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Die vorliegende Erfindung betrifft Verbindungen vom Ceramidtyp, das
Verfahren zu ihrer Herstellung sowie ihre Verwendung, insbesondere zur
Behandlung und Pflege der Haut, der Haare, der Nägel und der
Wimpern, in der Kosmetik oder zur Herstellung einer pharmazeutischen
Zusammensetzung, die zur Behandlung und/oder zur Pflege der Haut und/
oder keratinischer Materialien bestimmt ist.
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In DE-A-27 03 185 und EP-A-0383024 sind Harnstoffderivate und ihre
Verwendungen in der Kosmetik beschrieben. In JP-A-01093562 ist die
Herstellung von Sphingosinderivaten mit antitumoraler Wirkung
beschrieben.
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Kälte, Sonne, Luft mit geringer relativer Feuchtigkeit, wiederholte
Behandlungen mit Reinigungszusammensetzungen oder auch der Kontakt
mit organischen Lösemitteln sind Faktoren, die, wenn sie auf die Haut
einwirken, in unterschiedlichem Maße zu einer deutlichen Austrocknung
führen. Die Haut sieht trockener und weniger geschmeidig aus und das
Hautrelief ist stärker betont. Im übrigen verlieren Haare, die zu häufig
bestimmten Haarbehandlungen unterzogen werden, ihren Glanz und
können rauh und brüchig werden.
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Zur Lösung dieser Probleme wurde die Verwendung von Ceramiden
vorgeschlagen. Diese Verbindungen sind nämlich bekanntlich wesentliche
Bestandteile der intercorneocytären Lipide des Stratum corneum und
sind an der Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der Hautbarriere
beteiligt.
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Bei den Ceramiden, die in der Kosmetik verwendet werden, handelt es
sich meist um natürliche Extrakte, die insbesondere aus Schweinehaut,
Rinderhirn, Eiern, Blutzellen, Pflanzen, wie beispielsweise Weizen, und
dergleichen stammen (japanische Patentanmeldungen J86/260008 und
J87/ 120308). Diese Ceramide wurden auch zum Schutz der Haare
vorgeschlagen (EP 0 278 505).
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Es handelt sich in allen Fällen um Gemische mit einem mehr oder
weniger hohen Ceramidgehalt, deren Zusammensetzung nur schwer
einzustellen ist.
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Die Gemische sind ferner anfällig für Kontaminationen mit Bakterien.
Ihre Konservierung bereitet daher Schwierigkeiten.
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Wenn die Gemische tierischen Ursprungs sind, besteht außerdem das
Risiko einer Kontamination mit dem Erreger, der für BSE (Bovine
Spongiforme Encephalitis) verantwortlich ist.
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Um diesen Nachteilen abzuhelfen wurden insbesondere in den
europäischen Patentanmeldungen EP500437 und EP647617 synthetische
Ceramide vorgeschlagen. Wenn diese Verbindungen des Standes der Technik
in kosmetischen oder dermatologischen Zusammensetzungen zur
Behandlung und zur Pflege der Haut und der Haare eingesetzt werden,
wirken sie hydratisierend, wodurch den verschiedenen Folgen der
deutlichen Austrocknung der Haut oder der Haare vorgebeugt werden kann
oder sie bekämpft werden können.
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In der europäischen Patentanmeldung EP420722 wurden ferner
Lipidderivate von Ceramiden der folgenden Formel vorgeschlagen:
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R¹ - CH(OH) - CH(CH&sub2;OH) - NH - COOR²,
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worin bedeuten:
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- R¹ eine Alkylgruppe oder eine Alkenylgruppe mit 11 bis 21
Kohlenstoffatomen und
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- R² eine Kohlenwasserstoffgruppe mit 8 bis 30 Kohlenstoffatomen.
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Gemäß diesem Stand der Technik wurde vorgeschlagen, die
Arnidbindung der Ceramide zu modifizieren, indem sie durch eine
Urethanbindung ersetzt wird. Die so hergestellten Verbindungen sind insbesondere
für die Behandlung der Haut oder der Haare von Interesse; außerdem
kann mit ihnen verschiedenen Folgen der Austrocknung vorgebeugt
werden oder sie können mit ihnen bekämpft werden. Im übrigen reizen sie
die Haut oder die Augenschleimhäute kaum und weisen zudem gute
weichmachende und reizlindernde Eigenschaften auf.
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Es besteht jedoch noch immer das Bedürfnis danach, Verbindungen zu
entwickeln, deren hydratisierende und/oder behandelnde Wirkung die
Wirkung der Verbindungen des Standes der Technik übertrifft und die
insbesondere in der Kosmetik und/oder Dermatologie verwendet werden
können.
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Die Anmelderin hat daher nach Verbindungen gesucht, mit denen es
möglich ist, diesen Phänomenen, die in einer deutlichen Austrocknung
zum Ausdruck kommen, vorzubeugen oder sie zu bekämpfen und die der
Haut ihre Weichheit und dem Haar seinen Glanz und seine
Geschmeidigkeit zurückgeben.
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Die vorliegende Erfindung betrifft daher Verbindungen der Formel (I):
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R¹ - CH(OH) - CH(CH&sub2;OH) - NH - CO - NR²R³
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worin bedeuten:
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- R¹ eine gesättigte oder ungesättigte, geradkettige oder verzweigte,
gegebenenfalls hydroxylierte C&sub9;&submin;&sub2;&sub3;-Alkylgruppe,
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- R² Wasserstoff oder eine gesättigte oder ungesättigte, geradkettige oder
verzweigte C&sub1;&submin;&sub8;-Alkylgruppe und
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- R³ eine gesättigte oder ungesättigte, geradkettige oder verzweigte,
gegebenenfalls hydroxylierte C&sub1;&submin;&sub3;&sub2;-Alkylgruppe, wobei die Hydroxygruppe
mit einer geradkettigen oder verzweigten, gesättigten oder
ungesättigten C&sub1;&submin;&sub2;&sub4;-Acylgruppe substituiert sein kann, wobei die Gruppe R³
gegebenenfalls durch 1 bis 7 Heteroatome unterbrochen sein kann.
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Die Erfindung hat ferner ein Verfahren zur Herstellung der oben
angegebenen Verbindungen zum Gegenstand, worin in einem inerten Lösemittel
ein Arninodiol der Formel:
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- CH(OH) - CH(NH&sub2;) - CH&sub2;OH
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mit einem Azolidderivat umgesetzt wird, um die gewünschte Verbindung
zu erhalten.
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Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine wässerige Dispersion von
Lipidvesikeln, die aus organisierten molekularen Schichten bestehen,
welche eine eingekapselte wässerige Phase umschließen, wobei die
Schichten aus mindestens einer Verbindung der oben genannten Formel
(I) in Kombination mit mindestens einer weiteren Lipidverbindung
bestehen.
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Die Erfindung betrifft ferner eine Zusammensetzung, insbesondere eine
Zusammensetzung zur kosmetischen oder pharmazeutischen
Anwendung, die in einem kosmetisch oder pharmazeutisch akzeptablen
Medium mindestens eine Verbindung der Formel (I) und/oder eine wie oben
angegebene wässerige Dispersion von Lipidvesikeln enthält.
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Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung einer
Verbindung der Formel (I) oder einer wässerigen Dispersion von Lipidvesikeln,
die sie enthält, als Hydratisierungsmittel, Emollens und/oder
reizlinderndes Mittel.
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Die Erfindung betrifft ferner noch die Verwendung einer Verbindung der
Formel (I) oder einer wässerigen Dispersion von Lipidvesikeln, die sie
enthält, in der Kosmetik zur Behandlung und/oder Pflege der Haut und/
oder keratinischer Materialien, insbesondere zur Behandlung und/oder
Pflege von geschädigter und/oder reifer Haut und/oder von geschädigten
Haaren und/oder Nägeln, oder zur Herstellung einer pharmazeutischen
Zusammensetzung, die für diese Behandlungen bestimmt ist.
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Es wurde festgestellt, dass die Verbindungen ein sehr gutes
Hydratisierungsvermögen für die Haut und/oder keratinische Materialien (Haare,
Wimpern, Augenbrauen und Nägel) aufweisen. Ihre Verwendung ist ganz
besonders dann von Interesse, wenn in der Kosmetik oder Pharmazie die
Austrocknung der Haut und/ oder der Haare bekämpft werden soll.
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Die Verbindungen weisen den Vorteil auf, dass sie die Barrierefunktion
der Haut verbessern und/oder wiederherstellen, wenn sie auf diese
aufgetragen werden.
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Außerdem reizen die Zusammensetzung die Haut oder die
Augenschleimhäute kaum und sind für die Zellmembranen, wie beispielsweise
die Membranen von Erythrocyten, verträglich.
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Die Verbindungen wirken insbesondere auf die Haut und das Haar
weichmachend und reizlindernd. Sie können ferner leicht in Fettphasen
von kosmetischen oder pharmazeutischen Zusammensetzungen
solubilisiert werden.
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Die erfindungsgemäßen Verbindungen können in der Kosmetik oder
Pharmazie zur Behandlung geschädigter und/oder reifer Haut sowie
geschädigter Haare oder Nägel eingesetzt werden.
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Außerdem sehen Haare, die mit den Verbindungen der Formel (I)
behandelt werden, bedingt durch die Zufuhr der Lipidsubstanz, die gleichmäBig
auf die Haarschuppen aufzieht, glänzend aus, fühlen sich
geschmeidiger an und sind gegenüber Wasser weniger empfindlich. Auch die
mechanischen Eigenschaften und die Spannkraft werden verbessert.
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Die erfindungsgemäßen Verbindungen entsprechen der folgenden
Formel:
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R¹ - CHOH - CH(CH&sub2;OH) - NH - CO - NR²R³
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R¹ bezeichnet vorzugsweise eine geradkettige, gesättigte oder
ungesättigte, gegebenenfalls hydroxylierte C&sub1;&sub1;&submin;&sub1;&sub9;-Alkylgruppe.
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R² bedeutet vorzugsweise Wasserstoff.
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R³ bezeichnet vorzugsweise eine gesättigte oder ungesättigte,
geradkettige oder verzweigte C&sub4;&submin;&sub1;&sub8;-Alkylgruppe, die durch 1 bis 5 Heteroatome
unterbrochen sein kann.
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Von den Heteroatomen können Sauerstoff, Stickstoff und/oder Silicium
angegeben werden.
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Die erfindungsgemäßen Verbindungen können in Form eines reinen
Isomers oder in Form von Isomerengemischen verwendet werden.
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Bei den bevorzugten erfindungsgemäßen Verbindungen handelt es sich
um:
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- 2-N-(Hexadecylureido)-octadecan-1,3-diol,
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- 2-N-(Ethyloxycarbonylmethylureido)-octadecan-1,3-diol,
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- 2-N-(Oleylureido)-octadecan-1, 3-diol,
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- N-(2-Amino-octadecan-1,3-diol)-carboxy-N'-aminopropylsiloxan und
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- 2-N-(Dodecylureido)-octadecan-1,3-diol.
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Die erfindungsgemäßen Verbindungen können vom Fachmann
insbesondere mit dem Verfahren, das Gegenstand der Erfindung ist, leicht
hergestellt werden.
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Das Verfahren besteht darin, in einem inerten Lösemittel ein Aminodiol
der Formel:
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R&sub1; - CH(OH) - CH(NH&sub2;) - CH&sub2;OH
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mit einem Azolidderivat umzusetzen, um die gewünschte Verbindung zu
erhalten.
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Es wird vorzugsweise ein Imidazolidderivat, wie ein Imidazolidid,
verwendet.
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Die beiden Ausgangskomponenten werden vorzugsweise Mol für Mol
zugegeben. Die Umsetzung wird vorzugsweise in der Wärme bei
Rückflusstemperatur während einer Zeitspanne von 1 bis 5 Stunden, vorzugsweise
von 2 bis 4 Stunden, durchgeführt.
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Bei dem inerten Lösemittel handelt es sich vorzugsweise um ein
organisches Lösemittel, wie einen Alkohol oder einen Ether.
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Das Reaktionsgemisch kann nach der Umsetzung in ein Eisbad gegossen
werden, um die gewünschte Verbindung ausfallen zu lassen.
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Anschließend kann die Verbindung der Formel (I) auf herkömmliche
Weise filtriert, gewaschen und getrocknet werden, wonach sie gegebenenfalls
umkristallisiert wird.
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Die erfindungsgemäßen Verbindungen können verschiedene
Anwendungen finden, insbesondere in kosmetischen oder pharmazeutischen
Zusammensetzungen.
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Die Zusammensetzungen, die die erfindungsgemäßen Verbindungen
enthalten, können insbesondere zur kosmetischen oder pharmazeutischen
Anwendung dienen. In diesem Fall enthalten sie abgesehen von der/den
Verbindungen der Formel (I) ein kosmetisch oder pharmazeutisch
akzeptables Medium.
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Die Zusammensetzungen können als Emulsion (Milch oder Creme), als
wässerig-alkoholische, ölige oder ölig-alkoholische Lotion, als Gel,
Dispersion oder als fester Stift, als Spray oder als Aerosolschaum vorliegen.
Bei den Zusammensetzungen handelt es sich beispielsweise um
weichmachende Lotionen, Milche oder Cremes, Milche oder Cremes zur Pflege
der Haut oder der Haare, Cremes, Lotionen oder Milche zum
Abschminken, Grundmassen für Make-ups, Lotionen, Milche oder Cremes zum
Sonnenschutz oder zur Anwendung nach dem Sonnenbad, Lotionen,
Milche oder Cremes zur künstlichen Bräunung, Rasiercremes oder
Rasierschäume, Lotionen zur Anwendung nach der Rasur, Haarwaschmittel,
Lippenstifte, gegebenenfalls behandelnde Mascaras, Nagellacke oder um
Pflegeprodukte für die Nägel.
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Die Zusammensetzungen können auch in Form von Lippenstiften, die die
Lippen entweder färben oder verhindern sollen, dass sie rissig werden,
als Schminkprodukte für die Augen oder als Rouge und Make-up für das
Gesicht vorliegen.
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Sowohl die galenische Form als auch die Menge der in der
Zusammensetzung vorliegenden Verbindung können vom Fachmann auf der Basis
seiner allgemeinen Kenntnisse leicht bestimmt werden.
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Die Verbindung der Formel (I) kann beispielsweise in einem
Mengenanteil von 0,001 bis 20 Gew.-% und vorzugsweise von 0,01 bis 10 Gew.-%,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung, vorliegen.
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Wenn die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen in Form von
Emulsionen vom Typ Wasser-in-Öl oder Öl-in-Wasser vorliegen, besteht die
Fettphase vorzugsweise im wesentlichen aus einem Gemisch von Verbindungen
der Formel (I) und mindestens einem Öl und gegebenenfalls
einer weiteren Fettsubstanz.
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Die Fettphase der Emulsionen kann 5 bis 60% des Gesamtgewichts der
Emulsion ausmachen. Die wässerige Phase der Emulsionen macht
vorzugsweise 30 bis 85% des Gesamtgewichts der Emulsion aus. Der
Mengenanteil des Emulgators kann im Bereich von 1 bis 20% und
vorzugsweise von 2 bis 12% des Gesamtgewichts der Emulsion liegen.
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Wenn die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen in Form von öligen,
ölig-alkoholischen oder wässerig-alkoholischen Lotionen vorliegen,
können sie beispielsweise Sonnenschutzlotionen, die ein UV-Strahlung
absorbierendes Filter enthalten, oder reizlindernde Lotionen für die Haut
darstellen; die öligen Lotionen können auch schäumende Öle, die einen
öllöslichen grenzflächenaktiven Stoff enthalten, Öle für das Badewasser
und dergleichen sein.
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Von den wichtigsten Zusatzstoffen, die in den erfindungsgemäßen
Zusammensetzungen vorliegen können, können genannt werden:
Fettsubstanzen, wie mineralische, tierische oder pflanzliche Öle oder Wachse,
Fettsäuren, Fettsäureester, wie Triglyceride von Fettsäuren mit 6 bis 18
Kohlenstoffatomen, oder Fettalkohole, Emulgatoren, wie ethoxylierte
Fettalkohole oder Alkylether von Polyglycerin, Lösemittel, wie niedere
Monoalkohole oder Polyalkohole mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder auch
Wasser.
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Besonders bevorzugte Monoalkohole oder Polyalkohole sind unter
Ethanol, Isopropanol, Propylenglykol, Glycerin und Sorbit ausgewählt.
Als Fettsubstanzen können von den Mineralölen Vaselineöl, von den
tierischen Ölen Walöl, Halöl, Robbenöl, Menhadenöl, Heilbuttleberöl,
Dorschöl, Thunfischöl, Schildkrötenöl, Rinderklauenöl, Öl, das aus
Hufen/Fußknochen von Pferden gewonnen wird, Schafklauenöl, Nerzöl,
Otteröl, Murmeltieröl und dergleichen, von den pflanzlichen Ölen Mandelöl,
Weizenkeimöl, Olivenöl, Maiskeimöl, Jojobaöl, Sesamöl,
Sonnenblumenöl, Palmöl, Nussöl, Sheabutter, Shoreaöl, Macadamiaöl,
Johannisbeerkernöl und ähnliche genannt werden.
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Von den Fettsäureestern können Ester von gesättigten oder
ungesättigten Säuren mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen und von niederen
Alkoholen, wie Isopropanol oder Glycerin, oder von geradkettigen oder
verzweigten, gesättigten oder ungesättigten Fettalkoholen mit 8 bis 22
Kohlenstoffatomen oder auch von Alkan-1,2-diolen mit 10 bis 22
Kohlenstoffatomen verwendet werden.
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Als Fettsubstanzen können ferner Vaseline, Paraffin, Lanolin, hydriertes
Lanolin, Talg, acetyliertes Lanolin und Siliconöle angegeben werden.
Von den Wachsen können Sipolwachs, Lanolinwachs, Bienenwachs,
Candelillawachs, mikrokristallines Wachs, Carnaubawachs,
Spermacetiwachs, Kakaobutter, Sheabutter, Siliconwachse, hydrierte Öle, die bei 25
ºC fest sind, Sucroglyceride, Oleate, Myristate, Linoleate und Stearate
von Calcium, Magnesium und Aluminium genannt werden.
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Von den Fettalkoholen können Laurylalkohol, Cetylalkohol,
Myristylalkohol, Stearylalkohol, Palmitylalkohol, Oleylalkohol und Guerbet-Alkohole,
wie 2-Octyldodecanol, 2-Decyltetradecanol oder 2-Hexyldecanol,
angegeben werden.
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Als Emulgatoren können genannt werden: Von den polyethoxylierten
Fettalkoholen Laurylalkohol, Cetylalkohol, Stearylalkohol und
Oleylalkohol, die 2 bis 20 Mol Ethylenoxid aufweisen, und von den Alkylethern
von Polyglycerin die Alkohole mit 12 bis 18 Kohlenstoffatomen, die 2 bis
10 Mol Glycerin aufweisen.
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Es kann auch nützlich sein, Verdickungsmittel zu verwenden, wie
Cellulosederivate, Derivate von Polyacrylsäure, Guargummi,
Johannisbrotkernmehl oder Xanthangummi.
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Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können ferner
herkömmlich in der Kosmetik oder Pharmazie verwendete Zusatzstoffe enthalten
und insbesondere hydratisierende Produkte, reizlindernde Mittel,
Produkte zur Behandlung von Hauterkrankungen, Sonnenschutzfilter,
Germizide, kosmetische oder pharmazeutische Wirkstoffe, Färbemittel,
Konservierungsstoffe, Parfums und Treibmittel.
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Wenn die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen als Dispersion
vorliegen, kann es sich um Dispersionen von Verbindungen der Formel (I) in
Wasser in Gegenwart eines grenzflächenaktiven Stoffes oder auch um
wässerige Dispersionen von Lipidkügelchen handeln, die aus
organisierten molekularen Schichten bestehen, die eine eingekapselte wässerige
Phase umschließen, wobei die Schichten aus mindestens einer
Verbindung der Formel (I) in Kombination mit mindestens einer weiteren
Lipidverbindung bestehen können.
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Es wurde nämlich festgestellt, dass die Verbindungen der Formel (I) in
Kombination mit weiteren Lipiden zur Bildung von Lipidkügelchen
verwendet werden können.
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Dazu können als Lipidverbindungen langkettige Alkohole und Diole,
Sterine, wie Cholesterin, Phospholipide, Cholesterylsulfat,
Cholesterylphosphat, langkettige Amine und ihre quartären Ammoniümderivate,
Dihydroxyalkylamine, polyethoxylierte Fettamine, Ester von Aminoalkoholen
mit langer Kette, ihre Salze und quartären Ammoniumderivate,
Phosphorsäureester von Fettalkoholen, wie Dicetylhydrogenphosphat oder
sein Natriumsalz, Alkylsulfate, wie Natriumcetylsulfat, Fettsäuren in
Form von Salzen oder auch die Lipidtypen genannt werden, die in den
Patentanmeldungen FR2315991, FR 1477048, FR2091516, WO83 / 01571
und WO92/08685 beschrieben sind.
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Als weitere Lipide können beispielsweise verwendet werden: Lipide, die
eine gesättigte oder ungesättigte, verzweigte oder lineare, lipophile Kette
mit 12 bis 30 Kohlenstoffatomen aufweisen, beispielsweise eine
Oleylkette, eine Lanolinkette, eine Tetradecylkette, eine Hexadecylkette, eine
Isostearylkette, eine Laurylkette oder eine Alkylphenylkette.
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Die hydrophile Gruppe dieser Lipide kann eine ionische oder
nichtionische Gruppe sein.
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Von den nichtionischen Gruppen können die Gruppen genannt werden,
die von Polyethylenglykol abgeleitet sind. Als Lipide, die die lamellare
Phase bilden, können ferner vorteilhaft Polyglycerinether verwendet
werden, wie die Verbindungen, die in den französischen Patenten Nr. 1 477
048, 2 091 516, 2 465 780 und 2 482 128 beschrieben sind.
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Als ionische Gruppe kann vorteilhaft eine Gruppe verwendet werden, die
von einer amphoteren, anionischen oder kationischen Verbindung
abgeleitet ist.
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Weitere Lipide, die in der internationalen Patentanmeldung WO83/015
71 als Lipide beschrieben sind, die zur Bildung von Vesikeln verwendet
werden können, sind die Glykolipide, wie Lactosylceramid,
Galactocerebrosid, Ganglioside und Trihexosylceramid, sowie die Phospholipide, wie
Phosphatidylglycerin und Phosphatidylinosit.
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Es kann so eine Dispersion vom Lipidkügelchen erhalten werden, die aus
organisierten molekularen Schichten von Verbindungen der Formel (I)
und von den oben definierten Lipiden bestehen, welche eine
einzukapselnde wässerige Phase umschließen.
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Die dispergierten Kügelchen weisen im allgemeinen einen Durchmesser
auf, der im Bereich von 0,05 bis 5 um liegt.
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Die kontinuierliche Phase der Dispersion, die die Kügelchen umgibt, ist
eine wässerige Phase.
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Bei der in den Kügelchen eingekapselten wässerigen Phase kann es sich
um Wasser oder um eine wässerige Lösung von Wirkstoffen handeln, wobei
sie in diesem Fall vorzugsweise mit der kontinuierlichen Phase der
Dispersion isoosmotisch ist.
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Die Kügelchen können insbesondere nach dem Verfahren erhalten
werden, das in dem Patent FR2315991 beschrieben ist, wonach eine
Dispersion von Kügelchen hergestellt wird, die aus organisierten molekularen
Schichten bestehen, die eine einzukapselnde wässerige Phase
umschließen, indem mindestens eine Verbindung der Formel (I) in Kombination
mit einem oder mehreren Lipiden mit der in die Kügelchen
einzukapselnden wässerigen Phase unter Rühren in Kontakt gebracht werden, um
eine Durchmischung zu gewährleisten und eine lamellare Phase zu
erhalten, anschließend eine Dispersionsflüssigkeit in einer Menge zugegeben
wird, die größer ist als die Menge der erhaltenen lamellaren Phase und
dann während einer Zeitspanne von etwa 15 Minuten bis 3 Stunden
kräftig geschüttelt wird.
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Ein weiteres Herstellungsverfahren kann darin bestehen, das als REV
(reverse-phase evaporation vesicle) oder Verdampfung in inverser Phase
bezeichnete Verfahren anzuwenden, das von SZOKA und PAPAHADJO-
POULOS in Proc. Natl. Acad. Sci. USA, Band 75, Nr. 9, Seiten 4194-4198
(1978) beschrieben ist.
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Es kann auch das Verfahren angewandt werden, das mehrere
aufeinanderfolgende Schritte beinhaltet und darin besteht, mindestens ein Lipid
in mindestens einem nicht mit Wasser mischbaren organischen
Lösemittel zu lösen, die so erhaltene organische Phase zu einer wässerigen
Phase zu geben, unter kräftigem Rühren eine Dispersion der beiden Phasen
zu bilden, wobei die Größe der Vesikel durch Veränderung der
Rührgeschwindigkeit während der Phasenmischung eingestellt werden kann,
unter kräftigem Rühren die Verdampfung des oder der Lösemittel
durchzuführen und die Dispersion gegebenenfalls zu konzentrieren.
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Bei den Wirkstoffen, die in der eingekapselten wässerigen Phase
vorliegen können, kann es sich um Stoffe handeln, die aus pharmazeutischer
Sicht oder aus der Sicht der Lebensmittelindustrie von Interesse sind,
oder um Stoffe mit einer kosmetischen Wirksamkeit. Wenn die Wirkstoffe
wasserlöslich sind, befinden sie sich in der eingekapselten wässerigen
Phase im Inneren der Vesikel.
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Die wasserlöslichen Stoffe mit einer kosmetischen und/oder
pharmazeutischen Wirksamkeit können Produkte sein, die zur Pflege oder zur
Behandlung der Haut und der Haare bestimmt sind, wie beispielsweise
Feuchthaltemittel, wie Glycerin, Sorbit, Pentaerythrit oder
Pyrroiidoncarbonsäure und ihre Salze, Mittel zur künstlichen Bräunung, wie
Dihydroxyaceton, Erythrulose, Glycerinaldeyd oder y-Dialdehyde, wie
2,3-Dihydroxybutan-di-aldehyd, wobei diese Verbindungen gegebenenfalls mit
Färbemitteln kombiniert sind, wasserlösliche Sonnenschutzfilter,
Antitranspirantien, Deodorantien, Adstringentien, erfrischende, belebende,
wundheilende, keratolytische oder depilierende Produkte, parfümierte
Wässer, Extrakte von Pflanzengeweben, wie Polysaccharide,
wasserlösliche Färbemittel, Mittel gegen Schuppen, Mittel gegen Seborrhoe,
Oxidationsmittel, wie Mittel zum Entfärben, beispielsweise Wasserstoffperoxid,
oder Reduktionsmittel, wie Thioglykolsäure und ihre Salze.
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Es können auch Vitamine, Hormone, Enzyme, wie Superoxid-Dismutase,
Impfstoffe, entzündungshemmende Mittel, wie Hydrocortison,
Antibiotika, Bakterizide, cytotoxische Mittel oder antitumorale Mittel genannt
werden.
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Wenn die Wirkstoffe fettlöslich sind, liegen sie in den Schichten der
Vesikel vor. Sie können unter fettlöslichen Sonnenschutzfiltern, Stoffen, die
den Zustand trockener oder reifer Haut verbessern sollen, Tocopherolen,
den Vitaminen E, F oder A und ihren Estern, Retinoesäure,
Antioxidantien, essentiellen Fettsäuren, Glycyrrhetinsäure, Keratolytika und
Carotinoiden ausgewählt sein.
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Die Dispersionen von Lipidkügelchen sind als Vehikel von Wirkstoffen
von Interesse, die so gegenüber verschiedenen Mitteln, die den Wirkstoff
verändern, maskiert und geschützt sind (Oxidantien und allgemeiner
gegenüber den eingekapselten Wirkstoffen reaktive Verbindungen). Das
Eindringen und der Verbleib der Wirkstoffe können durch Variation der
Größe der Kügelchen und ihrer elektrischen Ladung verändert werden.
Auch das Einwirken dieser Substanzen kann so verändert werden
(verzögerte Wirkung).
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Die wässerigen Dispersionen von Kügelchen, die aus organisierten
molekularen Schichten von Verbindungen der Formel (I) in Kombination mit
weiteren Lipiden bestehen, die eine einzukapselnde wässerige Phase
umschließen, können insbesondere in der Kosmetik oder Pharmazie
verwendet werden, insbesondere zur Behandlung und/oder zur Pflege der Haut
und keratinischer Materialien, wie dem Haar, den Wimpern, den
Augenbrauen und den Nägeln.
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Sie können als solche verwendet werden oder in eine kosmetische oder
pharmazeutische Zusammensetzung eingearbeitet werden.
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Die Erfindung wird anhand der folgenden Beispiele ausführlicher
erläutert.
Beispiele für die Herstellung erfindungsgemäßer Verbindungen
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Die erfindungsgemäßen Verbindungen können durch Umsetzung der
folgenden Bestandteile hergestellt werden:
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C&sub1;&sub5;H&sub3;&sub1; - CH(OH) - CH(CH&sub2;OH) - NH&sub2;
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und
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um eine erfindungsgemäße Verbindung zu erhalten, worin bedeuten:
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- R&sub1; eine gesättigte Alkylgruppe mit 15 Kohlenstoffatomen und
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- R&sub2; Wasserstoff.
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Die allgemeine Vorgehensweise besteht darin, ein Äquivalent eines
Imidazolidderivats (das herkömmlich durch Umsetzung von
Carbonyldümidazol mit einem Amin hergestellt wird) und ein Äquivalent von
2-Aminooctadecan-1,3-diol zuzugeben, das in möglichst wenig Isopropanol gelöst
ist.
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Es wird drei Stunden auf Rückflusstemperatur erwärmt, wonach das
Reaktionsgemisch in ein Eisbad gegossen wird.
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Die gewünschte Verbindung fällt aus. Sie wird filtriert, gewaschen und
getrocknet und anschließend gegebenenfalls in Ethanol umkristallisiert.
Beispiel 1: Herstellung von 2-N-(Hexadecylureido)-octadecan-1,3-diol
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Die Gruppe R&sub3; ist die Gruppe -C&sub1;&sub6;H&sub3;&sub3;.
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Nach dem Filtrieren, Trocknen und Umkristallisieren wird ein weißer
Feststoff erhalten (Ausbeute 76%).
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Schmelzpunkt: etwa 92ºC
Elementaranalyse:
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Die Elementaranalyse des erhaltenen Produkts entspricht dem
erwarteten Produkt.
Beispiel 2: Herstellung von 2-N-(Dodecylureido) -octadecan-1, 3-diol
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Die Gruppe R3 ist die Gruppe -C&sub1;&sub2;H&sub2;&sub5;.
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Nach dem Filtrieren, Trocknen und Umkristallisieren wird ein weißer
Feststoff erhalten (Ausbeute 57%).
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Schmelzpunkt: etwa 81,8ºC
Elementaranalyse:
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Die Elementaranalyse des erhaltenen Produkts entspricht dem
erwarteten Produkt.
Beispiel 3: Herstellung von
2-N-(Ethyloxvcarbonylmethylureido)-octadecan-1,3-diol
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Die Gruppe R3 ist die Gruppe -CH&sub2;-COO-C2Hs.
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Nach dem Filtrieren und Trocknen wird eine feste Verbindung erhalten
(Ausbeute 76%).
Elementaranalyse:
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Die Elementaranalyse des erhaltenen Produkts entspricht dem
erwarteten Produkt.
Beispiel 4: Herstellung von N- 2-Amino-octadecan-1,3-diol)-carboxv-N' -
aminopropylsiloxan
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Die Gruppe R&sub3; ist die Gruppe:
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Nach dem Filtrieren und Trocknen wird ein weißer Feststoff erhalten
(Ausbeute 85%).
Elementaranalyse:
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Die Elementaranalyse des erhaltenen Produkts entspricht dem
erwarteten Produkt.
Beispiel 5: Herstellung von 2-N-(Oleylureido)-octadecan-1,3-diol
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Die Gruppe R3 ist die Gruppe -CH&sub2;-C&sub7;H14-CH=CH-C&sub8;H17.
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Nach dem Filtrieren, Trocknen und Umkristallisieren wird eine feste
weiße Verbindung erhalten (Ausbeute 51%).
Elementaranalyse:
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Die Elementaranalyse des erhaltenen Produkts entspricht dem
erwarteten Produkt.
Beispiel 6: Bestimmung des unmerklichen Wasserverlustes (UWV)
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Die Bestimmung erfolgt mit einem Evaporimeter (Servomed), das die
Verdunstung von Wasser, d. h. den Transport von Wasser durch Diffusion,
quantitativ bestimmt; es wird von einem zuvor entfetteten Probekörper
von Stratum corneum ausgegangen, der eine zylindrische Kapsel
verschließt, die Wasser enthält, wobei das Ganze in eine Kammer mit
kontrollierter Temperatur und relativer Feuchtigkeit gegeben wird.
Der Partialdruck des Wasserdampfs kann mit Messfühlern an zwei
Punkten bestimmt werden, die in unterschiedlicher Entfernung von dem
Probekörper liegen.
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So wird der Gradient des Partialdrucks des Wasserdampfs zwischen den
beiden Punkten und damit die Verdunstungsrate gemäß dem Fick'schen
Gesetz bestimmt:
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Es wurde ein Vergleichstest zur Wirkung einer Lösung mit 1% der zu
testenden Verbindung in einem Lösemittelgemisch von Dichlormethan/-
Methanol in einem Verhältnis von 2 / 1 auf den UWV durchgeführt.
Der Test erfolgte bei 30ºC und einer relativen Feuchtigkeit von 40%.
Bei den getesteten Verbindungen handelt es sich um:
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- Verbindung A: 2-N-(Hexadecylureido)-octadecan-1,3-diol (Beispiel 1
der Erfindung),
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- Verbindung B: N-(Hexadecyloxycarbonyl)-2-amino-octadecan-1,3-diol
(Beispiel 2 von EP420722, nahekommender Stand der Technik)
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Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle zusammengestellt.
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Es wird festgestellt, dass durch die Verwendung von erfindungsgemäßen
Verbindungen die Verdunstung von Wasser, das im Stratum corneum
enthalten ist, erheblich reduziert werden kann, was zeigt, dass die
erfindungsgemäßen Verbindungen zu verbesserten Barriereeigenschaften des
Stratum corneum hinsichtlich der Wasserdurchlässigkeit führen.
Beispiel 7: Zusammensetzung zur Anwendung nach der Haarwäsche
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Mit den folgenden Bestandteilen wird ein Produkt zur Anwendung nach
der Haarwäsche zur Pflege oder zur Behandlung der Haare hergestellt.
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- Cetylstearylalkohol 2, 5 g
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- Myristyl/ Cetyl/ Stearyl-myristat/palmitat/ stearat-Gemisch 0,5 g
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- Behenyltrimethylammoniumchlorid in einem
Wasser/Isopropanol-Gemisch (80%; Catinal DC 80 von TOHO) 0,6 g
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- PDMS mit Aminoethylaminopropylgruppen in Wasser
emulgiert (35%; DC939 von DOW CORNING) 4 g
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- Verbindung von Beispiel 1 0,6 g
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- Konservierungsmittel, Parfum q.s.
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- Wasser q.s.p. 100 g.
Beispiel 8: Haarwaschmittelzusammensetzung
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Mit den folgenden Bestandteilen wird ein Haarwaschmittel zur Pflege
oder zur Behandlung der Haare hergestellt:
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- Natriumlaurylethersulfat 16 g WS
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- Cocoylbetain 2,5 g WS
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- Mit durch Trimethylamin quaternisiertem
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Epichlorhydrin vernetzte Hydroxypropylcellulose 0,2 g
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- Verbindung von Beispiel 1 0,1 g
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- Konservierungsmittel, Parfum q. s.
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- HCl q.s. pH 6,5
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- Wasser q.s.p. 100 g
Beispiel 9: Haarwaschmittelzusammensetzung
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Mit den folgenden Bestandteilen wird ein Haarwaschmittel zur Pflege
oder zur Behandlung der Haare hergestellt:
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- Natriumlaurylethersulfat 16 g WS
-
- Cocoylbetain 2,5 g WS
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- Mit durch Trimethylamin quaternisiertem
-
Epichlorhydrin vernetzte Hydroxypropylcellulose 0,2 g
- Verbindung von Beispiel 2 0,1 g
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- Konservierungsmittel, Parfum q.s.
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- HCl q.s. pH 6,5
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- Wasser q.s.p. 100 g
Beispiel 10: Pflegeöl für den Körper
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Mit den folgenden Bestandteilen wird ein hydratisierendes Öl für
trockene Haut hergestellt:
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- Triglyceride von Capryl-/ Caprinsäure 6, 5 g
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- Propylenglykol-dicaprylat/ dicaprat 22 g
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- Cetearyloctanoat und Isopropylmyristat 5 g
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- Isostearylneopentanoat 2,5 g
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- Erdnussöl 5,25 g
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- Verbindung von Beispiel 5 1,5 g
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- Antioxidans, Konservierungsmittel, Parfum q.s.
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- Cyclometicon q.s.p. 100 g.
Beispiel 11: Pflegecreme für das Gesicht
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Mit den folgenden Bestandteilen wird eine hydratisierende Pflegecreme
für normale Haut und Mischhaut hergestellt:
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- Petrolatum 4 g
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- Hydriertes Polyisobuten 6,5 g
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- Cetylalkohol 2, 7 g
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- Sorbitantristearat 0,5 g
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- PEG 40-Stearat 3,2 g
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- Myristylmyristat 3 g
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- Glycerylstearat 3 g
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- Sheabutter 2 g
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- Cyclometicon 5 g
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- Stearinsäure 0,2 g
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- Natriumhydroxid 0, 5 g
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- Natriumcitrat 0,1 g
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- Verbindung von Beispiel 1 l g
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- Antioxidans, Konservierungsmittel, Parfum q. s.
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- Wasser q.s.p. 100 g.
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Beispiel 12: Nährende Creme für das Gesicht
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Mit den folgenden Bestandteilen wird eine Pflegecreme für trockene Haut
und Mischhaut hergestellt:
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- Cetyldimeticoncopolyol 2,5 g
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- Poly-4-glycerylisostearat 1,5 g
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- Isoparaffin 10 g
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- Aprikosenkernöl 5 g
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- Cyclometicon g g
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- Acetyliertes Glykolstearat und Tristearin 1 g
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- Glycerin 5 g
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- Magnesiumsulfat 0,7 g
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- Aluminium-(Stärke)-octenylsuccinat 3 g
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- Verbindung von Beispiel 3 l g
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- Antioxidans, Konservierungsmittel, Parfum q.s.
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- Wasser q.s.p. 100 g.
Beispiel 13: Pflegecreme für das Gesicht
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Mit den folgenden Bestandteilen wird eine Tagescreme hergestellt:
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- Saccharosestearat 5 g
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- Methylglucosesesquistearat 2,5 g
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- Aprikosenkernöl 11 g
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- Stearinsäure 1 g
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- Gelbildner 0,4 g
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- Cyclometicon 9 g
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- Isopropylisostearat 5 g
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- Verbindung von Beispiel 1 l g
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- Antioxidans, Konservierungsmittel, Parfum q.s.
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- Wasser q.s.p. 100 g.
Beispiel 14: Pflegecreme für das Gesicht
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Mit den folgenden Bestandteilen wird eine hydratisierende Pflegecreme
hergestellt:
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- Sorbitantristearat 0,25 g
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- PEG 40-Stearat 4 g
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- Cetylalkohol 1, 5 g
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- Myristylmyristat 2 g
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- Glycerylstearat 3 g
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- Octylpalmitat 2 g
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- Hydriertes Polyisobuten 13,5 g
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- Cyclometicon 10 g
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- Glycerin 6 g
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- Verbindung von Beispiel 2 0,8 g
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- Antioxidans, Konservierungsmittel, Parfum q. s.
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- Wasser q.s.p. 100 g.