DE69804327T2 - Notfluchtatemgerät - Google Patents
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Description
- Diese Erfindung betrifft ein Notrettungs-Atemgerät oder Atemschutzgerät, das in erster Linie zur Verwendung bei der Durchführung einer Rettung aus einer verschmutzten Umgebung vorgesehen ist, wie sie aufgrund von natürlichen Katastrophen, Industrieunfällen, Bränden oder jeglichen Situationen, in denen giftige Substanzen, wie Gase, Aerosole oder Pulver in der Atmosphäre vorhanden sind, verursacht werden könnte.
- Notrettungs-Atemschutzgerät umfasst im Allgemeinen eine flexible Haube, die im Gebrauch über den Kopf gestülpt wird, eine Quelle von atembarem Gas, wie Druckluft, sowie einen flexiblen Schlauch, der zwischen den beiden entlang führt. Im Gebrauch wird ein Ventil benutzt, um die Quelle des Gases zu öffnen, das den Schlauch hinauf zur Haube strömt, wo es vom Benutzer eingeatmet wird. Die Quelle ist im Allgemeinen so ausgelegt, dass sie einen ziemlich begrenzten Gasvorrat abgibt, der gewöhnlich gerade einmal 10 oder 15 Minuten reicht, jedoch ausreichend ist, um es dem Benutzer zu ermöglichen, zu einem sicheren Platz zu entkommen.
- Die flexible Haube weist normalerweise eine Halsabdichtung auf, die den Hals eines Trägers umgibt und das Eindringen der verschmutzten Atmosphäre ins Innere der Haube verhindert. Die Halsabdichtung gestattet auch das Entweichen von Gasen aus dem Inneren der Haube, wo sich infolge der dauernden Zufuhr von Luft oder einem anderen atembaren Gas in die Haube ein höherer Druck aufbaut, der höher ist als der Atmosphärendruck. Die Haube kann ein separates Ausatemventil einschließen, um die Zunahme des Gasdrucks innerhalb der Haube zu begrenzen.
- Es ist bekannt, dass mit der oben beschriebenen Vorrichtung der Atem von jemandem, der die Haube trägt, ins Innere der Haube ausgeatmet wird. Dies führt dazu, dass der Kohlendioxidanteil innerhalb der Haube auf eine Konzentration erhöht wird, die es nicht wünschenswert macht, die Luft in der Haube einzuatmen. Dies trotz der Tatsache, dass kontinuierlich Frischluft ins Innere der Haube zugeführt wird, und dass mit CO&sub2; kontaminierte Luft kontinuierlich aus dem Inneren der Haube zur Atmosphäre hin entweicht. Ein bekanntes Verfahren zur Bewältigung dieses Problems besteht darin, eine Trennwand oder eine andere mechanische Sperre zu verwenden (die häufig die Form einer Mund- und Nasenmaske oder einer Halbmaske annimmt), um rings um die Nase und den Mund des Trägers herum einen abgeschlossenen Raum bereitzustellen, aus dem ausgeatmeter Atem verdrängt wird und in den die neue Luft oder anderes atembares Gas zugeführt wird. Dort, wo die Sperre die Form einer Mund- und Nasenmaske oder einer Halbmaske annimmt, stößt der Träger während des Gebrauchs häufiger auf Schwierigkeiten beim Aufsetzen der Maske und beim erfolgreichen Positionieren und richtigen Aufbehalten der Maske.
- Sobald sich die Haube an ihrem Platz befindet und Luft zugeführt wird, führt der Vorgang des Einatmens und Ausatmens dazu, zu bewirken, dass in einer zyklischen Weise eine Ausdehnung und Kontraktion der Haube hervorgerufen wird, womit eine nahezu kontinuierliche Bewegung des Haubenmaterials verursacht wird. Somit bewegt sich dauernd das Visier - derjenige Teil der Haube, der aus durchsichtigem flexiblem Material hergestellt ist und durch den der Benutzer blickt - und dies sorgt für eine Störung oder Ablenkung infolge der sich ändernden optischen Eigenschaften der Haube. Wenn der Benutzer ein Brillenträger ist, führt die Bewegung des Haubenmaterials darüber hinaus zu einer intermittierenden Bewegung der Brille, die für den Träger irritierend ist.
- Die GB-A-2301039 beschreibt eine Haube für ein Notrettungs- Atemschutzgerät, die ein an der Vorderseite in das Gewebe der Haube integriertes halbstarres Element verwendet, das dem doppelten Zweck dient, die Haube vom Gesicht des Trägers weg zu halten, während das Gerät aufgesetzt wird, und die Mund- und Nasenmaske gegen das Gesicht des Benutzers zu drücken, sobald sich die Haube an ihrem Platz befindet.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Haube für ein Atemgerät oder Atemschutzgerät bereitgestellt, wobei die Haube aus einer Mehrzahl von Feldern von flexiblem Material gebildet ist, wobei die Felder ein vorderes und ein hinteres Feld umfassen, die durch ein linkes und ein rechtes seitliches Feld sowie ein oberes Feld verbunden sind, wobei das vordere und das hintere Feld Versteifungseinrichtungen enthalten, um das vordere und das hintere Feld halbstarr zu machen, und wobei das vordere Feld einen durchsichtigen Teil enthält, der ein Visier bildet, sowie Anschlusseinrichtungen zum Verbinden des Inneren der Haube mit einer Quelle von atembarem Gas.
- Jedes Feld kann aus einem einzelnen Zuschnitt des flexiblen Materials gebildet sein, der um seine Ränder herum mit benachbarten Feldern verbunden wird, um die Haube zu bilden. Jedoch kann die Anzahl von Verbindungsstellen verringert werden, indem man zwei oder mehr benachbarte Felder aus einem einzigen Materialzuschnitt formt, der in geeigneter Weise geschnitten und gefaltet oder geknickt wird, um die einzelnen Felder zu definieren oder zu begrenzen.
- Es wird erwartet, dass die einzelnen Felder der Haube in der Hauptsache eben sein werden, so dass der Winkel zwischen einzelnen Feldern, wenn sich die Haube in ihrer normalen Form, "wie getragen", befindet, ungefähr 90º beträgt, womit man der Haube ein allgemein kastenförmiges Erscheinungsbild gibt. Das hintere Feld kann ebenfalls allgemein eben oder planar sein, und ungefähr parallel zum vorderen Feld, kann jedoch alternativ eine stärker gekrümmte Form aufweisen und der Rückseite des Kopfes eines Trägers näher folgen.
- Die Haube umfasst somit ein halbstarres vorderes und hinteres Feld, die durch ein linkes und rechtes seitliches Feld sowie ein oberes Feld verbunden sind. Wenn man die seitlichen Felder und das obere Feld flexibel lässt, kann die Haube während der oben erwähnten zyklischen Ausdehnung und Kontraktion beim Atmen nach Art und Weise eines Balgs agieren. Mit anderen Worten führt dies dazu, dass das verhältnismäßig starre vordere und hintere Feld ihre Form während des Einatmens und Ausatmens beibehalten, wobei die Volumenänderungen der Haube durch Verbiegen der seitlichen Felder und des oberen Feldes aufgenommen werden. Dies bedeutet, dass insbesondere das Visier seine Form während des Gebrauchs beibehält und sich nicht verformt. Bei einer Ausführungsform erstreckt sich das Visier geradewegs über die gesamte Breite des vorderen Feldes und bis hinaus in das linke und rechte seitliche Feld, womit das Gesichtsfeld des Benutzers erweitert wird. In diesem Fall verbiegt sich während des Atmens derjenige Teil des Visiers, der vom linken und rechten seitlichen Feld gebildet wird; da dies am Rande des Gesichtsfeldes erfolgt, werden jedoch die nachteiligen Auswirkungen des Verbiegens nicht zu störend.
- Die Versteifungseinrichtungen können eine beliebige geeignete Form annehmen. Für das hintere Feld kann zu diesem Zweck ein Kissen oder Polster aus geschlossenzelligem Schaumstoffmaterial an dem Feld angebracht werden. Das Kissen oder Polster, das typischerweise etwa 1 cm dick ist, kann mittels Kleber an der Innenseite des hinteren Feldes befestigt werden, jedoch wird das Kissen oder Polster vorzugsweise herausnehmbar in einer geeigneten Tasche oder Taschen angeordnet. Bei der bevorzugten Ausführungsform enthält das Kissen oder Polster eine Vertiefung oder Durchgangsöffnung, die dazu bestimmt ist, die Rückseite des Kopfs des Trägers zu positionieren. Die Verwendung eines Schaumstoffkissens oder -polsters in dieser Weise ermöglicht es, dass die Haube bequem und effektiv auf einen angemessenen Bereich von Kopfgrößen passt.
- Ein ähnliches Kissen oder Polster könnte verwendet werden, um das vordere Feld zu versteifen, jedoch werden wegen der speziellen Anforderungen an das vordere Feld - Visier, Luftanschlüsse - alternative Verfahren bevorzugt. Bei der bevorzugten Ausführungsform wird die Versteifung des vorderen Feldes mittels eines Paars von Versteifungselementen erreicht, die an dem Material des vorderen Feldes angebracht werden, und zwar eines oberhalb des Visiers und eines darunter. Die Versteifungselemente erstrecken sich über einen wesentlichen Teil der Breite des vorderen Feldes und können im Fall des unteren Versteifungselements auch einen Teilbereich aufweisen, an dem die Anschlusseinrichtung befestigt ist. Die Versteifungselemente sind aus steifem oder halbsteifem Material hergestellt und sind vorzugsweise elastisch. Beispiele sind Federstahl oder steifes aber elastisches Kunststoffmaterial.
- Die Versteifungselemente können durch beliebige geeignete Mittel an dem Material des vorderen Feldes angebracht werden, jedoch ist eine passend geformte Gewebetasche auf der Innenseite das bevorzugte Verfahren.
- Bei der bevorzugten Ausführungsform ist eine Mund- und Nasenmaske auf der Innenseite des vorderen Feldes unmittelbar hinter der Gasanschlusseinrichtung angebracht und ist so angeordnet, dass sie während des Gebrauchs der Haube die Nase und den Mund des Trägers bedeckt. Die Mund- und Nasenmaske begrenzt somit innerhalb der Haube eine Unterkammer, obwohl zwischen der Mund- und Nasenmaske und der Haube Verbindungen vorhanden sind, um dazwischen einen begrenzten Austausch von Gas zu ermöglichen.
- Die Unterseite der Haube kann offen gelassen werden, jedoch wird bevorzugt, ein elastisches Halsband vorzusehen, das um den Hals des Trägers herum eine Abdichtung bildet, um so einen im Wesentlichen geschlossenen Innenraum zu begrenzen, wenn sie sich im Gebrauch befindet, und schützt somit den Träger vor der umgebenden Atmosphäre, die nicht-atembar sein kann.
- Damit die Erfindung besser verständlich wird, wird nun eine Ausführungsform derselben nur beispielhaft und unter Bezugnahme auf die begleitende Zeichnung beschrieben, die eine perspektivische Ansicht einer Haube für ein erfindungsgemäßes Notrettungs-Atemgerät ist, und zwar teilweise weggebrochen, um den Aufbau zu zeigen.
- Bezug nehmend auf die Zeichnung, umfasst die Haube eine kastenartige Struktur mit einem vorderen und einem hinteren Feld 1, 2, einem linken und einem rechten seitlichen Feld 3 und 4, sowie einem oberen Feld 5. Die Felder sind aus flexiblem Material hergestellt und sind an ihren Rändern durch Schweißnähte verbunden. Das untere Ende der Haube umfasst einen Halsteil 6, der aus elastischem Material hergestellt ist und gegen den Hals des Trägers abdichtet. Im Gegensatz dazu muss das Material der Felder flexibel sein, braucht jedoch nicht notwendigerweise elastisch zu sein; tatsächlich wird gegenwärtig ein nicht-elastisches Material bevorzugt.
- Das vordere Feld umfasst teilweise einen Teil 7 aus flammenhemmendem durchsichtigem Kunststoffmaterial, der als Visier dient. Wie man sehen kann, erstreckt sich das Visier geradewegs über die Breite des vorderen Feldes 1 und bis in das linke und rechte seitlich Feld 3, 4 hinein. Das Material, das für die übrigen Teile des vorderen Feldes und der seitlichen Felder sowie das hintere Feld und das obere Feld verwendet wird, ist ein undurchsichtiges Material und ist vorzugsweise flammenhemmend. Ein geeignetes Material ist mit Polyurethan beschichtete Viskose.
- In der Praxis kann das Visier zweckmäßigerweise aus einem einzigen Zuschnitt aus durchsichtigem Kunststoffmaterial hergestellt werden, der bei 20 und 21 geknickt ist, um die Verbindungsstelle zwischen dem vorderen Feld 1 und dem jeweiligen seitlichen Feld 2 oder 3 zu bilden. Ein bleibender Knick wird bevorzugt, an Stelle von nur einer Falte, so dass das Visiermaterial und somit das vordere Feld selbst ihre Form beibehalten. Dies kann erreicht werden, indem man am Anfang das Visiermaterial in der richtigen Position auf sich selbst zurückfaltet und dann an einer von der Falte aus geringfügig zurückliegenden Stelle entlang der Falte schweißt, so dass unmittelbar benachbart zur Falte eine Schweißlinie gebildet wird. Dies verwandelt die Falte wirkungsvoll in einen bleibenden Knick, der Steifigkeit und selbsttragende Eigenschaften aufweist, die dazu beitragen, dass das Visier im Gebrauch seine Form bewahrt.
- In einem Paar Taschen 8, 9 auf der Innenseite des hinteren Feldes 2 ist ein Polster 10 aus halbsteifem geschlossenzelligem Schaumstoffmaterial angeordnet. Der mittlere Teil des Polsters ist zum Haubeninneren hin freigelegt, um eine Öffnung 11 im Kissen zu enthüllen, die während des Gebrauchs den hinteren Teil der Haube gegen den Kopf des Trägers positioniert.
- Der Zweck des Polsters 10 ist es, das hintere Feld ausreichend zu versteifen, so dass es während des Gebrauchs seine Form im Wesentlichen beibehält. In diesem Fall ist diese "Form" eben, jedoch ist es möglich, dass an den Rändern Abschrägungen oder dergleichen ausgebildet sein könnten, um die Gesamtform der Haube mehr an die Form des Kopfes anzupassen, was ihr ein gegebenenfalls besseres Erscheinungsbild verleiht.
- Aus demselben Grund ist auch das vordere Feld 1 versteift, jedoch ist das Verfahren zum Versteifen anders. In diesem Fall sind oberhalb und unterhalb des Visiers 7 langgestreckte Taschen 12, 13 auf der Innenseite des Materials des vorderen Feldes ausgebildet. Diese Taschen erstrecken sich über den größten Teil der Breite des Feldes 1 über dieses hinweg und enthalten jeweilige Versteifungselemente 14, 15, die dazu dienen, für die gewünschte Versteifung des vorderen Feldes zu sorgen. Die Versteifungselemente nehmen die Form von Streifen ein, die aus Federstahl hergestellt sind, jedoch können auch andere Materialien geeignet sein.
- Der mittlere Teil des unteren Versteifungselements 15 ist oben und unten erweitert, wie dargestellt, und dient zur Montage von zwei Anschlussstücken 16 und 17. Das untere Anschlussstück 17 ist ein Standardanschlussstück für die Verbindung mit einem atembaren Gas aus einer Flasche (nicht dargestellt) über eine flexible Leitung (ebenfalls nicht dargestellt). Das obere Anschlussstück 16 ist ein wahlweise vorgesehenes Ausatemventil - wieder ein Standardanschlussstück - das es gestattet, verbrauchte Gase zur Atmosphäre hin abzugeben. Sowohl das Gasanschlussstück 17 als auch das Ausatemventil 16 sind mit dem Inneren einer Mund- und Nasenmaske 18 verbunden, die auf der Innenseite des vorderen Feldes 1 auf der Erweiterung des Versteifungselements 15 angebracht ist. Die Verwendung einer Mund- und Nasenmaske ist bei derartigem Gerät üblich und wird nicht weiter beschrieben.
- Der untere Teil 19 des vorderen Feldes 1 ist mit einer leichten Abschrägung ausgebildet, um das Erscheinungsbild der Haube von vorne zu verbessern.
- Zusammenfassend umfasst die Haube ein ungefähr ebenes und halbsteifes vorderes und hinteres Feld 1, 2, die durch seitliche Felder 3, 4, ein oberes Feld 5 sowie einen Halsteil 6 aus unversteiftem flexiblem Material verbunden sind. Diese Ausbildung hat eine Reihe von Vorteilen, sowohl wenn sich die Haube im Gebrauch befindet und wenn sie sich nicht im Gebrauch befindet.
- Wenn sie sich nicht im Gebrauch befindet, kann die Haube leicht in einer solchen Weise verpackt werden, dass ein Knittern des Visiermaterials vermieden wird. Um dies zu erreichen, werden die seitlichen Felder und das obere Feld einfach nach innen gedrückt, so dass sich das vordere und das hintere Feld nach Art einer Ziehharmonika zusammenbewegen, wobei eine flache Packung gebildet wird, die leicht gelagert werden kann, ohne die ebene Form des vorderen und des hinteren Feldes und insbesondere des vorderen Teils des Visiers zu sehr zu stören. Herkömmliche Hauben neigen dazu, dass sie während des Verpackens willkürlich zerknittert werden, wodurch auf dem Visier tiefe, teilweise bleibende Falten zurückbleiben, die eine klare Sicht aus der Haube heraus beeinträchtigen.
- Wenn sie sich im Gebrauch und auf dem Kopf eines Trägers befindet, wird die Haube in erster Linie an der Vorderseite durch den engen Sitz der flexiblen Mund- und Nasenmaske 18 über der Nase und dem Mund und an der Rückseite durch den Sitz der Rückseite des Kopfs des Benutzers in der Öffnung 11 im Polster 10 auf dem Kopf gehalten. Wie bereits erläutert, nimmt während des Atmens aus dem Luftvorrat die Luftmenge in der Haube und daher das Volumen der Haube in einer zyklischen Weise zu und ab, ungefähr gleichzeitig mit der Atmung. Während des Gebrauchs wird somit die Haube wie ein Ballon dauernd zum Teil aufgeblasen und zum Teil abgelassen. Im Falle der oben beschriebenen Maske werden die daraus resultierenden Volumenänderungen in erster Linie durch die seitlichen Felder und das obere Feld 3, 4 und 5 sowie durch den Halsteil 6 aufgenommen, die sich nach Art und Weise eines Balgs einwärts und auswärts bewegen, wobei das halbsteife vordere und hintere Feld verhältnismäßig ungestört bleiben. Insbesondere ist das Material desjenigen Teils des Visiers 7, der vom vorderen Feld 1 gebildet wird, durch die Bewegung verhältnismäßig ungestört, und die optischen Eigenschaften des vorderen Teils des Visiers bleiben relativ konstant, womit die Qualität der Sicht durch das Visier verbessert wird. Diejenigen Teile des Visiers, die von den seitlichen Feldern 2, 3 gebildet werden, sind der Atembewegung unterworfen, wie oben beschrieben; da diese Bereiche jedoch im peripheren Gesichtsfeld des Benutzers liegen, ist die Verschlechterung der optischen Eigenschaften weniger ein Problem.
- Auch für Benutzer, die eine Brille tragen, stellt das Fehlen einer Bewegung des vorderen Feldes und seine halbsteife Natur nicht nur sicher, dass das Haubenmaterial soweit dies praktikabel ist im Abstand von der Brille des Trägers gehalten wird, sondern auch, dass die Brille nicht dauernd das Material der Haube streift und herumbewegt wird, was sehr störend ist. Beim Aufsetzen der Haube führt außerdem deren würfelförmige Form dazu, dass sie von einer Brille weg gehalten wird, so dass diese mit geringerer Wahrscheinlichkeit verschoben wird.
- Obwohl die Haube ein kastenartiges Erscheinungsbild aufweist, braucht der "Kasten" nicht streng rechteckig zu sein. Obwohl die seitlichen Felder 3, 4 allgemein parallel zueinander dargestellt sind, brauchen sie dies zum Beispiel nicht zu sein. Das obere Feld 5 könnte gleichfalls nach vorne oder hinten zu geneigt sein.
Claims (14)
1. Haube für ein Atemgerät, wobei die Haube aus einer
Mehrzahl von Feldern aus flexiblem Material gebildet ist, wobei
die Felder ein vorderes (1) und ein hinteres (2) Feld umfassen,
die durch ein linkes (3) und ein rechtes (4) seitliches Feld
und ein oberes Feld (5) verbunden sind, bei der das vordere (1)
und das hintere (2) Feld Versteifungseinrichtungen (10,14,15)
enthalten, um das vordere (1) und das hintere (2) Feld
halbstarr zu machen, und bei der das vordere Feld (1) einen ein
Visier (7) bildenden durchsichtigen Teil enthält, sowie
Anschlusseinrichtungen (17) zum Verbinden des Inneren der Haube
mit einer Quelle von atembarem Gas.
2. Haube nach Anspruch 1, bei der jedes Feld von einem
einzigen Zuschnitt des flexiblen Materials gebildet wird, der
um seine Ränder herum verbunden wird, um die Haube zu bilden.
3. Haube nach Anspruch 1, bei der zwei oder mehr
aneinandergrenzende Felder von einem einzigen Materialzuschnitt
gebildet werden, der geschnitten und zusammengelegt oder
gefaltet wird, um die einzelnen Felder zu definieren.
4. Haube nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der die
einzelnen Felder der Haube allgemein eben sind, womit man der
Haube ein kastenartiges Erscheinungsbild verleiht.
5. Haube nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der
sich der durchsichtige Teil (7), der das Visier bildet, über
die volle Breite des vorderen Feldes (1) und teilweise in das
linke (3) und rechte (4) seitliche Feld erstreckt.
6. Haube nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der
die Versteifungseinrichtung (10) für das hintere Feld ein an
dem Feld angebrachtes Polster (10) aus Schaumstoffmaterial
umfasst.
7. Haube nach Anspruch 6, bei der das
Schaumstoffmaterial ein geschlossenzelliges Schaumstoffmaterial
ist.
8. Haube nach einem der beiden Ansprüche 6 oder 7, bei
der das Polster (10) eine Vertiefung oder Durchgangsöffnung
(11) enthält, die dazu bestimmt ist, die Rückseite des Kopfes
eines Trägers zu positionieren.
9. Haube nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der
die Versteifungseinrichtung (14, 15) für das vordere Feld (1)
ein oder mehrere langgestreckte Elemente (14, 15) aus starrem
oder halbstarrem Material umfasst, die an dem Material des
Feldes angebracht sind.
10. Haube nach Anspruch 9, bei der das Material der
Versteifungselemente (14, 15) auch elastisch ist.
11. Haube nach einem der beiden Ansprüche 9 oder 10, bei
der zwei Versteifungselemente (14, 15) oberhalb bzw. unterhalb
des Visiers (7) angeordnet sind.
12. Haube nach Anspruch 11, bei der das
Versteifungselement (15), das sich unterhalb des Visiers (7)
befindet, weiter einen Teil (17) enthält, mittels dessen es mit
den Anschlusseinrichtungen verbunden ist.
13. Haube nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der
eine Mund- und Nasenmaske (18) auf der Innenseite des vorderen
Feldes (1) unmittelbar hinter den Gasanschlusseinrichtungen
angebracht ist.
14. Haube nach einem der vorangehenden Ansprüche, weiter
umfassend ein elastisches Halsband (6), das an den unteren
Rändern des vorderen, des hinteren und der seitlichen Felder
angebracht ist und angeordnet ist, um im Gebrauch um den Hals
eines Trägers herum eine Abdichtung zu bilden, um so ein im
Wesentlichen geschlossenes Inneres zu begrenzen.
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