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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf Blatthandhabungssysteme zum
Zuführen
von Blättern
entlang eines Wegs und insbesondere auf eine Technik zum Reduzieren
eines Abgabefehlers in derartigen Systemen.
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Büroausrüstung, wie
z. B. Drucker, Scanner, Kopier- und Faxgeräte, werden überall verwendet. Diese Typen
von Büroausrüstung umfassen
oft Blatthandhabungssysteme, um Blätter eines Mediums, wie z.
B. von Papier, entlang eines Medienwegs fortzubewegen. In jüngerer Zeit
wurden neue Typen von Büroausrüstung eingeführt, die
Funktionen verschiedener Maschinen in einem einzelnen Stück Ausrüstung kombinieren.
Diese Mehrzweckmaschinen umfassen z. B. Maschinen der Serie „OfficeJet", vermarktet durch
die Hewlett-Packard Company, die Funktionen eines Druckers und eines
Faxgeräts
umfassen.
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Viele
dieser Multifunktionsmaschinen verwenden zwei Eingangsmedienquellen
mit einem Antrieb, um ein Blatt eines Mediums, wie z. B. Papier, von
einer der Eingangsquellen aufzugreifen und das aufgegriffene Papier
durch einen gemeinschaftlich verwendeten Medienweg zu leiten. Die
Maschine kann z. B. einen optischen Scanner und eine Druckvorrichtung
umfassen, wie z. B. einen Abtastwagen, der z. B. eine Tintenstrahldruckkassette
hält, die
entlang eines gemeinsamen Medienwegs durch die Maschine angeordnet
sind. Eine Eingangsmedienquelle kann zum Halten von Dokumenten,
die durch den optischen Scanner abgetastet werden sollen, dienen und
die andere Medienquelle kann zum Halten eines Vorrats unbeschriebenen
Papiers zum Drucken dienen. In einem Betriebsmodus werden Dokumentenblätter nacheinander
von der ersten Eingangsquelle in den gemeinschaftlich verwendeten
Medienweg und an der Abtastvorrichtung zum optischen Abtasten vorbei
zugeführt.
In einem weiteren Betriebsmodus werden unbeschriebene Blätter von
der zweiten Eingangsquelle in den gemeinschaftlich verwendeten Medien weg
und zu einem Druckbereich zum Bedrucken durch die Druckvorrichtung
zugeführt.
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Die
Blatthandhabungssysteme dieser Typen von Büroausrüstung umfassen üblicherweise
Antriebsrollen und entsprechende Klemm- oder Leerlaufrollen, die
ein Blatt in Eingriff nehmen und das Blatt entlang des Medienwegs
antreiben. Ein System, der großformatige
Design Jet 650C, ein Tintenstrahlplotter, vermarktet durch die Hewlett-Packard Company,
der Anmelderin dieser Anmeldung, verwendet eine harte feste Gummiantriebsrolle
mit einer harten festen Gummiklemmrolle. Ein weiteres System, der
Drucker Photo Smart (TM), vermarktet durch die Anmelderin, verwendet
eine Antriebsrolle mit grober Oberfläche mit einer harten Gummiklemmrolle.
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Einige
Blatthandhabungssysteme umfassen mehr als einen Satz von Antriebs-/Klemmrolle
entlang des Medienwegs. Eine wichtige Charakteristik von Blatthandhabungssystemen
ist die Linienzuführungsgenauigkeit,
die ein Maß des
Fehlers zwischen der befohlenen Bewegung des Blatts entlang des Medienwegs
und der tatsächlichen
Bewegung ist, die aus der befohlenen Bewegung resultiert. Während Idealerweise
kein Fehler vorliegt, gibt es in der Praxis aufgrund verschiedener
Faktoren, einschließlich
eines Abgabefehlers, bestimmte Fehler. Der Abgabefehler resultiert,
wenn das Medium durch einen neuen Satz von Antriebs-/Klemmrolle
in Eingriff genommen wird oder durch einen Satz von Antriebs-/Klemmrolle
freigegeben wird. Beispiele herkömmlicher
Blatthandhabungssysteme sind in der EP-A-0372248, der US-A-4640409
und der GB-A-2141692 gezeigt. Diese Erfindung geht das Problem des
Abgabefehlers in Blatthandhabungssystemen an.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Eine
verbesserte Klemmrolle ist für
ein Blatthandhabungssystem beschrieben, das zumindest eine Antriebsrolle
und eine Klemmrolle umfasst, die positioniert ist, um einen Nip
zu erzeugen, in den ein Blatt geleitet wird. Die Klemmrolle umfasst
ein komprimierbares oder verformbares Kernbauteil und wahlweise
eine nachgebende Haut, die eine äußere Oberfläche des
Kernbauteils bedeckt. Die Haut ist aus einem Material gebildet,
das einen niedrigen Reibungskoeffizienten aufweist. Der Nip ist
zwischen einer äußeren Oberfläche der
nachgebenden Haut und einer äußeren Oberfläche der
Antriebsrolle gebildet. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
weist das Kernbauteil ein Weichschaumbauteil auf, das eine zylindrische
Außenoberfläche aufweist,
und die Hautinnenoberfläche
steht in Kontakt mit der zylindrischen Außenoberfläche des Schaumbauteils.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Diese
und weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
aus der folgenden detaillierten Beschreibung eines exemplarischen Ausführungsbeispiels
derselben besser ersichtlich, wie in den beigefügten Zeichnungen dargestellt
ist.
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1 ist
eine vereinfachte Seitenansicht des Medienwegs durch eine Multifunktions-Büroausrüstung, die
diese Erfindung ausführt.
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2 ist
eine isometrische Ansicht eines exemplarischen Ausführungsbeispiels
einer nachgebenden Rolle gemäß dieser
Erfindung, verwendet in der Vorrichtung aus 1.
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3 ist
eine Seitenansicht der nachgebenden Rolle aus 2.
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4 ist
eine Querschnittsansicht der nachgebenden Rolle aus 3 entlang
einer Linie 4-4 aus 3.
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5A bis 5F sind übertriebene
Seitendarstellungen des Nips zwischen einer Antriebsrolle und einer
nachgebenden Klemmrolle, wie in den 2–4,
die ein Medium in unterschiedlichen Stufen eines Durchlaufs durch
den Nip zeigen. 5A zeigt den Eintritt der vorderen
Kante des Mediums in den Nip. 5B zeigt
den Zustand der Klemmrolle, nachdem die vordere Kante vollständig durch
den Nip geleitet wurde. 5C zeigt
den Zustand der Klemmrolle, wenn das hintere Ende des Mediums 10 sich
dem Nip annähert. 5D zeigt
die hintere Kante an dem Nip. Die 5E und 5F zeigen
progressiv, wie die hintere Kante den Nip verlässt.
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6A ist
eine Draufsicht, die die schräggestellte
vordere Kante eines Blatts darstellt, das sich den Nips zwischen
beabstandeten Sätzen
von Rollen, die eine Klemmrolle umfassen, gemäß der Erfindung annähert.
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6B stellt
die hintere Kante nach Fertigstellung einer Entschrägungsoperation
dar.
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7A ist
eine Seitenansicht des Nips zwischen einer weichen Klemmrolle gemäß der Erfindung
und einer Antriebsrolle, wobei die vordere Kante eines Blatts sich
dem Nip annähert.
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7B ist
eine Seitenansicht, die die hintere Kante darstellt, nachdem dieselbe
die Seite der Klemmrolle hinunter in den Nip gleitet.
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Detaillierte
Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
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1 ist
eine vereinfachte Seitenansicht einer exemplarischen Multifunktions-Büroausrüstung 20,
die diese Erfindung verwendet. Diese Ausrüstung kann z. B. eine Multifunktionsvorrichtung
des Typs sein, der in dem gemeinschaftlich übertragenen U.S.-Patent 5,391,009
beschrieben ist, oder eine Vorrichtung, wie in der ebenfalls anhängigen Anmeldung
mit der Seriennummer 08/971,012, eingereicht am 14. November 1997,
mit dem Titel THREE STATE SHIFTING DEVICE FOR MULTI-FUNCTION OFFICE
EQUIPMENT (DREIZUSTANDS-SCHIEBEVOR-RICHTUNG FÜR MULTIFUNKTIONS-BÜROAUSRÜSTUNG) beschrieben
ist. Diese ebenfalls anhängige
Anmeldung und das U.S.-Patent
5,391,009 sind hierin durch diese Bezugnahme aufgenommen. Die Vorrichtung 20 führt Funktionen
durch, wie z. B. ein optisches Abtasten bildlicher Darstellungen
von einem Dokument, das von einer automatischen Dokumentenzuführungsvorrichtung
(ADF) 30 durch eine ADF-Greifrolle 32 aufgegriffen
wird, oder ein Drucken auf ein Blatt, das von einer automatischen Blattzuführungsvorrichtung
(ASF) 40 durch eine ASF-Greifrolle 42 aufgegriffen
wird. Die Vorrichtung 20 kann ein Faxgerät oder eine
Multifunktions-Büroausrüstung sein,
wie z. B. eine Kombination aus Drucker/Scanner/Faxgerät. Die Vorrichtung 20 umfasst eine
Steuerung 30, einen Antriebsmotor 40 und eine Getriebefolge 46,
die eine Antriebskraft von dem Motor mit den Vorrichtungsantriebsrollen
koppelt. Eine exemplarische Steuerung, ein Motor und eine Getriebefolge,
die für
den Zweck geeignet sind, sind in der Anmeldung mit der Seriennummer
08/971,012 (als Steuerung 90, Antriebsmotor 100,
Getriebefolge 80) besonders beschrieben. Während die
in der Anmeldung mit der Seriennummer 08/971,012 beschriebene bestimmte
Vorrichtung einen einzelnen Motor verwendet, um die Rollen durch
eine Getriebefolge anzutreiben, wird zu erkennen sein, dass die
vorliegende Erfindung auch Nutzen bei anderen Systemen aufweist.
Unterschiedliche Motoren und Getrie befolgen können z. B. verwendet werden,
um unterschiedliche der Antriebsrollen anzutreiben.
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Das
aufgegriffene Dokument oder Blatt wird durch den Nip zwischen einem
Vorabtast-Antriebsrollensatz 50 und einem Leerlaufrollensatz 52 zugeführt, was
einen Kantensensor 82 auslöst, und entlang eines Zuführwegs 54 zu
der Scannerstation 60 geleitet, durch den Nip zwischen
einem Hauptantriebsrollensatz 56 und einem Leerlaufrollensatz 58 zu
einer Druckstation 70, wobei ein Drucken über eine
Tintenstrahlkassette 72 durchgeführt wird, die an einem sich
hin- und herbewegenden
Wagen (nicht gezeigt) zur Bewegung quer zu dem Zuführweg angebracht
ist. Das Blatt wird dann durch den Nip zwischen einem Auswurf-Antriebsrollensatz 74 und
einem Sternklemmrollensatz 76 geleitet, um aus der Maschine
auf eine Ausgabeablage (nicht gezeigt) ausgestoßen zu werden. Diese Erfindung
befasst sich mit dem Antrieb zum Greifen des Dokuments oder Blatts
und Antreiben desselben durch den Zuführweg.
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Während nur
eine Rolle jedes Rollensatzes 50, 52, 56, 58, 74 und 76 in
der Seitenansicht aus 1 sichtbar ist, ist zu erkennen,
dass bei einem exemplarischen Ausführungsbeispiel jeder Satz zwei oder
mehr Rollen aufweist. Die Rollensätze 50, 56 und 74 sind
an Wellen relativ zu jeweiligen Klemmrollensätzen 52, 58 und 76 angebracht,
wobei die Klemmrollensätze
in Richtung der Rollensätze 50, 56, 74 gefedert
sind, um eine Greifkraft auf das Blatt benachbart zu jeder Längsseite
des Blatts bereitzustellen. Der Kantensensor 82 ist in
dem Zuführweg nach
dem Vorabtastrollensatz 50 angebracht, derart, dass der
Sensor ausgelöst
wird, nachdem die vordere Kante in den Nip zwischen jeder Vorabtastrolle
und ihrer entsprechenden Klemmrolle gelangt ist, und freigegeben
wird, nachdem die hintere Kante des ergriffenen Blatts durchgelaufen
ist.
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Um
Abgabefehler bei der Leitungszuführungsgenauigkeit
des Systems zu reduzieren, wird eine Klemmrolle verwendet, die eine
nachgebende äußere Oberfläche und
ein weiches Untergrundvolumen umfasst. In dem System 20 kann
diese neue Klemmrolle als die Klemmrolle 52 verwendet werden, um
den Abgabefehler zu reduzieren, wenn die hintere Kante des Mediums
den Nip der Vorabtast-Antriebsrolle 50 und der Klemmrolle 52 verlässt, während dieselbe
noch unter dem Einfluss der Hauptantriebsrolle 56 und der
Klemmrolle 58 steht. Es scheint, dass die Flexibilität der äußeren Oberfläche es ermöglicht,
dass die Klemmrolle ihre Haltekraft von dem Medium auf die Klemmrolle
verschieben kann, wenn das Medium den Nip zwischen den Rollen 50 und 52 verlässt. Dies
reduziert die Kraft, der sich das Medium in der Richtung der Medienbewegung
ausgesetzt sieht, wobei so der lokalisierte Druck auf die Rückkante
des Mediums reduziert wird.
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2 ist
eine isometrische Ansicht eines exemplarischen Ausführungsbeispiels
der nachgebenden Rolle 52 gemäß dieser Erfindung. Die Rolle
umfasst eine hohle Polycarbonat-Hülse oder -Nabe 90, die
eine durch dieselbe hindurch gebildete mittlere Öffnung 92 zum Aufnehmen
der Rollenachse 52A (1) aufweist.
Ein ringförmiges
Schaumreifenbauteil 94 ist an der Außenoberfläche der Hülse durch ein Haftmittel angebracht,
um ein Verrutschen zu verhindern. Bei diesem exemplarischen Ausführungsbeispiel
weist der Schaum eine Härte
von etwa Shore-A 7 +/– 3
auf. Ein exemplarisches Material, das für den Zweck geeignet ist, ist
Zellular-Urethan. Im allgemeinen gilt, je weicher die Klemmrolle
ist, desto besser ist die Leistung beim Reduzieren eines Abgabefehlers.
Natürlich
liegt ein Kompromiss bei der Wirksamkeit der Klemmrolle in ihrer
Funktion als eine Klemmrolle vor, wenn die Rolle sehr weich wird.
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Die
Rolle 52 umfasst ferner eine Außenabdeckung oder Haut 96,
die an der Außenoberfläche des Schaumreifens
durch Haftmittel angebracht ist. Bei diesem exemplarischen Ausführungsbeispiel
ist die Haut eine Schicht aus Polyester, z. B. MYLAR (TM), mit einer
Dicke von 0,05 mm +/– 0,02
mm.
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Die
Haut 96 ist ausreichend dünn, um nachgebend zu bleiben;
wenn das Schaumreifenbauteil 94 ausgewählt ist, um ein härteres Material
zu sein, kann die Haut dicker sein. Die Haut 96 weist einen niedrigen
Haftreibungskoeffizienten auf, bei einem exemplarischen Ausführungsbeispiel
nicht mehr als etwa 0,33 gegenüber
bloßem
Papier, wie z. B. Mehrzweckpapier von Hewlett-Packard. Bei diesem
Ausführungsbeispiel
weist die Rolle 52 eine linear unelastische Hülse 96 auf,
die einen volumetrisch komprimierbaren Kern bedeckt (d. h. den Schaumreifen 94).
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Bei
dem exemplarischen Ausführungsbeispiel
weisen die Rollen 50 und 52 die folgenden Charakteristika
auf. Die Nabe 90 weist einen Außendurchmesser von 6,4 mm mit
einer Länge
von 32,2 mm auf. Das Schaumreifenbauteil 94 weist einen
Außendurchmesser
von 12 mm und eine Länge
von etwa 24 mm auf. Die Hülse 96 weist
einen Innendurchmesser von etwa 12 mm auf. Die Antriebsrolle 50,
gegen die die Klemmrolle 52 wirkt, weist einen Außendurchmesser
von 15,5 mm auf und ist aus Neopren, mit einer Härte in dem Bereich von Shore-A 68 +/– 5, hergestellt.
Diese Erfindung wird üblicherweise mit
Klemmrollen verwendet, die einen Außendurchmesser von weniger
als 50 mm aufweisen.
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Eine
exemplarische Technik zum Herstellen der Rolle 52 ist die
folgende. Die Haut oder die Hülse 96 wird
in Schlauchform, d. h. aus einem Extrusionsverfahren, in Längen von
z. B. einem Fuß vorgesehen.
Ein Urethan-Haftmittel bedeckt die Außenseitenoberfläche des
Schaumkerns. Die Hülse
wird über die
mit Haftmittel bedeckte Oberfläche
des Schaumkerns gestülpt,
während
ihre Enden auf Zug gehalten werden, um den Vorgang zu erleichtern.
Der resultierende Kern mit Hülse
kann dann in Abschnitte mit einer geeigneten Länge für eine Rolle 52 geschnitten werden
und die Naben können
eingebaut werden.
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Der
Weichschaumreifen 94 ist ein Schlüsselelement bei der Reduzierung
eines Abgabefehlers. Der Reifen fällt lokal aufgrund eines Kontakts
mit dem Medium zusammen, was eine Verteilung eines Fehlers weg von
dem Medium an die Antriebsrolle schafft. Der Schaumreifen weist
eine dehnbare Außenoberfläche auf,
was die Wirksamkeit der Kraftübertragung
unterstützt,
indem die Kraft in der Richtung der Medienbewegung gesenkt wird
und eine erhöhte
Kontaktfläche
mit der Antriebsrolle bereitgestellt wird. Vorzugsweise weist das
komprimierbare Bauteil eine Hysterese auf, dahingehend, dass sich dasselbe
schnell komprimieren ließe,
jedoch nur langsam dekomprimieren.
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Ein
alternatives Ausführungsbeispiel
einer Klemmrolle gemäß der Erfindung
umfasst eine Hohlnabe, über
der direkt ein weiches Material für das komprimierbare Bauteil
geformt ist. Das weiche Material kann z. B. Neopren, Nitrit oder
Silizium sein. Diese Rolle ist in der Herstellung weniger teuer
als die Rolle, die einen separaten Reifen und Hülse verwendet, die danach aneinander
und an eine Nabe gebaut werden. Diese alternative Form der Rolle muss
keine Außenhaut
verwenden, obwohl eine derartige Haut hinzugefügt werden kann.
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Die 5A–5F sind übertriebene
Seitendarstellungen des Nips 51 zwischen einer Antriebsrolle 50 und
einer nachgebenden Klemmrolle 52, wie in den 2–4,
die ein Medium 10 mit übertriebener
Dicke in unterschiedlichen Stufen eines Durchlaufs durch den Nip
zeigen. 5A zeigt den Eintritt der vorderen
Kante 12 in den Nip 51, was eine gewisse Verformung
der Klemmrolle aufgrund der Dicke des Mediums zeigt. Die Klemmrolle
weist ebenso aufgrund des Drucks der Klemmrolle gegen die Antriebsrolle
eine gewisse Verformung auf.
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5B zeigt
den Zustand der Klemmrolle, nachdem die vordere Kante 12 vollständig durch
den Nip geleitet wurde. Der Schaumreifen 94 der Klemmrolle
wird lokal komprimiert und verformt, so dass ein rollender abgeflachter
Abschnitt 94A entlang einer erweiterten Grenzfläche mit
dem Medium 10 vorliegt. Die Antriebsrolle ist im Vergleich
zu der Klemmrolle relativ hart und verformt sich so nicht wesentlich, wenn
das Medium durch den Nip gelangt.
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5C zeigt
den Zustand der Klemmrolle 52, wenn sich das hintere Ende 14 des
Mediums 10 dem Nip 51 annähert. 5D zeigt
die hintere Kante 14 an dem Nip, was eine Teilverformung
zeigt, wobei die Länge
des medienverformten Abschnitts 94A größenmäßig reduziert ist, da die hintere
Kante nun in der Mitte des Nips ist. Dieser Vorgang überträgt einen
zunehmenden Anteil der Klemmrollenkraft weg von dem Medium und auf
die Antriebsrolle 50. Die 5E und 5F zeigen
progressiv, wie die hintere Kante 14 den Nip verlässt. Der
medienverformte Abschnitt 94A ist nun in Relation zu dem
Abschnitt 94B der Klemmrolle, der in Kontakt mit der Antriebsrolle
steht, relativ klein, wobei ein Großteil des komprimierten Abschnitts
des Schaumreifens in Kontakt mit der Antriebsrolle steht. 5F zeigt
die Kraft F, die durch die Klemmrolle gegen die hintere Kante 14 ausgeübt wird.
Die Kraft F ist das Ergebnis von Kraftkomponenten Fy bzw.
Fx, was die Kraftkomponenten anzeigt, die
quer und parallel zu der Medienwegrichtung gerichtet sind. Die nachgebende
Rolle 52 reduziert die Größe der Kraftkomponente Fx auf das Medium 10 und reduziert
dadurch den Abgabefehler, wenn das Medium aus einer Steuerung der
Rollen 50, 52 herausläuft.
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Die äußere Haut 96 liefert
einen niedrigen Reibungskoeffizienten zwischen der Rolle 52 und dem
Medium und schützt
das Medium vor einer Verunreinigung durch die Rolle. Der niedrige
Reibungskoeffizient der Haut ist für das exemplarische Ausführungsbeispiel
nützlich,
das eine Entschrägungsoperation
verwendet, um die vordere Kante des Blatts zu entschrägen, wenn
dasselbe von einer Eingangsquelle in den Nip zugeführt wird.
Die Entschrägungsoperation
ist in der Anmeldung mit der Seriennummer 08/971,012 ausführlicher
beschrieben. Um mögliche Probleme
anzugehen, die daraus resultieren, dass das Blatt mit dem Zuführweg fehlausge richtet
oder schräggestellt
ist, wird eine Entschrägungsoperation ausgeführt. Im
allgemeinen wird für
die Entschrägungsoperation
die Rolle 50 nicht angetrieben und bleibt feststehend,
während
die vordere Kante zu dem Nip fortbewegt wird. Das ergriffene Blatt
wird den Vorabtastrollen 50, 52 vorgelegt, die
aufgrund einer Freilaufkupplung feststehend sind, die eine Antriebskraft
nur an die Vorabtastrolle liefert, wenn der Motor 40 in
der Vorwärtsrichtung
angetrieben wird. Wenn die vordere Kante den Nip zwischen den feststehenden
Vorabtastrollen 50 und den entsprechenden Klemmrollen 52 erreicht,
wird jede Schrägstellung
korrigiert, da, falls die Kante einen Nip vor dem anderen erreicht,
dieselbe dort gehalten wird, bis die Kante auch den anderen Nip
erreicht, wobei folglich die vordere Kante mit den beiden Nips ausgerichtet wird.
Die Rolle 50 kann nun angetrieben werden, wobei eine eventuelle
Schrägstellung
korrigiert ist.
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Der
Grund dafür,
dass eine Haut mit niedrigem Reibungskoeffizienten hilfreich bei
der Entschrägungsoperation
ist, ist in den 6A–6B und 7A–7B dargestellt. 6A ist
eine Draufsicht, die die vordere Kante 12 eines Blatts zeigt,
die sich den Nips zwischen beabstandeten Sätzen von Rollen annähert, wobei
die Rollen 52A, 52B die beabstandeten Klemmrollen
darstellen, die die entsprechenden Antriebsrollen (in 6A oder 6B nicht
gezeigt) in Eingriff nehmen, um die Nips zu erzeugen. In 6A ist
die vordere Kante schräggestellt
und erreicht den Nip für
die Rolle 52A, bevor sie den Nip für die Rolle 52B erreicht.
Da die Rollensätze
feststehend gehalten werden, wird die Schrägstellung korrigiert, da das
Blatt leicht übermäßig in den
Nip getrieben wird, um eine Entschrägung zu forcieren. Nach einem
Abschluss der Entschrägung
ist die vordere Kante 12 in den jeweiligen Nips ausgerichtet. 7A zeigt
die Annäherung
der vorderen Kanten 12 in den Nip, der durch die Antriebsrolle 50A und
die Klemmrolle 52A gebildet ist. Die vordere Kante trifft
in einem bestimmten Winkel θ auf
die Klemmrolle und gleitet die Seite der Klemmrolle in den Nip herunter.
Der niedrige Reibungskoeffizient zwischen der Haut der Klemmrolle
und der vorderen Kante des Blatts unterstützt die Bewegung der vorderen
Kante in den Nip.
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Bei
einigen Ausführungsbeispielen,
z. B. bei Anwendungen, die keine Entschrägungsoperation benötigen, wie
gerade beschrieben wurde, wird die Haut von der Rolle 52 weggelassen.
Die Haut ist für eine
Reduzierung des Abgabefehlers zwischen einem Satz von Antriebsrollen
und einem weiteren Satz von Antriebsrollen nicht nötig. Das
Polyestermaterial für
die Haut dehnt sich nicht und reduziert so den Vorteil des Weichschaumreifens.
Alternativ kann die Haut ein Material aufweisen, das einen niedrigen Reibungskoeffizienten
aufweist und sich unter den Kräften
dehnt, die während
einer typischen Kraft ausgeübt
werden. In diesem Fall ist die Hülse
eines derartigen dehnbaren Materials nicht linear unelastisch.
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Es
wird darauf verwiesen, dass die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele
lediglich darstellend für
die möglichen
spezifischen Ausführungsbeispiele
sind, die Prinzipien der vorliegenden Erfindung darstellen können.