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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Netzsystem zum Aufbauen einer
Heimnetzumgebung und insbesondere eine Datenübertragungsvorrichtung, eine
Weiterleitungs- bzw. Relay-Vorrichtung und eine Steuervorrichtung,
die zur Verwendung in der Heimnetzumgebung geeignet sind.
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BESCHREIBUNG DES STANDES DER
TECHNIK
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In
jüngsten
Jahren hat es einen raschen Trend zum Digitalisieren elektronischer
Instrumente gegeben, wie beispielhaft durch den Ausdruck "Multi-Media" belegt, und dieser
Trend ist noch spürbar
in der Büroumgebung.
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Spezieller
hat dieser Trend sich im Hinblick auf Hardware in Formen des Einführens von
PCs, Digitalisierung von Büroanwendungs-Vorrichtungen (OA
devices) und dem Ausbilden von Netzen zwischen ihnen manifestiert.
Auch im Hinblick auf Software ist dieser Trend zunehmend zum Abdecken
der Grundfunktionen von Hosts (die progressiv an Gewicht abnehmen
und zu PCs übergehen),
der Anwendungssoftware, wie zum Beispiel Textverarbeitungssoftware,
der Tabellenkalkulationssoftware etc. und der Internetanwendung
wie dem WWW.
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Der ähnliche
Trend kann auch in der Heimumgebung gesehen werden. Selbst in der
Heimumgebung hat dieser Trend zur Digitalisierung nämlich in
Formen von Digitalisierung von AV-Vorrichtungen (DVD, Digital-VCR, Digitalvideokamera etc.),
Digitalisierung von Fernsehen und Internetzugriff wie OCN ständig zugenommen.
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In ähnlicher
Weise wie im Fall der Büroumgebung
wird erwartet, dass dieser Trend sich in Richtung des Ausbildens
von Netzen in der Zukunft weiter bewegt. Es wird nämlich erwartet,
dass die Technologie verschiedener Gebiete wie Informationsverarbeitung,
Kommunikation und Fernsehen durch die Digitalisierung vereint werden
und miteinander durch das Ausbilden von Netzen vermischt werden.
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Es
gibt viele Kandidaten für
die Netztechnologien in dieser Richtung. Beispielsweise hat das Ethernet überwältigende
Rekorde der tatsächlichen Nutzung
in der Büroumgebung
erreicht und ist möglicherweise
selbst für
das Heim-PC-Netz der viel versprechende Kandidat. Auch ist ATM ein
anderer ernsthafter Bewerber wegen dem allgemeinen Konsens unter
den Infrastrukturbauern (Telefongesellschaften, Kabelfernsehgesellschaften
etc.), den Aufbau der Infrastruktur auf dieser Technologie im Hinblick
auf die vorteilhaften Eigenschaften des ATM wie seiner schnellen
Echtzeit- und Breitbandeigenschaften beizubehalten.
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Zusätzlich zu
jenen Kandidaten ist die Netztechnologie (Bustechnologie), die IEEE-1394
genannt wird, in jüngster
Zeit dabei, mehr Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Dieser IEEE-1394
hat einige bemerkenswerte Eigenschaften wie seine Geschwindigkeits-,
Echtzeit-(QOS garantiert) und Plug-and-Play-Eigenschaften, so dass er speziell
bei der AV-Industrie (Audio-Video-Industrie) in Bezug auf IEEE-1394
als der vielversprechendste Kandidat für das zukünftige Schema für das untereinander
Verbinden digitaler AV-Vorrichtungen gilt. Diese Beliebtheit hat
zudem auch reges Interesse von der Computerindustrie in Bezug auf
IEEE-1394 hervorgerufen.
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In
der Anfangsphase wird erwartet, dass die Zwischenverbindung von
heimbenutzten, d. h. Heim-Digitalvorrichtungen
durch jene verschiedene Netztechnologien in Zusammenhang mit der
Verbreitung der Heim-Digitalvorrichtungen
abhängig
von den Vorzügen
und Wünschen
der Benutzer realisiert werden wird, und auf diese Weise innerhalb
jedes Hauses graduell digitale Prototypnetze aufgebaut werden.
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In
der zweiten Phase wird es einen Bedarf nach einer Zwischenverbindung
jener Digitalnetze untereinander geben. Beispielsweise wird es einen Wunsch
geben, die AV-Vorrichtung,
die mit dem 1394-Netz eines Gästezimmers
in der ersten Etage verbunden ist, mit einer anderen AV-Vorrichtung
zu verbinden, die mit dem 1394-Netz eines Privatzimmers in der zweiten
Etage verbunden ist, um das Duplizieren oder das gemeinsame Betreiben
zwischen jenen AV-Vorrichtungen zu realisieren.
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Um
jedoch die erwarteten Bedürfnisse
jener zweiten Phase zu erfüllen,
müssen
die folgenden Probleme betrachtet und gelöst werden.
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Momentan
ist es höchstwahrscheinlich,
dass viele AV-Vorrichtungen
als dedizierte 1394-Endgeräte
auftreten werden. Dies ist, weil die Infrastrukturen wie das Internet
und B-ISDN nicht
so weit entwickelt sind, so dass es derzeit eher schwierig ist,
irgendeine AV-Vorrichtung zu entwickeln, die die Verfügbarkeit jener
Infrastrukturen voraussetzt.
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Andererseits,
da jene Infrastrukturen vollständig
entwickelt sind, wird erwartet, dass AV-Vorrichtungen, die mit dem
Internet oder B-ISDN kompatibel sind, erscheinen werden, aber dann
würde es schwierig
werden, solche AV-Vorrichtungen mit den bis dann existierenden dedizierten
1394-Endgeräten zu
verbinden. Zudem würden
in einem solchen Fall nur jene Endgeräte, die mit demselben 1394
als dedizierte 1394-AV-Vorrichtungen
verbunden sind, imstande sein, AV-Daten auszutauschen und es wäre unmöglich, Daten
mit Knoten auszutauschen, die mit von dem 1394-abweichenden Netzen
verbunden sind oder mit Knoten, die eine große Distanz voneinander haben.
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US 6,064,772 offenbart ein
Bildwiedergabegerät,
das durch einen Personal-Computer gebildet wird, und ein entsprechendes
Verfahren. Ein ATM-Netz wird gezeigt, in dem verschiedene Arten von
codierten Daten übermittelt
werden, wobei das Netz eine Leitung umfasst, die ein Lokalbereichsnetz LAN
repräsentiert,
und eine Leitung, die ein Lokalbereichsnetz repräsentiert, das konform ist mit
dem IEEE-1394-Standard. Verschiedene Vorrichtungen sind über eines
oder mehrere der unterschiedlichen Netze derart miteinander verbunden,
dass Information ausgetauscht werden kann.
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XP
10150123 offenbart ein TCP/IP-X.25 Gateway, das die Benutzer von
TCP/IP-Protokoll-unterstützenden
Computernetzen zu Teleview über
das öffentliche
X.25-Datennetz überbrückt. Die
gezeigte Kommunikationsarchitektur umfasst einen LAN-Teilnehmer, Teleview-Gateway
und einen X.25-Router. Information wird über die unterschiedlichen Komponenten
des Kommunikationsnetzes übertragen.
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WO 95/27357 betrifft die
Zwischenverbindung von Lokalkommunikationsbussystemen und offenbart
Vorrichtungen zum Untereinanderverbinden unterschiedlicher Netze,
dass Empfangs- und Sendevorrichtungen trotz der unterschiedlichen
Netze zum Miteinanderverbinden der Vorrichtungen in Kommunikation
miteinander stehen. Speziell werden AV-Vorrichtungen gezeigt, die mit einem
Netz verbunden sind, welches an ein zweites Netz über Gateways
gekoppelt ist, die Kommunikationen dazwischen ermöglichen.
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RESÜMEE DER ERFINDUNG
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Es
ist demnach ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Weiterleitungs-
bzw. Relay-Vorrichtung sowie ein Verfahren zum Steuern einer solchen
Realy-Vorrichtung bereitzustellen, die imstande sind, die oben erwähnten Probleme
zu lösen
und die geeignet sind zur Verwendung in der Heimnetzumgebung.
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Erfindungsgemäß wird das
obige Ziel durch das Bereitstellen einer Relay-Vorrichtung erreicht, die
die Merkmale des Anspruchs 1 umfasst. Vorteilhafte Ausgestaltungsformen
werden in den Unteransprüchen
beschrieben. Ferner umfasst erfindungsgemäß ein das obige Ziel erreichendes
Verfahren die Schritte, die in Anspruch 11 wiedergegeben sind.
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Andere
Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der
folgenden Beschreibung, wenn betrachtet im Zusammenhang mit den beiliegenden
Zeichnungen, ersichtlich.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Es
zeigt:
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1 ein
Blockdiagramm eines beispielhaften Gesamtaufbaus eines Kommunikationsnetzes (Heimnetz)
gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 ein
Blockdiagramm eines beispielhaften inneren Aufbaus eines Halb-Gateways
in dem Kommunikationsnetz der 1;
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3 ein
Diagramm eines Beispiels einer Korrespondenztabelle (für einen
Fall des Sendens von Daten, die von einer 1394-Seite empfangen werden,
zu einer ATM-Seite), die in einer 1394/ATMübergangseinheit des Halb-Gateways
der 2 vorgesehen ist;
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4 ein
Diagramm eines Beispiels einer Korrespondenztabelle (für einen
Fall des Übermittels von
Daten, die von einer ATM-Seite empfangen werden, zu einer 1394-Seite),
die in einer 1394/ATM-Übergangseinheit
des Halb-Gateways der 2 vorgesehen ist;
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5 ein
Ablaufdiagramm für
den Betriebsablauf in einem Fall des Sendens von Videodaten von
einem sendenden Endgerät
zu einem empfangenden Endgerät
in dem Kommunikationsnetz der 1;
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6 ein
Diagramm eines Beispiels einer Tabelle zum Speichern von Attributinformation
von Informationsvorrichtungen, die in einem AV-Steuerendgerät des Kommunikationsnetzes
der 1 vorgesehen sind;
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7 ein
Diagramm eines Beispiels einer Schirmanzeige durch eine Anzeigevorrichtung,
die in einem AV-Steuerendgerät des Kommunikationsnetzes
der 1 vorgesehen sein kann;
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8 ein
Diagramm einer Kommunikationsleitwegeinrichtung in dem Kommunikationsnetz
der 1 gemäß der Abfolge
der 5;
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9 ein
Blockdiagramm eines beispielhaften Gesamtaufbaus eines Kommunikationsnetzes der
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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10 ein
Blockdiagramm eines beispielhaften inneren Aufbaus eines AV-Steuerendgerätes in dem
Kommunikationsnetz der 9;
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11 ein
Ablaufdiagramm für
einen Betriebsablauf in einem Fall des Sendens von Videodaten von
einem Videoserver zu einem Empfangsendgerät in dem Kommunikationsnetz
der 9;
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12 ein
Diagramm eines Kommunikationsleitwegeinrichtens in dem Kommunikationsnetz der 9 gemäß der Abfolge
der 11;
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13 ein
Blockdiagramm eines anderen beispielhaften Gesamtaufbaus eines Kommunikationsnetzes
gemäß der zweiten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, welches ein ATM-Zugangsnetz statt des
Internet der 9 verwendet;
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14 ein
Blockdiagramm eines beispielhaften inneren Aufbaus eines AV-Steuerendgeräts in dem
Kommunikationsnetz der 13;
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15 ein
Ablaufdiagramm für
eine Betriebsabfolge in einem Fall des Sendens von Videodaten von
einem Videoserver zu einem Empfangsendgerät in dem Kommunikationsnetz
der 13;
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16 ein
Blockdiagramm eines anderen beispielhaften inneren Aufbaus eines
AV-Steuerendgeräts
in dem Kommunikationsnetz der 9, welches
eine MPEG-Decodiereinheit
hat;
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17 ein
Ablaufdiagramm für
eine Betriebsabfolge in einem Fall des Sendens von Videodaten von
einem Videoserver zu einem Empfangsendgerät in dem Kommunikationsnetz
der 9 unter Verwendung eines AV-Steuerendgeräts der 16;
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18 ein
Blockdiagramm eines beispielhaften Gesamtaufbaus eines Kommunikationsnetzes gemäß der dritten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung für
einen Fall des Empfangens von Videodaten von einem externen Netz
bei einem Videoendgerät
in dem Heimnetz;
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19 ein
Ablaufdiagramm für
eine Betriebsabfolge in einem Fall des Sendens von Videodaten von
einem Sendeendgerät
(im Internet) zu einem Empfangsendgerät (im Heimnetz) in dem Kommunikationsnetz
der 18;
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20 ein
Diagramm eines Kommunikationsleitwegeinrichtens in dem Kommunikationsnetz der 18 gemäß der Abfolge
der 19;
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21 ein
Blockdiagramm eines beispielhaften inneren Aufbaus eines Halb-Gateways
in dem Kommunikationsnetz der 18;
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22 ein
Blockdiagramm eines anderen beispielhaften internen Aufbaus eines
Halb-Gateways in dem Kommunikationsnetz der 18;
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23 ein
Blockdiagramm eines anderen beispielhaften Gesamtaufbaus eines Kommunikationsnetzes
gemäß der dritten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung für
einen Fall des Sendens von Videodaten zu einem externen Netz von
einem Videoendgerät
in dem Heimnetz;
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24 ein
Blockdiagramm eines beispielhaften internen Aufbaus eines Halb-Gateways
in dem Kommunikationsnetz der 23;
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25 ein
Abfolgediagramm für
eine Betriebsabfolge in einem Fall des Sendens von Videodaten von
einem Sendendgerät
(im Heimnetz) zu einem Empfangsendgerät (im Internet) in dem Kommunikationsnetz
der 23.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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<Erste
Ausführungsform>
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Nun
wird unter Bezugnahme auf 1 bis 8 die
erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung detailliert beschrieben.
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1 zeigt
eine beispielhafte Gesamtkonfiguration eines Kommunikationsnetzsystems
gemäß dieser
ersten Ausführungsform,
beispielsweise ein Heimnetz innerhalb eines Heimbereichs bildet.
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Wie
in 1 gezeigt, umfasst dieses Heimnetz ein Sendeendgerät 1,
ein erstes AV- bzw. Audiovisuell-Steuerendgerät 2,
ein erstes Halb-Gateway 3, ein zweites Halb-Gateway 4,
ein zweites AV-Steuerendgerät
S, ein Empfangsendgerät 6,
einen ersten 1394-Bus 11 und einen zweiten 1394-Bus 12.
In dieser Ausführungsform
wird ATM als Übertragungsschema
zwischen den Halb-Gateways 3 und 4 angenommen.
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Das
Sendeendgerät 1 und
das Empfangsendgerät 6 sind
Nicht-IP-Endgeräte (nachstehend auch
als 1394-Endgerät
bezeichnet), das heißt,
Endgerät,
die nur das 1394-Protokoll verstehen können (ein für 1394 dediziertes Protokoll
wie zum Beispiel das AV/C-Protokoll und IEC-1883) und welches nicht das
Internetprotokoll (IT) verstehen kann. Dies können die dedizierten 1394-Endgerät sein.
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Diese
erste Ausführungsform
betrachtet ein Kommunikationsschema zwischen Endgeräten basierend
auf einer Steuerung durch das AV-Steuerendgerät in einem Fall, in dem diese
Sende- und Empfangsendgeräte
(oder eines von ihnen) vom oben beschriebenen Typ sind, der nicht
das Internet-Protokoll verstehen kann, und es kann keine direkte
Kommunikation durch das 1394-Protokoll zwischen ihnen ausgeführt werden
(wie zum Beispiel in dem Fall, in dem die 1394-Busse über eine Übergangseinheit
bzw. Bridge miteinander verbunden sind, das heißt, in einem Fall, in dem ein
von dem 1394-Bus abweichendes Netz zwischen ihnen existiert oder
einem Fall, in dem das öffentliche
Netz wie das Internet oder das ISDN zwischen ihnen existiert).
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Hier
wird angenommen, dass die beiden 1394-Busse 11 und 12 nicht
direkt über
eine Bridge miteinander verbunden sind und das ATM-Netz zwischen
ihnen existiert, so dass auf einer Ebene des 1394-Protokolls ein
mit einem 1394-Bus verbundener dedizierter 1394-Knoten nicht einen
anderen, mit dem anderen 1394-Bus verbundenen dedizierten 1394-Knoten
sehen kann.
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Demgegenüber kann
ein IP-Endgerät
(welches nachstehend auch als ein IP-Knoten bezeichnet wird), das
auf dem IP basiert, welches das Zwischenverbindungsnetzprotokoll
ist, das andere IP-Endgerät,
das mit einem anderen Bus verbunden ist, erkennen, selbst wenn sie
Endgeräte
sind, die mit jenen 1394-Bussen
verbunden sind.
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Unter
der Annahme, dass das Sendeendgerät 1 und das Empfangsendgerät 6 zum
Beispiel Videoendgeräte
sind (wie in einem Fall, in dem das Sendeendgerät 1 ein DVD-Spieler
ist und das Empfangsendgerät 6 ein
Fernsehgerät
bzw. TV-Gerät), und
dass sie an unterschiedlichen 1394-Bussen vorgesehen sind, ist das
Problem, wie eine Kommunikation zwischen ihnen zu realisieren ist.
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2 zeigt
eine beispielhafte interne Konfiguration jedes der Halb-Gateways 2 und 3.
Wie in 2 gezeigt, umfasst das Halb-Gateway eine physikalische
1394-Verarbeitungseinheit 101, eine 1394-Verbindungsverarbeitungseinheit 102,
einen ersten Multiplexer/Dempultiplexer bzw. MUX/DEMUX 103,
eine IP/FANP-Verarbeitungseinheit 104, eine 1394/ATM-Übergangseinheit 105,
einen zweiten MUX-DEMUX 106 und eine ATM-Schnittstelleneinheit 107.
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Die
physikalische 1394-Verarbeitungseinheit 201 und die 1394-Verbindungsarbeitungseinheit 102 führen die
Verarbeitung der physikalischen Schicht, die Verarbeitung der Verbindungsschicht
(link-layer), das Busmanagement die Verarbeitung der Transaktionsschicht
für einen
verbundenen 1394-Bus aus sowie den Austausch von Daten (PDU (Protokolldateneinheit)
von dem Gesichtspunkt des 1394) mit der IP/FANP-Verarbeitungseinheit 104 oder
der 1394/ATM-Übergangseinheit 105 unter
Verwendung der zu sendenden oder zu empfangenden 1394-Rahmen, die
durch den ersten MUX/DEMUX 103 und dem zweiten MUX/DEMUX 106 verlaufen.
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Die
IP/FANP-Verarbeitungseinheit
104 hat Funktionen zum Ausführen des
Routings basierend auf der IP-Adresse, des Routing-Tabellenmanagements,
der FANP-Verarbeitung (FANP = Flow Attribute Notification Protocol
bzw. Ablaufattributmeldungsprotokoll), der ARP-Verarbeitung (ARP
= Address Resolution Protocol bzw. Adressauflösungsprotokoll) etc. für die empfangenen
IP-Pakete, die FANP-Pakete (welche nachstehend beschrieben werden), ARP-Pakete
etc. (für
Details in Bezug auf FANP siehe die japanische Patentanmeldung Nr.
8-264496 (1996)).
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Die
1394/ATM-Übergangseinheit 105 hat eine
Funktion zum Anbringen eines spezifischen ATM-Headers bzw. Kopfs
(VPI/VCI-Wert) an
von der 1394-Seite empfangene Daten, speziell Daten, die durch den
isochronen Kanal empfangen werden, unter Verwendung seiner Isochronkanalnummer
oder als ein Schlüssel
sogar der Zieladresse mit dem spezifischen Registerversatz unter
Verwendung der Information als einem Schlüssel, und sie zu der ATM-Seite
zu senden, und eine Funktion zum Senden von von der ATM-Seite empfangenen
Daten zu einem spezifischen isochronen Kanal oder der Zieladresse
mit dem spezifischen Registerversatz auf der 1394-Seite unter Verwendung
ihrer Header-Information (VPI/VCI-Information) als einem Schlüssel. Das
Datenweiterleiten bei dieser Verarbeitungseinheit wird nämlich unter
lediglicher Verwendung der Datenverbindungsschichtverarbeitung vorgenommen.
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Beispielsweise
wird eine Korrespondenztabelle zwischen dem VPI/VCI-Wert und der
Kanalnummer des isochronen Kanals des 1394-Busses oder der Zieladresse
mit dem spezifischen Register-Versatz in einer Form einer Korrespondenztabelle erzeugt,
wie sie in 3 gezeigt wird (in einem Fall des
Sendens von von der 1394-Seite empfangenen Daten zu der ATM-Seite) oder in 4 (auch
in einem Fall des Sendens von von der ATM-Seite empfangenen Daten
zu der 1394-Seite). Hier wird das Abbilden (das Erzeugen der jeweiligen
Korrespondenztabelle) durch die IP/FANP-Verarbeitungseinheit 104 vorgenommen.
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IN
Bezug auf die Datenweiterleitungsfunktion ist diese Funktion mit
einer Kommunikationsqualitätsgarantiefunktion
durch das FANP ausgerüstet, wie
sie nachstehend beschrieben wird, und das Datenplanungsschema, wie
zum Beispiel WFQ oder WRR kann auch implementiert sein.
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Die
ATM-Schnittstelleneinheit 107 ist eine Schnittstelle in
Bezug auf das physikalisch verbundene ATM-Netz (in dieser Ausführungsform
das ATM-Kabel) und führt
die Zellenzusammenstellung und Zerlegung von Daten aus, die mit
dem zweiten MUX/DEMUX 106 auszutauschen sind, und der ATM-Zellen. Diese ATM-Schnittstelleneinheit 107 kann
auch die ABR-Verarbeitung (ABR = Available Bit Rate bzw. verfügbare Bitrate)
ausführen,
die UPC-Verarbeitung (UPC = Usage Parameter Control bzw. Nutzungsparametersteuerung),
die SDH-Verarbeitung
(SDH) Synchronous Digital Hierarchy bzw. Synchron-Digitalhierarchie)
etc.
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Beachte
hier, dass irgendein VC im Voraus als ein Normal- bzw. Standard-VC
(default) des ATM definiert ist zwischen den Halb-Gateways
3 und
4, und
dass beide Halb-Gateways
3 und
4 bereits erkennen,
dass die FANP-Nachricht ausgetauscht wird durch dieses Normal-VC,
wie in der japanischen Patentanmeldung Nr.
8-264496 (1996) beschrieben.
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Das
erste AV-Steuerendgerät 2 und
das zweite AV-Steuerendgerät 5 sind
beides IP-Knoten sowie FANP-Knoten und sind offenbar imstande, Kommunikationen
durch das Internet-Protokoll
auszuführen.
Wie nachstehend beschrieben wird, können jene AV-Steuerendgeräte 2 und 5 das
1394-Protokoll sowie das Internet-Protokoll verstehen und sind imstande,
Kommunikationen mit lokalen Endgeräten auf dem 1394-Bus unter
Verwendung des 1394-Protokolls auszuführen sowie Kommunikationen
mit lokalen und fernen IP-Endgeräten
unter Verwendung des Internet-Protokolls.
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Im
Folgenden wird angenommen, dass die IP-Knoten in 1 zu
demselben IP-Sub-Netz gehören.
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In
jedem der AV-Steuerendgeräte 2 und 5 ist eine "Videosende- und Empfangssteueranwendung" (video transmission
and reception control application) implementiert. Diese Anwendung
hat die folgenden Funktionen.
- (1) Eine Funktion
zum Prüfen
von Ressourcen und Diensten (wie zum Beispiel Knoten) auf dem eigenen
Lokalbus und des Kommunizierens des erhaltenen Ergebnisses miteinander
unter Verwendung des Internet-Protokolls.
- (2) Eine Funktion zum Angeben der Ressourcen und Dienste der
Endgeräte
auf dem fernen Bus gegenüber
dem Benutzer in Übereinstimmung
mit der durch (1) erhaltenen Information, um den Benutzer zu veranlassen,
Operationen auf ihnen auszuführen,
sowie das Austauschen jener Steuerinformation miteinander.
- (3) Eine Funktion zum Austauschen von FANP-Paketen miteinander
und zum Reservieren eines Sendepfads (in Verbindung mit der reservierten
Bandbreite etc., wenn nötig)
zwischen den 1394-Bussen, bei denen sich die AV-Steuerendgeräte befinden.
- (4) Eine Funktion zum Ausführen
der Steuerung von Knoten auf dem Lokalbus unter Verwendung des 1394-Protokolls
(wie zum Beispiel AV/C-Protokoll).
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Durch
Verwenden jener AV-Steuerendgeräte wird
es für
den Benutzer möglich,
den Austausch von Daten mit Endgeräte vorzunehmen, die sich an
dem fernen 1394-Bus befinden, selbst wenn Sende- und Empfangsendgeräte nicht
die IP-Endgeräte
sind.
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Das
Protokoll zum Ausführen
der Steuerung der AV-Vorrichtungen
auf dem 1394 wird hier unabhängig
davon, ob sie die lokalen oder die fernen sind, wie sie oben beschrieben
wurden, ein FANP-AV-Protokoll genannt. Dieses Protokoll kann eine
IP-Anwendung sein.
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Überlege
beispielsweise einen Fall, in dem der erste 1394-Bus 11 in
einem Raum A des Heims (Heimbereich, wie z. B. Wohnung od. Haus)
vorgesehen ist, während
der zweite 1394-Bus 12 in einem Raum B in dem Heim vorgesehen
ist. Hier sei angenommen, dass der Benutzer, der sich in dem Raum B
befindet, versucht, Videodaten von dem Sendeendgerät 1,
das sich in dem Raum A befindet, auf dem Empfangsendgerät 6,
das sich in dem Raum B befindet, anzuzeigen.
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Beachte,
dass jene beiden Räume
nicht notwendiger Weise zum selben Bereich gehören müssen. Wenn nicht, kann gegebenenfalls
ein öffentliches
Netz zwischen den beiden Halb-Gateways 3 und 4 vorgesehen
sein (in welchem Fall sie nicht notwendiger Weise zu demselben IP-Subnetz
gehören, so
dass das oben beschriebene Rundsenden nicht ausgeführt werden
kann und sie einander und ihre Adressen durch manuelles Einstellen
erkennen können).
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Nun
wird unter Bezugnahme auf das Ablaufdiagramm der 5 die
Betriebsprozedur (einschließlich
des FANP-AV-Protokolls) bis zu dem Videodatenaustausch zwischen
dem Sendeendgerät 1 und
dem Empfangsendgerät 6,
die nicht IP-Endgeräte
sind, beschrieben.
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Zuerst
aktiviert in dem Kommunikationssystem der vorliegenden Erfindung
der Benutzer das zweite AV-Steuerendgerät 5 und führt die
notwendigen Einstellungen an diesem zweiten AV-Steuerendgerät 5 aus. Wie in 5 gezeigt,
sendet das zweite AV-Steuerendgerät 5 nämlich ein "FANP-AV-Request"bzw. ein FANP-AV-Anforderungs-Paket
zu dem gesamten Heimnetz, d. h. zu der IP-Rundsendeadresse, um das
Vorhandensein/Fehlen eines Knotens zum Verarbeitens des FANP-AV-Protokolls
in dem Heimnetz zu überprüfen (Schritt
S1).
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Dieses
Paket wird einer wohlbekannten Port-Nummer zugewiesen, welche der FANP-AV-Verarbeitungsfunktion
im Voraus zugeordnet ist. Dieses IP-Rundsendepaket kann zu der "bus broadcast address" bzw. Busrundsendeadresse
genannten 1394-Adresse in dem zweiten 1394-Bus 12 gesendet
werden, das heißt,
zu dem Asynchronkanal in einer Form einer Rundsendung in Bezug auf
alle Knoten in dem Heimnetz dieses Heims. Dieses Rundsendepaket
erreicht alle Knoten in dem zweiten 1394-Bus 12. Beachte
hier, dass es auch möglich
ist, dieses Paket zu einer "local
bus broadcast" bzw.
Lokalbusrundsenden genannten 1394-Adresse zu senden, solange dies
derart vorgenommen wird, dass dieses Paket alle Knoten innerhalb
des IP-Subnetzes erreicht. Es ist nämlich, selbst wenn ein von
dem 1394-Bus abweichendes Netz verbunden ist ausreichend, wenn sichergestellt
wird, dass dieses Paket übertragen
wird.
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Nun
bestätigt
das zweite Halb-Gateway 4, das dieses Paket empfangen hat,
dass es "rundgesendet
worden ist in Bezug auf alle Busse" von der Ziel-1394-Adresse, und leitet
dieses Paket zu der Seite des ersten Halb-Gateways 3 weiter.
Das erste Halb-Gateway 3, das dieses Paket empfängt, sendet dieses
Paket dann zu dem ersten Bus 11 (Schritt S2). An diesem
Punkt ist die Ziel-1394-Adresse "bus broadcast
address" bzw. Busrundesendeadresse.
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Hier
empfängt
ein Knoten, der selbsttätig
das FANP-AV-Protokoll
aktiviert, dieses Paket (FANP-AV-Anforderungspaket, "FANP-AV-Request"), und bestätigt, dass
es das "FANP-AV-Request" ist, das heißt, ein
Paket zum Suchen nach einem Knoten, der das FANP-AV-Protokoll aktiviert, durch
Bezugnahme auf die Port-Nummer. Dann sendet dieser Knoten ein "FANP-AV-Response" bzw. FANP-AV-Antwortpaket,
das angibt, "dass
es auch das FANP-AV-Protokoll aktiviert" als eine Antwort auf das empfangene
Paket, an seine Quellen-IP-Adresse (Schritt S3). In 5 ist
das erste AV-Steuerendgerät 2 der
FANP-AV- Protokollknoten,
so dass dieses Endgerät
des FANP-AV-Antwortpaket
an das zweite AV-Steuerendgerät 5 sendet,
welches die Quelle des "FANP-AV-Request"-Pakets ist. Gleichzeitig
speichert das erste AV-Steuerendgerät 2 das Vorhandensein
des zweiten AV-Steuerendgeräts 5 und
seine IP-Adresse.
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Beachte,
dass wie oben bereits erwähnt, statt
des Ausführens
einer solchen automatischen Bestandteilerkennung es auch möglich ist
für die AV-Steuerendgeräte, einander
unter Verwendung eines Verfahrens zu erkennen, bei dem jedes AV-Steuerendgerät Adressen
der anderen AV-Steuerendgeräte
durch manuelles Einstellen im Voraus registriert.
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Um
diesen Punkt sammelt jeder FANP-AV-Knoten (AV-Steuerendgerät 2, 5) Information über auf
dem 1394-Bus existierende AV-Vorrichtungen, an die er verbunden
ist unter Verwendung des 1394-Protokolls (Schritt S4 und Schritt
S5). Dieser Betriebsablauf kann unter Verwendung von Protokollen
wie dem AV/C-Protokoll und dem IEEE 1212 realisiert werden, die
standardisiert sind durch die 1394-Trade Association und die HD-DVTR-Konferenz,
oder ihre erweiterten Versionen.
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Auf
diese Weise sammelt jede der AV-Steuerendgeräte 2, 5 verschiedenartige
Informationen in Bezug auf AV-Vorrichtungen an dem 1394-Bus, zu dem
sie gehören
wie zum Beispiel, welche AV-Vorrichtungen sie sind, welche Inhalte
sie haben, wie viele Medien sie haben, welche 1394-Adresse sie haben
etc. und speichern die gesammelten Informationen in einer internen
Tabelle.
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Als
Nächstes
tauschen die AV-Steuerendgeräte 2 und 5 die
gesammelten Informationen miteinander aus (Schritt S6). Für diesen
Informationsaustausch sendet jede die gesammelten Informationen zu
der IP-Adresse der anderen unter Verwendung von IP-Paketen. Als
ein Ergebnis wird in jedem AV-Steuerendgerät 2, 5 beispielsweise
eine Tabelle mit Inhalten, wie sie in 6 gezeigt
sind, erzeugt. Durch Ausführen dieses
Informationsaustauschs zwischen den AV-Steuerendgeräten 2 und 5 kann nämlich jedes
AV-Steuerendgerät 2, 5 verschiedene Informationen
(Attributinformationen) in Bezug auf AV-Vorrichtungen, die mit einem
Netz verbunden sind, zu dem das andere AV-Steuerendgerät gehört, sammeln
wie zum Beispiel, welche AV-Vorrichtungen sie sind, welche Inhalte
sie haben, wie viele Medien sie haben und welche 1394-Adressen sie
haben etc. zusätzlich
zu den Informationen in Bezug auf AV-Vorrichtungen an dem 1394-Bus,
zu dem sie gehören
in der Tabelle der 6.
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Es
ist auch möglich,
die Informationen in der Tabelle der 6 an einem
Anzeigeschirm des AV-Steuerendgeräts 2, 5 anzuzeigen. 7 zeigt eine
beispielhafte Schirmanzeige unter Verwendung einer an dem zweiten
AV-Steuerendgerät 5 vorgesehenen
Anzeigevorrichtung. In 7 werden zum Zwecke der Klarheit
unter der Annahme eines Busses pro Raum (oder eines Datenverbindungsnetzes pro
einem Raum) Anzeigefenster (W1 bis W4) innerhalb des Anzeigeschirms
in Entsprechung gesetzt zu den jeweiligen Räumen, und die Schirmanzeige
wird in einer Form einer Anordnung in jedem Raum präsentiert.
Durch Betrachten hiervon kann der Benutzer eine Beurteilung treffen
wie zum Beispiel "zu/von
welchem Endgerät
Daten gesendet/empfangen werden sollten".
-
Beispielsweise
sei angenommen, dass der Benutzer in dem Raum B wünscht, Videodaten
von dem Sendeendgerät 1 zu
empfangen und sie auf dem Empfangsendgerät 6 anzuzeigen. Hierzu
betreibt der Benutzer das zweite AV-Steuerendgerät 5, um eine Einstellung
vorzunehmen, durch die geeignete Inhalte, die das Video bilden,
bei dem Sendeendgerät 1,
zu dem Empfangsendgerät 6 gesendet werden
und dort angezeigt werden. Dieser Betrieb kann durch die GUI (graphische
Benutzeroberfläche) an
dem zweiten AV-Steuerendgerät 5 ausgeführt werden.
Ansprechend hierauf sendet das zweite AV-Steuerendgerät 5 eine Anweisung
mit einem Inhalt von "sende
geeignete Inhalte, die das Video bilden, bei dem Sendeendgerät 1 zu
dem Empfangsendgerät 6" an das erste AV- Steuerendgerät 2 (Schritt
S7). Mit Hilfe hiervon kann das erste AV-Steuerendgerät 2 die
Adresse des Sendeendgeräts 1, welche
das Sendeziel ist, in Form der 1394-Adresse bestimmen.
-
Das
erste AV-Steuerendgerät 2,
das diese Anweisung empfängt,
kommuniziert mit dem Sendeendgerät 1 durch
das 1394-Protokoll und prüft,
ob die Videoübertragung
möglich
ist oder nicht. Zudem kann auch der Betrieb wie die Authentifizierung
in Bezug auf das zweite AV-Steuerendgerät 5 ausgeführt werden.
-
Als
Nächstes
reserviert das erste AV-Steuerendgerät 2 den isochronen
Kanal des ersten 1394-Busses 11 unter Verwendung des 1394-Protokolls
und des 1394-AV-Protokolls, etc. bei dem ersten 1394-Bus 11 (Schritt
S8). Eine Kanalnummer, die an dieser Stelle reserviert wird, wird
als #X angenommen (der isochrone Kanal 31 der 8).
Auch, wie ersichtlich sein sollte, wird die für die Videoübertragung notwendige Bandbreite
gleichzeitig durch Addieren bei dem Isochron-Ressourcen-Manager des ersten 1394-Busses 11 reserviert.
-
Als
Nächstes
nimmt das erste AV-Steuerendgerät 2 eine
Einstellung in Bezug auf das erste Halb-Gateway 5 vor,
so dass der isochrone Kanal #X dort reserviert werden wird. Dann
sendet das erste AV-Steuerendgerät 2 die
Angebotsnachricht (OFFER) des FANP in Richtung des ersten Halb-Gateways 3 durch
diesen isochronen Kanal (Schritt S9).
-
Hier
ist das FANP, das in der japanischen Patentanmeldung Nr.
8-264496 beschriebene Protokoll, wie
oben bereits erwähnt.
Dieses Protokoll wird nämlich
zum Zwecke des Ausführens
von Kommunikationen mit einem Nachbarknoten verwendet, der das FANP
interpretieren kann, welches gewöhnlich
bei der Mitte von Netzsequenzen vorgesehen ist, die das Heimnetz
bilden können,
und eine Rolle einer Zwischenverbindungsvorrichtung für jene Vielzahl
von Segmenten spielt), und zum Melden des Identifizierers des Kanals,
durch welchen Daten zu übertragen sind,
ihrer Zieladresse und ihres Kommunikationsattributs und der Kommunikationsqualität. Es ist
auch möglich,
dieses Protokoll zum Zwecke des Einrichtens einer Ende-zu-Ende-Verbindung zu verwenden.
-
Nun
transportiert dieses Angebotsnachricht (OFFER) eine Kanalnummer
(oder einen virtuellen Kanalidentifizierer etc.), durch welchen
Daten (Videodaten in diesem Ausführungsbeispiel)
von nun an zu übertragen
sind, eine Zieladresse (eine IP-Adresse in diesem Ausführungsbeispiel)
dieser Videodaten, die Bandbreite, die zu verwenden ist (Kommunikationsqualität), das
Kommunikationsattribut (wie zum Beispiel das Codierschema wie MPEG
etc.), und eine Ende-zu-Ende-ACK-Request
(Bestätigungsanforderung)
etc. Beachte, dass wenn die Sendekanalzahl oder der virtuelle Kanalidentifizierer
nicht durch die Endgeräte
an beiden Enden geteilt werden, der Austausch der Vorschlagsmeldung
(PROPOSE) und der Vorschlags-ACK-Meldung (Bestätigungsmeldung PROPOSE-ACK) des FANP zwischen
jenen Enden ausgetauscht werden können. Die Zieladresse (target
IP address bzw. Ziel-IP-Adresse)
dieser Daten ist die IP-Adresse des zweiten AV-Steuerendgeräts.
-
Das
erste Halb-Gateway 3, das diese Angebotsnachricht empfängt, bestätigt, dass
das zweite AV-Steuerendgerät 5 existiert
in einer Richtung des zweiten Halb-Gateways 4 durch Bezugnahme
auf die interne Routing-Tabelle, und prüft, ob es möglich ist, die Bandbreite,
die Kommunikationsqualität
etc., die von dieser Angebotsmeldung erfordert werden, durch Bezugnahme
auf die Normal-Bandbreite etc. eines Kommunikationspfades innerhalb
des zweiten Halb-Gateways 4 zu unterstützen. Wenn es beurteilt, dass
es möglich
ist, sie zu unterstützen,
werden die Vorschlagsmeldung (PROPOSE), die Vorschlags-ACK-Meldung
(PROPOSE-ACK), die Angebotsmeldung etc. zu dem zweiten Halb-Gateway 4 in ähnlicher
Weise übertragen
wie in der obigen Verarbeitung. Andererseits, wenn beurteilt wird,
dass es nicht möglich
ist, sie zu unterstützen,
wird eine Zurückweisungsmeldung
(Reject-Meldung)
zu dem ersten AV-Steuerendgerät 2 übertragen).
-
Das
zweite Halb-Gateway 4 prüft die internen Kommunikationsressourcen
(prüft,
ob die Kommunikationsqualität,
die in der Angebotsnachricht beschrieben wird, intern möglich ist
oder nicht in ähnlicher
Weise wie in dem ersten Halb-Gateway 3), und richten den
isochronen Kanal #Y (den Isochronkanal 33 der 8)
in dem zweiten 1394-Bus 12 ein. Um diesen Punkt weist das
zweite Halb-Gateway 4 das zweite AV-Steuerendgerät 5 unter
Verwendung des 1394-Protokolls an, die Inhalte dieses isochronen Kanals
zu verwenden. Daraufhin werden die Austausche der Vorschlagsmeldung,
der Vorschlags-ACK-Meldung und der Angebotsmeldung zwischen dem
zweiten Halb-Gateway 4 und dem zweiten AV-Steuerendgerät 5 ausgeführt (Schritt S11).
-
Das
zweite AV-Steuerendgerät 5,
das die Vorschlagsnachricht und die Angebotsnachricht empfängt, erkennt,
dass jene für
die zuvor angeforderte Videoübertragung
durch dieses zweite AV-Steuerendgerät 5 zu dem ersten
AV-Steuerendgerät 2 sind
in Übereinstimmung
mit der Ablauf-ID oder dem vorbeschriebenen Identifizierer, dem
beide Seiten im Voraus zugestimmt haben. Dieser vorbeschriebene
Identifizierer kann der sein, der durch die FANP-Nachricht befördert worden
ist.
-
Als
Nächstes
weist das zweite AV-Steuerendgerät 5 das
Empfangsendgerät 6 an,
die durch den isochronen Kanal #Y gesendeten Daten zu empfangen
unter Verwendung des 1394-Protokolls
wie IEC-1883 (Schritt S12). Mit Hilfe hiervon können die durch den isochronen
Kanal #Y gesendeten Daten durch das Empfangsendgerät 6 empfangen
werden.
-
Danach
sendet das zweite AV-Steuerendgerät 5 die Umleitungsnachricht
(RE-DIREKT) zu dem zweiten Halb-Gateway 4 (Schritt S13).
Diese Umleitungsnachricht (RE-DIREKT) ist eine Nachricht, die die
Bedeutung hat, dass die durch die Angebotsnachricht des Schrittes
S11 angebotenen Einstellungen akzeptiert werden. Wenn die Angebotsnachricht die
Ende-zu-Ende-ACK-Anforderung
enthält,
wird die Umleitungsnachricht durch Einstellen des Ende-zu-Ende-ACK-Flags
auf EIN gesendet (wobei das Einstellen des Ende-zu-Ende-ACK Flags
auf EIN impliziert, das ein Leitweg zum Senden der Videodaten von
dem Sendeendgerät 1 zu
dem Empfangsendgerät 6 eingerichtet
worden ist). Dieser Bestätigungsmerker,
d. h., dieses ACK-Flag erreicht das Sendeendgerät (das erste AV-Steuerendgerät 2 in
dieser Ausführungsform).
-
Das
zweite Halb-Gateway 4, das diese Umleitungsnachricht empfängt, nimmt
eine geeignete Einstellung bei der internen 1394/ATM-Übertragungseinheit 105 vor
(spezieller, das Einrichten der Korrespondenztabelle wie der in 3 oder 4 gezeigten).
Die virtuelle ATM-Verbindung 32 (in 8 gezeigt),
die durch die Angebotsnachricht beim Schritt S9 angeboten wird,
und der isochronen Kanal #Y werden nämlich schaltungsverbunden bei der
Datenverbindungsschicht (data link layer). Spezieller, bei der 1394/ATM-Übergangseinheit 105 werden
die von der virtuellen ATM-Verbindung 32 eingegebenen ATM-Zellen
zu den 1394-Daten übertragen und
in den isochronen Kanal 44V eingegeben durch direkte Bezugnahme
auf den VCI-Wert ohne irgendeine Verarbeitung durch die IP/FANP-Verarbeitungseinheit 104.
An dieser Stelle kann das Daten/Paket-Planungsschema, bei dem die
Kommunikationsqualität
durch das FANP definiert wird, aufrechterhalten werden kann, ausgewählt werden.
Beachte, dass die Korrespondenztabelle innerhalb der 1394/ATM-Übergangseinheit 105 ähnlich vorgenommen
wird wie bei dem zweiten Halb-Gateway 4), und dann zu dem
ersten AV-Steuerendgerät 2 (Schritt S14).
-
Hier
bestätigt
das erste AV-Steuerendgerät 2,
dass die Datenverbindungsschichtverbindung bis zu dem finalen Endgerät, wie in 8 gezeigt,
eingerichtet worden ist. Hier ist das finale Endgerät das Empfangsendgerät 6 in
dieser Ausführungsform, aber
das Empfangsendgerät 6 ist
das dedizierte 1394-Endgerät
und kein Knoten, der das FANP und das IP verstehen kann. Es ist
das zweite AV-Steuerendgerät 5,
das die Vorbereitung wie die, dass das Empfangsendgerät 6 die
Videodaten empfangen kann, vornimmt, und das Einrichten wurde durch
dieses zweite AV-Steuerendgerät 5 unter
Verwendung des 1394-Protokolls vorgenommen.
-
Dann
weist das erste AV-Steuerendgerät 2 das
Sendeendgerät 1 an,
die Übertragung
des entsprechenden geeigneten Videos in Bezug auf den isochronen
Kanal mit der Kanalnummer #X auszuführen (dem isochronen Kanal 31 der 8),
unter Verwendung des 1394-Protokolls (Schritt S15).
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Das
gesendete Video erreicht das Empfangsendgerät 6 durch den isochronen
Kanal 31 auf dem ersten 1394-Bus 11, der virtuellen
ATM-Verbindung 32 und dem isochronen Kanal 33 auf
dem zweiten 1394-Bus 12 (Schritt S16). Bei den Zwischenknoten
(den Halb-Gateways 3 und 4), wird nur die Vermittlung
in die Datenverbindungsschicht vorgenommen, so dass die Datenübertragung
durch Aufrechterhalten der Kommunikationsqualität ausgeführt wird, während die Daten durch diesen
Leitweg verlaufen.
-
Das Übertragen
der Umleitungsnachricht zum Zwecke des Verbindens dieser Videoübertragung
wird von dem zweiten AV-Steuerendgerät 5 in Richtung
der stromaufwärtigen
Seite (das heißt, durch
das zweite Halb-Gateway 4 und das erste Halb-Gateway 3 zu
dem ersten AV-Steuerendgerät 2) vorgenommen
(Schritt S17).
-
Auch
eine Anfrage zum Unterbrechen des Sendens von der Benutzerseite
(des Sendens der Auslösenachricht)
wird ebenfalls in ähnlicher
Reihenfolge von dem zweiten AV-Steuerendgerät 5 gesendet.
An dieser Stelle führt
das erste AV-Steuerendgerät 2 die
Steuerung durch das 1394-Protokoll wie zum Beispiel das AV/C-Protokoll
in Richtung des Sendeendgeräts 1 aus,
um die Videoübertragung
abzuschließen.
-
Wie
beschrieben, werden in Übereinstimmung
mit dem Kommunikationsnetzsystem dieser Ausführungsform die Steuerung von
AV-Vorrichtungen über
eine Vielzahl von 1394-Bussen wie die Videolieferung, die Unterbrechung
etc. von dem Sendeendgerät 1 zu
dem Empfangsendgerät 6 durch
das FANP und das FANP-AV ausgeführt
trotz der Tatsache, dass das Sendeendgerät 1 und das Empfangsendgerät 6 nicht
die IP-Endgeräte sind
(das heißt, durch
die AV-Steuerendgeräte 2 und 5).
-
Im
Allgemeinen wird die Implementierung des IP als teuer bezeichnet
aber unter Verwendung des Schemas der vorliegenden Erfindung wird
die Steuerung zwischen AV-Vorrichtungen, in denen IP nicht implementiert
ist und die Steuerung der Verbindung über eine Vielzahl von 1394-Bussen
durch die AV-Steuerendgeräte 2 und 5 ausführbar, in
denen das IP und das FANP implementiert sind, so dass eine Vereinfachung,
eine Implementierung bei niedrigen Kosten und eine zentralisierte
Steuerung für
das System als Ganzes realisiert werden können. Zudem sollte ersichtlich
sein, dass dasselbe auch realisiert werden kann durch exakt dasselbe
Prinzip, selbst wenn eine Vielzahl von FANP-Knoten zwischen den Halb-Gateways
existieren. Folglich wird es möglich, die
Steuerung zwischen AV-Endgeräte
beliebiger 1394-Busse vorzunehmen ohne das Erfordernis einer Langstrecken-1394-Busübertragung
oder eines komplizierten 1394-Bridge-Protokolls, welches die Nachteile
der 1394-Busse sind.
-
Beachte,
dass in dieser Ausführungsform angenommen
ward, dass die AV-Steuerendgeräte 2 und 5 Kommunikationen
miteinander unter Verwendung des IP ausführen, aber es auch möglich ist,
dieses Merkmal unter Verwendung der anderen Netzschichttechnologie
zu realisieren (wie zum Beispiel Netware, CLNP (Connection-Less
Network Protocol), etc.) oder die andere Technologie wie I-PNNI (Integrated
P-NNI) statt des IP.
-
Auch
wird in dieser Ausführungsform
das Einrichten der Verbindung (Kanal) zwischen den AV-Steuerendgeräten 2 und 5 unter
Verwendung des anderen Verbindungseinrichtungsprotokolls wie RSVP
(Resource Reservation Protocol), ST2 (Stream Transport Protocol-2)
oder I-PNNI statt des FANP vorzunehmen.
-
Auch
wird in dieser Ausführungsform
angenommen, dass das Netz, zu dem das Sendeendgerät
1 und
das Empfangsendgerät
6 verbunden
sind, IEEE-1394-Bus sind, aber es auch möglich ist, FDDI2 oder das Rundsenden-basierte
Netz wie ein Heim-ATM-LAN zu verwenden, wie sie in der japanischen
Patentanmeldung Nr.
8-108015 (1996)
beschrieben sind, in im Wesentlichen der gleichen Art wie oben beschrieben.
Zudem ist es auch möglich, ein
Netz zu verwenden, welches nicht rundsendebasiert ist durch Modifizieren
des AV-Steuerendgeräts, um
die Verbindungseinrichtung zwischen den Halb-Gateways und den Sende-Empfangs-Endgeräten in einer
Weise des Einrichtens durch einen Dritten vorzunehmen.
-
Auch
wird in dieser Ausführungsform
angenommen, dass das AV-Steuerendgerät 2, 5 und
das Halb-Gateway 3, 4 in getrennten Verkörperungen vorgesehen
sind, aber sie können
auch innerhalb derselben Verkörperung
vorgesehen sein. Wenn nämlich
das AV-Steuerendgerät 2 und
das Halb-Gateway 3 in einer identischen Verkörperung vorgesehen
sind, während
das AV-Steuerendgerät 5 und
das Halb-Gateway 4 in einer identischen Verkörperung
vorgesehen sind, ist es möglich,
die Halb-Gateways 3 und 4 selbst als Verkörperung Funktionen
der AV-Steuerendgeräte 2 und 5 zu
betrachten.
-
Auch
wird in dieser Ausführungsform
ein Schema, in dem die Information bezüglich AV-Vorrichtungen an Lokalbussen
zwischen den AV-Steuerendgeräten 2 und 5 ausgetauscht
wird, beschrieben worden, aber wenn eine Anzahl von AV-Steuerendgeräten zunimmt,
kann dieser Informationsaustausch durch die Verwendung von Querverbindungen
zwischen den AV-Steuerendgeräten vorgenommen
werden. Es ist auch möglich,
ein Schema zu verwenden, bei dem ein AV-Steuerendgerät, das als
Server funktioniert, die Information an die anderen AV-Steuerendgeräte verteilt,
oder das Hybrid jenes Schemas, bei dem einige AV-Steuerendgeräte die Information für eine Vielzahl
von AV-Steuerendgeräten
sammeln und die gesammelte Information an die anderen AV-Steuerendgeräte melden.
-
Auch
kann in dieser Ausführungsform,
wenn der Benutzer das AV-Steuerendgerät betreibt, der resultierende
Steuerprozess auf eine Anzeigeeinrichtung angezeigt werden, die
bei dem Empfangsendgerät 6 vorgesehen
ist.
-
<Zweite
Ausführungsform>
-
Nun
wird Bezug nehmend auf 9 bis 17 die
zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung detailliert beschrieben.
-
Diese
zweite Ausführungsform
richtet sich auf einen Fall, bei dem Ende-zu-Ende-Datenübertragung
durch das Signalisierungsprotokoll der Netzwerkschicht wie zum Beispiel
RSVP, ST2, etc. gesteuert wird, und der Datenaustausch mit einem
Netz dieser Netzwerkschicht ausgeführt wird.
-
9 zeigt
eine beispielhafte Gesamtkonfiguration eines Kommunikationsnetzsystems
gemäß dieser
zweiten Ausführungsform.
In 9 ist ein AV-Steuerendgerät 1103 mit dem Internet 1102 (oder einem
beliebigen Netz) verbunden und mit einem Empfangsendgerät 1105 über einen
1394-Bus 1104 verbunden. Dann wird das Videodatenliefern
von einem mit dem Internet 1102 verbundenen Videoserver 1101 beispielsweise
in Bezug auf das Empfangsendgerät 1105 ausgeführt.
-
Der
Videoserver 1101 ist das Internetendgerät, welches die Videodaten in
IP-Paketen, das heißt, in
dem Format von MPEG-über-IP,
sendet. Dieser Videoserver 1101 kann beispielsweise das
Senden des TS (Timestamp bzw. Zeitstempel) von MPEG durch RTP ausführen.
-
Das
AV-Steuerendgerät 1103 ist
zwischen dem Internet 1102 und dem 1394-Bus 1104 verbunden
und hat Funktionen zum Ausführen
einer Steuerung zur Seite des Internet 1102, einer Steuerung zu der
Seite des 1394-Busses 1104 und zum Senden von Daten von
einem Netz zu einem anderen Netz durch Abstimmen von Kommunikationen
beider. Dieses AV-Steuerendgerät 1103 kann
in einer Form einer Set-Top-Box genannten Einheit vorgesehen sein.
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Das
Empfangsendgerät 1105 ist
ein Nicht-IP-Endgerät,
das nur das 1394-Protokoll verstehen kann, welches den Videodatenempfang
ausführt.
Folglich muss der Empfang von MPEG-Daten das Datenformat von MPEG-über-1394
annehmen, wie durch das IEC 1883 beispielsweise definiert.
-
Wie
oben beschrieben, wird in dieser Ausführungsform angenommen, dass
die Videodatenübertragung
von dem Videoserver 1101 durch das Senden in dem Format
von MPEG-über-IP durch
das Internet 1102 realisiert wird. Um diese Videodatensendung
unter Beibehaltung der Kommunikationsqualität auszuführen, während man sich im Internet 1102 befindet,
wird die Kommunikationsqualität
des RSVP innerhalb des Internet 1102 garantiert. Hier kann
sicherlich die Garantie durch das ST2 oder das FANP garantiert werden,
obwohl diese Ausführungsform
einen Fall der Verwendung des RSVP beschreibt.
-
Nun
wird eine Prozedur zum Senden der Videodaten von dem Videoserver 1101 zu
dem Empfangsendgerät 1105,
welches kein IP-Endgerät
in dem Kommunikationsnetzsystem der 9 ist, beschrieben.
-
10 zeigt
einen beispielhaften internen Aufbau des AV-Steuerendgeräts 1103. Wie in 10 gezeigt,
umfasst das AV-Steuerendgerät 1103 eine Externnetzschnittstelleneinheit 1201,
einen ersten Multiplexer- bzw. Demultiplexer bzw. MUX/DEMUX 1202,
eine RSVP-Verarbeitungseinheit 1203, eine 1394-AV-Verarbeitungseinheit 1204,
eine MPEG-über-IP/MPEG-über-1394-Umwandlungseinheit 1205,
einen zweiten MUX/DEMUX 1206 und eine 1394-Schnittstelleneinheit 1207.
-
Die
externe Netzschnittstelleneinheit 1201 ist eine Schnittstelle
in Bezug auf das Internet 1102, welches eine Schnittstelle
auf der Datenverbindungsschicht (datalink layer) und insbesondere
der physikalischen Schicht ist, und welches die empfangenen Daten
zu der RSVP-Verarbeitung 1203 oder der MPEG-über-IP/MPEG-über-1393-Umwandlungseinheit 1205 durch
den ersten MUX/DEMUX 1202 in Übereinstimmung mit dem Bedarf
sendet.
-
Die
RSVP-Verarbeitungseinheit 1203 hat eine Funktion zum Reservieren
eines Leitwegs, der die Kommunikationsqualität zwischen dem AV-Steuerendgerät 1103 und
einem beliebigen Endgerät (dem
Videoserver 1101 in dieser Ausführungsform), mit dem Internet 1102 verbunden
ist, garantiert durch Ausführen
der RSVP-Verarbeitung, und eine Funktion zum Ausführen der
IP-Verarbeitung.
-
Die
1394-AV-Verarbeitungseinheit 1204 hat eine Funktion zum
Ausführen
der Verarbeitung des 1394-AV-Protokolls (AV/C-Protokoll, IEC-1883 etc.) oder des FANP-AV-Protokolls,
die in der ersten Ausführungsform
beschrieben wurden, durch den 1394-Bus 1104.
-
Die
MPEG-über-IP/MPEG-über-1393-Umwandlungseinheit 1205 hat
eine Funktion zum Umwandeln von dem Internet 1102 in dem MPEG-über-IP-Format
gegebenen MPEG-Rahmen in das MPEG-über-1394-Format und jene zu senden. Sicherlich
kann es auch eine Funktion zum Umwandeln in der entgegengesetzten
Richtung haben. Diese Formatumwandlung kann unter Bezugnahme auf die
Quellenadresse, die Zieladresse, die Portnummer, die Ablauflabel
etc. des gekommenen IP-Pakets ausgeführt werden, oder in einem Fall,
in dem das Internet, das vom virtuellen Verbindungstyp ist, kann diese
Formatumwandlung durch Bezugnahme auf den virtuellen Kanalidentifizierer
oder die Kanalnummer etc. vorgenommen werden. In dieser Ausführungsform
wird die Verarbeitung des letzteren Falls als ein Beispiel beschrieben.
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Die
1394-Schnittstelleneinheit 1207 ist eine Schnittstelle
in Bezug auf den 1394-Bus 1104 und insbesondere hat sie
Funktionen zum Ausführen
der Verarbeitung der physikalischen Schicht, der Verarbeitung der
Verbindungsschicht, der Verarbeitung der Transaktionsschicht und
des Gussmanagements.
-
Das
AV-Steuerendgerät
in einer in 10 gezeigten Konfiguration dient
einem Fall, in dem das Empfangsendgerät 1105 die MPEG-Wiedergabefunktion
(MPEG-Decodierfunktion) hat. Zudem kann das AV-Steuerendgerät 1103 auch
eine Funktion (einschließlich
Analogschaltungen etc.) haben, die allgemein als Set-Top-Box bezeichnet
werden.
-
Der
Benutzer agiert an dem AV-Steuerendgerät 1103, wenn der Benutzer
wünscht,
die Videodaten von dem Videoserver 1101 bei dem Empfangsendgerät 1105 zu
empfangen. Der Benutzer nimmt nämlich
das Einstellen in Bezug auf das AV-Steuerendgerät 1103 vorgehend,
welches Video von welchem Videoserver gesendet werden sollte und
unter welchem Empfangsendgerät
es empfangen werden (betrachtet werden) sollte.
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An
diesem Punkt wird statt des Erforderns der direkten Aktion des Benutzers
bei dem AV-Steuerendgerät 1103 das
System eine Konfiguration haben, in der, wenn der Benutzer an einem
anderen Endgerät
agiert, eine Steuernachricht von diesem anderen Endgerät zu dem
AV-Steuerendgerät
gesendet wird, um eine nachfolgende Reihe von Steueroperationen
anzufordern.
-
Das
AV-Steuerendgerät 1103 fordert
die Videodatenübertragung
zu dem Videoserver 1101, welcher der IP-Knoten ist, unter
Verwendung des IP-Protokolls an. Dieser Betriebsablauf kann durch
ein Protokoll wie HTTP realisiert werden. Auch kann diese Operation
in einer Form realisiert werden, in der das Steuerprotokoll wie
DSM-CC, das durch ITU-T definiert wird, und DAVIC über das
Internet fließen.
-
An
dieser Stelle ist es auch möglich,
ein Schema zu verwenden, bei dem die PATH-Nachricht des RSVP von
dem Videoserver 1101 fließt und das AV-Steuerendgerät 1103 die
RESV-Nachricht des RSVP hierauf sendet, um einen Leitweg einzurichten,
der Dienstequalität
(QOS) zwischen dem Videoserver 1101 und dem AV-Steuerendgerät 1103 garantiert
(S101 der 11).
-
Zudem
richtet das AV-Steuerendgerät 1103 den
isochronen Kanal (Kanalnummer #X) auf dem 1394-Bus in Bezug auf
das Empfangsendgerät 1105 ein
und sendet eine Nachricht, um den Empfang von Daten von diesem isochronen
Kanal anzuweisen unter Verwendung des 1394-Protokolls wie zum Beispiel
IEC 1883, AV/C-Protokoll oder 1394–1995 (Schritt
S102 und Schritt S103 der 11).
-
Hierzu
mit einhergehend wird analog das Einstellen der MPEG-über-IP/MPEG-über-1394-Umwandlungseinheit 1202 vorgenommen,
das heißt, das
Einstellen, durch welches, das vom Internet 1102 in dem
der MPEG-über-IP-Format
eingegeben wird, in Übereinstimmung
mit seiner Header-Information (einem Identifizierer der Datenverbindungsschichtverbindung,
durch welches dieses Paket hindurchläuft oder der IP-Header-Information oder
dem Ablaufetikett etc.) umgewandelt, um das Datenformat von der
MPEG-über-1394
herausgenommen wird und zu dem vorbeschriebenen isochronen Kanal
#X (dem Isochronkanal 1111 der 12) auf
dem 1394-Bus 1104 gesendet wird (Schritt S104). Dieses Einstellen
kann in einer Form vorgenommen werden, die die Kommunikationsqualität wie Jitter
oder Verzögerungszeit
garantiert.
-
Mit
Hilfe hiervon wird ein Leitweg 1110 und 1111 (ein
Leitweg, der die Kommunikationsqualität garantiert) von dem Videoserver 1101 zu
dem Empfangsendgerät 1105 reserviert,
wie in 12 gezeigt.
-
Hier
wird das IP-Paket unter den Paketen, die durch das Internet 1102 geführt werden,
weitergeleitet zu der der MPEG-über-IP/MPEG-über-1394-Umwandlungseinheit 1205,
und seine Information Auslösen
der Formatumwandlung kann der VPI/VCI- Wert sein, den diese MPEG-Daten tragen,
wenn die Zukunftsdatenverbindung des Internet 1102 beispielsweise
ATM ist. In diesem Fall ist es nicht erforderlich, diese Verarbeitung
bis zur IP-Schicht zu bringen.
-
Auch
kann die Formatumwandlung, wenn die Zukunftsdatenverbindung das
STM-Netz ist, ausgelöst
werden durch eine Eingabe von seiner Kanalnummer/dem spezifischen
Zeitschlitz etc. In diesem Fall gibt es ebenfalls keinen Bedarf,
diese Verarbeitung bis zu der IP-Schicht voranzutreiben.
-
Auch
kann die Formatumwandlung unter Verwendung eines Teils der Header-Information
des IP-Pakets (wie zum Beispiel "destination
address + port number",
d. h., Zieladresse und Portnummer, das Ablaufetikett des Ipv6 etc.)
ausgelöst
werden.
-
Die
MPEG-Daten werden von dem Videoserver 1101 in dem Format
von der MPEG-über-IP
gesendet, so dass das AV-Steuerendgerät 1103 sie in das
der MPEG-über-1394-Format
bei der der MPEG-über-IP/MPEG-über-1394-Umwandlungseinheit 1205 umwandelt
und sie dann zu dem Empfangsendgerät 1105 sendet (Schritt
S105).
-
Auf
diese Weise kann der Empfang der durch das IP gesendeten Videodaten
selbst bei dem Empfangsendgerät,
das kein IP-Endgerät ist, realisiert
werden (das Empfangsendgerät 1105 in
dieser Ausführungsform).
-
Beachte,
dass der Abschnitt des 1394-Busses 1104 ersetzt werden
kann durch eine Gruppe von Bridge-verbundenen 1394-Bussen oder ein durch
ein gemischtes Netz aus 1394-anderen Netzen, in denen der 1394-Bus
emuliert, gebildet werden.
-
Es
ist auch möglich,
das ATM-Zugangsnetz als Zugangsnetz zu dem Heim anstelle des Internetz 1102 zu
verwenden. 13 zeigt eine beispielhafte Gesamtkonfiguration
des Kommunikationsnetzsystems in einem solchen Fall, welcher von 9 dahingehend
abweicht, dass das Internet 1102 der 9 ersetzt
wird durch ein ATM-Zugangsnetz 1502.
-
Beachte,
dass in diesem Fall in 13 das AV-Steuerendgerät 1503 und/oder
der Videoserver 1501 das ATM-Endgerät sein können. (Ein Endgerät, das den
Prozess nur des ATMP-API verstehen kann), so dass der Ausgang zwischen
dem AV-Steuerendgerät 1503 und
dem Videoserver 1501 das Rufeinrichten durch die ATM-Signalisierung
etc. einbeziehen wird.
-
14 zeigt
eine beispielhafte interne Konfiguration des AV-Steuerendgeräts 1503.
Wie in 14 gezeigt, wird die Formatumwandlung
zwischen dem MPEG-über-ATM-Format
und dem MPEG-über-1394
bei der MPEG-über-ATM/MPEG-über-1394-Umwandlungseinheit 1605 vorgenommen.
Hier kann das MPEG-über-ATM-Format in einer
Form in Übereinstimmung
mit dem durch AMS des ATM-Forums definierten Protokolls vorlegen.
-
Das
Rufeinrichten durch die ATM-Signalisierung zwischen dem AV-Steuerendgerät 1503 und dem
Videoserver 1501 ist bei einer ATM-Signalisierungsverarbeitungseinheit 1603 vorzunehmen.
-
Die
Funktionen der anderen Elemente der 14 sind
dieselben wie jene der 10.
-
15 zeigt
ein Ablaufdiagramm für
den Betriebsablauf des Kommunikationsnetzsystems der 13 im
Gesamten. 15 unterscheiden sich von 11 dahingehend,
dass die virtuelle Verbindung (VCI = #X) zum Ausführen der
Rufeinrichtung durch die ATM-Signalisierung zu einer Zeit des Einrichtens eines
Leitwegs zwischen dem Videoserver 1501 und dem AV-Steuerendgerät 603 bei
dem Schritt S201 der 15 wird (welches dem Schritt
S101 der 11 entspricht). Die anderen
Teile der 15 sind im Wesentlichen dieselben
wie bei 11.
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Beachte,
dass in dieser Ausführungsform
ein Beispiel, in dem das Netz innerhalb des Heims durch den 1394-Bus
gebildet wird, beschrieben worden ist, aber das Schema der vorliegenden
Erfindung in gleicher Weise anwendbar ist auf einen Fall, in dem
das Netz innerhalb des Heims nicht der 1394-Bus ist, sondern die
andere Netztechnologie (wie zum Beispiel ATM, etc.).
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Die
obige Ausführungsform
richtet sich auf einen beispielhaften Fall, bei dem der MPEG-Decoder
auf der Seite des Empfangsendgeräts
vorgesehen ist. Jedoch ist es auch möglich, einen Fall zu überlegen,
in dem der MPEG-Decoder nicht auf der Seite des Empfangsendgeräts existiert
und das Empfangsendgerät
nur eine Funktion direkt zum Empfangen und Anzeigen von Rohvideodaten
hat.
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In
einem solchen Fall ist es in dem Kommunikationsnetzsystem der 9 beispielsweise
statt des Ausführens
der Formatumwandlung bei dem AV-Steuerendgerät 1103 auch möglich, eine
Konfiguration zu verwenden, bei der wie in 16 gezeigt eine
MPEG-Decodiereinheit 1805 innerhalb des AV-Steuerendgeräts 1103 vorgesehen
ist und die MPEG-Decodierung innerhalb des AV-Steuerendgeräts 3 für die MPEG-über-IP-Daten
oder die MPEG-über-ATM-Daten
etc.), die in das AV-Steuerendgerät 1103 eingegeben
werden, vorgenommen wird, und die Rohvideodaten nach der MPEG-Decodierung
an das Empfangsendgerät 1105 durch
den 1394-Bus 1104 gesendet werden. 17 zeigt
den Betriebsablauf in diesem Fall. 17 unterscheidet sich
nämlich
von 11 dahingehend, dass der Schritt S104 bis S105
der 11 ersetzt wird durch den Schritt S111 bis S113
der 17, wobei nicht die Formatumwandlung vorgenommen
wird, sondern die MPEG-Decodierung
der MPEG-über-IP-Daten
(oder der MPEG-über-ATM-Daten etc.) bei der
MPEG-Decodiereinheit 1805 ausgeführt wird und die Rohvideodaten
zu dem Empfangsendgerät 1105 durch
den isochronen Kanal #X auf dem 1394-Bus 1104 übertragen
werden (Schritt S111 bis S113 der 17).
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Mit
Hilfe hiervon werden die Funktionen der höheren Ebene wie zum Beispiel
die MPEG-Decodierung auf das AV-Steuerendgerät 1103 konzentriert,
so dass es einen Vorteil dahingehend gibt, dass eine Belastung des
Empfangsendgeräts 1105 reduziert
werden kann.
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Auch
verwendet 9 das Internet zwischen dem
Videoserver 1101 und dem AV-Steuerendgerät 1103,
aber das Schema der vorliegenden Erfindung ist sicherlich nicht
auf einen Fall der Verwendung des Internets beschränkt und
in gleicher Weise anwendbar auf einen Fall der Verwendung einer
anderen Netzkonfiguration wie einem ATM-Netz, SDH-Netz, FTTH, etc.
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Beachte,
dass als eine Konfiguration des AV-Steuerendgeräts 1103 auch möglich ist,
eine Konfiguration zu überlegen,
die imstande ist, eine Vielzahl von MPEG-Strömen simultan zu verarbeiten.
In diesem Fall ist es auch möglich,
das Verarbeitungsschema, bei dem beispielsweise die unterschiedlichen
Verarbeitungen auf unterschiedliche Ströme angewendet werden, wie in
dem Fall des Anwendens der MPEG-Decodierung
auf einen MPEG-Strom während
des Anwendens der Formatumwandlung MPEG-über-IP ZU MPEG-über-1394
auf einem anderen MPEG-Strom vorgenommen werden können. In
einem solchen Fall ist es ausreichend, eine Vielzahl von MPEG-Decodern, MPEG-Codierern
oder Umwandlungseinheiten innerhalb des AV-Steuerendgeräts 1103 vorzusehen.
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<Dritte
Ausführungsform>
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Nun
wird Bezug nehmend auf 18 bis 25 die
dritte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung detailliert beschrieben.
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18 zeigt
eine beispielhafte Gesamtkonfiguration eines Kommunikationsnetzsystems
gemäß dieser
dritten Ausführungsform.
Wie in 18 gezeigt, umfasst das System
der dritten Ausführungsform
einen Router 2001, ein erstes Halb-Gateway 2002,
ein zweites Halb-Gateway 2003, ein AV- Steuerendgerät 2004, ein Videoendgerät 2005,
ein Internet 2011, einen ersten 1394-Bus 2012 und
einen zweiten 1394-Bus 2013.
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In 18 kann
ein durch den Router 2001 und Elemente auf der rechten
Seite des Routers 2001 gebildetes Netz (das heißt, der
Router 2001, der erste 1394-Bus 2012, das Halb-Gateway 2002, das
zweite Halb-Gateway 2003, der zweite 1394-Bus 2013,
das AV-Steuerendgerät 2004 und
das Videoendgerät 2005)
ein innerhalb des Heims aufgebautes Heimnetz sein.
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Auch
ist in dieser Ausführungsform
das Videoendgerät 2005 kein
IP-Endgerät
in ähnlicher
Weise wie in der ersten Ausführungsform.
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Hier
wird ein Fall des Empfangens von Videodaten (unter der Annahme,
dass sie in dem MPEG-über-IP-Format
gesendet werden) von einem Videoserver (nicht gezeigt) im Internet 2011 bei
dem Videoendgerät 2005,
welches kein IP-Endgerät
ist, betrachtet.
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Beachte,
dass es das AV-Steuerendgerät 2004 ist,
das direkt mit dem Internet oder dem Videoserver durch das IP verhandelt, ähnlich wie
in der zweiten Ausführungsform.
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Diese
dritte Ausführungsform
unterscheidet sich von der zweiten Ausführungsform dahingehend, dass
das zweite Halb-Gateway 2003 statt
des AV-Steuerendgeräts 2004 die
Steuerung der Übertragung
von dem MPEG-über-IP
zu dem MPEG-über-1394
ausführt.
Hier könnte
die Steuerung der Übertragung
durch das erste Halb-Gateway 2002 oder dem Router 2001 statt
des zweiten Halb-Gateways 2003 ausgeführt werden, aber ein Fall,
bei dem die Steuerung der Übertragung
durch das zweite Halb-Gateway 2003 ausgeführt wird,
wird in dieser Ausführungsform
beschrieben.
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Hierzu
ist das AV-Steuerendgerät 2003 mit dem
zweiten 1394-Bus 2013 verbunden,
aber anders als bei der ersten Ausführungsform ist es nicht absolut
erforderlich für
dieses AV-Steuerendgerät 2004, dass
es sich auf einem Pfad von dem Internet 2011 zu dem Videoendgerät 2005 befindet.
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Auch
kann hier das zweite Halb-Gateway 2003 als eine Set-Top-Box erscheinen vom
Gesichtspunkt des Videoendgeräts 2005 betrachtet.
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Auch
muss in dieser Ausführungsform
die Bandbreitensteuerung zwischen den Sub-Netzen des Internet (das
heißt,
an einer Grenze zwischen einem IP-Subnetz und einem anderen IP-Subnetz) durch das
RSVP ausgeführt
werden, und das FANP, das in der ersten Ausführungsform beschrieben worden
ist, ist innerhalb des Sub-Netzes zu verwenden (das heißt, ein
Abschnitt der Elemente der rechten Seite des Routers 2001).
Folglich sind der Router 2001 und das AV-Steuerendgerät 2004 RSVP-Knoten,
während
der Router 2001, das erste Halb-Gateway 2002,
das zweite Halb-Gateway 2003 und das AV-Steuerendgerät 2004 FANP-Knoten
sind.
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Das
Sendeschema zwischen den Halb-Gateways 2002 und 2003 wird
als ATM angenommen ähnlich
wie in der ersten Ausführungsform.
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Nun
wird unter Bezugnahme auf 19 die Videodatensendeabfolge
beschrieben.
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Ein
Benutzer, der wünscht,
bei dem Videoendgerät 205 das
vom Internet gesendete Video zu empfangen, setzt eine Programmanforderung
ab durch Beteiben des AV-Steuerendgeräts 2004 in ähnlicher
Weise wie in der zweiten Ausführungsform. Hier
kann ein aktueller Betriebsschirm auf einer Anzeigevorrichtung,
die in dem Videoendgerät 205 vorgesehen
ist, angezeigt werden. Auch kann zu einer Zeit dieser Reservierung
die Reservierung der Kommunikationsressourcen unter Verwendung von RSVP
ausgeführt
werden, um das Videoprogramm bei einer hohen Kommunikationsqualität zu empfangen.
Folglich wird die Reservierung der Kommunikationsressourcen unter
Verwendung einer RSEV- Nachricht
von dem RSVP, in Bezug auf eine PATH-Nachricht des RSVP, die von
der Seite des Internet 2001 gesendet wird, durchgeführt (Schritt S201).
Beachte, dass die Halb-Gateways 2002 und 2003 nicht
die RSVP-Knoten sind, so dass die RSVP-Nachricht einfach durch sie hindurchverläuft.
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Der
Router 2001, der die RESV-Nachricht empfängt, reserviert
die Verbindung und die Kommunikationsressourcen auf einem Leitweg
von dem Router 2001 zu dem AV-Steuerendgerät 2004 unter Verwendung
des FANP, das in der ersten Ausführungsform
beschrieben ist. An dieser Stelle kann die Tatsache, dass die von
dem FANP zu übertragenden Daten
MPEG-Daten sind, jedem Knoten gemeldet werden.
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Hier
sei angenommen, dass die reservierten Kommunikationsressourcen,
wie in 20 gezeigt, einen isochronen
Kanal 2202 auf dem ersten 1394-Bus, eine Verbindung 2203 zwischen
den Halb-Gateways 2002 und 2003 und einem isochronen
Kanal 2204 auf dem zweiten 1394-Bus einschließen. Hier
ist der isochronen Kanal 2204 auf dem zweiten 1394-Bus
die Rundsendung auf dem zweiten 1394-Bus wegen der Eigenschaft des
1394-Busses.
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Nun
empfängt
das AV-Steuerendgerät 2004 die
FANP-Angebotsnachricht,
die von dem Router 2001 gesendet worden ist (Schritt S202),
und gibt die FANP-Umleitungsnachricht zurück (Schritt S203), um das Einrichten
der Verbindung zuzulassen. Auch werden um diesen Punkt die folgenden
beiden Betriebsabläufe
durch das AV-Steuerendgerät 2004 ausgeführt.
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Der
erste Betriebsablauf ist, das Videoendgerät 2002 unter Verwendung
des 1394-Protokolls anzuweisen, die Isochrondaten bei dem isochronen Kanal 2204 zu
empfangen (Schritt S204). Mit Hilfe hiervon wird ein Zustand, in
dem eine Verbindung mit der garantierten Kommunikationsqualität von dem Router 2001 zu
dem Videoendgerät 2005 der 20 eingerichtet
wird, im Wesentlichen realisiert.
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Der
zweite Betriebsablauf des AV-Steuerendgeräts 2004 ist, das zweite
Halb-Gateway 2004 anzuweisen, die Formatumwandlung von MPEG-über-IP zu
MPEG-über-1394
vorzunehmen (Schritt S205). Hier kann das MPEG-über-1394-Format ein durch IEC 1883,
etc. definiertes Format sein. In diesem Fall kann die Tatsache,
dass das zweite Halb-Gateway 2004 die Übertragungsfunktion im Voraus
hat, bereits durch das AV-Steuerendgerät 2004 erkannt
sein oder irgendein Protokoll zum Zwecke des Prüfens des Vorhandenseins/Fehlens
der Übertragungsfunktion
kann über
das Netz ablaufen.
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Diese Übertragungsanweisung
kann in einer Form der IP-Anwendung
oder in einer Form der 1394-Anwendung sein. Aus diesem Grund hat
das zweite Halb-Gateway 2003 eine interne Funktion um von
dem MPEG-über-IP
zu dem MPEG-über-1394 (MPEG-über-1394/MPEG-über-IP-Umwandlungseinheit
der 21) zu überführen.
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Die
interne Konfiguration des zweiten Halb-Gateways 2002, die
in 21 gezeigt ist, unterscheidet sich von der internen
Konfiguration des Halb-Gateways in der ersten Ausführungsform
dahingehend, dass die MPEG-über-1394/MPEG-über-IP-Umwandlungseinheit 2304 in
dem zweiten Halb-Gateway 2003 eingeschlossen ist und dass
die IP/FANP-Verarbeitungseinheit 2304 eine Funktion hat,
um ein Einrichten der MPEG-über-1394/MPEG-über-IP-Umwandlungseinheit 2003 gemäß einem "Überführungsbefehl"-Signal beim Schritt
S204 in der Folge der 19 vorzunehmen, so dass die
Formatumwandlung von MPEG-über-IP
nach MPEG-über-1394
für geeignet Eingangs-IP-Pakete vorgenommen
wird, auf denen die MPEG-Daten zusammengestellt sind.
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Nun
fließt
die RESV-Nachricht von dem RSVP, die den Router 2001 erreicht,
ferner zu einer stromaufwärtigen
Seite und erreicht den Videoserver (nicht dargestellt) (Schritt
S204). An dieser Stelle wird die Ende-zu-Ende-Verbindung mit der
garantierten Kommunikationsqualität von dem Videoserver zu dem
Videoendgerät 2005 eingerichtet,
wie in 20 gezeigt.
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Hier
können
vor dem Senden der Videodaten einigen Benachrichtigungssignale (ein
Signal, um die Videodatenübertragung
zu verursachen) von dem AV-Steuerendgerät 2004 zu
dem Videoserver gesendet werden.
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Daraufhin
wird das Übertragen
der Videodaten von dem Videoserver gestartet (Schritt S207). Die Videodaten
durchlaufen die eingerichtete Verbindung 2201 auf dem IP
der 20 und erreichen das Videoendgerät 2005 durch
die Verbindungen 2202, 2203 und 2204,
die durch das FANP eingerichtet sind. Beachte hier, dass die Formatumwandlung
von MPEG-über-IP-Format
zu MPEG-über-1394-Format bei
dem Halb-Gateway 2003 ausgeführt wird.
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Die
obige Beschreibung richtet sich auf einen Fall, bei dem das Videoendgerät 2005 den MPEG-Decoder
hat. Demgegenüber
ist es auch in einem Fall, in dem das Videoendgerät 2005 keinen MPEG-Decoder
hat und sich in einer Konfiguration zum Empfangen und Wiedergeben
der Roh-Videodaten befindet, möglich,
die Konfiguration zu benutzen, bei der der MPEG-Decoder in dem zweiten Halb-Gateway 2003 vorgesehen
ist, so dass die MPEG-Decodierung von MPEG-über-IP ausgeführt wird
und die erhaltenen Rohvideodaten zu dem Videoendgerät 2005 übermittelt
werden. In dieser Konfiguration gibt es keinen Bedarf zum Implementieren des
teueren MPEG-Decoders in dem Videoendgerät 2005, so dass es
einen Vorteil dahingehend gibt, dass eine Konstruktion eines Systems
bei geringen Kosten möglich
wird.
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22 zeigt
einen beispielhaften internen Aufbau des zweiten Halb-Gateways 2003 in
diesem Fall. Diese Konfiguration der 22 unterscheidet sich
von der der 21 dahingehend, dass die MPEG-Decodereinheit 2402 statt
der MPEG-über-1394/MPEG-über-IP-Umwandlungseinheit 2304 der 21 vorgesehen
ist.
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Bei
der MPEG-Decodereinheit 2404 kann eine MPEG-Decodierung
ausgeführt
werden, wenn ein Anweisungssignal zum Anweisen der Decodierung der
MPEG-Daten von dem AV-Steuerendgerät 2004 zu dem zweiten
Halb-Gateway 2003 gesendet wird.
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In
einem Fall des Ausführens
der MPEG-Formatumwandlung oder MPEG-Decodierung können hier
die Formatumwandlungs- oder Decodierverarbeitung durch implizites
Erkennen, dass Dateninhalte MPEG-Daten sind, von dem Wert des Datenverbindungsidentifizierers
(VPI/VCI-Wert in einem Fall von beispielsweise ATM) zwischen den
beiden Halb-Gateways 2002 und 2003 ohne das Ausführen der
IP-Schichtverarbeitung ausgeführt
werden. In dieser Weise ist es möglich,
die MPEG-Formatumwandlungsverarbeitung
oder die MPEG-Decodierverarbeitung
unter Weglassung der IP-Verarbeitung, die allgemein als teuer bezeichnet
wird, zu starten, so dass die rasche Verarbeitung und geringe Kosten gleichzeitig
realisiert werden können.
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Beachte,
dass wie ersichtlich sein sollte, das System einer solchen Konfiguration
nicht nur auf einen Fall des Empfangens von Video von dem Internet
anwendbar ist, sondern auch auf einen Fall der Videodatenübertragung
durch MPEG-über-ATM, wenn
das Zugangsnetz das ATM-Netz ist, wie in der zweiten Ausführungsform,
oder die Fälle
unter Verwendung irgendwelcher anderen Sendeschemata.
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Das Übertragen
von Videodaten (oder Daten im Allgemeinen) ist ebenfalls nicht notwendiger
Weise auf MPEG beschränkt
und irgendein Codierschema kann verwendet werden.
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Die
oben Betriebsabläufe
können
zur Informationsübertragung
ebenfalls von dem Heim vorgenommen werden. In dem Kommunikationsnetzsystem
mit einer Konfiguration, wie sie in 23 gezeigt wird, überlege
man nämlich
einen Fall des Sendens der Rohvideodaten oder MPEG-Daten von dem
Sendeendgerät 3001,
welches ein Nicht-IP-Endgerät
ist.
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Im
Grunde reicht es aus, die Abfolge gegenüber der des oben beschriebenen
Empfangs auszuführen
(siehe die in 25 gezeigte Abfolge). Das AV-Steuerendgerät 3002 richtet
nämlich
eine Verbindung zu dem Empfangsendgerät durch das Signalisierungsprotokoll
der Netzwerkschicht ein (Schritt S301), sendet die Isochronkanalnummer
etc. zu dem Router 3005 durch die FANP-Angebotsnachricht (Schritt
S302), und empfängt
die Umleitungsnachricht von dem Router 3005.
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Auch
weist das AV-Steuerendgerät 3002 das Sendeendgerät 3001 an,
Daten durch den zuvor eingerichteten isochronen Kanal zu senden
unter Verwendung des 1394-Protokolls (Schritt S304) und zusätzlich wird
eine Anweisung zum Überführen (oder zur
MPEG-Codierung) von dem AV-Steuerendgerät 3002 zu dem ersten
Halb-Gateway 3303 beispielsweise gesendet (Schritt S305).
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Mit
Hilfe davon wird es, wenn die MPEG-Codiereinheit 3404,
wie in 24 gezeigt (in einem Fall, in
dem MPEG-Codierer nicht in dem Sendeendgerät 3002 vorgesehen
ist) oder die Funktion der Formatumwandlung von dem MPEG-über-1394
zu MPEG-über-IP (die MPEG-über-1394/MPEG-über-IP-Umwandlungseinheit 2304),
wie in 21 gezeigt, bei dem ersten Halb-Gateway 3003 vorgesehen
ist, möglich,
die Datenübertragung
von dem Sendeendgerät 3001 vorzunehmen
(Schritt S306).
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Beachte,
dass durch Einbeziehen der MPEG-Codiereinheit 3404 (zum
Codieren von von der 1394-Seite in Richtung der ATM-Seite gesendeter
Videodaten) des Halb-Gateways in der in 24 gezeigten
Konfiguration in das Halb-Gateway in der in 22 gezeigten
Konfiguration, so dass der MPEG-Codierer und der MPEG-Decoder gleichzeitig vorgesehen
sind, möglich
wird, die bidirektionalen Kommunikationen durch eine einzelne Vorrichtung (Halb-Gateway)
durchzuführen.
Es ist offensichtlich auch möglich,
diese Vorrichtung auf solche Weise zu verwenden, dass zwei oder
mehr unidirektionale Kommunikationen gleichzeitig ausgeführt werden und
der Codierer und der Decodierer für die jeweiligen Kommunikation
unabhängig
voneinander verwendet werden.
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Es
ist auch möglich,
eine Konfiguration zu betrachten, bei der die MPEG-Codierfunktion,
die MPEG-Decodierfunktion und die MPEG-Formatumwandlungsfunktion
getrennt vorgesehen sind und notwendige jener Funktionen durch Modusumschalten
in Übereinstimmung
mit einem geeigneten Steuersignal von dem AV-Steuerendgerät 3002 ausgeführt werden.
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Es
ist auch möglich,
eine Konfiguration zu überlegen,
die imstande ist, eine Vielzahl von MPEG-Strömen gleichzeitig zu verarbeiten.
In diesem Fall ist es auch beispielsweise möglich, das Verarbeitungsschema,
bei dem die unterschiedlichen Verarbeitungen auf unterschiedliche
Ströme
angewendet werden, wie in einem Fall des Anwendens der MPEG-Decodierung auf einen
MPEG-Strom während
des Anwendens der Formatumwandlung von MPEG-über-IP zu MPEG-über-1394
auf den anderen MPEG-Strom.
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Wie
beschrieben, wird es gemäß der vorliegenden
Erfindung für
das dedizierte IEEE-1394-Endgerät
möglich,
Kommunikationen mit einer Gruppe von Knoten auszuführen, die
durch das Protokoll betrieben werden, das von dem IEEE-1394 abweicht, und
es wird auch möglich,
miteinander verbundene IEEE-1394-Busse über ein
physikalisches Netz, das kein IEEE-1394-Bus ist, vorzusehen.
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Es
ist zu bemerken, dass neben jeden bereits erwähnten viele Modifikationen
und Variationen der obigen Ausführungsformen
vorgenommen werden können,
ohne von den Neuheit begründenden und
vorteilhaften Merkmalen der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
Demgemäss
sind alle solchen Modifikationen und Variationen als innerhalb des Schutzbereichs
der beiliegenden Ansprüche
eingeschlossen zu betrachten.