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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Fachgebiet
der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine in einer integrierten opto-elektronischen
Schaltung verwendete, lichtemittierende Halbleitervorrichtung und eine
Bild-Displayvorrichtung, und im Einzelnen ein Verfahren zum Herstellen
einer lichtemittierenden Halbleitervorrichtung unter Verwendung
von porösem
Silizium.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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Poröses Silizium
(welches von nun an als "PS" bezeichnet wird)
unterscheidet sich von kristallinem Silizium (was von nun an als "c-Si" bezeichnet wird)
in optischen Eigenschaften, und darin, dass die Absorptionskantenenergie
im allgemeinen groß wird. Darüber hinaus ändern sich
ebenfalls elektrische Eigenschaften, und der spezifische (elektrische)
Widerstand ist im Vergleich zum ursprünglichen c-Si hoch. Wie nachfolgend
aufgeführt,
sind drei Arten von PSs bekannt:
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(a) NANOSTRUKTUR-PS:
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Das
PS, dessen Porosität
20 bis 80% beträgt und
wobei der Durchmesser der mikroporösen Löcher nicht größer als
etwa 2 nm ist, wird als "Nanostruktur-PS" bezeichnet. Im Unterschied
zum c-Si zeigt das Nanostruktur-PS Lumineszenz in einem sichtbaren
Wellenlängenbereich.
Indem dieses Nanostruktur-PS mit Licht kürzerer Wellenlänge innerhalb
des spektralen Bereiches von Blau bis Ultraviolett gepumpt wird,
kann Fotolumineszenz (PL) mit einer Lumineszenzeffizienz (externe
Quanteneffizienz) von etwa 10% im Maximum beobachtet werden. Darüber hinaus
kann ebenso Elektrolumineszenz (EL) erzielt werden, indem ein Strom
in das Nanostruktur-PS injiziert wird.
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(b) MESOSTRUKTUR-PS:
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Andererseits
wird das PS, dessen Porosität 40
bis 60% beträgt
und wobei der Durchmesser der mikroporösen Löcher etwa 2 bis 50 nm beträgt, als "Mesostruktur-PS" bezeichnet. Die
Lumineszenzeffizienz des Mesostruktur-PS ist im Vergleich zum Nanostruktur-PS
allgemein gering, und eine Emissionswellenlänge liegt auch allgemein bei
der längeren Wellenlänge als
beim Nanostruktur-PS. Im Vergleich zum Nanostruktur-PS ist das Mesostruktur-PS
hinsichtlich der Struktur grob und weist im Vergleich zum Nanostruktur-PS
einen geringen spezifischen (elektrischen) Widerstand auf.
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(c) MAKROSTRUKTUR-PS:
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Darüber hinaus
wird ein PS, dessen Porosität
noch niedriger als die des Mesostruktur-PS ist und wobei der Durchmesser
der mikroporösen
Löcher
50 nm oder mehr beträgt,
als "Mikrostruktur-PS" bezeichnet. Das
Makrostruktur-PS kann kaum Licht emittieren und weist im Vergleich
zum Mesostruktur-PS einen noch geringeren spezifischen (elektrischen)
Widerstand auf.
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Diese
PSs werden durch anodisches Oxidieren ausgebildet, oder indem durch
das c-Si (einzelnes kristallines Silizium oder polykristallines
Silizium) als Elektroden in der Fluorwasserstoff (HF) enthaltenden
Lösung
ein Strom von der Oberfläche
des Siliziums mit Flussrichtung nach innen geschickt wird. Darüber hinaus
werden als Kathode Materialien, wie etwa Platin (Pt), verwendet,
die sich gewöhnlich
nicht in einer Anodisierlösung
auflösen
bzw. zersetzen. Obwohl das PS und das eine hierzu ähnliche
Struktur aufweisende Material mit anderen Verfahren ausgebildet
werden können,
wird auf eine Beschreibung verzichtet, weil sie nicht im Hinblick
auf die Erfindung wichtig sind.
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Von
daher wird das PS durch die Anzahl der mikroporösen Löcher mit einem Durchmesser
von etwa 1 bis 100 nm, durch verbleibende kleine c-Si-Partikel oder
ein Gerüst
und durch einen amorphen Anteil, der dieses umgibt, dergestellt.
Die ausgebildete Struktur des PS wird geändert, indem die Bedingungen,
wie etwa der Leitfähigkeitstyp
und der spezifische (elektrische) Widerstand des ursprünglichen
c-Si, die Stromdichte während
der anodischen Oxidation, die Zusammensetzung der Anodisierlösung, das
Vorhandensein oder das Fehlen von Lichteinstrahlung und die Intensität der Lichteinstrahlung, geändert werden,
wodurch das Nanostruktur-PS,
das Mesostruktur-PS oder das Makrostruktur-PS erzielt werden kann.
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Beispielsweise
wird das Nanostruktur-PS erzielt, indem das c-Si, welches eine geimpfte
Störstelle
vom p-Leitfähigkeitstyp
enthält,
bis zu dem Grad anodisch oxidiert wird, bei welchem es nicht degeneriert
(ein nicht-degenerierter
p-Leitfähigkeitstyp).
Darüber
hinaus wird ebenfalls das Nanostruktur-PS erzielt, indem ein nicht-degeneriertes c-Si
vom n-Leitfähigkeitstyp
mit einer geringen Störstellenkonzentration,
während
es mit Licht bestrahlt wird, anodisch oxidiert wird. Dieses Nanostruktur-PS
ist hinsichtlich der Struktur fein, so dass die Porosität etwa 20
bis 80% beträgt
und der Durchmesser der Löcher
nicht größer als
2 nm ist. Das heißt,
da die verbleibenden c-Si-Partikel oder eine Größe des Gerüstes hinsichtlich der Struktur
fein sind, wird im Vergleich zum ursprünglichen c-Si der spezifische
(elektrische) Widerstand hoch. Beispielsweise kann das Nanostruktur-PS
erzielt werden, indem das degenerierte c-Si vom p-Leitfähigkeitstyp
oder das degenerierte c-Si vom n-Leitfähigkeitstyp, welche mit einer
hohen Störstellenkonzentration
Störstellen
vom p-Leitfähigkeitstyp
oder vom n-Leitfähigkeitstyp
enthalten, so dass das Fermi-Niveau innerhalb des Valenz- oder Leitungsbandes
angeordnet ist, anodisch oxidiert werden. Beispielsweise kann das
Makrostruktur-PS erzielt werden, indem das nicht-degenerierte c-Si
vom n-Leitfähigkeitstyp
in einer Dunkelkammer anodisch oxidiert wird.
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Die
oben genannte Beschreibung der drei, sich in der Struktur unterscheidenden
Arten der PSs wird an den verallgemeinerten Eigenschaften bzw. Charakteristika
der jeweiligen typischen einen Art gegeben, und tatsächlich gibt
es PSs, welche eine zwischen der Mesostruktur-PS und der Nanostruktur-PS liegende
Charakteristik aufweisen, und PSs, welche eine zwischen der Mesostruktur-PS
und der Makrostruktur-PS liegende Charakteristik oder dergleichen aufweisen.
Des weiteren kann sich in einigen Fällen sogar das PS, welches
zu dem gleichen Nanostruktur-PS gehört, abhängig von der Differenz eines
Leitfähigkeitstyps
des ursprünglichen
c-Si in der Feinstruktur unterscheiden. Obwohl das ursprüngliche c-Si
gleichförmig
ist, kann darüber
hinaus das PS, dessen Struktur sich in der Richtung einer Tiefe
unterscheidet, selbst abhängig
von den Bedingungen bei der anodischen Oxidation ausgebildet werden. Des
weiteren kann, obwohl das PS allgemein zu dem Mesostruktur-PS oder
zu dem Makrostruktur-PS hinsichtlich der Struktur und Charakteristik
gehört,
das PS, welches das Nanostruktur-PS enthält, teilweise in dem mikroskopischen
Abschnitt abhängig
von den Bedingungen der anodischen Oxidation ausgebildet werden.
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Wenn
von daher eine lichtemittierende Vorrichtung unter Verwendung des
PS ausgebildet wird, sollte bei der Gestaltung der Komponenten hinsichtlich
der beiden Gesichtspunkte, durch welche PS-Struktur eine Schicht
aufgebaut wird, und für
was sie verwendet wird, und hinsichtlich einer Auswahl eines Verfahrens
zum Ausbilden der Komponentenstruktur hinreichend Rücksicht
genommen werden.
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In
den Proceedings des 44. Symposium der Japan Society of Applied Physics
and Related Society, Nr. 2, Seite 806, Abschnitt a-B-6, "Characteristics of
a pn-junction type photoanodically fabricated porous silicon LED", von Nishimura,
Nagao und Ikeda wird berichtet, dass in der lichtemittierenden Vorrichtung
unter Verwendung des PS (, was von nun an als "lichtemittierende PS-Vorrichtung" bezeichnet wird) die
externe Quanteneffizienz der EL-Lumineszenz im Maximum etwa 1% beträgt. Diese
lichtemittierende PS-Vorrichtung
wird ausgebildet, indem ein c-Si-Wafer derart vorbereitet wird,
dass auf dem c-Si-Substrat vom n-Leitfähigkeitstyp
die c-Si-Schicht vom p+-Leitfähigkeitstyp
ausgebildet wird, um die Oberfläche
dieses c-Si-Wafers mit Lichtbestrahlung unter Verwendung einer Lampe
anodisch zu oxidieren. Bei der anodischen Oxidation unter solchen
Bedingungen wird die c-Si-Schicht vom p+-Leitfähigkeitstyp der Oberfläche, deren
spezifischer (elektrischer) Widerstand gering ist, die Mesostruktur-PS-Schicht, und
der c-Si-Substratbereich
vom n-Leitfähigkeitstyp der
Fläche,
auf welche kein Licht von der Lampe auftrifft, wird das Makrostruktur-PS.
In 1 und 2 werden die Struktur und
die Ausrüstung
zur Herstellung dieser lichtemittierenden PS-Vorrichtung gezeigt.
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Der
Artikel in Applied Physics Letters 62 (1993), 24. Mai, Nr. 21 "Light Emitting Porous
Silicon Diode with an Increased Electro Luminescense Quantum Efficiency" offenbart eine Herstellungstechnologie
und Eigenschaften einer lichtemittierenden Vorrichtung, die eine
poröse
pn-Übergangszone
enthält.
Durch den Dotierungspegel und die Beleuchtung während des anodischen Oxidierens
werden die selektiven bzw. örtlichen
Formulierungen verschiedener Arten von Sub-Strukturen eines porösen Siliziums
verursacht. Die Vorrichtung weist eine nano-poröse, lichtemittierende Schicht
vom n-Leitfähigkeitstyp
zwischen einer meso-porösen,
p+-dotierten Deckschicht
und dem makro-porösen
Substrat vom n-Leitfähigkeitstyp
auf. Die derart ausgebildete pn-Übergangszone
weist starke Rektifizierungseigenschaften auf.
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Die
DE 43 19 413 A1 betrifft
eine opto-elektronische Baugruppe mit einer sensitiven, lichtemittierenden
oder lichtabsorbierenden Schicht auf dem Substrat. Es wird ebenso
eine Reihe von Schichten von porösem
Silizium mit verschiedenen optischen Eigenschaften und/oder Porositäten offenbart.
Die lichtemittierende oder lichtabsorbierende Schicht kann sich
aus porösem
Silizium zusammensetzen. Um die mechanische Stabilität der Baugruppe
zu verbessern, werden mechanisch instabile Schichten hoher Porosität von mechanisch
stabilen Schichten mit einer geringeren Porosität abgewechselt.
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Hirschmann
K. D. et al. ("Silicon-based
Visible Lightemitting Devices Integrated into Microelectronic Circuits") Nature, Vol. 384,
28. November 1996, Seiten 338–341,
offenbart eine auf siliziumreichem Siliziumoxid (srso) basierende
Oberflächen-lichtemittierende
Diode (LED), welche eine erwünschte
Elektrolumineszenz-Effizienz, Betriebsschwellwertbedingungen und
Frequenzantworteigenschaften aufweist. Die LED wird angegeben, um
eine verbesserte Stabilität über auf
porösem
Silizium basierenden Vorrichtungsstrukturen zu zeigen, und die aktive srs-Schicht
wird angegeben, um Anforderungen, einschließlich der Toleranz bei der
thermischen Verarbeitung und der chemischen Widerstandsfähigkeit, zu
erfüllen.
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Bezugnehmend
auf 1 wird die von dem c-Si
vom n-Leitfähigkeitstyp
ausgebildete Makrostruktur-PS-Schicht 63, die von nun als "Makrostruktur-PS-Schicht 63 vom
n-Leitfähigkeitstyp" bezeichnet wird,
auf einem c-Si-Substrat 64 vom n-Leitfähigkeitstyp ausgebildet. Auch
wird die von dem c-Si vom n-Leitfähigkeitstyp ausgebildete Nanostruktur-PS-Schicht 62,
die von nun als "Nanostruktur-PS-Schicht 62 vom
n-Leitfähigkeitstyp" bezeichnet wird,
auf der Makrostruktur-PS-Schicht 63 vom n-Leitfähigkeitstyp
ausgebildet. Auch wird ferner hierauf die von dem c-Si vom p+-Leitfähigkeitstyp
ausgebildete Mesostruktur-PS-Schicht 61, die von nun als Mesostruktur-PS-Schicht
vom p-Leitfähigkeitstyp
bezeichnet wird, ausgebildet. Des weiteren werden die Begriffe "Makrostruktur-PS-Schicht
vom n-Leitfähigkeitstyp", "Nanostruktur-PS-Schicht
vom n-Leitfähigkeitstyp", "Mesostruktur-PS-Schicht
vom p-Leitfähigkeitstyp" oder ähnliche
Begriffe zur Annehmlichkeit verwendet, und sie unterscheiden sich
im n-Leitfähigkeitstyp
und p-Leitfähigkeitstyp
in dem c-Si. Der Grund, warum dieses im Allgemeinen so ist, liegt
darin, dass bei Raumtemperatur in der PS-Schicht Akzeptor-Störstellen
und Donator-Störstellen
inaktiv sind. Eine lichtdurchlässige
Gold-Elektrode 66, die als Anode dient, ist an der Mesostruktur-PS-Schicht 61 vom
p-Leitfähigkeitstyp
und eine Aluminium-Elektrode 65, die als Kathode dient,
auf der Rückseite
des c-Si-Substrats 64 vom n-Leitfähigkeitstyp ausgebildet. Eine
Gleichstromquelle 67 für
die EL ist zwischen der Anode 66 und der Kathode 65 geschaltet. In
der in 1 gezeigten Struktur
dient die Nanostruktur-PS-Schicht 62 vom n-Leitfähigkeitstyp
als aktive EL-Schicht. Darüber
hinaus hat die Mesostruktur-PS-Schicht 61 vom p-Leitfähigkeitstyp
die Aufgabe, in dem c-Si eine Übergangszone ähnlich der pn-Übergangszone
(von nun an wird zur Annehmlichkeit eine derartige Übergangszone
mittels der PS-Schicht als "pn-Übergangszone" bezeichnet), zwischen
der Nanostruktur-PS-Schicht 62 vom n-Leitfähigkeitstyp
und der Mesostruktur-PS-Schicht 61 vom p-Leitfähigkeitstyp
auszubilden, und die Aufgabe, einen besseren ohmschen Kontakt mit
der an der Schicht 61 ausgebildeten, lichtdurchlässigen Gold-Elektrode 66 zu
erzielen.
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Um
die in 1 gezeigte Struktur
auszubilden, wird zuerst unter Verwendung eines thermischen Diffusionsverfahrens
ein c-Si-Wafer 7 vorbereitet, auf welchem eine c-Si-Schicht 61 vom
p+-Leitfähigkeitstyp
mit einer Dicke von 0,6 μm
und mit einem spezifischen (elektrischen) Widerstand von 2 × 10–3 Ω-cm auf
einer Oberfläche
eines c-Si-Substrats 72 vom n-Leitfähigkeitstyp mit einer Dicke
von 500 μm
und mit einem spezifischen (elektrischen) Widerstand von 5 Ω-cm ausgebildet
ist. Anschließend
kann die Struktur hergestellt werden, indem dieser c-Si-Wafer 7 anodisch
oxidiert wird, wie es in 2 gezeigt
ist. Das heißt,
wie in 2 gezeigt, wird
ein aus Polytetrafluoräthylen
(PTFE) ausgebildeter Behälter 1 zur
anodischen Oxidation, der eine Öffnung am
Boden aufweist, in engen Kontakt mit der Oberfläche der c-Si-Schicht 71 vom
p+-Leitfähigkeitstyp unter
Verwendung von O-Ringen 2 gebracht,
um eine vermischte, Flusssäure
und Ethylalkohol enthaltende Anodisierlösung 4 in diesen aus
PTFE ausgebildeten Behälter 1 zu
füllen.
Aufgrund der Verwendung des O-Ringes 2 leckt die vermischte,
Flusssäure
und Ethylalkohol enthaltende Anodisierlösung 4 nicht aus dem
Boden des aus PTFE ausgebildeten Behälters 1 aus. Die Anodisierlösung 4 setzt
sich aus 50 Gew.-% Flusssäure
und 99,9 Gew.-% Äthylalkohol
zusammen, die bei einem Volumenverhältnis von 1 : 1 vermischt sind.
In der vermischten, sich aus Flusssäure und Ethylalkohol zusammensetzenden
Anodisierlösung
ist eine Platin-Elektrode 3 angeordnet.
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Andererseits
wird auf der Rückseite
des c-Si-Substrats 72 vom n-Leitfähigkeitstyp die Aluminium-Elektrode 65 schließlich die
in 1 gezeigte Kathode,
und ein gewünschter
Anodisierstrom wird durch die vermischte, sich aus Flusssäure und
Ethylalkohol zusammensetzende Anodisierlösung 4 mittels der
zwischen der Platin-Elektrode 3 und der Aluminium-Elektrode 65 angeschlossenen,
variablen Gleichstromquelle 4 zugeführt. Während der Bestrahlung mit einer
an der Oberseite des aus PTFE ausgebildeten Behälters 1 angeordnete
Wolframlampe 5 wird das anodische Oxidieren der c-Si-Schicht 71 vom
p+-Leitfähigkeitstyp
und des c-Si-Substrats 72 vom n-Leitfähigkeitstyp ausgeführt. Von
daher ist die Platin-Elektrode 3 derart
angeordnet, dass das von der Wolframlampe 5 ausgestrahlte
Licht nicht aufgehalten werden kann, die Oberfläche des c-Si-Wafers 7 zu
erreichen.
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Die
Mesostruktur-PS-Schicht 61 wird erzielt, indem die in 1 gezeigte c-Si-Schicht 71 vom p+-Leitfähigkeitstyp
anodisch oxidiert wird. Darüber hinaus
wird die in 1 gezeigte
Nanostruktur-PS-Schicht 62 in dem in 2 gezeigten c-Si-Substrat 72 vom
n-Leitfähigkeitstyp
bei dem Abschnitt in Nähe
zu der durch Lichteinstrahlung beeinflussten Oberfläche ausgebildet.
Darüber
hinaus wird die Makrostruktur-PS-Schicht 63 in dem c-Si-Substrat 72 vom
n-Leitfähigkeitstyp
bei einem leicht inneren Abschnitt von der nicht durch die Lichteinstrahlung
beeinflussten Oberfläche
ausgebildet. Das in 1 gezeigte
c-Si-Substrat 64 vom n-Leitfähigkeitstyp
ist ein Abschnitt, der als das c-Si vom in 2 gezeigten c-Si-Substrat 72 vom
n-Leitfähigkeitstyp verbleibt.
Gemäß dem in 2 gezeigten Verfahren wird
die Nanostruktur-PS-Schicht 62 um so dicker, je länger die
Zeit der anodischen Oxidation ist, und darüber hinaus wird die hierunter
ausgebildete Makrostruktur-PS-Schicht 63 in Erwiderung
hierzu anwachsend dick. Ferner ist die in 1 gezeigte Anode 66 die lichtdurchlässige Gold-Elektrode, welche
durch Aufdampfung einer dünnen
Goldschicht mittels eines Vakuum-Ablagerungsverfahrens nach der
anodischen Oxidation ausgebildet wird.
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Die
Lumineszenzeffizienz (die Quanteneffizienz) hängt von einer Art und Weise
der anodischen Oxidation und der Zeit der anodischen Oxidation ab und
ist von daher nicht immer konstant. Im Allgemeinen weist die Nanostruktur-PS-Schicht,
die ausreichend anodisch oxidiert ist, indem die Zeit der anodischen
Oxidation ausgedehnt wird, eine höhere Lumineszenzeffizienz auf
als die der Nanostruktur-PS-Schicht, die mit der kürzeren Zeit
der anodischen Oxidation nicht ausreichend anodisch oxidiert ist.
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Zu
einem gewissen Grad werden die externe Quanteneffizienz und die
elektrische Leistungseffizienz der lichtemittierenden PS-Vorrichtung
höher,
je länger
die Zeit der anodischen Oxidation ist. Der Grund hierfür liegt
daran, dass die Quanteneffizienz ansteigt, wenn die Zeit der anodischen
Oxidation lang gemacht wird, so dass die anodische Oxidation hinreichend
unterstützt
wird. Wenn jedoch die Zeit der anodischen Oxidation außerordentlich
lang gemacht wird, nimmt erneut die elektrische Leistungseffizienz
ab. Der Grund hierfür
liegt daran, dass das Anwachsen der spezifischen (elektrischen)
Reihen- Widerstände
der Nanostruktur-PS-Schicht,
deren Widerstand hoch ist, überragend
wird, wenn eine bestimmte Dicke überschritten
wird, obwohl die externe Quanteneffizienz höher wird, was dem Anwachsen der
Dicke der Nanostruktur-PS-Schicht 62 zu verdanken ist,
welche die lichtemittierende Schicht in Begleitung mit dem Anwachsen
der Zeit der anodischen Oxidation ist. Dieses wird unter Hinzunahme
auf 3 verstanden. Das
heißt, 3 zeigt eine Beziehung zwischen
einem spezifischen (elektrischen) Reihenwiderstand Rs einer solchen
lichtemittierenden PS-Vorrichtung
und einer Dicke "d" der Nanostruktur-PS-Schicht 62.
Unter Bezugnahme auf 3 zeigt
ein Symbol eines Kreises O den spezifischen Reihenwiderstand Rs
der lichtemittierenden Vorrichtung, welche die in 1 gezeigte Nanostruktur-PS-Schicht 62 vom
n-Leitfähigkeitstyp
aufweist. Und ein Symbol ♢ zeigt den spezifischen Reihenwiderstand
Rs der lichtemittierenden Vorrichtung, in welcher sich eine Lumineszenzschicht
aus der von dem c-Si vom p-Leitfähigkeitstyp
ausgebildeten Nanostruktur-PS-Schicht vom p-Leitfähigkeitstyp
aufbaut, die im Wesentlichen die gleiche Elementstruktur wie die
der mittels des Symbolkreises gezeigten Vorrichtung aufweist. Es
wird verstanden, dass eine Beziehung von in etwa Rs ∞ d2–3 gilt.
Von daher wird für
die lichtemittierende Vorrichtung, deren externe Quanteneffizienz
hoch ist, ihr spezifischer Reihenwiderstand unvermeidlich hoch.
Im Einzelnen wird der spezifische Reihenwiderstand Rs der lichtemittierenden
PS-Vorrichtung, deren externe Quanteneffizienz 0,1 bis 1% beträgt, 100
kΩ bis
1 MΩ hoch,
und eine hohe Versorgungsspannung ist erforderlich, um einen Strom
in solch eine lichtemittierende PS-Vorrichtung zu injizieren. Das
heißt,
die in thermische Energie umgewandelte elektrische Energie wird
im Verhältnis
zu der in Lichtenergie umgewandelten elektrischen Energie stärker erhöht, wodurch
die elektrische Leistungseffizienz herabgesetzt wird.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung ist erdacht, um die zuvor beschriebenen Probleme
aus dem Stand der Technik zu lösen,
und eine Aufgabe der Erfindung liegt darin, ein Verfahren zum Herstellen
bereitzustellen, um einen Reihenwiderstand Rs einer lichtemittierenden
PS-Vorrichtung herabzusetzen, um eine elektrische Leistungseffizienz
zu verbessern, ohne die externe Quanteneffizienz zu beeinträchtigen.
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Eine
weitere Aufgabe der Erfindung liegt darin, ein Herstellungsverfahren
zum Herstellen einer lichtemittierenden Vorrichtung anzugeben, deren
Betriebsspannung niedrig ist und wobei eine externe Quanteneffizienz
hoch ist.
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Eine
weitere Aufgabe der Erfindung liegt darin, ein Verfahren zur Herstellung
einer lichtemittierenden PS-Vorrichtung bereitzustellen, bei welcher die
Regelung einer Schichtdicke der Lumineszenzschicht einfach ist und
bei welcher die externe Quanteneffizienz und eine elektrische Leistungseffizienz hoch
sind.
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Eine
zusätzliche
Aufgabe der Erfindung liegt darin, ein Herstellungsverfahren der
lichtemittierenden PS-Vorrichtung anzugeben, welche auf einfache Weise
mit anderen elektronischen Vorrichtungen auf dem gleichen Siliziumsubstrat
integriert und kostengünstig
hergestellt werden kann.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung einer lichtemittierenden Halbleitervorrichtung
angegeben, welches die folgenden Verfahrensschritte aufweist:
- (a) Vorbereiten eines kristallinen Siliziumwafers, der
folgendes aufweist:
zumindest eine degenerierte, kristalline
Siliziumschicht eines ersten Leitfähigkeitstyps;
eine nicht-degenerierte,
kristalline Siliziumschicht eines ersten Leitfähigkeitstyps, die auf der degenerierten,
kristallinen Siliziumschicht des ersten Leitfähigkeitstyps ausgebildet ist;
und
eine degenerierte, kristalline Siliziumschicht eines entgegengesetzten
Leitfähigkeitstyps,
die auf der nichtdegenerierten, kristallinen Siliziumschicht des
ersten Leitfähigkeitstyps
ausgebildet ist; und
- (b) anodisches Oxidieren des kristallinen Siliziumwafers, um
die erste nicht-degenerierte, kristalline Siliziumschicht des ersten
Leitfähigkeitstyps
in eine poröse
Nanostruktur-Siliziumschicht eines ersten Leitfähigkeitstyps vollständig umzuwandeln,
und um die degenerierte, kristalline Siliziumschicht des entgegengesetzten
Leitfähigkeitstyps in
die poröse
Mesostruktur-Siliziumschicht des entgegengesetzten Leitfähigkeitstyps
umzuwandeln, und wobei zumindest ein Teil des ersten Leitfähigkeitstyps
in eine poröse
Mesostruktur-Siliziumschicht des ersten Leitfähigkeitstyps umgewandelt wird;
wobei
das poröse
Nanostruktur-Silizium eine Porosität von ungefähr 20% bis 80% mit mikroporösen Löchern von
nicht mehr als 2 nm Durchmesser aufweist, und
wobei das poröse Mesostruktur-Silizium
eine Porosität
von ungefähr
40% bis 60% mit mikroporösen
Löchern
von ungefähr
2 nm bis 50 nm Durchmesser aufweist.
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Wobei
der Ausdruck "poröse Nanostruktur-Siliziumschicht
vom ersten Leitfähigkeitstyp" ein abgekürzter Ausdruck
der porösen
Nanostruktur-Siliziumschicht ist, welche von dem kristallinen Silizium (c-Si)
vom ersten Leitfähigkeitstyp
ausgebildet ist, und wobei der Ausdruck "poröse
Mesostruktur-Siliziumschicht
vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp" ein abgekürzter Ausdruck
von der porösen
Mesostruktur-Siliziumschicht
ist, welche von dem c-Si vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp
ausgebildet ist. Wenn hier der erste Leitfähigkeitstyp der n-Leitfähigkeitstyp
ist, ist der entgegengesetzte Leitfähigkeitstyp der p-Leitfähigkeitstyp.
Und wenn der erste Leitfähigkeitstyp
der p-Leitfähigkeitstyp
ist, ist der entgegengesetzte Leitfähigkeitstyp der n-Leitfähigkeitstyp.
Darüber
hinaus ist der Ausdruck "poröse Mesostruktur-Siliziumschicht
vom ersten Leitfähigkeitstyp" ein abgekürzter Ausdruck
der porösen
Mesostruktur-Siliziumschicht, die von dem c-Si vom ersten Leitfähigkeitstyp
ausgebildet ist. Obwohl die poröse
Nanostruktur-Siliziumschicht vom ersten Leitfähigkeitstyp die Schicht ist,
welche als lichtemittierende Hauptschicht dient, ist der spezifische
(elektrische) Widerstand hoch. Andererseits sind die Lumineszenzeffizienz
und der spezifische (elektrische) Widerstand der porösen Mesostruktur-Siliziumschicht
vom ersten Leitfähigkeitstyp
gering.
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In
diesem Fall sind die degenerierte c-Si-Schicht vom ersten Leitfähigkeitstyp
und die degenerierte c-Si-Schicht vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp
die c-Si-Schichten, deren Störstellenkonzentration
hoch ist, und die jeweils mittels anodischer Oxidation in Mesostruktur-PS-Schichten
umgewandelt werden. Da die Dicke der nicht-degenerierten c-Si-Schicht
vom ersten Leitfähigkeitstyp,
deren Störstellenkonzentration
gering ist, korrekt mittels eines exponentiellen Wachstumsverfahrens
oder dergleichen festgelegt ist, wird die Dicke der nicht-degenerierten
c-Si-Schicht vom ersten Leitfähigkeitstyp zu
der Dicke der Nanostruktur-PS-Schicht vom ersten Leitfähigkeitstyp
automatisch und genau umgewandelt, und sie kann nicht dicker als
diese Dicke ausgeführt
werden, wodurch eine Dicke korrekt gesteuert werden kann. Ein degeneriertes
c-Si-Substrat kann als degenerierte c-Si-Schicht vom ersten Leitfähigkeitstyp
verwendet werden. Darüber
hinaus kann gemäß dem zweiten
Merkmal der Erfindung, selbst wenn die Zeit für das anodische Oxidieren hinreichend
ausgeweitet wird, die Dicke der Nanostruktur-PS-Schicht vom ersten
Leitfähigkeitstyp
nicht vergrößert werden,
wodurch die Gründung
der "Umwandlung
des kristallinen Silizium zu porösem
Silizium" hinreichend
gemacht werden kann. Wenn im Stand der Technik die Gründung der "Umwandlung von kristallinem
Silizium zu porösem
Silizium" gemacht
wird, wird die "Umwandlung
von kristallinem Silizium zu porösem
Silizium" von der
oberen Oberflächenseite
aus initiiert, wodurch der Grad der Gründung der "Umwandlung von kristallinem Silizium
zu porösem
Silizium" in dem
Abschnitt niedrig ist, der weit von der oberen Oberfläche entfernt
liegt, so dass die eine geringe Lumineszenzeffizienz aufweisende Nanostruktur
ausgebildet wird. Darüber
hinaus kann gemäß dem zweiten
Merkmal der Erfindung, obwohl ein Nachteil darin besteht, dass in
dem Stand der Technik ihre Dicke ebenso dicker als erfordert ausgebildet.
wird, die fertiggestellte Nanostruktur-PS-Schicht, deren Lumineszenzeffizienz
hoch ist, gleichförmig
in der Richtung einer Dicke ausgebildet werden. Darüber hinaus
ist gemäß dem Stand
der Technik eine Verdünnung
bzw. Verkleinerung schwierig, da eine bestimmte Dicke erforderlich
ist, um den Prozess der "Umwandlung
von kristallinem Silizium zu porösem
Silizium" hinreichend
durchzuführen.
Andererseits kann gemäß dem zweiten
Merkmal der Erfindung selbst in dem Fall einer extrem dünnen Schichtdicke
die Umwandlung zu der fertiggestellten Nanostruktur-PS-Schicht auf
einfache Weise durchgeführt
werden, und eine Verdünnung
bzw. Verkleinerung kann ebenso durchgeführt werden.
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Der
Reihenwiderstand wird ferner herabgesetzt, indem die Nanostruktur-PS
zu einer mehrfach geschichteten Struktur umgewandelt wird. Um die mehrfach
geschichtete Nanostruktur-PS-Schicht auszubilden,
weist von daher der PS-Wafer die nicht-degenerierte c-Si-Schicht
vom zweiten Leitfähigkeitstyp
auf, welche unter der degenerierten c-Si-Schicht vom ersten Leitfähigkeitstyp
ausgebildet ist; und ferner die degenerierte c-Si-Schicht vom zweiten
Leitfähigkeitstyp
hierunter, und die nicht-degenerierte c-Si-Schicht vom zweiten Leitfähigkeitstyp kann
in die zweite Nanostruktur-PS-Schicht
mittels anodischer Oxidation umgewandelt werden. Des weiteren ist
es eine Selbstverständlichkeit,
dass die weitere mehrfach geschichtete Struktur realisiert werden
kann, indem die Struktur angenommen wird, dass eine zweite und eine
dritte nicht-degenerierte c-Si-Schicht vom ersten Leitfähigkeitstyp
und degenerierte c-Si-Schicht abwechselnd geschichtet werden. Das
degenerierte c-Si-Substrat kann als die niedrigste degenerierte
c-Si-Schicht verwendet werden.
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Das
anodische Oxidieren kann durchgeführt werden, indem die an der
oberen Schicht des zuvor beschriebenen c-Si-Wafers angeordnete,
degenerierte c-Si-Schicht vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp
mit der Fluorwasserstoff enthaltenden Anodisierlösung in Kontakt gebracht wird;
indem eine Metall-Elektrode
an einer Grundfläche
des c-Si-Wafers vorgesehen wird; und indem ein Strom durch diese Elektrode
und die in der Fluorwasserstoff enthaltenden Anodisierlösung vorgesehene
Elektrode zugeführt
wird.
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Wenn
in diesem Fall der erste Leitfähigkeitstyp
der n-Leitfähigkeitstyp
ist (und der entgegengesetzte Leitfähigkeitstyp der p-Leitfähigkeitstyp
ist), wird das anodische Oxidieren in bevorzugter Weise während der
Einstrahlung von Licht durchgeführt.
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Gemäß der Erfindung
kann die maximale Lumineszenzeffizienz sichergestellt werden, und
ein Herstellungsausstoß der
lichtemittierenden Halbleitervorrichtung wird hoch und die Produktivität verbessert.
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Darüber hinaus
ist es in der Erfindung eine Selbstverständlichkeit, dass das c-Si entweder
einzelkristallines Silizium oder polykristallines Silizium sein
kann.
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Andere
und weitere Aufgaben und Eigenschaften der vorliegenden Erfindung
werden bei Verständnis
der dargestellten Ausführungsformen
ersichtlich, die in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen beschrieben
oder in den beigefügten Patentansprüchen aufgezeigt
werden, und verschiedene, nicht hierin aufgeführte Vorteile werden für einen
Fachmann bei der Verwendung der Erfindung im praktischen Gebrauch
ersichtlich.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist eine Schnittansicht,
die ein Beispiel einer Struktur einer lichtemittierenden Halbleitervorrichtung,
welche das aus dem Stand der Technik bekannt PS verwendet, zeigt.
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2 ist eine schematische
Ansicht, die eine Ausführungsform
zur Herstellung einer in 1 gezeigten
lichtemittierenden Halbleitervorrichtung beschreibt.
-
3 ist eine Ansicht, die
eine Beziehung zwischen einer Dicke und einem Reihenwiderstand einer
Nanostruktur-PS-Schicht zeigt.
-
4 ist eine Schnittansicht,
die eine Struktur einer lichtemittierenden Halbleitervorrichtung
gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung zeigt.
-
5 ist eine schematische
Ansicht, die eine Ausrüstung
zur Herstellung einer lichtemittierenden Halbleitervorrichtung gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung zeigt.
-
6 ist eine Schnittansicht,
die eine Struktur einer lichtemittierenden Halbleitervorrichtung
gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung zeigt.
-
7 ist eine schematische
Ansicht, die eine Ausrüstung
zur Herstellung einer lichtemittierenden Halbleitervorrichtung gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung zeigt.
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8 ist eine Ansicht, die
Beziehungen zwischen einer externen Quanteneffizienz und einem Reihenwiderstand
von jeder der lichtemittierenden Halbleitervorrichtungen gemäß einer
ersten und einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung und gemäß dem Stand
der Technik zeigt.
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9A ist eine schematische
Ansicht einer Displayvorrichtung, die einen Siliziumwafer mit 300 mm
Durchmesser verwendet, gemäß einer
dritten Ausführungsform
der Erfindung.
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9B ist ein Blockdiagramm,
welches einen Aufbau einer in 9A gezeigten
Displayvorrichtung zeigt.
-
9C ist eine schematische
Schnittansicht, die einen LED-Matrixabschnitt zeigt.
-
10A bis 10S sind schematische Prozess-Schnittansichten,
die ein Verfahren zur Herstellung einer LED- Displayvorrichtung gemäß einer
dritten Ausführungsform
der Erfindung beschreiben.
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11 ist eine schematische
Ansicht, die ein anderes Verfahren zur Herstellung einer LED-Displayvorrichtung
gemäß einer
dritten Ausführungsform
der Erfindung beschreibt.
-
12 ist eine schematische
Schnittansicht, die einen LED-Matrixabschnitt gemäß einer
Abwandlung einer dritten Ausführungsform
der Erfindung zeigt.
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13 ist eine schematische
Schnittansicht, die einen Teil einer Innenbeleuchtungsvorrichtung gemäß einer
anderen Ausführungsform
der Erfindung zeigt.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
-
Es
werden mehrere Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung unter Hinzunahme der beigefügten Zeichnungen
beschrieben. Es sei darauf hingewiesen, dass in den Zeichnungen
die gleichen oder ähnliche
Bezugsziffern bei den gleichen oder ähnlichen Teilen und Komponenten
angewandt werden, und dass auf die Beschreibung der gleichen oder ähnlichen
Teile und Komponenten verzichtet oder diese vereinfacht wird.
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Im
Allgemeinen, und wie es bei der Darstellung von Halbleitervorrichtungen üblich ist,
wird darauf hingewiesen, dass die unterschiedlichen Zeichnungen
nicht entworfen sind, um weder von einer Figur zu einer anderen
noch innerhalb einer vorgegebenen Figur skaliert zu werden, und
im Einzelnen wird darauf hingewiesen, dass die Schichtdicke willkürlich gewählt sind,
um das Lesen der Zeichnungen zu erleichtern.
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ERSTE AUSFÜHRUNGSFORM
-
4 zeigt eine Struktur einer
lichtemittierenden Halbleitervorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung. Wie in 4 gezeigt,
sind in der lichtemittierenden Halbleitervorrichtung gemäß einer
ersten Ausführungsform
der Erfindung die Mesostruktur-PS-Schicht 13 vom n-Leitfähigkeitstyp
(die Mesostruktur-PS-Schicht vom ersten Leitfähigkeitstyp), die Nanostruktur-PS-Schicht 12 vom
n-Leitfähigkeitstyp
(die Nanostruktur-PS-Schicht vom ersten Leitfähigkeitstyp) mit 2 μm Dicke und
die Mesostruktur-PS-Schicht 61 vom
p-Leitfähigkeitstyp (die
Mesostruktur-PS-Schicht
vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp)
mit 0,6 μm
Dicke in dieser Reihenfolge auf einem c-Si-Substrat 14 vom
n+-Leitfähigkeitstyp
ausgebildet. Auf der Mesostruktur-PS-Schicht 61 vom p-Leitfähigkeitstyp
wird die lichtdurchlässige
Gold-Elektrode 66, die als Anode dient, ausgebildet, und
auf der Rückseite
des c-Si-Substrats 14 vom n+-Leitfähigkeitstyp wird die Aluminium-Elektrode 65 ausgebildet,
welche als Kathode dient. Die Gleichstromversorgung 67 für das EL
ist zwischen der Anode 66 und der Kathode 65 angeschlossen.
Die Dicke der Nanostruktur-PS-Schicht 12 vom n-Leitfähigkeitstyp,
die als aktive EL-Schicht dient, wird hinsichtlich der von einem Auslegungsgesichtspunkt
aus erforderlichen Dicke korrekt kontrolliert bzw. gesteuert. Und
die Benennung der "Übertragung
von kristallinem Silizium zu porösem
Silizium" wird hinreichend
durchgeführt,
so dass die Nanostruktur-PS-Schicht 12 vom
n-Leitfähigkeitstyp
die fertiggestellte Nanostruktur-PS-Schicht wird. Es wird nämlich anhand
der Beschreibung des nachfolgend beschriebenen Herstellungsverfahrens
ersichtlich, dass die Nanostruktur-PS-Schicht 12 vom n-Leitfähigkeitstyp
diejenige Schicht ist, in welche die nicht-degenerierte c-Si-Schicht
vom n-Leitfähigkeitstyp
in eine poröse Schicht
umgewandelt wird, und die Dicke der Nanostruktur-PS-Schicht 12 vom
n- Leitfähigkeitstyp
wird mittels der Dicke der nicht-degenerierten c-Si-Schicht
vom n-Leitfähigkeitstyp
korrekt kontrolliert bzw. gesteuert.
-
Die
Mesostruktur-PS-Schicht 61 vom p-Leitfähigkeitstyp hat die Aufgabe,
die pn-Übergangszone zwischen
der Nanostruktur-PS-Schicht 62 vom n-Leitfähigkeitstyp
und der Mesostruktur-PS-Schicht 61 vom
p-Leitfähigkeitstyp
auszubilden. Die Mesostruktur-PS-Schicht 61 vom p-Leitfähigkeitstyp
hat ferner die Aufgabe, einen besseren ohmschen Kontakt mit der
lichtdurchlässigen
Gold-Elektrode 66 herzustellen, die an der Mesostruktur-PS-Schicht 61 vom
p-Leitfähigkeitstyp
ausgebildet ist.
-
5 zeigt ein Herstellungsverfahren
für eine
lichtemittierende Halbleitervorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung.
- (a) Zunächst werden, wie in 4 gezeigt, ein c-Si-Wafer 8,
auf welchem die nicht-degenerierte c-Si-Schicht 22 vom
n-Leitfähigkeitstyp
(die nicht-degenerierte c-Si-Schicht
vom ersten Leitfähigkeitstyp)
mit einer Dicke von 2 μm
und einem spezifischen (elektrischen) Widerstand von 1 Ω-cm und
die degenerierte c-Si-Schicht 71 vom p+-Leitfähigkeitstyp
(die degenerierte c-Si-Schicht
vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp)
mit einer Dicke von 0,6 μm
und einem spezifischen (elektrischen) Widerstand von 2 × 10–3 Ω-cm auf
dem degenerierten c-Si-Substrat 23 vom n+-Leitfähigkeitstyp
(die degenerierte c-Si-Schicht vom ersten Leitfähigkeitstyp) mit 500 μm Dicke und
mit einem spezifischen (elektrischen) Widerstand von 1 × 10–3 Ω-cm durch
epitaxiales Wachstum ausgebildet.
- (b) Als zweites wird die Aluminium-Elektrode 65 auf
der Rückseite
des degenerierten c-Si-Substrats 23 vom n+-Leitfähigkeitstyp
ausgebildet, indem ein Vakuum-Aufdampfverfahren
oder ein Sputter-Verfahren verwendet wird. Danach wird ein Sinterprozess
bei 400 bis 450°C
angewandt, um einen besseren ohmschen Kontakt der Aluminium-Elektrode 65 zum
Herabsetzen des Kontaktwiderstands zu erreichen.
- (c) Danach wird, wie es in 5 gezeigt
ist, ein aus PTFE hergestellter Behälter 1 mit einer Öffnung am
Boden in engem Kontakt mit der Oberfläche des c-Si-Wafers 8 gebracht,
indem O-Ringe 2 verwendet werden, um die vermischte, sich
aus Flusssäure
und Ethylalkohol zusammensetzende Anodisierlösung 4 in diesen aus
PTFE ausgebildeten Behälter 1 zu
füllen.
Aufgrund der Verwendung des O-Ringes 2 leckt die vermischte,
sich aus Flusssäure
und Ethylalkohol zusammensetzende Anodisierlösung 4 nicht aus dem
Boden des aus PTFE ausgebildeten Behälters 1 aus. Die Anodisierlösung 4 besteht
aus 50 Gew.-% Flusssäure
und aus 99,9 Gew.-% Ethylalkohol, die in einem Volumenverhältnis von
1 : 1 vermischt werden. In der vermischten, sich aus Flusssäure und Ethylalkohol
zusammensetzenden Anodisierlösung 4 ist
eine Platin-Elektrode 3 angeordnet. Die Wolframlampe 5 ist
an der Oberseite des aus PTFE ausgebildeten Behälters angeordnet. Darüber hinaus
ist die Platin-Elektrode 3 derart angeordnet, dass das
von der Wolframlampe 5 abgestrahlte Licht nicht daran gehindert
werden kann, die Oberfläche
des c-Si-Wafers 8 zu
erreichen.
- (d) Nachfolgend wird mittels der variablen Gleichstromversorgung 6,
die zwischen der Platin-Elektrode 3 und
der Aluminium-Elektrode 65 angeschlossen ist, für sechs
Minuten ein gewünschter Anodisierstrom
von 30 mA/cm2 durch die vermischte, sich
aus Flusssäure
und Ethylalkohol zusammensetzende Anodisierlösung geschickt. Nach dem Einstellen
der Intensität
der Lichtabstrahlung derart, dass die Intensität der Lichtabstrahlung bei
der Oberfläche
des c-Si-Wafers 8 2.000 lx bis 200.000 lx, in bevorzugter
Weise etwa lx beträgt,
wird das anodische 20.000 Oxidieren während der Lichtbestrahlung
mittels der oberhalb des aus PTFE ausgebildeten Behälters 1 angeordneten
Wolframlampe 5 durchgeführt.
Daraus resultiert, dass durch das anodische Oxidieren die degenerierte
c-Si-Schicht 71 vom p+-Leitfähigkeitstyp zu der Mesostruktur-PS-Schicht 61 vom
p-Leitfähigkeitstyp
wird. Darüber
hinaus wird ebenso ein Teil des degenerierten c-Si-Substrats 23 vom
n+-Leitfähigkeitstyp
auf die gleiche Weise anodisch oxidiert, um zu der Mesostruktur-PS-Schicht 13 vom
n-Leitfähigkeitstyp
zu werden. Andererseits wird durch das anodische Oxidieren die nicht-degenerierte
c-Si-Schicht 22 vom n-Leitfähigkeitstyp zu der Nanostruktur-PS-Schicht 12 vom
n-Leitfähigkeitstyp,
wobei die geschichtete Struktur, wie sie in 4 gezeigt ist, fertiggestellt wird.
- (e) Danach wird, nachdem der aus PTFE ausgebildete Behälter 1 oder
dergleichen entfernt wurde, unter Verwendung eines Vakuum-Aufdampfverfahrens
oder dergleichen auf die Oberfläche der
Mesostruktur-PS-Schicht 61 vom p-Leitfähigkeitstyp eine Goldschicht
bis zu einer Dicke aufgedampft, um die Lichtdurchlässigkeit
zu zeigen. Bezugnehmend auf 5 würde die
c-Si-Schicht um den Randbereich herum, der nicht in Kontakt mit
der Anodisierlösung 4 kommt,
so verbleiben wie sie ist. Ferner wird ein darunter angeordneter Teil
nicht anodisch oxidiert, und er verbleibt noch als c-Si- Schicht. Dieser als
c-Si-Schicht verbleibender Randbereich wird unter Verwendung einer Diamantenschneide
oder dergleichen ausgeschnitten und entfernt, wobei die grundlegende Struktur
der in 4 gezeigten lichtemittierenden Halbleitervorrichtung
fertiggestellt ist. Danach sind der Prozess des Zuschneidens in
einen Würfel
mit einer gewünschten
Dimension und der Prozess des Montierens bzw. des Bestückens auf
einen bestimmten Leitungsrahmen oder dergleichen die gleichen wie
der Prozess bei der bekannten kristallinen LED, wie etwa bei der GaAs-LED,
der GaAsP-LED, der AlGaAs-LED oder bei der GaP-LED. Darüber hinaus
wird die bei der anodischen Oxidation als Kontakt verwendete Aluminium-Elektrode 65 als
Kathode 65 der lichtemittierenden Halbleitervorrichtung
gemäß der ersten
Ausführungsform
verwendet. Es ist selbstverständlich,
dass sobald die bei der anodischen Oxidation verwendete Aluminium-Elektrode 65 entfernt
wurde, metallische Materialien für die
Kathode neu abgelagert werden müssen.
-
Gemäß dem Verfahren
zum Herstellen der oben beschriebenen lichtemittierenden Halbleitervorrichtung
wird im Gegensatz zu der lichtemittierenden PS-Vorrichtung und dem
Verfahren zur Herstellung derselben unter Verwendung des in 1 und in 2 gezeigten Standes der Technik, das
Nanostruktur-PS nur an dem Abschnitt der nicht-degenerierten c-Si-Schicht 22 vom
n-Leitfähigkeitstyp
ausgebildet, und alle anderen Abschnitte werden zu dem Mesostruktur-PS.
Von daher wird die Dicke der Nanostruktur-PS-Schicht 12,
welche die lichtemittierende Schicht ist, hinsichtlich der von einem
Auslegungsgesichtspunkt aus erforderlichen Dicke korrekt gesteuert,
und eine "Umwandlung
von kristallinem Silizium zu porösem
Silizium" kann hinreichend
entwickelt werden.
-
Wie
obig erwähnt,
bestand ein Nachteil darin, dass, obwohl gemäß dem Stand der Technik die Dicke
des Nanostruktur-PS vergrößert wird
und obwohl die Intensität
der EL hoch wird, wenn die Zeit der anodischen Oxidation bis zu
einem gewissen Grad verlängert
wird, in Begleitung mit dem Verstreichen der Zeit des anodischen
Oxidierens unvermeidlich die Dicke des Nanostruktur-PS übermäßig dick wird,
so dass der spezifische (elektrische) Widerstand vergrößert wird.
Im Gegensatz hierzu kann, wenn das in 5 gezeigte
Herstellungsverfahren verwendet wird, die Dicke der Nanostruktur-PS-Schicht 12 vom
n-Leitfähigkeitstyp
nicht übermäßig über die
Dicke (2 μm
in der ersten Ausführungsform
der Erfindung) der vorab geschichteten, nicht degenerierten c-Si-Schicht 22 vom
n-Leitfähigkeitstyp
anwachsen, sondern die Mesostruktur-PS-Schicht 13, deren spezifischer
(elektrischer) Widerstand relativ gering ist, wird dick, selbst
obwohl die Zeit der anodischen Oxidation über die Zeit zum Ausbilden
der optimalen Dicke der Nanostruktur-PS-Schicht abgelaufen ist.
Von daher kann die fertiggestellte Nanostruktur-PS-Schicht mit der
hohen Quanteneffizienz erzielt werden, indem die Zeit der anodischen
Oxidation hinreichend lang ausgedehnt wird, um den Prozess der "Umformung des kristallinen
Siliziums zu porösem
Silizium" ausreichend
zu machen. Von daher kann die Dicke der Nanostruktur-PS-Schicht 12 nicht
außerordentlich
vergrößert werden,
selbst in dem Fall, wenn die übermäßige Zeit
der anodischen Oxidation verstrichen ist, sowie wird die "Umformung des kristallinen
Siliziums zu porösem
Silizium", was notwendig
und hinreichend ist, um die Quanteneffizienz der Nanostruktur-PS-Schicht 12 zu
verbessern, stimuliert, und die Dicke wird gesichert, wobei der
spezifische Reihenwiderstand Rs der ausgebildeten lichtemittierenden Vorrichtung
nicht um einen großen
Betrag erhöht werden
kann als der Wert, der mittels der gewünschten Dicke der ausgelegten
Nanostruktur-PS-Schicht festgelegt wird. Von daher kann wie ausgelegt
die lichtemittierende Halbleitervorrichtung mit der hohen Quanteneffizienz
bereitgestellt werden.
-
ZWEITE AUSFÜHRUNGSFORM
-
6 zeigt eine Struktur einer
lichtemittierenden Halbleitervorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung. Wie in 6 gezeigt,
sind in der lichtemittierenden Halbleitervorrichtung gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung eine vierte Mesostruktur-PS-Schicht 13 vom n-Leitfähigkeitstyp,
eine vierte Nanostruktur-PS-Schicht 31 vom
n-Leitfähigkeitstyp,
eine dritte Mesostruktur-PS-Schicht 32 vom n-Leitfähigkeitstyp, eine
dritte Nanostruktur-PS-Schicht 33 vom n-Leitfähigkeitstyp,
eine zweite Mesostruktur-PS-Schicht 34 vom n-Leitfähigkeitstyp
(die zweite Mesostruktur-PS-Schicht des ersten Leitfähigkeitstyps),
eine zweite Nanostruktur-PS-Schicht 35 vom
n-Leitfähigkeitstyp
(die zweite Nanostruktur-PS-Schicht
vom ersten Leitfähigkeitstyp),
eine erste Mesostruktur-PS-Schicht 36 vom n-Leitfähigkeitstyp
(die erste Mesostruktur-PS-Schicht vom ersten Leitfähigkeitstyp)
und eine erste Nanostruktur-PS-Schicht 37 vom n-Leitfähigkeitstyp
(die erste Nanostruktur-PS-Schicht vom ersten Leitfähigkeitstyp)
in dieser Reihenfolge auf einem c-Si-Substrat 14 vom n+-Leitfähigkeitstyp
ausgebildet. Die Dicke der dritten bis ersten Mesostruktur-PS-Schicht 32, 34 und 36 vom n-Leitfähigkeitstyp
beträgt
jeweils 0,1 μm.
Andererseits beträgt
die Dicke der vierten bis ersten Nanostruktur-PS-Schicht 31, 33, 35 und 37 vom
n-Leitfähigkeitstyp
jeweils 0,5 μm.
Die Mesostruktur-PS-Schicht 61 vom p-Leitfähigkeitstyp (die Mesostruktur-PS-Schichte
vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp)
mit 0,6 μm
Dicke ist ferner auf der ersten Nanostruktur-PS-Schicht 37 vom
n-Leitfähigkeitstyp ausgebildet.
Auf der Mesostruktur-PS-Schicht 61 vom
p-Leitfähigkeitstyp
ist die lichtdurchlässige Gold-Elektrode 66,
die als Anode dient, ausgebildet, und auf der Rückseite des c-Si-Substrats 14 vom n+-Leitfähigkeitstyp
ist die Aluminium-Elektrode 65, die als Kathode dient,
ausgebildet. Die Gleichstromversorgung 67 für das EL
ist zwischen der Anode 66 und der Kathode 65 vorgesehen.
In der in 6 gezeigten
Struktur dienen die vierte bis erste Nanostruktur-PS-Schicht 31, 33, 35 und 37 vom
n-Leitfähigkeitstyp
als lichtemittierende Schichten, und in diesem Fall werden ihre
Dicken hinsichtlich der von einem Auslegungsgesichtspunkt aus erforderlichen
Dicke korrekt gesteuert. Das heißt, die vierte bis erste Nanostruktur-PS-Schicht 31, 33, 35 und 37 vom n-Leitfähigkeitstyp
sind die Schichten, in denen die "Umwandlung des kristallinen Siliziums
zu porösem Silizium" der nicht-degenerierten
c-Si-Schicht vom n-Leitfähigkeitstyp,
deren Störstellenkonzentration gering
ist, ausgebildet, und die Dicke der Nanostruktur-PS-Schicht 12 vom
n-Leitfähigkeitstyp
wird mittels der Dicke der nicht-degenerierten c-Si-Schicht vom
n-Leitfähigkeitstyp
gesteuert, die im voraus korrekt errichtet wurde, und diese Dicke
wird hinsichtlich der von einem Auslegungsgesichtspunkt aus erforderliche
Dicke korrekt gesteuert, und die Benennung der "Umwandlung von kristallinem Silizium
zu porösem
Silizium" wird hinreichend
durchgeführt,
so dass die hohe Quanteneffizienz zum Vorschein kommt. Die Mesostruktur-PS-Schicht 61 vom
p-Leitfähigkeitstyp
weist die Aufgabe auf, die pn-Übergangszone zwischen
der ersten Nanostruktur-PS-Schicht 37 vom n-Leitfähigkeitstyp
und der Schicht 61 auszubilden, und die Aufgabe, einen
bessere ohmschen Kontakt mit der lichtdurchlässigen Gold-Elektrode 66 herzustellen.
-
7 zeigt ein Verfahren zur
Herstellung einer lichtemittierenden Halbleitervorrichtung gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung.
- (a) Zunächst werden, wie es in 7 gezeigt ist, ein c-Si-Wafer 9,
auf welchem eine vierte nicht-degenerierte, epitaxial gewachsene c-Si-Schicht 41 vom
n-Leitfähigkeitstyp,
eine dritte degenerierte, epitaxial gewachsene c-Si-Schicht 42 vom
n+-Leitfähigkeitstyp,
eine dritte nicht-degenerierte, epitaxial gewachsene c-Si-Schicht 43 vom
n-Leitfähigkeitstyp,
eine zweite degenerierte, epitaxial gewachsene c-Si-Schicht vom
n+-Leitfähigkeitstyp 44 (die
zweite degenerierte c-Si-Schicht
vom ersten Leitfähigkeitstyp),
eine zweite, nicht-degenerierte, epitaxial gewachsene c-Si-Schicht 45 vom
n-Leitfähigkeitstyp
(die zweite nicht-degenerierte c-Si-Schicht vom ersten Leitfähigkeitstyp),
eine erste degenerierte, epitaxial gewachsene c-Si-Schicht 46 vom
n+-Leitfähigkeitstyp
(die erste degenerierte c-Si-Schicht vom
ersten Leitfähigkeitstyp),
eine erste, nicht degenerierte, epitaxial gewachsene c-Si-Schicht 47 vom
n-Leitfähigkeitstyp
(die erste nicht-degenerierte c-Si-Schicht vom ersten Leitfähigkeitstyp) und
eine degenerierte, epitaxial gewachsene c-Si-Schicht 71 vom
p+-Leitfähigkeitstyp
(die degenerierte c-Si-Schicht vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp)
in dieser Reihenfolge auf dem degenerierten c-Si-Substrat 23 vom
n+-Leitfähigkeitstyp
(die erste degenerierte c-Si-Schicht
vom ersten Leitfähigkeitstyp)
mit 500 μm
Dicke und mit einem spezifischen (elektrischen) Widerstand von 1 × 10–3 Ω-cm durch
epitaxiales Wachsen ausgebildet. Die vierte bis erste nicht-degenerierte,
epitaxial gewachsene c-Si-Schichten 41, 43, 45 und 47 vom
n-Leitfähigkeitstyp
sind jeweils die epitaxial gewachsenen Schichten mit 0,5 μm Dicke und mit
einem spezifischen (elektrischen) Widerstand von 5 Ω-cm. Darüber hinaus
sind die dritte bis erste degenerierte, epitaxial gewachsenen c-Si-Schichten 42, 44 und 46 vom
n+-Leitfähigkeitstyp
jeweils die Schichten mit 0,1 μm
Dicke und mit einem spezifischen (elektrischen) Widerstand von 1 × 10–3 Ω-cm, und
die degenerierte, epitaxial gewachsene c-Si-Schicht 71 vom p+-Leitfähigkeitstyp
ist die epitaxial gewachsene Schicht mit 0,6 μm Dicke und mit einem spezifischen
(elektrischen) Widerstand von 2 × 10–3 Ω-cm.
- (b) Als zweites wird die Aluminium-Elektrode 65 auf
der Rückseite
des degenerierten c-Si-Substrats 23 vom n+-Leitfähigkeitstyp
unter Verwendung eines Vakuum-Aufdampfverfahrens
ausgebildet. Darüber
hinaus wird bei einer bestimmten Temperatur ein Sinter-Verfahren
ausgeführt.
- (c) Wie in 7 gezeigt,
wird danach ein eine Öffnung
am Boden aufweisender Behälter 1,
welcher aus PTFE ausgebildet ist, in engen Kontakt mit der Oberfläche des
c-Si-Wafers 9 gebracht, indem O-Ringe 2 verwendet
werden, um die vermischte, sich aus Flusssäure und Ethylalkohol zusammensetzende
Anodisierlösung 4 in
diesen aus PTFE ausgebildeten Behälter 1 zu füllen. Da
der O-Ring 2 verwendet wird, leckt die vermischte, sich
aus Flusssäure
und Ethylalkohol zusammensetzende Anodisierlösung 4 nicht von dem
Boden des aus PTFE ausgebildeten Behälters 1 aus. Die Anodisierlösung 4 enthält 50 Gew.-%
Flusssäure
und 99,9 Gew.-% Ethylalkohol, die mit einem Volumenverhältnis von
1 : 1 vermischt sind. In der vermischten, sich aus Flusssäure und
Ethylalkohol zusammensetzenden Anodisierlösung 4 wird eine Platin-Elektrode 3 angeordnet.
Die Wolframlampe 5 wird an der Oberseite des aus PTFE ausgebildeten
Behälters
angeordnet. Darüber
hinaus wird die Platin-Elektrode 3 derart angeordnet, dass das
von der Wolframlampe 5 abgestrahlte Licht nicht daran gehindert
werden kann, die Oberfläche
des c-Si-Wafers 9 zu erreichen.
- (d) Nachfolgend wird für
sechs Minuten mittels der zwischen der Platin-Elektrode 3 und
der Aluminium-Elektrode 65 angeschlossenen, variablen Gleichstromquelle 6 ein
gewünschter
Anodisierstrom von 30 mA/cm2 durch die vermischte,
sich aus Flusssäure
und Ethylalkohol zusammensetzende Anodisierlösung 4 geschickt.
Zu dieser Zeit wird, nachdem die Intensität der Lichtstrahlung derart
eingestellt ist, dass die Intensität der Lichtbestrahlung bei
der Oberfläche
des c-Si-Wafers 8 20.000 lx beträgt, während der Lichtbestrahlung mit
der an der Oberseite des aus PTFE ausgebildeten Behälters 1 angeordneten
Wolframlampe 5 das anodische Oxidieren durchgeführt. Daraus
resultiert, dass die vierte bis erste, nicht-degenerierte, epitaxial
gewachsene c-Si-Schichten 41, 43, 45 und 47 vom
n-Leitfähigkeitstyp
jeweils zu den vierten bis ersten Nanostruktur-PS-Schichten 31, 33, 35 und 37 vom
n-Leitfähigkeitstyp
werden. Darüber
hinaus werden ein Teil des degenerierten c-Si-Substrats 23 vom
n+-Leitfähigkeitstyp
und die dritte bis erste degenerierte, epitaxial gewachsene c-Si-Schicht 42, 44 und 46 vom
n+-Leitfähigkeitstyp
jeweils zu der vierten bis ersten Mesostruktur-PS-Schicht 30, 32, 34 und 36 vom n-Leitfähigkeitstyp.
Darüber
hinaus wird die degenerierte, epitaxial gewachsene c-Si-Schicht 71 vom
p+-Leitfähigkeitstyp
zu der Mesostruktur-PS-Schicht 61 vom p-Leitfähigkeitstyp.
- (e) Danach wird unter Verwendung eines Vakuum-Aufdampfverfahrens
oder dergleichen, nachdem der aus PTFE oder dergleichen ausgebildete Behälter 1 entfernt
wurde, auf der Oberfläche
der Mesostruktur-PS-Schicht 61 vom p-Leitfähigkeitstyp
eine Goldschicht bis zu einer Dicke aufgedampft, um eine Lichtdurchlässigkeit
zu zeigen. Da die c-Si-Schicht an dem Randbereich des außerhalb
eines O-Ringes angeordneten c-Si-Wafers 9 verbleibt, wird
der Randbereich unter Verwendung einer Diamantenschneide oder dergleichen
ausgeschnitten und entfernt. Von daher wird die grundlegende Struktur
der in 6 gezeigten lichtemittierenden
Halbleitervorrichtung fertiggestellt. Darüber hinaus sind danach ein
Zuschneidprozess und ein Bestückungsprozess
die gleichen Prozesse wie die bekannten Prozesse bei der kommerziell
verfügbaren
kristallinen LED, wobei auf die Beschreibung hiervon verzichtet
wird. Darüber
hinaus wird die bei der anodischen Oxidation als Kontakt verwendete
Aluminium-Elektrode 65 als
Aluminium-Elektrode 65 verwendet. Es ist eine Selbstverständlichkeit,
dass, wenn die bei der anodischen Oxidation verwendete Aluminium-Elektrode 65,
die wird, einmal entfernt wurde, die leitfähigen Materialien für die Kathode 65 erneut
aufgedampft bzw. abgelagert werden können.
-
Wie
in 6 gezeigt, kann durch
die Struktur, dass die vierte bis erste Nanostruktur-PS-Schicht 31, 33, 35 und 37 vom
n-Leitfähigkeitstyp
verbunden sind, indem die dritte bis erste Mesostruktur-PS-Schicht 32, 34 und 36 zwischen
ihnen schichtweise angeordnet werden, der spezifische Reihenwiderstand
Rs im Vergleich zu der lichtemittierenden Halbleitervorrichtung,
die eine Einzelschicht Nanostruktur-PS-Schicht der gleichen Dicke wie die
gesamte Dicke der vier Schichten der vierten bis ersten Nanostruktur-PS-Schicht 31, 33, 35 und 37 vom
n-Leitfähigkeitstyp
aufweist, herabgesetzt werden. Dieses wird hervorgerufen, indem,
wie es unter Hinzunahme von 3 beschrieben
ist, der spezifische Reihenwiderstand Rs der Nanostruktur-PS-Schicht
vom n-Leitfähigkeitstyp
quadratisch zur Dicke erhöht
wird.
-
Beispielsweise
bedeutet dies, dass der spezifische Reihenwiderstand Rs der Nanostruktur-PS-Schicht
vom n-Leitfähigkeitstyp
mit 2 μm
Dicke sechzehn mal dem spezifischen Reihenwiderstand Rs der Nanostruktur-PS-Schicht
von 0,5 μm
Dicke beträgt.
Wenn, wie in 6 gezeigt,
die Struktur angenommen wird, dass die vier Schichten der Nanostruktur-PS-Schicht
vom n-Leitfähigkeitstyp
mit 0,5 μm
Dicke durch die Mesostruktur-PS-Schicht vom n-Leitfähigkeitstyp verbunden werden,
deren spezifischer (elektrischer) Widerstand gering ist, beträgt der gesamte
spezifische Reihenwiderstand Rs(total) jedoch
nur etwa vier mal dem Wert der Einzelschicht Nanostruktur-PS-Schicht
mit 0,5 μm
Dicke. Im Allgemeinen kann der gesamte spezifische Reihenwiderstand
Rs(total-div) einer gestapelten Struktur,
bei der die N Schichten der Nanostruktur-PS-Schicht vom n-Leitfähigkeitstyp
mit einer Dicke d/N durch die Mesostruktur-PS-Schicht vom n-Leitfähigkeitstyp
verbunden werden, auf etwa 1/N hinsichtlich des gesamten spezifischen
Reihenwiderstandes Rs(total-single) der Einzelschicht
Nanostruktur-PS-Schicht mit einer Dicke "d" reduziert
werden. Es ist das gleiche wie in dem Fall der ersten Ausführungsform,
dass, wenn sie mittels des in 7 gezeigten
Verfahrens ausgeführt sind,
die Nanostruktur-PS-Schichten 31, 33, 35 und 37 vom
n-Leitfähigkeitstyp,
deren EL-Effizienz hoch ist, nur an den Abschnitten des ursprünglichen, nicht-degenerierten
c-Si-Schicht 41, 43, 45 und 47 vom
n-Leitfähigkeitstyp
ausgebildet werden, wobei die korrekte Steuerung der Schichtdicke
und die hinreichende "Umwandlung
des kristallinen Siliziums zu porösem Silizium" stimuliert werden,
wobei die Lumineszenzeffizienz der Nanostruktur-PS-Schicht verbessert
werden kann.
-
8 zeigt eine Beziehung zwischen
einer externen Quanteneffizienz und einem spezifischen Reihenwiderstand
Rs einer lichtemittierenden Halbleitervorrichtung (ein Symbol eines
O) gemäß einer zweiten
Ausführungsform
der Erfindung. Zum Vergleich zeigt 8 ebenso
die Beziehungen zwischen einer externen Quanteneffizienz und dem
spezifischen Reihenwiderstand einer lichtemittierenden Halbleitervorrichtung
(ein Symbol eines Δ)
gemäß dem Stand
der Technik und der lichtemittierenden Halbleitervorrichtung (ein
Symbol eines ⧠) gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung.
-
Die
Bedingungen der anodischen Oxidation von jeder der lichtemittierenden
Halbleitervorrichtungen (das Symbol eines O) gemäß dem Stand der Technik, der
ersten und gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung sind die gleichen. Darüber hinaus sind die Dicke (2 μm) der Nanostruktur-PS-Schicht 12 der
lichtemittierenden Halbleitervorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform
der Erfindung und die Summe (0,5 × 4 = 2 μm) der Dicke von vier Schichten
der Nanostruktur-PS-Schichten 31, 33, 35 und 37 der
lichtemittierenden Halbleitervorrichtung gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung die gleichen. Obwohl die externe Quanteneffizienz
des EL von jeder in 8 gezeigten
lichtemittierenden Halbleitervorrichtung in etwa die gleiche ist,
wird in den jeweiligen spezifischen Reihenwiderständen Rs
der bedeutende Unterschied erkannt. Da nämlich die Dicke der mittels
des Symbols Δ angezeigten
lichtemittierenden Halbleitervorrichtungen gemäß dem Stand der Technik 8 μm beträgt, ist
der spezifische Reihenwiderstand Rs größer als 150 kΩ. Da im
Gegensatz hierzu die Dicke der Nanostruktur-PS-Schicht 12 der mittels des
Symbols ⧠ angezeigten lichtemittierenden Halbleitervorrichtung
gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung korrekt dahingehend gesteuert werden kann, dass sie auf
2 μm verdünnt wird,
wird der spezifische Reihenwiderstand Rs um 1/15 auf etwa 8 kΩ herabgesetzt. Darüber hinaus
wird der spezifische Reihenwiderstand Rs der Nanostruktur-PS-Schicht 12 der mittels des
Symbols O angezeigten, lichtemittierenden Halbleitervorrichtung
gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung 1,6 kΩ,
und er wird auf 1/5 im Vergleich zu der lichtemittierenden Halbleitervorrichtung gemäß der ersten
Ausführungsform
herabgesetzt, wodurch der geringste Wert erzielt wird. Wie obig
beschrieben, ist der Herabsetzungseffekt des spezifischen Reihenwiderstandes
Rs der Nanostruktur-PS-Schicht 12 der lichtemittierenden
Halbleitervorrichtung gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung ersichtlich.
-
DRITTE AUSFÜHRUNGSFORM
-
Die
PS-Schicht kann auf dem gleichen c-Si-Substrat (Wafer) ausgeführt werden,
um integrierte Halbleiterschaltungen (ICs) auszubilden. Von daher
kann die Halbleitervorrichtung gemäß der Erfindung auf einfache
Weise in die integrierten, optoelektronischen Schaltkreise (OEIC)
und die ICs, wie etwa in eine Displayvorrichtung für ein Bilddisplay,
integriert werden, wodurch sie in verschiedenen Fachgebieten anwendbar
ist. Eine selektive Diffusionstechnik kann zur Integration verwendet
werden. Wenn nämlich
sich aus der degenerierte c-Si-Schicht und
der nicht-degenerierten Schicht auf einem bestimmten Bereich zusammensetzende,
diffundierte Multi-Schicht-Bereich,
selektiv ausgebildet wird, kann die Struktur der Halbleitervorrichtung
gemäß der Erfindung
lokal an dem Abschnitt des diffundierten Multi-Schicht-Bereiches
ausgebildet werden.
-
9A ist eine schematische
Ansicht einer Displayvorrichtung, in welcher an dem mittigen Abschnitt
des Siliziumwafers mit 300 mm ∅ Durchmesser die regelmäßige Anordnung
der lichtemittierenden PS-Diode (LED) 101 von 512 × 512 Punkten
angeordnet ist, und in welcher die Schaltungen, wie etwa ein Datentreiber 109 und
ein Scan- bzw.
-
Abtastertreiber 115 zum
Ansteuern der regelmäßigen Anordnung
der lichtemittierenden PS-Diode (LED) in dem Randbereich hiervon
ausgebildet sind.
-
9B ist ein Blockdiagramm,
welches eine Zusammensetzung einer in 9A gezeigten
Displayvorrichtung zeigt. Diese Displayvorrichtung ist eine LED-Displayvorrichtung
vom Abstufungstyp zur Steuerung einer Leuchtperiode der lichtemittierenden
PS-Diode (LED), die in einer Punkt-Matrixform angeordnet ist. Mit der Treiberseite
der PS-LED Anordnung 101 ist ein Datentreiber 109 verbunden,
und ein Scan- bzw. Abtastertreiber 115 ist mit der Scan- bzw.
Abtasterseite der PS-LED Anordnung 101 verbunden. Die in 9B gezeigte Displayvorrichtung weist
ferner eine Dateneingabe-Steuerschaltung 103, eine mit
der Dateneingabe-Steuerschaltung 103 verbundene
RAM 105, eine zwischen dem Datentreiber 109 und
der Dateneingabe-Steuerschaltung 103 angeschlossene Abstufungs-
bzw. Helligkeitsgradations-Steuerschaltung 107 auf.
Bei der Scan- bzw. Abtasterseite sind Zwei-Stufenzähler 111a und 111b und
ein zwischen dem Zähler 111b und
dem Scan- bzw. Abtastertreiber 115 verbundener Decoder 113 vorgesehen.
-
Die
Dateneingabe-Steuerschaltung 103 nimmt die vorbestimmten
Displaydaten auf und sendet sie in Synchronisation mit einem Taktsignal
CK1 zu der RAM 105 während
der Zeitperiode, in welcher ein Auswahlsignal SE in "H" schaltet. Beispielsweise können die
8-Bit-Displaydaten zur Darstellung eines Punktes verwendet werden,
um eine 255-stufige Abstufung der Lichtintensität für den einen Punkt zu ermöglichen.
Wenn die gespeicherten 512 Punkte der 8-Bit-Daten der RAM 105 ausgelesen
werden, werden die Daten zu der Abstufungs- bzw. Helligkeitsgradations-Steuerschaltung 107 gesendet.
Die Abstufungs- bzw. Helligkeitsgradations-Steuerschaltung 107 steuert
basierend auf den 8-Bit-Anzeigedaten die Zeitdauer des Leuchtens
eines jeden Punktes mit 255-stufiger Abstufung. Der Datentreiber 109 steuert
basierend auf der hinsichtlich der Abstufung gesteuerten Leuchtdauer
die 512 Punkte der LED 101a simultan an.
-
Andererseits
wird ein Signal, welches von den Zwei-Stufenzählern 111a und 111b gesendet wird,
die mittels eines Reset-Signals Re zurückgesetzt und mit dem Taktsignal
CK1 synchronisiert sind, über
den Decoder 113 in den Scan- bzw. Abtastertreiber 115 eingegeben.
Der Scan- bzw. Abtastertreiber 115 scannt bzw. tastet diese
512 Punkte der LED 101a in der Reihenfolge immer dann ab,
wenn die 512 Punkte der LED 101a mittels des Datentreibers 109 angesteuert
werden.
-
9C ist eine schematische
Schnittansicht, die zwei Punkte der LED-Matrix 101 zeigt.
Wie in 9C gezeigt, ist
in dem Matrixbereich einer LED-Displayvorrichtung gemäß einer
dritten Ausführungsform
der Erfindung eine verdeckte c-Si-Schicht 14 vom n-Leitfähigkeitstyp
an einem c-Si-Substrat 83 vom p-Leitfähigkeitstyp ausgebildet. An
der verdeckten c-Si-Schicht 14 vom
n-Leitfähigkeitstyp
sind die Mesostruktur-PS-Schicht 13 vom
n-Leitfähigkeitstyp (die
Mesostruktur-PS-Schicht
vom ersten Leitfähigkeitstyp);
die Nanostruktur-PS-Schicht 12 vom
n-Leitfähigkeitstyp
(die Nanostruktur-PS-Schicht
vom ersten Leitfähigkeitstyp)
mit einer Dicke von etwa 1 bis 2 μm;
und die Mesostruktur-PS-Schicht 61 vom p-Leitfähigkeitstyp
(die Mesostruktur-PS-Schicht vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp)
mit einer Dicke von etwa 0,6 bis 1 μm in dieser Reihenfolge angeordnet.
Die verdeckte c-Si-Schicht 14 vom n-Leitfähigkeitstyp,
die Mesostruktur-PS-Schicht 13 vom
n-Leitfähigkeitstyp,
die Nanostruktur-PS-Schicht 12 vom n-Leitfähigkeitstyp
und die Mesostruktur-PS-Schicht 61 vom
p-Leitfähigkeitstyp
werden mittels eines Elementen-Isolationsbereiches 86 getrennt
und sind als eine Vielzahl von elektrisch unabhängigen Bereichen, oder LED-Punkten, ausgebildet.
Steck- bzw. Stiftelektroden 85 durchdringen die Mesostruktur-PS-Schicht 61 vom
p-Leitfähigkeitstyp,
die Nanostruktur-PS-Schicht 12 vom n-Leitfähigkeitstyp, die Mesostruktur-PS-Schicht 13 vom
n-Leitfähigkeitstyp und
erreichen die verdeckte c-Si-Schichten 14 vom n-Leitfähigkeitstyp.
Die Stiftelektroden 85 dienen als Kathoden der jeweiligen
LED-Punkte 101a. Diese Stiftelektrode 85 wird
durch ein mit Störstellen
dotiertes Polysilizium (ein dotiertes Polysilizium), durch hochschmelzende
Metalle, wie etwa Wolfram (W), Molybdän (Mo), Titan (Ti), oder durch
hochschmelzende Metallsilizide ausgebildet. Transparente Elektroden 87,
wie etwa ITO-Schichten und SnO2-Schichten,
die als jeweilige Anoden der Punkte der LED 101a dienen,
sind an den Mesostruktur-PS-Schichten 61 vom p-Leitfähigkeitstyp
ausgebildet. Die jeweiligen transparenten Elektroden 87 sind
mit einer sich aus Metallen, wie etwa Aluminium oder Aluminiumlegierungen
zusammensetzenden Scanleitung 96 verbunden, und die jeweiligen
Stiftelektroden 85 sind mit den Datenleitungen 89 verbunden.
Die Datenleitung 89 setzt sich ebenso aus Metallen, wie
etwa Aluminium oder Aluminiumlegierungen, zusammen. Die Datenleitungen 89 und
die transparenten Elektroden 87 werden mittels ersten Zwischenschicht-Isolationsschichten 88 getrennt,
die Scanleitung 96 und die Datenleitungen 89 werden
durch zweite Zwischenschicht-Isolationsschichten 95 separiert
bzw. getrennt.
-
Gemäß einer
solchen Zusammensetzung wird die Displayvorrichtung, in welcher
die PS-LED Matrix 101 an dem Mittenabschnitt eines Siliziumwafers
mit großem
Durchmesser angeordnet ist, und in welcher Randbereich-Schaltungen,
wie etwa die Treiber der PS-LED Matrix 101, um den Randbereich des
Siliziumwafers herum ausgebildet sind, auf einfache Weise angeordnet.
-
Die
LED-Displayvorrichtung gemäß der dritten
Ausführungsform
der Erfindung kann wie folgt hergestellt werden.
- (a)
Zunächst
wird die nicht-degenerierte c-Si-Schicht vom p-Leitfähigkeitstyp mit einer Dicke
von 500 μm
und mit einem spezifischen Widerstand von 10 Ω-cm bis 2 × 10–2 Ω-cm durch epitaxiales
Wachsen auf dem degenerierten c-Si-Substrat 23 vom n+-Leitfähigkeitstyp
mit einem Durchmesser von 300 mm, mit einer Dicke von 1 mm und mit
einem spezifischen Widerstand von 1 × 10–3 Ω-cm ausgebildet.
Darüber
hinaus wird zur Implantation von Ionen um den Randbereich des c-Si-Substrats 23 herum
eine Metallmaske 131 mit einer Dicke von etwa 1 μm auf einem
zur Ausbildung des Scan- bzw. Abtastertreibers 115 und
des Datentreibers 109 geplanten Abschnitt ausgebildet.
Wie in 10A gezeigt, wird
unter Verwendung dieser Maske 131 Arsen (75As+) in einer Dosis von 4 × 1016 cm–2 mit
einer Beschleunigungsenergie von 3 MeV implantiert. Um des weiteren
Gitterdistortion bzw. Gitterverzerrung aufgrund der hohen Konzentration
der Ionenimplantation zu kompensieren, wird zum Durchführen einer
Wärmebehandlung
Phosphor (31P+)
in einer Dosis von 4 × 1016 cm–2 mit einer Beschleunigungsenergie
von 2,5 MeV bis 4 MeV implantiert, wodurch eine verdeckte, degenerierte c-Si-Schicht
vom n+-Leitfähigkeitstyp
ausgebildet wird. Darüber
hinaus wird, wie in 10B gezeigt,
zum Durchführen
einer Wärmebehandlung Phosphor
(31P+) in einer
Dosis von 4 × 1013 cm–2 bis 4 × 1014 cm–2 mit einer Beschleunigungsenergie
von 0,8 MeV bis 1,5 MeV unter Verwendung der Maske 131 implantiert,
wodurch eine nicht-degenerierte c-Si-Schicht 22 vom n-Leitfähigkeitstyp ausgebildet
wird. Darüber
hinaus wird, wie in 10C gezeigt,
unter Verwendung der Maske 131 Bor (11B+) in einer Dosis von 4 × 1016 cm–2 mit einer Beschleunigungsenergie
von etwa 50 kV, implantiert, um eine Wärmebehandlung durchzuführen. Als
ein Ergebnis hiervon werden, wie in 10D gezeigt,
auf dem degenerierten c-Si-Substrat 23 vom n+-Leitfähigkeitstyp
die verdeckte, degenerierte c-Si-Schicht 24 vom n+-Leitfähigkeitstyp,
die nicht-degenerierte c-Si-Schicht 22 vom n-Leitfähigkeitstyp
und die degenerierte c-Si-Schicht 71 vom
p+-Leitfähigkeitstyp
selektiv auf Mittenabschnitten des Wafers ausgebildet.
- (b) Nachfolgend wird auf die gleiche Weise wie in 5 die Aluminium-Elektrode 65 an
der Rückseite
von diesem degenerierten c-Si-Substrat 23 vom n+-Leitfähigkeitstyp
unter Verwendung eines Vakuum-Aufdampfverfahrens oder einer Sputter-Technik
ausgebildet. Danach wird ein Sinter-Prozess bei 400 bis 450°C durchgeführt, um einen
besseren ohmschen Kontakt der Aluminium-Elektrode 65 zum
Reduzieren des Kontaktwiderstandes zu erzielen. Danach wird, wie
es in 10E gezeigt ist,
ein eine Öffnung
am Boden aufweisender Behälter 1,
welcher aus PTFE ausgebildet ist, in engen Kontakt mit der Oberfläche des
300 mm c-Si-Wafers unter Verwendung von O-Ringen 2 gebracht.
Der O-Ring 2 ist derart ausgelegt, dass er entlang der
Grenzfläche
zwischen dem LED-Matrixabschnitt und dem Schaltungsabschnitt des
Randbereiches positioniert ist. Da der LED-Matrixabschnitt 101 ein
Viereck ist, ist es bevorzugt, dass ein viereckiges Fenster am Boden des
aus PTFE ausgebildeten Behälters 1 geöffnet wird.
Demgemäss
wird der O-Ring 2 mittels einer O-Ring-Furche bzw. Nut
derart geführt,
dass der O-Ring 2 viereckig angeordnet ist. Die vermischte,
sich aus Flusssäure
und Ethylalkohol zusammensetzende Anodisierlösung wird in diesem aus PTFE
ausgebildeten Behälter 1 eingefüllt, und
der Anodisierstrom wird für
sechs Minuten durch die Platin-Elektrode 3 und die Aluminium-Elektrode 65 (siehe 5) zugeführt. Zu dieser Zeit wird, nachdem
die Intensität
der Lichteinstrahlung eingestellt ist, das anodische Oxidieren während der Lichtbestrahlung
durchgeführt.
Als ein Ergebnis hiervon wird die degenerierte c-Si-Schicht 71 vom p+-Leitfähigkeitstyp
zu der Mesostruktur-PS-Schicht 61 vom
p-Leitfähigkeitstyp.
Darüber
hinaus wird ebenso ein Teil der degenerierten, verdeckten Schicht 24 vom
n+-Leitfähigkeitstyp auf
die gleiche Weise anodisch oxidiert, um zu der Mesostruktur-PS-Schicht 13 vom
n-Leitfähigkeitstyp
zu werden. Die verbleibende, verdeckte degenerierte c-Si-Schicht 24 vom
n+-Leitfähigkeitstyp
wird die verdeckte, degenerierte c-Si-Schicht 14 vom n-Leitfähigkeitstyp.
Andererseits wird durch anodisches Oxidieren die nicht-degenerierte
c-Si-Schicht 22 vom n-Leitfähigkeitstyp
zu der Nanostruktur-PS-Schicht 12 vom n-Leitfähigkeitstyp,
wobei die geschichtete Struktur, wie sie in 10E gezeigt wird, fertiggestellt ist.
- (c) Nachfolgend wird eine isolierende Bondschicht 81 mittels
eines CVD-Verfahrens auf der Mesostruktur-PS-Schicht 61 vom
p-Leitfähigkeitstyp ausgebildet,
um die Oberfläche
mittels eines CMP-Verfahrens oder dergleichen in eine Spiegeloberfläche zu fertiggestelln.
Andererseits wird ein 300 mm c-Si-Wafer 82 verschieden
vorbereitet, um die Oberfläche
mittels eines CMP-Verfahrens oder dergleichen in eine Spiegeloberfläche zu verfeinern.
Darüber
hinaus wird durch Bonden dieser Oberflächen miteinander ein Siliziumwafer-Direkt-Bonding-(SDB)-Substrat
ausgebildet, wie es in 10F gezeigt
wird. Wie in 10G gezeigt,
wird ferner die Rückseite
von diesem SDB-Substrat
verdeckt und poliert, um die Dicke des degenerierten c-Si-Substrats 23 vom
n+-Leitfähigkeitstyp
auf 2 bis 10 μm
zu verdünnen
(oder es wird der verdeckten c-Si-Schicht 14 vom n-Leitfähigkeitstyp ermöglicht,
freigelegt zu werden, indem das degenerierte c-Si-Substrat 23 vom
n+-Leitfähigkeitstyp
entfernt wird). Von nun an wird das dünn verbleibende, degenerierte c-Si-Substrat 23 vom
n+-Leitfähigkeitstyp
als "degenerierte,
verdeckte c-Si-Schicht 14 vom n-Leitfähigkeitstyp" bezeichnet. Darüber hinaus wird die Oberfläche der
verdeckten degenerierten c-Si-Schicht 14 vom n-Leitfähigkeitstyp
mittels eines CMP-Verfahrens oder dergleichen in die Spiegeloberfläche verfeinert.
- (d) Des weiteren wird ein anderer c-Si-Wafer 83 mit
300 mm Durchmesser, einer Dicke von 1 mm und mit einem spezifischen
(elektrischen) Widerstand von etwa 10 bis 500 Ω-cm vorbereitet, um die Oberfläche mittels
eines CMP-Verfahrens oder dergleichen in die Spiegeloberfläche zu verfeinern.
Darüber
hinaus wird durch Bonden dieser Oberflächen miteinander das SDB-Substrat
ausgebildet, wie es in 10H gezeigt
wird. Nun wird zunächst
der direkt gebondete 300 mm c-Si-Wafer 82 geerdet und poliert,
um es zu entfernen. Ferner wird, wie in 10I gezeigt, die isolierende Bondschicht 81 entfernt.
- (e) Wie in 10J gezeigt,
werden Rinnen bzw. Furchen 91, die die Mesostruktur-PS-Schicht 61 vom
p-Leitfähigkeitstyp,
die Nanostruktur-PS-Schicht 12 vom n-Leitfähigkeitstyp, die Mesostruktur-PS-Schicht 13 vom
n-Leitfähigkeitstyp
durchdringen und die verdeckte c-Si-Schicht 14 vom n-Leitfähigkeitstyp
erreichen, ausgebildet. Das Ausbilden der Rinnen bzw. Furchen 91 kann mittels
RIE- oder ECR-Innenätzung
durchgeführt werden,
indem CF4, SF6,
CBrF8, SiCl4 oder
Ccl4 oder dergleichen unter Verwendung einer
Siliziumoxidschicht als Maske verwendet wird. Bei dieser Rinnen-
bzw. Furchenätzung
ist es effektiv, das Substrat bei 110°C bis 130°C zu kühlen.
- (f) Darüber
hinaus wird, wie es in 10K gezeigt ist,
eine Oxidschicht 84 durch thermische Oxidation der Oberfläche der
Furche 91 ausgebildet. Ferner wird, wie es in 10L gezeigt ist, die Oxidschicht 84 am
Boden der Furche 91 mittels des RIE, das hervorragend hinsichtlich
einer Richtwirkung ist, entfernt. Danach werden, wie es in 10M gezeigt ist, das dotierte
Polysilizium oder hochschmelzende Metalle innerhalb der Fugen 91 eingebettet,
um die Stiftelektroden 85 auszubilden. Ferner wird mittels
des CPM-Verfahrens die Einebnung der Oberfläche durchgeführt.
- (g) Anschließend
wird, wie es in 10N gezeigt ist,
eine Element-Isolierungsfuge 92 durch die Mesostruktur-PS-Schicht 61 vom
p-Leitfähigkeitstyp,
die Nanostruktur-PS-Schicht 12 vom
N-Leitfähigkeitstyp,
die Mesostruktur-PS-Schicht 13 vom
n-Leitfähigkeitstyp
und durch die verdeckte c-Si-Schicht 14 vom n-Leitfähigkeitstyp
ausgebildet. Ferner wird, wie es in 10O gezeigt
ist, eine Element-Isolierungs-Oxidschicht 86 in die Element-Isolierungsfuge 92 eingebettet.
Darüber hinaus
wird mittels des CPM-Verfahrens die Ebnung bzw. Glättung der
Oberfläche
durchgeführt.
- (h) Danach wird, wie es in 10P gezeigt
ist, die lichtdurchlässige
Elektrode 87, wie etwa die ITO-Schicht und die SnO2-Schicht, mittels des CVD-Verfahrens oder
eines Sputter-Verfahrens ausgebildet. Ferner wird, wie es in 10Q gezeigt ist, die lichtdurchlässige Elektrode 87 bei den
Positionen der jeweiligen, die Matrix begründenden Punkte mittels des
RIE-Verfahrens separiert. Nach der Separation der lichtdurchlässigen Elektroden 87 wird
der Schaltungsabschnitt des Randbereiches, wie etwa der Scan- bzw.
Abtastertreiber 115 und der Datentreiber 109,
unter Verwendung von Prozessen für
einen wohl bekannten MOS-Transistor oder dergleichen um den Randbereich
des degenerierten c-Si-Substrats 23 vom
n+-Leitfähigkeitstyp
ausgebildet. Nach dem Ausbilden von Polysilizium-Gate-Elektroden
der an dem Randbereich angeordneten Schaltkreise wird, wie es in 10R gezeigt ist, eine erste
Zwischenschicht-Isolationsschicht 88,
wie etwa die Siliziumoxidschicht, eine PSE-Schicht und eine BPSG-Schicht,
auf der Polysilizium-Gate-Elektrode (nicht dargestellt) und der
lichtdurchlässigen Elektrode 87 ausgebildet.
Kontaktlöcher
werden in den ersten Zwischenschicht-Isolationsschichten 88 eingebracht,
und die sich aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen zusammensetzenden Datenleitungen 89 werden
ausgebildet, um in Kontakt mit den Stiftelektroden 85 zu
stehen, wie es in 10S gezeigt
ist. Gleichzeitig werden ebenso Metall-Zusammenschaltungen, die in dem Schaltungsabschnitt
des Randbereiches erforderlich sind, ausgebildet. Des weiteren wird eine
zweite Zwischenschicht-Isolationsschicht 95, wie
etwa die Siliziumoxidschicht, die PSG-Schicht, die BPSG-Schicht
und Si3N4, ferner an
der Datenleitung 89 und den Metallverbindungen, die in
dem Schaltungsabschnitt des Randbereiches erforderlich sind, ausgebildet.
Kontaktlöcher
werden in diese zweite Zwischenschicht-Isolationsschicht 95 eingebracht,
die sich aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung zusammensetzende
Scan- bzw. Abtasterleitung 96 wird mit der lichtdurchlässigen Elektrode 87 in
Kontakt gebracht, und die Metallverbindungen, die in dem Schaltungsabschnitt
des Randbereiches erforderlich sind, werden ausgebildet, wobei der
Matrixabschnitt der LED-Displayvorrichtung
gemäß der dritten
Ausführungsform
der Erfindung, die in 9C gezeigt
wird, fertiggestellt ist. In 9C ist
es für
einen Fachmann wohl bekannt, dass, obwohl auf eine endgültige Passivierungsschicht verzichtet
wird, bei Bedarf eine Passivierungsschicht ausgebildet werden kann.
-
Darüber hinaus
kann selbst ohne die Verwendung des in den 10F bis 10I gezeigten
Verfahrens die Struktur so realisiert werden, dass die verdeckte
c-Si-Schicht 14 vom n-Leitfähigkeitstyp, die
Mesostruktur-PS-Schicht 13 vom n-Leitfähigkeitstyp, die Nanostruktur-PS-Schicht 12 vom
n-Leitfähigkeitstyp
und die Mesostruktur-PS-Schicht 61 vom p-Leitfähigkeitstyp
in dieser Reihenfolge auf dem c-Si-Substrat 83 vom p-Leitfähigkeitstyp
ausgebildet werden, wie es in 10I gezeigt
ist. Beispielsweise werden zuerst das degenerierte c-Si-Substrat 23 vom
n+-Leitfähigkeitstyp,
die nicht-degenerierte c-Si-Schicht 22 vom n-Leitfähigkeitstyp
und die degenerierte, epitaxial gewachsene c-Si-Schicht 71 vom p+-Leitfähigkeitstyp
durch epitaxiales Wachsen auf dem c-Si-Substrat 83 vom
p-Leitfähigkeitstyp
ausgebildet. Wie in 11 gezeigt,
wird danach eine Fuge, welche das degenerierte c-Si-Substrat 23 vom n+-Leitfähigkeitstyp
erreicht, von der Rückseite
des c-Si-Substrats 83 vom p-Leitfähigkeitstyp geöffnet, um
es der Kathode zu ermöglichen,
den Anodisierstrom durch die Platin-Elektrode 3 zuzuführen. Jedoch
besteht eine Gefahr, dass, da die verdeckte c-Si-Schicht 14 vom n-Leitfähigkeitstyp
dünn ist,
der spezifische (elektrische) Widerstand von diesem Abschnitt hoch
ist, die anodische Oxidation ungleichmäßig wird. Von daher wird in
bevorzugter Weise für
einen großen
Wafer mit etwa 300 mm Durchmesser ein SDB-Verfahren verwendet, wie
es in 10F bis 10I gezeigt ist.
-
In
der in 9C gezeigten
Struktur tritt eine Durchstrahlung von Licht durch die angrenzenden Punkte
auf, da die Element-Isolations-Oxidschicht 85 lichtdurchlässig ist.
Von daher kann, um ein scharfes Bild zu erzielen, ein Abschirmbereich 142 in
der Element-Isolations-Oxidschicht 85 ausgebildet werden, wie
es in 12 gezeigt ist.
Wolfram (W) kann als Abschirmbereich 142 verwendet werden.
In 12 ist das Licht
ausgelegt, um von der oberen Oberfläche effizient emittiert zu
werden, indem ferner ein sich aus dielektrischen Viertel-Wellen
Stapeln bzw. Plättchen
zusammensetzender Bragg-Spiegel 141 an der unteren Seite
der verdeckten c-Si-Schicht 14 vom n-Leitfähigkeitstyp
angeordnet wird. Der Bragg-Spiegel 141 kann zwischen der
verdeckten c-Si-Schicht 14 vom
n-Leitfähigkeitstyp
und dem c-Si-Substrat 83 vom p-Leitfähigkeitstyp mittels des SDB-Prozesses
dazwischengelegt werden.
-
Darüber hinaus
kann, indem das c-Si-Substrat 83 von dem Boden des LED-Matrix-Abschnittes durch Ätzung entfernt
wird, die Struktur angenommen werden, in welcher das Licht ausgelegt
ist, um in Richtung der Unterseite des Wafers emittiert zu werden.
In diesem Fall muss es nicht erforderlich sein, das SDB-Verfahren,
wie es in 10F bis 10I gezeigt ist, zu verwenden,
da die nicht-degenerierte c-Si-Schicht 22 vom n-Leitfähigkeitstyp
und die degenerierte c-Si-Schicht 71 vom p+-Leitfähigkeitstyp
an dem degenerierten c-Si-Substrat vom n+-Leitfähigkeitstyp mit 300 mm Durchmesser
durch epitaxiales Wachstum ausgebildet werden können, um letztendlich das degenerierte
c-Si-Substrat vom n+-Leitfähigkeitstyp
von der Unterseite des LED-Matrixabschnittes durch Ätzung zu
entfernen. Jedoch können
Biegungen, Wölbungen
und Nachteile in de mechanischen Stärke aufgrund ihres großen Bereiches
auftreten, da der Wafer sehr dünn
ist.
-
Obwohl
es in der obigen Beschreibung angegeben wird, dass ein Wafer von
300 mm (12 inch) Durchmesser als Beispiel eines Wafers mit großem Durchmesser
verwendet wird, ist es darüber
hinaus selbstverständlich,
dass ebenso andere Wafergrößen, wie
etwa 4 inch bis 10 inch, verwendet werden können.
-
ANDERE AUSFÜHRUNGSFORM
-
Nach
dem Studium der Lehre der vorliegenden Offenbarung sind verschiedene Änderungen
für den
Fachmann möglich,
ohne von ihrem Geist abzuweichen.
-
Obwohl
beispielsweise in der obig erläuterten
ersten und zweiten Ausführungsform
der Fall beschrieben wird, wo die Nanostruktur-PS-Schicht vom n-Leitfähigkeitstyp,
welche ausgebildet wird, indem die nicht-degenerierte c-Si-Schicht
vom n-Leitfähigkeitstyp
unter Lichteinstrahlung anodisch oxidiert wird, als aktive EL-Schicht
verwendet wird, kann selbstverständlich
als Lumineszenzschicht die Nanostruktur-PS-Schicht vom p-Leitfähigkeitstyp
verwendet werden, die durch anodisches Oxidieren der nicht-degenerierten
c-Si-Schicht vom
p-Leitfähigkeitstyp
begründet
wird, indem der Leitfähigkeitstyp
der c-Si-Schicht umgekehrt wird. In diesem Fall wird sie zu der
Struktur werden, dass in der ersten und der zweiten Ausführungsform
sämtliche
p-Leitfähigkeitstypen
zu n-Leitfähigkeitstypen
umgedreht werden. Darüber
hinaus kann auf die Wolframlampe, wie es in 5 und 7 gezeigt
ist, verzichtet werden, da die nicht-degenerierte c-Si-Schicht vom p-Leitfähigkeitstyp
ebenso durch anodisches Oxidieren ohne Lichteinstrahlung zu der
Nanostruktur-PS-Schicht vom
p-Leitfähigkeitstyp
wird. Darüber
hinaus wird durch Einteilen in eine in 2 gezeigte Vielzahl von dünnen Schichten,
wie es in 3 gezeigt
ist, der Multi-Schicht-Trenneffekt
signifikanter, da der Wert des Reihenwiderstandes Rs der Nanostruktur-PS-Schicht
vom p-Leitfähigkeitstyp
proportional zum Quadrat der Dicke der Nanostruktur-PS-Schicht vom
p-Leitfähigkeitstyp
ansteigt.
-
In
der dritten Ausführungsform
wurde gezeigt, dass mittels der Matrix unter Verwendung der in einer
Matrixform angeordneten PS-LED-Punkte die kostengünstige und
großflächige, lichtemittierende
Vorrichtung ausgebildet werden kann. Wenn die PS-Schichten nicht
in eine Vielzahl von Stücke
eingeteilt sind, um derart die Punktmatrix auszubilden, dient die
lichtemittierende Vorrichtung zur Innenbeleuchtung oder dergleichen,
so dass die gesamte Oberfläche
des Siliziumwafers von 4 inch bis 12 inch im Durchmesser als lichtemittierender
Bereich vorgesehen werden kann. 13 zeigt
eine Teilschnittansicht von solch einer lichtemittierenden Vorrichtung, bei
der die gesamte Oberfläche
des Siliziumwafers als lichtemittierender Bereich dient. Wenn der
Widerstand der lichtdurchlässigen
Gold-Elektrode durch Vergrößerung des
Bereiches beeinflusst wird, können
Elektrodenverdrahtungen 97, die einen geringen spezifischen
(elektrischen) Widerstand aufweisen, in der Streifenform an der
lichtdurchlässigen
Elektrode 87 vorgesehen sein, wie etwa eine ITO-Schicht
und eine SnO2-Schicht an der Mesostruktur-PS-Schicht 61 vom
p-Leitfähigkeitstyp,
wie es in 12 gezeigt ist.
-
Von
daher ist es eine Selbstverständlichkeit, dass
die Erfindung verschiedene Ausführungsformen enthält, die
hierin nicht beschrieben werden. Von daher wird der technologische
Umfang der Erfindung nur durch die nachfolgenden Patentansprüche festgelegt,
die von der obigen Beschreibung ableitbar sind.