DE69828320T2 - Hinterbeleuchtungsschaltung für eine LCD Anzeige - Google Patents

Hinterbeleuchtungsschaltung für eine LCD Anzeige Download PDF

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Description

  • Hintergrund der Erfindung:
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Wechselstromversorgung zum Entzünden einer Kaltkathodenröhre und insbesondere auf eine Kaltkathodenröhren-Zündungsschaltung, die einen Inverter besitzt, der einen piezoelektrischen Transformator als einen Invertertransformator verwendet.
  • Wie aus dem Stand der Technik gut bekannt ist, weist ein Inverter einen Transformator und einen Schaltkreis zum Schalten eines Gleichstromeingangs zum Ansteuern des Transformators bei einer gesteuerten Schaltfrequenz auf. Somit wird eine DC/AC-gewandelte Leistung vom Transformator abgenommen. Der Transformator wird als ein Invertertransformator bezeichnet.
  • Eine Kaltkathodenröhre wird als Hintergrundbeleuchtung einer Flüssigkristallanzeige (LCD) verwendet, wie sie in einem Personal Computer, einem Wortprozessor oder anderen elektronischen Vorrichtungen, insbesondere einer Notebookartigen, verwendet wird.
  • Um die Anforderung nach kleinbemaßten und leichtgewichtigen Vorrichtungen zu erfüllen, wurde es üblich, einen piezoelektrischen Transformator als Invertertransformator in dem Kaltkathodenröhren-Zündungsschaltkreis zu verwenden.
  • Jedoch bestand ein Problem aufgrund der Eigenschaften der Kaltkathodenröhre, nämlich daß es schwierig ist, die Kaltkathodenröhre bei einem Start zu entzünden, wenn der Inverter eingeschaltet wird. Dieses Problem ist bei einer relativ niedrigen Umgebungstemperatur zu bemerken, wo der Strom kaum durch die Kaltkathodenröhre fließt. Wenn die Kaltkathodenröhre nicht zündet, wird der piezoelektrische Transformator an seinem Ausgang offengehalten, so daß der piezoelektrische Transformator im schlimmsten Falle beschädigt wird.
  • Andererseits besitzt die bekannte Kaltkathodenröhren-Zündschaltung oftmals eine Zündungssteuerschaltung oder eine Dimmerschaltung. Die Dimmerschaltung steuert den Schaltvorgang in dem Inverter so, daß der Schaltvorgang bei einer Dimmerfrequenz intermittierend gestoppt wird. Genauer gesagt erzeugt die Dimmerschaltung ein Pulssignal als ein Dimmersignal, bei dem die Dimmerfrequenz relativ hoch ist, jedoch ausreichend niedriger als die Schaltfrequenz. Ein Leistungsverhältnis des Dimmerpulssignals wird von einem manuellen Selektor auf einen gewünschten Wert gesteuert. Somit wird der Schaltvorgang durchgeführt und stoppt jede EIN-Dauer bzw. AUS-Dauer des Dimmerpulssignals. Der piezoelektrische Transformator liefert intermittierend seine Wechselstromausgangsleistung an die Kaltkathodenröhre. Die Kaltkathodenröhre blitzt bei jeder EIN-Dauer bei der Dimmerfrequenz wiederholt auf. Deshalb ist es möglich, die Helligkeit der Kaltkathodenröhre einzustellen, indem ein gewünschtes Leistungsverhältnis durch den manuellen Selektor ausgewählt wird.
  • In der Flüssigkristallanzeige erfolgt das Anzeigen durch das Scannen unter Verwendung eines Ansteuersignals. Wenn eine Scanfrequenz in der Flüssigkristallanzeige und die Dimmerfrequenz kein konstantes Verhältnis besitzen, erscheinen Störungsstreuungen auf einem Bildschirm der Flüssigkristallanzeige durch Lichtstörungen, die aufgrund einer Differenz zwischen beiden Frequenzen hervorgerufen wird.
  • In einem Monitor einer Flüssigkristallanzeige beträgt die Scanfrequenz typischerweise 1 kHz bis 100 kHz, während die Dimmerfrequenz 100Hz bis 1 kHz beträgt. Jedoch war es unpassend, daß eine Frequenzkomponente höherer Ordnung des Dimmersignals nahezu gleich, jedoch unterschiedlich zu der Scanfrequenz war, um die Störungsstreuungen auf der Flüssigkristallanzeige hervorzurufen.
  • Das Problem könnte durch Ändern der Dimmerfrequenz in der Dimmerschaltung in Abhängigkeit von der Scanfrequenz der Flüssigkristallanzeige vermieden werden.
  • Da es jedoch eine Anzahl an Bauarten der Flüssigkristallanzeige gibt, die unterschiedliche Scanfrequenzen besitzen, ist es schwierig, die Dimmerfrequenz in der Dimmerschaltung in der Kaltkathodenröhren-Zündungsschaltung an jegliche Bauart einer Flüssigkristallanzeige einzustellen, was zu höheren Kosten führt.
  • Eine andere bekannte Annäherung zur Verhinderung der Erscheinung von Störungsstreuungen liegt darin, ein transparentes leitfähiges Blatt wie einen ITO (In2O3:Sn)-Film zwischen einer Platte des Flüssigkristalls und der Kaltkathodenröhre einzusetzen.
  • Jedoch benötigt das transparente leitfähige Blatt eine Erhöhung der Größe in Abhängigkeit einer großen Größe der Flüssigkristallplatte. Dies führt auch zu einer Erhöhung der Kosten. Aus dem Patent Abstract of Japan, Volume 96, No. 6, vom 28. Juni 1996, und der JP-A-08033350 ist eine Ansteuerschaltung für einen piezoelektrischen Transformator zum Entzünden einer Kaltkathodenentladungslampe bekannt, die einen Spannungssteu eroszillator, eine Ansteuerschaltung, die auf die Spannung reagiert, die von dem Oszillator gesteuert wird, zum Ansteuern des piezoelektrischen Transformators, eine Stromerfassungsvorrichtung zur Erfassung eines Stromes durch die Last, wodurch die Stromerfassungsvorrichtung die Spannung, die von dem Oszillator gesteuert wird, steuert, und eine Schutzschaltung zum Schützen des piezoelektrischen Transformators aufweist.
  • Aus der US-A-5,105,127 ist eine Dimmvorrichtung bekannt, die eine Schaltung zum Hintergrundbeleuchten einer LCD aufweist, die durch ein Signal bei einer vorgegebenen Scanfrequenz angesteuert wird. Die Dimmerschaltung besitzt eine Dimmerfrequenz, wobei eine Synchronisation zwischen der Dimmerfrequenz der Dimmerschaltung und der Scanfrequenz der LCD ausgeführt wird.
  • Aus EP-A-685 831 ist eine LCD bekannt, die eine Hintergrundbeleuchtungssteuerfunktion besitzt. Die LCD wird durch ein Signal bei einer vorgegebenen Scanfrequenz angesteuert und die Schaltung zur Hintergrundbeleuchtung der LCD weist eine Dimmerschaltung, die eine Dimmerfrequenz besitzt, auf. Auch hier wird eine Synchronisation zwischen der Dimmerfrequenz der Dimmerschaltung und der Scanfrequenz der LCD durchgeführt.
  • Zusammenfassung der Erfindung:
  • Deshalb ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kaltkathodenröhren-Zündungsschaltung bereitzustellen, die einen Inverter besitzt, der einen piezoelektrischen Transformator als einen Invertertransformator verwendet, der hervorragend hinsichtlich der Zündungsfunktion ist, bei einem Start des Inverters, der eingeschaltet wird, sogar bei einer niedrigen Umgebungstemperatur.
  • Es ist eine andere Aufgabe, eine Kaltkathodenröhren-Zündschaltung bereitzustellen, die einen Inverter besitzt, der einen piezoelektrischen Transformator als seinen Invertertransformator verwendet, und eine Lichtsteuerschaltung, die eine Helligkeit der Kaltkathodenröhre als Hintergrundlicht einer Flüssigkristallanzeige steuern kann, ohne irgendwelche Störungsströmungen auf der Anzeige zu erzeugen.
  • Diese Aufgaben werden durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Entwicklungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Die Kaltkathodenröhren-Zündungsschaltung weist eine Dimmerschaltung zur Erzeugung eines Dimmersignals mit einer Dimmerfrequenz und einem gesteuerten Leistungsverhältnis entsprechend einer gewünschten Helligkeit der Kaltkathodenröhre auf. Die von einem Oszillator gesteuerte Spannung wird durch das Dimmersignal gesteuert, so daß sie intermittierend bei jeder EIN-Dauer des Dimmersignals arbeitet.
  • Die Kaltkathodenröhre kann eine Hintergrundbeleuchtung für eine Flüssigkristallanzeige sein, indem ein Ansteuersignal unter einer Scanfrequenz abgescannt wird. Die Kaltkathodenröhren-Zündungsschaltung weist einen Frequenzteiler auf, der mit der Flüssigkristallanzeige verbunden sein muß, zum Teilen der Frequenz der Scanfrequenz, um ein geteiltes Signal mit einer geteilten Frequenz zu erzeugen. Die Dimmerschaltung reagiert auf das geteilte Signal und erzeugt das Dimmersignal, das die geteilte Frequenz als Dimmerfrequenz besitzt.
  • Die Kaltkathodenröhren-Zündungsschaltung weist einen Frequenzspannungsumwandler auf, der mit dem Frequenzteiler verbunden ist und auf das geteilte Signal zur Erzeugung eines Spannungs signals entsprechend der geteilten Frequenz reagiert. Die Dimmerschaltung reagiert auf das Spannungssignal und modifiziert das gesteuerte Leistungsverhältnis, um die gewünschte Helligkeit der Kaltkathodenröhre unter einer Veränderung der Scanfrequenz aufrecht zu erhalten.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen:
  • 1 ist ein Schaltdiagramm, das eine nach dem Stand der Technik bekannte Kaltkathodenröhren-Zündschaltung zeigt, die einen Inverter aufweist, der einen piezoelektrischen Transformator verwendet;
  • 2 ist ein Blockschaltbild, das eine aus dem Stand der Technik bekannte Kaltkathodenröhren-Zündungsschaltung zeigt, die einen Inverter aufweist, der einen piezoelektrischen Transformator verwendet;
  • 3 ist ein Blockschaltbild, das eine Kaltkathodenröhren-Zündungsschaltung zeigt, die eine Schutzschaltung gemäß einem Beispiel zeigt, das nicht Teil der Erfindung ist;
  • 4 ist ein Blockschaltbild, das eine Kaltkathodenröhren-Zündungsschaltung zeigt, die eine andere Schutzschaltung gemäß einem anderen Beispiel, das nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist, zeigt; und
  • 5 ist ein Blockschaltbild, das eine Kaltkathodenröhren-Zündungsschaltung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigt, die eine Lichtsteuerungsschaltung besitzt.
  • Vor der Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels und weiterer Beispiele erfolgt eine Beschreibung hinsichtlich zweier herkömmlicher Kaltkathodenröhren-Zündungsschaltungen mit Bezugnahme auf die Zeichnungen.
  • Bezugnehmend auf 1 verwendet ein Inverter 1, der in einer gewöhnlichen herkömmlichen Kaltkathodenröhren-Zündungsschaltung verwendet wird, einen piezoelektrischen Transformator 11. Wenn eine DC-Spannung +Vc an einen Eingangsport des Inverters 1 angelegt wird, schaltet sich ein Schalttransistor oder ein Ansteuertransistor 5 ein, sodaß eine Ausgangsspannung des Ansteuertransistors 5 an eine primäre Seite des piezoelektrischen Transformators 11 durch die Eingangsanschlüsse 2 und 3 angelegt wird. Als ein Ergebnis fließt ein primärer Strom durch einen Spannungsteilerwiderstand zur Erfassung eines Ausgangssignals.
  • Eine Spannung über den Spannungsteilerwiderstand 6, die durch den primären Strom hervorgerufen wird, wird durch einen Verstärkungstransistor 7 verstärkt und anschließend steuert sie das Schalten des Ansteuertransistors 5. Auf diese Art und Weise folgt die Schaltfrequenz des Ansteuertransistors 5 einer Resonanzfrequenz des piezoelektrischen Transformators 11, um die Selbstoszillation aufrecht zu erhalten, so daß eine Kaltkathodenröhre 50, die mit einem Ausgangsanschluß 4 des piezoelektrischen Transformators 11 verbunden ist, erleuchtet werden kann.
  • Die Kaltkathodenröhren-Zündungsschaltung besitzt ein Problem beim Start oder bei einer Power-Ein-Bedienung, wie in der Einleitung beschrieben wurde.
  • Bezugnehmend auf 2 ist eine andere Bauart der bekannten Zündungsschaltung gezeigt, die zum Zünden einer Kaltkathodenröhre (C.C.T.) 50 als eine Hintergrundbeleuchtung einer Flüssigkristallanzeige 40 verwendet wird. Die Zündschaltung besitzt einen Inverter 10, der einen piezoelektrischen Transformator 11 aufweist, einen spannungsgesteuerten Oszillator (V.C.O.) 12, eine Steuerspannungsversorgungsschaltung 13, eine Antriebsschaltung 14 und eine Kaltkathodenröhre(C.C.T.)-Stromerfassungsschaltung 15. Die Zündungsschaltung besitzt des weiteren eine Dimmerschaltung 20 mit einem manuellen Selektor oder einer Einstellvorrichtung 21 zur Erzeugung eines Dimmersignals zum Explosionssteuern der Helligkeit der Kaltkathodenröhre 50, um ihre Helligkeit zu steuern.
  • Nachdem die Power-VCC eingeschaltet wurde, erzeugt der spannungsgesteuerte Oszillator 12 ein Oszillationssignal mit einer Oszillationsfrequenz, die von einer Steuerspannung bestimmt wird, die von der Steuerspannungsversorgungsschaltung 13 geliefert wird. Das Oszillationssignal wird an die Ansteuerschaltung 14 geliefert und schaltet einen Schalttransistor darin, um eine Schaltleistung als einen Primärstrom an die Primärseite des piezoelektrischen Transformators 11 zu liefern. Deshalb ist die Oszillationsfrequenz eine Schaltfrequenz. Ein sekundäres Ausgangssignal des piezoelektrischen Transformators 11 wird an die Kaltkathodenröhre 50 angelegt, um sie zu zünden. Anschließend fließt ein niedriger Strom durch die Kaltkathodenröhre 50. Der Strom wird als ein erfaßtes Spannungssignal an der Kaltkathodenröhren-Stromerfassungsschaltung 15 erfaßt. Genauer gesagt, weist die Kaltkathodenröhren-Stromerfassungsschaltung 15 einen Widerstand auf, der mit der Kaltkathodenröhre 50 verbunden ist, und eine Gleichrichtungs- und Glättungsschaltung, die mit dem Widerstand verbunden ist. Eine Wechselspannung wird über dem Widerstand er zeugt, aufgrund des Kaltkathodenröhrenstroms, der hindurchfließt, und wird an der Gleichrichtungs- und Glättungsschaltung gleichgerichtet und geglättet. Somit wird das erfaßte Spannungssignal aus der Gleichrichtungs- und Glättungsschaltung erhalten. Das erfaßte Spannungssignal wird an die Steuerspannungsversorgungsschaltung 13 angelegt. Die Spannungsversorgungsschaltung 13 stellt einen Pegel des Steuerspannungssignals in Reaktion auf das erfaßte Spannungssignal ein. Somit wird der Strom, der durch die Kaltkathodenröhre 50 fließt, zu dem spannungsgesteuerten Oszillator 12 zurückgeleitet und steuert die Oszillationsfrequenz hiervon, um der Resonanzfrequenz des piezoelektrischen Transformators 11 zu folgen. Als ein Ergebnis wird die sekundäre Ausgangsspannung des piezoelektrischen Transformators 11 erhöht, um die Kaltkathodenröhre 50 dazu zu bringen, mit dem Entladen zu beginnen. Demgemäß wird der durch die Kaltkathodenröhre 50 fließende Strom schlagartig erhöht und die Oszillationsfrequenz des spannungsgesteuerten Oszillators 12 wird gesteuert und auf der Resonanzfrequenz des piezoelektrischen Transformators 11 stabilisiert. Dadurch wird auch die Lumineszenz der Kaltkathodenröhre 50 stabilisiert.
  • Die Dimmerschaltung 20 dient zur Einstellung der Helligkeit der Kaltkathodenröhre 50. Die Dimmerschaltung 20 gibt ein Pulssignal mit einem gesteuerten Leistungsverhältnis als ein Dimmersignal aus. Das Leistungsverhältnis wird durch Einstellen des manuellen Selektors oder des Schalters 21 ausgewählt. In Reaktion auf das Dimmersignal stoppt die Steuerungsspannungsversorgungsschaltung 13 das Liefern des Steuerspannungssignals an den spannungsgesteuerten Oszillator 12 bei jeder AUS-Dauer des Dimmersignals, um eine Oszillationsperiode (d.h. Start/Stop) des spannungsgesteuerten Oszillators 12 zu steuern. Genauer gesagt besitzt die Steuerungsspannungsversor gungsschaltung 13 ein AND-Gate, das zwei Eingänge besitzt, an die das Dimmersignal bzw. das Steuerspannungssignal angelegt werden, und einen Ausgang, der mit dem spannungsgesteuerten Oszillator 12 verbunden ist. Deshalb wird das Steuerspannungssignal intermittierend unter Steuerung des Dimmersignals an den spannungsgesteuerten Oszillator 12 geliefert. Somit wird der spannungsgesteuerte Oszillator 12 während einer EIN-Periode des Dimmersignals betrieben, während er während einer AUS-Periode des Dimmersignals gestoppt wird. In Reaktion hierauf wird die Lumineszenz der Kaltkathodenröhre 50 EIN und AUS. Als ein Ergebnis wird die Helligkeit eingestellt, da sich die Leuchtintensität der Kaltkathodenröhre 50 im zeitlichen Durchschnitt über eine Zeit, die weit länger als eine Periode des Dimmersignals ist, in Abhängigkeit von dem Leistungsverhältnis ändert. Zur Einstellung des Leistungsverhältnisses wird die bekannte Pulsbreitenmodulationstechnologie verwendet. Genauer gesagt wird das Dimmersignal durch eine Wellenformumwandlung einer dreieckigen Welle einer vorgegebenen Dimmerfrequenz in eine quadratische Welle unter Verwendung eines Referenzpegels erzeugt. Das Leistungsverhältnis des Rechteckwellenformsignals oder des Dimmersignals wird durch Einstellen des Referenzpegels durch Betätigen des manuellen Selektors 21 verändert.
  • Die Kaltkathodenröhren-Zündschaltung besitzt Probleme, wie sie in der Einleitung beschrieben wurden.
  • Unter Bezugnahme auf 3 wird nun eine Kaltkathodenröhren-Zündschaltung beschrieben. Die Zündschaltung, die in der Figur gezeigt ist, ist ähnlich der Schaltung, die in 2 gezeigt ist, mit Ausnahme des Vorsehens einer Schutzschaltung 30 zum Schützen des piezoelektrischen Transformators 11 vor der Änderung der Lastimpedanz. Die ähnlichen Abschnitte werden durch die gleichen Bezugszeichen bezeichnet und werden zum Zwecke der Vereinfachung der Beschreibung nicht beschrieben.
  • Wie in der Einleitung beschrieben wurde, wird die Sekundärseite des piezoelektrischen Transformators 11 offengehalten, so daß der piezoelektrische Transformator 11 mit einer übermäßigen Leistung beliefert wird und dadurch beschädigt wird, wenn die Kaltkathodenröhre 50 aufgrund ihres Nachdunkelungseffektes oder der Aufstellung bei niedrigen Temperaturen nicht gezündet wird.
  • Um den piezoelektrischen Transformator 11 zu schützen, erfaßt deshalb die Schutzschaltung 30 einen Strom, der an der Primärseite des piezoelektrischen Transformators 11 fließt. Wenn der übermäßige Strom erfaßt wird, gibt die Schutzschaltung 30 ein Erfassungssignal oder ein Stopsignal aus. In Reaktion auf das Erfassungssignal stoppt der spannungsgesteuerte Oszillator 12 temporär sein Ausgangssignal. Genauer gesagt weist die Schutzschaltung 30 einen Widerstand auf, der zwischen einem Ausgang der Antriebsschaltung 14 und der Erdung verbunden ist, einen Spannungskomparator, der einen Eingang besitzt, der mit dem Ausgang der Ansteuerschaltung 14 verbunden ist, und einen anderen Eingang, der mit einer Referenzspannungsquelle verbunden ist. Der Spannungskomparator erzeugt das Erfassungssignal, wenn die Spannung über den Widerstand die Referenzspannung übersteigt. Die Erfassungsspannung wird an den spannungsgesteuerten Oszillator 12 als Stopsignal geliefert. Der spannungsgesteuerte Oszillator 12 besitzt beispielsweise einen Schalter in seiner Ausgangsschaltung, der wiederum durch das Stopsignal ausgestaltet wird. Als ein Ergebnis wird die Ansteuerspannung nicht an die Primärseite des piezoelektrischen Transformators 11 angelegt. Anschließend fließt kein Strom an die Primärseite des piezoelektrischen Transformators 11 und deshalb erzeugt die Schutzschaltung 30 kein Erfassungssignal. Somit wird der spannungsgesteuerte Oszillator 12 wieder in Betrieb genommen, um ein Oszillationssignal auszugeben, und eine Ansteuerleistung wird wieder an die Primärseite des piezoelektrischen Transformators 11 geliefert.
  • Die Funktionen des Startens, Stoppens und Wiederstartens des spannungsgesteuerten Oszillators 12 und der Steuerung durch die Schutzschaltung 30 werden so lange wiederholt, bis die Kaltkathodenröhre 50 gezündet wird, so daß der Kaltkathodenröhrenstrom an der Kaltkathodenröhrenstromerfassungsschaltung 15 erfaßt wird. Während der Wiederholung wird eine Explosions-AC-Spannung intermittierend an den piezoelektrischen Transformator 11 geliefert. Es ist vorteilhaft, daß eine Periode der Explosion nicht größer als 20ms ist, unter Berücksichtigung der Gewährleistung der Zündfunktion und Schutzes des piezoelektrischen Transformators 11.
  • Wenn andererseits die sekundäre Seite des piezoelektrischen Transformators 11 offen gehalten wird aufgrund einer Beschädigung der Kaltkathodenröhre 50 etc., fließt kein Kaltkathodenröhrenstrom, sogar bei Wiederholen der vorgenannten Funktionen. Demgemäß ist es notwendig, daß der vorangegangene wiederholte Betrieb nach dem Verstreichen mehrerer Sekunden gestoppt wird. Zu diesem Zweck kann die Timerschaltung beispielsweise mit einer Timerschaltung 31 versehen sein, die eine vorbestimmte Timerbetriebszeit von z.B. mehreren Sekunden besitzt. Die Timerschaltung 31 wird freigegeben, wenn der Kaltkathodenröhrenstrom an der Kaltkathodenröhrenstromerfassungsschaltung 15 erfaßt wird bevor die Timerbetriebszeit abgelaufen ist. Sofern der Kaltkathodenröhrenstrom während der Timerfunktion nicht erfaßt wird, erzeugt andererseits die Timerschaltung 31 ein Timersignal, wenn die Timerfunktionszeit abgelaufen ist.
  • Das Timersignal wird als ein anderes Stopsignal an den spannungsgesteuerten Oszillator 12 geliefert. Somit stoppt der spannungsgesteuerte Oszillator 12 das Liefern seines Ausgangssignals an die Ansteuerschaltung 14.
  • Bezugnehmend auf 4 befindet sich die Zündschaltung, die darin gezeigt ist, in einer Abwandlung der Schaltung aus 3. Genauer gesagt erfaßt die Schutzschaltung nicht den primären Strom des piezoelektrischen Transformators 11, sondern die sekundäre Spannung des piezoelektrischen Transformators 11, wie mit 30' gezeigt ist. Wenn die Schutzschaltung 30' eine übermäßige Spannung über eine vorbestimmte Spannung auf der sekundären Seite des piezoelektrischen Transformators 11 erfaßt, erzeugt die Schutzschaltung 30' das Erfassungssignal. Die Schutzschaltung 30' weist einen Spannungskomparator auf, der zwei Eingänge besitzt, die mit einem sekundären Ausgang des piezoelektrischen Transformators 11 bzw. einer Referenzspannungsquelle verbunden sind, sowie einen Ausgang. Wenn die sekundäre Ausgangsspannung des piezoelektrischen Transformators 11 über der Referenzspannung liegt, wird das Erfassungssignal am Ausgang erzeugt. Das Erfassungssignal wird als Stopsignal an den spannungsgesteuerten Oszillator 12 geliefert und deshalb stoppt der spannungsgesteuerte Oszillator 12 die Oszillation.
  • Bezugnehmend auf 5 ist die darin gezeigte Kaltkathodenröhren-Zündschaltung ähnlich der Zündschaltung aus 2, aber mit dem Vorsehen einer Steuerung der Dimmerschaltung 20. Die ähnlichen Abschnitte werden mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet und eine Beschreibung hiervon wird zum Zwecke der Vereinfachung weggelassen.
  • Die Kaltkathodenröhren-Zündschaltung ist mit einem Verbindungsanschluß 22 mit einem Flüssigkristallplattenmodul 41 der Flüssigkristallanzeige 40 versehen und empfängt ein Ansteuersignal der Flüssigkristallanzeige von dem Flüssigkristallplattenmodul 41, das damit verbunden ist. Die Kaltkathodenröhren-Zündschaltung besitzt eine Frequenzteilerschaltung 23, die mit dem Ansteuersignal der Flüssigkristallanzeige 40 von dem Modul 41 versorgt wird und teilt ihre Scanfrequenz, um ein Signal zu erzeugen, das eine geteilte Frequenz besitzt (das Signal wird im nachfolgenden als „geteiltes Signal" bezeichnet). Das Teilungsverhältnis kann in geeigneter Weise je nach Bedarf bestimmt werden. Das geteilte Signal wird an die Dimmerschaltung 20 geliefert.
  • Die Dimmerschaltung 20 führt eine Wellenumwandlung (oder eine Wellenformgestaltung) des geteilten Signals in ein dreieckiges Wellensignal der selben geteilten Frequenz aus und führt des weiteren eine andere Wellenformumwandlung durch, von dem dreieckigen Wellenformsignal in ein quadratisches Wellensignal. Vor der Wellenformumwandlung in das quadratische Wellensignal wird der Referenzpegel der dreieckigen Welle unter Verwendung eines Leistungsverhältnisses, das von dem manuellen Selektor 21 festgelegt wurde, eingestellt. Demgemäß besitzt das umgewandelte quadratische Wellensignal das Leistungsverhältnis entsprechend einer gewünschten Helligkeit. Auf diese Art und Weise wird das Dimmersignal an die Steuerspannungsversorgungsschaltung 13 geliefert, um die Helligkeit der Kaltkathodenröhre 50 zu steuern.
  • Da die Frequenz des Dimmersignals synchron mit der Ansteuerscanfrequenz der Flüssigkristallanzeige ist, wird verhindert, daß die Störungsstreuungen auf dem Anzeigenschirm erscheinen. Des weiteren wird die Frequenz des Dimmersignals mit der Scan frequenz der Flüssigkristallanzeige nur durch das Verbinden des Flüssigkristallplattenmoduls 41 mit der Kaltkathodenröhren-Zündschaltung synchronisiert. Deshalb ist es vorteilhaft, daß keine Einstellungsänderung oder Einstellung der Frequenz des Dimmersignals notwendig ist, sogar relativ zu einer Flüssigkristallanzeige, die eine unterschiedliche Scanfrequenz besitzt.
  • Es wird angemerkt, daß dann, wenn sich die Dimmerfrequenz unter einem konstanten Leistungsverhältnis verändert, die Summe der EIN-Zeiten für eine Zeiteinheit nicht konstant wird. Demgemäß wird die Leuchtintensität über den zeitlichen Durchschnitt, d.h. die Helligkeit der Kaltkathodenröhre 50 nicht konstant. Deshalb besteht ein Nachteil darin, daß, sogar wenn der manuelle Selektor 21 auf ein gleiches Leistungsverhältnis gemäß der gleichen Helligkeit eingestellt wird, die Helligkeit der Kaltkathodenröhre 50 nicht auf die gleiche Helligkeit im Falle einer Flüssigkristallanzeige gesteuert wird, die eine unterschiedliche Scanfrequenz besitzt.
  • Zum Lösen eines solchen Nachteils enthält die Kaltkathodenröhren-Zündschaltung des weiteren eine Frequenzspannungsumwandlungsschaltung (f-v-Umwandler) 24. An den f-v-Umwandler 24 wird das geteilte Signal von der Frequenzteilerschaltung 23 angelegt und wandelt dieses in ein Spannungssignal um, das dessen Frequenz entspricht. Das Spannungssignal wird an die Dimmerschaltung 20 geliefert.
  • In Reaktion auf das Spannungssignal modifiziert die Dimmerschaltung den Referenzpegel, der von dem manuellen Selektor 21 ausgewählt wurde, so daß das Leistungsverhältnis des Dimmersignals in Abhängigkeit von der Dimmerfrequenz für die gleiche gewünschte Helligkeit, die von dem manuellen Selektor 21 aus gewählt wurde, modifiziert wird. Deshalb wird die tatsächliche Helligkeit der Kaltkathodenröhre für den gleichen Betrieb des manuellen Selektors 21 konstant, ohne einen Bezug zur Scanfrequenz der Flüssigkristallanzeige 40. Die Kaltkathoden-Zündschaltung aus 5 kann ferner mit der Schutzschaltung 30 und dem Timer 31, die in Verbindung mit 3 beschrieben wurden, versehen sein, wie durch Phantomlinien und Blöcke mit den gleichen Bezugszeichen in 5 gezeigt ist. Die Schutzschaltung 30', die in 4 gezeigt ist, kann ferner anstelle der Schutzschaltung 30 verwendet werden.

Claims (6)

  1. Flüssigkristallanzeigen-Hintergrundbeleuchtungs-Zündschaltung aufweisend eine spannungserzeugende Schaltung (10) zur Erzeugung einer Wechselspannung zum Zünden einer Hintergrundbeleuchtung für eine Flüssigkristallanzeige (40), die von einem Flüssigkristallansteuersignal einer Flüssigkristallscanfrequenz angesteuert wird, und eine Dimmerschaltung (20) zum Erzeugen eines Dimmersignals, das eine Dimmerfrequenz mit einem Leistungsverhältnis entsprechend einer gewünschten Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung und einer EIN-/AUS-Steuerung der Wechselspannung der spannungserzeugenden Schaltung (10) besitzt, wobei die Dimmerfrequenz des Dimmersignals mit der Flüssigkristallscanfrequenz synchronisiert wird, des weiteren aufweisend einen Teiler (23), der mit dem Flüssigkristallansteuersignal versorgt wird und dessen Flüssigkristallscanfrequenz in ein vorgegebenes Teilungsverhältnis teilt, um ein geteiltes Signal mit einer geteilten Frequenz zu erzeugen, wobei die Dimmerschaltung (20), die das Dimmersignal erzeugt, die geteilte Frequenz als Dimmerfrequenz besitzt und das Leistungsverhältnis besitzt, gekennzeichnet durch ein weiteres Aufweisen von einem Frequenzspannungsumwandler (24) zum Umwandeln des geteilten Signals von dem Teiler (23) in ein Spannungssignal, das dessen Frequenz entspricht, wobei die Dimmerschaltung (20) auf das Spannungssignal reagiert, zur Steuerung eines Einstellgrades des Leistungsverhältnisses des Dimmersignals auf der Basis des Spannungssignals, um eine konstante Helligkeitseinstellung unabhängig von der Frequenz des Dimmersignals zu bewirken.
  2. Schaltung gemäß Anspruch 1, wobei die Spannungserzeugungsschaltung (10) einen piezoelektrischen Transformator (11) aufweist, der eine vorgegebene Resonanzfrequenz zum Erzeugen einer Zündspannung für eine Kaltkathodenröhre (50) aufweist, einen spannungsgesteuerten Oszillator (12), der bei einer Frequenz nahe der Resonanzfrequenz oszilliert, eine Ansteuerschaltung (14) zum Ansteuern des piezoelektrischen Transformators in Reaktion auf ein Ausgangssignal des spannungsgesteuerten Oszillators (12), und eine Hintergrundbeleuchtungs-Stromerfassungsschaltung (15) zur Erfassung eines Stroms, der durch die Kaltkathodenröhre (50) fließt, die mit dem piezoelektrischen Transformator (11) verbunden ist, wobei der spannungsgesteuerte Oszillator (12) durch ein Erfassungssignal. von der Hintergrundbeleuchtungs-Stromerfassungsschaltung (15) in einer Oszillationsfrequenz gesteuert wird, und der spannungsgesteuerte Oszillator (12) ferner gesteuert wird, um seinen Betrieb durch das Dimmersignal von der Dimmerschaltung (20) zu starten und zu stoppen.
  3. Schaltung gemäß Anspruch 1 zum Zünden einer Kaltkathodenröhre (50), die aufweist: einen piezoelektrischen Transformator (11), der eine vorgegebene Resonanzfrequenz zum Erzeugen eines AC-Ausgangs zum Zünden der Kaltkathodenröhre (50) besitzt; einen spannungsgesteuerten Oszillator (12) zum Erzeugen eines Oszillationssignals mit einer gesteuerten Oszillationsfrequenz nahe der Resonanzfrequenz, wobei der spannungsgesteuerte Oszillator (12) durch das Dimmersignal gesteuert wird, um intermittierend bei jeder EIN-Dauer des Dimmersignals zu arbeiten; eine Ansteuerschaltung (14), die auf das oszillierende Signal zum Ansteuern des piezoelektrischen Transformators (11) reagiert; eine Kaltkathodenröhren-Stromerfassungsschaltung (15) zur Erfassung eines durch die Kaltkathodenröhre (50) fließenden Stroms, die mit dem piezoelektrischen Transformator (11) verbunden ist, um ein Erfassungssignal in Abhängigkeit von dem erfaßten Strom zu erzeugen, wobei der spannungsgesteuerte Oszillator (12) durch das Erfassungssignal in der Oszillationsfrequenz gesteuert wird; eine Schutzschaltung (30, 30') zum Schützen des piezoelektrischen Transformators (11) in Reaktion auf eine Lastimpedanz des piezoelektrischen Transformators (11).
  4. Schaltung gemäß Anspruch 3, wobei die Schutzschaltung (30) eine Schaltung ist, die einen Eingangsstrom des piezoelektrischen Transformators (11) erfaßt, um ein Stopsignal zu erzeugen, zum Stoppen des spannungsgesteuerten Oszillators (12), nur wenn der Eingangsstrom über einem vorbestimmten Pegel liegt, so daß die Zündleistung intermittierend auf die Kaltkathodenröhre (50) infolge des Starts der Zündung der Kaltkathodenröhre (50) aufgebracht wird.
  5. Schaltung gemäß Anspruch 3 oder 4, wobei die Schutzschaltung (30') eine Schaltung ist, die eine sekundäre Spannung des piezoelektrischen Transformators (11) erfaßt, um ein Stopsignal zu erzeugen, um den Betrieb des spannungsgesteuerten Oszillators (12) zu stoppen, nur wenn die sekundäre Ausgangsleistung über einem vorbestimmten Pegel liegt, so daß die Zündleistung intermittierend auf die Kaltkathodenröhre (50) infolge des Starts der Zündung der Kaltkathodenröhre (50) aufgebracht wird.
  6. Schaltung gemäß einem der Ansprüche 3 bis 5, des weiteren aufweisend eine Timerschaltung (31), wobei die Timerschaltung (31) infolge des Starts der Kaltkathodenröhren-Zündschaltung gestartet wird, anschließend für eine vorgegebene Zeit zum Stoppen des spannungsgesteuerten Oszillators (12) nach einem Verstreichen der vorgegebenen Zeit betrieben wird, wobei die Timerschaltung (31) freigegeben wird, wenn die Kaltkathodenröhren-Stromerfassungsschaltung (15) das Erfassungssignal innerhalb der vorgegebenen Zeitperiode der Timerschaltung (31) nach dem Start erzeugt.
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