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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft
einen Instantkakao, der Kakaomasse und/oder Kakaopulver und ein Milchmaterial
enthält,
woraus sich durch einfaches Zugeben von heißem Wasser ein Instantgetränk herstellen läßt, sowie
ein Verfahren zu dessen Herstellung.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Kakao ist ein Luxusgetränk mit hohem
Nährwert,
das durch Lösen
des Kakaos in heißem
Wasser oder heißer
Milch hergestellt wird. Kakaopulver wird durch Pressen von alkalisierter
oder nicht alkalisierter Kakaomasse zur Abtrennung der Kakaobutter
und anschließende
Pulverisierung erhalten. Instantkakao wird hergestellt, indem zuerst
das Kakaopulver mit anderen Materialien, wie Milchpulver oder Sacchariden,
gemischt wird, so daß der
Kakao erhalten wird, indem der Instantkakao einfach in heißem Wasser
oder heißer
Milch gelöst
wird.
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Als herkömmliches Verfahren zur Herstellung
von Instantkakao sind bekannt: (1) ein Verfahren, bei dem Kakaopulver,
ein Milchmaterial, wie Vollmilchpulver oder Magermilchpulver, und
Saccharide, wie Zucker, gemischt und pulverisiert werden, so daß ein Produkt
hergestellt wird; (2) ein Verfahren, bei dem das pulverisierte Produkt
aus Verfahren (1) zur Verbesserung der Löslichkeit in einem Fließbettgranula tor
granuliert wird; und (3) ein Verfahren, bei dem Kakaopulver, Saccharide
und dergleichen in warmem Wasser gelöst werden und gefriergetrocknet
werden (JP-A 8-214780).
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Kakaopulver enthält bei den vorstehenden Verfahren
(1) und (2) jedoch aus den Kakaobohnenstücken stammende wasserunlösliche Bestandteile,
die dazu führen,
daß sich
das Getränk
auf der Zunge rauh anfühlt und
einen pulverigen Geschmack hervorrufen. Bei beiden Verfahren (1)
und (2) muß man
des weiteren ein Milchmaterial im pulverigen Zustand, wie Vollmilchpulver,
Magermilchpulver oder Sahnepulver verwenden, jedoch ist es unmöglich, Frischmilch
oder Magermilch als Milchmaterial zu verwenden. Das ursprüngliche
gute Aroma des Milchprodukts kann nicht erhalten werden.
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Bei Verfahren (3) kann das pulverartige
Empfinden reduziert werden. Gefriertrocknen ist jedoch nicht leicht,
wenn ein Milchmaterial enthalten ist. Das Produkt hat somit den
Nachteil, daß man
ein Milchmaterial in heißem
Wasser zugeben muß,
um ein heißes
Kakaogetränk
herzustellen oder um das gefriergetrocknete Produkt in heißer Milch
zu lösen.
In beiden Fällen
läßt sich
die Bequemlichkeit von Instantgetränken, die einfach durch Zugabe
von heißem
Wasser hergestellt werden, nicht erzielen. Das gefriergetrocknete
Produkt hat zudem eine poröse
Blockform, die gegenüber
pulverförmigen
Produkten mit dem gleichen Gewicht voluminös ist.
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Durch Mahlen gerösteter Kakaobohnen wird dagegen
eine Kakaomasse erhalten, die etwa 55% Kakaobutter enthält. Die
Kakaomasse ist bei Raumtemperatur fest und schmilzt beim Erhitzen
zu einem flüssigen Zustand.
Da der Kakaobuttergehalt in der Kakaomasse sehr hoch ist, läßt sich
die Kakaomasse nicht leicht pulverisieren, und es unmöglich, diese
für einen
herkömmlichen
Instantkakao zu verwenden. Etwas Material der Kakaomasse ist zudem
zu einem pulverförmigen
Zustand verarbeitet, aber wenn ein solches Material für einen
Instantkakao verwendet wird, besteht der Nachteil, daß eine angemessene
Löslichkeit
nicht erhalten werden kann, wenn dieser als Getränk gereicht wird.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung
ist folglich die Bereitstellung eines Instantkakaos, der sich als Kakaogetränk reichen
läßt, indem
bloß heißes Wasser
zugegeben wird und der ein weniger rauhes und pulveriges Gefühl auf der
Zunge hinterläßt, und
bei dem die Bestandteile gut harmonieren und einen milden und guten
Geschmack sowie ein kräftiges
Aroma haben.
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Die Erfindung stellt somit einen
Instantkakao bereit, der Partikel umfaßt, die erhalten werden können durch
Lösen oder
Dispergieren eines Kakaomasse oder Kakaopulver oder beides umfassenden
Ausgangsmaterials, in erhitzter Milch oder (wenn das Ausgangsmaterial
auch Milchpulver enthält)
in erhitztem Wasser, gefolgt von Sprühtrocknen, um Partikel bereitzustellen,
in denen die Bestandteile gleichförmig verteilt und integriert
sind.
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Die Erfindung stellt auch ein Verfahren
zur Herstellung eines Instantkakaos bereit, welches die Schritte Lösen oder
Dispergieren eines Ausgangsmaterials, das Kakaomasse oder Kakaopulver
oder beides in erhitzter Milch oder (wenn das Ausgangsmaterial auch
Milchpulver enthält)
in erhitztem Wasser umfaßt,
gefolgt von Sprühtrocknen
zur Herstellung von Partikeln umfaßt.
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Die in dem Sprühtrocknungsschritt geformten
Partikel können
bspw. durch Granulation oder Pulverisation oder durch Ver mengen
mit anderen Bestandteilen, wie Süßungsmitteln
oder Geschmacksstoffen, weiter verarbeitet werden.
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In der vorliegenden Erfindung werden
die Bestandteile zuerst durch Lösen
des Ausgangsmaterials in warmer oder heißer Milch oder in warmem oder
heißem
Wasser wenn das Ausgangsmaterial Milchpulver enthält, gleichförmig geschmolzen
(die Öl-
und Fettbestandteile werden dispergiert), und dann können Partikel,
in denen die Bestandteile gleichförmig verteilt und integriert
sind, durch Sprühtrocknen
hergestellt werden. Selbst wenn die Partikel Kakaomasse enthalten,
werden diese leicht gelöst,
ohne daß sie
in einem körnigen
Zustand verbleiben, und es tritt trotz des höheren Fettgehalts keine Ölscheidung
ein. Wenn der Instantkakao getrunken wird, ergibt sich somit kein
rauhes Gefühl
auf der Zunge oder pulveriges Gefühl, und es kann ein frisches
und hervorragendes Aroma erhalten werden. Da der erfindungsgemäße Instantkakao
ein Milchmaterial enthält,
besteht kein Bedarf, ihn in Milch zu lösen, und durch einfache Zugabe
von heißem
Wasser läßt sich
ein wohlschmeckender Kakao herstellen.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHUNGEN
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1 ist
eine rasterelektronenmikroskopische Aufnahme eines getrockneten
Pulvers, das in Beispiel 2 durch Sprühtrocknen einer Mutterlauge
erhalten wurde, in 150-facher Vergrößerung.
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2 ist
eine rasterelektronenmikroskopische Aufnahme eines getrockneten
Pulvers, das in Beispiel 5 durch Sprühtrocknen einer Mutterlauge
erhalten wurde, in 150-facher Vergrößerung.
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3 ist
eine rasterelektronenmikroskopische Aufnahme eines Pulvers, das
durch Sprühtrocknen
einer Mutterlauge, wobei ein getrocknetes Pulver erhalten wurden,
und anschließendes
Granulieren des Trockenpulvers in einem Fließbettgranulator, wie in Beispiel
6, erhalten wurde in 150-facher
Vergrößerung.
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4 ist
eine rasterelektronenmikroskopische Aufnahme eines Pulvers, das
durch Mischen der Ausgangsmaterialbestandteile und Pulverisieren
des Gemischs in einem Pulverisator, wie in Vergleichsbeispiel 1, erhalten
wurde in 150-facher
Vergrößerung;
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5 ist
eine rasterelektronenmikroskopische Aufnahme eines festen Kakaos,
der in Vergleichsbeispiel 3 durch Gefriertrocknen einer Mutterlauge
erhalten wurde, in 150-facher
Vergrößerung.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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In der vorliegenden Erfindung wird
die Kakaomasse als Ausgangsmaterialkomponente erhalten, bspw. durch
Selektieren der Kakaobohnen in einem Reiniger, Zerkleinern der Bohnen
in einem Crusher, Entfernen der Schalen in einem Windsichter, Zugeben
eines Alaklisierungsmittels in einem Reaktor und Rösten der
alkalisierten Kakaobohnenstücke
in einem Röster,
gefolgt von Mahlen in einer Mühle.
Dann wird Kakaokuchen erhalten, indem der Teil der Kakaobutter aus
der Kakaomasse in einer Kakaopresse entfernt wird. Das Kakaopulver
wird zudem durch Pulverisieren des Kuchens zu feinem Pulver in einem
Pulverisator erhalten. Bei den vorstehenden Verfahren kann die Kakaomasse
alkalisiert werden oder nicht, oder man kann ein alkalisiertes und
ein nichtalkalisiertes Produkt in Kombination verwenden.
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Die Kakaomasse verleiht dem Instantkakao
wegen des hohen Kakaobuttergehaltes ein mildes, kräftiges und
dickes Schokoladenaroma. Es ist daher bevorzugt, ein Kakaopulver
und eine Kakaomasse in Kombination als Ausgangsmaterial zu verwenden,
statt nur einen der beiden Bestandteile allein zu verwenden. Werden
des weiteren die Kakaomasse und das Kakaopulver in Kombination als
Ausgangsmaterial verwendet, kann das kakaospezifische Aroma verläßlicher
erhalten werden als in Fällen,
bei denen eines jeweils allein verwendet wird. Werden die Kakaomasse
und das Kakaopulver in Kombination verwendet, ist der Anteil an
Kakaomasse und Kakaopulver vorzugsweise 1 : 0,1 bis 9 bezogen auf
das Gewicht. Ist der Anteil des Kakaopulvers kleiner als der vorstehende
Bereich, ist die Zugabewirkung des Kakaopulvers klein. Ist der Anteil
des Kakaopulvers größer als
der vorstehende Bereich, ist der Anteil der Kakaomasse relativ klein,
und so mit steuert die Kakaomasse zu einem reichen und kräftigen Aroma
nur wenig bei.
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Als Milchmaterial wird vorzugsweise
ein Milchprodukt, das nicht pulverförmig ist und das ursprüngliche Aroma
der Milch beibehält,
wie Milch, Magermilch oder Rohsahne, verwendet. Milchpulver ist
bereits zu einem pulverförmigen
Zustand sprühgetrocknet,
und sein Nachteil ist, daß es
sein Aroma beim Lösen
in warmem oder heißen
Wasser und neuerlichen Sprühtrocknen
weiter verschlechtert. Ein nichtpulverförmiges Produkt, wie Milch,
behält
sein ursprüngliches
Aroma, und selbst nach einmaligem Sprühtrocknen kann die Aromaverschlechterung
relativ niedrig gehalten werden. Ein Milchpulver, wie Vollmilchpulver
oder Magermilchpulver kann insbesondere in Kombination mit Milch
verwendet werden. Bei der Verwendung von Milchpulver wird es zunächst in
warmem Wasser oder dergleichen gelöst, und dann wird das Kakaopulver
oder dergleichen zu dieser Lösung
hinzugefügt
und damit vermischt. Es ist alternativ auch bevorzugt, das Milchpulver
zusammen mit dem Kakaopulver zu Milch oder dergleichen hinzuzugeben
und zu vermischen.
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Ein Süßungsmittel kann aus dem Produkt
weggelassen werden, damit der Verbraucher es bei Bedarf bei der
Herstellung des Getränks
selber beigeben kann. Ein Süßungsmittel,
wie Saccharid, wird jedoch vorzugsweise vorher dazugegeben, so daß ein süß schmeckender
Kakao durch bloße
Zugabe von heißem
Wasser leicht erhalten werden kann. Das Saccharid kann ein Disaccharid,
wie Saccharose, oder Lactose, ein Monosaccharid, wie Dextrose oder
Fructose, ein Stärkehydrolysat,
wie Glucosesirup oder Dextrin und ihre reduzierten Produkte sein,
bspw. ein reduziertes Stärkehydrolysat
oder ein reduzierender Zucker, wie Sorbit oder Maltit oder Gemische
davon.
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Andere Materialien, die mit dem Kakao
oder Kakao-Ausgangsmaterial
aufgenommen werden können, sind
bspw. Stärken, Öle und Fette,
Emulgatoren, Stabilisatoren, Salz, Duftstoffe, Gewürze, Nußpaste,
Kaffe und andere Würzbestandteile.
Als Emulgator werden vorzugsweise bspw. Saccharose-Fettsäureester,
Glycerin-Fettsäureester
und Lecithin verwendet. Als Stabilisator lassen sich gemeinhin verwendete
Materialien, wie Xanthangummi und Carragheen verwenden.
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Eine bevorzugte Zusammensetzung der
vorstehenden Ausgangsmaterialien umfaßt 30 bis 300 Gew.-Teile Milch
oder Magermilch, 10 bis 35 Gew.-Teile Kakaomasse und/oder Kakaopulver,
0 bis 25 Gew.-Teile eines Milchpulvers oder Vollmilchpulvers oder
Magermilchpulvers, 0 bis 25 Gew.-Teile Zucker, 5 bis 25 Gew.-Teile
anderer Saccharide, wie Lactose, 0 bis 0,5 Gew.-Teile Salz und 0
bis 2 Gew.-Teile eines Emulgators.
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Bei dem bevorzugten erfindungsgemäßen Verfahren
wird zuerst eine Lösung
aus erhitzter Milch, Magermilch oder Milchpulver, die in Wasser
gelöst
ist, hergestellt, und dann werden die Kakaomasse, das Kakaopulver
und sofern verwendet, das Milchpulver, ein Saccharid und andere
Ausgangsmaterialien zugefügt
und gelöst.
Die Lösung
aus erhitzter Milch, Magermilch oder Milchpulver, die in heißem Wasser
gelöst
ist, wird vorzugsweise zuerst auf 40 bis 95°C, vorzugsweise 50 bis 70°C erhitzt,
wodurch die Löslichkeit
der Kakaomasse, des Kakaopulvers und dergleichen verbessert werden
kann.
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Nach dem Lösen der Ausgangsmaterialien
wird die Lösung
vorzugsweise in einem Homogenisator homogenisiert, so daß das sprühgetrocknete
Produkt sehr gleichförmig
wird, wodurch gleichförmig
verteilte Partikel hergestellt werden können, und die Ungleichförmigkeit
und die Rauheit für
die Zunge beim Lösen
in heißem
Wasser erheblich reduziert werden kön nen. Diese Lösung wird
dann bspw. von 60 auf 95°C
erhitzt und sprühgetrocknet.
Das Sprühtrocknen
kann unter gewöhnlichen
Bedingungen erfolgen, bspw. mit einer Heißlufttemperatur von 80 bis
130°C. Der
Brix-Grad der Lösung
beim Sprühtrocknen
ist vorzugsweise 10 bis 60. Ist der Brix-Grad der vorstehenden Lösung kleiner
als 10, ist die Effizienz schlecht, und wenn der Brix-Grad größer als
60 ist, ist die Durchführung
des Sprühtrocknens
schwierig.
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Die durch Sprühtrocknen erhaltenen Partikel
sind im wesentlichen kugelförmig,
und die Bestandteile des Ausgangsmaterials sind gleichmäßig verteilt,
wie sich durch ein Mikroskop ersehen läßt. Die durchschnittliche Partikelgröße reicht
von 20 bis 100 μm.
Die Löslichkeit
bei einer durchschnittlichen Partikelgröße unter 20 μm ist gewöhnlich schlecht,
und wenn diese größer als
100 μm ist,
wird die Sprühtrocknungseffizienz
auf unökonomische
Niveaus reduziert. Das Produkt ist aus Sicht des Aussehens und der
Griffigkeit verglichen mit herkömmlichem
Instant-Kakao, der einfach durch Mischen von bspw. Kakaopulver,
Milchpulver und Saccharid erhalten wird, ein offensichtlich glattes
und feines Pulver.
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Die Partikel können des weiteren zu einer
granulären
Form geeigneter Größe granuliert
werden. Durch die Granulation wird die Löslichkeit in Wasser oder heißem Wasser
weiter gesteigert, wodurch der Kakao leichter hergestellt werden
kann. Herkömmliche
Granulationsverfahren können
verwendet werden, jedoch sind Fließbett- und Rührgranulationsverfahren
besonders bevorzugt.
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Der erfindungsgemäße Instantkakao kann lediglich
aus dem sprühgetrockneten
Pulver oder den Körnern,
die durch Granulieren des sprühgetrockneten
Pulvers erhalten werden, hergestellt werden. Zur Herstellung der
Produkte kann des wei teren bspw. ein Süßungsmittel, z. B. ein Saccharid,
wie Saccharose, oder ein Aromastoff dazu gegeben werden. Zur Gewinnung
eines feinen und gleichmäßigen Produktes
kann ansonsten ein Süßstoff oder
ein Aromastoff zu dem sprühgetrockneten
Pulver gegeben werden.
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Die Erfindung wird nachstehend eingehen
anhand der folgenden Beispiele erläutert (wobei "Teile" für "Gew.-Teile" steht.
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BEISPIEL 1
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16 Teile Kakaomasse, 10 Teile Lactose,
0,1 Teile Salz und 0,2 Teile eines Emulgators wurden zu 200 Teilen
Milch, welche bei 60°C
erhitzt wurde (23,6% Milchfeststoffgehalt) gegeben, gerührt, und
in einem Mischer für
10 min gemischt. Dieses Gemisch wurde in einem Homogenisator bei
150 kg/cm2 homogenisiert.
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Diese Lösung wurde auf 90°C erhitzt
und dann unter solchen Bedingungen sprühgetrocknet, daß die Trockenlufttemperatur
230°C betrug
und die Ablufttemperatur 110°C
betrug, so daß ein
trockenes Pulver erhalten wurde. 40 Teile Zucker wurden zu 55 Teilen
dieses trockenen Pulvers gegeben, und gemischt, so daß ein erfindungsgemäßer Instantkakao
erhalten wurde.
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20 g dieses Instantkakaos wurden
in 100 ml heißem
Wasser gelöst.
Das erhaltene Kakaogetränk
ergab einen frischen milchigen Eindruck, einen milden und wohlschmeckenden
Geschmack, und ein kräftiges Aroma,
ohne pulveriges Empfinden oder Rauheit für die Zunge.
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BEISPIEL 2
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16 Teile Kakao-Pulver (mit 22 bis
24% Kakaobutter), 10-Teile
Lactose, 0,1 Teile Salz und 0,2 Teile eines Emulgators wurden zu
200 Teilen Milch, welche auf 60°C
erhitzt wurde (23,6% Milchfeststoffgehalt), gegeben, gerührt und
10 min in einem Mischer gemischt . Dieses Gemisch wurde in einem
Homogenisator bei 150 kg/cm2 homogenisiert.
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Diese Lösung wurde auf 90°C erhitzt
und dann unter solchen Bedingungen sprühgetrocknet, daß die Trockenlufttemperatur
230°C betrug
und die Ablufttemperatur 110°C
betrug, so daß ein
trockenes Pulver erhalten wurde. 40 Teile Zucker wurde zu 55 Teilen
dieses trockenen Pulvers gegeben und gemischt, so daß ein erfindungsgemäßer Instantkakao
erhalten wurde.
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20 g dieses Instantkakaos wurden
in 100 ml heißem
Wasser gelöst.
Das erhaltene Kakaogetränk
ergab einen frischen milchigen Eindruck, einen wohlausgewogenen
milden und wohlschmeckenden Geschmack und ein unverfälschtes
Aroma ohne pulveriges Gefühl
oder Rauheit für
die Zunge.
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BEISPIEL 3
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15 Teile Kakaopulver (mit 22 bis
24% Kakaobutter), 4 Teile Vollmilchpulver, 5 Teile Magermilchpulver, 5
Teile Zucker, 8 Teile Lactose, 0,3 Teile eines Emulgators und 0,1
Teile Salz wurden zu 100 Teilen Milch, die auf 60°C erhitzt
wurde, gegeben (11,8% Milchfeststoffgehalt), gerührt und in einem Mischer 10
min gemischt. Das Gemisch wurde bei 150 kg/cm2 in
einem Homogenisator gemischt.
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Diese Lösung wurde unter solchen Bedingungen
sprühgetrocknet,
daß die
Trockenlufttemperatur 230°C
betrug und die Ablufttemperatur 110°C betrug, so daß ein getrocknetes
Pulver erhalten wurde. Dieses getrocknete Pulver wurde in einem
Fließbettgranulator
granuliert, und es wurden 35 Teile getrockneter Zucker zu 60 Teilen
dieses trockenen Pulvers gegeben, und gemischt, so daß ein erfindungsgemäßer Instantkakao erhalten
wurde.
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20 g dieses Instantkakaos wurden
in 100 ml heißem
Wasser gelöst.
Das erhaltene Kakaogetränk
ergab einen frischen milchigen Eindruck, einen wohlausgewogenen
milden und wohlschmeckenden Geschmack und ein unverfälschtes
kräftiges
Aroma, ohne pulveriges Gefühl
oder Rauheit auf der Zunge.
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BEISPIEL 4
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17 Teile Kakaopulver (mit 10 bis
12% Kakaobutter), 8 Teile Vollmilchpulver, 2 Teile Rohsahne, 0,1
Teile Salz und 0,2 Teile eines Emulgators wurden zu 100 Teilen Milch,
welche bei 60°C
erhitzt wurde (11,8% Milchfeststoffgehalt), gegeben, gerührt und
10 min in einem Mischer gemischt. Dieses Gemisch wurde bei 150 kg/cm2 homogenisiert.
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Diese Lösung wurde unter solchen Bedingungen
sprühgetrocknet,
daß die
Trockenlufttemperatur 230°C
betrug und die Ablufttemperatur 110°C betrug, so daß ein getrocknetes
Pulver erhalten wurde. 40 Teile Zucker wurde zu 55 Teilen dieses
getrockneten Pulvers gegeben und gemischt. Dieses Pulvergemisch
wurde in einem Fließbettgranulator
granuliert und getrocknet, so daß ein erfindungsgemäßer Instantkakao
erhalten wurde.
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20 g dieses Instantkakaos wurden
in 100 ml heißem
Wasser gelöst.
Das erhaltene Kakaogetränk
ergab einen frischen milchigen Eindruck, einen wohlausgewogenen
und delikaten Geschmack und ein unverfälschtes Aroma, ohne pulveriges
Gefühl
oder Rauheit auf der Zunge.
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BEISPIEL 5
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3 Teile Kakaomasse, 13 Teile Kakopulver
(mit 22 bis 24 Kakaobutter), 10 Teile Lactose, 0,1 Teile Salz und
0,2 Teile eines Emulgators wurden zu 200 Teilen Milch, welche auf
60°C erhitzt
wurde (mit 23,6% Milchfeststoff), gegeben, gerührt und 10 min in einem Mischer
gemischt. Dieses Gemisch wurde in einem Homogenisator bei 150 kg/cm2 homogenisiert.
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Diese Lösung wurde auf 90°C erhitzt
und dann unter solchen Bedingungen sprühgetrocknet, daß die Trockenlufttemperatur
230°C betrug
und die Ablufttemperatur 110°C
betrug, so daß ein
getrocknetes Pulver erhalten wurde. 40 Teile Zucker wurden zu 55
Teilen dieses getrockneten Pulvers gegeben, und gemischt, so daß ein erfindungsgemäßer Instantkakao
erhalten wurde.
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20 g dieses Instantkakaos wurden
in 100 ml heißem
Wasser gelöst.
Das erhaltene Kakaogetränk
ergab einen frischen milchigen Eindruck, einen milden und wolschmeckenden
Geschmack, und ein kräftiges Aroma,
ohne pulveriges Gefühl
oder Rauheit auf der Zunge.
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BEISPIEL 6
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9 Teile Kakaomasse, 9 Teile Kakaopulver
(mit 22 bis 24 Kakaobutter), 4 Teile Vollmilchpulver, 5 Teile Magermilchpulver,
5 Teile Zucker, 8 Teile Lactose, 0,2 Teile eines Emulgators und
0,1 Teile Salz wurden zu 100 Teilen Milch, welche auf 60°C erhitzt
wurde (11,8% Milchfeststoffgehalt) gegeben, gerührt und 10 min in einem Mischer
gemischt. Dieses Gemisch wurde bei 150 kg/cm2 homogenisiert.
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Diese Lösung wurde unter solchen Bedingungen
sprühgetrocknet,
daß die
Trockenlufttemperatur 230°C
betrug und die Ablufttemperatur 110°C betrug, so daß ein getrocknetes
Pulver erhalten wurde. Dieses getrocknete Pulver wurde in einem
Fließbettgranulator
granuliert, und dann getrocknet. 35 Teile Zucker wurden zu 60 Teilen
dieses Pulvers gegeben und gemischt, so daß ein erfindungsgemäßer Instantkakao
erhalten wurde.
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20 g dieses Instantkakaos wurden
in 100 ml heißem
Wasser gelöst.
Das erhaltene Kakaogetränk
ergab einen frischen milchigen Eindruck, einen wohlausgewogenen
und wohlschmekkenden Geschmack und ein unverfälschtes Aroma ohne pulveriges
Gefühl
oder Rauheit auf der Zunge.
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BEISPIEL 7
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2 Teile Kakaomasse, 15 Teile Kakaopulver
(mit 10 bis 12 Kakaobutter), 8 Teile Vollmilchpulver, 2 Teile Rohsahne,
0,1 Teile Salz und 0,2 Teile eines Emulgators wurden zu 100 Teilen
Milch, die bei 60°C
erhitzt wurde (11,8% Milchfeststoffgehalt) gegeben, gerührt und
10 min in einem Mischer gemischt. Dieses Gemisch wurde bei 150 kg/cm2 in einem Homogenisator homogenisiert.
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Diese Lösung wurde unter solchen Bedingungen
sprühgetrocknet,
daß die
Trockenlufttemperatur 230°C
betrug und die Ablufttemperatur 110°C betrug, so daß ein getrocknetes
Pulver erhalten wurde. 40 Teile Zucker wurden zu 55 Teilen dieses
getrockneten Pulvers gegeben und gemischt. Dieses Pulvergemisch
wurde in einem Pulverisator gemischt, so daß ein erfindungsgemäßer Instantkakao
erhalten wurde.
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20 g dieses Instantkakaos wurden
in 100 ml heißem
Wasser gelöst.
Das erhaltene Kakaogetränk
ergab einen frischen milchigen Eindruck, einen wohlausgewogenen
und wohlschmekkenden Geschmack und ein unverfälschtes Aroma ohne pulveriges
Gefühl
oder Rauheit auf der Zunge.
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VERGLEICHSBEISPIEL 1
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16 Teile Kakaopulver (mit 22 bis
24% Kakaobutter), 24,3 Teile Vollmilchpulver, 10 Teile Lactose,
0,1 Teile Salz und 44,3 Teile Zucker wurden sorgsam gemischt und
dann in einem Pulverisator gemischt, so daß ein Instantkakao erhalten
wurde.
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20 g dieses Instantkakaos wurden
in 100 ml heißem
Wasser gelöst.
Das erhaltene Kakaogetränk
ergab ein viel pulverigeres Gefühl
als die in den Beispielen 1 bis 7 erhaltenen Kakaogetränke und
hinterließ keinen
milden Eindruck.
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VERGLEICHSBEISPIEL 2
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16 Teile Kakaopulver (mit 22 bis
24% Kakaobutter), 24,3 Teile Vollmilchpulver, 10 Teile Lactose,
0,1 Teile Salz und 44,3 Teile Zucker wurden sorgsam gemischt und
dann in einem Pulverisator gemischt. Das so erhaltene Pulver wurde
in einem Fließbettgranulator
granuliert und getrocknet, so daß ein Instantkakao erhalten
wurde.
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20 g dieses Instantkakaos wurden
in 100 ml heißem
Wasser gelöst.
Das erhaltene Kakaogetränk
ergab ein viel pulverigeres Gefühl
als die in den Beispielen 1 bis 7 erhaltenen Kakaogetränke und
hinterließ keinen
milden Eindruck.
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VERGLEICHSBEISPIEL 3
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52 Teile Kakaopulver (mit 22 bis
24% Kakaobutter) und 48 Teile Zucker wurden gemischt. Zu diesem Gemisch
wurde Wasser gegeben, so daß eine
Suspension mit 18% Feststoffgehalt erhalten wurde. Diese Suspension
wurde unter Rühren
bei 92°C
erhitzt, um die Stärke
zu gelatinieren, und dann in einem Homogenisator bei 80 kg/cm2 homogenisiert, auf 40 °C gekühlt und in eine Form gefüllt und
anschließend
gefriergetrocknet, so daß ein
Instantkakao erhalten wurde.
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12 g dieses festen Kakaos wurden
in 100 ml heißer
Milch gelöst.
Das erhaltene Kakaogetränk
war ein gut schmeckender Milchkakao mit gutem Körper, der ein weniger pulveriges
Gefühl
hinterließ.
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TESTBEISPIEL 1
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Mit jedem der in den Beispielen 1
bis 7 und in den Vergleichsbeispielen 1 und 2 erhaltenen Kakaos wurden
organoleptische Tests an 20 Probanden durchgeführt.
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Die Bewertung des Geschmacks ist
ausgedrückt
als durchschnittliche Angabe der 20 Probanden auf der Skala:
| sehr
gut: | 5, |
| gut: | 4, |
| normal: | 3, |
| nicht
gut: | 2,
und |
| schlecht: | 1. |
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Die Bewertung des pulverigen Gefühls und
der Rauheit auf der Zunge ist ausgedrückt als durchschnittliche Angabe
der 20 Probanden auf der Skala:
| kein
Gefühl: | –2 |
| kaum
ein Gefühl: | –1, |
| unsicher: | 0, |
| leichtes
Gefühl: | +1,
und |
| sehr
merkliches Gefühl: | +2. |
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Die Ergebnisse sind in der Tabelle
1 angegeben.
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Aus der Tabelle 1 geht hervor, daß die Kakaogetränke der
Beispiele 1 bis 7 eindeutig hervorragendes Aroma besitzen und ein
weniger pulveriges Gefühl
und Rauheit auf der Zunge hinterlassen als die Kakaogetränke der
Vergleichsbeispiele 1 und 2.
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TESTBEISPIEL 2
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Rasterelektronenmikroskopische Aufnahmen
bei 150-facher Vergrößerung wurden
gemacht für
(1) ein getrocknetes Pulver, das in Beispiel 2 durch Sprühtrocknen
einer Stammlösung
erhalten wurde, (2) ein getrocknetes Pulver, das in Beispiel 5 durch
Sprühtrocknen
einer Stammlösung
erhalten wurde, (3) ein Pulver, das durch Sprühtrocknen einer Stammlösung und
Granulieren des getrockneten Pulvers in einem Fließbettgranulator
erhalten wurde, wie in Beispiel 6, (4) ein Pulver, das durch Mischen
von Ausgangsmaterialbestanteilen und Pulverisieren des Gemischs
in einem Pulverisator erhalten wurde, wie in Vergleichsbeispiel
1 und (5) einen festen Kakao, der in Vergleichsbeispiel 2 durch
Gefrier trocknen einer Stammlösung
erhalten wurde. Die Aufnahmen sind jeweils in den 1 bis 5 gezeigt.
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Aus der 1 geht hervor, daß in dem sprühgetrockneten
Pulver von Beispiel 2 das Kakaopulver, der Milchbestandteil, Saccharid
und dergleichen gleichmäßig in den
Partikeln integriert sind, und die Partikel eine klare kugelförmige Gestalt
aufweisen. Die Partikel haben eine durchschnittliche Partikelgröße von 20
bis 100 μm
und zeigen weniger ungleichmäßige Partikelgröße.
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Aus der 2 geht hervor, daß in dem sprühgetrockneten
Pulver von Beispiel 5, die Kakaomasse, das Kakaopulver, der Milchbestandteil,
Saccharid und dergleichen gleichmäßig in den Partikeln integriert
sind und die Partikel eine klare kugelförmige Gestalt aufweisen. Die
Partikel haben eine durchschnittliche Partikelgröße von 20 bis 100 μm und zeigen
weniger ungleichmäßige Partikelgröße.
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Aus der 3 geht hervor, daß in dem durch Granulieren
des sprühgetrockneten
Pulvers von Beispiel 6, die Pulverbestandteile bspw. von Kakaomasse,
Kakaopulver, Milchbestandteil und Saccharid durch Granulation aneinander
haften und große
Partikel bilden. Die Form der Partikel ist unregelmäßig, und
die Streuung der durchschnittlichen Partikelgröße reicht sogar von 100 bis
450 μm.
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Aus der 4 geht hervor, daß in dem durch Mischen der
Ausgangsmaterialbestandteile und Pulverisation des Gemischs des
Vergleichsbeispiels 1 erhaltenen Pulver die Partikel, wie Kakaopulver,
Milchpulver und Saccharid pulverisiert und bloß dispergiert sind. Die Form
der Partikel ist unregelmäßig und
die Streuung der durchschnittlichen Partikelgröße reicht von 40 bis 130 μm.
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Aus der 5 geht hervor, daß der durch Gefriertrocknen
von Vergleichsbeispiel 3 erhaltene feste Kakao eine poröse Blockform
aufweist und andere Eigenschaften als die Produkte der 1 bis 4 aufweist.