DE69801869T2 - Baueinheit aus Instrumententafel-Einfassung und Armaturenbrett eines Fahrzeuges - Google Patents
Baueinheit aus Instrumententafel-Einfassung und Armaturenbrett eines FahrzeugesInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Baueinheit aus einer Instrumententafel-Einfassung und einem Armaturenbrett eines Fahrzeugs.
- Bei einer Vielzahl von Fahrzeugen ist das (die fahrzeugeigenen Instrumente aufnehmende) Armaturenbrett an der Vorderseite in einem geeigneten Gehäuse in einer Instrumententafel-Einfassung angeordnet. Die Verbindung zwischen dem Armaturenbrett und der Instrumententafel-Einfassung erfolgt durch Anlage über den gesamten Umfang oder nur über Teile desselben.
- Infolge von beim Herstellungsprozess auftretenden Toleranzen besteht zwischen dem Umfang des Armaturenbretts und der Instrumententafel-Einfassung oft ein Spiel, welches bei in Fahrt befindlichem Fahrzeug Vibrationen und Geräusche zur Folge hat, die nur schwer zu beseitigen sind.
- Zur Verminderung dieser Probleme ist es bekannt, zwischen dem Armaturenbrett und der Einfassung Filz-Einlagen einzufügen; diese Lösung führt jedoch während des Montageprozesses zu Schwierigkeiten und erhöht somit die Produktionskosten.
- Weitere Probleme entstehen bei der Verbindung der zur Abdeckung des Armaturenbretts vorgesehenen transparenten Deckscheibe am Körper oder Gehäuse des Armaturenbretts selbst. Auch in diesem Fall führen Spiel aufgrund von Herstellungstoleranzen und durch die Fahrbewegung des Fahrzeugs erzeugte Kräfte zu Knarr- oder Quietschgeräuschen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabenstellung zugrunde, eine Baueinheit aus einer Instrumententafel-Einfassung und einem Armaturenbrett zu schaffen, welche die beschriebenen Nachteile nicht aufweist.
- Die Erfindung betrifft insbesondere die Schaffung einer Baueinheit aus einer Instrumententafel-Einfassung und einem Armaturenbrett eines Fahrzeugs, insbesondere eines Kraftfahrzeugs, bei welcher die Verbindung zwischen dem Armaturenbrett und der Instrumententafel-Einheit und zwischen der transparenten Scheibe und dem Körper bzw. Gehäuse des Armaturenbretts kein Spiel aufweist und bei welcher keine unerwünschten Knarr- oder andere Geräuschen aufgrund von Schwingungen oder relativer Verschiebung der verschiedenen Bauteile der Baueinheit zueinander auftreten.
- Die Erfindung betrifft somit eine Baueinheit einer Instrumenten-Einfassung und eines Armaturenbretts eines Fahrzeugs, insbesondere eines Kraftfahrzeugs, wie sie im Anspruch 1 beansprucht ist.
- Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden in der folgenden Beschreibung von einigen, nicht beschränkenden Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung beschrieben, in welchen:
- Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Baueinheit einer Instrumententafel- Einfassung und eines Armaturenbretts gemäß der Erfindung ist;
- Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie II-II der in Fig. 1 gezeigten Baueinheit ist; und
- Fig. 3 eine mögliche Abwandlung der in Fig. 1 gezeigten Baueinheit zeigt.
- In den Fig. 1 und 2 ist eine mit 1 bezeichnete Baueinheit einer Instrumententafel-Einfassung 2 und eines Armaturenbretts 3 eines (nicht gezeigten) Kraftfahrzeugs dargestellt.
- Die Instrumententafel-Einfassung 2 von im Wesentlichen bekannter Ausgestaltung ist beispielsweise aus steifem polymerem Material hergestellt und kann beliebige Form haben; beim gezeigten Ausführungsbeispiel hat die Instrumententafel-Einfassung 2 - von der Vorderseite aus gesehen - eine im Wesentlichen elliptische Form mit einer im Wesentlichen geradlinigen Seite.
- Das Armaturenbrett 3 von im Wesentlichen bekannter Ausgestaltung weist einen konkaven Grundkörper 4 (Fig. 2) auf, welcher - bei Betrachtung von der Vorderseite aus - eine der Form der Einfassung 2 ähnliche Form aufweist, und - beispielsweise - aus einem starren polymeren Material hergestellt ist (, welches nicht notwendigerweise das gleiche Material wie das der Einfassung 2 sein muss). Das Armaturenbrett weist außerdem ein als Abdeckung dienendes transparentes Bauelement 5 auf, welches in der nachstehend noch beschriebenen Weise am Grundkörper 4 befestigt ist. Der Grundkörper 4 ist Träger für eine Anzahl von (nicht gezeigten) Instrumenten, beispielsweise einem Geschwindigkeitsmesser, einem Drehzahlmesser etc. und weist zur ersten inneren Flachseite 6 des transparenten Bauelements 5.
- Der Grundkörper 4 weist einen umlaufenden Randbereich 7 auf, welcher von einer Randkante 8 begrenzt ist, die zur ersten Flachseite 6 des transparenten Bauelements 5 gerichtet ist. Der Grundkörper 4 weist außerdem eine Anzahl von geraden Vorsprüngen 9 auf der äußeren Flachseite des umlaufenden Randbereichs 7 auf.
- Das Armaturenbrett ist in einem in der Einfassung 2 ausgebildeten Gehäuse 10 montiert und wird zumindest teilweise von einer Wand 11 begrenzt, welche verschiedene Formen haben kann.
- Die über den Umfang gemessenen Abmessungen des transparenten Bauelements 5 sind größer als die über den umlaufenden Randbereich 12 des Grundkörpers 4 gemessenen, welcher seitlich in rastverriegelter Weise vom Grundkörper 4 vorsteht und dessen Randkante 13 zur Wand 11 weisend ausgerichtet ist. Darüber hinaus ist der Randbereich 12 mit einer Anzahl von - beispielsweise kreisförmigen - Öffnungen 14, 15 versehen, welche nebeneinander und paarweise angeordnet sind. Die Durchgangsöffnungen 14 weisen insbesondere zur Randkante 8 des Grundkörpers 4, während die Durchgangsöffnungen 15 jeweils zwischen einem Paar zugeordneter Öffnungen 14 und der Randkante 13 des Randbereichs 12 liegen.
- Der Randbereich 12 ist mit einem umlaufenden Rahmen 16 aus elastomerem Material verbunden und so ausgebildet, dass er in der nachstehend beschriebenen Weise die Verbindung zwischen dem transparenten Bauelement 5 und dem Grundkörper 4 ebenso wie die Verbindung zwischen dem Armaturenbrett 3 und der Instrumententafel-Einfassung 2 herzustellen vermag.
- Der Rahmen 16 weist einen umlaufenden und im Wesentlichen ebenen Hauptteil 17 auf, der in der Nähe der zweiten äußeren Flachseite 18 des transparenten Bauelements und gegenüber der Flachseite 6 angeordnet ist. Der Rahmen 16 umfasst ferner einen Abdeckabschnit 19, der so angeordnet ist, dass er die Randkante 13 abdeckt und mit dem Rand fluchtend zur Flachseite 6 ausläuft.
- Der Rahmen 16 weist ferner Paare von elastischen Verbindungselementen 20, 21 auf, die starr mit dem Hauptteil 17 verbunden sind und quer durch die Durchgangsöffnungen 14, 15 im Hauptteil 17 hindurchtreten, um so eine feste Verbindung zwischen dem transparenten Bauelement 5 und dem Grundkörper 4 herzustellen. Insbesondere greift jedes elastische Verbindungselement 20 (ohne Spiel) durch eine zugeordnete Durchgangsöffnung 14 und weist einen Endabschnitt 22 auf, welcher von der Flachseite 6 vortritt und in Anlage an der Randkante 8 anliegt, wodurch direkter Kontakt zwischen dem transparenten Bauelement 5 und dem Grundkörper 4 vermieden ist. Darüber hinaus durchgreift jedes Verbindungselement 21 (ohne Spiel) eine zugeordnete Durchgangsöffnung 15, wobei ein wesentlichter Anteil seiner Länge noch über die Flachseite 6 vortritt. Jedes Verbindungselement 21 ist länger als das Verbindungselement 20 des zusammengehörigen Paars von Verbindungselementen und mit einer Durchgangsöffnung 23 an ihrem freien Ende versehen. In die Durchgangsöffnung 23 ihrerseits greift ein zugeordneter Vorsprung 9 ein und bildet eine Verbindung zwischen dem transparenten Bauelement 5 und dem Grundkörper 4 über den Rahmen 16.
- Der Rahmen 16 weist letztlich eine geschlossene umlaufende Lippe 24 von im Wesentlichen dreieckigem Querschnitt auf, welcher vom Abdeckabschnitt 19 ausgeht und dabei einen Druck auf die Wand 11 auszuüben vermag, um so eine elastische Verbindung zwischen der Instrumententafel-Einfassung 2 und dem Armaturenbrett 11 zu bilden, welche Vibrationen oder während des Fahrbetriebs des Fahrzeugs auftretende Kräfte elastisch absorbieren kann.
- Bei der in Fig. 3 gezeigten Variante ist der untere Abschnitt der Instrumententafel-Einfassung 2 direkt auf der bei 25 gezeigten Längssäulen-Verkleidung des Fahrzeugs montiert. Bei diesem Ausführungsbeispiel weist das transparente Bauelement 5 einen Randbereich 26 von im Querschnitt geringerer Dicke auf.
- Das transparente Bauelement 5 ist an einem umlaufenden Rahmen 27 befestigt, dessen Form sich von der Form des Rahmens 16 unterscheidet und einen Verbindungsabschnitt 28 von im Wesentlichen U-förmigem Querschnitt aufweist, in welchem der Randbereich 26 in seinem Innern aufgenommen ist. Im speziellen Fall ist der Randbereich 26 zwischen einem ersten Schenkel 29 und einem zweiten Schenkel 30 des Verbindungsabschnitts 28 angeordnet; der erste Schenkel 29 ist kantenfluchtend mit der Flachseite 19 angeordnet, während der zweite Schenkel 30 eine geringere Länge als der erste Schenkel 29 aufweist und mit einem querverlaufenden umlaufenden Vorsprung 31 versehen ist, welcher in Anlage an die Randkante 8 des Grundkörpers 4 anlegbar ist.
- Der umlaufende Rahmen 27 ist schließlich noch mit einer starr am Verbindungsabschnitt 28 angesetzten Lippe 32 versehen, welche sich in Richtung auf eine Wand 33 der Längssäulen-Verkleidung 25 erstreckt. Die Elastizität der Lippe 32 stellt sicher, dass der umlaufende Rahmen korrekt auf der Längssäulen-Abdeckung 25 aufliegt, auch wenn die Längssäule, von welcher nur die Hauptachse 34 dargestellt ist, eine abweichende Neigung hat.
- Die erfindungsgemäße Baueinheit hat die nachstehenden Vorteile.
- Die Verbindung zwischen dem Armaturenbrett und der Instrumententafel-Einfassung 2 und zwischen dem transparenten Bauelement 5 und dem Grundkörper 4 des Armaturenbretts 3 ist ohne Spiel und auf belastbare Weise über den Rahmen 16 oder - in der in Fig. 3 gezeigten Variante - über den Rahmen 30 hergestellt. Die elastischen Eigenschaften des Rahmens 16 und des Rahmens 30 ermöglichen es darüber hinaus, relative Versetzungen und Vibrationen zu absorbieren und Quietschen und andere Geräusche zu eliminieren.
- Insbesondere die Verbindung zwischen dem transparenten Bauelement 5 und dem Grundkörper 4 ist besonders stabil und sicher und darüber hinaus auch einfach und kompakt. Die Einfachheit dieser Verbindung ermöglicht eine Verringerung der für die Montage dieser Verbindung erforderlichen Zeit und Kosten.
- Schließlich ist es - wie vorstehend beschrieben und in Fig. 3 gezeigt - möglich, eine direkte Verbindung zwischen der Instrumententafel-Einfassung 2 und der Längssäulen- Abdeckung 25 herzustellen, wodurch der Teil der Einfassung, der sich normalerweise zwischen diesen Teilen befindet, zu eliminieren. Diese Verbindung ermöglicht infolge der Flexibilität der Lippe 32 eine Anpassung an beliebige Neigungen der Längssäule.
- Es ist ersichtlich, dass im Rahmen des Erfindungsgedankens Abwandungen und Abänderungen der beschriebenen und dargestellten Baueinheit verwirklichbar sind.
Claims (10)
1. Baueinheit (1) aus einer Instrumententafel-Einfassung
(2) und einem Armaturenbrett (3) eines Fahrzeugs,
insbesondere eines Kraftfahrzeugs, bei welchem das
Armaturenbrett (3) einen Grundkörper (4), welcher als Träger für
die Fahrzeuginstrumentation dient, und ein transparentes
Bauelement (5) zur Abdeckung des Grundkörpers (4)
aufweist, wobei das transparente Abdeckelement (5) eine zum
Grundkörper (4) weisende Innenfläche (6) und eine von
der vorerwähnten Fläche wegweisende Außenfläche (18)
sowie eine umlaufende Randkante (13) aufweist und der im
Armaturenbrett (3) vorgesehene Grundkörper (4) in einem
Gehäuse (10) angeordnet ist, welches zumindest teilweise
von der Instrumententafel-Einfassung (2) gebildet und
zumindest teilweise von einer Wand (11) der
Instrumententafel-Einfassung (2) begrenzt wird, und wobei die
Baueinheit außerdem einen umlaufenden Rahmen (16; 27)
aus elastischem Material aufweist, welcher zwischen der
Wand (11) und dem Grundkörper (4) der Armaturentafel (3)
eingesetzt ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rahmen (16; 27) starr mit dem transparenten
Abdeckelement (5) verbunden ist und erste elastische
Verbindungselemente (9, 20, 21; 31) zur Verbindung des
transparenten Bauteils (5) mit dem Grundkörper (4) und
zweite elastische Verbindungselemente (24; 32) zur
Verbindung des transparenten Abdeckelements (5) mit der
Wand (11) aufweist.
2. Baueinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Grundkörper (4) einen Halterungsabschnitt (7) für
die Halterung des transparenten Abdeckelements (5) mit
einer zum transparenten Abdeckelement (5) weisenden
halternden Randkante (8) aufweist, welche (5), und dass die
ersten elastischen Verbindungselemente (9, 20, 21; 31)
elastische Abstandselemente (20; 31) aufweisen, welche
zumindest teilweise zwischen der Randkante (8) und dem
transparenten Abdeckelement (5) angeordnet sind und so
direkten Kontakt zwischen dem Grundkörper (4) und dem
transparenten Abdeckelement (5) vermeiden.
3. Baueinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
das transparente Abdeckelement (5) mit ersten
Durchgangsöffnungen (14) versehen ist, welche zur halternden
Randkante (8) gerichtet sind, dass der Rahmen (16) einen
neben der zweiten Flachseite (18) des transparenten
Abdeckelements (5) angeordneten Hauptteil (17) aufweist,
und dass die elastischen Abdeckelemente (20; 31) erste,
starr am Hauptabschnitt (17) vorgesehene erste
elastische Abstandselemente (20) aufweisen, welche durch die
ersten Durchgangsöffnungen (14) hindurchtreten und sich
an der halternden Randkante (8) anlegen.
4. Baueinheit nach Ansprüch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, dass die ersten elastischen Verbindungselemente (9,
20, 21; 31) erste Einhängelemente (9) aufweisen, welche
vom halternden Randbereich (7) ausgehen und mit dem
Rahmen (16) verbindbar sind.
5. Baueinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass
die ersten elastischen Verbindungselemente (9, 20, 21;
34) zweite elastische Verbindungselemente (21)
aufweisen, welche starr mit dem Hauptteil (17) verbunden sind
und durch die zweiten Durchgangsöffnungen (15)
hindurchtreten, um mit den Einhängeelementen (9)
zusammenzuwirken.
6. Baueinheit nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die Einhängeelemente Vorsprünge (9) aufweisen, welche
auf der äußeren Flachseite des Grundkörpers (4)
vorgesehen sind, und dass die zweiten elastischen Verbindungselemente
(21) mit Durchgangsöffnungen (23) versehen
sind, in welche die Vorsprünge (9) zum Eingriff bringbar
sind.
7. Baueinheit nach einem der vorausgehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (16) einen
Abdeckabschnitt (19) aufweist, welcher die Randkante
(13) des transparenten Abdeckelements (5) abdeckt.
8. Baueinheit nach einem der vorausgehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das transparente
Abdeckelement (5) einen Randbereich (26) mit im Querschnitt
verringerter Dicke aufweist, und dass der Rahmen (27)
diesen Randbereich (26) zumindest teilweise übergreift.
9. Baueinheit nach einem der vorausgehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten elastischen
Verbindungselemente (24; 32) eine elastische Lippe (24)
aufweisen, welche zur elastischen Anlage an der Wand
(11) geeignet ausgebildet ist.
10. Baueinheit nach einem der vorausgehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) teilweise
von einer Verkleidung (25) der Längssäule begrenzt ist,
und dass die zweiten elastischen Verbindungsmittel (24;
32) eine Lippe (32) aufweisen, welche sich über einen
Teil ihrer Erstreckung elastisch an der Wand (11) und
über den verbleibenden Teil ihrer Erstreckung an der
Verkleidung (25) der Längssäule anzulegen vermag.
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