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Hintergrund der Erfindung
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Gebiet der
Erfindung
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Diese
Erfindung betrifft Gruppen aus Teilen, die nützlich sind bei neuartigen
Verfahren zur Katheterzufuhr von embolisierenden Zusammensetzungen
zu einer Vaskularstelle, die besonders zur Behandlung von Vaskularläsionen geeignet
sind. Insbesondere umfassen die hier beschriebenen Verfahren die
Vaskularzufuhr einer embolisierenden Zusammensetzung, die ein biokompatibles
wasserunlösliches
Polymer sowie ein embolisches Lösungsmittel
wie z. B. Dimethylsulfoxid enthält.
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Die
hier beschriebenen Verfahren lösen
auf diesem Gebiet erkannte Probleme einschließlich Vasospasmen in Zusammenhang
mit der Vaskularzufuhr von Zusammensetzungen, die ein embolisches
Lösungsmittel
wie z. B. Dimethylsulfoxid enthalten.
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Bezugnahmen
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Die
folgenden Veröffentlichungen
werden in dieser Anmeldung als hochgestellte Indizes zitiert:
- 1
Mandai, et al., "Direct
Thrombosis of Aneurysms with Cellulose Acetate Polymer", J. Neurosurg.,
77: 497–500
(1992)
- 2 Kinugasa, et al., "Direct
Thrombosis of Aneurysms with Cellulose Acetate Polymer", J. Neurosurg.,
77: 501–507
(1992)
- 3 Casarett and Doull's
Toxicology, Amdur et al., Editors, Pergamon Press, New York, pp.
661–664
(1975)
- 4 Greff et al., US-Patentanmeldung Nr. 08/507,863 "Novel Compositions
for Use in Embolizing Blood Vessels", angemeldet am 27. Juli 1995
- 5 Greff, et al., US-Patentanmeldung Nr. 08/508,248 "Cellulose Diacetate
Compositions for Use in Embolizing Blood Vessels", angemeldet am 27. Juli 1995
- 6 Kinugasa, et al., "Early
Treatment of Subarachnoid Hemorrhage After Preventing Rerupture
of an Aneurysm",
J. Neurosurg., 83: 34–41
(1995)
- 7 Kinugasa, et al., "Prophylactic
Thrombosis to Prevent New Bleeding and to Delay Aneurysm Surgery", Neurosurg., 36:
661 (1995)
- 8 Taki, et al., "Selection
and Combination of Various Endovaskular Techniques in the Treatment
of Giant Aneurysms",
J. Neurosurg., 77: 37–42
(1992)
- 9 Evans, et al., US-Patentanmeldung Nr. 08/655,822 "Novel Compositions
for Use in Embolizing Blood Vessels", angemeldet am 31. Mai 1996.
- 10 Sampei, et al., Interventional Neuroradiology "Histological Changes
in Brain Tissue and Vasculature after Intracarotid Infusion of Organic
Solvents in Rats",
38: 291 (1996)
- 11 Laurent et al., Abstract No. 299 für "Injectable Gel-Giving Solutions for
Embolization. Hydrodynamic and Animal Studies" Meeting of Interventional Radialogy
(1996).
- 12 Chaloupka, Amer. Jour. Neur. Rad., 15: 1107 (1994)
- 13 Japanische Patentanmeldung Nr. 6-107549 "Liquid obturation Material for Aneurysm", angemeldet am 30. September
1992.
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Stand der
Technik
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Die
Embolisierung von Blutgefäßen wird
zu verschiedenen Zwecken durchgeführt, einschließlich der Behandlung
von Tumoren, der Behandlung von Läsionen wie z. B. Aneurysmen,
arteriovenösen
Fehlbildungen (AVM), arteriovenösen
Fisteln (AVF), unkontrollierten Blutungen und dergleichen.
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Die
Embolisierung von Blutgefäßen wird
vorzugsweise durch Kathetertechniken durchgeführt, die die selektive Platzierung
des Katheters an der zu embolisierenden Vaskularstelle ermöglichen.
In dieser Hinsicht ermöglichen jüngste Fortschritte
in der Kathetertechnologie ebenso wie in der Angiographie nun einen
endovaskularen Eingriff, einschließlich der Behandlung von ansonsten
nicht operierbaren Läsionen.
Insbesondere die Entwicklung von Mikrokathetern und Führungsdrähten, die
in der Lage sind, Zugang zu Blutgefäßen zu bieten, deren Durchmesser
nur 1 mm klein ist, erlaubt die endovaskulare Behandlung vieler
Läsionen.
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Die
Katheterembolisierung verwendet embolische Zusammensetzungen, die
vorzugsweise ein embolisches Lösungsmittel
wie z. B. Ethanol, Dimethylsulfoxid (DMSO) oder wässrige Lösungen von
Ethanol oder DMSO und ein biokompatibles wasserunlösliches
Polymer umfassen. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform
umfasst die embolische Zusammensetzung ferner ein Kontrastmittel
und insbesondere ein wasserunlösliches
Kontrastmittel. Das Kontrastmittel wird verwendet, damit der Arzt
die Zufuhr der embolischen Zusammensetzung zur Vaskularstelle durch
herkömmliche
Techniken wie z. B. Fluoroskopie oder Röntgenstrahlen1–8,13 beobachten
kann.
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Bei
embolischen Verfahren wird das embolische Lösungsmittel so ausgewählt, dass
es in Blut oder einer anderen Körperflüssigkeit
mischbar oder löslich
ist, und das wasserunlösliche
biokompatible Polymer während
der Zufuhr löst.
Das biokompatible Polymer ist so ausgewählt, dass es in dem embolischen
Lösungsmittel
löslich
ist, jedoch in Blut oder einer anderen Körperflüssigkeit unlöslich ist.
Das Kontrastmittel ist in Suspension in der Zusammensetzung und
ist, wie oben, so ausgewählt,
dass es dem Arzt eine fluoroskopische Betrachtung der Katheterzufuhr
dieser Zusammensetzung ermöglicht.
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Bei
Kontakt mit dem Blut oder anderer Körperflüssigkeit verteilt sich das
embolische Lösungsmittel
aus der embolischen Zusammensetzung, wodurch das biokompatible Polymer
bei Anwesenheit des wasserunlöslichen
Kontrastmittels ausfällt
und das Blutgefäß embolisiert.
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In
der Praxis wurden jedoch Komplikationen bei diesem Verfahren berichtet,
wenn bekannte Embolisierungsverfahren mittels einer Katheterzufuhr
der embolisierenden Zusammensetzung an die Vaskularstelle eingesetzt
wurden. Beispielsweise berichten Sampei et al.10,
Laurent et al.11 und Chaloupka12,
dass eine intraarterielle Infusion von embolisierenden Zusammensetzungen,
die auch nur ein kleines DMSO-Volumen enthalten, eine lokale Toxizität am Blutgefäß verursacht.
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Insbesondere
Chaloupka berichtete über
Vasospasmen, Hämorrhagie
und letztlich Tod bei den Versuchstieren, denen DMSO injiziert wurde,
und folgerte daraus, dass DMSO angiotoxisch ist. Sampei et al.10 berichten über schwere Vasospasmen aufgrund
der intraarteriellen Infusion von DMSO, was oft zu Hirnschlag führt, und
bei größeren Volumenmengen
Angionekrose kleiner Gehirnarterien, was zu Subarachnoidalblutung führt. Sampei
et al.10 berichten ferner, dass die intraarterielle
Infusion von wasserfreiem DMSO oder konzentriertem Ethanol (z. B.
70% Ethanol) schwere histopathologische Veränderungen auslösen und
möglicherweise Thrombose
von Blutgefäßen distal
der Injektion beschleunigen kann. Basierend auf Obigem folgern Sampei
et al.10, dass die embolische Zusammensetzung
eine niedrige Ethanolkonzentration enthalten sollte.
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Trotz
des oben Gesagten wird die Verwendung eines embolischen Lösungsmittels
wie z. B. DMSO oder konzentriertem Ethanol in der embolischen Zusammensetzung
aus praktischen Gründen
bevorzugt, einschließlich
der Tatsache, dass hohe Konzentrationen einer wasserunlöslichen
Polymerzusammensetzung in DMSO oder konzentriertem Ethanol leichter
herzustellen sind als in verdünntem
Ethanol. Im Hinblick auf das oben Gesagte besteht weiterhin die
Notwendigkeit, Verfahren zu entwickeln, die die Katheterzufuhr einer
embolischen Zusammensetzung an die Vaskularstellen erlaubt, die
DMSO oder konzentriertes Ethanol enthält.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Diese
Erfindung betrifft die neuartige und unerwartete Entdeckung, dass
das Verfahren der Katheterzufuhr der DMSO oder konzentriertes Ethanol
enthaltenden embolisierenden Zusammensetzung kritisch ist für die Embolisierung
der Vaskularstelle bei gleichzeitiger Verhinderung von Vasospasmen
und anderen ungünstigen
Reaktionen. Insbesondere ist diese Erfindung teilweise auf die Entdeckung
gestützt,
dass Säugetier-Vasospasmen
aufgrund einer intravaskularen Zufuhr des embolischen Lösungsmittels
abhängig
sind von der Konzentration an der in vivo Injektionsstelle, und
dass solche Vasospasmen verhindert werden können durch Steuerung der Injektionsrate
des embolischen Lösungsmittels
derart, dass seine in vivo Konzentration die zum Auslösen von
Vasospasmen benötigte
nicht überschreitet.
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Entsprechend
betrifft die Erfindung in einem ihrer Aspekte eine Gruppe aus Teilen,
die nützlich
ist bei einem Verfahren zur intravaskularen Zufuhr einer embolischen
Zusammensetzung zu einem Säugetier
bei gleichzeitiger Verhinderung von Vasospasmen im Säugetier,
welches Verfahren umfasst:
- (a) Auswählen einer
embolischen Zusammensetzung, die ein biokompatibles wasserunlösliches
Polymer und ein embolisches Lösungsmittel
enthält;
und
- (b) intravaskulares Injizieren der in (a) oben ausgewählten Zusammensetzung
in das Säugetier
bei einer derartigen Flussrate, dass die Konzentration des embolischen
Lösungsmittels
in einem gegebenen Blutvolumen bei einem Niveau gehalten wird, das
unzureichend ist zum Auslösen
von Vasospasmen.
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Erfindungsgemäß enthält die embolische
Zusammensetzung ferner ein Kontrastmittel und vorzugsweise ein wasserunlösliches
Kontrastmittel.
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In
einem weiteren Aspekt dieser Erfindung kann die Gruppe aus Teilen
verwendet werden für
ein spezielles Verfahren zum Sicherstellen einer gesteuerten Zufuhr
einer embolischen Zusammensetzung zu einer ausgewählten intravaskularen
Injektionsstelle eines Säugetiers.
Dieser Aspekt ist insbesondere gerichtet auf ein Verfahren zur Katheterzufuhr
einer embolischen Zusammensetzung, die ein biokompatibles Polymer,
ein wasserunlösliches
biokompatibles Kontrastmittel und ein embolisches Lösungsmittel
enthält,
zu einer intravaskularen Injektionsstelle eines Säugetiers,
welches Verfahren umfasst:
- (a) Auswählen eines
Mikrokatheters, der eine Luernabe und eine Zufuhreinrichtung umfasst;
- (b) Einsetzen der Zufuhreinrichtung des in (a) oben ausgewählten Mikrokatheters
in eine zu embolisierende Vaskularstelle eines Säugetiers und Bestätigung der
Platzierung in vivo mit einem wasserlöslichen Kontrastmittel;
- (c) Anschließen
einer Spritze an die Mikrokatheter-Luernabe und Spülen verbliebenen
wasserlöslichen Kontrastmittels
aus der Mikrokatheternabe und der Zufuhreinrichtung mit einer wasserenthaltenden
Lösung (beispielsweise
Salzlösung);
- (d) Hinzugeben von wenigstens 0,50 cc des embolischen Lösungsmittels
zu einer zweiten Spritze;
- (e) Befestigen der in (d) oben bereiteten zweiten Spritze an
der Mikrokatheter-Luernabe und anschließendes Injizieren von nicht
mehr als ungefähr
0,3 cc des embolischen Lösungsmittels
in die Vaskularstelle zum Ausspülen
des wässrigen
Kontrastmittels;
- (f) Entfernen der zweiten Spritze von der Luernabe und dann Überbefüllen/Waschen
der Luernabe des Mikrokatheters mit dem Gleichgewicht des embolischen
Lösungsmittels;
- (g) Anschließen
einer eine embolische Zusammensetzung enthaltenden Spritze an die
Mikrokatheternabe bei gleichzeitigem Sicherstellen, dass während des
Anschließens
keine Luft in die Nabe eintritt, wobei die embolische Zusammensetzung
ein embolisches Lösungsmittel
enthält,
ein im Lösungsmittel
gelöstes
biokompatibles Polymer sowie ein darin dispergiertes wasserunlösliches
biokompatibles Kontrastmittel;
- (h) Erzeugen einer scharten Grenzfläche zwischen dem embolischen
Lösungsmittel
und der embolischen Zusammensetzung;
- (i) Injizieren einer ausreichenden Menge der embolischen Zusammensetzung
zum Verdrängen
des DMSO im Mikrokatheter während
einer Zeitdauer von etwa 1 Minute; und
- (j) Injizieren der embolischen Zusammensetzung in die Vaskularstelle.
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Vorzugsweise
enthält
bei den hier beschriebenen Verfahren die embolisierende Zusammensetzung von
ungefähr
2,5 bis 8.0 Gewichtsprozent eines biokompatiblen Polymers, von ungefähr 10 bis
ungefähr
40 Gewichtsprozent eines wasserunlöslichen biokompatiblen Kontrastmittels
mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von ungefähr 10 μm oder weniger,
und von ungefähr
52 bis 87,5 Gewichtsprozent eines embolischen Lösungsmittels, ausgewählt aus
Dimethylsulfoxid oder Ethanol, wobei die Gewichtsprozente des Polymers,
des Kontrastmittels und der embolischen Zusammensetzung auf dem
Gesamtgewicht der vollständigen Zusammensetzung
basieren.
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In
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
ist das wasserunlösliche
biokompatible Kontrastmittel ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Bariumsulfat, Tantalpulver und Tantaloxid.
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In
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
ist das embolische Lösungsmittel
Dimethylsulfoxid (DMSO).
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Vorzugsweise
wird die Injektionsrate des embolischen Lösungsmittels bei einer Rate
von nicht mehr als ungefähr
0,8 Volumenprozent DMSO/cc von Blut/Minute gehalten, und vorzugsweise
nicht mehr als 0,6 Volumenprozent DMSO/cc von Blut/Minute. Bei dieser
Rate übersteigt
die in vivo Konzentration von DMSO nicht die zum Auslösen von
Vasospasmen benötigte
Rate.
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In
einem ihrer Aspekte betrifft diese Erfindung eine Gruppe aus Teilen,
umfassend
- (a) ein erstes Fläschchen, enthaltend eine Polymer-Zusammensetzung,
umfassend ein biokompatibles Polymer, ein Kontrastmittel und ein embolisches
Lösungsmittel,
welches das Polymer löst,
derart, dass wenn das Lösungsmittel
Wasser enthält,
die verwendete Wassermenge hinreichend klein ist, dass das gelöste Polymer
bei Kontakt mit Blut ausfällt;
- (b) ein zweites Fläschchen,
enthaltend ein embolisches Lösungsmittel,
welches frei von jeglichem biokompatiblen Polymer und Kontrastmittel
ist; und
- (c) ein drittes Fläschchen,
das Salzlösung
enthält.
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In
einem weiteren Aspekt betrifft diese Erfindung eine Gruppe aus Teilen,
umfassend:
- (a) ein erstes Fläschchen,
enthaltend eine Polymer-Zusammensetzung umfassend ein biokompatibles
Polymer, ein biokompatibles wasserunlösliches Kontrastmittel, und
Dimethylsulfoxid;
- (b) ein zweites Fläschchen,
enthaltend Dimethylsulfoxid, welches von einem biokompatiblen Polymer
und wasserunlöslichem
Kontrastmittel frei ist;
- (c) ein drittes Fläschchen,
das Salzlösung
enthält;
und
- (d) einen Katheter.
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In
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
umfasst die Gruppe ferner einen Mikroballonkatheter zur Schwächung des
Blutstroms.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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1 zeigt
eine Vertikalquerschnittsansicht eines bevorzugten Mikrokatheter-Luerkopfs und einer
bevorzugten Spritze zur Verwendung in der beanspruchten Erfindung.
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2 zeigt
einen Vertikalquerschnitt der Toträume, die durch einen herkömmlichen
Injektionsanschluss für
eine Spritze beim Zusammensetzen in Kombination mit dem Mikrokatheter
gebildet werden.
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3 zeigt
eine Vertikalquerschnittsansicht der Luernabe aus 1 ohne
die angeschlossene Spritze.
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Detaillierte
Beschreibung der Erfindung
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Diese
Erfindung betrifft Gruppen aus Teilen, die nützlich sind bei neuen Verfahren
zum Embolisieren von Blutgefäßen mit
einer embolischen Zusammensetzung, die besonders geeignet sind für die Behandlung von
Vaskularläsionen
mittels Katheterzufuhr der Zusammensetzung bei gleichzeitiger Verhinderung
von Vasospasmen, die aus der intravaskularen Injektion des embolischen
Lösungsmittels
resultieren.
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Vor
der weiteren detaillierten Diskussion der Erfindung werden jedoch
zunächst
die folgenden Begriffe definiert:
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Der
Begriff "Embolisieren" bezeichnet ein Verfahren,
bei dem ein Material in ein Blutgefäß injiziert wird, welches beispielsweise
im Fall von Aneurysmen den Aneurysmensack füllt oder verstopft und/oder
eine Klumpenbildung fördert,
so dass der Blutstrom in das Aneurysma aufhört, und im Fall von AVM's und AVF's einen Pfropf oder
Klumpen zum Steuern/Umleiten des Blutstroms bildet, um eine saubere
Gewebeperfusion zu ermöglichen.
Die Embolisierung des Blutgefäßes ist
daher wichtig beim Verhindern/Steuern einer Blutung aufgrund von
Läsionen
(beispielsweise Organblutung, Gastrointestinalblutung, Vaskularblutung
ebenso wie eine Blutung in Zusammenhang mit einem Aneurysma). Ausserdem
kann die Embolisierung verwendet werden, um krankes Gewebe (z. B.
Tumoren etc.) durch Unterbrechen ihrer Blutzufuhr zu entfernen.
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Der
Begriff "biokompatibles
Polymer" bezeichnet
Polymere, die in den verwendeten Mengen nicht toxisch, chemisch
inert und im Wesentlichen nicht immunogen sind, wenn sie intern
im Patienten eingesetzt werden, und die in Blut und anderen wässrigen
Lösungen
im Wesentlichen unlöslich
sind, jedoch in der embolischen Zusammensetzung in dem Maße löslich sind,
wie es zum Embolisieren einer Vaskularstelle erforderlich ist. Geeignete
biokompatible Polymere umfassen beispielsweise Zelluloseacetate2,6–7 (einschließlich Zellulosediacetat5), Ethylenvinylalkoholkopolymere4,8, Hydrogele (beispielsweise Acryle), Polyacrylonitril,
Polyvinylacetat, Zelluloseacetatbutyrat, Nitrozellulose, Kopolymere
von Urethan/Karbonat, Kopolymere von Styrol-/Maleinsäure, sowie
Mischungen daraus9. Vorzugsweise ist das
biokompatible Polymer bei Verwendung in situ auch nicht entzündend.
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Das
genaue biokompatible Polymer, das eingesetzt wird, ist nicht kritisch,
und wird ausgewählt
im Bezug zur Viskosität
der resultierenden Polymerlösung,
der Löslichkeit
des biokompatiblen Polymers im embolischen Lösungsmittel und dergleichen.
Solche Faktoren liegen auf dem Gebiet des Stands der Technik.
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Bevorzugte
biokompatible Polymere enthalten Zellulosediacetate und Ethylenvinylalkoholkopolymer. Zellulosediacetatpolymere
sind entweder kommerziell erhältlich,
oder können
durch bekannte Verfahren hergestellt werden. In einer bevorzugten
Ausführungsform
ist das durchschnittliche Anzahlmolekulargewicht, bestimmt durch
Gelpermeationschromatographie, der Zellulosediacetatzusammensetzung
von ungefähr
25 000 bis ungefähr
100 000, bevorzugter von ungefähr
50 000 bis ungefähr
75 000 und noch bevorzugter von ungefähr 58 000 bis 64 000. Das durchschnittliche
Gewichtsmolekulargewicht der Zellulosediacetatzusammensetzung, bestimmt
durch Gelpermeationschromatographie, ist vorzugsweise von ungefähr 50 000
bis 200 000 und noch bevorzugter von ungefähr 100 000 bis ungefähr 180 000.
Wie dem Fachmann klar ist, werden dann, wenn alle anderen Faktoren
gleich sind, Zellulosediacetatpolymere mit einem niedrigeren Molekulargewicht der
Zusammensetzung eine geringere Viskosität verleihen als Polymere mit
höherem
Molekulargewicht. Dementsprechend kann die Einstellung der Viskosität der Zusammensetzung
leicht erreicht werden durch reines Einstellen des Molekulargewichts
der Polymerzusammensetzung.
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Ethylenvinylalkoholkopolymere
enthalten Reste sowohl von Ethylen als auch von Vinylalkoholmonomeren.
Geringe Mengen (beispielsweise weniger als 5 Mol Prozent) zusätzlicher
Monomere können
in der Polymerstruktur enthalten sein oder darauf aufgepfropft,
vorausgesetzt, dass solche zusätzlichen
Monomere die Embolisierungseigenschaften der Zusammensetzung nicht
verändern.
Solche zusätzlichen
Monomere umfassen rein beispielhaft Maleinsäureanhydrid, Styrol, Propylen,
Acrylsäure,
Vinylacetat und dergleichen.
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Ethylenvinylalkoholkopolymere
sind entweder kommerziell erhältlich,
oder können
durch bekannte Verfahren hergestellt werden. Vorzugsweise ist die
Ethylenvinylalkoholkopolymerzusammensetzung derart ausgewählt, dass
eine Lösung
von 6 Gewichtsprozent des Ethylenvinylalkoholkopolymers, 35 Gewichtsprozent
eines Tantalkontrastmittels in DMSO eine Viskosität kleiner
oder gleich 60 Centipoise bei 20°C
hat. Wie dem Fachmann klar ist, werden dann, wenn alle anderen Faktoren
gleich sind, Kopolymere mit einem geringeren Molekulargewicht der
Zusammensetzung eine geringere Viskosität verleihen als Kopolymere
mit höherem
Molekulargewicht. Entsprechend kann die Einstellung der Viskosität der Zusammensetzung,
wie sie für die
Katheterzufuhr benötigt
wird, leicht erreicht werden durch reines Einstellen des Molekulargewichts
der Kopolymerzusammensetzung.
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Wie
ebenfalls klar ist, beinflusst das Verhältnis von Ethylen zu Vinylalkohol
im Kopolymer die gesamte Hydrophobizität/Hydrophilizität der Zusammensetzung,
welche wiederum die relative Wasserlöslichkeit/-unlöslichkeit
der Zusammensetzung ebenso beeinflusst wie die Ausfallrate des Kopolymers
in einer wässrigen
Lösung
(z. B. Blut). In einer besonders bevorzugten Ausführungsform
umfassen die hier eingesetzten Kopolymere einen Molprozentanteil
Ethylen von ungefähr
25 bis ungefähr
60 und einen Molprozentanteil Vinylalkohol von ungefähr 40 bis
ungefähr
75. Diese Zusammensetzungen bieten die benötigten Ausfallraten, die geeignet sind
zur Verwendung bei der Embolisierung von Blutgefäßen.
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Der
Begriff "Kontrastmittel" bezeichnet sowohl
wasserunlösliche
als auch wasserlösliche
Kontrastmittel.
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"Wasserunlösliche Kontrastmittel" bezeichnet ein wasserunlösliches
(d. h. mit einer Wasserlöslichkeit von
weniger als 0,01 mg/ml bei 20°C),
radiopakes Material, das während
der Injektion in ein Säugetiersubjekt beispielsweise
durch Radiographie überwacht
werden kann. Beispiele für
wasserunlösliche
Kontrastmittel umfassen Tantal, Tantaloxid und Bariumsulfat, die
kommerziell in der geeigneten Form für eine Verwendung in vivo erhältlich sind.
Vorzugsweise hat das wasserunlösliche
Kontrastmittel eine durchschnittliche Teilchengröße von ungefähr 10 μm oder weniger.
Verfahren zur Herstellung solcher wasserunlöslicher biokompatibler Kontrastmittel
mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von ungefähr 10 μm oder weniger
werden nachfolgend beschrieben. Andere wasserunlösliche Kontrastmittel umfassen
Gold, Wolfram und Platin.
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Der
Begriff "wasserlösliches
Kontrastmittel" bezeichnet
ein wasserlösliches,
biokompatibles (nicht-toxisches) radiopakes Material, das während der
Injektion in ein Säugetiersubjekt
beispielsweise durch Radiographie überwacht werden kann. Beispiele
für wasserlösliche Kontrastmittel
umfassen Metrizamid, Iopamidol, Iothalamatnatrium, Iodomidnatrium
und Meglumin.
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Der
Begriff "embolisches
Lösungsmittel" bezeichnet Lösungsmittel,
die das ausgewählte
biokompatible Polymer auflösen
können,
in wässrigen
Zusammensetzungen (z. B. Blut) mischbar oder löslich sind, und die intravaskulare
Spasmen auslösen,
wenn sie der Vaskularstelle mittels Techniken des Stands der Technik
zugeführt
werden. Geeignete embolische Lösungsmittel
umfassen Ethanol, Dimethylsulfoxid, Aceton und dergleichen ebenso
wie wässrige
Mischungen daraus mit nicht mehr als ungefähr 30 Prozent Wasser. Bei Verwendung
auf diesem Niveau ist die Wassermenge hinreichend klein, damit das
gelöste
Polymer bei Kontakt mit dem Blut ausfällt. Vorzugsweise ist das embolische
Lösungsmittel
wasserfrei, und noch bevorzugter ist das embolische Lösungsmittel
wasserfreies Dimethylsulfoxid.
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Der
Begriff "Einkapselung", wie er in Bezug
darauf verwendet wird, dass das Kontrastmittel in den Polymerniederschlag
eingekapselt ist, ist nicht so gemeint, dass irgendein physikalischer
Einschluss des Kontrastmittels innerhalb des Niederschlags gemeint
wäre, so
wie eine Kapsel ein Medikament einkapselt. Vielmehr soll dieser
Begriff angeben, dass sich ein integraler koherenter Niederschlag
bildet, der sich nicht in individuelle Komponenten aufteilt.
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Zusammensetzungen
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Das
Polymer oder die Zusammensetzungen, die in dieser Erfindung verwendet
werden, wird/werden durch herkömmliche
Methoden hergestellt, wobei jede der Komponenten hinzugefügt wird,
und die resultierende Zusammensetzung zusammengemischt wird, bis
die Gesamtzusammensetzung im Wesentlichen homogen ist.
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Beispielsweise
können
Polymerzusammensetzungen hergestellt werden, indem man ausreichende Mengen
des biokompatiblen Polymers zum embolischen Lösungsmittel hinzugibt, um die
effektive Konzentration der Polymerzusammensetzung zu erreichen.
Vorzugsweise umfasst die Polymerzusammensetzung von ungefähr 2,5 bis
ungefähr
8,0 Gewichtsprozent der biokompatiblen Polymerzusammensetzung basierend
auf dem Gesamtgewicht der Polymerzusammensetzung, und noch bevorzugter
von ungefähr
4 bis ungefähr
5,2 Gewichtsprozent. Erforderlichenfalls kann ein sanftes Erhitzen
und Rühren
eingesetzt werden, um ein Auflösen
des biokompatiblen Polymers im embolischen Lösungsmittel zu erreichen, beispielsweise
12 Stunden bei 50°C.
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Dann
werden ausreichende Mengen des Kontrastmittels zu dem embolischen
Lösungsmittel
hinzugegeben, um die Effektivkonzentration der Gesamtzusammensetzung
zu erreichen. Vorzugsweise umfasst die Zusammensetzung ungefähr 10 bis
ungefähr
40 Gewichtsprozent eines Kontrastmittels, und noch bevorzugter ungefähr 20 bis
ungefähr
40 Gewichtsprozent, und selbst noch bevorzugter ungefähr 30 Gewichtsprozent. Wenn
das Kontrastmittel in dem embolischen Lösungsmittel nicht löslich ist,
wird ein Umrühren
eingesetzt, um die Homogenität
der resultierenden Suspension zu erzielen. Um die Suspensionsbildung
zu verstärken
wird die Teilchengröße des Kontrastmittels
vorzugsweise bei ungefähr
10 μm oder
weniger gehalten, noch bevorzugter von ungefähr 1 bis ungefähr 5 μm (beispielsweise
eine durchschnittliche Größe von ungefähr 2 μm). In einer
bevorzugten Ausführungsform
wird die geeignete Teilchengröße des Kontrastmittels
beispielsweise durch Fraktionierung hergestellt. In einer solchen
Ausführungsform
wird ein wassenunlösliches
Kontrastmittel wie z. B. Tantal mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von weniger
als ungefähr
20 Mikron zu einer organischen Flüssigkeit wie z. B. Ethanol
(absolut) hinzugegeben, vorzugsweise in einer sauberen Umgebung. Schütteln der
resultierenden Suspension und anschließendes Sich-setzen-Lassen während ungefähr 40 Sekunden
ermöglicht
es den größeren Partikeln,
sich schneller zu setzen. Ein Entfernen des oberen Bereichs der organischen
Flüssigkeit
und anschließendes
Trennen der Flüssigkeit
von den Partikeln führt
zu einer Reduktion der Teilchengröße, was unter einem optischen
Mikroskop bestätigt
wird. Das Verfahren wird wahlweise wiederholt, bis eine durchschnittliche
Teilchengröße erreicht
ist, siehe beispielsweise Greff et al., US-A-5 695 480.
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Die
spezielle Reihenfolge des Hinzugebens von Komponenten zum embolischen
Lösungsmittel
ist unkritisch, und ein Umrühren
der resultierenden Suspension wird durchgeführt in dem Maße, wie
es nötig
ist, um die Homogenität
der Zusammensetzung zu erreichen. Vorzugsweise wird ein Mischen/Umrühren der
Zusammensetzung in einer wasserfreien Atmosphäre bei Umgebungsdruck durchgeführt. Die
resultierende Zusammensetzung wird durch Hitze sterilisiert und
dann gelagert, vorzugsweise in dichten klaren oder bernsteinfarbenen
Flaschen oder Fläschchen,
bis sie benötigt
wird.
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Die
hier genannten Polymere sind typischerweise kommerziell erhältlich,
können
jedoch auch durch im Stand der Technik bekannte Verfahren hergestellt werden.
Beispielsweise werden Polymere typischerweise durch herkömmliche
Techniken hergestellt wie z. B. Radikal-, Thermo-, UV-, γ-Strahlungs-,
oder Elektronenstrahl-induzierte Polymerisierung, die erforderlichenfalls
einen Polymerisierungskatalysator oder Polymerisierungsinitiator
verwendet, um die Polymerzusammensetzung herzustellen. Die spezielle
Art der Polymerisierung ist unkritisch, und die eingesetzten Polymerisierungstechniken
bilden keinen Teil dieser Erfindung.
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Um
die Löslichkeit
im embolischen Lösungsmittel
zu bewahren, sind die hier beschriebenen Polymere vorzugsweise nicht
vernetzt.
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Verfahren
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Die
oben beschriebenen Zusammensetzungen können dann in Verfahren zur
katheterunterstützten
intravaskularen Embolisierung von Säugetier-Blutgefäßen eingesetzt
werden. Diese Verfahren werden an Intravaskularstellen durchgeführt, wobei
der Blutstrom geschwächt
wird, jedoch nicht gestoppt wird. Die Schwächung des Blutstroms erfolgt
durch das Platzieren des Katheters in der Vaskularstelle, was zu
einem reduzierten Durchfluss führt.
Ausserdem kann ein Mikroballon eingesetzt werden, um den Blutstrom
weiter abzuschwächen.
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Bei
den hier beschriebenen Verfahren wird eine ausreichende Menge dieser
Zusammensetzung in das ausgewählte
Blutgefäß mittels
einer Katheterzufuhreinrichtung unter Fluoroskopie eingeführt, so
dass das Blutgefäß beim Ausfallen
des Polymers embolisiert wird. Die spezielle Menge von verwendeter
embolisierender Zusammensetzung wird durch das Gesamtvolumen der
zu embolisierenden Vaskulatur, der Polymerkonzentration in der Zusammensetzung,
der Fällungsrate
(Festkörperbildung)
des Polymers etc. diktiert. Solche Faktoren sind im Stand der Technik
bekannt.
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Bei
den hier beschriebenen Katheterzufuhrverfahren wird ein medizinischer
Katheter mit kleinem Durchmesser (d. h. Mikrokatheter) verwendet,
der einen Durchmesser typischerweise von ungefähr 1 bis ungefähr 3 mm
hat. Der spezielle verwendete Katheter ist unkritisch, vorausgesetzt,
dass Polymerkatheterkomponenten verträglich sind mit der embolisierenden
Zusammensetzung (d. h. die Katheterkomponenten sich nicht schnell
in der embolisierenden Zusammensetzung zersetzen). In dieser Hinsicht
wird es bevorzugt, Polyethylen in den Katheterkomponenten zu verwenden,
und zwar wegen seiner Inaktivität
in Anwesenheit der hier beschriebenen embolisierenden Zusammensetzung.
Andere Materialien, die mit den embolisierenden Zusammensetzungen
verträglich
sind, können
durch den Fachmann leicht bestimmt werden, und umfassen beispielsweise
andere Polyolefine, Fluorpolymere (z. B. Polytetrafluorethylen,
Perfluoralkoxyharz, fluorierte Ethylenpropylenpolymere etc.), Silikon
etc. Das spezielle verwendete Polymer wird ausgewählt im Hinblick
auf die Stabilität
in Anwesenheit von DMSO, und vorzugsweise Schmiereigenschaften.
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Wichtig
für einen
Aspekt der beanspruchten Erfindung ist die spezielle Katheterzufuhrtechnik
zum Zuführen
der embolischen Zusammensetzung, die das hier beschriebene embolische
Lösungsmittel
enthält
und gleichzeitig Vasospasmen verhindert. Insbesondere umfasst diese
Technik Folgendes:
- 1. Man schüttelt die
embolische Zusammensetzung, umfassend das biokompatible Polymer,
das embolische Lösungsmittel
und das biokompatible wasserunlösliche
Kontrastmittel ungefähr
4 Minuten lang, bis das Kontrastmittel voll dispergiert ist;
- 2. Man platziert die Zufuhreinrichtung des Mikrokatheters an
der Stelle der beabsichtigten Vaskularembolisierung und bestätigt gleichzeitig
die Mikrokatheterplatzierung in vivo durch Injektion von wasserlöslichem Kontrastmittel;
- 3. Man schließt
eine Salzlösung
enthaltende Spritze an die Luernabe des Mikrokatheters an und spült das wasserlösliche Kontrastmittel
aus der Mikrokatheternabe und dem Körper, und zwar mit ungefähr 5 cc
Salzlösung während einer
Zeitdauer von ungefähr
1 Minute mit leichter Pulsierung bei Inkrementen von 1 cc. Man wiederholt
dies mit weiteren 5 cc Salzlösung,
wenn das Volumen akzeptabel ist. Man lässt sie Spritze angeschlossen
oder befestigt einen Deckel auf der Mikrokatheter-Luernabe;
- 4. Man saugt 0,5 cc von sterilem DMSO in eine 1 cc Spritze.
Man entfernt den Deckel von der Mikrokatheternabe. Man injiziert
0,20 cc von DMSO für
einen typischen 75 cm Mikrokatheter oder 0,30 cc von DMSO für einen
typischen 150 cm Mikrokatheter. Während das DMSO hergestellt
und injiziert wird, schüttelt
man die embolische Zusammensetzung ungefähr 2 Minuten lang, um das wasserunlösliche Kontrastmittel
vollständig
zu dispergieren. Man befüllt
eine 1 cc Spritze mit der embolischen Zusammensetzung unter Verwendung
einer 21 Gauge-Nadel. Sobald das DMSO injiziert ist, entfernt man
die Spritze und überbefüllt/wäscht das
DMSO-Gleichgewicht;
- 5. Man schließt
sofort die embolische Zusammensetzung enthaltende Spritze an die
Katheternabe an, wobei man sicherstellt, dass während des Anschließens keine
Luft in der Nabe ist;
- 6. Während
die Zusammensetzungsspritze nach oben zeigt, um eine scharte Grenzfläche zwischen
dem DMSO und der embolischen Zusammensetzung zu erzeugen, injiziert
man langsam die erste 0,15 cc (75 cm Katheter) oder 0,25 cc (150
cm Katheter) während
einer Zeitdauer von 1 Minute, um das DMSO im Mikrokatheter zu verdrängen und
das DMSO im Blut zu verdünnen;
- 7. Unter Fluoroskopie kann die embolische Zusammensetzung im
Distalbereich des Mikrokatheterkörpers sichtbar
sein. Man senkt die Spritzenspitze und injiziert die embolische
Zusammensetzung, wie es die klinische Situation erfordert. Man überwacht
das Volumen der injizierten embolischen Zusammensetzung darauf,
dass es dem Volumen des gefüllten
Vaskularraums entspricht; und
- 8. Wenn das Injizieren der embolischen Zusammensetzung abgeschlossen
ist, saugt man sanft mit der embolischen Spritze, um die Katheterspitze
von der embolischen Zusammensetzungsmasse zu trennen. Man wartet
einige Sekunden, löst
den Spritzenkolben und zieht den Mikrokatheter zurück.
-
Bei
diesem Protokoll ist der Totraum für den 150 cm Mikrokatheter
ungefähr
0,32 cc.
-
Im
Fall von Aneurysmen wird das Säugetier
vorzugsweise gedreht, um das Aneurysma in einer Abwärtsposition
anzuordnen, damit die Verdrängung
von Aneurysmenblut bei der Injektion begünstigt wird.
-
Beim
Einbringen in die Vaskularstelle diffundiert das embolische Lösungsmittel
schnell ins Blut, und ein Feststoffniederschlag bildet sich, welcher
Niederschlag das wasserunlösliche
Polymer mit dem darin eingekapselten Kontrastmittel ist. Ohne Begrenzung
auf eine Theorie wird angenommen, dass sich anfänglich bei Kontakt mit dem
Blut ein weicher gelartiger bis schwammförmiger fester Niederschlag
bildet. Dieser Niederschlag behindert dann den Blutstrom und fängt rote
Zellen ein, wodurch ein Klumpenembolisierung des Blutgefäßes bewirkt
wird.
-
Eine
besonders bevorzugte Mikrokatheter-Spritze-Kombination zur Verwendung
in diesem Zufuhrverfahren ist in 1 gezeigt,
die den Grenzbereich zwischen der Spritze und dem Mikrokatheter
bei der Luernabe zeigt. Insbesondere ist in 1 die Luernaben/Spritzen-Schnittstelle 2 gebildet
durch Zusammenpassen der Anschlussinjektionsstelle 4 der
Spritze mit der Luernabe 6, die die Spritze mit dem Mikrokatheter
verbindet. Die Wände 8 des
Injektionsanschluss der Spritze sind vorzugsweise verjüngt, um
ein Festsetzen von unlöslichem
Material hinter diesen Wänden
zu verhindern.
-
2 zeigt,
dass dieses Verjüngungsmerkmal
besonders wichtig ist, da nicht verjüngte Wände eines herkömmlichen
Injektionsanschlusses die Bildung von Toträumen 10 hinter diesen
Wänden
ermöglichen,
wenn die Fluidzusammensetzung vorbeiströmt. Solche Toträume führen unweigerlich
zur Bildung von Wirbeln, was dann zum Zurückhalten von Materialien führt, die
dort vorbei fließen,
beispielsweise der wässrigen
Lösung
des wasserlöslichen
Kontrastmittels. Beim Injizieren der embolischen Zusammensetzung
führt der
Kontakt dieser Zusammensetzung mit der verwirbelten wässrigen
Lösung
zur Fällung
des biokompatiblen Polymers, was zum Verstopfen der Mikrokatheteröffnung führen kann.
-
3 zeigt
die Katheterluernabe von 1 ohne die angebrachte Spritze.
In dieser Ausführungsform passen
die Vorsprünge 20 der
Luernabe 16 zu der (nicht gezeigten) Spritze, um die Spritze
am Katheter 14 zu befestigen.
-
Die
Wände 18 der
Luernabe 16 verjüngen
sich schnell zur Öffnung 22 hin,
die den Innendurchgang in der Zufuhreinrichtung des Katheters 14 definiert.
Die schnelle Verjüngung
reduziert den Totraum 24 der Luernabe 16 und führt zu einem
dichten Sitz mit der Spritze, wenn sie so aufgesetzt ist. Vorzugsweise
ist der Totraum kleiner als ungefähr 0,2 cc und noch bevorzugter
kleiner als ungefähr
0,1 cc. Durch diese Begrenzung wird eine Vermischung verschiedener
Lösungen
im Totraum der Luernabe minimiert. Eine solche Vermischung kann
beispielsweise während
der (oben beschriebenen) Schritte 4 und/oder 6 auftreten.
In jedem Fall ist eine Vermischung schädlich für die gesamte effiziente Zufuhr
der embolischen Zusammensetzung. Beispielsweise kann jegliches nach
Schritt 3 in der Luernabe enthaltenes Wasser zur Fällung des
biokompatiblen Polymers bei der Einbringung der embolischen Zusammensetzung
in den Katheter führen,
was somit möglicherweise den
Katheter verstopft. In ähnlicher
Weise kann jegliches embolisches Lösungsmittel, das nach Schritt 4 in
der Luernabe enthalten ist, zur Verdünnung der embolischen Zusammensetzung
in Schritt 7 führen,
was die fluoroskopische Erfassung der injizierten anfänglichen
Masser erschwert.
-
Man
beachte, dass die Luernabe so geändert
werden könnte,
dass sie mehrere Injektionsanschlüsse enthält, was die Anbringung mehrerer
Spritzen gleichzeitig an der Luernabe erlauben würde, was wiederum die serielle
Injektion der in diesem Protokoll verwendeten verschiedenen Lösungen ermöglichen
würde.
-
Bei
den hier beschriebenen Verfahren muss sichergestellt sein, dass
die in vivo Konzentration des embolischen Lösungsmittels nicht diejenige übersteigt,
die zum Initiieren von Vasospasmen an der intravaskularen Injektionsstelle
erforderlich ist. Dies kann erzielt werden, indem man die Injektionsrate
der embolischen Zusammensetzung sorgfältig steuert, um eine sehr
niedrige Konzentration des embolischen Lösungsmittels beizubehalten.
-
Die
Intravaskularstelle jedoch ist ein dynamisches Fluidsystem im Fluss,
wobei die Konzentration des embolischen Lösungsmittels rasch von der
Injektionsstelle zu einem stromabwärts davon gelegenen Punkt abnimmt.
Für die
Zwecke dieser Erfindung wird dementsprechend die Konzentration des
embolischen Lösungsmittels
an einem Punkt gemessen, der ungefähr 3 cm stromabwärts der
Injektionsstelle liegt. Bei einer solchen Messung wurde festgestellt,
dass Injektionsraten des embolischen Lösungsmittels von ungefähr 0,5 Volumenprozent/cc
Blut/Minute oder weniger ausreichend klein sind, um Vasospasmen
an der Intravaskularstelle zu verhindern.
-
Anwendbarkeit
-
Die
hier beschriebenen Verfahren sind nützlich zum Embolisieren von
Säugetier-Blutgefäßen, was wiederum
verwendet werden kann zur Verhinderung/Steuerung einer Blutung (beispielsweise
Organblutung, Gastrointestinalblutung, Vaskularblutung, Blutung
in Zusammenhang mit einem Aneurysma) oder zum Entfernen von krankem
Gewebe (beispielsweise Tumoren etc.). Dementsprechend finden diese
Verfahren Anwendung bei Human- und anderen Säugetiersubjekten, die die Embolisierung
von Blutgefäßen benötigen.
-
Die
folgenden Beispiele werden zur Erläuterung der beanspruchten Erfindung
gegeben und sollen nicht als Beschränkung derselben verstanden
werden.
-
Beispiele
-
Wo
nicht anders angegeben, sind alle Temperaturen in Grad Celsius.
Ferner haben bei diesen Beispielen und anderswo die folgenden Abkürzungen
die folgenden Bedeutungen:
| cc
= | Kubikzentimeter |
| cm
= | Zentimeter |
| DMSO
= | Dimethylsulfoxid |
| EVOH
= | Ethylenvinylalkoholkopolymer |
| g = | Gramm |
| ID
= | Innendurchmesser |
| in.
= | Inch |
| min.
= | Minute |
| mL
= | Milliliter |
| mm
= | Millimeter |
| OD
= | Aussendurchmesser |
| sec.
= | Sekunden |
| μm = | Mikron |
-
Beispiel 1
-
Ziel
dieses Beispiels ist es, die Herstellung einer Polymerzusammensetzung
zu zeigen, die bei den hier beschriebenen Verfahren nützlich ist.
-
Speziell
wurde eine EVOH-Polymerzusammensetzung wie folgt hergestellt:
-
Zusammensetzung
-
- A) 8 gm EVOH;
- B) 30 gm Tantal mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von ungefähr 3 μm (enge Teilchenverteilung); und
- C) 100 mL DMSO.
-
Alle
Komponenten dieser Zusammensetzung wurden kombiniert, und die resultierende
Mischung wurde gemischt, bis sie homogen war.
-
Bei
dieser Zusammensetzung wurde die durchschnittliche Teilchengröße des Kontrastmittels
durch Fraktionierung zubereitet, wobei Tantal mit einer durchschnittlichen
Teilchengröße von weniger
als ungefähr 20 μm zu Ethanol
(absolut) in einer sauberen Umgebung hinzugefügt wurde. Auf ein Schütteln der
resultierenden Suspension folgte ein Setzenlassen während ungefähr 40 sec.,
um es den größeren Teilchen
zu ermöglichen,
sich schneller abzusetzen. Das Entfernen des oberen Bereichs des
Ethanols und eine anschließende Trennung
der Flüssigkeit
von den Teilchen führt
zu einer Verringerung der Teilchengröße, was unter einem Mikroskop
bestätigt
wird (Nikon AlphaphotTM). Der Prozess wurde
im erforderlichen Umfang wiederholt, bis eine durchschnittliche
Teilchengröße von 3 μm erreicht
war.
-
Beispiel 2
-
Zweck
dieses Beispiels ist es, ein spezielles Protokoll für die Embolisierung
von Säugetier-Blutgefäßen mittels
der hier beschriebenen Verfahren zu erläutern. Dieses Beispiel benutzte
ein rotes Duroc-Schwein mit 20 kg mit rete mirabile, lokalisiert
in den unteren Bereichen (links und rechts) der Schädelbasis.
-
Das
Schwein wurde anästhesiert.
Die embolische Zusammensetzung des obigen Beispiels 1 wurde ungefähr 4 Minuten
lang geschüttelt,
bis das Kontrastmittel vollständig
dispergiert war. Ein 150 cm Mikrokatheter wurde durch einen Femoralarterienzugang
an die Stelle der beabsichtigten Vaskularembolisierung gebracht,
das rete mirabile (ein wohlakzeptiertes AVM-Modell), unter Verwendung eines Führungsdrahts
mit 0,35 mm (0,014 inch) bei gleichzeitiger Bestätigung der Mikrokatheterplatzierung
durch Injektion eines wasserlöslichen
Kontrastmittels (z. B. OmnipaqueTM, das
bei Nycomed, Princeton, New Jersey, erhältlich ist). Nach der Platzierung
wurde eine Salzlösung
enthaltende Spritze an die Luernabe des Mikrokatheters angeschlossen, und
das wasserlösliche
Kontrastmittel wurde aus der Mikrokatheternabe und -körper mit
ungefähr
5 cc Salzlösung
während
eines Zeitraums von ungefähr
1 Minute mit leichter Pulsierung bei 1 cc Inkrementen gespült. Danach
wurde die Spritze entfernt, und ein Deckel wurde auf der Mikrokatheterluernabe
befestigt.
-
Steriles
DMSO (0,5 cc) wurde in eine 1 cc Spritze gesaugt. Der Deckel wurde
von der Mikrokatheternabe entfernt, und die Spritze daran angeschlossen.
Ungefähr
0,30 cc von DMSO wurden in den Katheter injiziert, um die Salzlösung daraus
zu entfernen.
-
Während das
DMSO hergestellt und injiziert wurde, wurde die embolische Zusammensetzung
ungefähr
2 Minuten lang geschüttelt,
um das wasserunlösliche
Kontrastmittel vollständig
zu dispergieren. Eine 1 cc Spritze wurde dann mit der embolischen
Zusammensetzung unter Verwendung einer 21 Gauge-Nadel befüllt. Sobald
das DMSO injiziert war, wurde die Spritze entfernt, und das Gleichgewicht
des DMSO zum Überfüllen und
Waschen der Luernabe benutzt.
-
Danach
wurde die die embolische Zusammensetzung enthaltende Spritze unverzüglich an
die Katheternabe angeschlossen, wobei sichergestellt wurde, dass
während
des Anschließens
keine Luft in der Nabe war. Während
die Zusammensetzungsspritze nach oben zeigte, um eine scharfe Grenzfläche zwischen
dem DMSO und der embolischen Zusammensetzung herzustellen, wurden
die ersten 0,25 cc während
eines Zeitraums von 1 Minute injiziert, um das DMSO im Mikrokatheter
zu verdrängen
und das DMSO im Blut zu verdünnen.
Unter Fluoroskopie war die embolische Zusammensetzung im Distalbereich
des Mikrokatheterkörpers sichtbar.
Die Spritzenspitze wurde abgesenkt, und dann wurde die embolische
Zusammensetzung je nach Erfordernis der klinischen Situation injiziert.
Das Volumen der embolischen Zusammensetzung wurde überwacht, um
sicherzustellen, dass die injizierte Menge der embolischen Zusammensetzung
dem Volumen des befüllten Vaskularraums
entsprach (ungefähr
0,2 cc). Als die Injektion der embolischen Zusammensetzung vervollständigt war,
wurde die embolische Spritze sanft besaugt, um die Katheterspitze
von der embolischen Zusammensetzungsmasse zu trennen. Nach ein paar
Sekunden wurde der Spritzenkolben losgelassen, und der Mikrokatheter
abgezogen.
-
Aus
der vorausgegangenen Beschreibung werden dem Fachmann verschiedene
Modifikationen und Änderungen
in der Zusammensetzung und im Verfahren einfallen. All solche Modifikationen,
die in den Bereich der beigefügten
Ansprüche
fallen, sollen hierin enthalten sein.