DE69824948T2 - Weiche Andruckrolle zur Verminderung eines Weitergabefehlers - Google Patents

Weiche Andruckrolle zur Verminderung eines Weitergabefehlers Download PDF

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J13/00Devices or arrangements of selective printing mechanisms, e.g. ink-jet printers or thermal printers, specially adapted for supporting or handling copy material in short lengths, e.g. sheets
    • B41J13/02Rollers

Landscapes

  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)
  • Handling Of Cut Paper (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Blatthandhabungssysteme zum Zuführen von Blättern entlang eines Wegs und insbesondere auf eine Technik zum Reduzieren eines Abgabefehlers in derartigen Systemen.
  • Büroausrüstung, wie z. B. Drucker, Scanner, Kopier- und Faxgeräte, werden überall verwendet. Diese Typen von Büroausrüstung umfassen oft Blatthandhabungssysteme, um Blätter eines Mediums, wie z. B. von Papier, entlang eines Medienwegs fortzubewegen. In jüngerer Zeit wurden neue Typen von Büroausrüstung eingeführt, die Funktionen verschiedener Maschinen in einem einzelnen Stück Ausrüstung kombinieren. Diese Mehrzweckmaschinen umfassen z. B. Maschinen der Serie „OfficeJet", vermarktet durch die Hewlett-Packard Company, die Funktionen eines Druckers und eines Faxgeräts umfassen.
  • Viele dieser Multifunktionsmaschinen verwenden zwei Eingangsmedienquellen mit einem Antrieb, um ein Blatt eines Mediums, wie z. B. Papier, von einer der Eingangsquellen aufzugreifen und das aufgegriffene Papier durch einen gemeinschaftlich verwendeten Medienweg zu leiten. Die Maschine kann z. B. einen optischen Scanner und eine Druckvorrichtung umfassen, wie z. B. einen Abtastwagen, der z. B. eine Tintenstrahldruckkassette hält, die entlang eines gemeinsamen Medienwegs durch die Maschine angeordnet sind. Eine Eingangsmedienquelle kann zum Halten von Dokumenten, die durch den optischen Scanner abgetastet werden sollen, dienen und die andere Medienquelle kann zum Halten eines Vorrats unbeschriebenen Papiers zum Drucken dienen. In einem Betriebsmodus werden Dokumentenblätter nacheinander von der ersten Eingangsquelle in den gemeinschaftlich verwendeten Medienweg und an der Abtastvorrichtung zum optischen Abtasten vorbei zugeführt. In einem weiteren Betriebsmodus werden unbeschriebene Blätter von der zweiten Eingangsquelle in den gemeinschaftlich verwendeten Medien weg und zu einem Druckbereich zum Bedrucken durch die Druckvorrichtung zugeführt.
  • Die Blatthandhabungssysteme dieser Typen von Büroausrüstung umfassen üblicherweise Antriebsrollen und entsprechende Klemm- oder Leerlaufrollen, die ein Blatt in Eingriff nehmen und das Blatt entlang des Medienwegs antreiben. Ein System, der großformatige Design Jet 650C, ein Tintenstrahlplotter, vermarktet durch die Hewlett-Packard Company, der Anmelderin dieser Anmeldung, verwendet eine harte feste Gummiantriebsrolle mit einer harten festen Gummiklemmrolle. Ein weiteres System, der Drucker Photo Smart (TM), vermarktet durch die Anmelderin, verwendet eine Antriebsrolle mit grober Oberfläche mit einer harten Gummiklemmrolle.
  • Einige Blatthandhabungssysteme umfassen mehr als einen Satz von Antriebs-/Klemmrolle entlang des Medienwegs. Eine wichtige Charakteristik von Blatthandhabungssystemen ist die Linienzuführungsgenauigkeit, die ein Maß des Fehlers zwischen der befohlenen Bewegung des Blatts entlang des Medienwegs und der tatsächlichen Bewegung ist, die aus der befohlenen Bewegung resultiert. Während Idealerweise kein Fehler vorliegt, gibt es in der Praxis aufgrund verschiedener Faktoren, einschließlich eines Abgabefehlers, bestimmte Fehler. Der Abgabefehler resultiert, wenn das Medium durch einen neuen Satz von Antriebs-/Klemmrolle in Eingriff genommen wird oder durch einen Satz von Antriebs-/Klemmrolle freigegeben wird. Beispiele herkömmlicher Blatthandhabungssysteme sind in der EP-A-0372248, der US-A-4640409 und der GB-A-2141692 gezeigt. Diese Erfindung geht das Problem des Abgabefehlers in Blatthandhabungssystemen an.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Eine verbesserte Klemmrolle ist für ein Blatthandhabungssystem beschrieben, das zumindest eine Antriebsrolle und eine Klemmrolle umfasst, die positioniert ist, um einen Nip zu erzeugen, in den ein Blatt geleitet wird. Die Klemmrolle umfasst ein komprimierbares oder verformbares Kernbauteil und wahlweise eine nachgebende Haut, die eine äußere Oberfläche des Kernbauteils bedeckt. Die Haut ist aus einem Material gebildet, das einen niedrigen Reibungskoeffizienten aufweist. Der Nip ist zwischen einer äußeren Oberfläche der nachgebenden Haut und einer äußeren Oberfläche der Antriebsrolle gebildet. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist das Kernbauteil ein Weichschaumbauteil auf, das eine zylindrische Außenoberfläche aufweist, und die Hautinnenoberfläche steht in Kontakt mit der zylindrischen Außenoberfläche des Schaumbauteils.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Diese und weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden detaillierten Beschreibung eines exemplarischen Ausführungsbeispiels derselben besser ersichtlich, wie in den beigefügten Zeichnungen dargestellt ist.
  • 1 ist eine vereinfachte Seitenansicht des Medienwegs durch eine Multifunktions-Büroausrüstung, die diese Erfindung ausführt.
  • 2 ist eine isometrische Ansicht eines exemplarischen Ausführungsbeispiels einer nachgebenden Rolle gemäß dieser Erfindung, verwendet in der Vorrichtung aus 1.
  • 3 ist eine Seitenansicht der nachgebenden Rolle aus 2.
  • 4 ist eine Querschnittsansicht der nachgebenden Rolle aus 3 entlang einer Linie 4-4 aus 3.
  • 5A bis 5F sind übertriebene Seitendarstellungen des Nips zwischen einer Antriebsrolle und einer nachgebenden Klemmrolle, wie in den 24, die ein Medium in unterschiedlichen Stufen eines Durchlaufs durch den Nip zeigen. 5A zeigt den Eintritt der vorderen Kante des Mediums in den Nip. 5B zeigt den Zustand der Klemmrolle, nachdem die vordere Kante vollständig durch den Nip geleitet wurde. 5C zeigt den Zustand der Klemmrolle, wenn das hintere Ende des Mediums 10 sich dem Nip annähert. 5D zeigt die hintere Kante an dem Nip. Die 5E und 5F zeigen progressiv, wie die hintere Kante den Nip verlässt.
  • 6A ist eine Draufsicht, die die schräggestellte vordere Kante eines Blatts darstellt, das sich den Nips zwischen beabstandeten Sätzen von Rollen, die eine Klemmrolle umfassen, gemäß der Erfindung annähert.
  • 6B stellt die hintere Kante nach Fertigstellung einer Entschrägungsoperation dar.
  • 7A ist eine Seitenansicht des Nips zwischen einer weichen Klemmrolle gemäß der Erfindung und einer Antriebsrolle, wobei die vordere Kante eines Blatts sich dem Nip annähert.
  • 7B ist eine Seitenansicht, die die hintere Kante darstellt, nachdem dieselbe die Seite der Klemmrolle hinunter in den Nip gleitet.
  • Detaillierte Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
  • 1 ist eine vereinfachte Seitenansicht einer exemplarischen Multifunktions-Büroausrüstung 20, die diese Erfindung verwendet. Diese Ausrüstung kann z. B. eine Multifunktionsvorrichtung des Typs sein, der in dem gemeinschaftlich übertragenen U.S.-Patent 5,391,009 beschrieben ist, oder eine Vorrichtung, wie in der ebenfalls anhängigen Anmeldung mit der Seriennummer 08/971,012, eingereicht am 14. November 1997, mit dem Titel THREE STATE SHIFTING DEVICE FOR MULTI-FUNCTION OFFICE EQUIPMENT (DREIZUSTANDS-SCHIEBEVOR-RICHTUNG FÜR MULTIFUNKTIONS-BÜROAUSRÜSTUNG) beschrieben ist. Diese ebenfalls anhängige Anmeldung und das U.S.-Patent 5,391,009 sind hierin durch diese Bezugnahme aufgenommen. Die Vorrichtung 20 führt Funktionen durch, wie z. B. ein optisches Abtasten bildlicher Darstellungen von einem Dokument, das von einer automatischen Dokumentenzuführungsvorrichtung (ADF) 30 durch eine ADF-Greifrolle 32 aufgegriffen wird, oder ein Drucken auf ein Blatt, das von einer automatischen Blattzuführungsvorrichtung (ASF) 40 durch eine ASF-Greifrolle 42 aufgegriffen wird. Die Vorrichtung 20 kann ein Faxgerät oder eine Multifunktions-Büroausrüstung sein, wie z. B. eine Kombination aus Drucker/Scanner/Faxgerät. Die Vorrichtung 20 umfasst eine Steuerung 30, einen Antriebsmotor 40 und eine Getriebefolge 46, die eine Antriebskraft von dem Motor mit den Vorrichtungsantriebsrollen koppelt. Eine exemplarische Steuerung, ein Motor und eine Getriebefolge, die für den Zweck geeignet sind, sind in der Anmeldung mit der Seriennummer 08/971,012 (als Steuerung 90, Antriebsmotor 100, Getriebefolge 80) besonders beschrieben. Während die in der Anmeldung mit der Seriennummer 08/971,012 beschriebene bestimmte Vorrichtung einen einzelnen Motor verwendet, um die Rollen durch eine Getriebefolge anzutreiben, wird zu erkennen sein, dass die vorliegende Erfindung auch Nutzen bei anderen Systemen aufweist. Unterschiedliche Motoren und Getrie befolgen können z. B. verwendet werden, um unterschiedliche der Antriebsrollen anzutreiben.
  • Das aufgegriffene Dokument oder Blatt wird durch den Nip zwischen einem Vorabtast-Antriebsrollensatz 50 und einem Leerlaufrollensatz 52 zugeführt, was einen Kantensensor 82 auslöst, und entlang eines Zuführwegs 54 zu der Scannerstation 60 geleitet, durch den Nip zwischen einem Hauptantriebsrollensatz 56 und einem Leerlaufrollensatz 58 zu einer Druckstation 70, wobei ein Drucken über eine Tintenstrahlkassette 72 durchgeführt wird, die an einem sich hin- und herbewegenden Wagen (nicht gezeigt) zur Bewegung quer zu dem Zuführweg angebracht ist. Das Blatt wird dann durch den Nip zwischen einem Auswurf-Antriebsrollensatz 74 und einem Sternklemmrollensatz 76 geleitet, um aus der Maschine auf eine Ausgabeablage (nicht gezeigt) ausgestoßen zu werden. Diese Erfindung befasst sich mit dem Antrieb zum Greifen des Dokuments oder Blatts und Antreiben desselben durch den Zuführweg.
  • Während nur eine Rolle jedes Rollensatzes 50, 52, 56, 58, 74 und 76 in der Seitenansicht aus 1 sichtbar ist, ist zu erkennen, dass bei einem exemplarischen Ausführungsbeispiel jeder Satz zwei oder mehr Rollen aufweist. Die Rollensätze 50, 56 und 74 sind an Wellen relativ zu jeweiligen Klemmrollensätzen 52, 58 und 76 angebracht, wobei die Klemmrollensätze in Richtung der Rollensätze 50, 56, 74 gefedert sind, um eine Greifkraft auf das Blatt benachbart zu jeder Längsseite des Blatts bereitzustellen. Der Kantensensor 82 ist in dem Zuführweg nach dem Vorabtastrollensatz 50 angebracht, derart, dass der Sensor ausgelöst wird, nachdem die vordere Kante in den Nip zwischen jeder Vorabtastrolle und ihrer entsprechenden Klemmrolle gelangt ist, und freigegeben wird, nachdem die hintere Kante des ergriffenen Blatts durchgelaufen ist.
  • Um Abgabefehler bei der Leitungszuführungsgenauigkeit des Systems zu reduzieren, wird eine Klemmrolle verwendet, die eine nachgebende äußere Oberfläche und ein weiches Untergrundvolumen umfasst. In dem System 20 kann diese neue Klemmrolle als die Klemmrolle 52 verwendet werden, um den Abgabefehler zu reduzieren, wenn die hintere Kante des Mediums den Nip der Vorabtast-Antriebsrolle 50 und der Klemmrolle 52 verlässt, während dieselbe noch unter dem Einfluss der Hauptantriebsrolle 56 und der Klemmrolle 58 steht. Es scheint, dass die Flexibilität der äußeren Oberfläche es ermöglicht, dass die Klemmrolle ihre Haltekraft von dem Medium auf die Klemmrolle verschieben kann, wenn das Medium den Nip zwischen den Rollen 50 und 52 verlässt. Dies reduziert die Kraft, der sich das Medium in der Richtung der Medienbewegung ausgesetzt sieht, wobei so der lokalisierte Druck auf die Rückkante des Mediums reduziert wird.
  • 2 ist eine isometrische Ansicht eines exemplarischen Ausführungsbeispiels der nachgebenden Rolle 52 gemäß dieser Erfindung. Die Rolle umfasst eine hohle Polycarbonat-Hülse oder -Nabe 90, die eine durch dieselbe hindurch gebildete mittlere Öffnung 92 zum Aufnehmen der Rollenachse 52A (1) aufweist. Ein ringförmiges Schaumreifenbauteil 94 ist an der Außenoberfläche der Hülse durch ein Haftmittel angebracht, um ein Verrutschen zu verhindern. Bei diesem exemplarischen Ausführungsbeispiel weist der Schaum eine Härte von etwa Shore-A 7 +/– 3 auf. Ein exemplarisches Material, das für den Zweck geeignet ist, ist Zellular-Urethan. Im allgemeinen gilt, je weicher die Klemmrolle ist, desto besser ist die Leistung beim Reduzieren eines Abgabefehlers. Natürlich liegt ein Kompromiss bei der Wirksamkeit der Klemmrolle in ihrer Funktion als eine Klemmrolle vor, wenn die Rolle sehr weich wird.
  • Die Rolle 52 umfasst ferner eine Außenabdeckung oder Haut 96, die an der Außenoberfläche des Schaumreifens durch Haftmittel angebracht ist. Bei diesem exemplarischen Ausführungsbeispiel ist die Haut eine Schicht aus Polyester, z. B. MYLAR (TM), mit einer Dicke von 0,05 mm +/– 0,02 mm.
  • Die Haut 96 ist ausreichend dünn, um nachgebend zu bleiben; wenn das Schaumreifenbauteil 94 ausgewählt ist, um ein härteres Material zu sein, kann die Haut dicker sein. Die Haut 96 weist einen niedrigen Haftreibungskoeffizienten auf, bei einem exemplarischen Ausführungsbeispiel nicht mehr als etwa 0,33 gegenüber bloßem Papier, wie z. B. Mehrzweckpapier von Hewlett-Packard. Bei diesem Ausführungsbeispiel weist die Rolle 52 eine linear unelastische Hülse 96 auf, die einen volumetrisch komprimierbaren Kern bedeckt (d. h. den Schaumreifen 94).
  • Bei dem exemplarischen Ausführungsbeispiel weisen die Rollen 50 und 52 die folgenden Charakteristika auf. Die Nabe 90 weist einen Außendurchmesser von 6,4 mm mit einer Länge von 32,2 mm auf. Das Schaumreifenbauteil 94 weist einen Außendurchmesser von 12 mm und eine Länge von etwa 24 mm auf. Die Hülse 96 weist einen Innendurchmesser von etwa 12 mm auf. Die Antriebsrolle 50, gegen die die Klemmrolle 52 wirkt, weist einen Außendurchmesser von 15,5 mm auf und ist aus Neopren, mit einer Härte in dem Bereich von Shore-A 68 +/– 5, hergestellt. Diese Erfindung wird üblicherweise mit Klemmrollen verwendet, die einen Außendurchmesser von weniger als 50 mm aufweisen.
  • Eine exemplarische Technik zum Herstellen der Rolle 52 ist die folgende. Die Haut oder die Hülse 96 wird in Schlauchform, d. h. aus einem Extrusionsverfahren, in Längen von z. B. einem Fuß vorgesehen. Ein Urethan-Haftmittel bedeckt die Außenseitenoberfläche des Schaumkerns. Die Hülse wird über die mit Haftmittel bedeckte Oberfläche des Schaumkerns gestülpt, während ihre Enden auf Zug gehalten werden, um den Vorgang zu erleichtern. Der resultierende Kern mit Hülse kann dann in Abschnitte mit einer geeigneten Länge für eine Rolle 52 geschnitten werden und die Naben können eingebaut werden.
  • Der Weichschaumreifen 94 ist ein Schlüsselelement bei der Reduzierung eines Abgabefehlers. Der Reifen fällt lokal aufgrund eines Kontakts mit dem Medium zusammen, was eine Verteilung eines Fehlers weg von dem Medium an die Antriebsrolle schafft. Der Schaumreifen weist eine dehnbare Außenoberfläche auf, was die Wirksamkeit der Kraftübertragung unterstützt, indem die Kraft in der Richtung der Medienbewegung gesenkt wird und eine erhöhte Kontaktfläche mit der Antriebsrolle bereitgestellt wird. Vorzugsweise weist das komprimierbare Bauteil eine Hysterese auf, dahingehend, dass sich dasselbe schnell komprimieren ließe, jedoch nur langsam dekomprimieren.
  • Ein alternatives Ausführungsbeispiel einer Klemmrolle gemäß der Erfindung umfasst eine Hohlnabe, über der direkt ein weiches Material für das komprimierbare Bauteil geformt ist. Das weiche Material kann z. B. Neopren, Nitrit oder Silizium sein. Diese Rolle ist in der Herstellung weniger teuer als die Rolle, die einen separaten Reifen und Hülse verwendet, die danach aneinander und an eine Nabe gebaut werden. Diese alternative Form der Rolle muss keine Außenhaut verwenden, obwohl eine derartige Haut hinzugefügt werden kann.
  • Die 5A5F sind übertriebene Seitendarstellungen des Nips 51 zwischen einer Antriebsrolle 50 und einer nachgebenden Klemmrolle 52, wie in den 24, die ein Medium 10 mit übertriebener Dicke in unterschiedlichen Stufen eines Durchlaufs durch den Nip zeigen. 5A zeigt den Eintritt der vorderen Kante 12 in den Nip 51, was eine gewisse Verformung der Klemmrolle aufgrund der Dicke des Mediums zeigt. Die Klemmrolle weist ebenso aufgrund des Drucks der Klemmrolle gegen die Antriebsrolle eine gewisse Verformung auf.
  • 5B zeigt den Zustand der Klemmrolle, nachdem die vordere Kante 12 vollständig durch den Nip geleitet wurde. Der Schaumreifen 94 der Klemmrolle wird lokal komprimiert und verformt, so dass ein rollender abgeflachter Abschnitt 94A entlang einer erweiterten Grenzfläche mit dem Medium 10 vorliegt. Die Antriebsrolle ist im Vergleich zu der Klemmrolle relativ hart und verformt sich so nicht wesentlich, wenn das Medium durch den Nip gelangt.
  • 5C zeigt den Zustand der Klemmrolle 52, wenn sich das hintere Ende 14 des Mediums 10 dem Nip 51 annähert. 5D zeigt die hintere Kante 14 an dem Nip, was eine Teilverformung zeigt, wobei die Länge des medienverformten Abschnitts 94A größenmäßig reduziert ist, da die hintere Kante nun in der Mitte des Nips ist. Dieser Vorgang überträgt einen zunehmenden Anteil der Klemmrollenkraft weg von dem Medium und auf die Antriebsrolle 50. Die 5E und 5F zeigen progressiv, wie die hintere Kante 14 den Nip verlässt. Der medienverformte Abschnitt 94A ist nun in Relation zu dem Abschnitt 94B der Klemmrolle, der in Kontakt mit der Antriebsrolle steht, relativ klein, wobei ein Großteil des komprimierten Abschnitts des Schaumreifens in Kontakt mit der Antriebsrolle steht. 5F zeigt die Kraft F, die durch die Klemmrolle gegen die hintere Kante 14 ausgeübt wird. Die Kraft F ist das Ergebnis von Kraftkomponenten Fy bzw. Fx, was die Kraftkomponenten anzeigt, die quer und parallel zu der Medienwegrichtung gerichtet sind. Die nachgebende Rolle 52 reduziert die Größe der Kraftkomponente Fx auf das Medium 10 und reduziert dadurch den Abgabefehler, wenn das Medium aus einer Steuerung der Rollen 50, 52 herausläuft.
  • Die äußere Haut 96 liefert einen niedrigen Reibungskoeffizienten zwischen der Rolle 52 und dem Medium und schützt das Medium vor einer Verunreinigung durch die Rolle. Der niedrige Reibungskoeffizient der Haut ist für das exemplarische Ausführungsbeispiel nützlich, das eine Entschrägungsoperation verwendet, um die vordere Kante des Blatts zu entschrägen, wenn dasselbe von einer Eingangsquelle in den Nip zugeführt wird. Die Entschrägungsoperation ist in der Anmeldung mit der Seriennummer 08/971,012 ausführlicher beschrieben. Um mögliche Probleme anzugehen, die daraus resultieren, dass das Blatt mit dem Zuführweg fehlausge richtet oder schräggestellt ist, wird eine Entschrägungsoperation ausgeführt. Im allgemeinen wird für die Entschrägungsoperation die Rolle 50 nicht angetrieben und bleibt feststehend, während die vordere Kante zu dem Nip fortbewegt wird. Das ergriffene Blatt wird den Vorabtastrollen 50, 52 vorgelegt, die aufgrund einer Freilaufkupplung feststehend sind, die eine Antriebskraft nur an die Vorabtastrolle liefert, wenn der Motor 40 in der Vorwärtsrichtung angetrieben wird. Wenn die vordere Kante den Nip zwischen den feststehenden Vorabtastrollen 50 und den entsprechenden Klemmrollen 52 erreicht, wird jede Schrägstellung korrigiert, da, falls die Kante einen Nip vor dem anderen erreicht, dieselbe dort gehalten wird, bis die Kante auch den anderen Nip erreicht, wobei folglich die vordere Kante mit den beiden Nips ausgerichtet wird. Die Rolle 50 kann nun angetrieben werden, wobei eine eventuelle Schrägstellung korrigiert ist.
  • Der Grund dafür, dass eine Haut mit niedrigem Reibungskoeffizienten hilfreich bei der Entschrägungsoperation ist, ist in den 6A6B und 7A7B dargestellt. 6A ist eine Draufsicht, die die vordere Kante 12 eines Blatts zeigt, die sich den Nips zwischen beabstandeten Sätzen von Rollen annähert, wobei die Rollen 52A, 52B die beabstandeten Klemmrollen darstellen, die die entsprechenden Antriebsrollen (in 6A oder 6B nicht gezeigt) in Eingriff nehmen, um die Nips zu erzeugen. In 6A ist die vordere Kante schräggestellt und erreicht den Nip für die Rolle 52A, bevor sie den Nip für die Rolle 52B erreicht. Da die Rollensätze feststehend gehalten werden, wird die Schrägstellung korrigiert, da das Blatt leicht übermäßig in den Nip getrieben wird, um eine Entschrägung zu forcieren. Nach einem Abschluss der Entschrägung ist die vordere Kante 12 in den jeweiligen Nips ausgerichtet. 7A zeigt die Annäherung der vorderen Kanten 12 in den Nip, der durch die Antriebsrolle 50A und die Klemmrolle 52A gebildet ist. Die vordere Kante trifft in einem bestimmten Winkel θ auf die Klemmrolle und gleitet die Seite der Klemmrolle in den Nip herunter. Der niedrige Reibungskoeffizient zwischen der Haut der Klemmrolle und der vorderen Kante des Blatts unterstützt die Bewegung der vorderen Kante in den Nip.
  • Bei einigen Ausführungsbeispielen, z. B. bei Anwendungen, die keine Entschrägungsoperation benötigen, wie gerade beschrieben wurde, wird die Haut von der Rolle 52 weggelassen. Die Haut ist für eine Reduzierung des Abgabefehlers zwischen einem Satz von Antriebsrollen und einem weiteren Satz von Antriebsrollen nicht nötig. Das Polyestermaterial für die Haut dehnt sich nicht und reduziert so den Vorteil des Weichschaumreifens. Alternativ kann die Haut ein Material aufweisen, das einen niedrigen Reibungskoeffizienten aufweist und sich unter den Kräften dehnt, die während einer typischen Kraft ausgeübt werden. In diesem Fall ist die Hülse eines derartigen dehnbaren Materials nicht linear unelastisch.
  • Es wird darauf verwiesen, dass die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele lediglich darstellend für die möglichen spezifischen Ausführungsbeispiele sind, die Prinzipien der vorliegenden Erfindung darstellen können.

Claims (10)

  1. Ein Blatthandhabungssystem (20) mit folgenden Merkmalen: einem Blattweg (54), entlang dessen ein Blatt (10) während einer Handhabung geleitet wird; einer ersten Antriebsrolle (50) und einer ersten Klemmrolle (52), die an einer ersten Position entlang des Blattwegs positioniert sind, um einen ersten Nip zu erzeugen, in den ein Blatt geleitet wird; einer ersten Vorrichtung (40, 46) zum Übertragen einer Drehantriebskraft auf die erste Antriebsrolle; einer zweiten Antriebsrolle (56) und einer zweiten Klemmrolle (58), die an einer zweiten Position entlang des Blattwegs positioniert sind, um einen zweiten Nip zu erzeugen, in den das Blatt geleitet wird, nachdem eine vordere Kante des Blatts durch den ersten Nip geleitet wurde; einer zweiten Vorrichtung (40, 46) zum Übertragen einer Drehantriebskraft auf die zweite Antriebsrolle, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Klemmrolle ein weiches komprimierbares Bauteil (94) umfaßt, das eine Härte in dem Bereich von Shore-A 3 bis Shore-A 35 aufweist, wobei das weiche komprimierbare Bauteil durch einen Kontakt mit dem Blatt verformbar ist, um einen Teil der Klemmrollenkraft von dem Blatt weg und auf die Antriebsrolle zu übertragen, und um einen Abgabefehler der Zuführgenauiqkeit des Blatts zu minimieren.
  2. Ein System gemäß Anspruch 1, das ferner dadurch gekennzeichnet ist, daß das komprimierbare Bauteil ein weiches Schaumbauteil (94) aufweist, das eine zylindrische äußere Oberfläche aufweist.
  3. Ein System gemäß Anspruch 1 oder 2, das ferner dadurch gekennzeichnet ist, daß die erste Klemmrolle (52) eine nachgebende Haut (96) umfaßt, die die äußere Oberfläche des komprimierbaren Bauteils (94) bedeckt, wobei die Haut aus einem Material gebildet ist, das einen niedrigen Reibungskoeffizienten in bezug auf einfaches Papier aufweist, wobei der Nip zwischen einer äußeren Oberfläche der nachgebenden Haut und einer äußeren Oberfläche der Antriebsrolle gebildet ist.
  4. Ein System gemäß Anspruch 3, das ferner dadurch gekennzeichnet ist, daß die Haut (96) eine Schicht aus Polyester ist, die eine Dicke in dem Bereich von etwa 0,03 mm bis 0,07 mm aufweist.
  5. Ein System gemäß Anspruch 3 oder 4, das ferner dadurch gekennzeichnet ist, daß die Haut (96) ein Hülsenbauteil ist, das über die äußere Peripherie des komprimierbaren Bauteils gepaßt ist.
  6. Ein System gemäß einem der Ansprüche 3 bis 5, das ferner dadurch gekennzeichnet ist, daß die Haut (96) aus einem linear unelastischen Material gebildet ist.
  7. Ein System gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, das ferner dadurch gekennzeichnet ist, daß das komprimierbare Bauteil (94) einen Schaumreifen aufweist, in dem eine Mittelöffnung gebildet ist.
  8. Ein System gemäß Anspruch 7, das ferner durch eine Wellenachse (52A) gekennzeichnet ist, die sich durch die Mittelöffnung erstreckt.
  9. Ein System gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, das ferner dadurch gekennzeichnet ist, daß die erste Klemmrolle (52) ein hohles Nabenbauteil (90) umfaßt.
  10. Ein System gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, das ferner dadurch gekennzeichnet ist, daß die erste Klemmrolle (52) einen äußeren Durchmesser von weniger als 50 mm aufweist.
DE69824948T 1998-03-03 1998-10-19 Weiche Andruckrolle zur Verminderung eines Weitergabefehlers Expired - Lifetime DE69824948T2 (de)

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