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Die
vorliegende Erfindung betrifft Verfahren zum Herstellen von Druckvorrichtungen
und insbesondere Verfahren zum Herstellen von Tröpfchenausstoßvorrichtungen,
wie etwa Tintenstrahl-Druckköpfe.
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Vorrichtungen
zum Ablagern von Tröpfchen aus
Tinte oder einem anderen Fluid sind wohlbekannt. Wie z. B. in EP-A-0
278 590 (das dem Anmelder der vorliegenden Erfindung gehört) gezeigt
ist, umfassen sie eine oder mehrere Tintenausstoßkammern, aus denen die Tintentröpfchen im
Allgemeinen über
eine Düse
in Richtung auf ein Substrat, auf dem ein Bild gedruckt werden soll,
ausgestoßen
werden.
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Um
die korrekte Positionierung des gedruckten Bildes auf dem Substrat
sicherzustellen, ist es erforderlich, die Tintenausstoßkammern
und/oder ihre Düsen
relativ zu dem Substrat zu positionieren. Das ist besonders wichtig,
wenn mehrere Druckköpfe
verwendet werden, um mehrere überlappende
Bilder mit unterschiedlichen Farben (normalerweise cyan, magenta,
gelb und schwarz) zu drucken, um ein Vollfarben-Druckbild zu schaffen.
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US
5.646.658 A beschreibt einen Tintenstrahl-Druckkopf mit einem definierten
Abstand zwischen einem Aktuatorkanal und einer Kantenfläche des
Druckkopfes. Der Abstand wird erreicht, indem entweder beide Merkmale
gleichzeitig geätzt
werden oder indem die Kantenfläche
durch Feinschleifen nachgebessert wird.
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In
US 5.148.194 A sind mehrere Druckköpfe vorgesehen, die vorstehende
Abschnitte aufweisen, die an einem Buchsenabschnitt eines komplementären Druckkopfes
in Eingriff gelangen. Die vorstehenden Abschnitte und die Buchsenabschnitte
sind für jede
Farbe unterschiedlich, um die korrekte Lage jedes Druckkopfes zu
ermöglichen.
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Typischerweise
wird ein Druckermechanismus verwendet, um das Substrat relativ zu
einer an dem Druckkopf befindlichen Referenzoberfläche zu halten.
Der Druckkopf ist wiederum in der Weise hergestellt, dass die Referenzoberfläche in einem
festen Abstand von den Tintenausstoßkammern und/oder ihren Düsen der
Druckeinheit (wenn ein Druckkopf eine Anordnung von Tintenausstoßkammern
aufweist, kann die Referenzoberfläche relativ zu einer bestimmten
(z. B. der ersten) Tintenausstoßkammer liegen)
liegt. Es ist jedoch eine enge Toleranz bei diesem festen Abstand
erforderlich, wenn die Gesamtpositionierung des Druckkopfes relativ
zu dem Substrat mit großer
Genauigkeit erforderlich ist. Das Herstellen des Druckkopfes mit
derartigen engen Toleranzen kann jedoch schwierig zu erreichen sein
und hängt
unter anderem von dem Material des Druckkopfes, seiner Form und
den Gesamtabmessungen ab. Die vorliegende Erfindung versucht, diese Schwierigkeiten
zu vermeiden.
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Demzufolge
enthält
die Erfindung ein Verfahren zum Lokalisieren einer Referenzoberfläche auf einer
Druckvorrichtung, wobei die Vorrichtung eine Druckeinheit umfasst,
die wenigstens ein Druckelement besitzt und auf einer Trägerelement
angebracht ist, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
Positionieren der Vorrichtung in der Weise, dass sich das Druckelement
an einer ersten vorgegebenen Position befindet; Positionieren eines
Referenzelements, das die Referenzoberfläche besitzt, in der Weise,
dass sich die Referenzoberfläche
an einer zweiten vorgegebenen Position befindet; wobei die erste
und die zweite Position in einer vorgegebenen räumlichen Beziehung stehen;
und Befestigen des Referenzelements an dem Trägerelement, um dadurch die
Referenzoberfläche
in einer vorgegebenen Position in Bezug auf das Druckelement zu
befestigen.
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Durch
dieses Verfahren ist es möglich,
die Druckelemente einer Druckvorrichtung auf die Referenzoberfläche unabhängig von
einer dazwischen liegenden Druckkopfstruktur auszurichten, wodurch alle
Probleme, die mit einer derartigen dazwischen liegenden Struktur
verbunden sein können,
sowie alle damit verbundenen Herstellungsprobleme vermieden werden.
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Wenn
die Druckvorrichtung eine Tröpfchenablagerungsvorrichtung
ist, wie etwa ein Tintenstrahl-Druckkopf, deckt der Term "Druckelement" nicht nur eine Tintenausstoßkammer
in einem Druckkopf ab, sondern auch die jeweilige Düse, sofern
diese vorhanden ist.
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Die
vorliegende Erfindung enthält
außerdem ein
Verfahren für
die Herstellung einer Druckvorrichtung, wobei die Vorrichtung eine
Druckeinheit, die eine Tröpfchenausstoßeinheit
mit wenigstens einem Druckelement, das eine in einer Düsenplatte
ausgebildete Düse
aufweist, um Tröpfchen
auszustoßen, und
ein Trägerelement
für die
Tröpfchenausstoßeinheit
umfasst, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: Anbringen
der Tröpfchenausstoßeinheit
an dem Trägerelement;
danach Bilden wenigstens einer Düse
in der Düsenplatte
der Tröpfchenausstoßeinheit;
und danach Anordnen eines Referenzelements in der Weise, dass sich
eine Referenzoberfläche
des Referenzelements an einer vorgegebenen Position in Bezug auf
die wenigstens eine Düse
befindet; und Befestigen des Referenzelements an dem Trägerelement.
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Ein
derartiges Verfahren ermöglicht
wie oben, die Düsen
einer Tröpfchenausstoßvorrichtung auf
die Referenzoberfläche
unabhängig
von einer dazwischen liegenden Druckkopfstruktur auszurichten, wodurch
alle Probleme, die mit einer derartigen dazwischen liegenden Struktur
verbunden sein können, vermieden
werden. Da ferner die relative Positionierung von Düse und Referenzoberfläche lediglich dann
stattfindet, nachdem die Tröpfchenausstoßeinheit
an ihrem Trägerelement
angebracht wurde, muss der Anbringungsprozess lediglich mit einer
Genauigkeit ausgeführt
werden, die für
die relative Lage der Einheit und des Trägerelements geeignet ist, an Stelle
einer Genauigkeit, die für
die relative Lage einer Düse
der Einheit und einer Referenzoberfläche des Trägerelements geeignet ist.
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Das
obige Verfahren kann es erforderlich machen, dass die Montage der
Tröpfchenausstoßeinheit
im Wesentlichen abgeschlossen wird, bevor sie an dem Trägerelement
angebracht wird, wobei die Bildung der Düsen vorteilhaft mittels eines
Hochenergiestrahls, wie etwa ein Laser, erreicht werden kann, der
auf die äußere Oberfläche der
Düsenplatte gerichtet
wird, d. h. auf die Oberfläche
der Düsenplatte,
von der der Tröpfchenausstoß stattfindet.
Eine derartige Technik ist in WO93/15911 offenbart, die dem Anmelder
der vorliegenden Erfindung gehört.
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Weitere
vorteilhafte Ausführungsformen
der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen
und in der folgenden Beschreibung angegeben.
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Die
Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die folgenden Figuren beispielhaft
beschrieben.
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1 ist eine perspektivische
Ansicht eines Druckkopfes, der gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt
ist;
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2 ist eine vergrößerte Ansicht
des vorderen Endes des Druckkopfes von 1;
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3 ist eine Schnittansicht
in der Y-Z-Ebene durch das vordere Ende des Druckkopfes von 1;
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4 ist eine schematische
Ansicht, die eine alternative Anordnung von Druckköpfen zeigt,
die gemäß der vorliegenden
Erfindung hergestellt sind;
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5 ist eine vergrößerte Ansicht
des vorderen Endes des Druckkopfes von 1, wobei die Düsenplatte entfernt ist;
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6 ist eine Schnittansicht
durch Kanäle der
Tintenausstoßeinheit
von 1;
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7 ist eine genaue Schnittansicht
des vorderen Endes der Tintenausstoßeinheiten parallel zu der
Tintenkanalachse D;
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8 ist eine Schnittansicht
des vorderen Endes des Druckkopfes von 1 parallel zu der Tintenkanalachse D;
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9 ist eine Schnittansicht
des vorderen Endes des Druckkopfes von 1 gemäß einer
weiteren Ausführungsform;
und
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10 ist eine Schnittansicht
des vorderen Endes einer Tintenausstoßeinheit gemäß einer
weiteren Ausführungsform.
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1 zeigt einen Tintenstrahl-Druckkopf 5, der
gemäß der vorliegenden
Erfindung hergestellt ist und eine oder mehrere Tintenausstoßeinheiten 10 umfasst,
die an einem Ende eines Basiselements 15 angebracht sind.
Das Basiselement 15 kann aus wärmeleitenden Material, wie
etwa Aluminium, hergestellt sein, um Wärme abzuführen, die sowohl in den Tintenausstoßeinheiten
als auch in der Druckkopf-Treiberschaltungsanordnung,
die auf der Leiterplatte 20 angebracht ist, erzeugt wird.
Ansteuersignale werden von einem Ende der Leiterplatte zu den Tintenausstoßeinheiten
z. B. durch Drahtverbindungen 25 übertragen, während Druckdaten
und Leistung am anderen Ende der Leiterplatte 20 über einen Verbinder
ankommen.
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Wie
gezeigt ist, liefern vier Verteiler Tinte mit vier verschiedenen
Farben (im Allgemeinen cyan, magenta, gelb und schwarz) an vier
benachbarte Tintenausstoßeinheiten,
wobei die Verteiler in gleicher Weise ebenso die gleiche Farbe an
alle Tintenausstoßeinheiten
liefern oder durch einen einzigen Tintenverteiler ersetzt werden
könnten.
Wie später
erläutert
wird, wird die Lagegenauigkeit zwi schen den Kanälen der verschiedenen Tintenausstoßeinheiten erreicht,
in dem z. B. alle vier Einheiten in einem einzelnen Basiselement
ausgebildet werden. Die Verteiler 35 werden in einem dichtenden
Kontakt mit den Tintenausstoßeinheiten 10 mittels
eines (nicht gezeigten) Stabs festgeklemmt, der in Ausnehmungen 36 sitzt
und selbst z. B. mittels Schrauben am Rahmen 15 befestigt
ist. Diese Merkmale sind in der Technik bekannt, z. B. aus WO97/04963,
das dem Anmelder gehört,
und erfordern demzufolge keine weitere genaue Erläuterung.
Der Tintenausstoß erfolgt
von einer Zeile von Düsen 40,
die in einer Düsenplatte 45 ausgebildet
sind, wobei jede Düse
mit einer jeweiligen Tintenausstoßkammer der Tintenausstoßeinheit 10 in
Verbindung steht.
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Die
Basis 15 ist an ihrer unteren Oberfläche mit einer Nut 50 ausgebildet,
in der ein Stab 55 so angeordnet ist, dass sie von einer
Seite der Basis vorsteht, wie in 1 dargestellt
ist. Die Stirnfläche 60 des
Stabs 55 dient als eine Referenzoberfläche/Bezugsfläche, die
mit einer anderen Bezugsfläche
an einer (nicht gezeigten) Druckkopf-Trägerstruktur lagegenau ausgerichtet
wird, um die korrekte Positionierung in der Richtung der Düsenanordnung (X-Richtung)
des Druckkopfes in dieser Trägerstruktur
sicherzustellen. Das erfordert wiederum, dass die Referenzoberfläche senkrecht
zu der Richtung der Düsenanordnung
liegt, und wenn das Referenzelement ein Prisma mit einer Prismenachse
ist, dass diese Achse parallel zur Richtung der Düsenanordnung
liegt.
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Der
Stab 55 ermöglicht
insbesondere, dass die Tintenausstoßdüsen korrekt in der Druckkopf-Trägerstruktur
angeordnet werden können,
die ihrerseits die korrekte Positionierung der Tintentröpfchen,
die von den Düsen
auf das zu bedruckende Substrat ausgestoßen werden, in der X-Richtung
sicherstellt (wobei offensichtlich jede Abweichung von Druckkopf
zu Druckkopf bei der Positionierung des Druckbildes auf dem Substrat
unerwünscht
ist).
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Das
wird gemäß dem Verfahren
erreicht, das in 2 schematisch
dargestellt ist: der Druckkopf 5 wird mit dem Stab 55,
der in der Nut 50 angeordnet, aber nicht befestigt ist,
in einer (nicht gezeigten) Lehre platziert und die erste Düse 65 in
der Reihe von Düsen 40 wird
auf eine erste Referenzebene 70 der Lehre ausgerichtet.
Anschließend
wird der Stab 55 längs
der Nut bewegt, um die Stirnfläche 60 auf
eine zweite Referenzebene 75 der Lehre auszurichten, die
von der ersten Referenzebene der Lehre um einen festen Abstand beabstandet
ist. Der Stab wird daraufhin in der Nut unbeweglich befestigt und
der Druckkopf wird aus der Lehre entnommen. Wenn der Druckkopf anschließend unter
Verwendung dieser Bezugsfläche
in einer Druckkopf-Trägerstruktur
angebracht wird, kann der Benutzer sicher sein, dass die erste Düse 65 und
somit die gesamte Düsenanordnung 40 des
Druckkopfes in einem festen Abstand relativ zu der Trägerstruktur
positioniert ist.
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Selbstverständlich wird
in der Praxis die erste Referenzebene 70 der Lehre im Allgemeinen durch
das Fadenkreuz eines Mikroskops definiert, während die zweite Referenzebene
der Lehre durch ein Anschlagenlassen an der Stirnseite des Stabs 55 definiert
wird. Obwohl die Ausrichtung auf die Düse 65 an dem Ende
der Düsenzeile 40 in
dem Beispiel von 2 gezeigt
ist, kann eine Ausrichtung auf Düsen
gesucht werden, die sich an anderer Stelle in der Zeile 40 befinden.
Ferner können
andere Merkmale, die eine Position in Bezug auf die Position der
Düse besitzen,
z. B. der Tintenkanal, der hinter der Düse angeordnet ist und von der
Vorderseite des Druckkopfes durch das durchscheinende Material der
Düsenplatte
sichtbar ist, bei dem Ausrichtungsvorgang an Stelle der Düse verwendet
werden.
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Um
seine Referenzfunktion zu erfüllen,
ist der Stab 55 vorzugsweise aus einem Material mit einem
geringen Ausdehnungskoeffizienten, z. B. Quarz oder Keramik, wie
etwa Aluminiumoxid. In dem gezeigten Beispiel besitzt der Stab einen
Durchmesser von 2 mm und steht etwa 1 mm von der Seite des Körpers 15 vor.
Die Nut 50 ist im Idealfall so nahe wie möglich an
der Ebene der Düsenplatte
angeordnet, um Fehler infolge der Ausdehnung der Druckkopfbasis 15 minimal
zu machen.
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3 ist ein vergrößerter Querschnitt
durch das vordere Ende des Druckkopfes von 1 senkrecht zur Richtung X der Düsenanordnung.
Der Klebstoff, der zum Befestigen des Stabs 55 in der Nut 50 verwendet
wird, ist mit dem Bezugszeichen 100 angebeben. Dieser Klebstoff
ist vorteilhaft so gewählt, dass
er durch Strahlung (z. B. UV) härtbar
ist und das Material des eigentlichen Stabs ist so gewählt, dass es
strahlungsdurchlässig
ist (z. B. Quarz), so dass ein Ende des Stabs, wenn er sich in der
Lehre befindet, wobei Stab und Druckkopf korrekt positioniert sind,
UV-Licht ausgesetzt werden kann, das dann längs des Stabs und zu dem Klebstoff übertragen wird,
der unverzüglich
aushärtet,
wodurch der Stab in der Position festgelegt wird. Der Klebstoff
kann natürlich
die gesamte Tiefe der Nut 50 füllen.
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Als
eine Alternative kann ein wärmeverformbares
Material, wie etwa ein thermoplastisches Material oder ein so genanntes "Woods-Metall" verwendet werden:
die letzteren sind Metalle mit niedrigem Schmelzpunkt (typischerweise
60°C), die mittels
einer einfachen Wärmequelle
in flüssigem
Zustand gehalten werden können,
bis der Stab korrekt positioniert ist. Das Entfernen der Wärmequelle
ermöglicht dann,
dass sich das Metall verfestigt, wodurch der Stab am Verwendungsort
festgelegt wird. Das Kühlen
eines thermoplastischen Materials würde einen ähnlichen Festlegungseffekt
aufweisen. Verfahren, die herkömmliche
bei Raumtemperatur härtende Klebstoffe
enthalten, die mögliche
Fehler infolge der Wärmeausdehnung
des Druckkopfes (insbesondere der Aluminiumbasis 15) vermeiden,
sollten bevorzugt werden.
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Die
Basis eines zweiten Druckkopfes, die in einer so genannten Beziehung "Rücken an Rücken" an dem ersten Druckkopf 5 angebracht
ist, ist mit dem Bezugszeichen 110 schraffiert dargestellt.
Dieser zweite Druckkopf besitzt vorzugsweise seinen eigenen Bezugsstab,
der ermöglicht,
dass die Düsen beider
Druckköpfe
relativ zueinander genau positioniert werden können. Die Lage des Bezugsstabs
in dem zweiten Druckkopf kann insbesondere so gewählt sein,
dass im montierten Zustand die Düsen des
zweiten Druckkopfes mit jenen des ersten Druckkopfes verschachtelt
sind, damit sich eine doppelte Druckauflösung ergibt.
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Es
ist selbstverständlich,
dass die obige Anordnung lediglich beispielhaft angegeben ist und dass
es nicht vorgesehen ist, den Umfang der vorliegenden Erfindung einzuschränken. Das
bewegliche Bezugselement/Referenzelement muss keine stabförmige Form
besitzen und muss nicht unter oder in der Druckkopfbasis sitzen.
Um jedoch Fehler infolge der Ausdehnung der Basis zu verringern,
ist das Referenzelement vorzugsweise über die gleiche Länge wie
die Tintenausstoßeinheit 10 an
der Basis 15 befestigt, im Idealfall bis zu dem Bereich
der Basis, der der Düsenanordnung 40 am
nächsten
liegt. Konstruktive Betrachtungen können jedoch einen kleineren
Stab vorschreiben, der möglicherweise
auf einen Ort beschränkt
ist, der an die Kante des Druckkopfes angrenzt. Obwohl die Referenz/Bezugsoberfläche der
Beispiele außerhalb
der räumlichen
Umhüllung der
Druckeinheit und des Trägerelements
des Druckkopfes liegt, sollte ferner angemerkt werden, dass das
nicht der Fall sein muss und dass Anordnungen vorgesehen werden
können,
bei denen die Referenzoberfläche
z. B. in dem Trägerelement
angeordnet ist.
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Es
können
verschiedene Verfahren zum Befestigen des Bezugselements mit herkömmlichen
bei Raumtemperatur härtenden
Klebstoffen und UV-auslösenden
Klebstoffen verwendet werden. Die Technik kann natürlich außerdem verwendet werden,
um den Druckkopf in andere Richtungen zu lokalisieren, insbesondere
um einen konstanten Abstand zwischen Düsenplatte und Substrat (Richtung
Z in 1) sicherzustellen,
und es können
auf einem Druckkopf mehrere Stellen verwendet werden.
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4 ist eine schematische
Vorderansicht (in der X-Richtung) mehrerer Druckköpfe 5,
die in einer anstoßenden,
nebeneinander liegenden Beziehung angeordnet sind. Jeder Druckkopf
besitzt eine Anordnung von Düsen 40 und
Referenzstäbe 80a, 80b auf
der linken bzw. rechten Seite jedes Druckkopfes. Der Stab 80a ist
gemäß der vorliegenden
Erfindung ausgerichtet, damit er in einem vorgegebenen Abstand von
der am weitesten links befindlichen Düse in der Anordnung 40 ist,
während
der Stab 80b in ähnlicher
Weise ausgerichtet ist, damit er in einem vorgegebenen Abstand von
der am weitesten rechts befindlichen Düse in der Anordnung 40 ist.
Es ist selbstverständlich,
dass eine derartige Anordnung ermöglicht, dass der Abstand N
der benachbarten Düsen
von benachbarten Druckköpfen
genau gesteuert wird. Die Stäbe 80a, 80b sind
vorzugsweise an Stelle über
die Druckkopfbasis durch eine starre Verbindung 90 direkt
miteinander verbunden (z. B. Epoxy-Klebstoff), um Fehler infolge
der größeren Wärmeausdehnung
des Basismaterials zu vermeiden.
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Obwohl
die vorliegende Erfindung nicht auf eine bestimmte Art von Druckvorrichtungen
und insbesondere Tintenstrahl-Vorrichtungen beschränkt ist, enthält die Anordnung,
die oben beispielhaft beschrieben wurde und in 5 gezeigt ist, wobei die Düsenplatte
entfernt ist, eine Tintenausstoßeinheit, die
im Schermodus betriebene Wandaktuatoren verwendet. 6 zeigt Konstruktionselemente dieser Tintenausstoßeinheiten 10 und
der Zeile von Tintenausstoßkammern 105 im
Schnitt. Diese sind vor der Art, die in dem oben erwähnten Dokument WO97/04963
oder in EP-A-0 364 136 (die ebenfalls dem Anmelder gehören) offenbart
ist und umfassen Tintenausstoßkanäle 105,
die eine Längsachse
D besitzen und durch Aktuator-Seitenwände 200 aus gepoltem
piezoelektrischen Material, wie etwa Bleizirkoniumtitanat (PZT)
definiert sind. Mittels Elektroden 210, die in oder an
den Wänden
angeordnet sind, wird ein elektrisches Feld an das piezoelektrische Material
und senkrecht zu deren Richtung P der Polarisation angelegt, um
eine Durchbiegung der Wände
im Schermodus in den Tintenkanal zu bewirken (wie in 6 durch gestrichelte Linien
angegeben ist), um dadurch ein Tröpfchen aus einer entsprechenden
Düse auszustoßen. Für eine einfache
Herstellung kann die gesamte Tintenausstoßeinheit, die die Kanalwände 200,
die Ba sis 205 und die Abdeckung 215 enthält, aus
piezoelektrischem Material hergestellt sein (wobei das Material
der Abdeckung nicht gepolt sein muss). Ferner können mehrere Kanalgruppen zum
Ausstoßen
mehrerer unterschiedlicher Tintenfarben in einer einzigen Basis 205 ausgebildet
sein, wobei dadurch die Lagegenauigkeit zwischen Kanälen verschiedener
Kanalgruppen garantiert ist.
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Die
Düsenplatte
ist an einem Ende der Kanäle 105 (in
der Ebene des Papiers von 3a)
angeordnet und ist in abdichtendem Kontakt mit dem Ende der Tintenausstoßeinheit,
und zwar mit den Kanalwänden 200,
der Basis 205 und der Abdeckung 210.
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7 zeigt ein Beispiel einer
Klebeverbindung Düsenplatte/Druckkopfkörper 220 vor
der Düsenbildung,
wobei die Achse des Tintenkanals durch den Pfeil D angegeben ist.
Die Rückseite
der Düsenplatte
ist wie in WO95/11131 (die dem Anmelder der vorliegenden Erfindung
gehört)
ausgebogt und weist Nute 225 auf, die über und unter den Kanälen ausgebildet
sind, um überschüssigen Kleber
aufzunehmen, der andernfalls in die eigentlichen Kanäle eindringen und
diese verstopfen könnte.
Weitere Nute 230 können
außerdem
an der Verbindung der Düsenplatte mit
den oberen und unteren Oberflächen
der Abdeckung 215 bzw. der Basis 205 ausgebildet
sein. Überschüssiger Klebstoff,
der sich in diesen Kanälen sammelt,
bildet Kehlen 235, die die Verbindung Düsenplatte/Tintenausstoßeinheit
weiter verstärken.
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8 ist eine Schnittansicht,
die den Düsenplattenträger 110 zeigt,
der die Tintenausstoßeinheit 10 umgibt
und erste und zweite Elemente 300, 305 umfasst.
Das Referenzelement (Stab 50) der vorliegenden Erfindung
ist zur Klarheit weggelassen.
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Das
erste Element 300 besitzt eine Vorderfläche 320, mit der die
Düsenplatte 45 verbunden
ist (z. B. unter Verwendung der Klebeverbindungstechniken, die in
dem oben erwähnten
Dokument WO95/11131 dargestellt sind). Es ist festgestellt worden,
dass sich überschüssiger Klebstoff
als ein Halbmond längs
der Schnittlinie zwischen der inneren Oberfläche der Öffnung 115 mit der
Düsenplatte 45 sammeln
kann. Um Störungen
zwischen diesem Halbmond und der Vorderseite der Tintenausstoßeinheit 10 zu
vermeiden, kann die Öffnung 115 größer gemacht
werden, wie durch die gestrichelten Linien 340 angegeben
ist, wobei die Öffnung 350 in
dem zweiten Element als eine enge Passung an der Tintenausstoßeinheit 10 bleibt,
um das Lokalisieren des Druckkopfes in dem zweiten Element zu unterstützen.
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Die
Düsenplatte 45 erstreckt
sich außerdem sowohl
oberhalb als auch unterhalb der Tintenausstoßeinheit 10, um einen
großen
Umfangsbereich zu schaffen (Bezugszeichen 50 in 1), gegen den der Deckel
einer herkömmlichen
Druckkopf-Wartungsvorrichtung
abdichten kann. Zu diesem Zweck ist die Vorderfläche 320 des ersten
Elements innerhalb eines Wertes von 10 μm eben hergestellt, wobei dieser
Wert durch den Erfinder der vorliegenden Erfindung als notwendig
ermittelt wurde, um eine gute Abdichtung mit dem Deckel sicherzustellen.
Geeignete Materialien für
das erste Element enthalten Keramik, die z. B. durch Läppen in
einfacher Weise auf die geforderte Ebenheit bearbeitet werden kann.
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Das
Material des ersten Elements besitzt vorzugsweise einen Wärmeausdehnungskoeffizienten
(TEC), der mit dem des Materials des Druckkopfkörpers im
Wesentlichen übereinstimmt:
Wäre das nicht
der Fall, würden
Unterschiede im Betrag der Wärmeausdehnung
zwischen der Tintenausstoßeinheit 10 und
dem ersten Element 300 zu Spannungen in dem (nicht unterstützten) Abschnitt 325 der
Düsenplatte 45,
der zwischen den beiden Elementen liegt, führen. Wenn der Druckkopf wie
in dem vorliegenden Beispiel aus PZT hergestellt ist (TCE =
3 × 10–6),
können
geeignete Materialien Aluminiumoxid, PZT selbst und Borsilicatgläser enthalten,
die TCE-Werte besitzen, die innerhalb einer
3%igen Abweichung von dem Wert des PZT liegen.
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Obwohl
diese Materialien selbst spröde
sind und leicht zerbrechen, hat sich die Baueinheit aus dem ersten
Element 300, das z. B. mittels einer Klebstoffschicht 330 an
einem zweiten Trägerelement 305 aus
einem festeren Material befestigt ist, als robust erwiesen. Dieses
festere Material besitzt wiederum einen TCE-Wert,
der im Wesentlichen mit dem des ersten Elements übereinstimmt. Insbesondere Aluminium
erfüllt
dieses Kriterium und wird ferner einfach mit den erforderlichen
Abmessungen hergestellt (wie in 2 gezeigt
ist, beträgt
die Höhe
H1 der Tintenausstoßeinheit 10 typischerweise
2 mm und die Höhe
H2 und die Breite W des Düsenplattenträgers betragen
typischerweise 10 mm bzw. 100 mm).
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Allgemein
ausgedrückt
umfasst die oben beschriebene Tintenausstoßvorrichtung wenigstens eine
Kammer, die in einem Körper
ausgebildet ist und mit Tröpfchenflüssigkeit-Zuführmitteln
und mit einer entsprechenden Düse,
die in einer separa ten Düsenplatte
ausgebildet ist, in Verbindung steht; elektrisch betätigbare
Mittel zum Ausüben
von Druckimpulsen auf die Tröpfchenflüssigkeit
in der Kammer, um das Ausstoßen
von Tröpfchen
aus der Düse
auszuführen;
wobei der Auslass jeder entsprechenden Düse in einer ersten Oberfläche der
Düsenplatte
mit einem ersten Bereich ausgebildet ist, wobei die Düsenplatte und
der Körper über einen
zweiten Bereich, der kleiner als der erste Bereich ist, untereinander
in dichtendem Kontakt sind; und wobei die Vorrichtung ferner Trägermittel
zum Unterstützen
des Umfangs der Düsenplatte
umfasst und ein erstes Element mit einer Oberfläche, die innerhalb eines Wertes
von 10 μm eben
ist und an der die Düsenplatte
angebracht ist, und ein zweites Element zum Unterstützen des
ersten Elements umfasst.
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Eine
derartige Konstruktion ermöglicht,
dass die Düsenplatte
durch ein Material (vorzugsweise eine Keramik, wie etwa Aluminiumoxid)
getragen wird, das einfach auf die erforderliche Ebenheit bearbeitet
werden kann, während
die Robustheit der Konstruktion sichergestellt ist, indem dieses
Material durch ein zweites Element getragen wird, das aus einem
festeren Material, wie etwa Aluminium, hergestellt ist. Robustheit
ist erforderlich, um den Kräften zu
widerstehen, denen ein Druckkopf während seiner Lebensdauer ausgesetzt
sein könnte,
insbesondere jene Kräfte,
die beim Anbringen und Lösen
eines Dichtungsdeckels an bzw. von der Düsenplatte erzeugt werden.
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Ein
bevorzugtes Verfahren der Montage besteht in Folgendem: Der Düsenplattenträger 110 wird aus
dem ersten und zweiten Element 300, 305 montiert;
die Düsenplatte 45 wird
an dem Düsenplattenträger angebracht;
Klebstoff wird auf der Stirnfläche der
Tintenausstoßeinheit 10 aufgetragen;
der Düsenplattenträger 110 wird über das
Ende der Tintenausstoßeinheit 10 geschoben
und die Düsenplatte 45 wird
mit der Stirnfläche
der Tintenausstoßeinheit 10 verbunden;
der Träger 11 wird
an seiner hinteren Fläche 315 an
der Basis 15 und wahlweise durch biegsame Verbindungen
an dem Verteiler 35 angebracht. Die biegsamen Verbindungen
halten vorzugsweise die Düsenplatte
gegen die Vorderseite der Düsenplatte
gepresst, wodurch bewirkt wird, dass sich die Düsenplatte leicht nach außen biegt.
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9 veranschaulicht eine alternative
Ausführungsform
des Düsenplattenträgers von 8, bei dem die Öffnung 350 in
der Höhe
vergrößert ist. Das
ermöglicht,
dass ein Temperatursensor 360 an der Vorderseite des Druckkopfes
angebracht wird und ermöglicht,
dass sich das Gestell 15 fast bis zur Vorderseite des Druckkopfes
erstreckt, wodurch die Ableitung von Wärme aus diesem Bereich erleichtert wird. 9 zeigt außerdem eine
Leiterplatte, die Haupt- und Unterplatten 20A, 20B enthält, die
untereinander und mit dem Druckkopf 10 z. B. mittels Drahtverbindungen 370 verbunden
sind. Die Unterplatte 20B kann mit Leiterbahnen mit einer
besonders engen Teilung gebildet sein, die für eine Verbindung mit einem
integrierten Schaltkreis 380 und/oder den Elektroden 210 der
einzelnen Druckkopfkanäle 105 geeignet
ist, jedoch nicht für
die restlichen größeren Komponenten
der Steuerschaltung geeignet ist. Diese können auf der Hauptleiterplatte 20a montiert sein,
deren Herstellung billiger ist, da sie mit Leiterbahnen mit größerer Teilung
gebildet ist. Eine derartige zweiteilige Anordnung hilft, die Kosten
des gesamten Druckkopfes minimal zu machen.
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In
einer weiteren Ausführungsform
kann die Düsenplatte 45 an
der Vorderfläche 320 des
ersten Elements 300 vor dem Anbringen der Düsenplatte
an der Tintenausstoßeinheit 10 befestigt
werden. Der erste Schritt wird bei einer Temperatur ausgeführt, die
bedeutend höher
(etwa 40 Grad) ist als die Temperatur, die die Düsenplatte während des Betriebs des Druckkopfes
erreicht (typischerweise 50°C),
so dass dann, wenn die Düsenplatte
an dem ersten Element befestigt wurde (wobei im Allgemeinen ein
wärmehärtendes
Epoxy, wie etwa Epotek oder Hi-Sol, verwendet
wird), die Düsenplatte
eng anliegend über der Öffnung (115 in 2) in dem ersten Element
gehalten wird.
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Dieser
Effekt basiert natürlich
darauf, dass der TCE-Wert des Düsenplattenmaterials
größer ist als
der des Düsenplattenträgers, so
dass die Düsenplatte
beim Kühlen
stärker
als der umgebende Träger schrumpft
und dadurch wie ein Trommelfell über
den Träger
gespannt wird. TCE-Werte für Düsenplattenmaterialien
aus Polyimid, Polycarbonat, Polyester, Polyetheretherketon und dergleichen,
die oben erwähnt
wurden, liegen in dem Bereich 20–50 × 10–6°C–1.
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Die
gedehnte, unter Spannung stehende Düsenplatte 45 kann
anschließend
in dichtendem Kontakt mit den Tintenausstoßkanälen 105 und dem umgebenden
Druckkopfkörper
angeordnet werden, vorzugsweise unter Verwendung eines Klebstoffs,
der bei der Betriebstemperatur der Düsenplatte härtet und/oder beim Härten ein
geringes Schrumpfen aufweist und/oder elastisch ist, um eine weitere
Verformung der Düsenplatte
zu vermeiden. Es wird angemerkt, dass dieser Schritt im Allgemeinen
bei Raumtemperatur ausgeführt
werden kann, wobei keine Probleme infolge von Unterschieden zwischen
dieser Temperatur und der Düsenplatten-Betriebstemperatur
aufgetreten sind.
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Allgemein
ausgedrückt
umfasst die Tintenausstoßvorrichtung,
die oben in der weiteren Ausführungsform
beschrieben wurde, eine Anordnung von Kammern, die in einem Körper ausgebildet
sind und eine entsprechende Anordnung von Auslässen aufweisen, die mit einer
entsprechenden Anordnung von Düsen,
die in einer separaten Düsenplatte
ausgebildet sind, in Verbindung stehen; wobei jede Kammer ferner
mit Tröpfchenflüssigkeit-Zuführmitteln
in Verbindung stehen; wobei die Vorrichtung ferner elektrisch betätigbare
Mittel zum Ausüben
von Impulsen auf die Tröpfchenflüssigkeit
in den Kammern umfasst, um ein Ausstoßen von Tröpfchen aus entsprechenden Düsen zu bewirken;
wobei der Abschnitt der Düsenplatte,
in dem die Anordnung von Düsen
ausgebildet ist, in einer im Wesentlichen gleichmäßigen Spannung
in der Richtung der Düsenanordnung bleibt,
wenn die Vorrichtung auf ihrer Betriebstemperatur ist. Ein derartiger
Aufbau hat zur Folge, dass die Düsenplatte
eng anliegend (wie ein Trommelfell) über die Anordnung von Kammerauslässen gehalten wird
und die demzufolge über
die Länge
der Anordnung gleichmäßig eben
ist. Das vergrößert wiederum die
Wahrscheinlichkeit, dass die in der Düsenplatte ausgebildeten Düsen eine
gleichmäßige Güte besitzen.
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Selbstverständlich muss
bei der Wahl des Materials für
das erste und das zweite Element 300, 305 und/oder
bei dem Wesen der Verbindung 330 zwischen ihnen eine gewisse
Toleranz bei der Wärmeausdehnung
zugelassen werden.
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Dort,
wo die Ebenheit des Umfangs der Düsenplatte kein Problem ist,
z. B. bei einem Druckkopf, bei dem keine Abdeckung erforderlich
ist, kann es jedoch erwünscht
sein, den Düsenplattenträger aus
einem einzigen Material herzustellen, wie in 10 gezeigt ist. Als ein Material mit
einem TCE-Wert, der kleiner ist als der
des Materials der Düsenplatte 45,
und trotzdem mit dem des PZT der Tintenausstoßeinheit 10 übereinstimmt,
hat sich INVARTM (eine Eisen/Nickel-Legierung)
als geeignet erwiesen. Wenn die Festigkeit des Trägers nicht
kritisch ist, kann alternativ Aluminiumoxid entweder als einzelnes
Element oder als das erste und das zweite Element eines sandwichartigen
Aufbaus des Düsenplattenträgers verwendet
werden, wie in den 8 und 9 gezeigt ist.
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Freisetzbare
(z. B. heiß schmelzende)
Klebstoffe können
verwendet werden, um einen derartigen Träger an der Tintenausstoßeinheit
anzubringen, damit die Baueinheit aus Träger und Düsenplatte ersetzt werden kann,
falls sich der Schritt der Düsenherstellung
als nicht erfolgreich erweist.
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Obwohl
die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf piezoelektrische
Tintenstrahl-Druckköpfe
beschrieben wurde sollte klar sein, dass dies lediglich beispielhaft
erfolgte. Die Erfindung ist gleichfalls auf andere Arten von Tintenstrahl-Druckköpfen, einschließlich Thermodrucker
und andere Arten von Druckern mit Druckelementen, die Wärmeübertragungs-
und Mosaikdruckelemente enthalten, anwendbar.