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Diese
Erfindung betrifft ein Verfahren zum Screenen und Identifizieren
eines antimikrobiellen Mittels und ähnlichem, durch Testen der
Wirkung von Verbindungen auf die Aktivität von DGI.
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Seit
Penicillin entdeckt wurde, wurden verschiedene Antibiotika verwendet,
um Mikrobeninfektionen zu behandeln, und sie besitzen einen großen Beitrag
zu medizinischen Behandlungen. Die Hauptantibiotika, die zur Zeit
in klinischen Behandlungen verwendet werden, sind β-Lactamantibiotika
und neue Chinolonantibiotika. Es wurde gefunden, dass die Wirkung
und der Mechanismus der neuen Chinolonantibiotika die Inhibierung
von bakterieller DNA-Gyrase ist.
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Bakterielle
DNA-Gyrase ist ein essentielles Enzym für Replikation und Proliferation
von Bakterien, weil die Gyrase eine negative superhelikale Struktur
in chromosomale DNA einführt
oder verwickelte Tochter-DNA unmittelbar nach Abschluss der Replikation
entwirrt und trennt, und sie ist aus zwei Untereinheiten (A und
B) gebildet.
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Als
DNA-Gyrase-Inhibitoren sind Verbindungen wie Novobiocin und Cyclothiazin
zusätzlich
zu den neuen Chinolonantibiotika bekannt, aber proteinöse Inhibitoren
waren nicht bekannt.
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Bezüglich der
Kontrolle von DNA-Gyrase-Aktivität
haben Horiuchi et al. berichtet, dass jeweils LetD und LetA Proteine,
die auf dem F Faktor kodiert sind, der ein Plasmid von Escherichia
coli ist, in die Inaktivierung von DNA-Gyrase bzw. Reaktivierung
von inaktiver Gyrase involviert sind (Journal of Biological Chemistry, Vol.
267, S. 12244–12551,
1992). Jedoch wird die Inaktivierung mit LetD Protein nur in Experimenten
mit vollständigen
mikrobiellen Zellen gefunden, und die Inaktivierungswirkung wird
nicht in in vitro Rekonstitutionsexperimenten beobachtet. Darüber hinaus
gibt es keinen Bericht über
DNA-Gyrase-inhibierende Proteine, die auf einem bakteriellen Chromosom
kodiert sind.
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Seit
kurzem wird das Auftreten von Bakterien, die tolerant gegenüber dem
herkömmlichen β-Lactam oder
neuen Chinolonantibiotika sind, ein ernstes Problem, und Antibiotika
mit neuer/m Wirkung und Mechanismus, die Wirksamkeit gegenüber diesen
toleranten Bakterien besitzen, wurden gewünscht.
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Es
ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Screenen
und Identifizieren eines antimikrobiellen Mittels mit neuer/m Wirkung
und Mechanismus bereitzustellen, in welchem die Aktivität von DGI und
die dessen Expression unter Verwendung von DGI oder einem Gen dafür moduliert
werden.
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Die
Erfinder der vorliegenden Erfindung haben gefunden, dass, wenn die
superhelikale Aktivität
jeder Fraktion gemessen wird und jede Fraktion mit SDS-Polyacrylamid Elektrophorese
während
des Durchführens der
Reinigung von Escherichia coli DNA-Gyrase unter Verwendung von Novobiocin
Affinitätssäulenchromatographie
analysiert wird, Fraktionen vorliegen, die ein Holoenzym von DNA-Gyrase
enthalten, aber sie zeigen nicht die superhelikale Aktivität, und diese
Fraktionen haben gemeinsam, dass sie ein Protein mit ungefähr 18 kDa
enthalten. Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben den absolut
neuen Befund herausgefunden, dass das ungefähr 18 kDa Protein die Wirkung
besitzt, die DNA-Gyrase
Aktivität
(superhelikale Aktivität)
zu inhibieren, und nannten das 18 kDa Protein "DNA-Gyrase-inhibierendes Protein" (DGI) (auch als
GyrI bezeichnet). Weiterhin haben die Erfinder der vorliegenden
Erfindung ein Gen, das dieses Protein kodiert (dgi Gen) (auch als
gyrI Gen bezeichnet) aus dem Chromosom von Escherichia coli kloniert,
um ein Verfahren zur Herstellung von DGI bereitzustellen. Die Erfinder
der vorliegenden Erfindung haben darüber hinaus ein System zum Messen
von DGI Aktivität
unter Verwendung von gereinigtem DGI konstruiert, und ein System
zum Messen von Expression von DGI unter Verwendung einer Promotorregion
des dgi Gens. Darüber
hinaus haben die [TEXT FEHLT]on des dgi Gens. Darüber hinaus
haben die Erfinder der vorliegenden Erfindung gefunden, dass das
Wachstum von Bakterien durch Modulieren der Aktivität oder Expression
von DGI kontrolliert werden kann, und sie haben dabei die Erfindung
vollendet.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Identifizieren
einer medizinischen Verbindung, umfassend Testen der Wirkung des
Modulierens der DNA-Gyrase
inhibierenden Aktivität,
die DGI besitzt.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
eine Abbildung, die ein Elutionsmuster von DNA-Gyrase in Novobiocin
Sepharose Säulenchromatographie
zeigt.
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2 ist
eine Abbildung von SDS-Polyacrylamid Gelelektrophorese von Fraktionen,
die durch Novobiocin Sepharose Säulenchromatographie
erhalten wurden.
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3 ist
eine Abbildung von Agarose Gelelektrophorese, welche das Verschwinden
von DNA-Gyrase Aktivität
durch Fraktion Nr. 32 zeigt.
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4 ist
eine Abbildung von SDS-Polyacrylamid Gelelektrophorese, welche die
Expression in großen Mengen
von DGI in Escherichia coli zeigt.
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5 ist
eine Abbildung von Agarose Gelelektrophorese, welche die Inhibierungswirkung
gegenüber DNA-Gyrase
superhelikaler Aktivität
durch gereinigtes 18 kDa Protein zeigt.
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6 ist
eine Abbildung, welche die Änderung
von dgi Promotoraktivität
in dem Vermehrungszustand von Escherichia coli zeigt.
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7 ist
eine Abbildung, welche die Wirkung von Expression von antisense
RNA des dgi Gens auf das Wachstum von Escherichia coli zeigt.
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8 ist
eine Abbildung von Elektrophorese, welche den Nachweis von Escherichia
coli DGI durch Western Blot unter Verwendung eines anti-DGI Antikörpers zeigt.
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Sequenz
ID NR: 1 des Sequenzprotokolls, das im Folgenden angegeben ist,
zeigt jeweils die Aminosäuresequenz
des N-Terminus (16 Reste) von DGI, das von Escherichia coli abgeleitet
ist, Sequenz ID NR: 2 und 3 zeigen die Basensequenzen von synthetischen
Primer DNAs, die für
die Klonierung des dgi Gens, das Escherichia coli DGI kodiert, verwendet
wurden, Sequenz ID NR: 4 und 5 zeigen die Basensequenzen von synthetischen
Primer DNAs, die für
die Herstellung eines Expressionsvektors für Escherichia coli DGI verwendet wurden,
Sequenz ID NR: 6 zeigt die Basensequenz eines DNA-Fragments, das
ein Escherichia coli dgi Gen enthält, und die Aminosäuresequenz
des darin kodierten DGI, und Sequenz ID NR: 7 zeigt die Aminosäuresequenz
von Escherichia coli DGI. Sequenz ID NR: 8 stellt jeweils die Basensequenz
eines DNA-Fragments dar, welches das dgi Gen enthält, das
von einem Mikroorganismus des Shigella Genus abgeleitet ist, und
die darin kodierte Amiosäuresequenz
von DGI, und Sequenz ID NR: 9 stellt die Aminosäuresequenz von DGI dar, die von
einem Mikroorganismus des Shigella Genus abgeleitet ist.
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Als
ein Bakterium, das erfindungsgemäßes DGI
bildet, kann Escherichia coli geeigneterweise verwendet werden.
Spezifische Stämme
können
den Escherichia coli KL16 Stamm (National Institute of Genetics,
Genetic Strain Research Center, Zugangs Nr. ME8002), außerdem den
K-12 Stamm (Genetics, Vol. 38, S. 51–64, 1953), außerdem den
ML1410 (Microbiology and Immunology, Vol. 22, S. 367–375, 1978),
ebenso ATCC25922, ebenso NIHJ JC-2, ebenso den JM109 Stamm (ATCC
53323), ebenso GI724 (Invitrogen Co., USA) und so weiter, einschließen.
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DGI
der vorliegenden Erfindung ist ebenfalls weitreichend und allgemein
in verschiedenen anderen Bakterien als E. coli anwesend, und Beispiele
solcher Bakterien können
Mikroorganismen, die zu dem Shigella Genus, Citrobacter Genus, Pseudomonas
Genus, Bacillus Genus, Enterococcus Genus und Staphylococcus Genus
gehören,
einschließen.
Besondere Beispiele von Stämmen
schließen
Shigella boydii IID67 (NIHJ 1130 Typ 7) (Japanese Journal of Bacteriology,
Vol. 50, S. 1019–1031,
1995, Tabelle 1-1 ), ebenso ATCC35964, ebenso ATCC49348, Shigella
dysenteriae IID633 (NIHJ 177249 Typ 3) (Japanese Journal of Bacteriology,
Vol. 50, S. 1019–1031,
1995, Tabelle 1-1 ), ebenso ATCC13313, ebenso ATCC23351, ebenso
ATCC49345, Shigella sonnei TRRL10805, ebenso ATCC11060, ebenso ATCC29930,
Citrobacter freundii IID976 (NIH 17), Peusodomonas aeruginosa ATCC27853,
Bacillus subtilis ATCC6633, Enterococcus faecalis ATCC29212, Staphylococcus
aureus RN450 (Journal of Bacteriology, Vol. 174, S. 4952–4959, 1992)
und so weiter, ein.
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Die
Reinigung von DGI kann aus einer bakteriellen Kultur durch verschiedenes
Kombinieren von Reinigungsverfahren, wie Ammoniumsulfatpräzipitation,
Affinitätschromatographie,
Ionenaustauschchromatographie und Gelfiltrationschromatographie,
unter Verwendung seiner physiologischen Aktivität (die Wirkung des Inhibierens
der superhelikalen Aktivität
von DNA-Gyrase) als einen Index, z. B. wie unten gezeigt, durchgeführt werden.
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Wenn
die Tatsache, dass DGI in kombinierter Form mit DNA-Gyrase anwesend
ist, verwendet wird, werden beispielsweise Nukleinsäureentfernung,
Ammoniumsulfatpräzipitation
und Fraktionierung unter Verwendung einer Novobiocin Affinitätssäule aus
einer extrahierten Flüssigkeit
aus mikrobiellen Zellen in der logarithmischen Wachstumsphase, gemäß dem DNA-Gyrase
Reinigungsverfahren (Aoyama et al., Antimicrobial Agents and Chemotherapy,
Vol. 32, S. 104–109,
1988), durchgeführt.
Weil Novobiocin an DNA-Gyrase bindet, wird Novobiocin Affinitätschromatographie
zur Fraktionierung und Reinigung von DNA-Gyrase verwendet. Für jede Fraktion
wird die superhelikale Aktivität
von DNA-Gyrase gemessen, und SDS-Polyacrylamid Gelelektrophorese
wird durchgeführt,
und Fraktionen werden gesammelt, in denen die Anwesenheit eines
Proteins, das einem DNA-Gyrase Holoenzym entspricht, durch die SDS-Polyacrylamid
Gelelektrophorese bestätigt
wird, aber die keine superhelikale Aktivität zeigen, nämlich in denen DNA-Gyrase mit
DGI koexistent ist. DGI kann aus den Fraktionen durch Gelfiltration
unter Verwendung von Sephadex G-75 und ähnlichem isoliert und gereinigt
werden.
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Alternativ
dazu, unter Verwendung einer extrahierten Flüssigkeit aus mikrobiellen Zellen
in der logarithmischen Wachstumsphase, kann DGI auch durch Ammoniumsulfatpräzipitation,
starker Anionen Austauschchromatographie und Verwendung von Q-Sepharose
Schnellflusssäulen
(Pharmacia Co.), Gelfiltration unter Verwendung einer TSK Gel Toyopearl
HW-55 Säule
(Toso Co.) und SDS-Polyacrylamid
Gelelektrophorese gereinigt werden.
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Die
superhelikale Aktivität
von DNA-Gyrase kann in Übereinstimmung
mit z. B. dem Verfahren, das in Antimicrobial Agents and Chemotherapy,
Vol. 32, S. 104–109,
1988 beschrieben ist, gemessen werden. Die DGI Aktivität, nämlich die
Wirkung des Inhibierens der superhelikalen Aktivität von DNA-Gyrase,
kann gemessen werden unter Verwendung des superhelikalen Aktivitätsmessungssystems.
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Das
gereinigte DGI, das von Escherichia coli abgeleitet ist, war ein
Protein mit einem Molekulargewicht von ungefähr 18 kDa. Und die Aminosäuresequenz
seines N-Terminus ist durch Sequenz ID NR: 1, die im Folgenden angegeben
ist, dargestellt.
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Die
Homologiesuche unter Verwendung einer Nukleinsäuresequenz Datenbank (EBML/Genbank/DDBJ)
zeigte, dass die N-terminale Sequenz von DGI identisch zu der N-terminalen
Aminosäuresequenz
eines angenommenen Produktes (hypothetisches Protein) YeeB in der
sbcB Region (EMBL Zugangs Nr. U00009) der chromosomalen DNA von
Escherichia coli K-12 Stamm ist. Darüber hinaus entsprach das Molekulargewicht
von DGI jenem des hypothetischen Proteins YeeB. Aus den oben genannten
Tatsachen glaubten die Erfinder, dass YeeB DGI war, und dass ein
DGI kodierendes Gen (dgi Gen) in einem Teil anwesend war, der die translationale
Region von YeeB enthält,
und die Erfinder haben somit das Esche richia coli dgi Gen basierend auf
der Basensequenz vor und nach der translationalen Region des yeeB
Gens kloniert.
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EMBL
Zugangs Nr. U00009 beschreibt die Basensequenz der sbcB Region von
chromosomaler DNA von Escherichia coli K-12 Stamm und die Aminosäure Primärsequenz
eines strukturellen Genproduktes, das von der Basensequenz von der
Person, die in der Registrierung benannt ist, angenommen wurde.
Jedoch sind physiologische Aktivität und Funktionen von solchen
hypothetischen Produkten (wie YeeB und ähnlichen), die sehr wichtige
Informationen sind, darin überhaupt
nicht bekannt oder vorgeschlagen, und es ist nicht einmal bekannt,
ob die hypothetischen Produkte wirklich in einer Zelle exprimiert
werden oder nicht. Darüber
hinaus wird von dem sbmC Gen (Genprodukt SbmC) berichtet, das in
der sbcB Region anwesend ist und dieselbe Sequenz wie das yeeB besitzt
(EMBL Zugangs Nr. X84885 und Molecular Microbiology, Vol. 18, S.
301–311, 1995).
Jedoch gibt es bezüglich
des sbmC Gens einige Beschreibungen in Verbindung mit der Toleranz
gegenüber
einer peptidösen
antibiotischen Substanz Microcin B17 und auf der Annahme, dass es
eines der SOS Gene ist, aber es ist immer noch nicht offenbart,
welche physiologische Aktivität
und Funktion das Genprodukt besitzt.
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Das
dgi Gen von Escherichia coli kann kloniert werden durch Durchführen einer
Polymerase Kettenreaktion (PCR) mit Escherichia coli chromosomaler
DNA als einer Matrize unter Verwendung eines Primers, der auf der
Basis der Basensequenz vor und hinter der yeeB translationalen Region
der oben genannten sbcB Region designed und synthetisiert ist (EMBL
Zugangs Nr. U00009). Nach wahlweiser Spaltung mit einem geeigneten
Restriktionsenzym können
PCR Produkte in ein Vektorplasmid ligiert werden, das in dem Escherichia coli
Wirt vermehrungsfähig
ist.
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Ein
dgi Gen, das von Escherichia coli oder einem anderen Bakterium als
Escherichia coli abgeleitet ist, kann einfach kloniert werden, beispielsweise
durch Herstellen der Bibliothek einer gewünschten bakteriellen chromosomalen
DNA und ihrem Screenen unter Verwendung eines markierten DNA-Fragments,
das einen Teil oder das gesamte dgi Gen von Escherichia coli als
eine Sonde enthält.
Beispielsweise kann dies durchgeführt werden durch Verwenden
eines DNA-Fragments des dgi Gens umfassend die Basensequenz, die
in Sequenz ID NR: 6 oder Sequenz ID NR: 8 gezeigt ist, als eine
Sonde und Selektieren von Genen, die mit dem Fragment unter stringenten
Bedingungen hybridisieren. Die DNA-Basensequenz der positiven Klone, die
so erhalten werden, wird bestimmt, und dadurch kann die DNA-Sequenz
des dgi Gens bestimmt werden, und von seiner translationalen Region
kann die Aminosäuresequenz
von DGI erhalten werden. Solche dgi Gene, die von anderen Bakterien
als Escherichia coli abgeleitet sind, besitzen für gewöhnlich eine Homologie von 70% oder
mehr, vorzugsweise 80% oder mehr, weiter bevorzugt 90% oder mehr
in der Basensequenz.
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DNA-Bibliotheken
können
beispielsweise hergestellt werden durch das Verfahren, das in "Molecular Cloning" (geschrieben von
Sambrook, J., Fritsch, E. F. und Maniatis, T., publiziert von Cold
Spring Harbor Laboratory Press in 1989) beschrieben ist. Alternativ
dazu, wenn kommerziell erhältliche
Bibliotheken vorliegen, können
diese verwendet werden.
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DGI
kann in einer Wirtszelle durch Genrekombinationstechniken unter
Verwendung einer DGI kodierenden DNA, wie dem dgi Gen, exprimiert
werden. Ein Expressionsplasmid wird hergestellt durch Verbinden einer
DGI kodierenden DNA stromabwärts
von einem geeigneten Promotor (z. B. λpL Promotor, trp Promotor, lac
Promotor oder T7 Promotor, falls Escherichia coli als ein Wirt verwendet
wird), und ihr Einfügen
in einen Vektor, der in einem Wirtsmikroorganismus (z. B. pBR322,
pUC18 oder pUC19, wenn Escherichia coli als ein Wirt verwendet wird)
funktionell ist. Alternativ dazu kann eine DGI kodierende DNA mit
einem Expressionsvektor, der einen geeigneten Promotor enthält, ligiert
werden. Weil das normale Wachstum einer Wirtszelle reprimiert ist,
wenn eine große
Menge von DGI exprimiert wird, ist es bevorzugt, einen Vektor zu
verwenden, der einen Promotor enthält, der die Fähigkeit
besitzt, die Expressionsinduktion zu kontrollieren, um große Mengen an
DGI zu exprimieren, der Expressionsvektor kann pLEX (erhält lich von
Invitrogen Co.) und pET (erhältlich von
Novagen Co.) einschließen,
falls Escherichia coli als ein Wirt verwendet wird.
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Eine
Wirtszelle, die mit dem so erhaltenen Expressionsvektor transformiert
wird (d. h. ein replikationsfähiger
Expressionsvektor, der eine DGI kodierende DNA enthält), wird
kultiviert, und das gewünschte
DGI kann aus der Kulturbrühe
oder so erhaltenen mikrobiellen Zellen hergestellt werden.
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Als
eine DGI kodierende DNA kann ein natürlich vorkommendes Gen eines
Mikroorganismus verwendet werden, aber sie ist nicht darauf beschränkt. Beispielsweise
kann irgendeine DNA, welche die Aminosäuresequenz, die durch Sequenz
ID NR: 7 gezeigt ist, kodiert, in dem Fall von Escherichia coli
DGI verwendet werden, während
irgendeine DNA, welche die Aminosäuresequenz, die durch Sequenz
ID NR: 9 gezeigt ist, kodiert, im Fall von DGI eines Mikroorganismus
des Shigella Genus verwendet werden kann. Ein Codon, das jeder Aminosäure entspricht,
ist bekannt, und somit kann eine DNA designed werden, die einer
Aminosäuresequenz
entspricht, und sie kann als eine Polypeptid kodierende DNA verwendet
werden, ohne Beschränkung auf
irgendwelche native dgi Gene. Ein bis sechs Codons sind bekannt,
die jede Aminosäure
kodieren, und irgendeines dieser Codons kann wahlweise ausgewählt werden;
beispielsweise kann eine Sequenz mit höherer Expressionswirksamkeit
unter Berücksichtigung
der Frequenz der Verwendung von Codons in einem Wirt, der für Expression
verwendet wird, designed werden. Eine DNA mit einer designten Basensequenz
kann erhalten werden durch, z. B. chemische Synthese oder teilweise
Modifikation eines natürlich
vorkommenden Gens. Künstliche
teilweise Modifikation einer Basensequenz und darin Einführen von
Mutationen kann durch das bekannte seitenspezifische Mutationseinführungsverfahren
durchgeführt
werden (Mark, D. F. et al., Proceedings of National Academy of Sciences,
Vol. 81, S. 5662–5666
(1984)), unter Verwendung eines Primers, eines synthetischen Oligonukleotids,
das eine gewünschte
Modifikation kodiert.
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In
Escherichia coli, in dem eine große Menge an DGI exprimiert
wird, kann abnormale Zellteilung beobachtet werden. Und, wenn die
DGI Expression durch Exprimieren einer antisense RNA des dgi gens
reprimiert wird, kann die Verlängerung
eines Bakteriums beobachtet werden, und solche Abnormalität in der
Morphologie wird auch beobachtet, wenn Escherichia coli mit einem
neuen Chinolonmittel, das ein Gyrase Inhibitor ist, behandelt wird
(Takeshi Nishino et al., Chemotherapy, 41(s-5), 50–66, 1993).
Daraus wird eine medizinische Verbindung, welche die DGI Aktivität moduliert
(steigert oder inhibiert) oder die Expression des dgi Gens moduliert
(steigert oder inhibiert), als nützlich
für antimikrobielle
Mittel erachtet.
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Unter
Verwendung des DGI der vorliegenden Erfindung, kann eine zu testende
Verbindung untersucht werden, ob sie die Wirkung besitzt, die DGI
Aktivität
(DNA-Gyrase-inhibierende
Aktivität)
zu modulieren oder nicht. Darüber
hinaus kann eine zu testende Verbindung untersucht werden, ob sie
die Wirkung der Modulation der Expression des dgi Gens besitzt oder
nicht, unter Verwendung eines Promotors des dgi Gens der vorliegenden
Erfindung. Durch solche Assays kann beispielsweise eine medizinische
Verbindung, die für
ein antimikrobielles Mittel nützlich
ist, gescreent und identifiziert werden.
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Als
das Verfahren zum wirksamen Untersuchen, ob eine zu testende Verbindung
die Wirkung, die DGI Aktivität
zu modulieren, unter Verwendung eines Promotors des dgi Gens der
vorliegenden Erfindung, besitzt oder nicht, ist beispielhaft ein
Verfahren angegeben, umfassend die Verwendung eines rekombinanten
Plasmids, das erhalten wird durch Ligieren eines Indikatorgens stromabwärts einer
Promotorregion in dem dgi Gen, und das designed ist, um das Indikatorgen
unter der Kontrolle des Promotors des dgi Gens zu exprimieren. Die
Promotoraktivität
wird wirksam gemessen, wobei als ein Index die Expression eines
Indikatorproteins in einer transformierten Wirtszelle durch Transformieren
der Wirtszelle mit dem so erhaltenen rekombinanten Plasmid verwendet
wird. Es besteht das Problem zwischen den heterogenen Spezies, dass
die Expressionswirksamkeit unterschiedlich ist, und deshalb sind
ein Mikroorganismus, der als ein Wirt verwendet wird, und die Quelle
eines dgi Promotors vorzugsweise homogen. Als Indikator proteine
(Indikatorgene) sind beispielhaft β-Galactosidase (lacZ Gen), Luciferase
(luc Gen) und alkalische Phosphatase (phoA Gen) ausgeführt.
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Substanzen,
welche die Expression des dgi Gens modulieren, können beispielsweise eine antisense DNA
oder RNA des dgi Gens einschließen.
Solche DNA oder RNA kann durch chemische Synthese oder ähnliches
erhalten werden. Auch kann eine antisense RNA erhalten werden durch
Exprimieren eines Plasmids in einen Wirt, wobei ein Fragment, das
einen Teil des Gens enthält,
in einen Expressionsvektor in einer reversen Richtung (in einer
antisense Richtung) eingeführt
wird.
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Darüber hinaus
kann ein Antikörper
(monoklonaler oder polyklonaler Antikörper), der spezifisch das DGI
erkennt, unter Verwendung eines gereinigten DGI erhalten werden.
Beispielsweise können
polyklonale Antikörper
durch das herkömmliche
Verfahren erhalten werden, wie ein Verfahren umfassend Inokulieren
eines geeigneten Wirtstieres (wie eines Kaninchens oder einer Maus)
mit einem gereinigten DGI, seinem Fragment oder einem synthetischen
Peptid, das eine Teilsequenz davon enthält, und Sammeln von Antiserum.
Monoklonale Antikörper
können
durch technische Verfahren hergestellt werden, wie die herkömmlichen
Hybridomaverfahren, unter Verwendung von gereinigtem DGI, seinem
Fragment oder einem synthetischen Peptid, das eine Teilsequenz davon
als ein Antigen enthält.
Der so erhaltene Antikörper
kann beispielweise verwendet werden zum Nachweisen, Quantifizieren
oder Reinigen des DGI.
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Das
DGI der vorliegenden Erfindung kann seine Fragmente und ihre Homologe
einschließen.
Solche Fragmente oder Homologe können
irgendein Material sein, solange es entweder eine biologische Aktivität besitzt,
die jener von DGI ähnlich
ist (im Wesentlichen derselbe Typ und Wirksamkeit wie DGI), oder
immunologische Gleichwertigkeit dazu. Insbesondere, als DGIs, sind
beispielhaft ausgeführt,
zusätzlich
zu jenen, welche die Aminosäuresequenz,
die durch Sequenz ID NR: 7 oder 9 gezeigt ist, umfassen, jene, die
eine Aminosäuresequenz
umfassen, wobei eine oder mehrere Aminosäuren deletiert, substituiert
oder hinzugefügt
sind in der Aminosäuresequenz,
die durch Sequenz ID NR: 7 oder 9 gezeigt ist. Der Grad der Deletion,
Substitution oder Addition von Aminosäuren kann derart sein, dass
die Stärke
die DNA-Gyrase Aktivität
zu inhibieren, nicht verloren wird, und allgemein 1 bis ungefähr 30, vorzugsweise
1 bis ungefähr
15, weiter bevorzugt 1 bis ungefähr
7 werden darauf verwendet. Solche Proteine besitzen eine Homologie
von normalerweise 80% oder mehr, vorzugsweise 90% oder mehr, weiter
bevorzugt 95% oder mehr im Vergleich zu der Aminosäuresequenz,
die durch Sequenz ID NR: 7 oder 9 dargestellt ist.
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Als
Gene, welche das DGI der vorliegenden Erfindung kodieren, sind beispielhaft
ausgeführt,
zusätzlich
zu den DNAs, welche die Basensequenzen umfassen, die durch Sequenz
ID NR: 6 oder 8 dargestellt sind, jene mit der Fähigkeit mit einer DNA unter
stringenten Bedingungen zu hybridisieren, welche die Basensequenz
umfasst, die durch Sequenz ID NR: 6 oder 8 dargestellt ist. Irgendeine
dieser hybridisierbaren DNAs kann eine sein mit der Stärke, dass
ein Protein, das durch die DNA kodiert wird, die DNA-Gyrase Aktivität inhibiert.
Solche DNAs besitzen eine Basensequenzhomologie von normalerweise
70% oder mehr, vorzugsweise 80% oder mehr, weiter bevorzugt 90%
oder mehr der Basensequenz, die durch Sequenz ID NR: 6 oder 8 dargestellt
ist. Diese DNAs können
mutante Gene, die natürlicherweise
gefunden werden, künstlich
modifizierte mutierte Gene und homologe Gene, die von heterogenen
Organismen abgeleitet sind, einschließen.
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Die
Hybridisierung unter stringenten Bedingungen in der vorliegenden
Erfindung können
derart ausgeführt
werden, dass Hybridisierung in einer Hybridisierungslösung mit
5 × SSPE
(5 mal die Konzentration von SSPE) oder mit einer entsprechenden
Salzkonzentration unter den Temperaturbedingungen von 37 bis 42°C für ungefähr 12 bis
18 Stunden angewandt wird, Vorwaschen wird durchgeführt, falls
notwendig, in 5 × SSPE oder
einer Lösung
mit einer entsprechenden Salzkonzentration, und Waschen wird durchgeführt in 1 × SSPE oder
einer Lösung
mit einer entsprechenden Salzkonzentration unter den Temperaturbedingungen
von 50 bis 65°C.
Um höhere
Stringenz zu erhalten, wird das Waschen in einer Lösung mit einer
niedrigeren Salzkonzentration, wie 0,1 × SSPE oder einer Lösung mit
einer entsprechenden Salzkonzentration durchgeführt.
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Die
vorliegende Erfindung wird detaillierter mit den Beispielen unten
beschrieben, aber diese Beispiele beschränken nicht den Schutzbereich
der vorliegenden Erfindung.
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In
den folgenden Beispielen wurde jedes Verfahren, wenn es nicht spezifisch
anders angegeben ist, in Übereinstimmung
mit dem Verfahren durchgeführt,
das in "Molecular
Cloning" (geschrieben
von Sambrook, J., Fritsch, E. F. und Maniatis, T. und publiziert
durch Cold Spring Harbor Laboratory Press in 1989) beschrieben ist,
oder wenn kommerziell erhältliche
Reagenzien und Kits verwendet wurden, wurden diese entsprechend
den Anweisungen dafür
verwendet.
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Beispiele
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Beispiel 1 Isolierung
und Identifizierung von Escherichia coli DNA-Gyrase-inhibierendem Protein
(DGI)
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(1) Kultur des Bakteriums
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Unter
Verwendung des Escherichia coli KL 16 Stamms als einen Stamm, wurde
das Kultivieren wie folgt durchgeführt. In 1000 ml reinem Wasser
wurde 1 g (NH4)2SO4, 3 g KH2PO4, 5,25 g K2HPO4, 0,57 g Natriumcitratdihydrat und 0,12
g MgSO4 gelöst, und nach der Sterilisierung
wurden ein getrennt sterilisiertes Caseinhydrolysat und Glucose
hinzugefügt,
so dass die Konzentration davon 1% erreichte, um ein Kulturmedium herzustellen.
150 ml dieses Mediums wurde in eine Erlenmeyer Flasche mit 500 ml
Volumen eingeführt,
und 10 ml des kultivierten Mediums (über Nacht kultiviert) wurde
hinzugefügt,
um Rotation und Schütteln
(160 rpm) bei 37°C
durchzuführen.
Kulturmedium in der späten
logarithmischen Wachstumsphase (ungefähr 1,0 von OD600) wurde schnell
gekühlt
und danach zentrifugiert (5000 rpm × 10 min) bei 4°C, um die
Zellen zu sammeln. Es wurde zweimal mit einem TED Puffer (10 mM
Tris-HCl (pH 7,5), 1 mM EDTA und 1 mM Dithiothreitol) gewaschen,
und es wurde, nach Messen des Nassgewichts, in einem entsprechenden
Volumen des TED Puffers suspendiert, und in jeweils ungefähr 20 ml
portioniert und bei –80°C konserviert.
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(2) Reinigung von Escherichia
coli DNA-Gyrase
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Die
Reinigung von DNA-Gyrase wurde in Übereinstimmung mit dem Verfahren
von Aoyama et al. (Antimicrobial Agents und Chemotherapy, Vol. 32,
S. 104–109,
1989) wie folgt durchgeführt.
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Die
bakteriellen Zellen, die bei –80°C konserviert
wurden, wurden bei Raumtemperatur aufgetaut, und 0,5 ml 0,5 M Dithiothreitol,
2 ml 0,5 M EDTA, 4 ml 0,5 M KCl und 2 ml einer Lysozymlösung bei
30 mg/ml wurden schrittweise pro 20 ml davon hinzugefügt, um langsames
Schütteln
bei Raumtemperatur für
15 Minuten durchzuführen.
Danach wurde Brij 58 (erhältlich
von Sigma Co.) zu 0,5% Konzentration hinzugefügt, und es wurde Bewegung in
Eis für
30 Minuten durchgeführt.
Die Reaktionsmischung wurde ultrazentrifugiert (35000 rpm × 1 Stunde)
bei 4°C,
und ein Überstand
wurde abgetrennt. Zu dem Überstand
wurde 20% Streptomycin zu der Endkonzentration von 2% hinzugefügt, und
Nukleinsäuren
wurden entfernt. Danach wurde Bewegung für 30 Minuten in Eis durchgeführt, und
Zentrifugation (12000 rpm × 15
min) wurde durchgeführt
bei 4°C,
um einen Überstand
zu erhalten. 0,39 g Ammoniumsulfat wurde pro ml des Überstands
hinzugefügt
und zentrifugiert (12000 rpm × 20
min), um ein Präzipitat
zu erhalten. Das Präzipitat
wurde in 20 ml eines TED Puffers suspendiert und danach in 4000
ml eines TED Puffers bei 4°C
dialysiert, um einen Rohextrakt (50 ml) zu erhalten. Der Rohextrakt
wurde auf eine Novobiocin-Sepharose Säule (Bettvolumen 30 ml) geladen,
die zuvor mit einem TED Puffer äquilibriert
worden war. Die Novobiocin-Sepharose
Säule wurde
verwendet, die durch Koppeln von Novobiocin (erhältlich von Sigma Co.) an Epoxy
aktivierte Sepharose 6B (erhältlich
von Pharmacia Co.) in Übereinstimmung
mit dem Verfahren von Staudenbauer & Orr et al. (Nucleic Acids Resarch,
Vol. 9, S. 3589–3603,
1989), hergestellt worden war. Nach dem Waschen der Säule mit
6 mal dem Volumen eines TED Puffers, wurde sie aufeinanderfolgend
mit TED Puffern eluiert, die jeweils 0,2 M KCl, 2 M KCl, 5 M Harnstoff,
2 M KCl-5 M Harnstoff und 2 M KCl-5 M Harnstoff (pH 4,0) enthielten,
und fraktioniert. Jeweils 3 ml der Fraktionen des Eluats wurden
einem TED Puffer – 50%
Glycerin bei 4°C über Nacht
dialysiert, und danach wurde die superhelikale Aktivität jeder
Fraktion durch das Verfahren, das in den Referenzbeispielen unten
beschrieben ist, gemessen.
-
Die
Fraktionen, in denen Aktivität
gefunden wurde, wurden als eine Fraktion gesammelt, die das Holoenzym
von DNA-Gyrase (Komplex aus Untereinheiten A und B) enthält. Ein
Teil der Fraktionen, die nicht die aktiven Fraktionen waren, wurde
verwendet, und eine verdünnte
aktive Fraktion wurde hinzugefügt,
um zu untersuchen, ob die superhelikale Aktivität zurückgewonnen wurde oder nicht.
Die Fraktionen, deren superhelikale Aktivität zurückgewonnen wurde, wurden als
grob gereinigte Untereinheit A Fraktionen gesammelt. Danach wurde
ein Teil dieser Untereinheit A Fraktion zu den anderen Fraktionen
hinzugefügt,
um zu untersuchen, ob die superhelikale Aktivität zurückgewonnen wurde oder nicht.
Die Fraktionen deren Aktivität
zurückgewonnen
wurde, wurden als grob gereinigte Untereinheit B Fraktionen gesammelt.
Das Elutionsmuster von Proteinen von der Novobiocin-Sepharose Säule ist
in 1 gezeigt. DNA-Gyrase Holoenzym (Komplex aus Untereinheiten
A und B), Untereinheit A und Untereinheit B wurden in Fraktionen
gefunden, die mit jeweils 5 M Harnstoff eluierten, Fraktionen eluierten
jeweils mit 2 M KCl und Fraktionen eluierten mit 2 M KCl + 5 M Harnstoff.
-
(3) Reinigung von Untereinheiten
A und B von Escherichia coli DNA-Gyrase
-
Die
Reinigung von Untereinheiten A und B wurde wie folgt durchgeführt. 85
ml der grob gereinigten Untereinheit A Fraktion (verdünnt mit
einem TED Puffer, fünffach),
erhalten im obigen (2) wurde auf eine Heparin-Sepharose CL-6B (erhältlich von
Pharmacia Co.) Säule
(Bettvolumen 15 ml) geladen, die mit einem 10% Gly cerin enthaltenden
TED Puffer äquilibriert
worden war. Nach dem Waschen mit demselben Puffer, wurde sie mit
10% Glycerin enthaltenden TED Puffern eluiert, die jeweils 0,05
M KCl, 0,2 M KCl, 2 M KCl, 2 M KCl-5 M Harnstoff und 2 M KCl-5 M
Harnstoff (pH 4,0) enthalten, und fraktioniert. Jeder Fraktion (5 μl) wurden
die Holoenzym Fraktion (ungefähr
2,5 μl),
die aus dem obigen (2) erhalten wurde, hinzugefügt, und hinsichtlich der superhelikalen
Aktivität
gemessen, und gereinigte Untereinheit A enthaltende Fraktionen wurden
bestimmt.
-
35
ml der Untereinheit B Fraktion (verdünnt mit TED Puffer, fünffach),
erhalten in dem obigen (2), wurde auf einen Novobiocin-Sepharose
Säule (Bettvolumen
10 ml) geladen, die mit einem 10% Glycerin enthaltenden TED Puffer äquilibriert
worden war. Nach dem Waschen mit demselben Puffer wurde sie mit
10% Glycerin enthaltenden TED Puffern eluiert, die jeweils 2 M KCl,
2,5 M Harnstoff, 5 M Harnstoff, 2 M KCl-5 M Harnstoff und 2 M KCl-5
M Harnstoff (pH 4,0) enthalten, und fraktioniert. Jede Fraktion,
zu der die gereinigte Untereinheit A Fraktion hinzugefügt wurde,
wurde hinsichtlich der superhelikalen Aktivität gemessen, und gereinigte Untereinheit
B Fraktionen wurden bestimmt. Jede der gereinigten Untereinheit
Fraktionen wurde unter Verwendung eines 50% Glycerin enthaltenden
TED Puffers dialysiert und bei –20°C konserviert.
-
(4) Isolierung von Escherichia
coli DNA-Gyrase-inhibierendem Protein
-
All
die Fraktionen, die durch die Novobiocin-Sepharose Säulenchromatographie
im obigen (2) erhalten wurden, wurden einer SDS-Polyacrylamid Gelelektrophorese
(SDS-PAGE) unterzogen, um die Elektrophoresemuster von aktiven und
inaktiven Fraktionen zu vergleichen. Als ein Ergebnis besaßen die
Fraktionen Nr. 32 und 33 ein Elektrophoresebild, welches dem Holoenzym
entsprach, während
sie keine superhelikale Aktivität zeigten,
und es wurde beobachtet, dass sie eine gemeinsame Bande des 18 kDa
Proteins besitzen (2).
-
Fraktion
Nr. 32 (0,4 ml) wurde auf eine Sephadex G-75 (Säulenvolumen 3,5 ml) geladen,
die mit einem 10% Glycerol enthaltenden TED Puffer äquilibriert
worden war, und Gelfiltration wurde durchgeführt. Nach der Fraktionierung
durch Elution mit einem TED Puffer wurde ein Teil jeder Fraktion
abgenommen und einer SDS-Polyacrylamid
Gelelektrophorese unterzogen, um die Bande des 18 kDa Proteins zu
bestätigen,
und das Protein in den Fraktionen, in denen das 18 kDa Protein,
d. h. das DNA-Gyrase-inhibierende Protein (DGI) als eine einzelne
Bande erschien, wurde als gereinigtes DGI gesammelt. Als ein Ergebnis
wurden ungefähr
1,5 μg gereinigtes
DGI aus 26,5 g nassen bakteriellen Zellen erhalten.
-
(5) DNA-Gyrase-inhibierende
Aktivität
von DGI
-
Nr.
32 Fraktion (5 μl)
wurde dem Messsystem für
die superhelikale Aktivität
von DNA-Gyrase, das in den unten erwähnten Referenzbeispielen beschrieben
ist, hinzugefügt,
d. h. eine Reaktionsflüssigkeit
(15 μl) enthaltend
relaxierte pBR322 DNA (0,1 μg),
Untereinheit A (1 U) und Untereinheit B (1 U). Damit reagiert, wurde
die relaxierte Plasmid DNA nicht in die superhelikale Form (3)
umgewandelt. Daraus wurde bestätigt, dass
Nr. 32 Fraktion einen Inhibitor der superhelikalen Aktivität der DNA-Gyrase
enthielt. Es wurde außerdem bestätigt, dass
das gereinigte DGI, das in dem obigen (4) erhalten wurde, vollständig die
superhelikale Aktivität von
DNA-Gyrase bei einer Konzentration von 8 μg/ml inhibierte.
-
(6) Bestimmen der N-terminalen
Aminosäuresequenz
von DGI, das von Escherichia coli abgeleitet ist
-
Die
N-terminale Aminosäuresequenz
des gereinigten DGI, die in dem obigen (4) erhalten wurde, wurde
unter Verwendung eines Peptid Sequenzierers LF3400 (erhältlich von
Beckman Co.) bestimmt. Die so erhaltene Aminosäuresequenz der N-terminalen 16 Reste
wurde durch Sequenz ID NR: 1 in dem Sequenz Protokoll, das im Folgenden
erwähnt
ist, dargestellt.
-
Beispiel 2 Klonieren des
Escherichia coli dgi Gens und Bestimmen seiner Basensequenz
-
Unter
Verwendung einer Nukleinsäuresequenz
Datenbank (EMBL/Genbank/DDBJ) wurde eine Homologiesuche für die N-terminale
Aminosäuresequenz
von Escherichia coli DGI durchgeführt, die in dem oben erwähnten Absatz
(6) von Beispiel 1 bestimmt wurde, und dabei wurde gefunden, dass
die N-terminale
Sequenz von DGI identisch war mit der N-terminalen Aminosäuresequenz
eines Produkts YeeB, das vermutlich in der sbcB Region (EMBL Zugangs
Nr. U00009) von Escherichia coli K-12 Stamm chromosomaler DNA existiert.
Das Molekulargewicht von YeeB, das von der Sequenz geschätzt wurde,
betrug 18081 Dalton, und es war identisch zu dem Molekulargewicht
von DGI. Daraus wurde angenommen, dass das vermutliche YeeB DGI war,
und dass das DGI kodierende Gen (dgi Gen) in einem Abschnitt anwesend
war, der eine Translationsregion des yeeB Gens enthält.
-
So
wurde eine Region, die der 189.–1370.
Base von dem 5'-Ende
der oben erwähnten
sbcB Region (EMBL Zugangs Nr. U00009) entspricht, aus E. coli KL16
Stamm chromosomaler DNA durch Polymerase Kettenreaktion (PCR), wie
unten erwähnt,
kloniert. Es wurden Oligonukleotid Primer, in denen BamHI Erkennungsstellen
in beide Enden einer betroffenen Sequenz eingebaut wurden, designed
und mit einem DNA Synthetisierer synthetisiert (die Sequenz des
sense Primers ist jeweils in Sequenz ID NR: 2 und die Sequenz des antisense
Primers in Sequenz ID NR: 3 des unten erwähnten Sequenzprotokolls gezeigt).
Die PCR Reaktion wurde in einem PCR Puffer durchgeführt (Zusammensetzung:
50 mM KCl, 10 mM Tris-HCl (pH 9,0) und 1% Triton X-100), versetzt
mit 0,5 mg/ml E. coli KL16 chromosomaler DNA, 800 μM dNTP Mischung,
0,66 μM
des sense Primers, 1 μM
des antisense Primers, 2 mM MgCl2 und 0,025
U/μl Taq
Polymerase (30 Zyklen von 2 Minuten bei 94°C, 2 Minuten bei 51°C und 3 Minuten
bei 72°C),
um DNA zu amplifizieren. Das 1,2 kbp DNA Fragment, das durch die
PCR erhalten wurde, wurde mit einem geeigneten Restriktionsenzym
gespalten und in ein Vektorplasmid pUC19 ligiert (erhältlich von
Takara Shuzo Co.), und das so erhaltene rekombinante Plasmid wurde
in E. coli des JM109 Stammes eingeführt. Diese rekombinanten Plasmide
wurden verwendet, um die Basensequenz des 1,2 kbp DNA Fragments
durch das Dideoxy Verfahren mit einem Fluoreszenz DNA Sequenzie rer
(erhältlich
von Hitachi Co.) zu bestimmen. Die so erhaltene Basensequenz und
die Aminosäuresequenz
eines Proteins, das durch einen offenen Leserahmen darin kodiert
wird, wurden in Sequenz ID NR: 6 gezeigt. Die Sequenz war identisch
zu der Sequenz (yeeB Gen) in der sbcB Region (EMBL Zugangs Nr. U00009)
von E. coli K-12, die bereits bei einer DNA Basensequenz Datenbank
registriert war. Weiterhin war die N-terminate Aminosäuresequenz
des Proteins, das durch den offenen Leserahmen kodiert wurde, identisch
zu der N-terminalen Sequenz von DGI, und es wurde angenommen, dass
die DNA und Aminosäuresequenzen,
die durch Sequenz ID NR: 6 dargestellt wurden, die DNA Sequenz des
dgi Gens von E. coli und die Aminosäuresequenz von DGI waren.
-
Beispiel 3 dgi Gene von
verschiedenen bakteriellen Chromosomen
-
DGI
war wichtig für
bakterielles Wachstum, und von ihm wird angenommen, dass es allgemein
präsent ist.
So wurde Southern Hybridisierung mit verschiedenen bakteriellen
chromosomalen DNAs unter Verwendung eines DNA-Fragments des dgi
Gens, das in dem obigen Beispiel 2 erhalten wurde, durchgeführt.
-
Die
Southern Hybridisierung wurde in Übereinstimmung mit dem Verfahren,
das in Molecular Cloning (Vol. 2, 6.2–6.19 und 9.31–9,46, 1989)
beschrieben ist, durchgeführt.
Es wurden Chromosomen verwendet, die von verschiedenen Bakterien
abgeleitet waren, die hergestellt wurden durch das herkömmliche
Verfahren und anschließend
mit EcoRI gespalten wurden. Als eine Sonde wurde ein NdeI-gespaltenes Fragment
verwendet, das in dem Gen lag, das von E. coli abgeleitet ist, das
in dem obigen (6) von Beispiel 2 kloniert und mit 32P markiert
wurde. Die Hybridisierung wurde unter normal stringenten Bedingungen
durchgeführt.
Dies bedeutet nach Schütteln
für 4 Stunden
bei 42°C
in einer Prähybridisierungslösung (5 × SSPE,
5 × Denhardt's Lösung, 0,5%
SDS und 50% Formamid) enthaltend SSPE (180 mM NaCl, 1 mM EDTA und
10 mM Natriumphosphat (pH 7,7)), eine markierte Sonde wurde hinzugefügt, und
die Hybridisierung wurde bei 42°C
für 14
Stunden durchgeführt,
und das Waschen wurde unter den folgenden drei Bedingungen durchgeführt:
Waschbedingung
1: 0,1% SDS, 0,1% SSPE, 65°C
Waschbedingung
2: 0,1% SDS, 0,1% SSPE, 52°C
Waschbedingung
3: 0,1% SDS, 1 × SSPE,
52°C
-
Die
Stärke
der Hybridisierung wurde wie folgt bewertet:
+++: eindeutige
Hybridisierungsbande in Autoradiographie nach Waschen unter der
Waschbedingung 1
++ : eindeutige Hybridisierungsbande in Autoradiographie
nach Waschen unter der Waschbedingung 2
+ : eindeutige Hybridisierungsbande
in Autoradiographie nach Waschen unter der Waschbedingung 3
-
Die
Ergebnisse davon wurden in Tabelle 1 unten gezeigt. Tabelle
1
- +++
- starke Hybridisierung
- ++
- mittlere Hybridisierung
- +
- leicht schwache Hybridisierung
-
Wie
in Tabelle 1 gezeigt, wurden Fragmente gefunden, die unter stringenten
Bedingungen mit dem Fragment des dgi Gens hybridisierten (das NdeI
Fragment entspricht der 225.–815.
Base der Sequenz ID NR: 6), das von Escherichia coli abgeleitet
ist, in Mikroorganismen des Shigella Genus, Citrobacter Genus, Pseudomonas
Genus, Bacillus Genus, Enterococcus Genus und Staphylococcus Genus.
-
Es
wurde berücksichtigt,
dass homologe dgi Gene in diesen Mikroorganismen anwesend waren,
und dass insbesondere Gene des Shigella Genus und Citrobacter Genus
eine extrem hohe Homologie mit jenen des Escherichia Genus aufwiesen.
Homologe Gene wie diese waren in vielen Arten von Mikroorganismen
verteilt, und deshalb wurde vorgeschlagen, dass DGI wichtig für bakterielles
Wachstum ist.
-
Beispiel 4 Expression
in großen
Mengen des E. coli DGI durch Genrekombination und ihre Reinigung
-
(1) Herstellung eines
Vektors für
DGI Expression
-
Um
große
Mengen des DGI Proteins herzustellen, wurde ein DGI Expressionssystem
unter Verwendung des Vektorplasmids pLEX (erhältlich von Invitrogen Co.)
für die
folgende Proteinexpression konstruiert. Das System des Expressionsvektors
pLEX betrifft die Kontrollexpression eines betroffenen Gens durch
transkriptionelle Regulation mit Tryptophan als einem Induktor.
Dies bedeutet, dass, wenn Tryptophan abwesend ist, das c1 Repressorprotein
vom λ1 Gen
unter dem trp Promotor exprimiert wurde und an die Operatorregion des
PL Promotors auf dem Vektor band, um die
Transkription des betroffenen Gens, das stromabwärts des PL Promotors
ligiert war, zu reprimieren. Andererseits, wenn Tryptophan anwesend
war, wurde ein Tryptophan-Repressorkomplex gebildet, der fest an
den trp Operator band, um die Expression des c1 Repressorproteins
zu inhibieren, und dadurch wurde der c1 Repressor von dem PL Promotor dissoziiert, um die Transkription des
betroffenen Gens zu starten.
-
Als
ein Fragment, das in das Plasmid pLEX eingebaut wurde, wurde ein
Fragment durch PCR hergestellt, in dem die Restriktionsenzym NdeI-Erkennungsstellen
an beiden Enden der dgi Genregion hinzugefügt wurden (ein Fragment, das
der 255.–815.
Base der Sequenz ID NR: 6 entspricht), dessen Basensequenz in Beispiel
2 oben bestimmt wurde. Chromosomale DNA des E. coli KL 16 Stammes
wurde als eine Matrizen DNA für
die PCR verwendet, und die Primer wurden unter Verwendung eines
DNA Synthetisierers synthetisiert. (Die Sequenz des sense Primers
wurde durch Sequenz ID NR: 4 gezeigt, und die Sequenz des antisense Primers
wurde durch Sequenz ID NR: 5 gezeigt). Das so erhaltene PCR Produkt
wurde in ein Vektorplasmid pT7BIueT ligiert (erhältlich von Novagen Co.) und
in E. coli JM109 eingeführt,
um ein rekombinantes Plasmid herzustellen. Das resultierende rekombinante
Plasmid wurde mit NdeI gespalten und durch Agarose Gelelektrophorese
getrennt, und danach wurde ein NdeI Fragment mit 473 bp aus dem
Gel gereinigt und in pLEX ligiert. Es wurde in E. coli GI724 (Invitrogen
Co., USA) durch das Elektroporationsverfahren eingeführt, um
ein rekombinantes Plasmid herzustellen, und die Insertionsrichtung
des Insertionsfragments wurde durch das Spaltungsmuster mit EcoRV
entschieden. Das rekombinante Plasmid pCA17 wurde erhalten, worin
das Insertionsfragment enthaltend das dgi Gen, in der richtigen
Richtung (sense Richtung), inseriert war. Die Elektroporation wurde
unter Verwendung eines Electrocell Manipulators 600 (erhältlich von
BM KiKi K. K.) nach den Bedingungen der potentiellen Differenz 2,25
kV und dem elektrischen Widerstand 129 Ω durchgeführt. Der GI724 Stamm, der mit
dem rekombinanten Plasmid pCA17 transformiert wurde, worin das Insertionsfragment
enthaltend das dgi Gen, in das Vektorplasmid pLEX in positiver Richtung
inseriert wurde, d. h. E. coli GI724 (pCA17) Stamm, wurde beim National
Institute of Bioscience and Human-Technology (NIBH) (1-3, Higashi
1-chome, Tsukuba-shi, Ibaraki-Ken Japan) unter der Zugangs Nr. FERM
BP-6133 am 6. Oktober 1997 hinterlegt.
-
(2) Expression in großen Mengen
von E. coli DGI
-
Der
E. coli GI724 (pCA17) Stamm, der in dem vorhergehenden Absatz (1)
erhalten wurde, wurde einer Schüttelkultur
in RM Medium enthaltend 100 μg/ml
Ampicillin (42 mM Na2HPO4,
22 mM KH2PO3, 8,5
mM NaCl, 18 mM NH4Cl (pH 7,4), 2 Casaminosäure, 1%
Glycerol und 1 mM MgCl2), unterzogen. Wenn
der OD600 Wert ungefähr 0,5 erreichte, wurde Tryptophan
in einer Endkonzentration von 100 μg/ml hinzugefügt, und
dadurch wurde die Expression von DGI Protein induziert. Danach wurde
die Schüttelkultivierung
für 5 Stunden
bei 37°C fortgesetzt.
Ein ml der Kulturbrühe
wurde abgenommen und zentrifugiert, um die bakteriellen Zellen zu
sammeln. Die so erhaltenen Zellen wurden gelöst in 100 μl SDS Puffer (50 mM Tris-HCl
(pH 6,8), 138 mM SDS, 1,5 M Glycerin und 280 mM 2-Mercaptoethanol),
und sie wurden der Bakteriolyse durch Erhitzen für 5 Minuten bei 95°C und der
anschließenden
Lagerung in Eis, unterzogen. 20 μl
des Überstandes
wurden hinsichtlich Proteinexpression durch SDS-Polyacrylamid Gelelektrophorese
(SDS-PAGE) getestet.
Als ein Ergebnis (4) wurde gefunden, dass die
Stämme,
die mit pCA17 transformiert wurden, große Mengen eines ungefähr 18 kDa Proteins
exprimierten, das DGI entsprach. Andererseits wurden in den Stämmen, die
durch das rekombinante Plasmid pCA18 transformiert wurden, in dem
die dgi Gen enthaltenden Insertionsfragmente in reverser Richtung
(antisense Richtung) inseriert worden waren, oder die Stämme, die
mit dem Vektor pLEX transformiert wurden, keine Expression in großen Mengen
gefunden. Wenn die Stämme,
die eine große
Menge an DGI exprimierten, mit dem Mikroskop beobachtet wurden,
waren sie schlank und gestreckt, und es wurde angenommen, dass sie
in ihrer Zellteilung abnormal waren. Daraus wird gefolgert, dass
medizinische Mittel, welche die Akti vität und/oder Expression des DGI
verstärken,
nützlich
als antimikrobielle Mittel sind.
-
(3) Reinigung von E. coli
DGI
-
Auf
die gleiche Weise wie im obigen (2) wurde der E. coli Stamm GI724
(pCA17) kultiviert und der Expressionsinduktion mit Tryptophan unterzogen.
Die bakteriellen Zellen, die durch Zentrifugation erhalten wurden,
wurden in 10 ml Lösung
A (30 mM Tris-HCl (pH 7,5) und 30 mM NaCl) suspendiert und mit Ultraschall
in Eis pulverisiert. Nach der Pulverisierung wurde eine Zentrifugation
(bei 4°C,
8000 rpm für
20 Minuten) durchgeführt,
und der so erhaltene Überstand
wurde einer Ammoniumsulfatpräzipitation
mit 60% Sättigung,
gefolgt von weiterer Zentrifugation bei 17000 × G für 20 Minuten unterzogen. Die
erhaltenen Pellets wurden in 30 ml einer TED Lösung (10 mM Tris-HCl (pH 7,5),
1 mM EDTA und 1 mM DTT) gelöst
und mit derselben Lösung dialysiert.
Nach der Dialyse wurden sie auf eine Q-Sepharose Schnellflusssäule (0,55
cm2 × 9
cm) (erhältlich von
Pharmacia Co.) geladen, die mit einer TED Lösung äquilibriert worden war, und
einem linearen Konzentrationsgradienten (von 0,025 M bis 0,8 M)
NaCl unterzogen, und Elution und Fraktionierung des Proteins wurden
mit 140 ml einer TED Lösung
(lineare Geschwindigkeit 150 cm/Std.) durchgeführt. Jede Fraktion wurde einer
SDS-PAGE unterzogen, und Fraktionen, in denen die 18 kDa Proteinbande
bestätigt
wurde, wurden gesammelt. Die gesammelten Fraktionen wurden durch
Gelfiltration unter Verwendung einer TSK Gel Toyopearl HW-55 (2,25
cm2 × 32
cm) (erhältlich
von Toso Co.) fraktioniert, die mit einer TED Lösung äquilibriert worden war, und
Fraktionen, in denen die 18 kDa Proteinbande bestätigt wurde,
wurden durch Zentrifugation auf 200 μl konzentriert. Nachdem das
Konzentrat einer SDS-PAGE unterzogen wurde, wurde das betroffene
DGI Protein aus dem Gel extrahiert und einer Gelfiltration unterzogen,
wieder mit TSK Gel Toyopearl HW-55, um gereinigtes DGI (600 μg) zu erhalten.
Die Menge des Proteins wurde aus der Absorptionsmessung bei 595
nm unter Verwendung einer Lösung
von Coomassie Brilliant Blue Farbstoff für Proteinquantifizierung berechnet.
-
Beispiel 5 Messung der
DGI Aktivität
-
Unter
Verwendung des gereinigten DGI, das in Beispiel 4 oben erhalten
wurde, wurde die DGI Aktivität,
d. h. die inhibierende Aktivität
gegenüber
DNA-Gyrase Aktivität
(superhelikale Aktivität)
gemessen. Jeweils 5 μl
DNA-Gyrase Untereinheit A (1 U) und Untereinheit B (1 U) wurden
jeweils zu einer Reaktionsmischung für die Aktivitätsmessung
hinzugefügt
(20 mM Tris-HCl (pH 7,5), 20 mM KCl, 4 mM MgCl2,
4 mM Spermidin, 1,5 mM ATP, 1 mM DTT, 30 μg/ml t-RNA, 15 μg/ml BSA
und 0,1 μg
relaxierte pBR322 DNA), und DGI (Proteinkonzentration 25, 12,5,
6,25, 3,13, 1,56, 0,78 oder 0,39 μg/ml)
wurden dazu für
die Reaktion für
1 Stunde bei 37°C hinzugefügt. Nach
dem Stoppen der Reaktion durch Hinzufügen von 3 μl Proteinase K (1 mg/ml), während die Temperatur
bei 37°C
für 30
Minuten gehalten wurde, wurde die Reaktionsmischung einer Elektrophorese
mit 0,8% Agarosegel unterzogen, mit einer 0,5 μg/ml Lösung aus Ethidiumbromid gefärbt und
unter Strahlung der ultravioletten Strahlen photographiert. Die
Menge an superhelikaler DNA wurde mit einem Densitometer (Shimadzu-wavelength
flying spot Scanner CS-9000, erhältlich
von Shimadzu Seisakusho Co.) gemessen. Die Anwesenheit oder Abwesenheit
von DNA-Gyrase-inhibierender Aktivität wurde durch Vergleichen der
superhelikalen DNA Mengen, die erhalten wurden, wenn das DGI Protein
hinzugefügt
wurde, mit jenen, die erhalten wurden, wenn kein DGI Protein hinzugefügt wurde,
gemessen. Das Ergebnis davon war in 5 dargestellt. Wenn
DGI in einer Konzentration von 6 μg/ml
oder mehr hinzugefügt
wurde, inhibierte es vollständig
die superhelikale Aktivität
von DNA-Gyrase. Bei einer niedrigeren Konzentration als der obigen
Konzentration wurde die Umwandlung in superhelikale DNA in einem
unvollständigen
Zustand beendet, und eine Bande, die eine Spur von der relaxierten
DNA hinterließ,
wurde nachgewiesen.
-
Wie
oben gezeigt, konnte ein DGI Aktivitätsmesssystem konstruiert werden.
In dem vorliegenden Messsystem, wenn die DGI Aktivität durch
Vergleichen der Reaktion in der Anwesenheit oder Abwesenheit einer
medizinischen Lösung
(oder Suspension) durchgeführt
wurde, kann die Wirkung von medizinischen Mitteln zu modulieren
(aktivitätsverstärkende Wirkung
oder aktivitätsinhibierende
Wirkung) nachgewiesen werden, und somit kann das Screenen oder Identifizieren
eines medizinischen Mittels, das die DGI Aktivität moduliert, durchgeführt werden.
-
Beispiel 6 Messung der
Promotor Aktivität
des E. coli dgi Gens
-
(1) Herstellung eines
Plasmids zur Messung der Promotoraktivität
-
In
der 5' stromaufwärts Region
des E. coli dgi Gens gibt es eine Region (yeeC Gen), die ein vermutliches
Produkt YeeC in der sbcB Region (EMBL Zugangs Nr. U00009) kodiert.
Beide Gene liegen in einem Abstand von ungefähr 122 bp, und zwischen diesen
Genen werden eine palindrome Struktur, die als ein p Faktor abhängiger Terminator
von yeeC erachtet wird, und eine in der –10 und –35 Region typische Sequenz,
von der angenommen wird, dass sie ein Promotor des dgi Gens ist,
erkannt. Ein DNA Fragment, das die Promotorregion des dgi Gens enthält, wurde
an das lac Gen ligiert, um ein Plasmid herzustellen, und ein System,
das die Fähigkeit
besitzt, die dgi Promotoraktivität
zu messen, wurde unter Verwendung der β-Galactosidase Aktivität als ein
Index konstruiert.
-
Ein
DNA-Fragment, an das BamHI Erkennungsstellen an beiden Enden eines
1,2 kbp DNA-Fragments hinzugefügt
wurden (ein Fragment, das der 3. bis 1184. Base von Sequenz ID NR:
6 entspricht), das die Promotorregion des dgi Gens, die Transkriptionsinitiationsregion
und die 5'-Seite
der Translationsregion enthält, wurde
durch PCR hergestellt. Als Primer wurden zwei Arten von Oligonukleotiden
verwendet, die synthetisiert wurden durch Hinzufügen der BamHI Erkennungsstelle
an die beiden Enden der betroffenen Region. Als Matrizen wurde die
chromosomale DNA des E. coli KL 16 Stammes verwendet. Ein Fragment,
das durch PCR erhalten wurde, wurde doppelt mit BamHI und RsaI gespalten,
um ein 283 bp DNA-Fragment herzustellen, das die vermutete Promotorregion,
die Transkriptionsinitiationsregion und die 33 bp des 5'-Endes der translationalen
Region enthält.
Das Vektorplasmid pLGlacZ7 (Plasmid, Vol. 32, S. 233–237, 1994)
wurde mit BamHI gespalten, und danach wurden stumpfe Enden hergestellt,
zusammen mit dem zuvor erhaltenen 283 bp DNA-Fragment, und die beiden
wurden ligiert, um ein rekombinantes Plasmid herzustellen. So wurde
ein rekombinantes Plasmid erhalten, in dem ein dgi Promotor enthaltendes
Fragment stromaufwärts
des lacZ Gens in derselben Richtung ligiert wurde, d. h. Plasmid
pCA15, das ein fusioniertes Protein der N-terminalen 11 Aminosäurereste
des DGI Proteins und β-Galactosidase exprimiert.
Darüber
hinaus wurde das rekombinante Plasmid pCA16 erhalten, in dem ein
dgi Promotor enthaltendes Fragment in reverser Richtung eingeführt wurde.
-
(2) Messung der DGI Promotoraktivität
-
Unter
Verwendung eines E. coli JM109 Stammes, der mit dem rekombinanten
Plasmid pCA15, das im obigen (1) erhalten wurde, transformiert war,
wurde die Messung wie folgt durchgeführt. Eine Flüssigkeit,
in welcher der oben genannte Stamm über Nacht kultiviert wurde,
wurde in einer solchen Menge in 10 ml eines LB Mediums, enthaltend
50 μg/ml
Kanamycin, inokuliert, dass der OD600 Wert
0,1 betrug, und sie wurde einer Schüttelkultur bei 37°C unterzogen.
Das Kulturmedium wurde stündlich
hinsichtlich der Trübung
bei 600 nm gemessen und in einer Menge von ungefähr 0,3 bis 0,5 ml abgenommen.
Das abgenommene Kulturmedium wurde derart verdünnt, dass der OD600 Wert
0,1 betrug, und anschließend
wurden 1 ml davon als Probe verwendet und zentrifugiert (14000 rpm,
1 Minute), um bakterielle Zellen zu erhalten, die in 1 ml eines
Z Puffers (60 mM Na2HPO4,
40 mM NaH2PO4, 10
mM KCl, 1 mM MgSO4 und 50 mM β-Mercaptoethanol)
suspendiert wurden. Nach Ultraschallpulverisierung wurden sie zentrifugiert,
und der Überstand
wurde in einer Menge von 600 μl
als eine Probenlösung
abgenommen, dessen β-Galactosidase
Aktivität
wie folgt gemessen wurde. 600 μl
der Probenlösung
wurde bei 28°C
für 5 Minuten
gehalten, und anschließend
wurden 200 μl
einer Lösung
(4 mg/ml) eines Reaktionssubstrates ONPG (o-Nitrophenyl-β-D-galactopyranosid)
dazu hinzugefügt,
und sie wurde bei dieser Temperatur für 5 Minuten zur Reaktion gehalten,
und die Reaktion wurde durch Hinzufügen von 500 μl 1 M Natriumcarbonat
abgestoppt. Nach Abschluss der Reaktion wurden die Absorptionen
bei 420 nm und 550 nm gemessen, und die β-Galactosidase Aktivität und die
spezifische Aktivität
pro μg des
Proteins wurden in Übereinstimmung
mit dem Verfahren von Sambrook et al. (Molecular Cloning: A Laboratory
Manual, Zweite Auflage, Cold Spring Harbor Laboratory Press, Plainview,
New York, 1989), gemessen. Die Proteinmengen in den Probenlösungen wurden
unter Verwendung einer CBB Färbelösung für Proteinquantifizierung gemessen.
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6 zeigte
der Ergebnisse der Veränderung
in der dgi Promotoraktivität
während
der Zeit beim Wachstum (unter Verwendung der Expression von β-Galactosidase als
ein Index). Es wurde gefunden, dass die β-Galactosidase Aktivität pro μg des mikrobiellen
Proteins den niedrigsten Wert in der logarithmischen Wachstumsphase
(OD600: 0,5) 2 Stunden nach Kultivierung
zeigte, während
sie bis zu 6 Stunden danach anstieg, wo die Pausenphase (OD600: 1,2) erreicht war.
-
Auf
dieselbe Weise, wie oben erwähnt,
wurde die dgi Promotoraktivität
für E.
coli JM109 Stämme
gemessen, in die jeweils Plasmid pCA15, pCA16 und pLGlacZ7 eingeführt wurde.
Als ein Ergebnis betrugen die β-Galactosidase
Aktivitäten
pro μg des
mikrobiellen Proteins 18 Stunden nach Kultivierung jeweils 216,
14 und 0 Einheiten/μg.
So wurde eine stärkere
Expression der β-Galactosidase
in E. coli mit pCA15 im Vergleich zu den Kontrollplasmiden (pCA16
und pLGlacZ7) beobachtet. Daraus wurde bestätigt, dass die dgi Promotoraktivität einfach
unter Verwendung des Plasmids pCA15 mit β-Galactosidase Aktivität als ein
Index gemessen werden kann.
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Wie
oben gezeigt wurde, konnte das dgi Promotoraktivitätsmesssystem
konstruiert werden. In diesem Messsystem wird das Kultivieren mit
oder ohne dem Hinzufügen
einer Lösung
eines medizinischen Mittels (oder Suspension) durchgeführt, und
durch Vergleichen der dgi Promotoraktivitäten kann die Wirkung der medizinischen
Mittel, die Expression des dgi Gens zu modulieren (expressionsverstärkende Wirkung
oder expressionsinhibierende Wirkung) nachgewiesen werden. Somit
kann Screenen oder Identifizieren eines medizinischen Mittels, das
die DGI Expression moduliert, durchgeführt werden.
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Beispiel 7 Expressionskontrolle
des E. coli dgi Gens mit antisense RNA
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(1) Expressionskontrolle
des dgi Gens durch Einführen
eines antisense RNA Expressionsplasmids
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Es
wurde ein antisense Expressionsvektor durch Einführen eines Fragments hergestellt,
das die Translationsregion des dgi Gens (ein Fragment, das der 255.
bis 728. Base der Sequenz ID NR: 6 entspricht) enthält, stromabwärts des
Tryptophan (trp) Promotors des Vektorsplasmids pLEX (erhältlich von
Invitrogen Co.).
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Der
Vektor wurde in E. coli GI724 Stamm eingeführt. Der antisense RNA exprimierende
Stamm, der so erhalten wurde, wurde unter den Bedingungen mit oder
ohne Hinzufügen
von Tryptophan kultiviert, und die Veränderung über die Zeit in der Zahl der
lebenden Zellen und Trübung
(OD600) wurde gemessen. Die Ergebnisse davon
wurden in 7 gezeigt. Wenn keine Expressionsinduktion
durch Hinzufügen
von Tryptophan durchgeführt
wurde, waren die Zahl der lebenden Zellen und die Trübung nach
24 Stunden auf jeweils 1 × 109 cfu/ml und 1,0 angestiegen. Andererseits,
wenn Tryptophan hinzugefügt
wurde, um die Expression der dgi Gen antisense RNA zu induzieren,
besaß die
Zahl der lebenden Zelle eine Tendenz leicht von 4 × 107 cfu/ml auf 1 × 108 cfu/ml
innerhalb von 8 Stunden nach dem Hinzufügen anzusteigen, aber sie war
auf 5 × 106 cfu/ml nach 24 Stunden abgefallen. Der
OD600 Wert war auf 0,4 nach 8 Stunden nach
dem Hinzufügen
erhöht,
aber er zeigte einen fast konstanten Wert von 0,5 selbst noch nach
24 Stunden. Darüber
hinaus wurde eine Verlängerung der
Bakterien in dem Fall des antisense RNA exprimierenden Stamms beobachtet.
Es wurde beobachtet, dass eine solche Abnormalität in der Morphologie ebenfalls
beobachtet wurde, wenn E. coli mit einem neuen Chinolon-Gyrase Inhibitor
behandelt wurde (Takeshi Nishino et al., Chemotherapy, Vol. 41(s-5),
S. 50–66,
1993). Aus dem obigen Ergebnis wird gefolgert, dass in E. coli,
wenn die Expression der dgi antisense RNA induziert wird, die Expression
des dgi Gens reprimiert ist und das normale Wachstum der Bakterien
inhibiert ist. Mit anderen Worten ist ein medizinisches Mittel,
das die Expression des dgi Gens inhibiert, nützlich als ein antimikrobielles
Mittel.
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Beispiel 8 Polyklonaler
Antikörper
gegen E. coli DGI Protein
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(1) Herstellung eines
anti DGI Antiserums
-
25 μg Gerbu Adjuvans
(erhältlich
von NACALAI TESQUE INC.) wurde zu 200 μl (entspricht 100 μg) einer
Lösung
des gereinigten DGI hinzugefügt,
das in dem obigen Abschnitt (4) von Beispiel 3 erhalten wurde, und
für 5 Minuten
bei Raumtemperatur, um sie kräftig
zu mischen, geschüttelt,
das subkutan in den Rücken eines
Kaninchens verabreicht wurde, um eine primäre Immunisierung durchzuführen. Eine
und 3 Wochen nach der Primärimmunisierung
wurde eine Auftrischungsimmunisierung in derselben Weise durchgeführt. Nach
der Immunisierung wurde eine kleine Blutmenge von einer Ohrvene
abgenommen, sein Antikörpertiter
wurde bestimmt. Zu dem Zeitpunkt, an dem der Anstieg im Titer des
Serumantikörpers
bestätigt
wurde, wurden ungefähr
50 ml Blut von der Ohrarterie abgenommen. Das resultierende Blut
wurde für
1 Stunde bei 37°C
stehen gelassen und weiterhin über
Nacht bei 4°C,
und danach zentrifugiert, um ein Serum zu erhalten. Das erhaltene Antiserum
wurde nach Filterfiltration (Porendurchmesser 0,45 μm) portioniert,
um bei –80°C gelagert
zu werden.
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(2) Reinigung eines anti-DGI
Antikörpers
(IgG) und Dot Blot Test
-
Unter
Verwendung eines E-Z-SEP (Markenname, erhältlich von Pharmacia Co., ein
Kit zum Reinigen von Antikörpern),
wurde eine IgG Fraktion aus dem Antiserum gereinigt. Die IgG Konzentration
in dem gereinigten Antikörper
wurde in Übereinstimmung
mit dem verdünnten
Dot Blot Verfahren (experimentelles Protokoll für anti-Peptid Antikörper, Shujun
Sha, geschrieben von Shinobu Omi et al., S. 73 und 74) gemessen,
und es wurde gefunden, dass sie 300 mg/ml betrug.
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Unter
Verwendung des Dot Blot Testens, wurde die minimale Menge des Antigenproteins,
das mit dem Antikörper
erkannt werden kann, getestet. Dazu wurden 0,5 μl des gereinigten DGI bei einer
Konzentration von 20, 10, 5, 2,5 oder 1,25 μg/ml auf eine Nitrocellulose
Membran aufgespottet und getrocknet und danach in einem 20 mg/ml
BSA enthaltenden TBS (0,15 M NaCl und 20 mM Tris-HCl (pH 7,5)) geblockt.
Die Membran wurde in das anti-DGI Antigen, das mit dem BSA enthaltenden
TBS (1000-fach Verdünnung)
verdünnt
wurde, untergetaucht und für
1 Stunde bei 37°C
inkubiert. Nach dem Waschen der resultierenden Membran wurde sie zusammen
mit einem anti-Kaninchen IgG Antikörper (erhältlich von Gibco BRL Co.),
der mit Meerrettich Peroxidase (HRP) markiert war für 0,5 Stunden
bei 37°C
inkubiert, und danach wurde die Bindung des Antikörpers durch
Peroxidasefärbung
unter Verwendung von Diaminobenzidin (DAB) als ein Substrat nachgewiesen.
Als ein Ergebnis wurde gefunden, dass die minimale Proteinmenge
des Antigens (DGI), die der Antikörper nachweisen konnte, ungefähr 5 ng
ist.
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(3) Nachweis von E. coli
DGI durch Western Blot
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E.
coli, das DGI stark exprimierte (E. coli GI724 (pCA17) Stamm, der
im obigen Beispiel 4 erhalten wurde) wurde einer Ultraschallpulverisierung
und nachfolgender Zentrifugation unterzogen, und der resultierende Überstand
wurde durch SDS-Polyacrylamid
Gelelektrophorese getrennt. Nach der Elektrophorese wurde das Gel
auf eine PVDF (Polyvinylidendifluorid) Membran (erhältlich von
Millipore Co.) transferiert. Die transferierte PVDF Membran wurde
mit Coomassie Brilliant Blue gefärbt,
und sie wurde, nach Bestätigung
der Elektrophoresemuster der Proteine, mit Methanol entfärbt und
in der 20 mg/ml BSA enthaltenden TBS geblockt. Die Membran wurde
in den anti-DGI Antikörper,
der mit dem BSA enthaltenden TBS (1000-fach Verdünnung) verdünnt worden war, für die Reaktion
untergetaucht, und sie wurde einer Peroxidasefärbung unter Verwendung des
HRP markierten anti-Kaninchen IgG Antikörpers und dem Substrat DAB
in derselben Weise, wie in (2) oben beschrieben, unterzogen. Als
ein Ergebnis, wie in 8 gezeigt, kann ein Protein
mit einem Molekulargewicht von 18 kDa, entsprechend dem DGI, spezifisch
nachgewiesen werden. Daraus wird angenommen, dass der erhaltene
anti-DGI Antikörper (IgG)
verwendet werden könnte,
um das DGI nachzuweisen oder zu quantifizieren.
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Referenzbeispiel – Verfahren
zum Messen der superhelikalen Aktivität von DNA-Gyrase
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In Übereinstimmung
mit dem Verfahren, das in Antimicrobial Agents and Chemotherapy,
Vol. 32, S. 104–109,
1998, beschrieben ist, wurde das Folgende durchgeführt.
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0,5 μg pBR322
DNA (der superhelikale Typ, erhältlich
von Takara Shuzo Co.) und 1 μl
Topoisomerase I (erhältlich
von Takara Shuzo Co.) (6 U/μl)
wurden zu 20 μl
einer Reaktionsflüssigkeit
(35 mM Tris-HCl (pH 8,0), 72 mM KCl, 5 mM MgCl2,
5 mM DTT, 5 mM Spermidin und 0,01% Rinderserumalbumin) hinzugefügt und für 2 Stunden
bei 37°C
reagiert, um relaxierte pBR322 DNA herzustellen. 5 μl einer zu
untersuchenden Probenlösung,
5 μl DNA-Gyrase
Untereinheit A (1 U/1,25 μl)
und 5 μl
Untereinheit B (1 U/1,25 μl)
wurden zu 5 μl der
Reaktionsflüssigkeit
zum Messen der superhelikalen Aktivität hinzugefügt (20 mM Tris-HCl (pH 7,5),
20 mM KCl, 4 mM MgCl2, 4 mM Spermidin, 1,5
mM ATP, 1 mM Dithiothreitol, 30 μg/ml
t-RNA (von Hefe abgeleitet) und 15 μg/ml bovines Serumalbumin) enthaltend
0,1 μg der
relaxierten pBR322 DNA, und die Reaktion wurde für 1 Stunde bei 37°C durchgeführt. Zu
der Mischung wurden 3 μl
Proteinase K (1 mg/ml) hinzugefügt,
und die Temperatur wurde bei 37°C
für weitere
30 Minuten gehalten, um die Reaktion abzustoppen. Die reagierte
Flüssigkeit
wurde einer Elektrophorese mit 0,8% Agarose Gelektrophorese (Elektrophoresepuffer
TAE; 40 mM Tris-Acetat und 1 mM EDTA) unterzogen, und das Gel wurde,
nach Färben
mit einer 0,5 μg/ml
Ethidiumbromidlösung,
unter der Strahlung von ultravioletten Strahlen photographiert.
Die Anwesenheit oder Abwesenheit von DNA-Gyrase Inhibition wurde
durch Vergleichen der Mengen der superhelikalen DNA in den Fällen mit
und ohne Hinzufügen
einer zu untersuchenden Probe, getestet. Wie bei der Enzymaktivität wurde
die Enzymmenge, die notwendig ist, um 50% der Menge der relaxierten
Plasmid DNA in die superhelikale DNA zu überführen, als eine Einheit (U)
ausgedrückt.
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Beispiel 9 Klonierung
des dgi Gens des Shigella Genus Mikroorganismus
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Wie
in dem obigen Beispiel 3 gezeigt ist, wurde gefunden, dass ein EcoRI
Fragment, das stark mit dem dgi Gen von E. coli hybridisiert, in
dem Chromosom des Shigella Genus erkannt wurde, und dass die Größe des Fragments
ungefähr
7 kb beträgt.
So wurde das Chromosom von Shigella dysenteriae IID633 mit EcoRI gespalten
und einer Agarose Elektrophorese unterzogen, um ein ungefähr 7 kb
DNA-Fragment zu gewinnen. Das erhaltene DNA-Fragment wurde an die
EcoRI gespaltenen Stellen von pUC19 ligiert, und das so erhaltene rekombinante
Plasmid wurde in den E. coli JM109 Stamm eingeführt. Unter Verwendung eines
DNA-Fragments, welches
das dgi Gen, das von E. coli abgeleitet ist, als eine Sonde enthält, wurde
eine Koloniehybridisierung durchgeführt. Als ein Ergebnis der Analyse
von 10 Stämmen
von positiven Kolonien wurde gefunden, dass 6 Stämme ein EcoRI DNA-Fragment
von 7,5 kb auf dem pUC19 enthielten. Das Insertionsfragment wurde mit
verschiedenen Restriktionsenzymen gespalten. Als ein Ergebnis der
Analyse durch die Hybridisierung mit einem E. coli dgi Gen enthaltenden
DNA-Fragment wurde
angenommen, dass das dgi Gen des Shigella Genus auf einem 1,5 kb
Aval Fragment anwesend war.
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Um
die Basensequenz zu bestimmen, wurden verschiedene Deletionsplasmide
aus Plasmiden hergestellt, die das DNA Fragment enthalten, und unter
Verwendung dieser Plasmide wurde die Basensequenz durch das Dideoxy
Verfahren mit einem Fluoreszenz DNA Sequenzierer (erhältlich von
Hitachi Co., SQ5500) bestimmt. Die Sequenz von 1444 bp wurde bestimmt.
Die 1444 bp DNA Basensequenz von Shigella dysenteriae wurde mit
der Sequenz um das E. coli dgi Gen verglichen, und es wurde dabei
gefunden, dass die hohe Homologie von 98,3% über den gesamten Bereich beobachtet
wurde, und dass ein offener Leserahmen (ORF), welcher der Region
von der 966. Base bis zu der 1169. Base davon entspricht, der ORF
des dgi Gens war. Sequenzen, die als Promotor und Ribosomen Bindungsregionen
erachtet wurden, wurden stromaufwärts des ORF beobachtet, während eine
Sequenz, die vermutlich ein ρ-unabhängiger Terminator
ist, anschließend an
den ORF beobachtet wurde. Die DNA Sequenz des 1444 bp Fragments,
die das dgi Gen, das von Shigella dysenteriae abgeleitet ist, enthält, und
die Aminosäuresequenz
des DGI, die darin kodiert ist, sind in Sequenz ID NR: 8 dargestellt.
Die Aminosäuresequenz
desselben wurde auch in Sequenz ID NR: 9 gezeigt. Es wurde angenommen,
dass DGI von Shigella dysenteriae ein Polypeptid ist, das 157 Aminosäuren enthält und ein
Molekulargewicht von ungefähr
18 Kilodalton, ähnlich
wie in E. coli DGI, aufwies. Die Aminosäuresequenzen der beiden DGIs
besaßen
eine Homologie in Höhe
von 96,8%.
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Das
normale Wachstum von Bakterien kann inhibiert werden durch Modulieren
der Aktivität
oder Expression des DNA-Gyrase-inhibierenden Proteins (DGI) der
vorliegenden Erfindung. Unter Verwendung des DNA-Gyrase-inhibierenden
Proteins (DGI) der vorliegenden Erfindung und seines Gens (dgi Gen),
kann die DGI Aktivität
oder die Promotoraktivität
des dgi Gens gemessen werden, und diese Messverfahren sind nützlich als
Verfahren zum Screenen und Identifizieren eines medizinischen Mittels,
das die Fähigkeit
besitzt, die DGI Aktivität
und die Expression des dgi Gens zu modulieren. Das Screening Verfahren
und das Identifizierungsverfahren sind nützlich zum Entwickeln von antimikrobiellen
Mitteln oder landwirtschaftlichen Chemikalien, die auf neuer Wirkung
und Mechanismus beruhen. Darüber
hinaus ist die antisense RNA oder DNA des dgi Gens nützlich als
ein medizinisches Mittel, welches die Expression von DGI inhibiert,
und anti-DGI Antikörper
können
zum Nachweisen oder Quantifizieren des DGI verwendet werden.
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