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Hintergrund der Erfindung
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung von α1-Adrenorezeptorantagonisten
oder pharmazeutisch zulässiger
Säureanlagerungssalze davon
für die
Behandlung oder Verhütung
mit der Bildung von Krebs. Spezieller betrifft die Erfindung ein Verfahren
zum Verhüten
der Bildung oder Verkleinerung derartiger Krebsgeschwulste in Mammalia,
indem dem Mammalia eine wirksame Menge eines α1-Adrenorezeptorantagonisten
oder eines pharmazeutisch zulässigen
Säureanlagerungssalzes
davon verabreicht wird.
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2. Allgemeiner
Hintergrund
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Das
Auftreten von Krebs befindet sich gegenwärtig auf einem Stand, wo vorhergesagt
wird, dass er bis zum Jahr 2000 die Haupttodesursache in den Vereinigten
Staaten sein wird. Obgleich einige Fortschritte in der Behandlung
von Krebs erreicht worden sind, hat sich die Sterblichkeit des Einzelnen bei
denen im Alter über
65 nichts geändert.
Prostatakrebs, der bei Männern
im Alter über
65 Jahren vorherrschte, ist in den entwickelten Ländern der
Welt, wo die Menschen ein höheres
Alter erreichen, zu einem weiter zunehmenden Problem geworden. Unter Männern ist
es gegenwärtig
die zweithäufigste
Ursache für
den Krebstod. 1993 war er in den Vereinigten Staaten die Ursache
von etwa 3% aller Todesfälle
(etwa 35.000). Es ist vorhergesagt worden, dass die Zahl der Prostatakrebspatienten
im Verlaufe der nächsten
10 Jahre in Folge demographischer Änderungen in der Bevölkerung
dramatisch zunehmen wird.
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Erste
Untersuchungen von Phenoxybenzamin (ein nicht selektiver α1-
und α2-Adrenorezeptorantagonist) und Prazosin
(ein selektiver α1-Adrenorezeptorantagonist) zeigten Wirksamkeit
in der Behandlung von Schäden
des glatten Muskelgewebes von BPH mit dem selektiven α1-Mittel,
das weniger und eher tolerierbare Nebenwirkungen erzeugte als das
nicht selektive Phenoxybenzamin.
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Kenny,
B. et al. ("α1-Adrenoreceptor
Antagonists As Treatments For Benign Prostatic Hyperplasia", Exp. Opin. Invest.
Drugs, (1995), 4(10), 915–23),
die hiermit in ihrer Gesamtheit als Fundstelle einbezogen ist, haben
die Verwendung einer Reihe von α1-Adrenorezeptorantagonisten für die Behandlung
von Symptomen der BPH diskutiert, wie beispielsweise Terazosin,
Doxazosin, Indoramin und Tamsulosin. Allerdings wurde von ihnen
nicht vorgeschlagen, dass die α1-Adrenorezeptorantagonisten verwendet werden
könnten,
um die Bildung von Krebsgeschwulsten zu verhindern oder, sofern
diese sich gebildet haben, deren Behandlung zur Verringerung der
Tumoren.
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Kaplan,
S. A. et al., (Urology, 46(4), 1995, 512–17), Kirby, R. S. (Urology,
46(2), 1995, 182–6) und
Fawzy, A. et al. (The Journal of Urology, 154, 105–9 (1995))
haben die Wirkung von Doxazosin auf den Blutdruck von normotensiven
Männern
diskutiert, die mit Doxazosin zur Vermittlung der dynamischen Komponente
des glatten Muskelgewebes bei der Prostata-Abflussbehinderung behandelt
werden.
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Doxazosin,
4-Amino-2-[4-(1-4-bezodioxan-2-carbonyl)piperazin-1-yl]-6,7-dimethoxychinazolin
und dessen pharmazeutisch zulässige
Säureanlagerungssalze
wurden in der US-P-4 188 390 zusammen mit deren Verwendung als Regulatoren
des cardiovaskulären
Systems und speziell in der Behandlung von Bluthochdruck beschrieben.
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Die
US-P-4 758 569 beansprucht die Verwendung von Doxazosin bei der
Verzögerung
der Entwicklung von Atherosklerose bei einem Vertreter der Säugetiere.
Die Verwendung von Trimazosin oder eines pharmazeutisch zulässigen Säuresalzes davon
zum Verzögern
der Atherosklerose wurde in der US-P-4 582 832 beschrieben und beansprucht.
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Die
US-P-4 868 216 und 4 987 152 beanspruchen die Verwendung von Tamsulosin
und dessen Hydrochlorid zur Erzeugung einer α1-Adrenorezeptorantagonistischen
Wirkung bzw. Behandlung einer Funktionsstörung des Harnweges in einem
Wirt.
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α1-Adrenorezeptorantagonisten,
wie beispielsweise 2,4,6,7-Tetra-substituierte Chinazoline wurden
in den US-P-3 511 836, 4 001 237 und 4 188 390 zur Verwendung als
hypertensive Mittel offenbart. Die US-P-4 112 097 beansprucht ebenfalls
die Verwendung von Terazosin und dessen Tetrahydropyran-2-carbonyl-Homolog
zur Behandlung von Bluthochdruck in Mammalia.
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Die
PCT-Patentveröffentlichung WO95/28932
(Flora Inc.) beschreibt ein Pflaster für die transdermale Freisetzung
einer als Rec15/2739 bekannten Verbindung. Eine der Erkrankungen,
die zur Behandlung mit diesem Material angegeben ist, ist die benigne
Prostata-Hyperplasie.
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Die
PCT-Patentveröffentlichung WO95/28157
(Synpatic Pharmaceutical Corporation) beschreibt die Behandlung
der benignen Prostata-Hyperplasie mit Hilfe der Verwendung bestimmter α1c-Antagonisten,
die an den Human-α1c-adrenergen-Rezeptoren binden.
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Die
EP-P-582 502 (Synthelabo) beschreibt ebenfalls ein transdermales
pharmazeutisches Präparat,
das in diesem Fall Alfuzosin aufweist.
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Die
EP-P-564 093 (Pfizer Inc.) beschreibt die Verwendung von hydroxyliertem
Metaboliten und Derivaten von Doxazosin zum Verzögern der Entwicklung von Atherosklerose.
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Ein
Artikel von Devendrak Agrawal et al., der veröffentlicht wurde in Biochemical
and Biophysical Research Communications, Bd. 185 #1, S. 176–184, beschreibt
das Charakteristikum von α1-Adrenorezeptoren in kolorektalen Krebszelllinien
des Menschen.
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Ein
Artikel von Wen-Hsin Tsai et al. in Carcinogenesis, Bd. 10, S. 73–78 beschreibt
Untersuchungen, die gezeigt haben, dass ein α1-adrenergischer-Rezeptor
in den anfänglichen
Vorgängen
beteiligt ist, die nach teilweisen Hepatektomien ein mitogenes Signal
an Hepatozyten abgeben können.
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Burney
et al. beschreiben in den British Cancer Journal, Bd. 64, S. 683
688 das Potential von Prazosin beim Hervorrufen von Hypoxie in Tumoren. Das
Handbuch "Merck
Manual" beschreibt
die Pathologie der benignen Prostata-Hyperplasie.
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Die
PCT-Patentveröffentlichung WO96/22992
beschreibt eine Klasse von α1-adrenergen-Antagonisten, von denen gesagt
wird, dass sie bei der Behandlung der benignen Prostata-Hyperplasie
anwendbar sind.
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Die
PCT-Patentveröffentlichung WO92/14453
(Campbell) beschreibt die Behandlung sympathetischer Schmerzen durch
topische Verabreichung eines α1-adrenergen-Antagonisten
oder eines α2-adrenergen-Agonisten.
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Die
EP-P-430 287 (Abbott Laboratories) beschreibt die Verwendung von
Arneimitteln, wie beispielsweise Terazosin, in Zusammensetzungen
mit verzögerter
Freisetzung.
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Natasha
Kyprianou et al. beschreiben in Cancer Research, Bd. 60, S. 4550–4555 die
Unterdrückung
des humanen Prostata-Krebszellwachstums durch α1-Adrenorezeptorantagonisten,
wie beispielsweise Doxazosin und Terazosin durch Einleiten einer
Apoptose.
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Trotz
der zahlreichen Patentschriften und Untersuchungen, wie sie beispielsweise
vorstehend ausgeführt
wurden, im Zusammenhang mit der Verwendung von α1-Adrenorezeptorantagonisten
in der Behandlung von Bluthochdruck, Atherosklerose, Fehlfunktionen
der Harnwege und des Tonus des glatten Muskelgewebes in der BPH,
hat es keine Veröffentlichung
irgendwelcher Lehren oder Vorschläge dafür gegeben, dass α1-Adrenorezeptorantagonisten,
Metabolite oder deren pharmazeutisch zulässige Säureanlagerungssalze verwendet
werden könnten, um
die Bildung von Krebsgeschwulsten in einem Vertreter der Mammalia
zu verhüten
oder zu verringern.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Es
ist jetzt festgestellt worden, dass α1-Adrenorezeptorantagonisten
oder deren pharmazeutisch zulässige
Säureanlagerungssalze
aufweisende Arzneimittel bei Verabreichung an einen Vertreter der Mammalia
vor dem Auftreten von Krebs dessen Bildung verhindern können oder
nach dem Auftreten von Krebs die Erkrankung verringern können. Krebsgeschwulste,
die auf derartige Behandlungen ansprechen, schließen die
festen Tumor-Krebsgeschwulste ein, wie beispielsweise die der Prostata, Blase,
Nieren, Brust und Darm, sowie vaskuläre Krebsformen, wie beispielsweise
das Non-Hodgkin-Lymphom.
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Spezieller
verhindern die Arzneimittel bei Verabreichung in therapeutisch wirksamen
Dosismengen die Bildung von Krebs oder erhöhen, wenn der Krebs bereits
vorhanden ist, die Geschwindigkeit der Apoptose der anomalen Zellen.
Vorzugsweise werden die α1-Adrenorezeptorantagonisten ausgewählt aus
der Gruppe, die Terazosin, Doxazosin und deren 6'- und 7'-Hydroxy-Metabolite umfasst.
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Detaillierte
Beschreibung der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung von Arzneimitteln,
die bestimmte α1-Adrenorezeptorantagonisten, ihre Metabolite
und ihre pharmazeutisch zulässigen
Säureanlagerungssalze aufweisen,
für die
Herstellung eines Medikaments zur Verhütung der Bildung von Krebsgeschwulsten oder,
sofern sie sich gebildet haben, deren Behandlung zur Verringerung
der Tumore. α1-Adrenorezeptorantagonisten, die in der
Praxis der Erfindung verwendbar sind, schließen Terazosin, Doxazosin und dessen
6'- und 7'-Hydroxy-Metabolite
und deren pharmazeutisch zulässige
Säureanlagerungssalze ein.
Die am meisten bevorzugten α1-Adrenorezeptorantagonisten sind Doxazosin
und deren 6'- und 7'-Hydroxy-Metabolite und dessen
pharmazeutisch zulässige
Säureanlagerungssalze.
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Die
bevorzugten pharmazeutisch zulässigen Säureanlagerungssalze
der α1-Adrenorezeptorantagonisten zur Verwendung
in der Praxis der Erfindung sind solche, die aus Mineralsäuren hergestellt
sind, wie beispielsweise Salzsäure,
Schwefelsäure,
Salpetersäure
und Phosphorsäure,
aus organischen Säuren,
wie beispielsweise Sulfonsäuren,
z.B. Benzolsulfonsäure
(auch "besylic acid"), p-Toluolsulfonsäure (PtSA,
auch "tosylic acid"), Methansulfonsäure (MSA,
auch "mesylic acid") und Trifluormethansulfonsäuren (auch "triflic acid"); Carbonsäuren, z.B.
Essigsäure,
Propansäure,
Benzoesäure,
Citronensäure,
Weinsäure,
Maleinsäure,
Fumarsäure,
Succinsäure
und Äpfelsäure. Im
Fall von mehrbasischen Säuren,
wie beispielsweise Schwefelsäure
und Phosphorsäure,
können
die Salze von jeder beliebige dissoziierten Form davon gebildet
werden, z.B. im Fall von Phosphorsäure aus deren ein-, zwei- und dreibasischen
Formen. Die am meisten bevorzugte Säure ist Salzsäure.
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Bei
der Behandlung von Krebs der Harnwege können die α1-Adrenorezeptorantagonisten
oder deren pharmazeutisch zulässige
Säureanlagerungssalze
(nachfolgend bezeichnet als "aktive
Verbindungen") können über die
oralen oder parenteralen Wege und einschließlich transdermalen Wege verabreicht
werden. Allerdings werden die aktiven Verbindungen in der Regel
bevorzugt oral verabreicht. Am meisten bevorzugt werden die aktiven
Verbindungen in Dosierungen im Bereich von etwa 0,01 bis etwa 2,0 mg/kg
pro Tag verabreicht. Allerdings werden in der Regel Änderungen
in Abhängigkeit
vom Gewicht des Patienten erforderlich sein. Die geeignete Dosierung zur
Behandlung oder Verhütung
der Bildung von Krebs bei einem speziellen Patienten lässt sich
mühelos
von einem auf dem Fachgebiet des Verschreibens und/oder Verabreichens
solcher Verbindungen vertrauten Fachmann ermitteln. Im Fall von
Doxazosin betragen die wirksamen Dosierungen zur Behandlung von
Bluthochdruck von etwa 0,02 bis etwa 0,60 mg/kg Körpergewicht
pro Tag, wobei der bevorzugte maximale orale Bereich beim Mann bei
etwa 0,15 bis etwa 0,30 mg/kg Körpergewicht
pro Tag liegt. Es gilt als selbstverständlich, dass sich andere Änderungen
ergeben können,
was von der Besonderheit des Patienten abhängt, von dessen individuellem
Ansprechen auf eine spezielle aktive Verbindung und der Formulierung
für die
Zeitdauer und den Zeitabstand der Verabreichung der Zusammensetzung.
Es ist gelegentlich festgestellt worden, dass Dosierungen unterhalb
der vorgenannten unteren Werte ausreichend sind, und dass zu anderen
Zeitpunkten größere Dosierungen
erforderlich sein können
und ohne unerwünschte
Nebenwirkungen verabreicht werden. Im letzteren Fall können die
höheren
Dosierungen in kleinere Dosismengen unterteilt werden, die über den
ganzen Tag verabreicht werden, oder das Arzneimittel kann in einer
Formulierung mit kontrollierter Freisetzung verabreicht werden.
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Für die Aufgaben
der oralen Verabreichung können
Tabletten, die Arzneimittelträger
enthalten, wie beispielsweise Natriumcitrat, Calciumcarbonat und
Dicalciumphosphat, zusammen mit verschiedenen Zerfallsmitteln eingesetzt
werden, wie beispielsweise Stärke
und bevorzugt Kartoffel- oder Tapiokastärke, Alginsäure und bestimmte komplexe
Silikate, zusammen mit Bindemitteln, wie beispielsweise Polyvinylpyrrolidon,
Saccharose, Gelatine und Arabin. Zusätzlich sind oftmals Gleitmittel,
wie beispielsweise Magnesiumstearat, Natriumlaurylsulfat und Talkum,
zum Zwecke des Tablettierens sehr nützlich. Feste Zusammensetzungen
eines ähnlichen
Typs lassen sich auch in festen elastischen und gefüllten Hartgelatinekapseln
einsetzen. Sofern für
die orale Verabreichung wässrige
Suspensionen und/oder Elixiere gewünscht werden, lässt sich
die aktive Verbindung mit verschiedenen Süßungsmittel oder Geschmacksmitteln,
färbenden
Substanzen und nach Erfordernis Mitteln zum Emulgieren und/oder
Suspendieren zusammen mit Streckmittel kombinieren, wie beispielsweise
Wasser, Ethanol, Propylenglykol, Glycerin und Kombinationen davon.
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Obgleich
die bevorzugte Art der Verabreichung der aktiven Verbindung oral
ist, kann sie auch gut parenteral verabreicht werden.
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Für die Aufgaben
der parenteralen Verabreichung können
Lösungen
der aktiven Verbindungen in Sesamöl oder Erdnussöl oder in
wässrigem
Propylenglykol eingesetzt werden sowie als sterile wässrige Lösungen der
zuvor aufgezählten
wasserlöslichen Säureanlagerungssalze.
Diese wässrigen
Lösungen sollten
nach Erfordernis in geeigneter Weise gepuffert sein und das flüssige Streckmittel
mit ausreichend Salzlösung
oder Glucose isotonisch ausgeführt
werden. Diese speziellen wässrigen
Lösungen eignen
sich besonders für
intravenöse,
intramuskuläre
und subkutane Injektionen. In diesem Zusammenhang lassen sich die
eingesetzten sterilen wässrigen Medien
leicht mit Hilfe von Methoden erhalten, die in der Fachwelt gut
bekannt sind. Beispielsweise wird normalerweise als das wässrige Streckmittel
destilliertes Wasser verwendet und das fertige Präparat durch
ein geeignetes Bakterienfilter geschickt, wie beispielsweise eine
Glasfritte oder ein Filter aus porösem Porzellan oder Kieselgur.
Bevorzugte Filter dieses Typs schließen die Filter von Berkefeld
(Warenzeichen), das ChamberlandTM-Filter
und die Asbestos DiskMetal Sets (Warenzeichen) ein, worin das Fluid
mit Hilfe einer Saugpumpe in einen sterilen Behälter gezogen wird. Es muss
nicht betont werden, dass die erforderlichen Schritte während der
gesamten Herstellung dieser Injektionslösungen eingehalten werden sollten,
um zu gewährleisten,
dass die Endprodukte in einem sterilen Zustand erhalten werden.
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Die
aktiven Verbindungen lassen sich auch transdermal verabreichen.
Für die
Aufgaben der transdermalen Verabreichung kann die Dosierungsform
der speziellen Verbindung beispielsweise einschließen: Lösungen,
Lotionen, Salben, Cremes, Gele, Suppositorien, Formulierungen mit
geschwindigkeitsbegrenzter, verzögerter
Freisetzung und Mittel dafür.
Derartige Dosierungsformen umfassen die spezielle Verbindung und
können
Ethanol einschließen,
Wasser, Penetrationsverstärker
und inerte Träger,
wie beispielsweise Gel erzeugende Materialien, Mineralöl, Emulgiermittel,
Benzylalkohol und dergleichen. Spezielle, den transdermalen Fluss
verstärkende
Zusammensetzungen wurden in der anhängigen US-Patentanmeldung mit
Aktenzeichen 925 641 offenbart, die dem Anmelder der vorliegenden
Erfindung erteilt wurde und deren Lehren hiermit als Fundstelle
einbezogen sind.
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Die
Wirkung der Arzneimittel auf Apoptose der Krebszellen wird mit Hilfe
des Maus-Prostatarekonstitutions(MPR)-Systems bestimmt. (Siehe hierzu Slawin
et al., Cancer Research, 53, 4461–5 (1993)).
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Um
zu ermitteln, ob eine TFG-β1-Überexpression
in der Krebspathogenese beteiligt ist, wurde von uns ein Modell
unter Anwendung des MPR-Systems eingesetzt. Es wurden rekombinante
Retroviren, welche die Maus-TGF-β1-cDNS
(Babe-TGF-β1-Gal
und Babe-TGF-β1-Neo)
oder ein Kontrollvirus (BAG-α)
verwendet, um Urogenitalsinuszellen (UGS) die von 17 Tage alten C57βL/6-Mausembryos
abgetrennt wurden. Die UGS-Zellen wurden sodann unter den Nierenzellen erwachsener
männlicher
Mäuse implantiert,
wo sie sich unter normalen Bedingungen zu Krebsgewebe entwickeln.
Im Verhältnis
zu den BAG-a-Kontrollen enthielten die mit Babe-TGF-β1-infizierten
MPR erhöhte
Zahlen an Fokalläsionen,
die sich aus benigner Epithelzellenhyperplasie sowie aus Stromazellenhyperplasie
zusammensetzten. Das Immunfärben
dieser Läsionen
mit K-14 und TGF-β1-Antiseren
ergab überwiegend
Basalepithelzellen, die von hyperplastischen Stroma mit TGF-β1-Akkumulation
umgeben waren. Darüber
hinaus waren auch signifikant erhöhte Zahlen von neuronalen Zellen, überwiegend
catecholaminerg, mit Babe-TGF-β1-infizierten
MPR assoziiert.
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Unter
Anwendung des vorstehend ausgeführten
Modells wurden die Wirkungen von Doxazosin, einem α1-Adrenorezeptorblocker,
auf die Bildung oder Zerstörung
von Krebsläsionen
ausgewertet.