DE69829384T2 - Harzimprägniertes band mit texturierter aussenoberfläche zur anwendung in papiermaschinen - Google Patents

Harzimprägniertes band mit texturierter aussenoberfläche zur anwendung in papiermaschinen Download PDF

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Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Vorrichtungen zur Entfernung von Wasser aus einem Gewebematerial und insbesondere aus einem faserigen Gewebe, das auf einer Papiermaschine zu einem Papierprodukt verarbeitet wird. Insbesondere ist die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von harzimprägnierten endlosen Bandstrukturen mit texturierten Außenoberflächen, die für den Einsatz auf einer langen Klemmenpresse vom Schuhtyp ("long nip press of the shoe type")auf einer Papiermaschine gemacht sind, sowie die Bandstrukturen, die in Übereinstimmung mit dem Verfahren hergestellt werden.
  • 2. Beschreibung des Standes der Technik
  • Während des Verfahrens zur Papierherstellung wird ein faseriges Gewebe von Cellulosefasern auf einem Formdraht durch Ablagerung eines faserigen Breies darauf in dem Abschnitt der Papiermaschine gebildet, in dem die Ablagerung erfolgt. Eine große Menge an Wasser wird aus dem Brei in den Bildungsabschnitt entzogen, nachdem das frischgebildete Gewebe dem Pressabschnitt zugeführt wurde. Der Pressabschnitt umfasst eine Reihe von Klemmenpressen, in welchen das faserige Gewebe Druckkräften ausgesetzt wird, die angewendet werden, um Wasser davon zu entfernen. Das Gewebe wird schließlich einem Trocknungsabschnitt zugeführt, der beheizte Trockentrommeln umfasst, um welche das Gewebe geleitet wird. Die beheizten Trockentrommeln vermindern den Wassergehalt des Gewebes auf die gewünschte Stufe durch Verdampfung, um ein Papierprodukt zu ergeben.
  • Steigende Energiekosten machen es zusehends wünschenswert, so viel Wasser wie möglich aus dem Gewebe zu entfernen, ehe es in den Trocknungsabschnitt eintritt. Da die Trockentrommeln häufig von innen mittels Dampf beheizt werden, können die mit der Dampfherstellung verbundenen Kosten wesentlich sein, insbesondere, wenn eine große Menge an Wasser aus dem Gewebe entfernt werden soll.
  • Herkömmlicherweise umfassen die Pressabschnitte eine Reihe von Klemmen, die durch Paare benachbarter zylindrischer Presswalzen gebildet werden. In den letzten Jahren wurde gefunden, dass die Verwendung von langen Pressklemmen vom Schuhtyp (long press nips of the shoe type) vorteilhafter ist als die Verwendung von Klemmen, die durch Paare von benachbarten Presswalzen gebildet werden. Dies liegt daran, dass um so mehr Wasser entfernt werden kann, je länger die Zeit ist, in der ein Gewebe dem Druck in der Klemme ausgesetzt werden kann, und infolge dessen um so weniger Wasser im Gewebe zurückbleibt, das durch Verdampfung im Trockenabschnitt entfernt werden muss.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft lange Klemmenpressen vom Schuhtyp. Bei dieser Abwandlung der langen Klemmenpresse wird die Klemme zwischen einer zylindrischen Presswalze und einem bogenförmigen Pressschuh gebildet. Letzterer besitzt eine zylindrisch konkave Oberfläche mit einem Krümmungsradius, der nahe dem der zylindrischen Presswalze ist. Wenn die Walze und der Schuh in enge physische gegenseitige Nähe gebracht werden, kann eine Klemme fünf bis zehn mal länger in Maschinenrichtung sein, das heißt, in der Richtung, in der das Gewebe durch die Papiermaschine läuft, als eine, die dadurch gebildet wird, dass sie zwischen zwei Presswalzen gebildet wird. Da die lange Klemme ("long nip") fünf bis zehn mal länger ist als eine in einer herkömmlichen Zweiwalzenpresse, ist die sogenannte Verweilzeit des faserigen Gewebes in der langen Klemme entsprechend länger bei gleichem Druck pro Quadratzoll in der Druckkraft, die in einer Zweiwalzenpresse verwendet wird. Das Ergebnis dieser neuen "Langklemmen"-Technologie war ein deutlicher Anstieg bei der Entwässerung des faserigen Gewebes in der Langklemme, verglichen mit herkömmlichen Klemmen auf Papiermaschinen.
  • Eine lange Klemmenpresse vom Schuhtyp erfordert ein spezielles Band, wie zum Beispiel jenes, das im U.S.-Patent Nr. 5 238 537 gezeigt ist. Dieses Band ist dafür gemacht, das Pressgewebe vor einer beschleunigten Abnutzung, die sich aus dem direkten, gleitenden Kontakt über dem stationären Pressschuh ergibt, zu schützen, indem es das faserige Gewebe unterstützt, trägt und entwässert. Ein solches Band muss mit einer glatten unempfindlichen inneren Oberfläche bereitgestellt werden, welche die über den stationären Schuh auf einem Gleitfilm aus Öl läuft oder gleitet. Das Band bewegt sich durch die Klemme mit nahezu der gleichen Geschwindigkeit wie das Pressgewebe, wobei das Pressgewebe dem geringsten Maß an Reibung gegenüber der Oberfläche des Bandes ausgesetzt wird.
  • Bänder von der Abwandlung, die in dem U.S.-Patent Nr. 5,238,537 gezeigt sind, werden durch Imprägnierung eines gewebten Grundstoffes mit einem synthetischen Polymerharz hergestellt, welches die Form einer endlosen Schleife einnimmt. Vorzugsweise bildet das Harz einen Überzug mit einer gewissen vorherbestimmten Dicke auf mindestens der Innenoberfläche des Bandes, so dass die Garne, aus denen der Grundstoff gewebt ist, vor direktem Kontakt mit dem bogenförmigen Pressschuh-Bestandteil der langen Klemmenpresse geschützt wird. Es ist insbesondere dieser Überzug, der eine glatte, unempfindliche Oberfläche besitzen muss, um leicht über den geschmierten Schuh zu gleiten, und um zu verhindern, dass das Schmieröl die Struktur des Bandes durchdringt, um den Pressstoff oder Stoffe oder faserige Gewebe zu verunreinigen.
  • Der Grundstoff des in der U.S.-Patentschrift Nr. 5 238 537 gezeigten Bandes kann aus einfaserigen Garnen in einem Einzel- oder Vielschichtgewebe gewebt werden, und es wird so gewebt, dass es ausreichend offen ist, damit das Imprägniermaterial das Gewebe vollständig imprägnieren kann. Dies schließt die Möglichkeit der Bildung von jeglichen Löchern in dem fertigen Band aus. Solche Löcher können es ermöglichen, dass das Schmieröl, welches zwischen dem Band und dem Schuh verwendet wurde, durch das Band hindurchtritt, und den Pressstoff oder die Stoffe oder das faserige Gewebe verunreinigt. Der Grundstoff kann flach gewebt sein oder nachfolgend zu einer endlosen Form zusammengenäht werden, oder endlos in röhrenförmiger Form gewebt sein.
  • Wenn das Imprägniermaterial durch Aushärten in einen festen Zustand übergegangen ist, ist es in erster Linie an den Grundstoff durch ein mechanisches Ineinandergreifen gebunden, während das gehärtete Imprägniermaterial die Garne des Grundstoffes umgibt. Zusätzlich kann eine gewisse chemische Bindung oder Haftung zwischen dem gehärteten Imprägniermaterial und dem Material der Garne des Grundstoffes vorhanden sein.
  • Bänder für lange Klemmenpressen, wie zum Beispiel die in dem U.S.-Patent Nr. 5 238 537 gezeigten, in Abhängigkeit von den Größenerfordernissen der langen Klemmenpresse, auf der sie installiert werden, besitzen Längen von ungefähr 13 bis 35 Fuß (annähernd 4 bis 11 Meter), gemessen der Länge nach, um ihre Endlosschleifen-Gestalt, und Breiten von ungefähr 100 bis 450 Zoll (annähernd 250 bis 1125 Zentimeter), gemessen quer über diese Formen. Es wird gewürdigt werden, dass die Herstellung solcher Bänder aufgrund des Erfordernisses schwierig ist, dass der Grundstoff endlos sein muss, ehe er mit einem synthetischen Polymerharz imprägniert wird.
  • Es ist häufig wünschenswert, ein Band mit einer Harzbeschichtung von einer bestimmten vorherbestimmten Dicke auf seiner Außenoberfläche bereitzustellen, ebenso wie auf seiner Innenoberfläche. Durch Beschichtung beider Seiten des Bandes wird sein gewebter Grundstoff näher an der neutralen Achse der Krümmung des Bandes sein, falls es nicht damit zusammenfällt. Unter solchen Umständen werden die internen Spannungen, welche auftreten, wenn das Band beim Umlauf um eine Walze oder dergleichen auf einer Papiermaschine gebeugt wird, wahrscheinlich weniger dafür verantwortlich sein, dass die Beschichtung von einer oder beiden Seiten des Bandes schichtweise abblättert.
  • Wenn darüber hinaus die Außenoberfläche des Bandes eine Harzbeschichtung von einer bestimmten vorherbestimmten Dicke besitzt, so wird dadurch ermöglicht, dass sich Rillen, verborgene Löcher und andere Hohlräume auf dieser Oberfläche bilden, ohne dass ein beliebiger Teil des gewebten Grundstoffes sichtbar wird. Diese Merkmale sorgen für eine vorübergehende Speicherung des Wassers, das aus dem Gewebe in der Klemmenpresse gepresst wird.
  • Ein Pressband zur Verwendung in langen Klemmenpressen und ein Verfahren zu deren Herstellung wird in EP 0 659 934 A2 offenbart. US 4 643 916 offenbart ein Verfahren zur Herstellung eines Pressbandes zur Verwendung mit ausgedehnten Klemmenpressen in einer Papierherstellungsmaschine. Ein Pressband zur Verwendung mit einer ausgedehnten Klemmenpresse in einer Papierherstellungsmaschine wird ebenso in US 4 559 258 offenbart. DE 38 27 486 A1 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung eines Bandes für Nasspressen von Papiermaschinen. EP 0 761 873 A1 offenbart schraubenförmige Grundstrukturen für lange Klemmen-Pressbänder für Papiermaschinen (long press nip paper machine belts).
  • Es wird gewürdigt werden, dass solche Rillen oder verborgene Löcher üblicherweise dadurch hergestellt werden, dass sie in einem gesonderten Herstellungsschritt, der dem Härten des Harzüberzuges folgt, geprägt oder gebohrt werden.
  • Die vorliegende Erfindung stellt eine Lösung für dieses besondere Problem bereit, das heißt, für die Notwendigkeit eines gesonderten Herstellungsschrittes, welcher die Verfahren des Standes der Technik zur Herstellung von harzimprägnierten endlosen Bandstrukturen kennzeichnet, die ein Leervolumen in Form von Rillen, verborgenen Löchern und dergleichen auf ihren Außenoberflächen besitzen.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Dementsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung einer harzimprägnierten endlosen Bandstruktur mit einer texturierten Außenoberfläche bereitzustellen, welches an der Außenoberfläche der Bandstruktur Hohlraumvolumina für die vorübergehende Speicherung von Wasser bereitstellt, das aus dem faserigen Gewebe in einer Klemmenpresse herausgepresst wird. Die texturierte Außenoberfläche stellt eine Verbesserung gegenüber den Rillen, verborgenen Löchern und dergleichen des Standes der Technik dar.
  • Die vorliegende Erfindung ist daher das Verfahren zur Herstellung der harzimprägnierten endlosen Bandstruktur, und des sich ergebenden Produktes zur Verwendung im Papierherstellungsverfahren, bei dem ein endloses Band, welches undurchlässig für Wasser, Öl und andere Flüssigkeiten ist, und das eine texturierte Außenoberfläche mit einer Mehrzahl von Einkerbungen für die vorübergehende Speicherung von Wasser besitzt, das aus dem Papiergewebe gepresst wird, wünschenswert ist.
  • In einer ersten Ausführungsform des Verfahrens wird eine endlose durchlässige Grundstruktur, deren Länge in einer Längsrichtung darum herum gemessen wird, und die eine Innenseite und eine Außenseite besitzt, auf eine Trägerstruktur aufgesetzt. Diese Trägerstruktur besitzt eine texturierte Oberfläche und wird so angepasst, um die Grundstruktur unter Spannung in einer Längsrichtung zu setzen. Die "texturierte" Oberfläche besitzt eine Mehrzahl von vorstehenden Elementen, welche getrennt und voneinander verschieden sind. Die Trägerstruktur kann entweder eine zylindrische Spindel oder ein Paar von Trägerwalzen sein.
  • Während sich die Grundstruktur auf der Trägerstruktur befindet, wird sie gänzlich mit einem polymeren Harzmaterial imprägniert. Das polymere Harzmaterial wird auf der Außenseite der Grundstruktur verteilt, und dringt vollständig durch diese hindurch, um mit der texturierten Oberfläche der Trägerstruktur in Kontakt zu treten, und um einen Eindruck auf der texturierten Oberfläche auf dem polymeren Harzmaterial auf der In nenseite der Grundstruktur zu liefern. Das polymere Harzmaterial bildet auch eine Schicht auf der Außenseite der Grundstruktur. Das polymere Harzmaterial wird anschließend gehärtet und geschliffen, um es mit einer glatten gleichförmigen Oberfläche auszustatten, und die so erhaltene Bandstruktur wird von der Trägerstruktur abgenommen. Die Bandstruktur wird schließlich von innen nach außen gewendet, um den Eindruck der texturierten Oberfläche der Trägerstruktur auf die Außenseite der Bandstruktur zu setzen.
  • In einer zweiten Ausführungsform des Verfahrens wird eine endlose durchlässige Grundstruktur, deren Länge darum herum in einer Längsrichtung gemessen wird, und die eine Innenseite und eine Außenseite besitzt, erneut auf eine Trägerstruktur aufgesetzt. In dieser Ausführungsform besitzt die Trägerstruktur eine glatte polierte Oberfläche und wird erneut so angepasst, um die Grundstruktur unter Spannung in einer Längsrichtung zu setzen. Die Trägerstruktur kann wiederum entweder eine zylindrische Spindel oder ein Paar von Trägerwalzen sein.
  • Während sich die Grundstruktur auf der Trägerstruktur befindet, wird sie erneut gänzlich mit einem polymeren Harzmaterial imprägniert. Das polymere Harzmaterial wird auf der Außenseite der Grundstruktur verteilt, dringt vollständig durch diese hindurch, um mit der glatten polierten Oberfläche der Trägerstruktur in Kontakt zu treten, und bildet eine Schicht auf der Außenseite der Grundstruktur. Das polymere Harzmaterial wird anschließend gehärtet und geschliffen, um es mit einer glatten gleichförmigen Oberfläche zu versehen.
  • Die Grundstruktur, die jetzt auf einer Seite beschichtet ist, wird anschließend von der Trägerstruktur abgenommen; umgedreht (die Innenseite wird nach außen gedreht), um die Beschichtung auf ihre innere Oberfläche aufzubringen; und erneut auf der Trägerstruktur aufgesetzt. Das polymere Harzmaterial wird erneut auf der Außenseite der Grundstruktur verteilt, und bildet darauf eine Schicht. Ein Medium mit einer texturierten Oberfläche, wie zum Beispiel einem gewebten Gewebeband, wird anschließend verwendet, um eine entsprechende texturierte Oberfläche in die Schicht des polymeren Harzmaterials auf der Außenseite der Grundstruktur hineinzudrücken.
  • Das polymere Harzmaterial wird anschließend gehärtet, und die so erhaltene Bandstruktur wird von der Trägerstruktur abgenommen.
  • Es folgt darauf, dass, wenn das Produkt nach einem der beiden Verfahren hergestellt wurde, dieses eine Grundstruktur in Form einer endlosen Schleife umfasst, die eine Außenseite und eine Innenseite besitzt. Ein polymeres Harzmaterial imprägniert die Grundstruktur und macht die Grundstruktur undurchlässig für Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Öl und Wasser. Das polymere Harzmaterial bildet ebenso eine innere Schicht auf der Innenseite der Grundstruktur. Die Innenschicht besitzt eine glatte Oberfläche. Auf der Außenseite der Grundstruktur bildet das polymere Harzmaterial eine Außenschicht, welche eine texturierte Oberfläche aufweist, die darauf entweder durch eine Trägerstruktur mit einer texturierten Oberfläche oder durch ein Band mit einer solchen Oberfläche hineingedrückt wurde.
  • Die verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden jetzt in näheren Einzelheiten beschrieben werden. In der folgenden Beschreibung wird häufig auf die Zeichnungen und Abbildungen Bezug genommen, die unmittelbar nachstehend identifiziert werden.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist ein seitlicher Querschnitt einer langen Klemmenpresse ("long nip press ").
  • 2 ist eine perspektivische Ansicht eines Bandes, das in Übereinstimmung mit dem Verfahren der vorliegenden Erfindung erzeugt wurde;
  • 3 ist eine Querschnittsansicht des Bandes, die aufgenommen wurde, wie durch die Linie 3-3 in 2 angezeigt ist;
  • 4 ist eine schematische Ansicht einer Vorrichtung, die zur Herstellung des Bandes der vorliegenden Erfindung verwendet wurde;
  • 5 ist eine schematische Ansicht einer anderen Vorrichtung, die für denselben Zweck verwendet wurde; und
  • 6 ist eine Querschnittsansicht eines texturierenden Bandes, das bei der Ausführung der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann.
  • Genaue Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • Eine lange Klemmenpresse zur Entwässerung eines faserigen Gewebes, das zu einem Papierprodukt auf einer Papiermaschine verarbeitet werden soll, ist in einer seitlichen Querschnittsansicht in 1 gezeigt. Die Pressklemme 10 wird durch eine glatte zylindrische Presswalze 12 und einen bogenförmigen Pressschuh 14 definiert. Der bogenförmige Pressschuh 14 besitzt in etwa denselben Krümmungsradius wie die zylindrische Presswalze 12. Der Abstand zwischen der zylindrischen Presswalze 12 und dem bogenförmigen Pressschuh 14 kann durch hydraulische Mittel eingestellt werden, welche in betriebsfähigem Zustand mit dem bogenförmigen Pressschuh 14 verbunden sind, um die Belastung der Klemme 10 zu kontrollieren. Eine glatte zylindrische Presswalze 12 kann eine kontrollierte Kronenwalze (crown roll) sein, die zu dem bogenförmigen Pressschuh 14 passt, um ein stufenförmiges Profil der Klemmmaschine ("level cross-machine nip Profile") zu ergeben.
  • Die endlose Bandstruktur 16 erstreckt sich in einer geschlossenen Schleife durch die Klemme 10, die trennende Presswalze 12 von dem bogenförmigen Pressschuh 14. Ein feuchter Pressstoff 18 und ein faseriges Gewebe 20, die in ein Papierblatt verarbeitet werden, passieren miteinander die Klemme 10, wie durch den Pfeil in 1 angezeigt wird. Das faserige Gewebe 20 wird durch den feuchten Pressstoff 18 gestützt und kommt in unmittelbaren Kontakt mit der glatten zylindrischen Presswalze 12 in der Klemme 10. Das faserige Gewebe 20 und der feuchte Pressstoff 18 gelangen weiter durch die Klemme 10, wie durch die Pfeile angezeigt wird. Die endlose Bandstruktur 16 bewegt sich ebenfalls durch die Pressklemme 10, wie durch die Pfeile angezeigt wird, das heißt, im Gegenuhrzeigersinn, wie in 1 angezeigt wird, und schützt den feuchten Pressstoff 18 vor direktem Gleitkontakt gegenüber dem bogenförmigen Pressschuh 14, und gleitet darüber auf einem Gleitfilm aus Öl. Die endlose Bandstruktur 16 muss entsprechend undurchlässig gegenüber Öl sein, so dass der feuchte Pressstoff 18 und das faserige Gewebe 20 dadurch nicht verunreinigt werden.
  • Eine perspektivische Ansicht des Bandes 16 wird in 2 bereitgestellt. Das Band 16 besitzt eine innere Oberfläche 28 und eine äußere Oberfläche 30. Die innere Oberfläche 28 ist glatt, während die äußere Oberfläche 30 texturiert ist und eine Mehrzahl von Oberflächeneinkerbungen zur vorübergehenden Speicherung von Wasser besitzt, das aus dem faserigen Gewebe 20 in der Pressklemme 10 herausgepresst wird.
  • 3 ist eine Querschnittsansicht des Bandes, die aufgenommen wurde, wie durch die Linie 3-3 in 2 gezeigt ist. Der Querschnitt wird entlang der Querrichtung des Bandes 16 oder quer über die Maschine (cross-machine) aufgenommen. Die äußere Oberfläche 30 besitzt eine Mehrzahl von Oberflächeneinkerbungen 32, welche diese äußere Oberfläche 30 dadurch texturiert machen.
  • Die Bandstruktur 16 umfasst eine Grundstruktur 40. Die Grundstruktur 40 ist aus querlaufenden oder quer zur Maschinenrichtung verlaufenden Garnen 42 gewebt, welche in der 3 in Seitenansicht gezeigt werden, sowie aus längsverlaufenden oder in Maschinenrichtung verlaufenden Garnen 44, die in der 3 in Querschnittsansicht gezeigt sind. Die Grundstruktur 40 ist gezeichnet, als sei sie endlos gewebt, und die querverlaufenden Garne 42 sind als Kettfäden gezeichnet, welche über, unter und zwischen den aufeinandergestapelten Paaren von Längsgarnen 44 gewebt sind, d.h. den Schussgarnen in dem endlosen Webverfahren in einer doppelten Webung. Es sollte jedoch verstanden werden, dass die Grundstruktur 40 flach gewebt sein kann, und nachfolgend in eine endlose Form mit einer Naht verbunden werden kann. Es sollte ferner verstanden werden, dass die Grundstruktur 40 in einer Einzelschichtwebung gewebt sein kann; oder in einer beliebigen anderen Webung, welche bei der Herstellung von Webzeugen für Papiermaschinen verwendet werden kann.
  • Die Grundstruktur 40 kann alternativ ein nicht-gewebter Stoff in Form einer Ansammlung quer- und längslaufender Garne sein, die miteinander an ihren gegenseitigen Kreuzungspunkten verbunden sind. Darüber hinaus kann die Grundstruktur 40 ein gestricktes oder geflochtenes Gewebe sein, oder ein schraubenförmig verbundenes Band der in der U.S.-Patentschrift Nr. 4 567 077 gezeigten Art von Gauthier. Die Grundstruktur 40 kann auch aus einem polymeren Harzmaterial in Form einer Folie oder Membran extrudiert werden, die anschließend mit Löchern oder Perforationen versehen wird. Weiter kann in alternativer Weise die Grundstruktur 40 einen Maschenstoff umfassen, wie zum Beispiel jenen, der in der Johnson zugeschriebenen U.S.-Patentschrift Nr. 4 427 734 gezeigt ist.
  • Darüber hinaus kann die Grundstruktur 40 durch schraubenförmiges Verwinden eines Streifens von gewebtem, nicht-gewebtem, gestricktem, geflochtenem, extrudiertem oder Maschenmaterial hergestellt werden, entsprechend den Verfahren, die in der gewöhnlich Rexfelt et al. zugeschriebenen U.S.-Patentschrift Nr. 5 360 656 gezeigt sind. Die Grundstruktur 40 kann entsprechend einen schraubenförmig verwundenen Streifen umfassen, wobei jede Schraubenumdrehung mit der nächsten über eine fortlaufende Naht verbunden ist, welche die Grundstruktur 40 in einer Längsrichtung endlos macht.
  • Die innere Oberfläche 28 und die äußere Oberfläche 30 des Bandes 16 werden durch ein polymeres Harzmaterial 50 gebildet, welches die Grundstruktur 40 imprägniert und das Band 16 unempfindlich für Öl und Wasser macht. Das polymere Harzmaterial 50 ist vorzugsweise von reaktiver Art, entweder chemisch vernetzt mit einem Katalysator oder vernetzt durch Anwendung von Wärme. Polymere Harzmaterialien 50 mit einer Zusammensetzung von 100% Feststoff, das heißt, denen ein Lösungsmittel fehlt, sind insofern bevorzugt, als Lösungsmittel dazu neigen, Blasen während des Härtungsprozesses zu erzeugen. Polyurethan harze mit einer Zusammensetzung von 100% Feststoff sind bevorzugt.
  • 4 ist eine schematische Ansicht einer Vorrichtung 60, die zur Herstellung des Bandes der vorliegenden Erfindung verwendet wurde. Die Vorrichtung 60 umfasst eine erste Trägerwalze 62 und eine zweite Trägerwalze 64, welche relativ zueinander bewegt werden können, um die Grundstruktur unter Spannung in einer Längsrichtung zu setzen. Zusammen umfassen die erste Trägerwalze 62 und die zweite Trägerwalze 64 eine Trägerstruktur, auf die die Grundstruktur 40 während des Verfahrens aufgebracht wird, während dessen sie imprägniert und mit einem polymeren Harzmaterial beschichtet wird. Als eine Alternative zu den Trägerwalzen 62 und 64 kann eine zylindrische Spindel, deren Umfang im wesentlichen gleich der Länge der Grundstruktur 40 ist, als die Trägerstruktur verwendet werden.
  • Eine der Trägerwalzen 62, 64 oder die zylindrische Spindel besitzt eine texturierte Oberfläche, die eine Mehrzahl von Oberflächenunregelmäßigkeiten oder Abweichungen von der absoluten Glattheit umfassen.
  • Wenn einmal eine Grundstruktur 40 auf die erste und zweite Trägerwalze 62, 64 aufgebracht wurde und in Längsrichtung unter Spannung gesetzt wurde, wird sie mit einem polymeren Harzmaterial 66 beschichtet. Dies kann durch Bewegen der Grundstruktur 40 bewerkstelligt werden, wie durch die Pfeile in 4 vorgeschlagen, und indem das polymere Harzmaterial 66 oberhalb eines Beschichtungsstabes 68 verteilt wird, so dass eine gleichförmig dicke Schicht aus polymerem Harzmaterial 66 auf der Außenseite der Grundstruktur 40 aufgebracht wird.
  • Das polymere Harzmaterial 66 imprägniert die Grundstruktur 40 vollständig und dringt durch diese zur Innenseite der Grundstruktur 40 hindurch, wo es mit der texturierten Oberfläche von einer der zwei Trägerwalzen 62, 64 mit einer texturierten Oberfläche in Kontakt tritt. Dieser Kontakt führt zu Eindrükken auf der texturierten Oberfläche auf dem polymeren Harzmaterial 66 auf der Innenseite der Grundstruktur 40.
  • Das polymere Harzmaterial 66 wird anschließend gehärtet, während die Grundstruktur 40 auf der Trägerstruktur verbleibt. Um ein eventuelles Abnehmen des Bandes 16 von der Trägerstruktur zu erleichtern, kann die Trägerstruktur mit einem Material beschichtet werden, wie zum Beispiel Polyethylen, Polytetrafluorethylen (PTFE) oder Silicon, welches das Abnehmen von darauf gehärtetem polymeren Harzmaterial erleichtert.
  • Bevor das so auf der Trägerstruktur gebildete Band 16 abgenommen wird, kann die Außenoberfläche geschliffen und poliert werden, um die Schicht des polymeren Harzmaterials mit einer darauf befindlichen glatten gleichförmigen Oberfläche bereitzustellen. Das Band 16, wenn es einmal von der Trägerstruktur abgenommen wurde, wird anschließend zur Verwendung in einer Papiermaschine von innen nach außen gewendet, wobei die glatte Oberfläche auf der Innenseite und die texturierte Oberfläche auf der Außenseite zu liegen kommt.
  • Die zylindrische Spindel, oder mindestens eine der Trägerwalzen 62, 64 kann mit einer texturierten Oberfläche mittels eines manschetten-ähnlichen Überzuges in Form eines gewebten Stoffes ausgestattet wird, deren Höcker (Knöchel) eine texturierte Oberfläche auf die Beschichtung des polymeren Harzmaterials 66 eines Bandes 16, das darauf hergestellt wird, hineindrücken werden. Ein solches Gewebe ist nachfolgend beschrieben.
  • 5 ist eine schematische Ansicht einer alternativen Vorrichtung zur Herstellung des Bandes der vorliegenden Erfindung. Die Vorrichtung 70 umfasst eine erste Trägerwalze 72 und eine zweite Trägerwalze 74, die relativ zueinander bewegt werden können, um die Grundstruktur 40 in einer Längsrichtung unter Spannung zu setzen. Wiederum umfasst die erste Trägerwalze 72 und die zweite Trägerwalze 74 eine Trägerstruktur für die Grundstruktur 40 während des Beschichtungsverfahrens. In alternativer Weise kann eine zylindrische Spindel, deren Umfang im wesentlichen gleich der Länge der Grundstruktur 40 ist, als die Trägerstruktur verwendet werden.
  • Sowohl die Trägerwalzen 72, 74 bzw. die zylindrische Spindel besitzen glatte polierte Oberflächen. Wie vorstehend können diese mit einem Material beschichtet sein, welches das Entfernen eines darauf gehärteten polymeren Harzmaterials erleichtert.
  • Wenn einmal die Grundstruktur 40 um die erste und zweite Trägerwalze 72, 74 aufgebracht ist und unter Spannung in einer Längsrichtung gesetzt ist, wird sie mit einem polymeren Harzmaterial 76 beschichtet. Wie vorstehend kann dies durch Bewegen der Grundstruktur 40 bewerkstelligt werden, wie durch die Pfeile in 5 vorgeschlagen wird, und indem das polymere Harzmaterial 76 oberhalb eines Beschichtungsstabes 78 verteilt wird, so dass eine gleichförmig dicke Schicht des polymeren Harzmaterials 76 auf der Außenseite der Grundstruktur 40 aufgebracht wird.
  • Das polymere Harzmaterial 76 imprägniert die Grundstruktur 40 vollständig und dringt durch diese zur Innenseite der Grundstruktur 40 hindurch, wo es mit der glatten Oberfläche der Trägerwalzen 72, 74 (oder der zylindrischen Spindel) in Kontakt tritt. Das polymere Harzmaterial 76 bildet auch eine Schicht auf der Außenseite der Grundstruktur 40.
  • Das polymere Harzmaterial 76 wird anschließend gehärtet, während die Grundstruktur 40 auf der Trägerstruktur verbleibt. Nach dem Aushärten kann das polymere Harzmaterial 76 geschliffen und poliert werden, um es mit einer glatten gleichförmigen Oberfläche zu versehen. Danach wird die Grundstruktur 40 mit ihrer Beschichtung aus polymerem Harzmaterial 76 von der Trägerstruktur abgenommen, umgedreht (die Innenseite wird nach außen gedreht) und mit ihrer glatten beschichteten Oberfläche auf der Innenseite zurück auf die Trägerstruktur gesetzt.
  • Wiederum wird die Grundstruktur 40, die nunmehr eine Beschichtung auf ihrer Innenseite besitzt, mittels der ersten und zweiten Trägerwalzen 72, 74 in einer Längsrichtung unter Spannung gesetzt und mit dem polymeren Harzmaterial 76 beschichtet. Wie vorstehend kann dies durch Bewegen der Grundstruktur 40, die eine Beschichtung auf ihrer Innenseite besitzt, in der Weise bewerkstelligt werden, die durch die Pfeile in 5 vorgeschlagen wird, und indem das polymere Harzmaterial 76 oberhalb eines Beschichtungsstabes 78 verteilt wird, so dass eine gleichförmig dicke Schicht eines polymeren Harzmaterials 76 auf der Außenseite der Grundstruktur 40 aufgebracht wird. Das polymere Harzmaterial 76 bildet eine Schicht auf der Außenseite der Grundstruktur 40.
  • Ein Medium mit einer texturierten Oberfläche, wie zum Beispiel ein texturiertes Band 80, wird dann so angeordnet, dass es um eine der beiden Trägerwalzen 72, 74 (oder der zylindrischen Spindel) für einen Abschnitt ihres Umfanges herumgewickelt wird, um das Muster ihrer texturierten Oberfläche in die Schicht des polymeren Harzmaterials 76 auf der Außenseite der Grundstruktur 40 hineinzudrücken. Das texturierte Band 80 kann ein gewebter Stoff sein, dessen Höcker (oder Knöchel) eine texturierte Oberfläche auf die Beschichtung aus polymerem Harzmaterial auf der Grundstruktur 40 (hinein)drücken werden.
  • Das polymere Harzmaterial 76 wird dann gehärtet, während die Grundstruktur 40 auf der Trägerstruktur verbleibt, und schließlich wird das erhaltene Band 16 für die Verwendung auf einer Papiermaschine von der Trägerstruktur abgenommen.
  • 6 ist eine Querschnittsansicht eines texturierten Bandes 80, das für die Durchführung der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann. Das texturierende Band 80 kann aus Baumwoll-Tauwerk von schwerer Qualität sowohl in Kett- und Schussrichtung gewebt sein. Das gezeigte Gewebe ist ein einfaches volles Gewebe, das zwei Kettsysteme verwendet, die in alternierender Anordnung gezeichnet sind. Das bedeutet sozusagen, ein Kettgarn 82 wird von einem Kettbaum (herab)gezogen, und das andere Kettgarn 84 wird von einem zweiten Kettbaum (herab)gezogen. Während des Webens wird ein Baum unter eine äußerst hohe Spannung gesetzt, so dass er eine geringe oder keine Biegung während des Webverfahrens erfährt. Der zweite Kettbaum wird unter eine sehr geringe Kettspannung gesetzt, so dass er eine Biegung in großem Ausmaß erfährt. Dies führt zu einer Struktur, bei der ein System von Kettgarnen 82 gerade in der Mitte des texturierenden Bandes 80 liegt, und das zweite System der Kettgarne 84 führt zu vorstehenden Teilen 86 auf beiden Seiten des texturierenden Bandes 80. Diese können verwendet werden, um einem beschichteten Band eine gewünschte Textur zu verleihen. Die Garne in Schussrichtung 88 sind entweder oberhalb oder unterhalb des ersten Kettgarns 82. Obwohl jede der beiden Seiten der gewebten Struktur verwendet werden kann, um einer beschichteten Gewebeoberfläche eine Textur zu verleihen, kann das texturierende Band 80 über einen Abschnitt seiner Dicke mit einem polymeren Harzmaterial 90 imprägniert werden, um ein texturierendes Band 80 mit zusätzlicher Stabilität bereitzustellen.
  • Abänderungen zu dem Vorstehenden sind für den durchschnittlichen Fachmann offensichtlich, jedoch würden sie die Erfindung nicht so abändern, dass sie über den Umfang der anhängenden Ansprüche hinausgehen.

Claims (23)

  1. Verfahren zur Herstellung einer harzimprägnierten endlosen Bandstruktur (16) mit einer äußeren Oberfläche (30) mit einer Mehrzahl von Einkerbungen (32), wobei die Einkerbungen voneinander beabstandete höckerförmige Vertiefungen sind, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfaßt: (a) Bereitstellen einer endlosen, durchlässigen Grundstruktur (40) für die endlose Bandstruktur (16), wobei die Grundstruktur (40) eine darum in einer Längsrichtung gemessene Länge hat und eine Innenseite und eine Außenseite hat; (b) Bereitstellen einer Trägerstruktur mit einer Oberfläche mit einer Mehrzahl von höckerförmigen vorstehenden Elementen, wobei die vorstehenden Elemente voneinander beabstandet sind, wobei die Trägerstruktur angepaßt ist, um die Grundstruktur (40) in einer Längsrichtung unter Spannung zu setzen; (c) Aufsetzen der Grundstruktur (40) um die Trägerstruktur, wobei die Trägerstruktur die Grundstruktur (40) in einer Längsrichtung mit der Spannung versieht, wodurch die Innenseite der Grundstruktur (40) in Kontakt mit der Oberfläche der Trägerstruktur ist; (d) Verteilen eines polymeren Harzmaterials (50/66/76) auf der Außenseite der Grundstruktur (40) auf der Trägerstruktur, wobei das polymere Harzmaterial (50/66/76) die Grundstruktur (40) vollständig imprägniert und durch diese hindurchläuft, und dadurch mit der Oberfläche der Trägerstruktur in Kontakt tritt, um einen Abdruck der Oberfläche auf dem polymeren Harzmaterial (50/66/76) bereitzustellen, wobei das polymere Harzmaterial (50/66/76) eine Schicht auf der Außenseite der Grundstruktur (40) bildet; (e) Härten des polymeren Harzmaterials (50/66/76); (f) Abnehmen der so erhaltenen Bandstruktur von der Trägerstruktur; und (g) Drehen der Bandstruktur mit ihrer Innenseite nach außen, wodurch der Abdruck der Oberfläche der Trägerstruktur (40) auf die Außenseite der Bandstruktur (16) gebracht wird.
  2. Verfahren, wie in Anspruch 1 beansprucht, weiterhin umfassend zwischen den Schritten (e) und (f), den Schritt des Schleifens der Schicht des polymeren Harzmaterials (50/66/76), um es mit einer glatten, einheitlichen Oberfläche zu versehen.
  3. Verfahren, wie in Anspruch 1 beansprucht, wobei die Trägerstruktur eine zylindrische Spindel ist, wobei die zylindrische Spindel einen Umfang hat, der im wesentlichen gleich ist zu der Länge der Grundstruktur (40), so daß die Grundstruktur (40) in einer Längsrichtung unter Spannung sein wird, wenn sie darauf aufgesetzt wird.
  4. Verfahren, wie in Anspruch 3 beansprucht, wobei die zylindrische Spindel mit einer Manschette bedeckt ist, wobei die Manschette ein gewebter Stoff ist, wobei der Stoff aus Garnen gewebt ist, die eine Mehrzahl von höckerbildenden Vorsprüngen auf einer Seite davon erzeugen, wodurch die zylindrische Spindel mit einer Oberfläche mit einer Mehrzahl von vorstehenden höckerförmigen Elementen versehen wird.
  5. Verfahren, wie in Anspruch 1 beansprucht, wobei die Trägerstruktur ein Paar von Trägerwalzen (62/64/72/74) ist, wobei eine der Trägerwalzen (62/64/72/74) die Oberfläche mit der Mehrzahl von vorstehenden höckerförmigen Elementen hat, wobei die Trägerwalzen (62/64/72/74) zueinander parallel und voneinander trennbar sind, so daß die darum aufgesetzte Grundstruktur (40) in einer Längsrichtung unter Spannung gesetzt werden kann.
  6. Verfahren, wie in Anspruch 5 beansprucht, wobei eine von dem Paar der Trägerwalzen (62/64/72/74) mit einer Manschette bedeckt ist, wobei die Manschette ein gewebter Stoff ist, und der Stoff aus Garnen gewebt ist, die eine Mehrzahl von höckerbildenden Vorsprüngen auf einer Seite davon erzeugen, wodurch die Trägerwalze mit einer Oberfläche mit der Mehrzahl der vorstehenden höckerförmigen Elemente versehen wird.
  7. Verfahren zur Herstellung einer harzimprägnierten endlosen Bandstruktur (16) mit einer äußeren Oberfläche (30) mit einer Mehrzahl von Einkerbungen, wobei die Einkerbungen voneinander beabstandete höckerförmige Vertiefungen sind, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfaßt: (a) Bereitstellen einer endlosen, durchlässigen Grundstruktur (40) für die endlose Bandstruktur (16), wobei die Grundstruktur (40) eine darum in eine Längsrichtung gemessene Länge hat und eine Innenseite und eine Außenseite hat; (b) Bereitstellen einer Trägerstruktur mit einer glatten, polierten Oberfläche, wobei die Trägerstruktur angepaßt ist, um die Grundstruktur (40) in einer Längsrichtung unter Spannung zu setzen; (c) Aufsetzen der Grundstruktur (40) um die Trägerstruktur, wobei die Trägerstruktur die Grundstruktur (40) in einer Längsrichtung mit der Spannung versieht, wodurch die Innenseite der Grundstruktur (40) in Kontakt mit der glatten, polierten Oberfläche der Trägerstruktur ist; (d) Verteilen eines polymeren Harzmaterials (50/66/76) auf der Außenseite der Grundstruktur (40) auf der Trägerstruktur, wobei das polymere Harzmaterial (50/66/76) die Grundstruktur (40) vollständig imprägniert und dadurch durchläuft, wobei das polymere Harzmaterial (50/66/76) eine Schicht auf der Außenseite der Grundstruktur (40) bildet; (e) Härten des polymeren Harzmaterials (50/66/76); (f) Abnehmen der Grundstruktur (40) von der Trägerstruktur; (g) Drehen der Grundstruktur (40) mit ihrer Innenseite nach außen, um die Schicht des polymeren Harzmaterials (50/66/76) auf die Innenseite davon zu bringen; (h) Wiederaufsetzen der Grundstruktur (40) um die Trägerstruktur, wobei die Trägerstruktur wiederum die Grundstruktur (40) in einer Längsrichtung mit der Spannung versieht, wodurch die Schicht des polymeren Harzmaterials (50/66/76) auf der Innenseite der Grundstruktur (40) in Kontakt mit der glatten, polierten Oberfläche der Trägerstruktur ist; (i) Bereitstellen eines Mittels mit einer Oberfläche mit einer Mehrzahl von vorstehenden höckerförmigen Elementen zum Eindrükken einer entsprechenden Oberfläche auf ein ungehärtetes polymeres Harzmaterial, wobei die vorstehenden Elemente voneinander beabstandet sind; (j) Verteilen eines polymeren Harzmaterials (50/66/76) auf der Außenseite der Grundstruktur (40), wobei das polymere Harzmaterial (50/66/76) eine Schicht auf der Außenseite der Grundstruktur (40) bildet; (k) Eindrücken des Mittels mit der Oberfläche mit der Mehrzahl der vorstehenden höckerförmigen Elemente in die Schicht des polymeren Harzmaterials (50/66/76) auf der Außenseite der Grundstruktur (40), um die Schicht mit einer entsprechenden Oberfläche mit der Mehrzahl an Einkerbungen zu versehen, wobei die Einkerbungen die voneinander beabstandeten höckerförmigen Vertiefungen sind; (l) Härten des polymeren Harzmaterials (50/66/76); und (m) Abnehmen der so erhaltenen Bandstruktur (16) von der Trägerstruktur.
  8. Verfahren, wie in Anspruch 7 beansprucht, weiterhin umfassend zwischen den Schritten (e) und (f), den Schritt des Schleifens der Schicht des polymeren Harzmaterials (50/66/76), um es mit einer glatten, gleichförmigen Oberfläche zu versehen.
  9. Verfahren, wie in Anspruch 7 beansprucht, wobei die Trägerstruktur mit einer glatten, polierten Oberfläche eine zylindrische Spindel ist, wobei die zylindrische Spindel einen Umfang hat, der im wesentlichen gleich ist zu der Länge der Grundstruktur (40), so daß die Grundstruktur (40) in einer Längsrichtung unter Spannung sein wird, wenn sie darauf aufgesetzt wird.
  10. Verfahren, wie in Anspruch 9 beansprucht, wobei das Mittel mit der Oberfläche mit der Mehrzahl von vorstehenden höckerförmigen Elementen ein Band (80) in der Form eines gewebten Stoffes ist, wobei der Stoff aus Garnen (82/84) gewebt ist, die eine Mehrzahl von höckerbildenden Vorsprüngen auf einer Seite davon erzeugen, wobei das Band (80) um einen Teil des Umfanges der zylindrischen Spindel gewickelt wird, um die Schicht des polymeren Harzmaterials (50/66/76) mit einer entsprechenden Oberfläche mit der Mehrzahl an Einkerbungen zu versehen.
  11. Verfahren, wie in Anspruch 7 beansprucht, wobei die Trägerstruktur mit einer glatten, polierten Oberfläche ein Paar von Trägerwalzen (62/64/72/74) mit glatten, polierten Oberflächen ist, wobei die Trägerwalzen (62/64/72/74) zueinander parallel und voneinander trennbar sind, so daß die darum aufgesetzte Grundstruktur (40) in einer Längsrichtung unter Spannung gesetzt werden kann.
  12. Verfahren, wie in Anspruch 11 beansprucht, wobei das Mittel mit der Oberfläche mit der Mehrzahl von vorstehenden höckerförmigen Elementen ein Band (80) in Form eines gewebten Stoffes ist, wobei der Stoff aus Garnen (82/84) gewebt ist, die eine Mehrzahl von höckerbildenden Vorsprüngen auf einer Seite davon erzeugen, wobei das Band (80) um einen Teil des Umfanges einer von dem Paar der Trägerwalzen (62/64/72/74) gewickelt ist, um die Schicht des polymeren Harzmaterials (50/66/76) mit einer entsprechenden Oberfläche mit der Mehrzahl von Einkerbungen zu versehen.
  13. Verfahren, wie in Anspruch 7 beansprucht, wobei das Mittel mit der Oberfläche mit der Mehrzahl von vorstehenden höckerförmigen Elementen ein Band (80) in der Form eines gewebten Stoffes ist, wobei der Stoff aus Garnen (82/84) gewebt ist, die eine Mehrzahl von höckerbildenden Vorsprüngen auf einer Seite davon erzeugen.
  14. Harzimprägniertes Band (16) für eine lange Klemmenpresse vom Schuh-Typ ("long press nip of the shoe type"), wobei das harzimprägnierte endlose Band (16) umfaßt: – eine Grundstruktur (40), wobei die Grundstruktur (40) in der Form einer endlosen Schleife ist und eine äußere Seite und eine innere Seite hat, und – ein polymeres Harzmaterial (50/66/76), das die Grundstruktur (40) imprägniert und die Grundstruktur (40) für Flüssigkeiten undurchlässig macht; wobei das polymere Harzmaterial (50/66/76) eine innere Schicht auf der inneren Seite der Grundstruktur (40) bildet, wobei die innere Schicht eine glatte Oberfläche hat; und das polymere Harzmaterial (50/66/76) eine äußere Schicht auf der äußeren Seite der Grundstruktur (40) bildet, wobei die äußere Schicht eine Oberfläche mit einer Mehrzahl von Einkerbungen hat, wobei die Einkerbungen voneinander beabstandete höckerförmige Vertiefungen in der äußeren Schicht sind.
  15. Harzimprägniertes endloses Band (16), wie in Anspruch 14 beansprucht, wobei die Grundstruktur (40) ein gewebter Stoff ist.
  16. Harzimprägniertes endloses Band (16), wie in Anspruch 14 beansprucht, wobei die Grundstruktur (40) ein nichtgewebter Stoff ist.
  17. Harzimprägniertes endloses Band (16), wie in Anspruch 14 beansprucht, wobei die Grundstruktur (40) ein gestrickter Stoff ist.
  18. Harzimprägniertes endloses Band (16), wie in Anspruch 14 beansprucht, wobei die Grundstruktur (40) ein geflochtener Stoff ist.
  19. Harzimprägniertes endloses Band (16), wie in Anspruch 14 beansprucht, wobei die Grundstruktur (40) eine extrudierte Folie eines polymeren Harzmaterials ist.
  20. Harzimprägniertes endloses Band (16), wie in Anspruch 14 beansprucht, wobei die Grundstruktur (40) ein extrudierter Netzstoff ist.
  21. Harzimprägniertes endloses Band (16), wie in Anspruch 14 beansprucht, wobei die Grundstruktur (40) ein schraubenförmig gewundener Stoff ist.
  22. Harzimprägniertes endloses Band (16), wie in Anspruch 14 beansprucht, wobei die Grundstruktur (40) ein Streifenmaterial ist, das schraubenförmig in einer Mehrzahl von Umdrehungen gewickelt ist, wobei jede Wicklung zu den dazu benachbarten durch eine fortlaufende Naht verbunden ist, wobei die Grundstruktur (40) in einer Längsrichtung endlos ist, und wobei das Streifenmaterial ausgewählt wird aus der Gruppe, bestehend aus gewebten Stoffen, nicht-gewebten Stoffen, gestrickten Stoffen, geflochtenen Stoffen, extrudierten Folien aus polymeren Material und extrudierten Maschenstoffen.
  23. Harzimprägniertes endloses Band (16), wie in Anspruch 14 beansprucht, wobei das polymere Harzmaterial (50/66/76) Polyurethan ist.
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