabhängig substituierte oder unsubstituierte, lineare oder verzweigte Alkylgruppen oder Alkenylgruppen mit 1 bis 36 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 1 bis 30, weiter vorzugsweise 1 bis 24, sogar weiter vorzugsweise 1 bis 22 und am meisten vorzugsweise 1 bis 18, oder Arylgruppen mit bis zu 36 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 6 bis 36, weiter vorzugsweise 6 bis 30. n ist vorzugsweise eine ganze Zahl von 20 bis 400, weiter vorzugsweise 40 bis 300, sogar weiter vorzugsweise 40 bis 200 und am meisten vorzugsweise 40 bis 150. Die bevorzugten Polyalkoxylenglykoldiester zur Verwendung gemäß der vorliegenden Erfindung besitzen ein Molekulargewicht von mindestens 200, weiter vorzugsweise von 400 bis 10.000 und am meisten vorzugsweise von 800 bis 6000.
  • Geeignete Polyalkoxylenglykoldiester zur Verwendung hierin schließen O,O'-Distearylpolyethylenglykoldiester (MG 6000) oder O,O'-Dioleylpolyethylenglykoldiester (MG 560) ein.
  • Solche Polyalkoxylenglykoldiester sind von Akzo Nobel unter der Bezeichnung KESSCO PEG 6000DS® oder von der Lonza unter der Bezeichnung Pegosperse® oder von Hüls unter der Bezeichnung Marlosol FS® kommerziell erhältlich.
  • Als zweiten Hauptbestandteil umfassen die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen ein Vinylpyrrolidonhomopolymer oder -copolymer oder eine Mischung hiervon.
  • Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung umfassen typischerweise 0,001% bis 20 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung an einem Vinylpyrrolidonhomopolymer oder -copolymer oder einer Mischung hiervon, vorzugsweise 0,01% bis 10%, weiter vorzugsweise 0,1% bis 5% und am meisten vorzugsweise 0,2% bis 2%.
  • Geeignete Vinylpyrrolidonhomopolymere zur Verwendung hierin sind Homopolymere von N-Vinylpyrrolidon mit dem folgenden wiederkehrenden Monomer:
    Figure 00050001
    worin n (Polymerisationsgrad) eine ganze Zahl von 10 bis 1.000.000, vorzugsweise von 20 bis 100,000 und weiter vorzugsweise von 20 bis 10.000 ist.
  • Geeignete Vinylpyrrolidonhomopolymere ("PVP") zur Verwendung hierin besitzen folglich ein mittleres Molekulargewicht von 1000 bis 100.000.000 vorzugsweise von 2000 bis 10.000.000, weiter vorzugsweise von 5000 bis 1.000.000 und am meisten vorzugsweise von 50.000 bis 500.000.
  • Geeignete Vinylpyrrolidonhomopolymere sind von der ISP Corporation, New York, NY und Montreal, Kanada, unter der Produktbezeichnung PVP K-15® (Viskositätsmolekulargewicht 10.000), PVP K-30® (mittleres Molekulargewicht 40.000), PVP K-60® (mittleres Molekulargewicht 160.000) und PVP K-90® (mittleres Molekulargewicht 360.000) kommerziell erhältlich. Andere geeignete Vinylpyrrolidonhomopolymere, welche von der BASF Corporation kommerziell erhältlich sind, schließen Sokalan HP2165® und Sokalan HP12®; und Vinylpyrrolidonhomopolymere ein, die dem Fachmann auf dem Waschmittelgebiet bekannt sind (vergleiche zum Beispiel EP-A 0 262 897 und EP-A 0 256 696).
  • Geeignete Vinylpyrrolidoncopolymere zur Verwendung hierin schließen Copolymere von Vinylpyrrolidon und alkylenisch ungesättigten Monomeren oder Mischungen hiervon ein.
  • Die alkylenisch ungesättigten Monomeren der Copolymeren hierin schließen ungesättigte Dicarbonsäuren wie Maleinsäure, Chlormaleinsäure, Fumarsäure, Itaconsäure, Citraconsäure, Phenylmaleinsäure, Aconitinsäure, Acrylsäure, N-Vinylimidazol und Vinylacetat ein. Es kann auch jedes Anhydrid der ungesättigten Säuren eingesetzt werden, wie zum Beispiel Acrylat, Methacrylat. Aromatische Monomere wie Styrol, sulfoniertes Styrol, α-Methylstyrol, Vinyltoluol, tert-Butylstyrol und ähnliche wohlbekannte Monomere können verwendet werden.
  • Das Molekulargewicht des Vinylpyrrolidoncopolymers ist nicht besonders kritisch, so lange das Copolymer wasserlöslich ist, eine gewisse Oberflächenaktivität besitzt und an der harten Oberfläche aus der flüssigen Zusammensetzung oder Lösung heraus (d. h. unter verdünnten Anwendungsbedingungen), welche es in einer solchen Weise umfasst, dass die Hydrophilie der Oberfläche erhöht wird, adsorbiert wird. Die bevorzugten Copolymeren von N-Vinylpyrrolidon und alkylenisch ungesättigten Monomeren oder Mischungen hiervon besitzen jedoch ein Molekulargewicht zwischen 1000 und 1.000.000, vorzugsweise zwischen 10.000 und 500.000 und weiter vorzugsweise zwischen 10.000 und 200.000.
  • Besonders geeignete N-Vinylimidazol/N-Vinylpyrrolidon-Polymere zur Verwendung hierin besitzen einen mittleren Molekulargewichtsbereich von 5000 bis 1.000.000, vorzugsweise von 5000 bis 500.000 und weiter vorzugsweise von 10.000 bis 200.000. Das mittlere Molekulargewicht wurde durch Lichtstreuung bestimmt, wie in Barth, H. G. und Mays, J. W., Chemical Analysis, Band 113, "Modern Methods of Polymer Characterization", beschrieben.
  • Solche Copolymere aus N-Vinylpyrrolidon und alkylenisch ungesättigten Monomeren, wie PVO/Vinylacetat-Copolymere, sind unter der Reihe mit dem Warenzeichen Luviskol® von der BASF kommerziell erhältlich.
  • Besonders bevorzugte Copolymere von Vinylpyrrolidon zur Verwendung in den Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung sind quarternierte oder unquarternierte Vinylpyrrolidon/Dialkylaminoalkylacrylat- oder -methacrylat-Copolymere.
  • Die zur Verwendung in den Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung geeigneten Vinylpyrrolidon/Dialkylaminoalkylacrylat- oder -methacrylat-Copolymeren (quarterniert oder unquarterniert) entsprechen der folgenden Formel:
    Figure 00070001
    worin n zwischen 20 und 99 und vorzugsweise zwischen 40 und 90 Mol.-% beträgt, und m zwischen 1 und 80 und vorzugsweise zwischen 5 und 40 Mol.-% beträgt; R1 die Bedeutung H oder CH3 hat; y 0 oder 1 bedeutet; R2 -CH2-CHOH-CH2- oder CxH2x ist, worin x = 2 bis 18; R3 eine Niederalkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise Methyl oder Ethyl, oder
    Figure 00070002
    bedeutet, R4 eine Niederalkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise Methyl oder Ethyl, bedeutet; X aus der Gruppe gewählt ist, bestehend aus Cl, Br, I, _SO4, HSO4 und CH3SO3. Die Polymeren können nach dem in FR-A 2,077,143 und 2,393,573 beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
  • Die bevorzugten quarternierten oder unquarternierten Vinylpyrrolidon/Dialkylaminoalkylacrylat- oder -methacrylat-Copolymeren sind unter den Bezeichnungen Copolymer 845®, Gafquat 734® oder Gafquat 755® von der ISP-Corporation, New York, NY und Montreal, Kanada oder von der BASF unter dem Warenzeichen Luviquat® kommerziell erhältlich.
  • Am meisten sind hierin die von der BASF erhältlichen quarternären Copolymeren von Vinylpyrrolidon und Dimethylaminoethylmethacrylat (Polyquarterniumn-11) bevorzugt.
  • Die vorliegende Erfindung beruht auf der Feststellung, dass die flüssigen Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung eine verbesserte Sekundärreinigungsleistung bereitstellen, wenn eine harte Oberfläche zuerst damit behandelt worden ist. Ohne an eine Theorie gebunden sein zu wollen werden Vermutungen angestellt, wonach das erste schmutzabweisende Mittel, d. h. der Polyalkoxylenglykoldiester und das zweite schmutzabweisende Mittel, d. h. das Vinylpyrrolidonhomopolymer oder -copolymer gleichermaßen die Eigenschaft besitzen an eine harte Oberfläche, welche vorher damit gereinigt wurde, in einer solchen Weise adsorbiert zu werden, dass sie eine hygroskopische Schicht hinterlassen. Die resultierende hygroskopische Schicht kann aus der Umgebung atmosphärischen Wasserdampf anziehen und festhalten, um die Adhäsion von einmal behandeltem Schmutz zu verringern und/oder die Entfernung von anschließend darauf abgelagertem Schmutz zu erleichtern, d. h. es ist weniger Arbeit (z. B. weniger Schrubben und/oder Wischen und/oder weniger chemische Einwirkung) erforderlich um den Schmutz beim Sekundärreinigungsvorgang zu entfernen, verglichen mit einer ähnlichen verschmutzten harten Oberfläche, welche mit den gleichen Zusammensetzungen gereinigt worden ist, jedoch ohne die ersten oder zweiten erfindungsgemäßen Schmutzabweisungssbestandteile.
  • Noch spezieller wurde überraschenderweise gefunden, dass bei der mit der Verwendung eines solchen Polyalkoxylenglykoldiester und eines Vinylpyrrolidonhomopolymers oder -copolymers, wie hierin definiert, eine synergistische Wirkung bei der Sekundärreinigungsleistung auftritt. Die durch Kombinieren eines wie hierin definierten Polyalkoxylenglykoldiesters und eines Vinylpyrrolidonhomopolymers oder -copolymers, bereitgestellte Sekundärreinigungsleistung ist bei einer flüssigen Zusammensetzung tatsächlich der Sekundärreinigungsleistung, überlegen, welche zum Beispiel von der gleichen Zusammensetzung bereitgestellt wird, welche nur einen dieser Bestandteile bei gleichem Gesamtgehalt an Schmutzabweisungsbestandteilen umfasst.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung liegen der wie hierin definierte Polyalkoxylenglykoldiester und das wie hierin definierte Vinylpyrrolidonhomopolymer oder -copolymer in einem Gewichtsverhältnis von Polyalkoxylenglykoldiester zu Vinylpyrrolidonhomopolymer oder -copolymer von 1 : 100 bis 100 : 1, vorzugsweise von 12 : 10 bis 10 : 1 und weiter vorzugsweise von 1 : 2 bis 2 : 1 vor.
  • Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung ist auch, dass eine wirksame Sekundärreinigungsleistung bei einem niedrigen Gesamtgehalt an Schmutzabweisungsmittelbestandteilen erhalten werden kann. Bei einer bevorzugten Ausführungsform umfassen die Zusammensetzungen hierin 0,1% bis 10% des Gewichts der Gesamtzusammensetzung an Polyalkoxylenglykoldiester und Vinylpyrrolidonhomopolymer oder -copolymer, vorzugsweise 0,2% bis 5%, weiter vorzugsweise 0,3% bis 2% und am meisten vorzugsweise 0,3% bis 2,5%. Überraschenderweise erfolgt eines wirksame Sekundärreinigungsleistung nicht nur, wenn die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung mit einer harten Oberfläche in Berührung gebracht wird, um sie in reiner Form zu reinigen, sondern auch, in verdünnter Form, z. B. bis hinauf zu einem Verdünnungsverhältnis Wasser zu Zusammensetzung von 400 : 1.
  • Ein Vorteil der Zusammensetzungen der Erfindung ist der, dass die Primärreinigungsleistung ebenfalls erhöht wird, verglichen zum Beispiel mit den gleichen Zusammensetzungen ohne Vinylpyrrolidonhomopolymer oder -copolymer.
  • "Reinigungsleistung" bedeutet hierin die Reinigung von verschiedenen Arten von Schmutz, einschließend fetten Schmutz, wie Küchenfett oder angebrannte/klebrige Nahrungsreste (z. B. angebrannte Milch), wie sie sich typischerweise in einer Küche und dergleichen finden.
  • Die Primärreinigungsleistung bei Verdünnung kann nach folgender Prüfmethode evaluiert werden: Fließen aus Emaille, Vinyl oder Keramik werden vorbereitet, indem sie durch Aufbringen von repräsentativem künstlichem Schutz aus Fett/teilchenförmigem Material und anschließendem Altern vorbereitet werden. Die Prüfzusammensetzungen und die Bezugszusammensetzungen werden verdünnt (z. B. Zusammensetzung : Wasser 1 : 50 oder 1 : 100) mit einem Schwamm aufgebracht und zur Reinigung ein Sheen Prüfschaber verwendet. Die Anzahl der Abzüge, welche erforderlich ist, 100% Reinheit zu erzielen, wird registriert. Es erfolgen auf jeder verschmutzten Fließe im Minimum 6 Wiederholungen in Form von Doppelprüfungen zum Vergleich mit der Bezugsprobe.
  • Die Sekundärreinigungsleistung bei Verdünnung kann nach folgender Prüfmethode untersucht werden: Unter Verwendung des für die Primärreinigung detailliert beschriebenen Verfahrens werden die für diese Prüfung verwendeten Fließen verwendet und ohne vorheriges Waschen oder Spülen direkt neu verschmutzt. Der Reinigungsvorgang wird dann unter Verwendung des Sheen Prüfschabvers wiederholt, wobei darauf geachtet wird, dass die Prüfzusammensetzungen dazu verwendet werden den gleichen Teil der Fließe zu reinigen, der vorausgehend durch sie gereinigt wurde. Die Anzahl der Abzüge, welche erforderlich ist, 100% Reinheit zu erzielen, wird registriert. Es erfolgen auf jeder verschmutzten Fließe im Minimum 6 Wiederholungen in Form von Doppelprüfungen zum Vergleich gegen die Bezugsprobe. Dieser Vorgang des Verschmutzens und Reinigens kann bis zu 5-Mal wiederholt werden.
  • Das Prüfverfahren zur Untersuchung der Reinigungsleistung im unverdünnten Zustand ist mit dem vorstehenden identisch, außer dass die Prüfzusammensetzungen und die Bezugszusammensetzung unverdünnt verwendet werden und dass nach dem Reinigen ein Spülzyklus mit reinem Wasser erfolgt. Der Spülzyklus kann vor der nächsten Reinigungsprüfung bis zu 5-Mal wiederholt werden.
  • Ein anderer Vorteil der Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung ist der, dass diese Zusammensetzungen bei der Anwendung auf der zu reinigenden Oberfläche sowohl in ihrer reinen als auch unverdünnten Form schneller trocknen als die gleichen Zusammensetzungen, welche nur den ersten oder zweiten der hierin beschriebenen Schmutzabweisungsbestandteile beim gleichen Gesamtgehalt an Schmutzabweisungsbestandteilen umfassen. Die vorliegende Erfindung beinhaltet demzufolge die Verwendung von Polyalkoxylenglykoldiester und Vinylpyrrolidonhomopolymer oder -copolymer in einer flüssigen Zusammensetzung zur schnelleren Verdampfung der Zusammensetzung bei Verwendung zur Reinigung einer harten Oberfläche in ihrer verdünnten oder unverdünnten Form, und/oder eine schnellere Verdampfung von Wasser, welches anschließend beim Abspülen der Oberfläche nach der Reinigung in Berührung mit der Oberfläche kommt.
  • Ohne an eine Theorie gebunden sein zu wollen wurde beobachtet, dass harte Oberflächen oft eine geringe Affinität zu Wasser besitzen. Dies bedeutet, dass wenn Wasser in Berührung mit einer harten Oberfläche kommt, die Spreitung, welche von der Grenzflächenenergie (d. h. der fest/flüssig-Grenzflächenspannung) gesteuert wird, sehr begrenzt ist. Es ist in der Tat beobachtet worden, dass die stabilste Anordnung von Wasser diejenige ist, sich in kugelförmigen Tropfen zu gruppieren und nicht diejenige, einen einheitlichen dünnen, auf der Oberfläche ausgebreiteten Film zu bilden. Es benötigt folglich mehr Zeit von der Oberfläche zu verdunsten. Es wurde nunmehr gefunden, dass bei der gleichzeitigen Zugabe von Polyalkoxylenglykoldiester und Vinylpyrrolidonhomopolymer oder -copolymer zu einer erfindungsgemäßen flüssigen Zusammensetzung zum Reinigen harter Oberflächen auf der mit dieser Zusammensetzung gereinigten harten Oberfläche eine hydrophile Schicht zurück bleibt, wobei diese hydrophile Schicht das Wasser, welches mit der Oberfläche, welche zuvor mit der Zusammensetzung gereinigt worden ist (z. B. Wasser, welches zum Spülen nach der so behandelten Oberfläche verwendet wurde) in Berührung kommt, einheitlich über die Oberfläche ausgebreitet hinterlässt ("Spreitungswirkung") anstatt Tropfen zu bilden. Auf diese Weise wird die Verdunstung der Zusammensetzung selbst und die nachfolgende von Wasser, welches zum Beispiel beim Spülvorgang mit der Oberfläche in Berührung kommt, beschleunigt.
  • Ohne Bindung an eine Theorie wird angenommen, dass die hierin beschriebenen Antiwiederablagerungsbestandteile auch die Fähigkeit besitzen, einen Film auf der Haut des Verwenders zu bilden, wodurch sie für eine bessere Milde der Haut sorgen. In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beinhaltet sie folglich die Verwendung von Polyalkoxylenglykoldiester und/oder Polyvinylpyrrolidonhomopolymer oder -copolymer in einer flüssigen Zusammensetzung zur Verbesserung der Milde der Haut.
  • Ein weiterer Vorteil, welcher die Verwendung von Polyalkoxylenglykoldiester und/oder Vinylpyrrolidonhomopolymer oder -copolymer hierin betrifft, ist der, dass sie an einer harten Oberfläche haften und sie hydrophiler machen, die Oberflächen selbst glatter werden (was beim Berühren der Oberflächen spürbar ist) und dies dazu beträgt, den Eindruck einer perfekt gereinigten Oberfläche zu vermitteln.
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen, welche zur Reinigung harter Oberflächen besonders geeignet sind, sind flüssige Zusammensetzungen. Die flüssigen Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung werden vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise, als wässrige Zusammensetzungen formuliert. Wässrige Zusammensetzungen umfassen typischerweise 50% bis 99 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung Wasser, vorzugsweise 60% bis 95% und weiter vorzugsweise 80% bis 95%.
  • Die flüssigen Zusammensetzungen hierin können über den vollen pH-Bereich von 0 bis 14, vorzugsweise 1 bis 13, formuliert werden. Die Zusammensetzungen hierin werden typischerweise im neutralen bis hoch alkalischen pH-Bereich von 7 bis 12, vorzugsweise von 9 bis 11 und weiter vorzugsweise von 9,5 bis 11 formuliert. Der pH der Zusammensetzungen hierin kann mit allen dem Fachmann bekannten Mitteln eingestellt werden, wie Ansäuerungsmittel wie organischen oder anorganischen Säuren, oder alkalisch machenden Mitteln wie NaOH, KOH, K2CO3, Na2CO3 und dergleichen. Bevorzugte organische Säuren zur Verwendung hierin haben einen pKa von weniger als 6. Geeignete organische Säuren sind gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Citronensäure, Milchsäure, Glykolsäure, Bernsteinsäure, Glutarsäure und Adipinsäure sowie Mischungen hiervon. Eine Mischung der Säuren ist von der BASF unter dem Warenzeichen Sokalan® DCS kommerziell erhältlich.
  • Zusatzbestandteile
  • Die erfindungsgemäßen flüssigen Zusammensetzungen können je nach dem vorgesehenen technischen Vorteil und der behandelten Oberfläche eine Vielfalt von Zusatzbestandteilen umfassen.
  • Geeignete Zusatzbestandteile zur Verwendung hierin schließen Tenside, Builder, Komplexbildner, Polymere, Lösungsmittel, Puffer, Bakterizide, Hydrotrope, Färbemittel, Stabilisatoren, Radikalfänger, Bleichmittel, Bleichaktivatoren, Schaumregulierungsmittel wie Fettsäuren, Enzyme, Schmutzdispergierungsmittel, Farbstoffübertragungsmittel, Aufheller, Antistaubmittel, Dispergierungsmittel, Farbstoffübertragungsinhibitoren, Pigmente, Farbstoffe und/oder Duftstoffe ein.
  • Tenside
  • Die flüssigen Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung umfassen vorzugsweise ein Tensid oder Mischungen hiervon. Das Tensid kann in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen in Anteilen von 0,1% bis 50 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung vorliegen, vorzugsweise von 0,1% bis 20% und weiter vorzugsweise von 1% bis 10%.
  • Tenside sind hierin erwünscht, weil sie zusätzlich zur Reinigungsleistung und/oder zum Glanzvermögen der Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung beitragen. Tenside zur Verwendung hierin schließen nichtionische Tenside, anionische Tenside, kationische Tenside, amphotere Tenside, zwitterionische Tenside und Mischungen hiervon ein.
  • Besonders bevorzugte Tenside sind die nichtionischen Tenside. Geeignete nichtionische Tenside zur Verwendung hierin schließen eine Klasse von Verbindungen ein, welche im Großen und Ganzen als Verbindungen definiert sind, welche durch die Kondensation von Alkylenoxidgruppen (ihrer Natur nach hydrophil) mit einer organischen hydrophoben Verbindung, welche ihrer Natur nach aliphatisch verzweigt oder linear (z. B. Guerbet oder sekundäre Alkohole) oder alkylaromatisch sein kann, hergestellt werden. Die Länge des hydrophilen oder Polyoxyalkylenrestes, welcher mit irgendeiner speziellen hydrophoben Gruppe kondensiert wird, kann leicht so eingestellt werden, dass eine wasserlösliche Verbindung mit dem gewünschten Gleichgewichtsgrad zwischen hydrophilen und hydrophoben Segmenten resultiert.
  • Eine wohlbekannte Klasse von nichtionischen synthetischen Detergentien ist zum Beispiel unter dem Warenzeichen "Pluronic" im Handel erhältlich. Diese Verbindungen werden durch Kondensieren von Ethylenoxid mit einer hydrophoben Phase gebildet, welche durch die Kondensation von Propylenoxid mit Propylenglykol gebildet wird. Der hydrophobe Teil des Moleküls, der natürlich wasserunlöslich ist, besitzt ein Molekulargewicht von etwa 1500 bis 1800. Die Addition von Polyoxyethylenresten an diesen hydrophoben Teil neigt dazu die Wasserlöslichkeit des Moleküls als Ganzes zu erhöhen, wobei der flüssige Charakter des Produkts bis zu dem Punkt erhalten bleibt, bei dem der Polyoxyethylengehalt etwa 50% des Gesamtgewichts des Kondensationsprodukts beträgt.
  • Andere geeignete nichtionische Detergentien schließen ein:
    • (i) Die Polyethylenkondensate von Alkylphenolen, z. B. die Kondensationsprodukte von Alkylphenolen mit einer Alkylgruppe, welche etwa 6 bis 12 Kohlenstoffatome, entweder in geradkettiger oder verzweigtkettiger Anordnung enthält, mit Ethylenoxid, wobei das Ethylenoxid in einer Menge vorliegt, welche 10 bis 25 Mole Ethylenoxid pro Mol Alkylphenol entspricht. Der Alkylsubstituent in solchen Verbindungen kann von polymerisiertem Propylen, Diisobutylen, Octan und Nonan abgeleitet sein;
    • (ii) Jene, die sich von der Kondensation von Ethylenoxid mit dem Produkt ableiten, welches aus der Reaktion von Propylenoxid mit Ethylendiaminprodukten resultieren, deren Zusammensetzung je nach dem gewünschten Gleichgewicht zwischen hydrophoben und hydrophilen Elementen variiert werden kann. Beispiele sind Verbindungen, welche etwa 40% bis etwa 80 Gew.-% Polyoxyethylen enthalten und ein Molekulargewicht von etwa 5000 bis etwa 11.000 aufweisen und aus der Reaktion von Ethylenoxidgruppen mit einer hydrophoben Base resultieren, welche durch Umsetzung von Ethylendiamin und überschüssigem Propylenoxid gebildet wurde, wobei die Base ein Molekulargewicht in der Größenordnung von 2500 bis 3000 besitzt.
    • (iii) Das Kondensationsprodukt aliphatischer Alkohole mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen in sowohl geradkettiger als auch verzweigter Anordnung, mit Ethylenoxid, z. B. ein Kokosnussalkohol-Ethylenoxid-Kondensat mit 10 bis 30 Molen Ethylenoxid pro Mol Kokosnussalkohol, wobei die Kokosnussalkoholfraktion 10 bis 14 Kohlenstoffatome aufweist.
    • (iv) Trialkylaminoxide und Trialkylphosphinoxide, worin eine Alkylgruppe von 10 bis 18 Kohlenstoffatomen reicht und zwei Alkylgruppen von 1 bis 3 Kohlenstoffatomen reichen; Die Alkylgruppen können Hydroxysubstituenten enthalten; Spezielle Beispiele sind Dodecyl-di(2-hydroxyethyl)aminoxid und Tetradecyldimethylphosphinoxid.
  • Als nichtionische Tenside verwendbar sind auch die in US-A 4,565,647, Llenado, erteilt am 21. Jan. 1986, offen gelegten Alkylpolysaccharide mit einer hydrophoben Gruppe, welche etwa 6 bis etwa 30 Kohlenstoffatom enthält, vorzugsweise etwa 10 bis etwa 16 Kohlenstoffatome sowie Polysaccharide, z. B. ein Polyglycosid, welches hydrophile Gruppen mit etwa 1,3 bis etwa 10, vorzugsweise etwa 1,3 bis etwa 3, am meisten vorzugsweise etwa 1,3 bis etwa 2,7 Saccharid einheiten enthält. Es kann jedes reduzierende Saccharid, welches 5 oder 6 Kohlenstoffatome enthält, verwendet werden, z. B. Glucose, Galactose und Galactosyleinheiten können die Glucosyleinheiten substituieren (Wahlweise befindet sich die hydrophobe Gruppe in den 2-, 3-, 4, etc.-Stellungen, was zu einer Glucose oder Galactose gegenüber einem Glucosid oder Galactosid führt). Die Intersaccharidbindungen können z. B. zwischen der 1-Stellung der zusätzlichen Saccharideinheiten und den 2-, 3-, 4- und/oder 6-Stellungen der vorhergehenden Sacharideinheiten vorliegen.
  • Gegebenenfalls, aber weniger wünschenswert, kann eine Polyalkylenoxidkette die hydrophobe Einheit und die Polysacharideinheit verknüpfen. Das bevorzugte Alkylenoxid ist Ethylenoxid. Typische hydrophober Gruppen schließen entweder gesättigt oder ungesättigt, verzweigte oder unverzweigte Alkylgruppen ein, welche etwa 8 bis etwa 18, vorzugsweise etwa 10 bis etwa 16 Kohlenstoffatome enthalten. Die Alkylgruppe kann vorzugsweise bis zu etwa 3 Hydroxylgruppen enthalten und/oder die Polyalkylenoxidkette kann bis zu etwa 10, vorzugsweise weniger als 5 Alkylenoxideinheiten enthalten. Geeignete Alkylpolysaccharide sind Octyl-, Nonyldecyl-, Undecyldodecyl-, Tridecyl-, Tetradecyl-, Pentadecyl-, Hexadecyl-, Heptadecyl- und Octadecyl- di-, tri-, tetra-, penta- und hexaglucoside, galactoside, lactoside, glucosen, fructoside, fructosen und/oder galactosen. Geeignete Mischungen schließen Kokosnussalkyldi-, tri-, tetra- und pentaglucoside und Talgalkyltetra-, penta- und hexaglucoside ein.
  • Bevorzugte Alkylpolyglycoside besitzen die Formel: R2O(CnH2nO)t(glycosyl)x worin R2 gewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Alkyl, Alkylphenyl, Hydroxyalkyl, Hydroxyalkylphenyl und Mischungen hiervon, in denen die Alkylgruppen 10 bis 18 Kohlenstoffatome enthalten, vorzugsweise etwa 12 bis etwa 14 Kohlenstoffatome; n ist 2 oder 3, t ist 0 bis etwa 10, vorzugsweise 0; und x ist 1,3 bis etwa 10, vorzugsweise 1,3 bis etwa 3, am meisten vorzugsweise etwa 1,3 bis etwa 2,7. Das Glycosyl leitet sich vorzugsweise von Glucose ab. Um diese Verbindungen herzustellen wird zuerst der Alkohol oder Alkylpoylethoxyalkohol gebildet und dann mit Glucose oder einer Quelle für Glucose umgesetzt, um das Glucosid zu bilden (Verknüpfung in der 1-Stellung). Die restlichen Glycosyleinheiten können dann zwischen ihrer 1-Stellung und den vorhergehenden Glycosyl einheiten in 2-, 3-, 4- und/oder 6-Stellung, hauptsächlich in der 2-Stellung, eingeführt werden.
  • Die Kondensationsprodukte von Ethylenoxid mit eine hydrophoben Base, welche durch Kondensation von Propylenoxid mit Propylenglykol gebildet wurde, sind zur Verwendung hierin ebenfalls geeignet, wenn auch nicht bevorzugt. Der hydrophobe Teil dieser Verbindungen besitzt vorzugsweise ein Molekulargewicht von etwa 1500 bis etwa 1800 und ist wasserunlöslich. Die Addition von Polyoxyethyleneinheiten an diesen hydrophoben Teil neigt dazu, die Wasserlöslichkeit des Moleküls als Ganzes zu erhöhen, wobei der flüssige Charakter des Produkts bis zu dem Punkt erhalten bleibt, an dem der Polyoxyethylengehalt etwa 50% des Gesamtgewichts des Kondensationsprodukts beträgt, welches der Kondensation bis zu etwa 40 Molen Ethylenoxid entspricht. Beispiele von Verbindungen dieses Typs schließen bestimmte kommerziell erhältliche PluronicTM Tenside ein, die von der BASF vermarktet werden.
  • Zur Verwendung als nichtionische Tenside sind hierin die Kondensationsprodukte von Ethylenoxid mit dem Umsetzungsprodukt von Propylenoxid und Ethylendiamin geeignet, wenn auch nicht bevorzugt. Die hydrophobe Einheit dieser Produkte besteht aus dem Reaktionsprodukt von Ethylendiamin und überschüssigem Propylenoxid und besitzt im Allgemeinen ein Molekulargewicht von etwa 2500 bis etwa 3000. Diese hydrophobe Einheit ist bis zu einem solchen Grad mit Ethylenoxid kondensiert, dass das Kondensationsprodukt etwa 40% bis etwa 80 Gew.-% Polyoxyethylen enthält und ein Molekulargewicht von etwa 5000 bis etwa 11.000 besitzt. Beispiele für diesen Typ nichtionischer Tenside schließen bestimmte kommerziell erhältliche TetronicTM Verbindungen ein, welche von der BASF vermarktet werden.
  • Andere geeignete nichtionische Tenside zur Verwendung hierin schließen Polyhydroxyfettsäureamide mit der Strukturformel:
    Figure 00160001
    ein, worin R1 H oder C1-C4-Hydrocarbyl, 2-Hydroxyethyl, 2-Hydroxypropyl oder eine Mischung hiervon ist, vorzugsweise C1-C4-Alkyl, weiter vorzugsweise C1- oder C2-Alkyl, am meisten vorzugsweise C1-Alkyl (d. h. Methyl) ist; und R2 C5- C31-Hydrocarbyl, vorzugsweise geradkettiges C7-C19-Alkyl oder -Alkenyl, weiter vorzugsweise geradkettiges C9-C17-Alkyl oder -Alkenyl, am meisten vorzugsweise geradkettiges C11-C17-Alkyl oder -Alkenyl, oder Mischungen hiervon ist; und Z ein Polyhydroxyhydrocarbyl mit einer linearen Hydrocarbylkette mit mindestens 3 Hydroxylgruppen ist, welche direkt mit der Kette verbunden sind oder ein alkoxyliertes Derivat (vorzugsweise ethoxyliert oder propoxyliert) davon. Z leitet sich vorzugsweise in einer reduzierenden Aminierungsreaktion von einem reduzierenden Zucker ab; Z ist weiter vorzugsweise ein Glycityl. Geeignete reduzierende Zucker schließen Glucose, Fructose, Maltose, Lactose, Galactose, Mannose und Xylose ein. Als Rohmaterialien können sowohl hoch Dextrose-haltiger Maissirup als auch die vorstehend aufgeführten einzelnen Zucker verwendet werden. Diese Maissirupe können für Z ein Gemisch von Zuckerkomponenten liefern. Es versteht sich, dass andere geeignete Rohmaterialien unter keinen Umständen ausgeschlossen werden sollen. Z wird vorzugsweise gewählt aus der Gruppe, bestehend aus -CH2-(CHOH)n-CH2OH, -CH(CH2OH)-(CHOH)n–1-CH2OH, -CH2-(CHOH)2(CHOR')(CHOH)-CH2OH, worin n eine ganze Zahl von 3 bis einschließlich 5 ist und R' H oder ein cyclischer oder aliphatischer Monosaccharid und alkoxyliertes Derivate davon ist. Am meisten bevorzugt sind Glycityle, worin n 4 ist, besonders -CH2-(CHOH)4-CH2OH.
  • In der Formel (I) kann R1 zum Beispiel N-Methyl, N-Ethyl, N-Propyl, N-Isopropyl, N-Butyl, N-2-Hydroxyethyl oder N-2-Hydroxypropyl sein. R2-CO-N< kann zum Beispiel Kokosamid, Stearamid, Oleamid, Lauramid, Myristamid, Capricamid, Palmitamid, Talgamid etc. sein. Z kann 1-Deoxyglucityl, 2-Deoxyfructityl, 1-Deoxymaltityl, 1-Deoxylactityl, 1-Deoxygalactityl, 1-Deoxymannityl, 1-Deoxymaltotriotyl etc. sein.
  • Bei einer Ausführungsform hierin sind geeignete nichtionische Tenside zur Verwendung hierin Polyethylenoxidkondensate von Alkylphenolen, Kondensationsprodukte von primären und sekundären aliphatischen Alkoholen mit etwa 1 bis etwa 25 Molen Ethylenoxid, Alkylpolysaccharide und Mischungen hiervon. Am meisten bevorzugt sind C8-C14-Alkylphenolethoxylate mit 3 bis 15 Ethoxygruppen und C8-C18-Alkoholethoxylate (vorzugsweise C10 im Durchschnitt) mit 2 bis 10 Ethoxygruppen und Mischungen hiervon.
  • Besonders bevorzugte Tenside schließen auch die anionischen Tenside ein. Geeignete anionische Tenside zur Verwendung hierin schließen Alkalimetall (z. B. Natrium oder Kalium)-fettsäuren, oder Seifen hiervon ein, welche etwa 8 bis etwa 24, vorzugsweise etwa 10 bis etwa 20 Kohlenstoffatome enthalten.
  • Die Fettsäuren, einschließlich die zur Seifenherstellung verwendeten, können aus natürlichen Quellen erhalten werden, wie zum Beispiel von Pflanzen oder Tieren abgeleitete Glyceride (z. B. Palmöl, Kokosnussöl, Babassuöl, Sojabohnenöl, Rizinusöl, Talg, Waltran, Fischöl, Talg, Fett, Schweinschmalz und Mischungen hiervon). Die Fettsäuren können auch synthetisch hergestellt werden (z. B. durch Oxidation von Erdölchargen nach dem Fischer-Tropsch Verfahren).
  • Alkalimetallseifen können durch direkte Verseifung von Fetten und Ölen oder durch Neutralisation der freien Fettsäuren, welche in einem getrennten Herstellungsverfahren hergestellt werden, hergestellt werden. Besonders nützlich sind die Natrium- und Kaliumsalze der Fettsäuremischungen, die sich von Kokosnussöl und Talg ableiten, d. h. Natrium- und Kaliumtalg- und -kokosnussseifen.
  • Der Ausdruck "Talg" wird hierin in Verbindung mit Fettsäuregemischen verwendet, welche typischerweise eine ungefähre Kohlenstoffkettenlängenverteilung von 2,5% C14, 29% C16, 23% C18, 2% Palmöl, 41,5% Öl und 3% Linol aufweisen (Die ersten drei aufgeführten Fettsäuren sind gesättigt). Andere Mischungen mit ähnlicher Verteilung wie Fettsäuren, welche sich von verschiedenem Tiertalg und Schweinschmalz ableiten, sind in den Ausdruck Talg ebenfalls eingeschlossen. Der Talg kann auch gehärtet sein (d. h. hydriert), um einen Teil oder alle ungesättigten Fettsäureeinheiten in gesättigte Fettsäureeinheiten umzuwandeln.
  • Wird der Ausdruck "Kokosnuss" hierin verwendet, bezieht er sich auf Fettsäuregemische, welche typischerweise eine ungefähre Kohlenstoffkettenlängenverteilung von 8% C8, 7% C10, 48% C12, 17% C14, 9% C16, 2% C18, 7% Öl und 2% Linol aufweisen (Die ersten sechs aufgeführten Fettsäuren sind gesättigt). Andere Quellen mit ähnlicher Kohlenstoffkettenlängenverteilung wie Palmkernöl und Babassuöl sind im Ausdruck Kokosnussöl eingeschlossen.
  • Andere geeignete anionische Tenside zur Verwendung hierin schließen wasserlösliche Salze, insbesondere die Alkalimetallsalze von organischen Sulfurierungsreaktionsprodukten mit einem Alkylrest in der Molekülstruktur ein, welcher etwa 8 bis etwa 22 Kohlenstoffatome und einen Rest enthält, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Sulfonsäure- und Schwefelsäureesterresten. Wichtige Beispiele dieser synthetischen Waschmittel sind die Natrium-, Ammonium- oder Kalium alkylsulfate, insbesondere jene, welche beim Sulfatieren der höheren Alkohole erhalten werden, die beim Reduzieren der Glyceride von Talg und Kokosnussöl anfallen; Natrium- oder Kaliumalkylbenzolsulfonat, in denen die Alkylgruppe etwa 9 bis etwa 15 Kohlenstoffatome enthält, insbesondere jene des in US-A 2,220,099 und 2,477,383 beschriebenen Typs; Natriumalkylglycerylethersulfonate, insbesondere jene Ether höherer Alkohole, welche sich von Talg und Kokosnussöl ableiten; Natriumkokosnussölfettsäuremonoglyceridsulfate und -sulfonate; Natrium- oder Kaliumsalze von Schwefelsäureestern des Reaktionsprodukts aus einem Mol eines höheren Fettalkohols (z. B. Talg- oder Kokosnussölalkohole) und etwa drei Molen Ethylenoxid; Natrium- oder Kaliumsalze von Alkylphenolethylenoxidethersulfaten mit etwa vier Einheiten Ethylenoxid pro Molekül und in denen die Alkylreste etwa 9 Kohlenstoffatome enthalten; das Reaktionsprodukt von mit Isothionsäure veresterten Fettsäuren, welches mit Natriumhydroxid neutralisiert wurde, und die Fettsäuren sich zum Beispiel von Kokosnussöl ableiten; Natrium- und Kaliumsalze von Fettsäureamiden eines Methyltaurins, in dem die Fettsäuren zum Beispiel von Kokosnussöl abgeleitet sind; und andere auf dem Fachgebiet bekannte, wovon eine Reihe in den US-Patentnummern 2,486,921; 2,486,922 und 2,396,278 aufgeführt sind.
  • Geeignete zwitterionische Detergentien zur Verwendung hierin umfassen die Betaine und Betain-ähnlichen Detergentien, in denen das Molekül sowohl basische als auch sauere Gruppen, enthält, welche ein inneres Salz bilden, welches dem Molekül über einen breiten Bereich von pH-Werten sowohl kationische als auch anionische hydrophile Gruppen verleiht. Einige übliche Beispiel dieser Detergentien sind in den US-Patentnummern 2,082,275; 2,702,279 und 2,255,082 beschrieben. Bevorzugte zwitterionische Detergensverbindungen besitzen die Formel:
    Figure 00190001
    worin R1 ein Alkylrest ist, welcher 8 bis 22 Kohlenstoffatome enthält, R2 und R3 1 bis 3 Kohlenstoffatome enthalten, R4 eine Alkylenkette ist, welche 1 bis 3 Kohlenstoffatome enthält, X gewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Wasserstoff und einem Hydroxylrest, Y gewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Carboxyl- und Sulfonylresten und worin die Summe der R1-, R2- und R3-Reste 14 bis 24 Kohlenstoffatome beträgt.
  • Amphotere und ampholytische Detergentien, welche in Abhängigkeit vom pH des Systems entweder kationisch oder anionisch sein können, werden durch Detergentien, wie Dodecyl-β-alanin; N-Alkyltaurine, wie das gemäß der Lehre von US-A 2,658,072 durch Umsetzung von Dodecylamin mit Natriumisethionat hergestellte; N-Höheralkylasparaginsäuren, wie die gemäß der Lehre von US-A 2.438,091 hergestellten und Produkte wie die unter dem Warenzeichen "Miranol" vertriebenen und in US-A 2,528,378 beschriebenen, repräsentiert.
  • Weitere synthetische Detergentien und Aufstellungen über ihre kommerziellen Quellen finden sich in McCutcheon's "Detergents and Emulsifiers", North American Ed., 1980.
  • Geeignete amphotere Tenside schließen die Aminoxide ein, entsprechend der Formel: RR'R''N → O worin R eine primäre Alkylgruppe ist, welche 6–24 Kohlenstoffe, vorzugsweise 10–18 Kohlenstoffe enthält, und worin R' und R'' jeweils unabhängig eine Alkylgruppe ist, welche 1 bis 6 Kohlenstoffatome enthält. Der Pfeil in der Formel ist ein gängiges Symbol für eine semipolare Bindung. Die bevorzugten Aminoxide sind jene, in denen die primäre Alkylgruppe in den meisten Molekülen, im Allgemeinen mindestens 70%, vorzugsweise mindestens 90%, eine gerade Kette aufweist, wobei die Aminoxide, welche besonders bevorzugt sind, jene sind, in denen R 10–18 Kohlenstoffe enthält und R' und R'' beide Methyl sind. Beispiele für die bevorzugten Aminoxide sind N-Hexyldimethylaminoxid, N-Octyldimethylaminoxid, N-Decyldimethylaminoxid, N-Dodecyldimethylaminoxid, N-Tetradecyldimethylaminoxid, N-Hexadecyldimethylaminoxid, N-Octadecyldimethylaminoxid, N-Eicosyldimethylaminoxid, N-Docosyldimethylaminoxid, N-Tetracosyldimethylaminoxid, die entsprechenden Aminoxide, in denen eine oder beide der Methylgruppen durch Ethyl- oder 2-Hydroyxethylgruppen ersetzt sind und Mischungen hiervon. Das am meisten bevorzugte Aminoxid zur Verwendung hierin ist N-Decyldimethylaminoxid.
  • Andere geeignete amphotere Tenside für die Zwecke der Erfindung sind die Phosphin- oder Sulfoxidtenside mit der Formel: RR'R''A → O worin A ein Phosphor- oder Schwefelatom ist, R eine primäre Alkylgruppe mit 6–24 Kohlenstoffen, vorzugsweise 10–18 Kohlenstoffen ist, und worin und worin R' und R'' jeweils unabhängig gewählt ist aus Methyl, Ethyl und 2-Hydroxyethyl. Der Pfeil in der Formel ist ein gängiges Symbol für eine semipolare Bindung. Kationische Tenside, welche zur Verwendung in den erfindungsgemäßen Zusammensetzungen geeignet sind, sind jene mit einer langkettigen Hydrocarbylgruppe. Beispiele für solche kationische Tenside schließen die Ammoniumtenside ein, wie Alkyldimethylammoniumhalogenide, und jene Tenside mit der Formel: [R2(OR3)Y][R4(OR3)Y]2R5N+X worin R2 eine Alkyl- oder Alkylbenzylgruppe mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen in jeder Alkylkette ist, jedes R3 gewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus -CH2CH1-CH2CH(CH3)-, -CH2CH(CH2OH)-, -CH2CH2CH2- und Mischungen hiervon; jedes R4 gewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus C1-C4-Alkyl, C1-C4-Hydroxyalkyl, Benzylringstrukturen, welche durch Vereinigung von zwei R4-Gruppen gebildete sind, -CH2CHOH-CHOHCOR6CHOHCH2OH, worin R6 eine Hexose oder ein Hexosepolymer mit einem Molekulargewicht von weniger als etwa 1000 ist, und Wasserstoff ist, wenn y nicht 0 ist; R5 gleich R4 oder ist eine Alkylkette ist, in der die Gesamtzahl der Kohlenstoffatomen von R2 plus R5 nicht mehr als etwa 18 ist; jedes y 0 bis etwa 10 beträgt und die Summe der y-Werte 0 bis etwa 15 beträgt; und X ein verträgliches Anion ist.
  • Andere kationische Tenside zur Verwendung hierin sind auch in US-A 4,228,044, Cambre, erteilt am 14. Okt. 1980, beschrieben.
  • Duftstoffe
  • Geeignete Duftstoffe zur Verwendung hierin schließen Materialien ein, welche einen ästhetischen Geruchsvorteil bieten und/oder irgendeinen "chemischen" Geruch überdecken, den das Produkt aufweisen kann. Die Hauptaufgabe einer kleinen Fraktion der leicht flüchtigen, niedrig siedende (niedrige Siedepunkte aufweisenden) Duftstoffbestandteile in diesen Duftstoffen besteht darin, den Geruch des Produktes selbst zu verbessern und nicht den Geruch auf die gereinigte Oberfläche zu übertragen. Manche der schwerer flüchtigen, hoch siedenden Duftstoffbestandteile verleihen den Oberflächen jedoch einen frischen und sauberen Eindruck, so dass es wünschenswert ist, das diese Bestandteile auf der trockenen Oberfläche abgelagert werden und darauf vorliegen. Duftstoff bestandteile können in den Zusammensetzungen leicht solubilisiert werden, wie zum Beispiel durch nichtionische Waschtenside.
  • Die zur Verwendung hierin geeigneten Duftstoffbestandteile und Zusammensetzungen sind die herkömmlichen, auf dem Fachgebiet bekannten. Die Auswahl irgendwelcher Duftstoffkomponenten oder der Duftstoffmenge erfolgt ausschließlich unter ästhetischen Gesichtspunkten.
  • Geeignete Duftstoffverbindungen und Zusammensetzungen finden sich auf dem Fachgebiet, einschließend die US-Patentnummern 4,145,184, Brain und Cummins, erteilt am 20. März 1979; 4,209,417, Whyt, erteilt am 24. Juni 1980; 4,515,705, Moeddel, erteilt am 7. Mai 1985, und 4,152,272, Young, erteilt am 1. Mai 1979.
  • Im Allgemeinen ist der Grad der Substantivität eines Duftstoffs dem Prozentgehalt des verwendeten substantiven Duftstoffmaterials in etwa proportional. Diesbezüglich enthalten substantive Duftstoffe mindestens etwa 1%, vorzugsweise mindestens etwa 10% substantive Duftstoffmaterialien.
  • Substantive Duftstoffmaterialien sind jene riechenden Verbindungen, welche sich auf den Oberflächen infolge des Reinigungsvorgangs ablagern und für Leute mit normalem Geruchssinn wahrnehmbar sind. Solche Materialien besitzen typischerweise einen niedrigeren Dampfdruck als das durchschnittliche Duftstoffmaterial. Sie besitzen typischerweise auch Molekulargewichte von 200 und darüber und sind in Mengen wahrnehmbar, welche unter denjenigen des durchschnittlichen Duftstoffmaterials liegen.
  • Duftstoffbestandteile zur Verwendung hierin sind zusammen mit ihrer Duftnote und ihren physikalischen und chemischen Eigenschaften, wie dem Siedepunkt und dem Molekulargewicht, in "Perfume and Flavor Chemicals (Aroma Chemicals)", Steffen Arctander, veröffentlicht durch den Verfasser, 1969, angegeben.
  • Beispiel für leichtflüchtige, niedrigsiedende, Duftstoffbestandteile sind: Anethol, Benzaldehyd, Benzylacetat, Benzylalkohol, Benzylformiat, Isobornylacetat, Campher, cis-Citral (Neral), Citronellal, Citronellol, Citronellylacetat, p-Cymol, Decanal, Dihydrolinalool, Dihydromyrcenol, Dimethylphenylcarbinol, Eucalyptol, Geranial, Geraniol, Geranylacetat, Geranylnitril, cis-3-Hexenylacetat, Hydroxy citronellal, d-Limonen, Linalool, Linalooloxid, Linalylacetat, Linalylpropionat, Methylanthranilat, α-Methylionon, Methylnonylacetaldehyd, Methylphenylcarbinylacetat, Laevomenthylacetat, Menthone, iso-Menthone, Myrcene, Myrcenylacetat, Myrcenol, Nerol, Nerylacetat, Nonylacetat, Phenylethylalkohol, α-Pinen, β-Pinen, γ-Terpinen, α-Terpineol, β-Terpineol, Terpinylacetat und Vertenex (p-tert-Butylcyclohexylacetat). Manche natürlichen Öle enthalten ebenfalls große prozentuale Anteile an leichtflüchtigen Duftstoffbestandteilen. Lavandin enthält zum Beispiel als Hauptbestandteile Linalool, Linalylacetat, Geraniol und Citronellol. Citronenöl und Orangenterpene enthalten beide etwa 95% d-Limonen.
  • Beispiele für mäßig flüchtige Duftstoffbestandteile sind: Amylzimtaldehyd, iso-Amylsalicylat, β-Caryophillin, Cedren, Zimtalkohol, Cumarin, Dimethylbenzylcarbinylacetat, Ethylvanillin, Eugenol, iso-Eugenol, Floracetat, Heliotropin, 3-cis-Hexenylsalicylat, Hexylsalicylat, Lilial (p-tert.-Butyl-α-methylhydrozimtaldehyd), γ-Methylionon, Nerolidol, Patschulialkohol, Phenylhexanol, β-Selinen, Trichlormethylphenylcarbinylacetat, Triethylcitrat, Vanillin und Veratraldehyd. Cedernholzterpene sind in der Hauptsache aus α-Cedren, β-Cedren und anderen C15H24-Sesquiterpenen zusammengesetzt.
  • Beispiele für weniger flüchtige, hochsiedende Duftstoffbestandteile sind: Benzophenon, Benzylsalicylat, Ethylenbrassylat, Galaxolid (1,3,4,6,7,8-Hexahydro-4,6,6,7,8,8-hexamethyl-cyclopenta-γ--2-benzopyran), Hexylzimtaldehyd, Lyral(4-(4-Hydroxy-4-methylpentyl)-3-cyclohexen-10-carboxaldehyd), Methylcedrylon, Methyldihydrojasmonat, Methyl-β-naphthylketon, Moschusindanon, Moschusketon, Moschustibetene und Phenylethylphenylacetat.
  • Die Wahl irgendeines speziellen Duftstoffbestandteils wird ausschließlich von ästhetischen Überlegungen bestimmt.
  • Die Zusammensetzungen hierin können Duftstoffbestandteile oder Mischungen hiervon in Mengen von bis zu 5,0 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung umfassen, vorzugsweise Mengen von 0,1% bis 1,5%.
  • Komplexbildner
  • Eine andere Klasse von Zusatzverbindungen zur Verwendung hierin schließt Komplexbildner oder Mischungen hiervon ein.
  • Komplexbildner können in die Zusammensetzungen hierin in Mengen inkorporiert werden, welche von 0,0% bis 10,0%, vorzugsweise von 0,1% bis 5,0% des Gewichts der Gesamtzusammensetzung reichen.
  • Geeignete Phosphonatkomplexbildner zur Verwendung hierin schließen Alkalimetall-ethan-1-hydroxydiphosphonat (HEDP). Alkylenpoly(alkylenphosphonat) ebenso wie Aminophosphonatverbindungen ein, einschließend Amino-aminotri(methylenphosphonsäure) (ATMP), Nitrilotrimethylenphosphonate (NTP), Ethylendiamintetramethylenphosphonate und Diethylentriaminpentamethylenphosphonate (DTPMP) ein. Die Phosphonatverbindungen können entweder in ihrer Säureform vorliegen oder als Salze mit unterschiedlichen Kationen in manchen oder allen ihren Säurefunktionalitäten. Bevorzugte Phosphonatkomplexbildner zur Verwendung hierin sind Diethylentriaminpentamethylenphosphonat (DTPMP) und Ethan-1-hydroxydiphosphonat (HEDP). Solche Phosphonatkomplexbildner sind von Monsanto unter dem Warenzeichen DEQUEST® kommerziell erhältlich.
  • Polyfunktionell substituierte aromatische Komplexbildner können in den Zusammensetzungen hierin ebenfalls nützlich sein. Vergleiche US-A 3,812,044, erteilt am 21 Mai 1974 an Connor et al. Bevorzugte Verbindungen dieses Typs in der Säureform sind Dihydroxydisulfobenzole und 1,2-Dihydroxy-3,5-disulfobenzol.
  • Ein bevorzugter biologisch abbaubarer Komplexbildner zur Verwendung hierin ist Ethylendiamin-N,N'-dibernsteinsäure oder ihre Alkalimetall- oder Erdalkalimetall-, Ammonium- oder substituierten Ammoniumsalze oder Mischungen hiervon. Ethylendiamin-N,N'-dibernsteinsäuren, insbesondere das (S,S)-Isomere, sind in US-A 4,704,233, 3. Nov. 1987 an Hartman und Perkins, ausführlich beschrieben worden. Ethylendiamin-N,N'-dibernsteinsäuren sind zum Beispiel unter dem Warenzeichen ssEDDS® von Palmer Research Laboratories kommerziell erhältlich.
  • Geeignete Aminocarboxylate zur Verwendung hierin schließen Ethylendiamintetraacetate, Diethylentriaminpentaacetate (DTPA), N-Hydroxyethylethylendiamintriacetate, Nitrilotriacetate, Ethylendiamintetrapropionate, Triethylentetraminhexaacetate, Ethanoldigylcine, Propylendiamintetraessigsäure (PDTA) und Methylglycindiessigsäure (MGDA) sowohl in ihrer Säureform als auch in Form ihrer Alkalimetall-, Ammonium- und substituierten Ammoniumsalze ein. Besonders geeignete Aminocarboxylate zur Verwendung hierin sind Diethylentriaminpentaessigsäure, Propylendiamintetraessigsäure (PDTA), welche zum Bei spiel unter dem Warenzeichen Trilon FS® von der BASF kommerziell erhältlich sind sowie Methylglycindiessigsäure (MGDA).
  • Weitere Carboxylatkomplexbildner zur Verwendung hierin schließen Salicylsäure Asparaginsäure, Glutaminsäure, Glycin, Malonsäure oder Mischungen hiervon ein.
  • Builder
  • Die flüssigen Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können als Zusatzbestandteil auch einen Builder oder eine Mischung hiervon umfassen. Geeignete Builder zur Verwendung hierin schließen Polycarboxylate und Polyphosphate und deren Salze ein. Die Zusammensetzungen der Erfindung umfassen typischerweise bis zu 20,0 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung Builder oder Mischungen hiervon, vorzugsweise 0,1% bis 10,0% und weiter vorzugsweise 0,5% bis 5,0%.
  • Geeignete und bevorzugte Polycarboxylate zur Verwendung hierin sind organische Polycarboxylate, in denen der höchste logKa, gemessen bei 25°C/0,1 M Ionenstärke zwischen 3 und 8 liegt, wobei die Summe des logKCa + logKMg, gemessen bei 25°C/0,1 M Ionenstärke größer als 4 ist, und worin logGCa = logKMg ±2 Einheiten beträgt, gemessen bei 25°C/0,1 M Ionenstärke.
  • Derartige geeignete und bevorzugte Polycarboxylate schließen Citrate und Komplexe der Formel: CH(A)(COOX)-CH(COOX)-O-CH(COOX)-CH(COOX)(B) ein, worin A H oder OH ist, B H oder -O-CH(COOX)-CH2(COOX) ist und X H oder ein salzbildendes Kation ist. Sind in der vorstehenden allgemeinen Formel zum Beispiel A und B beide H, dann ist die Verbindung Oxydibernsteinsäure und ihre wasserlöslichen Salze. Wenn A OH ist und B H ist, dann ist die Verbindung Tartratmanobernsteinsäure (TMS) und ihre wasserlöslichen Salze. Wenn A H ist und B -O.CH(COOX)-CH2(COOX) ist, dann ist die Verbindung Tartratdibernsteinsäure (TDS) und ihre wasserlöslichen Salze. Mischungen dieser Builder sind zur Verwendung hierin besonders bevorzugt. Diese Builder, besonders TMS bis TDS, sind in US-A 4,663,071, erteilt an Bush et al., am 5. Mai 1987, offen gelegt.
  • Weitere zur Verwendung hierin geeignete Ethercarbolylate schließen Copolymere von Maleinanhydrid mit Ethylen oder Vinylmethylether und 1,3,5-Trihydroxybenzol-2,4,6-trisulfonsäure ein.
  • Andere verwendbare Polycarboxylat-Builder schließen die durch die Struktur: HO[C(R)(COOM)-C(R)(COOM)-O]n-H repräsentierten Etherhydroxypolycarboxylate ein, worin M Wasserstoff oder ein Kation ist, vorzugsweise ein Alkalimetall-, Ammonium- oder substituiertes Ammoniumkation, wobei das resultierende Salz wasserlöslich ist, n etwa 2 bis etwa 15 ist (n ist vorzugsweise etwa 2 bis etwa 10, weiter vorzugsweise ist n durchschnittlich etwa 2 bis etwa 4) und jedes R gleich oder verschieden ist und aus Wasserstoff, C1-C4-Alkyl oder substituiertem C1-C4-Alkyl gewählt ist (R ist vorzugsweise Wasserstoff).
  • Geeignete Ethercarboxylate schließen auch cyclische Verbindungen, insbesondere alicyclische Verbindungen ein, wie jene, welche in den US-Patenten 3,923,679; 3,835,163; 4,158,635, 4,120,874 und 4,102,903 beschrieben sind.
  • Unter diesen cyclischen Verbindungen sind Dipicolinsäure und Chelidonsäure bevorzugt.
  • Zur Verwendung hierin geeignete Polycarboxylate sind auch Mellithsäure, Bernsteinsäure, Polymaleinsäure, Benzol-1,3,5-tricarbonsäure, Benzolpentacarbonsäure und Carboxymethyloxybernsteinsäure und lösliche Salze hiervon.
  • Weitere geeignete Carboxylat-Builder schließen hierin die carboxylierten Kohlenhydrate ein, welche in US-A 3,723,322, Diehl, erteilt am 28. März 1973, offen gelegt sind.
  • Andere geeignete Carboxylate zur Verwendung hierin, welche, jedoch weniger bevorzugt sind, weil sie die vorstehenden Kriterien nicht erfüllen, sind die Alkalimetall-, Ammonium- und substituierten Ammoniumsalze von Polyessigsäuren. Beispiele von Polyessigsäure-Buildersalzen sind die Natrium-, Kalium-, Lithium-, Ammonium- und substituierten Ammoniumsalze von Ethylendiamintetraessigsäure und Nitrilotriessigsäure.
  • Andere geeignete, aber weniger bevorzugte Polycarboxylate, sind die als Alkyliminoessigsäure-Builder bekannten, wie Methyliminodiessigsäure, Alanindiessigsäure, Methylglycindiessigsäure, Hydroxypropyleniminodiessigsäure und andere Alkyliminoessigsäure-Builder.
  • In den Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung sind auch 3,3-Dicarboxy-4-oxa-1,6-hexandioate und verwandte Verbindungen geeignet, welche in US-A 4,566,984, Bush, erteilt am 28. Jan. 1986, offen gelegt sind. Nützliche Bernsteinsäure-Builder schließen die C5-C20-Alkylbernsteinsäuren und ihrer Salze ein. Eine besonders bevorzugte Verbindung dieses Typs ist Dodecenylbernsteinsäure. Alkylbernsteinsäuren besitzen typischerweise die Formel R-CH(COOH)-CH2(COOH), d. h. Derivate von Bernsteinsäure, worin R ein Kohlenwasserstoff ist, z. B. C10-C20-Alkyl oder -Alkenyl, oder worin R mit Hydroxyl-, Sulfo-, Sulfoxyl- oder Sulfonsubstituenten substituiert sein kann, wie dies alles in den oben erwähnten Patenten beschrieben ist.
  • Die Succinct-Builder werden vorzugsweise in Form ihrer wasserlöslichen Salze verwendet, einschließend die Natrium-, Kalium-, Ammonium- und Alkanolammoniumsalze.
  • Spezielle Beispiele von Succinat-Buildern schließen ein: Laurylsuccinat, Myristylsuccinat, Palmitylsuccinat, 2-Dodecenylsuccinat (bevorzugt), 2-Pentadecenylsuccinat und dergleichen. Laurylsuccinate sind die bevorzugten Builder dieser Gruppe und in EP-A 86 200 690.5/0 200 263, veröffentlicht am 5. Nov. 1986, beschrieben.
  • Beispiele verwendbarer Buildern schließen auch Natrium- und Kaliumcarboxymethyloxymalonat, Carboxymethyloxysuccinat, cis-Cyclohexanhexacarboxylat, cis-Cyclopentantetracarboxylat, wasserlösliche Polyacrylate und die Copolymeren von Maleinanhydrid mit Vinylmethylether oder Ethylen ein.
  • Andere geeignete Polycarboxylate sind die in US-A 4,144,226, Crutchfield et al., erteilt am 13 März 1979, offen gelegten Polyacetalcarboxylate. Diese Polyacetalcarboxylate können durch Vereinigung eines Esters der Glykolsäure und eines Polymerisationsstarter unter Polymerisationsbedingungen hergestellt werden. Der resultierende Polyacetalcarboxylatester wird dann an eine chemisch stabile Endgruppe -gebunden, um das Polyacetalcarboxylat gegen rasche Depolymeri sation in alkalischer Lösung zu stabilisieren, in das entsprechende Salz umgewandelt und einem Tensid zugesetzt.
  • Polycarboxylat-Builder sind auch in US-A 3,308,067, Diehl, erteilt am 7. März 1967, offen gelegt. Solche Materialien schließen die wasserlöslichen Salze von Homo- und Copolymeren aliphatischer Carbonsäuren ein, wie Maleinsäure, Itaconsäure, Mesaconsäure, Fumarsäure, Aconitinsäure, Citraconsäure und Methylenmalonsäure.
  • Geeignete Polyphosphonate zur Verwendung hierin sind die Alkalimetall-, Ammonium- und Alkanolammoniumsalze von Polyphosphaten (als Beispiele vertreten durch Tripolyphosphate, Pyrophosphate und glasige polymere Metaphosphate), Phosphonate. Der am meisten bevorzugte Builder zur Verwendung hierin ist Citrat.
  • Zweiwertige Ionen
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können weiterhin ein 2-wertiges Ion, oder Mischungen hiervon, umfassen. Alle dem Fachmann bekannten 2-wertigen Ionen können hierin verwendet werden. Bevorzugte 2-wertige Ionen zur Verwendung hierin sind Calcium, Zink, Cadmium, Nickel, Kupfer, Kobalt, Zirkonium, Chrom und/oder Magnesium, wobei Calcium, Zink und/oder Magnesium weiter bevorzugt sind. Die 2-wertigen Ionen können in Form der Salze, wie zum Beispiel Chloride, Acetate, Sulfate, Formiate und/oder Nitrate oder als Metallkomplexsalze zugegeben werden. Calcium kann zum Beispiel in Form von Calciumchlorid, Magnesium als Magnesiumacetat oder Magnesiumsulfat und Zink als Zinkchlorid zugegeben werden. Derartige Ionen können typischerweise in einem Anteil von bis zu 3%, vorzugsweise von 0,001% bis 1% des Gewichts der Gesamtzusammensetzung vorliegen.
  • Andere Schmutzabweisungsmittel
  • Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung, welche besonders für die Reinigung harter Oberflächen geeignet sind, können obendrein zu dem vorher beschriebenen Polyalkoxylenglykoldiester und dem Polyvinylhomopolymer oder -copolymer ein anderes Schmutzabweisungsmittel umfassen. Geeignete zusätzliche Schmutzabweisungsmittel zur Verwendung hierin schließen jene ein, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Polyalkoxylenglykol, einfach oder zweifach gekappten Polyalkoxylenglykolen und einer Mischung hiervon, wie hierin nachstehend definiert. Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können bis zu 20% des Gewichts der Gesamtzusammensetzung an solchen zusätzlichen Schmutzabweisungsmitteln oder einer Mischung hiervon umfassen, vorzugsweise 0,01% bis 10%, weiter vorzugsweise 0,1% bis 5% und am meisten vorzugsweise 0,2% bis 2%.
  • Geeignete Polyalkoxylenglykole zur Verwendung hierin entsprechen der folgenden Formel: H-O-(CH2-CHR2O)n-H.
  • Geeignete einfach gekappte Polyalkoxylenglykole zur Verwendung hierin entsprechen der folgenden Formel: R1-O-(CH2-CHR2O)n-H.
  • Geeignete zweifach gekappte Polyalkoxylenglykole zur Verwendung hierin entsprechen der folgenden Formel: R1-O-(CH2-CHR2O)n-R3.
  • In diesen Formeln sind die Substituenten R1 und R3 jeweils unabhängig substituierte oder unsubstituierte, gesättigte oder ungesättigte, lineare oder verzweigte Kohlenwasserstoffketten mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen oder aminofunktionelle lineare oder verzweigte, substituierte oder unsubstituierte Kohlenwasserstoffketten mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen; R2 ist Wasserstoff oder eine lineare oder verzweigte Kohlenwasserstoffkette mit 1 bis 30 Kohlenstoffatomen, und n ist eine ganze Zahl größer als 0.
  • R1 und R2 sind vorzugsweise jeweils unabhängig substituierte oder unsubstituierte, lineare oder verzweigte Alkylgruppen, Alkenylgruppen oder Arylgruppen mit 1 bis 30, vorzugsweise 1 bis 16, weiter vorzugsweise 1 bis 8 und am meisten vorzugsweise 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, oder aminofunktionelle lineare oder verzweigte, substituierte oder unsubstituierte Alkylgruppen, Alkenylgruppen oder Arylgruppen mit 1 bis 30, weiter vorzugsweise 1 bis 16, sogar weiter vorzugsweise 1 bis 8 und am meisten vorzugsweise 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. R2 ist vorzugsweise Wasserstoff oder eine lineare oder verzweigte Alkylgruppe, Alkenylgruppe oder Arylgruppe mit 1 bis 30, vorzugsweise 1 bis 16, weiter vorzugsweise 1 bis 8 und R2 am meisten vorzugsweise Methyl oder Wasserstoff ist. n ist vorzugsweise eine ganze Zahl größer als 1, weiter vorzugsweise 5 bis 1000, weiter vorzugsweise 10 bis 100, sogar weiter vorzugsweise 20 bis 60 und am meisten vorzugsweise 30 bis 50.
  • Die bevorzugten Polyalkoxylenglykole, einfach und zweifach gekappten Polyalkoxylenglykole zur Verwendung hierin besitzen ein Molekulargewicht von mindestens 200, weiter vorzugsweise von 400 bis 5000 und am meisten vorzugsweise von 800 bis 3000.
  • Geeignete einfach gekappte Polyalkoxylenglykole zur Verwendung hierin schließen 2-Aminopropylpolyethylenglykol (MG 2000), Methylpolyethylenglykol (MG 1800) und dergleichen ein. Solche einfach gekappten Polyalkoxylenglykole sind von Hoechst unter der Polyglykolreihe oder von Hunstman unter dem Warenzeichen XTJ® kommerziell erhältlich. Geeignete Polyalkoxylenglykole zur Verwendung hierin sind Polyethylenglykole wie Polyethylenglykol (MG 2000).
  • Geeignete zweifach gekappte Polyalkoxylenglykole zur Verwendung hierin schließen O,O'-Bis(2-aminopropyl)polyethylenglykol (MG 2000), O,O'-Bis(2-aminopropyl)polyethylenglykol (MG 400), O,O'-Dimethylpolyethylenglykol (MG 2000), Dimethylpolyethylenglykol (MG 2000) oder Mischungen hiervon ein. Ein bevorzugtes zweifach gekapptes Polyalkoxylenglykol zur Verwendung hierin ist Dimethylpolyethylenglykol (MW 2000). Dimethylpolyethylenglykol ist zum Beispiel von Hoechst als Polyglykolreihe, z. B. PEG DME-2000, oder von Huntsman unter der Bezeichnung Jeffamine® und XTJ® kommerziell erhältlich.
  • Diese Polyalkoxylenglykole, einfach oder zweifach gekappten Polyalkoxylenglykole beeinflussen die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen für harte Oberflächen günstig, d. h. sie helfen die Sekundärreinigungsleistung der Zusammensetzung hierin weiter zu verbessern. Zweifach gekappte Polyalkoxylenglykole sind hierin hoch bevorzugt.
  • Schaumregulierungsmittel
  • Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können als bevorzugten Zusatzbestandteil weiterhin ein Schaumregulierungsmittel umfassen, wie ein 2-Alkylalkanol oder Mischungen hiervon. Besonders geeignet zur Verwendung bei der vorliegenden Erfindung sind die 2-Alkylalkanole mit einer Alkylkette, welche 6 bis 16, vorzugsweise 8 bis 12 Kohlenstoffatome sowie eine endständige Hydroxylgruppe umfassen, wobei die Alkylkette in der α-Stellung durch eine Alkylkette substituiert ist, welche 1 bis 10, vorzugsweise 2 bis 8 und weiter vorzugsweise 3 bis 6 Kohlenstoffatome umfasst. Solche geeigneten Verbindungen sind im Handel erhältlich, wie zum Beispiel unter der Isofol®-Reihe, wie Isofol® 12 (2-Butyloctanol) oder Isofol® 16 (2-Hexyldecanol).
  • Andere Schaumregulierungsmittel können die Alkalimetall-(z. B. Natrium oder Kalium)fettsäuren oder Seifen davon einschließen, welche etwa 8 bis 24, vorzugsweise etwa 10 bis etwa 20 Kohlenstoffatome enthalten.
  • Die Fettsäuren, einschließlich die zur Seifenherstellung verwendeten, können von natürlichen Quellen wie zum Beispiel die von Pflanzen und Tieren abgeleiteten Glyceriden (z. B. Palmöl, Kokosnussöl, Babassuöl, Sojabohnenöl, Rizinusöl, Talg, Walöl, Fischöl, Talg, Fett, Schweineschmalz und Mischungen hiervon) erhalten werden. Die Fettsäuren können auch synthetisch hergestellt werden (z. B. durch Oxidation von Erdölchargen nach dem Fischer-Tropsch-Verfahren).
  • Alkalimetallseifen können durch direkte Verseifung von Fetten und Ölen oder durch Neutralisation der nach getrennten Verfahren hergestellten freien Fettsäuren hergestellt werden. Besonders nützlich sind die Natrium- und Kaliumsalze der Fettsäuremischungen, die sich von Kokosnussöl und Talg ableiten, d. h. Natrium- und Kaliumtalg- und -kokosnussseifen.
  • Der Ausdruck "Talg" wird hierin in Verbindung mit Fettsäuregemischen verwendet, welche typischerweise eine ungefähre Kohlenstoffkettenlängenverteilung von 2,5% C14, 29% C16, 23% C18, 2% Palmöl, 41,5% Öl und 3% Linol aufweisen (Die ersten drei aufgeführten Fettsäuren sind gesättigt). Andere Mischungen mit ähnlicher Verteilung wie Fettsäuren, welche sich von verschiedenem Tiertalg und Schweinschmalz ableiten, sind in den Ausdruck Talg ebenfalls eingeschlossen. Der Talg kann auch gehärtet sein (d. h. hydriert), um einen Teil oder alle ungesättigten Fettsäureeinheiten in gesättigte Fettsäureeinheiten umzuwandeln.
  • Wird der Ausdruck "Kokosnuss" hierin verwendet, bezieht er sich auf Fettsäuregemische, welche typischerweise eine ungefähre Kohlenstoffkettenlängenverteilung von 8% C8, 7% C10, 48% C12, 17% C14, 9% C16, 2% C18, 7% Öl und 2% Linol aufweisen (Die ersten sechs aufgeführten Fettsäuren sind gesättigt). Andere Quellen mit ähnlicher Kohlenstoffkettenlängenverteilung wie Palmkernöl und Babassuöl sind im Ausdruck Kokosnussöl eingeschlossen.
  • Beispiele für andere geeignete Schaumregulierungsmittel sind Silicone und Siliciumdioxid/Silicon-Mischungen. Silicone können allgemein durch alkylierte Polysiloxanmaterialien repräsentiert werden, während Siliciumdioxid normalerweise in fein verteilter Form verwendet wird, wie zum Beispiel in Form von Siliciumdioxid-Aerogelen und -Trockengelen sowie hydrophobem Siliciumdioxid verschiedenen Typs. Diese Materialien können als feinteilige Stoffe inkorporiert werden, in denen die Schaumregulierungsmittel vorteilhafterweise in einem wasserlöslichen oder wasserdispergierbaren, im Wesentlichen nicht oberflächenaktiven impermeablen Detergensträger freisetzbar inkorporiert sind. Alternativ kann das Schaumregulierungsmittel in einem flüssigen Träger gelöst oder dispergiert und auf einen oder mehrere der anderen Bestandteile aufgesprüht werden.
  • Ein bevorzugtes Silicon-Schaumregulierungsmittel ist in Bartollota et al., US-A 3,933,672 offen gelegt. Andere besonders nützliche Schaumregulierungsmittel sind die selbstemulgierenden Siliconschaumregulierungsmittel, welche in der Deutschen Patentanmeldung DT-OS 26 46 126, veröffentlicht am 28. April 1977, beschrieben sind. Ein Beispiel einer solchen Verbindung ist DC-544, kommerziell erhältlich von Dow Corning, welches ein Siloxan-Glykol-Copolymer ist.
  • Besonders bevorzugte Silicon-Schaumregulierungsmittel sind in der Europäischen Parallelanmeldung 92 201 649.8 beschrieben. Diese Zusammensetzungen können eine Silicon/Siliciumdioxid-Mischung in Kombination mit gebranntem nicht porösem Siliciumdioxid, wie Aerosil®, umfassen.
  • Besonders bevorzugte Schaumregulierungsmittel sind diejenigen Schaumregulierungssysteme, welche eine Mischung aus Siliconölen und 2-Alkylalkanolen umfassen.
  • Die Zusammensetzungen hierin umfassen typischerweise bis zu 4 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung Schaumregulierungsmittel oder Mischungen hiervon, vorzugsweise 0,1% bis 1,5% und am meisten vorzugsweise 0,1% bis 0,8%.
  • Lösungsmittel
  • Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können weiterhin ein Lösungsmittel oder eine Mischung hiervon umfassen. Lösungsmittel zur Verwendung hierin schließen alle, dem Fachmann auf dem Gebiet der Reinigerzusammensetzungen für harte Oberflächen bekannten ein. Geeignete Lösungsmittel zur Verwendung hierin schließen Ether und Diether mit 4 bis 14 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 6 bis 12 Kohlenstoffatomen und weiter vorzugsweise 8 bis 10 Kohlenstoffatomen, Glykole oder alkoxylierte Glykole, alkoxylierte aromatische Alkohole, aromatische Alkohole, verzweigte aliphatische Alkohole, verzweigte alkoxylierte aliphatische Alkohole, alkoxylierte lineare C1-C5-Alkohole, lineare C1-C5-Alkohole, C8-C14-Alkyl- und Cycloalkylkohlenwasserstoffe sowie Halogenkohlenwasserstoffe, C6-C16-Glykolether und Mischungen hiervon.
  • Geeignete Glykole zur Verwendung hierin entsprechen der Formel HO-CR1R2-OH, worin R1 und R2 unabhängig H oder eine gesättigte oder ungesättigte, aliphatische C2-C10- und/oder cyclische Kohlenwasserstoffkette ist. Geeignete Glykole zur Verwendung hierin sind Dodecanglykol und/oder Propandiol.
  • Geeignete alkoxylierte Glykole zur Verwendung hierin entsprechen der Formel R-(A)n-R1-OH, worin R H, OH, ein lineares gesättigte oder ungesättigtes Alkyl mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen ist, vorzugsweise 2 bis 15 und weiter vorzugsweise 2 bis 10, worin R1 H, OH, eine lineares gesättigte oder ungesättigtes Alkyl mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 2 bis 15 und weiter vorzugsweise 2 bis 10, und A eine Alkoxygruppe ist, vorzugsweise Ethoxy, Methoxy und/oder Propoxy ist und n 1 bis 5, vorzugsweise 1 bis 2 ist. Geeignete alkylierte Glykole zur Verwendung hierin sind Methoxyoctadecanol und/oder Ethoxyethoxyethanol.
  • Geeignete alkoxylierte aromatische Alkohole zur Verwendung hierin entsprechen der Formel R-(A)n-OH, worin R eine Alkyl-substituierte oder Nicht-Alkyl-substituierte Arylgruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen ist, vorzugsweise 2 bis 15 und weiter vorzugsweise 2 bis 10, worin A eine Alkoxygruppe ist, vorzugsweise Butoxy, Propoxy und/oder Ethoxy ist und n 1 bis 5, vorzugsweise 1 bis 2 ist. Geeignete alkoxylierte aromatische Alkohole sind Benzoxyethanol und/oder Benzoxypropanol.
  • Geeignete aromatische Alkohole zur Verwendung hierin entsprechen der Formel R-OH, worin R eine Alkyl-substituierte oder Nicht-Alkyl-substituierte Arylgruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen ist, vorzugsweise 1 bis 15 und weiter vorzugsweise 1 bis 10. Ein geeigneter aromatischer Alkohol zur Verwendung hierin ist zum Beispiel Benzylalkohol.
  • Geeignete verzweigte aliphatische Alkohole zur Verwendung hierin entsprechen der Formel R-OH, worin R eine verzweigte gesättigte oder ungesättigte Alkylgruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen ist, vorzugsweise 2 bis 15 und weiter vorzugsweise 5 bis 12. Besonders geeignete verzweigte aliphatische Alkohole zur Verwendung hierin sind 2-Ethylbutanol und/oder 2-Methylbutanol.
  • Geeignete alkoxylierte verzweigte aliphatische Alkohole zur Verwendung hierin entsprechen der Formel R-(A)n-OH, worin R eine verzweigte gesättigte oder ungesättigte Alkylgruppe mit 1 bis 20 Kohlenstoffatomen ist, vorzugsweise 2 bis 15 und weiter vorzugsweise 5 bis 12, worin A eine Alkoxygruppe ist, vorzugsweise Butoxy, Propoxy und/oder Ethoxy ist und n 1 bis 5, vorzugsweise 1 bis 2 ist. Geeignete alkoxylierte verzweigte aliphatische Alkohole schließen 1-Methylpropoxyethanol und/oder 2-Methylbutoxyethanol ein.
  • Geeignete alkoxylierte lineare C1-C5-Alkohole zur Verwendung hierin entsprechen der Formel R-(A)n-OH, worin R eine lineare gesättigte oder ungesättigte Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen ist, vorzugsweise 2 bis 4, worin A eine Alkoxygruppe ist, vorzugsweise Butoxy, Propoxy und/oder Ethoxy ist und n 1 bis 5, vorzugsweise 1 bis 2 ist. Geeignete alkoxylierte lineare C1-C5-Alkohole sind Butoxypropoxypropanol (n-BPP), Butoxyethanol, Butoxypropanol, Ethoxyethanol und Mischungen hiervon. Butoxypropoxypropanol ist kommerziell unter dem Warenzeichen n-BPP® von Dow Chemical erhältlich.
  • Geeignete lineare C1-C5-Alkohole zur Verwendung hierin entsprechen der Formel R-OH, worin R eine lineare gesättigte oder ungesättigte Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen ist, vorzugsweise 2 bis 4. Geeignete lineare C1-C5-Alkohole sind Methanol, Ethanol, Propanol oder Mischungen hiervon.
  • Andere geeignete Lösungsmittel schließen Butyldiglykolether (NDGE), Butyltriglykolether, Amylalkohol und dergleichen ein. Besonders bevorzugte Lösungsmittel zur Verwendung hierin sind Butoxypropoxypropanol, Butyldiglykolether, Benzylalkohol, Butoxypropanol, Ethanol, Methanol, Isopropanol und Mischungen hiervon.
  • Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung umfassen typischerweise bis zu 20 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung an einem Lösungsmittel oder Mischungen hiervon, vorzugsweise 0,5% bis 10 Gew.-% und weiter vorzugsweise 1% bis 8%.
  • Bleichmittel
  • Die flüssigen Zusammensetzungen hierin umfassen auch ein Bleichmittel. Jedes dem Fachmann bekannte Bleichmittel kann zur Verwendung hierin geeignet sein, einschließend sowohl irgendwelche Persauerstoffbleichmittel als auch eine Chlor freisetzende Komponente.
  • Geeignete Persauerstoffbleichmittel zur Verwendung hierin schließen Wasserstoffperoxid oder Quellen hierfür ein. Wasserstoffperoxidquelle bezieht sich, wie hierin verwendet, auf irgendeine Verbindung, welche aktiven Sauerstoff liefert, wenn die Verbindung in Berührung mit Wasser steht. Geeignete wasserlösliche Quellen für Wasserstoffperoxid zur Verwendung hierin schließen, Percarbonate, vorgeformte Percarbonsäuren, Persilicate, Persulfate, Perborate und anorganische Peroxide und/oder Hydroperoxide ein.
  • Eine geeignete, Chlor freisetzende, Komponente zur Verwendung hierin ist ein Alkalimetallhypochlorit. Die Anwesenheit dieses Bleichmittels hat den Vorteil, dass die Zusammensetzung stabil ist. Obwohl Alkalimetallhypochlorite bevorzugt sind, können hierin auch andere Hypochloritverbindungen verwendet werden, welche aus Calcium- und Magnesiumhypochlorit gewählt sein können. Ein bevorzugtes Alkalimetallhypochlorit zur Verwendung hierin ist Natriumhypochlorit.
  • Bleichaktivatoren
  • Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung, welche ein Persauerstoffbleichmittel umfassen, können weiterhin einen Bleichaktivator oder Mischungen hiervon umfassen. Unter "Bleichaktivator" ist hierin eine Verbindung zu verstehen, welche mit einem Persauerstoffbleichmittel wie Wasserstoffperoxid unter Bildung einer Persäure reagiert. Die so gebildete Persäure stellt das aktivierte Bleichmittel dar. Geeignete Bleichaktivatoren zur Verwendung hierin schließen jene ein, welche zur Klasse der Ester, Amide, Imide oder Anhydride gehören. Beispiele geeigneter Verbindungen dieses Typs sind in GB-A 1,586.769 und GB-A 2,143,231 offen gelegt und ein Verfahren zu ihrer Überführung in eine Perlform ist in EP-A 0 062 523 beschrieben. Geeignete Beispiele solcher Verbindungen zur Verwendung hierin sind Tetraacetylethylendiamin (TAED), Natrium-3.5.5-trimethylhexanoyloxybenzolsulfonat, Diperoxydodecansäure, wie zum Beispiel in US 4,818,425 beschrieben, und das Nonylamid der Peroxyadipinsäure, wie zum Beispiel in US-A 4,259,201 beschrieben, sowie n-Nonanoyloxybenzolsulfonat (NOBS). Geeignet sind auch N-Acylcaprolactame, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus substituierten oder unsubstituierten Benzylcaprolactam, Octanoylcaprolactam, Nonanoylcaprolactam, Hexanoylcaprolactam, Decanoylcaprolactam, Undecenoylcaprolactam, Formylcaprolactam, Acetylcaprolactam, Propanoylcaprolactam, Butanoylcaprolactam, Pentanoylcaprolactam oder Mischungen hiervon. Eine spezielle Klasse von Bleichaktivatoren von Interesse ist in EP-A 0 624 154 offen gelegt worden, wobei in dieser Klasse Acetyltriethylcitrat (ATC) besonders bevorzugt ist. Acetyltriethylcitrat besitzt den Vorteil, dass es umweltverträglich ist, weil es sich gegebenenfalls zu Citronensäure und Alkohol abbaut. Acetyltriethylcitrat besitzt des Weiteren im Produkt bei der Lagerung eine gute Hydrolysebeständigkeit und ist ein wirkungsvoller Bleichaktivator. Schließlich verleiht es der Zusammensetzung ein gutes Buildervermögen.
  • Packungsform der Zusammensetzungen
  • Die Zusammensetzungen hierin können in einer Vielfalt geeigneter, dem Fachmann bekannter, Waschmittelpackungen abgepackt werden. Die flüssigen Zusammensetzungen werden vorzugsweise in herkömmliche Kunststoffflaschen abgepackt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform können die Zusammensetzungen hierin in von Hand betätigten Sprühbehältern abgepackt werden, welche üblicherweise aus synthetischen organischen polymeren Kunststoffmaterialien hergestellt werden. Folglich beinhaltet die vorliegende Erfindung auch flüssige erfindungsgemäße Reinigungszusammensetzungen, die in einem Sprühspender, vorzugsweise einem mit Druck betätigten Sprühspender oder einem Pumpensprühspender abgepackt sind.
  • Abgabevorrichtungen vom Spray-Typ erlauben in der Tat eine einheitliche Aufbringung auf einen relativ großen Bereich einer Oberfläche, zu deren Reinigung die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen geeignet sind. Solche Abgabevorrichtungen von Spray-Typ sind besonders für die Reinigung senkrechter Oberflächen geeignet.
  • Geeignete Sprühspender zur erfindungsgemäßen Verwendung schließen von Hand betriebene Druckschaumspender ein, wie sie zum Beispiel von Speciality Packaging Products, Inc. oder von Continental Sprayers, Inc. vertrieben werden. Diese Typen von Abgabevorrichtungen sind zum Beispiel in US-A 4,701,311 an Dunning et al. sowie US-A 4,646,973 und US-A 4,538,745, beide an Focarraci, offen gelegt. Besonders bevorzugt zur Verwendung hierin sind Sprühspender wie T 8500®, kommerziell erhältlich von Continental Spray International, oder T 8100®, kommerziell erhältlich von Canyon, Nord Irland. Bei einer solchen Abgabevorrichtung wird die flüssige Zusammensetzung in feine Flüssigkeitströpfchen zerteilt, was zu einem auf die zu behandelnde Oberfläche gerichteten Sprühstrahl führt. Bei einem solchen Sprühspender wird die im Behälter enthaltene Zusammensetzung mittels Energie, welche über einem Pumpenmechanismus durch den Anwender erzeugt wird, wenn der Anwender den Pumpenmechanismus aktiviert, durch den Sprühkopf der Abgabevorrichtung geleitet. Genauer gesagt wird im Sprühkopf die Zusammensetzung gegen ein Hindernis gezwungen, z. B. ein Gitter oder einen Konus, wobei Stoßwellen erzeugt werden, um die flüssige Zusammensetzung zerteilen zu helfen, d. h. die Bildung flüssiger Tropfen zu unterstützen.
  • Verfahren zur Reinigung einer harten Oberfläche
  • Die vorliegende Erfindung beinhaltet auch ein Verfahren zur Reinigung harter Oberflächen, bei dem eine flüssige Zusammensetzung, welche, wie hierin vorstehend beschrieben, einen Polyalkoxylenglykoldiester und ein Vinylpyrrolidonhomopolymer oder -copoymer umfasst, mit der Oberfläche in Kontakt gebracht wird.
  • "Harte Oberfläche" bedeutet hierin alle Arten von Oberflächen, wie sie sich im Haus, wie in Küchen, Badezimmern, oder im Autoinnenraum oder in Außenräumen finden, z. B. Böden, Wände, Fließen, Fenster, Ausgüsse, Duschen, Duschvorhängen aus Kunststoff, Waschbecken, WCs, Geschirr, Installationen und Armaturen und dergleichen, welche aus unterschiedlichen Materialien wie Keramik, Vinyl, ungewachstem Vinyl, Linoleum, Melamin, Glas, irgendwelchen Kunststoffen, plastifiziertem Holz oder irgendwelche gestrichenen oder lackierten oder versiegelten Oberflächen und dergleichen gefertigt sind. Harte Oberflächen schließen auch Haushaltgeräte ein, einschließend, jedoch ohne Beschränkung darauf, Kühlschränke, Gefriertruhen, Waschmaschinen, mechanische Trockner, Öfen, Mirkowellenherde, Geschirrspülmaschinen und wo weiter.
  • Die flüssigen Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können mit der zu reinigenden Oberfläche in reiner Form oder in verdünnter Form in Berührung gebracht werden.
  • "Verdünnte Form" bedeutet hierin, dass die flüssige Zusammensetzung vom Anwender typischerweise mit Wasser verdünnt wird. Die Zusammensetzung wird vor der Verwendung auf einen typischen Verdünnungsgrad von 10- bis 400-Mal ihres Gewichts mit Wasser verdünnt wird, vorzugsweise vom 10- bis 200-Mal und weiter vorzugsweise von 10- bis 100-Mal. Der üblicherweise empfohlene Verdünnungsgrad ist eine Verdünnung mit Wasser auf 1,2% Zusammensetzung.
  • Beim bevorzugten Verfahren zur Reinigung harter Oberflächen gemäß der vorliegenden Erfindung, bei dem die Zusammensetzung in verdünnter Form verwendet wird, ist es nicht erforderlich, die Oberfläche nach der Anwendung der Zusammensetzung zu spülen um eine ausgezeichnete Primär- und Sekundärreinigungsleistung und auch ein ausgezeichnetes Endergebnis bezüglich des Aussehens der Oberfläche zu erhalten.
  • Die vorliegende Erfindung wird durch die folgenden Beispiele weiter veranschaulicht.
  • Beispiele
  • Die folgenden Zusammensetzungen wurden durch Mischen der aufgeführten Bestandteile in den angegebenen Verhältnissen hergestellt. Alle Anteile sind Gewichtsprozente der Gesamtzusammensetzung.
  • Auf harten Oberflächen, welche mit diesen Zusammensetzungen gereinigt wurden, wurde sowohl unter reinen als auch verdünnten Bedingungen, z. B. bei einem Verdünnungsgrad von 50 : 1 bis 200 : 1 (Wasser : Zusammensetzung) eine ausgezeichnete Primär- und Sekundärreinigungsleistung und ein guter Glanz erzielt.
    Figure 00380001
    Figure 00390001
    Figure 00400001
  • PVP K60® und PVP K90®
    sind Vinylpyrrolidonhomopolymere (mittleres Molekulargewicht 160.000), kommerziell erhältlich von der ISP Corporation, New York, NY und Montreal, Kanada.
    Kessco 6000DS®
    ist O,O'-Distearylpolyethylenglykoldiester, kommerziell erhältlich von Akzo Nobel.
    Marlosol FS®
    ist O,O'-Dioleylpolyethylenglykoldiester, kommerziell erhältlich von Hüls.
    Isofol®
    12 ist 2-Butyloctanol.
    Dobanol® 23-3
    ist nichtionisches C12-C13(EO3)-Tensid, kommerziell erhältlich von SHELL.
    C8-AS
    ist Octylsulfat, erhältlich von Albright und Wilson, unter dem Warenzeichen Empimin® LV33.
    AO21
    ist ein C12-C14(EO21)-Alkoholethoxylat.
    Isalchem®
    AS ist ein verzweigtes Alkoholalkylsulfat, kommerziell erhältlich von Enichem.

Claims (16)

  1. Flüssige Reinigungszusammensetzung für harte Oberflächen, umfassend einen Polyalkoxylenglykoldiester der Formel:
    Figure 00410001
    worin die Substituenten R1 und R2 jeweils unabhängig substituierte oder unsubstituierte, gesättigte oder ungesättigte, lineare oder verzweigte Kohlenwasserstoffketten mit 1 bis 36 Kohlenstoffatomen sind, und worin n eine ganze Zahl von 10 bis 400 ist, und ein Vinylpyrrolidonhomopolymer oder -copolymer.
  2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, umfassend 0,001 bis 20 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung des Polyalkoxylenglykoldiesters oder einer Mischung hiervon, vorzugsweise 0,01% bis 10%, weiter vorzugsweise 0,1% bis 5%, und noch bevorzugter 0,2% bis 2%.
  3. Zusammensetzung nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei in dem Polyalkoxylenglykoldiester die Substituenten R1 und R2 jeweils unabhängig substituierte oder unsubstituierte, lineare oder verzweigte Alkylgruppen oder Alkenylgruppen mit 1 bis 36 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 1 bis 30, weiter vorzugsweise 1 bis 24, noch weiter bevorzugt 1 bis 22 und am meisten bevorzugt 1 bis 18, oder Arylgruppen mit bis zu 36 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 6 bis 36, weiter vorzugsweise 6 bis 30, sind, und worin n eine ganze Zahl von 20 bis 400 ist, weiter vorzugsweise 40 bis 300, noch weiter bevorzugt 40 bis 200 und am meisten bevorzugt 40 bis 150.
  4. Zusammensetzung nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Polyalkoxylenglykoldiester O,O'-Distearylpolyethylenglykoldiester, O,O'-Dioleylpolyethylenglykoldiester oder eine Mischung hiervon ist.
  5. Zusammensetzung nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, umfassend 0,001 bis 20 Gew.-% Gesamtzusammensetzung Vinylpyrrolidonhomo polymer oder -copolymer oder eine Mischung hiervon, vorzugsweise 0,01 bis 10%, weiter vorzugsweise 0,1% bis 5%, und noch weiter bevorzugt 0,2% bis 2%.
  6. Zusammensetzung nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Vinylpyrrolidonhomopolymer ein Homopolymer von N-Vinylpyrrolidon ist, das das folgende wiederkehrende Monomer aufweist:
    Figure 00420001
    worin n eine ganze Zahl von 10 bis 1.000.000 ist, vorzugsweise 20 bis 100.000, und weiter vorzugsweise 20 bis 10.000.
  7. Zusammensetzungen nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Vinylpyrrolidoncopolymer ein Copolymer von N-Vinylpyrrolidon und einem alkylenisch ungesättigten Monomer ist, vorzugsweise gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Maleinsäure, Chlormaleinsäure, Fumarsäure, Itaconsäure, Citraconsäure, Phenylmaleinsäure, Aconitsäure, Acrylsäure, N-Vinylimidazol, Vinylacetat und Anhydriden hiervon, Styrol, sulfoniertem Styrol, alpha-Methylstyrol, Vinyltoluol, t-Butylstyrol und Mischungen hiervon.
  8. Zusammensetzungen nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Vinylpyrrolidoncopolymer ein quarterniertes oder unquarterniertes Vinylpyrrolidon/Dialkylaminoalkylacrylat oder -methacrylatcopolymer der folgenden Formel ist:
    Figure 00420002
    worin n zwischen 20 und 99 und vorzugsweise zwischen 40 und 90 Mol.-% beträgt, und m zwischen 1 und 80 und vorzugsweise zwischen 5 und 40 Mol.-% beträgt; R1 die Bedeutung H oder CH3 hat; y 0 oder 1 bedeutet; R2 -CH2-CHOH-CH2- oder CxH2x ist, worin x = 2 bis 18; R3 eine Niederalkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise Methyl oder Ethyl, oder
    Figure 00430001
    bedeutet, R4 eine Niederalkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise Methyl oder Ethyl, bedeutet; X aus der Gruppe gewählt ist, bestehend aus Cl, Br, I, ½SO4, HSO4 und CH3SO3.
  9. Zusammensetzung nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Vinylpyrrolidoncopolymer ein quarterniertes Copolymer von Vinylpyrrolidon und Dimethylaminoethylmethacrylat ist.
  10. Zusammensetzung nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, welche eine wässrige flüssige Zusammensetzung mit einem pH von 1 bis 13 ist, vorzugsweise 7 bis 12 und weiter vorzugsweise 9 bis 11.
  11. Zusammensetzung nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche, welche weiterhin einen wahlweisen Bestandteil umfasst, gewählt aus der Gruppe, bestehend aus Tensiden, Buildern, Komplexbildnern, Polymeren, Lösungsmitteln, Puffern, Bakteriziden, Hydrotropen, Färbemitteln, Stabilisatoren, Radikalfängern, Bleichmitteln, Bleichaktivatoren, Fettsäuren, Enzymen, Schmutzsuspendiermitteln, Farbstoffübertragungsmitteln, Aufhellern, Antistaubmitteln, Schaumreguliermitteln, Dispergiermitteln, Farbstoffübertragungsinhibitoren, Pigmenten, Farbstoffen, Duftstoffen und Mischungen hiervon.
  12. Zusammensetzungen nach Anspruch 11, wobei das Tensid aus der Gruppe gewählt ist, bestehend aus nichtionischen Tensiden, anionischen Tensiden, zwitterionischen Tensiden, amphoteren Tensiden, kationischen Tensiden und Mischungen hiervon, und in einen Anteil von 0,1 bis 50 Gew.-% der Gesamtzusammensetzung, vorzugsweise 0,1% bis 20%, weiter vorzugsweise 1% bis 10% vorliegt.
  13. Verfahren zum Reinigen einer harten Oberfläche, bei dem eine flüssige Zusammensetzung gemäß mindestens einem der vorangehenden Ansprüche mit der Oberfläche in Berührung gebracht wird.
  14. Verfahren zum Reinigen einer harten Oberfläche in Anspruch 13, wobei die Zusammensetzung mit der Oberfläche in Berührung gebracht wird, nach dem sie mit Wasser verdünnt worden ist.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, wobei die Oberfläche nicht gespült wird, nach dem die Zusammensetzung mit der Oberfläche in Berührung gebracht worden ist.
  16. Verwendung eines Polyalkoxylenglykoldiesters und eines Vinylpyrrolidonhomopolymeren oder -copolymeren in einer flüssigen Zusammensetzung zum schnelleren Verdunsten der Zusammensetzung bei der Verwendung zum Reinigen einer harten Oberfläche in deren verdünnten oder nichtverdünnten Form, und/oder zum schnelleren Verdunsten von Wasser, das nachfolgend mit der Oberfläche in Berührung kommt, typischerweise zum Abspülen der Oberfläche, nach dem sie mit der Zusammensetzung gereinigt worden ist.
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