DE69809498T2 - Vorrichtung und Verfahren zum Formen einer Magnetbandkassette - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zum Formen einer MagnetbandkassetteInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gießeinrichtung zum Spritzgießen einer Magnetbandkassette und ein Verfahren zum Spritzgießen einer Magnetbandkassette. Herkömmlich sind verschiedene Typen von Magnetbandkassetten bekannt, die in einem Videolaufwerk verwendet werden können. Als ein Beispiel der Magnetbandkassetten werden relativ kleinformatige Magnetbandkassetten in einer Digitalen Videokassette (DVC) verwendet.
- Fig. 4 zeigt eine Explosionsdarstellung eines allgemeinen Beispiels einer Magnetbandkassette 30, die in der folgenden Weise aufgebaut ist. Ein Spulenpaar 32a und 32b ist drehbar an einer unteren Gehäusehälfte 31 angeordnet (hiernach als "untere Hälfte" bezeichnet). Um die zwei Spulen 32a und 32b herum ist ein Magnetband T (gezeigt in Fig. 1) gewickelt. Das Magnetband T wird durch zwei an den rechten und linken Seiten des vorderen Endes der Kassette 30 angeordneten Bandführungen 33a und 33b geführt. Die zwei Bandführungen 33a und 33b gestatten dem Magnetband durch eine an der vorderen Endseite der unteren Hälfte 31 gebildete Öffnung 34 durchzugehen. Wie in Fig. 4 gezeigt, sind entlang der gesamten Umfangskanten der unteren Flansche 32La und 32Lb der zwei Spulen 32a und 32b Zähne 35a und 35b gebildet.
- Wie auch in Fig. 4 gezeigt, ist zwischen den zwei Spulen 32a und 32b in einem Raum 36, platziert an der Rückseite der unteren Hälfte 31, eine Bremse 38 vorgesehen. Das Bremsteil 38 hindert das Magnetband T am Lockerwerden, wenn die Magnetbandkassette 30 nicht in einem Videolaufwerk (nicht gezeigt) geladen ist, aber statt dessen in einem Lagerplatz platziert ist oder transportiert wird.
- Ein Sperrklinkenpaar 37a und 37b ist nahe des vorderen Endes des Bremsteiles 38 vorgesehen. Die Sperrklinken 37a und 37b bilden ein Sperrteil, um die Drehung der Spulen 32a und 32b zusammen mit dem Bremsteil 38 zu blockieren. Zusätzlich ist eine Druckfeder (Bremsfeder) 39 an dem hinteren Ende des Bremsteiles 38 in der unteren Halbkassette 31 vorgesehen. Die Druckfeder wird verwendet, das Bremsteil 38 in Richtung der Vorderseite der unteren Halbkassette 31 zu drängen.
- Wie in Fig. 4 gezeigt, wirkt eine obere Halbkassette 40 (hiernach als "obere Hälfte" bezeichnet) mit der unteren Hälfte 31 zusammen, um die Magnetbandkassette 30 zu bilden. Die obere Hälfte 40 enthält einen Deckel zum Abdecken der Öffnung in dem vorderen Endabschnitt der unteren Hälfte 31. Der Deckel ist zusammengesetzt aus einem äußeren Deckel 41, einem oberen Deckel 42 und einem inneren Deckel 43. Die Öffnung kann unter Verwendung dieser Deckel frei geöffnet oder geschlossen werden.
- Der äußere Deckel 41 der oberen Hälfte 40 enthält eine Seitenplatte 44, die einen vorspringenden Sperrbolzen 45 hat. Dementsprechend sperrt eine Deckelsperre 47, die drehbar an einer Seitenplatte 46 der unteren Hälfte 31 montiert ist, den äußeren Deckel 41 der unteren Hälfte 40 durch Ineingriffbringen mit dem Sperrbolzen 45. Eine Plattenfeder 48 drängt die Deckelsperre 47 in Richtung der Sperrseite derselben.
- Wie in Fig. 4 gezeigt, springt eine Drehwelle 44b von einer Innenseite der Seitenplatte 44 des äußeren Deckels 41 vor. Eine Deckelfeder 49, die an der Drehwelle 44b montiert ist, wird verwendet, um den äußeren Deckel 41 zu öffnen oder zu schließen. In Fig. 4 sind Bezugszeichen von Bauteilen, außer von Hauptbestandteilen, der Magnetbandkassette 30 weggelassen, da von deren Beschreibungen nicht geglaubt wird, für ein Verstehen der allgemeinen Magnetbandkassette 30 wesentlich zu sein.
- Fig. 5 zeigt ein Beispiel, das nicht den Stand der Technik bildet, einer Sperrvorrichtung zum Sperren der Drehung der Spulen 32a und 32b der oben in Bezug auf Fig. 4 beschriebenen, allgemeinen Magnetbandkassette 30. In dem Beispiel der Sperrvorrichtung wird das Bremsteil 38 in die vorwärtige Richtung gedrängt, die die Richtung ist, in der die Druckfeder 39 (Bremsfeder) zusammengedrückt ist. Die Druckfeder 39 ist entlang der Bodenfläche 31a der unteren Hälfte 31 gelagert, gezeigt in Fig. 4, und hat ein Ende mit der Bodenoberfläche 31a eingegriffen und das andere Ende eingegriffen mit dem hinteren Ende des Bremsteiles 38. Die Druckfeder 39 drängt das Bremsteil 38 in die vorwärtige Richtung, wenn die Kassette 30 nicht in ein Videolaufwerk geladen ist eine Einsetzbohrung 51 ist im wesentlichen in dem Mittelabschnitt der Bodenoberfläche 38a des Bremsteiles 38 gebildet. Ein Sperrfreigabebolzen des Videolaufwerks (nicht gezeigt) ist in die Einsetzbohrung 51 des Bremsteiles 38 eingesetzt, wenn die Magnetbandkassette 30 in einem Videolaufwerk geladen ist, um dadurch den Spulen 32a und 32b zu gestatten, sich zu drehen.
- Ein Paar von Führungswänden 52a und 52b ist an den linken und rechten Positionen der Einsetzbohrung 51 vorgesehen und führt gleitend die Bewegung des Bremsteiles 38. Dem Bremsteil zugewandt sind Entfernungs- Verhinderungsvorsprünge 53a und 53b an den oberen Enden der zwei Führungswände 52a und 52b vorgesehen, um das Bremsteil 38 am Entferntwerden von der Kassette 30 zu hindern.
- Wie oben beschrieben sind die zwei Führungswände 52a und 52b an den linken und rechten Seiten des Bremsteiles 38 vorgesehen. Die zwei Führungswände 52a und 52b sind links und rechts der Einsetzbohrung 51 platziert, weil es notwendig ist, das Entfernen der in einem Kunstharz- Spritzgießverfahren verwendeten Gießform zu erleichtern. Fig. 6 ist eine Querschnittsdarstellung einer Metallgießform 120, die für die Erläuterung eines Gießverfahrens in Bezug auf das Beispiel von Fig. 5 verwendet wird. Die Metallgießform 120 wird verwendet die untere Hälfte 31 der Kassette 30 zu gießen, und ist aus einer oberen Gießform UM und einer unteren Gießform LM zusammengesetzt. Die untere Gießform LM hat eine Bauteilgießform cm zum Gießen von Innenoberflächen der Führungswände 52a und 52b. Wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt, falls die zwei Führungswände 52a und 52b auf der unteren Hälfte 31 aufgerichtet sind und benachbart zu der Einsetzbohrung 51 angeordnet sind, kann die Bauteilgießform cm leicht in die Richtung L6 nach Fertigstellung des Spritzgießens entfernt werden.
- Die Anordnung des Paares von Führungswänden 52a und 52b hat jedoch Nachteile damit, daß die Bremsteil- Entfernungsverhinderungsvorsprünge 53a und 53b, die an den oberen Enden der Führungswände 52a und 52b vorgesehen sind, das Bremsteil 38 nicht ausreichend halten. Mit anderen Worten, das Paar von Führungswände 52a und 52b halten nur den im wesentlichen Mittelabschnitt des Bremsteiles 38. Als ein Ergebnis kann das Bremsteil 38 aus den zwei Führungswänden 52a und 52b infolge der Druckkraft der Druckfeder 39 in der zusammengebauten Magnetbandkassette herausfliegen oder herausgleiten.
- In Anbetracht der oben beschriebenen Nachteile wird es bevorzugt, das Bremsteil 38, das zwei oder mehr Paare von jeweiligen Führungswänden verwendet, mit Bremsteil- Entfernungsverhinderungsvorsprüngen zu lagern, die ähnlich zu jenen mit Bezugszeichen 53a und 53b gekennzeichneten sind. Z. B., wie in Fig. 2 gezeigt, falls zwei Paare von Führungswänden Bremsteil- Entfernungsverhinderungsvorsprünge haben, kann das Bremsteil 38 in sowohl dem vorderen, als auch den hinteren Endabschnitten gelagert werden. Jedoch erfordert solch eine Anordnung, daß die zwei Paare von Führungswänden weit weg von der Einsetzbohrung 51 platziert werden müssen.
- Überdies können die herkömmlichen Einrichtungen und Verfahren nicht zum Spritzgießen solch eines zwei- Paar- Aufbaus verwendet werden, weil die Bauteilgießform cm zwischen den zwei Führungswänden 52a und 52b vorhanden ist. Wie oben beschrieben, wird die Bauteilgießform cm herkömmlich aus der Einsetzbohrung 51, wie in Fig. 6 gezeigt, in die Richtung L6 entfernt. Deshalb kann die Bauteilgießform cm nicht entfernt werden, weil die Bremsteil- Entfernungsverhinderungsvorsprünge 53a und 53b gegenseitig überhängen und die Bauteilgießform cm am Entferntwerden in die Richtung L6 hindern.
- Aus dem Stand der Technik- Dokument US- 4,650,136 ist eine Magnetbandkassette bekannt. Die Magnetbandkassette nach dem Stand der Technik weist eine Halbkassette auf, wobei ein Paar von gegenüberliegenden Führungswänden jeweils darauf aufgerichtet sind. Die Führungswände sind zum gleitenden Lagern eines Bremsteiles vorgesehen, das die Drehung eines Paares von innerhalb der Magnetbandkassette angeordneten Bandwickelspulen blockiert. Jede der Führungswände ist mit einem rechteckig geformten Vorsprung versehen, um das Bremsteil am Entferntwerden von zwischen den Führungswänden zu hindern.
- Das Stand der Technik- Dokument JP-A- 60 099 619 lehrt eine Gießanordnung mit einem ersten Gießabschnitt zum Bilden einer Oberfläche eines gegossenen Erzeugnisses, einen Kernkörper zum Bilden einer Außenseitenoberfläche von einer Art von aufgerichteten Wänden, und einen verschiebbaren Kerneinsatz zum Bilden der jeweiligen Innenseitenoberflächen der Wände. Der verschiebbare Kerneinsatz weist unterschnittene Teile zum Bilden einiger Arten von Vorsprüngen auf Die durch das unterschnittene Teil gebildeteten Vorsprünge sind hakenförmig geformt und haben eine im wesentlichen dreieckige Form im Querschnitt.
- Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Gießeinrichtung zum Spritzgießen einer Magnetbandkassette und ein Verfahren zum Spritzgießen einer Magnetbandkassette zu schaffen, wobei das Entfernen eines Gießteiles glatt bewirkt werden kann, um dadurch jede Art von Beschädigung einiger Vorsprünge zu verhindern.
- Nach dem Einrichtungsaspekt der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe durch eine Gießeinrichtung zum Spritzgießen einer Magnetbandkassette nach Anspruch 1 gelöst.
- In dem vorerwähnten Aufbau wird es bevorzugt, daß die Vorsprünge der Einrichtung jeweils an vorauslaufenden Enden der Führungswände positioniert sind.
- Vorzugsweise sind zumindest zwei Paare der Führungswände der Einrichtung, ob die Vorsprünge der Einrichtung jeweils an vorauslaufenden Enden der Führungswände positioniert sind oder ob nicht, an einem vorbestimmten Abstand in einer Gleitrichtung des Bremsteiles angeordnet.
- Nach einem Verfahrensaspekt der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe durch ein Verfahren zum Spritzgießen einer Magnetbandkassette nach Anspruch 4 gelöst.
- Hiernach wird die vorliegende Erfindung mittels bevorzugter Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen veranschaulicht und erläutert. In den Zeichnungen, wobei:
- Fig. 1 eine Draufsicht der Magnetbandkassette ist, gegossen durch das Magnetbandkassetten- Gießverfahren nach der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 2 eine vergrößerte perspektivische Ansicht der Hauptabschnitte der in Fig. 1 gezeigten Magnetbandkassette ist;
- die Fig. 3(A) bis (C) die Schmelzeinrichtungen und das Magnetbandkassetten- Gießverfahren nach der vorliegenden Erfindung veranschaulichen, die die Reihenfolge der Gießschritte davon zeigen;
- Fig. 4 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines herkömmlichen Beispieles einer Magnetbandkassette ist; und
- Fig. 5 eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines Beispieles der Hauptabschnitte für die herkömmliche Magnetbandkassette von Fig. 4 ist; und
- Fig. 6 eine Schnittdarstellung einer Metallgießform, verwendet für das Erläutern eines Magnetbandkassetten- Gießverfahrens mit Bezug auf das Beispiel von Fig. 5 ist, wobei das Verfahren nicht zu der vorliegenden Erfindung gehört.
- Die Fig. 1 bis 3(A-C) zeigen ein Ausführungsbeispiel einer Einrichtung zum Gießen einer Magnetbandkassette nach der vorliegenden Erfindung. Bezugnehmend auf Fig. 1 enthält eine Magnetbandkassette 1 eine obere Hälfte (nicht in Fig. 1 gezeigt) und eine untere Hälfte 2. Ein Paar von frei drehbaren Spulen 3a und 3b, die ein Magnetband T dortherum gewickelt haben, können in der unteren Hälfte 2 vorgesehen sein. Zähne 4a und 4b erstrecken sich entlang der gesamten Umfangskante jedes der unteren Flansche der jeweiligen zwei Spulen 3a und 3b. Die Zähne 4a und 4b sind mit Sperrklinken 8a und 8b im Eingriff (was weiter unten diskutiert werden soll).
- Eine Sperrvorrichtung 6 ist in einem im wesentlichen dreieckförmigen Raum 5 vorgesehen, der dazwischen platziert ist und durch die zwei Spulen 3a und 3b bestimmt ist. Die Sperrvorrichtung 6 blockiert die Drehung der zwei Spulen 3a und 3b und hindert das Magnetband am Lockerwerden, wenn die Magnetbandkassette 1 nicht in ein Videolaufwerk (nicht gezeigt) geladen ist. Bauteile oder Mechanismen außer der Sperrvorrichtung 6, sind dieselben wie jene der allgemeinen Magnetbandkassette, oben in Bezug zu fig. 4 diskutiert, und folglich werden die Beschreibungen derselben hier weggelassen.
- Die Sperrvorrichtung 6, wie in Fig. 2 gezeigt, weist ein Bremsteil 7 auf, zwei Sperrklinken 8a und 8b und eine Druckfeder 9. Das Bremsteil 7 ist verschiebbar zwischen die zwei Spulen 3a und 3b eingebracht, um die Spulen 3a und 3b zu blockieren, während die zwei Sperrklinken 8a und 8b jeweils auf den zwei Seiten des vorauseilenden Endabschnittes des Bremsteiles 7 vorgesehen sind. Die zwei Sperrklinken 8a und 8b sind mit den Zähnen 4a und 4b im Eingriff, die auf den Spulen 3a und 3b gebildet sind und die Spulen 3a und 3b an Ort und Stelle blockieren. Die Druckfeder 9 drängt das Bremsteil 7 in Richtung der Spulen 3a und 3b, wenn die Kassette 1 nicht in das Videolaufwerk geladen ist.
- Wie vorerwähnt führen Bewegungen des Bremsteiles 7 zum Blockieren oder Freigeben der Spulen 3a und 3b. Dies wird durch Bilden einer Freigabebolzen- Einsetzbohrung 10 auf der Bodenoberfläche 31a der unteren Hälfte 2 (gezeigt in Fig. 4) vervollständigt, und einer entsprechenden Freigabebolzen- Einsetzbohrung 10a in die untere Oberfläche 7a des Bremsteiles 7. Wenn die Magnetbandkassette in das Videolaufwerk geladen ist, ist ein Freigabebolzen des Videolaufwerkes (nicht gezeigt) in die zwei Freigabebolzen- Einsetzbohrungen 10 oder 10a eingesetzt. Dieses Einsetzen des Freigabebolzens veranlaßt das Bremsteil 7 auf seine Ausgangsposition zurückzukehren, und die zwei Spulen 3a und 3b zu entsperren.
- Zwei Paare von Führungswänden 11a, 11b und 12a, 12b sind an den linken und rechten Seiten des Bremsteiles 7 vorgesehen, weit weg von der Freigabebolzen- Einsetzbohrung 10. Mit anderen Worten, die zwei Paare von Führungswänden 11a, 11b und 12a, 12b sind an den vorderen und hinteren Endabschnitten des Gleitbereiches des Bremsteiles 7 platziert und werden für Führungs- und Gleitbewegungen des Bremsteiles 7 verwendet. Bremsteilentfernungs- Verhinderungsvorsprünge 111a, 111b und 112a und 112b sind an jeweiligen vorauslaufenden Enden der zwei Paare von Führungswänden 11a, 11b und 12a, 12b vorgesehen. Die Bremsteilentfernungs- Verhinderungsvorsprünge 111a, 111b und 112a und 112b springen vor und hängen nach innen über, um das Bremsteil 7 an der oberen Oberfläche 10b des Bremsteiles 7 zu lagern, um so das Gleite des Bremsteiles 7 am Entfernen von den Führungswänden 11a, 11b und 12a, 12b zu hindern.
- Demzufolge können die zwei Paare der Führungswände 11a, 11b und 12a, 12b das Bremsteil 7 glatt führen. Zusätzlich können die Bremsteilentfernungs- Verhinderungsvorsprünge 111a, 111b und 112a und 112b, die zusätzlich an den zwei Paaren der Führungswände 11a, 11b und 12a, 12b vorgesehen sind, das Bremsteil 7 am Entfernen von den zwei Paaren der Führungswände 11a, 11b und 12a, 12b hindern.
- Jede der Oberflächen der jeweiligen oberen und unteren Endabschnitte der Bremsteilentfernungs- Verhinderungsvorsprünge 111a, 111b und 112a und 112b ist vorzugsweise im Querschnitt gekrümmt. Die gekrümmten Oberflächen erleichtern das Einsetzen während der Montage des Bremsteiles 7 von dem obersten Abschnitt der Führungswände 11a, 11b und 12a, 12b. Um die Sperrvorrichtung 6 zwischen die Führungswände 11a, 11b und 12a, 12b einzusetzen, wird auf das Bremsteil Druck in die Richtung nach unten angewandt. Der Druck kann die Führungswände 11a, 11b und 12a, 12b veranlassen, in die Querrichtung elastisch gebeugt zu werden, um dadurch den Raum zwischen den Führungswänden 11a, 11b und 12a, 12b zu erweitern und um dem Bremsteil zu gestatten durchzugehen. Aus diesem Grund wird es bevorzugt, daß jede obere Oberfläche der Bremsteilentfernungs- Verhinderungsvorsprünge 111a, 111b und 112a und 112b im Querschnitt gekrümmt ist.
- Außerdem drängt in Fig. 1, wenn die Magnetbandkassette 1 nicht in das Videolaufwerk geladen ist, die Druckkraft der Feder 9 das Bremsteil 7 in Richtung der Spulen 3a und 3b. Diese Druckkraft drückt dadurch die Sperrklinken 8a und 8b, die an den Führungsendabschnitten des Bremsteiles 7 vorgesehen sind, in Eingriff mit den Zähnen 4a und 4b, die an den Umfangskanten der unteren Flansche der sich drehenden Spulen 3a und 3b gebildet sind. Unter solch einer Bedingung sind die Spulen 3a und 3b blockiert und das Magnetband kann am Lockern gehindert werden.
- Andererseits, wenn die Magnetbandkassette 1 in das Videolaufwerk geladen ist, kann das Blockieren der Spulen 3a und 3b durch einen Blockierungsfreigabebolzen (nicht gezeigt), vorgesehen in dem Videolaufwerk, aufgehoben werden, Wie in Fig. 1 gezeigt, ist ein Anschlag 13, angeordnet in dem im wesentlichen dreieckförmigen Raum 5 an einer Position nahe der Mitte der unteren Hälfte 2 vorgesehen, um den Bewegungsbereich des Bremsteiles 7 zu begrenzen. Zusätzlich sind Rippen 14 links und rechts des Raumes 5 nahe des Außenumfangs der unteren Hälfte 2 platziert, um so den dreieckförmigen Raum 5 der Magnetbandkassette 1 zu verstärken.
- Die Fig. 3(A) bis (C) stellen das Verfahren zum Gießen der unteren Hälfte 2 der Magnetbandkassette nach der vorliegenden Erfindung dar. Eine Metallgießform 20, verwendet zum Ausführen dieses Gießverfahrens, ist aus einer oberen Gießform 21 und einer unteren Gießform 22 zusammengesetzt. Die untere Gießform 22 kann aus einer einzigen Gießform zusammengesetzt sein. Andererseits ist die obere Gießform 21 aus sowohl einer Führungswand- Innengießform 23, als auch einer Führungswand- Außengießform 24 zusammengesetzt. Die Führungswand- Innengießform 23 und die Führungswand- Außengießform 24 bestimmen einen Hohlraum zwischen den Führungswänden 11a, 11b und 12a, 12b.
- Die Führungswand- Innengießform 23 bildet die Führungswände 11a, 11b und 12a, 12b. Die Führungswand- Innengießform 23 hat flache Abschnitte 25a und 25b, die vorzugsweise in der vertikalen Richtung auf der unteren Hälfte 2 aufgerichtet sind. Zusätzlich hat die Führungswand- Innengießform 23 gekrümmt- genutete Abschnitte 26a und 26b, die mehr als die flachen Abschnitte 25a und 25b nach innen genutet sind und zum Bilden der Bremsteilentfernungs- Verhinderungsvorsprünge 111a, 111b und 112a und 112b gebraucht werden. Die flachen Abschnitte 25a und 25b und die gekrümmtgenuteten Abschnitte 26a und 26b sind in dem im wesentlichen dreieckförmigen Raum 5, gezeigt in Fig. 2, angeordnet. Die Anordnung stimmt im wesentlichen mit den vorderen und hinteren Abschnitten des Raumes 5 der Magnetbandkassette 1, um gegossen zu werden, überein.
- Wie in den Fig. 3(A) bis (C) gezeigt, sind ausgenommene Nuten 27, die verwendet werden die Rippen 14 zu formen, auf der Bodenoberfläche der Führungswand- Innengießform 23 gebildet. In der praktischen Anwendung braucht das eine paar von Führungswänden 11a und 11b nicht angeordnet werden, um eine Reihe mit dem anderen Paar der Führungswände 12a und 12b zu bilden.
- Wie in den Fig. 3(A) bis (C) gezeigt, ist die Führungswand- Außengießform 24 der oberen Gießform 21 derart aufgebaut, daß die Innenabschnitte davon als flache und vertikale Oberflächen gebildet sind. Die Nuten 27, angeordnet auf der Bodenoberfläche der Führungswand- Außengießform 24, werden verwendet, um die Rippen 14 zu gießen. Andererseits ist die untere Gießform 22 aufgebaut, um eine flache Oberfläche zu haben.
- Wie in Fig. 3(A) gezeigt, um die untere Hälfte 2 der Magnetbandkassette 1 zu spritzen, wird die Metallgießform 20 zuerst zusammengebaut. D. h., die untere Gießform 22 und die obere Gießform 21, die aus der Führungswand- Innengießform 23 und der Führungswand- Außengießform 24 zusammengesetzt ist, werden zusammengebaut.
- Kunstharz wird dann in den durch die Metallgießform 20 bestimmten Hohlraum eingespritzt, und die untere Hälfte 2 (gezeigt in den Fig. 3(A) bis (C)) wird gegossen. Nachdem die untere Hälfte 2 gegossen ist, wird die untere Gießform 22 von der unteren Hälfte 2 in die Richtung L4, wie in Fig. 3(A) gezeigt, getrennt. Die Führungswand- Außengießform 24 wird dann von der neu- gegossenen unteren Hälfte 2 in die Richtung U4, wie in Fig. 3(B) gezeigt, getrennt. Weil es keine ausgenommenen Abschnitte in der Führungswand- Außengießform 24 gibt, kann die Führungswand- Außengießform 24 mit Leichtigkeit entfernt werden. Alternativ kann die untere Gießform 22 entfernt werden, nachdem die Führungswand- Außengießform 24 und die Führungswand- Innengießform 23 der oberen Gießform 21 von der gegossenen unteren Hälfte 2 entfernt sind.
- Dann wird, wie in Fig. 3(C) gezeigt, die Führungswand- Innengießform 23 der oberen Gießform 21 von der unteren Hälfte 2 in die Richtung U4 entfernt. Die Führungswand- Außengießform 24 muß vor der Führungswand- Innengießform 23 entfernt werden, so daß die Führungswand- Innengießform 23 glatt entfernt werden kann. D. h., nachdem die Führungswand- Außengießform 24 entfernt ist, können die Führungswände 11a, 11b und 12a, 12b in Richtung der Breite Wa und Wb elastisch verformt werden. Dieser Entfernvorgang wird als "gewaltsames Entfernen" bezeichnet. Zusätzlich können, weil jedes untere Ende der Bremsteilentfernungs- Verhinderungsvorsprünge 111a, 111b und 112a und 112b eine Oberfläche hat, die im Querschnitt gekrümmt ist, die Führungswände 11a, 11b und 12a, 12b glatter während des Entfernens der Führungswand- Innengießform 23 elastisch verformt werden,
- Bei dem herkömmlichen, im Einführungsabschnitt dieser Anmeldung beschriebenen Gießverfahren, bestimmt der Aufbau der Einrichtung das Verfahren des Entfernens. Deshalb sind die Führungswände, die die Bremsteilentfernungs- Verhinderungsvorsprünge haben, nicht in der Lage, in Positionen, die weit entfernt von der Freigabebolzen- Einsetzbohrung 10 sind, gegossen zu werden.
- Andererseits kann die untere Hälfte 2 der Magnetbandkassette 1 gespritzt werden, selbst obwohl die Magnetbandkassette 1 Führungswände 11a, 11b und 12a, 12b hat, die Bremsteilentfernungs- Verhinderungsvorsprünge 111a, 111b und 112a und 112b enthält. D. h., die Führungswand- Innengießform 23 kann leicht entfernt werden, selbst wenn die Führungswände, die die Bremsteilentfernungs- Verhinderungsvorsprünge haben, an Positionen angeordnet sind, die von der Freigabebolzen- Einsetzbohrung 10 weit entfernt sind. Dieses Entfernen wird leicht erreicht, weil die obere Gießform 21 in die Führungswand- Innengießform 23 und die Führungswand- Außengießform 24 geteilt ist und die Führungswand- Außengießform 24 vor der Führungswand- Innengießform 23 entfernt wird.
- Da die Bremsteilentfernungs- Verhinderungsvorsprünge 111a, 111b und 112a und 112b der Führungswände 11a, 11b und 12a, 12b das Bremsteil 7 von oben lagern, kann das Bremsteil 7 glatter verschoben werden, als die herkömmliche Vorrichtung. Überdies schließt die zusätzliche Lagerung, geschaffen durch die vier Vorsprünge, praktisch die Möglichkeit aus, daß das Bremsteil 7 von den Führungswänden 11a, 11b und 12a, 12b entfernt wird.
- In dem vorerwähnten Ausführungsbeispiel können die zwei Paare der Führungswände 11a, 11b und 12a, 12b jeweils in den vorderen oder hinteren Abschnitten des Bremsteiles 7 vorgesehen sein. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diesen Aufbau begrenzt. Die Erfindung kann z. B. statt dessen eines Paares von langen Führungswänden enthalten, die sich von den vorderen zu den hinteren Abschnitten des Bremsteiles 7 erstrecken. Solch ein Aufbau gestattet auch den Bauteilgießformen, um mit Leichtigkeit entfernt zu werden, und kann das Bremsteil 7 am Entferntwerden von den Führungswänden 11a, 11b und 12a, 12b hindern.
- Wie hier vorstehend beschrieben worden ist, ist die obere Gießform in eine Führungswand- Innengießform und eine Führungswand- Außengießform geteilt. Zuerst wird die Führungswand- Außengießform in die vertikale Richtung nach oben entfernt. Als nächstes wird die Führungswand- Innengießform in-derselben Richtung entfernt. Infolge zu diesem ist es möglich, durch Kunstharz- Spritzgießen, das eine Metallgießform 10 verwendet, eine Magnetbandkassette zu erzeugen, die in einer von der Freigabebolzen- Einsetzbohrung weit entfernten Position angeordnete Führungswände hat.
- Zusätzlich ist es sicher möglich, das Bremsteil am Entferntwerden von den Führungswänden zu hindern, selbst obwohl die Führungswände in von der Freigabebolzen- Einsetzbohrung weit entfernten Positionen platziert sind.
Claims (4)
1. Gießvorrichtung zum Spritzgießen einer Magnetbandkassette (1), die ein Paar von
gegenseitigen gegenüberliegenden Führungswänden (11a, 11b; 12a, 12b) hat,
jeweils auf einer oberen Oberfläche einer Gehäusehälfte (2) der Magnetbandkassette
(1) aufgerichtet, wobei die gegenüberliegenden Wände (11a, 11b; 12a, 12b) ein
Bremsteil (7) gleitbar lagern, das Drehungen eines Paares von Bandwickelspulen
(3a, 3b), angeordnet innerhalb der Magnetbandkassette (1), anhält, wobei jede der
Führungswände (11a, 11b; 12a, 12b) einen Vorsprung (11a, 11b; 112a, 112b) hat,
um das Bremsteil (7) am Entferntwerden zwischen den Führungswänden (11a, 11b;
12a, 12b) zu hindern, wobei die Gießvorrichtung aufweist:
eine erste Gießform (22), entfernbar in einer Richtung, die der aufgerichteten
Richtung der Führungswände (11a, 11b; 12a, 12b) gegenüberliegt, zum Bilden einer
unteren Oberfläche der Gehäusehälfte (2);
einer zweiten Gießform (24), entfernbar in der aufgerichteten Richtung der
Führungswände (11a, 11b; 12a, 12b) zum Bilden von äußeren Seitenoberflächen der
Führungswände(11a, 11b; 12a, 12b); und
eine dritte Gießform (23), entfernbar in der aufgerichteten Richtung der
Führungswände (11a, 11b; 12a, 12b) zum Bilden von Führungswänden-
Innenseitenoberflächen, um in Kontakt mit dem Bremsteil (7) gebracht zu werden, und enthaltendend
genutete Abschnitte (26a, 26b) zum Bilden der jeweiligen Vorsprünge (111a, 111b;
112a, 112b) der Führungswände (11a, 11b; 12a, 12b), wobei jeder der Vorsprünge
(111a, 111b; 112a, 112b) eine Oberfläche hat, die im Querschnitt zum Führen des
Entfernens der dritten Gießform (23) gekrümmt ist,
wobei die erste, zweite und dritte Gießform einen Gießhohlraum bilden, der das Paar
von gegenseitig gegenüberliegenden Führungswänden bestimmt.
2. Gießform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Vorsprünge (111a,
111b; 112a, 112b) jeweils an vorauslaufenden Enden der Führungswände (11a, 11b;
12a, 12b) positioniert sind.
3. Gießform nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest zwei
Paar von Führungswänden (11a, 11b; 12a, 12b) in einem vorbestimmten Abstand in
einer Gleitrichtung des Bremsteiles (7) angeordnet sind.
4. Verfahren zum Spritzgießen einer Magnetbandkassette (1), die ein Paar von
gegenseitig gegenüberliegenden Führungswänden (11a, 11b; 12a, 12b) hat, jeweils auf einer
oberen Oberfläche einer Kassettenhälfte (2) der Magnetbandkassette (1)
aufgerichtet, wobei die Führungswände (11a, 11b; 12a, 12b) verschiebbar ein Bremsteil (7)
lagern, das Drehungen eines Paares von Bandwickelspulen (3a, 3b), angeordnet
innerhalb der Magnetbandkassette (1), anhält, und wobei jede der Führungswände
(11a, 11b; 12a, 12b) einen Vorsprung (111a, 111b; 112a, 112b) hat, um das
Bremsteil (7) am Entferntwerden in der aufgerichteten Richtung der Führungswände (11a,
11b; 12a, 12b) zu hindern, während das Bremsteil zwischen den Führungswände
(11a, 11b; 12a, 12b) verschoben worden ist, wobei das Verfahren die Schritte
aufweist von:
Bilden eines Gießhohlraumes, der das Paar von gegenseitig gegenüberliegenden
Führungswänden (11a, 11b; 12a, 12b) bestimmt, durch Zusammenfügen einer ersten
Gießform (22), um eine untere Oberfläche der Gehäusehälfte (2) zu bilden, eine
zweite Gießform (24), um äußere Seitenoberflächen der Führungswände (11a, 11b;
12a, 12b) zu bilden, und eine dritte Gießform (23), um innere Seitenoberflächen der
Führungswände (11a, 11b; 12a, 12b) zu bilden, um diese in Gleitkontakt mit dem
Bremsteil (7) zu bringen, wobei die dritte Gießform (23) genutete Abschnitte (26a,
26b) zum Bilden der jeweiligen Vorsprünge (111a, 111b; 112a, 112b) der
Führungswände (11a, 11b; 12a, 12b) enthält;
Gießen von geschmolzenem Kunstharz in den Gießhohlraum, um so die gegenseitig
gegenüberliegenden Führungswände (11a, 11b; 12a, 12b) zu bilden;
zuerst Entfernen der zweiten Gießform (24) in der aufgerichteten Richtung der
Führungswände (11a, 11b; 12a, 12b), um die zweite Gießform (24) von den gegossenen
Führungswänden (11a, 11b; 12a, 12b) zu lösen; und
als zweites, Entfernen der dritten Gießform (23) in der aufgerichteten Richtung der
Führungswände (11a, 11b; 12a, 12b), während ein Abstand zwischen den
Vorsprüngen (111a, 111b; 112a, 112b), gebildet auf den Führungswänden (11a, 11b; 12a,
12b) infolge der elastischen Verformung der Führungswände (11a, 11b; 12a, 12b),
vergrößert ist, was aus dem Kontakt zwischen der dritten Gießform (23) und den
Vorsprüngen (111a, 111b; 112a, 112b), gebildet an den Führungswänden (11a, 11b;
12a, 12b) herrührt, und das Entfernen der dritten Gießform (23), das unter Verwendung
der Vorsprünge (111a, 111b; 112a, 112b) geführt wird, die eine Oberfläche
haben, die im Querschnitt gekrümmt ist.
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